Die Zukunft von Drägerwerk seit Corona (Seite 3)

eröffnet am 22.04.20 12:55:47 von
neuester Beitrag 27.10.20 15:39:42 von


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29.04.20 13:07:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.494.129 von Trader_Kid am 29.04.20 10:11:48Morgen wird es soweit sein
Draegerwerk | 80,10 €
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29.04.20 15:05:06
Was wird morgen passieren? Welche Indexänderung?
Draegerwerk | 79,80 €
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29.04.20 15:10:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.499.880 von Toni666 am 29.04.20 15:05:06https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-04/4949298…
Draegerwerk | 80,20 €
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29.04.20 15:28:16
Danke. Scheint keine Auswirkungen auf den Kurs zu haben.
Draegerwerk | 80,70 €
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29.04.20 19:59:37
Morgen kommen doch die Q1 Zahlen oder wurden die verschoben?
Draegerwerk | 81,30 €
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30.04.20 07:29:32
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.505.334 von janecarrot am 29.04.20 19:59:37
Zitat von janecarrot: Morgen kommen doch die Q1 Zahlen oder wurden die verschoben?



Die werden in wenigen Minuten veröffentlicht - nämlich um 7:30 Uhr.


Um 15 Uhr dann die Telefonkonferenz.

Ich weiß noch nicht genau wann ich dafür Zeit habe, aber ich werde später dazu hier
berichten.
Draegerwerk | 81,65 €
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30.04.20 08:07:30
Drägerwerk macht im ersten Quartal weniger Verlust
30.04.2020 07:54:23
LÜBECK (dpa-AFX) - Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk ist im ersten Quartal dank einer starken Nachfrage vor allem nach Beatmungsgeräten weniger stark in die Verlustzone gerutscht als im Vorjahr. Der Fehlbetrag habe sich auf 6,7 Millionen Euro reduziert, teilte der SDax-Konzern am Donnerstag bei der Vorlage seines Quartalsbericht in Lübeck mit. Im Vorjahr hatte das Minus noch 10,1 Millionen Euro betragen. Zusätzlich zu den Investitionen in den Vertrieb seien auch höhere Logistikkosten aufgrund des höheren Umsatzvolumens und der gestiegenen Frachtraten angefallen. Das Unternehmen hatte bereits Anfang und Mitte April Eckdaten zum ersten Quartal veröffentlicht.
Im ersten Quartal 2020 konnte Drägerwerk wie bereits bekannt wegen der vielen Bestellungen den Auftragseingang mit 1,4 Milliarden Euro im Jahresvergleich mehr als verdoppeln. Das Unternehmen zeigte sich somit für das Gesamtjahr optimistischer: Der bisherige Geschäftsverlauf eröffne Chancen auf ein deutlich höheres Umsatz- und Ergebnisniveau, hieß es Mitte April. Der währungsbereinigte Umsatz legte im ersten Jahresviertel um gut sieben Prozent auf rund 640 Millionen Euro zu. Den Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) konnte das Unternehmen deutlich von 10,7 auf 0,6 Millionen Euro reduzieren./mne/stk
Draegerwerk | 80,70 €
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30.04.20 08:50:14
Anfänglicher Auftragsboom durch Corona im ersten Quartal +117%/Group

Gefestigte Zahlen im Quartal selbst +7,1% Net Sales

Kündigung der Genussscheine mit entsprechender Gewinnkonzentration in der Aktie kommend Einschließlich der bereits gekündigten Genussscheine der Serie D, würde die Kündigung aller Genussscheine in einem Gewinnzuwachs pro Stammaktie von rund 36 % bzw. pro Vorzugsaktie von rund 34 % resultieren

Eine konkretisierte Prognose gibt's zu Halbjahreszahlen am 13.8Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung beim Auftragseingang im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie ergeben sich für Dräger sehr gute Chancen, das bisher geplante Umsatz und Ergebnisniveau deutlich zu übertreffen.

Präsentation https://www.draeger.com/Corporate/Content/conference-call-pr…

_________________________________________________________

Das Drehdatum der Coronakrise lag um den 13.3, ab dort war die historische Bedeutung allgemein klar und Corona nicht mehr nebensächlich. Die guten Zeiten in Umsatz und Gewinn kommen also erst noch. Eine Idee für die künftige Gewinn- und Umsatzentwicklung liefert die Situationsbeschreibung:

Die Bedeutung, die uns hierbei zukommt, erfüllt uns mit Stolz und mit Demut. Denn leider reicht alle Anstrengung, all unser Wissen und Können nicht aus, um alle Bedarfe zu decken. Die liegen schätzungsweise bei dem Zehnfachen der Kapazität aller Hersteller zusammengenommen.«


Den künftigen Weg kennzeichnet eine sehr hohe Dynamik, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit geht es zügig zu den besten Zahlen der Unternehmensgeschichte und auch zu neuen historischen Höchstkursen der Aktie. Dabei liefert das Unternehmen der Börsengemeinde noch keinen Blindenhund, man darf sich die Entwicklung noch kombinieren und zentral ist weiter die Margenentwicklung.

Bisher hat hier die Börse bescheidene Entwicklungen eingepreist, die Perspektive wird laufend als besser, höher und sicherer entdeckbar werden und Analysten und andere Multiplikatoren stehen vor einer völligen Neubewertung der Aktie.

Schritt für Schritt nach vorn, bis die Aktie eine passende Kursheimat gefunden hat kann zeitlich etwas dauern und in €uros Vervielfachungen sehen.
Draegerwerk | 80,70 €
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30.04.20 09:13:06
Leerverkäufe Drägerwerk !!

Draegerwerk | 79,00 €
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30.04.20 10:03:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.509.873 von Strandlaeufer1 am 30.04.20 08:07:30
Drägerwerk bleibt im Finanzbericht Q1-2020,
was den Ausblick anbelangt, zurückhaltend.


Diesbezüglich die klare Aussage, dass man sich erst im Zuge der Veröffentlichung
von Q2-2020 genauer äußern wird.


Diese bekannten Daten finde ich am interessantesten und wichtig:

Auftragseingang Q1-2019 vs Q1-2020 = 650 vs 1400 Millionen €

Zitat aus dem Transkript zur Kündigung der Genussscheine Serie D:

The amount due compares to our total cash position, which stands at roughly
200 million for the group at the end of 2019, accompanied by about 330 million
in undrawn credit lines. So we believe that we are in a good position and that now
is a good time to make the step to optimize the capital structure.



Dazu die Vermögenslage des Konzerns aus dem Geschäftsbericht 2019:












In den letzten 5 Jahren verfügte Drägerwerk somit stets über liquide Mittel zwischen
173 und 248 Millionen €.

Die freie Kreditlinie erkenne ich daraus bei 377 - 39 = 338 Millionen €.

Warum im Transkript 330 Millionen steht? - Keine Ahnung.



Die jüngste Kapitalbeschaffung von ca. 75 Millionen für die Ablösung der
zusätzlichen Genussscheinkündigungen der Serie A+K war somit in keinster
Weise notwendig. Darin sehe ich meine Vermutung bestätigt:

Drägerwerk kündigte an, die eingeräumte Kreditlinie tatsächlich mal ein wenig
nutzen zu wollen. Im Zuge der Gesprächsführung resultierte dann die kleine
Kapitalerhöhung, weil die beteiligten Finanzinstitute es so wünschten und Drägerwerk
Schulden nicht mag, wie man es von hanseatischen Kaufleuten kennt. ;)

Aus dem heute veröffentlichten Q1 Bericht können wir nun entnehmen, wie die
Genussscheine genau bilanziert werden: Die Ablösebeträge werden sofort als
Verbindlichkeiten gebucht und drücken somit auf das Eigenkapital.

Das ist logisch und zwischen den Zeilen aus allen Informationen, meine ich lesen
zu können, dass Drägerwerk das geschmälerte Eigenkapital aus Erträgen der kommenden
2 - 4 Jahren wieder auf das Niveau von 2019 (über 40%) führen will.


Für die erwarteten Kurssteigerungen brauchen wir definitiv Geduld.

Richtig starten kann das erst in 3 Monaten mit den Halbjahreszahlen.

Aus meinem Kursziel von 179 € in 12 Monaten kann man eine lineare Entwicklung
zu jedem Monatsende ableiten:

Ende Mai = 91
Ende Juni = 99
Ende Juli = 107
Ende August = 115
Ende September = 123
Ende Oktober = 131
Ende November = 139
Ende Dezember = 147
Ende Januar = 155
Ende Februar = 163
Ende März = 171
Ende April = 179

So hat man immer eine gewisse Orientierung, wann die Aktie günstig oder teuer und
ob die Grundidee noch plausibel ist.

Visualisiert inklusive eines möglichen Kurskorridors sieht das dann so aus:

Draegerwerk | 78,80 €
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