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Eichel und die Finanzmärkte??? - 500 Beiträge pro Seite



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Da fällt man ja um.
Auf n-tv war gerade seine Rede zur Ökosteuer zu sehen. Und der Kerl beschwert sich darüber das der Rohölpreis fast über Nacht um 10$ steigt obwohl sich ja an den Märkten, trotz des schlimmen Nahost Krieges, nichts direkt geändert hat.

Da kippt man ja um. Dieser Mensch hat ja absolut keine Ahnung von der Funktionsweise der Finanzmärkte. Unsicherheit belastet halt.....
Das kann doch nicht wahr sein... Habe ich nicht gesehen, die Sendung.

Hat er sich wirklich darüber verwundert????? Oje, jetzt wird mir so einiges klar. Der glaubt womöglich wirklich noch, die Ökosteuer sei gut für den Wirtschaftsstandort Deutschland!?
fuer mich ist der mann in letzter zeit echt eine witzfigur gewesen !

leider muss ich sagen, dass ich bei seiner amtsuebernahme noch recht angetan von ihm war . aber binnen kurzer zeit ist er genauso verlogen und arrogant geworden wie seine vorgänger !
eine echte enttäuschung und keinen deut besser als waigel und co !
Mit Oscar Lafontain würde es uns noch schlimmer ergehen!

Aber so sind die roten Socken nun einmal, von nichts eine Ahnung.
@downpusher:
Danke für das Kompliment mit dem "jung." Naja, so alt bin ich ja noch nicht. Aber Junge Union... *g*
Nee, da muß man kein Unionler sein, da reicht schon gesunder Menschenverstand.

Der neuste Witz vom Eichel, er sagte im Bundestag sinngemäß folgendes: "Es sei scheinheilig von der Opposition, stimmung gegen die Ökosteuer zu machen. Immerhin haben sie selbst die Mineralölsteuern in ihrer Regierungszeit deutlich erhöht."

Soweit hat der Mann ja recht, aber was will er uns damit sagen?? Das er selber genauso weitermacht? Dabei wollten die rotgrünen doch (Zitat Schröder) "einiges anderes, aber vieles besser" machen.
Nunja, anders machen sie ja einiges, aber besser???
Hahaha, Eichel, der Spaßvogel!
Dann soll er doch das, was die bösen Buben und Mädel von der Union gemacht haben, rückgängig machen. Aber selber weiterkassieren, sogar noch eins draufsetzen, und dann den anderen ihr Verhalten vorzuwerfen, ist schäbig.
Naja, von mir aus, ich `abe gar kein Auto!
Wenn die jetzige Regierung es sogar noch schafft, mit ihrer Nicht-Reform-Politik den Dollar auf 3 Mark (:D) zu bringen, bin ich ihr zu großem Dank verpflichtet. Dann werde ich die Pfeifen vielleicht noch wählen. ;)
@gholzbauer :

dem ersten teil deiner aussage kann ich voll zustimmen ! einerseits wirft der eichel der oppositon schäbigkeit vor , weil sie jetzt die hohen ölsteuern anprangern . aber andererseits macht er sich ja lächerlich , weil er selbst ja was dagegen tun könnte und sie statt dessen weiter erhöht.
so macht man sich wirklich unglaubwuerdig.

aber den hohen dollar, wenn das noch lange so weitergeht, siehts hier trübe aus . vor allem fuer die leute, die nicht in dollar etc. investieren koennen , weil ihnen das geld dazu fehlt .
hätte ich früher nie gedacht , dass es denen ausgerechnet unter einen sozialdemokratischen regierung schlechter geht als vorher !
Na gut, Öl und Urlaub in den USA wird teurer. Dafür tut der Dollar den Exporten und damit vielen Arbeitsplätzen gut. Vor dem 1.1.99 haben sich alle über einen hohen Dollar gefreut, warum sollte jetzt alles anders sein? Immerhin gleicht der Währungseffekt einen Teil der Reformversäumnisse wieder aus.
@Gholzbauer:

Kurzfristig ist der Dollaranstieg unzweifelhaft förderlich für unseren Export. Aber wenn die Dollarstärke länger anhält, schlagen die hohen Rohstoffpreise (werden ja meist in Dollar abgerechnet) voll auf unsere Industrie zurück. Dann sind Preiserhöhungen an der Tagesordnung, was die Wettbewerbsfähigkeit schwächt. Vor allem was die Exporte in den Nicht-Dollar-Raum angeht.
Bleibt dennoch der Effekt der verbilligten Arbeit und auch des verbilligten Kapitaleinsatzes im Eurobereich im Vergleich zum Dollar-(und Pfund-)Bereich. Rohstoffe notieren unter Berücksichtigung der Inflation ohnehin meist auf sehr niedrigem Stand im Mehrjahresvergleich.
richtig, firmenuebernahmen in europa werden fuer britische firmen oder amerikanische firmen noch leichter als bisher. die arbeitnehmer dort werden sich freuen !

aber warum die arbeit in deutschland billiger werden soll ist mir ein raetsel ? im gegenteil, schwacher euro = importierte inflation = hoehere lohnforderungen !

da wird ein kreislauf in gang gesetzt , der nciht besonders foerderlich ist .
Von den hohen Energiepreisen mal noch garnicht geredet. Auf Dauer geht doch das nicht gut.
Caldor,
wenn die Preis-Lohn-Spirale in Gang gesetzt würde, wäre der Faktor Arbeit im Laufe der Zeit tatsächlich wieder teurer. Allerdings halte ich dieses Szenario bei der hohen Arbeitslosenquote in Europa für nicht wahrscheinlich. Selbst die Gewerkschaften haben durch die Erfahrungen der 70er Jahre eingesehen, daß überhöhte Lohnsteigerungen negative Effekte haben.

Paladin,
nicht vergessen: die hohen Energiekosten liegen zum allergrößten Teil an den Steuern darauf, weniger am hohen Dollar.
@gholzbauer :

in einigen bereiche (es werden immer mehr ) gibt es schon einen mangel an fachkraeften. dort ziehen die löhne bereits deutlich an . die verlierer sind die masse der arbeitnehmer , die keine solche gesuchte qualifikation vorweisen koennen. die schauen dann dumm aus der waesche . und fuer die tut auch keiner was, am wenigsten der eichel.

mit den hohen steuer hast du recht ! das ist auch scheinheilig, wenn der schroeder ueber die hohen rohstoffpreise jammert , sie gleichzeitig aber auf den dreifachen preis hochversteuert - wie beim superbenzin : preis in deutschland ohne steuern : rund 70 pfennig . preis mit steuern : rund 2,10 dm .
@Gholzbauer:

Genau darauf, daß der größte Anteil an dem hohen Energiekosten nicht von den Herstellern, sondern durch die Steuer verursacht wird, habe ich schon in anderen Threads hingewiesen.
Das ist ja genau etwas, von dem Schröder, Eichel und andere immer wieder geschickt ablenken wollen. Daher dann die Schuldzuweisungen an die Erzeugerländer und die "böse OPEC".

Da könnte man echt meinen, die halten ihre Bürger für etwas blöd, oder?
Genug Leute fallen auf die Anti-"Ölmulti"-Kampagne der Regierung herein. Man sieht es z.B. auch hier in verschiedenen Foren, daß manche User Boykott-Aktionen gegen Ölfirmen unterstützen wollen.
Allzuviele haben scheinbar keine Ahnung von den wirklichen Gewinnspannen des Petroleum-Downstream-Bereiches. Ich halte zwar die Jammerei der Ölfirmen über zu geringe Gewinnspannen auch für übertrieben, aber allein schon das Verhältnis 1,40 DM Steuern zu 0,70 DM Produktpreis inkl. Explorations-, Erschließungs-, Produktions-, Raffinierungskosten, Tankstellennetz und 2-3 Pfennig Gewinn im Raffineriebereich (beim Upstream ist die Gewinnspanne etwas größer) zeigt doch, wo das Geld wirklich hängenbleibt.
Die OPEC jedoch kann ich nicht gutheißen, da sie ein eigentlich wettbewerbswidriges Kartell darstellt.
bravo , volle zustimmung !

das sage ich auch in den threads zum thema oekosteuer , schreib das doch dort auch mal .

aber du wirst dich dann auch wundern, was fuer zum teil naive kommentare dazu kommen . obwohl ,besonders schlimm sind die leute , die ganz offensichtlich bei den gruenen sind und meinen , hier koennte sie mir ihre boese oelfirmen kamapgne ankommen oder erklären ,wie gut es doch sei , oekosteuer zu zahlen .
@gholzbauer:

Du hast leider recht, einige fallen wirklich darauf herein. Obwohl ja selbst die Bild-Zeitung zu meiner Überraschung nicht das Klischee von den bösen multinationalen Konzernen bemüht hat, sondern ganz offen geschrieben hat, daß der Staat der Preistreiber ist. Hat mich ehrlich gewundert, weil anders wäre doch viel eleganter für sie gewesen.
Aber anscheinend hält selbst die Bild-Zeitung ihre Leser nicht für so dumm, daß sie auf Dauer darauf hereinfallen. Da haben sie dann lieber gleich denjenigen enthüllt, der für die Preise hauptverantwortlich ist: den Staatssäckel und als Sahnehäubschen noch die Ökosteuer obendrauf.
jetzt sagt der riester auf einmal ,die oekosteuer sei wg. der rentenversicherung maximal noch bis 2003 notwendig .

das soll mir mal einer erklaeren . vielleicht weil er bis dahin die rentenleistungen so verschlechtert hat oder die private vorsorge zwanghaft eingefuehrt hat , und daher die rentenkassen genug geld haben ??
@Caldor & the rest:

Nein, ich befürchte eher, daß er das jetzt sagen muß, damit interessierter Seite der Weg freigemacht wird, die Ökosteuer statt in die Rentenkasse lieber zur Förderung "ökologischer Projekte" einzusetzen. Im Klartext: Weitere Subventionen mit unseren Steuergeldern für Projekte, die die Welt nicht braucht.
Ihr beiden macht ja in jedem Thread euer kasperletheater.
Ich geb einen Tip:
www.cdu.de - die haben ein erstklassiges Forum, war ich zur Hochzeit der Spenenaffäre auch, echt kultig, die Threads.

Paladin - ich hab grad versucht, deine Argumente schwacher Euro = wettbewerbsschädlich zu verstehen, dafür bin ich wohl nicht geeignet.

Also, wie war das? Zitat: `Aber wenn die Dollarstärke länger anhält, schlagen die hohen Rohstoffpreise (werden ja meist in
Dollar abgerechnet) voll auf unsere Industrie zurück. Dann sind Preiserhöhungen an der Tagesordnung, was die Wettbewerbsfähigkeit schwächt. Vor allem was die Exporte
in den Nicht-Dollar-Raum angeht.`


Erklärst Du das auch einem Nicht-Vulgärökonomen ? :laugh:
@Caldor, eine Stilblüte von Dir: `richtig, firmenuebernahmen in europa werden fuer britische firmen oder amerikanische firmen noch leichter als bisher. die arbeitnehmer dort werden sich freuen !

aber warum die arbeit in deutschland billiger werden soll ist mir ein raetsel ?`

Dann rätsel mal weiter *lachtränenausdenaugenwischend*
@neemann :
meinst du vielleicht die gewerkschaften werden diesem kram lange zusehen ? bin mal gespannt auf die nächsten lohnforderungen .

fahrweg zur arbeit dank oekosteuer teurer .

inflation dank hoher industriepreise nach oben anziehend .
@Neemann:

Ok, zu Deiner Frage kann Dir geholfen werden:
"Dann sind Preiserhöhungen an der Tagesordnung, was die Wettbewerbsfähigkeit schwächt. Vor allem was die
Exporte in den Nicht-Dollar-Raum angeht.`
Erklärst Du das auch einem Nicht-Vulgärökonomen ?"

Ist doch auch ganz einfach. Bei Exporten in den Dollar-Raum werden die nötigen Preiserhöhungen (verursacht durch hohe Energiepreise etc.) abgemildert, wenn der Dollar hoch ist. Aber was ist denn mit den Exporten in Länder oder an Kunden, die nicht in Dollar zahlen? Da schlägt die Preiserhöhung doch wohl richtig durch, oder?

War doch ganz einfach.
Die Konkurrenz in den Drittwährungs-Ländern, die weder dem Euro- noch dem Dollarraum angehören, hat genau die selbe dollarverursachte Energiepreiserhöhung, wenn das Verhältnis Euro/Drittwährung konstant ist. Es dürfte i.A. keinen Exportnachteil dahin geben.
@gholzbauer - respekt, das war rudimentäre Logik!
@Paladin, - es war nur Logik, dazu braucht man nicht mal ökonomisches Wissen - selbst das überschreitet deinen Horizont :laugh:
musst du dich bei dem neemann dran gewöhnen ! der wird immer so , wenn du seine meinung nicht teilst !

weil er das recht serienmaessig auf seiner seite hat . und wehe du sagst, hohe energiepreise waeren kein segen fuer die wirtschaft , dann bist du ein uebler stammtischbruder !

*gggggggggggg*
@Neemann:

Oha, eine kleine Beleidigung?

Naja, wenn Du meinst Du hast das nötig....

@gholzbauer:
Leider neigt der gute zu einer gewissen Überheblichkeit.
Na dann fasst Euch erst mal an die eigene Nase. Wer hat sich denn auf überhebliche Weise über die ökonomischen Kenntnisse
des Herrn Eichel lustig gemacht?

Wer austeilt, muss auch einstecken können!
Ich würde mich nie über die ökonomischen Kenntnisse des Herrn Eichel lustig machen. Er weiß genau, was er macht, und er weiß genau, wie man die Bürger abzockt und den schwarzen Peter anderen, z.B. den Ölfirmen zuschiebt. Dies meine ich nicht parteibezogen, Waigel hätte sich kaum anders verhalten.
Ich kritisierte lediglich das schäbige Verhalten Eichels und der Regierung, den Vorgängern das vorzuwerfen, was sie selbst noch in größerem Ausmaß betreiben. Die Vorgänger dafür zu tadeln, daß sie die Ölsteuern erhöht haben, selbst jedoch diese Steuern noch zusätzlich zu erhöhen, zeugt davon, für wie dumm die Politikerkaste die Bürger hält.
sorry, gholzbauer, Dich meinte ich mit meiner Einlassung auch gar nicht.

Wenn die jetzige Regierung auf auf die Gemeinsamkeiten mit der früheren Steuerpolitik hinweist, dann sehe ich darin keinen
Vorwurf in Bezug auf die Erhöhung der Mineralölsteuern bis 1998. Sondern die Aufforderung, doch bitte nicht so vorlaut zu sein,
wenn während der eigenen Regierungszeit selbst nicht anders verfahren wurde.
Dennoch lehne ich jegliche Argumentation zugunsten von Steuererhöhungen ab, solange die Steuerbelastung und Staatsquote so hoch ist wie zur Zeit.
dem schliesse ich mich völlig an !

wenn ich dann noch hoere , dass als gipfel des sachverstandes der fraktionvorsitzende der gruenen im landtag von baden-wuerttemberg vor laufender kamera den buergern empfiehlt, sie sollten doch bei ihren chef gehen und unter hinweis auf die oekosteuer mehr lohn fordern .

logo , wenn der chef dann nein sagt, dann ist wohl der arbeitgeber dafuer verantwortlich , dass die fahrten zur arbeit so teuer sind . aber doch ncith die regierung, nein , die doch nicht . auf den eichel und trittin etc. duerfen wird nicht boese sein , oh nein !

die halten uns wohl wirklich fuer völlig bloed !


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