DAX-0,18 % EUR/USD-0,04 % Gold-0,14 % Öl (Brent)-0,32 %

Ich dachte solche Charts gibt es nur am "Neuen Markt" - 500 Beiträge pro Seite (Seite 14)



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

[posting]19.191.144 von daybreak am 07.12.05 19:04:57[/posting]Wie ich gerade sehe hast Du eine ganze Reihe interessanter Threads am laufen....:look:....werd die mal genauer verfolgen! ;)
So, die Spekualtion mit meinem ALV Short ist schön aufgegangen. Hatte ja den Gapschluß als Ziel und der ist heute gekommen. Schein bei 125,80 verkauft. Man soll ja nicht gierig werden, auch wenn die 124,50/70 nicht so unwahrscheinlich sind. Auch so fällt der Weihnachtsbaum eine Nummer größer aus.



In gut einer Woche ist der große Verfallstag. Bis dahin wird der eine oder andere Wert noch so manche Schaukelei erleben. Bin erstmal flat und schaue zu, ob der S&P sich über 1254 halten kann und wie das Intel Update morgen wird. Spekulativ wäre vielleicht ein DAX Long interessant wenn es über 5310 geht. Aber soweit ist man noch nicht. Erstmal muß man den Permabullen vielleicht noch ein Schreck einjagen. Nach unten wäre beim DAX die 5240 noch ein Bereich der getestet werden könnte. Dann kommt die Pattsituation. Oben ein Doppeltop bei 5310 und unten eine Boden bei 5160 mit einer W-Formation. Wer da die Oberhand behält die nächsten Tage wage ich nicht zu erraten. Daher auch kein Vorschnelle Neupositionierung.





gruß
rhinestock
[posting]19.189.383 von Steveguied am 07.12.05 16:49:32[/posting]@ Steve

bzgl. HRE #6486

Nun, die Wahrscheinlichkeit für die HRE war ja recht hoch wegen des Streubesitzanteils. Ist also am Ende keine echte Überraschung gewesen, obwohl die Marktkapitalisierung einiger anderer MDAX Werte höher ist.

http://www.ariva.de/quote/map/index.m?list=mdax

Aber die HNR ist auch so ein Fall wo die "Strategen" :( von der MüRü damals beim IPO das Potenzial nicht erkannt haben und lieber beim erstbesten Schleuderkurs die ihnen gehörenden Dinger direkt wieder versilbert haben. Die Underperformance der MüRü gegenüber dem DAX in den letzten beiden Jahren resultiert auch aus so dilettantischen Fehleinschätzungen bei den Beteiligungsverkäufen.

bzgl. Öl #6487

Die Hoffnungen auf deutlich niedrigere Ölpreise sind traditionell im Dezember/Janaur schwer zu erfüllen. Laß mal nicht nur in den USA sondern auch in Europa die Quecksilbersäule tief in den Keller rutschen. Bislang ist es ja bei uns noch relativ mild. Die Drohungen aus dem Irak würde ich mal vergessen. Das Geheule von den durchgeknallten Idioten kennt man nun seit Jahren. Finde es seltsam, daß Osama seit dem Video kurz vor der US Wahl sich nicht mehr gemeldet hat. Sind die Trickfilmspezialisten bei den Dreamworkstudios im Steik?;) Ernster wäre es wenn die Mullahs im Iran ihr Atomspielzeug von Israel oder den USA kaputtgehauen bekämen. Aber die undemokratischen Altstalinisten um Putin und seine Bande sind die Schutzmacht des Iran, ebenso wie für Nordkorea. Kein Dikator oder Unrechtsregime auf der Welt wird von den moskauer Ganoven im Stich gelassen. Beim Schauprozeß gegen den Hussein wüßte ich schon wer auf den Platz neben ihm gehört.

http://de.rian.ru/world/20051207/42351744-print.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-388631,00…






Ich denke die WTI Preise werden sich über die Jahreswende über 60$ bewegen. Man sollte auf jeden Fall beobachten, ob die W-Formation die oberhalb der 56$ Marke gebildet wurde die aktuell fallende Bewegung überlebt. Dann böte sich event. ein Longeinstieg an.



Bin bislang flat beim Öl. Letztes Jahr ging es auch erst Mitte Dezember los.



Dow hat sich zum Ende wieder über die 10.800 gerettet und S&P klar über 1254. Also vielleicht geht morgen zur Eröffnung der DAX wieder etwas hoch. War vielleicht nur ein kleiner Schluckauf der Bullen ;)


gruß
rhinestock
#6496

hi rhine ;)

bei der ALV könnten wir auch noch die 122 e als ausbruchsbestätigung im monthly sehen :)

Mal schauen ob morgen Intel auch etwas für gute Stimmung sorgen kann. Zumindest könnte man die Prognosespanne auch am oberen Ende eingrenzen. Alles andere wäre eine Enttäuschung

TXN


INTC


07.12.2005 - 22:51 Texas Instruments bessert Ausblick auf
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)


Texas Instruments hat heute eine aktualisierte Prognose für das laufende Quartal abgegeben. Der Halbleiter-Riese rechnet nunmehr mit einem Gewinn zwischen 38 und 40 Cents je Aktie bei 3,56 bis 3,72 Milliarden Dollar Umsatz. Zuvor hatte der Konzern einen Gewinn zwischen 36 und 40 Cents je Aktie bei 3,43 bis 3,72 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht gestellt. Der vorangegangene Ausblick des weltgrößten Herstellers von Mobiltelefon-Chips war im November abgegeben worden und hatte die Analysten seinerzeit enttäuscht. Nun aber meldete der Konzern eine erfreuliche Nachfrage-Entwicklung, die alle Produktsparten betreffe. Im nachbörslichen US-Handel können sich Texas Instruments aktuell um 1,16 Prozent auf 33,95 Dollar verbessern.
==================================================

07.12.2005 - 19:24 - http://www.boerse-go.de
Analyst: Öl wird weiter teuer bleiben


Richard Woodward, Energiespezialist der Wirtschaftskanzlei Deloitte, geht davon aus, dass der Öl-Preis sich weiterhin robust entwickeln werde. Notierungen um die 40 Dollar pro Barrel, so Woodward auf einer Konferenz, würden die Teilnehmer für den Rest ihres Lebens nicht mehr sehen. Auch ein vorübergehender Rückfall auf ein Niveau von 45 Barrel sei schon sehr unwahrscheinlich. Der Grund für das anhaltend hohe Öl-Preisniveau sei die enorme Nachfrage, die wiederum durch die robuste weltweite Konjunkturentwicklung bedingt sei. So finde in den USA derzeit wieder ein Wirtschaftswachstum statt, das kaum noch zu übertreffen sei. Auch der Anstieg der Energiepreise habe diese Entwicklung nicht bremsen können. Normalerweise, so Woodward, würde ein solcher Angebotsschock das allgemeine Preisniveau nach oben treiben und das Wachstum früher oder später zum Erliegen bringen. Dies sei in den Vereinigten Staaten derzeit nicht der Fall. Chinesische Billigproduzenten würden dort weiter die Regale mit günstigen Waren füllen und die Inflation in Grenzen halten. Gleichzeitig sei den US-Bürgern dadurch ihre Kaufkraft größtenteils erhalten geblieben. Natürlich steige auch der Ölbedarf Chinas immer mehr an. Dieser liege derzeit bereits bei 8,1 Prozent der Weltnachfrage. Auch hier hätten die steigenden Energiepreise dank des Exportbooms die Konjunktur nicht bremsen können. Auf diese Weise werde der Weltenergiebedarf auf absehbare Zeit weiter steigen, während die Vorkommen sich kurzfristig nicht steigern lassen würden.

=============================================

Mal schauen ob die "Billigprodukte" nicht teurer werden für die Amis in 2006 und damit auch die Inflation offensichtlicher wird.

02.12.2005 - http://www.boerse-go.de
Presse: China will Yuan erneut aufwerten


Die chinesische Führung will den Yuan gegenüber dem US-Dollar offenbar schon bald erneut aufwerten. Wie die "WirtschaftsWoche" aus Regierungskreisen in Peking erfahren hat, sei dieser Schritt für die Neujahrsnacht zum 1. Januar 2006 geplant. Statt aktuell 8,08 Yuan für 1 US-Dollar soll dann der Wechselkurs 7,5 Yuan zu 1 Dollar betragen. Die Führung in Peking komme damit angesichts des erneut deutlich gewachsenen Handelsbilanzdefizits der USA mit China wieder lauter geworden Forderungen Washingtons nach, die Währung aufzuwerten. Außerdem rechnet Peking laut "WirtschaftsWoche" damit, dass mit dem Nachlassen der Immobilienhausse in den USA und einer damit verbundenen deutlichen Konjunkturabschwächung der politische Druck aus Washington stark zunehmen würde - und eine noch viel höhere Yuan-Aufwertung nötig machen könnte.

====================================================
R.I.P. kann man für diesen jüngsten Trendkanal jetzt sagen :


Also entweder bei 5140/60 oder bei 5309 long gehen. Dazwischen dürfte es viel Zappelei geben die schwer zu traden ist


Der "Knick" heute im DAX hat einige Zocker etwas kalt erwischt. Zur Eröffnung erstmal eine glatte Rasur bei 5224,84, damit auch ja die 5225er K.O. Scheine auf dem Friedhof landen. Aber es sieht auch übergeordnet nun etwas dunkler aus am kurzfristigen Charthimmel.



Der DAX hat dreimal vergeblich an der 5310 angeklopft. Dort war die obere Begrenzungslinie des Aufw.tr.kanals in dem man sich seit Mitte August befindet. Der MACD im Daily befindet sich im überkauften Bereich und wenn man sich andere Situationen anschaut wo der MACD auf dem Level seinen Trigger nach unten geschnitten hat, dann folgten i.d.R. mehrwöchige Seitwärts-/Abwärtsphasen. Ziel war jeweils ein Antesten des unteren Bollinger Bandes. Da hat der DAX ja noch etwas Luft bis dahin. Aber noch ist der Triggerschnitt nicht vollzogen. Der DAX tanzt auf des Messers Schneide......



Unten wäre jedenfalls die Region um 5140/60 ein gutes Auffanglager. Retten könnte uns, wenn der DAX sich intraday noch zu einer Umkehr entschließt und wieder Kurse oberhalb der Nackenlinie des kurzfristiges Doppeltops erreicht. Wird darauf ankommen, ob die Wallstreet mitspielt. Die sah gestern nicht besondes gutgelaunt aus. Und Intel wird auch heute noch Zwischenergebnisse abliefern. Das wird sicher morgen den Tech.sektor beeinflussen.

Die USA hat eine ähnlich kritische Konstellation. Der S&P bildet auch kurzfristig ein Dopeltop bei 1270/72.



Der MACD im Daily wird frisch nach unten geschnittten. Sollte also hier auch der Index sich unter dem letzten Tief von ca. 1250/49 etablieren, dann könnte man dieses Doppeltop als Verkaufsignal sehen und erstmal Kurse bis zur horizont. Unterstützung bei 1240 erwarten.



Alles etwas unschön, aber gesund. Da werden manche kurzfristigen Kurs-Fahnenstangen erstmal wieder auf Halbmast geflaggt, wie z.B. bei der MUV2. Solche Einbrüche in der ersten Dezemberhälfe sind nicht so selten. Auch wenn alle N-TV Nasen 100mal am Tag blind "Jahresendrallye" krähen ist es keine Garantie, daß sie auch bis zum Ende täglich steigende Kurs bringt. Für den DAX war 2005 eine ganzjährige Weihnachtsrallye mit über 1000 Punkten Anstieg. Sehe also nicht unbedingt so viele Werte die noch dringent aufgehübscht werden müßten, sondern eher Werte die ihre Überbewertung verteidigen müssen bis Jahresultimo. Jedenfalls dürfte es nächste Woche interessant werden wohin die großen Spieler die Kurse zum dreifachen Verfallstag haben wollen. Oftmals zieht der Markt in den zwei Tagen vorher nochmal an.

Solche Tage haben auch ihr gutes. Da bekommt man eben nochmal Gelegenheit günstig einzukaufen für die Jahresanfangsrallye mit dem legendären Januareffekt. Das hat N-TV uns fest versprochen. Dann kommt die Frühjahrs-, Sommer-, Herbstrallye. Und schon steht man im Dezember 2006 bei 10.250 Punkte im DAX und der Dezember 2005 ist Schnee von gestern. ............
[posting]19.190.975 von Stochastic am 07.12.05 18:51:46[/posting]Bei der MUV2 wurde heute intraday mustergültig auf dem 61,8% Retracement (112€) aufgesetzt....wären gute Kaufmöglichkeiten gewesen....längerfristig bleibt aber abzuwarten ob es nicht noch weiter runter geht! :look:

#6500: Die unteren BBD sind auch mein Ziel für einen potentiellen Longeinstieg beim DAX....oder der MACD geht früher, was ich aber nicht glaube....Short ist für mich beim DAX jedoch Tabu! ;)
Da hat Brent heute aber einen ganz schönen Sprung nach oben gemacht.

Die Märkte wirken leicht angeschlagenen.
Vor allem könnten sich die Halbleiterkonzerne nach der Rallye in dem Jahr als anfälliger erweisen.
----------------------------------------------------------------
Merkl hätte wohl besser die Klappe halten sollen, als es darum ging in die nächstbeste Kamera zu posaunen, dass Condolezza einen Fehler eingeräumt hat. Die Amis haben in der Aussenpolitik noch nie *offziziel* Fehler gemacht. Soweit ich weiß, hat nach der ihrer Aussage sogar der Vietnam-Krieg überhaupt nicht stattgefunden... somit auch kein Fehler.

Merkl beweist hier nicht gerade Fingerspitzengefühl. Das oberste Ziel der Union war ein besseres Verhältnis zu US und jetzt gleich zu Beginn solche Patzer. Ausserdem sind weder GB ( wo man nicht weiß ob Brown in Wirklichkeit die Fäden zieht) noch die USA wirklich verlässliche Partner. Frankreich eigentlich auch nicht... da hat man sich aber wenigstens bisher immer arrangiert. Die Franzosen durften die Haupt-Prügel für die Anti-Kriegshaltung Schröders kassieren.

mfg
Steve!
Wenn die Erwartungen stärker steigen als die Gewinne:

Intel macht Sorgen
Die Prognose des Chip-Herstellers zum laufenden Quartal ist wenig spektakulär. Und deshalb können Anleger ihre Enttäuschung nicht verbergen. Die Intel-Aktie ging am Donnerstagabend an Wall Street auf Tauchstation.
http://boerse.ard.de/druck.jsp?key=dokument_136902

mfg
Steve!
hallo zusammen ;)

auch beim indu sollte jetzt ein tiefpunkt garantiert noch nicht ausgelotet worden sein :yawn:

gruss












hallo zusammen ;)

beim SPX bleiben für mich die 1232 usd als abwärtskorrekturziel relevant,danach wieder up...:yawn::look:

gruss und eine gute nacht :)



hallo zusammen ;)

beim dax sollte sich nächste woche garantiert ein guter shorteinstieg bieten,die dargestellten wochen indis sind teilweise bereits deutlich negativ divergent,der ausbruch im hourly aus einer bull flag,könnte allerdings intraday noch in etwa den bereich von 5345 pkt versprechen,was meint ihr... (zielbereich zunächst 5100 pkt ?) :look::yawn:

gruss















Es heißt man will Merkel vor Gericht laden, mit ihrer Aussage bezüglich Al Masri..... Gleich zu Beginn ihrer Amtszeit solche Patzer....
Außenpolitik ist eben doch nicht so einfach. Das klang im Wahlkampf doch noch ganz anders. Da wurde absichtlich der Eindruck erweckt, man könne es mindestens so gut wie Schröder und darüberhinaus noch deutlich besser.
------------------------------------------------------------------------------------------
Hatte ja vor einiger Zeit mein Siemens-Seitwärts-Zerti verkauft. Bin darüber jetzt gar nicht mehr unglücklich. Gerade in den letzten Tagen konnte Siemens nach jahrelanger Abstinenz wieder mit dem Dax Schritt halten, oder sogar überflügeln. Fundamental hat sich bei dem Wert noch nicht viel geändert. Bleibt abzuwarten, ob der Anstieg beim Auftragseingang auch wirklich positiv in den Gewinnen zu finden sein wird. Das KGV schreit auch nicht geradezu nach kaufen...

Siemens zählt ja eher zu den Zyklikern - Spätzykliker. So Werte wie Altria, die ebenfalls in diese Kategorie fallen, haben ihren Zenith schon überschritten... Vielleicht wird jetzt doch ein bisschen das Momentum Siemens gespielt?

Mir sind da fundamental noch zu viele Fragezeichen, um mit einem Einstieg erste Positionen aufzubauen...

mfg
Steve!
Es ist eh auffällig, dass gerade Schwergewichte wie Siemens, DCX, DTE wie Blei im Dax liegen. Andere Werte generieren neue Höchstkurse.

mfg
Steve!
und ich denke über einen Teilausstieg bei Imperial Tobacco nach.

mfg
Steve!
[posting]19.231.956 von Steveguied am 10.12.05 11:45:35[/posting]Lauter Geschwätz!

Wer ist man?
Ein verkorkster versoffener schießwütiger Cowboy?
Wahrscheinlich noch vom Heiligen Geist inspiriert. Oder der, der nach Göttlichem Recht regiert. Alles Täter, die in der ewigen Hölle schmoren werden:laugh:



Verrückt


ritanplan
Am Freitag hat sich die labile Situation der Vortage erstmal wieder etwas entspannt. Der Dow hat knapp über der ehemaligen Widerstandsmarke 10710/20 die Kurve nach oben bekommen und der S&P hat wieder über der Retracementmarke von 1254 geschlossen. Wie weit sich das vor dem FED Meeting fortsetzt muß man mal abwarten. Viele hoffen am Dienstag etwas über ein mögliches Ende der Zinsschritte der FED zu hören. So könnte es event. - je nach Auslegung der Worte - am späten Dienstag nach 20:10 etwas hektisch werden. Zudem steht der dreifache Hexentanz bald vor der Tür. Da sollte man sich also zu Wochenbeginn nicht mit zu engen Knockouts eindecken.

dow daily 10720


spx 1254


Selbst eher mittelmäßige News haben bei Intel haben den Kurs anziehen lassen.

HighTech Investor : Keine Nachrichten sind auch “bad News”
http://de.biz.yahoo.com/09122005/339/hightech-investor-nachr…

09.12.2005, 10:39 Uhr - CHIP-AKTIEN : Hohe Ansprüche verfehlt
http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,druck-3894…




Entweder die Intel-Jungs haben sich mittels ihres Monsterrückkaufprogramms selber diesen Spaß erlaubt oder Fondmanger wollen sich nicht ausreden lassen Dezember wäre "der" Tech.monat, unabhänig davon was nun wirklich mit dem Wert los ist. Intel ist nunmal der 800 Pfund Gorilla den jeder Forndmanager im Depot hat.

Der DAX ist nach einem kurzen nikkeibedingten Squeeze einiger Long-Zocker wieder brav nach oben bis zum Wochenschluß gelaufen. Fast sieht es aus als wollte man zum Wochenstart wieder mit der 5300er Marke spielen. Am Freitag hat es an der Marke noch geklemmt. Wenn der Nikkei aber wieder mit -2% zu Wochenbeginn entgegenleuchtet dürfte es erstmal nicht darüber gehen. Wenn man die 5310 doch nehmen sollte wäre ich long dabei mit SL 5300. Es könnte ja event. wieder so kommen wie zuletzt, als der DAX von 5240 auf 5160 fiel und viele Trader dachten nach einem kurzem Rebound käme nochmal eine zweite Abwärtswelle. Stattdessen zog aber der DAX weiter nach oben durch bis 5310. Ähnliches wäre vielleicht wieder denkbar, denn viele Trader spekulieren darauf es folgt nach dem Drop 5308-5224 nur eine kurze Zwischenerholung bevor noch eine zweite Abwärtswelle startet mit min. 5200 als Ziel oder noch lieber 5140/60. Diese Fraktion könnte also kalt erwischt werden, wenn der DAX zu Wochenbeginn plötzlich die 5308 von oben sieht und Deckungskäufe folgen. Ob sie Shortspekulanten doch vielleicht auf ihre Kosten kommen wird auch davon abhängen wie lange die Versicherungswerte ihren Korrekturmodus noch durchhalten. Die haben jüngst deutlich verloren und den Rebound am Freitag kaum mitgemacht.

Hier nochmal mal eine kurze Erklärung für den 2% Rutsch im Nikkei, der den Dax zur Eröffnung so runtergezogen hatte. Kleine Ursache , große Wirkung. Sowas kann teuer werden

The Times , December 09, 2005
Fat fingered typing costs a trader’s bosses £128m


Tokyo - CLUMSY typing cost a Japanese bank at least £128 million and staff their Christmas bonuses yesterday, after a trader mistakenly sold 600,000 more shares than he should have. The trader at Mizuho Securities, who has not been named, fell foul of what is known in financial circles as “fat finger syndrome” where a dealer types incorrect details into his computer. He wanted to sell one share in a new telecoms company called J Com, for 600,000 yen (about £3,000). Unfortunately, the order went through as a sale of 600,000 shares at 1 yen each. ;) That error alone would have been bad enough, but the consequences were much worse because 600,000 shares represents more than 40 times the total number issued by the company, and the vast discrepancy effectively created a technical shortage of shares, worth about £1.6 billion. Despite Mizuho’s attempts to rectify the mistake, some estimates put the possible financial damage to the firm at about 60 billion yen — a figure that may be big enough to destabilise the securities arm of what is one of the four largest financial groups in the world. Makoto Fukuda, the company’s president, said that it expected a loss of 27 billion yen, which could rise above 30 billion but would not endanger its financial health.

The slip caused immediate shockwaves in the Tokyo market as traders tried to guess which firm had made the mistake. Fearing the impact, traders sold shares in all Japanese broking houses and the sell-off led to the value of the Nikkei 225 falling 2 per cent. It was only later that Mizuho admitted that one of its traders had made the error. The order slipped through at about 9.30 am and, one CLSA broker explained, “until the culprit firm was named around tea time, investors spent the day dumping the shares of every listed brokerage in Japan, in case it had been them”. If Mizuho has to accept the loss, it may have to sell many of its stockholdings to raise the money, creating further pressure on Japanese stocks. The incident centred on the flotation on the Tokyo stock exchange Mothers Index of J Com, a small telecoms outsourcing and recruitment firm that was expected to be valued at £60 million. Investors who applied for shares in the float were each allocated 15 shares worth 610,000 yen each and within minutes of the market opening, one of Mizuho’s clients wanted to sell a single share at 600,000 yen. Unfortunately, the order went through incorrectly and most of the trade was executed. It is thought that Mizuho, once it realised its mistake, sought to buy back 550,000 shares from itself in a desperate effort to limit the damage, which is expected to run into billions of yen because J-Com’s share price soared, making the repurchase more costly. A trader at a rival firm said: “Someone in that office had to pick up the phone to his boss and authorise the use of billions of company dollars to correct a stupendous cock-up. Not a call you want to be making a couple of weeks before Christmas bonuses.” Mizuho said it was discussing with the Tokyo stock exchange how to deal with the matter. There is a chance that Mizuho will persuade the Tokyo exchange, which is under pressure for allowing the obviously mistaken trade to go ahead, to have it cancelled. As if the hapless trader was not unpopular enough, the firm also cancelled its end-of-year party, scheduled for last night.

========================

Kommenden Freitag ist großer Verfallstag. Da ist man eh etwas vorsichtig mit Zielen Nach dem letzten Freitag sieht es so aus als wären noch manche Spätzünder auf "Schnäppchenjagd" zum Jahresende. Sind das nur medial aufgehetzte Privatanleger gewesen oder auch inst. Anleger die jetzt noch in der Breite einkaufen? Bei den inst. Anleger würde ich eher tippen sie kaufen selektiv ihre "Lieblinge" und distribuieren ihre Werte die nicht so gut gelaufen sind bzw. denen sie für 2006 nicht so große Chancen mehr einräumen.

DAX Monat


DAX Quartal


DAX Tage


Wenn man den Monats-Chart anschaut, dann wäre für Dezember das Potenzial auf ca. 5400 limitiert. Denn dort läge z.Z.die obere Aufw.tr.begrenzung gebildet durch die Hochs der Monatskerzen Nov.02 und Jan.04. Die verläuft etwas flacher als die untere Auf.tr.linie, die beim Low 2186 ihren Ausgangspunkt hat und unterstützt wurde beim Tief 4160 im Mai 05. Ob sich der steilere Trend durchsetzt nachdem der DAX schon in den letzten 6 Wochen um 550 Punkte gestiegen ist darf man wohl erstmal etwas anzweifeln. Aber wer kann schon sagen, ob die Permabullen in vorweihnachtlicher Vorfreude nicht zu stark am Weihrauch geschnüffelt haben. Übergeordnet bleibt es wahrscheinlich, daß der DAX noch den alten horizontalen Widerstandsbereich von grob 5450/5500 antesten sollte bevor eine etwas ausgedehntere Korrektur beginnt. Nur dachte ich zuvor würde es nochmal eine Zwischenkorrektur geben die länger ist als dieser mehrstündige Rückgang nach dem Japan-Schreck. Aber wenn die breite Masse es lieber anders haben will, dann solle sie es so machen wie sie es für richtig hält. Wir werden ja sehen was passiert.......

Nächste Woche kommt zu 100% der nächste Zinssschritt der FED. Greenspan geht und Bernanke kommt. Der letzte Zinsschritt wird es wohl noch nicht sein. Aber das rätseln geht wohl los, ob man sich bis zu den 4,5% mehr Zeit läßt als zwischen den bisherigen Zinsschritten. Man wird wohl dem neuen FED Boss überlassen was "angemessen" ist.

Samstag 3. Dezember 2005, 14:30 Uhr
Fed/Yellen: Ende der Zinsanhebungen noch nicht in Sicht


NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Notenbank dürfte mit ihren Zinsanhebungen noch etwas fortfahren. "Wir werden die Leitzinsen weiter erhöhen, um die Preise stabil zu halten", erklärte Janet Yellen, Präsidentin der Federal Reserve Bank von San Francisco, am späten Freitag vor der kalifornischen Handelskammer. Sie betonte, dass das Ausmaß der Zinsanhebungen letztlich von der tatsächlichen wirtschaftlichen Entwicklung abhängen werde. Yellen sagte aber auch, dass die Fed in ihren Statements ab einem bestimmten Zeitpunkt auf die Formulierungen "Rücknahme des Akkommodierungsgrades" und "maßvolle Zinserhöhungen" verzichten müsse. In ihrer Rede zeigte sich Yellen optimistisch über die Aussichten der US-Wirtschaft. Sie verwies darauf, dass das Wirtschaftswachstum in der zweiten Hälfte dieses Jahres vermutlich über der Potenzialrate von 3% bis 3,25% liegen werde. Vor diesem Hintergrund sei die Arbeitslosenquote mit 5% auf ein Niveau gefallen, bei dem man am Arbeitsmarkt von Vollbeschäftigung sprechen könne. Yellen äußerte die Einschätzung, dass die US-Wirtschaft im ersten Halbjahr 2006 an das aktuell robuste Wachstumstempo anknüpfen dürfte, vor allem angesichts der Aufbauarbeiten nach den Wirbelstürmen "Katrina" und "Rita". Die Abwärtsrisiken für die US-Wirtschaft bezeichnete sie vor diesem Hintergrund als geringer als noch vor einigen Monaten. Dennoch verblieben sicherlich einige Unsicherheiten, die die Fed-Politikerin auch in Zusammenhang mit dem restriktiveren Fed-Kurs brachte. Mit Blick auf die Teuerungsentwicklung in den USA betonte Yellen zudem, dass sie "glücklicher" wäre, würde der Preisdruck geringer sein ;) Im laufenden Jahr ist Yellen kein stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuss (FOMC) der US-Notenbank. Seit Juni 2004 hat die Fed ihren Leitzins um insgesamt 300 Basispunkte auf 4,00% erhöht. Für die nächste FOMC-Sitzung am 13. Dezember wird weithin mit einer abermaligen Straffung der Geldpolitik gerechnet. DJG/DJN/ptt -0-
[/b]
_____________________________________________________________________

Sollte der Ölpreis aber über den Winter wieder deutlich Richtung 70$ anziehen, dann stünde auch 4,75% noch als Größe auf dem Plan. Das dürfte dann die `housing bubble` in den USA entgültig platzen lassen. Aber noch sind alle im `Sunshine Modus` und werfen sich frische Indexziele für 2006 zu die darauf schließen lassen, daß Aktien durch Zinserhöhungen am meisten profitieren sollten (...hatte man mal anders früher erlebt ;)....) . Also nach dem 50% RT (= ca.5160) des Drops 8135-2186 nun in 2006 weiter ansteigen bis zum 61,8% RT (= ca. 5860)? Bei den letzten Prognosen zum Jahresende 2004 lagen die befragen Experten alle meilenweit von den jetzigen Kursen entfernt. Daher ist 2006 auch weiterhin alles möglich von 3000-7000 Punkte...........

http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,389497,00.…
http://de.biz.yahoo.com/11122005/85/b-rsenjahr-2006-eurams.h…


Man fragt sich warum unproduktives Gold so haussiert wenn keine Inflationsgefahr besteht. Ein Vorbote, daß der Euro gegenüber dem Dollar in 2006 wieder deutlich stärker werden könnte? Drei Jahre lief $ und Gold Hand in Hand um dann auszubrechen. Wer fängt wen wieder ein?

Gold 6 Monate:


Euro/Dollar vs. Gold 3 Jahre:


=====================

Jemand Interesse an einem neuen Produkt der Deutschen Bank? Wer so was kauft dem ist nicht zu helfen. Man kauft ja Anleihen wenn man denkt der Aktienmarkt wird tendenziell eher schlecht laufen. Sich dann aber den Zins abhängig vom am schlechtesten laufenden Aktienwert verbriefen zu lassen ist Anlegermasochismus. Aber diese Eigenschaft muß man wohl mitbringen als Kunde der Deutschen Bank.

Nikolaus hilft der Deutschen Bank beim Geld einsammeln
http://www.boerse-online.de/zertifikate/aktuell/481395.html?…

_____________________________


Übringes will EON nochmal Druck machen bei den berliner Laiendarstellern beim Energiegipfel Anfang 2006. Wozu bezahlt man schließlich den ganzen Laden. Merkel war vor der Wahl schon gänzlich willig den "armen" ;) deutschen Energieversorgen in ihrer "Not" zweistellige Mrd. Geschenke zu machen. Die SPD mußte alibihalber vor der Wahl noch wg. den Grünen dagegen sein, da die Grünen bei Solarworld und Co auf der Gehaltsliste stehen. Die Wahlkampfschamfrist ist vorbei und das Lager gewechsel. Die SPD kann wieder sagen "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern". Die SPD war vor der Wahl ja auch gegen die 2%ige MWSt-Erhöhung der CDU und am Ende hat man den "Kompromiß" bei 3% gefunden. Hey, das sind Politiker. Gibt es irgendeine Berufsgruppe die unglaubwürdiger ist? Eben! Man sieht ja wie simpel Leute vom Kaliber Schröder&Co zu kaufen sind. An der Ostseepipeline ist ja EON auch groß beteiligt. Schröder hat den Deal politisch forciert vor seinem Abgang. Dafür erntet er jetzt die `Früchte`. Und es wird auch offensichtlich warum er seinen "Feund" Putin immer als "Vorzeigedemokraten" gepriesen hat. Für Kohle hätte der auch gesagt die Erde ist ein Scheibe. Und es gibt genug Leute bei den beiden großen Parteien die Versorgungsposten in spe garantiert haben wollen, falls der Wähler sie mal in den vorzeitigen Ruhestand schickt. "Geld regiert die Welt". Ob man nun eine Frau oder einen Mann vor den Kutschbock spannt ist den wahren Lenkern des Landes relativ egal.

Sonntag 4. Dezember 2005, 14:50 Uhr
E.ON-Chef warnt vor weltweiter Energieknappheit


Düsseldorf/Berlin (dpa-AFX) - Der Chef des größten deutschen Energiekonzerns E.ON , Wulf Bernotat, hat vor einer weltweiten Energieknappheit gewarnt, auf die Deutschland nur unzureichend vorbereitet sei. In einem Interview der "Berliner Zeitung" (Samstag) erklärte der E.ON-Chef, der Weltenergieverbrauch steige rasant bei offenkundig begrenzten Ressourcen. Deutschland brauche dringend eine neue Energie-Agenda, "die über den Tag hinaus trägt". Dies müsse das Hauptthema des Energiegipfels sein, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Versorger Anfang 2006 einladen will. "Weltweit hat es in den letzten Jahren keinen wirklich nennenswerten Fund einer neuen Öl- oder Gaslagerstätte gegeben", sagte Bernotat. Damit sei die Verfügbarkeit von Öl und Gas nur noch konstant, während der Bedarf steige. Dies führe mittelfristig zur Verknappung von Energie, warnte der Eon-Chef. Bereits ab 2010 werde der Erdgasbedarf der Europäischen Union die aktuellen Liefermöglichkeiten übersteigen, ohne Gegenmaßnahmen drohe der Nachfrageüberhang bis 2020 auf 20 Prozent anzusteigen.

BERNOTAT WILL ÜBER LAUFZEITVERLÄNGERUNGEN FÜR DEUTSCHE KERNKRAFTWERKE REDEN

Bernotat kündigte an, sein Konzern werde fünf Milliarden Dollar investieren, um künftig im großen Stil Flüssiggas aus Iran und Qatar importieren zu können. Dazu seien eine Gasverflüssigungsanlage in der Golfregion und entsprechende Schiffstransportkapazitäten erforderlich, außerdem ein Regasifizierungsanlage, die E.ON in Wilhelmshaven bauen wolle. Auf diese Weise werde Deutschland weniger abhängig von Russland, dem weltweit größten Gasexporteur. Der E.ON- Chef setzt dabei auf politische Unterstützung;) der schwarz-roten Bundesregierung. Bernotat begrüßte die Ankündigung von Kanzlerin Merkel, die Stromkonzerne zu Jahresbeginn zu einem Energiegipfel zu laden. Dabei müsse auch über Laufzeitverlängerungen für deutsche Kernkraftwerke;) gesprochen werden. Bernotat verwies auf Länder wie Frankreich, Schweden und die USA. Dort habe man die Reaktorlaufzeit auf bis zu 60 Jahre verlängert./bb/DP/he
_______________________________

SPIEGEL ONLINE - 09. Dezember 2005, 19:23
Russland-Connection : Empörung über Schröders neuen Posten


Das Zustandekommen der Ostsee-Pipeline hat Gerhard Schröder während seiner Kanzlerschaft selbst vorangetrieben. Jetzt steigt er in den Aufsichtsrat der Betreiberfirma ein, die das deutsch-russische Großprojekt baut. Opposition und SPD sind empört. Reinhard Bütikofer ist normalerweise selten um Worte verlegen. Doch auf die Nachricht vom Karrieresprung Schröders macht selbst den Grünen-Chef sprachlos: "Der Vorgang verschlägt mir ein bisschen die Sprache", sagte Bütikofer. Der ehemalige Kanzler profitiere beruflich von einer Entscheidung, die er selbst in seiner Amtszeit wesentlich vorangetrieben habe. [Gazprom gehöre zum Kern der neuen Nomenklatura in Russland, auf die sich die zunehmend autoritäre Regierung Putin stützt. Schröder soll Aufsichtsratschef der North European Gas Pipeline (NEGP) werden. Die Gesellschaft für Entwicklung und Bau der Pipeline von Russland nach Deutschland durch die Ostsee gehört dem russischen Gasriesen Gazprom und den deutschen Konzernen E.ON und BASF. Ab 2010 soll sibirisches Gas durch die Pipeline nach Europa gepumpt werden. Schröder hatte die Energiepartnerschaft mit Russland stark gefördert. In russischen Energiewirtschaftskreisen hieß es, Russlands Präsident Wladimir Putin habe sich für die Berufung Schröders eingesetzt. Der Sprecher der ostdeutschen SPD-Bundestagsabgeordneten, Stephan Hilsberg, sagte dem "Kölner Stadtanzeiger": "Da zieht jemand persönlichen Nutzen aus seinen eigenen politischen Entscheidungen." Schröder habe Gazprom den Weg geebnet. "So entsteht der Eindruck, dass jemand durch sein politisches Handeln im Nachhinein Geld verdient." Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Rainer Brüderle erklärte, falls Schröders Engagement nicht ehrenamtlich sei, dränge sich der Verdacht auf, dass der russische Präsident seinem Kumpel Schröder einen Versorgungsposten verschaffe. Schröder hatte das milliardenschwere Pipeline-Geschäft dank seiner guten Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin während seiner Amtszeit selbst eingefädelt. An dem Pipeline-Konsortium mit dem Namen Nordeuropäische Gaspipeline (NEGP) sind Gasprom mit 51 Prozent und die deutschen Konzerne Eon und die BASF-Tochter Wintershall mit je 24,5 Prozent beteiligt. Die Berufung Schröders sei eine Entscheidung aller Projektpartner, sagte ein Sprecher von E.on.

=============================================

gruß
rhinestock
Hallo zusammen ;)

ich lehne mich jetzt einmal ganz weit aus dem fenster hinaus mit meiner einschätzung,dass der indu kurzfristig die 10800 usd nicht mehr knackt...anhand des monthly rechne ich ab spätestens 11400 usd mit einem sehr deutlichen rücksetzer...:yawn:

gruss und eine gute nacht














Während der Dax von Hoch zu Hoch hächelt. Natürlich alles fundamental begründet.
Mit steigendem Ölpreis ist der DAX parallel gelaufen - Jetzt steigt der Ölpreis nicht mehr... eine prima-Begründung. Auserdem haben wir Jahresendrally usw... Die Umstellung auf IFRS hat natürlich auch geholfen.

Aber richtig fundamental begründbare Argumente bleiben in der derzeitigen Hausse Fehlanzeige. Das muss die Zukunft liefern. Hoffentlich kein Pyrussieg. Immerhin wurden die Wachstumsprognosen für Deutschland fast alle nach oben gehoben... Das ist aber auch das einzig stichhaltige Argument. Ein Wirtschaftswachstum nahe der Stagnation rechtfertigt aber kaum solche Kurssteigerungen. Dax 10.500 :confused:

mfg
Steve!
beim SPX kreuzen sich momentan auf i min und tagesbasis im bereich von 1263 usd mehrere trendlinien,so dass meines erachtens vorerst wohl nicht an eine überwindung dieses preisbereiches zu denken sein sollte :);)

LG





Ich sag mal, da sind eindeutig zu viele Long....vorsicht vor dem großen Krach! :look:

Beim FUTURE DAX sieht es meines erachtens jedoch nach einem rücksetzer in richtung der 5265 pkt schon wieder nach long aus... :rolleyes::yawn:

gruss

Der DAX ist z.Z. etwas Spielball zwischen Japan und USA. Nachdem letzte Woche Japan mit 2% Minus den DAX Absacker zur Eröffnung auslößte kam heute früh Japan mit 2% Plus als Vorgabe rein und man lief über die 5310. Leider nur bis zur Aufw.tr. begrenzung bei 5330. Danach fiel den Leuten ein es gibt ja noch die USA. Und so zog man um kurz vor 14:00 ziemlich fix den Stecker um das Eröffnungsgap bei 5294 zu schließen.


Ich hatte zur Eröffnung ein DAX Long gekauft, wg. des Sprungs über die 5310. Bei 5300 bin ich dann aber sicherheitshalber erstmal raus. Wollte erstmal abwarten, ob die USA die 10720 im Dow oder die 1254 im SPX verteidigt. Das ist erstmal gelungen. USA fliegt in der Warteschleife bis zur FED Aussage morgen. Die Börsen sind so kurz vor dem großen Verfall und der FED Sitzung zickig. Bei Dow und S&P könnte sich eine kurzfristige Bodenbildung vollziehen. Sollte es aber unter 10710 im Dow oder 1250 im SPX gehen, dann käne nochmal deutlicher Verkaufsdruck auf.



Euro/Dollar zieht an. Offenbar glauben doch einige morgen kommen Signale über ein Zinserhöhungsende in den USA.


Der Ölpreis fängt auch an seine jahreszeittypische Richtung einzuschlagen:


Montag 12. Dezember 2005, 21:22 Uhr
Update NYMEX: Öl-Futures weiter auf dem Vormarsch


Der Ölpreis kann am späten Montagmittag in New York kräftig zulegen. Ein Barrel Light Crude kostete zuletzt in New York 61,30 Dollar und damit 1,91 Dollar mehr als am vorangegangenen Handelstag. Heating Oil war hingegen für 1,78 Dollar pro Gallone zu haben und kostete damit ganze 4 Cents mehr als am Freitag. Hintergrund dieser Ölpreiserhöhung sind Prognosen hinsichtlich sinkender Temperaturen in den USA. Die Wetterämter warnen vor einem Kälteeinbruch, was steigende Nachfrage nach Heizöl zur Folge haben dürfte. Für Nervosität sorgte zudem der Brand in einem Tanklager nördlich von London. Alles deutet bisher darauf hin, dass es sich um einen Unfall handelt. Unter Marktbeobachtern gilt der Abwärtstrend beim Ölpreis als beendet. !!!! Nun bildet sich ein kurzfristiger Aufwärtstrend aus. Erwartungsgemäß erweist sich das Wetter als Trendsetter der Ölpreisbewegung und ist nun Auslöser für eine Aufwärtsbewegung.

========================================

Der Kursausbruch der MüRü wurde auch wieder eingefangen. Die MüRü lief ja die letzten Tage eher schlecht. Offenbar hat die HVB-Platzierung, die ja ausschließlich bei inst. Anlegern plaziert wurde, die Nachfrage kurzfristig schrumpfen lassen.

DAX (blau) vs. MUV2 (schwarz) -10 Tage


gruß
rhinestock
Bin gespannt wieviele Jahre das noch so funktioniert. Sicher auch ein Grund für den Anstieg des Euro heute gegenüber dem Dollar.

12.12.2005 - 22:05 - US: Haushaltsbilanz erneut stark defizitär
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)


Das Haushaltsbudget in den USA war im November erneut stark defizitär. Nach Berichten des Finanzministeriums lag das Defizit bei 83,1 Milliarden Dollar und damit so hoch wie nie in einem Novembermonat zuvor. Vor einem Jahr lag es noch bei 57,9 Milliarden Dollar. Im November stiegen die Staatseinnahmen um 3,2 Prozent auf 138,8 Milliarden Dollar, während die Ausgaben um 15,3 Prozent auf 221,9 Milliarden anwuchsen. Das Weiße Haus rechnet in diesem Jahr mit einem Fehlbetrag in der Haushaltsbilanz von 390 Milliarden Dollar nach 318,5 Milliarden Dollar im Vorjahr.
__________________

12.12.2005 - 20:30 - China überholt die USA bei Hightechprodukten
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)


Nach einer aktuellen Studie der OECD hat China die USA als weltgrößten Exporteur von Hightechprodukten im Jahr 2004 überholt. Die OECD betonte in ihrer Studie, dass Chinas wirtschaftliche Stärke nicht mehr ignoriert werden könne. China exportierte im Jahr 2004 den Angaben der OECD zufolge Informations- und Kommunikationsprodukte im Gesamtwert von 180 Milliarden Dollar. Die USA brachten es auf 149 Milliarden Dollar, hieß es. Auch in diesem Jahr könnte China die Führungsrolle übernehmen, so die OECD. Im Jahr 2003 noch waren die USA Weltmarktführer im Markt für Hightechprodukte.

=========================================
hallo zusammen ;)

was haltet ihr von der dt.post nach vielleicht einem rücksetzer bis auf die obere keilbegrenzung als ausbruchsbestätigung ?:yawn::look:

gruss

Siemens ist frisch über den Widerstand aus dem Januar 04 gelaufen. Scheinbar will man den DAX Wert mit der höchsten Gewichtung in den Fonddepots aufpolieren. Rechtzeitig zum großen Verfallstag ran an die runde 70 Euro Marke ;) Da haben also die Anleger die im Januar 2004 rein sind den Einstandskurs wieder. Vermutlich hoffen die nun auf die 78/80 für 2006. Da der MACD in den überkauften Bereich läuft warte ich mal mit einem Short bis der Indikator kippt. Dann wäre ein Short interessant der zu einem Retest der 69 von oben führen könnte und zudem das offene Gap schließt. Zudem ging Siemens in den beiden Vorjahren im Januar die Puste aus nachdem zuvor gepowert wurde.




Es fehlt eigentlich nurnoch ein Prinz der die Telekom wachküßt nachdem sogar der träge Riese Siemens sich bequemt zu steigen. Aber offenbar ist DTE bzw. die Telekombranche allg. in vielen Fonds ein Tabuthema.

wenn die amis aufmachen, werden sie mal wieder auf mürü draufkloppen...:D
"immer feste druff..."
(warum eigentlich?)
hallo zusammen ;)

was haltet ihr denn von euro/usd long,die bullen haben jetzt bereits ganze arbeit geleistet...im worst-case könnte ich mir als bullishe ausbruchsbestätigung nochmals ein test des abwärtstrends vorstellen,momentan im bereich von etwa 1,183 verlaufend...:):yawn:

gruss



Hallo @Rhinestock, @daybreak:

Siemens und Euro wird ab jetzt intensiv gewatcht....Danke für den Hinweis....Dt. Post ist für meine Strategie zu spekulativ...macht weiter so! ;)

Gruß, Stochastic
Siemens gefällt mir immer besser....werd es da wie bei der MUV machen und bei guter Gelegenheit einsteigen....allerdings erst nach ersten Anzeichen für eine Trendumkehr....wer weiß wie lange die noch rennt...RSI ist schonmal auf mehrhährigen Höchstständen! :look:

Beim €/$ warte ich mal die Aussagen über ein mögliches Zinsende in 20 min ab....wenn ja ist Long durchaus denkbar....da bin ich d`accord! :kiss:
hallo zusammen ;)

was haltet ihr denn wenn es so kommen sollte,von einem neuen longeinstieg beim gold bugs im bereich des aufwärtstrend,momentan im weekly und monthly bei 235-240 usd verlaufend...,beim gold ein evening star mit verkaufssignalen in den dargestellten indis...

gruss







@daybreak
Hatte letztes Jahr ne gute Long-Spekulation beim Gold am Start.

Ansonsten ist das nicht ganz meine Baustelle. Die Sache gestaltet sich schwierig, weil Notenbanken ständig ankündigen "könnten" ihre Bestände auf den Markt zu werfen..
Siehe aktuelle Äusserungen deutscher Unionspolitiker. Große Pakete können den Kurs schnell nach unten drücken.

Gerade in der Vorweihnachtszeit ist Gold sicherlich interessant.... Viele Asiaten kaufen mit steigendem Wohlstand Gold / Goldschmuck. Das treibt die Preise bei knappem Förderkapazitäten. Also ähnliche Situation wie bei Erdöl... allerdings horten das die Notenbanken weit weniger wie Gold. Damit ist Öl politisch unanfälliger als Gold. Dessen sollte man sich bewußt sein.

mfg
Steve!
Siemens hatte ja an der 70Euro Marke geknabbert.

Hab meine Postings dazu nochmal durchgelesen... kommen vielleicht etwas konfus rüber, wem meine frühere Strategie nicht bekannt war.

Der Auftragseingang entwickelt sich sehr erfreulich.... ob und inwiewet sich das auch in steigende Gewinne niederschlägt, kann man aus derzeitiger Sicht noch nicht abschätzen.

Altria als Spätzykliker ist ja schon recht gut gelaufen und hat seinen Zenith sicherlich überschritten - was nicht heißen soll, dass sie weiter mit dem Markt schwimmen.. Aber die starke Outperformance sollte erstmal vorüber sein. Siemens ist ebenfalls Spätzykliker und hat bis auf die letzten Woche noch keine Rallye hingelegt... sondern lag eher wie Blei im Index... Vielleicht sind ein paar in den Wert rübergeswitcht... Wichtig wäre zu wissen ob mit den künftigen Quartalszahlen auch wirklich der Gewinn ebenfalls zweistellig zulegen kann. Aber als Spekulation vielleicht nicht grundverkehrt. Nach dem rasanten Anstieg sollte man vielleicht erstmal eine gesunde Gegenbewegung abwarten. Oder bei entsprechenden Vorzeichen die Gegenbewegung gleich mit-traden:


mfg
Steve!
Langsam scheint es sich herauszukristalisieren....bisher bauen die US-Indizes Nasi und S&P500 die Konsolidierung seitwärts ab....ein starkes Zeichen bis dahin....ich werd mal auf den MACD achten damit ich nichts verpasse....


@rhinestock
Wolltest doch mal bezüglich Winterstürme meine Einschätzung wissen. Die Temperaturunterschiede sind jetzt entsprechend, dass Orkane möglich sind. Denke an den Küsten und im Mittelgebirge wird es in den nächsten Tagen gut stürmisch werden. Im Moment haben wir hier minimalen Schnee (überzuckert). In den kommenden Tagen könnte noch ordentlich was dazukommen....Bei euch im Norden erstmal Regen... aber vielleicht am Freitag auch Schnee!
[Der erste Wintersturm!!]



Glühweinzeit :lick:



Sollten auf alle Fälle vorher Glühweinvorräte angelegt werden.

mfg
Steve!
hallo zusammen :)

ich schätze,dass war es jetzt beim FUTURE DAX lt.macda wohl vorerst mit up...:rolleyes::yawn:

gruss

[posting]19.289.711 von daybreak am 14.12.05 18:48:06[/posting]Zumindest sollte es schwerer werden sich gegen den Markttrend zu stemmen....mir solls Recht sein....ein guter Einstiegskurs für Long die nächsten Monate wäre nicht das schlechteste....die 5500 Pkte. sind das Ziel die nächsten Monate! :)
#6531

Ich werde für morgen eine dicke shortposi im bereich von 5330/35 pkt anvisieren...

gruss

das sieht jetzt meines erachtens bei euro/usd bereits sehr gut aus,ich würde bei einem etwaigen rücksetzer im bereich von 1,192 long nachlegen... :D:yawn:

gruss






#6530
Genau wie vermutet erwischt es den Norden und die Mittelgebirge mit Orkanstärke!

Sturmwarnung für die Mittelgebirge und die Nordsee
Nach den heftigen Stürmen in der Nacht zum Donnerstag in der Nordhälfte des Landes bringt am Freitagmorgen ein neues Tief auf den Bergen und an der Nordsee Orkanböen mit Geschwindigkeiten von mehr als 150 Kilometern pro Stunde mit sich. "Mit diesen Sturmspitzen ist vor allem hoch auf dem Feldberg oder dem Brocken zu rechnen", sagt Roland Vögtlin vom Wetterdienst Meteomedia. Aber auch überall im Flachland werde es sehr stürmisch.
http://onnachrichten.t-online.de/c/64/21/68/6421686.html


mfg
Steve!
Nachtrag: versicherungstechnisch wird dies wohl kein Großschaden verursachen. Mal schauen wie die Autofahrer nördlich von Bayern darauf vorbereitet sind [Stichwort:Winterreifen] Könnte einige Blechschäden geben.

mfg
Steve!
Habe heute Imperial Tobacco verkauft. Ein schöner Tag, dank der US - Gerichtsentscheidung.

mfg
Steve!
hallo zusammen,;)

what a nice diamont :rolleyes::yawn:

gruss und eine gute nacht...:)

[posting]19.308.136 von daybreak am 15.12.05 22:59:15[/posting]Was fürn Zufall....bin heute über den Nasi-100-Chart gestolpert....der gefällt mir sehr gut....v.a. die BBD sehen gut aus....beim nächsten Kaufsignal werd ich mein Glück versuchen....nur blöd dass es da keine gescheiten Hebel mehr gibt....ein 8-er ist der größte! :rolleyes:

Der DAX lässt ja mal wieder keine gescheite Einstiegschance zu! :(

Frage: Geht ihr für die nächsten Wochen/Monate auch von eher steigenden US-Indizes aus?

Gruß, Stochastic
(der den DAX am liebsten an die Wand klatschen könnte.... :rolleyes: )
#6540

Ich gehe beim NDX anhand des hourly von einem hoch (heute ?)im bereich von etwa 1721 usd aus...:D:D

gruss
#6539
Der Diamant ist eine seltene Chart-Formation, die meist nur an einem Kurshoch auftritt.
Er ist eine Kombination zweier Dreiecke. Das erste Dreieck ähnelt einem umgekehrten symmetrischen Dreieck,
dei dem die beiden Trendlinien aufeinander zulaufen, während bei der umgekehrten Variante die Trendlinien
auseinander driften.
Lässt sich ein Diamant in den Chart einzeichnen, erfolgt immer ein signifikanter Ausbruch in einen starken, Aufwärts- oder Abwärtstrend. Nie aber in einen Seitwärtstrend :D:D:D
@daybreak:

Bei 1721 Pkten wäre der Diamant aber nach oben verlassen worden....mit dem signifikante Ausbruch hast Du wohl Recht....zumindest sagen mir das auch meine BBD....so eng, wie die jetzt sind! ;)
Die Siemens ist sowas von heiß gelaufen....jetzt am Montag noch ne schöne Kerze bis 73€....das wärs....RSI mit 85 auf Mehrjahreshoch....die Candlesticks werden den Einstieg weißen!


(wegen historischer Daten, die SI an der NYSE, hier ist der RSI sogar auf einem 10-Jahreshoch)
#6544

ich hätte intrady noch mit einem kurzen aufblähen gerechnet,aber jetzt ist der ofen bereits aus...:rolleyes::eek::yawn:

gruss

@daybreak: Was hälst Du eigentlich von der Dt. Bank als Long? :look:

[posting]19.319.382 von Stochastic am 16.12.05 21:42:56[/posting]Also diese Candlestickformation ist einfach Klasse....jedesmal als ich die gesehen hatte war dies ein astreines Kaufsignal....mein bester Einstieg nach dieser Candleformation war bei VPHM Mitte August :)....dann hat auch noch der Uptrend ausm Juli beim 3. Test gehalten....dreimaliges erfolgreiches Testen ist durchaus o.k.....beim 4. Test wird es dann schon kritischer....dann lassen die BBD noch ausreichend Platz und sind auch schon wieder schön eng geworden....ich glaub ich steig da am Monatg ein! :lick:

Gegenargumente sind ausdrücklich erwünscht!!! :look:
#6547

da gefällt mir jetzt eine K&S eindeutig besser... :D:D

gruss

#6549

Kali&Salz MINI Long
NL0000449650 / ABN5TG 2,36 30,04 33,10 52,10 2,20 2,30 +2,3%

Kali&Salz MINI Long
NL0000030336 / ABN8R0 3,25 36,06 39,70 52,10 1,60 1,70 +3,8%

Kali&Salz MINI Long
NL0000030344 / ABN8VW 5,89 43,25 47,60 52,10 0,88 0,98 +5,7% :D:D:D
[posting]19.319.840 von daybreak am 16.12.05 22:16:37[/posting]Keine Meinung zur Dt. Bank? :kiss:
#6551

da behalte ich jetzt lieber einmal die bereits vor einiger zeit schon angedachten 108 e bei der mü rück im auge... :);)

gruss

[posting]19.321.417 von daybreak am 17.12.05 10:14:42[/posting]Die hab ich auch im Auge ;)....naja bei der Dt. Bank kommt ja Mittwoch das Urteil zum Ackermannprozess....ich glaub ich werd das sicherheitshalber noch abwarten....bei neuem Hoch Long....oder dann eben bei Bruch des Trends unter 80€ Short! :look:
@daybreak:

VW ist für mich relativ eindeutig...da geht zum einen die Angst um, dass die Lage im Konzern schlimmer ist als zunächst angenommen....zudem MACD Verkaufsignal am Freitag....auch ein PTP Verkaufsignal am Freitag....SStoch (12,7,4) mit Verkaufssignal am Freitag....die SMA20 bei 45,42 wurde am Freitag nach unten durchbrochen wonach jetzt mit einem Heranlaufen an die unteren BBD zu rechnen sein drüfte....überteuert (KGV) sind sie allemal....so ist meine Einschätzung dazu....was sagste...ist doch eindeutig Short am Montag, oder? :lick:

Gruß, Stochastic
(der es cool findet endlich mal mit jemandem hier im Board über charttechnische Long/Short-Strategien fachsimpeln zu können) ;)
hi stoch ;)

das denke ich auch...und die dt.telekom sieht charttechnisch verheerend aus...:D:D:D

gruss












Hallo zusammen :)

Diamant
Der Diamant ist eine seltene Chart-Formation, die meist nur an einem Kurshoch auftritt.
Er ist eine Kombination zweier Dreiecke. Das erste Dreieck ähnelt einem umgekehrten symmetrischen Dreieck,
dei dem die beiden Trendlinien aufeinander zulaufen, während bei der umgekehrten Variante die Trendlinien
auseinander driften.
Lässt sich ein Diamant in den Chart einzeichnen, erfolgt immer ein signifikanter Ausbruch in einen starken, Aufwärts- oder Abwärtstrend. Nie aber in einen Seitwärtstrend :D:yawn:

gruss






[posting]19.327.018 von daybreak am 18.12.05 13:04:35[/posting]YEP....cooler Chart....auf den Sprung über die 11,000 als Longsignal warte ich auch schon ne ganze weile ganz gespannt! ;)

Gruß, Stochastic
#6556:

Nochwas zu Volkswagen....hab mir mal die wichtigsten GD`s angesehen....SMA20, SMA38, SMA50 und SMA100 liegen ALLE zwischen 45,40€ und 45,90€ und wurden damit am Donnerstag und Freitag nach unten durchbrochen....zusätzliche Verkaufssignale ja auch am Freitag durch MACD, PTP, SStoch, DSS,....hab ich was vergessen?....soviele Verkaufssignale auf einmal sieht man selten....und dann noch das Scheitern an der sehr wichtigen 47€....Strong Short! :kiss:
hi stoch ;)

das große bild sieht jedoch meines erachtens für den dax ziemlich bullish aus...,auch wenn es zwiaschendurch immer mal wieder zu abwärtskorrekturen (minimal 5150 pkt ?)kommt,dass ist nämlich sehr gut im renko chart erkennbar,hier verläuft die obere aufwärtstrendbegrenzung momentan bei etwa 5480 pkt :):yawn:

LG



[posting]19.328.292 von daybreak am 18.12.05 16:12:15[/posting]Darüber hab ich mir auch Gedanken gemacht....nur sieh Dir mal den Verlauf vom November an....die haben den Anstieg überhaupt nicht mitgemacht....und selbt am Freitag jetzt als der DAX +1,1% gemacht hat sind die abgeschmiert....dem DAX traue ich noch ca. 100 Pkte. zu, dann muss auch der wiedermal konsolidieren! ;)
anhand des stundenzeitfensters,ist jetzt der bereich von 5300/10 pkt ganz solide unterstützt... im 15mim bereits die 5335 pkt und im monthly noch luft bis zunächst 5480 pkt auszumachen ...:);)

gruss








Ich bin jetzt short im NDX,hier hatte sich wie bereits erwähnt ein diamant gebildet,der gerade nach unten hin verlassen wird,dafür sprechen auch die wie dargestellt bearishen indis,sowie die daily bereits stark verengten bollingerbänder,ich rechne hier mit einer relativ kurzen aber heftigen abwärtskorrektur...:);)

gruss und eine gute nacht









[posting]19.331.077 von daybreak am 18.12.05 23:00:02[/posting]Ich drück Dir die Daumen....die Candlesticks bei der Nasi haben ja ein Verkaufssignal ausgebildet....ebenso beim S&P500....beim DOW stehen wir kurz davor....ich bin seit heute morgen wie angekündigt Short in VW....lassen wir die Märkte krachen! ;):D
[posting]19.331.077 von daybreak am 18.12.05 23:00:02[/posting]Glückwunsch zu Deinem Nasi-Short;)....VW hat heute ja noch herumgezickt! :rolleyes:

;)

:rolleyes:
#6567

danke,aber ich wette grundsätzlich ungerne auf einen einzelwert,der dann entgegen dem index laufen soll...:look:

und so sieht es momentan beim FUTURE DAX im daily aus... :):yawn:

[posting]19.342.627 von daybreak am 19.12.05 20:33:52[/posting]Ja hast ja schon irgendwie recht....hat aber bisher immer geklappt....selbst diesen November....naja heute gabs ja das endgültige MACD-Verkaufsignal....war abzusehen....alle Indikatoren stehen nun auf Sell....jetzt muss die selbst was damit anfangen....ich wünsch mir einen blutroten Nikkei für morgen! :look:;)
#6569

Wird diese formation jetzt tatsächlich noch bullish aufgelöst,bedeutet das in etwa die bereits zuletzt angedachten 5480 pkt...(ein test der oberen aufwärtstrendbegrenzung im tagesrenko,damit würde sich dann der dax kurzfristig abermals anders als die us indices entwickeln...
:rolleyes::yawn:

gruss
hallo zusammen ;)

long in lauerstellung...,so könnte es jetzt noch kommen :);)

gruss



Beim indu dürfte jetzt wohl noch eine ausbruchsbestätigung aus dem diamanten im monatszeitfenster anstehen...,dann aber strong long...:);)

gruss









@daybreak:

wie machst Du es eigentlich, dass Du Bilder mit Tradesignal reinstellen kannst....bei mir erscheint dann immer "Zugriff verweigert"! :rolleyes:

Gruß, Stochastic
;)
#6575

Bist du bei ti angemeldet ??:rolleyes:

gruss


auch im stundenzeitfenster ist bei euro/usd der bereich um 1,178 solide horizontal unterstützt...:D:yawn:

[posting]19.355.915 von daybreak am 20.12.05 19:59:23[/posting]Ich hab den Member-Service für 15€/Monat....funzt aber nicht....bei mir kommt immer folgendes:



:rolleyes:

P.S. ich meine Bilder aus dem eigenen Chartheft! ;)


gruss

#stoch

entweder mußt du einen chart über deine homepage erst einmal hochladen,oder aber bei TI einen solchen zunächst in einen thread einfügen,diesen dann dort mit der echten mousetaste anklicken,unter eigenschaften die URL markieren und kopieren und dann kannste den hier unter bild einfügen bei W:O hereinstellen...;):yawn:

MfG
[posting]19.356.519 von daybreak am 20.12.05 20:36:52[/posting]Danke! :)
Bei unserem FUTURE sieht die situation mal wieder ganz anders aus als bei den indianer indices...:rolleyes::yawn:

gruss

#6580

aus charttechnischer sichtweise könnte sich der FUTURE jetzt sogar noch in richtung der 5500 pkt hochrangeln... ;):yawn:

gruss
der ofen sollte hier jetzt aus sein...,man achte auch auf das heutige volumen...:);)

gruss



#6582

BUND Future MINI Short
NL0000048601 / ABN7VV 43,71 124,28 121,80 121,50 2,77 2,80 +2,2%

Bund Future MINI Short
NL0000467157 / ABN0PU 24,01 126,56 124,10 121,50 5,06 5,09 +1,4%

Bund Future MINI Short
NL0000195097 / ABN1BE 17,95 128,27 125,80 121,50 6,76 6,79 +0,9%

Bund Future MINI Short
NL0000196202 / ABN94Y 15,58 129,3 126,80 121,50 7,80 7,83 +0,8%

Bund Future MINI Short
NL0000196210 / ABN2TC 12,41 131,29 128,70 121,50 9,78 9,81 +0,6%

Bund Future MINI Short
NL0000043065 / ABN11R 30,38 125,5 123,00 121,50 3,99 4,02 +1,5%
:D:D


So hier mal mein Chart zu VW....SKS möglich....gleichzeitig befinden wir uns in einem bearischen Rechteck....wenn der Gesamtmarkt mal wieder kräftiger abgibt dann sind die vorne dabei! :yawn:
Bin noch nicht in die Weihnachtsferien entschwunden, aber ich war die letzten Tage hier im Thread und beim Börsentreiben allgemein etwas inaktiv. Habe momentan einiges um die Ohren und daher kaum Zeit für Börse. Letzte Woche war zudem noch dreifacher Hexentanz und nicht gerade die Zeit um sich im Vorfeld zu breit zu positionieren. Über die Feiertage bis Jahresende wird wohl nichts weltbewegendes mehr geschehen. Daher sehe ich auch davon ab mich jetzt irgendwie vorschnell neu zu positionieren. Habe lediglich heute meine EON Shares (kk72 Euro) verkauft zu 86,70 Euro. Die laufen mir etwas zu fix vom 200 Tagedurchschnitt davon und tanzen über dem oberen BB. Denke man könnte da Mitte Januar vielleicht nochmal günstiger rein. Der Degussa Deal ist zwar gut und die Sonderdividende fett, aber eigentlich war das alles seit vielen Wochen ein offenens Geheimnis gewesen. Interessant wäre natürlich wenn auf dem Energiegipfel im Januar mit der Merkel nochmal beim Thema AKW Laufzeiten Neuigkeiten kämen. Vielleicht als Deal um die die angedrohten Strompreiserhöhungen etwas gnädiger ausfallenzulassen. Ohne Joschkas Truppen im Rücken knickt die SPD in dem Punkt vielleicht ein, da sie ja bislang ohnehin kein Rückrat gezeigt hat gegenüber ihren Positionen vor der Wahl.



Zudem sind die EON Aktien ja auch nicht so schlecht gelaufen im Vorfeld, daß nun extremer Nachholbedarf bestünde. Da wird ein "Liebling 2005" von der Fonds wg. des Windowdressing nochmal aufpoliert und gleichzeitig halt "Seuchenvögel"-Werte wie DTE verkauft..


========================

Zum DAX :





Wäre eine DAX Analogie "2002 vs. heute" denkbar? Beim letzten Run ab 4750 blieb der DAX im Jahre 2002 in der Region 5400/5480 hängen. Ich rechne damit man wird die jüngste Rallye noch halbwegs bis zum neuen Jahr retten. Könnte sogar sein man bleibt schon bei 5400 hängen im alten Jahr und die Region 5450/80 wird erst zum Jahresanfang erreicht. Aber dann sollte es einen klare Korrektur zu Januarmitte hin geben. Der Anstieg der letzten Wochen war doch bei einigen Werten übertrieben. Und der horizontale Widerstand bei 5480-5500 Punkten wird nach dem schnellen jüngsten Sprint um bereits über 600 Punkte nicht so einfach ohne Atem holen gelingen.





Die US Börsen sollten auch nochmal etwas höher anklopfen in diesem Jahr. Allerdings sind auch dort die nächsten horizontalen Widerstände in greifbarer Nähe. Unten sollte die 10710 im Dow oder die 1250/54 beim SPX erstmal von inst. Anlegern nicht ohne Not geopfert werden, trotz GM- "Blutbad" und oben ist 11.000 oder 1280 schon wieder der Bremsschuh. Es wird also eher in engen Spannen bis zum Jahresende zugehen.
____________________________________

Glaubt jemand der Ackermann wirft freiwillig das Handtuch? Da müßte schon ein hoher zweistelliger Millionenbetrag als goldener Handschlag mitgereicht werden. Der Laden ist unter Ackermann jedenfalls zu reinen Selbstbereicherungsmaschinerie verkommen. So ist es z.B. auch eine Riesensauerei wie unterschiedlich Privatkunden bei der DBK behandelt wurden im Fall des Immobilienfonds. Da wurden selektiv Kunden gewarnt. Was ist das denn? Hat man jetzt das indischen Kastensystem bei der DBK eingeführt als Referenz an die Globalisierung? Sollte Ackermann abtreten und ein londoner Investmentbanker (=Ackermanns Lieblingen) ans Ruder kommen, dann gute Nacht DBK.




Eingefrorener Immobilienfonds - Banker boykottieren Ackermann-Initiative
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-391192,00.html

DEUTSCHE BANK - "Unsensibel und unwürdig"
http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,druck-3911…

Deutsche-Bank-Fonds: BaFin ermittelt
http://boerse.ard.de/druck.jsp?key=dokument_138594

Bundesgerichtshof schickt Ackermann erneut auf die Anklagebank
http://www.ftd.de/ub/fi/35702.html?mode=print

BGH: Ackermann beging strafbare Untreue
http://de.biz.yahoo.com/21122005/341/bgh-ackermann-beging-st…


Der Kurs der Deutschen Bank dürfte jedenfalls einen ähnlichen Freudensatz machen wenn die Oberpfeife geht wie damals als bekannt wurde der Schrempp von DCX tritt ab.

gruß
rhinestock
Die US-Indizes sind bereits für einen Ausbruch....10,830 bzw. 10860 begernzen das Dreieck....für gewöhnlich wird ein solches ja nach oben verlassen....ob ich meine VW lieber versilbern soll? :yawn:



[posting]19.383.185 von Stochastic am 22.12.05 17:07:00[/posting]Hab meine VW-Puts eben verkauft....der US-Markt ist wieder reif für einen Ausbruch (enge BBD)....und ich fürchte nach oben (symmetrisches Dreieck im DOW)....gegen den Markt fühl ich mich immer etwas unwohl....im falle des Bruchs der Nackenlinie werd ich nochmal rein gehen!
#6586

hi stoch:)es klappt ja jetzt mit den charts:yawn:

beim indu sieht es jetzt meines erachtens kurzfristig nicht so rosig aus,ich rechne eigentlich eher noch mit einer ausbruchsbestätugung aus dem diamanten,im bereich von etwa 10550 usd...:look:

gruss





[posting]19.383.714 von daybreak am 22.12.05 17:33:55[/posting]Ist natürlich auch möglich....ich bin erstmal flat und warte jetzt ab wohin ausgebrochen wird....Chancen gibt es genug an der Börse! ;)
Der FUTURE DAX sieh aber mal wieder ganz anders aus (ride the bull)als alle indianer indices...:);)

gruss





[posting]19.387.420 von daybreak am 22.12.05 22:02:03[/posting]Findest Du nicht, dass eine Konsi, die seitwärts abläuft ein extrem bullisches Zeichen ist....ich gehe eher von einem Ausbruch nach oben aus anstatt nach unten! :look:
Hab hier für euch mal ein paar Bildchen zusammengefasst:



Momentan ist SIGM an der oberen Kante des Trendkanals....aber für mich ist der eigentlich schon durch....siehe auf SKB....PTP hat bei 14,50 ein Kaufsignal generiert....Voluminöser Ausbruch....MOMO eindeutig vorhanden....SMA20 wurde nicht durchbrochen....Konsi seitwärts....dies ist nunmal ein sehr starkes Zeichen....charttechnisch keine Widetrstände mehr, da neues 11-Jahreshoch!



MACD kurz vor Kaufsignal....wenn alles glatt läuft heute oder am Dienstag!



Relative Stärke eindeutig vorhanden und der SStoch mit KS:



Wer auf Nummer sicher gehen will wartet auf das MACD-Kaufsignal und den damit gleichzeitig verbundenen Bruch des TK nach oben! :yawn:



KZ 20 DOllar....SL 14,50 Dollar! :D
Wünsche allen ein friedliches, gabenreiches und stressfreies Weihnachtsfest.
.....und laßt euch bloß keinen Premiere Decoder schenken ;)

War die letzten Tage hier kaum präsent. Hatte einiges um die Ohren. Werde nächste Woche wieder öfter posten. Habe aber nicht viel verpaßt. Die Börsen lutschen bei minimalen Handelsumsätzen etwas nach oben um die Fenster zu dekorieren. Ob man sich nächste Woche noch aufraffen kann am Glöckchen oben zu läuten oder läßt man sich diesen Spaß für Anfang 2006 offen? Sollte uns aber erst nach Weihnachten interessieren. Erstmal ist Ruhe die nächsten Tage das Stichwort :)

So wird es wohl diesmal nicht bei uns aussehen

Bislang mal wieder Standartwetter für Weihnachten : 7 Grad + und Nieselregen. Wer hat bloß die weiße Weihnacht in den Köpfen verankert? Mir würde schon reichen es bliebe trocken ......

gruß& viel Freude
rhinestock

#6592

Der bereich von 1280 usd ist eine ziemlich harte nuss und die stoch momentan mit verkaufssignal...
:rolleyes::yawn:

gruss
einen rücksetzer beim gold,sollte man meines erachtens excessiv zum longeinstieg nutzen...im wochen cci sollte meines erachtens noch ein test des flacher verlaufenden aufwärtstrends anstehen... :D:yawn:

gruss







#6600

Ich werde einen etwaigen rücksetzer bis nochmals ca. 1,2145 zum longeinstieg nutzen... :);)

Gruss





Bund Future MINI Long
NL0000300440 / 237759 7,43 105,24 107,30 121,60 16,38 16,40 +1,1%

Bund Future MINI Long
NL0000301323 / 891018 5,00 97,26 99,20 121,60 24,36 24,38 +0,7%

Bund Future MINI Long
NL0000319283 / 328539 6,23 102,09 104,10 121,60 19,53 19,55 +0,9%

Bund Future MINI Long
NL0000331072 / 268689 8,46 107,22 109,30 121,60 14,40 14,42 +1,2%

Bund Future MINI Long
NL0000410744 / ABN16Y 9,62 108,96 111,10 121,60 12,66 12,68 +1,4%

Bund Future MINI Long
NL0000414969 / ABN3FE 11,26 110,8 113,00 121,60 10,82 10,84 +1,6%

Bund Future MINI Long
NL0000427540 / ABN4H2 13,28 112,44 114,60 121,60 9,17 9,19 +1,7%

Bund Future MINI Long
NL0000447019 / ABN4LJ 16,87 114,39 116,60 121,60 7,23 7,25 +2,3%

Bund Future MINI Long
NL0000478220 / ABN06A 24,67 116,67 118,90 121,60 4,94 4,96 +3,2%

Bund Future MINI Long Neu!
NL0000082162 / ABN2U9 38,12 118,41 120,80 121,60 3,20 3,22 +5,1%
Und die dt.telekom kommt bei 13,9 e ins körbchen... :);)

gruss













gruss und weiterhin noch schöne feiretage :look:
#6602

auch auf monatsbasis aktuell an einer sehr soliden unterstützungszone angekommen,bei gleichzeitig stark überverkaufter slow stoch... :D:yawn:

gruss




Für mutige kauf bei neuem Hoch mit SK....risikoaverse Anleger sollten bis 18€ als KS warten....Indikatoren haben schon angeschlagen und die BBD sind eng genug dazu! :yawn:
Nächster Kandidat....Lanxess:




Kauf bei Überwinden des alten Hochs bei 27,7....das schöne hier ist, dass dies einhergehend mit einem PTP- sowie etwas verzögert mit einem MACD-Kaufsignal wäre....die BBD auch hier bereit für eine Ausbruch, da schön eng! :lick:
Wünsche allen W.O.lern hier einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2006. Wobei die Rutschgefahr durch das Tauwetter heute auf Null gesunken ist ;)



War die letzen Tage hier ja nicht aktiv. Daher zwei, drei Zeilen mehr als sonst:

Der DAX ist zu Jahresultimo offenbar erstmal kurzfristig am oberen Klingelknopf angekommen


War ja im alten Jahr nicht so besonders schwer Gewinne zu machen, wenn man sich mal die Gewinnentwicklung bei DAX, MDAX, SDAX oder TECDAX anschaut.
http://www.godmode-trader.de/news.php?ida=388038&idc=3
http://www.godmode-trader.de/news.php?ida=388040&idc=3
http://www.godmode-trader.de/news.php?ida=388043&idc=3
http://www.godmode-trader.de/news.php?ida=388042&idc=3

Da konnte man in den deutschen Indizes quasi blind würfeln beim Kauf und hat trotzdem mit 95%iger Wahrscheinlichkeit Gewinn gemacht. Dies könnte natürlich jetzt wieder Kleinanleger etwas sorglos werden lassen. Aber für 2006 wird würfeln alleine vermutlich nicht mehr reichen. Das selektieren wird schwerer. Es ist wichtig den richtigen Einzelwert zu erwischen. Hier mal der der DAX-Topperformer Deutsche Börse vs. DAX und der DAX-Verlierer 2005, die Deutsche Telekom.

Da kann man sich die leider die 5% Dividende der DTE ans Knie nageln, wenn man kurstechnisch nicht mehr aus dem Quark kommt und von jedem Postsparbuch outperformed wird.

Naja, ich denke auch die Topperformer 2005 werden 2006 nicht so einfach das Erreichte wiederholen können. Somit stellt sich die alljährliche Frage wieder wie weit es noch laufen könnte. Bin da nicht besonders treffsicher. Wenn wir das alle vorher so genau wüßten wären wir alle Millionäre ;) Ich jedenfalls hatte den DAX Ende 2005 deutlich tiefer erwartet und die US Märkte zumindest halbwegs richtig eingeschätzt. Das die Schere zwischen den USA und Europa so groß werden würde war nicht unbedingt zu erwarten.

DAX vs. DOW in 2005 :


Bleibt die Frage, ob sich diese Schere wieder teilweise schließt und wer sich wem wieder annähert. Die momentanen DAX KGVs liegen inzwischen wieder etwas über dem Langzeit-Mittelwert und den buchhalterischen Schub den die neuen IFRS Regeln 2005 gebracht haben werden 2006 nicht neu hinzukommen. Da wird man sich zur Abwechslung wieder mit den "echten" Gewinnzuwächsen begnügen müssen. Der Bewertungsabstand zu den USA hat sich nach dem "verlorenen" Jahr der US Börsen deutlich verringert. Ob also US Investoren nun weniger in Europa anlegen und dafür vielleicht noch mehr Kohle nach Asien/Japan umleiten werden? Der Nikkei ist jedenfalls der Gewinner des Jahres für mich. Hätte auch keiner vor 12 Monaten gedacht, daß der über 40% noch zulegen wird. http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828,druck-3…

Nikkei vs. S&P, Dax 12 Monate:


Wenn ich mir die letzten 8 Wochen anschaue, dann ist da aber auch etwas zuviel Dampfdruck im Kessel entstanden der erstmal wieder etwas raus müßte. Somit sollte hier wie auch bei den meisten übrigen Indizes der Januar unter dem Vorzeichen stehen "verdauen der raschen Anstiege seit Ende Oktober 05". Die USA macht es schon seit zwei Wochen, der DAX erst in den letzten Handelsstunden des alten Jahres, nachdem das Windowdressing abgeschlossen wurde. Hier ist seit Ende Oktober mit dem Anstieg ab 4760 bis hoch auf 5470 keine ernsthafte Korrektur zu sehen gewesen. Mit erreichen des alten 2002er Widerstands ist es nun vielleicht die richtige Gelegenheit gekommen dies nachzuholen, da die Fonds event. auch lieber nochmal günstiger kaufen möchten. War wg.des Windowdressing zuvor nicht möglich.




Hier mal der Vergleich 2002 und 2005. Bislang also fast das gleiche Startlevel 4750/60 und der gleiche Widerstand bei ca. 5470. Also damals gab es ein Korrektur im Anschluß die länger als einen halben Handeltag dauerte.




Die US Börsen haben sich seit Weihnachten der Unterkante der jüngsten Tradingrange genähert. Anstatt im DOW die 11.000 zu testen hat man jetzt am letzten Handelstag die wichtige Marke 10710/20 angetestet. Sollte man unter die 10700 sinken sähe es kurzfristig nach einem event. Doppeltop aus.


Und der SPX ist anstatt sich der 1280 wieder zu nähern lieber Richtung 1250 gelaufen, wobei der SK unterhalb der letzten Tiefs geblieben ist. Das sähe nicht so gut aus wenn die horziontalen Unterstützungen um die 1243/45 nicht halten würden. Wird also ein interessanter Jahresanfang .


Sollten sich in den USA nächstes Jahr die Kosumenten stärker zurückhalten weil die 14. und event noch 15. Zinserhöhung der FED die Kreditzinsen teurer werden läßt und die Housing Bubble platzt, dann wird auch die Werkbank der USA in Asien oder wir in Europa uns nicht dem Sentiment entziehen können. Dafür ist 2005 hier bei uns zu gut gelaufen um noch mit Schnäppchenpreisen zu prahlen. Wäre also durchaus denkbar 2006 wird so laufen wie 2004. Sollte aber alles optimal laufen, dann käme für den S&P die 1320 als Zielzone in Betracht und für den DAX mindestens noch eine Region um die 5850, d.h. bis zum 61,8%RT des Rutsches vom ATH bis zum 03er Low. Aber die Risken für ein Nichterreichen dieser Marke steigen nach drei Jahren Bullenmarkt in Folge mit über 150% Anstieg des DAX seit dem Low bei 2186 an . http://boerse.ard.de/druck.jsp?key=dokument_139114&go=ausbli… . Es sind an allen Ecken und Enden nurnoch sorglosen Reden zu hören von sicheren 6000+x Punkten. Wenn Börse so simpel wäre, dann sollte man sich fragen warum man Ende 1999 nicht kollektiv ausgestiegen ist, sondern fast alle auf die "sicheren" 10.000 Punkte im DAX gesetzt haben Anfang 2000. Es ist eben sehr schwer in einem Bullenmarkt zu erkennen wann genau die Party ausgereizt ist. Noch ist alles im grünen Bereich. Noch sollte man den Trend nicht für beendet erklären. Aber ob man das in der zweiten Jahreshälfte auch noch sagen kann muß man mal abwarten. Denke da könnte es dann anfangen Stotterer an der Börse zu geben. Und ich glaube nicht daran das Jahreshoch wieder Ende Dezember im DAX zu sehen. Es ist nicht jedes Jahr im Dezember großer Kindergeburtstag in Frankfurt und die inverse Zinskurve in den USA macht vielleicht nicht umsonst einige Leute an der Wall Street etwas nachdenklich.

Was eine inverse Zinsstruktur bedeutet
http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc…


MarketWatch - Last Update: 2:58 PM ET Dec. 30, 2005
BOND REPORT - Treasury yield curve remains inverted - Government bond market eyeing 3% return for 2005


CHICAGO (MarketWatch) - Longer-term Treasurys moved in two directions in a shortened trading session on Friday, pinning their yields below short-term yields this week for the first time since 2000............ These yields bookend the heart of the so-called yield curve, the graph line that plots the range of yields from shortest to longest maturity. It inverted on Tuesday for the first time in nearly six years invigorating the debate over its accuracy as a harbinger of economic downturn, even recession. Short yields are up in step with the Federal Reserve`s 13 interest-rate increases since June 2004.......... David Rosenberg, Merrill Lynch`s chief North American economist, is cautious : "We continue to interpret this type of move as an indication of slower economic growth. The historical record speaks for itself. In the past 30 years, the yield curve has inverted five out of the eight times the Fed has been tightening monetary policy," he wrote in a commentary. "!!Each!! of those five times an economic recession has ensued one year later - our fear ... is that this time will be no different. What could tip the balance on economic activity over the coming months may be the housing market, which is now showing distinct signs of slowing," he said. The shape of the curve - it`s been flat for much of the year -- has impacted stock trading this week and continues to be a focus of !!!hedge funds and banks, which can no longer borrow at cheaper short-term rates to fund loans and other investments with longer terms and in normal conditions], higher returns.

=======================================

Denke der letzte Satz ist nicht unwichtig.

Der Ölpreis fängt ja wieder an zu steigen. Mitte Dezember ist halt eine Zeit wo auf der ganzen Nordhalbkugel die Öfen angehen und Januar&Februar sind nicht unbedingt dafür bekannt, daß es dann wieder deutlich wärmer wird. Somit sind die Energiepreise auch weiter belastend für die Inflationrate.

2005: Ölpreis +40%, Erdgas +82% - Wetter noch mild
http://www.boerse-go.de/news/print.php?ida=388108&idc=2|3|4|…


Die OPEC hatte zudem angekündigt jetzt im Januar noch die Förderquote event. zu senken. Und geopolitische Brennpunkte rund um die Energie sind auch nie auszuschließen, z.B. in der Ukraine, wo Putins altstalinistische Geheimdienstmafia der jungen urkainischen Demokratie die finanzielle Luft abschüren will während man der stalinistischen Militätdiktaur in Weißrußland weiter billiges Gas überlassen will. Da hat sich ja der Ex-Kanzler einen schönen neuen Arbeitgeber ausgesucht. Naja, sein Vorgänger hatte seine Seele für Bimbes schon vor der Wahl an die "Spender" verkauft und Schröder verkauft seine Seele für Bimbes eben nach der Wahl an die Energiemafia. Als Putins Schoßhündchen wird man sicher besser bezahlt als zuvor in Berlin den rotgrünen Hanswurst zu machen.

Gasprom ist ein Synonym für Korruption
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-391247,00.html

Putins liberales Feigenblatt gibt auf
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-392452,00…

Eiskalter Gaspoker - Ukraine reagiert zurückhaltend auf Putins Ultimatum
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-393041,00.html


Und auch der Krisenherd Iran könnte noch den Ölpreis im Jahresverlauf in Bewegung bringen, wenn der islamische Schmalspuradolf noch länger das Präsidentenamt mißbraucht und die Atomfrage nicht endlich geklärt wird. Wobei vermutlich Putin etwas dagen haben dürfte wenn diesem antidemokratischen Bruderstaat ein Nadelstich verpaßt würde. Immerhin liefert Rußlands seit Jahren riesige Mengen moderener Waffensystem in den Iran. Einen so guten Kunden möchte man also nicht verprellen und China alleine die Aufrüstung des Iran überlassen.

USA prüfen Militärschläge gegen den Iran
http://derstandard.at//druck/?id=2287854

Krieg gegen Iran rückt näher
http://www.nachrichten.at/drucken/411176?PHPSESSID=a52b8d639…

Waffengeschäft mit Iran: USA erhöhen Druck auf Russland
http://www.baz.ch/druckversion.cfm?objectID=FE98DCEB-60CF-20…


Schauen wir also mal was für Überraschungen 2006 nun wirklich so alles bringt. Bin mir sicher es werden noch Sachen am Ende auftauchen an die man heute noch garnicht gedacht hat.

in diesem Sinne



gruß
rhinestock


veränderung ist eigentlich immer gut und so nehm ich das mal für das neue jahr als positives vorzeichen mit, was in erster linie das private anbelangt.

da mit umzug beschäftigt und arcor (arrghhhh) im rücken, kanns wohl noch einige zeit dauern, bis ich wieder täglich poste. werde aber neuen thread eröffnen, der sich mit indizes, emerging markets und daytrading beschäftigt.

für die teilnahme und beiträge hier vielen dank und ich hoffe, er wird weitergeführt. zum thema ebay werde ich hier auch wieder posten. alles andere im neuen thread.

ein nettes teil habe ich unter http://www.wallstreet-online.de/si/community/board/threadpa…
entdeckt (beitrag von rhinestock).

euch allen für dieses jahr viel erfolg.
uups, falsch gepostet, der gehört zum ebay-thread (schäm), aber dank an rhinestock.
#6607

hi rhin,danke für deine mühe :);)



anhand der dargestellten indis,befindet sich jetzt der FUTURE DAX eindeutig im verkaufsmodus...,also aufgepaßt glatteisgefahr zu jahresbeginn...,eine abwärtskorrektur bis zum 38,2% retracement sollte man hier meines erachtens einplanen...,in diesem bereich verläuft dann allerdings eine ziemlich solide horizontalunterstützung... :);)

MfG









Mein absoluter favorit ist der hang seng.Im monatszeitfenster hatte bereits mit der kerze von letzten juli ein bullisher keilausbruch stattgefunfen,welcher mit den letzten beiden monatskerzen lediglich nochmals bestätigt wurde.An diesem langfristchart ist erkennbar,dass bereits ende 2004 ein ausbruch aus dem langfristigen abwärtstrend,aber gleichzeitig auch einem großen dreieck,welches sich von mitte 1998 an gebildet hatte gelungen war,daraus läßt sich ein langfristiges aufwärtsziel von sage und schreibe " mindestens" 24500 hkd ableiten...,also hier jetzt den longeinstieg nicht verpassen...,im worst-case würde ich momentan vielleicht noch einen rücksetzer in richtung der 14450 hkd einplanen...!!!! :);)

MfG







#6611


Hang Seng MINI Long
NL0000407542 / ABN14Q 3,12 10.055,27 10.700,00 14.800,00 5,13 5,33 -5,1%

Hang Seng MINI Long
NL0000407534 / ABN14P 2,54 8.975,66 9.500,00 14.800,00 6,30 6,50 -4,3%

Hang Seng MINI Long
NL0000423424 / ABN3M0 3,82 10.926,1 11.560,00 14.800,00 4,18 4,38 -6,1%

Hang Seng MINI Long
NL0000468791 / ABN0RF 6,81 12.625,88 13.360,00 14.800,00 2,32 2,52 -10,7%

Hang Seng MINI Long
NL0000048924 / ABN118 11,45 13.506,86 14.290,00 14.800,00 1,36 1,56 -16,1%
Wünsche allen W.O. lern ein frohes neues Jahr.

Habe das neue Jahr erstmal ruhig angehen lassen und die letzten Tage mal für einen Kurztrip nach Paris genutzt anstatt dem Kurstreiben in Frankfurt zu huldigen. In der Zeit um Weihnachten und Neujahr bin ich eher passiv an der Börse. Bislang ist man ja gut aus den Puschen gekommen. Sogar die USA macht, anders als Anfang 2005, wieder mit, auch wenn man dort noch immer keinen Weg aus der alten Seitwärtsrange gefunden hat. Offenbar wollten die Amis gegen Ende des alten "Seuchenjahres" der US-Börsen ihre Depots vor den Gurken bereinigen und sind deswegen Ende Dezember etwas weiter abgetaucht als z.B. der DAX, da hier weniger `Seuchenvögel` rumflogen die es zu verstecken galt. Jetzt wurde erstmal an den ersten beiden Handelstagen wieder frisch gekauft von Tokio bis New York. Wenn die Hauptwelle des Januareffekts durch ist kommt die verdiente Atempause. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Sollte es also in den kommenden Tagen noch bis in den Bereich 5600 laufen würde ich einen Short kaufen, falls die Amis sich gleichzeitig wieder oben den Kopf stossen an den bekannten Marken. Alternativ wäre auch Short unter 5470 interessant. Dann wäre 5360 vielleicht doch als Korrekturmarke wieder aktiviert. Werde auch mal schauen was Öl und Euro so treiben. Zudem habe ich Silber auf der WL. Ist nicht alles Gold was glänzt ;)

Hatte Anfang Dez. 05 eher gedachte der DAX würde bis Ende 2005 "nur" bis 5400 laufen um dann zu Jahresbeginn erst die 5470/500 attackieren mit anschließender Seitwärts-/Abwärtskorrektur als Gegenreaktion auf den steilen Anstieg seit Ende Okt.05 bis ca. 5360. Das die 5470 nun so fix gefallen sind erstaunt schon etwas. Nun ist der Jahresanfang im DAX fast immer klar positiv gelaufen. Frisches Geld wird neu positioniert. Deswegen ist die Überraschung dann auch nicht so wirklich groß. Nun ging es erstmal höher als zuerst gedacht und die Überwindung des alten horizont. Widerstands 5470 könnte sich event. als eine neue Unterstützung entwickeln, falls es noch ein Weilchen so läuft wie an den Vortagen. Noch ist man aber nicht soweit. Würde da erstmal abwarten, ob man auch im Wochenchart die 5500 solide packt. Als der größter DAX-Wert Siemens jüngst den Widerstand bei 69 Euro durchbrach gab es reichlich Anschlußkäufe und das gab nochmal einen fetten Schub für den Index an den Folgetagen. Wenn eine Siemens oder eine EON um 10% steigt, dann hat das entsprechendes Gewicht auf den ganzen Index. Wenn eine Infineon zum Pennystock würde, dann sieht man es dem DAX nicht an. Das ist eben der Unterschied. Und die inst. Anleger spielen momentan mit den großen Stellschrauben um schneller vorwärts zu kommen. Die 750 Punkte in knapp 2 Monaten und über 30% Kursanstieg in 12 Monaten sind kein Pappenstiel. Wie lange kann man so steile Anstiege durchhalten? Wo soll man denn dann Ende 2006 stehen? Bei 8135 Punkten? ;) Also die Erwartungen an die Firmengewinne werden ebenso steigen wie momentan noch die Sorglosigkeit der Anleger steigt. Die hochgewichteten "Dickschiffe" halten den Laden am laufen. Diese Werte dürften wohl bei allen Fonds schon hoch gewichtet sein. Bestimmte Anlagehöchstgrenzen für Einzelwerte müssen dabei eingehalten werden. Somit bleibt abzuwarten wann hier die Dynamik zum erliegen kommt und Nachzügler wieder eine Chance bekommen.



Der nächste große ehemalige horizont. Widerstand liegt ein ganzes Eckchen höher im Bereich von ca. 6300. Ob man das 2006 schafft mit dem Monsterjahr 2005 im Rücken? Würde da unter den momentanen Bedingungen Zweifel anmelden. Da müßten schon einige ökonomische Stellschrauben deutliche Änderungen zeigen um so hoch zu fliegen. Fußball-WM und MwSt. Erhöhung alleine sind da nicht die Lösung. Als eine der größten Exportnationen wird man primär weiter schauen müssen wie es außerhalb der eigenen Grenzen zugeht. Man ist im Konjunkturzyklus weiter fortgeschritten. Das sieht man z.B. auch an der Zinskuve der USA. Die USA werden zwar noch Zinserhöhung 14 und 15 durchführen, aber dann wird man vermutlich wieder auf die Bremse treten um die Konjunktur zu stützen. Momentan herrscht bei uns ein Sentiment wie zuletzt 1999. Jede Fondnase ruft einem via TV mit glasigen Augen entgegen "mit Aktien wird man wieder spielend reich" und kleinste Klitschen werden mit absurden Bewertungen als IPO plaziert. Das geht nur bis zu einem gewissen Punkt gut. Den zu erkennen ist nicht leicht ;) Deswegen sollte man sich erst gegen den großen Trend der letzten 3 Jahre stellen wenn klare Zeichen für Risse in der Fassade sichtbar werden. Bislang hat man seit 2003 die überwundenen horizontalen Widerstände im Anschluß mit etwas Abstand nochmal erfolgreich von oben getestet. Solange dieses Phänomen Bestand hat ist das letzte Wort nach oben nicht gesprochen. Der letzte Widerstand vor der 5470 war der Bereich 5150/60. Man hätte diese Region nochmal antesten können ohne Porzellan zu zerschlagen. Jetzt ist die Frage, ob die 5470 zu einer neuen Unterstützung werden kann.

Der Euro/Dollar hat mit dem Jahreswechsel die Richtung gewechselt.


Exakt Ende 2004 war man beim Hoch 1,365 angelangt bevor das Blatt sich dann wieder wendete. Kommt jetzt der Trendwechsel wieder aufwärts Richtung 1,30? Die steuerlich geförderten Dollar Repatriierungen der US Konzeren laufen jedenfalls erstrmal aus.
=======================================

Hier mal ein weiterer Beleg für die IPO-Mania.Wie zu besten Bubble-Zeiten:

Eine Firma mit 59.000 Euro Umsatz und einem Verlust von rund 336.000 Euro will die Börse haben. Davon gibt es 1.3500.000 Aktien zu einem Kurs von 90 Euro. Also bitte keine spitzen Gegenstände mitführen beim nähern des Aktienkurses.... könnte sonst platzen ;)

04.01.2006 - boerse.ard.de
Neosino hebt ab


Der Wahnsinn hat einen Namen: Neosino. Die Nanotech-Firma ist als erster Börsenneuling 2006 mit einem Kurs von 91 Euro gestartet – ein Plus von fast 70 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis. Dabei schreibt die Firma Verluste.. Mit schon fast aberwitzigen Kurssprüngen hat Neosino das IPO-Jahr 2006 eingeläutet: Die erste Taxe wurde bei 75 bis 78 Euro festgelegt. Der erste Kurs notierte dann bei 91 Euro in Frankfurt und 84 Euro im Xetra-Handel. Das entspricht einem deutlichen Kursgewinn. Der Ausgabepreis hatte bei 55,55 Euro gelegen.

Mehr Verluste als Umsatz

Dabei ist das Unternehmen ein Winzling. Neosino erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2005 gerade einmal einen Umsatz von 59.000 Euro – bei einem Verlust von rund 336.000 Euro. ;) Das hessische Unternehmen mit Sitz in Griesheim verfügt über ein weltweit patentiertes Mahlverfahren, mit dem Nanopartikel für Nahrungsergänzungsmittel sowie Haut- und Körperpflegeprodukte hergestellt werden. Mit dem Erlös aus dem Börsengang will das Nanotech-Unternehmen weitere Geschäftsfelder erschließen.

Nanopartikel für Nahrungsergänzungsmittel

Seit einem Jahr ist Neosino offizieller Lieferant des FC Bayern München für Nahrungsergänzungsmittel. Stürmerstar Roy Maakay trat in einem Werbespot für Neosino auf. Am Mittwoch begleitet er den Börsengang und steht in Frankfurt der Presse Rede und Antwort. Zudem tragen die Mittel "Nano-Liquid" und "Spray-Active" von Neosino seit einigen Wochen den Aufdruck "empfohlen - Deutscher Sport Bund". Diese Empfehlung ist jedoch umstritten und löste Kritik bei Experten aus.

Notierung im Entry Standard

Die Aktie notiert künftig im Entry Standard. Zum Handel im Entry Standard sind 1.3500.000 Aktien zugelassen. Insgesamt wurden 50.000 Aktien platziert. Der Börsengang wurde von der VEM Aktienbank betreut.

Ex-Teleplan-Gründer mit an Bord

Das Unternehmen wurde Ende 2004 von den Vorständen Bruno Wüthrich und Edmund Krix gegründet. Krix ist kein Unbekannter. Er hatte auch das ehemalige Neuer-Markt-Unternehmen Teleplan gegründet. Doch das Unternehmen schreibt Verluste. Ende Dezember gab es eine Gewinnwarnung. Die Aktie ist seit Anfang 2001 von 37 auf inzwischen zwei Euro eingebrochen. Im vergangenen Jahr hat der IPO-Markt wieder deutlich angezogen. Insgesamt rechnen Experten mit rund 20 Börsengängen alleine im Geregelten Markt in diesem Jahr.

________________________

Ede Krix hat seinen nächsten Abzock-IPO Neosino auf den Markt gebracht. Dazu wird das Ganze natürlich im intransparenten "Entry Standart" gelistet, bei dem die Informationsauflagen minimal sind, aber den IPO Banken ein lukratives Geschäft verschafft. Da werden grüne Bananen als gelbe verkauft, auch wenn es in Wirklichkeit nur Gurken waren. Die "große" Leistung von Neosino besteht darin Dinge zu pulverisieren (vielleicht auch Aktionärsgelder?). Natürlich werden erstmal nur wenige % der Aktien mit dem IPO an den Markt bringen. Ein knappes Gut wir teurer gehandelt und mit dem Köder fängt man später die weiteren Fische. Schrittweise wird dann neues Material nachgeschoben bis der private Geldspeicher der Gründer randvoll ist. Hat Krix bei Teleplan genauso gemacht. Als Garnitur wird etwas Geld für IPO Reklame mit Rheuma-Kai von den Bayern ausgeben, dann noch in die Kameras bei N-TV zu Erstnotiz lächeln und schon sind alle entzückt. Nach Markteintrittsbarrieren fragt lieber mal keiner. Tja, wenn die Leute bereit sind für sowas wieder Bubblepreise zu zahlen ist der Spruch mit Gier und Hirn vielleicht nicht so abwegig.

Die Meldung war auf der HP der Tagesschau ist jedenfalls erhellend. Offenbar hat man gewisse Leute erstmal "gefügig" gemacht mit Schmiermitteln damit der IPO für das Plazebo-Pulver besser flutscht. Das "Besondere" an dem Produkt ist, daß es nicht schadet ohne dabei aber zu nützen. Eine positive Wirkung wurde leider nicht wissenschaftlich bewiesen ;) Ach so. Na dann ist das wohl nicht so wichtig. Dann kann man ja auch Paniermehl in Kapseln verkaufen. Vielleicht verkauft ja Krix als nächstes Nano-Luft in Tüten ;) Hat es eigentlich einen Grund warum Rheuma-Kai diese Saison bei den Bayern kaum noch Tore macht? Vielleicht hat das Zeug ja doch negative Nebenwirkungen.........

: 14.12.2005 - 08:18 Uhr -Macht der DSB Geschäfte auf Kosten der Sportler?
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5045616…


Deutscher Sportbund empfiehlt "Nano-Produkte".

Es gibt sie als Pille, Pulver oder Kapsel. Sie enthalten Mineralien oder Vitamine. Und die Deutschen geben mehr als eine Milliarde Euro jährlich für sie aus: Nahrungsergänzungsmittel. Eines von ihnen wurde nun geadelt - mit einem Güteprädikat des Deutschen Sportbundes. Jedoch ist diese Empfehlung umstritten. Ein Geschäft auf Kosten von Sportlern wirft das Institut für Arzneimittelinformation dem Deutschen Sportbund (DSB) vor. Der Geschäftsführer des Instituts, Wolfgang Becker-Brüser, sagte gegenüber NDR Info, der Sportbund empfehle teure und überflüssige Nano-Produkte. Die Mittel "Nano-Liquid" und "Spray-Active" der hessischen Firma neosino nanotechnologies AG tragen seit einigen Wochen den Aufdruck "empfohlen - Deutscher Sport Bund". Zudem hat der DSB an insgesamt 26.000 Vereine Informationsmaterial über die Produkte geschickt und einen Kauf zu vergünstigten Preisen angeboten. Dafür hat der Hersteller Geld an den DSB gezahlt. Das haben beide Seiten dem NDR bestätigt. Über die Höhe der Summe wollten sie jedoch keine Auskunft geben. ;) Der DSB hat nach eigenen Angaben keine wissenschaftliche Studie zu den Produkten vorliegen. ;) Von einem Institut sei lediglich untersucht worden, ob sie verbotene Doping-Substanzen enthalten. Der Vereinsarzt von Bayern München, Dr. Müller-Wohlfahrt, habe die Mittel empfohlen. Der Hersteller neosino hat zur Vermarktung der Produkte eine Partnerschaft mit Bayern München abgeschlossen und einen Werbespot mit Stürmer-Star Roy Makaay produziert. Nach Angaben von neosino ist das Besondere an beiden Produkten, dass sie Mineralstoffe mit Silizium, Calcium und Magnesium in der extrem kleinen Größe von wenigen Nanometern enthalten. Sie hätten dadurch ganz neue Eigenschaften und seien um ein Vielfaches wirkungsvoller. Forscher kritisieren jedoch, dass die besonderen Eigenschaften von Nano-Partikeln noch nicht ausreichend erforscht seien. Im Gegensatz zu Medikamenten müssen Nahrungsergänzungsmittel nicht von einer Behörde untersucht und kontrolliert werden. Stand: 14.12.2005 08:18 Uhr

=================================================

gruß
rhinestock
Wenn man die letzten Tage so schaut was geschrieben wird, dann ist der breite Tenor :"Alle wollen Aktien". (Wenn man sie sich leisten kann. Soll auch bei uns neben den 5 Mio. Arbeitslosen noch genug beschäftigte Menschen geben die steigende Lebenshaltungskosten und die Aussicht auf 3% höhere Preise ab 2007 nicht in Aktien und Läden zum WM Bälle kaufen treibt, sondern eher den Gürtel enger schnallen läßt . Hat nicht jeder eine Gehaltssteigerung wie der Ackermann in den letzten Jahren gehabt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,393645,00.html)

Privatanleger finden Aktien jetzt wieder kaufenswert nachdem sie entsprechend teuer geworden sind, weil eine Kursverdoppelung in den letzten 24 Monaten ja die nötige Sicherheit bringt so wird so weiter gehen. So sagen es ihnen jedenfalls die Anlageberater ihrer "Bank des Vertrauens" und nehmen direkt die Bestellung für die hauseigenen Aktienfonds auf mit der Frage "darfs ein bißchen mehr sein?". Wer kann da schon nein sagen. Wer fragt schon nach den Aussichten für 2007. Das Argument ist "2005 war doch so gut, so wirds dann wohl weiter gehen". Der "Ist-Zustand" weckt die Gier. Einbahnstraße wir kommen. Aktien müssen nicht billig sein, sondern man muß nur genug Leuten einreden sie wären es. Die Hausse nährt die Hausse... bis sie satt ist. Das ist nichts anderes wie bei einem Kettenbrief. Den Letzten beißen die Hunde. Solange man glaubt es werden sich genug finden die einem künftig mehr bezahlen ist die Welt in Ordnung.

___________________________

manager-magazin.de, 04.01.2006, 12:05 Uhr
AKTIENMARKT : Die Rückkehr der Privatanleger


Frankfurt am Main - 2005 haben sich die Aktienmärkte glänzend entwickelt. Die Finanzbranche verzeichnet deshalb wieder ein steigendes Interesse privater Investoren. Kritiker warnen jedoch vor übertriebenen Hoffnungen: Viele Kleinaktionäre könnten die Entwicklung für einen Ausstieg nutzen. Der kräftige Anstieg der Aktienkurse um mehr als 25 Prozent 2005 könnte Privatanleger im neuen Jahr wieder verstärkt an die Kapitalmärkte locken. "Der Markt hat Bedauern ausgelöst bei jenen Anlegern, die nicht dabei waren", sagt Manfred Hübner vom Analyseinstitut Sentix. Auch das Deutsche Aktieninstitut (DAI) sowie Investmentgesellschaften erwarten zunehmende Aktivitäten der privaten Anleger. Erstmals seit dem Platzen der New-Economy-Blase hat der Markt 2005 wieder einen stetigen und rasanten Aufwärtskurs vollzogen. "2003 hat es zwar eine positive Entwicklung gegeben, das Jahr war aber zu Anfang noch von Tiefstständen geprägt", sagt der Börsenbeobachter. 2004 sei ein Konsolidierungsjahr gewesen. "2005 dann glichen sich alle Risikophasen im Jahresverlauf aus", sagt Hübner. Er rechnet zu Jahresbeginn mit einer signifikanten Aufwärtsbewegung des Dax und mit einer darauf folgenden Korrektur. "Wenn dieser Dämpfer unter 5 Prozent liegt, dann könnte die Entwicklung auch bei den Privatanlegern euphorische Züge annehmen", lautet das vorläufige Ergebnis einer Sentix-Befragung unter Investoren.

Der Handel nimmt zu

Auch das deutsche Aktieninstitut (DAI) geht von einem wachsenden Engagement der Privatanleger aus. Einer DAI-Studie zufolge stieg die Zahl Anleger in Aktien und Aktienfonds im vergangenen Jahr wieder - und kehrte erstmals einen seit 2002 rückläufigen Trend um. "Wenn keine Katastrophen passieren, gehen wir von einem weiteren Anstieg aus", sagt Franz-Josef Leven vom DAI. Ausschlaggebend sei für die Anleger aber nicht zuletzt, wie die Kursgewinnbesteuerung künftig geregelt werde. Direktbanken verzeichneten teils schon 2005 einen deutlichen Zuwachs im Handel mit Aktien und Aktienfonds. "Im abgelaufenen Jahr wurde von Monat zu Monat mehr gehandelt, wir sind zuversichtlich für 2006", heißt es bei der Direktbank Comdirect . Und auch bei Cortal Consors herrscht Optimismus: "Es gibt einen intakten Aufwärtstrend seit 2004, und wir gehen auch im neuen Jahr von einem moderat steigenden Interesse aus", heißt es bei dem Onlinebroker. Grund sei die positive Marktentwicklung, die noch immer günstige Bewertung und der Mangel an Alternativen in anderen Anlageklassen.

Trendumkehr bei Aktienfonds

Vom freundlichen Klima wollen auch die Fondsgesellschaften profitieren. "Die Nachfrage nach Aktienfonds wird steigen im neuen Jahr, der positive Trend setzt sich fort", sagt Christian Lienke von Union Investment. Alleine im November investierten Anleger rund 2,4 Milliarden Euro frisches Geld in Aktienfonds - so viel wie seit Januar 2001 nicht mehr in einem Monat, berichtet der Bundesverband Investment und Asset Management. Über die ersten elf Monate 2005 hinweg, kamen Bruttomittelzuflüsse von 8,3 Milliarden Euro zusammen, nach 6,6 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Allerdings steht den Zugängen eine nicht unerhebliche Zahl von Abgängen gegenüber - bis Ende November liegen die Nettomittelzuflüsse mit 152 Millionen Euro im Minus. "Es gibt eine große Menge privater Investoren, die in den vergangenen Jahren von fallenden Aktienkursen verunsichert wurden und den guten Verlauf jetzt als Chance für den Ausstieg nutzen", warnt Union-Investment-Experte Lienke.
===============================================

manager-magazin.de, 03.01.2006, 18:17 Uhr
DAX 2006 : Schnell bis 6000 - oder gar nicht


Hamburg - Das Börsenjahr 2006 beginnt mit Höchstständen. Zeitweise kratzte der Dax am Dienstag an der 5500-Punkte-Marke. Doch obwohl sich die Stimmung bei Unternehmen und Anlegern immer weiter aufhellt, fallen die Prognosen der Finanzexperten zurückhaltend aus. Allzu viel Potenzial trauen sie dem Dax nicht mehr zu. Mit Prognosen ist das so eine Sache: Bereitwillig geben die Auguren der großen Finanzhäuser alljährlich Auskunft, welche Entwicklung sie für die deutschen Aktienmärkte voraussehen. In der Vergangenheit trafen sie damit freilich nur selten auf den Punkt. Und 2005 griffen die Propheten so richtig daneben: Auf durchschnittlich knapp 4500 Punkte hatten die Analysten den Dax zum Ende des abgelaufenen Jahres geschätzt - fast 1000 Zähler weniger als er schließlich tatsächlich erreichte.

Und der Leitindex klettert weiter. Schon am zweiten Handelstag des neuen Jahres erklomm der Dax mit 5497 Zählern zeitweise ein neues Viereinhalb-Jahres-Hoch - und kratzte damit an der ersehnten Marke von 5500 Punkten. "Der Dax setzt sich durch, den fehlenden Vorgaben von den großen internationalen Börsen und dem steigenden Ölpreis zum Trotz", fasste am Dienstag ein Frankfurter Aktienhändler die Stimmung zusammen. Ein Ende des Wachstumskurses ist nicht in Sicht. Viele Marktstrategen rechnen in den kommenden Tagen und Wochen mit weiter steigenden Kursen. "Besonders die institutionellen Investoren stehen in den Startlöchern", sagt Marktstratege Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Zu Beginn des Jahres seien bereits eine Vielzahl neuer Fonds aufgelegt worden. Zudem weiteten viele bestehende Fonds ihre Aktienquote aus, etwa von 30 auf nun 40 Prozent. Ohnehin habe es bei den Publikumsfonds in den vergangenen sieben Jahren im Durchschnitt stets im Januar die größten Mittelzuflüsse gegeben. Auch Marktstratege Christian Schmidt von Helaba Trust sieht einen kraftvollen Auftritt der institutionellen Anleger als Grund für die steigenden Kurse. "Die Institutionellen hatten ihre Bücher Ende des Jahres geschlossen. Nun kommen sie mit frischer Liquidität zurück und richten ihre Portfolios neu aus", sagt der Fachmann.

Während sie für die kommenden Wochen mit einer Fortsetzung der Dax-Rally rechnen, geben sich die Börsenpropheten auf Jahressicht zurückhaltend. Zahlreiche Umfragen kommen zu einem ähnlichen Ergebnis: Im Schnitt trauen die Börsianer dem Dax zum Ende 2006 rund 5700 Punkte zu - ein Zuwachs von kaum mehr als 5 Prozent. Nur wenige Analysten rechnen mit einem Anstieg auf 6000 Punkte oder mehr. Einige Börsianer fürchten gar einen Absturz um mehr als 10 Prozent bis auf 5000 Punkte. Angesichts von 28 Prozent Zuwachs, die der Dax im abgelaufenen Jahr erzielte, scheinen die Erwartungen mickrig.

Gute Konjunkturstimmung

Immerhin sind die konjunkturellen Aussichten besser als seit langem. Die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute diagnostizierten in ihren jüngsten Umfragen überwiegend eine deutliche Stimmungsaufhellung bei Unternehmern und Investoren. Mit der Fußball-Weltmeisterschaft und möglichen vorgezogenen Konsumausgaben im Vorfeld der angekündigten Mehrwertsteuererhöhung sorgen zudem zwei mächtige Sondereffekte für Impulse. Ohnehin gelten die deutschen Aktien nach wie vor als äußerst günstig bewertet. "Zwar ist der Dax im abgelaufenen Jahr schon fast um 30 Prozent gestiegen, jedoch haben die Firmengewinne im gleichen Maße zugenommen", zitiert die "Welt" einen Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz. Damit seien deutsche Blue Chips mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von nicht einmal 13 im historischen Maßstab sehr billig. Und weil viele Unternehmen mit weiteren massiven Gewinnsteigerungen rechnen, dürfte sich an diesem Verhältnis vorerst noch nicht allzu viel ändern. "Die Unternehmensgewinne wachsen solide, die Globalisierungsdividende zahlt sich aus", sagt deutsche-Bank-Aktienmarktstratege Klaus Martini. Längst haben Unternehmen wie Adidas oder die Münchener Rück neue Rekordergebnisse oder zum Teil kräftige Dividendenerhöhungen angekündigt. LBBW-Stratege Schallenberger schätzt, dass die Dax-Unternehmen ihre Gewinne durchschnittlich um 13 Prozent steigern werden, was sich in einem 10-prozentigen Kursplus niederschlagen dürfte. Und einer "Handelsblatt"-Umfrage zufolge erwarten die Finanzexperten, dass die deutschen Unternehmen rund 18,2 Milliarden Euro an ihre Aktionäre ausschütten werden - immerhin rund 20 Prozent mehr als 2005.

Doch unter den Finanzexperten herrscht Uneinigkeit über die zu erwartende Entwicklung der Unternehmensgewinne. Nach drei Jahren positiver Überraschungen könnten die Unternehmenszahlen 2006 zum Teil erst einmal wieder enttäuschen, meint Mislav Matejka Chef-Europa-Stratege bei JP Morgan. Die Erwartung einer weiter starken Expansion bei den operativen Margen, die in den Konsensschätzungen enthalten sei, erscheine "zu aggressiv", betont der Stratege. Seiner Meinung nach werden sich Aktien und Anleihen im Vergleich zu Geldmarktanlagen unterdurchschnittlich entwickeln. Negativfür den Aktienmarkt könnten sich neben schlechteren Unternehmenszahlen auch steigende Zinsniveaus auswirken. Derzeit erwarten Ökonomen, dass die US-Notenbank die Phase der Zinserhöhungen spätestens auf einem Niveau von 4,75 Prozent vorerst beenden wird. Von der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarten sie Zinsschritte bis auf 2,75 Prozent. Sollten die Zinsen allerdings doch weiter steigen, würde dies die Liquidität der Unternehmen belasten.

Risikofaktor Ölpreis

Wie schon im vergangenen Jahr lauern zudem einige Unsicherheitsfaktoren auf die Kurse: Als Wachstumsbremse wirkten angesichts eines massiven Konsums in Asien hohe Rohstoffpreise, sagt etwa Deutsche-Bank-Experte Martini. Hinzu kommen die nach wie vor hohen - und unberechenbaren - Energiepreise. http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,druck-3936…. Einige Propheten haben bereits einen Zeitpunkt für die Trendwende an den Märkten ausgemacht: die Jahresmitte. "Wir sind bullish für den Markt zu Jahresbeginn, weil die Unternehmen weiterhin von wachsenden Exporten profitieren, aber wir erwarten im zweiten Halbjahr einen Verlust der Dynamik", heißt es bei der Commerzbank. Und die "Welt" zitiert einen Analysten von Nomura: "Der Gewinnzyklus hat seinen Höchststand bald erreicht. Wenn das den Anlegern klar wird, geht es abwärts." Der Dax werde deshalb nur noch in der ersten Jahreshälfte kräftig steigen. Als wolle der Leitindex diese Entwicklung schon einmal andeuten, vollzog er am Dienstag eine spektakuläre Trendwende. Hatte der Dax bis zum Nachmittag noch mit rund 0,7 Prozent im Plus gelegen und Hoffnungen auf einen Sprung über 5500 Punkte geweckt, kippte er am Nachmittag unvermittelt ins Minus.

=======================================
Hallo Rhinestock,
hab eben deine BM gelesen....Da muss man natürlich wieder posten.

Wünsche dir und allen W-Olern ein gutes neues Jahr

Der Zustand sollte sich langsam wieder normalisiert haben. Es gilt neue Kräfte für Fasching zu mobilisieren!

mfg
Steve!
Wenn ich mir das so ansehe kommt in mir der Gedanke doch stark an die Bubble aus 99 und 00 hoch. Überall werden Kleinanlegern Aktien empfohlen. Also mein Bauchgefühl rät nach 3 Jahren Rallye eher zur Vorsicht. Wann gab es denn 4 Jahre am Stück Hausse ohne Rücksetzer?

Wer erinnert sich noch an Rio Tinto:


Habe davon gepostet aber nicht gekauft. Sowas fällt einem auch nur beim Jahresrückblick ein.

Telefonica haben sich zusehens erholt von ihrem O2 Schock. Meine Mini-Position damals mit Bekanntgabe der Übergabe nicht verkauft.

Die Freizeit habe ich genutzt, um mir mal den brasilianischen Aktienmarkt anzuschauen. Bin da auf ein paar Werte gestoßen... werde in den kommenden Tagen dazu etwas posten.

mfg
Steve!
Dann stelle ich mal Unibanco zur allgemeinen Diskussion:

http://finance.yahoo.com/q?s=UBB
http://ri.unibanco.com.br/ing/hom/index.asp

Finde es als brasilianische Beimischung nicht schlecht. Auch wenn der Kurs schon explodiert ist....
Dafür sind sie kein totales Abenteuer. Es werden stetig steigende Gewinne ausgewiesen und Dividende wird quartalsweise gezahlt. Von einer stabileren Wirtschaft profitieren Banken immer.

mfg
Steve!
Glaubt jemand noch daran in diesem Leben einen DAX zu sehen der zwei Tage am Stück fällt?!?! ;)

Vorwärts immer, rückwärts nimmer! Genosse DAX will scheinbar nicht so recht korregieren. Und schon garnicht unter die alte Widerstandsmarke 5460/70 ;) Jetzt scheint man erstmal das offene Gap von gestern oben schließen zu wollen.

Dann wird sich zeigen, ob man auf neue Hochs aus ist oder ob man kurzfristig nicht doch lieber die zweite Stufe der Korrektur einleiten wird. Werde bei Gapschluß d.h. ca. 5435 eine Shortposi kaufen (5700 k.o.) und hedgen für den Fall eines neuen Jahreshochs, d.h. ab 5560. Etwas Übermut muß sein und der Januar nähert sich seiner Mitte. Und die kleine Spanne erscheint mir ein überschaubares Risiko zu sein. So lief es zumindest im letzten Jahr :




Offenbar sind da einige Kapitalsammelstellen noch nicht ganz fertig mit ihren Neupositionierungen. Es werden zudem eine ganze Reihe neuer Fonds aufgemacht zu Jahresbeginn. Interessant wäre auch die Frage, ob die Versicherungen ihre Aktienquote an Beteiligungen weiter hochfahren. Nach den Erfahrungen von 2003 sind die Meinungen ja intern etwas gespalten zwischen Kurspflege und Sicherheitsdenken. Die Mischfond-Manager haben jedenfalls seit letzten Herbst reichlich Rentenpapiere wieder in Aktein getauscht. Wenn die großen der Branche wie z.B. eine ALV sich dazu durchringen, dann wäre der Effekt sofort zu merken. Die Jungs bewegen ja riesige Summen. Wenn die Panik bekommen geht es runter wie im März 03, wenn die aber mal wieder mehr Gas geben, dann kommt auch so ein Anstieg über 800 Punkte wie in den letzten Wochen zustande. Das wäre dann aber ein Einstieg auf hohem Kursniveau. Würde sich für die nur lohnen, wenn man glaubt es geht noch eine ganze Weile deutlich nach oben. Vielleicht würden die auch lieber nochmal auf etwas günstigerem Niveau kaufen und lassen deswegen den Markt etwas zurückkommen.

Langsam neigt sich das erste Drittel des Januars seinem Ende entgegen und das war oftmals der Zeitpunkt für eine Zwischenkorrektur. Bislang ist davon aber wenig zu merken. Wenn man die DAX Entwicklung des DAX seit Ende Okt.05 anschaut, dann wäre es langsam mal gesund zu verschnaufen. Die Amis haben wohl das Gefühl sie müßten aufholen was sie in 2005 versäumt haben. Gegen Ende Dezember hatten die Amis den Igel in der Tasche um eben erst mit der frischen Kohle ab 2006 etwas zu pushen und nicht mehr in die Performance eines verlorenen Jahres investieren zu müssen. Da sind die alten Jahreshochs aus 2005 und z.T. aus 2002 bei SPX, DOW und NDX inzwischen überschritten. Der SK beim DOW war die letzten beiden Tage eine Witz. Zweimal genau bei 11011 geschlossen. Sind da Karnevalisten am Werk? ;) Man schaut jetzt schon mit glasigen Augen auf die nächsten Marken aus 2001. Und wenn man den S&P als wichtigsten dieser Indizes nimmt, dann ist der noch nicht am nächsten horizont. Widerstand angekommen. Der wäre bei ca. 1315/20. Die Region um das Retracement 1254 wurde im alten Jahr zwar mehrmals noch von oben angetestet, aber ohne wirklich zu brechen. Ist also erstmal nach unten gut abgesichert. Sollte der SPX nochmal unter 1250/54 gehen, dann würden einige Bauchschmerzen bekommen. Somit wäre für den SPX noch ein theoretischer Spielraum nach oben von 25/30 Punkten, als von ca. 2%. Muß nicht in einem Zug geschehen, aber für dieses Frühjahr noch erreichbar.




Ob man das ausschöpfen kann hängt wohl auch davon ab, ob die laufende Gewinnsaison mitspielt. Alcoa war lau und trotzdem hat man gestern in den USA auf Tageshoch geschlossen. Sogar die lebende Kursleiche GM wurde die letzten Tage gekauft. Eine SAP hat gestern bei uns die Erwartungen überboten und ist im Anschluß als Belohnung um 3,5% gefallen. http://de.biz.yahoo.com/11012006/36/aktie-fokus-sap-analyste… . Also etwas uneinheitlich z.Z. die Reaktionen. Offenbar will man mehr schlechte News hören und weniger gute;)



Ölpreis explodiert weiter vor sich hin wie in den letzten 3 Jahren überhaupt und besonders in der Zeit nach dem 15.12. Hatte dieses Phänomen schonmal Anfang Dezember hier im Thread erwähnt . Wer danach gehandelt hat war sicher nicht unzufrieden in den letzten Wochen. Denke da dürften auch einige Schieflagen bei den Shorties mitschuldig gewesen sein. Die hatten gehofft dieses Jahr würde der Winter nicht stattfinden und der am schnellsten wachsende Energiefresser China würde bei Kerzenlicht in die Kältestarre fallen. War etwas leichtsinning. Denke nach der letzten raschen Aufwärtsbewegung wird der Ölpreis etwas konsolidieren ohne aber wirklich weit zurückzufallen. Denke über 60$ wird man bleiben, um dann später wieder gegen 67/68 $ zu streben. Dafür könnten auch die steigenden Spannnungen zwischen dem Iran und der westlichen Welt sorgen. Im Ölpreis steckt ja auch eine Psychokomponente.

Winter Asien leidet unter Rekordkälte und Schneechaos
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-394130,00.html

10.01.2006 - US-Ministerium: Öl und Gas bleiben teuer
http://www.boerse-go.de/news/print.php?ida=391239&idc=2|3|4|…

OPEC-Präsident fürchtet Knappheit am US-Benzinmarkt
http://de.biz.yahoo.com/09012006/341/opec-praesident-fuercht…

Streit mit Iran : USA halten sich militärische Option offen
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-394488,00…

FTD - Ölexperten erwarten weiteres Boomjahr - Marktberichte
http://www.ftd.de/bm/ma/38047.html?mode=print

Ölpreis Ist teuer, bleibt teuer
http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,druck-3936…


Offenbar sind die Amis mal wieder nicht ganz schuldlos:

USA Geheimoperation Merlin
http://www.spiegel.de/spiegel/inhalt/0,1518,druck-394018,00.…


Und der Markt erwartet immer stärker, daß die EZB nicht nur bis 2,75% in diesem Jahr erhöhen wird, sondern sogar bis 3% geht. Zumindest nimmt die Zahl derjenigen zu die über 2,75 tippen. Die 2,5% im März scheint abgemachte Sache zu sein. Also steigende Zinsen und rasant steigende Aktien passen nur bedingt zusammen. Die jüngst invertierte Zinskurve in den USA deutet auf Risiken für das zweites Halbjahr 06 hin. Die aktuellen Konjunkturprognosen haben mal wieder im Kleingedruckten stehen man erwartet dabei einen Ölpreis von 50$ -x. Die Alternativszenarien werden seltsamerweise nie in den Medien berichtet. Und wenn man als Ursache für den Anstieg die Antwort "Glück" hört, dann ist etwas seltsam. Mit Glück bekommt man 6 Richtige im Lotto.

BDI/Thumann: 2006 "mit Glück" 1,7% bis 1,8% Wachstum möglich
http://de.biz.yahoo.com/11012006/341/bdi-thumann-2006-glueck…


Denn wenn der Ölpreis gegen 80$ wandern sollte, dann wird eine Fußball WM oder eine Erhöhung der MwSt. ab 2007 in Deutschland die Weltkonjunktur auch nicht davon abhalten sich etwas abzukühlen. Manche werden sagen: 80$? Unwahrscheinlich! Aber Preise in der Spitze über 70$ hat Anfang 2005 wohl auch keiner erwartet und sie kamen trotzdem. Hohe Preise wird es vermutlich solange erstmal weiter geben wie die Nachfrage aus Fernost mit diesem hohen Tempo weitersteigt.

Die FTD-Zinsumfrage für den Monat Januar


Wer schonmal etwas auf dem Rückzug ist scheint die Münchner Rück zu sein. Offenbar ist einigen der letzte rasche Anstieg nicht ganz geheuer gewesen trotz der riesigen Hurrikanschäden im 3. und 4. Quartal. Vielleicht wollen aber auch einige Anleger nicht wieder im kommenden Herbst dauernd die Wetterkarte der Karibik studieren müssen . http://de.biz.yahoo.com/01012006/299/stuermische-zeiten-vers…



Momentan treibe ich mich wieder etwas bei Werten rum die nicht so im Fokus stehen, z.B. wie PAQ , AAGN etc. und nehme da dann auch zwischendurch Gewinne mit wenn es technisch ratsam erscheint. Die großen Werte laufen z.Z. etwas heiß. Wer da noch 20 oder gar 30% in 2006 bringen kann wird immer schwerer zu tippen. Besonders da die zweite Jahreshälfte wohl Ermüdungserscheinungen erkennen lassen sollte. Da schaue ich etwas in der zweite und dritten Reihe nach Werten die jetzt aus einer temporären Delle kommen könnten und wo das Sentiment gerade nicht so gut ist. Ansonsten trade ich wie gehabt Euro/Dollar und Öl. Irgendwo ist immer Bewegung......

gruß
rhinestock
[posting]19.615.884 von Steveguied am 09.01.06 12:24:35[/posting]Hi Steve

Wie ich sehe ist die B.M. angekommen :) Freud mich dich mit neuem Elan zu sehen. Dein Bauchgefühl könne sich noch als nicht unbegründet erweisen. Es gibt gewisse Dinge wie z.B. die jüngst invertierte Zinskurvs in den USA die zu Sorge veranlaßt. Und wenn man sich die Kursentwicklung des jüngsten IPO Neosino anschaut, dann ist die Lage 99/00 geradezu harmlos gewesen. Keine medizinische Studie über Wirksamkeit des Mittels, 50.000 Euro Umsatz, 350.000 Minus gemacht in 2005, 5 Mitarbeiter und dann eine Marktkapitalisierung von 150. Mio Euro. Echt ein Witz
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/postingsa…
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/postingsa…

Bist also auf Brasilien gestoßen. Wirst hiermit zum Südamerika-Regionalleiter ernannt. Bin nämlich in Bezug auf den Teil der Erde etwas schlecht auf dem Laufenden. Habe mich nur bzgl. des Telekommunikationsmarktes mit der Region beschäftigt wg. der Telefonica. Also Energieprobleme dürften die Brasilianer weniger haben. Die Autos können mit Alkohol aus Zuckerrohr fahren und das Wort Zentralheizung kennt da auch keiner;)

Telefonica erholt sich zwar etwas vom Schock der O2 Übernahme, aber die Perspektive für Kurse über 14 Euro sehe ich erstmal nicht, zumal der Schuldenstand durch die Übernahme wieder steigt und die Preise im Mobilfunk stetig erodieren. Der Abverkauf zum Jahresende hin war bei allen großen Telkos zu sehen, auch bei Vodafone oder Dt. Telekom. Denke die wurden Opfer des Window Dressing. Die Fonds haben die Seuchenwerte des Jahres 2005 rausgekegelt. Vielleicht sind jetzt wieder einige rein um Dividende zu kassieren und sich dann wieder zu verabschieden.



Das Rating wird jedenfalls erstmal gesenkt und damit steigen die Kosten für Kreditaufnahme. Ob die Gewinne mit dem Umsatzwachstum schritthalten ist zu bezweifeln. Ähnliches hörte man ja auch von Ricke zuletzt. EU genehmigt jedenfalls den O2 Kauf

Mittwoch 11. Januar 2006 - Fitch stuft Telefonica-Rating auf "A-" herunter
http://de.biz.yahoo.com/11012006/341/fitch-stuft-telefonica-…

Dienstag 10. Januar 2006 - Telefonica übertrifft 2005 eigene Umsatzerwartung
http://de.biz.yahoo.com/10012006/36/telefonica-uebertrifft-2…

Dienstag 10. Januar 2006 - Telefonica setzt nach Akquisitionen auf Finanzstärke
http://de.biz.yahoo.com/10012006/341/telefonica-akquisitione…

ROUNDUP: Telefónica hält für milliardenschwere O2-Übernahme EU-Auflagen ein
http://de.biz.yahoo.com/10012006/36/roundup-telef-oacute-nic…


======================================

Rio Tinto wurde gerade wieder von GS positiv erwähnt. Der jüngste Einbruch war wohl auch ein Folge von schlechtem Wetter.

http://www.newratings.com/analyst_news/article_1175611.html
http://www.newratings.com/analyst_news/article_1174893.html
http://news.morningstar.com/news/DJ/M01/D10/200601100350DOWJ…


Über Rio Tinto hatte ich ja auch schon hier im letzten halben Jahr gelegentlich gepostet. Besonders über manche recht heftige Preiserhöhung gegenüber ihren Kunden. Da werden manche Stahlhersteller erstmal geschluckt haben. Solange die Rohstoffpreise hoch bleiben werden die weiter die Profiteure bleiben. Die müssen nur aufpassen nicht mehr Minien zu erschließen als es auch für längere Zeit Absatz gibt. Ist eben sehr zyklisch der Sektor. Ich habe als Rohstoffverarbeiter seit längerer Zeit die Norddeutsche Affinerie im Depot. Denen ist der Anstieg der Kupfernachfrage auch gut gekommen. Also Rohstoffe bleiben ein Thema solange die Hausse weiter läuft. Besonders in China.

Der Chart den du reingestellt hast sieht aus als würde gerade eine 5-wellige Aufw.bewegung zu Ende gehen die nun korregieren sollte. Dabei sollte man den Aufw.tr. im Auge behalten der seit Mai 05 steigt. Kurse unter 2,350 wäre ein Signal für eine klare Eintrübung. Würde mit einem Einstieg in der momentanen Situation vielleicht erstmal etwas warten bis die überkaufte Situation sich etwas abgebaut hat.

gruß
rhinestock
Hi Steve

Werde wir mal später nochmal Unibanco etwas näher anschauen. Hättest du den Wert nicht mal vor 2 Jahren erwähnen können? ;) Sind echt schon sehr gut gelaufen. Dagegen sieht ein Deutsche Bank oder einen Commerzbank ja alt aus.

Um auf diesem Niveau noch aufzuspringen müßte man schon genau wissen was der Motor dafür sein sollte. Man müßte halt auch wissen wie stabil Brasilien und die Region die kommenden Jahre bleibt. Nach dem großen GAU mit argentinischen Staatsanleihen zucken viele europäische Anleger beim Wort Südamerika erstmal zusammen. Die Gefahr von schwankenden Währungsparitäten ist auch latent vorhanden. Als spekulative Beimischung also event. zu gebrauchen, wenn man etwas Background Kenntnisse hat.



gruß
rhinestock
Nach den enttäuschenden Zahlen von Alcoa nun heute direkt die Gewinnwarnung von DuPont hinterher. Auch für den Insolvenzkandidat Nr.1 GM ist heute kein Blumentopf zu gewinnen. Da müssen die anderen 27 Werte aber schon kräftig strampeln um den Dow über 11.000 zu heben. Wenn man wieder bei 11011 landet bekomme ich zuviel. Offenbar ist man aber in den USA noch nicht beeindruckt und schickt weiter frisches Geld an die Arbeit. Man will scheinbar die Psychomarke knacken um private Anleger zu locken. Dabei sollte man jetzt möglichst über 10950/60 bleiben. Wenn die weitere Gewinnsaison so läuft, dann wird es noch den einen oder anderen Tag etwas spaßig werden. Bei IBM hört man in letzter Zeit auch schon hinter der Hand Unkenrufe. Also mal schauen wie festgetackert die Scheuklappen der Bullen sind. Peugeot hat heute auch schonmal gezeigt was bei den Autoherstellern in Europa kommen könnte. Offenbar hinterlassen die Preiskämpfe Spuren bei der Marge

http://de.biz.yahoo.com/11012006/341/skeptiker-peugeot-margi…
http://de.biz.yahoo.com/11012006/85/peugeot-stagnierenden-ab…

Die Zahlen der US-Lagerbestände haben nur kurz den Ölpreis gedrückt, um dann (wie in 95% der Fälle auch) das zu machen was der Markt will. Der Weltverbrauch wird längst nicht mehr nur durch die USA diktiert. Zudem stehen noch zwei kalte Monate bevor. Also für große Preisrückgänge ist kaum Spielraum, zumal auch die Iranfrage immer weiter in den Mittelpunkt rückt. Denke sobald die Wahl in Israel gelaufen ist dürfte man den Ton noch weiter verschärfen. Sollte der Ölpreis weiter steigen, dann könnte natürlich auch wieder die Frage auftauchen, ob lediglich zwei weitere Schritte der FED reichen werden um der steigenden Inflation zu begegnen oder ob noch mehr Schritte folgen müssen? Bernanke wird sich stärker als Opa Al an der Inflation orientieren.
Habe den DAX Short von heute doch eben wieder zum kk 5535 verkauft. US Börse ist mir etwas zu gut gelaufen trotz DuPont Gewinnwarnung und steigendem Ölpreispreis. DOW deutlich über 11.000. Da will wohl noch etwas frisches Geld an die Arbeit. Werde jetzt erstmal beobachten, ob es dem DAX gelingt ein neues Jahreshoch zu markieren.
Könnten die Zahlen von France Telekom ein Warnsignal für DTE Aktionäre sein? Sind ja beide ähnlichen Märkten ausgesetzt. 2006 dürfte wohl für die Telkos das nächste Seuchenjahr werden. Besserung ist jedenfalls keine zu sehen. Das Festnetz ist nurnoch Umsatzbringer und die Mobilfunktöchter kommen unter Margendruck durch Discounter in einem immer weiter gesättigten Markt. Und Vodafone hat zuletzt gemeldet das UMTS wohl auch 2006 keinen Durchbruch erleben wird. Ähnliches meldeten auch einige Handyhersteller.



Der CEO Ricke erzählt ja seit ein paar Monaten, daß der Umsatz nun wichtiger als Gewinn wäre und daher eine Steigerung der Rendite keine Firmenziel mehr sei. Wie soll bei solchen Ansprüchen den Kurs aus den Hufen kommen?

dpa-afx - Mittwoch 11. Januar 2006, 19:43 Uhr
France Telecom senkt Wachstumsprognose für 2005 - Höherer Konkurrenzdruck


PARIS (dpa-AFX) - Die französische Telefongesellschaft France Telecom hat ihre Jahresumsatzprognose für 2005 wegen des höheren Konkurrenzdrucks gesenkt. Nun werde ein Proforma-Umsatzwachstum zwischen zwei bis drei Prozent erwartet, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Paris mit. Bisher war der Telekomkonzern von drei Prozent ausgegangen. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) soll in 2005 weiter bei 18,5 Milliarden Euro liegen. Auch für den organischen Cashflow bestätigte France Telecom die bisherige Prognose von sieben Milliarden Euro. Die nachlassende Geschäftsentwicklung, die sich im dritten Quartal gezeigt habe, hätte sich im vierten Quartal fortgesetzt, teilte der Telekommunikationskonzern am Mittwoch mit. Für 2006 peilt France Telecom ein Proforma-Umsatzwachstum von etwa zwei Prozent an. Des Weiteren plant das Unternehmen, neue Dienstleistungen anzubieten und weitere Investitionen zu tätigen. Dadurch werde die Bruttomarge "um ein bis zwei Punkte" sinken, hieß es.

==============================================
Das BIP in Deutschland war nun doch unter 1% in 2005 mit 0,9% . http://de.biz.yahoo.com/12012006/341/tabelle-de-bip-gesamtja… . Da half auch das Wort Exportweltmeister mal wieder nichts, da wieder mal ein Nullwachstum bei den privaten Konsumausgaben stattfand. Was unser BIP alleine zu bewegen scheint sind die Anzahl der Werktage pro Jahr (siehe 2004) und weniger was Politiker in die Kameras säuseln. Zudem sollte man endlich den EU Stabilitätspakt in den Mülleiner werfen. Stabilität wäre zwar wünschenwert, aber ständige Wahlkämpfe verhindern eine Politik die sich danach richtet.

dpa-afx - Donnerstag 12. Januar 2006, 09:33 Uhr
ROUNDUP: Deutsche Wirtschaft 2005 um 0,9% gewachsen - Defizitgrenze verfehlt


FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft hat 2005 trotz des boomenden Exports etwas an Schwung eingebüßt. Gleichzeitig verfehlte Deutschland zum vierten Mal in Folge die Defizitgrenze von drei Prozent. Die Aussichten für das laufende Jahr seien aber weiter positiv. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe im vergangenen Jahr real um 0,9 Prozent zugenommen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag nach ersten Berechnungen in Frankfurt mit. Volkswirte waren im Schnitt von 1,1 Prozent ausgegangen. 2004 war die Wirtschaft nach drei Stagnationsjahren um 1,6 Prozent gewachsen. Dabei hatten fünf zusätzliche Arbeitstage ;) das Wachstum um rund 0,5 Prozent nach oben getrieben. 2003 war die Wirtschaftsleistung noch um 0,2 Prozent geschrumpft. Für das laufende Jahr rechnet nicht nur die Bundesregierung mit einem deutlichen Anziehen des Wachstums. Die Regierung zeigt sich mit ihrer Wachstumsprognose von 1,5 bis 1,8 Prozent optimistisch wie seit Jahren nicht mehr. ;) Auch die Wirtschaftsforschungsinstitute hoben in jüngster Zeit gleich reihenweise ihre Wachstumsprognosen an. Das Münchner ifo Institut ist dabei besonders optimistisch )und rechnet für 2006 mit einer Zunahme von bis zu zwei Prozent. Insgesamt sei für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2005 eine moderate, aber noch labile Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen gewesen, sagte der Präsident des Bundesamtes, Johann Hahlen. Die Entwicklung sei zum Jahresende aber mit Risiken behaftet geblieben. Ein breit angelegtes und sich selbst tragendes Wirtschaftswachstum lasse sich weiterhin nicht beobachten :(.

EXPORTMOTOR LÄUFT AUF HOCHTOUREN

Wachstumsmotor im abgelaufenen Jahr waren die Exporte. Sie erhöhten sich dank der boomenden Weltwirtschaft um 6,2 Prozent und damit nur etwas schwächer als im Vorjahr (2004: +9,3%, 2003: +2,4%). Die Importe kletterten um 5,0 Prozent nach einem Plus von 7,0 Prozent 2004. Der Exportüberschuss habe 0,7 Prozentpunkte des BIP-Wachstums ausgemacht, hieß es. Weiterhin schwach blieben die privaten Konsumausgaben. Sie stagnierten im abgelaufenen Jahr. 2004 waren sie um 0,6 Prozent gestiegen. Dagegen schrumpften die Konsumausgaben des Staates um 0,4 (Vorjahr -1,6) Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen kletterten um 4,0 (+2,6) Prozent, während die Bauinvestitionen um 3,6 (-2,3) Prozent zurückgingen.

DEFIZITGRENZE VERFEHLT

Deutschland hat im vergangenen Jahr zum vierten Mal in Folge die Defizitgrenze von drei Prozent verfehlt. Das Defizit habe 78,0 Milliarden Euro und damit 3,5 Prozent des BIP betragen, berechnete das Bundesamt. Der Europäische Stabilitäts- und Wachstumspakt sieht eine Obergrenze von 3 Prozent bei der Neuverschuldung vor. 2004 hatte das Defizit bei 3,7 Prozent und 2003 bei 4,0 Prozent gelegen. Ökonomen gehen davon aus, dass Deutschland auch in diesem Jahr gegen den Stabilitätspakt verstößt. Auch die Bundesregierung rechnet angesichts eines milliardenschweren Konjunkturprogramms mit einer Neuverschuldung von mehr als drei Prozent./jha/rw

============================================

Viele der Institute die in den letzen Wochen wieder fleißig Prognosen für 2006 geschätzt haben hatten vor 12 Monaten noch ein 05er BIP im Bereich 1,4-1,6% gesehen. Also deswegen kann ich mit deren neuerlichen Prognosen nicht viel anfangen, da Abwärtsrevisonen im 3-Monatstakt bei denen in den letzten 3 Jahren zum Standart gehörten.

Ranking: Die besten Konjunkturforscher 2005
http://ftd.de/pw/de/35049.html

20.10.2005 Falsch gerechnet :Konjunkturforscher legen gern exakte Prognosen vor – und liegen meist daneben.
http://zeus.zeit.de/text/2005/43/Prognose-Qual_


Schade das `Superminster` Clement nicht mehr im Amt ist. Der hatte immer so dermaßen übertrieben, daß dessen Aussagen zum BIP Wachstum geteilt durch zwei der Sache am nächsten kamen. Und weil man in den letzten Jahren aus wahltaktischen Gründen von Politikern gezielt belogen wurde oder die Würfelschätzungen der Wirtschaftsinstitute auf immer kleinere Flamme gedreht werden mußten, wundert einen dieser Artikel nicht. Optimisitisch sind die Rentner, da für die das Thema Arbeitslosigkiet gegessen ist.

SPIEGEL ONLINE - 11. Januar 2006
Wirtschaftswachstum : Deutsche zweifeln am Aufschwung


Hamburg - Seit Wochen übertreffen sich Ökonomen in immer optimistischeren Wachstumsprognosen, auch Politiker beschwören den Aufschwung. Doch beim Wahlvolk kommt die frohe Botschaft nicht an: Eine Mehrheit der Bevölkerung glaubt nicht an den prophezeiten Konjunkturschub. Von den unter 30-Jährigen erklärten in einer Umfrage für den "Stern" 60 Prozent, sie glaubten nicht an einen Aufschwung in diesem Jahr. Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es 61 Prozent, bei den 45-bis 59-Jährigen 57 Prozent. In der Mehrheit optimistisch sind nur die Menschen über 60 Jahre: 59 Prozent dieser Gruppe sind überzeugt, dass es wirtschaftlich voran gehen wird, 40 Prozent halten dies für unrealistisch. Damit zweifelten insgesamt 54 Prozent der vom Meinungsforschungsinstitut Forsa Befragten daran, dass der prognostizierte Konjunkturschub 2006 tatsächlich eintritt. Und dass, obwohl Ökonomen;) wie Politiker;) inzwischen weitgehend einhellig mit einem ordentlichen Wirtschaftswachstum rechnen. Erst gestern erklärte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung bei der Vorstellung seines Konjunkturbarometers für Januar: "Die positive Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Produktion seit Anfang des Jahres 2005 setzt sich fort." Bereits Anfang Januar hatte das Institut als letzte der großen Wirtschaftsforschungseinrichtungen seine Konjunkturprognose für 2006 und 2007 auf 1,7 beziehungsweise 1,2 Prozent hochkorrigiert. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hält inzwischen ein Wachstum von bis zu 1,8 Prozent in diesem Jahr möglich Gebhard Flaig, Leiter der Konjunkturabteilung des Ifo-Instituts sprach kürzlich sogar von bis zu zwei Prozent Wachstum
.
===============================================

Vielleicht sollten die Jungs bei ihren Szenarien dazu schreiben welche Bedingungen damit verknüpft sind. Ölpreis <50$ oder >70$? Fallende US-Zinsen im zweiten Hj. und weiterhin niedrige Zinsen der EZB, Euro/Dollar bei 1,15, oder 1,35?, keine Ausbreitung der Vogelgrippe nach Mitteleuropa, endlos brummende Weltkonkunktur, Deutschland wird Fußballweltmeister, etc, etc,...

Aber wer liest schon später nach was vor 12 Monaten geschrieben wurde. Also trägt man eben etwas dicker auf wie z.B. das IFO Institut. Und der Glos hat via Amt (siehe Vorgänger Clement) ohnehin die Brille mit den dicken rosa Gläser zu tragen. Wenn man 2006 bei real 1,3-1,4% landen könnte, dann wäre es zwar im Vergleich zu alten Zeiten noch immer lausig wenig, aber bei dieser Stimmungslage der Bevölkerung wahrscheinlicher als 2% vom IFO. Die Binnenkonjunktur wird auch 2006 nicht der Knaller, auch wenn es etwas schwachen Rückenwind gibt. Fußball-WM und Vorzieheffekte wg. der MwSt.Erhöhung sind nur temporär, aber keine echte Wende im Verhalten. Das Q1/07 könnte daher auch lau werden als Folge der Vorzieheffekte. Sollte zudem die Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr, wie von vielen inzwischen erwartet wird, etwas abkühlen, dann wird die Hauptsäule des BIP Wachstums, der Export, auch etwas weniger wachsen und so die Effekte bei der Binnenkonjunktur wieder etwas aufzehren.

gruß
rhinestock
ciao @ rhinestock & @all,

habe deine message im IFX-thread gelesen;)
bin derzeit ja nur mehr, bzw. noch in IFX und AHOLD (marginal) und EM.TV (richtig dicke) investiert...;)
bei Pleiderer (KK 6,50) VK (15.20) und MAN (KK 27,80) VK (43) habe ich nach einem jahr so richtig schön kasse machen können:lick::lick::lick:

..übrigens war ich wirklich fast ein 3/4 jahr unterwegs, ich kenne wahrscheinlich jetzt jede marina der karibik und habe die vorjährige Hurricansaison leider hautnah erleben dürfen:D
sind echt ein paarmal böse von den ausläufern der Hurricans erwischt worden, speziell zwischen Venezuela festland und Isla Margarita sind wir in echte seenot geraten:(
aber das kann ja alles einen echten seebär nicht erschüttern...;)

bin jetzt ein wenig in Salzburg schifahren (ein wahnsinn die haben schnee wie im bilderbuch auf den bergen) und nach dem heute meine Ahold so schön gestiegen ist:lick: gibt´s noch ein paar zünftige Jagatee auf der Schihütte:laugh:

werde mich wieder melden, ciao;)
Da hat der DAX am Freitag mal etwas weiter korregiert. Ein Wunder! Sofort rot im Kalender anstreichen! Davon wird man noch seinen Enkeln erzählen können wie das damals war als der DAX nochmal für einen Tag unter 5500 Punkte fiel ;) Schade, habe den DAX Short am Mittwochabend zu früh bei 5535 glattgestellt. War halt etwas SaftyFirst. Wollte keinen Verlust am Donnerstag riskieren wg. der guten US Vorgaben. In der Stimmung der letzten Wochen kann man sich vor Übertreibungen nie sicher sein, auch wenn die Zeit Mitte Januar eigentlich eher dafür bekannt ist tech. Abwärtskorrekturen zu bringen. War halt einen Tag zu früh dran. Hatte nicht erwartet, daß der DAX ein Doppeltop bei 5555 bildet, sondern sich die Abw.korrektur bereits nach einem niedrigeren Rebound bis event. 5535/40 dann wieder fortsetzen würde. Hab mich dann Donnerstag/Freitag um andere "Baustellen" im Depot gekümmert, z.B. AAGN verkauft und PAQ nochmal aufgestockt und manche Werte, z.B. Vivendi, im Langzeitdepot auf den Prüfstein gestellt. Daher hatte ich keine Zeit mich wieder um einen neuen DAX Shorteinstieg zu kümmern. Schauen sollte man nächste Woche, ob die ALV es schafft die Marke 129/130 zu verteidigen. Sonst droht eine Korrektur bis in die Region 125/24 bzw. runter zum unteren BB. Das sollte nach 4 Monaten keinen erschrecken. Wäre gesund mal wieder etwas weiter zu korregieren als nur bis zum 20 Tage Durchschnitt. Der Aufw.tr. würde dadurch ja nicht gleich gebrochen. Und 20% Abstand zur 200er war zuletzt etwas zuviel des Guten.


Die MUV2 macht es gerade vor wie es geht. Da wäre eine weitere Korrektur bis zum 38,2%RT bei ca. 108,80 kein Drama, sondern ebenfalls erstmal nur gesund. Erst bei einem Bruch der horizont. Unterstützung 106/07 wären Sorgenfalten berechtigt.


Denke nach dem Feiertag der Amis am Montag wird dann die Zahlensaison so richtig eröffnet mit so Werten wie Intel, IBM, Ge oder Citigroup. Schwer zu sagen was da kommt. Muß man wohl wieder kurzfristig reagieren und beobachten wie die alten Jahreshoch aus 2005 verteidigt werden bei SPX, NDX und INDU

WOCHENVORSCHAU: Termine bis zum 20. Januar 2006
http://de.biz.yahoo.com/13012006/36/wochenvorschau-termine-2…


Die Amis haben sich jedenfalls am Freitag zum Handelsende hin nochmal etwas aus dem sumpf gezogen, ohne aber wirklich groß zu rebounden. Naja, muß man auch nicht unbedingt vor einem langen WE erwarten. Der Dow hat jedenfalls nicht unter dem alten 05er Jahreshoch geschlossen.


Also mal schauen, ob das bewußt so gemacht wurde. Die Quartalszahlen nächste Woche werden es zeigen. Besonders an Tech.werte scheint man hohe Erwartungen zu haben. Da sind einige zuletzt kursmäßig recht gut gelaufen. Man glaubt wohl da hätten beim Weihnachtsgeschäft einige ordentlich pofitiert. Die ganzen Hersteller von Tech-Gadgets, Digicams, Handys, Flatscreens, etc. und deren Bauteilehersteller wie z.B. die Chipproduzenten sind ja nun unter Erfolgsdruck zu beweisen, daß diese Erwartungen gerechtfertigt sind. Was bisher gemeldet wurde in der Zahlensaison war eher durchwachsen. Alcoa war z.B. nicht gerade ein guter Auftakt und die Gewinnwarnung von DuPont auch nicht schön. Da sollten die kommenden Firmen mal etwas positiv überraschen damit die Stimmung nicht schlechter wird. Die US Konjunkturdaten vom Freitag waren auch nicht so prall: höher als erwartet Lagerbestände, geringer als erwartet Einzelhandelsumsätze und höher als erwartete Produzentenpreise. Und dazu die nächste Enttäuschung durch Lucent. Die sagen das Geschäft in Asien würde nicht mehr so gut laufen. Könnte also auch andere Netzwerkausrüster treffen wenn es eine marktweite Terndenz wäre. Also mal schauen wie z.B. eine Siemens, Alcatel oder Ericsson bei uns sowas findet. Siemens war ja als gewichtigster DAX Wert in den letzten Wochen einer der Hauptmotoren die den DAX so rasch nach oben gezogen haben. Gegen Wochenschluß waren dann einige der DAX Schwergewicht etwas schwach auf den Beinen. Wenn eine Telekom, Allianz, SAP und Siemens gemeinsam korregieren, dann wird es den anderen Werten schwer fallen das auszugleichen. Aber auch im DAX ist erstmal die Frage, ob ähnlich wie in den USA überwundene Widerstandsmarken als neue Unterstützung zunächst einmal verteidigt werden oder ob man eine Korrektur sieht die den Namen verdient. Im DAX wäre z.B. nun das alte 02er Hoch im Bereich von 5450/70 so eine Marke. Wäre dann aber eine sehr magere Korrektur von knapp 100 Punkten auf die den letzten 800 Punkte Anstieg seit Ende Oktober. Also da wäre eine techn. Korektur bis zumindest 5360/80 schon eher mal nötig um wirklich neuen Atem zu holen. Wenn man bis zum unteren BB durchpendeln könnte anstatt am 20 Tage Durchschnitt schon wieder nach oben abzudrehen dann würde sich auch kein Bulle dabei einen Zacken aus der Krone brechen. Denn wenn der letzte Anstieg ab den 4760 Punkten bis zum 38,2% Rt durchkorregieren würde, dann wäre man nochmal um gut 100 Punkte tiefer im Bereich 5250/60. Aber dafür fehlen im moment glaube ich (noch) die echten "bad news". Und der Januar ist nicht unbedingt der Monat für so große Korrekturen. Dafür ist eher Platz in den wärmeren Monaten.



Schauen wir also mal was die Quartalszahlen bewegen. Vielleicht wird die Korrektur ja doch etwas größer. Am nächsten Freitag ist zudem noch kleiner Verfallstag. Könnte auch manchen Wert bewegen.

gruß
rhinestock
[posting]19.615.884 von Steveguied am 09.01.06 12:24:35[/posting]Hi Steve

Habe mir nochmal die von dir erwähnte Unibanco angeschaut. Habe ich das richtig verstanden, daß du dort schon investiert bist oder hattest du die nur auf der Watchlist? Die Bank hat übrigens eine gute Informationsübersicht in englisch auf ihrer HP. Müssen die wohl auch haben, da sie ja auch noch in den USA gelistet sind. Aber allgemeine Informationen von außen über die brasilanischen Bankensektor ist nicht so einfach zu finden.

Donnerstag 5. Januar 2006, 14:00 Uhr
Handelsblatt.com - Brasiliens Banken glänzen


SAO PAULO. - Brasiliens Finanzbranche ist herausragend in Lateinamerika. Dort arbeiten die nach Aktiva größten Privatbanken der Region. Sie erwirtschaften in diesem Jahr die höchsten Gewinne ihrer Geschichte. Internationalen Bankhäusern machen sie das Leben schwer: Vor vier Jahren besaßen die Auslandsbanken noch 30 Prozent der Bankaktiva. Inzwischen sind nur noch rund ein Fünftel in ausländischer Hand. Das ist im restlichen Lateinamerika ganz anders: In Mexiko etwa halten die Auslandsbanken über 80 Prozent der Aktiva. Die ausländischen Institute ärgert die geringe Präsenz in Brasilien, denn dort sind die Renditen besonders hoch: "Noch nie waren die Rahmenbedingungen für die Banken in Brasilien so günstig wie heute", sagt Bankanalyst Pedro Guimarães von der Investmentbank Pactual, "sie verdienen an Staatsanaleihen und Krediten gleichzeitig."

Entsprechend gewaltig sind die Halbjahresgewinne von Brasdesco (1,115 Mrd. Dollar) Itaú (580 Mill. Dollar) und Unibanco (363 Mill. Dollar) ausgefallen, den drei mit Abstand größten Privatbanken Lateinamerikas. "Auch für nächstes Jahr rechnen wir mit weiterem Wachstum und steigenden Gewinnen", heißt es bei JP Morgan in einer Studie über das brasilianische Bankensystem. Denn die Einkommensquellen der Banken werden in absehbarer Zeit nicht versiegen. Das größte Wachstum verzeichnen sie im Kreditgeschäft: So ist das Kreditvolumen im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt bis November des Jahres 2005 von 27 Prozent auf 30,5 Prozent gewachsen. "2006 wird das Kreditvolumen weiter steigen", erwartet Altamir Lopez von der Zentralbank. Das liegt am sinkenden Leitzins und dem anhaltenden Wachstum Brasiliens.

Für die Banken ist das Kreditgeschäft extrem renditeträchtig – trotz der hohen Ausfallquoten: Für Privatkredite nehmen sie durchschnittlich 60,4 Prozent Zinsen im Jahr ;). Für Sollzinsen auf dem Konto berechnen sie sogar horrende 149 Prozent ;). Konsumentenkredite kosten den Ratenzahler durchschnittlich 136 Prozent ;) im Jahr. Das ist viel Geld, auch wenn rund jeder dritte Kreditnehmer nicht pünktlich zurückzahlt. Die Banken arbeiten mit enormen Zinsspannen: Für sehr gut rentierende Festanlagen, die nur Privatanleger ab Einlagen von umgerechnet über 40 000 Euro erhalten, zahlen sie maximal 19 Prozent Zinsen im Jahr – "bessere Zinsen für Festanlagen gibt es auf dem brasilianischen Markt nicht", sagt Finanzanalyst Marcelo DAgosto von der Investmentbank Fortune.

Um diesen lukrativen Markt zu sichern, haben sich die Großbanken in den letzten Jahren eine heiße Übernahmeschlacht geliefert. Sie errichten zudem mit Supermärkten, Kreditkartengesellschaften und Einzelhändlern große Netze für Konsumentenkredite. Die weltweit rekordhohen Zinsen erklären sich einerseits durch den trotz erster Lockerungen immer noch hohen Leitzins von rund 18 Prozent im Jahr. Denn der sichert den Banken profitable Alternativen für Anlagen – weshalb sie ihr Geld nicht mit niedrigeren Margen verleihen müssen, denn sie machen traditionell ihre Gewinne mit Staatsanleihen. Weil die Regierung die Zentralbank auf Inflationsziele verpflichtet hat, werden die Zinsen auch weiterhin hoch bleiben, um die Geldentwertung im Rahmen zu halten. "Der harte monetäre Kurs der Zentralbank macht Brasilien weiterhin zum rentabelsten Bankenmarkt in Lateinamerika", heißt es beim Unternehmensberater Austin Assis.

Rekordzinsen

Starke Politik Brasiliens Regierung hat sich die Inflationsbekämpfung auf die Fahne geschrieben. Deswegen liegt schon der Leitzins der Notenbank bei 18 Prozent. Solange das Land seine Schuldenproblematik nicht in den Griff bekommt, ist nicht mit einer wirklichen Entspannung der Geldpolitik zu rechnen. Schwache Kunden Die Kunden haben den Banken gegenüber eine vergleichsweise schwache Position. Daher zahlen sie für Kredite zum Teil sogar dreistellige Prozentsätze als Zinsen. Besonders teuer sind Kontoüberziehungen und Konsumentenkredite. Auf der anderen Seite bekommen sogar gute Kunden weitaus weniger für Anlagen, so dass den Banken eine extrem hohe Spanne bleibt.


=======================================
Hier auch ein paar Ecken zum checken:

http://finance.yahoo.com/q?s=UBB
http://finance.yahoo.com/q/ae?s=UBB
http://www.freeway.tur.br/deutsch/brasiliende/wirtschaft/all…
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2005-11/artikel-…
http://aktien.onvista.de/snapshot.html?ID_OSI=90959

Scheint so als ob viele Strategen für Brasilien auch 2006 noch optimistisch bleiben und das Momentum solange anhält wie die Rohstoffpreise hoch bleiben. Offenbar haben da US Fonds in den letzten Monaten stärker zugekauft. Hat den Aktienkkurs natürlich jetzt schon auf ein recht hohes Level getrieben bei dem natürlich das Chance/Risiko Verhältnis nicht mehr so schön ist wie vor 6 Monaten. Hättest du doch mal eher was gesagt ;)

MarketWatch - Oct. 24, 2005
GLOBAL INVESTOR : Lonely bull - Third strong year for Latin America tests investors` mettle


LOS ANGELES (MarketWatch) -- The old adage that all good things must come to an end has some investors in Latin America on edge after almost three years of exceptional stock-market gains. Latin America has been a standout on the global stage. Surging commodity prices have boosted domestic spending power and fiscal coffers. Mutual funds dedicated to the developing region rose 49% annualized for the three years through Oct. 20, according to fund-tracker Lipper Inc.. Money managers and strategists say [b}Latin America`s outlook over the next year hinges on several key economic outcomes.

"In 2006, we face a moderately deteriorating global environment, with rising interest rates in the U.S., oil prices likely to stabilize in the high 50s to low 60s, and a modest slowdown of global growth in China," said George Hoguet, emerging markets strategist with investment firm State Street Global Advisors. Lighter demand for Latin American goods from both the U.S. and China, for example, is a real possibility. Yet while such external pressure might curb Latin America`s stunning investment returns, it isn`t likely to derail momentum. "The question is will we have a positive year in emerging markets in 2006 in light of this environment? The answer is yes, and Latin America will continue to do well, particularly Brazil," Hoguet said.

Attractive equity valuations and prospects for lower interest rates, especially in Brazil, are reasons for optimism, Hoguet added. Politics also will factor, he said, with major elections in Brazil and Mexico, among others, over the coming year. The biggest wild card is the U.S. and China. If these economies continue to grow strongly, Latin America should perform well, Hoguet said. "Commodity prices are likely to remain high, and the other point to bear in mind is that relative to 1998 and the Asian crisis years, the fiscal situation of Latin countries and governments is a lot better," he added.

Mining gains

Brazil is the clear favorite for investors in Latin America. In the MSCI Emerging Market Free Index, which serves as a benchmark for many Latin American funds, allocation to Brazil ranks third behind Korea and Taiwan, at nearly 11%., with Mexico at just over 6% and Chile at 1.9%. Brazil has benefited from its natural resources. U.S.-listed shares of iron-ore producer Companhia Vale do Rio Doce, or CVRD , for example, are up 31%, so far this year as China demand continues to keep prices high. The stock is a popular pick among mutual fund managers. U.S.-listed shares of another fund-manager favorite, state-controlled oil company Petroleo Brasileiro SA , or Petrobras, are up 53% this year on the back of soaring crude prices. Chile has also gained from the boom in commodity prices. Pedro Martins, San Paulo, Brazil-based Latin American equity strategist for Merrill Lynch, said investors ought to take an overweight stance in Brazil and an underweight position in Mexico. Healthy domestic demand should favor Mexico, Martins said, owing to credit penetration and cheaper consumer loans. But Brazil has broader appeal, he added, with the twin engines of credit penetration and expectation for lower interest rates. "Brazil versus Mexico has something that is unique in 2006, which is strong and sizeable easing in the monetary cycle," Martins said. "That could distinguish Brazil among the emerging markets compared to Mexico, and we believe Brazil is constructing a path towards investment grade status...it could be anywhere between 2007 and 2008." Meanwhile, Brazilian stocks are at "very attractive" valuations, Martins said. Prospects for lower interest rates support other picks like supermarket chain Pao de Acucar and banking company Uniao de Bancos Brasileiros, or Unibanco SA .

_________________________________________________

Die inländischen Banken können sich offenbar gut gegen die ausländ. Banken behaupten. Ist natürlich ein Pluspunkt in der Waagschale. Wäre natürlich dann zu fragen, ob sich da auch Übernahmephantasie in dem Wert versteckt weil dadurch einem Ausländer schneller Eintritt in den brasilianischen Markt gelänge. Nach dem schnellen Anstieg würde ich erstmal einen Rücksetzter abwarten anstatt jetzt noch aufzuspringen. Denn dafür ist mir die Aussicht auf weitere Stabilität in Brasilien nicht wirklich vertraut genug. Bei den Zinssätzen im Kreditgeschäft klingeln mir jedenfalls die Ohren. Da sind ja unsere hiesigen Kredithaie geradezu Wohltäter. Da Unibanco stark mit Exporteuren ihre Geschäfte macht (50% der Geschäftskunden sind Exportuere) und ist hier vieles davon abhängig wie die Weltwirschaft boomt könnte der Wert auch einer gewissen Zyklik unterliegen. Unterstellt man es wird sich gegen Jahresende das Wachtumstempo der Weltwirtschaft nach drei Boomjahren wieder abkühlen, dann wird auch diese Bank das spüren. Werde aber mal ein Auge auf dem Wert lassen und event. mal dann eine kleine Beimischung erwägen mit einem klaren SL.
_______________________________________________________________

gruß
rhinestock
[posting]19.724.973 von Rhinestock am 15.01.06 16:25:14[/posting]Schöne Zusammenfassung! :)

Ich glaube viele würden sich über eine gute Longchance beim DAX freuen :look:....unteren BBD wären natürlich optimal....was man letzte Woche beobachten konnte war, dass die Realtive Stärke des DAX zur USA doch sehr gelitten hat....Die Anleger bekommen langsam Höhenangst....ich schieb es mal auf den wieder stärkeren Euro!
[posting]19.679.089 von DALMARE am 12.01.06 17:09:17[/posting]! :) Welcome back Dalmare :)!

Dann habe ich ja nicht so falsch gelegen mit meinem Tip wg. deiner plötzlichen Funkstille. Scheinbar warst aber mehr in der Karibik und vor Südamerika unterwegs als in der Südsee. War wirklich kein gutes Jahr um sich dort unten rumzutreiben.

Deine Route sah wohl eher so aus :


Hatten das Wetter da unten letzten Herbst hier im Thread oft genug als Diskussionsthema. Naja, zum Robinson Crusoe hat es zum Glück bei dir nicht gereicht. Bist ja heil wieder in unseren Breitengraden gestrandet. Ist aber auch gerade eine nette Umstellung vom Meeresrauschen jetzt hin zum Pistensausen bei dir. Den Einkehrschwung zum Jagertee beherrschst du offenbar noch recht gut ;)

Bin meim stöbern in IFX Boards erst letzte Woche wieder zufällig über ein Posting von dir gestolpert. Dachte schon du wärst vielleicht mit dem Jackpot in den börsenfreien Ruhestand getreten. Hätte dich ja auch noch in Diskussionen um AAPL, RIMM, DE, SIRI, etc. erwartet. Wäre nicht verkehrt gewesen vor zwei Jahren alle Ahold Shares in Jobs Äpfel zu tauschen. Aber hinterher ist jeder klüger. Immerhin haben sich die Holländer besser gehalten als z.B. Walmart. War aber auch eine günstigere Wechselkursentwickung in 2005 als in 2004.


Hast dir ja kein einfaches Diskussionpflaster ausgesucht mit IFX. Seit langem ein Wert der die Gemüter spaltet ohne dabei wirklich in die eine oder andere Richtung auszubrechen.

Steve hatte sich da auch schon gelegentlich seine Gedanken gemacht. Der Wechsel des CEO hat anders als z.B. bei HP nicht wirklich geholfen. Der IPO ist auch nicht so ganz unumstritten. Wer will sich eigentlich auch am Verlustbringer Nr.1 beteiligen? Besser wäre es vielleicht die Sparte in ein Joint Venture mit Micron einzubringen. Würde aber mal auch Geldbedarf bei dem IPO unterstellen. Daher muß man jetzt einen Teil versilbern um beim Restbereich investieren zu können. Ich dachte aber auch keiner kauft den Minusmacher Spansion AMD ab. Und trotzdem gab es das IPO, wenn auch auf einem deutlich gesenkten IPO Ausgabekurs. Die einzige Firma die offenbar mit dem ganzen Trubel um Chips und die Speicherbranche halbwegs klar kommt ist offenbar Samsung.

Aber die haben aber auch ein besseres & breiteres Produktportfolio wie IFX. Zudem drehen die im Kopsi in den letzten Monaten etwas heftig am Rad. Ob das auf Dauer gut geht bleibt auch etwas zu bezweifeln.

KOSPI, DAX , DOW :


Bei EM.TV ist auch die Lage auch nicht so richtig durchsichtig. Man plant ja den Eintritt ins Wettgeschäft. Aber bislang sieht man da erstmal nur die möglichen Vorlaufkosten zurollen ohne echt abschätzen zu können wann dann der Rubel rollt und in welcher Höhe. Sollte man aber jedenfalls noch vor der WM machen. Bislang hat der Klatten einen guten Job gemacht. Ist ja kein leichtes Erbe bei den Vorgängern. Vielleicht werde ich da auch nochmal aktiv auf der Käuferseite. Bislang liegt ja das dicke Doppeltop den Interessierten schwer im Magen. Also ein Sprung über 4,75 könnte da manche mentale Bremse wieder lösen. Ebenso aber auch ein Rutsch unter die Region 3,70. Also da warte ich erstmal auf eine Entscheidung.


MAN war gut gewählt. Bei Pfleiderer hast du damals das richtige Einstiegsnäschen gehabt als der CEO selber so reichlich gebunkert hatte. Ausstieg war auch gut gewählt und zudem aus der Spek.frist ;) Wie ich sehe bist du auf der Suche nach neuen "Spielzeugen". Wäre schön wenn du hier gelegentlich mal wieder vorbeischaust und etwas über mögliche Kandidaten schreibst.

gruß
rhinestock
Avatar