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Rösler und Altmaier ver-stoibern die Energiewende. - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 17.09.13 23:46:58 von
neuester Beitrag 27.11.13 19:02:48 von


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17.09.13 23:46:58
Beitrag Nr. 1 ()
Besser und knapper als Franz Alt es gerade bei Maischberger formuliert hat, kann man es nicht beschreiben:

"Rösler und Altmaier (das ist der fette Hässliche) 'verstoibern' die Energiewende."

Und das Merkel hat derweil nichts besseres zu tun, als um seine Wiederwahl zu bangen. Ich muss k**zen. Das darf Deutschland nicht sein. Das können wir nicht haben!

Und dieses Uschi Glas, was hat das eigentlich in einer politischen Dikussion verloren?? Das weiss echt nur "Frisör".
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18.09.13 00:00:10
Beitrag Nr. 2 ()
ohne den Teil "das ist der fette Hässliche" wäre dein Statement schon ordinär genug.
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18.09.13 00:12:20
Beitrag Nr. 3 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.468.709 von shareshunter am 18.09.13 00:00:10"Ordinär" ist bestenfalls, wie das Merkelchen vor den Augen der ahnungslosen Uschi Glas (und von Millionen Wählern) die Energiewende und damit die Zukunft Deutschlands an RWE, Urenco & Co verhökern will. Heimlich, still und leise, mit dem dritten (oder war es das vierte?) Wendehalsmanöver, wobei es sich 'ganz unauffällig' des plumpen Altmaiers (jaja: der fette, hässliche) bedient. Der kann ja kein Wässerchen trüben, das merkt der Michel nicht...

Das nenne ich "ordinär".
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18.09.13 14:03:00
Beitrag Nr. 4 ()
@Happy go lucky, nicht vom eigentlichen Thema ablenken:

Mittwoch, 18.09.2013, 12:47 · dpa

Der grüne Spitzenkandidat Jürgen Trittin auf einer Podiumsdiskussion in Göttingen. Nachfragen zur Pädophilie-Affäre waren nicht zugelassen. Jürgen Trittin hat ein Problem, weil er sich an eine 32 Jahre alte Forderung nicht mehr erinnern konnte. In der Pädophilie-Debatte fordert nun eine deutliche Mehrheit der FOCUS-Online-User seinen Rückzug. Aus moralischen Gründen wäre das richtig.
Tritt Jürgen Trittin nicht zurück, dann entscheiden am Sonntag eben die Wähler. :laugh: Über die Grünen und über das politische Schicksal des Spitzenkandidaten. Bis dahin wird die Pädophilie-Debatte im Wahlkampf eine Rolle spielen, so sehr sich Trittins Co-Kandidatin Katrin Göring-Eckardt das Gegenteil wünschen mag. Die Schuld daran trägt Trittin, der durch neue Enthüllungen zusätzlich unter Druck gerät, selbst. Nicht nur deswegen sollte er jetzt gehen.

Natürlich ist der Anlass nichtig. Vor 32 Jahren hat Trittin rein presserechtlich jene kurze Passage in einem Göttinger Kommunalwahlprogramm verantwortet, die Sex mit Kindern straffrei stellen wollte, Seite 33, fett gedruckt. Um fair zu sein, muss man sich die wirre Anfangszeit der Alternativen-Grünen-Initiativen-Liste vor Augen führen. Polizeigewalt, Friedenspolitik, Adoptionsrecht von Homosexuellen – das Programm ist eine Ansammlung verschiedenster Forderungen, und Trittin hat als junger Mann eben jenes „V. i. S. d. P.“ übernommen, über das er nun stolpert. Man muss ihm auch zugestehen, dass er Pädophilie nie öffentlich unterstützt hat. Sein Umgang mit der Affäre und seine Spitzenposition aber sind es, die Trittin untragbar machen.


Wie wäre es mit einer klaren Entschuldigung?
So hat er über Monate jede Gelegenheit verstreichen lassen, seinen Anteil an der Pädophilie-Affäre öffentlich darzulegen. Vielleicht konnte er sich tatsächlich nicht erinnern. Bloß zeugt es von enormer Kurzsichtigkeit, wenn er sich nie fragte, ob da was gewesen sein könnte in Göttingen. Er hat nun auch jede Gelegenheit für eine klare Entschuldigung verstreichen lassen. Er hat am Montag von Fehlern gesprochen, von seiner Verantwortung, von Hohn. Der einzig richtige Satz aber kam ihm nicht über die Lippen: „Es tut mir leid.“ Und er hat am Dienstag auf einer Veranstaltung in Göttingen weder Anstand noch Moral bewiesen, als er ausgerechnet dort Nachfragen zur Affäre nicht zuließ.

Von knapp 21 000 Usern, die auf FOCUS Online abgestimmt haben, sprachen sich daher über 80 Prozent für einen Rücktritt aus. Weder auf Twitter noch auf Facebook noch in Hunderten Kommentaren zu verschiedenen Artikeln finden sich viele Unterstützer für den 59-Jährigen. Die Stimmung ist eindeutig: Bleibt der ständige Moralisierer sich treu, dann muss er seine Kandidatur aufgeben. Es ist Häme dabei, aber die haben sich Trittin und die Grünen selbst zuzuschreiben.


Bigotte Doppelmoral der Grünen
Es ist jetzt viel von Zeitgeist die Rede, es war eben anders damals, sorry, heute sind wir anders. Nur ließen die Grünen genau jenen Verweis auf gesellschaftliche Umstände selber nie gelten.
So griff Claudia Roth im Februar 2010 den Augsburger Bischof Walter Mixa (zu Recht) scharf an. Er hatte zum Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche gesagt: „Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig.“

Roths Reaktion: „Es ist eine beispiellose Verhöhnung der Opfer sexuellen Missbrauchs, wenn an diesem Skandal nun andere schuld sein sollen.“ An dieser Moral müssen sich die Grünen messen lassen. Angenommen, Jürgen Trittin würde Finanzminister oder gar Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland: Wäre das nicht auch eine „beispiellose Verhöhnung“? Gilt das nicht schon jetzt?


Trittin gegen Brüderle, Schavan, Wiesenhof
Da sind aber auch die moralischen Maßstäbe des Jürgen Trittin. Annette Schavan, die im Alter von 24 Jahren Fehler bei ihrer Doktorarbeit machte – auch das, wie so oft, wohl im Einklang mit dem Zeitgeist – forderte er noch im Februar zum Rücktritt als Ministerin auf. Rainer Brüderle griff er wegen schlüpfriger Kommentare gegenüber einer Reporterin an. „Wir versuchen alle, unseren inneren Schweinehund zu überwinden“, sagte er ebenfalls im Februar. „Die FDP macht ihn zum Spitzenkandidaten.“ Ja, zum Spitzenkandidaten. Klingelt da was, Herr Trittin?
Er selbst hat moralingeschwängerte Konsequenz ja durchaus bereits bewiesen. Vor gut einem Jahr trat er als Umweltbotschafter des SV Werder Bremen zurück. Anlass dazu war ein Sponsoringvertrag des Fußballclubs mit dem ökologisch fragwürdigen Unternehmen Wiesenhof. Jürgen Trittin ist das prominenteste Gesicht einer großen deutschen Partei. Hühner also waren diesem Aushängeschild ein Rücktritt wert – die Gefühle der Opfer sexuellen Missbrauchs sind es offenbar nicht.
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18.09.13 16:01:59
Beitrag Nr. 5 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.471.971 von codiman am 18.09.13 14:03:00Was das "eigentliche Thema" ist, steht in der Thread-Überschrift. Geh Bildzeitung und Bunte gucken, aber halt dich aus den wichtigen Themen heraus, klar?
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18.09.13 16:34:24
Beitrag Nr. 6 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.468.643 von happygolucky am 17.09.13 23:46:58#1

Ach, ist "der fette Hässliche" nicht mehr SPD-Vorsitzender ?

:confused::laugh:
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19.09.13 13:21:30
Beitrag Nr. 7 ()
Zitat von Blue Max: #1

Ach, ist "der fette Hässliche" nicht mehr SPD-Vorsitzender ?

:confused::laugh:


Altmaier ist SPD-Vorsitzender?:eek:

Das ist ja ein Ding....
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22.09.13 04:22:22
Beitrag Nr. 8 ()
Der fette Altmaier bekommt sein Fett voellig zu recht ab.

Hat doch dieser ehemalige EU Buerokrat nicht nur die seit dem 3. Reich einmalige Hetze gegen kritische Journalisten toleriert,

(siehe z.B. hier und hier)

noch schlimmer, er hat offenbar nichts unternnommen, um dies zu korrigieren, bzw. Personal beim unsaeglichen Bundesmweltamt zur Rechenschaft zu ziehen.

Sein leichtfertiger, unkritischer Umgang mit den Fuehrern des Potsdamer PIKs setzt da noch einen obendrauf.

Ich denke, beide Institutionen, PIK und Bundesumweltministerium, sind irreparabel und der oeffentlichen Kontrolle vollstaendig entglitten. Deren Aufloesung und Schliessung waere die vordringliche und einzige Aufgabe eine guten Umweltministers.
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24.09.13 04:37:44
Beitrag Nr. 9 ()
Wen wunderts, dass Altmaier - ehemals Mitglied der Schwarz-Gruenen Pizza-Connection und spaeter EU Buerokrat - jetzt Richtung Schwarz-Gruen taktiert ?

Wieder ein Etikettenschwindel. Altmaier steht m.E. Cohn-Bandit naeher als der CDU Helmut Kohls.


"Wir müssen zu der Selbstverständlichkeit kommen, dass demokratische, proeuropäische Parteien untereinander koalitionsfähig sind."

http://www.welt.de/vermischtes/article120328367/Altmaiers-sa…
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25.09.13 12:36:28
Beitrag Nr. 10 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.505.229 von bmann025 am 24.09.13 04:37:44Wenn Altmaier "jetzt Richtung Schwarz-Gruen taktiert", mag es vielleicht ein "Etikettenschwindel" sein, aber mit Sicherheit nicht, weil Dickerchen den Grünen irgendwie nahestünde. Ob er mit Cohn-Bendit Gemeinsamkeiten im Profil seiner ganz persönlichen Vorlieben teilt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Politisch wäre Schwarz-Grün für unser Land jedenfalls sehr zu begrüßen, am besten mit einem Umweltminister, der seine Aufgabe auch wirklich ernst nimmt, und nicht so einem wie Altmaier, der immer wieder rein opportunistisch agiert hat, ohne Vernunftsüberlegungen hinsichtlich einer lebenswerten Umwelt nach vorn zu stellen, wie es sich für einen Umweltminister ziemt.
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26.09.13 02:35:37
Beitrag Nr. 11 ()
Die von Trittin inthronisierten Fuehrer im Umweltbundesamt sitzen weiterhin auf ohren Posten.

Flasbeck, Harry Lehmann usw., schau dir ihre Lebenslaeufe an - gespickt mit dem who-is-who der Oekolobby. Hinzu kommt seit langem noch der steigt Zustrom vom unsaeglichen PIK.

Wir haben nun die perverse Situation hunderter externer Oekolobbyistenorganisationen wie NGOs oder Oekoindustrie, gepaart mit Oekolobbyisten im Zentrum der Macht an den Schalthebeln.

Altmaier als Fachfremder fuehrt deshalb zu 100% die Politik Trittins und der Greunen Lobby weiter.


Die Hetze gegen skeptische Journalisten und deren oeffentliche Anprangerung in einer Broschuere des Umweltbundesamts ist ein einmaliger Vorgang in dieser Republik. Selbst die TAZ stimmte Springers Welt zu, dass dies mit Praktiken im 3. Reich vergleichbar sei.

Altmaier hat es ausgesessen und NICHTS getan und meinte schliesslich, es sei seine Aufgabe, seine Mitarbeiter zu schuetzen.

Solch eine Stellungnahme waere in einer richtigen Demokratie undenkbar. Altmaier und seine Behoerde sind der Oeffentlichkeit verpflichtet und sonst niemandem. Ausserdem hat der sich um den Ruf der betroffenen Journalisten zu kuemmern.

Dass er es aussitzen konnte, war nur moeglich, weil die Parteien nun ununterscheidbar Gruen sind und mithin keine Opposition mehr existiert.

Ein weiterer Punkt ist, dass Altmaiers Truppe beim Weltklimarat bis heute versucht, die Diskussion um das totale Versagen der Klimamodelle zu unterdruecken. Die CDU ist im Weltmassstab nicht nur eine undemokratisch Gruene sondern eine extrem radikale Gruene Partei.

Hier noch ein Schmakerl aus dieser Woche:

Harry Lehmann vom Umweltbundesamt in einer Klimadiskussion bei SWR2.

Einfach unglaublich, was sich in unseren Behoerden abspielt.

http://notrickszone.com/2013/09/24/hans-von-storch-on-warmin…
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26.09.13 10:37:04
Beitrag Nr. 12 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.518.247 von bmann025 am 26.09.13 02:35:37Leider ist die sogenannte Oekolobby, von der du da sprichst, bisher noch nicht stark genug, wenn sie denn überhaupt existiert. Kein Wunder: Mit dem Schutz der natürlichen Ressourcen lässt sich ja auch kein "Geld verdienen", sprich: Cash-Flow erzeugen.

Wenn du denkst, dass dies aber tatsächlich alles sei, worauf es ankommt: "Geld machen", dann empfehle ich dir eine Bewerbung bei einer Notenbank, oder besser noch: bei Giesecke&Devrient.

Pförtner oder Maschinenführer könnte doch gehen.
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01.10.13 12:58:59
Beitrag Nr. 13 ()
http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/deutschland-mac…

Die Schweizer Strombranche ist verzweifelt. Der Grund dafür: Die deutsche Energiewende pumpt so viel Energie in den Markt, dass die Preise purzeln.


Komisch....:rolleyes:
1 Antwort
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02.10.13 00:34:52
Beitrag Nr. 14 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.546.593 von Doppelvize am 01.10.13 12:58:59Ja Sch&§$e, dann verdienen die mit ihren besch'*$=%en Atomkraftwerken ja weniger!
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07.11.13 02:21:43
Beitrag Nr. 15 ()
Altmaier hat nun die Verknappung der CO2 Zertifikate durchgedrueckt.

Damit haben sich wieder die Extremisten vom Umweltbundesamt und der EU durchgesetzt.

Fuer die Verbraucher heisst dies, dass Energie noch teuerer wird.

Auf den Bildern der Koalitionsverhandlungen ist Altmaier immer im Windschatten Merkels dabei. Unfassbar, welches Gewicht dieses nicht nur ueberfluessige, sondern furchtbare Ministerium inzwischen geniesst.

Altmaier hat die Hetze des Umweltbundesamts gegen skeptische Klimaforscher und Journalisten toleriert und ausgesessen und er hat nun die Verbraucher brutal erneut geschroepft.

Weil das Umweltminisertium in der Vergangenheit Sprungbrett zum Parteivorsitz und Kanzleramtamt war, und weil Altmnaier seine links-gruene Poliitik so gnadenlois durchsetzt und weil dies alles mit einem volkstuemelnden Profil uebertuencht, halte ich ihn momentan fuer den gefaehrlichsten Politiker im Land.
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07.11.13 12:45:23
Beitrag Nr. 16 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.518.247 von bmann025 am 26.09.13 02:35:37#11

Umweltministerium zusammen mit Entwicklungsministerium abschaffen und das so eingesparte Geld komplett im Volk verteilen...

:eek:
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13.11.13 10:38:38
Beitrag Nr. 17 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.781.742 von Blue Max am 07.11.13 12:45:23Ja genau! Sch"§$&"!en wir uns doch unseren Lebensraum genauso zu wie die Chinesen! Du ka§$%&§st Dir bestimmt auch täglich ins Wohnzimmer, oder?
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13.11.13 12:42:24
Beitrag Nr. 18 ()
Zitat von Blue Max: #11

Umweltministerium zusammen mit Entwicklungsministerium abschaffen und das so eingesparte Geld komplett im Volk verteilen...

:eek:


Letzeres wollte schon die FDP abschaffen....;)
Nicht mal das konnten die:laugh:

P.S. Das Geld nicht unterm Volk sondern unter den Reichen verteilen. Die Armen können doch mit Geld gar nicht umgehen, sonst wären sie ja nicht arm!
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25.11.13 02:24:01
Beitrag Nr. 19 ()
Professor Dieter Helm in einer Expertenbefragung im britischen Oberhaus.

Vernichtendes Urteil ueber die britische und deutsche Energiewende.

Q126 Lord Lawson of Blaby: I will give you a moment to think about it, but I am sure that you have thought it over. If you were Secretary of State for Energy and Climate change, what would you do now?

Professor Dieter Helm: I would probably emigrate as quickly as possible;


Das Ganze zum durchlesen

http://www.parliament.uk/documents/lords-committees/economic…
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26.11.13 13:13:36
Beitrag Nr. 20 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.909.164 von bmann025 am 25.11.13 02:24:01Dieser "Professor" ist ein reiner Polemiker ohne Gewissen, der sich als Lobbyist mal vor diesen und mal vor jenen Karren spannen lässt - jedenfalls nicht ernst zu nehmen.

Aber achtet mal auf RWE: Herr Terium scheint die Attraktivität der Rechtschaffenheit für diesen Verein wiederentdeckt zu haben. So liest man ihn heute zitiert: "Es drohen keine Blackouts."

Der Mann weiss, wie man Interesse weckt. Hoffentlich weiss er auch, wie man einem trägen Haufen Beine macht.
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27.11.13 02:01:13
Beitrag Nr. 21 ()
Der Herr Professor ist aus Oxford, eigentlich keine so schlechte Adresse.

Natuerlich ist die Versorgungssicherheit in Deutschland besser, da man z.Z. mehrere grosse Kohlekraftwerke fertigstellt inklusive der dreckigsten Braunkohlekraftwerke und bei Bedarf auch mit den franzoesischen, tschechischen, ukrainischen, polnischen AKWs und Kohlekraftwerken vernetzt ist.

Fuer Grossbritannien sieht er deshalb schwarz, bei Deutschland bemaengelt er in erster Linie die beispiellose Verlogenheit.

Fuer beide trifft aber zu, dass Kohle Gas und Kernkraft ersetzt, dass der CO2 Verbrauch pro Buerger steigt, und dass energieintensive Industrie keine Investitionen mehr vornimmt.
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27.11.13 02:04:48
Beitrag Nr. 22 ()
Interessant ist auch, dass bei den steigenden Holzpreisen und fallenden Kohlepreisen wohl immer mehr Kohle in Privatwohnungen verheizt wird. Nord-China und Haiti lassen gruessen.
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27.11.13 17:32:11
Beitrag Nr. 23 ()
Sicherlich werden die Lichter nicht gleich ausgehen, aber unterm Strich wird wohl kaum einer leugnen, dass die großen Spieler momentan die Last haben, die Schwankungen im Netz auszugleichen. Diese Ausgleichsmaßnahmen sind so kurzfristig und volatil, dass sie nicht über die Strombörse abgebildet werden können. So sind die AusgelichsKosten augenscheinlich zu hoch. Hier ist die Politik gefordert, die entsprechenden Rahmenbedingung zu setzen, und zwar in einer Form, die nicht gegen die Energiewende und der Dezentralisierung geht, sondern die großen Versorger soweit ins Boot holt, damit die ordentlich die Versorgung sicherstellen können. Die Möglichkeiten dazu sind vielschichtig, vom lastabhängigen Verbrauch über Einsparungsmöglichkeiten bis zu bezahlten Reservevorhaltungen. Mittel- und Langfristig wird der Umstieg auf EE billiger kommen als ein Weiterso. Auf der anderen Seite: Wenn man die Entwicklungen bei den Grundrechten und Menschenrechten bzw. deren Verletzungen so ansieht, wäre es viellicht besser, den Karren möglichst tief im Dreck zu lassen, ihn zu zuschütten und gänzlich neu anzufangen. Wir hätten dann die Möglichkeit, uns des saugenden Packs zu entledigen; ohne Energie haben sie keine Macht!:)
Alle Ämter blieben dunkel, niemand, der Bescheide schreiben könnte, keine Daten wären abgreifbar. Börse wäre von 10:30 bis 12:30 und alle wären glücklich.
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27.11.13 19:02:48
Beitrag Nr. 24 ()
Die Studie ist ja vom DIW, also tendenziös. Ich gehe davon aus, dass die Großindustrie, die ja ohnehin von der EEG Umlage befreit ist, im Großen Stil von den fallenden Strompreisen an der Strombörse in Leipzig profitieren. Ich denke, die zahlen ein pauschalen Aufpreis zu den gleitenden Durchschnitten in Leipzig. Sollten die durchschnittlichen Preise steigen, so wäre das zum "Leidwesen" dieser Abnehmer und zugunsten der normalen privaten Strombezieher. Die EEG Umlage würde sinken, da diese ja die Differenz Börsenpreis zu EEG Einspeisevergütung ist. Und da kann es schnell zu einer Rückvergütung kommen, da ja die Windenergie unter 10 cent eingespeist wird


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