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scheiss gesundheitssystem!! - 500 Beiträge pro Seite



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gerade bei punkt12:
frau bricht sich 17(!) knochen beim kite-surfen, macht jetzt reha usw und will möglichst schnell wieder weitersurfen um sich die nächsten knochen zu brechen!!
ich fühl mich echt verarscht, da ich einigermaßen gesund lebe und seit einigen jahren nicht mehr krank war, und zahle genausoviel krankenkassenbeitrag!
ganz zu schweigen von der lohnfortzahlung!!
kein wunder dass deutschland vor die hund geht!
@mk33,es gibt viel schlimmere Auswüchse.Kann ich aber nicht posten,sonst folgt die Sperre.
Ich meine auch, dass Nichtraucher usw. bei der KV belohnt werden sollten.
@sleepless, erzähl` doch mal. Warum sollte sowas eine Sperrung herbeiführen?
Ein Raucher ist aus Versicherungsmathematischer sicht
wesentlich günstiger zu versichern als ein Nichtraucher.
Daher gibt es in England auch schon private KV´s welche Rauchern 5% Prämiennachlass geben.

Grund: Die teuersten Lebensjahre sind für die KV die Jahre ab 55 Jahren. Von Jahr zu Jahr stark ansteigend.

Da Raucher im Schnitt 6 Jahre kürzer Leben, spart die KV hier kräftig ein. Und zwar wesentlich mehr als zur Behandlung typischer Raucherkrankheiten dem gegenüber steht.

Gruß,

gibniemalsauf
Ihr Kritiker des Solidaritätsprinzips, denkt immer daran, dass Ihr auch bei der gesündesten Lebsnführung eines Tages schwer krank werden und auf dieses ach so beschissene Gesundheitssystem angewiesen sein könnt.

Ich hoffe, dann kommt auch nicht einer hier in´s Board und lamentiert herum, was könne er denn dafür, dass xy nun Krebs hat.


ge4teilter
@ge4teilter

Bei wirklich schweren Krankheiten zahlen die Krankenkassen doch gar nicht!
@cumshot,
daß bei Dir keine Hirntransplatation durchgeführt wird, liegt nicht am Geld - da hast Du Deinen KK-Vertreter sicherlich falsch verstanden.
Regt Euch nicht auf! In ein paar Jahren zahlt sowieso jeder selbst, ob Raucher oder Nichtraucher. Wer im Gesundheitswesen arbeitet kann beobachten, wie die Leistungen sich entwickeln. Ähnlich wie der NEMAX
Grüße
Mr.Straetz
Dieses Problem liesse sich relativ einfach durch ein bewährtes System lösen, jedoch nur mit gesundem menschenverstand und nicht mit einer rot-grünen Regierung :

Das Bonussystem, ähnlich dem Schadensfreiheitsrabatt bei Kfz-Versicherungen.

Wer nicht Krank wird bekommt nach einem Jahr 10%-15% Rabatt, im Krankheitsfall wird der %-Satz nach oben korrigiert. Mindestsatz 50% Maximaler Beitragssatz 200% und wenn nun einige obersozialisten hier meinen das wäre unsozial, sollte der Staat als Solidargemeinschaft für eine angemessene Entschädigung der Dauerkranken oder sozial Schwachen aufkommen, aber nicht die Versichertengemeinschaft. Des weiteren sollten alle Versicherten Krankenkassenbeiträge bezahlen, nicht nur der Arbeitnehmer bzw. Versicherte. Eine entsprechende Ausgleichszahlung sollte wiederum der Staat leisten, wenn es politisch gewünscht Falinienmitglieder umsonst zu vversichern, aber keinesfalls zu Lasten der Versichertengemeinschaft.

Gruss PP ;)
@Peter_Pan

Ich weiß zwar nicht welchem Jahrgang Du angehörst, aber das was Du da vorschlägst hat es bereits gegeben. Es ist keine Erfindung irgendwelcher Privaten K-Versicherungen. Nur hast Du auch die Folgen überlegt. Erkrankungen werden verschleppt, weil ja sonst die Rückvergütung flöten geht, später wenns dann doch nicht anders geht sind die Behandlungskosten umso teurer.
@kpk
Du kleiner Kommunist, denk immer daran, irgentwann lassen wir uns nicht mehr von Sozialschmarotzern ausbeuten!
@ Leo6

Na und ??? das kann man feststellen durch Ärzte. Wenn jemand fahrlässig eine Krankheit verschleppt und damit höhere Kosten verursacht werden eben diese höheren Kosten vom Versicherten selbst getragen.

PP ;)
Wenn das so einfach wäre!

Ich halte diese theoretische Diskussion über die selbstverschuldeten Krankheiten für naheliegend, aber total nutzlos! Wo fängt das an, wo hört das auf?Wer will das festlegen und wer kontrollieren?
Das gäbe eine Bürokratismus-Orgie ohne Ende.

Beispiel Übergewicht: ab welchen Grenzen soll man mit welcher Begründung zur Kasse gebeten werden?Wenn zwei Menschen mit 175 Körpergröße 85 Kg wiegen, kann der eine fett sein, der andere nicht:

Wer kontrolliert, ob jemand wirklich Nichtraucher ist?

Was ist der Unterschied, ob sich jemand beim Skifahren den Haxen bricht (selbstverschuldeter Unfall->Kasse zahlt nicht) oder ob jemand beim Joggen (als "gesund" empfohlen) sich das Sprunggelnk verdreht oder einen Herzinfarkt erleidet??

Wer will das alles auseinanderdröseln? Alles theoretisch ganz nett, praktisch undurchführbar.

C2
@ c2

hast du schon mal eine Lebensversicherung abgeschlossen ????

eine ähnliche Praxis könnte ich mir auch bei der KV vorstellen, ein Fragebogen wird ausgefüllt und auf Grund der Angaben wird der Versicherte in eine Risikoklasse eingeteilt. Bei Änderung eines Zustandes wie beispielsweise eine Nichtraucher wird zum Raucher hat der Versicherte eine Meldepflicht gegenüber dem Versicherer.

So schwierig ist das nicht


Meiner Meinung nach ist immer zuerst der Einzelne hauptverantwortlich für seine Gesundheit. Wer aber raucht wie ein Schlot, säuft ohne Ende oder mit extremsportarten seine Gesundheit mutwillig riskiert muss eben auch die Konsequenzen tragen (mehr Geld für eine Vericherung bezahlen) und eben nicht die Versichertengemeinschaft.


Gruss PP ;)
@pp:)

aus den o.g. Gründen sehe ich Riesenprobleme mit der Durchführbasrkeit.

Ich geb dir noch ein Beispiel:

Ich war jahrelang auf einem bestbesuchten Lauftreff, wo viele nach jahrelanger Abstinenz plötzlich ihren läuferischen Ehrgeiz entdeckt haben, einige haben auch übertrieben.

Ein Teil hat dann mit Gelenk-, Muskel- und sonstigen Beschwerden die Sprechstunden von Orthopäden und Sportärzten bevölkert, also sicherlich Kosten verursacht, die sie ohne das Joggen nicht verursacht hätten. Auf der anderen Seite ist Joggen keine Extremsportart und hilft vielleicht, das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen zu reduzieren.
Was jetzt?

Also ich hätte da einen besseren Vorschlag: Auf Genußmittel wie Zigaretten und alkoholische Getränke, aber auch auf Extremsportgeräte sollte ein Aufschlag erhoben werden, der DIREKT den Krankenkassen zufließen müßte und nicht in irgendwelchen anderen Töpfen landet.
Dann würden so die betreffenden ihren Obulus bezahlen, ohne dass aufwendige Kontroll- und Regulierungsinstanzen eingeschaltet werden müßten.

Es ist ja auch nicht einzusehen, weshalb die Tabaksteuer im Orkus der Gesamtausgaben landet, eigentlich müßte davon ein höherer Prozentsatz direkt an die Krankenkassen gehen.

C2
Habe ohnehin noch nie verstanden, warum bei uns die Krankenkassenbeiträge nach dem Einkommen und nicht nach dem versicherungsmathematischen Risiko gehen. Die Haftpflichtversicherung wird ja auch nicht nach dem Einkommen bemessen. Und das halbe Pfund Butter auch nicht. Warum also die Krankenversicherung? Oder bekommen "Besserverdienende" dort auch eine bessere Behandlung?

Es gibt, so meine ich gelesen zu haben, Bestrebungen auch andere Einkommensarten für die Beitragsbemessung heranzuziehen.

Naja, dass Kursgewinne erkranken können, haben wir ja in den letzten Monaten gesehen. Würden die Kosten für eine Heilbehandlung kranker NM-Aktien dann von der KK ersetzt?

Wie erkranken eigentlich Zinseinnahmen? Und wie würden sie geheilt?

Fragen über Fragen.

Gruß

JLL
@ C2

diese Zuschläge werden bereits heute erhoben, man stelle sich nur mal die Preis für ein Päckchen Zigaretten vor wenn sie lediglich mit der MwSt. besteuertwerden würden...... 1,20 Mark ??

Bei Alkohol verhält es sich ähnlich.

Das grundsätzliche Problem ist aber trotzdem dass es in unserem Land eine lange Tradition gibt die mit allen Mittel verteidigt wird (auch von dir) bei problemen immer zuerst nach dem Staat oder sonst wem zu rufen an statt sich selbst zu helfen. Wenn jemand joggen geht und ein problem bekommt muss er erkennen dass das ein eigens verschuldetes Problem ist. Ich denke aber bei regelmäßigem Joggen und einer jährlichen Untersuchung der körperlichen Verfassung durch einen Arzt sind die entstehenden Gesamtkosten geringer ausfallen als der Nutzen einer körperliche Fitness.


Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich, eine Kranken-Versicherung sollte dazu dienen einem Menschen zu helfen wenn er sich nicht mehr selbst helfen kann

Unser heutiges Vollkasko system, in dem selbst Kochkurse und tanzveranstalltungen von der AOK bzahlt werden oder jährliche Kuren die vom Versicherten als Urlaub gesehen werden muss kollabieren.

Warum kann der versicherte nicht seinen Jahresurlaub nutzen um SEINE Gesundheit durch eine Kur zu erhalten ?????

for4zim hat ein nettes Beispiel gebracht : Warum wird einem Kassenpatienten einige Tausend Mark beim Zahnarzt als Eigenanteil berechnet, aber bei unlimitiert ausgegeben Medikamenten wird der selbe Patient bei einer Zuzahlung von 9 Mark überfordert ??????

Das gesamte System ist krank und funktioniert nicht mehr. Wir haben die höchsten Beiträge und lediglich eine mittelmäßige Medizinversorgung in Deutschland. Das lässt sich eben nur durch Konkurrenz am besten ohne staatliche Einmischung beheben. Und wenn ein Angestellter mit 10000 Mark Monatsgehalt ein besseres Bett im Krankenhaus bekommt als ein arbeitsloser Sozialhilfeempfänger dann ist das eben so. Im Moment ist das nämlich anders. Da für einen Arbeiter die Krankenkasse zahlt und knausert, für Sozialhilfeempfänger aber das Sozialamt zahlt sind SHE beim Arzt sehr gerne gesehen da sie das Budget nicht belasten.


Gruss PP ;)
@pp,

jetzt mengst du alles ein wenig durcheinander. Ich ruf doch gar nicht nach staatlicher Hilfe oder Regulierung!

Aber der Ruf nach Selbstverantwortlichkeit wird bei dieser Schmarotzer-Mentalität, die durch Krankenkassen, Politiker und andere ja noch gefördert wurde, im Nirwana verhallen.

Natürlich sind die Abgaben auf Tabak und Alkohol schon unverhältnismäßig hoch, nur sehen die Krankenkassen keinen Pfennig davon, vielleicht werden davon die Balkaneinsätze der Bundeswehr bezahlt, was weiß ich.

Das gesamte System ist krank und funktioniert nicht mehr Diese Diagnose kennen wir seit Jahren!

Eine durchgreifende Gesundheitsreform scheitert an der Macht der beeiligten Interessengruppen, ganz vorn die Gewerkschaften, die Faulenzer-Partei SPD, die Krankenkassen, die Pharmaindustrie!

Gruß

C2
Trotzdem wäre das Thema es wert weiter darüber zu sprechen :cool: pp ob nun mick, c2 oder der saarnusslover


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