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+++Medigene+++ Zahlen !!! - 500 Beiträge pro Seite



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Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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· 2003: Operativer Verlust von 29 Mio EUR und Jahresfehlbetrag von 31
Mio EUR im Rahmen der Unternehmensprognose

· Prognose 2004: Vervierfachung des Umsatzes, Halbierung des Verlusts

Martinsried - San Diego, 4. Februar 2004. Das deutsch-amerikanische
Biotechnologie-Unternehmen MediGene AG (Frankfurt, Prime Standard:
MDG) hat nach vorläufigen Zahlen den Jahresverlust im Geschäftsjahr
2003 auf 31 Millionen Euro verringert (2002: 39 Mio. EUR). Der
operative Verlust EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) beträgt 29
Millionen Euro (32 Mio. EUR) bei Umsätzen von knapp 2 Millionen Euro
(3 Mio. EUR). Zum 31. Dezember 2003 verfügte das Unternehmen über
einen Bargeldbestand von gut 21 Millionen Euro. Damit liegt das
Jahresergebnis im Rahmen der zu Beginn des Jahres 2003 von MediGene
abgegebenen Prognose.

Für das Jahr 2004 erwartet sich das Unternehmen eine Vervierfachung
der Umsätze auf 8 Millionen Euro sowie eine Halbierung des Verlusts
auf 15 Millionen Euro. Der Bargeldbestand wird Ende 2004
voraussichtlich 10 Millionen Euro betragen. Die deutliche
Ergebnisverbesserung im Jahr 2004 wird MediGene durch die Vermarktung
des ersten Medikaments Eligard® sowie infolge der im Jahr 2003
umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen erzielen. Eligard® wird auch
in den nächsten Jahren als stetig wachsender Umsatzträger wesentlich
zum Ergebnis von MediGene beitragen.

Kontakt
MediGene AG, Email: investor@medigene.com, Fax: ++49-89-8565-2920
Julia Hofmann, Public Relations, Tel.: ++49-89-8565-3324
Dr. Michael Nettersheim, Investor Relations, Tel.: ++49-89-8565-2946

Ende der Mitteilung euro adhoc 04.02.2004
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Rückfragehinweis:
Jessica Kern
Tel.: +49 (0)89 8565 2986
E-mail: j.kern@medigene.com

Branche: Biotechnologie
ISIN: DE0005020903
WKN: 502090
Index: CDAX, Prime All Share, Prime Standard, Technologie All Share
Börsen: Frankfurter Wertpapierbörse / Geregelter Markt
Niedersächsische Börse zu Hannover / Freiverkehr
Berliner Wertpapierbörse / Freiverkehr
Bayerische Börse / Freiverkehr
Hamburger Wertpapierbörse / Freiverkehr
Bremer Wertpapierbörse (BWB) / Freiverkehr
Börse Düsseldorf / Freiverkehr
Baden-Württembergische Wertpapierbörse / Freiverkehr

Autor: news aktuell (© news aktuell),07:40 04.02.2004
bin mir nicht so genau im klaren, bin natürlich sehr negativ eingestellt zu medigene. warten wirs ab, wie siehst du die zahlen??
Die zahlen sind scheisse ... aber die aussichten sind nicht schlecht....nur papier ist geduldig ;)

ZockerGruss
guten morgen klacks,

auch hier im Verlusteboot??? ob ich nachlege, da warte ich erst mal die Eröffnung ab.:eek:
mdg legt nun die karten auf den tisch


der kurs dürfte weiter nur eine richtung kennen und sich beschleunigen nach unten
Ich weiss gar nicht was ihr wollt, die Nachricht ist super. Die Kohle reicht noch bis 30.06.2005, danach schmeissen wir alle raus und kassieren im Jahr 6 Mio Euronen von yamanouchi. Das spesenfrei bis auf die Buchhaltung.

Wenn die dieses Jahr nicht noch was bringen, was spätestens im Januar 2005 einen Umsatzbeitrag liefert von 13 Mio Euro p.a. braucht keiner das Licht mehr ausschalten. Darum kümmern sich dann nämlich die oberbayerischen Stadtwerke.
Haben die eigentlich noch den Sitz in San Diego? Nur wegen evtl. Sitzverlegung und Chapter 11 und so?
@CC,
das du ein seltsamer Investor bist, weiß ja jetzt jeder interessierte.
Von was für Zahlen gehst du aus? Offensichtlich nicht von den heutigen!

Bestand Liqui Ende 2003 21mio
zum Jahresend ca. 10mio.
Also cashverbruach ca. 11 mio/Jahr bei stark anziehenden Umsätzen.
Warum soll dann im Januar 2005 bzw. spätestens 30.6.2005 das Licht ausgehen? :confused:

Klar, wenn die Planungen verfehlt werden usw. kann es schlimmer gehen, als es heute veröffentlicht wurde, aber dein Szenario deckt sich nicht mit der heutigen Meldung.
Sorry eck, richtiges Rechnen hat mit seltsam nix zu tun. Du musst noch die 8 Mio Euro Umsatz (von denen 1-2 Mio Zinsen sind, die dann nicht mehr zur Verfügung stehen) berücksichtigen. 11 + 8 = 19

Haste in der Aufregung, das man überhaupt was von Medigene hört bestimmt vergessen.
gruss,
cybercoach, der hier immer noch raus will (aber bis dahin lasst mich bitte nicht alleine - im Keller ist es so dunkel)
#1 von Biotecchi 26.03.03 08:25:41 Beitrag Nr.: 8.988.199 8988199
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Ups - der Verlust ist höher ausgefallen, als erwartet;
#4 von Zimtzicke 26.03.03 08:39:27 Beitrag Nr.: 8.988.306 8988306
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | historischer Thread
..da muss man Biotecchi mal Recht geben: Medigene ist und bleibt ein hochgezockter Schmuh-Laden..

Was hat sich eigentlich geändert, ausser das noch weniger Geld in der Kasse ist?????
Ob die Planungen realistisch sind, weiß ich auch nicht,
aber wörtlich steht es so:

Zum 31. Dezember 2003 verfügte das Unternehmen über
einen Bargeldbestand von gut 21 Millionen Euro.
....
Der Bargeldbestand wird Ende 2004
voraussichtlich 10 Millionen Euro betragen.


Und wenn du das fortschreibst, stimmt dein Horrorszenario einfach nicht. Und sollte der Umsatz in 2005 noch weiter anziehen, was nach Markteinführung eigentlich zu erwarten sein sollte, dann schiebt sich der Zeitpunkt bis der cash ausgeht noch weiter raus.

Für dein Zeitziel zur Pleite müssten die ja in 2005 bis Juni plötzlich 10 mio im Halbjahr raushauen. :laugh:
Eck, mal ganz vernünftig:

Überhaupt nicht gut. BARGELDBESTAND 21 Mio plus 8 Mio Umsatz = 29 Mio. Davon sollen zum Jahresende 10 Mio überbleiben, macht Kosten von 19 Mio Euro. In diesen 8 Mio Umsatz sind 1-2 Mio Zinsen enthalten. In 2003 ist der Umsatz um 33% gefallen von 3 auf 2 Mio. Der soll jetzt vervierfacht werden auf Basis 2003. Auf Basis 2002 sind das aber nur 2,6 mal soviel.
Wieso macht Medigene in 2003 1 Mio weniger Umsatz? Woher kommt der denn überhaupt??? Kann ja nur Zinsertrag sein!!!
Wieso nur 8 Mio Umsatz in 2004?? Die Zahlungen von Yamanouchi sind doch wesentlich höher! Wo bleiben denn die Royalties? Sind die in dieser Prognose schon drin? Dann gute Nacht Marie, denn das heißt, das Medigene noch Kohle hat bis zum 31.06.2005 im besten Fall und das Leuprogel das Sterben nur um 1 Jahr verlängert hat. Die müssen um zu überleben noch dieses Jahr Kooperationsverträge und weitere Produkte bringen, sonst haben die in 2005 kein Geld mehr um weiter zu machen.
Medigene geht davon aus, das nach Zinsen (auf noch vorhandenes EK) gerade mal 6 Mio überbleiben dieses Jahr und da sind Meilensteinzahlungen und Royalitier drin. Wieviel bleibt denn dann noch nächstes Jahr kleben, ohne Meilensteinzahlungen????????
@CC,
ich behaupte nicht, dass die tolle Zahlen haben, und dass das ganze nicht auch schiefgehen könnte.

Natürlich muss Medigene (wie jede andere Firma weltweit auch) in 2004 am Geschäftserfolg weiterarbeiten um zu überleben. Daimler wäre noch schneller pleite, wenn sie ab jetzt nichts mehr machen würden.... Das ist doch insofern eine Binsenweisheit.

Und die Kosten von 19 mio stehen doch für einen immer noch beachtlichen Forschungsaufwand. Da kann man, bevor man Pleite geht, garantiert auch Projekte strecken usw.

Ich wette mit dir, dass im Sommer 2005 noch nicht das Licht ausgeht.
@eck: Entschuldigung angenommen.
Hoffe auch, das denen noch was einfällt. Das tragikomische an dem Laden ist ja, das Sie ein paar tolle Sachen auf der Pfanne haben, aber irgendwie machen die nix draus und da meine ich nicht die grüner-Tee Derivate mit.

In der Situation sollten die Projektteams kein Auge mehr zumachen und strategische Kooperationen schließen, die die Kosten runterhauen.

Desweiteren wird es mal Zeit, das sie aus den vorhandenen Patente endlich mal die ersten Lizensierungen machen.

Na ja, auch wenn ihrs nicht gerne hört, die IR könnte auch wesentlich besser arbeiten.
04.02.2004
MediGene Marketperformer
Stadtsparkasse Köln

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von MediGene (ISIN DE0005020903/ WKN 502090) mit "Marketperformer" ein.

MediGene habe im abgelaufenen Jahr dank gesunkener Kosten seinen operativen Verlust verringert. Nach vorläufigen Zahlen werde der Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT) 29 (Vorjahr: 32) Mio. Euro betragen. Der Jahresfehlbetrag habe sich auf 31 Mio. Euro von 39 Mio. Euro im Vorjahr reduziert. Die Umsätze seien auf knapp 2 (Vj. 3) Mio. Euro gesunken.

Für 2004 rechne MediGene mit einem deutlichen Umsatzanstieg auf 8 Mio. Euro. Im laufenden Jahr sollten erstmals Erlöse aus der Vermarktung des Krebsmittels Eligard erzielt werden. Der Barmittelbestand werde Ende 2004 voraussichtlich 10 (31.12.03: 21) Mio. Euro betragen. Nach früheren Angaben erwarte MediGene etwa zwei, drei Jahre nach Marktstart Jahresumsätze für Eligard zwischen 50 und 100 Mio. Euro.

Die MediGene-Aktie wird von den Analysten der Stadtsparkasse Köln als Marketperformer bewertet.
Solange die Zahlen nicht auf dem Tisch liegen, ist diese Rechnerei doch rein spekulativ.

Für Medigene spricht, dass ab 2004 jedes Jahr die Umsätze deutlich anziehen werden - von 03 zu 04 eine Vervierfachnung und in 05 wird noch mal deutlich zugelegt.
Umsätze im einstelligen Millionenbereich dürften dann endgültig der Vergangenheit angehören.

Im Unterschied zu anderen deutschen Biotechs verfügt Medigene bereits über eine Zulassung - was bei anderen noch Spekulation ist, ist hier jetzt real.

Mal schauen, wei lange die Börse braucht, um das zu kapieren.:cry: :cry: :cry:
wie kommst du darauf, das die Umsätze jedes Jahr anziehen werden???????
Eligard wäre weltweit das erste Medikament, dass im Jahr der EInführung seinen maximalen Umsatz hat. Ausser es würde anschliessend verboten werden oder so.

Ansonsten ziehen bei allen üblichen Medikamenten die Umsätze allerwenigstens 2 bis 3 Jahre an.
Noch ein paar Sachen meinerseits:

1. Demnächst endet die Phase-3-Studie zu Polyphenon in Europa, Anfang 2005 auch in den USA: Kosten werden gesenkt. P-3-Studien sind die teuersten.

2. 2004 und 2005 sind die Meilensteine laut Medigene wichtiger als die Tantiemen für Eligard (Quelle: Interview im aktuellen 4investors weekly) - für weitere Zulassungen usw. Davon wird die Massen im kommenden Jahr erwartet.

3. Partnerschaften für HSV und Poly sind der Knackpunkt. (Vgl. genanntes Interview)

usw. ...

M.E. ist Medigene mit der Prognose auf bestem Weg, das Finanzloch zu umschiffen und die Existenz der Firma zu sichern - und damit die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Technologie zum tragen kommen kann.

Ich fürchte, für alle Kurzfristigen: Bis der Kurs anspringt, kann es dauern. Wochen, Monate oder länger.
@Biotecchi: Sehe ich auch so, habe mich schon innerlich drauf eingestellt, bis Dezember zähneknirschend zu warten um die Verluste wieder reinzuholen.
Entscheidend ist für mich die HSV Geschichte, weil da richtig neue Musik drinsteckt.
Man sollte vielleicht mal Überlegen auszusteigen und woanders weiter zu Traden.
Ihr macht den gleichen Fehler wie ein Rookie.
In den sauren Apfel beißen und weiter geht das Geschäft.
Hat den Vorteil (falls ihr Steuern zählt)ihr könnt den Verlust geltend machen.
Gruss Joe
Welchen Verlust? Habe gut 100 Prozent plus... bin eben sehr viel früher eingestiegen, als viele andere.

Und: Habe außerdem GPC Biotech (seit heute aber ein paar Stück weniger - SL), Actelion (ein potenzieller Vervielfacher)... usw.

Traden: Mache ich nicht, kann ich nicht. Brauche ich nicht.

CU
Biotecchi
Ach - das wäre auch noch zu sagen:


MARTINSRIED (dpa-AFX) - Das deutsch-amerikanische Biotech-Unternehmen MediGenewill den Umsatz von bisher prognostizierten 8 Millionen Euro für 2004 in 2005 auf 16 Millionen Euro verdoppeln.
MediGene AG - Wichtige Meilensteine - 04.02.2004
Biotech-Unternehmen will Umsatz vervierfachen und Verluste halbieren

(smartcaps-Redaktion Frankfurt am Main)


Eligard - mit diesem Namen sind bei MediGene AG sehr hohe Erwartungen verknüpft. Denn das erste von einem deutschen Biotechnologie-Unternehmen zugelassene Medikament wird „als stetig wachsender Umsatzträger wesentlich zum Ergebnis" beitragen, heißt es bei dem Biotech-Unternehmen aus Martinsried bei München. Wenn das Krebsmittel in diesem Jahr erstmals Erlöse abwirft, erwartet das deutsch-amerikanische Unternehmen denn auch eine Vervierfachung der Umsätze auf 8 Mio. Euro sowie eine Halbierung des Verlusts auf 15 Mio. Euro.

Doch bereits die Zahlen des abgeschlossenen Geschäftsjahres zeigen: Es geht aufwärts. Das defizitäre Biotech-Unternehmen hat dank gesunkener Kosten den Jahresfehlbetrag 2003 um 8 Mio. Euro auf 31 Mio. Euro verringert. Nach vorläufigen Zahlen wird der Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT) 29 Mio. Euro (Vorjahr: 32 Mio. Euro) betragen.

Dass die Umsätze 2003 von drei auf knapp zwei Mio. Euro gesunken sind, erklärt IR-Sprecher Michael Nettersheim mit der Tatsache, dass bei dieser Position in erster Linie Kostenerstattungen von Pharma-Partnern wie Schering und Aventis zu Buche schlagen würden, die in diesem Jahr weniger umfangreich gewesen seien. Zum Jahresende verfügte MediGene über einen Bargeldbestand von gut 21 Mio. Euro und liegt damit im Rahmen seiner Prognosen.

Zulassung im Dezember

Es sind jedoch weniger die Zahlen des vergangenen Jahres als vielmehr die Perspektiven, die in Martinsried für beste Stimmung sorgen: Schon zwei, drei Jahre nach dem Marktstart des Prostatakrebsmittels nämlich soll Eligard für Jahresumsätze zwischen 50 und 100 Mio. Euro sorgen.

MediGene hatte sich bereits im April 2001 von einem US-Unternehmen die exklusiven Vermarktungsrechte für das Krebsmittel in Europa gesichert. Als das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) dem Biotech-Unternehmen im Dezember dann die erste deutsche Zulassung für ein Einmonatsdepot von Eligard alias Leuprogel erteilte, hatte MediGene damit nach Angaben von Vorstandschef Peter Heinrich ein „neues Stadium der Unternehmensentwicklung erreicht" (siehe smartcaps-Bericht vom 2. Dezember 2003: MediGene AG - Prostata-Mittel Leuprogel zugelassen).

Markteinführung im ersten Halbjahr

Inzwischen hat das BfArM auch die Zulassung für die Dreimonats-Dosierung erteilt, was nach Angaben von MediGene dem gängigen Applikationszyklus entspricht. Spätestens zur Jahresmitte werde der MediGene-Vermarktungspartner Yamanouchi in Deutschland den Marktstart für die Einmonats-Dosierung vornehmen, kündigt IR-Sprecher Michael Nettersheim an. Nach dem Referenzland Deutschland - das rund ein Drittel des europäischen Marktvolumens entspricht - wolle Europas zweitgrößter Pharmakonzern im Bereich Urologie dann im „Verfahren der gegenseitigen Anerkennung" auch andere europäische Schlüsselmärkte angehen. In der Schweiz ist bereits die Marktzulassung beantragt, weitere Zulassungen sollen möglichst zeitnah noch in Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien erfolgen, so Nettersheim.

Profitieren von jedem Meilenstein

MediGene profitiert unmittelbar von diesen weiteren Zulassungen: Wie in der Branche üblich erhält das Unternehmen von Yamanouchi neben einer Vorauszahlung über vier Mio. Euro in den kommenden Jahren Meilensteinzahlungen von insgesamt knapp 20 Mio. Euro. 2004 und 2005 werden diese Meilensteinzahlungen etwa ähnlich umfangreich sein, ab 2005 erwartet Nettersheim dann steigende Einnahmen durch die vereinbarte Umsatzbeteiligung.

Nicht ausschließen will Nettersheim auch, dass noch eine Viermonats-Dosierung von Eligard entwickelt wird. In den Vereinigten Staaten sei diese bereits zugelassen und ein großer Erfolg. Im Aktienkurs haben sich diese Aussichten bereits unmittelbar bei der Eligard-Zulassung im Dezember niedergeschlagen, als das Papier auf 7,74 Euro gestiegen ist. Die heute veröffentlichten Zahlen sorgen dagegen für wenig Bewegung: Der Kurs sinkt gerade mal um 1 Cent auf aktuell 6,38 Euro.
MediGene AG - Wichtige Meilensteine - 04.02.2004
Biotech-Unternehmen will Umsatz vervierfachen und Verluste halbieren

(smartcaps-Redaktion Frankfurt am Main)


Eligard - mit diesem Namen sind bei MediGene AG sehr hohe Erwartungen verknüpft. Denn das erste von einem deutschen Biotechnologie-Unternehmen zugelassene Medikament wird „als stetig wachsender Umsatzträger wesentlich zum Ergebnis" beitragen, heißt es bei dem Biotech-Unternehmen aus Martinsried bei München. Wenn das Krebsmittel in diesem Jahr erstmals Erlöse abwirft, erwartet das deutsch-amerikanische Unternehmen denn auch eine Vervierfachung der Umsätze auf 8 Mio. Euro sowie eine Halbierung des Verlusts auf 15 Mio. Euro.

Doch bereits die Zahlen des abgeschlossenen Geschäftsjahres zeigen: Es geht aufwärts. Das defizitäre Biotech-Unternehmen hat dank gesunkener Kosten den Jahresfehlbetrag 2003 um 8 Mio. Euro auf 31 Mio. Euro verringert. Nach vorläufigen Zahlen wird der Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT) 29 Mio. Euro (Vorjahr: 32 Mio. Euro) betragen.

Dass die Umsätze 2003 von drei auf knapp zwei Mio. Euro gesunken sind, erklärt IR-Sprecher Michael Nettersheim mit der Tatsache, dass bei dieser Position in erster Linie Kostenerstattungen von Pharma-Partnern wie Schering und Aventis zu Buche schlagen würden, die in diesem Jahr weniger umfangreich gewesen seien. Zum Jahresende verfügte MediGene über einen Bargeldbestand von gut 21 Mio. Euro und liegt damit im Rahmen seiner Prognosen.

Zulassung im Dezember

Es sind jedoch weniger die Zahlen des vergangenen Jahres als vielmehr die Perspektiven, die in Martinsried für beste Stimmung sorgen: Schon zwei, drei Jahre nach dem Marktstart des Prostatakrebsmittels nämlich soll Eligard für Jahresumsätze zwischen 50 und 100 Mio. Euro sorgen.

MediGene hatte sich bereits im April 2001 von einem US-Unternehmen die exklusiven Vermarktungsrechte für das Krebsmittel in Europa gesichert. Als das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) dem Biotech-Unternehmen im Dezember dann die erste deutsche Zulassung für ein Einmonatsdepot von Eligard alias Leuprogel erteilte, hatte MediGene damit nach Angaben von Vorstandschef Peter Heinrich ein „neues Stadium der Unternehmensentwicklung erreicht" (siehe smartcaps-Bericht vom 2. Dezember 2003: MediGene AG - Prostata-Mittel Leuprogel zugelassen).

Markteinführung im ersten Halbjahr

Inzwischen hat das BfArM auch die Zulassung für die Dreimonats-Dosierung erteilt, was nach Angaben von MediGene dem gängigen Applikationszyklus entspricht. Spätestens zur Jahresmitte werde der MediGene-Vermarktungspartner Yamanouchi in Deutschland den Marktstart für die Einmonats-Dosierung vornehmen, kündigt IR-Sprecher Michael Nettersheim an. Nach dem Referenzland Deutschland - das rund ein Drittel des europäischen Marktvolumens entspricht - wolle Europas zweitgrößter Pharmakonzern im Bereich Urologie dann im „Verfahren der gegenseitigen Anerkennung" auch andere europäische Schlüsselmärkte angehen. In der Schweiz ist bereits die Marktzulassung beantragt, weitere Zulassungen sollen möglichst zeitnah noch in Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien erfolgen, so Nettersheim.

Profitieren von jedem Meilenstein

MediGene profitiert unmittelbar von diesen weiteren Zulassungen: Wie in der Branche üblich erhält das Unternehmen von Yamanouchi neben einer Vorauszahlung über vier Mio. Euro in den kommenden Jahren Meilensteinzahlungen von insgesamt knapp 20 Mio. Euro. 2004 und 2005 werden diese Meilensteinzahlungen etwa ähnlich umfangreich sein, ab 2005 erwartet Nettersheim dann steigende Einnahmen durch die vereinbarte Umsatzbeteiligung.

Nicht ausschließen will Nettersheim auch, dass noch eine Viermonats-Dosierung von Eligard entwickelt wird. In den Vereinigten Staaten sei diese bereits zugelassen und ein großer Erfolg. Im Aktienkurs haben sich diese Aussichten bereits unmittelbar bei der Eligard-Zulassung im Dezember niedergeschlagen, als das Papier auf 7,74 Euro gestiegen ist. Die heute veröffentlichten Zahlen sorgen dagegen für wenig Bewegung: Der Kurs sinkt gerade mal um 1 Cent auf aktuell 6,38 Euro.
Analysten-Bewertung - 04.02.04


MediGene Marketperformer


Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von MediGene (/ ) mit "Marketperformer" ein. MediGene habe im abgelaufenen Jahr dank gesunkener Kosten seinen operativen Verlust verringert. Nach vorläufigen Zahlen werde der Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT) 29 (Vorjahr: 32) Mio. Euro betragen. Der Jahresfehlbetrag habe sich auf 31 Mio. Euro von 39 Mio. Euro im Vorjahr reduziert. Die Umsätze seien auf knapp 2 (Vj. 3) Mio. Euro gesunken. Für 2004 rechne MediGene mit einem deutlichen Umsatzanstieg auf 8 Mio. Euro. Im laufenden Jahr sollten erstmals Erlöse aus der Vermarktung des Krebsmittels Eligard erzielt werden. Der Barmittelbestand werde Ende 2004 voraussichtlich 10 (31.12.03: 21) Mio. Euro betragen. Nach früheren Angaben erwarte MediGene etwa zwei, drei Jahre nach Marktstart Jahresumsätze für Eligard zwischen 50 und 100 Mio. Euro. Die MediGene-Aktie wird von den Analysten der Stadtsparkasse Köln als Marketperformer bewertet.

Quelle: Stadtsparkasse Köln
Im xetra Orderbuch stehen 15000 ST. zu verkauf aber 25000 käufer sind da!!!!
Kurse steigen und Umsätze!
Es wird recht schwierig jetzt noch zu einen gerechten Kurs einzusteigen!
Es wird immer wieder versucht mit miniumsätzen Preis zu drücken!!
Keine Stücke abgeben nicht unter 7,00€

Kurse steigen und Umsätze! ??????????????

Und was ist ein gerechter Kurs? Willst du bei 4 einsteigen, oder darf`s etwas mehr sein?
xetra 1600 stücke zu 6,44 dann
FSE 50 STücke zu 6,33
kurs wieder mit 50 Stücke gedrückt:(
von was träumst du Nachts, ich gönne es euch von herzen, ist keine Ironie meinerseits. die haben das Vertrauen im Moment mal arg verloren:cry:
wieder typisch mit miniumsätzen kurs gedrückt:(
das kann nur einer der keine Gebühren zahlt also .....
Mal etwas Positives:

Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg haben die Aktie von SPA SI (ISIN DE0005020903/ WKN 502090) unverändert mit "buy" ein.

Nach Ansicht der Analysten seien die Prognosen für die Geschäftsentwicklung in 2004 konservativ ausgelegt. MediGene erwarte eine Vervierfachung des Umsatzes auf 8 Mio. EUR und die Halbierung des Verlusts auf etwa 15 Mio. EUR. Man gehe demgegenüber von höheren Umsätzen aus, da keine Eligard-Umsätze in Deutschland berücksichtigt seien. Beim Ergebnis passe man die EPS-Prognose von minus 1,04 auf minus 1,35 EUR an. Die Cash-burn-Rate solle deutlich gesenkt werden, so dass dem Unternehmen Ende 2004 noch 10 Mio. EUR Cash zur Verfügung stehen sollten.

Der Risikoabschlag auf den Aktienkurs von MediGene sei bisher mit geringen liquiden Reserven und mit mehreren Rückschlägen und Verzögerungen bei der Medikamentenentwicklung begründet worden. Der positive News-Flow der letzten Monate und die in diesem Jahr zu erwartenden Nachrichten über Produktentwicklungen seien jedoch positiv zu werten. Mit der konservativen Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr werbe MediGene um das Vertrauen der Investoren, die sich nach den vielen Enttäuschungen der letzten Jahre vom Unternehmen abgewandt hätten.

Die Fokussierung auf die Entwicklung der am weitesten fortgeschrittenen Produkte und eine weiterhin stringente Kostenkontrolle sollten die Verluste unter Kontrolle halten. MediGene plane den Break-even für 2005. Dennoch sollte beachtet werden, dass eine positive Geschäftsentwicklung bei MediGene die Zulassung von Polyphenon voraussetze.

Das vorläufige Ergebnis für 2003 entspreche weitgehend den Erwartungen. Man halte die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau auch im Peer-Group-Vergleich für unterbewertet.

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten der LBBW die Aktie von MediGene risikobewussten Anlegern weiterhin zu kaufen.

Gruss Sinfonie
Sag ich doch - der Kurs schreit nach einer Erholung. Hier kann schlagartig ein run stattfinden - andere haben es vorgemacht. Empfehlung: Halten oder kaufen :) :) :)
Die Erholung scheint heute bereits anzufangen.

Wird ja auch Zeit.

Und da ist ja wirklich viel nachzuholen.

Könnte nächste Woche ausgesprochen hübsch werden.

:D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D
Bei L&S

WKN
502090
Name
MEDIGENE AG N
BID
6.76 EUR
ASK
6.96 EUR
Zeit
2004-02-06 22:16:37 Uhr

Wir kommen bestimmt
;) ;)

Gruss Sinfonie


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