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Kakao auf Achtjahrestief (Seite 16)



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Das war es erst einmal, bin ausgestoppt worden.
Ich werde jetzt erst einmal die Füße still halten und beobachten.
Laut Reuters Artikel sucht man händeringend Kakao-Bohnen.
Der Kurs wird es uns zeigen.

https://www.reuters.com/article/us-europe-cocoa-premium/euro…

LONDON (Reuters) - Ein Gerangel um Qualitätskakao hat die Preise für Bohnen in Europa drastisch nach oben gedrückt und den Spot Londoner Futures-Kontrakt plötzlich attraktiver für Käufer gemacht, sagen Händler.

Die Preise für Kakaobohnen aus Côte d'Ivoire und Ghana, die von den europäischen Schokoladenherstellern bevorzugt werden, sind auf dem physischen Markt in die Höhe geschnellt, da die Abnehmer sich nach Angaben der Industrie um die Versorgung bemühen, die sie benötigen.

Die Prämien für ghanaische Bohnen über den Spot-Futures-Kontrakt haben sich auf bis zu 200 Pfund pro Tonne ausgeweitet, während hochwertige ivorische Bohnen bis zu 85 Pfund über den Spot-Futures-Preisen gehandelt werden, sagten Händler.

Differenziale für physische Bohnen in Europa sind im Moment astronomisch", sagte ein Händler. "Es deutet darauf hin, dass es an Bohnen mangelt."

Marktquellen sagten, dass die nahe gelegene Angebotsverknappung teilweise auf einen Rückgang der Qualität und des Volumens von neuem Kakao aus Westafrika im Laufe des letzten Monats zurückzuführen sei, da die Hauptkultur in Côte d'Ivoire und Ghana, den beiden größten Produzenten der Welt, nachlässt.

Verstärkt wurde der Angebotsdruck dadurch, dass der Kakao-Vertriebsvorstand der Elfenbeinküste offenbar bis zu 170.000 Tonnen mehr Hauptexportverträge für Nutzpflanzen verkauft hat, als jetzt erwartet wird.

Die Verlader vor Ort laufen umher und suchen nach Kakao,
um ihre Verträge einhalten zu können", sagte ein zweiter Händler.


Quellen sagten auch, dass ein neuerlicher Anstieg des westafrikanischen Kakaos,
der in den letzten Monaten in die Vereinigten Staaten verschifft wurde,
die Lieferungen in Europa reduziert hat.

Die Bestände in den europäischen ICE-Lagern lagen am 8. März bei 224.560 Tonnen,
gegenüber 265.390 Tonnen vor drei Monaten.
Im gleichen Zeitraum stiegen die Lieferungen in zertifizierten US-Lagern von 234.422 Tonnen auf 293.454 Tonnen.

Während einige dieser Bestände typischerweise durch Kakao aus Nigeria und Kamerun ersetzt würden, sagten Händler, dass die Ausfuhren aus diesen Herkunftsländern in den letzten Monaten langsam waren, was die Angebotskrise weiter vertiefte.

Der Mangel an physischen Vorräten hat auch plötzlich den Terminmarkt für Käufer viel attraktiver gemacht, sagten die Händler.

Der März-Kontrakt, der am Mittwoch ausläuft, hat sich in dieser Woche auf eine Prämie gegenüber der Mai-Position umgedreht.

Die Prämie des Spotkontrakts über die zweite Position stieg am Donnerstag ebenfalls auf 33 Pfund pro Tonne und erreichte damit den höchsten Stand seit November 2016.

Dies signalisierte, dass die Versorgungskrise die Sorgen um alten oder minderwertigen kamerunischen Kakao, der gegen den Londoner Markt abgesichert war, überwiegen könnte,
was die Käufer dazu veranlasste, während der letzten beiden Vertragsausläufe zu fliehen.
Reuters berichtet aus Elefenbeinküste von geplanter Verringerung der Produktion von Kakao in den nächten 2 Jahren, zur Stützung des Preises.
Ab wann würde das auf welche Faktorzertis durchschlagen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.240.082 von Hebron am 09.03.18 22:15:25
Zitat von Hebron: Das war es erst einmal, bin ausgestoppt worden.
Ich werde jetzt erst einmal die Füße still halten und beobachten.

Na Glückwunsch zum Gewinn. :)

Dass es jetzt schlagartig auch weiter über die Zone 2600 +/- 3% laufen wird ist eher unwahrscheinlich. Aber ich kann mich natürlich auch täuschen....never say never.
Cocoa hat sich an das mal in den Raum gestellte Kursziel von rund 2600 recht gut angenähert. Jetzt sieht es so aus, als wolle der Kurs austoppen (er ist aber bisher (noch) nicht in eine konkrete Korrekturbewegung eingetreten :look: ).

RSI und MACD im überkauften Bereich. Die commercials sind weiterhin stramm auf der Verkäuferseite.

Sollte es tatsächlich zu einer klaren Korrektur kommen wäre das Maximalziel erst einmal die Ausbruchszone zwischen 2200/2250. Jetzt gucke ich aber schon sehr weit voraus. Eigentlich soll man ja nie schneller sein als der Chart.... ;)

http://stockcharts.com/h-sc/ui?s=%24COCOA

Ich bin heute mit meiner restlichen 4x ETC aus gestopt worden.
Habe gerade eine Position 4x ETC short gekauft.
Mal schauen ob der Kakao Kurs jetzt wirklich zurück kommt oder nur heute mit dem gesamten Markt Schwäche zeigt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.322.010 von Landei1717 am 19.03.18 18:09:13Auch ich bin mit einer kleinen Summe short gegangen..
Der Kurs geht jedoch weiter nach oben :) die 2600'er Marke ist durchbrochen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.371.528 von Hebron am 23.03.18 17:26:51Habe ich schon gesehen.
Warte die nächste Woche ab. Falls er über 2600,-$ bleibt verkaufe ich den short ETC wieder.
Im Moment läufts bei mir einfach nicht.

Wünsche ein schönes Wochenende
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.372.632 von Landei1717 am 23.03.18 19:03:05Mein Knock-Out Short ist jetzt, nach dem absacken des Kurses um mehrere %,
aus der Verlustzone gekommen.
Hatte mir eine Stop-Los Grenze gesetzt um Verluste zu minimieren.
Diese wurde aber nicht gerissen. Rechne kurzfristig mit weiterem Kursverfall.

Hier ein Video zum Kakaopreis und die Auswirkungen in Afrika:
Kakaopreise sinken.
Der Preis für Kakaobohnen ist in nur einem Jahr um 1.000 Dollar gefallen. Plantagen in Afrika spüren die Belastung.


http://www.dw.com/en/cocoa-prices-plummet/av-38795874
Mein Zertifikat wurde per Stop-Los Grenze, mit Verlust, herausgekegelt.
Ich stelle mich bei Kakao auf die Seitenlinie und beobachte jetzt.

Aktuell finde ich die Preisentwicklung bei Zucker interressant.
Ein Weltweiter Angebotsüberschuss zwingt den Kurs in die Knie.
Beobachte ob sich in den nächsten Wochen ein Boden bildet.

Laut Alvean CEO erholt sich der Zuckerpreis vorraussichtlich erst 2020:

https://uk.reuters.com/article/sugar-alvean/recovery-in-suga…

Mich beschäftigt die Frage ob der erhöhte Öl-Preis zu verstärkter Ethanolproduktion führen kann.
Hierfür wären wiederum hohe Zuckermengen notwendig.
So eine Entwicklung kann einen Angebotsüberschuss ggf. schnell abbauen.
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