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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 1690)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.200.493 von El_Matador am 29.11.15 18:28:02>> Ein 20.000 Euro Freibetrag ist mir auch nicht bekannt. <<
– Vlt. hat @Taxadvisor adhoc ja was zur frz. Kapitalbesteuerung, oder überhaupt einen guten link zur Kapitalbesteuerung in anderen Hochleistungsländern, zur Hand ...

Gegen 15,5 % resp. Eingangssteuersatz ausnahmslos ist gewiss nix zu sagen [gab dahingehend mal einen durchdachten(!) Vorschlag des damaligen hessischen Finanzministers Weimar, der von Steinbrück undiskutiert links liegen gelassen wurde]. – Wie ich überhaupt Euern 'Plafonds' nebst der Regelung für Depots außerhalb dessen zielführend finde; auch als Alternative für das dt. System <2009, welches mit nun zeitnah möglichen international flächendeckenden Kontrollmitteilungen sogar mit maßvoll höheren Steuerfristen zielführend wäre.

>> allerdings ist es ein altes Klischee, dass konservative Regierungen kapitalanlegerfreundlicher sind. <<
'Freundlicher' gewiss nicht, aber wenigstens zurückhaltender.
Das Problem der "Linken" ist, dass sie meinen, stärker in die Märkte eingreifen zu müssen – wo dann in praxi regelmäßig volkswirtschaftlicher UNsinn heraus kommt (wie der angerissene der Ausverkauf der Beteiligungen zu Vieljahrestiefstkursen im Zuge der Auflösung der 'Dtld.-AG' zugunsten eines Steuergeschenks).
Das betrifft auch F; die 'Finanztransaktionssteuer' ist in dieser Ausgestaltung auch so eine ideologietriefende 'Dummen'steuer, die wie die Abgeltungssteuer in D zudem weit weniger einbringt als man zu deren Begründung posaunt hatte.
Nachtrag ad (Henkel) Vz ./. St
Zitat von 1erhart: Morgen Augsburg,

Also das mit der Originalaktie ist ganz ehrlich gesagt für mich Unsinn. Ich habe in meinem ganzen langen Börsenleben bei Aktien die beide Gattungen angeboten haben immer die günstigere gekauft.

Gründe: Irgendwann wird auch bei den letzten dieser Unternehmen ein Zusammenschluss der beiden Gattungen kommen, dieses dürfte gerade bei Langfristanlegern wie bei dir dann zu einem besseren Ergebnis führen. Da man für die gleiche Summe logischerweise auch mehr Stücke bekommt dürfte sich das ganze dann auch bei der Dividende auszahlen. Auch wenn es bei deinen Positionsgrössen sich nur um ein paar Euros handelt kann ich dazu nur sagen. Auch Kleinvieh macht Mist oder mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Zitat von 1erhart: Die Reaktion der Börse kam prompt. Der Kurs der Stammaktie schnellte im Vergleich zum Vortag am Mittwochmorgen von rund 135 Euro um fast 20 Prozent auf nahezu 160 Euro hoch. Die Vorzüge dagegen fielen von 172 Euro auf 163 Euro.

Beispiel oben was damals bei SAP los war als die Zusammenlegung kam. Und der Gewinntreiber hätte logischerweise ja einen doppelten Effekt da du ja auch mehr Stücke hättest logischerweise.

D'accord.

Et vice versa lief es bei Wella vor der PG-Übernahme; wenn auch erst durch Gerichtsbeschluss, nachdem PG die Vz-Aktionäre widerrechtlich "kastrieren" wollte. [– Mal abgesehen davon, dass eine Übernahme bzw. ein Verkauf von Henkel zumindest auf Sicht unwahrscheinlich ist; ersteres auch aufgrund deren Rechtsform als 'KGaA')]

Sind diese 2 Aktiengattungen emittiert, sind i.d.R. die Vz die fungibleren Aktien ergo für meist kürzerfristig orientierte Institutionelle grundsätzlich interessant(er); strategisch anlegende Institutionelle v.a. aus Angelsachsen investieren hingegen eher nicht in stimmrechtkastrierte Aktien. Notieren Vz deutlich > St oder performen sie diese eine Zeit lang out, ist das oft ein Indiz institutioneller um nicht zu sagen spekulativer Überinvestition. [– Lt. meinem chart tool weisen Henkel Vz eine historische Jahresvolatiltiät von 25,3 % und die St nur eine von 22,9 % auf; bei lfr. vgl.barer Performance]
von Gründerfamilien geführte Unternehmen
http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/elsaessers-auslese-so-wae…

Die genannten Unternehmen dürften die meisten hier sowies auf dem Radar haben. Lytas Henkel ist natürlich auch dabei.
Elsässer nennt auch ein paar Risiken/Warnsignale, die zu beachten sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.200.916 von Taxadvisor am 29.11.15 20:50:02Ich denke bei meiner Anmerkungen nicht an die Situation, dass Verluste realisiert wurden, sondern dass in dem laufenden Jahr (im Gegensatz zu den Vorjahren) keine Gewinne resp. Verluste realisiert werden, selbst wenn solche buchmäßig vorhanden sind. Also ganz im Sinne von b&h. Dementsprechend steht mein Verlusttopf bei 0€.

Gruß
Linkshänder
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.195.411 von investival am 28.11.15 10:06:29Ich würde es aber nicht nur respektieren, sondern begrüßen, trüge Tom fortan hier mehr zur Sache bei.

Ist nicht ganz so einfach, wenn man im gleichen Atemzug mit Begriffen wie "Wahrnehmungsverweigerung", "Faktenignoranz" und weiter unten "linguistisch gesofteten Verbalgrätsche" bedacht wird, die ich einfach mal auf mich bezogen habe.

Ich hab noch mal ein bisschen nachgedacht, warum Du mich mit deinen politischen Beiträgen so auf die Palme bringst. Hier zwei Zitate aus Deinen letzten Beiträgen:
"Womit diese [die Politik], nebst deren Wählerschaft, kein moralisches Recht mehr haben, auf Eigentumsverpflichtung abzuheben."
"...von der Politik ... ausgenommen wurden+werden"

In dem Du "der Politik" in Gänze moralischen Rechte absprichst und ihr wiederholt (ebenso in der Gesamtheit) kriminelles Verhalten unterstellst, diskreditierst Du in meinen Augen alle Deine (vielleicht berechtigte, vielleicht unberechtigte) Kritik an demokratisch zustande gekommenen Entscheidungen.

Was würde denn daraus folgen, wenn Du mit Deiner Meinung über "die Politik" recht hättest? Eine Besserung durch eine politische Lösung scheinst Du doch auszuschließen; oder gibt es in Deinen Augen auch irgendwo eine "gute Politik", der man nur zum Durchbruch verhelfen müsste?

Viele Grüße aus Hamburg,
Tom
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.201.474 von Timburg am 30.11.15 06:34:20Hallo Timburg,

ich habe jetzt auch einen Teil meiner Wincor-Erlöse in Henkel-Stämme investiert. Ich wollte zumindest teilweise den Betrag in Deutschland / resp. Europa investieren.

Beim SCP stellt sich zum letzten Samstag auch die Frage: haben wir gegen München einen Punkt gewonnen oder haben wir 2 liegengelassen. War ja extrem spannend und ging in der 2. Halbzeit ständig hin und her. Da ist die Börse dann doch nervenschonender. :laugh::laugh::laugh:

Grüße
Linkshänder
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.204.699 von goccih am 30.11.15 14:00:53>> nicht ganz so einfach, wenn man im gleichen Atemzug mit Begriffen wie "Wahrnehmungsverweigerung", "Faktenignoranz" und weiter unten "linguistisch gesofteten Verbalgrätsche" bedacht wird, die ich einfach mal auf mich bezogen habe.
<<
Du machst es Dir halt zu einfach, ;) Dass Du in realiter geschweige denn per se Wahrnehumgsprobleme hast und Fakten ignorierst, will ich Dir nicht unterstellen.
Mein Bezug war Dein Beitrag #16.784 und die beiden ersten Punkte betreffend auch dessen Hochdekoration zu verstehen.

>> In dem Du "der Politik" in Gänze moralischen Rechte absprichst und ihr wiederholt (ebenso in der Gesamtheit) kriminelles Verhalten unterstellst, diskreditierst Du in meinen Augen alle Deine (vielleicht berechtigte, vielleicht unberechtigte) Kritik an demokratisch zustande gekommenen Entscheidungen. <<
– Politik hat eine amtseidlich festgelegte Bringschuld. Dafür wird sie von Steuerzahlern bezahlt und hernach versorgt.
Verletzt sie diese, zudem auf UNdemoktratische Weise, 'diskreditiere' ich gar nichts, wenn ich das kristisiere bzw. die Besinnung auf den Amtseid einfordere.

Die EUR-Einführung war von dessen Protagonisten zur Entwaffung der Kritiker mit einem politischen Versprechen unterlegt, welches von Merkel endgültig in dieser Legislaturperiode kassiert wurde. [– Du kennst das damalige CDU-Plakat nicht?]

2013 allerdings stimmte der Wähler indirekt für seine finanzielle Repression als erste Konsequenz der EUR-'Rettungs'politik.
Bekanntlich erachte ich finanzielle Repression als Konsequenz fortgesetzt arglosen Zins-Vertrauens als unvermeidlich (ist nachzulesen).
Aber im Gegenzug muss die Chance für die breite Bevölkerung bestehen, ihre Altersvorsorge mit positiver Aussicht zu regeln.

Das Ukraine-Polittheater zuvor nebst RUS-Sanktionen zuvor waren nicht unbedingt demokratisch zu legitimieren, sind derweil aber auch unbestreitbarer ökonomischer UNsinn.

Und die Aufgabe des elementarsten Souveränitätsrechts, der Grenzsicherung, ist nicht nur nicht demokratisch legitimiert, sondern gefährdet den Staat per se.
Dass damit auch mühsam errungenes europäisches Recht mit Füßen getreten wird, macht es gewiss nicht besser.

– Und so eine Politik resp. deren Abnicker hat bzw. haben im Namen des Staates keine moralischen (Forderungs-)Rechte mehr; allerdings!

>> Eine Besserung durch eine politische Lösung scheinst Du doch auszuschließen; oder gibt es in Deinen Augen auch irgendwo eine "gute Politik", der man nur zum Durchbruch verhelfen müsste? <<
Der Schein trügt (sonst wäre ich schon weg).
Vorschläge wie es besser gehen kann, erhält + erhielt die Politik reichlich; von Prof. Sinn et al. über besagte Journalisten mit originärer Berufsauffassung bis nicht nur zu meiner Wenigkeit (auch hier im thread).
Fakt ist aber die sture Ignoranz der Gegenseite; nun sogar deren Verleugnung vorhergesagter bereits eingetretener Konsequenzen.

– Nein, es gibt hierzulande (darum geht's) in meinen Augen zzt. keine "gute Politik".
Freilich es kann eine "gute Politik" geben, und der sollte man zum Durchbruch verhelfen.
Bevor Weimarer Verhältnisse nebst gesellschaftlicher Destruktion etabliert sind.

Grüße dito aus dem Rheinland.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.205.482 von investival am 30.11.15 15:32:56> Mein Bezug war Dein Beitrag #16.784 und die beiden ersten Punkte betreffend auch dessen Hochdekoration zu verstehen. <
-ohne 'zu verstehen'
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.205.482 von investival am 30.11.15 15:32:56> Das Ukraine-Polittheater zuvor nebst RUS-Sanktionen zuvor ... <
=> Das Ukraine-Polittheater nebst RUS-Sanktionen hernach ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.205.482 von investival am 30.11.15 15:32:56> Wahrnehmungsverweigerung, Faktenignoranz
Mein Bezug war Dein Beitrag #16.784 ...

Verstehe ich ehrlich nicht. Mein Verdacht ist es, dass unsere "Wahrnehmungen" und "Fakten" irgendwie nicht passen wollen.

Die EUR-Einführung....

Ich denke, die Euro-Einführung war in der Tat ein Fehler. Es wurde versucht die europäische Integration über diesen Weg voran zu treiben, obwohl man hätte wissen können, dass das ohne weitergehende politische Integration nichts wird. Jetzt hat man einen Zustand in der EU, der weiter auseinander treibt (Griechenland, Ungarn, UK, Polen, etc.) als jemals zuvor. Dass aber gerade die deutsche Wirtschaft (und dann auch die deutsche Bevölkerung) von dem Euro (zumindest bist jetzt) sehr profitiert hat, ist Teil meiner "Wahrnehmungen".

RUS-Sanktionen...

In meinen Augen sind das hilflose Reaktionen, auf eine Lage, die schon vor Jahren völlig falsch eingeschätzt wurde (Einmischung in der Ukraine, etc.). Also ja, es ist Unsinn. Aber ohne diese Sanktionen wäre die europäische Politik in meinen Augen vollends unglaubwürdig geworden. Und dass jetzt beide Seiten (EU und Russland) darunter leiden, finde ich auf ein schräge Art gerecht.

Bevor Weimarer Verhältnisse nebst gesellschaftlicher Destruktion etabliert sind.

Was soll ich sagen, genau diese Assoziation habe ich bei vielen Deiner politischen Posts. Meine "Wahrnehmungen" der deutschen Zukunft ist da weniger düster.
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