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Blue Chip Depot-antizyklisch & Sondersituationen (Seite 1026)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.256.988 von DOBY am 14.08.19 20:05:43
Zitat von DOBY: ...Cashquote + Put auf 33 % Depotanteil erhöht ...

Wie sieht der PUT aus (Laufzeit, Strike)? Ein brauchbares Timing beim Ausstieg hinzukriegen ist eine Kunst.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.264.143 von carcat am 15.08.19 12:58:08es ist ein Knockout-Put mit Knockout ca. DAX 14000 (Knockout ist deshalb höchst unwahrscheinlich) und unendlicher LZ. Ich bin die Alternative Eurex Future noch nicht angegangen.
Ein Chart-Vergleich meinerseits mit verschiedenen normalen Put Optionsscheinen ohne Knockout und mit sehr langer LZ hat weitgehende Gleichentwicklung seit Jahresanfang ergeben.

Seit DAX 12600 (Anfang Juli) ist im Schein ein Plus von ca. 80% aufgelaufen.
Er hat meine Depot-Performance mittlerweile vor einigen Prozent Verlust bewahrt (3-4%). Falls der Markt eine technische Erholung wagt, dann werde ich wahrscheinlich aufstocken und von "neutral" auf "überwiegend short" gehen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.266.858 von DOBY am 15.08.19 16:07:10
Zitat von DOBY: es ist ein Knockout-Put mit Knockout ca. DAX 14000...

Ja, das ist sicher eine sinnvolle Variante. Wie du sicher weisst lässt sich der Emittent den Zeitwert durch die laufende Reduktion der Knockout-Schwelle bezahlen. Ich habe zwei vergleichbare Fälle angesehen (DE000JP44M22 und DE000TR0LMW3), da fällt die Schwelle im Laufe eines Jahres um ca. 400 Punkte. Alles soweit in Ordnung, aber es ist kein "buy-and-hold" Instrument, die Zeit ist teuer. Und ich bin gespannt, wie du den Ausstieg terminierst....
jop, dass Zeit Geld kostet, ist mir bekannt.
Bzgl. Abbau der Short Position siehe mein Posting Posting: 61.224.846 von DOBY am 11.08.19 11:48:36 im Thread: Blue Chip Depot-antizyklisch & Sondersituationen (Trigger für eine Strategieänderung)
bis dorthin ist es meiner Meinung nach das übliche Hin und Her in einer Abwärtsbewegung, allerdings werden im weiteren Verlauf immer weniger Anleger bereit sein, in so einen Markt einzusteigen. Macht wenig Spaß, wenn man heute kauft und morgen fett im Minus ist :p
Hallo Doby,

leider muss ich nochmal den Finger in eine Wunde legen.

Manchmal hast Du supergute Ideen, aber handelst nicht danach.

Beispiel MTU:

Bei Kursen um die 80 schriebst Du, das ist ein Selbstläufer, einfach nur ins Depot legen und abwarten.

Bei meiner Rückfrage bei Kursen um die 160 meintest Du, Superaktie, die ich kaufe, wenn sie etwas zurückkommt. Jetzt steht sie bei 237 , widerstrebt dem allgemeinen Abwärtstrend, bietet Spitzentechnologie vom Feinsten und die Auftragsbücher sind auf Jahre voll.

Wie ist Deine aktuelle Einschätzung bez. der weiteren Kursentwicklung?
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Aber verstehe mich bitte nicht falsch.
Ich bin Dir ausserordentlich dankbar, da ich seinerzeit auch auf Grund Deines Rates mir einige MTU ins Depot gelegt habe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.273.575 von myhobbynr2 am 16.08.19 10:35:27
Zitat von myhobbynr2: Hallo Doby,

leider muss ich nochmal den Finger in eine Wunde legen.

Manchmal hast Du supergute Ideen, aber handelst nicht danach.

Beispiel MTU:

Bei Kursen um die 80 schriebst Du, das ist ein Selbstläufer, einfach nur ins Depot legen und abwarten.

Bei meiner Rückfrage bei Kursen um die 160 meintest Du, Superaktie, die ich kaufe, wenn sie etwas zurückkommt. Jetzt steht sie bei 237 , widerstrebt dem allgemeinen Abwärtstrend, bietet Spitzentechnologie vom Feinsten und die Auftragsbücher sind auf Jahre voll.

Wie ist Deine aktuelle Einschätzung bez. der weiteren Kursentwicklung?


Hallo myhobbynr2,
einer meiner Grundsätze ist, Aktien nicht nachzulaufen, sondern nur in Schwächephasen zu kaufen. Bei MTU gab es gemäß Chart nur eine große Kursschwäche in den letzten 5 Jahren, nämlich Ende Dezember 2018.
https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/chart.html?timeSp…
der Chart beantwortet auch Deine Frage nach meinen Erwartungen zu MTU, denn der Chart zeigt, dass sich die Aktie ähnlich wie viele Immobilienaktien verhält, dh. erst wenn die Panik maximal wütet, wird meiner Meinung nach Kursdruck aufkommen.

Vergleich MTU/Grand City
https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/chart.html?timeSp…

Warum habe ich Ende 2018 nicht MTU gekauft ? Ich war Ende 2018 fast 100% investiert und hatte die Marktschwäche im Dezember genutzt um insbesondere bei Immobilienaktien massiv aufzustocken (Eyemaxx, Grand City Properties, Godewind, Adler Real Estate, Gieag, Ado Properties und ERWE)
Ein großer Anteil des Performance-Erfolgs im 1 HJ. hängt damit zusammen, siehe Kursentwicklung von Gieag, Godewind und zeitweilig Eyemaxx, Grand City Properties.
Ende 2018 hatte man quasi freie Auswahl unter guten Werten und ich kann nicht alles kaufen, denn wenn die Kasse leer ist, geht nunmal nicht mehr. Meine Meinung zur MTU Aktie hat sich aber in keinster Weise gegenüber früher geändert. Wenn die Aktie mal wieder schwächeln sollte, bitte Bescheid sagen. Falls ich dann Geld flüssig haben sollte, bin ich dabei.
Ich finde es übrigens weniger wichtig ob ich eine bestimmte Aktie im Depot habe, sondern ob wir es mittels dieses Threads schaffen chancenreiche Kandidaten herauszuarbeiten, niemand kann alles im Depot haben es sei denn es ist ein Aktien-Sammler-Suchti, der sich endlos verzettelt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.275.072 von DOBY am 16.08.19 12:44:46Auf diese Kursschwäche warte ich auch.
zum WE -ein paar übergeordnete Überlegungen

inverse Zinsstrukturkurve in den USA-hausgemacht ?
in den letzten Tagen kamen die Märkte heftig unter Druck wegen der inversen Zinsstrukturkurve in den USA, die Analysten als Anzeichen für eine kommende Rezession werten. Ich stelle provokativ die Frage, ob nicht Herr Trump und die FED diese Inversität selbst verursacht haben, indem sie niedrigere Zinsen fordern bzw. in Aussicht stellen ? Wie ich schonmal geschrieben hatte, wenn fallende Zinsen wahrscheinlich sind, kann man am sichersten Geld verdienen (mittels Kursgewinnen), wenn man Anleihe-Langläufer kauft, genau das haben diverse Finanzakteure vermutlich gemacht-und die Umlaufrenditen dieser Papiere damit weiter in den Keller geschickt. Bis zu einer Rezession in den USA gibt es aber noch viel Spielraum, wenn man das (Noch)Wachstum von +3% p.a. betrachtet.
Dagegen ist eine kommende Rezession in Deutschland so gut wie sicher, lag das Wachstum sowieso maximal um +1%, so sorgen die weltweiten Unsicherheiten nun für ein Abtauchen in den negativen Bereich. Im Gegensatz zur FED hat die EZB meiner Meinung nach fast keine Möglichkeiten mehr die Wirtschaft zu stimulieren, weil man ohne Not seit zig Jahren eine Zinspolitik betreibt, die sich offenbar hauptsächlich an den Wünschen überschuldeter Mitglieds-Staaten orientiert. Diese Politik ist höchst unsozial, weil sie dafür sorgt, dass die Vermögensverhältnisse in der Gesellschaft immer weiter auseinanderdriften, während eine kleinen Vermögenselite das Geld hinterhergeworfen wird (die damit eifrig spekuliert), steigen für einen Großteil der Bevölkerung seit Jahren die Kosten stärker als die Einkommen (z.B. über Mieten), was sich "merkwürdigerweise" nicht in den offiziellen Inflationszahlen widerspiegelt.

Die ultralockere Geldpolitik wirkte sich in den vergangenen Jahren bereits heftig auf die Gewinne von vielen Großkonzernen aus, die Geld für nahezu umsonst bekommen. Beispiel Bertelsmann, aktuelle Umlaufrenditen der Anleihen:
BERTELSMANN SE & CO. KGAA MTN-ANLEIHE 108,62 % EUR -0,284 % 3,0 Jahre
BERTELSMANN SE & CO. KGAA MTN-ANLEIHE 106,67 % EUR 0,121 % 6,7 Jahre
ein großer Teil der Gewinnzuwächse der letzten Jahre ist bei vielen Konzernen auf verringerte Zinskosten zurückzuführen, nicht etwa auf boomende Absatzmärkte. Das sollte man auch bei den eigenen Aktienanlagen berücksichtigen, denn sowas kann sich nicht endlos fortsetzen, es sei denn die EZB sponsort in Zukunft aufgenommene Kredite durch immer größere Minuszinsen. D.h. alleine schon aus diesem Grund werden sich weitere Kurssteigerungen bei Aktien in Grenzen halten, wenn sie wegen der einbrechenden Konjunktur nicht sogar überwiegend fallen. Für Banken wird es auch immer gefährlicher, denn sie bekamen das Kreditrisiko in den letzten Jahren immer weniger bezahlt und gleichzeitig steigt das Risiko von Kreditausfällen, das dürfte auch der Grund sein, warum in Europa diverse Banken auf bedenklichem Kursnivau stehen (nicht nur in Dtl.). Wenn die EZB so weitermacht wie bisher, dann kann sie sich vermutlich in absehbarer Zeit wieder mit Bankrettungsprogrammen beschäftigen. eine Krise, die sie mit ihrer irrsinnigen Politik selbst verursacht hat. Das werden vermutlich interessante Zeiten, die da wohl auf uns zukommen ...
schönes WE !
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.281.003 von DOBY am 17.08.19 11:34:08
Zitat von DOBY: ... steigen für einen Großteil der Bevölkerung seit Jahren die Kosten stärker als die Einkommen (z.B. über Mieten), was sich "merkwürdigerweise" nicht in den offiziellen Inflationszahlen widerspiegelt.


Ich picke mir mal das Inflationsthema raus.

Die Inflation sehe ich ganz real als niedrig an (außer Gastronomie und Strom).

Mieten dürfen in den Inflationsindex nur etwa zur Hälfte eingehen, denn rund die Hälfte hat Wohneigentum.

Und das läßt sich nochmals halbieren, da in halb Deutschland (ländliche und strukturschwache Räume) die Mieten kaum steigen oder stagnieren. Und zwar seit den 1990'er Jahren würde ich sagen.


Grundsätzlich zur Politik der Notenbanken:
Niedrige Zinsen befeuern Aktien von Immobilienbestandshaltern und machen waghalsige Übernahmen möglich (wie nun eventuell die kleine AMS die größere Osram schlucken möchte). ;)
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