Misslungener Start für Dach-Hedgefonds in Deutschland - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 08.08.04 13:15:53 von
neuester Beitrag 27.10.04 17:06:14 von


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08.08.04 13:15:53
Misslungener Start

Dach-Hedgefonds finden bislang kaum Käufer. Ein Grund ist die schlechte Wertentwicklung

von Frank Stocker

(08.08.04) Für Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller ist es "das wichtigste Projekt" im Bereich Asset Management. In wenigen Monaten solle auch den Kunden der gelben Bank ein Dach-Hedgefonds aus eigenem Hause angeboten werden, sagte Müller am Mittwoch in Frankfurt bei der Präsentation der Unternehmensergebnisse. Die Frage ist allerdings, ob die Kunden das überhaupt wollen.

Seit Anfang des Jahres dürfen in Deutschland auch Privatanleger in Dach-Hedgefonds investieren. Bislang sind fünf derartige Anlageinstrumente hier zu Lande zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Doch der Zuspruch bei den Investoren ist bislang gering, und die Renditen sind weit von den einstigen Versprechungen entfernt. Immer mehr Anleger zweifeln, ob eine Investition in diese Produkte überhaupt Sinn macht.

Die erste Fondsgesellschaft, die für ihren Dach-Hedgefonds die Zulassung zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland erhielt, war die Deutsche-Bank-Tochter DWS. Eine Milliarde Euro wollte DWS-Chef Axel-Günter Benkner ursprünglich im ersten Jahr damit einspielen. Doch seit Auflage am 31. März 2004 sind dem DWS Hedge Invest Dynamic gerade mal 12,5 Millionen Euro an Anlegermitteln zugeflossen.

Nicht viel besser sieht es bei den entsprechenden Produkten von Pioneer und Unico aus. Nur der Dit, die Investmentgesellschaft von Allianz und Dresdner Bank, kann sich über rund 360 Millionen Euro an Zuflüssen für seine beiden Hedgefonds freuen. Diese wurden allerdings in Luxemburg aufgelegt und dürfen in Deutschland bislang nicht beworben werden. Für die beiden Fonds von Sal. Oppenheim, die erst am 29. Juli zugelassen wurden, gibt es natürlich noch keine Zahlen.

Der Absatz schwächelt, und es gibt kaum Aussichten, dass sich dies ändert. Einer Umfrage der Fondsgesellschaft Robeco zufolge bezeichnen nur zwei Prozent der Anlageberater die aktuelle Nachfrage nach Hedgefonds als gut. Nur 23 Prozent sind für den Absatz in den kommenden sechs Monaten optimistisch.

"Ein Grund für die schleppende Nachfrage könnte die schlechte Performance in den vergangenen Monaten sein", sagt Claus Gruber von der DWS. Weltweit mussten Hedgefonds im zweiten Quartal einen Wertverlust von rund 0,5 Prozent hinnehmen und schnitten damit deutlich schlechter ab als der weltweite Aktienindex MSCI World. Dabei ist es das erklärte Ziel der neuen Anlageinstrumente, Aktien bei der Wertentwicklung zu übertreffen.

"Im zweiten Quartal gab es wenige Märkte mit einer klaren Richtung und geringe Volatilitäten", erklärt Stefan Keitel, Chefstratege bei der Crédit Suisse Deutschland. Hedgefonds leben jedoch von Trends. Sie investieren in alles, wofür es einen Markt gibt: von Währungen über Rohstoffe bis zu Kaffee. Sie gewinnen, wenn die Preise in eine klare Richtung gehen, egal ob nach oben oder nach unten. Doch genau daran mangelt es derzeit. Nur mit der Spekulation auf einen steigenden Ölpreis lässt sich derzeit Geld verdienen, weshalb dort im Moment auch so viele Hedgefonds aktiv sind.

Keitel rechnet jedoch damit, dass sich im Rest des Jahres wieder etwas klarere Trends an den Märkten herausbilden. "Vor allem den Aktienmarkt sehen wir vor-übergehend noch mal eher positiv", sagt er. Auch Hedgefonds können davon profitieren. Allerdings dürfte es für sie schwer werden, den Rückstand aufzuholen, um die meist angepeilten Renditen von fünf bis acht Prozent in diesem Jahr zu erreichen. "Das Ergebnis dürfte eher bei fünf als bei acht Prozent liegen", sagt Keitel.

Entsprechend wird es noch einige Zeit dauern, bis mehr Privatanleger in Hedgefonds investieren. Einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung zufolge rechnen die befragten Finanzexperten erst in rund zwei Jahren mit einer deutlich veränderten Lage. Dann dürften Hedgefonds zu rund einem Viertel von Privatanlegern gekauft werden.
Welt am Sonntag, 8.8.04 http://www.wams.de
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08.08.04 19:11:48
Frage mich ob dann die Spesen noch mal verdoppelt werden, wenn das Ganze noch unter ein Dach kommt!!!!

Leute, Hände weg von solchen Anlagen.....Ihr könnt nur verlieren.
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10.08.04 21:43:01
Hallo, Leute!

DAS STIMMT NICHT!!!
Man kann mit hedge-fonds nicht nur verlieren, sondern auch gutes geld machen.

das problem ist, dass die meisten menschen, die kunden betreuen über dieses thema zu wenig wissen. kaum ein bankangestellter oder vermögensberater wird in der lage sein, die verschiedenen strategien der HF zu erläutern, kaum jemand kann dem kunden die teilweise sehr hohe gewinnbeteiligung der Hedge-fonds-manager erklären. kaum einer ist in der lage, die HF miteinander zu vergleichen und fast niemand hat hierzulande zugang zu den weltweit besten Hedge fonds!!!

die folge daraus ist, dass die investitionen unterbleiben, falsch investiert wird und somit nicht die perfomance erreicht wird, die man gerne hätte und dann kommt jemand wie bruwi und behauptet: "...Ihr könnt nur verlieren." das ist nicht wahr!!!

fallst ihr dieses problem kennt und daran interessiert seid, die sehr guten HF zu bekommen, könnt ihr mir eine email oder eine boardmail schreiben und ich versuche eure fragen zu beantworten. und ich glaube, dass ich dazu besser in der lage bin als manche banken mit ihrem oberflächlichen wissen. natürlich alles kostenlos und unverbindlich!
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10.08.04 22:35:02
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mit Hedgefonds schon, aber wohl nicht so sehr mit Dach-Hedgefonds.

Kein Wunder also, daß niemand Dach-Hedgefonds habend will.
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14.08.04 14:26:43
ahrheit hat recht!!!

ich kenne evtl. eine möglichkeit, wie fast jeder von Ihnen auch in einzel-HF der Extraklasse investieren kann. es geht ab einer bestimmten summe, alles andere bei interesse per mail oder boardmail.
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16.08.04 13:19:17
Heute bei spiegel-online:

GELDANLAGE

Gift fürs Geschäft

Deutsche Anleger können sich seit kurzem an spekulativen Hedgefonds beteiligen. Doch die erwirtschaften jetzt Verluste statt Gewinne - und kassieren exorbitante Gebühren.



Fonds-Manager Baha: In den ersten sieben Monaten Verluste von bis zu 31 Prozent
Von der steifen Noblesse der Schweizer Hochfinanz fehlt an der Zürcher Stampfenbachstr. 48 jede Spur. Vier Stockwerke über einem angegrauten Schnellimbiss haben tiefe Teppiche und kühlende Klimaanlagen nichts zu suchen. Stattdessen gibt bei Harcourt Investment die Turnschuh-Fraktion den Ton an; Erinnerungen an den längst vergangenen Boom der New Economy werden wach.

"Bei uns kommen die meisten mit dem Fahrrad zur Arbeit, der Porsche kommt höchstens am Weekend für Schweizer Alpenpässe auf Touren", erzählt der krawattenlose Partner Peter Fanconi, während er das Chaos auf seinem Schreibtisch zu beherrschen versucht. Eine Flasche Champagner der Marke Bollinger steht gefährlich nahe an der Tischkante.

Der Umgang mit Absturzrisiken gehört zum täglichen Geschäft der Harcourt-Truppe. Wie ein Generalunternehmer konzipiert und analysiert sie für Großinvestoren Investitionen in so genannte Hedgefonds. Die Turboanlagen können auf Pump und mit Hilfe von komplexen Finanzinstrumenten höchst riskante Strategien fahren - im Idealfall mit höheren Erträgen und kleineren Wertschwankungen als bei herkömmlichen Aktienanlagen.



DER SPIEGEL
2,2 Milliarden US-Dollar verwaltet Harcourt derzeit für Kunden wie Novartis, ABN Amro oder die Pensionskasse der Stadt Zürich. Nun wollen auch die Chefs der Commerzbank die Früchte moderner Finanz-Alchemie kosten.

Seit Januar dürfen nämlich in Deutschland Dach-Hedgefonds, die in verschiedene Einzel-Hedgefonds mit verschiedenen Anlagestrategien investieren, öffentlich verkauft werden. Die Jungmannschaft von Harcourt muss jetzt unter Hochdruck ein frisches Produkt für die Commerzbank zusammenbauen. Deren Chef Klaus-Peter Müller sieht darin derzeit "das wichtigste Projekt" in der Vermögensverwaltung seines Hauses.

Er muss sich sputen. Die Konkurrenten von der Deutschen Bank und den Genossenschaftsinstituten verkaufen die neuen Produkte schon seit Monaten an ihre Kleinsparer. Auch Erzrivalin HypoVereinsbank will dieses Jahr ins Rennen einsteigen.

Doch kurz vor Fertigstellung der neuen Renditehoffnung für Commerzbankkunden steckt die alternative Anlageform in einer ernsten Krise. Denn aus den undurchsichtigen Geldmaschinen sprudeln die Gewinne längst nicht mehr so üppig wie in den vergangenen Jahren.

Im zweiten Quartal produzierte die vermeintliche Elite der Finanzjongleure, die weltweit in rund 7000 Fonds über 850 Milliarden Euro verwaltet, rote Zahlen. Zwischen April und Juni sank der Dach-Fonds-Index HFRI Fund of Funds um über 1,5 Prozent und ist damit beinahe 2 Prozentpunkte schlechter als der weltweite Aktienindex MSCI. Im Juli ging es ebenfalls bergab. Gleichzeitig kassieren Banker und Manager weiterhin Schwindel erregende Gebühren und Prämien. Im vergangenen Jahr verdienten allein in den USA 17 Hedgefonds-Chefs je über 100 Millionen Dollar. Das Urgestein der Branche, George Soros, trug gar geschätzte 750 Millionen Dollar nach Hause.

Kein Wunder, dass die einstige Boombranche an Anziehungskraft verliert. Im abgelaufenen Quartal ebbte die Frischgeldzufuhr auf nur noch 7,5 Milliarden Dollar ab. In den vier vorangegangenen Rekordquartalen lag der Wert nie unter 21,2 Milliarden Dollar. Die Bank of England fürchtet bereits, dass mit dem plötzlichen Abziehen von Geldern Stabilitätsgefahren verbunden sein könnten.

Derweil feuern US-Gurus Breitseiten gegen die einst heimlich bewunderten Stars. "Wer sich überlegt, die Rendite seines Portfolios mit Hilfe eines Hedgefonds aufzupeppen", schrieb kürzlich Bill Gross, Chef des weltweit größten Anleihefonds bei der Allianz-Tochter Pimco, "sollte lieber noch einmal gründlich darüber nachdenken." Für Gross sind diese Produkte "riskant und in der Regel überteuert". Dank tiefer Zinsen hätten die Manager auf billige Kredite gesetzt. Über diesen Hebel sei die Performance gefährlich in die Höhe getrieben worden.

Die Hedgefonds-Manager verunsichert vor allem, dass kaum eine ihrer einst so gewinnträchtigen Strategien mehr greift: Egal ob sie auf Fusionen, Zinsentwicklungen oder Aktien in asiatischen Schwellenländern spekulierten - am Ende stand meist ein Minus.

Vor allem die Orientierungslosigkeit der Märkte ist Gift fürs Geschäft. Da versagen selbst die hochgezüchteten Computermodelle. Nur wenn die Entwicklung klar nach oben oder nach unten zeigt, können Hedgefonds richtig Geld verdienen.

Neben den Spezialisten für Aktien und Anleihen von Pleitekandidaten machten im zweiten Quartal nur die gefürchteten Leerverkäufer Gewinne. Sie sind es vor allem, die das Image der Branche prägen: In der breiten Öffentlichkeit stehen sie für das skrupellose Spiel der Finanzhaie, die ganze Konzerne ins Wanken bringen.

Leerverkäufer suchen an den Börsen nach überbewerteten Unternehmen und leihen sich gegen Gebühr deren Aktien. Dann werfen sie die Papiere auf den Markt und hoffen auf einen nachhaltigen Wertverfall.

Die Munition für das Kursgemetzel stammt absurderweise oft aus den Depots großer deutscher Aktienfonds. Mit den Leihgebühren polieren diese kurzfristig die Rendite auf, schädigen aber gleichzeitig den Wert des eigenen Portfolios. Die ahnungslosen Kunden erfahren meist nichts von solchen Machenschaften.

Geht die Strategie der Hedgefonds auf, können sie die Aktien nach Wochen wieder billig kaufen und an die Verleiher zurückgeben. Die Differenz zwischen dem Verkaufserlös und den Kosten für den Rückkauf bleibt als Gewinn in der Kasse.

Steigt hingegen der Kurs des Opfers, geraten die Spekulanten in Turbulenzen. Nicht selten führen solche Fehleinschätzungen am Ende zum Absturz des Angreifers. Von den bis zu 20 Prozent der Risikofonds-Manager, die im Jahr kapitulieren, haben sich so einige am Widerstand von Großkonzernen die Finger verbrannt.

Derzeit haben sich die Spekulanten auf den TUI-Konzern eingeschossen. Für Aktien des Reisegiganten mussten in den vergangenen Tagen Leihgebühren von bis zu sieben Prozent hingeblättert werden - beinahe 50-mal mehr als der übliche Satz. "Die nehmen alles, was sie kriegen können", sagt die Spezialistin einer Großbank.

Reihenweise setzen Hedgefonds auf einen Absturz des Kurses und verkaufen ihre gepumpten Papiere. Von 180 Millionen TUI-Aktien wurden 50 Millionen leer verkauft - ein rekordverdächtiger Wert.

"Die Jungs operieren im Dunkeln", beklagt sich TUI-Chef Michael Frenzel. "Es herrscht keine Transparenz, das muss dringend geändert werden." Dass sich jetzt Interessenten für das 31-Prozent-Paket, das die WestLB an der TUI hält, gemeldet haben, könnte Frenzel zwar Luft im Kampf gegen die Spekulanten verschaffen, am Ende aber die Selbständigkeit kosten.

Mit der TUI greifen die Hedgefonds erneut einen Konzern aus der obersten Liga der deutschen Wirtschaft an. Schon wird spekuliert, wer das nächste Opfer sein könnte - und dabei fällt auch der Name Lufthansa.

Solche Attacken einzelner Fonds interessieren Harcourt-Manager Fanconi nur peripher. Er hofft viel mehr, dass es die breit gestreuten Dach-Hedgefonds bis Ende dieses Jahres doch noch auf "eine durchschnittliche Performance von vier bis fünf Prozent" schaffen werden.

Es sei jedoch klar, dass "mit dem Wachstum der Branche die Renditen sinken werden". Hohe zweistellige Ergebnisse werden immer unwahrscheinlicher. Je mehr Hedgefonds-Manager sich auf dieselben Markt-Ineffizienzen und Trends stürzen, desto weniger bleibe für den Einzelnen übrig, weiß Fanconi.

Das sind schlechte Nachrichten für deutsche Anleger, die mit den im Frühling aufgelegten Fonds bereits Geld verloren haben: Ende Juli lag der Dach-Hedgefonds der US-Gesellschaft Pioneer mit 0,78 Prozent im Minus, die Genossenschaftsbanker von der Union Investment verloren knapp 2 Prozent, und die DWS - Fondstochter der Deutschen Bank - rutschte mit minus 3,26 Prozent noch tiefer ab.

Völlig daneben lag jedoch die schillernde Außenseiter-Truppe von Quadriga-Chef Christian Baha, der in Deutschland den Verkauf seiner Superfonds vorläufig eingestellt hat. Nach erfolgreichen Jahren bescherte der österreichische Hedgefonds-Guru mit Wohnsitz Monaco seinen Kunden in den ersten sieben Monaten Verluste von bis zu 31 Prozent, wobei es sich allerdings nicht um einen Dachfonds handelt.

Die herben Verluste halten die Industrie nicht davon ab, selbst kräftig zuzulangen. Neben Ausgabeaufschlägen von bis zu sechs Prozent, Verwaltungsgebühren und Erfolgsprämien buchen die Dachfonds noch eine Reihe weiterer Gebühren ab.

In den darin vertretenen Einzelfonds wird nochmals kräftig kassiert, Erfolgsprämien von 20 Prozent sind keine Seltenheit. "Insgesamt kann dadurch für den Anleger eine hohe Belastung mit Kosten eintreten", schreibt die DWS in ihrem Verkaufsprospekt lapidar.

Wofür die üppigen Gebühren fließen, zeigt das Beispiel der Genossenschaftsinstitute, die wie die Commerzbank die Hedgefonds-Produktion ebenfalls in die Schweiz vergeben hat: Im Gegensatz zu Harcourt logiert die verschwiegene Partners Group aber in der Steueroase Zug - auffällig feudal in einem gläsernen Palast namens "Vision Plaza". "Wir betreiben ein sehr aufwendiges Risikomanagement", verteidigt Partners-Manager Lars Jaeger die hohe Verwaltungsgebühr von jährlich 2,5 Prozent.

Das deutsche Geschäft läuft allerdings noch nicht so richtig. Erst 42 Millionen Euro konnten die Genossen einsammeln. Die DWS brachte es gerade mal auf 13 Millionen Euro. Das Jahresziel lag ursprünglich bei einer Milliarde.

Andreas Benz, beim weltweit größten Anbieter Man Investments für den deutschsprachigen Markt zuständig, zeigt Verständnis für die zögernden Kunden: "Hier zu Lande wissen viele Anleger, was ein Totalverlust bedeutet."

BEAT BALZLI
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16.08.04 13:25:04
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16.08.04 15:47:46
Hallo @-all,
nun wie gehts nun weiter??

HF sind überteuert??
HF sind keine Alternative für eine Portfolioaufpuschung??
HF sind zu teuer??
HF sind mitverantwortlich für den Fall mancher Kurse??

Ist ein Finanzinstrument wirklich am Boden oder werden hier nur einige Firmen an den Pranger gestellt?


Sind die Vorwürfe einiger Experten gerechtfertigt, das durch die Shortpositionen und die Masse an Kapital die Kurse nach unten gedrückt werden??

Heizen die HF den Ölkurs erst richtig an??

Viele Fragen die Anleger und Berater nicht erst seit einigen Tagen beschäftigt. Grundlegend wird man daran nichts machen können bzw. keinen nachvollziehbaren Beweis für die Behauptungen aufbauen können. Durch die härtere Beobachtung der Aufsichtsbehörden weltweit soll wohl der Mißbrauch gedämmt und ein Frühwarnsystem aufgebaut werden. Ich persönlich halte das eher für eine Imagepflege, damit sich keiner blamieren muss.

Besonders schön fand ich im Artikel den Satz von Andreas Benz/Man Investment:
"Hier zu Lande wissen viele Anleger, was ein Totalverlust bedeutet."

Sollte in jedem Beratungsgespräch als Einstieg gelten.


Gruß
namles
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04.09.04 08:18:39
Die Fondindustrie gehört eingestampft, dient sowieso nur der Branche und nicht dem Anleger.

Leute, macht euch geldsouverän, steckt euer Geld nicht in Fonds, die Gegenleistung ist sowieso gleich Null.

Selbst ist der Mann, die Gebühren sparen wir uns.

Sollen sie doch Steine klopfen.
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05.09.04 12:04:14
Wird sich bestimmt einiges änderin in Zukunft. Der Druck auf die Fondsgesellschaften durch die Zertifikateindustrie wird immer mehr zunehmen. Auch wenn die Konkurenten oft im selben Haus sitzen...
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08.09.04 17:30:27
hedgie meint dazu:

- Singel Hedge-F. sind in D schwer zu bekommen und die meisten, die darüber reden, haben eh weder kein Geld oder keine Ahnung wovon sie reden: bei den guten singles dürfen es zum Start gerne mal 1 Mio € sein, dann ist man auch mit den Gebühren freundlicher...

- Dachfonds gehören in JEDES Portfolio, wenn der Kunde mehr als 50,- € / Monat spart !
- Die Zertifikate haben es auch nicht immer gebracht und sind nur für Einmalanleger interessant. Doch wer kennt sich in dem Dschungel wirklich aus ??
Schaust Du im neuen Finanzenheft - Beilage Zerts. und Fonds... Ist nur etwas für den Profianleger...

- Nimmst Du z.B. Platinum mit in Deine FLV und schon wirds nicht mehr so "Achterbahn"... Haben nur ca. 16 % p.a. echte Rendite durchschnittlich gemacht. Minimale Schwankungen bis 1,5 % pro Monat inkl. Draw Down bis ca. 3,45 %; Aktienindex S&P 500 nur ca. 43 %...

- Problem ist in D, daß es keine Erfahrungen in dem Bereich gibt. Gestern warens Aktienfondmanager und heute Hedgies... Das kann nicht laufen.


Gruß
hedgie Heino
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21.10.04 18:20:20
@all,

wer kann infos über gute einzelhedgefonds (ausser Qadriga) liefern, die bislang langfristig eine saubere Performance bei geringer Volatilität aufweisen ?

Über Infos wäre ich sehr dankbar.
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27.10.04 17:06:14
@schürger

haste wohl recht,bin auch der Meinung, daß Analysten,
und Fondmanager in die Produktion sollten!
Leider werden dort auch Arbeitsplätze abgebaut,
so daß wir weiterhin mit den (Provisions-)Wegelagerern
leben müssen.
Gemessen am Anspruch dieser Leute, nämlich von
A (Aalräucherei) bis Z (Zwiebackproduktion) alles
zu verstehen, sind die meßbaren Ergebnisse mager.
Und dafür lassen sie sich auch noch fürstlich bezahlen!

verachtungsvoll
sosoder


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