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Pariser Minister: 'Anfang vom Ende der Arroganz von Monsanto-Bayer' - Neueste Beiträge zuerst | Diskussion im Forum



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.554.226 von faultcode am 04.01.19 02:42:5904.01.19
Zitat von faultcode: ...=> aber: die VaP-Kurzziele von ~EUR55 (I) bzw. ~EUR45 (II) wollen auch noch abgearbeitet werden:...

=> so ist das, nachdem die ~EUR55 nun fest etabliert wurden:


Bayer-Aktie tiefer: Umstrittene Listen mit Monsanto-Kritikern sorgen offenbar für Zoff bei Bayer
23.5.
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/uneinig-ueber-vorg…

=>
...Manager von Monsanto seien mit der Art, wie Bayer die Affäre aufklären wolle, unzufrieden und hätten mit Rücktritt gedroht, berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstag) unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Bayer hatte sich nach dem Bekanntwerden einer Monsanto-Liste in Frankreich mit rund 200 Namen von Wissenschaftlern, Journalisten und Politikern entschuldigt und eine umfassende Untersuchung durch eine externe Anwaltskanzlei angekündigt. "Es ist uns wichtig, die Aufklärung des Sachverhaltes voranzutreiben," hatte Bayer-Chef Werner Baumann in der Folge in einem offenen Brief an den Deutschen Bundestag geschrieben. Nach aktuellem Stand gibt es Listen in Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Spanien und Großbritannien.

Kurz nach der Entschuldigung aus Leverkusen reagierten Monsanto-Manager laut dem "Handelsblatt" auf einem Führungskräftetreffen der Agrarsparte mit Unverständnis auf dieses Vorgehen und drohten teils mit Rücktritt.

Darunter seien Manager aus der Geschäftsleitung von Crop Science gewesen, denen wichtige Rollen bei der Integration des Saatgutherstellers zukämen. Aus Sicht der Manager sei Baumanns Kurs zu offensiv und die Bewertung des Vorgangs zu hoch gehängt, schreibt das Handelsblatt. Ein Bayer-Sprecher räumte gegenüber der Zeitung ein, dass es intern unterschiedliche Positionen und Diskussionen gegeben habe.

Die Bayer-Chefetage steht nach drei verlorenen US-Gerichtsprozessen um Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter unter Druck. Investoren fürchten Milliardenschäden und werfen Konzernchef Baumann vor, die Risiken des Monsanto-Kaufs unterschätzt zu haben. Baumann braucht gleichzeitig erfahrene Monsanto-Manager, die Integration der beiden Konzerne vorantreiben und das eigentlich gut laufende operative Geschäft von Monsanto weiter vorantreiben...



--> tja: Clash of cultures eben
Bayer sieht Wirksamkeit des Krebsmittels Larotrectinib bestätigt
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11460428-wdh-baye…

=>
...Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer sieht die Wirksamkeit seines Krebswirkstoffs Larotrectinib durch neue Studiendaten untermauert. Die im Rahmen der jährlichen Tagung der Amerikanischen Gesellschaft für klinische Onkologie ASCO vorgestellten Studiendaten zeigten hohe Gesamtansprechraten bei Kindern und Erwachsenen mit sogenannten TRK-Fusionstumoren, wie Bayer am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Die Daten bestätigten den klinischen Nutzen bei Patienten mit Tumoren des zentralen Nervensystems und Metastasen im Gehirn und wiesen auch eine Verbesserung der Lebensqualität nach. Bayer hatte sich im Februar die vollen Rechte an Larotrectinib und einem weiteren Krebsmittel (LOXO-195) des Partners Loxo Oncology gesichert, nachdem dieser vom US-Pharmakonzern Eli Lilly geschluckt wurde.

Der Wirkstoff zielt auf Krebserkrankungen mit einer sogenannten NTRK-Genfusion ab, einem insgesamt seltenen Treiber für Krebs, der jedoch laut Bayer bei vielen verschiedenen Tumorarten vorkommen kann. Larotrectinib ist in den USA unter dem Namen Vitrakvi zur Behandlung bestimmter Tumore zugelassen. Entsprechende Anträge in Europa und anderen Regionen laufen. Bayer traut Larotrectinib einen Spitzenumsatz (Peak Sales) von mehr als 750 Millionen Euro zu.

Damit wäre das Mittel zwar noch kein Blockbuster, aber ein wichtiger Baustein zur laut Analysten dringend notwendigen Belebung der Pharma-Pipeline. So läuft in einigen Jahren der Patentschutz für Wachstumstreiber und große Umsatzbringer, wie den Blutverdünner Xarelto und das Augenmedikament Eylea, ab...
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.555.105 von faultcode am 13.05.19 15:34:51
Zitat von faultcode: 13.5.
Bayer-Tochter Monsanto Ärger um Überwachungsliste: Vertrauen der Bayer-Anleger schwindet
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11450178-bayer-to…

=>
...Das Bayer-Management hat eine externe Anwaltskanzlei mit der Aufarbeitung des Skandals in Frankreich beauftragt, berichtet "Reuters". Zuvor hatte die französische Staatsanwaltschaft am Freitag eine vorläufige Untersuchung gegen Monsanto eingeleitet. Es geht um Vorermittlungen wegen illegaler Erfassung privater Daten.

Der US-amerikanischen Bayer-Tochter Monsanto wird vorgeworfen, ab 2016 eine geheime Liste mit rund 200 Monsanto-Kritikern in Frankreich erstellt zu haben. Die Kritiker, zu denen Politiker, Wissenschaftler und Journalisten zählen, sollen mit Privatadressen und Telefonnummern auf einer Überwachungsliste zu finden sein.

Laut Presseberichten ständen beispielsweise Ségolène Royal, Ex-Umweltministerin und Glyphosat-Gegnerin sowie "Le Monde"- und "France Télévisions"-Journalisten auf der Liste. Ziel von Monsanto sei es gewesen, Kritiker zu beeinflussen...


Tja wer es noch nicht wusste, der weiß es spätestens jetzt, wie Bayer-Monsanto den Gen-Saatgut-Glyphosat nach Europa bringen will.

Mit Lobbyisten au den Reihen der Gegner: die Anwärterlisten hat man ja schon geschrieben. ;-)
13.5.
Bayer-Tochter Monsanto Ärger um Überwachungsliste: Vertrauen der Bayer-Anleger schwindet
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11450178-bayer-to…

=>
...Das Bayer-Management hat eine externe Anwaltskanzlei mit der Aufarbeitung des Skandals in Frankreich beauftragt, berichtet "Reuters". Zuvor hatte die französische Staatsanwaltschaft am Freitag eine vorläufige Untersuchung gegen Monsanto eingeleitet. Es geht um Vorermittlungen wegen illegaler Erfassung privater Daten.

Der US-amerikanischen Bayer-Tochter Monsanto wird vorgeworfen, ab 2016 eine geheime Liste mit rund 200 Monsanto-Kritikern in Frankreich erstellt zu haben. Die Kritiker, zu denen Politiker, Wissenschaftler und Journalisten zählen, sollen mit Privatadressen und Telefonnummern auf einer Überwachungsliste zu finden sein.

Laut Presseberichten ständen beispielsweise Ségolène Royal, Ex-Umweltministerin und Glyphosat-Gegnerin sowie "Le Monde"- und "France Télévisions"-Journalisten auf der Liste. Ziel von Monsanto sei es gewesen, Kritiker zu beeinflussen...
so, so - die Pilze:

Dürre macht Pflanzenschutz- und Düngeindustrie zu schaffen
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11438574-duerre-p…

=>
...Ausschlaggebend für die Umsatzeinbußen waren Absatzschwierigkeiten aufgrund der Trockenheit im vergangenen Jahr.

Während der Dürre seien weniger Pflanzen von Pilzen befallen worden, deshalb hätten die Landwirte ihre Kulturen seltener behandelt, sagte IVA-Präsident Helmut Schramm...
Bayer-Aktien profitieren von EPA-Aussage zu Glyphosat
2.5.
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/einstufung-der-beh…

=>
... Die EPA hatte am späten Dienstag amerikanischer Zeit ihre Einschätzung bestätigt, dass Glyphosat bei vorschriftsmäßiger Anwendung keine Risiken für die öffentliche Gesundheit berge und nicht krebserregend sei. "An der Einstufung der Behörde hat sich zwar nichts geändert, aber das dürfte trotzdem die Stimmung für die Aktie etwas aufhellen", sagte ein Händler.

Bayer-Aktien stehen seit der Übernahme des Glyphosat-Herstellers Monsanto stark unter Druck. Die Talfahrt beschleunigte sich vergangenen August, nachdem ein US-Geschworenengericht Glyphosat für die Krebserkrankung eines Klägers verantwortlich machte. Im März 2019 verlor Bayer dann einen weiteren Prozess. In beiden Fällen stehen mögliche Schadenersatzzahlungen von rund 80 Millionen US-Dollar im Raum. Bayer betont zwar unter Verweis auf zahlreiche Studien weiterhin die Sicherheit von Glyphosat und geht gegen die Urteile in Berufung, allerdings gibt es in den USA mittlerweile 13 400 Klagen.

Investoren sind frustriert, hat Bayer doch allein seit dem Urteil vergangenen August rund ein Drittel an Börsenwert verloren. Daran ändert auch nichts, dass laut Analysten die Glyphosat-Risiken - also mögliche Schadenersatz oder Vergleichszahlungen bereits über Gebühr in den Kurs eingepreist seien...
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.427.827 von Osito2011 am 26.04.19 09:01:56Dividenden drei Geschäftstage nach dem Aktionärstreffen - seit 2017 --> müsste also 1.5. sein
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