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Teles - der Highflyer 2004 - 500 Beiträge pro Seite (Seite 2)


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#498

Interessant:

<Der Erfolg bei der Ausrüstung der *lettischen* und *türkischen* TG im Wettstreit mit den Marktgrößten!!! >

Nun wissen wir auch, warum der Forderungsbestand um
0,9 Mio weiter zugenommen hat. Seite 7 unten Q2 Bericht. :D:D

Irgendwie erinnert mich der steifleinerne Stil von KarlP an jemanden
(`im Wettstreit, mathematisches Viertel, fulminanter Anstieg , das Ihrige `) , Dr. Kähses Zwillingsbruder vielleicht?

Gemein und tendenziös, ich weiß schon etsche :D:D

Alex
-- und die Rechenkünste des KarlP sind wirklich kabarettreif. Sie verwenden Unschärferelationen
in Teles-schen Dimensionen.

Der Q1 Umsatz 21 sei ja fast ein Viertel von 100, meint er.

4*21 = 84 , ja das ist schon FAST 100. Bis auf 19% :D:D

Wenn man 84 nochmal um 19,..% steigert kommt man auf 100!

Für dieses Jahr wurde aber eine 20 Prozentige Steigeung
AUF fast 100 versprochen, keine steigerung auf 84.
Kein Wunder dass der gute Mann Teles Aktien kauft.

Hoffe deine Messfehler sind etwas geringer, physik :D
Alex
bardoblues
Nur so nebenbei.Wer ist eigentlich KarlP?Eure Meinungen dazu.
ja, bardo, wir ärgern uns bei Messfehlern, die über 20 ppm (parts per million, oder 10^-6) liegen :D
Aber Theoretiker sind da toleranter. Da wird schon mal gerne die Lichtgeschwindigkeit=1 gesetzt :cool:
Zuweilen ist man ja froh, wenn man *das Vorzeichen* richtig hat.
Auch daran arbeitet Teles ja noch.
Hallo zusammen,

Da wir bei Messfehlern sind, der größte ist für mich die Einheit (MILLIONEN EURO) in allen von Teles veröffentlichten Zahlen: Bei der konsolidierten Bilanz und der Konzerngewinn- und Verlustrechnung für Q2/2004 (Seiten 14 und 15 des Berichts TLI104de.pdf) geht es noch; aber sobald man ins Detail geht (Sparten, Regionen, usw.), dann fangen viele Zahlen mit "0," an, so dass man den Eindruck von "Circa", "ungefähr" erhält.

Vielleicht möchte Teles gerne in die nächst höhere Liga spielen, kann es sich aber nicht leisten?:mad:

@ALEX: Du schreibst (#489): "Verschleierung des Kursverfalls durch Aktienrückkäufe aus dem BArmittelbestand!
Irgendwann gibts dafür die Rechnung, spätestens wenn die Knete alle ist oder Abschreibung fällig ist."
- Das ist falsch. Das Limit ist das deutsche Aktienrecht, wonach eine Firma nicht mehr als 10 % ihrer eigenen Aktien besitzen darf! Teles hat schon die 10 % erreicht. Jetzt ist Schluss! Es sei denn, diese zurückgekauften Aktien werden vernichtet!

@den Teles-Aktionären: Jetzt ist es aus mit dem Aktienrückkauf zwecks Kurspflege. Die Teles-Aktie hat kein Sicherheitsnetz mehr! (:D:D:D).

@denjenigen, die glauben, Teles hätte "stille Reserven":
- 1. Zurückgekaufte Aktien: Einen Gewinn daraus kann man nur dann machen, wenn der Kurs an der Börse höher ist, als der Einkaufskurs (ca. 10 €). Wann ist das der Fall?
- 2. Strato: Es ist nach IAS 39 verboten, den Buchwert einer Beteiligung zu erhöhen. Um die "stille Reserve" zu heben (Reserve = Marktwert - 250000 EUR), muss man Strato verkaufen oder an die Börse Bringen (IPO). Den Kaufpreis kann man dann als Festgeld mit den 44 Mio EURO anlegen, was die Rentabilität der Teles mit Sicherheit in die Höhe treiben wird! (:O:O:O). Anders formuliert: Was ist Teles ohne Strato? Da müsste man sofort die Recheneinheit wechseln! Dann kommen wir auf Punkt 3.
- 3. Die Patente: Da muss man unterscheiden zwischen Sky-DSL und Intrastar. Das erste ist wirtschaftlich unbedeutend (Alex hat es im Yahoo-Forum lang und breit erklärt), das zweite ist sehr abenteuerlich: In der ersten Instanz des Prozesses gegen Tellique/Plenexis hat Teles in dem Punkt Intrastar verloren, und das Urteil ist rechtskräftig (weil alle Parteien nicht mehr in Berufung gehen). Anders formuliert: Wie lange wird man noch warten, bis daraus überhaupt ein Gewinn entsteht?

Kurze zusammenfassung: Stille Reserven sehe ich nicht, aber der Professor hat mit Sicherheit noch eine Menge Überraschungen in der Tasche, IN RESERVE sozusagen!

Gruß
Patrice
Auf längere Sicht würde ich mir keine Sorgen um Teles machen.Es sind so viele Aktien in fester Hand das Herr Schindler mit einer guten Ad-hoc im Zusammenhang mit der Hausbank den Kurs zur jeder Zeit auf 10 Euro bringen kann.
So dumm wird er ja auch nicht sein ,mit den zurückgekauften Aktien Verlust einzufahren.
Das Problem liegt wo anderst. Kann man an der Börse überhaupt noch langfristig denken.Ich denke man kann nur noch mittelfristig.Was bringt es mir wenn ich von Teles auf 3 Jahre überzeugt bin,dass sie es bis zu einem Kurs von 18 Euro schaffen könnten im Gegenzug der Dax in 2 Jahren möglicherweise bei 1500 Punkte stehen wird.Und die Wette würde ich eher eingehen Dax 1500 Punkte 2006.Also muss der Gedanke im Hinterkopf immer sein Teles könnte bei einem Crash auch auf 1 Euro abschmieren.
@PINTOGrande
Du sagst es! Das langfristige (börsenrelevante)Szenario ist angesichts der Weltlage (Terror, Ölpreis & Co.) gar nicht abzuschätzen. Außerdem werden mit wachsender Armut in der Welt die Konfliktherde eher zu- statt abnehmen. Das bisschen Versklavung für 1€ die Stunde durch Hartz IV nimmt sich dagegen wie Wohlstand aus. All die Betroffenen haben wenigsten sauberes Wasser (zur Not auf dem Bahnhofsklo)... Klingt ein wenig überspitzt, aber man muss sich den Tatsachen stellen.
Laut Onkel Kostolany kann sich jeder Kurs immer wieder teilen. Ich bin der Meinung, dass bei der Teles auch 1€ je Aktie nicht die Katastrophe wäre. Haupsache, die Ideen und das Geld gehen nicht aus. Viel schlimmer wäre doch eine Pleite, so wie es jedes Jahr tausenden Firmen ergeht!
So wie sich Deutschland z.Z. politisch dem Wachstum stellt (oder besser entgegenstellt), steht der Absturz noch bevor. Der schwerfällige Bürokratenkolloss Deutschland wird nichts gegen die aufstrebenden Volkswirtschaften der neuen EU-Staaten entgegenzusetzten haben...

Onkel Schindler
@Patrice.
Du hast recht mit dem 10% Limit. Hatte ich vergessen.

Dann gibts die Rechnung vielleicht schon recht bald
bei weiter schwachem Aktienkurs --> Abschreibung im Q3 oder 4. Der Durchschnittskurs, den du mal ausgerechnet hattest, hat sich wohl noch etwas erhöht....


Außer sie lassen vorher wieder eine ad-hoc Lawine vom Stapel. Könnte aber teuer werden nach der neuen BGH-Rechtsprechung. :D
Oder Schindler kauft zu. Für den gelten keine Grenzen. :D

Schönen Abend noch, Alex
Preissenkung bei DSL für Neukunden

Nachdem mich 1&1 (United Internet) schon länger mit
dem Sonderangebot "Null Einrichtungsgebühren"
bearbeitet :D, hat heute die Deutsche Telekom nachgezogen.

http://de.biz.yahoo.com/040802/85/456zs.html

Offenbar wird der Wettbewerb bei DSL, wie wir es ja schon vermutet hatten, rauer. Schlecht für die Gewinne!
Mal sehen wann Strato nachzieht.

Alex.
VoiceIP ist auf dem Weg. In Pakistan, by Nortel.

http://biz.yahoo.com/ap/040802/nortel_pakistan_1.html


Associated Press
Nortel to Build Pakistan VoIP Network
Monday August 2, 6:38 am ET
Nortel Receives Four-Year Contract to Build Voice-Over-Internet Protocol Network in Pakistan


NEW YORK (AP) -- Nortel Networks Corp. said Monday that it received a four-year contract from Warid Telecom to build a voice-over-Internet Protocol network in Pakistan.
Financial terms weren`t disclosed. Warid Telecom is privately held by a group of investors from the United Arab Emirates.

Under the frame contract, Warid Telecom will deploy Nortel Networks` succession communication server and Passport Packet voice gateway to deliver carrier-grade telephony and data services. In addition to fixed-line long distance traffic, the Nortel Networks backbone will also be capable of carrying wireless traffic and local loop traffic for Warid Telecom`s future GSM subscribers.

"Pakistan is the first venture in Warid Telecom`s plan to provide telecommunications services to markets in the Middle East and Africa, and this contract with Nortel Networks is the first we have awarded," said Hamid Farooq, chief operating officer of Warid Telecom.
na, da muß Schindler aber nun ganz flugs Nortel verklagen. Oder am besten gleich Pakistan
:rolleyes:
#505 + #508, Patrice, gestern Abend hatte ich noch eine
Idee, wie Teles die 10% Hürde möglicherweise umgehen könnte (wenn sie sowas überhaupt ernstnehmen):
Durch Übertragung von Aktienpaketen an eine Tochtergesellschaft (z.B. Strato). Diese sind doch nicht an solche Schranken gebunden, oder? Im Gegenzug
könnte Strato an Teles Geld oder anderes übertragen, das eventuell- je nach Verrechnung:D- den Teles-Buchwert der
abgegebenen Aktien übersteigt. Teles könnte- wenn das ginge- zum Beispiel seine eigenen Aktien oder einen Teil davon bei Strato
zum doppelten Preis platzieren.:D Wäre nicht gut für Strato, aber Teles könnte formal zunächst mal einen
zusätzlichen Gewinn ausweisen. Später müsste Strato dann
vielleicht abschreiben. Wenn sie vorher verkauft würden,
ginge das natürlich nicht mehr in die Teles Bilanz ein.
Frage ist natürlich, ob man mit solchen Tricks eine Braut herausputzt. :D

Ich denke aber mich erinnern zu können, dass in den letzten Jahrzehnten manchmal Firmen, denen das Wasser bis zum Hals
stand, irgendwelche Vermögensgegenstände an Töchter
zu überhöhten Preisen übertragen haben, um die eigene Haut zu retten -oder die Töchter finanziell auszusaugen und anschließend Konkurs gehen zu lassen. Damals
wurde das nicht so öffentlich beachtet. Keine w:o Foren :D
Aber nur um einen etwas höheren Gewinn auf dem Papier zu erzielen, solche Tricks? :rolleyes:


Da ich aber wirklich keine Ahnung vom Aktienrecht habe, frage ich dich nun als Experten: Ginge das?

Ansonsten frage ich mich natürlich, was das ganze Geschwätz von Teles über die Hebung der Stillen Reserven
überhaupt soll, wenn es nach IAS gar nicht ginge, wie du schreibst. Das müssen die doch auch wissen, zumindest die Buchhalter und der CFO. Kann mir eigentlich noch nicht mal bei Teles vorstellen, dass sie etwas a-priori Unmögliches verkünden. Oder gibts auch da Hintertürchen?
Beste Grüße, Alex
Hier noch ein `aktuelles` Satire Fundstück aus sem heise- Forum zu Teles (www.heise.de/foren)
Achtung : Satire Aber wie die alten Verhaltensschemata manchen neuen gleichen
(toter Mann spielen.) ......

2. August 2004 18:50
Warum nur denke ich bei diesem Text an die Teles AG?
Theo Phylin


Vorsicht: Satire!*

Wie man als Professor mit einer grundlegend guten Idee, viel
Frechheit und wenig Sachverstand zum mehrfachen Millionär wird.

Und es begab sich zu einer Zeit, da ward dem Herrn Professor öde.
Seine eigenen Vorlesungen fand er, ebenso wie seine Studenten, zum
Einschlafen langweilig. Deshalb hatte er in der Nacht zwischen Montag
und Dienstag, als nicht nur dem Morgen graute, eine ebenso banale wie
gewinnbringende Idee.

"Ich werde ab sofort Unternehmer in einer zukunftsorientierten
Branche."

Gedacht, getan - nun denn, flugs auf und frisch ans Werk ward die
Devise des Herrn Professor Isegrimm. "Was wird die Zukunft bringen,
und wie will ich diese Zeit gewinnbringend nutzen?"

Das war der Grundgedanke, und der Herr Professor entschloss sich,
weil selbst ein Vielredner, zum Einstieg in die
Telekommunikationsbranche.

Die Welt braucht Kommunikationsendgeräte und zwar moderne, leicht zu
bedienende. Einfach in der Handhabung - noch einfacher, weil
billiger, im Lohnstückverfahren, wurde die Produktion ins benachbarte
Ausland verlagert. Arbeitswillige und billige Anlernkräfte fanden
sich schnell. So wurden denn Einzelbauteile exportiert, im Ausland zu
sehr niedrigen Lohnstückkosten zusammengebaut und die fertigen
Komponenten wieder nach Deutschland reimportiert. Noch rasch von Hand
ein Aufkleber darauf und hier verpackt - das reicht für die
Bezeichnung: "Made in Germany". Weil aber ein modernes
Telekommunikationsendgerät nicht ohne Computerprogramm (Software)
funktionieren will, musste auf die Schnelle noch ein entsprechend
"intuitiv und spielend leicht zu bedienendes" EDV-Programm her. "Plug
& Play - easy eben".

Um im heiss umkämpften Markt bestehen zu können ( ja, auch andere,
tatsächliche, Fachleute arbeiteten bereits an solcherlei Hard- und
Software), nahm der Herr Professor Isegrimm kurzerhand die
Jahrgangsbesten seines Semesters und ernannte die beiden zu seinen
Chefentwicklungsingenieuren. Die auf diese Weise überraschend zu
Titel, Arbeit und Brot Gekommenen stießen jedoch schnell an die
Grenzen ihrer Leidens- und Leistungsfähigkeit. Darum entschloss sich
die "Dreierclique" kurzerhand, ein "Call-middle" und nebenbei ihre
erste Aktiengesellschaft zu gründen. Ein "Call-middle" kostet Geld,
auch wenn man die Mitarbeiter nur gering entlohnt und in einem
dreistündigen Crashkurs: "Jetzt weiß ich alles über ISDN-Karten, EDV
und Telefonie" zum "Call-middle-Fachagenten" ausbilden lässt:

Produkte wollen verkauft sein. Das übernimmt der Fachhandel, gegen
Provision, aber ohne Beratung. Dazu hatte der Herr Professor in
weiser Voraussicht schließlich das Kundeninformationssystem, das
"Call-middle", geschaffen. Wem es als Endverbraucher nicht gelingen
wollte, die "intuitiv und spielend leicht zu bedienende Hard- und
Software" zu installieren, zu administrieren und somit erfolgreich in
Betrieb zu nehmen, dem wurde per Telefon für nur DM (damals noch)
1,86 pro Minute Hilfe angeboten.

Heute ist es nicht mehr klar zu ermitteln, warum bei der "Hotline" im
"Call-middle" unendlich viele Menschen geduldig in schier endlos
erscheinenden Warteschlangen am Telefon verharrten, um sich
ausgerechnet hier Rat und Hilfe zu erhoffen.

Vermutlich jedoch ist es nicht die Tatsache, dass der Bau und
Vertrieb der "intuitiv und spielend leicht zu bedienenden Hard- und
Software" den Herrn Professor zum Multimillionär machte - sondern die
unzähligen Anrufer seiner "Telefonhotline".

Nun, so dachte Herr Professor Isegrimm, wenn es so einfach ist, den
Menschen solcherlei Ware und die zwingend erforderliche Beratung
schmackhaft zu machen, ohne dass die Kunden gegen das
Geschäftsgebaren mit Hilfe der Verbraucherschutzverbände oder der
ordentlichen Gerichtsbarkeit gegen die Machenschaften (unzureichende
bis teilweise mangelhafte, unerfüllte Leistung) der von Herrn
Professor gegründeten Billigst AG zu Felde zu ziehen, um ihr sauer
verdientes Geld zurückzufordern, wenn das so einfach ist, dann stocke
ich mein Vermögen doch zielgerichtet auf.

"Jetzt, da ich in der Telekommunikationsbranche etwas gelernt habe,
jetzt ist es an der Zeit, in das Internetgeschäft einzusteigen".

Mangels geeignetem Brecheisen für den Einstieg in das besagte
Geschäft, entschloss sich der Herr Professor zur Gründung einer "nur
mit den modernsten technischen Mitteln" versehenen Providerfirma
(Internetzugangsanbieter). Wieder mit wenigen Mitarbeitern, dafür mit
jeder Menge Erfahrung im Bereich der Anwerbung und Ausbildung von
"Low-Cost"- Mitarbeitern ausgestattet und unter Zuhilfenahme einiger
weniger "Hochleistungsrechner", wollte das Geschäft nicht so richtig
anlaufen.

Geld, Kapital muss her und das wird in die Werbung investiert. Wie
sagt der Volksmund: "Der Mensch denkt in Bildern". Nun denn, dem
Volke kann geholfen werden. Quasi über Nacht entstand eine in
Deutschland bis dato kaum gesehene Werbeflut etlicher
Hochglanzpapiere. Bunte Bilder. Freundlich lächelnde junge Menschen,
vom Erfolg geradezu verwöhnt. Die fanden sich alsbald in jedem
Haushalt wieder. Die Werbeaussagen waren so verlockend - es konnten
nur einige Wenige den Werbeaussagen widerstehen, und so folgte ein
Vertragsabschluss dem nächsten. Es dauerte nicht sonderlich lange und
eine neue AG musste gegründet werden. Ausgestattet mit einem
medienwirksamen Namen, ward es zum Kinderspiel, die Firma zu einem
Marktführer in Deutschland zu machen. Dass dabei neben vollmundigen,
markigen Worten, Billigstpreisen und einer Fülle von mitzuliefernder
lizensierten Original-Qualitätssoftware die Rede war, tat ein Übriges
dazu. Dass "in einigen wenigen Ausnahmefällen" die Software nicht
beim Endverbraucher ankam - was soll`s? "Sie haben das Häkchen auf
dem Formular nicht angekreuzt". Eine leere Worthülse, eine gern
genutzte Schutzbehauptung, um die offerierte Leistung nicht erfüllen
zu müssen.

Ein "bedauerlicher Einzelfall"? Mitnichten, dem Autor sind zahlreiche
solcher Fälle bekannt. Der Tonfall der "kundenfreundlichen
Servicehotline" ist entsprechend. Kann Mann/Frau sich auch gut
leisten, wenn kein Name genannt, keine Telefonnummer (außer der
erwähnten "Hotline") vorhanden ist. Und wer fährt schon quer durch
Deutschland, um am Firmensitz eines der "innovativsten"
Internetprovider zu protestieren?

Die technische Entwicklung der von Herrn Professor gegründeten Firma
jedoch konnte ebenso wie die personelle, dem Kundenandrang, so nicht
gewachsen sein und ist es bis heute nicht. Die Folgen waren und sind
unter anderem permanente Leitungs- und Leistungsüberforderungen und
Mitarbeiter, die unter der Last der eingehenden Missmutsäußerungen
der unzufriedenen Kunden einfach keine E-Mailanfragen mehr
beantworteten und das Telefon für nicht mehr existent erklärten, es
kurzerhand nicht mehr bedienten.

Zwar gab es einige gutwillige Zeitgenossen, die der Firma durch
Gründung eines kostenlosen Beratungsforums zur Seite standen -
geändert hat sich an der "Leistungsvielfalt" der AG mit dem
medienwirksamen Namen jedoch sehr wenig, dem Grunde nach, also rein
tatsächlich nichts.

Für Leitungsausfälle waren immer schnell die Schuldigen gefunden: Es
waren die Anderen - die Zulieferer - die Vertragspartner, die der
Herr Professor in Zukunft mit strenger Hand führen wolle.

Solch Unterfangen kostet Geld und das nicht zu wenig. Also, eine
weitere Idee des findigen Herrn Professors: "Wenn meine Firma schon
nicht die vereinbarte Leistung bereitstellt, dann soll der "König
Kunde" dennoch zur Kasse gebeten werden, wenn`s sein muss, dann eben
zwangsweise!

Und da Geld bekanntlich nicht stinkt, jeder Cent zählt und Geld nicht
schimmeln darf - lässt der Herr Professor "säumige Zahler" durch ein
Inkassounternehmen anschreiben, unter Druck setzen und kassiert
munter für Leistungen, die sein Unternehmen nicht nur nicht erbracht
hat sondern mutmaßlich zu erbringen gar nicht in der Lage ist.

Nun mag sich die eine Leserin, der andere Leser fragen, wann hat denn
solcherlei Unverfrorenheit stattgefunden? Im Altertum?

Nein - es handelt sich um eine Satire aus dem Jahre 2000 bis 2002
nach Christi Geburt!

Und warum funktioniert das alles so reibungslos? Ohne Widerstand der
millionenfach betroffenen "Kunden", denen auch ein (teilweise
mehrfacher) Schaden entstanden ist?

Weil die Menschen dumm sind? Nein! Allerdings gibt es etliche, die
sich nicht zur Wehr setzen gegen solcherlei "Geschäftsgebaren".

Der Aufwand ist ihnen zu groß. Schreiben, anrufen, Rechtsanwalt
einschalten, Gerichtsverfahren einleiten etc.

Folglich kann eine solche Firmengründung durchaus ein
Wirtschaftsfaktor sein, mit dem Sie rechnen können - dazu benötigen
Sie lediglich menschenverachtende Kaltschnäuzigkeit.

Eine Professur ist dazu nicht zwingend erfoderlich.

* vgl. Bundesverfassungsgericht; Az.: 1 BvR 2000/96
** Alle Namen, auch Firmennamen, sind frei erfunden.
Und noch eine second-hand Information. Offenbar hat
der Teles Analyst von TUB schon den DDR-Negations-Filter
für Teles-Selbsteinschäzungen eingesetzt.
Denn in seinen Gewinnschätzungen für 2005 hat sie/er
Schindlers Geprahle vom explosionsartigen Wachstum
mit Gewinnimplosion 2005 übersetzt :D:D:D:D:D

---aus http://de.biz.yahoo.com/040803/341/4593s.html---

Dow Jones/vwd
ANALYSE/HSBC TuB senkt Teles auf "Reduce" von "Add"
Dienstag 3. August 2004, 11:20 Uhr

Aktienkurse
Teles AG Information...
745490.DE
7.40
0.00






Einstufung: Gesenkt auf "Reduce" von "Add"
Kursziel: 6 EUR
Schätzung Gew/Aktie:
2004: 0,37 EUR
2005: 0,24 EUR
2006: 0,41 EUR

Nachdem schon die Erstquartalszahlen schwach ausgefallen seien, habe Teles auch im 2. Quartal nicht positiv überrascht, heißt es von HSBC Trinkaus & Burkhardt (HSBC TuB). Der erhoffte Wachstumstreiber skyDSL bleibe ein Problem: Obwohl der Markt für Breitband-Internet im 1. Halbjahr stark gewachsen sei, habe Teles weder mit skyDSL noch mit dem Start von T-DSL davon profitiert.
+++ Benjamin Krieger Dow Jones Newswires/3.8.2004/bek/gre
Hallo Patrice, Alex, Physik und andere!

Ich fand die Hinweise von Patrice in #505 gut.

Bereits in #480 und #487 habe ich vermerkt, dass es aktienrechtlich kaum möglich sei, den Buchbestand von Strato zu erhöhen. Aus den Quartalsberichtsformulierungen gehe hervor, dass an einen Verkauf gedacht sei, der dann natürlich den Cashbestand erhöhe.

Alex schrieb daraufhin:

"Meinst du die stellen ein Sparschwein auf und jeder der 2 Mio Kunden steckt einen Hunderter rein ? "

Das ist gleich 2x falsch. Natürlich gäbe es Cash beim Verkauf. Ich schrieb außerdem von 2 Mio Domains, nicht von 2 Mio Kunden.

Und Physik in #492:

"...so hat bardoblues doch in jedem einzelnen Punkt recht."

Eben nicht.

Ein Punkt ist allerdings in deinen Ausführungen (#505) klar falsch, Patrice:

2x schreibst du, Teles hätte keine stillen Reserven. Über den Buchwert von Strato mag man sich streiten. Unbesteitbar ist er höher als 250 T€.

Eine Frage stelle ich mir:

Wie erhält man die in Aussicht gestellten 0,65€/Aktie, wo doch ein Startoverkauf nach meiner Meinung bis zu 10€/Aktie in die Kassen spült, die dann in fast voller Höhe als a.o. Gewinn ausgewiesen werden müssten.

Schon allein der Verkauf zum doppelten Preis (20€/Aktie) bringt 1€/Aktie als a.o. Gewinn, wo man doch nur vielleicht 0,30 €/Aktie braucht, um die Prognose zu erfüllen.

Dass Strato eigene Aktien zum doppelten Preis kauft, ist abwegig.

Wahrscheinlicher ist, dass Schindler selbst oder ein befreundeter Investor die zurückgekauften Aktien zu einem Preis oberhalb der 10 € übernimmt.

Die Folge:

- Vertrauen in das Unternehmen wird dokumentiert

- Kein Vorwurf der Bereicherung. Man hätte ja auch für 7,50 € über die Börse kaufen können

- Teles hält seine Prognose oder übertrifft sie. An Dividende gibt es reichlich Schotter

- Die Kurse steigen automatisch

- Kein Verlustgeschäft für Schindler (Sein Depot setzte sich aus 20 % "teuer" eingekaufter Aktien zusammen, während 80 % automatisch zum jetzigen Zeitpunkt steigen. Ich tippe sogar auf ein Gesamtplus)

- Selbst ein anderer Investor müsste beim Kauf zum doppelten Preis kein Minus machen, wie wohl er auch nicht die gesamt Menge abnehmen müsste. Vielleicht hat er ja peu a peu über die Börse gekauft. Dann übernimmt er medienwirksam zu 20 €. Dass sein Aktienpaket in die Höhe schnellt, ist gewiss. Es wäre auch nicht das erste Mal, dass sich jemand still und heimlich eingekauft hat. Ich habe selber mehrfach (leidvoll) miterlebt, dass plötzlich ein Investor anderen Aktionären ein Pflichtangebot machte, da er 90 % über die Börse gekauft hatte, immer aus meiner Sicht zu enorm günstigen Kursen. Mit Peanuts wurden die übriggebliebenen Aktionäre entlohnt. Das schließe ich bei Teles mal aus. Es sind nur 40 % auf dem Markt verfügbar. Die mickrigen Umsätze an den Börsen in Teles-Aktien sind aber bemerkenswert. Selbst am Tage der Quartalszahlen wurden nur ca. 200.000 Stück umgesetzt, die ja "angeblich" so schwach waren. Das war gerade mal 1% der gesamten Menge. Lässt man die 50 % Schindlers und die 10 % zurückgekauften Aktien unberücksichtigt, bleiben ca 9 Mio. für den Markt übrig. 200.000 davon sind auch nur ca 2 %.

Es wurden hier ja schon Spekulationen eröffnet: Entweder haben schon alle verkauft, die verkaufen wollten oder es haben schon alle gekauft, die kaufen wollten.

Ja aber: Hätte nicht ein Investor, der bei 20 € kaufen würde, den Markt nicht bei 10 € stützen müssen?

Mitnichten. Bei den geringen Stückzahlen kann man mitverkaufen, mit einfachen Mitteln den Kurs drücken, stopp-losses auslösen und unten einsammeln. Die Gleichen, die heute zu 7,50 € befreit verkaufen, werden später genauso zufrieden zu hohen Kursen einkaufen.

- die Gesellschaft könnte erneut 10 % der Aktien abgreifen, vorausgesetzt, sie hat dafür die Genehmigung der HV.

Wie bin ich hierhin gekommen? Ach ja. Teles soll keine stillen Reserven haben.

Eines verstehe ich allerdings nicht: Im Q2-Bericht steht auf S. 12:

"die für 20 Mio€ eingekauften Eigenen Aktien (deren erzielbaren und nicht ertragswirksamen Platzierungspreis die Teles wesentlich höher einschätzt)..."

Wieso wäre der doppelte Platzierungspreis nicht ertragswirksam?
# Etscheverry

Die Bemerkung
Meinst du die stellen ein Sparschwein auf und jeder der 2 Mio Kunden steckt einen Hunderter rein ? "

war als ironische Antwort auf deine
fälschliche Gleichsetzung Buchwert = Cash gesagt.

Du hattest erst einen Buchwert aus der Kudenzahl geschätzt und uns den dann
als Cash Pro Aktie verkaufen wollen.

Die Bemerkung sollte dir zeigen, dass Buchwert
eben NICHT dasselbe wie Cash ist.

Dass du deinen Unsinn und dein Unverständnis fleißig weiter kolportierst, macht es nicht besser.


Das habe ich dir aber nun schon mindestens 3 mal erklärt.
Zuletzt in #496. Verschone uns also bitte in Zukunft mit diesem
Dünnpfiff, wenn du es schon absolut nicht verstehen kannst. Besuch lieber einen Kurs Buchhaltung/Rechnungswesen aus der VHS.

Alex.
Hallo Etscheverry,

Ich versuche Deine Fragen zu beantworten und beginne beim Ende Deines Postings 515:

"Eines verstehe ich allerdings nicht: Im Q2-Bericht steht auf S. 12:
" die für 20 Mio€ eingekauften Eigenen Aktien (deren erzielbaren und nicht ertragswirksamen Platzierungspreis die Teles wesentlich höher einschätzt)..."
Wieso wäre der doppelte Platzierungspreis nicht ertragswirksam?"

Ich glaube, dass hier gemeint wird, die Wertsteigerung der für 20 Mio zurückgefkauften Aktien kann nicht aktiviert werden (nicht ertragswirksam): Einen Ertrag hat man erst, wenn man verkauft. Solange diese Aktien bei Teles bleiben wird sich die Wertsteigerung (an der Börse z.B.) nicht in einen "Gewinn" umwandeln: Die Aktien müssen weiter zum Kaufpreis (minus Abschreibungen, wenn es sein muss) aktiviert werden. Stille Reserven, also (wohlgemerkt, es setzt voraus, dass der Kurs der Teles-Aktie an der Börse wieder zweistellig wird!).

Das führt mich zum Punkt 2, Strato als stille Reserve. In meinem Posting habe ich Strato NICHT als stille Reserve beschrieben (obwohl der Buchwert, 250 000 EUR, tatsächlich viel niedrieger ist als der zu erzielende Wert, 100 MIO ?). Warum? Weil ich meine, wenn Teles Strato verkauft, dann stürzt Teles in die Bedeutungslosigkeit (und verdient in den Folgejahren kaum noch was, weil eine Festgeldanlage viel weniger einbringt als Strato!). Deshalb meinte ich: Teles kann sich nicht leisten, Strato zu verkaufen! (Darüber kann man diskutieren!)

Du schreibst, der Verkauf von Strato bringt 10 EUR per Aktie. Es gibt circa 22 Mio. Aktien. Du schätzt also den Wert von Strato auf 220 Mio. EURO. Da bist Du ziemlich alleine. Nach dem, was ich gelesen habe, sind 100 Mio. EUR realistischer (Börse Online, Euro am Sonntag, usw.). Also keine 10 EUR, sondern 5 EUR pro Teles-Aktie. Bitte, träume nicht vom Verkauf "zum doppelten Preis": Das wären 440 Mio. EUR!!!!!!!!!!!!!

Auf dem Boden der Wirklichkeit: Strato, 5 EUR per Aktie; 44 Mio EUR Cash, das sind 2 EUR per Aktie. Der Liquidationspreis der Teles ist also um die 7 EUR per Aktie zu sehen. Das wäre der Lichtblick: Viel tiefer kann sie kaum fallen (obwohl die Irrationalität der Börse manchmal noch überraschen kann).

@Alex: Der von Dir beschriebene Szenario ist möglich, aber sehr abenteuerlich (und am Rande des Betrugs, was die Beziehung zu den Aktionären angeht). Und man müsste den Käufer der Teles-Aktien (Strato) heimlich halten. Ist das überhaupt möglich?
Ich glaube, dass Schindler solche (dreckige/fast strafbare) Tricks nicht nötig hat. Er denkt wirklich an einem Verkauf von Strato (oder einer I.P.O., weil da die Käufer, je nach Laune, sehr wohl überteuerte Preise zahlen könnten).

An Alle viele Grüße
Patrice
Aus Times Sales auf w:o zu Teles

Kurs Volu Zeit
7,21 1.288 13:12:34 - - - -
7,25 5.691 13:12:34 - - - -
7,30 3.021 13:12:34

Fette Verkaufsorder von 10000 Stück :-)

Moorhuhn hast du bei der Hitze etwa kalte Füße gekriegt?
Immerhin hättest du durch cleveres Timing deiner Einkäufe damit ein schönes Urlaubsgeld eingestrichen.
:kiss:
# Etscheverry

Und außerdem wäre es gut, dur würdest das Zitat
nicht aus dem Zusammenhang reißen.

Vollständig stand da nämlich in #488


Und wieso erhöht dein so etwas pauschal geschätzter BuchWert von Strato (200 Mio) den Cashbestand von TELES
(deine 10 Euro Cash) ?
Meinst du die stellen ein Sparschwein auf und jeder der 2 Mio Kunden steckt einen Hunderter rein ?

So wird nämlich auch klar,was mit dem 2. Satz gemeint war!. Ist wohl auch jedem klar geworden außer dir...
# Patrice.
Ich glaube auch, dass Schindler ein IPO oder einen
Verkauf an einen private-equity Gesellschaft
oder an einen Konkurrenten vorziehen würde.

Die Frage ist, ob er dabei einen Preis in seinem
Sinne erzielen würde. Diese Kandidaten können aber auch rechnen und schauen sich die Gewinnentwicklung und den cashflow von Strato genau an. Außerdem möchten die dann
auch einen tiefen Blick in Bücher tun, vor dem Verkauf.

Wäre zumindest bei einem Verkauf an einen Konkurrenten
nicht unproblematisch. Und wie IPOS derzeit in Deutschland (schlecht) laufen, wissen wir auch.

Das Hin-und-Herschieben von Vermögenswerten zwischen
Müttern und Töchtern ist bei AGS auch nicht gar so
ungewöhnlich und abenteuerlich, wie du glaubst. Zum Beispiel
bei Liquiditätsenpässen wird das gerne gemacht.
Alles letztendlich eine Frage der Begründung
und fantasievolle Begründungen sind sicher
eine Kernkompetenz von Teles :D


Schönen Gruß, Alex
Bardoblues,

wer nett von dir, auch mal einen offensichtlichen Fehler zuzugeben, statt zu beleidigen und rumzupöbeln.
"wer" = "wäre" ? Egal. Ich sehe noch immer keinen Fehler
sondern lediglich deinen Versuch, einzelne Sätze
aus dem Zusammenhang zu reißen un dso so den Sinn zu entstellen.

Nochmal: Als CASH kannst du 100 Euro pro Kunde nur DANN
ansetzen, wenn du von ihm 100 Euro Cash kriegst (und nicht wieder ausgeben musst), Aber
NIEMALS kannst deine Aquisitionskosten oder ähnliches
als CASH bezeichnen, so wie du das in deinem Posting
Nr. 487 in Zeile 4-7 getan hast. Das war mit dem Sparschwein Vergleich verdeutlicht worden.
Damit wurde ja nicht behauptet, DASS sie das Sparschwein füttern mit 100 Euro, sondern es sollte zeigen
wie absurd deine Überlegung war:

Zitat aus deinem Posting #487
<
Die Berechnung ist viel einfacher: Strato verwaltet ca. 2 Mio Domains. Pro Domain müsste man sicherlich 100 € zahlen, wenn nicht mehr. Bezahlt würde die Akquisition, die Verwaltung, der Aufbau und spätere Gewinne .

Macht 200 Mio €.

Das erhöht den Cashbestand um ca. 10€/Aktie auf 12€/Aktie . >

Das sagt doch wohl alles über dein Buchhaltungsverständnis.

dazu meinte ich dann in #488
in #488

"Und wieso erhöht dein so etwas pauschal geschätzter BuchWert von Strato (200 Mio) den Cashbestand von TELES
(deine 10 Euro Cash) ?
Meinst du die stellen ein Sparschwein auf und jeder der 2 Mio Kunden steckt einen Hunderter rein ? "


Wenn du es bis jetzt immer noch nicht verstanden
hast, kann ich dir leider auch nicht mehr helfen:D:D:D


Und über DEINE zahllosen Falschaussagen zu Buchwert
und Cash und deine einseitigen Halbwahrheiten
(vergleiche mal #489) habe ich bisher von DIR übrigens noch kein einziges DEMENTI gelesen. Also wärs schön, du beginnst mal an der eigenen Nase zu kratzen.

Ich bemühe mich wenigstens, meine Fehler gleich selbst
in Ordnung zu bringen, wenn ich drauf hingewiesen werde
oder es selbst merke. Blätter mal zurück.

Von dir sieht man im ganzen Thread vorwiegend spitz-überhebliches oder Nachgeplapper der Teles-Schönfärberei.

Einfach ungenügend für einen intelligenten Menschen:D

Gruß, Alex
Bardoblues,

ich zitiere ebenfalls aus meinem Posting #487

"Mir ist bewusst, dass es bereits 1999 Spekulationen gab, Strato werde verkauft.

Es geht auch nicht um Buchbestandserhöhungen. Das dürfte aktienrechtlich kaum möglich sein.

Vielmehr steht im Q2-Bericht auf S. 11/12 " Ergänzende Ausführungen" etwas von " erzielbarer ertragswirksamer Platzierungspreis" .

D.h.: Die Verkaufsverhandlungen drehen sich um Strato."

Merkwürdig, dass du das verschweigst. Die anderen von dir zitierten Ausführungen sind weiterhin sachlich vollkommen richtig. Die 100 € pro Domain sind von mir geschätzt, was ich auch so kenntlich gemacht habe. Darüber kann man streiten. Du hattest aber vorher mit deiner dir eigenen Rechnung den Buchwert von Strato zu ermitteln versucht und von einer Buchbestandserhöhung oder anderes geschwafelt. Wer hier einen Buchhaltungskurs belegen muss, steht doch damit außer Frage.
Hallo Patrice,

vielen Dank für deine Antwort in #517. Deine Berechnungen stimmen mit meinen vollkommen überein. In einem Posting habe ich den Stratowert mit 100 Mio € angenommen, im zweiten mit 200 Mio € gerechnet. Es kommt immer darauf an, was ein Käufer zu zahlen bereit ist. Der doppelte Preis bezog sich nur auf die zurückgekauften Aktien.

Trotzdem ist dein Posting nicht durchgängig logisch. Das Wort "Platzierungspreis" bedeutet doch nichts anderes als "Verkaufspreis". Was wäre im Fall eines Verkaufs? Teles spricht von "nicht ertragswirksam".

Ebenfalls auf Seite 12 steht:

"der Buchwert von STRATO von aktuell nur rund 256 T€ (deren erzeilbarer ertragswirksamer Platzierungspreis übereinstimmend im dreistelligen Mio€-Bereich gesehen wird)"

Das Gesagte gilt doch hier genauso. Erst bei einem Verkauf sehen wir Erträge. Wieso die unterschiedliche Formulierung?
@ Etscheverry
Den Verkauf erwähnst du aber im Text erst einiges NACH der Schätzung. Insofern scheint es sich offenbar um ein Missverständnis zu handeln. Du meintest von einem Verkaufspreis zu reden, ich las eine Buchwertschätzung,
da es in den Diskussionen vorher um diese Buchwertsache
von Teles ging.
Wenn es also ein schlichtes Missverständnis war, und du mit CASH Pro Aktie
den VERKAUFSERLÖS nach VERKAUF und nicht einen
irgendwie geschätzten Wert GEMEINT HAST, dann bedaure ich meine harten
Worte IN DIESEM FALL, denn dann hätten wir jetzt bei deiser SAche die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet.
In ZUkunft werde ich einfach mal genauer bei dir nachfragen
wie du das meinst, bevor ich die Streitaxt zücke, ok?
Spart uns beiden ne Menge Tipperei.



Ansonsten wünsche ich dir noch einen schönen Tag. Alex
das wort `geschwafelt` werte ich mal als netten Sachbeitrag (wie war das mit der Charakterschwäche, nicht mit gleicher Münze heimzuzahlen) :D
Teles Aktien dringend liquidieren. Hier droht ein Desaster wie bei UUU
na, es scheint, dass einige die Herabstufung durch
HSBC-TUB erst heute nachmittag mitbekommen haben. :D

Was für ein Desaster soll da genau drohen, Bieda?
immerhin war das mal eine emotionale Lektion in Buchhaltung-Basics.
Bei wesentlich milderem Ton im Umgang hab ich früher mal von Dir Haue bekommen, Alex :D (erinnerst Du Dich:"hüstel, ein bisschen viel Selbstdarstellung. Machte eigentlich niemand hier in dieser Deutlichkeit"...oder so ähnlich).
Aber bei euch ists ja noch ganz gut gelaufen, Alex, Etscheverry. Gut gehandled!
Etscheverry, allerdings sehe ich auch, daß Dein Ursprungsposting zuweilen recht flott, in weiten Passagen zu nah an Teles`-Propaganda (Hoffnung) dran war. Und eigentlich erst durch Alex` und Patrice`s Statements auf den Boden geholt wurde.

Ich denke auch, daß Teles wohl etwas wie ein IPO von Strato versuchen wird. Allerdings das alles nur, um die eigene Prognose für das Jahresergebnis nicht ändern zu müssen?! Und dann eine Firma übrigzubehalten, die sich im wesentlichen mit fragwürdigen Patentplänkeleien beschäftigt und eigentlich *nichts* mehr produziert?
ein etwas absonderlicher Gedanke!
na, wird die Braut geschmückt?

"Sehr geehrte Teilnehmer am Investor-Forum,

hiermit möchten wir Sie auf die aktuelle Pressemitteilung unserer Tochter STRATO mit folgendem Titel hinweisen: ?STRATO Dedicated Server: jetzt 100% Backup inklusive. Überragende Sicherheits- und Komfortfeatures ohne Preiserhöhung?.

Sie finden diese Mitteilung unter: www.strato.de/full/news/index.html

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Dr. Christian Kuhse
Investor Relations
"

Warum nimmt sich Herr Kuhse nicht die Zeit, die zahllosen Fragen im Teles-Board endlich zu beantworten? Nur Hinweise auf Propaganda-Meldungen sind doch albern!

Ich warte auf die AdHoc, die verkündet, daß der Einfluß von Schindler auf das Unternehmen *beendet* wurde.
Das gibt eine Kursexplosion!
Fragt sich nur, wer Strato zu dem Preis kaufen soll? Mir fällt auf Anhieb keiner ein. Die Telekom mit ihrer Tochter T-Online zielt auf einen mehr auf Geschäftskunden gerichteten Bereich beim Webhosting und United Internet dürfte kein Geld haben für solch eine Akquisition. Im Inland bleiben dann kaum noch echte Käufer übrig, und ob sich ein Ausländer in das hart umkämpfte Hosting-Geschäft im Niedrigpreis-Sektor in Deutschland einkauft, das wage ich zu bezweifeln. Wenn überhaupt, dann zu einem deutlich niedrigeren Preis.
"Welt" Artikel v. 03.08.2004 | Rubrik: Finanzen/Investmenttipps

HSBC Trinkaus stuft Teles auf "Reduzieren"
Das Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt hat die Aktien des Telekommunikations-Dienstleisters Teles heruntergestuft. Die Empfehlung für die im TecDax notierten Aktien lautet nun "Reduce" statt bisher "Add". Analyst Lars Korinth erklärt in einer Analyse, die jüngsten Quartalsergebnisse hätten unter den Erwartungen gelegen. Zudem habe das Management die Geschäftsprognosen für das Gesamtjahr gesenkt. Es sei davon auszugehen, dass das Unternehmen seine ursprünglichen Gewinnziele nicht mehr allein aus dem operativen Geschäftsbetrieb erreichen könne. Teles hatte am Freitag mitgeteilt, dass gegebenenfalls stille Reserven gehoben werden sollen, um die Gewinnziele zu erfüllen.


Artikel erschienen am Di, 3. August 2004
@ Physik


"Bei wesentlich milderem Ton im Umgang hab ich früher mal von Dir Haue bekommen, Alex"

HAue, naja. Das stimmt zwar , aber dein Opfer :D war ja auch ein netter, älterer Herr :D und keine junge freche Göre :D Und ich hatte mich noch nicht auf den Umgangston hier eingestellt. :rolleyes: Werde mich wieder bessern und wieder mehr offline schreiben.


Den IPO zu stattlichen Preisen können sie derzeit bei ihrem Informationchaos wohl vergessen, denke ich. Wer glaubt
denen noch was, welche Bank wird sich mit denen
die Finger verbrennen wollen? Wie gesagt,
schau einfach mal den Halbjahresgewinn von VAIS VOR Steuern an (2,26 Mio, fallende Tendenz) ! , extrapoliere wohlwollend aufs Jahr und überlege dann was der Laden wert sein könnte. Ich käme da niemals auf 100 Millionen.

Die Frage ist für mich ohnehin, ob die nach dem Registrarwechsel wirklich noch 2 Mio Kunden haben.
Kann mir vorstellen, dass gerade kleinere Kunden keine Lust hatten, die 35 Dollar Auslöse ans NSI für ihre Domain
zu bezahlen (und mit denen auf englisch zu verhandeln) und abgesprungen sind. Hatte schon mal hier über die Sache gepostet.

Um Strato nach den Kunden bewerten zu können, müsste man wirklich über deren Kundenstruktur
Bescheid wissen. Bei denen gehts ja 19 ct/Monat los(Web Visitenkarte). Da ist nicht viel zu verdienen.
Dann gibts Power Web-Pakete von 3,99-8,99
und Premiumpakete von 6,49 bis 34,99 /Monat.
Übrigens mit etlichen Preissenkungen seit dem früheren Angebot, laut meinem Werbeheftchen.

Wäre mal interessant zu wissen, wieviele Kunden überhaupt
so ein teures Premium buchen. Nach den nackten Umsatzzahlen können es nicht gar so viele sein.
Wenn man einen angenommenen Jahresumsatz von 60 Mio
durch 2 Mio Kunden teilt, ergäbe das 30 Euro pro jahr
und 30/12 = 2,5 Euro durchschnittlichen Umsatz im monat pro Kunde, also eher die bescheidenen Service-Pakete. Allerdings
machen sie ihren Umsatz vielleicht auch nicht ausschließlich mit WebHosting, dann käme noch weniger raus.



United Internet könnte wohl kaufen, aber angesichts des Margendrucks und der sich verschärfenden Konkurenzsituation (DSL) würden die bestimmt auch keine Mondpreise zahlen.

Anfang Juli schrieb ich mal auf eins von Lutz
optimistischen Postings in yahoo, dass Private-equity Gesellschaften seit längerem substanzstarke Firmen einsammeln. Bei Teles wäre aber keine in Sicht.
Wenn Strato so eine attraktive Braut wäre, ständen die bei Schindler Schlange und der wäre bestimmt
der erste, der es die Anlegerschar wissen ließe.

Kuhse könnte natürlich auch mal die Geschäftsbedingungen der Strato
publizieren, besonders das Kleingedruckte :-)

Gruß, Alex
Hallo Etscheverry

(Zu Deinem Posting #524)
Die Aussagen über die zurückgekauften Aktien (2 Mio Stück, für ca. 20 Mio) im Teles-Quartalsbericht sind tatsächlich widersprüchlich.

Einerseits steht (Seite 8 von 20):
Angesichts der in den Rückkauf von eigenen Aktien investierten rund 20 Mio€ - die für diesen Preis oder eher einen doppelt so hohen jederzeit plaziert werden können - muß man den Barmittelbestand der TELES als sehr viel höher bewerten.

Andererseits steht auch (Seite 12 von 20):
die für 20 Mio€ eingekauften Eigenen Aktien (deren erzielbaren und nicht ertragswirksamen Platzierungspreis die TELES wesentlich höher einschätzt),...

Wenn
plaziert = verkauft, und
Plazierungspreis = Verkaufspreis,
dann ist die 2. Aussage falsch: Der Verkauf dieser Aktien WÄRE SELBSTVERSTÄNDLICH ETRAGSWIRKSAM, wenn er geschehen würde (und in beiden Richtungen, Gewinn oder Verlust, jetzt sieht es eher nach Verlust aus)!
Die Ursache des Fehlers bei Teles könnte eine überschnelle Korrektur (überfliegen des Berichts kurz vor Veröffentlichung und Gedanke: "Nein! Diese zurückgekauften Aktien wollen wir doch nicht verkaufen!").

Bei Strato als "stille Reserve" kann man lesen (S. 12):
der Buchwert der STRATO von aktuel nur rund 256 T€ (deren erzielbarer ertragswirksamer Platzierungspreis übereinstimmend im dreistelligen Mio€-Bereich gesehen wird),...
Also hier ist es klar:
"erzielbarer ertragswirksamer Platzierungspreis" = potentieller Verkaufserlös (entweder direkt oder über die Börse als IPO).
Es geht also darum, STRATO zu verkaufen. Das ist Ergebniswirksam!!!

Grüße
Patrice
na endlich, der letzte macht das licht aus
jetzt fängt der kramladen auch noch an andere VoIP-Anbieter zu verklagen, was für eine show.

http://www.informationweek.de/cms/938.0.html?&scfp=3865
Das nächste Kursziel ist wohl 2,22 €- 4,44 € :laugh::laugh:

Und hier nochmals :

Artikel v. 03.08.2004 | Rubrik: Finanzen/Investmenttipps

HSBC Trinkaus stuft Teles auf "Reduzieren"
Das Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt hat die Aktien des Telekommunikations-Dienstleisters Teles heruntergestuft. Die Empfehlung für die im TecDax notierten Aktien lautet nun "Reduce" statt bisher "Add". Analyst Lars Korinth erklärt in einer Analyse, die jüngsten Quartalsergebnisse hätten unter den Erwartungen gelegen. Zudem habe das Management die Geschäftsprognosen für das Gesamtjahr gesenkt. Es sei davon auszugehen, dass das Unternehmen seine ursprünglichen Gewinnziele nicht mehr allein aus dem operativen Geschäftsbetrieb erreichen könne. Teles hatte am Freitag mitgeteilt, dass gegebenenfalls stille Reserven gehoben werden sollen, um die Gewinnziele zu erfüllen.


Artikel erschienen am Di, 3. August 2004
@held,
die Diskussion der Klagen hatten wir hier ausführlich. Stöber` mal rum. Da waren durchaus interessante Gedanken bei :D
Geschafft! Bin mit vollem Bestand in einem Rutsch raus! Ging wie geschmiert. Ein bisschen Gewinn ist auch dabei :). Ich werde allerdings wieder einsteigen bei entsprechenden Tiefständen.

Hühnchen
Wilkommen zum fünf Tageschart mit der unbehlehrbare Kapitan Scheider::cry:

und August ist ein Urlaubs Monat,
kgv1:cool:
boersenmoorhuhn
Der Bestand kann nicht so groß gewesen sein den die Umsätze waren recht dünn seit 16 Uhr.
Kann mir jemand sagen, wer die ganzen Papiere kauft?? Am Ende noch Schindler selbst, denn er glaubt ja noch weiterhin an sein Geschäftsmodell! Wenigstens einer!!!:laugh:
@Weyh,

Schindler weiß wie es um Teles bestellt ist. Sonst hätte es nie den Aktienrückkauf (auf möglichst hohem Kursniveau) gegeben. Nur offiziell zugegeben würde er das nie. Wenn man bis auf eine Sparte nur zukunftslose mit hohen Verlusten subventioniert, steht man auf wackligen Beinen. Und der ehemalige Goldesel Strato verwandelt sich auch langsam zu Steinkohle.

;)
@Haulong, ich würde aber Schindler keine bösen Absichten unterstellen. So stark auf die Zukunft zu setzen ist schon auch ein Zeichen unternehmerischen Muts - der enorm belohnt werden kann! Man muß dabei nur sehr geschickt agieren und darf sich nicht nur in Hoffnungen baden.
Im Licht der Entwicklung der letzten Monate: gibt es hier noch *irgendjemanden*, der die Aktienverkäufe der Vorstandsmitglieder nach Ausschüttung der Optionen verteidigen würde? Wie wurde damals versucht, dieses eindeutige Vorgehen schönzureden...
Das geht ja jetzt flott nach den Zahlen:eek:
Jeden Tag etwa 10%:laugh:

Kursziel Ende des Jahres:
3 - 4 Euro:D
Ein Beitrag aus dem teles-eigenen Forum, der der Gefahr der Löschung unterliegt:

"erstellt am 03. August 2004 um 19:49 Uhr Sehr geehrter Herr P!

Alle Bemühungen von Teles in Ehren - aber die Kursentwicklung und auch die Analystenmeldungen der jüngsten Zeit lassen doch eher erschrecken. Auch Ihre Bewertung der 16 Prozent Differenz zwischen dem "mathematischen Viertel von 100 Mio." und den erreichten 21 Mio. erstaunt mich sehr - wenn man sich bei 25 Mio. um 4 Mio. verrechnet und dies dann noch als "haarscharf" oder "knapp" bezeichnet - dann sieht man doch eher durch die Schönfärberbrille.
Als geprügelter Anleger, der bei weit über 10 Euro in ein aufsteigendes Unternehmen investierte, kann man bei den derzeitigen Kursen nur beten - oder die Beträge abschreiben, denn eine projeziertes Kursziel von 6 Euro (wie heute von HBSC TB) liegt immens weit von dem von Prof. Dr. Schindler avisierten Betrag im zweistelligen Bereich.
Vielleicht müssten nun mal wirkliche gute Nachrichten her - die Einigungen im Patentrechtsbereich scheinen keinerlei Wirkung auf die Investoren (auch nicht auf die Institutionellen) gehabt zu haben. Wie sieht die Unternehmensleitung den Kursverfall - auch hier wartet man seit langem vergeblich auf Informationen.

Viele Grüsse

Fred 1970
"
Tagestief Xetra 5,98
Tagestief Frankfurt 5,90

DIE "UNTER 6" hatten wir also heute schon.

By the way: was sollte denn eigentlich der weiter oben erwähnte gebeutelte Kleinanleger tun, der bei - sagen wir mal - 11 EURO eingestiegen war und die Dinger jetzt noch immer im Depot hat. Das Bedauern der Anderen hilft ihm ja jetzt auch nicht mehr.
Manch einer käme auf die Idee: Egal - weg mit Schaden - wenigstens den Rest noch retten.
Ein weiterer vielleicht: Kostolany-mäßig einfach für lange Zeit nicht mehr hinschauen.
Noch ein anderer käme auf die Idee des Zukaufens um den Durchschnittskurs zu verbilligen.

WAS MEINT IHR ???
newbie, das kommt auf Deine Einschätzung der Vorgänge bei Teles an.
Wenn Du meinst, das Unternehmen sei fundamental in Ordnung und entwickele sich gut, dann ist jeder tiefere Kurs eine Nachkauf- oder zumindest Warte-Chance.
Wenn Du meinst, die Unternehmensentwicklung habe sich zum Negativen geändert, solltest Du eher verkaufen - vielleicht, um später erneut einzusteigen.

Knifflig!
:cool:
@Newbie13,

die Wahrscheinlichkeit an der Börse Geld zu verlieren liegt für Newbies bei ca. 90%. Somit würde ich Dir empfehlen, zu retten was zu retten ist und erstmal ein paar Jahre ein virtuelles Depot zu managen. Das tut weh, wenn man richtig liegt, aber man hat weit mehr zu lachen am Anfang.

:rolleyes:
@Newbie13,

Du kannst Dir auch die Situation hier im Board nachlesen, als Teles das letzte Mal von 10 kommend die 6 Euro unterschritten hat.

Wie hättest Du Dich damals verhalten? Die Situation hat sich meiner Einschätzung nach seit damals wieder dramatisch verschlechtert, da der Schindler einfach zu alt für den technischen Fortschritt ist und deshalb nicht mehr Apfel und Nüsse voneinander unterscheiden kann.

Über solche Dinge wie DSL über Satellit, Kabeldsl, etc. sollte man sich deshalb VOR einer Investition anderweitig im Internet informieren - nicht in Börsenboards oder gar bei Teles selbst.

Strato war die einzig tragfähige Sparte bei Teles, aber selbst dort ist mittlerweile die Konkurrenz stark im Kommen (spürt unter anderem auch United Internet).

Vergleich mal die Preise von Prosite, Strato & 1und1.

Da bleiben 1und1 und Strato glatt auf der Strecke. Alleine schon wegen der fehlenden Volumenbegrenzung bei Prosite, daneben wegen des Preises. Prosite hat eine vergleichsweise schlanke Unternehmensstruktur. Da können Teles und UI nie und nimmer mithalten. Und Prosite ist nur einer von vielen vielen neuen Anbietern.

:rolleyes:
Hallo Physik,

Dein Link über Insider-Geschäfte bei der Teles,
http://www.ariva.de/news/insider_detail.m?a=745490
ist sehr interessant.

Eines finde ich rätselhaft.
Zusammenfassung der Aktivitäten der 3 Geschäftsführenden Organe im letzten Quartal 2003:
1. Jan Bastian kauft 668 550 Teles-Aktien (zu 2 €) und verkauft 4 844 936 Teles-Aktien (zu ca. 11 €). Also sind von ihm NETTO 4 176 386 Teles-Aktien (ca. 19 % der Teles-Aktien) verkauft worden.
2. Andreas Krüger kauft 639 270 Teles-Aktien (zu 2 €) und verkauft 4 598 169 Teles-Aktien (zu ca. 11 €). Also sind von ihm NETTO 3 958 899 Teles-Aktien (ca. 18 % der Teles-Aktien) verkauft worden.
3. Rochus Wegener kauft 589 460 Teles-Aktien (zu 2 €) und verkauft 6 871 750 Teles-Aktien (zu ca. 11 €). Also sind von ihm NETTO 6 282 290 Teles-Aktien (ca. 28 % der Teles-Aktien) verkauft worden.

Also hatten die Drei insgesamt 21 + 18 + 28 = 65 % der Teles-Aktien.

Ich dachte, Schindler gehörten 50 % der Firma?

Im Geschäftsbericht für 2002 steht, dass am 31.12.02
Schindler 11 403 055 Aktien hatte (50 %)
Jan Bastian 8 284 Aktien hatte (circa 0 %)
Rochus Wegener 5 104 Aktien hatte (circa 0 %)
und Andreas Krüger 8 333 Aktien hatte (circa 0 %)

Im Geschäftsbericht für 2003 steht, dass am 31.12.03, die 4 Top-Leute genau die gleiche Anzahl von Teles-Aktien besassen wie am 31.12.02.

1. Kann mir jemand erklären, was geschehen ist im 4. Quartal von 2003 (woher die verkauften Aktien kamen?)
2. Ist es überhaupt erlaubt, als "Geschäftsführender Organ" einer Firma so grosse Volumina (65 % der Aktien!!!!!) zu traden? Braucht man dann noch eine Börse überhaupt?

Kann es sein, dass die Aufstellung der Aviva total falsch ist?
Rätsel über Rätsel (für das Sommerloch)

Gruß
Patrice
Patrice,
ich hab` die Zahlen nicht überprüft. Aber hast Du berücksichtigt, daß die bei ariva angegebenen `Volumina` Euro-Beträge sind - und nicht Stückzahlen?
...und die Aktien kamen aus einem sehr lang laufenden ESOP (Aktienoptionsprogramm). Daher die Einbuchung der Aktien zu `Kursen` von 2 Euro unmittelbar vor dem Verkauf.
Hallo Physik,

Danke für den Hinweis! Ich habe "Volumina" als Anzahl der Aktien verstanden!
So ist alles klar: Es wird heftig getradet, immer richtig (mit Gewinn), und am Ende des Jahres haben zufällig alle die gleiche Anzahl von Aktien wie am Anfang!
Sonderbar....

Gruß
Patrice
Aktueller denn je (siehe letzte Meldung von 3u) (nach dem Lesen einfach 3u mit Teles tauschen und nochmal lesen):

---
#74 von Haulong 16.05.04 16:19:59 Beitrag Nr.: 13.155.051 13155051
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Wir haben bei 3u die gleiche klassische " letzte Abzocke der Hauptaktionäre" wie bei Teles auch. Bevor es mit dem Unternehmen endgültig `gen Süden geht (nicht nur mit dem Kurs), wurde nochmals der Kurs mit allen Mitteln auf ein nettes Verkaufsniveau hochgezogen, dort solange gehalten wie möglich bzw. bis die letzten Insider ausreichend Anteile verflüssigen konnten. Das ist mittlerweile ja Vergangenheit, wie die Newsentwicklung erkennen läßt.

Was nun zu erwarten ist, ist die typische NM-Entwicklung: die Filetstücke und sonstigen Kapitalanlagen (soweit vorhanden) werden in private Hände verschoben (u.a. durch teure Übernahmen wertloser Unternehmen/Anlagen), der Rest den Zockern zur Entsorgung vor die Füße geworfen.
Bei der TEIA werden die Teilnehmer immer weniger statt mehr:

Stand 1.7.2004: 1491 eingeschriebene Teilnehmer
Stand 1.8.2004: 1236 eingeschreibene Teilnehmer

Das sind immerhin um 17% weniger.

Ich denke, dass hier kurz- bis mittelfristig der erste Schritt in Richtung angekündigter Konzentration auf weniger Geschäftsbereiche erfolgen wird, und die TEIA bald Geschichte sein wird.

Eigentlich Schade, weil ich denke, dass im Bereich E-Learning durchaus Potential wäre, die TELES aber wie es aussieht nicht in der Lage ist, dieses Potential zu heben.

lg
wurbala
Teles gibt sich dort aber große Mühe. Siehe Pressemitteilungen zu kostenlosen Seminaren etc. E-Learning ist noch sehr schwer zu verkaufen... da braucht man einen langen Atem.
Geld ist da sicher drin - nur wann?
06.08.2004 10:22 (DER AKTIONÄRSBRIEF)

TELES Finger weg

Die Experten von "Der Aktionärsbrief" raten von einem Investment in die TELES-Aktie (ISIN DE0007454902/ WKN 745490) ab. Die Chartsituation biete derzeit ein negatives Bild. Mit dem Bruch bei 8,50 EUR sei technisch betrachtet Spielraum bis zur 4 EUR-Marke. Für die Wertpapierexperten stelle sich nun die Frage, ob das fundamental nachvollziehbar sei. TELES biete eine Menge Ad-hoc-Meldungen, deren Inhalte in den Augen der Wertapierexperten manchmal ein wenig seltsam seien. Vergangene Woche habe das Unternehmen eine Umsatzwarnung abgegeben, nachdem der Unternehmenschef Schindler den fairen Wert des Titels bei gut 30 EUR gesehen habe. Für die Erfüllung der bisherigen Ertragsprognose, die eine Steigerung des Gewinns je Aktie um 30% auf 0,65 EUR vorgesehen habe, sollten gegebenenfalls stille Reserven hinzugezogen werden. Nach Meinung der Wertpapierspezialisten sei dies ein wahrlich sensationeller Trick, um echten Mehrwert zu schaffen. Bewertungstechnisch könne man eine fast zweifache Umsatzbewertung sowie ein KGV von 15 feststellen. In Anbetracht einer versteckten Umsatz- und Gewinnwarnung sei das kaum vertretbar. Die Experten von "Der Aktionärsbrief" raten den Anlegern bei TELES kein Engagement zu starten.
Quelle: AKTIENCHECK.DE
Neuerungen bei TELES! Im Teles-eigenen Board schreibt nun der Chief Financial Officer!
Ich sehe das mal ganz, ganz dreist als Hinweis darauf, daß der Einfluß von Schindler zurückgestutzt wird.
Und ohne jegliche Basis denke ich mal, wir werden bald offiziell hören, daß sich im Vorstand von Teles etwas tut...
Das wäre dann ein Kaufsignal.

Die Kommunikatino von Herrn Schulz gefällt mir ganz gut.

"erstellt am 06. August 2004 um 18:13 Uhr
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Sehr geehrte Herren Karl P., Data und Fred 1970,

als CFO der TELES AG werde auch ich Ihnen nunmehr zur Beantwortung Ihrer Fragen in diesem Forum zur Verfügung stehen. Für Ihre Kommentare möchte ich mich zunächst bedanken. Doch nun zu Ihren Fragen:

1) Natürlich ist der Kursverfall unserer Aktie in den letzten Monaten auch aus Sicht der Unternehmensleitung nicht befriedigend. Doch sollte dies für längerfristig orientierte Investoren kein Grund zur Beunruhigung sein. Denn an den grundsätzlichen Wachstumsperspektiven unserer Geschäftsbereiche hat sich nichts geändert. Auch die operativen Ergebnisse unseres Unternehmens in den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind bei isolierter Betrachtungsweise grundsätzlich gut, wenngleich sie hinter unseren sehr ambitionierten Erwartungen für 2004 zurückgeblieben sind. In diesem Zeitraum konnten wir eine Vorsteuerrendite von 10,8% erwirtschaften, obwohl sich unter anderem Verzögerungen im Geschäftsbereich "Breitband-Internet-Zugang" und betriebliche Vorlaufkosten für das 2004er-Umsatzwachstum negativ auf unsere Ertragsentwicklung im ersten Halbjahr 2004 ausgewirkt haben.

2) Auf S. 12 unseres Berichts zum Q2/2004 haben wir geschrieben, dass wir den erzielbaren und nicht ertragswirksamen Platzierungspreis unserer Eigenen Aktien wesentlich höher einschätzen als 20 Mio€. Damit liegen unsere Preisvorstellungen für den Verkauf unserer eigenen Aktien weit über dem derzeitigen Kurs. Deshalb dürfte deren Platzierung zu diesen Preisvorstellungen erst in Zukunft in Betracht kommen.

3) Anders als unser cableDSL basieren die aktuellen Internetangebote von Kabel Deutschland (KDG) auf Internetverbindungen über bidirektionales TV-Kabel, welches es in Deutschland nur in ganz wenigen Regionen gibt. Übrigens beginnen die Tarife für die derzeitigen Internetverbindungen von KDG nicht schon bei € 6,--, wie Sie schrieben, sehr geehrter Herr Karl. P. Ab diesem Preis bietet KDG lediglich digitalen Empfang von TV- und Radioprogrammen über das TV-Kabel an. Im Tarif ECO von KDG, der Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1.024 kbit/s ermöglicht, gibt es zwar einen sog. Tarifpreis mit einem monatlichen Freivolumen von 1,5 GB zu € 6,99. Doch ist zusätzlich zu diesem Tarifpreis noch ein monatlicher Internet-Grundpreis von €12,99 zu entrichten. Die Gesamtkosten für diesen Tarif betragen damit € 19,98. Für € 19,90 pro Monat erhält man bei der STRATO im Tarif cableDSL M im Download Geschwindigkeiten von bis zu 16.000 kbit/s. Dieser Preis schließt im Download auf Priorität 1 ein unbegrenztes Freivolumen sowie im Upload eine freie Verbindungszeit von 5 Stunden pro Monat ein. Diese Verbindungszeit kann mit unserer KoppelPuls-Technik je nach persönlichem Surfverhalten sogar noch deutlich erhöht werden. Für weitere Verbindungszeit ist selbstverständlich auch die Nutzung von Call by Call ISPs möglich. Die Einrichtungsgebühr beträgt sowohl beim Tarif ECO von KDG wie auch bei unserem cableDSL M € 99,--.

4) Zu unserer Ad-hoc-Mitteilung vom 18.05.2004 haben wir in den ergänzenden Ausführungen auf S. 11 ff. unseres Berichts zum Q2/2004 ausführlich Stellung genommen. Dort heißt es auf S. 12: "Irgendetwas Konkretes .... wird es jedoch erst in einigen Monaten zu berichten geben − dann vielleicht, dass alles beim alten bleibt, also weiterhin alle stillen Reserven still bleiben werden, vielleicht aber auch, dass die TELES noch eine bessere als ihre bisherige Entwicklungsstrategie gefunden hat."


Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Olaf Schulz
IP

"
@physik,

Deine Vermutung entspringt wohl der Hoffnung. Wer soll Schindler denn "entmachten"? Bei den Mehrheitsverhältnissen?

Wahrscheinlich hat er einfach keine Lust mehr, sich mit den nervigen Kleinaktionären rumzuschlagen. Das macht eben nur in Zeiten steigender Kurse fun.

hase100 (den vielleicht einige Teles-Aktionäre noch kennen)
"Der Kursverfall war nicht befriedigend"....

Wollten Sie einen noch höheren Verfall?
etscheverry :D

hase100, aus einem anderen Thread kenne ich Dich von vor langer Zeit...
Neinnein, das ist ja nichtmal ne Vermutung, was ich da äußere.
Aber der Gedanke dahinter wäre zum Beispiel ja auch: Schindler `überläßt da Feld den jüngeren` - tritt freiwillig vom Vorstandsvorsitz zurück. Er schrieb ja irgendwo, daß er sich ohnehin nicht mehr ums Tagesgeschäft kümmere. Für ihn hätte es den Vorteil, daß er seine Aktien verscherbeln könnte, ohne bei `Directors Dealings` gelistet zu werden.
Hat ja auch eine gewisse Attraktivität, oder? (für ihn)
Schätze mal, Schindler braucht sowieso nicht mehr lange zu arbeiten.

Ist mir ein absolutes Rätsel, welche Sparte im nächsten Jahr noch Gewinne erwirtschaften soll - bislang war es ja nur Strato. Und dort muß es ebenfalls abwärts gehen - wenn ich Leistungen und Preise mit der Konkurrenz vergleiche.

Für ne neue Übernahmerunde von Sondermüll (ich denke da an Applestores oder Ähnliches) - dazu ist die Bilanzstruktur mittlerweile ja auch schon zu bescheiden, das gibt die nimmer her. Ebensowenig dürften noch weitere Aktienkäufe möglich sein. Das würde die Lebenserwartung von Teles noch erheblich verkürzen.

Stille Reserven? Es war einmal. Immer dumm, wenn man die stillen Reserven nur in Form von immateriellen Firmenwerten besaß - diese verschwinden meist so schnell wie sie entstanden sind (hier gilt das Gleiche wie für Aktien: Buchgewinne sind wie Schall und Rauch, wenn sie nicht realisiert werden).

:rolleyes:
Wieder da. Und was muss ich sehen. Teleskommunikation wird hier neuerdings gelobt von Physik ! Caaaaarrrrrrsteeeennnnn
ausgerechnet du gehst denen jetzt auf den Leim! :D:D:D
Zuviel Nanowellen im Labor? :laugh:

Schau mal:
Schindler ist wohl derzeit für die Öffentlichkeitsarbeit verbrannt. Daher übernimmt Schulz nun das Schön- und
Dummschwätzen.
Er macht es eine Nuance geschickter und dezenter, es läuft aber im Ergebnis auf dasselbe hinaus: Aktionäre für dumm verkaufen.

Zitat aus seiner Antwort im Board: (siehe #562)


Auch die operativen Ergebnisse unseres Unternehmens in den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind bei isolierter Betrachtungsweise grundsätzlich gut, wenngleich sie hinter unseren sehr ambitionierten Erwartungen für 2004 zurückgeblieben sind.

Eine Gewinnhalbierung zum Vorjahr nennt Herr Schulz also `grundsätzlich gut` :D

Interessante Grundsätze, finde ich!
Dann wird er es wohl im nächsten Quartal noch besser machen und nochmal halbieren. Gewinnschrumpfung in geometrischer Progression. :D:D:D:D:D:D:D

Ich schlage vor, Teles machts am besten und achtelt Schulzens fette Aktienoptionen.

Gestern hat sogar die Börse Online endlich gemerkt, was
bei Teles los ist und schrieb KLartext. :D

"50 Prozent Minus statt 30 Prozent Plus - zum wiederholten Male muss Teles-Chef Sigram Schindler seine
vollmundigen Prognosen halbieren.
...dürfte sich das operative Ergebnis 2004 HALBIEREN
ANLEGER SOLLTEN EINEN GROßEN BOGEN UM DEN Tec-DAX Titel machen. "

....noch Tec-Dax Titel füge ich hinzu. :D

Komisch übrigens, dass noch kein Aktionär im Teles
Board fragte, wie das mit der Tellique- Geschichte war.

Alex. Wie immer in letzter Zeit bissig wie der Ratz am Wurstzipfel...Wenn nur nicht immer dieses Deja-Prevue
Gefühl bei Teles wäre. Inzwischen langweilen mich deren immergleiche Charaden ohne Ende. :D
und noch so eine wichtige Schulzaussage:

ganz zum Schluß:

"dann vielleicht, dass alles beim alten bleibt, also weiterhin alle stillen Reserven still bleiben werden, vielleicht aber auch, dass die TELES noch eine bessere als ihre bisherige Entwicklungsstrategie gefunden hat."

Also erst laut getönt: Wir haben stille Reserven
und nun ...
Vielleicht vielleicht ....wäre es überhaupt am Besten,
man verkündet Dinge erst, wenn man sie sich genau überlegt und entschieden hat und hält bis dahin die Klappe und macht dafür
ordentliche Gewinne. Anstatt alle paar Tage
eine neue Sau durchs Dorf zu treiben..vielleicht.

Mittlerweile denke ich, die einzige Möglichkeit, sich einem Laden wie Teles zu nähern, ist die satirische.

Ich frage mich aber auch, wie sich Teles/Strato Mitarbeiter
fühlen müssen, denen alle paar Wochen eine neue geniale
Verkaufsidee ihres Unternehmens verkündet wird.

Zuletzt als `Konzentration` im Handel (soll heißen
einen der beiden Bereiche will man loswerden, weil es der Kapitalmarkt angeblich nicht honoriere, dass man auf zwei Beinen steht.) Löste die Idee Gesamtverkauf ab. Über Teilverkauf wurde davor im Januar nachgedacht.

ES IST DIE TELESKOMMUNIKATION DIE DER KAPITALMARKT
NICHT HONORIERT! UND MIT RECHT! :D
Hallo Physik,

hast du die Seiten gewechselt?

So leid es mir tut und so sehr ich es bedauere: Dieses finanzpolitische und aktienoptionenschwere Highlight Olaf Schulz lügt, zeigt Inkompetenz und ist nicht in der Lage sauberes Deutsch zu schreiben. So ist der erste Satz unter Punkt 1 für einen Mann, der sicher nicht zu blöd ist, seine Aktienoptionen im Millionen € umzusetzen, bezeichnend:

"Natürlich ist der Kursverfall unserer Aktie in den letzten Monaten auch aus Sicht der Unternehmensleitung nicht befriedigend ".......:laugh::laugh:

So ein Satz aus dem Vorstand und dann noch auf der Homepage von Teles. Herr Dr. Kuhse, machen Sie von Ihrem Zensurrecht Gebrauch!

Zum Zweiten geht er gar nicht auf S. 8 ein: ...jederzeit auch zum doppelten Preis zu verkaufen..."

Stattdessen verlegt er einen möglichen Verkauf der zurückgekauften Aktien in die Zukunft. Damit erweist sich der Text im Quartalsbericht als glatte Lüge . Wer, wenn nicht Schulz, ist als Chief Financial Officer für diesen Text verantwortlich.

Abschließend zeigt er noch seine Inkompetenz, in dem er wiederholt, ein Platzierungspreis sei nicht ertragswirksam .

Tja, tja, tja.

Ich hab`s. Stimmt. Ist ja auch nicht ertragswirksam, sondern aufwandswirksam !:cool:
@ Etscheverry

Congratulations!!!! Du hast das zweite Auge geöffnet.
Nun klappts auch mit dem perspektivischen Sehen. :D
Bitte nicht mehr schließen.


Fühle mich nun gänzlich überflüssig hier. :D

Zu Schulz: Was will man von Schindlers Kammerdienern
auch erwarten. Die wurden vermutlich eher fürs
Schweigen fürstlich bezahlt, als fürs Reden. :D


Bei isolierter Betrachtungweise :laugh: ist der Mann
vermutlich der einzige CFO in Deutschland, der
Gewinnhalbierung grundsätzlich gut findet.

Vielleicht schafft er es noch, die Schönschwätzer
aus der Analystenzunft, die die Aktie bei 12 Euro
als Outperformer sahen, von diesem Qualitätskriterium
zu überzeugen.

Insofern teile ich auch nicht physiks Meinung,
ohne Schindler wäre alles sofort bestens bei Teles.

Si tacuisses, philosophus mansisses .....
und so sollte man es auch in den Geschäftsberichten
halten. Keine heiße Luft um stille Reserven, mögliche
`jederzeitige Platzierungspreise` mehr produzieren.
Nur noch gute Zahlen..
Sonst muss ich immer an diesen schönen Spruch meines
derben Opas denken: Große Fürze, kleine Löcher. :D



Schönen Sonntag noch, Alex.
Warum hat mir das keiner vorher gesagt :


Teles wurde 2003 gleich 2 mal für die "Schrott AD-HOC" ausgezeichnet...(Quelle boerse-online.de)


Schrott-Ad-hoc: November 2003
Teles AG

Werbung statt Information

Nach der September-Schrott-Ad-hoc musste sich Teles diese fragwürdige Auszeichnung auch noch für den Monat November gefallen lassen.

In der Pflichtmitteilung vom 17. November wird über ein neues Geschäftsfeld berichtet. Der Text dazu könnte aus einer Werbebroschüre stammen. Ausdrücke wie "zu einzigartig günstigen Konditionen" oder "zu unschlagbar attraktiven Preisen" helfen dem Leser nicht weiter. Viel interessanter wären Aussagen zu den Auswirken auf Umsatz und Gewinn. Darüber verliert Teles jedoch keine Silbe.
Hallo DausendoderEins,

du schreibst so, als sei die "Schrott Ad-hoc" eine offizielle Auszeichnung. Als Quelle gibst du "Börse-Online" an.

Richtiger ist: Es ist eine Aktion des Schmierenblattes Börse Online. Wer Börse Online 1999 und 2000 gelesen hatte und sich an deren Einschätzungen orientierte, konnte alsbald Konkurs anmelden.

3 Beispiele:

- SCM Microsystems wurde noch bei einem Kurs von 130 € stark empfohlen. Der Kurs heute unter 3 (!!) €.

- TFG Venture Capital wurde bei einem Kurs von 20 € empfohlen. Zeitweilig notierte der Kurs dann im Pennystockbereich.

- Als japanische Aktien stark stiegen, wurden diese alsbald angepriesen. Unter 80 % Prozent Kursverlust ging bald aber nichts mehr.

Ich habe mir abgewöhnt auch nur noch einen Blick in dieses Schmierenblatt zu werfen. Besser ist es Adhocs zu lesen, sich seine eigenen Gedanken zu machen und langfristig zu denken.
oh alex! Du hast mich wachgerempelt!
Ja, der Auftritt des CFO *als solcher* hat wie ein Blitz ins geöffnete Auge gewirkt... einige Zeit nur blau-schwarze Flecken im Gesichtsfeld. Am Rand leicht rosige Einfärbungen.

Ich bin doch insgesamt angetan, daß meine Einschätzung der Öffentlichkeitsarbeit von Teles und von deren AdHoc-Mißbrauch nun von einer breiten Beobachterschar geteilt wird. Und so schmierig Börsenblätter auch zuweilen sind, die AdHocs der Teles waren auszeichnungswürdig!
Aber hier ist man lernfähig. Wie belehrt uns Herr Kuhse doch gerade im Teles-eigenen Board?
"haben wir nach unserer Ad-hoc-Mitteilung vom 25.06.2004 und unserer Pressemitteilung vom 28.06.2004 zu unseren weiteren Patentverletzungsklagen im Bereich der Internet-Telefonie weder Ad-hoc-Mitteilungen, die nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen veröffentlicht werden dürfen, noch Pressemitteilungen herausgegeben"
Achja?

Gut, den Auftritt von Schulz wertete ich als ein Zeichen, daß der Einfluß von Schindler tatsächlich zurückgedrängt wird. Und dies hielt und halte ich für grundsätzlich gut. Daß nun Widersprüche zwischen Schulz` Äußerungen im Board und dem Q-Bericht auftauchen, halte ich für natürlich, wenn man bedenkt, daß die Berichte mit hoher Wahrscheinlichkeit von Schindler dominiert wurden - zumindest sprachlich und in der Gewichtung.

Ob Schulz nun der optimale Ersatz für Schindler wäre? Ich kann mir bessere vorstellen (Alex? :D)

Nein, Teles ist nicht über den Berg. Aber es kann sein, daß wir Anzeichen dafür sehen, daß intern ein Kernproblem erkannt wurde - und möglicherweise behoben wird.
Wenn die Einschränkung von Schindlers Tätigkeit publiziert wird, gibt das garantiert einen spekulativ hochinteressanten Kurssprung.
09.08. 16:52

TecDAX: TELES – Einfach nur traurig

(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)


Teles

WKN: 745490 ISIN: DE0007454902

Intradaykurs: 5,90 Euro

Aktueller Tageschart (log) seit dem 03.02.2004 (1 Kerze = 1 Tag)

Kurz-Kommentierung: Wie viele Aktien aus dem TecDax lässt auch die Teles Aktie eine gute Chance auf eine deutliche Reboundbewegung fast völlig ungenutzt verstreichen Im heutigen Handel markiert sie in neues Bewegungstief in der Abwärtsbewegung seit dem Ausbruch aus der über 1jährigen Seitwärtsbewegung. Damit ist nun davon auszugehen, dass die Aktie direkt das Kursziel bei 4,64 Euro ansteuert trotz massiv überverkaufter Situation


http://www.godmode-trader.de/news.php?show=191242
Welcher Selbstmörder kauft denn heute Teles (plus 6%)
Hat Schindler sein Sparschwein geköpft?
Am Montag geht es dann mit dem gleichen Prozentsatz wieder in die andere Richtung.
Also Junge, verkauf deine 6% heute noch schnell und geh am Wochenende schön essen, sonst sind sie nächste Woche wieder weg.
@flottedomi

schau Dir mal den Tagesverlauf der Aktie an. War schon bei 5,70 € und dann hat wohl jemand gesagt, dass der Kurs nicht weiter bei 5,80 € rumdümpeln darf und immer weiter ein neues 52-Wochen-tief markiert. Für mich eine Chance für diejenigen die noch drin sind auszusteigen.....

Zur Erinnerung :

06.08.2004 10:22 (DER AKTIONÄRSBRIEF)

TELES Finger weg

Die Experten von " Der Aktionärsbrief" raten von einem Investment in die TELES-Aktie (ISIN DE0007454902/ WKN 745490) ab. Die Chartsituation biete derzeit ein negatives Bild. Mit dem Bruch bei 8,50 EUR sei technisch betrachtet Spielraum bis zur 4 EUR-Marke. Für die Wertpapierexperten stelle sich nun die Frage, ob das fundamental nachvollziehbar sei. TELES biete eine Menge Ad-hoc-Meldungen, deren Inhalte in den Augen der Wertapierexperten manchmal ein wenig seltsam seien. Vergangene Woche habe das Unternehmen eine Umsatzwarnung abgegeben, nachdem der Unternehmenschef Schindler den fairen Wert des Titels bei gut 30 EUR gesehen habe. Für die Erfüllung der bisherigen Ertragsprognose, die eine Steigerung des Gewinns je Aktie um 30% auf 0,65 EUR vorgesehen habe, sollten gegebenenfalls stille Reserven hinzugezogen werden. Nach Meinung der Wertpapierspezialisten sei dies ein wahrlich sensationeller Trick, um echten Mehrwert zu schaffen. Bewertungstechnisch könne man eine fast zweifache Umsatzbewertung sowie ein KGV von 15 feststellen. In Anbetracht einer versteckten Umsatz- und Gewinnwarnung sei das kaum vertretbar. Die Experten von " Der Aktionärsbrief" raten den Anlegern bei TELES kein Engagement zu starten.
Quelle: AKTIENCHECK.DE
Es ist wirklich interessant, wie masochistisch ehemalige Teles-Pusher zum Lager der Basher gewechselt sind! :rolleyes: Tragt die Verluste mit Würde.

Für Leute, die echte Infos in den Foren suchen, seid ihr keine Hilfe.

OS
ach, Onkel Schindler,
ich persönlich finde User viel weniger hilfreich, die nur hin und wieder arrogant reinschneien und sich überheblich über andere Forumsteilnehmer auslassen.
Sieh` Dir die Threads an.
Zu Teles ist hier sehr viel sehr früh diskutiert worden. Ich weiß nicht `auf welcher Seite` Du die letzten Monate standst, aber auch die Fachpresse hat Überlegungen aus diesem Forum gerne zitiert.
Ich finde die aufkeimenden Spekulationen über Sinn oder Unsinn eines Rücktritts von Schindler in unseren Thread sschon sehr interessant. Ich kann mich nicht genau an Deine Beiträge zu Teles erinnern.
Aber die Meinungen, Stimmungen und Fakten aller zusammen sind sehr wohl eine gute Informationsquelle.

Und wenn Schindler deutlich vor den nächsten Q-Zahlen zurücktritt - wirst Du immernoch denken, daß das Board wenig hilfreich war?
(Onkel)Schindler, du Pfeife, bist du es auch in echt, wenn ja, dann krieg dein Arsch vom Hocker,kümmere dich um dein Unternehmen, anstatt hier und in deinem sinnlosen Investorforum dumm rum zu posaunen. Ha, ha.
Lesen kannst du anscheinend auch nicht, denn dann wüsstest du, dass ich (dein, wie gesagt falls du es auch in echt bist) verkommendes Unternehmen mit fast 90% schön abgezockt habe. Also, ich wünsch dir noch viel Spass beim Rutsch in die Tiefe
Ach ich war eigentlich noch zu gutmütig: Hau ab und geh in Rente! (Aber erst wenn die Aktie bei 1 Cent steht, mehr gönne ich dir nicht, kann ja nicht mehr lange dauern)
verkommenes Untenehmen natürlich. Ordnung muss sein, keine (Bilanz)fehler.
flottedomi
Leg dir lieber welche ins Depot. Mit 5.80 waren sie heute schon günstig,bete das die nächsten 2Jahre nichts schlimmes passiert,Terroranschläge +Ölknappheit,dann wirst du mit deinen Telesaktien schöne 200% einfahren.
Nee du, danke. Ich gebe Leuten zwar oft zu lange Chancen sich zu bessern oder Fehler auszumerzen, aber wenn ich merke, dass mich einer wie der echte Schindler dermaßen vera...... will, dann ist die Sache für mich ausgekocht, dann bin ich gnadenlos und werd` zum Tier.
Die Aktie und das Unternehmen verfolge ich nur noch zur Belustigung, bis zum endgültigen Ende.
An Schindler liegt es nicht.Der will die Aktie doch bloß Volatil halten.Ich denke das wir bei 5.70 einen Boden bilden.Wenn er wollte könnte er doch hinschmeissen und alles verkaufen.Beim nächsten Kursanstieg könnte die Meldung kommen Schindler geht in Rente.8 Euro sind drin.Er soll ihn bloß wollen ein höheren Kurs, bleiben würde doch alles beim alten bloß das jemand anderer seine Unterschrift setzt.Genau so wie bei der Regierung.Müntefering hat den Parteisitz übernommen.Das sagen hat immer noch der Schröder.Alles wischi waschi.
Der hat sich doch ins eigene Bein gebissen, und hängt bestimmt jede freie Minute vor der Kloschüssel,
wegen seiner eigenen (Pusherei)blödheit.
Das Vertrauen ist weg, bei den Privatanlegern hoffentlich und bei den Großinvestoren erst recht.
Und wenn sie aus dem Tecdax fliegen ist die Sache eh erledigt,
dann verschwinden sie in die Bedeutungslosigkeit nach weiteren schwachen Quartalen.
Vor allem physik und Alex haben mir da die Augen noch rechtzeitig geöffnet.
Also ich glaub an kein gutes Ende mehr, der Kurs wird höchstens durch weitere Pushereien hochgetrieben,
und darauf habe ich keine Lust.
Um mal aus der Kursdepression herauszukommen:

Warum stieg der Teleskurs am Freitag "so überraschend"?

Weil die Quartalszahlen von United Internet und T-Online sehr gut bzw. gut waren und der Ausblick stimmte.

Und: Teles ist m.E. besser und breiter aufgestellt. Außerdem ist Teles auf der Kostenseite schlanker und gleichzeitig preisagressiver.

Jetzt wird gesagt: Im Bereich DSL gibt es immer mehr Wettbewerb. Das ist für alle schädlich.

Entgegnung: Warum sind dann die Albrecht-Brüder so reich geworden? Lebensmittelwettbewerb haben wir doch schon jahrzehntelang. Weil sie auf Discount setzten. Teles setzt auf diesen Bereich.

An eine Entmachtung Schindlers zu denken, nur weil einem dessen Formulierungen nicht gefallen, ist abwegig. Ohne Schindler ist Teles nur halb so viel wert. Warum das so ist, habe ich bereits früher geschrieben. Außerdem: Was Nichtinvestierte über Stellenbesetzungen in einem Unternehmen so schreiben, ist völlig belanglos. Im April 2005 gibt es die nächste HV. Vielleicht gibt es dann eher einen Grund zu feiern.
@etscheverry, Du schreibst:
"An eine Entmachtung Schindlers zu denken, nur weil einem dessen Formulierungen nicht gefallen, ist abwegig. Ohne Schindler ist Teles nur halb so viel wert. Warum das so ist, habe ich bereits früher geschrieben. Außerdem: Was Nichtinvestierte über Stellenbesetzungen in einem Unternehmen so schreiben, ist völlig belanglos"

Da muß ich Dir in vielen Punkten widersprechen. Ich fange hinten an. Natürlich ist es *nicht* belanglos, was Nichtinvestierte über ein Unternehmen schreiben. IM GEGENTEIL. Nichtinvestierte haben *offensichtlich* häufig den klareren Blick Sieh` Dir Deine eigenen Postings zu diesem Unternehmen an! Sieh Dir an, wie Du auf kritische Diskussionen zum `Stil` der Unternehmensführung reagiertest. Sieh` Dir die Diskussionen im teles-eigenen Forum an. Investierte bei Teles haben sehr oft eine sehr einseitige Sichtweise.

`ohne Schindler ist Teles nur halb so viel Wert`?
Wirklich? Kennst Du nicht die Aussagen von großen Finanzinstitutionen und Fondsmanagern zu Teles und Schindler? Es mag am Stammtisch gut ankommen, wenn man stolz darauf ist, als `beratungsresisten` und `unseriös` bezeichnet zu werden. Die Eitelkeit des Unternehmenschefs *ist* schädlich für das Unternehmen. Dies konnten *auch* Teles-investierte im letzten Jah im eigenen Depot sehen. Die optimistische, euphorische und arrogante Unternehmenskommunikation verbunden mit explizit kurstreibend gemeinten Aktienrückkäufen und windigen - ebenfalls explizit kurstreibend angelegten - AdHocs haben auch den Aktienkurs ruiniert.
Aber schlimmer noch, die Inkompetenz und Betriebsblindheit des überheblichen Mehrheitsaktionärs hat den fundamentalen Wert des Unternehmens drastisch reduziert.
Was ist mit SkyDSL? Niemand hat es, niemand kennt es, niemand will es? Was ist mit WebLearning? Willst Du weblearning? Warum nicht? Was ist mit VoIP? Es gibt zahlreiche (funktionierende) Konkurrenzprodukte. Was sind Teles Patentstreitigkeiten wert? Die wichtigste Einigung war eine Einigung mit Tellique - ehemaligen Schindler-Studenten. Und was beinhaltet die Einigung?! Dass Tellique Recht bekommen hat! Denn Teles verzichtet hierin auf eine Revision gegen ein für Tellique entschiedenes Verfahren.
Etscheverry, so blind bist Du als Teles-Aktionär dóch erwiesenermaßen nicht!

`An eine Entmachtung Schindlers zu denken, nur weil einem dessen Forumlierungen nicht gefallen`?
Nein. Es ist mehr! Er ruiniert das Unternehmen. Durch Arroganz, Überheblichkeit, Betriebsblindheit, Beratungsresistenz, inzwischen auch technologische Blindheit, gefährliche Börsentricksereien, Vernachlässigung des Kerngeschäfts der Teles durch Konzentration auf juristisches Gezänk, etc.
Herr Schindler stellt eine Gefahr für das Unternehmen dar - nicht erst seit heute. Aber seit ca einem Jahr mehr als lange zuvor. Warum deckte er die massiven Insiderverkäufe zahlreicher Vorstandsmitglieder? Schindler kann keine einzige Aktie verkaufen, ohne den Aktienkurs zu zerschmettern.
Ich bin sicher, daß er an einen Rücktritt denkt, um Aktienpakete abstoßen zu können.


Und für Spekulanten ist der Tag seines Rücktritts interessant. Es gäbe garantiert erhebliche Kursgewinne.

Etscheverry, erinnerst Du Dich an Dein erstes Posting in diesem Thread? Vor der Hauptversammlung?
@Etscheverry
Es ist schön, dass mal jemand rel. objektiv schreibt.
Die Ad-hoc-Publizität der Teles ist jedoch eine Katastrophe; da gibts nichts zu beschönigen. Auch die Kontinuität im teleseigenen Forum ist ein Teil der desaströsen Marktkommunikation. Erinnere dich: als der Kurs schön stieg, gab es regelmäßig Anlegerrundschreiben. Jetzt - wo ein viel größerer Infobedarf besteht, schweigt sich der Konzern aus. Da sieht man doch ganz deutlich, dass das Management inkompetent und vertrauensschädigend in Sachen IR handelt.

Gruß,
B.
#590 "Es ist schön, dass mal jemand rel. objektiv schreibt." Relativitätstheorien... :D:D:D:D:D:D

Dann hätte ich mal zwei ganz sachliche Fragen an

Etscheverry zu ihrem Beitrag #588

1. Du schreibst:
<Außerdem ist Teles auf der Kostenseite schlanker und gleichzeitig preisagressiver>

Da Teles im letzten Quartal einen Gewinneinbruch von ca 50% zu verzeichnen hatte und United Internet dagegen 70% Gewinnplus, woran erkennt man denn nun, dass Teles schlankere Kosten hatte? Bitte um sachliche Erläuterung.


2. Du schreibst: < Außerdem: Was Nichtinvestierte über Stellenbesetzungen in einem Unternehmen so schreiben, ist völlig belanglos. Im April 2005 gibt es die nächste HV. Vielleicht gibt es dann eher einen Grund zu feiern. >

Meintest du damit auch, es sei irgendwie von Belang für Entscheidungen bei Teles, was die freien Aktionäre schreiben oder wollen? Bei den Mehrheitsverhältnissen von > 50% des Aktienkap. bei Schindler und 10% bei Teles?
Oder hatte ich dich da falsch verstanden?
Darf man aus deinen Äußerungen schließen, dass du investiert bist?

Sollte man `Nichtinvestierte` nicht in jedem Unternehmen
das als börsennotierte AG firmiert,
als zu gewinnende potentielle Investoren sehen? :laugh:

3. Die Albrecht Brüder. :eek: Hast du von denen schon mal ein öffentliches Statement oder eine ad-hoc gelesen?
Interessanter Vergleich zu Schindler. :laugh:
Ich erinnere mich allerdings noch gut an den Untergang der CooP und ihres öffentlichkeitsfreudigen
fetten Chefs. Nein, das letztere war keine Frage.
Nur eine Erinnerung. Es gibt in jedem Markt starke player, die wenig Wind machen aber gute Zahlen und Leistungen abliefern, Prognosen übertreffen Und eben die anderen... :rolleyes:

Schönen Sonntag noch, Alex
Und für Spekulanten ist der Tag seines Rücktritts interessant. Es gäbe garantiert erhebliche Kursgewinne.
Ich denke nicht!
Was ist deine "Garantie" Wert, Physik?

Wenn der Mehrheitsaktionär morgen hinschmeissen würde, denke ich der Kurs liegt mogen abend eher bei 5 als im plus.

Aber du hast Garantien an der Börse. :rolleyes: Naja, könnte natürlich auch anders gehen. Aber den Kurs abwärts machen Investierte und Teles/Schindler-Überzeugte und nicht die anderen.
nee, eck, ich hab` natürlich *keine* Garantie. Das hab ich falsch ausgedrückt.
Ich wollte nur damit sagen, daß ich auf einen deutlichen Kursanstieg spekulieren würde.
Natürlich nicht, wenn der Mehrheitsaktionär `hinschmeißt`.
Ich glaube nicht an eine AdHoc von Teles mit der Überschrift "Schindler hat Schnauze voll von Bruchbude" :rolleyes:

Teles wird das schon in richtige Worte fassen. `Nach erfolgreicher Tätigkeit ... in den wohlverdienten Ruhestand ... jüngere, im Unternehmen gewachsene Kräfte...` Du weißt schon.
Und Du schreibst:"Aber den Kurs abwärts machen Investierte und Teles/Schindler-Überzeugte und nicht die anderen."
Das möchte ich etwas abändern.
Voll-Investierte können nur fallende Kurse machen. Nicht-Investierte oder Investierte mit weiterem Kapital, die man zu Investitionen bewegt, können steigende Kurse machen.
Insofern sind die Nicht-Investierten nicht ganz unwichtig - auch da einige - wie wir in den letzten 12 Monaten sehen konnten - einen zuweilen unverstellteren Blick auf das Unternehmen hatten. Suchen sie ja nach Gründen für oder gegen ein Investment. Die Teles-Investierten, die sich in den Boards äußerten, waren über weite Strecken erschreckend betriebsblind und bis zur Selbstverleugnung wohlwollend.

Ich glaube auch, daß es nicht Teles-Schindler-überzeugte sind, die die Abwärtsbewegung momentan machen. Sondern Teles/Schindler-Enttäuschte.
Aber wie Du ja richtig auf die Goldwaage legtest: Garantien gibt es an der Börse nicht.
aus dem teles-eigenen Board:
"
erstellt am 13. August 2004 um 14:26 Uhr
--------------------------------------------------------------------------------
Sehr geehrter Herr Prof. Schindler,
als langjähriger Kleinaktionär verfolge ich nun die Höhen und - leider vermehrt - Tiefen des Aktienkurses. Die Ursachen der mehrfachen Abstürze sind sicher auch dem irrationalen Verhalten des Marktes zuzuschreiben. Dennoch scheinen mir mehrere Dinge für eine Konsolidierung und langfristig stetige Steigerung des Aktienkurses unerlässlich:
1. Die Erreichung der Ergebnisprognosen ist wichtiger als eine hohe Prognose, die dann nicht erreicht wird.
2. Die Akquisition bei den institutionellen Anlegern ist offensichtlich von keinem Erfolg gekrönt; hier sollten die Hauptbestrebungen im Bereich der Werbung und Akquisition liegen.
3. Die Ausschüttung einer Dividende ist aus meiner Sicht unerlässlich. Zum einen deshalb, weil so am besten das Vertrauen der Geschäftsführung bzw. der Aktionäre in das Unternehmen dokumentiert wird. Zum anderen, weil es m.W. das einzige Papier im Tec-Dax wäre, was eine Dividende ausschüttet. Der optische bzw. psychologische Effekt wäre sicher deutlich.
Ob im übrigen die Äußerung eines „fairen Wertes“ im mittleren zweistelligen Bereich sehr glücklich ist, wage ich zu bezweifeln.
Summa summarum: Mehr defensive Prognosen, die dann vielleicht übertroffen werden und den Mut, sich wie ein DAX-Unternehmen zu gerieren, was sich u.a. in einer Dividende manifestieren sollte. Um einem Eindruck vorzubeugen: Ich plädiere nicht aus finanziell- egoistischen Gründen für die Dividende, obwohl das durchaus auch legitim wäre, denn ein Aktien-Engagement ist ja kein Selbstzweck. Die Gründe sind vielmehr die oben genannten.

Mit freundlichen Grüßen
"
die neueste Meldung im Teles-eigenen Board ist ein Hinweis des IR-"Chefs" Christian Kuhse auf eine relativ belanglose Pressemitteilung.
Aber wieder keine Antwort auf zahlreiche lang gepostete Fragen.
Kommt das noch?
interessant wäre ja ein Einlösen des Versprechens, das Herr Kuhse neulich formulierte:
"erstellt am 05. August 2004 um 19:15 Uhr
--------------------------------------------------------------------------------

Sehr geehrter Herr Data,

in den nächsten Tagen werden einige Gespräche zu skyDSL/cableDSL geführt werden. Angesichts dessen wird Prof. Schindler Ende nächster Woche auf Ihren Beitrag eingehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Dr. Christian Kuhse
Investor Relations



"
"Ende nächster Woche" war "Ende letzter Woche" - wir können also schon bald mit einer Stellungnahme von Schindler rechnen :rolleyes:
Hallo Physik,

vielen Dank für deine interessanten Beiträge. Leider bin ich im Augenblick so beruflich eingespannt, dass ich kürzertreten muss. Erst am Wochenende habe ich mehr Zeit.
Interessant vielleicht schon, aber der Teles-Dividendenfreund war vielleicht zu sehr auf Teles fokussiert?

TecDax mit Dividende in 2003:
AT&S
BB Biotech
Drägerwerk
Elmos
FJH (naja)
IDS
mobilcom
Pfeiffer
UI

Für 2004 sind noch weitere mit Div. erwartet....

So einmalig wäre Dividende im TecDax also nicht.
17.08.2004 09:12 (HOT STOCKS EUROPE)

TELES fernhalten




Anleger sollten sich nach den enttäuschenden Halbjahreszahlen erst einmal von der TELES-Aktie (ISIN DE0007454902/ WKN 745490) fernhalten, raten die Experten von "Hot Stocks Europe". Nach einem schwachen 1. Quartal habe TELES von einem starken Aufwärtstrend berichtet. Doch beim genaueren Betrachten der Ergebnisse, sei rasch deutlich geworden, dass es sich bei den vermeldeten Zahlen um nichts anderes als eine Gewinnwarnung für das Gesamtjahr handele. Der Umsatz sei im 2. Quartal zwar um 14% auf 21,1 Mio. US-Dollar gestiegen, doch sei der Gewinn vor Steuern um 39% auf 2,6 Mio. Euro eingebrochen. Bereits in den ersten drei Monaten sei der Gewinn von TELES eingebrochen, doch damals habe der Vorstand noch Entwarnung geben. Mit dem erneuten Rückgang, seien die Gesamtjahresziele jedoch nicht mehr erreichbar. Um die Gewinnprognose von 30% auf 0,65 Euro doch noch erfüllen zu können, sollten nun stille Reserven herangezogen werden. Die Börse habe den Titel nach der Bekanntgabe der Ergebnisse mit einem Kurseinbruch bestraft. Infolge dessen habe die Aktie rund ein Viertel an Wert verloren. Anleger sollten schon zu weit höheren Kursen mit Kursgewinnen von über 100% ausgestoppt worden sein. Die Experten von "Hot Stocks Europe" raten sich nach den enttäuschenden Zahlen erst einmal von der TELES-Aktie fernzuhalten.
Quelle: AKTIENCHECK.DE
Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt um bei einer Aktie (Teles oder sonstwas) einzusteigen?
Antwort: Immer dann, wenn keiner das Papier haben will. Wenn man die Beiträge über Teles im WO-Board sieht, dann muß jetzt der richtige Zeitpunkt zum Einstieg gekommen sein.
Etwas mehr Nüchternheit täte so manchem Board-Teilnehmer gut. Absolut sachlich und nicht von Meldungen und Diskussionsbeiträgen beeiunflußt sind das Momentum und der MACD. Das Momentum sieht schon gut aus; der MACD könnte in den nächsten Tagen ein starkes Kaufsignal liefern.
Warten wir ab (nachdem gekauft wurde)

mfg
Kuh-Tip;););)
War das ein Kuh(se)Tip?
Wenn weiter Lemminge auf die Pusherei und Fehlinformationen von Schindler und Konsorten hereinfallen, ja dann gebe ich dir recht, wird der Kurs sicher wieder in Regionen um 8-10 € zulegen bis zum erneuten Sturz am 15.10..
Aber das Spiel ist mir zu heiß.
Kuhtip,
das ist doch zu vereinfacht dargestellt. Natürlich ist es nicht richtig, daß man eine Aktie immer dann kaufen soll, wenn keiner sie haben will. Es könnte ja Gründe geben, warum sie keiner haben will.
Dann verweist Du auf die angebliche Objektivität der Charttechnik. Aber Charttechnik kann nichts so gut wie Trends zu erkennen und zu bestätigen. Das heißt: nach Charttechnik würde man eher kaufen, wenn alle kaufen.
Da sich ja auch sehr viele nach Charttechnik richten.

Und was soll der Ruf nach Objektivität - gerichtet an die Teles-Kritiker? Ich sehe *nur* bei den Kritikern momentan eine objektive Teles-Einschätzung.
Die Optimisten verweisen doch *ausschließlich* auf Hoffnungen, auf Träume, Ziele und Versprechungen des Unternehmens. Ja, man kann so erhebliche Aktiengewinne einfahren, wenn denn die Dinge alle eintreffen.
Aber ist das Objektivität?
Ich finde die Diskussion zu den Teles-Patenten, zur Bedeutung windiger Einigungen mit angeblichen Konkurrenten (Plenexis - höchstens einige hundert Kunden, eher weniger, Tellique - Einigung zu Gunsten von Tellique, verkauft als Gewinn für Teles), zur Situation des Marktes, zu den erschreckenden Aktienverkäufen des Teles-Vorstands hier im Board sehr fundiert.

KuhTip, was gibt es momentan fundiert positives zu Teles?
Ich würde mich sehr freuen, da mal was zu lesen.
Aus einem Parallelthread:

Börsenaufsicht prüft bei Teles mögliche Rechtsverstöße

Frankfurt, 18. Aug (Reuters) - Die deutsche Börsenaufsicht hat nach dem jüngsten Kursrutsch der Aktien des Telekom-Dienstleisters Teles eine Vorprüfung eingeleitet, um mögliche Verstöße gegen die Kapitalmarktgesetze zu untersuchen.
Eine Sprecherin der Bonner Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sagte am Mittwoch, im Fall Teles sei eine " routinemäßige Prüfung" eingeleitet worden. In den nächsten Wochen werde untersucht, ob es Anhaltspunkte für Kursmanipulationen oder Insiderhandel gebe, die eine förmliche Untersuchung rechtfertigten. Derzeit sei das Ergebnis der Prüfung noch offen. Nach den Worten der Sprecherin finden jährlich rund 1300 Überprüfungen bei den börsennotierten deutschen Unternehmen statt. Die Zahl der förmlichen Untersuchungen habe zuletzt bei deutlich unter 100 gelegen.

Die im Technologiewerte-Index TecDax notierten Teles-Aktien haben seit Jahresbeginn mehr als die Hälfte ihres Werts eingebüßt. Am Mittwochvormittag wurden sie in einem knapp behauptetem Markt mit einem Abschlag von 2,2 Prozent mit 6,17 Euro gehandelt. Im Vergleich zum TecDax haben sich die Teles-Papiere im bisherigen Jahresverlauf um knapp 30 Prozent schlechter entwickelt.

Teles hatte nach zwei enttäuschenden Quartalen Ende Juli seine Geschäftserwartungen für das laufende Jahr in Frage gestellt. Möglicherweise werde der prognostizierte Anstieg des Ergebnisses pro Aktie um 30 Prozent auf 0,65 Euro nicht durch das operative Geschäft, sondern nur durch die Hebung stiller Reserven erreicht, hatte Teles mitgeteilt. Auch die Umsatzprognose wurde reduziert. Ende Juni hatte Teles-Chef und -Großaktionär Sigram Schindler in einem Zeitungsinterview noch gesagt, er stehe zu der Ergebnisprognose. Diese Prognose müsste seiner Ansicht nach " eher nach oben, aber nicht nach unten korrigiert werden" , sagte Schindler. Für die Teles-Papiere nannte er einen Aktienkurs zwischen 33 und 66 Euro als faire Bewertung.
---------------------------------------------------------
Da kann man nur sagen: "Endlich!!!!"
na, so ganz fair ist so ein Artikel aber nicht. Es handelt sich um eine routinemäßige Überprüfung und
"Nach den Worten der Sprecherin finden jährlich rund 1300 Überprüfungen bei den börsennotierten deutschen Unternehmen statt. "
Daß Teles allerdings das Interesse der BaFin geradezu auf sich gezogen hat, ist ja bekannt.
Mal sehen.
Aber immerhin passiert mal was, und Schindler wird hoffentlich auf die Finger geklopft!
Was da im letzten halben Jahr passiert ist, kann man ja nicht als normal bezeichnen.
Ich meine die Meldungen die Teles heraus gebracht hat
"Alles wird gut. Die Anleger brauchen sich keine Sorgen zu machen."
Dann die größenwahnsinnigen Vorstellungen von 33-66€, etc,etc.
Alles Meldungen völlig konträr zum wahren Unternehmensverlauf.
Ich war ja selber so blöd und habe auf ein starkes 2.Quartal gehofft, aber was dann heraus kam, war ja unter aller Sau,
zusammen mit der indirekten Gewinnwarnung.
Da kann man mal sehen, wie blind man war und was der Schindler für ein Blender ist.
Gott sei Dank bin ich noch vor den Zahlen abgesprungen.
Danke nochmal an physik und Alex.
Zusammenfassend grenzt das Ganze doch schon haarscharf an Betrug.
Und wieder Neues aus dem Telesforum ;)

Sehr geehrter Herr Dr. Kuhse,
mich würde aktuell wirklich nochmals interessieren, ob Sie zum heutigen Zeitpunkt , da der Teleskurs nachhaltig eine (extrem)negative Performance aufweist und gleichzeitig das Unternehmen von der Börsenaufsicht wegen möglichen Rechtsverstößen untersucht wird, immer noch der Meinung sind, dass ich meinen Ausstieg aus dem Wert zu bedauern hätte?
Gleichzeitig würde ich Sie noch bitten, ein Statement zu den anstehenden Untersuchungen abzugeben.
MfG
W.Braun
Zu dem heutigem Artikel:

Teles hat seit Jahresbeginn nicht mehr als die Hälfte eingebüßt, sondern nur 43,4% :cry::cry::cry:

Kurs 2.Jan 2004: 10,88
Kurs heute: 6,16

Nur so am Rande, scheiße ist die Performance trotzdem!!!
Sie hätte in genau die gegensätzliche Richtung laufen müssen, um dahin zu kommen, wo Schindler sie haben wollte.

10,88 * 1,434 = 15,56 Euro
Nein, falsch geraten. Ich bin nur normaler Kleinaktionär und mit keinem der Teles-Leute bekannt.:p
>>>#603 Physik
Hallo, ich will den Ausdruck Objektivität garnicht gebrauchen. Die Charttechnik ist kein Mensch der objektiv und subjektiv sein kann sondern nur eine rein rechnerisch ermittelte Sache. Der Chart liest (Gott sei Dank!) kein WO-Board sondern hält sich nur an Fakten, also tatsächlich entstandenen Kursen -ganz egal wie diese zustande kamen-.
Wenn man den MACD und das Momentum betrachtet dann sieht man, daß soeben beide nach oben gedreht haben. Dies bedeutet in der Regel daß 1 - 3 Monate der Trend nach oben geht. Man sollte dann solange investiert bleiben, bis diese Indikatoren das Gegenteil anzeigen, also evtl. viel länger als nur 1 - 3 Monate. Man muß halt variabel bleiben, auch weil es mal Fehlsignale geben kann.

Deine Frage nach fundamental positiven ist leicht zu beantworten. Um nicht falsch verstanden zu werden: das negative ist mir natürlich bekannt. Darauf hat der Teles-Kurs entsprechend reagiert. Aber schauen wir doch voraus. Gegenüber dem Q1/04 wurden im Q2/04 deutlich höhere Umsätze und EBT erzielt. Dies zeigt daß der aktuelle Trend nach oben geht. Deshalb sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahresquartal weniger wichtig.
Zum Schluß noch etwas Psychologisches. Es wird immer wieder über Herrn Prof. Schindler negativ diskutiert. Dieses ist im Kurs der Telesaktie längst enthalten. Auf Grund des Alters von Herrn Prof. Schindler ist es absehbar, daß er sein Amt abgibt. Damit wäre die diesbezügliche Belastung des Aktienkurses schlagartig weg.
In diesem Zusammenhang ist auch ein Großaktionärswechsel möglich mit folgendem Pflichtangebot oder Abfindungsangebot an die übrigen Aktionäre.
Wir werden sehen.
danke, KuhTip, für die sachliche Erläuterung.

Insbesondere Deinen letzten Punkt (`Psychologisches` - der mögliche Rücktritt von Schindler) finde ich natürlich interessant. Ich begann ja auch darüber zu spekulieren, wie wahrscheinlich dies ist und was das für einen Einfluß auf den Kurs haben würde.
Richtig kommuniziert würde ein Rücktritt Schindlers mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Kursexplosion auslösen - so spekuliere ich. Entsprechend setze ich erstmals Stop-Buys bei Teles. Und beobachte die Nachrichtenlage.

good trades!
und im Teles-eigenen Board schreibt ein User `mimori`:
"erstellt am 19. August 2004 um 02:38 Uhr
Einerseits verfolge ich den Kurs meiner Lieblingaktie Teles mit einem lachenden und andererseits mit einem weinenden Auge. Mit dem lachenden, weil ich trotz Verlust früh genug raus bin, obgleich mir hier ein Casino-Besuch empfohlen wurde (diesem Rat kam ich nicht nach), mit nem` weinenden, weil mir alle leidtun, die an die Teles AG geglaubt haben und investiert blieben. Hoffentlich tut sich bald was in Richtung Norden. Noch ein Wort an die
Führung der Teles AG: Sehr ruhig geworden um die Leute, die das Sagen haben, Fragen werden im Investor-Forum kaum noch beantwortet, ebensowenig finden Stellungnahmen an die zu Recht beunruhigten Teilnehmer (Kleinaktionäre) des Investor-Forums statt.
M.Krause"
Hallo Physiker,
eine Stop-buy-Order ist hier sicher die richtige Art der Auftragserteilung. Unverständlicherweise wird diese Art von Kaufauftrag in diesem unserem Lande fast nie benutzt. Wir sind halt ein Volk von Schnäppchenjägern.
Falls viele so denken wie Du und stop-buy-orders geben würden, führte alleine dieses zu einer Kursexplosion.
mfg
KuhTip
Bei dünn gehandelten Werten sind Stop-Orders (in beiden Richtungen) natürlich heikel.
mancher Broker bietet allerdings die Möglichkeit der Stop-Limit-Order, bei der nach Auslösen des Stops die Order lmitiert in den Markt kommt.
Ich spiele dies durch `geeignete` Software selbst :D
kuhse im Teles-eigenen Board.
Mit Original-Schablonen-Entschuldigung und Schindlers Stammtischdunst im Hintergrund:
"erstellt am 19. August 2004 um 17:59 Uhr
--------------------------------------------------------------------------------

Sehr geehrte Teilnehmer am Investor-Forum,

Prof. Schindler hat die an ihn gerichteten Beiträge gelesen, kommt aber aufgrund dringender anderer Verpflichtungen leider derzeit nicht dazu, auf diese Beiträge einzugehen. Er bittet Sie um Nachsicht und lässt Ihnen ausrichten, dass er mit aller Intensität an juristischen Dokumenten arbeite, die Erfolg versprechend und sehr wichtig seien.

Er lässt Ihnen auch ausrichten, dass ihm die jüngste "blödsinnige" Berichterstattung über die TELES leid tue. Sie ändere jedoch nichts an unserer in jeder Hinsicht sehr guten geschäftlichen Entwicklung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Dr. Christian Kuhse
Investor Relations

"
und zur Prüfung durch die BaFin schreibt Herr Kuhse ganz richtig:
"erstellt am 19. August 2004 um 17:48 Uhr
--------------------------------------------------------------------------------

Sehr geehrter Herr Mike 01,

in einer Rundmail haben wir unsere Mitarbeiter über die von Ihnen wiedergegebene und weitere entsprechende Pressemeldungen informiert. Dem Inhalt dieser Mail, den wir nachfolgend wiedergeben, möchten wir an dieser Stelle nichts hinzufügen.


Mit freundlichen Grüßen


Ihr
Dr. Christian Kuhse
Investor Relations




Liebe Mitarbeiter,

gestern und heute ist in der Presse zu lesen gewesen, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach dem jüngsten Kursrutsch unserer Aktie eine Vorprüfung gegen TELES eingeleitet habe, um mögliche Verstöße gegen Kapitalmarktgesetze zu untersuchen.

Vor diesem Hintergrund möchten wir Euch darauf hinweisen, dass es sich dabei lediglich um eine routinemäßige Maßnahme handelt. Dementsprechend wird eine Sprecherin der BaFin von der Nachrichtenagentur dpa-afx zu uns wie folgt zitiert:

"Das ist aber nur eine routinemäßige Vorprüfung." ... "Es geht weder um konkrete Personen noch um konkrete Vorwürfe."

Zudem wies die Sprecherin der BaFin laut dpa-afx darauf hin, dass es allein im letzten Jahr rund 1.300 solcher Vorprüfungen gegeben habe.

An den inländischen Börsen sind übrigens rund 900 Unternehmen gelistet.

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand


"
An mich sind ja so einige Fragen gestellt worden, die ich teilweise beantworten möchte, und zwar relativ objektiv wie Bettina so schön formulierte.

Zu meiner Behauptung: Teles habe schlankere Kostenstrukturen

Ich bin jetzt nicht in der Lage eine Kostenrechnung zu erstellen, aber die weichen Hinweise sollte man bedenken:

T-Online ist aus dem Staatsunternehmen Deutsche Telekom entstanden. Da kann ich mir besondere Kostenvorteile nicht vorstellen. 1und1 hatte auch immer eine besondere Nähe zur Deutschen Telekom. Nach Lockvogelangeboten in der Anfangszeit des DSL erhöhte 1und1 denn auch die Preise mit Hinweis auf gestiegene Kosten.

Strato dagegen hat Discountangebote und macht damit gute Gewinne. Damit können sie nur kostengünstig anbieten.

Erwähnen möchte ich noch, dass Prof. Schindler als Vorstandsvorsitzender auf Gehaltszahlungen verzichtet. Er stellt sein gesamtes akademisches Wissen dem Unternehmen zur Verfügung. Und das ist nicht wenig.

Der Gewinneinbruch geschah im TCS-Segment. Wenn ich Vergleiche mit United Internet und anderen anstelle, schaue ich auf das VAIS-Segment. Hier verbessern sich die Ergebnisse kontinuierlich.

Da ich ja investiert bin (wieder eine Frage beantwortet), fände ich einen Kursanstieg aufgrund einer technischen Reaktion ganz passabel. Fundamentale Gründe habe ich u. a. in #487 aufgeführt, ähnlich wie Kuh-Tipp sah ich auch die Kehrtwende im 2. Quartal 2004. Allerdings widerspreche ich dem "Psychologischen":

Wenn denn Schindler so schrecklich ist, warum stieg dann der Kurs von 1,50 auf 15 €?

Wenn die Ergebnisse in Zukunft wieder stimmen, werden wir ähnliche Reaktionen sehen. Noch im Capital vom 09.06.04 wird Schindler hochgelobt unter der Überschrift: "Wer wirklich Wert schafft". Dass Schindler in nächster Zukunft ausscheidet, sehe ich nicht und wünsche es auch nicht.

Kritisiert doch mal die Mega-Abzocker, als da sind die Google Gründer. Dieser Börsengang diente nur dazu, Mitarbeiter und Exmitarbeiter und Freunde zu Millionären zu machen, sich selbst zu Milliardären. "Wir haben keine besonderen Pläne", artikulieren die, wenn sie nach der Zukunft gefragt werden. Die beiden kommen in der Presse trotz aller Unverschämtheiten gut weg. Man sollte mal die Performence des Teleskurses und des Googlekurses in den nächsten 12 Monaten vergleichen.
Hallo Physik,

woher deine plötzliche Kehrtwendung?

Du hast einmal geschrieben, du verstehest mich nicht. Das könnte ich jetzt auch schreiben, habe aber für deine Verhaltensweise eine Erklärung: Offenbar haben dich meine Argumente doch erreicht, willst aber nicht um 180 Grad schwenken, sonderns "lechzst" nach fundamentalen Gründen", warum Teles kaufenswert sein sollte. Ein neuer User Kuh-Tip gibt daufhin lapidar den Hinweis, das 2. Quartal 04 sei ja wesentlich besser als das 1. Quartal 04 und erzählt was von Psychologie. Schon kippst du um und setzt einen Stop-Buy.

Dass das 2. Quartal besser als das 1. war, stand schon in der Adhoc-Überschrift und bewirkte einen allgemeinen Entsetzensaufschrei. Meine Fortschreibung des neuen (verhaltenen) Quartals brachte mir den Vorwurf ein, ich sei Hellseher.

Die wesentlichen fundamentalen Gründe in Kurzform:

- verschiedene Standbeine

- Strato + Cash höher als jetziger Kurs

- gewonnene Prozesse

- Marktführerschaft im Domain-Hosting

- Patente

- positiver Zwischenstand im Prozess gegen die Dt. Telekom und damit Hoffnung für den 1. Dezember, wenn der Prozess weitergeht bzw. dadurch Druck auf die Dt. Telekom zu einem außergerichtlichen Vergleich zu kommen

- verschiedene Verträge mit Kabelnetzbetreibern. Weitere werden folgen.

- Dividendenzahlung sehr sicher (in Q2-Bericht noch einmal erwähnt)

- starke Stellung im Bereich Sky-DSL in Europa (daran denken, dass die Infrastruktur außerhalb Deutschlands deutlich anders ist)

- und und und

Als Aktionär muss man natürlich diversifizieren. Ich selber habe ein buntes Gemisch aus Dax-, Tecdax-, Mdax- und sonstigen Aktien (auch Emerging Markets), Teles habe ich aber deutlich übergewichtet, da ich mir davon am meisten verspreche.

Ich wünsche dir bei deinen Stop-Buy alles Gute. Teles ist aber nicht (nur) für einen kurzen Zock gut, sondern eine Langfristanlage.
Hallo bardoblues,

du schreibst:

Sollte man `Nichtinvestierte` nicht in jedem Unternehmen, das als börsennotierte AG firmiert, als zu gewinnende potentielle Investoren sehen?

Meine Frage: Was ist für dich ein Investor?
etscheverry,
ich sehe keine Kehrtwendung in meiner Einstellung zu Teles.
Als ich begann, mich mit Teles zu beschäftigen (vor ziemlich genau einem Jahr - siehe IR_Thread von mir), betonte ich, daß ich das Unternehmen fundamental hoch intressant und stabil finde, aber das Risiko sehe, daß Herr Schindler dieses ruiniert.
Inzwischen bestätigt sich meine Furcht - und das Unternehmen steht dadurch auch fundamental nicht mehr so gut da wie vor einem Jahr (durch die falsche Konzentration von Herrn Schindler auf Rechtsstreitigkeiten, auf Kurstreiberei, durch seine Beratungsresistenz).
Ich schrieb, daß ich nun plane, mit Teles-Aktien zu spekulieren. Aber ausschließlich auf das (meiner Meinung nach stark kurstreibende) Szenario eines öffentlichen Rückzug Schindler`s aus dem Unternehmen.
Ich halte Teles weiterhin für durch Schindler gefährdet. Ein Rücktritt würde bei vielen zur Zeit zurückhaltenden Investoren Hoffnung schüren - so mein Szenario.
Nur deswegen spiele ich momentan mit einem Stop-Buy.

Deine positive Sicht zu Teles teile ich nicht.
Überschätzt Du nicht zum Beispiel die Bedeutung der `mehreren gewonnenen Prozesse`? Lies doch nochmal, was zu tellique geschrieben wurde. In meinen Augen ist das nicht positiv. Durch die Einstellung der Rechtsstreitigkeiten bekam Tellique in einem wesentlichen Punkt Recht. Teles hat hingegen garnichts davon.
SkyDSL: warum bekommt man von Teles *keine Zahlen* über abgeschlossene Verträge? Wie schätzt Du die denn ein? 50? 100? Tausende?
Erinnerst Du Dich an die Einigung mit Plenexis zu Sky DSL? Es gibt die Ansicht, daß es da nur um wenige zig Verträge ging. Teles hätte *sicherlich* etwas dazu veröffentlicht, wenn es eine signifikante Zahl gewesen wäre.
Etc.
Nein, meine Einstellung hat sich nicht zum positiven geändert. Ich spekuliere auf dieses eine singuläre Ereignis.
Und danach sehe ich dann auch mehr Hoffnung für die Unternehmensentwicklung selbst. Aber dies wäre sehr zäh.
Frage an Kostolany:

Sollte man ein Papier auf kurze Sicht kaufen, auch wenn man auf lange Sicht dazu eine schlechte Meinung hat oder darin sogar eine Gefahr sieht?

Antwort: Nein, unter keinen Umständen... (aus Kostolanys Börsenseminar, S. 91).

Ich habe schon einmal geschrieben, dass die Mehrheit von der Börse abgestraft wird. Darauf wurde entgegnet: Die Mehrheit ist aber für steigende Kurse ursächlich.

Mal ein Beispiel: Google.

Wer hat die beiden Gründer zu schwerreichen Männern gemacht und die einfachen Mitarbeiter zu Millionären?

Fondsmanager, die in unverantwortlicher Weise das Geld von Millionen Anlegern zum Fenster hinauswerfen. Die dürfen bald alle die (für mich) absehbare Kursentwicklung ausbaden.

Bei Teles waren bereits bei einem Kurs von 12 € nicht besonders viele Aktionäre beteiligt. Jetzt, bei einem Kurs von 6 € sind viele herausgeschüttelt worden, obwohl die Zukunftsaussichten nicht schlecht sind. Bei 6 € kann man denn auch viel mehr einsammeln als bei 12 €. Die Minderheit, die jetzt Teles hält, ist gerne bereit ein paar Stück abzugeben, aber nur bei deutlich höheren Kursen. Die Mehrheit wird das finanzieren. Insofern ist die Aussage von Kuh-Tip sehr richtig, dass man dann kaufen sollte, wenn keiner die Aktie haben will. Vorausgesetzt natürlich, die Daten werden auch wieder besser.
etscheverry,
Kostolanys Ansatz ist nur *ein* Ansatz.
Natürlich kann man kurzfristig in eine Aktie investieren, dessen Unternehmen man langfristig für eher problematisch hält.
Sieht man zum Beispiel ab, daß es aus strategischen Gründen für ein Unternehmen schlau wäre, das von mir beobachtete Unternehmen zu kaufen, dann kann man da einige Aktien erwerben. Ist man bei niedrigen Kursen vor dem Kauf dabei, kann man Kursgewinne einfahren.
Andere spekulieren mit Aktien von Unternehmen, denen die Insolvenz droht. Eine neue Finanzspritze eines Investors kann erhebliche Kursgewinne bringen.
Dies alles ist Zockerei. Die lehnte Kostolany ab. Aber man kann damit Geld verdienen. Mein Ansatz für Teles ist ebenfalls reine Zockerei. Soll aber nicht heißen, daß es unvernünftig wäre, aus fundamentalen Überlegungen in Teles zu investieren.

Ich schreibe doch immer wieder, daß ich Teles eben *nicht* für schlecht halte - warum suggerierst Du das immer wieder? Ich halte Herrn Schindler für eine zunehmende Gefahr für das Unternehmen.
Deshalb wäre ein geordneter Rückzug (in *meinen* Augen) ein wichtiger Befreiungsschlag. Für den ist aber nicht mehr viel Zeit. Das Unternehmen leidet auch schon fundamental unter einigen `Richtungsentscheidungen` Schindlers`.
Warum irritiert Dich SkyDSL nicht? Du kennst doch den Kommunikationsstil von Schindler. Wenn es irgendwie positiv zu drehen ginge, täte er es. Warum gibt es keine Zahlen? Gibt es mehr als 50 SkyDSL-Anschlüsse in Deutschland? Mehr als 100 in Europa? Ich habe keine Ahnung! Ich finde keine Daten...

Zu google: ich bin garnicht so sicher, daß eine Anlage in Google-Aktien eine schlechte Idee war. Das Unternehmen hat einige hervorragende Ideen, die zu realisieren es einigen Geldes bedarf. Das haben sie nun. Man darf gespannt sein.
Hallo Physik,

die genannte "Zockerei" lehnte Kostolany eben nicht ab. Vielmehr schrieb er:

"Wer, der mit der Alltagslogik denkt, würde denn schon eine Fast-Pleiteaktie kaufen? Bei keiner Aktie kann man solche Gewinne machen wie bei den Aktien von Unternehmen, die vor einer Umkehrsituation stehen..."

Und zu Google:

In bemerkenswerter Offenheit haben die Google-Gründer die tollste Idee offeriert:

Uns alle reich machen.

Und zu den Plänen steht im Prospekt:

Wir haben keine besonderen Pläne.

Google ist ein Ein-Produkt-Unternehmen, das sehr hoch bewertet ist, dem Yahoo und Microsoft zunehmend Konkurrenz machen werden. Das Geld, das eingesammelt wurde, kommt vor allem den Altaktionären und Optionsscheinbesitzern zugute. Microsoft hat auch jede Menge Geld und vielleicht auch die eine oder andere Idee.
Einladung zum Workshop
"Schreiben von Pressemitteilungen"

Ihr Unternehmen hat ein tolles Produkt entwickelt, das Sie als PR-Verantwortliche(r) in die Medien bringen sollen? Eine Pressemitteilung gilt als das Kernstück professioneller PR-Arbeit und soll für hohe Resonanz in den Medien sorgen. Wie man beim Schreiben von Pressemeldungen ein Thema stilistisch perfekt umsetzt und so größtmögliche Aufmerksamkeit bei den Journalisten und in Redaktionen erzielt, ist Gegenstand dieses ganztägigen Workshops. Der PR-Profi Wolfgang Zehrt leitet die Veranstaltung, die in diese drei Abschnitte gegliedert ist:


Basics

Die Pressemitteilung im Allgemeinen: wann, wozu und an wen?
Der Aufbau und die äußere Form: die formalen Anforderungen einhalten


Inhalt

Die Überschrift: ist wichtigstes Kriterium für Journalisten, ob eine Meldung gelesen wird oder gleich im Papierkorb landet.
Der Textaufbau: Die W-Fragen und die Reihenfolge der Informationen im Pressetext
Die Wörter: Verwendung geeigneter Wörter und Wortarten
Sätze: Satzlänge und Satzbau
Der Backgrounder: Informationen über das eigene Unternehmen aussagekräftig formulieren
Die Zielgruppen: Schreiben für tagesaktuelle Medien, Fachzeitungen oder für Onlinemedien
Die Distribution: zielgenaue Adressierung von Pressemitteilungen
Die vertonte Pressemeldung: Hörfunk-PR als innovative Kommunikationsmaßnahme


Praxis

Das Training: Pressetexte verfassen, miteinander besprechen und Gelerntes umsetzen


Trainer: Wolfgang Zehrt (Vorstand directnews AG)
Co-Trainerin: Ulrike Blank (Pressesprecherin)
Ort: Neue Börse, Neue Börsenstraße 1, 60487 Frankfurt am Main
Zeit: 09.09.2004 von 10 bis 17 Uhr
Teilnahmegebühr: 275 Euro / Person

Veranstalter:
directnews AG
Inselstr. 22
04103 Leipzig DGAP Deutsche Gesellschaft für Ad-hoc-Publizität mbH
Neue Börsenstraße 1
60487 Frankfurt / Main

Bitte melden Sie sich hier an.

Teilnahmebedingungen: Der Teilnahmebetrag für diese Veranstaltung inklusive Tagungsunterlagen, Mittagessen und Pausengetränken zzgl. 16 % MwSt. pro Person ist nach Erhalt der Rechnung fällig. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung. Die Stornierung (nur schriftlich) ist bis 4 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos möglich, danach wird die Hälfte des Teilnahmebetrages erhoben. Bei Nichterscheinen oder Stornierung am Veranstaltungstag wird der gesamte Teilnahmebetrag fällig. Gerne akzeptieren wir ohne zusätzliche Kosten einen Ersatzteilnehmer. Bei Absage des Workshops durch den Veranstalter wird die gezahlte Gebühr voll erstattet.

http://www.dgap.de/events/workshop090904.htm
Heute eine aktuelle Analyse der Trading Central.

Demnach hat Teles kurzfristig Aufholpotential.
Wehe aber, sollte die Unterstützung fallen.
(http://www.traderboersenboard.de/forum/showthread.php?postid…
Nachdem ich es zumindest für kure Zeit wie die Teles Aktie gehalten habe, nämlich "AB IN DEN SÜDEN, DENN DAS HAMMER UNS VERDIENT..." stelle ich fest, dass Teles weiterhin dem Motto dieses Liedes nachkommt....:laugh:
was issn nu mit SkyDSL?

"erstellt am 05. August 2004 um 19:15 Uhr
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Sehr geehrter Herr Data,

in den nächsten Tagen werden einige Gespräche zu skyDSL/cableDSL geführt werden. Angesichts dessen wird Prof. Schindler Ende nächster Woche auf Ihren Beitrag eingehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Dr. Christian Kuhse
Investor Relations

"
Inzwischen müßten alle schlechten Meldungen im Kurs eingepriesen sein.

Der Chart hat sich bei 6 € eindeutig stabilisiert.

Eine Kurserholung ist überfällig !

MfG wschr
Ist ja wirklich seit der threaderöffnung im April ein Superoutperformer geworden, die Teles.........

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....dummerweise nur nach unten. Respekt, minus 50 % in so kurzer Zeit, dass muß erst mal einer nachmachen. :look:
Hallo Ignatz,

ich hatte schon Zweifel, ob der Threadtitel richtig gewählt war. Aber diese :eek:Outperformence :eek: ist schon außergewöhnlich.
Hallo Etscheverry

Gestern abend hab ich einfach den threadtitel gelesen, mir den Chart angeschaut und spontan ein posting geschrieben.

Sorry, ich wollte kein zusätzliches Salz in die offenen Wunden der Teles-Aktionäre streuen.....;)



....aber irgendeinen Grund wird der Kursverfall der Teles vermutlich gehabt haben. :rolleyes:


Ignatz, der von der Teles keine Ahnung hat und sich auch nie mit der Firma beschäftigt hat.
Samstag, 28.8.04 18 Uhr -->

Irgend was ist im Busch...

Der außerbörsliche Handel (L&S) signalisiert Kauforders.
Das war lange nicht.
30.08.2004 14:00 (PR NEWSWIRE)

Erstmals in Deutschland drahtlos ins Internet über TV-Kabel


UNTERFÖHRING, Germany, August 30 /PRNewswire/ --

- Kabel Deutschland und Motorola intensivieren Zusammenarbeit im Breitbandmarkt - neues Kabelmodem-Gateway für sicheren und bequemen Internetzugang zu Hause

Alster Kabelnetzbetreiber in Deutschland bietet Kabel Deutschland GmbH (KDG) ein Motorola Kabelmodem-Gateway mit integrierter WLAN-Funktionalität. Damit können KDG-Kunden nun drahtlos mit mehreren PCs und Laptops gleichzeitig über das TV-Kabel im Internet surfen. Für die Sicherheit des Internetzugangs Kabel Highspeed sorgt die eingebaute Firewall und ein Intrusion-Detection-System zum Schutz gegen Zugriffe auf den Rechner von aussen. Die Installation des drahtlosen Kabelmodems vor Ort übernimmt ein Servicetechniker der Kabel Deutschland kostenlos. Mit diesem Angebot verstärkt der Kabelnetzbetreiber die bisherige Zusammenarbeit mit Motorola und bietet den Anwendern zu Hause alle notwendigen Funktionen für ein gesichertes drahtloses Netzwerk mit nur einem Gerät.

Damit beendet Kabel Deutschland auch die Diskussion um die Standortbindung des Computers an den Kabelanschluss im Wohnzimmer. Mit dem drahtlosen Motorola SBG900 kann der PC oder das Laptop an einem beliebigen Ort in der Wohnung aufgestellt werden, ohne das störende Kabel verlegt werden müssen.

"Neben den Komfortaspekten sehen wir hierin eine Stärkung der Kooperation mit Motorola, einem der führenden Hersteller im amerikanischen Markt. Zusammen mit unserem Know-How im deutschen Markt macht uns das zu einem starken Team, das seinen Kunden den bestmöglichen Service bietet und uns positiv von Mitbewerbern im Breitbandmarkt abhebt", bekräftigt Christian Dahlen, Direktor Kabel Internet von Kabel Deutschland.

"Das Motorola SBG900 ermöglicht es Kabel Deutschland, seinen Kunden neue, wertsteigernde Serviceleistungen anzubieten, wie zum Beispiel drahtlose Vernetzungen im Haus. Somit bietet es den Teilnehmern einen grösseren Mehrwert im Vergleich zu herkömmlichen Geräten", sagte Paul King, Vice President und Generalmanager des Geschäftsbereiches Europa, Nahost und Afrika (EMEA)." Das SBG900 baut auf Motorolas Erfahrung im Bereich der drahtlosen Technologien auf und bietet den Kunden durch Breitbandnetzwerken zuverlässige Produkte und den Verbrauchern eine einfache, clevere Lösung zum Ausbau ihrer Breitbandverbindung."

Hoher Sicherheitsstandard für den schnellen Surfspass

Das Motorola Wireless Kabelmodem-Gateway SBG900 unterstützt den neuesten 802.11g-Wireless-Technologie-Standard und bietet damit einen Durchsatz von bis zu 54 Megabit pro Sekunde. Umfassender Schutz ist mit der Firewall und einem System zum automatischen Erkennen von Angriffsversuchen (Intrusion Detection-Funktionalität) sowie der integrierten 128 Bit Wireless Equivalent Privacy (WEP)-Verschlüsselung gewährleistet. Das Gerät verfügt neben der WLAN-Funktionalität auch über eine Ethernet- und eine USB-Schnittstelle.

Der Breitbandanschluss über das TV-Kabel bietet zudem besonders schnelle Übertragungsraten: Die Download-Geschwindigkeit kann bis zu 4 Megabit pro Sekunde (mbit/s) gewählt werden, während der günstigste Tarif für eine Flatrate 21,98 Euro beträgt.

Verfügbarkeit

Das WLAN-Kabelmodem SBG900 von Motorola wird Anfang September in den Ausbaugebieten Bayreuth, Berlin, Leipzig und München verfügbar sein, in Saarbrücken im Spätherbst.

Drahtloses Kabelmodem-Gateway Motorola SBG900

Das drahtlose Motorola SBG900 für Europa, Nahost und Afrika enthält die folgenden Merkmale:

drahtloser Zugangspunkt 802.11g 10/100base-T Ethernet und USB-Ports Drahtlose Sicherheit, einschließlich WEP & WPA Verschlüsselungsmodi Unterstützt durch Routing/NAT-Merkmale mehrere Benutzer Netzwerk-Sicherheitsfunktionen, einschließlich weiterentwickelter Firewall

Die Motorola SBG900 bieten auch zahlreiche weiterentwickelte Funktionen, die durch den Netzbetreiber über SNMP - oder durch den Benutzer über eine einfache Web-Browser-Schnittstelle konfiguriert werden können.

Weitere Informationen zu Kabel Highspeed erhalten Interessenten unter der kostenfreien R Internet unter www.kabeldeutscland.de.

Über Kabel Deutschland

Kabel Deutschland (KDG) betreibt die Kabelnetze in 13 Bundesländern und versorgt rund 10 Millionen angeschlossene TV-Haushalte in Deutschland. Damit ist Kabel Deutschland der grösste Kabelnetzbetreiber in Euroopa. Das Unternehmen entwickelt neue Angebote für Digital TV, Highspeed Internet und zusätzliche Dienste. Die KDG bietet eine für alle Programmanbieter offene Plattform für das digitale Fernsehen. Sie betreibt die Netze, vermarktet Kabelanschlüsse und sorgt für einen umfassenden Service rund um den Kabelanschluss. In 2003 übernahm ein Investorenkonsortium bestehend aus Apax Partners, Providence Equity und Goldman Sachs Capital Partners Kabel Deutschland von der Deutschen Telekom.

Diese Meldung finden Sie auch im Pressebereich unter www.kabeldeutschland.de.

Über Motorola

Motorola, Inc. (NYSE: MOT) ist weltweiter Marktführer von Technologien für Funk-, Breitband- und Automobilkommunikation, die das Leben angenehmer, sicherer, einfacher, synchronisierter und erfreulicher machen. Der Umsatz belief sich 2003 auf 27,1 Milliarden US-$. Motorola erstellt innovative Technologielösungen, die den Menschen zu Hause, am Arbeitsplatz und unterwegs zugute kommen. Das Unternehmen ist auch ein progressives Unternehmen, das sich einer Geschäftsführung nach ethischen Standards, dem Schutz der Umwelt und der Unterstützung der Kommunen widmet, in welchen es Geschäfte tätigt. Weitere Informationen unter: www.motorola.com.

MOTOROLA und das stilisierte M-Logo sind beim U.S. Patent und Trademark Office eingetragene Warenzeichen. Alle anderen Produkt- und Servicenamen sind im Besitz ihrer jeweiligen Eigentümer. (c) Motorola, Inc. 2004. MOTOROLA

Motorola Europa, Nahost und Afrika Helen Yarrow +44-1256-488356 helenyarrow@motorola.com Rej Husetovic +49-6128-703226 rej.husetovic@motorola.com. Nordamerika. Bev Dribin.dribin@motorola.com. Kabel Deutschland GmbH Marco Gassen +089-96010-156 marco.gassen@kabeldeutschland.de.
Quelle: PR NEWSWIRE
Wo bleibt der angekündigte Beitrag von Schindler zu den (sicherlich wahnsinnig erfolgversprechenden) Gesprächen zu skDSL?
Da war doch:
"erstellt am 05. August 2004 um 19:15 Uhr
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Sehr geehrter Herr Data,

in den nächsten Tagen werden einige Gespräche zu skyDSL/cableDSL geführt werden. Angesichts dessen wird Prof. Schindler Ende nächster Woche auf Ihren Beitrag eingehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Dr. Christian Kuhse
Investor Relations
"


Der MACD könnte bald das Signal für einen weiteren Rutsch nach unten liefern
TELES Kursziel 3 Euro


Die Experten der "Prior Börse" befürchten, dass TELES (ISIN DE0007454902/ WKN 745490) im 2. Halbjahr wieder in die Verlustzone abrutscht und taxieren ein Kursziel von 3 Euro für die Aktie. Im 1. Halbjahr sei der Gewinn um über 70% auf nur noch 2,1 Mio. nach Steuern eingebrochen. Der Umsatz habe lediglich um 9% auf 39 Mio. Euro zulegen können. Obwohl sich der Aktienkurs seit dem Frühjahr mehr als halbiert habe, erscheine der Titel weiterhin überteuert. Die Experten würden befürchten, dass TELES auch im 2. Halbjahr in die roten Zahlen rutsche. Das Unternehmen plane hohe Marketingaufwendungen für eine Werbekampagne für den Hoffnungsträger Breitband-Internet-Zugang, wo die Nachfrage bislang noch schleppend verlaufe. Auch der Vertrauensverlust durch allzu euphorische Prognosen wiege schwer. Die Experten der "Prior Börse" sehen für die TELES-Aktie ein Kursziel von 3 Euro.
Endlich wird Tacheles gesprochen !! Kursziel 3 EUR ergäbe zu Schindlers "fairer Bewertung" bei 33-66 EUR enormes Kurspotential :laugh::laugh::laugh::laugh:
Tja. Aktienrückkäufe waren schon immer eine gute Möglichkeit zum Aussteigen. Nicht nur für Insider.

;)
Und jetzt auch noch Verluste aus Aktienkäufen ...

Das Drama bei Teles fängt erst an!
Tja, Egbert (Prior) hats wieder mal geschaft!
Wer die unrühmliche Geschichte dieses Möchtegern-Analysten kennt, weiß seine Einschätzungen zu werten.
Nichts als Spekulationen. Dreimal darf man raten, wer dann einsteigt.

Man kann mich Pusherin nennen, aber das Kursziel in die Nähe des Cashbestandes zu rücken, zeugt nicht von Börsenkenntnissen. :laugh::laugh::laugh::mad:

Bettina
bettina, was in Priors Statement ist denn `reine Spekulation` und weicht von der allgemeinen Einschätzung ab?
Ich finde den Satz "auch der Vertrauensverlust durch allzu euphorische Prognosen wiege schwer " recht treffen.d
Grüß Euch alle!
Wenn der Prior sich erst mit einer Aktie befasst,
egal ob hoch- oder runterpush- dann ist es schlimm
bestellt um das Unternehmen, DAS lehrt die Vergangenheit von Prior. :D

Die starken Kursausschläge resultieren aus den mickrigen Umsätzen und die wiederum spiegen das Desinteresse
ernsthafter und kapitalstarker Investoren mit längerem Horizont.
Die mögen einfach solche Spielchen nicht, wie Teles
sie immer wieder abzieht.
Also hat der Vorstand endlich sein Ziel erreicht- Teles ist wieder ein Spekulantenpapierchen. :D


#644
< Man kann mich Pusherin nennen, aber das Kursziel in die Nähe des Cashbestandes zu rücken, zeugt nicht von Börsenkenntnissen. >

Wenn du solche Dinge behauptest, dann hast du bisher
wenig Kennzahlen gelesen. Im Herbst 2002 -Frühjahr 2003 notierten
an der Nasdaq und auch am neuen Markt etliche Aktien
UNTER cashbestand- mangelndes Vertrauen der Anleger war der Grund. Manche sind auch noch heute in der Nähe des Cashbestandes bewertet.
Zum Beispiel Adaptec (ADPT) , grundsolides Unternehmen,
Technologieführer in seinem Bereich mit dutzenden Patenten, die sie auch selbst technisch nutzen (!)- doch leider
in einem stagnierenden Markt, der inzwischen Nischencharakter hat (SCSI).

Warum sollte eine solche Bewertung bei Teles nicht auch möglich sein,
zum Beispiel wenn sie in diesem Quartal wirklich in die roten Zahlen rutschen? Letztes Quartal haben sie Investitionen auch schon aus dem Cashbestand finanzieren müssen, weil der
CAshflow zu sammengebrochen war. Siehe frühere Postings von mir und letzten Quartalsbericht. Anleger extrapolieren immer Trends... nach oben und nach unten,
gerade bei Teles sieht man das doch wunderbar.

Also Vorsicht mit oberflächlichem Optimismus.

Technische Erholungen sind immer drin, klar- aber
ich muss kein Prophet sein, um bei Teles zu vermuten, dass diese Erholungen nicht lange dauern, solange
keine besseren Zahlen kommen. Bisher lag/fiel der Kurs
wie Blei und es gab hier seit Wochen Leute, die immer
wieder auf technische Erholung hofften, bei 9, 8, 7,50 , 6 Euro, einfach mal nachlesen.

Währenddessen konnte man mit anderen Aktien auch im Tecdax 20, 30, 50%
machen, weil deren Prognosen sich als zuverlässig erwiesen haben. Was also sprach/spricht auch nur für Trades in Teles (von längerfristigen Horizont ganz zu schweigen)?
Hat denn Prior´s Wort SOO viel Gewicht im Markt, dass sein Kommentar von Heute einen solchen "Kurssturz" bewirken kann?
Der wird doch eigentlich von den meisten auch nicht recht ernst genommen. Oder um es ander zu sagen: Viele fassen weder TELES noch den EGBERT mit der Kneifzange an!

Und was ist eigentlich von dem fogenden zu halten:
" Neue Konkurrenz für DSL-Anbieter
Der größte deutsche Kabelnetzbetreiber, Kabel Deutschland, will die Investitionen in die Kabel-TV-Netze für schnelle Internet-Nutzung verdreifachen. Nicht gut für T-Online und Co.[mehr]"

Gabs da nicht mal "Verbindungen" zu Kabel Deutschland? Und hat die Nachricht nicht auch Auswirkungen hinsichtlich Strato und CableDSL ?

Viele Grüße aus dem hohen Norden
@ Newbie13
Ich glaube nicht, daß der Kurssturz mit Prior zusammenhängt. Wie bereits weiter unten von flottedomi angesprochen, scheint der jetzige Kurssturz eher technischer Natur zu sein. In der technischen Analyse von WO (s. thread 899069) ging man ja von einer Unterstützung im Bereich von ca. 5,9 Euro aus. Diese Unterstützung hat nun offensichtlich nicht gehalten und zu Stop Loss Verkäufen geführt.

So sehe ich das zumindest.
Gruß´
Kaktus
olaf schulz kommentiert die Prior-Einschätzung im Teles-eigenen Board. Er spricht inzwischen von `unsere ursprünglichen Prognosen für 2004`. Ein angenehm sachlich geschriebener Beitrag:
"erstellt am 01. September 2004 um 15:22 Uhr
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Sehr geehrte Teilnehmer am Investor-Forum,

vor dem Hintergrund des heutigen Artikels in der Prior Börse mit der Überschrift "Rutscht TELES wieder in die roten Zahlen?" möchte ich folgendes klarstellen:

1) Die von Prior geäußerte Befürchtung, wir würden im zweiten Halbjahr in die Verlustzone abrutschen, ist völlig ungerechtfertigt.

Prior scheint seine Furcht offenbar mit geplanten Marketingausgaben für unsere Breitband-Internet-Zugangsdienste skyDSL/cableDSL zu begründen. Dabei übersieht Prior, dass es keine unkontrollierten Marketingausgaben geben wird, in deren Folge wir in die Verlustzone rutschen könnten. Denn unsere Marketingausgaben − auch die geplanten − werden selbstverständlich sehr zeitnah am Erfolg gemessen.

2) Zu den Zahlen im ersten Halbjahr 2004 möchte ich folgendes anmerken:

Zwar sind wir bisher vor allem beim Ertrag hinter unseren sehr ambitionierten ursprünglichen Prognosen für 2004 zurückgeblieben. Auch liegt der Ertrag im ersten Halbjahr 2004 hinter jenem der entsprechenden Vorjahresperiode. Dennoch haben wir im ersten Halbjahr 2004 einen Umsatz von 39.03 Mio€, ein EBT von 4.22 Mio€ und damit eine Vorsteuerrendite von 10.8% erzielt.

Überdies zeigt die Entwicklung vom Q1/2004 zum Q2/2004 eine deutliche Wachstumsdynamik: Gegenüber dem Q1/2004 konnte im Q2/2004 der Umsatz um 17% und das Vorsteuerergebnis um 53% gesteigert werden.

Mit freundlichen Grüßen


Ihr
Olaf Schulz



"
sowie (ebenfalls aus dem Teles-Board):

"Reuters
Teles bekräftigt Ziele nach Spekulationen über Halbjahresverlust
Mittwoch 1. September 2004, 15:04 Uhr

Aktienkurse
Teles AG Information...
745490.DE
5.45
-0.25

Frankfurt, 01. Sep (Reuters) - Die Aktie des Telekom-Dienstleisters Teles ist am Mittwoch von Spekulationen belastet worden, das Unternehmen könnte im zweiten Halbjahr in die roten Zahlen rutschen. Teles (Xetra: 745490.DE - Nachrichten - Forum) bestätigte daraufhin seine Jahresprognose.

"An unseren Prognosen hat
sich nichts geändert", sagte ein Teles-Sprecher am Mittwoch. Demnach erwartet die im TecDax gelistete Gesellschaft für das laufende Geschäftsjahr weiter eine Steigerung der Erlöse im zweistelligen Prozent-Bereich. Für die Erfüllung der ursprünglichen Ertragsprognose, eine Steigerung des Gewinns je Aktie um 30 Prozent auf 0,65 Euro, will das Unternehmen gegebenenfalls stille Reserven heranziehen.

Die Teles-Aktie fiel am Mittwoch in der Spitze um mehr als sieben Prozent auf ein Jahrestief von 5,28 Euro. Händler führten die neuerlichen Kursverluste bei Teles auf einen Bericht der "Prior-Börse" zurück. Der Börsenbrief berichtete, dass bei Teles in der zweiten Jahreshälfte Verluste zu befürchten seien. "Priors Befürchtungen, wir könnten in die Verlustzone abrutschen, sind reine Spekulation", sagte der Teles-Sprecher. Im ersten Halbjahr sei das Unternehmen profitabel gewesen und die Jahresprognose habe weiter Bestand.

"Bei so marktengen Titeln reichen wenige Anleger, die sich nach einem solchen Bericht entschließen, sich von ihren Aktien zu trennen", sagte ein auf Technologiewerte spezialisierter Händler. Die Teles-Aktien haben in diesem Jahr bereits mehr als 40 Prozent an Wert verloren. Ende Juli hatte Teles nach einem Gewinneinbruch im zweiten Quartal sein Umsatzziel revidiert.
"

War die `implizierte Gewinnwarnung` doch explizit?
Und wieso steht hier "an unseren Prognosen hat sich nichts geändert", wenn doch unternehmensintern inzwischen von `ursprünglichen` und aktuellen Prognosen geschrieben wird?

Ich warte auf die Nachricht, daß Herr Schindler sich vollkommen zurückzieht.
Teles ist offensichtlich nervös :

Warum geht man denn auf einen Bericht in der Prior Börse ein, wenn man diesen für absolut falsch hält und durch eine Gegenteilige Geschäftsentwicklung Lügen strafen könnte ??

Es bleibt festzuhalten, dass weiterhin an dem Ergebnis von 65 Cent/Aktie festgehalten wird und findet wohl nichts anrüchiges dabei, dass dieses Ergebnis allenfalls durch die Hebung stiller Reserven erreicht werden kann und nicht durch das operative Geschäft.

Auch bleinen die Untersuchungen der bafin. Auch dies wirft kein gutes Licht auf die Aussagen der Teles AG.

Wenn Teles in dem Statement das schlechte Q1/04 mit dem besseren Q2/04 vergleicht und so versucht von einem Vergleich Q2/03 mit Q2/04 abzulenken, was üblich wäre, gibt dies den Hinweis darauf, dass hier "geblendet" werden soll. Man denke auch an den erst kürzlich verkündeten "fairen Wert" von Teles durch Schindler bei 33- 66 EUR.

Welches Unternehmen, das wirklich gut dasteht, hat es nötig derartige "Aktionen" zu fahren ???
TELES Finger weg


Die Experten von "Der Aktionärsbrief" raten von einem Investment in die TELES-Aktie (ISIN DE0007454902/ WKN 745490) ab. Die Chartsituation biete derzeit ein negatives Bild. Mit dem Bruch bei 8,50 EUR sei technisch betrachtet Spielraum bis zur 4 EUR-Marke. Für die Wertpapierexperten stelle sich nun die Frage, ob das fundamental nachvollziehbar sei. TELES biete eine Menge Ad-hoc-Meldungen, deren Inhalte in den Augen der Wertapierexperten manchmal ein wenig seltsam seien. Vergangene Woche habe das Unternehmen eine Umsatzwarnung abgegeben, nachdem der Unternehmenschef Schindler den fairen Wert des Titels bei gut 30 EUR gesehen habe. Für die Erfüllung der bisherigen Ertragsprognose, die eine Steigerung des Gewinns je Aktie um 30% auf 0,65 EUR vorgesehen habe, sollten gegebenenfalls stille Reserven hinzugezogen werden. Nach Meinung der Wertpapierspezialisten sei dies ein wahrlich sensationeller Trick, um echten Mehrwert zu schaffen. Bewertungstechnisch könne man eine fast zweifache Umsatzbewertung sowie ein KGV von 15 feststellen. In Anbetracht einer versteckten Umsatz- und Gewinnwarnung sei das kaum vertretbar. Die Experten von "Der Aktionärsbrief" raten den Anlegern bei TELES kein Engagement zu starten.
Quelle: AKTIENCHECK.DE

TELES fernhalten


Anleger sollten sich nach den enttäuschenden Halbjahreszahlen erst einmal von der TELES-Aktie (ISIN DE0007454902/ WKN 745490) fernhalten, raten die Experten von "Hot Stocks Europe". Nach einem schwachen 1. Quartal habe TELES von einem starken Aufwärtstrend berichtet. Doch beim genaueren Betrachten der Ergebnisse, sei rasch deutlich geworden, dass es sich bei den vermeldeten Zahlen um nichts anderes als eine Gewinnwarnung für das Gesamtjahr handele. Der Umsatz sei im 2. Quartal zwar um 14% auf 21,1 Mio. US-Dollar gestiegen, doch sei der Gewinn vor Steuern um 39% auf 2,6 Mio. Euro eingebrochen. Bereits in den ersten drei Monaten sei der Gewinn von TELES eingebrochen, doch damals habe der Vorstand noch Entwarnung geben. Mit dem erneuten Rückgang, seien die Gesamtjahresziele jedoch nicht mehr erreichbar. Um die Gewinnprognose von 30% auf 0,65 Euro doch noch erfüllen zu können, sollten nun stille Reserven herangezogen werden. Die Börse habe den Titel nach der Bekanntgabe der Ergebnisse mit einem Kurseinbruch bestraft. Infolge dessen habe die Aktie rund ein Viertel an Wert verloren. Anleger sollten schon zu weit höheren Kursen mit Kursgewinnen von über 100% ausgestoppt worden sein. Die Experten von "Hot Stocks Europe" raten sich nach den enttäuschenden Zahlen erst einmal von der TELES-Aktie fernzuhalten.
Quelle: AKTIENCHECK.DE
Nicht nur der "böse, böse Prior" sieht Teles weiter fallen :

Analysten sehen kein Ende der Talfahrt

Verlierer: Teles

Die Talfahrt von Teles setzt sich fort. Nachdem das IT-Unternehmen in den vergangenen Monaten mit seinen Geschäftszahlen mehrfach enttäuscht hatte, verlor das Papier fast 50 Prozent an Wert. Am Mittwoch stand der Titel wieder oben in der Verliererlisten. " In der Aktie sind keine institutionellen Anleger mehr investiert" , sagt Lars Korinth von HSBC Trinkaus & Burkhardt. " Deshalb wird das Papier immer mehr zum Spielball der Spekulanten." Sein Kursziel lag bislang bei sechs Euro. Er rechnet allerdings damit, dass die Aktie weiter an Wert verliert. " Da auch in nächster Zeit wenig Positives vom Unternehmen zu erwarten ist, sind weitere Kursverluste sehr wahrscheinlich. Anleger sollten deshalb die Finger von der Aktie lassen." nan



Die Welt, Artikel erschienen am Do, 2. September 2004