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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 3482)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.435.568 von El_Matador am 13.12.18 21:56:23
Zitat von El_Matador: Ich glaube, wir reflektieren viel zu selten solche Faelle, die in starken Aufwaertsphasen von uns oft als hochwertig bezeichnet werden und dann abstuerzen. Wenn wir sie haben, versuchen wir, Erklaerungen zu finden. Wenn nicht, lassen wir sie einfach liegen und gehen zum naechsten Thema ueber anstelle den Dingen auf den Grund zu gehen.
Das finde ich allerdings auch.
Niemand geht gerne mit Fehlschlägen hausieren und lässt sich sagen, dass man es schon vorher hätte wissen können.

Ich weiss leider bei den meisten meiner schlechten Anlagen genau so wenig den vorher offenliegenden Grund des Rückgangs, wie ich andersrum den Anstieg im vorhinein begründen könnte.

Hätte ich z.B. wissen müssen, dass die letztes Jahr noch hier für solide befundene Rosenbauer nur nach unten geht?
Ich fürchte, das ist einfach Pech.
Moin moin zusammen,

harte Woche und heute die letzte - und wie üblich wildeste :D - Weihnachtsfeier. Danach sollte es etwas ruhiger werden und auch mal Zeit für Weihnachtsgeschenke bleiben.

@Shubu
solche Beispiele wie mit der Sander sind natürlich die Ausnahmen, an welchen ich mich gar nicht messen mag. Hab da wesentlich bescheidenere Ziele und will auch keine Millionen vererben. Nicht dass sich noch einer hier Hoffnungen macht. :laugh: Aber immerhin - immer nett zu sehn was sich mit der Zeit (und einer gehörigen Portion Disziplin) machen lässt.

@Spielderspiele & Baam
OK, dann bleib ich bei GIS ja nicht allein mit dem Warten auf bessere Zeiten. Ist ja manchmal gar nicht so einfach, wirklich jahrelang auf Besserung zu warten. Bin ja bekanntlich manchmal auch nicht der Geduldigste, aber hier sehe ich langfristig schon Potential. Wobei ich ehrlich sein muss - aufstocken um eine "volle" Position zu erreichen könnte ich mich im Moment dann doch nicht durchringen.

@Investival
klar versuch ich so wenig Vola wie möglich zu haben; geht zwar auch um die einzelnen Werte, aber in erster Reihe ums ganze Depot.. Wichtig ist was abends unterm Strich stehn bleibt. Mit Villeroy hab ich zum einen das dunkle Kapitel "deutsche Nebenwerte" beendet. Ist im Moment ein Trauerspiel - von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. Und wenn es am deutschen Aktienmarkt mal wieder aufwärts geht (könnte ja irgendwann der Fall sein ;) ) dann werden als erstes eine Allianz oder BASF wieder steigen. Bis die Aufmerksamkeit auf Villeroy, Berentzen o.ä. fällt dauert es wahrscheinlich etwas länger.

@Aggensteiner
keine Sorge - Rosenbauer ist nicht der einzige Wert der zwar gut ist, aber im Moment von einem Tief zum anderen taumelt. Ich wollte ja auch nicht auf die Warnungen vor Zyklikern hören und hab auch paar solche Kursverläufe im Depot. Bleiben bei mir aber neben Fabasoft erste Wahl wenn es darum geht, einen 2. Vertreter für Österreich aufzunehmen.


Gestern Zahlen von Adobe - wer auf einen Einstieg lauert wird enttäuscht sein. Geht bei solchen Werten natürlich nie runter wenn man es erwartet:

https://www.thestreet.com/investing/adobe-tops-q4-sales-fore…

Versorger halten sich im Moment ja sehr gut; werden ihrer Rolle im Depot also voll gerecht. Neben Engie Brasil macht seit Neuestem auch endlich Iberdrola wieder Spaß im Depot. Wär mal interessant zu hören was die Charttechniker sagen. Denke da könnte noch was gehn in nächster Zeit. Hansi wird sich übrigens erinnern dass ich mit denen bereits Herbst 2012 ein kurzes Gastspiel hatte; scheint auch diesmal zu klappen:


Schönen Tag allerseits und guten Start ins Wochenende
Timburg
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.434.392 von Spielderspiele am 13.12.18 19:27:46
ad GIS ... und andere 'Abstürze'
Zitat von Spielderspiele: @Timburg
Klar könnte man GIS gegen einen anderen Wert austauschen; aber wenn ich ehrlich bin - gibt auch bessere Werte wie BASF, NN, Nestle usw. welche mich die letzten Jahre enttäuscht haben und an denen ich trotzdem festhalte. Bin immer dabei, den schmalen Spagat zu finden zwischen abstoßen von schwachen Werten, dabei aber nicht in Aktionismus zu verfahren.

Da das Thema GIS hier in der letzten Zeit stärker diskutiert wurde, will ich dazu auch noch etwas schreiben.

Ich habe GIS schon länger im Depot und zudem nicht klein gewichtet. Nun hat GIS in den letzten Jahren eine schwächere Geschäftsentwicklung, außerdem drücken höhere Rohstoff- und Transportkosten auf den Gewinn. Dazu kommt eine teure Übernahme, d.h. die Schulden sind auch deutlich gestiegen.

Ich werde an GIS dennoch festhalten, warum ?:

1. GIS befindet sich seit geraumer Zeit in einer Umstrukturierungsphase.
2. GIS ist keine "Pommesbude".
3. Ungesündere Lebensmittel stehen auf dem Prüfstand, einige Marken hat das Management bereits verkauft.
4. Das Geschäft mit gesünderen Nahrungsmitteln wird ausgebaut.
5. Die Übernahme von Blue Buffalo fand ich zwar zu teuer, aber strategisch war es mMn durchaus sinnvoll. Tierfutter ist ein Wachstumsmarkt und Wachstum hat GIS gefehlt.
6. Durch den Ausbau der gesünderen Nahrungsmittel und Tierfutter sollten für GIS in den kommenden Jahren auch wieder einige Wachstumsperspektiven vorhanden sein.

Der Transformationsprozess wird zunächst für höhere Kosten sorgen, deshalb dürfte der Konzerngewinn in diesem Jahr (evtl. auch noch im kommenden Jahr) sinken. Ich kann daher die Skepsis einiger Teilnehmer hier im Thread durchaus nachvollziehen, denn es wird Geduld nötig sein um bei GIS wieder Wachstum zu sehen.
Da das Scenario der höheren Kostenbelastung eingepreist sein sollte, ist allerdings nicht zu erwarten, dass sich kurstechnisch kurzfristig viel bewegen wird (sofern der Markt einigermaßen stabil bleibt).

Wenn man davon ausgeht, dass die Transformation gelingt - was ich tue, da mir die o.g. Maßnahmen sinnvoll und logisch erscheinen, wird sich das Investment langfristig rentieren. Trotz höherer Kosten macht GIS nach wie vor satte (zweistellige) Gewinne, erwirtschaftet genügend CF für eine sichere Dividendenzahlung (Ausschüttungsquote/free KF = ca. 52%) sowie für eine Reduzierung der Schuldenquote.
Während der Kurs rumdümpelt, setze ich mit GIS auf ein defensives Investment, nehme die sicheren Dividenden mit und werde die Maßnahmen die GIS einleitet beobachten, langfristig gehe ich wieder von höheren Kursen aus. Raus gehen kann ich jederzeit und werde es auch tun, wenn sich die Maßnahmen als nicht nachhaltig erweisen sollten.

Verlustbegrenzung im wohlverstandenen Sinne heißt Verluste eng begrenzen. Irgendwann ist Unbill oder angenommene ausbleibende Verbesserung voll eingepreist und nicht selten liegt auch eine negative Übereffizienz vor, fällt eine Korrektur im historischen Kontext überproportional aus, ohne dass sich das Unternehmen entsprechend »dramatisch« verschlechtert hat.

Verkaufen würde ich GIS jetzt also wohl nur noch mit ordentlichem Verlustvortrag, und so ich mich von der Verbesserungsperspektive die Mr.M. ja nicht unbedingt sehen muss überzeugt hätte, zeitnah zurückkaufen.
Für einen Kauf würde ich ein Ausfedern des fallenden Messers abwarten und ich schließe gar nicht aus, dass ich Interesse bekomme.

Es ist richtig, dass die Basis für weitere Div.erhöhungen wie auch für den Schuldendienst zwar recht volatil aber ok ist, was die maue Bilanzqualität Moody's: Baa2 relativiert; die fcf-bezogene dpr ist unkritisch.
GIS muss die Bruttomargenerosion stoppen und eine Verstetigung der op. Margen mit positivem touch erreichen; dann ist auch ein nur schwaches Umsatzwachstum akzeptabel.
Deren Bewertung ist historisch niedrig aber nicht per se wirklich preiswert, impliziert andererseits aber auch keine mögliche Verbesserung auf Sicht im e.g. Sinne.

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>> wir reflektieren viel zu selten solche Faelle, die in starken Aufwaertsphasen von uns oft als hochwertig bezeichnet werden und dann abstuerzen << [@El_Matador]
Sicher sollte man öfters reflektieren, warum ein zumindest eigens wertgeschätztes Unternehmen bzw. deren Aktie über eine normale Korrektur hinaus strauchelt – allein schon, um seine Risikowahrnehmung und damit seine Einschätzungsqualität zu schulen.

In praxi ist es indes meistens so, dass man solche 'Abstürze' als Aktionär im Gegensatz zum 'Unternehmer' eben nicht managen = als Aktionär aussitzen muss. Es macht allerdings auch nicht großen Sinn, da man als Kleinaktionär operativ ja 0 Einfluss hat.
Und man schaut sich als Aktienanleger im Aktienuniversum fortlaufend »einfach« nach auf gewisse Sicht besseren Chancen um; der Unternehmer kann nicht so schnell agieren bzw. sich verändern.
Letztendlich ist's auch eine Zeitfrage, wo man Prioritäten setzt. Ein Antizykliker hat ganz sicher eine in Richtung Absturzanalyse zu setzen.

– Allerdings stimmt für diesen thread 'viel zu selten' doch eher nicht. Es wurden hier schon so manche Gründe für so manches Unternehmen thematisiert, und das hat sich beileibe nicht nur in einem vorherigen 'zu teuer' erschöpft.
Überdies ist es generell ergo auch in diesem thread so, dass solche Fingerzeige einfach weniger wertgeschätzt werden; man will halt lieber Positives denn Negatives lesen.

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>> die letztes Jahr noch hier für solide befundene Rosenbauer << [@Aggensteiner]
In punkto Solidität schrieb ich hier vor knapp 2y:
> für einen vorderen Platz in meinem specialty industry tableau finanzfundamental, auch tendenziell, zu schwach <
Ich konzedierte und konzediere freilich Verbesserungspotenzial und einen moat [– deshalb bei mir ein Tableau-Wert von ~250], wies aber auch auf deren Zyklizität und in diesem Kontext auf eine Eigenschaft als eine Art GEbrauchsgüterhersteller hin.

– Wer sich darauf nichtsdestotrotz mit investiver Absicht einließ, hat die Gründe zu eruieren. Erst wenn man da besten Wissens+Gewissens nix findet, mag man sich mit 'Pech' entschuldigen. ;)
Blickpunkt Nebenwerte: Paul Hartmann
Hochgelobt und abgestürzt 33% Discount.



Ziemlich weit zurückgekommen, auch wegen 20% EBIT Rückgang
War ja vor einiger Zeit hier sehr Präsent.
Schon Zeit zum zugreifen ?

Gruß codiman
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.436.480 von Timburg am 14.12.18 07:01:28Hallo Timburg,

ich erinnere mich da erst einmal an meine Starbucks.

Erster Kauf war am 25.11.2005 zu 13,30 Euro (nach Split), Dividende = 0,00 USD.

Mal ein Vergleich mit einem anderen Unternehmen:

Börse Frankfurt (comdirect), Zeitraum 25.11.2005 bis 25.11.2008, eine andere Aktie und Starbucks



Starbucks fällt auf 20%!

Und die selben bis heute:



Die unbekannte Aktie ist General Mills. Sie machen weiter Umsatz und die Schulden werden sie bezahlen können. Sie kennen das schon über 100 Jahre.

https://www.fool.de/2018/11/19/2-unbeliebte-dividendenaktien…

Starbucks hat es weggesteckt und die kleine Klitsche „General Mills“ wird das auch wegstecken. :kiss:
Es braucht halt alles seine Zeit!!! ;)

VG Hansi

Also warum aufregen, da steigt nur der Blutdruck und dann kommt die Zeit wo man Medikamente braucht.
Untere Schublade und Kurs beobachten.
Nicht immer auf andere hören.

Ich nehme einmal ganz frech eine McDonald´s dazu, sollte ja auch schon verkauft werden.

zum Markt, Zyklikern, Nebenwerten in schwachen Nebenmärkten.

geschlachtet werden zuerst immer die kleinen Schwachen in schwachen Märkten/Indizes.

Schwäche kommt immer zu Schwäche, Starkes bleibt lange stark - wenn auch das nicht mehr funktioniert, gibt es Ärger.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11096976-aktie-fo…

AKTIE IM FOKUS Ausblick treibt die Anleger von Dr. Hönle in die Flucht Nachrichtenagentur: dpa-AFX | 14.12.2018, 10:51 | 250 | 0 | 0 FRANKFURT (dpa-AFX Broker) -

Der mit der Bilanz gegebene Ausblick von Dr. Hönle hat die Anleger am Freitag schwer enttäuscht. Die Papiere des Unternehmens, das auf UV-Technologie für industrielle Anwendungen spezialisiert ist, brachen am Vormittag um mehr als 11 Prozent auf 45,20 Euro ein und fielen auf den niedrigsten Stand seit etwa einem Jahr. Mit Verweis auf mehrere Frühindikatoren hatte das Unternehmen betont, dass sich die Rahmenbedingungen im weiteren Geschäftsverlauf eintrüben könnten. Der skeptische Unterton wirkte sich am Freitag branchenweit belastend aus. Im Technologiesektor gerieten etwa die Papiere des Waferherstellers Siltronic oder die des Spezialmaschinenbauers Aixtron unter Druck und büßten bis zu 8 Prozent ein. Der Vorstand von Dr. Hönle geht im neuen Geschäftsjahr von einem Umsatz zwischen 115 und 130 Millionen Euro und einem Betriebsergebnis von 22 bis 30 Millionen Euro aus. Analyst Malte Schaumann von Warburg Research sah die Spanne beim Betriebsergebnis als klare Enttäuschung an, da hier die Erwartungen im Bereich von 33 Millionen Euro gelegen hätten. Das zeigt seines Erachtens einige Unsicherheit des Unternehmens im Geschäft mit der Klebstoff verarbeitenden Industrie und vor allem der Smartphone-Industrie. Wie Börsianer zudem monierten, sind auch die vorläufigen Resultate für das vergangene Geschäftsjahr leicht hinter den Markterwartungen zurückgeblieben. Warburg-Experte Schaumann sah die Schätzungen indes als erfüllt an./tih/ck/jha/


+++

ein weiterer Puzzlestein.

eine weiteres Research-Haus, das vor Realitäten zurückweicht.
Ich denke Food-Hersteller werden zu undifferenziert betrachtet. Dazu erachten die Branche einige als den „sicheren Hafen“ was ebenfalls ein Trugschluss ist.

Man muss und sollte sich schon sehr genau mit dem Geschäftsmodell der einzelnen Firmen beschäftigen und nicht alle über einen Kamm scheren.
Denn je einfacher ein Produkt herzustellen ist und vor alle wo kein Alleinstellungsmerkmal oder ein Brand vorhanden ist gibt es eben riesigen Ausschläge in den Herstellkosten und keine Differenzierung zum Wettbewerb.
Gerade Grundprodukte wie Milch, Getreide oder Reis sind den weltweiten Angebot und Nachfrage unterworfen. Und hier gibt es leider extreme Ausschläge bei den Preisen. Dazu sind das jene Produkte wo der Verbraucher am wenigsten auf den Hersteller achtet und so gut wie keine Markenbindung aufbaut. Das Problem sehe ich z.B. bei Fromageris Bel. Oder achtet wer beim Kauf von Käse darauf, dass er explizit von diesem Hersteller kommt. (Auch ein Grund warum ich mich mit Ebro nicht so recht anfreunden kann und mit Südzucker erst recht nicht).

Und genau dieses Problem der schlecht prognostizierbaren Preisschwankungen hat gerade Hochdorf voll getroffen. Bei denen ich zugegebenermaßen dachte das sie weniger von Grundnahrungsmitteln wie Milch und Butter abhängig sind, sondern von der Nachfrage nach höhermargigen Babynahrungsmitteln profitieren

Auf der Gegenseite gibt’s dann sowas wie Coca-Cola mit ihren „Iconic Brand“. Die produzieren seit über 100 Jahren die gleiche Plörre ;) dennoch konnte es die letzten Jahrzehnte keiner der zahlreichen Nachahmer schaffen sie vom Brause-Thon zu stoßen, weil eben das rot-weiße-Logo weltweit eine riesige Strahlkraft hat indem es eben auch sehr viel an Emotionen mittransportiert.

Dazu sollte man mal die Börsenweisheit „Gegessen und getrunken wird immer“ hinterfragen. Weder Coca-Cola noch Nestle oder GIS und alle anderen börsennotierten Unternehmen werden mit ihren Produkten die Weltbevölkerung auch nur ansatzweise ernähren. Primär sind dafür die Millionen von einfachen Bauern zuständig die aber allesamt nicht an der Börse notiert ist.

(Ich schätze mal dass alle börsengehandelten Unternehmen nicht mal 1% der Nahrungsmittel zur Verfügung stellen.) so viel zur Entbehrlichkeit.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.438.571 von codiman am 14.12.18 10:46:002 Cent: Finger weg, habe mich neulich über Verbandsmaterial diese Fima geärgert, Billigware mit Deutschem Markenname drauf- das wird noch billiger;-)
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