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Gold und Silber vor neuen Allzeithochs... (Seite 3583)



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Stagflation .... das wahrscheinlich eheste Szenario.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.041.871 von NickelChrome am 16.02.18 11:37:36
Zitat von NickelChrome: Erst mal bei Südafrikanischen Goldminen Harmony und Sibanye Gewinne mitgenommen.
Südafrika war stark im Fokus und der Rand ist extrem gestiegen und die Aktienkurse mit.
Gerade noch eine Engie und E.ON gekauft... Europäische Utilities und Telefonfirmen haben 15 % innerhalb der letzten zwei Wochen verloren... Amis???
Engie, E.ON, Orange Telefonica für die Goldminenkohle gekauft

Die Sibanye habe ich gestern 20 % günstiger zurück gekauft.
Anglogold gab es eine erste Tranche für unter 10 USD.

Gerade sind die Versorger und die Telekoms die größten Gewinner ...
Bei denen gibt es bald noch mindestens 5 % Dividende,

Goldminen eignen sich hervorragend um ein Depot abzusichern.
Bei Unsicherheiten im Markt Häppchenweise verkaufe.
Spätestens drei Monate später kriegt man die wieder nach geschmissen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.095.520 von Gold4all am 22.02.18 20:59:13
Finanzsystem im Dilemma, Stagflation?
Im März wird die FED die Zinsen um 25 Punkte anheben und es sind im 2018 vermutlich insgesamt 4 Zinsschritte geplant solange sich die Wirtschaft robust zeigt und mitmacht ist das kein Problem was die Aktien und Anleihenmärkte verkraften können. Daran zweifle ich aber sehr, denn die Wirtschaft ist niemals so robust wie 2007 und wie sie zu scheinen mag und die maximal verschuldeten Firmen können ihre Schulden bei höheren Zinsen vermutlich nicht mehr bedienen und wären dadurch zu einem Abbau und Restrukturierung gezwungen. Wir sind somit an einem Scheidepunkt angekommen. Mit der zunehmenden immensen Verschuldung der USA, werden die 10-jährigen US-Anleihen die bald die 3% Marke übersteigen, wegen deren Bonität weniger attraktiv, deren Wert wird folglich sinken und zu einem Massenverkauf und platzen der Anleihenblase führen. Würden die FED aber auch die EZB also die Zinsen anheben bzw die Geldmengen in ihren gigantischen Bilanzen definitiv reduzieren, wären somit die immensen Schulden aller Staaten nicht mehr zu stemmen. Würden Sie andererseits weiterhin die Zinsen tief halten und die Geldmenge weiterhin ausweiten, würde das den Firmen und Staaten den Anreiz die Schulden weiterhin zu erhöhen bzw nicht abbauen zu können/wollen hoch halten und damit die inflationären Blasenbildungen an den Aktien-, Anleihen- und Immoboilienmärkten noch weiter anheizen. Egal wie man es dreht und wendet. Das gegenwärtige Finanzsystem befindet sich in einer ziemlich ausweglosen Lage. Immer mehr Schulden wären hilfreich um das Wachstum zu fördern, Wachstum wäre hilfreich um einen Teil der Schulden zu bezahlen. Das funktioniert aber nicht. Die Schulden werden immer grösser und das Wachstum ist nicht stark genug um die Schulden zu tilgen. Eine weitere Ausweitung der Anleihenkäufe ist aber nicht mehr weiterhin möglich da die Instrumente der Nationalbanken schon ausgeschöpft sind, d.h die Zinsen tief/negativ und technisch gar nicht mehr soviel Anleihen gekauft werden können bzw die EZB den politische bewilligten Rahmen von Anleihenkäufen sprengen würden. Die Nationalbanken sind somit an einem technischen Limit angelangt. Es gibt grundsätzlich nur noch zwei Möglichkeiten. Entweder die Wirtschaft wächst endlich richtig wie 2007 oder die Blase platzt. Ein mögliches Szenario wäre somit das platzen der Blase zuerst an den Anleihemärkten und nicht unbedingt an den Aktienmärkten, solange die Zinsen 10jähriger Anleihen unter 3% Zins bleiben. Dies würde in Folge aber dann die Aktienblase zum platzen bringen. So könnte das Ende der Ära der internationalen Geldschwemmen durch die Notenbanken zu einem bitteren Abschluss kommen. Erst seitdem die US-Notenbank kürzlich beschlossen hatte, dem Markt in diesem Jahr 600 Mrd. Dollar an Liquidität entziehen zu wollen, sehe ich zudem die Chance einer erneuten Rezession und eines Einbruchs am Aktienmarkt im kommenden Jahr 2018 spätestens 2019. Bricht die Rezession dann erst einmal los, wird es kein Halten mehr geben und das Dow/Gold Ratio womöglich sukzessive auf 1 fallen bzw. der Goldpreis 15 Mal besser performen als die Aktienmärkte. Denn wenn es erst einmal zur Rezession kommt, dann hilft das Drucken von neuem Geld nur noch nominal, denn die inflationsbedingt real steigenden Zinsen werden die Fehlallokationen in der Wirtschaft nicht mehr aus ihren Fängen lassen. So wird es dann wahrscheinlich zu einer Wiederholung des stagflationären Umfeldes der 70er Jahren kommen. Damals fielen die Aktienmärkte real um über 80% während der Goldpreis nominal um über 2.000% zulegen konnte.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.101.922 von Lanzellott am 23.02.18 14:00:15Wäre schön, wenn es denn so kommen würde.
Auch ich spekuliere auf solch ein Szenario.

Gruss
Zocki
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.101.922 von Lanzellott am 23.02.18 14:00:15Moin.
Super Beitrag.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.111.270 von Zockelmann am 24.02.18 20:59:49
Zitat von Zockelmann: Wäre schön, wenn es denn so kommen würde.
Auch ich spekuliere auf solch ein Szenario.

Gruss
Zocki


Was wäre daran schön?

Deine Gewinne wären die heftigsten Verluste anderer.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.112.056 von Vivian664 am 25.02.18 08:16:50So läuft halt die Welt:(
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.112.401 von nullcheck am 25.02.18 09:45:22Natürlich läuft so die Welt.

Fragt sich nur, ob man sich darüber freuen sollte, wenn 80% der Leute ihr Vermögen verlieren.

Ob das von Charakter zeugt?
Ich hoffe sehr dass der Goldpreis nächste Woche nochmals nach unten zieht. Dieses Seitwärtslaufen hilft nicht weiter und erinnert mich schwer an diese ätzende Zeit von Sep17 - Anfang Dez 17. Dann Anfang Dez. der Abwärtsdip von 1290 - 1236 in wenigen Tagen mit einer herrlichen Bereinigung am Terminmarkt. Danach waren die 1300 ein Kinderspiel.
Und genau so etwas benötigen wir nun als Anlauf auf die 1400 Dollar...
Also nächste Woche bitte au 1290 und dann Vollgas auf die 1400....
Glaubt ihr noch an die 1500 Dollar im 2 Halbjahr 2018 so wie es viele Bankanalysten sehen angeblich überhitz die Wirtschaft und ein Crash wäre nicht mehr fern....

Hoffentlich sehen wir falls es in den nächsten 3 Jahren zum Crash kommt auch mal wieder die 1900 Marke dann können viele Minenfirmen endlich mal ihre Schulden etwas abbauen und wieder Geld in die Exploration stecken....
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