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Deutschland steigt um 7 Ränge bis in die Weltspitze auf - 500 Beiträge pro Seite



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Wirklich erschreckend dieser tiefe Fall Deutschlands in die Bedeutungslosigkeit. Äußerst beunruhigend, durch kommunistische Politik bald in einem 3.Welt-Land leben zu müssen. Nach der totalen politischen Isolation von der übrigen Welt, die nur Frau Merkel zu durchbrechen wagte, droht auch die Isolation von Zukunftstechnologien dank der rotgrünen Regierung.

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Im IT-Bereich ist Deutschland in die Weltspitze aufgerückt

Deutschland gehört zu den zehn weltweit führenden Ländern im Bereich Informationstechnologie


von Norbert Lossau

Genf - Das geht aus dem Global Information Technology Report 2002–2003: „Readiness for the Networked World“ (GITR) hervor, der am Mittwoch in Genf vom World Economic Forum veröffentlicht wurde. Der Bericht beurteilt den Stand der Informationstechnologie in über 82 Ländern und ist der umfassendste seiner Art.

Deutschland macht danach innerhalb eines Jahres einen Sprung vom 17. auf den 10. Rang des Networked Readiness Index (NRI) 2003. Beim Thema Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) durch Unternehmen ist die Bundesrepublik sogar die Nummer eins von allen 82 im Index erfassten Staaten und bei der Qualität der ICT-Infrastruktur immerhin noch auf dem dritten Platz. Auch beim E-Commerce gehört Deutschland zu den führenden Nationen und ist auch auf dem ersten Platz bezüglich der Verfeinerung des Online-Marketings und des Intranet in Unternehmen.

Im Bereich E-Government schneidet Deutschland aber weniger erfolgreich ab und kommt nur auf dem 32. Platz. Eher mittelmäßig ist auch die Aufklärungsarbeit der Bundesregierung zum Thema ICT. Sie rangiert auf dem 30. Platz.

Der Bericht, der zum zweiten Mal veröffentlicht wird, misst die Leistung und den Fortschritt verschiedener Länder im Hinblick auf ihre Informationstechnologie. Besonders berücksichtigt werden dabei die laufende Konsolidierung im Technologiesektor und die großen weltwirtschaftlichen und politischen Veränderungen. Fiona Paua, Ökonomin beim World Economic Forum, betont, dass der Bericht „nicht nur eine jährliche Bestandsaufnahme ist, sondern Führungspersonen darin unterstützen soll, ein optimales wirtschaftspolitisches Umfeld zu schaffen, um in der vernetzten Weltwirtschaft konkurrenzfähig zu sein“.

Die wichtigsten Erkenntnisse des Reports:

Die USA bieten nach wie vor das beste Marktumfeld für Netzwerktechnologie, auch wenn das Land bezüglich Konnektivität und Durchdringung von ICT an Wettbewerbskraft eingebüßt hat und auf den 2. Rang abgerutscht ist.

Finnland ist in puncto Verbreitung und Nutzung von IT-Ressourcen weltweit führend. Das Land belegt bei der Durchdringung der Gesellschaft den 1. Platz. Unter den ersten 25 von allen 82 im Index erfassten Staaten sind 14 europäische Staaten.

Artikel erschienen am 20. Feb 2003

http://www.welt.de/data/2003/02/20/43491.html?searchHILI=1
...von den Finnen lernen heisst Siegen lernen...:D
Das Angstgespenst einer Finnlandisierung scheint zumindest
im Netzwerkbereich bedeutungslos geworden zu sein.
Tja, Politiker sollten mal mehr nach Finnland reisen (und in finnischen Zeitungen publizieren).
Da kann man was lernen!
"Deutschland rückt in die Weltspitze im IT-Bereich auf"
Selbst die aktuellen Umfrageergebnisse zeigen- der deutsche Wähler ist begeistert von RotGrün!
Du hast liegst wiedermal goldrichtig moon... :laugh:
Mit Politik hat eigentlich nur ein Satz des zitierten Berichts zu tun.

Im Bereich E-Government schneidet Deutschland aber weniger erfolgreich ab und kommt nur auf dem 32. Platz. Eher mittelmäßig ist auch die Aufklärungsarbeit der Bundesregierung zum Thema ICT. Sie rangiert auf dem 30. Platz.

:laugh:

Selbst rot-grün konnte also nicht verhindern, dass es in Deutschland noch ein paar kluge Köpfe gibt, die unser Land in der IT-Branche Spitze sein lassen.

Diese Spitzenleute findet man vorwiegend im Süden der Republik, wo es tatsächlich Firmen von Weltrang wie SAP gibt. Welche Parteien waren das nochmal, die dort seit 50 Jahren die Politik gestalten? :rolleyes:
#5 ist ein guter Witz.

In Bayern steigen zur Zeit die Arbeitslosenzahlen mit am stärksten, weil dort eine Unmenge von nicht überlebensfähigen IT-Firmen subventioniert wurde, so dass eine gewaltige Blase entstand. Bezahlt wurden die Subventionen durch den massiven Verkauf von Staatsbeteiligungen, so dass beispielsweise die Süddeutsche Zeitung feststellen musste, dass "nicht mehr viel übrig ist". Die meisten Insolvenzen passieren dort passenderweise in der Dienstleistungsbranche. Auf spektakuläre Pleiten wie Schneider, Fairchild Dornier oder Kirch & Co. will ich lieber gar nicht erst eingehen.
@moon: Ach ja? Wieviele SPD-geführte Bundesländer haben denn seit neuestem schon eine niedrigere Arbeitslosigkeit als Bayern? :laugh:

Aber in einem Punkt gebe ich Dir recht: Das "Musterländle" Baden-Württemberg ist in der IT-Branche führend, nicht Bayern. :kiss:
#7: Lerne lesen, flitztass. Dass du anderen Usern irgendwelche Aussagen unterjubelst, haben wir ja in folgendem Thread: Warum sind Exil-Iraker für Krieg?? (#59) bereits erfahren.

Ich schrieb von "steigen", nicht von absoluten Zahlen. Die Zunahme ist in Bayern u.a. aufgrund der von mir genannten Fakten mit am stärksten. An der Spitze stehen sie allerdings auch im absoluten Vergleich nicht mehr.
Naja, ganz so dramatisch sieht die Statistik in Bayern im Vergleich zu den anderen Ländern wohl doch nicht aus:

Januar 2003 in % / Januar 2002 in %
Bayern: 7.8 / 6,8
B-Württemberg: 6.3 / 5.6
Hessen: 7.9 / 7.3
R-Pfalz: 8.3 / 7.7
NRW: 10.2 / 9.5
Niedersachsen: 10.6 / 10.0
S-Holstein: 10.3 / 9.6
Bremen: 13.5 / 12.8
MVP: 21.7 / 19.8
Brandenburg: 19.6 / 18.7
S-Anhalt: 21.5 / 20.8

und recht stabil in ostdeutschlands Hightech-Bundesland Sachsen:
19.2 / 19.1
#2

"Das Angstgespenst einer Finnlandisierung ..."

Das haste aber schön gesagt!


TS:)
Gerade in den Soziländer steigen sie am wenigsten.Die verschweigen sie doch.


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