Euro unter Druck: Droht ein weiterer Rückgang gegen den Dollar?

Am Montag fiel der Euro im Vergleich zum US-Dollar, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,1061 US-Dollar festlegte, was einem Rückgang gegenüber dem Freitagspreis von 1,1087 US-Dollar entspricht. Der Dollar kostete somit 0,9040 Euro. Auch im Vergleich zu anderen wichtigen Währungen wie dem britischen Pfund, dem japanischen Yen und dem Schweizer Franken zeigte der Euro eine schwächere Tendenz.
Am Dienstag setzte sich der Druck auf den Euro fort, der im US-Handel bei 1,1035 US-Dollar notierte. Zuvor hatte der Euro im frühen europäischen Geschäft noch etwas höher gestanden, bevor negative Stimmungsdaten aus der US-Industrie den Kurs belasteten. Der Einkaufsmanagerindex ISM für die US-Industrie hatte sich zwar verbessert, blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die Anleger richten ihren Fokus bereits auf den bevorstehenden Arbeitsmarktbericht der US-Regierung, der am Freitag veröffentlicht wird und als wichtiger Indikator für die zukünftige Geldpolitik der Federal Reserve gilt.
In den letzten Tagen hatte der Euro nach einem Jahreshoch von über 1,12 US-Dollar Ende August an Wert verloren. Analysten der Dekabank erwarten, dass die Marktreaktionen im Vorfeld des US-Arbeitsmarktberichts begrenzt bleiben. Die Zinserwartungen für die US-Notenbank sind weiterhin unklar, wobei eine Zinssenkung im September von mehr als 0,25 Prozentpunkten gehandelt wird. Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) weisen jedoch darauf hin, dass angesichts der hohen Gesamtinflation und der Kernrate ein kräftiger Zinsschritt bei der nächsten Fed-Sitzung unwahrscheinlich ist.
Am Montagmorgen zeigte der Euro eine leichte Erholung und stieg auf 1,1070 US-Dollar, was jedoch nicht ausreichte, um den Rückgang der Vorwoche auszugleichen. Marktteilnehmer spekulieren auf eine mögliche weitere Leitzinssenkung der EZB, da der disinflationäre Trend anhält und die konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone besorgniserregend bleibt. In der kommenden Woche wird eine Sitzung des EZB-Rats erwartet, bei der eine Lockerung der Geldpolitik diskutiert werden könnte.
Die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone im Vergleich zu den USA bleibt bestehen. Die Frage, ob der Euro gegen den Dollar wieder auf 1,15 oder 1,20 steigen kann, hängt von den kommenden wirtschaftlichen Indikatoren und der Geldpolitik beider Regionen ab.









Die Währung EUR/USD wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,03 % und einem Kurs von 1,108USD auf Forex (05. September 2024, 07:43 Uhr) gehandelt.
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