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Das Concept Aktienproduktion - 500 Beiträge pro Seite


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Nach dem immer wieder anal darauf hingewiesen wird, welchen Cashbestand die AG aufweist,
hier der Folgethread zum Thread Ursprungsconcept



Die Aktienproduktion
und deren Verkauf im Frühjahr 2000
(zum Zeitpunkt des grössten Bubbles)

insgesamt damals 12,885 Mio Aktien /Verkaufspreis floss teils in die Kasse Concept!!! und Altaktionäre.
Verkauft wurden ca. 2,7 millionen Aktien zu 49 Euro.

In die Kasse Concept flossen weit über 100 mio Euro - davon waren nach 9 Monaten noch ca 90 mio vorhanden.

Die Marktkapit. zum IPO-Preis war ca 630 Mio Euro.
Heute wäre kein Börsengang möglich.
Ohne Ipo gäbe es zwar keine Concept Ag - aber der heutige fiktive Preis ohne den Bargeldbestand wäre gleich 0.
Der CEO und CFO haben sich verabschiedet.

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Aus Emmi-Prospekt der Concept!!! AG

vom 24. März 2000
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EMISSIONSPROSPEKT/UNTERNEHMENSBERICHT
für die Zulassung von
Inhaberstammaktien in Form von nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von € 1,-je
Aktie (nachfolgend „Aktien”)und mit voller Gewinnberechtigung für das Geschäftsjahr 2000,d.h.ab 1.Januar 2000
12.885.000 Aktien
-Wertpapier-Kenn-Nummern:528 780 und 528 782 -und
zwar
2.147.870 Aktien
zur Platzierung gelangende Aktien aus der am 21.Februar 2000 beschlossenen Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen
-Wertpapier-Kenn-Nummer:528 780 -und
557.980 Aktien
zur Platzierung gelangende Aktien aus dem Bestand eines Altaktionärs
-Wertpapier-Kenn-Nummer:528 780 -sowie
10.179.150 Aktien
dem Veräußerungsverbot unterliegende Aktien aus dem Bestand der Altaktionäre
-Wertpapier-Kenn-Nummer:528 782 -darunter
bis zu 128.850 Aktien
die für die Mehrzuteilungsoption bereitgestellt und kennnummernmäßig freigegeben werden
sowie bis zu
390.000 Aktien
im Hinblick auf die Gewährung von Bezugsrechten im Rahmen des Aktienoptionsplans
aus der am 21.Februar 2000 beschlossenen bedingten Kapitalerhöhung,
mit voller Gewinnberechtigung für das Geschäftsjahr,in dem die Bezugsrechte ausgeübt werden,
der
Concept!AG,Wiesbaden
zum Geregelten Markt mit Aufnahme des Handels im Neuen Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse

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Gründung Concept !!!!

Am 30.Dezember 1999 wurde der Verschmelzungsvertrag
zwischen Concept!Wiesbaden,Concept!Düsseldorf,Con-cept!
Karlsruhe und der Concept!AG geschlossen
.

Am sel-ben Tage stimmten die Gesellschafterversammlungen der
Concept!Wiesbaden,Concept!Düsseldorf und Concept!
Karlsruhe als übertragende Rechtsträger dem Verschmel-zungsvertrag
zu.Ebenfalls an diesem Tag stimmte die außer-ordentliche
Hauptversammlung der Concept!AG als aufneh-mende
Gesellschaft dem Verschmelzungsvertrag zu.Dieser
Beschluss wurde am 17.Januar 2000 nach Vorlage des
Nachgründungs-und Sacheinlagenprüfungsberichtes durch
eine weitere außerordentliche Hauptversammlung wiederholt
und bestätigt.
Concept!Wiesbaden,Concept!Düsseldorf sowie Concept!
Karlsruhe haben als übertragende Rechtsträger ihr Vermö-gen
als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten unter Auflö-sung
ohne Abwicklung im Wege der Verschmelzung zur Auf-nahme
nach §§2 Nr.1,46,60 ff.Umwandlungsgesetz
(UmwG)auf die Concept!AG als übernehmender Rechts-träger
gegen Gewährung von Aktien der übernehmenden
Gesellschaft an die Gesellschafter der übertragenden Gesell-schaften
übertragen.Die Übernahme des Vermögens von
Concept!Wiesbaden,Concept!Düsseldorf und Concept!
Karlsruhe durch die Concept!AG erfolgte im Innenverhältnis
mit Wirkung zum Ablauf des 30.Juni 1999.Vom 1.Juli 1999
an gelten alle Handlungen und Geschäfte der übertragenden
Gesellschaften als für Rechnung der Concept!AG vorge-nommen.
Im Zeitpunkt der Verschmelzung verfügte Concept!Wiesba-den
über ein Stammkapital in Höhe von € 66.150,-,Con-cept!
Düsseldorf über ein Stammkapital in Höhe von
€ 40.850,-und Concept!Karlsruhe über ein Stammkapital
in Höhe von DM 52.300,-.
Zur Durchführung der Verschmelzung hat die Concept!AG
durch Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung
vom 30.Dezember 1999/17.Januar 2000,eingetragen im
Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main am
4.Februar 2000,ihr Grundkapital von (nach Umstellung auf
50.000 Inhaberstückaktien mit einem rechnerischen Anteil
am Grundkapital von € 1,-je Stückaktie)€ 50.000,-um
€ 10.687.130,-auf € 10.737.130,-durch Ausgabe von
10.687.130 auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit
einem rechnerischen Anteil am Grundkapital der Gesellschaft
von € 1,-je Stückaktie erhöht.


Für ihre Beteiligungen an den übertragenden Gesellschaften
erhielten:
Gründung und Verschmelzung

Die Concept!AG geht zurück auf die drei wirtschaftlichen
Concept!-Vorgängergesellschaften mit Sitz in Wiesbaden,
Düsseldorf und Karlsruhe.Die Concept!Gesellschaft für Mul-timedia-
EDV-Anwendungen mbH,Wiesbaden,wurde durch
Gesellschaftsvertrag vom 23.September 1991 mit Sitz in
Taunusstein gegründet und am 18.November 1991 in das
Handelsregister des Amtsgerichts Bad Schwalbach unter der
Nummer HRB 1840 eingetragen.Sie hat ihren Sitz im Jahre
1998 nach Wiesbaden verlegt und war im Handelsregister des
Amtsgerichts Wiesbaden unter der Nummer HRB 10922 ein-getragen
(Concept!Wiesbaden).Die Concept!Gesellschaft
für Multimedia-EDV-Anwendungen mbH mit Sitz in Düssel-dorf
wurde durch Gesellschaftsvertrag vom 8.Dezember
1994 gegründet und am 30.März 1995 in das Handelsregis-ter
des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB
31998 eingetragen (Concept!Düsseldorf).Die Concept!
Gesellschaft für Multimedia-EDV-Anwendungen mbH mit Sitz
in Karlsruhe wurde durch Gesellschaftsvertrag vom 14.März
1996 gegründet und am 29.April 1996 in das Handelsregis-ter
des Amtsgerichts Karlsruhe unter der Nummer HRB 7445
eingetragen (Concept!Karlsruhe).

Die Concept!AG wurde am 22.Oktober 1999 von der KPMG
Consulting GmbH,Frankfurt am Main,als Vorratsgesellschaft
unter der Firma „GERONIMUS NEUNTE Vermögensverwal-tungs
AG”mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet und am
5.November 1999 unter der Nummer HRB 48221 in das
Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main einge-tragen.
Das Grundkapital betrug bei Gründung € 50.000,-und
war eingeteilt in eine auf den Inhaber lautende Nennbe-tragsaktie.
Die Aktie wurde von der KPMG Consulting GmbH
gegen Bareinlage in Höhe von € 50.000,-übernommen.
Mit Kaufvertrag vom 21./22.Dezember 1999 kaufte und
erwarb Herr Volker Tietgens die Inhaberaktie der bis dahin
inoperativen Gesellschaft von der KPMG Consulting GmbH
und wurde damit alleiniger Aktionär der Gesellschaft.
Durch Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung
vom 30.Dezember 1999,eingetragen in das Handelsregister
des Amtsgerichts Frankfurt am Main am 4.Februar 2000,
wurde die Firma in „Concept!AG”geändert und die Satzung
dem Geschäftszweck der Gesellschaft angepasst.
Die gleiche außerordentliche Hauptversammlung beschloss
die Sitzverlegung nach Wiesbaden.Die Gesellschaft ist seit
dem 28.Februar 2000 unter der Nummer HRB 11748 beim
Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden registriert.


---------------------------------------------------------------------------
Steuerliche Situation
Bislang hat noch keine steuerliche Außenprüfung der Con-cept!
AG stattgefunden.
Die Gesellschaft ist der Ansicht,dass
die mit ihren Steuerberatern erstellten Steuererklärungen im
Einklang mit den anwendbaren Rechtsvorschriften abgege-ben
wurden,und erwartet daher im Falle einer Außenprüfung
keine zu Steuernachzahlungen verpflichtenden Änderungen
der Steuerbescheide.Gleichwohl kann nicht ausgeschlossen
werden,dass die Gesellschaft mit Steuernachforderungen
der Steuerbehörden konfrontiert wird.


Verwendung des Emissionserlöses
Die Gesellschaft hat noch keinen speziellen Verwendungs-zweck
des Nettoerlöses aus dem Verkauf der hierin
beschriebenen Aktien festgelegt.

Die Gesellschaft beab-sichtigt,
den Nettoemissionserlös zur Finanzierung von
Akquisitionen (mit dem Ziel,technische Ressourcen auszu-bauen
und den Anforderungen neuer Technologien zu
begegnen),zur Finanzierung von Absatz und Marketing für
das Wachstum in neu erschlossenen Märkten und zur Unter-stützung
neuer Produkte zu verwenden.
MvM-Analyse: Concept!... Des einen Leid ist des anderen Freud (03.08.01)

Concept! wurde 1991 .confused:
gegründet und realisiert seitdem für viele Kunden Multimedia-Projekte mit innovativen und pragmatischen Ideen. Während Unternehmen wie Kabel New Media und Pixelpark dem Größenwahn der Anleger folgten und ebenso wie diese Schiffbruch erlitten, hielt Concept sein Pulver trocken. :D

D Akquisitionen machen in einem solchen Umfeld trotz der prall gefüllten Kriegskasse wenig Sinn. Zwar signalisiert das Unternehmen Interesse an Partnern mit interessanten Kundenstämmen, doch werden Übernahmen von anderen maroden Agenturen des Neuen Marktes nach Angaben der Pressestelle ausgeschlossen.  Das Wiesbadener Unternehmen bevorzugt Übernahmen einzelner Projektgruppen, die Großkunden aus dem Blue Chip Bereich betreuen. Kurz: Leichen zu fleddern ist sinnvoller, als Leichen zu kaufen.

Die Umsatzentwicklung der Süddeutschen Gesellschaft ist äußerst erfreulich und stieg gegenüber dem Vorjahr um 153% auf 5,8 Mio. Euro. Bedauerlich ist, dass das Ergebnis u.a. durch den Personalaufwand negativ ausgefallen ist. Personalabbau ist leider überfällig geworden und dieser ist auch für das zweite Halbjahr vorgesehen. Aber erstens ist dieser Verlust mit 2 Mio. Euro im Rahmen des erträglichen und zweitens ist die Liquiditätsdecke mit derzeit 93,6 Mio. Euro äußerst beruhigend. Das Unternehmen teilte weiterhin mit, das alles daran gesetzt wird bis zum Jahresende wieder profitabel zu arbeiten und die Gewinnschwelle zu erreichen.

Aufgrund der geringen Cash Burn Rate :confused:
und des mehr als ausreichenden Kassenbestandes ist der Wert unterbewertet. Fundamental sollte der Wert der Aktie mindestens bei 6,5 Euro liegen, sofern es in Zukunft noch ein Internet gibt.
____________________________________________________________

Diese obige Analyse ist wirklich nur mit anal zu beurteilen

Concept hat es trotz erheblicher Zinseinnahmen nach dem Beutezug IPO geschafft innerhalb 9 Monaten über 10 Mio Cash zu verbrennen. Der CEO hat nachdem er kräfti abkassiert hat abgedankt. Der CFO ebenso. Der IPO-Erlös wurde nicht wie angekündigt verwendet, sondern zum Teil auch verspekuliert.

Gegründet 1991 :laugh:
siehe IPO/Enmmiprospekt ( kurz vor Börsengang )

Wer investiert in ein NM-Unternehmen, dessen Existenz ausschliesslich dem IPO-Zeitpunkt Frühjahr 2000 zu verdanken ist ?
heute Sloty-Auftrag gemeldet für Aktienverkauf (Q.Bericht wann ? keine Meldung ? ) in Euro :laugh:
Concept meldet Geschäftszahlen
Im zweiten Quartal hat die Concept-Gruppe einen Umsatz von 6,3 Mio. Euro erreicht. Gegenüber dem ersten Quartal 2001 ist dies eine Verbesserung um 10%. Das EBIT lag bei –3,3 Mio.*** Euro nach –3,7 Mio. Euro im Q1/2001.
Zum 30. Juni verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von rund 90 Mio. Euro. Die Anzahl der Beschäftigten lag bei 368 Personen.

*** = weit mehr als die Hälfte vom Umsatz >>> schliesen und als Kapitalges. weiterführen >> leider ist man hier auch erfolglos ( verspekuliert) :D
Q 2 / 01 : Umsatz 6,3 Mio ---- liq. Mittel 90,00 Mio Euro
Q 1 / 01 : Umsatz 5,8 Mio ---- liq. Mittel 93,70 Mio Euro
Q 4 / 00 : Umsatz 10.0 Mio ----liq. Mittel 95,61 Mio Euro
Q 3 / 00 : Umsatz 6,9 Mio ---- liq. Mittel 99,20 Mio Euro
Q 2 / 00 : Umsatz 5,3 Mio ---- liq. Mittel 103,60 Mio Euro :D
hätte man 103,6 mio nur zu 4,5 % am Geldmarkt angelegt wären die Mittel jetzt über 18 Mio Euro höher :D

aber hätte das mit dem IPO funktioniert ? :confused:
AKTIENBESITZ DER ORGANE

Am 30. Juni 2001 hielten die Mitglieder der Organe der Concept! AG folgende Stückzahlen
an Aktien und Aktienoptionen:
---------------------------Aktien ------------Aktienoptionen
Vorstand
Sven Bornemann --------------3 -------------------2.000
Christian Reichardt ---173.231 ------------------19.327
Frank Tietgens --------350.096 ------------------19.327
Dr. Martin Reitz ------------0 -----------------------0

Aufsichtsrat
Volker Tietgens -----5.917.529 -----------------------0
Dr. Heinrich Tietgens -386.537 -------------------2.000
Rolf-Dieter Hölzel ----------0 -----------------------0

Das Vorstandsmitglied Frank Tietgens übertrug am 24. April 2001 durch Auflösung eines
Treuhandverhältnisses 106.232 Stück nennwertlose Inhaberstammaktien an seine Eltern.
Dieses Wertpapiergeschäft wurde der Deutsche Börse AG am 25. April 2001 gemeldet.
Dr. Martin Reitz schied mit Wirkung zum 21. Juni 2001 aus dem Vorstand und dem Unternehmen
aus. Die ihm gewährten 19.327 Aktienoptionen sind somit verfallen.

Im Berichtszeitraum fanden neben den genannten keine weiteren Transaktionen statt.8


QUARTALS- UND HALBJAHRESZAHLEN
Mit dem erzielten sequentiellen Wachstum um 10 % von 5,8 Mio. Euro im ersten Quartal
2001 auf 6,3 Mio. Euro im zweiten Quartal sind wir angesichts der derzeitigen Marktverfassung
durchaus zufrieden. Das negative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde im
zweiten Quartal nur leicht reduziert von minus 3,7 Mio. Euro auf minus 3,3 Mio. Euro. Das
Ergebnis pro Aktie verbesserte sich von minus 0,16 Euro im ersten Quartal auf minus 0,10
Euro im zweiten Quartal.

In den ersten sechs Monaten konnte eine Gesamtleistung von 11,8 Mio. Euro erzielt werden,
ein Wachstum von 40 % gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse liegen im gleichen Zeitraum
mit insgesamt 12,1 Mio. Euro um 59 % über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Das
Ergebnis vor Zinsen und Steuern reduziert sich von + 0,7 Mio. Euro auf – 6,9 Mio. Euro.

Die nur leichte Verbesserung des EBIT im zweiten Quartal resultiert daraus, dass die bereits
eingeleiteten Kosteneinsparungen von mehr als 1 Mio. Euro pro Halbjahr im zweiten Quartal
noch kaum wirksam wurden. Vor allem beim Personalaufwand wird dies deutlich, der
sequentiell sogar noch einmal angestiegen ist. Dieser Trend wird sich künftig umkehren.

Beim Materialaufwand und den bezogenen Leistungen ist es uns hingegen bereits gelungen,
die Kostensenkung voranzutreiben. Damit konnte sich die erreichte Umsatzsteigerung überproportional
im Rohertrag auswirken. Dies zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die
derzeit deutlich zu geringe Auslastung unserer internen Kapazitäten zu steigern.

Die Erhöhung der Abschreibungen auf das Anlagevermögen resultiert im wesentlichen aus
den laufenden Zugängen zu den Sachanlagen, vor allem Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Dabei haben wir die Investitionen im zweiten Quartal bereits planmäßig deutlich
zurückgefahren. Von den Abschreibungen in Höhe von 0,5 Mio. Euro entfallen etwa ein
Drittel auf Goodwill-Abschreibungen.

Hohe Zinserträge begünstigen weiterhin das Vorsteuerergebnis, das für das zweite Quartal
bei minus 2,2 Mio. Euro liegt, nach minus 2,7 Mio. Euro im Vorquartal.


In der Bilanz ist der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unverändert
zu hoch und im Vergleich zum ersten Quartal 2001 sogar noch einmal angestiegen. Aufgrund
unserer hohen liquiden Mittel von rund 90 Mio. Euro behindert diese Bindung von
Liquidität unser laufendes operatives Geschäft nicht. Allerdings wird die Senkung der Mittelbindung
in dieser Position eine hohe Priorität im zweiten Halbjahr haben.


Die flüssigen Mittel werden ausschließlich als Anteile an kurzfristigen Geldmarktfonds sowie
Festgeld gehalten. Dabei sind die Zinszahlungstermine der Geldanlagen noch nicht auf die
Quartalsstichtage optimiert, weshalb abgegrenzte Zinserträge in Höhe von 0,5 Mio. Euro im
zweiten Quartal noch nicht Cash-Flow-wirksam sind. Zusammen mit der hohen Forderungsposition
sowie der auch stichtagsbedingten Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände
(vor allem Kapitalertragsteuerguthaben auf unsere Geldanlagen) um 0,8 Mio. Euro resultiert
daraus ein negativer Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit von minus 3,9 Mio. Euro im ersten
Halbjahr 2001. Wenngleich dieser Betrag - wie dargestellt - stichtagsbedingt überzeichnet ist,
so ist er dennoch klar unbefriedigend.

Wir gehen davon aus, bei der Optimierung des Umlaufvermögens auch kurzfristig ähnlich
erfolgreich zu sein wie bei der Steuerung des negativen Cash Flow aus Investitionstätigkeit,
der im zweiten Quartal 2001 nur minus 0,5 Mio. Euro, nach minus 1,2 Mio. Euro im ersten
Quartal 2001, betrug.

.
"leider ist man hier auch erfolglos ( verspekuliert)"

bareda,

das verstehe ich nicht. Gibt es da Fakten, die ich wissen müsste, aber nicht weiß?
Carlo,

ich weiss leider nicht was dir bekannt ist - mir auch nicht was concept betrifft.

Sollen sich u.a. mit Cargolifteraktien verspekuliert haben - position lt. concept (s.o. posting HeiWi) anscheinend glattgestellt.

Aber sieh dir mal die letzten Q. Berichte an nach :

CashFlow aus Investitionstätigkeit :eek:

gruss bareda
bareda,

was meinst Du???????

Für Cargolifter-Investment finde ich keinerlei Anhaltspunkte. Die Kohle war stets in Festgeldern drin - geht aus Finanzergebnis klar hervor: Je Quartal 1 Mio. Euro Zinsen.

Und der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit ist minimal, vielleicht sogar zu gering (-1,7 Mio. Euro in 2001, fast alles Sachanlagen).

Was für einen Punkt kritisierst Du? Oder stocherst Du im Nebel rum?

Grüße,

Carlo
@ Carlo - na so klar - was du meinst sind die als flüssigen Mittel aufgeführten Posten .
Könnte es aber unter Finanzanlagen sein :D

Dazu CFO Reitz**** gibts nicht mehr.

nachstehend ein posting des Users lowb. ( HV-Besucher )

Am 7. Mai 2001 fand die erste ordentliche Hauptversammlung der Concept! AG im doch sehr schönen Wiesbadener Kurhaus statt, zu der sich neben den Aktionären als Gast auch Michael Neugebauer für GSC Research eingefunden hatte.
Die Concept! AG, die einst von Volker Tietgens gegründet wurde, der auch noch 46 Prozent der Unternehmensanteile hält, nunmehr aber nicht mehr Vorstand, sondern Aufsichtsratsvorsitzender ist, versteht sich als Full-Service-Anbieter im Bereich interaktiver Business- und Kommunikationslösungen und ist insoweit z.B. auch mit der SinnerSchrader AG zu vergleichen, über die der Berichterstatter in der Vergangenheit ebenfalls schon berichtet hat. Insgesamt also zählt die Concept! AG zu den etablierten "Big Six" in Deutschland.

Das Unternehmen ist am 27. März 2000 an den Neuen Markt gegangen und hat sich, anders als der Aktienkurs, der vom Top auf nahezu 10 Prozent zurückgefallen ist, gut entwickelt, wenn auch das Wachstum insbesondere infolge internationaler Akquisitionen seine Spuren in der Bilanz hinterlassen hat.

In seiner neuen Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender (ab 1. Februar 2001) begrüßte Herr Tietgens die Anwesenden und stellte den Vorstand vor, der nach dem Ausscheiden von Herrn Falkenstein aus gesundheitlichen Gründen ebenfalls neu besetzt werden musste. Dann übergab er das Wort an den neuen Vorstandsvorsitzenden Herrn Bornemann.


Bericht des Vorstands

Herr Bornemann begrüßte die Anwesenden und erklärte, er werde im Folgenden auf die Eckdaten des Geschäfts und die Strategie des Unternehmens eingehen, während Finanzvorstand Herr Dr. Reitz sodann die Unternehmenszahlen darlegen werde. Der Konzern, der aus der 1991 gegründeten Concept! AG hervorgegangen sei, gehöre nunmehr zu den sechs größten Interactive-Agenturen, die in Deutschland eine führende Stellung einnehmen.

Das Geschäft des Unternehmens bestehe in der Realisierung von Internet-Präsenzen, die möglichst alle Prozessketten abdecken müssen. Mit 350 Mitarbeitern in 7 Ländern sei man mit insgesamt 14 Standorten gut im Markt vertreten. Der Schwerpunkt liege nach wie vor auf dem Großkundengeschäft, während der Anteil an Consulting und IT neben der bisherigen Arbeit an Bedeutung gewinne.

Herr Bornemann legte kurz die Struktur der Unternehmensgruppe dar, die auch dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist, und erklärte, dass die WPP Group, die weltweit zweitgrößte Marketing-Gruppe, derzeit der größte außenstehende Einzelaktionär ist.

Derzeit arbeite man vor allem für Großkunden wie DaimlerChrysler, Deutsche Telekom etc., die Zahl der bisher bedienten Kunden belaufe sich bereits auf ca. einhundert. Am Beispiel des erst kürzlich online geschalteten Finanzportals VRnetworld.de verdeutlichte Herr Bornemann die Anforderungen und den Umfang, den ein solches Portal heute erfüllen muss (im Vergleich zu Web-Präsenzen früherer Prägung). Er legte den Anwesenden die kundenseitigen Anforderungen dar und erläuterte, wie man diese bei der Concept! AG mit ca. 50 Mitarbeitern an verschiedenen Standorten in sehr kurzer Zeit realisiert hat.

Sodann ging Herr Bornemann auf die getätigten Akquisitionen als weiteren Meilensteinen der letztjährigen Entwicklung ein. Hier stellte er die Übernahme des auf den Bereich 3D-Animation spezialisierten Unternehmens AR+COM, Berlin, heraus sowie die in London ansässige Agentur NMT.

Neben dem Erreichen der Umsatzzahlen habe sich das Wachstum auch in einer deutlich gestiegenen Mitarbeiterzahl niedergeschlagen, die sich von 120 auf 350 erhöht hat. Weitere wichtige Kunden, für die bedeutende Projekte abgewickelt worden sind, waren die Deutsche Bank, Lufthansa Cargo und Postbank EasyTrade, um nur einige zu nennen.

Nach diesen Ausführungen sprach der Finanzvorstand Herr Dr. Reitz**** die sehr unerfreuliche Kursentwicklung der Aktie an. Beim Start vor gut einem Jahr, als das Papier der Concept! AG noch 23-fach überzeichnet war, konnte es zu 49 Euro platziert werden. Die Vorschusslorbeeren, so Dr. Reitz, die es damals für im Bereich des Internet tätige Unternehmen gegeben hat, vergebe man heute im gesamten Markt nicht mehr, so dass sich auch die Aktie der Concept! AG dem negativen Trend nicht habe entziehen können.

Dennoch sei man von der Zukunft überzeugt, zumal die sich jetzt abzeichnende Entwicklung des Internet als etabliertem Medium erst am Anfang der Entwicklung stehe. So konnte die Gesamtleistung des Unternehmens im Rahmen eines starken organischen Wachstums auf 25,9 Mio. Euro zulegen. Die selbst gesteckten Ziele konnte man dabei als eines von wenigen Unternehmen einhalten, wie Dr. Reitz betonte.

Dennoch habe die internationale Expansion ihren Tribut gefordert, so dass nur ein EBIT von 0,3 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge von 1,1 Prozent erzielt worden ist (Vorjahresmarge noch 20,7 Prozent). Die hohen Expansionskosten entstanden vor allem im vierten Quartal des Berichtsjahres, wie Dr. Reitz erklärte. Das Ergebnis pro Aktie lag dennoch bei 0,16 Euro (nach 0,13 Euro im Vorjahr). Mit einem Umsatzanteil von 156.000 Euro pro Mitarbeiter liege die Concept! AG damit im Branchenvergleich mit an der Spitze und signalisiere zudem die hohe eigene Produktivität.

Die im Rahmen des IPO eingenommenen Mittel habe man zwar nicht ausgegeben, man habe sie zum anderen aber auch nicht einnehmen wollen, um damit Anlageerträge zu erzielen. Angesichts der Marktentwicklung sei man aber froh, dass das Kapital der Aktionäre zunächst fest angelegt wurde. Bei einem Anlagevermögen von 7,8 Mio. Euro und einem working capital von 13,6 Mio. Euro wurden über 90 Mio. Euro als Festgeld angelegt.

Dann fuhr Herr Bornemann mit seinem Bericht fort und erklärte, es gebe derzeit massive Marktveränderungen, denen sich jedes Unternehmen stellen muss, das dieser Branche angehört. Im Fokus der Kundenanforderungen stünden die Transformation der Geschäftsprozesse durch und mit Hilfe der Internet-Technologie. Dies führe automatisch auch zu spürbar längeren Projektlaufzeiten bei gleichzeitig vorsichtigerem Investitionsverhalten, aber auch steigenden Gesamtbudgets bei der Kundschaft.

Insgesamt erhöhen sich auch die Anforderungen an die Dienstleister durch die höhere Komplexität der Projekte, die nicht jeder auch erfüllen kann. In diesem Zusammenhang steige auch die Bedeutung von branchenspezifischen Referenzen deutlich an, zusammen mit dem Trend, dass alle Web-Projekte eine zunehmend strategische Ausrichtung erhalten. Ohne hinreichende Branchenkenntnis und ohne das damit einher gehende Wissen über das Geschäft des Kunden gehe es nicht mehr, so Herr Bornemann.

Auf diese Entwicklung habe man mit der Schaffung branchenspezifischer Kompetenzzentren geantwortet, da in diesem Projektumfeld zudem auch noch die Bedeutung des Know-how deutlich ansteigt, das sich hinter einer Präsenz im Bereich des Consultings abspielt. Die Concept! AG werde daher ihre Kernkompetenzen ausbauen, gezielt in europäische Märkte weiter expandieren, gruppenweit Management und Know-how bündeln und strategische Partnerschaften eingehen, schloss Herr Bornemann seine Ausführungen.


Allgemeine Aussprache

Herr Roh von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) erklärte als erster Redner im Rahmen der Aussprache, die Concept! AG habe im letzten Jahr die IPO-Norm nicht erfüllt, obwohl dies leicht möglich gewesen wäre, und er monierte ferner den Rückgang des EBIT sowie die deutlich angestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Ferner war Herr Roh der Meinung, dass die Unternehmensstory am Markt noch nicht gut genug verkauft wird. Angesichts des Kursverfalls müsse man sich auch fragen, ob die Aktie nicht zu teuer gelistet worden ist. Außerdem wünschte er sich auch eine bessere Kommunikation der eigenen Arbeit des Unternehmens dahin gehend, dass Concept! nicht mit allen anderen Internet-Dienstleistern in einen Topf geworfen wird.

Dann fragte Herr Roh, ob im laufenden Geschäftsjahr noch weitere Akquisitionen geplant sind, bzw. was nunmehr mit den hohen Barmittelreserven geschehen soll. Seiner Meinung nach sind die Vorstandsbezüge mit 963.000 Euro etwas zu hoch angesetzt, und er verband damit die Frage, ob bereits Optionen ausgeübt wurden oder ob von Seiten der Unternehmensführung Optionen zurückgegeben wurden.

Als nächsten Punkt monierte Herr Roh das Fehlen einer abgedruckten AG-Bilanz im Geschäftsbericht, auch wenn nach US-GAAP bilanziert wird. Schließlich stehe dort das geschrieben, worüber die Aktionäre abstimmen sollen. Danach fragte er weiter nach den Planzahlen für 2001 und 2002 und nach der Höhe des derzeitigen Bestands an eigenen Aktien. Abschließend meinte Herr Roh, das Unternehmen könne seine Kunden "besser dazu erziehen", Rechnungen pünktlicher zu begleichen, so dass die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduziert werden können.

Herr Land von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) erkundigte sich in Vertretung für Herrn Nieding, wie hoch der Umsatzanteil der Akquisitionen ART+COM und NMT war und ob die Käufe bereits abgeschlossen sind oder ob noch weitere Kaufpreiszahlungen anstehen (aufgrund der vereinbarten "earn-out-Klausel", Anm. des Verfassers).

In Anbetracht eines Umsatzanteils von 46 Prozent, der von den 10 größten Kunden stammt, fragte Herr Land nach einer möglichen Gefahr der Abhängigkeit von Großkunden. Er wundere sich, dass das Optionsmodell angesichts der Kursentwicklung nicht bereits in einem TOP der Hauptversammlung zur Abstimmung vorgelegt worden ist.

Des Weiteren fragte Herr Roh, wozu man einen Standort in Miami braucht und wie hoch die Erträge von Tochtergesellschaften im Verhältnis zu den Gründungskosten ausfielen. Auch er vertrat die Ansicht, dass der eigene Markenname stärker bekannt gemacht werden müsste. Zudem interessierte ihn das Vorhandensein eines Risk-Management-Systems angesichts der Tatsache, dass ein solches für Unternehmen des Neuen Markts und des Geregelten Markts überhaupt nicht vorgeschrieben ist.

Weitere Redner erkundigten sich, ob der Vorstand bereits Aktien verkauft hat, wie man auf den "skandalösen Artikel" in „Der Euro am Sonntag“ reagiert hat und ob nicht ein Segmentwechsel besser wäre. Zudem wurde gefragt, was Herr Tietgens mit seinem Anteil in Höhe von 46 Prozent vorhat und ob das Unternehmen nicht auch einmal zum Verkauf stehen könnte.

Weiter wurde moniert, dass ein ehemaliger Vorstand nunmehr als Angestellter des Unternehmens auch als Aufsichtsrat tätig ist und dass § 17 der Satzung nicht korrekt formuliert sei, da nicht der Vorstand die Bilanz den Wirtschaftsprüfern einreiche, sondern der Aufsichtsrat. Zudem kam auch die Frage nach den angemeldeten, nicht stimmberechtigten Vorstandsaktien auf.

Schließlich wurde noch nach den nächsten möglichen Akquisitionszielen gefragt, ob der Kurs von 53,90 Euro als Bezugspreis des Optionsprogramms überhaupt wieder zu erreichen ist und warum man nicht gegen Aktien statt gegen Cash akquiriert.


Antworten

Herr Bornemann antwortete zunächst auf die Frage nach der Kommunizierung der Unternehmensstory. Diese werde schon dadurch verdeutlicht, dass man, wie andere Unternehmen auch, nicht mehr nur einfache Websites programmiert, sondern über CRM und die Anbindung aller rückwärtigen Datensysteme alles integrieren können muss. Insofern finde zudem eine Verknüpfung der Online- mit der Offlinewelt statt. Daher unterhalte man auch die erwähnten Kompetenzzentren für Redaktionssysteme, Workflows und Content-Management-Systeme.

Bei Akquisitionen gehe der Vorstand sehr selektiv vor, denn es bestehe hauptsächlich ein Interesse an der Akquise von Unternehmen, die das eigene Angebot abrunden. Hierzu soll auch das derzeit angelegte Volumen an Kapital in Höhe von 92 Mio. Euro dienen, das derzeit zu 4,7 Prozent als Festgeld angelegt ist.

Ein Standort in Miami sei unter anderem deswegen gewählt worden, damit man dort vertreten ist, wo auch die Kundschaft sitzt, denn es sei nicht gut, dieser nur zu folgen. Im Übrigen haben sich die Kosten dieses Standorts laut Dr. Reitz bisher auf ca. 900.000 DM belaufen. Des Weiteren wurde versichert, es habe bisher keine Aktienverkäufe gegeben, weder vom Vorstand noch vom Aufsichtsrat (hierunter fällt nicht die kürzliche Übertragung des Aktienpakets vom nunmehrigen Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Tietgens an seine Familie).

Was mögliche Umsatzpotenziale angeht, so der Vorstand weiter, müsse man sich eine Rate von ca. 10 Prozent vergegenwärtigen, mit der heute back-end-Systeme wie die Warenwirtschaft an ein Portal angebunden sind, um eine Vorstellung vom Marktvolumen zu bekommen. Hinsichtlich des Artikels in „Der Euro am Sonntag“ habe man sich entschieden, hierauf nicht weiter einzugehen, auch wenn man das Ergebnis des Interviews nicht verstehen könne. Wie man vielleicht vermuten könnte, sei das Unternehmen jedoch definitiv kein Übernahmekandidat.

Im Hinblick auf Planzahlen für die nächsten beiden Jahre legte Dr. Reitz die Umsatzschätzungen diverser Analysten vor, die von 34 bis 41 Mio. Euro für das Jahr 2001 ausgehen und in der Spitze (Julius Bär) bei 61 Mio. Euro für 2002 liegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, versicherte der Finanzvorstand, habe man stets im Blick, und es existiere ein automatisches Mahnwesen und ein wöchentliches Reporting über Zahlungseingänge. Des Weiteren befinde sich ein Risk-Management-System im Aufbau.

ART+COM, sowie NMT haben ferner mit 1,2 Mio. Euro oder 4,8 Prozent zum Gesamtumsatz beigetragen, wie Dr. Reitz weiter darlegte. Für ART+COM wurden 1,04 Mio. Euro als Einlage in die Gesellschaft gezahlt, für 3,2 Mio. Euro wurde schließlich die NMT erworben. Hier wurden "earn-out"-Klausel beim Kauf vereinbart, die seitens Concept! weitere Zahlungen in Höhe von 945.000 Euro nach sich ziehen würden, wenn bestimmte Umsatzziele und ein Gewinn von 2,88 Mio. Pfund erreicht werden, also unter auflösender Bedingung.

Eine Abhängigkeit von Großkunden ist nicht zu erwarten, wie der Vorstand versicherte, da man zum einen mehrere Großkunden bedient, diese aus unterschiedlichen Branchen kommen und unterschiedlich große Projekte gefahren werden. Nur ein Kunde habe im letzten Jahr mit 20 Prozent zum Umsatz beigetragen, alle anderen steuerten weniger als 10 Prozent bei. Des Weiteren waren Forderungsberichtigungen lediglich in Höhe von 200.000 Euro zu verzeichnen.

Bei den TOP 2 und 3 seien einmal 6.687.888 Mio. und 386.537 Aktien als nicht stimmberechtigt angemeldet worden. Die Lock-up-Frist aus dem IPO sei am 26.3.2001 abgelaufen.


Abstimmungen

Bei einer Präsenz von 69,77Prozent wurden die Tagesordnungspunkte 2 bis 4 (Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie die Wahl des Abschlussprüfers KPMG) bei einer nur unwesentlichen Anzahl an Gegenstimmen nahezu einstimmig angenommen. TOP 5 (Beschlussfassung über die Änderung der Satzung hinsichtlich der Vorgaben des NaStraG) wurde einstimmig beschlossen.


Fazit und Schlusswort

Die Hauptversammlung verlief gelassener, als man vielleicht angesichts des Aktienkurses hätte erwarten können. Dennoch konnte die Vorstellung durch den neu besetzten Vorstand nicht ganz überzeugen, da es etwas an Farbe fehlte im Vergleich zur Darstellung anderer Unternehmen dieses Bereiche. Der neue Vorstand konnte nach der persönlichen Meinung des Berichterstatters nicht überzeugend genug darlegen, warum es sinnvoll ist, bei einer Marktkapitalisierung von derzeit 100 Mio. Euro in Concept! zu investieren. Hier bleibt noch Einiges zu verbessern.

Der Investor sollte eher eine abwartende Haltung einnehmen. Auch wenn das Unternehmen weiter wächst, ist es doch eines unter vielen in einem recht homogenen Markt von Anbietern, in dem es eine ganze Reihe auch internationaler Unternehmen von erheblicher Größe im Vergleich zu Concept! gibt. Man darf vor allem nicht vergessen, dass die Anbindung von back-end-Systemen zur Schaffung von Datenbank getriebenen Portalen schon in einem Jahr "state of the art" sein wird, auch wenn das Umsatzpotenzial generell groß ist. Aber es kämpfen halt sehr viele um denselben Kuchen.

Independent Research stufte das Papier im letzten Monat marktneutral ein. Der Lead Manager, die DG Bank, hat die Aktie inzwischen abgestuft, nachdem im letzten Jahr noch eine Kaufempfehlung herausgegeben wurde. Im Übrigen sehen einige Analysten den Wechsel in der Vorstandsriege mit gemischten Gefühlen. Und wenn schon nach dem Börsengang keine Aktien abgegeben wurden, so ist hierfür zumindest beim ehemaligen Vorstand und Großaktionär Tietgens, der jetzt Aufsichtsrat ist, kein Grund ersichtlich, da dieser bereits zum Börsengang Aktien abgegeben hat.

Es wird also in der externen Kommunikation noch Einiges zu verbessern sein. Um sich aus der Masse abzuheben, wäre es nötig, sehr viel präziser die eigenen Kompetenzen zu benennen und zu beschreiben und sich noch stärker z.B. auch mit Begriffen wie XML und Ontologien zu beschäftigen, um sich damit von anderen abheben zu können, dass man mehr auf Inhalte abgestellte Dienstleistungen anbieten kann.



von lowboarder 08.05.01 15:10:10   3476126
Hallo opti ,
die HV gestern war wirkliche eine knochentrockene Angelegeheit , es kam keine Begeisterung keine echten Visionen kein Feuer rüber.
Der GSC-Research Bericht hat alles wesentliche eingefangen und auch von der Stimmung sehr gut widergegeben.

Zusatzinfos:
Concept besitzt 354.000 Cargolifter Aktien

Es wird(so meine Einschätzung) keine nennenswerte Aquise in diesem Jahr stattfinden.
Aussage zum Cash-Flow: Soll definitiv positiv sein in 2001 !
Mein Eindruck: Bornemann soll als "eloquenter" Frontmann die Öffentlichkeitsarbeit durch seine Person etwas vorantreiben (was nur unzureichend gelingt)

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mehr weiss ich wegen Cargolifter nicht ;)
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aber der Cashflow ist fast immer negativ trotz zinseinkünften- warum ? :D
nachtrag >> Aktien abgeben usw. <<

Reitz hat keine mehr und warum Bornemann nur 3 !!! stück

Man kann wie Tietgen auch an Verwandschaft geben - auch Verleihen könnte man oder ? :D
Wär aber schlecht falls Aktienrückaufsprogramm gestartet würde.
aber dafür ist eigentlich das Cash zu schade oder ? :laugh:
Allmählich weiß ich echt nicht mehr, was Du mir hier erzählen willst: Keine Cargolifter-Aktien weit und breit. Die 354.000 gibt es. Das ist aber nicht die Anzahl der CL-Aktien, sondern die Summe der Finanzanlagen in Euro. Reicht nicht so ganz für 354.000 Aktien. Und die Summe war nie höher.

bareda, ich weiß nicht, wer es Dir erzählt hat. Aber es ist quatsch!
Konzept voll aufgegangen :D

ob man die vollen Kosten der Übernahme mit Altaktien bezahlet hat ? :laugh:


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