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Klöckner&Co auf langfristiger Basis investieren? (Seite 4478)

eröffnet am 23.07.06 10:35:19 von
neuester Beitrag 23.06.21 17:14:38 von

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30.08.06 00:08:50
Beitrag Nr. 106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.674.755 von ABZMuenchen am 29.08.06 20:35:47KAKA ????????? könnte KKR gewesen sein. www.kkr.com

Gruss AI
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29.08.06 20:35:47
Beitrag Nr. 105 ()
hab mir gerade den conference call angehört, hier die Zusammenfassung:

- IR-Abteilung wird ab Fr dieser Woche gelaunched, bislang hat der CFO dies übernommen

- es wird organisches und anorganisches Wachstum verfolgt, genauso wie dies im ersten Halbjahr stattgefunden hat

- das STAR-Performance-Programm liefert bis Ende 2007 Ertragssteigerungspotential von 40-60 Mio!

- der Bond ist wie bereits heute morgen vermutet callable, durch den hohen positiven Cashflow wird auch in Zukunft weiterer Schukdenabbau betrieben

- Outlook fur 2. Halbjahr: strong developement in line with the first half expected; viel interessanter aber wurde auf Nachfrage einer Investmentbank geantwortet: operative Ergebnis-Verteilung in den letzten Jahren war 52 % in H1 und 48 % in H2, was dieses Jahr auch plausibel erscheint!


- folgende Investmentbanken waren am CC beteiligt:

Deutsche Bank: dieser wurde bestätigt, dass der Ebitda-Sprung fast ausnahmslos auf die operative Performance zurückzuführen ist (nur 20 Mio davon Windfallprofits)

UBS: dieser wurde bestätigt, dass die payout ratio auch in den nächsten Jahren zwischen 30 und 40 % (eher bei 30) liegen wird; desweiteren wurde erwähnt, dass die starke Stahlnachfrage auch in Q3 bislang voll anhält

Goldman Sachs: uninteressantes Gelaber

Petercam: dito Goldman Sachs

KAKA (??????) Equities (sorry, hab 3 mal zurückgespult, aber bin nicht schlauer geworden aus dem Namen): Margen bleiben weiterhin hoch


ich erwarte die Aufnahme der Berichterstattung von Goldman Sachs und UBS in Kürze, das Rating kann nur Strong Buy, Recommended List or whatever lauten ...


lustig, dass sich die Zahlen von jeder verlustbringenden IT-Klitsche schöngeredet werden und bei Klöckner jeder Stein umgedreht wird um zu schauen ob es auch ein Stein ist ... nicht weiter verwunderlich, dass nur 5 % aller Anleger nachhaltig an der Börse erfolgreich sind ...

Ich werde bei Schwäche weiter zukaufen ... ;)
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29.08.06 20:15:55
Beitrag Nr. 104 ()
@ Aktienbörsenbrief

KGV von 5 bedeutet eine Rendite von 20 %, nenne mir eine Anleihe mit einem 20% Coupon, die genau die Sicherheit bietet wie KCO und ich werde Klöckner verkaufen ... andernfalls gilt erst denken und dann schreiben ;)
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29.08.06 19:03:25
Beitrag Nr. 103 ()
Diese Aktie hat kaum grosses Potential nach oben in den nächsten Wochen und Monaten. Grund: Es wird nur Rendite von weniger als 4 % auf den Jahresüberschuss vom Umsatz erwirtschaftet .... also kaum mehr als langfristige Staatsanleihen und dies in einer guten allgemeinen Wirtschaftslage (1. Haljahr 06 und 2. Quartal 06).

Das ist keine Kunst. Deshalb ist die Aktie optisch günstig bewertet mit einem tiefen KGV.

Und plötzlich springen die Spekulanten dann wieder ab und die Aktie sinkt wieder.
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29.08.06 17:53:24
Beitrag Nr. 102 ()
@ABZMuenchen

na, das belegt doch eindrucksvoll die geballte Finanzkompetenz der FAZ.

Ich fasse es nicht, wie man einen solchen Schwachsinn verfassen kann. Vor allem, wenn ich schon lese....die Analysten erwarten....

Wahrscheinlich hat die Pfunzi die Strategen von der DB befragt:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

Ehrlich, ich stifte einen Abakus für die FAZ.:keks:

Das war echt der beste Witz des Tages.

Gruß

CDAXKing
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29.08.06 17:11:37
Beitrag Nr. 101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.669.917 von ABZMuenchen am 29.08.06 16:17:50@ABZ

Mal ne Frage:

Du hast weiter unten geschrieben, dass "das 2. Halbjahr gewöhnlich saisonal leicht schwächer ausfällt"...

Muss das wirklich so sein, wenn innerhalb heutiger euro adhoc doch folgendes Statement fiel?

"Gestiegener Absatz und verbesserte Margen führten zu einer kräftigen Erhöhung des Rohertrags der Gruppe. "Wir sind mit der sehr guten Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr äußerst zufrieden. Unsere im letzten Jahr gruppenweit initiierten Performanceverbesserungsprogramme sowie die weitere Umsetzung unserer Expansionsstrategie haben unsere Wettbewerbsposition klar verbessert. Diese Strategie werden wir auch in Zukunft konsequent fortführen," sagte der Vorstandsvorsitzende der Klöckner & Co AG, Dr. Thomas Ludwig."

Hat man das denn damals bei der Saltgitter auch gedacht?:D

Viele Grüße
TC
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29.08.06 16:17:50
Beitrag Nr. 100 ()
des hat scho seinen Grund, warum die FAZ-Tippse 12 Stunden pro Tag Artikel schreiben muss :D


Aus den Schätzungen würde sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 5,8 für 2006 und 6,2 für 2007 errechnen. Das sieht auf den ersten Blick nach einem Schnäppchen aus, sollte aber nicht überbewertet werden. Schließlich rechnen die Analysten damit, daß der Gewinn im kommenden Jahr sinkt, was nicht gerade für steigende Kurse spricht. Bei der Dividende rechnen die Analysten im Schnitt mit 90 Cent je Aktie, das würde einer durchaus beachtlichen Rendite von 5,2 Prozent entsprechen.

:laugh:

ne du, is klar ... wäre das EPS dieses Jahr 10 Euro und nächstes Jahr 9,99 Euro wäre das ja auch ein glattes SELL, da das KGV ansteigt :D
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29.08.06 16:01:31
Beitrag Nr. 99 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.665.547 von ABZMuenchen am 29.08.06 12:24:02KCO will wohl lieber durch Zukäufe wachsen, siehe folgender Bericht (P.S. meinerseits zum letzten Satz: Ich rechne durchaus wegen der geringen Bewertung mit Kurssteigerungen in den Bereich 22-25 EUR, der Autor hat sich wohl wieder mal nicht richtig mit dem Unternehmnen beschäftigt und denkt wohl, daß der Kursanstieg von 14 auf 17,50 EUR schon zu viel war)


Klöco-Aktie kriecht nach oben



Klöco handelt rund sechs Millionen Tonnen Stahl im Jahr
29. August 2006
Der Zeitpunkt für den Gang auf das Parkett war nicht gerade glücklich: Als der Stahlhändler Klöckner & Co Ende Juni an die Börse ging, war die Stimmung an den Märkten so schlecht, daß fast jede Neuemission floppte.


Die Klöco-Aktie kam noch verhältnismäßig gut weg: Sie startete mit einem Kurs von 15 Euro in den Handel, das war ein Euro unter dem Ausgabepreis. Im Juli fiel die Aktie auf 14 Euro, danach ging es aber aufwärts. Am späten Dienstag vormittag waren für die Titel 17,35 Euro zu zahlen, 0,9 Prozent mehr als am Vortag. Wer nach dem Börsengang die Geduld nicht verlor, kann sich inzwischen also über einen ansehnlichen Gewinn freuen (Isin DE000KC01000).


Klöco will zukaufen




Der jüngste Kursanstieg liegt wohl an den guten Zahlen, die der Stahlhändler vorlegen konnte. Außerdem versprach Konzernchef Thomas Ludwig, das Wachstum mit Zukäufen weiter ankurbeln zu wollen. „Unser Ziel ist es, aktiv an der weltweiten Branchenkonsolidierung teilzunehmen“, sagte Ludwig am Dienstag in einer Telefonkonferenz.


Im zweiten Halbjahr wolle der Konzern einen Konkurrenten in den Vereinigten Staaten schlucken, kündigte er an. Zudem habe Klöco weitere Unternehmen im Visier: Es gebe eine Reihe kleinerer Firmen in der Branche mit einem Umsatz zwischen 30 und 50 Millionen Euro, die sich als Übernahmeziele anböten. Erst im Juli hatten die Duisburger zwei kleinere spanische Konkurrenten übernommen. Klöco wolle sich mit den Zukäufen auf sein Kerngeschäft konzentrieren - und sich im Gegenzug von Randgeschäften und Grundstücken trennen, sagte Ludwig.


Anleger können für 2006 mit einer Dividende rechnen


In den ersten sechs Monaten steigerte Klöco dank der weltweit hohen Nachfrage nach Stahl alle wesentlichen Kennzahlen. Der Umsatz legte um 7,2 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zu, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) um 87 Millionen Euro auf 153,8 Millionen Euro.


Auch unter dem Strich konnte der Konzern seinen Gewinn deutlich steigern: Der Überschuß legte in den ersten sechs Monaten auf 91 (6) Millionen Euro zu. Der seit Ende Juni börsennotierte Klöco-Konzern gehe nun weiter davon aus, im Gesamtjahr 2006 die Vorjahresergebnisse „deutlich“ zu übertreffen, betonte Ludwig. Die Anteilseigener könnten zudem für 2006 mit einer Dividende rechnen.


Schuldenabbau kommt voran


Das vor 100 Jahren gegründete Traditionsunternehmen, das jährlich etwa sechs Millionen Tonnen Stahl kauft und verkauft, hat in den vergangenen fünf Jahren zahlreiche Eigentümerwechsel erlebt. In diesem Zusammenhang streiten sich die WestLB und die Rohstoffhandelsgruppe Balli noch vor Gericht. Die Bank hatte KlöCo 2003 von Balli übernommen und sie 2005 an den Finanzinvestor LGB weiterverkauft. Im Juni war der Konzern dann an die Börse gegangen. LGB hält Ludwig zufolge noch rund 65 Prozent der Anteile.


Vor dem Börsengang gab es Kritik, weil der Emissionserlös zu einem überwiegenden Teil an die Altgesellschafter floß. Immerhin konnte Klöco durch den Börsengang Schulden abbauen: Der Konzern löste mit dem Erlös eine im Zuge des LGB-Einstiegs aufgenommene Hochzins-Anleihe teilweise ab. Zum Jahreswechsel betrug die Eigenkapitalquote nur noch 14,3 Prozent, inzwischen sind es immerhin etwa 25 Prozent.


Aktie ist optisch sehr günstig


Analystenstimmen zu dem Börsenneuling sind Mangelware. Die wenigen, die es gibt, rechnen im Schnitt mit einem Gewinn von 2,97 Euro je Aktie in diesem und 2,78 Euro je Aktie im kommenden Jahr. Dies scheint nicht übertrieben zu sein, schließlich blieben bei Klöco allein im ersten Halbjahr unter dem Strich 1,63 Euro je Aktie.


Aus den Schätzungen würde sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 5,8 für 2006 und 6,2 für 2007 errechnen. Das sieht auf den ersten Blick nach einem Schnäppchen aus, sollte aber nicht überbewertet werden. Schließlich rechnen die Analysten damit, daß der Gewinn im kommenden Jahr sinkt, was nicht gerade für steigende Kurse spricht. Bei der Dividende rechnen die Analysten im Schnitt mit 90 Cent je Aktie, das würde einer durchaus beachtlichen Rendite von 5,2 Prozent entsprechen.


Die Strategie scheint aufzugehen


Bei der Pressekonferenz zum Börsengang im Juni hatte Ludwig angekündigt, kleine Aufkäufe zu forcieren. Im fragmentierten Metallhandel in Europa sollte der Umsatz jedes Jahr um 2,5 Prozent zulegen. Darüber hinaus wolle Klöco jedes Jahr organisch um 2,5 Prozent wachsen. Abhängig von den Stahlpreisen sei Klöco nicht, da man keine spekulativen Handelsgeschäfte tätige.


Die Strategie der kleinen Zukäufe scheint aufzugehen. Langfristig sollten deshalb weitere Gewinnsteigerungen möglich sein, auch wenn sich die Stahlkonjunktur in naher Zukunft eher abkühlen wird. Große Kurssprünge nach oben dürfen Anleger aber wohl nicht erwarten.
Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.

Quelle: FAZ.net
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29.08.06 14:55:21
Beitrag Nr. 98 ()
@cdax

das frage ich mich ja auch seit geraumer Zeit, mit welchen unterschiedlichen Bewertungsmodellen die Deutsche Bank an die Sache rangeht. Scheinen vielleicht Interessenkonflikte zwischen ihrer Researchabteilung und den Handelsräumen vorzuliegen, Stichwort Chinese Wall :D

wen es interessiert: es fand heute auch noch ein Conference Call statt, der ab morgen auf der Klöckner-Homepage abrufbar ist ... hat mir der nette "Gisbert" mitgeteilt :)

da dort bestimmt nicht nur die Deutsche Bank teilgenommen hat, rechne ich in Kürze mit weiteren initial coverages ...
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29.08.06 14:23:59
Beitrag Nr. 97 ()
@ABZMuenchen

hatte ich noch vergessen:

DB bewertet KCO pre IPO mit 1,3 Mrd. EUR

Heißt gut 60 % über dem aktuellen Börsenwert von 800 Mio. EUR

Ergo: Kursziel DB müsste 28 EUR und nicht 22,50 EUR lauten.

Was rechnen die eigentlich in Frankfurt??!!:keks:

Na ja, selbst ist der Mann

Gruß

CDAXKing
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