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Klöckner&Co auf langfristiger Basis investieren? (Seite 4446)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.605.802 von Funky-Phenomena am 01.10.19 13:43:46Hinter der Entscheidung den Vertrag mit Herrn Kerkhoff aufzulösen soll den Berichten nach ja ein Machtkampf der Kapitalseite stehen. Herr Kerkhoff wollte danach nur einen Teil der Aufzugssparte verkaufen und den grössten Anteil als profitablen Konzernbereich behalten. Mit dem Verkaufserlös wollte er den Stahlbereich etc. sanieren. Evtl. mit einem Zusammengehen mit Klöckner & Co..

Der Finanzinvestor soll hingegen den kompletten Verkauf der Aufzugssparte wollen und ThyssenKrupp soll dann den Erlöse größtenteils an die Aktionäre ausschütten. In diesem Szenario würde ein stark defizitäre Bereiche übrigbleiben, aber das Unternehmen hätte (fast) kein Geld diesen zu sanieren. Die Mitarbeiter außerhalb der Aufzugssparte wären wohl die Hauptleidtragenden dieser Entwicklung.

Wenn dieses Szenario jetzt umgesetzt werden sollte, dann dürften Betriebsrat und Politik voll auf Protest schalten. Denn es werden dann ja die Mittel an die Aktionäre ausgeschüttet, die evtl. später für einen sozaile Abfederung von Restrukturierungsmaßnahmen fehlen. NRW hat schon die Stilllegung von Kohlekraftwerken absehbar vor der Brust - da können die nicht auch noch eine wegbrechende ThyssenKrupp gebrauchen.

Ergo schlußfolgert Herr Rühl vollkommen richtig, das ThyssenKrupp erstmal mit sich selbst beschäftigt sein wird und der Zukauf von anderen Firmenteilen erstmal ad acta gelegt ist, bis ein Konsens in der Firma wieder hergestellt ist. Da kann ein ziemlich "heißer Herbst" bei ThyssenKrupp werden, wenn die Mitarbeiter dort auf die Barrikaden gehen.
Kloeckner | 5,530 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.606.600 von Wertefinder1 am 01.10.19 15:03:08Jetzt wird auch gleilch vn Cevian dementiert. Sie sagen, sie hätten nie eine Dividende gefordert. Das Geld aus dem Verkauf der Aufzugssparte soll im Unternehmen bleiben:

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/stahlkonz…

Ist die Frage, wie man mit dem Geld die anderen Sparten sanieren kann. Im Zweifel ist eine ihrerseits schwächelnde Klöckner&Co. mit ihrem ca. 40 %igen Umsatzanteil in den USA, der doch eher keine Synergien bringt?, schlicht der falsche Fusionspartner.

Eine Salzgitter AG ist derzeit spottbillig für weniger als eine Milliarde Euro an der Börse zu haben. Und das obwohl die Salzgitter AG aktuell mit 30 % minus eine Aktie an der Aurubis AG wesentlichen Einfluss auf einen weiteren Konzern mit zweistelligen Milliarden Umsatz hat - zu ihren 9,x Mrd. Umsatz hinzu. Ein sehr viel sinnvolleres Ziel.
Kloeckner | 5,505 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.607.035 von Wertefinder1 am 01.10.19 15:47:11Also ich habe hier bei WO ja schon viele Versuche erlebt, in "fremden" Threads User zum eigenen Investment zu locken, aber so dreist wie bei Dir erfolgt es recht selten.
Kloeckner | 5,515 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.607.134 von Der Tscheche am 01.10.19 15:57:00Es wurde ja nach den Hintergründen gefragt, warum Herr Rühl das gemacht hat. Und das war aus meiner Sicht die Erklärung. Sprich die möglichen Kosteneinsparungen oder Steigerungen der Vertriebschancen oder neue zukünftige Aspekte im Wege einer Risikostreuung sind nicht (ausreichend) vorhanden.

Warum sollte es gelingen, Stahl aus Deutschland von ThyssenKrupp via Klöckner&Co. in den USA zu verkaufen? Oder macht es für KlöCo Sinn, nur das Deutsche / Europäische Handelsgeschäft zu verkaufen und zu einer US-Gesellschaft zu werden? Man wollte doch in beiden Bereichen aufgestellt sein und hat bewusst so groß in den USA zugekauft. Mal läuft es in den USA besser, mal in Europa.

Dazu kommt, das es für das Geld was hier eine ThyssenKrupp auf den Tisch legen müsste, erheblich attraktivere Chancen im Sektor gibt. Eben z.B. die Salzgitter AG mit der hochattraktiven Aurubis AG. Die Aurubis AG soll einer Studie nach derzeit eines der attraktivsten Übernahmekandidaten sein.
Kloeckner | 5,400 €
Tja, da sagt man es ihm höflich und er setzt dann gleich nochmal einen drauf. Mir egal.
Kloeckner | 5,415 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.607.134 von Der Tscheche am 01.10.19 15:57:00Was? Also mein Bester, daß ist ja wirklich eine Frechheit, was du hier abgibst. Hast du schon einmal was interessantes berichtet? Nein, siehst du. Der User Wertefinder1 dagegen berichtet absolut quellenbezogen und ist dir in der Berichterstattung um Längen voraus. Vertreib mir blos nicht solche guten Schreiber, wie Wertefinder. Ich glaube du bist es nicht wert, solche guten Berichte, wie Wertefinder sie schreibt, zu lesen. Die letzten Tage hat der User Wertefinder nicht mehr geschrieben und das wegen solcher Leute wie der User "Der Tscheche". Absolute Unverschämtheit was der hier abzieht. 📢

Tscheche ich biete es dir an, mach keine Show und lass bitte die Leute in Ruhe. :mad::mad::mad:
Kloeckner | 5,040 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.596.211 von Der Tscheche am 30.09.19 12:09:31
Zitat von Der Tscheche: Verstehe ich nicht, was daran seltsam ist. Ich finde es jedenfalls komplett gut nachvollziehbar.

Und freue mich zudem, dass die Aktie es als "Bewährungsprobe" heute morgen so gut weggesteckt hat.
Kurse unter 5€ erscheinen mir nun in absehbarer Zeit extrem unwahrscheinlich.


*Hüstel, hüstel* Kaum geschrieben, schon wackelt die 5 wieder...
Kloeckner | 5,085 €
Was für ein Versagerschuppen, natürlich schon wieder eine Gewinnwarnung, eine üble Klitsche.
Kloeckner | 5,255 €
Versager sind nicht die Unternehmen - die Gewinnwarnungen abgeben--sondern die LOSER Anleger -die noch immer nicht kapiert haben -wie stark sich Aussichten verschlechert haben....

Den es ist nicht zwingend - das auf eine Gewinnwarnung IMMEr ein Kursrückgang folgen muss--

Offensichtlich sind die Anleger unfähig sich eine eigene Meinung zu bilden --und schon VORHER verkauft zu haben...mich hat 2019 noch keine einzige Gewinnwarnung erwischt...
Kloeckner | 5,025 €
Na das läuft aber, Fusion abgesagt und Gewinnwarnung nachgelegt.
Vorstand entlassen...sofort!
Kloeckner | 5,020 €
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