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Biotechs sind nicht!!!! gleich Internets!!!!!!!!!! - 500 Beiträge pro Seite


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Zum allerletzten Mal:

Wer die Biotechs mit den Internets vergleicht hat einfach keinen blassen Schimmer und wirft solche Äußerungen nur an den Markt, um billiger einkaufen zu können.
Barrons hat ja geschafft, was sie wollten: Die Biotechs billiger machen und um mal wieder zu sehen, wie mächtig man ist.
Wenn jetzt wieder jemand behauptet, daß Barrons Recht hatte, der schaue sich bitte mal die Chronik an. Barrons hat den Absturz verursacht. Erst kam die extreme Unsicherheit an den Märkten und alles ging runter, weil sie allen Grund hatten, um runter zu gehen - außer die Biotechs. Die hatten keinen Grund runterzugehen, da gute Zahlen, gute Aussichten, gute News. Biotechs habe sich super gut gehalten. Dann haben sich solche Leute die bei Barrons überlegt: "Die reden wir jetzt schlecht (mit Berichten, die so unprofessionell und einfach nur schlecht waren), damit wir billig eikaufen können und richtig Kohle machen können (die Lemminge am Markt rennen uns ja eh alle nach.
Gratulation: Die Taktik ist aufgegangen.




Zitat eines anderen Board-Mitgliedes:
"das "ANAL"ysten-Pack nimmt sich jetzt wohl den bio-sektor vor !!!
wer das internet mit biotech vergleicht hat seine hausaufgaben nicht gemacht !!!
an solchen tagen merkt man, daß die menschheit dumm ist !
- kaufen ohne zu wissen was eigentlich "drin" ist !
dann schreit einer "scheiße" und alle werfen weg was das zeug hält !"

Genau meine Meinung.





Außerdem ein Artikel aus Biotech-World.de zu dem Geschwätz, daß Biotech = Internet:

Der Unterschied besteht in der Tatsache, dass Biotechs keine "heisse Luft verkaufen", sondern Arzneimittel, beziehungsweise diese entwickeln. Ein Sprichwort besagt: "An der Krankheit erkennt man der Wert der Gesundheit" Dies kann man schon fast wörtlich nehmen. Körperliche und geistige Gesundheit sind mit die höchsten Güter des Menschen und da spielt Geld sicherlich keine Rolle. Wir hatten vorhin erwähnt, das hochqualifizierte Forscher Pharmafirmen verlassen, um Biotechfirmen zu
gründen. Somit sind die Markteintrittsbarrieren sehr, sehr hoch. Biotechnologisch hergestellte Präparate werden nicht im Hinterhof von irgendwelchen Garagenfirmen hergestellt. Dadurch wird die Anzahl der Biotechunternehmen begrenzt bleiben. Im Gegensatz dazu sehen Sie Internetfirmen, wo jeder drittklassige Programmierer via Homepage Produkte anpries und somit Business-to-consumer praktizierte. Desweiteren bekommen die Präparate einen 5-jährigen Patentschutz, der quasi ein Monopol für den Wirkstoff bedeutet, bei "orphan Drug status" sogar 7 Jahre. Argumente die behaupten, Produkte kämen oft nicht bis auf den Markt, können wir durch jährlich steigende Zulassungen widerlegen. Mittlerweile schaffen es aber 85% der in Phase III befindlichen Medikamente bis zur Markteinführung. Dabei hat die FDA (Food and Drug Administration) auch den "fast-track" status, der eine deutliche Verkürzung der Zulassungsdauer bedeutet. Die rigiden Strukturen haben sich gelockert, wodurch Substanzen eher auf den Markt kommen können und so als Arzneimittel vermarktet werden. Vorsicht ist hier aber dennoch geboten. Margendruck bei "me-too" Produkten und Unternehmen mit geringem "Pipeline-score" sind sicherlich riskant. Da die Biotechnologie noch recht jung ist, besteht gerade jetzt die Möglichkeit an diesem ultimativen Magaboom der Zukunft teilzunehmen. Wir sind sicher, dass die Microsoft von morgen in der Biotechnologie schlummert und darauf wartet, durch qualifizierte Analysten entdeckt zu werden.
Das Team von Biotech-World wird sie dabei begleiten. Wir nehmen deshalb heute mehrere Basiswerte in unser Depot auf um in diesem günstigen Moment billig einen Neueinstieg zu finden!
Aufgenommen wird :
Protein Design Lab
Myriad
Medarex
Vertex
Copyright www.BioTech-World.de


Die Leute haben Ahnung. Die sind Experten und schmeißen nicht so unqualifizierte Artikel auf den Markt wie Barrons (wer diese Äußerung nicht versteht, der lese sich mal den Artikel von Barrons durch!!!!).




Gruß,
joronin
Aber eines muß man auch bei Biotech beachten:
Man sollte nicht zu gutgläubig bezüglich Entwicklungen sein. Auch hier gibt es Rückschläge und all zu oft spekuliert man heute schon auf Erfolge die sich erst in Jahren nach den vielen Testphasen (Kosten und Rückschläge!)
vielleicht einstellen können. Diese Situation wird all zu oft vergessen vor lauter Optimismus.
Die meisten diesbezüglichen Firmen konzentrieren sich auf wenige Produkte, da darf nichts schief gehen.
@jaronin,

eigentlich sehr schön. Bloß wollten wir doch mit Aktien Geld verdienen, oder nicht? Und da bin ich froh die Reißleine gezogen zu haben.

Also ruhig bleiben und die Charts anschauen und dabei sehe ich nicht einen Kaufgrund. Kann sich aber ändern.

Bloß sind die Anstiege immer schwerer als die Abstürze..

Grüße
Die Analysten bereiten den Weg vor, um die Dicken billig
reinzulassen.
BIO besteht nur aus Phantasie, die in einem schlechten
Umfeld genauso wenig zählt, wie KGV`s, Gewinne etc.

Es geht mit allem, aber wirklich allem runter, egal wie
der Wert heißt.

Der Knick kommt, und wenn ihr euch noch so sicher wiegt.
Wenn bei Bio die Shortpositionen wachsen, wird es Zeit, Gewinne mitzunehmen, und glatt zu stellen. Warten, und den
Markt folgen. Trend is your friend. Auch die Bären haben ihre Zeit.
eine frage:
wen interessiert der kurseinbruch denn wirklich?

diejenigen, die nun billig einsteigen bzw. ihre shortpositionen eindecken- alle anderen langfristanleger sollten solche verunsicherungen doch eher ein zeichen dafür sein dass der trend noch jung ist, und dementsprechend noch viel zu erwarten ist.

grüße
Die von Biotech-world haben erst recht keine Ahnung, weil die Zahl von 85 % definitv falsch ist.
Die Zulassungswahrscheilichkeit dürfte so bei 60-70 % liegen.
Oder sagen Euch die Beispiele CNCT, Scotia, CLPA, Uprima nix? Alles Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit.
Die rigiden Strukturen haben sich kaum gelockert, außer dass die Zulassung schneller erfolgen kann. Uprima zeigt dies ganz deutlich.
http://www.fool.com/news/indepth/pharma/content/clinicaltria…
Im wesentlichen steht im Beitrag drin, dass mit Internetinhalten wenig zu gewinnen gibt, weil die Eintrittsschwelle gering ist. Richtig, insofern sind die Biotechs mit den Internetfirmen nicht vergleichbar.
Nur deswegen ist aber Biotech a priori nicht billig und bedarf einer individuellen Betrachtung. die Biotech-Branche ist gar nicht einfach zu durchschauen. Barrons hat da schon zurecht darauf hingewiesen, dass nur wenige Anleger sich mit der Materie auskennen.
Außerdem sollte man schon zwischen Ursache und Anlaß, wenn man über Barrons schimpft.
Noch eine Anmerkung: Sehr viele kaufen sich dasselbe Portfolio zusammen: VRTX,MLNM,PDLI,HGSI,MYRD, Antisoma, Medarex, Affymetrix, aber gibt es doch rund 400 Biotechs...
Der Puhvogel
@ Puhvogel

GBI hat auch schon ein Paar mal die Rate genannt. Die haben auch 85% geschrieben und sie ist steigend, da die Möglichkeiten der Entwicklung und der Tests vor der Erprobung immer besser werden.

Du meinst außerdem, daß das kein Argument für eine Unterbewertung ist. Was hältst Du von dem Argument: Alle Biotech-Unternehmen der USA (einige Hundert) haben eine Marktkapitalisierung von einer halben Microsoft (mittlerweile wohl noch einiges weniger). Wo soll da eine Überbewertung sein? Oder: Alle Biotechfirmen der USA sind etwa so viel wert wie 2 Pharma-Unternehmen der USA - Firmen, die womöglich in nicht allzu ferner Zukunft von einigen Biotech-Werten überholt und abgehängt werden, daß sich die Zeiten ändern - zukünfig spielen die Pharma-Konzerne, wie wir sie heute kennen - keine Rolle mehr.

Außerdem: Du schreibst, daß Barrons so super gut ist und daß BioTech-World.de keinen Schimmer haben (mit dem Argument, daß Du für die Genannte Rate eine andere Info hast - übrigens ein durchschlagendes Argument).
Les doch mal den Barrons-Artikel durch. Wenn das ein professioneller und gut recherchierter Artikel ist, dann bin ich morgen der Chef der FED.



Gruß,
ricox
@ Puhvogel

Oder les mal den neuen Aktionär duch. Die ziehen da auch stark über Barrons her. Die meinen, daß Barrons schon des öfteren solche unqualifizierte Artikel von sich gegeben hat und daß die mit Biotech so gut wie nichts am Hut haben.


Gruß,
ricox
@ricox : Seufz :(
Ich hatte mir mal die Mühe gemacht und Dir nach Aufforderung schon mal zu Deinem Barron-Artikel geantwortet: Thread: Barron`s
Auch wenn Du es nicht wahrhaben willst, im internationalen Maßstab ist "Der Aktionär" oder GBI ein Nichts , Barrons ist dagegen sehr reputiert.
Wenn jemand wie der Aktionär in einer Ausgabe indirekt aussagt, dass es bei der Chemotherapie eine Strahlenbelastung gibt, dann kann das niemand mit medizinischer oder gar onkologischer Bildung geschrieben haben. Zur Expertise eines Michael Fischer oder den BB Biotech Leuten sind das Welten.
Der Förtsch hat sicher ein gutes Näschen für Trends, aber IWA Japan hat hier schon so viel Unfug über die hier zusammengetragen.

Was die 60-70 % angeht, so werden die im Motley Fool-Link (s.o) noch mal bestätigt. Und es ist schlicht und einfach meine eigene Erfahrung. Und ich kann noch mal im Netz nach einer zweiten Quelle suchen.
Notfalls können wir auch abzählen, 4 Werte habe ich schon mal vorgelegt, PGNX, ISIP, British Biotech fallen mir spontan auch noch ein für dies Jahr..
Irgendeine Homepage unter den Namen Biotech-world kann ich nicht als Referenz akzeptieren.

Ich sage nicht aus, dass Biotech generell zu teuer ist, aber einige Werte haben ja scheinbar keinen Gefahrenabschlag.
@ puhvogel

"Barrons ist dagegen sehr reputiert"

Das tut überhaupt nichts zur Sache, wie reputiert ein Blatt ist. Wenn ein schlechter Artikel erscheint, dann ist der Artikel schlecht. Punkt.
Dann les halt mal den Artikel.

Aber jetzt hab ich echt kein Bock mehr, mich mit dem Thema Barrons rumzustreiten. Ich schreib dazu nichts mehr, trotz der provozierenden Beiträge, die jetzt wieder folgen werden. Das Thema ist mir echt leid, weil die Leute nie sehen, daß sie nur benutzt werden.


Gruß,
ricox
häufiger ist hier zu beobachten, dass einige User fasrt sogar richtige Hasstexte gegen die Internetwerte hier verfassen und stattdessen fanatisch für Biotech argumentieren, s. auch oben die reingestellten Vergleiche zwischen Inet und BT.

In meinen Augern halte ich es für wahrscheinlich, dass von disen Usern viele mit Inet dicke Verlsute gemacht haben und sich jetzt vom Sektor völlig distanzieren und jetzt halt auf den aktuellen Trend BT setzen.

Zwar setzre ich auch verstärkt auf BT, aber +übeer eine gewisse Diversifikation sollte man doch schon mal ernsthaft und objektiv nachdenken, Auch im BT Bereich wird es noch genug flops geben , genauso wie man bei einem evt. Aufschwung auch mit den richtigen Inets massig was verdienen kann...

setze da schon allein deshalb mla auf Diversifikation, um auch nicht das Auge für demn Gesamtmarkt zu verlieren...
@ IWA Japan

Ich war noch nie stärker in Internets und hab schon gar nicht Miese damit gemacht wodurch ich sauer auf diese wäre. Mich regt nur auf, daß ständig argumentiert wird, daß die Biotechs das gleiche ereilen wird wie den I-nets. Wie war das mit dem Vergleich von Äpfel und Birnen?


Gruß,
joronin
nung gut, dennoch implizierten deine Postings in meinen Augen dies schon, dan seh mein Posting hierzu eben allgemein bzw auf andere derartige Leute bezogen...
919473 SIGA
Fund. Kennzahlen 1999 2000 2001
Ergebnis/Aktie (in EUR) 1,15 1,38
KGV 0,00 3,99
Cash-Flow/Aktie (in EUR) 0,00 0,00
KCV - -
Dividende/Aktie (in EUR) - -
Dividendenrendite (in %) 0,00 0,00
@ IWA Japan

Aber: Findest Du das richtig, daß die Biotechs ständig mit den IT`s verglichen werden?
Erstens haben die Biotechindizes in fast 9 Jahren (!!!) erst einen Anstieg von 203 Prozent (das haben die IT`s in 12 Monaten performt.
Zweitens können die Biotechs nicht so einfach ihren Ideen beraubt werden, da es Patente u. dergleichen gibt
Drittens die Markteintrittsbarrieren bei den Biotechs sehr hoch sind.
Viertens alle Biotechs der USA mit 360 Milliarden nur etwa 1/3 der US-High-Techs Cisco, Microsoft u. Intel.
(diese 4 Argumente nicht nur von mir schon mehrfach gepostet (außer das mit der Markteintrittsvarrieren) sondern jetzt auch in der neuesten Ausgabe des Aktionärs)


Gruß,
ricox
Wenn man schon einen Vergleich mit den ITs zieht, sollte
man doch schon erwähnen, das Cisco, EMC, Intel, Microsoft,
Dell, SUN Umsätze und Gewinne erwirtschaften, von denen
die Biotechs bisher nur träumen. Erst wenn die Biotechs
entsprechende Gewinne erwirtschaften, wird auch die
Bewertung entsprechend sein. Alle Biotechs werden das wohl
nicht schaffen, auch wenn ich für diese Aussage wieder
einmal Unverständnis ernten werde. Das kurzzeitig alle
Biotechs astronomische Bewertungen erreichen können, damit
ist schon zu rechnen. Aber da nicht jede Biotechfirma
Milliarden Gewinne machen kann, werden einige auf den Boden
der Tatsachen zurückgeholt werden. Für einige Anleger wird
das sicherlich eine schmerzliche Erfahrung.
@ Guru-Schreck

Du bist also der Meinung, daß keine Biotechs Gewinne machen und daß alle Biotechs auch keine (realistischen) Aussichten haben, Gewinne zu machen?


ricox
@Guru-Schreck: so wird das nix
Du mußt dann schon gleiches mit gleichem vergleichen, also
eine AMGN mit einer CSCO, eine Sunw mit einer BGEN, eine IMNX mit einer NT,
eine MSFT mit einer Biochem.
Da sehen die ITs mit ihren Kennzahlen sehr schlecht aus...
Und die IT sind konkjunktursensibler als die erwachsenen Biotechs, was noch nicht in den Kursen drinsteckt.
Hallo Leute,

jetzt misch ich mich hier mal ein.

Könntet Ihr versuchen sachlich zu bleiben und nicht in irgendwelcher Emotion, den grössten Mist zu schreiben?

Puhvogel,
es gibt sehr wohl Biotechs, auch kleine, die gute Gewinne fahren und deren KGV, manche DAX-Werte vor Neif erblassen lassen.
Und das bei Wachstumsraten, deren untere Grenze 50% beträgt.

Von den gelisteten Bio´s wird ein Grossteil nicht überleben und manche werden sich eine goldene Nase verdienen, von denen man noch nix weiss.

Also investiere ich in die Big One´s, wobei eine Amgen bei mir nicht dazu gehört.

Ich habe meine 10 Kriterien, mal im Biotechnologie-Thread gepostet.

Da hier manche anscheinend den Drang haben, in kleine , noch nicht entdeckte Unternehmen zu investieren, kann ich nur sagen, das das eine Recherche erfordert, die den zeitlichen Rahmen sprengt.

Für diejenigen, die sich über everybody´s darling aufregen.

Man versucht in die Marktführer und aussichstreichsten Aktien einer Branche zu investieren. Da die Biotechnologie nun mal so komplex und schwierig ist, bleiben nur eine Handvoll über, in die es Sinn macht zu investieren.

Nochmal abschliessend was zu Millennium:

Wenn man sich vor Augen führt, was allein Bayer von dieser Firma hält und erwartet, nämlich nach Ablauf des 5 Jahresabkommens, mit den 225 Targets, soll Mlnm ab 2004 jährlich 20!! Entwicklungskandidaten liefern, von denen 2!! pro Jahr als Medikamente auf den Markt kommen sollen.

Wenn das auch nur annähernd hinhaut, können sich viele der heutigen sogenannten Big-Player im Pharmabereich wärmstens anziehen.
Dann ist es so, das eine MKP von 280 Mrd US-$, wie sie von manchen in einem Jahrzehnt erwartet wird, schon fast eine Untertreibung.

Das Managment, ist absolut top.
Wir werden nächstes Jahr erleben, warum dieses Jahr 2 Splits stattgefunden haben.
Warum an die eigenen Cash-Reserven gehen, die übrigens phänomenal sind, wenn unsere Aktien anerkannt sind?
An welche Internetfirma erinnert mich das bloss?

Read you, Gnomi
@gerade deine Frage habe ich oben bereits beantwortet, man soll net szändig vergleichen ...:mad:
zudem ist Argument 1 wertlos und zweitens scheinst du doch deutlich von F: beeinflusst...
Nun wird es ziemlich konfus. Ich kann nicht mehr nachvollziehen, welche Antwort sich auf welchen Text bezieht.
@Gnomi: Schreib ich Chinesisch, oder habe ich weiter oben nicht geschrieben, dass große Biotech durchaus Geld verdienen, und ich die für preiswerter halte als manche ITs?
Wo soll da jetzt unser Dissenz sein?

So nun zu Millenium:
"Da hier manche anscheinend den Drang haben, in kleine, noch nicht entdeckte Unternehmen zu investieren, kann ich nur sagen,
das das eine Recherche erfordert, die den zeitlichen Rahmen sprengt. "
Den verspür ich durchaus, aber die zweite Aussage finde ich abenteuerlich: Was ist an der Recherche von Millenium nun einfacher als an einer sagen wir mal Antisoma?
In was für einem Feld ist die Millenium eigentlich Marktführer und woran misst man das?
Wenn jetzt Pfizer mit HGSI kooperiert, sind die dann letztere Marktführer?

Nun zu den Millenium/Targets:
Betonung auf 2004 und den Begriff "soll". Wenn die entsprechenden Medikamente auf den Markt kommen ist 2010-2014. solange willst Du auf Gewinne warten?
Dann bekommt Bayer den Löwenanteil der Einnahmen. So ist das nun mal mit Kooperationen mit großen Partnern.
Und es werden andere Firmen vermutlich auch Möglichkeiten finden, auf einem anderen Weg in die Wirkungskette anzugreifen.
Warum soll ich mir dann nicht eine Bayer kaufen, die zeitweise nicht viel teurer war?
Oder wird das so ein Marktführer wie Celera, die es auf ihrem Gebiet , dem Gensequenzing, sicher sind.
Sorry, das sind mir zu viele Fragezeichen. Wie soll man da vernünftig kalkulieren?

Im Gegensatz dazu wird Enzon am PEG-Intron verdienen und es existieren eine Vielzahl von andere Interferonanwendungen (MS, div. Krebsarten,...) , die mit dem pegylierten Inteferon verbessert werden könnten.
Da mag ich lieber den 10 kg Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. :D
@ Puhvogel

ich sprach nicht von den grossen die Gewinne schreiben, sondern von durchaus kleinen.

Was die Recherche betrifft:
Es ist sehr wohl, sehr viel einfacher von grösseren Biotechs Informationen zu bekommen, als von kleineren.
Da kannst Du Dich nämlich schon bei den Pharmaunternehmen, die Kooperationen mit Biotechs halten informieren.

Ausserdem scheinst Du in sehr engen Bahnen zu denken.
Bayer ist ein Teil der Kooperationen und die Medikamentenentwicklung ist ein Segment in dem Mlnm tätig ist.
Das soll war nicht als Möglichkeit gedacht, sondern als eine vertraglich festgelegte Klausel.
Das der Löwenanteil der Gewinne an die Pharmaindustrie geht ist auch klar.
Aber Du scheinst ja zu wissen, mit welchen Almosen mlnm abgespeist wird.

Sicher kann jede Firma zum Überflieger werden, aber da bevorzuge ich doch lieber schon gestandene Unternehmen.

Dazu gehört übrigens auch Enzon und deshalb habe ich auch in diese Firma vor einiger Zeit investiert.
Es geht nämlich auch im Biotechbereich eine vernünftige Diversifizierung.

Mich würde mal interessieren, wonach Du Deine Bio-Investitionen aussuchst.
Ausschliesslich nach: Small is beutiful?

Schönes WE, Gnomi


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