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Gilette, das ewige Trauerspiel! - 500 Beiträge pro Seite



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Wann erholt sich dieses "Warren-Buffet-Kleinod" endlich
einmal wieder? Zum x-ten Mal werden die Gewinnerwartungen
zurückgeschraubt.
Der Treuebonus dieser Aktie ist bald endgültig verspielt.
Dann wird man sich mit einer weiteren Halbierung anfreunden
müssen.
Wer glaubt denn außer dem EX-SAC noch an die Wiedergeburt dieser Aktie?
hallo schürger,
soweit ich weiss wurde die gewinnerwartung lediglich von einem analystenhaus für das laufende quartal um ca. 1,5% zurüchgenommen.
analysten ändern ihre meinung bekanntlich sehr schnell, deshalb würde ich mich nicht verrückt machen. ich bin übrigens auch in gillette investiert und schon relativ lange im minus aber da muss man halt geduld mitbringen. sollte eine nachhaltige wirtschaftserholung in asien einsetzen wird gillette stark davon provitieren, ausserdem drückt der starke dollar natürlich auf die gewinne. was die bewertung der aktie betrifft bin ich der meinung, dass gillette mit dem derzeitigen kgv fair bewertet ist. gillette ist immerhin marktführer in verschiedenen segmenten und das rechtfertigt einen bewertungsaufschlag. aber auch ich hoffe wieder auf bessere zeiten.
uns allen viel glück mit gillette wünscht mr.dell!!
An Mr. Dell,

es ist schon rührend, mit welchen Durchhalteparolen manche
angeblichen Wachstumswerte auch nach vierjährigen Tiefstständen
gepflegt werden.
Ein weniger bekannter Wert wäre schon in Grund und Boden verdammt
worden, hätte er die katastrophale Performance von Gilette seit
1997 vorzuweisen.
Auch Gilette muß sich um die Gunst der Anleger bemühen, unterm
Strich zählt nur das Ergebnis.
Gilette war meine erste Aktie. Aber schon nach 2 Monaten war ich schlau genug
das Ding zu verkaufen. 30% verloren letzten Sommer. Schwam drüber. Ich hab
mir ander Werte gekauft (SUNW und Nokia) Die haben sich fast ver3facht seit
August letzten Jahres. Man kann nicht ewig rufen: "Was machen Männer jeden Morgen"

Gilette kommt auch wieder. Keine Frage ;)

Fragt sich nur wann.

gruß brem
Also mir reichts jetzt auch. Ich habe meinen Gillette-Bestand komplett verkauft, Coca Cola zur Hälfte, ich werde etwas cash halten bis die Fedsitzung vorbei ist( vielleicht ergibt sich ein Schnäppchen.)

Ist schon irgendwie ein seltsames Gefühl sich von seinen ersten Aktien zu trennen, aber die Performance ist wirklich katastrophal !

"buy and hold",okay, aber nicht sklavisch, so wie vom SAC ( siehe Börsenfragen auf der SAC-Homepage) immer noch propagiert.

Was würdet ihr jetzt kaufen ? JDS Uniphase, Texas Instruments, oder einen euroland bluechip wie L óreal ?


Gruß, Imi
Imi!
Endlich einmal ein Gesinnungsgenosse!
Daß die Buy-and-Hold-Strategie einfach seit Jahren nicht mehr
aktuell ist, wird mittlerweile von Stockkonservativen wie Bernecker
eingesehen, was nicht heißt, daß Bernecker hier als Maßstab gelten
soll. Es gibt sicher kaum einen Analysten, der in den letzten Jahren mehr daneben gelegen hat, trotz vierzigjähriger Erfahrung, wie in
der Werbung kolportiert werden soll.
Aber eben auch ein EX-SAC liegt seit Jahren mit seinen Old-Economy-
Werten völlig daneben.
Das Ärgerliche dabei ist eben nunmal die Unfähigkeit dieser Leute,
endlich einmal zu akzeptieren, daß man den Trend verschlafen hat.
Da nützt eben nicht, eine Cisco usw. im Depot zu haben.
Bei gleichmäßiger Gewichtung aller Branchen (von EX-SAC empfohlen) liegt man eben im Minus.
Es sei denn, der EX-SAC rechnet immer von seinem Gründungsdatum aus hoch.
Dann kann er aber keine neuen Kunden werben und die Vernachlässigung des Timing propagieren.
Der Neueinsteiger vor drei Jahren wird sich bedanken mit seinem
Minus, das er sich damit eingefangen hat.
Daß die Aktienanlage eine Langfristanlage ist, muß den meisten nicht
mehr kargemacht werden, daß eine Aktie aber nach Jahren auch einmal im Kurs steigen sollte, erwartet jeder noch so hartgesottene Anleger. Der Vierjahrestiefstkurs einer Gilette, noch dazu ohne Aussicht auf Besserung wegen offensichtlich nicht sonderlich kompetenten Mangements (übrigens auch bei Procter & Gamble) ist schwer zu ertragen, wenn der EX-SAC vielleicht in den Jahren davor besser ab-
geschnitten hat.
Die New-Economy wird auch in Zukunft wesentlich besser abschneiden, eine Coca Cola, Gilette, Procter & Gamble, Aegon, Lloyds wird sich schwerer tun als in der Vergangenheit.
Eine gleichmäßigere Entwicklung wäre uns sicher allen lieber.
Da erinnere ich mich an einen Leserbrief in einer der letzten Börse-Aktuell. Ein Börsianer stellt fest, dass sein Depot aus Konsum- und Pharmawerten nicht so richtig in die Gänge kommt und stellt Anfang März 2000 alles konsequent auf High-Tech und Telecom um. Was folgt ist bekannt, New-Economy geht in den Keller, Pfizer & Co werden wieder neu entdeckt. Erfolg: Hi-Tec-Rally nicht mitgemacht, bei der Talfahrt dagegen voll dabei. Rally der gerade verkauften, Old-Economy Aktien verpasst.
Kein Problem, wenn man immer vorher wüsste, welche Branche als nächstes laufen würde. Leider weiss man das an der Börse immer erst im nachhinein. Eine gute Branchen- und Ländermischung, wie vom SAC empfohlen, scheint mir der schlechteste Rat nicht zu sein.
Trends zu erkennen aufgrund der makroökonomischen Daten, Kauf-und Verkaufempfehlungen aufgrund der individuellen Rahmenbedingungen
und den Mut, auch einmal rechtzeitig zu erkennen geben, wenn man
falsch liegt, das erwartet der Laie von den Profis.
Daß niemand im vornherein den Highflyer auf dem Punkt genau voraus-
sagen kann, weiß jeder nach kurzer Zeit als Aktionär.
Es würden nicht so viele Börsenzeitungen aus dem Boden schießen, wenn
das Bedürfnis nach diesen Informationen nicht so groß wäre.
Der Anleger ist offensichtlich auch bereit dafür zu zahlen.
Wenn die o.g. Bedingungen erfüllt sind.
Hallo Schürger !

Ich kann Dir nur zustimmen !

In einem der BörsenAktuell- Blättchen stand letztens, daß nun ein Performance- Kriterium, daß ich nicht mehr ganz zusammen bringe (mind. 15% p.a. oder so ähnlich) für Bleiben oder Entfernen einer Aktie aus dem "Gemeinschaftsdepot" angelegt werden soll. Konsequent wäre es ja nur, als SAC (oder wie immer die jetzt heißen) seine Leser oder Mitglieder darauf hinzuweisen, "wir verkaufen jetzt XY wegen mangelnder Performance", aber darauf kann man glaube ich lange warten, stattdessen werden die Unbedarften immer noch in die gleichen Dinos gehetzt, auch nach der dritten Gewinnwarnung in Folge.

Aber lasst uns doch einmal nach vorne sehen, ein Boardteilnehmer hat letztens hier geschrieben, es kristallisiert sich hier eine neue, faktisch weiterentwickelte SAC Strategie heraus: auf Bewährtes setzen, neue Trends erkennen ( wie von Dir schon geäußert), keinen Kurzfristtrades.... Könnte den jemand (Berufeneres als ich) dies hier sowie weitere Ideen zusammenfassen und zur Diskussion stellen, damit wir einen Schritt weiterkommen, viele Anlageideen entnehme ich bereits jetzt aus Beiträgen hier (z.Bsp JDS, EMC etc) lange bevor der SAC diese Werte entdeckt hat und somit ein Großteil der Performance schon hinter den Werten liegt.

Greift meine Anregungen auf und laßt sie uns gemeinsam weiterentwickeln !

Gruß, Imi !
Hallo Schürger,

ich kann nicht nachvollziehen, weshalb die Buy-and-Hold-Strategie überholt sein soll. In meinem Depot befinden sich eine ganze Reihe von Werten, die ich schon über 4 Jahre halte. Ein Verkauf in der Vergangenheit hätte immer einen Verlust gegenüber den heutigen Kursen gebracht, so daß ich Dir in diesem Punkt ausdrücklich widersprechen muß.

Eine Zweiteilung in New- und Old-Economy ist mir nicht differenziert genug, es gibt dutzende von Aktien aus der Old-Economy, welche nahe am Alltime-High liegen.

Bitte definiere die beiden Begriffe und Du wirst sehen, die wenigsten Aktien passen in dieses Schema.

Grüße, ica
Hallo Ica (EX-SAC-Mitglied?),

zur Klarstellung, die Unterteilung in New- und Old-Economy haben
die Profis auf dem Börsenparkett geprägt.
Nach meinem Verständnis sind damit die Aktien mit weniger als Fünf-
Prozent-Wachstum (im Durchschnitt)gemeint, zu denen eben nunmal die Konsumaktien, die zyklischen Aktien und auch die Pharmaaktien zählen, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Daß es darunter immer auch Ausreißer nach oben oder unten gibt, ist allgemein bekannt.
Daß eine Coca Cola oder eine Gilette u.ä. immer sehr hoch bewertet war, gereicht diesen Aktien eben jetzt zum Nachteil, wenn der Erwartungshorizont nicht erfüllt wird.
Man kann eben deshalb nicht grundsätzlich das Timing bei der Aktien-
anlage unter veränderten Bedingungen vernachlässigen.
Das würde nur dann gelten, wenn eine Aktie nur den einen Weg nach oben kennt. Daß sich das auch bei Blue Chips ändern kann, ist mittlerweile hinreichend bekannt.
Daß diese Globalplayers durch Umstrukturierungen wieder ein Gewinn-
wachstum irgendwann vermelden können, ist anzunehmen.
Für die eigene Performance sind solche Durchhänger nicht förderlich.
Hallo Schürger,

sorry, aber soviel Quatsch in einem Beitrag hab ich hier selten gelesen. Die Einteilung in New- und Old-Economy halte ich sowieso für völligen Blödsinn - aber das ist ja (wie Du richtig bemerkst) nicht auf Deinem Mist gewachsen.

Aber jetzt kommts:
New-Economy sind also Werte die mit mehr als 5% wachsen (Was ist wachsen? Gewinn? Umsatz? Cash-Flow? Aktien-Kurs? Wenn Du (wie allgemein üblich) das Gewinnwachstum meinst, gibt es freilich sehr viele New-Economy-Aktien. Z.B. auch Konsum, Pharma sowieso (außer seltenen Ausreißern haben die alle mehr als 5%) oder auch einige Öl-Werte! Woher kommt das denn? Deine Idee? Dann korrigier Dein Weltbild und schau die Zahlen nach (und poste nicht so`n Mist)!!!

Meine Beobachtung war, daß die Einführung des Begriffs New-Economy sich auf die total überbewerteten Internet-Werte bezog, welche in der Regel gar keinen Gewinn machten. Die letzte Korrektur hat deutlich aufgeräumt - das wird aber noch weiter gehen.

Das mit dem Erwartungshorizont gilt natürlich für jede Aktie und nicht nur für Cola und Gillette. Das mit der Umstrukturierung ist auch eine superinformative Aussage. Die Bemerkung zum Durchhänger trivial.

So, jetzt hab ich mir Luft gemacht! Jetzt bist Du dran und kannst auf mir rumhaun...

Fuchs
Hallo Fuchs,

ich habe gestern genauso wie Du gedacht, war aber angesichts der von Schürger geäußerten und m.E. an vielen Stellen falschen Arumente ziemlich sprachlos.

Grüße, ica
An Fuchs,

zunächst keine Bange, es ist nicht mein Stil, mit verbalen Ent-
gleisungen zu antworten.
Dazu ist dieses Board auch nicht geschaffen, es fällt letzlich auf den zurück, der bestimmte Spielregeln der Höflichkeit verletzt.
Zur Unterscheidung New- und Old Economy: Selbstverständlich ist
allen bekannt, daß unter New Economy die TMT-Industrie gemeint ist,
die eben nunmal in der Aufbauphase schneller wächst (Gewinn und Um-
satz). Man muß nicht so hochtrabend auch noch Begriffe wie Cash Flow
u.ä. aus der Sprache der BWL mit in die Diskussion bringen.
Es sind nicht nur Banker, Börsenbriefschreiber etc. in diesem Board
beteiligt.
Jedenfalls steht fest, daß die wesentlich höheren Wachstumsraten dieser Industrie eben nunmal momentan höher bezahlt werden an der Börse, sicher vielleicht teilweise zu hoch.
Aber nun zurück zum eigentlichen Thema dieses Boardbeitrags (Gilette, eine ewige Katastrophe): Am Beispiel von Gilette, Coca Cola usw. sollte deutlich gemacht werden, daß man durchaus eine andere Meinung
haben kann als der EX-SAC, was die Anlagestrategie betrifft.
Gerade eben das Timing, vom EX-SAC bei den genannten Aktien als überflüssig bezeichnet, sollte sehr wohl individuell berücksichtigt werden. Daß die Performance doch eine Rolle spielen sollte, auch die
kurzfristige = über ein oder zwei Jahre, wird ja mittlerweile anerkannt.
Nachdem man ja maximal nur zehn Werte nach Branchen und Ländern
gemischt in seinem Depot halten sollte, tut es eben nunmal weh, wenn
man eine Gilette, eine RWE, eine Coca Cola usw. nach diesen Regeln
gekauft hat und nun als Langweiler in seinem Depot hält.
Dieses Thema ist aber gegessen und ausführlich auf anderen Boards
erörtert.
Grundsätzlich bin ich nachwievor der Meinung, daß man in Zukunft ei-
ne bessere Performance erzielen wird, wenn man die TMT-Branche über-
gewichtet und vor allem sehr flexibel auf Marktänderungen reagiert.
Ein Verbilligen, wie bei Coca Cola, Gilette usw. immer die beste
Methode bisher für den Börsenerfolg war, halte ich persönlich nicht
mehr für so erfolgsversprechend.
Genauso halte ich eine schnelle Gewinnmitnahme in den sehr volatilen
Märkten zur Gewinnoptimierung für dringend notwendig.
Das ist meine unmaßgebliche Meinung, ganz unverbindlich und kostenlos.
Endlich, die überfällige Demission des Ceo.
Warren Buffett hatte viel zu lange Geduld mit dieser unglücklichen
Figur.
Hoffentlich finden die jetzt bald den richtigen Mann, der das
Ruder rumreißt.


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