NORDLB belässt Wirecard auf 'Kaufen' (Seite 91) | Diskussion im Forum

eröffnet am 05.02.19 14:12:23 von
neuester Beitrag 12.08.20 23:53:23 von


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31.07.20 14:11:27
Beitrag Nr. 901 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.604.016 von WIMP am 31.07.20 08:04:32Tu mir mal bitte einen Gefallen und sei doch so gut, deine "Fake News"- und sonstigen Beiträge hier langsam mal runterzufahren.

Ich denke, im Hauptthread bist du viel besser aufgehoben, auch wenn man dich dort auch nicht so mag.
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31.07.20 15:11:45
Beitrag Nr. 902 ()
Ist auch gar nicht mein Ziel, "gemocht" zu werden.

Was gefällt dir denn an meinen Hinweisen nicht? Es ist doch wohl sachdienlich, wenn ich mal den Hintergrund von Bellingcat, dem Ursprung der Russland-Spur, etwas beleuchte.

Wem das nicht gefällt, der soll es halt ignorieren.
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31.07.20 15:56:40
Beitrag Nr. 903 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.540.383 von faultcode am 25.07.20 01:21:40
Keine langen Worte...
der letzte Absatz, der mit der geänderten Lage in Bezug auf Marsalek/Ley, prima.
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31.07.20 23:19:59
Beitrag Nr. 904 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.589.451 von faultcode am 30.07.20 01:43:09Commerzialbank:

die wahrscheinlich lustigste Erklärung eines inkompetenten Aufsichtsrates :laugh::laugh:


https://twitter.com/puls24news/status/1288842999049474049

Auch hier wird ein Fall von Self-Dealing nochmal erwähnt.


--> gibt's eigentlich auch ein Erklärvideo zum Aufsichtsrat der Wirecard AG und Wirecard Bank AG?


__
ansonsten:

28.7.

https://twitter.com/t_stoneman/status/1288597744828002305

Tags:
• Red Notice --> https://www.interpol.int/How-we-work/Notices/Red-Notices
• BKA
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31.07.20 23:34:49
Beitrag Nr. 905 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.614.780 von faultcode am 31.07.20 23:19:59(im Nachhinein) war auch das eine Red Flag:

20.11.2019

https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/der-wirecard…


Zumindest bei der Commerzialbank haben manche Kunden diese Gefahr schon vorher entsprechend wahrgenommen:

...
Laut einem Bericht des ORF-Wirtschaftsmagazins "Eco" vom Donnerstagabend hatte die Bundesliga mehr als drei Millionen Euro bei der nun geschlossenen Bank veranlagt. Erst im Frühjahr 2019 wurde der Betrag abgehoben, auch auf Anraten von Aufsichtsrat Christian Jauk.

"Es war so ein Bauchgefühl. Wenn eine Bank so hohe Einlagenzinsen anbietet, muss die Bank das auch verdienen. Das Geschäftsmodell der Commerzialbank war nicht so, dass ich ihr das so locker zugetraut hätte", sagte der Bankmanager und Sturm-Graz-Präsident Jauk.

...
Jauk sagte, er habe seine Expertise eingebracht. "Ich warnte davor, wenn man Geld konzentriert bei einer kleinen Regionalbank veranlagt, die weit über dem Schnitt Einlagenzinsen anbietet."

Hinweise, dass auch bei der finanziellen Situation des SV Mattersburg etwas nicht stimmen könne, habe es jedoch nicht gegeben, versicherte Ebenbauer. "Nach meiner Kenntnis waren überhaupt keine Ungereimtheiten da. Der Wirtschaftsprüfer des Vereins hat das Testat ausgestellt und die positive Fortbestandsprognose."

...
28.7.
Commerzialbank Mattersburg -- Sturm-Präsident Jauk vermied finanziellen Schaden für Bundesliga
https://www.kleinezeitung.at/sport/fussball/oesterreich/bund…
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31.07.20 23:53:06
Beitrag Nr. 906 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.614.780 von faultcode am 31.07.20 23:19:59noch ein Fundstück zur Commerzialbank:
<über Personen gab es ein Dreieck, siehe oben: Wirecard CEE, Graz (*) <-> TPA <-> Commerzialbank>

...
Aufmerksam wurde die Bankenaufsicht aber im Jahr 2015. Damals entdeckte sie, dass Partizipationskapital (PS-Kapital) via Commerzialbank-Kredit finanziert war und trotzdem zum Eigenkapital gezählt wurde. Die Gesellschaft, die das Kapital gezeichnet hatte, bekam gemäß Nebenabrede jährlich um rund 40.000 Euro mehr Zinsen fürs PS-Kapital, als sie der Kredit kostete. Die FMA hat das, wie berichtet, bei der Staatsanwaltschaft Eisenstadt angezeigt, die Behörde leitete aber mangels Anfangsverdachts kein Verfahren ein.
...

Die zwei Abschlussprüfer der Bank von der TPA Wirtschaftsprüfung GmbH hatten die Konstruktion allerdings anerkannt und die Bilanz testiert – woraufhin die FMA die beiden für fünf Jahre sperrte. Das heißt, sie dürfen bis 2020 keine Bank prüfen. Eine Wirtschaftsprüferin übernahm den Job in Mattersburg, auch sie ist von der TPA.
...

Ob die Commerzialbank die einzige Bank ist (oder war), deren Bilanzen die TPA prüft? Auch darauf gibt es keine Antwort.
...

31.7.
Commerzialbank: FMA kickte zwei Bankprüfer hinaus
https://www.derstandard.at/story/2000119072339/commerzialban…



(*) https://www.wirecard.at/impressum/


...

Anmeldung der Insolvenz Anfang Juli: https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/5834713/Firmensitz-i…
<~150 MA's>
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01.08.20 11:06:36
Beitrag Nr. 907 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.603.122 von faultcode am 31.07.20 00:09:46sehr praktisch, daß es Ex-BVT-Mitarbeiter gleich selber bis nach München geschafft haben:

...
Zwei einstige BVT-Beamte sollen jedenfalls Vorträge im Wirecard-Institut in München gehalten haben und auch sonst Kontakte gehalten haben. Aus einem Mail-Verkehr geht aber auch hervor, dass ein Mitarbeiter (*) aus dem Kabinett von Ex-FPÖ-Innenminister Herbert Kickl Kontakte zum untergetauchten Herrn Marsalek hatte.
...
31.7.
Marsaleks Polit- & Geheimdienst-Verbindungen
https://m.oe24.at/oesterreich/politik/marsaleks-polit-geheim…


BVT = Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung im österreichischen Bundesministerium für Inneres

Herbert Kickl, Bundesminister für Inneres, 18. Dezember 2017 bis 22. Mai 2019: https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Kickl (~)


(*) gemeint ist Reinhard Teufel:

Außerdem will "Jan" einen Termin mit Reinhard Teufel, dem Kabinettschef des damaligen Innenministers Herbert Kickl (FPÖ), anleiern, um die Neuaufstellung des BVT – Codename "Projekt Pyramide" – zu planen.
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1297626-751-760/…


(~) es fällt irgendwie ein gemeinsames Scheitern in jungen Jahren auf:
• Maršálek ohne Matura
• Kickl mit abgebrochenen Studien (später von Sebastian Kurz als Innenminister im Zuge der BVT-Affäre rausgeschmissen)


noch als Innenminister: Herbert Kickl - ZIB 2 Interview zum BVT-U-Ausschuss - 27.11.2018


--> das war dann schon irgendwie beim Anfang vom Ende der "Regierung Kurz I" (ÖVP+FPÖ), die ja nur 1.44 Jahre hielt: https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesregierung_(%C3%96sterrei…
<wobei ich da (noch) keinen Zusammenhang mit dem Untergang Wirecards sehe>
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01.08.20 18:04:12
Beitrag Nr. 908 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.609.602 von WIMP am 31.07.20 15:11:45die bedeutung russlands im thema geldwäsche / org crime plus

und osint infos aus dubai in sachen verwicklung russ. mafia und wirecard sprechen für eine besondere rolle russlands

russland als JMs helfer würde sinn machen ...

Falls die aussage des börsenmanns zutrifft, was haben österreich. Polizei etc am 23. 7 unternommen ?

sc
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01.08.20 18:15:46
Beitrag Nr. 909 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.589.715 von WIMP am 30.07.20 07:15:53ein artikel bei business insider nahm auch bezug auf holländische offizielle
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01.08.20 23:54:05
Beitrag Nr. 910 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.618.485 von SmartCap am 01.08.20 18:04:12Was da jetzt aus angeblichen Geheimdienstkreisen durch Bellingcat und Co verbreitet wird über die Rolle und den Aufenthalt von Marsalek, hat einen Grundfehler: Wie kann es denn sein, dass diese Kreise plötzlich so gut Bescheid wissen, während sie jahrelang zugesehen haben, wie höchste Regierungsstellen in Deutschland und Österreich, auch die BaFin und die Münchner Staatsanwaltschaft, sich von Marsalek und den anderen Vorstandsmitgliedern an der Nase haben herumführen lassen?

Ist das glaubwürdig, dass diese Dienste bisher so gut wie nichts wussten und jetzt plötzlich, da das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, innerhalb von wenigen Tagen die Analysen aus dem Hut zaubern können? Für mich nicht.

Wenn man dagegen annimmt, dass die Geheimdienstkreise schon länger Bescheid wussten, dann käme ihr Verhalten einem Landesverrat gleich. Schließlich sind diese Dienste dazu da, die jeweils Regierenden ins Bild zu setzen. Wie man an der vielfachen Promotion von Wirecard in den letzten Jahren durch die deutsche und auch die österreichische Regierung sehen kann, waren diese eben nicht durch die Geheimdienste über das Geschäftsgebaren von Wirecard und angebliche Russland-Connections (oder gar Mafiakontakte) informiert, sonst hätten sie anders agieren müssen.
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