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ab nächste Woche ist es vorbei mit dem rumgeschiebe - 500 Beiträge pro Seite



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in den letzten Tagen waren die möchtegern-spekulanten unter sich, aber ab nächste Woche sind die Profis wieder dabei und was da passieren wird, hat man am Verfallstermin am 17.12. schon einen Vorgeschmack darauf bekommen. In den letzten 18 Jahren hat es 2 Fälle gegeben, wo der Donnerstag und Freitag der Verfallswoche negativ war im S&P und es kein tieferes Tief in der Folgewoche gegeben hat. Einmal war es vor dem Crash 98 und einmal im September 01, das war da wo die Märkte auch extrem ausgebomt waren. Dazu kommt, daß die Intradaymuster im DAX der letzten Wochen extrem negativ sind, die Indikatoren sind schon schon seit ca. 4 Wochen in einem soliden Abwärtstrend, während der Index von einem Hoch zum nächsten stolpert, bei den Intraday Kerzen in allen Zeitbereichen schließen die schwarzen regelmäßig auf tief und die Weißen fast nie auf hoch, wobei 70% aller Kerzen sowieso nur schwarz sind oder uneinheitlich, der komplette Anstieg im DAX seit 3850 besteht fast nur aus Aufwärtsgaps und der Rest rumgeschiebe. Ich würde mal behaupten, daß wenn der Druck nach unten freigegeben wird im DAX, es zu vergleichen ist mit dem Vulkanausbruch vom Mt. St. Helen im Jahr 1980.

allen noch einen guten Rutsch ins neue...
oder ganz Wissenschaftlich ausgedrückt
Hosen voll:)

seven clever traden
... ich Frag mich wieso solche Profis uns nicht erst mal sagen bis zum 29.12.2004 14 Uhr könnt ihr Gewinne machen:)
Ich hör die Platte geht runter schon zu lange:)

Die Charttechniker sprechen: wenn der Widerstand gebrochen wird(was kann denn einen Widerstand brechen?) aber wenn wir über xy steigen(was macht denn das Steigen möglich?) doch wenn wir unter xz fallen (warun nur wenn und nicht wir werden!) dann blut.... Liebe Chartisten lasst die Kerzen brennen:)


seven clever traden
..ja dann, gut dass man an der Börse immer vorher genau weiss, was passiert, dann braucht man ja nur ganz viele puts kaufen, short gehen und schon klappt das...
#1:

Mich würde interessieren, ob diese Einschätzung in ähnlicher Form auch für den Dow zutrifft. Schließlich hängt der DAX doch am Dow, und wenn der charttechnisch besser aussieht, sollte beim DAX kein "Vulkanausbruch" zu erwarten sein.


Volkmar
- tax loss selling
- fonds window dressing
- und sonst kein Depp zum kaufen da, weil im Urlaub und wer da ist, hat die hosen voll

Calls auf diese Aktien, die im letzten halbjahr nur abgekackt sind und aufgrund der oberen ersten zwei Punkt im Dezember unten bliegen, werden hoffentlich im Jan. ausreichend steigen, so dass man die Gewinne schön in Puts auf die überbewerteten und immer noch "gepushten" highflyer setzen kann ab April/Mai ;).

Also wie fast alle die Jahre vorher auch.
#5

Man kann diese Weltuntergangspropheten doch nicht wirklich ernstnehmen, schon lange nicht mehr.

Im Grunde sind die meisten von ihnen in gewisser Weise noch traumatisiert von der einmaligen Baisse zwischen 2000 und 2003.
In dieser Zeit hatten sie unendliche Schmerzen und Niederlagen erduldet,
bis sie endlich den Dreh raushatten und mit ersten Shorts begannen,
ihre Verluste zu begrenzen bzw. wieder erste Gewinne einzufahren.

Und als es dann soweit war, sie das neue Spiel gerade beherrschten,
da war die Börse schon wieder böse zu ihnen und begann frech zu steigen.....:laugh:
Inzwischen beherrschen sioe die hohe Kunst mit Shorts im steigenden Börsenumfeld ihre Verluste zu begrenzen
und hin und wieder auch mal zu verdienen.
Davor habe ich - wirklich! - großen Respekt.

Natürlich können die Kurse im kommenden Jahr auch noch mal fallen,
aber das Gesülze vom Jahrhundertcrash hat eine Eintrittswahrscheinlichkeit unter 5%,
da wir im DAX und im DOW fundamental hervorragend aufgestellte Unternehmen abbilden
und insbesondere im DAX eine historisch absolut niedrige Bewertung noch dazu.

What shalls, wenn diese Baissiers es wohl gelernt haben umzudenken,
dann sollten wir wieder vorsichtiger werden;)

KD
#7 von Kwerdenker

Die Geschichte die du da erzählst ist nicht von der Hand zu weisen.
Natürlich können die Kurse im kommenden Jahr auch noch mal fallen,
aber das Gesülze vom Jahrhundertcrash hat eine Eintrittswahrscheinlichkeit unter 5%,
da wir im DAX und im DOW fundamental hervorragend aufgestellte Unternehmen abbilden
und insbesondere im DAX eine historisch absolut niedrige Bewertung noch dazu.

Halte dieses Posting auch für Gesülze, da leider die Fakten fehlen, um es zu belegen.
Wäre doch hilfreich mal reinzustellen, warum die Aktien historisch niedrig bewertet sind.
Wennn die Begründung nachvollziehbar ist, kann man weiterdiskutieren, wenn die Begründung fehlt, ist das posting leider auch nicht besser als das der Pessimisten.

Gruß,

C.
@Cornelius:
> Wäre doch hilfreich mal reinzustellen, warum die Aktien
> historisch niedrig bewertet sind.

Die deutschen Aktien (und damit meine ich vor allem Standardwerte*) sind dann billig, wenn die von Analysten abgegebenen Gewinnschätzungen für 2005 in etwa getroffen werden. Und ob das gelingt, hängt maßgeblich davon ab, wie sich die Weltwirtschaft entwickelt. Ich bin in dem Punkt eher skeptisch, aber mal schauen. :)

*) Die meisten deutschen Nebenwerte halte ich aktuell für angemessen bis teilweise hoch bewertet. Dort sehe ich kaum noch Potenzial.
#7
Du hast ES.
Ehrlich,
genau so ist es.
Ich zitiere den Rudower:
Schaut auf den Kurs!
März 2003- 2500
Januar 2005- 4250
+55% in 1/2 Jahren,
was für eine Baisse.
nk
der so Typen wie heinerle64
lächerlich findet.
Cornelius

Da ich weder aus hohler Hand noch aus einem solchen Bauch argumentiere,
hier ein aktueller Auszug aus dem WS Bericht von Markus Koch -
einem ausgewiesenen Skeptiker während des zurückliegenden Jahres, wohlgemerkt;):

"...In den vergangenen ein bis zwei Jahren wurden fundamentale Fakten durch die Psyche der Anleger überschattet. Ob die Angst vor Terroranschlägen, der noch immer tobende Irakkrieg oder die abwartende Haltung vor den Präsidendschaftswahlen – Investoren blieben bis zum Herbst am sicheren Ufer. Trotz einer robusten Konjunktur, sinkender Arbeitslosenzahlen und einer stabilen Inflation stagnierte die Wall Street.

...

Als weiterer Bremsklotz am Bein des Aktienmarktes entpuppte sich die hohe Bewertung der Wall Street. Die KGVs der großen Blue Chips lagen Anfang 2000 noch bei bis zu 75 und sind schrittweise auf das aktuell Niveau von rund 21 zurückgekehrt. Der historische Durchschnitt von 25 wurde erst in diesem Jahr wieder unterschritten."


Die vergleichbaren Werte des DAX liegen je nach Gewinnschätzungen bei etwa 11 - 12,
während der Durchschnitt etwa 15 - 17 beträgt.

KD
gibt nur 2 möglichkeiten

DAX extremer anstieg ???????????
oder DOW CRASH


die luft zwischen beiden muß verschwinden
Biomira

Wie begründest du denn diese Aussage.:confused:
Sie ist im Grunde - imho - schlicht falsch.

Denn das durchschnittliche KGV (wie auch das individuelle) spiegelt zunächst
das vom Markt erwartete Gewinnwachstum wieder.
In den USA liegt seit Jahren ein größeres Wachstum vor als in EU-Land,
mithin werden dort auch größere Gewinnwachstumsraten erwartet,
die Tendenz zu einem höheren KGV dort sind also völlig o.k.

Sollte das EU-Land aber - was ich erwarte - auch zunehmend aus der Talsohle herauskommen (ggf. auch erst in 2006),
dann wird dies zu einem überproportionalen Anstieg des DAX gegenüber dem DJI führen - wie schon in 2003.

Überproportional ist aber nicht unbedingt extrem (z.B. DAX +20-30% in 24 Monaten, DJI + 10-15%)
und erfordert keinen Crash.

KD
Hallo Kwerdenker,

ich hatte bereits in einem anderen thread Thread: Grüner VM neuester Kommentar die folgende Meldung reingestellt:

Das Big Board verkündete heute dass die Gewinne der US-Unternehmen in den vergangenen 12 Monaten um durchschnittlich 27% gefallen sind. So hätten alle an der NYSE gelisteten Unternehmen lediglich 1,43 Milliarden $ Gewinn im Q3 eingefahren, vor einem Jahr lag diese Zahl noch um knapp 30% höher. Gleichzeitig konnten die Märkte aber weiter ansteigen: Der Dow Jones legte um 5% zu während die Nasdaq einen Zugewinn von 14% präsentierte.

Quelle:
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)




" ...In den vergangenen ein bis zwei Jahren wurden fundamentale Fakten durch die Psyche der Anleger überschattet. Ob die Angst vor Terroranschlägen, der noch immer tobende Irakkrieg oder die abwartende Haltung vor den Präsidendschaftswahlen – Investoren blieben bis zum Herbst am sicheren Ufer. Trotz einer robusten Konjunktur, sinkender Arbeitslosenzahlen und einer stabilen Inflation stagnierte die Wall Street.






Richtig ist, daß die Aktienbewertung im Vergleich zu Rentenpapieren niedrig ist, daß heißt, Aktien einen verhältnismäßig hohen Risikoabschlag haben - aber dies ist doch nicht unbedingt ein Argument für Wachstum und Gewinnsteigerung.
Guter Artikel dazu in der FTD (Renten-KGV 27, Dax-KGV 12,4, Aktien billig. So einfach wird weiterhin argumentiert - obwohl das so genannte Fed-Modell, auf dem dieser Ansatz fußt, schon lange nicht mehr greift....)


Und für das Wachstum und damit für die Gewinne sieht es bei einem prognostizierten BIP-Wachstum (D) von 0,9% -1,4% in 2005 schlechter aus als noch in 2004.

Also warum jetzt Einsteigen, wenn so wenig für blühende Landschaften in 2005 spricht.

Gruß,

C.
Cornelius

1. "So hätten alle an der NYSE gelisteten Unternehmen lediglich 1,43 Milliarden $ Gewinn im Q3 eingefahren"

Diese Aussage hattest du schon einmal eingestellt, ich halte die Zahl für absurd, habe darüber aber nicht "streiten" wollen.
Allein Intel macht doch einen höheren Quartalsgewinn.....

Ich halte es ebenso für einen Unfug zu behaupten, die Gewinne der
- egal ob an der NSD oder der NYSE notierten - Unternehmen seien in den zurückliegenden 12 Monaten um 27% gefallen.
Nirgends sonst findet sich eine derartige Behauptung, richtig vielmehr sind kräftige Gewinnzuwächse in diesem Zeitraum.

2."...obwohl das so genannte Fed-Modell, auf dem dieser Ansatz fußt, schon lange nicht mehr greift....)"

Soso, es greift nicht mehr.
Wie würde es denn greifen, wusste gar nicht, dass Bewertungsmodelle überhaupt etwas zu greifen haben;)
Diese Formulierung ist völlig irreführend und deshalb sinnlos.

Richtig vielmehr ist:
Ein Bewertungsmodell hat die Aufgabe Investoren zu beraten bzw. Bewertungen eines anonymen Marktes zu erklären,
mithin nachvollziehbar zu machen. Jedes dieser Modelle ist aber unvollkommen, da es eine
(oft sogar sehr) begrenzte Zahl von Einflussfaktoren zugrundelegt, wo doch in Wahrheit eine nahezu unendliche Zahl von
(oft nicht definierten und erst mit Zeitverzögerung bekannten) Einflussfaktoren real ist.
Das ist nun mal so, jedes Modell ist eine grobe Vereinfachung.

Und deshalb wedelt noch immer nicht der Schwanz mit dem Hund,
sondern der Markt dirigiert den Preis,
den Modelle dann mühsam zu erklären suchen.

KD
Hi Kwerdenker!

Die Baisse dauert manchmal länger, als einen lieb ist. Der Nikkei fällt nun mal seit über 15 Jahren, wobei die KGV`s von japanischen Unternehmen noch niedrieger, als von amerikanischen sind.
Und es gibt nicht wenige "traumatisierte" Anleger, die nur darauf warten, ihre DaimlerChrysleraktien abzustoßen, sobald die bei 45-50 € stehen.
Ich fürchte, diese Gelegenheit werden sie so schnell nicht bekommen.
Von Infineon und den anderen Firmen, die in absehbarer Zeit niemals einen müden Cent Dividende zahlen werden, möchte ich erst gar nicht reden.

Denk drüber nach!

Gruß RO
RubelOne

Was die DC und die IFX Perspektiven angeht, da bin auch ich sehr skeptisch.
Besitze deshalb BMW Zertis und keine DC, habe mit IFX nur zeitweise getradet, 2003 aber,
mit Erfolg übrigens.

KD


unser freund DAXi steht fast 1% zu hoch zum VORTURNER

allen ein GESUNDES und ERFOLGREICHES 2005


BIOM
bei den amis sind die lows von 17.12. deutlich gefallen. Das wären dann 4174 im DAX die es zu unterbieten gilt. Wer glaubt daß der DAX da drum herum kommt, muss schon ziemlich naiv sein.
Nachtreten ist immer blöd - heute hatten wir Recht - Morgen vielleicht die anderen;).
Gewinnen konnte man auf beiden Seiten - wenn man richtig positioniert war.

Noch ist nichts entschieden - warten wir mal den Januar ab.

Gruß,
C.
#22

Ich bin dick im Plus nach zwei Tagen - mal schaun was davon heute noch übrig bleibt.
Gefetzt hat es die Amis - überwiegend mit amerikanischen Problemen, die wir so nicht haben.
Der DAX kann deshalb stur darüber hinweggehen, mal schauen ob er´s tut.

KD
das hatte ich gestern schonmal gesagt, das ganze ist nur mit der Trägheit der DAX-Heinis zu erklären. Der Dax war einer der letzten Indices Weltweit, die den Abwärtstrend nach oben gebrochen haben und die zählen auch zu den letzten die (noch) oben stehen, die werden auch die letzen sein wenn sie nächste Woche unten rumkrepeln, während der S&P schonwieder am steigen ist. Diese Spätzündungen sind schon fast Gesetzmäßig im DAX. Als der S&P im letzten August schon längst dabei war ein Boden zu bilden und zu steigen, da ist der DAX auch zur gleichen Zeit von einem Tief zum nächsten gestürmt und das wird diesmal nicht anders sein, oberhalb von 4174 braucht man jedenfalls kein Put verkaufen.


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