DAX-0,45 % EUR/USD+0,39 % Gold+0,16 % Öl (Brent)-1,09 %

Tages-Trading-Chancen am Mittwoch den 28.01.2015


DAX
ISIN: DE0008469008 | WKN: 846900 | Symbol: DE000DB2KE72
11.269,33
16:31:57
Xetra
-0,63 %
-71,67 PKT

Begriffe und/oder Benutzer

 



Seit 2005 eröffne ich unter dem Pseudonym Bernecker1977 diese börsentägliche Diskussion rund um Aktienindizes, Währungen, Rohstoffe und Blue Chips. Viele Fragen wurden natürlich im Laufe der Jahre bereits beantwortet und für viele Dinge gibt es die berüchtigte Linksammlung oder auch meinen Blog www.bernecker1977.de - somit steigen wir hier gleich in das Thema ein, verinnerlichen die 20 Goldenen Regeln dabei und beachten folgendes:

Alle hier vorgestellten Trades und Markteinschätzungen stellen nur die Meinung der einzelnen Mitglieder dar und sind somit keine Handlungsempfehlung für andere Leser! Kursrelevante Aussagen müssen mit Quellen belegt werden. Besonders wertvolle Beiträge sollten mit Hilfe des Daumen-Symbols honoriert werden. Auch könnt Ihr Euch (und mich) abonnieren, was so aussieht:



Vernetz Dich aber auch abseits dieser Diskussion über die XING-Gruppe oder Facebook und Google + für noch intensiveren Kontakt zu Kollegen und Freunden.

Für Entscheidungen im Daytrading ist ein Chart sehr hilfreich. Zum direkten wallstreet-online-Chart einstellen folge bitter dieser Anleitung

ODER stelle eigene Charts ein und lade ein Bild in die Diskussion mit dem w : o Editor und der Option Bild hochladen

Termine für den aktuellen Handelstag

Diese gibt es ganz ausführlich auf wallstreet : online unter Wirtschaftskalender, praktischerweise sogar mit Kalender-Export-Funktion. Für den morgigen Handelstag stehen demnach folgende Termine an (für mehr: Klickt die Termine an!!!):

Wirtschafts- und Börsentermine vom Mittwoch, 28.01.2015

ZeitLandRelev.TerminAktuellPrognoseVorherig
08:00DeutschlandDEUImportpreisindex (Monat)-1,7%-1,5%-0,8%
08:00DeutschlandDEUImportpreisindex (Jahr)-3,7%-3,5%-2,1%
08:00DeutschlandDEUGfk Verbrauchervertrauen9,39,19
08:45FrankreichFRAVerbrauchervertrauen909190
11:52DeutschlandDEUAuktion 10-jähriger Staatsanleihen1,07%-1,77%
12:02IrlandIRLEinzelhandelsumsätze ( Jahr )5,1%-4,7%
12:02IrlandIRLMonats Einzelhandelsumsätze0,5%-0,2%
13:00USAUSAMBA Hypothekenanträge-3,2%-14,2%
16:30USAUSAEIA Rohöl Lagerbestand8,874 Mio.4,08 Mio.10,071 Mio.
19:00USAUSAProducer Price Index (YoY)--0,11%
19:00USAUSAAuktion 2-jähriger Staatsanleihen0,54%-0,703%
19:50GroßbritannienGBRBoE Präsident M. Carney spricht---
20:00USAUSAFed Zinssatzentscheidung0,25%0,25%0,25%
20:00USAUSAFed´s Kommuniqué zur Geldpolitik---

Webinare

Es wurden keine Daten gefunden


Vor der nun startenden Diskussion und dem Trading bedanke ich mich recht herzlich für Deinen Besuch und wünsche unerträgliche Gewinne mit geringem Risiko sowie natürlich angenehme Unterhaltung an diesem Handelstag.

Und nach Feierabend sollte sich jeder weiterbilden, bspw. mit dieser Buchreihe:



Gruß Bernecker1977 - Andreas Mueller

P.S.: Wer mir folgt, bekommt automatisch einen Alert (KLICKEN!), sobald ich etwas schreibe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.903.848 von Bernecker1977 am 27.01.15 22:16:21
Earnings
Hallo liebe Trader,

Erst Siemens dann hat uns noch Microsoft + weitere einen Strich durch die Rechnung
gemacht ( 11 000 Punkte )

Wiederurm hat man heute auf der Shortseite mitschwimmen können.

Was morgen den US Markt Beeinchlussen wird sind natürlich die FED Komentare +
die Earnings.

Heute hat Apple sehr gut Zahlen bekannt gegeben.




January 27, 2015, 4:32 P.M. ET

Apple Rises 5%: FYQ1 Crushes Estimates on 74.5M iPhones Sold

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By Tiernan Ray

Apple (AAPL) has reported fiscal Q1 revenue and profit per share that easily topped analysts’ estimates, but forecast this quarter’s revenue slightly below consensus.

Revenue in the three months ended in December rose 30%, year over year, to $74.6 billion, yielding EPS of $3.06.

Analysts had been modeling $67.5 billion and $2.61 per share.

Apple’s gross profit margin in the quarter was 39.9%, up from 37.9% a year earlier, it said.

The company sold 74.5 million iPhones, it said, topping average estimates in the range of 67 million to 70 million.

CEO Tim Cook, noting the revenue growth, remarked that “the execution by our teams to achieve these results was simply phenomenal.”

Sales of iPad came in at 21.42 million, units, for revenue of $8.99 billion, down 18% in unit terms from the prior year and down 22% in revenue terms.

Mac units in the quarter rose 14%, year over year, to 5.52 million units.

Sales into the greater china region were up 70%, year over year, to $16 billion. That was nearly as much as all of Europe, at $17.2 billion.

Apple said its services revenue was up 9%, year over year, at $4.8 billion.

For the current quarter, the company forecast revenue in a range of $52 billion to $55 billion, which is slightly below consensus for $53.64 billion.

The company projects gross profit margin in a range of 38.5% to 39.5%.

Apple stock is up $5.69, or over 5%, at $114.84, in late trading.

Apple will host a conference call with analysts at 5 pm, Eastern time, this evening, and you can catch a webcast of it on the company’s investor relations page.


Live Blog

http://blogs.wsj.com/digits/2015/01/27/apples-q1-earnings-and-analyst-call-live-blog/?mod=yahoo_hs


Der Aktienkurs ist heute vor den Earnings unter die 110 gelaufen.
Tradinghoch war nahe 114,50 gestern.

Mein Ziel lautet 120 in ein paar Tagen.

Dazu nochmals mein chart ( vom 22.01.



Beste Grüsse
waxweazle
Dax Vorschau Dienstag 28.01.2015
Hallo liebe Daytrader,

der Dax hat sein Ziel gestern Abend noch erreicht und heut Morgen die Abwärtsbewegung angesetzt.

Hierzu einmal aufgearbeitet den Impuls der allen regeln entspricht un damit mit hoher Wahrscheinlichkeit abgeschlossen ist.

H1


Zudem kann man schön sehen das die Welle 5 intern am 50er retracement geendet ist und das die Welle 3 = Welle 5 längentechnisch ist.
Die Abweichung des internen Retracements beträgt 0,6 Punkte und des Großen retracements 19,3 Punkte. Dies lässt erkennen wie wichtig eine richtige Zählung sein kann und die dazu angelegten retracements.

Soviel zur Aufbereitung kommen wir zum möglichen Werdegang und einem Interessanten Setup.

D1



sollte die gesamte Bewegung abgeschlossen sein nach dem es bisher aussieht könnten wir ein Korrektur bis ca. Mai bekommen als ABC Down.
Da derzeit 2 übergeordnete Theorien bestehen.
Eine ist hoch korrektiv und würde weit runter laufen ca. 8000.
Die andere ist Teil einer Aufwärtsbewegung und würde bis ca. 9600.
Erst wenn diese Bewegungen abschließen kann man mehr sagen bis wohinn die Reise weitergeht.

Das Setup

in der Zählung aus dem H1 erkennen wir die Haupttrendlinie die Verbindung der punkte 2 4.

M10


An dieser erwarte ich einen Abpraller der aber zeitlich eher morgen nachmittag stattfinden Könnte. Dies ergibt sich aus der Tatsache dass Korrekturen fast immer min. die selbe länge haben wie der dazugehörige Impuls.
Dazu könnte ein Kanal mit einem möglichen Pattern beisteuern.

Danach kann es erneut bergab gehen bis auf die ersten ernstzunehmenden Unterstützungen die uns dann wirklich zeigen ob wir hier übergeordnet nach unten abgebogen haben.

H3


Die Gefahr steht im Chart. Die Erhebung könnte auch eine 1 sein was uns derzeit in eine 4 Laufen lässt die nochmal in einer 5 nach oben kommt.
Da uns dies wahrscheinlich erst mittelfristig interessiert sollte man diesen Fakt ersteinmal nur im Hinterkopf behalten zudem liegt der durchschnittliche Beginn in die 5 in diesem Fall bei ca 10300.

H1



Abschließend noch 2 Trendlinien die ich für nennenswert halte.

Ein letztes Achtung habe ich noch der Markt hat es heute noch nicht geschafft den eigentlichen Trend und damit die von mir gezählte 4 zu brechen. er ist bisher am Tief aus dem Kassa Markt von gestern abgeprallt. Was zum einen bedeutet es gibt wahrscheinlich noch eine Menge Leute die direkt denken es kann nach oben weiter gehen was zumindest den Markt durchaus hoch treiben kann den Ganzen morgigen Vormittag.
Abschließend gilt fällt die 10850 oben ist die Komplette Zählung hin.


Viel Erfolg morgen beim Traden.

Euer Quickly


P.s. Ich poste regelmäßig Aktualisierungen über mögliche gewonnene Erkenntnisse. Solltet Ihr Interesse an einer Zeitnahen Meldung über diese Informationen haben wollen Klickt hier um mich zu Abonnieren (KLICKEN!)
Veritabel geschwitzt gestern, heute wurde das Grinsen immer breiter...

Und morgen? What about Yellen?
Eben gerade die Auferstehung des Apfel von der Kompostvorstufe!

So seh' ich das (FDAX):


10.710 +- und dann runter: Wir sehen 10.480 ca. ...
Über 10.710-730? Siehe die Bewegungen Montag (10.800) und heute (-200) ...
Unter 10.480-10.440? SKS vom Feinsten, nicht favorisiert (Drogi sei Dank!/Nä. Woche neuer Monat ;)) ... :D

War angenehm wenig los hier gestern! Da litt die wenige Qualität nicht so: prozz, quickly, etc. DAUMEN!
Jetzt sollte noch das gegenseitige Angemache aufhören, aber das bleibt wohl ein Traum ...

GuN8!
Fed Day
Es war einInside Day im FDAX.

Relevante Statistiken:
1. Es ist Fed-Tag:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-161-170/#…
2. DAX und DOW um Monatswechsel zum Februar:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-291-300/#…
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-301-310/#…
3. Die Januar-Regel für DAX und DOW:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-681-690/#…
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-291-300/#…
4. DAX für Monatstrader (Januar -> Februar):
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-321-330/#…
5. Typischer DAX-Verlauf im Januar:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-251-260/#…

DAX Pivots
R3 10980,06
R2 10895,31
R1 10761,95
PP 10677,20
S1 10543,84
S2 10459,09
S3 10325,73

FDAX Pivots
R3 11022,00
R2 10925,00
R1 10790,00
PP 10693,00
S1 10558,00
S2 10461,00
S3 10326,00

CFD-DAX Pivots
R3 11014,17
R2 10918,73
R1 10782,87
PP 10687,43
S1 10551,57
S2 10456,13
S3 10320,27

DAX Wochen Pivots
R3 11407,23
R2 11055,77
R1 10852,68
PP 10501,22
S1 10298,13
S2 9946,67
S3 9743,58

FDAX Wochen Pivots
R3 11395,17
R2 11053,33
R1 10836,67
PP 10494,83
S1 10278,17
S2 9936,33
S3 9719,67

DAX-Gaps
22.01.2015 10435,62
07.01.2015 9518,18
30.10.2014 9114,84
16.10.2014 8582,90
09.09.2013 8276,32

FDAX-Gaps
06.01.2015 9460,00
16.10.2014 8561,50
09.09.2013 8307,50
30.08.2013 8088,00
FED...DOW und DAX...was machen Mittwoch??!!??
da ja morgen FED angesagt ist hab ich mal den DOW zuerst genannt...auch für heute gilt, die freunde drüben werden den DAX lenken...

mal chart 2.wochen



man sieht, dass, auch durch den dow wir erstmal etwas korregiert haben...dow ist aus dem kurzfristigen aufwärtskanal mal unten raus...

dax, bereich 10610 - 10580, darunter wäre er auch aus dem kurzfristigen aufwärtstrend, dass könnte bedeuten, weiter down...

und jetzt nochmal chart 2.tage



dax sollte die ca. 10670 nach oben verlassen, für UP...
wird dass nichts, sieht man die marken...für down...ok, bereich tt gestern ca. 10600 - 10620 könnte er nochmal testen, nur hier sollte/müsste er drehen, sonst, denke ich, wird dass nichts mit UP...

nochmals, um allen aussagen, die heute auch hier im thread gemacht wurden, vorzubeugen...

ich stelle hier analysen und prognosen rein, danach ich auch handele, es sind nur wahrscheinlichkeiten, für UP oder DOWN, ich kann nicht hellsehen,
durch meldungen, können sich auch ganz schnell, andere/neue analysen entwickeln...dass ist im daytrading, halt so...auch kann es sein, dass der setup/plan, dann für mehrere tage gelten kann...also flexibel bleiben...

signale und meldungen beachten...wie immer, nur meins, linien und marken seht ihr im chart...

für eure konstuktiven beiträge inkl. chart`s, daumen und follower bedanke ich mich...update/neues bekommt ihr, wenn ihr mir folgt...;)allen good trades...

morgen kann ich erst so gegen 12.00uhr mal wieder reinschauen...bis denne...

prozzele
Kleine Bärenparty gestern, heute feiern dann wieder die Bullen..

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.905.066 von Scorn_Addiction am 28.01.15 06:18:14
Zitat von Scorn_Addiction: Kleine Bärenparty gestern, heute feiern dann wieder die Bullen..

:D
bei vorbörslichen schon 10.726 und damit fast 100 über XETRA-Schlusskurs:eek: könntest du Recht behalten.

Erste Hürde nach oben ist bei 10.760 zu erwarten. Kommen wir da drüber, geht es fröhlich weiter zu neuen ATH's.

Das FED-Gehampel am Abend könnte dann Rücksetzer provozieren. Im Gegensatz zu Draghi will Frau Yellen ja sehr vorsichtig die Geldflut etwas abbremsen, um die ganze Chose nicht völlig ausser Kontrolle geraten zu lassen.
Mit der relativen Stabilität des Dollars geht auch eine Machtposition einher. Die gibt die letzte Supermacht der Welt nicht leichtfertig ins Risiko.
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.905.066 von Scorn_Addiction am 28.01.15 06:18:14
Zitat von Scorn_Addiction: Kleine Bärenparty gestern, heute feiern dann wieder die Bullen..

:D


Die Feier begann bereits nach Xetraschluss, wuchs über Nacht dann zur Orgie, ein kleiner feiner Unterschied ;)

Die neuen Gäste müssen also erst mal den Abwasch erledigen....:O
guten morgen...
MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

28.01.2015 / 07:47 Uhr

===

+++++ SPRUCH +++++

"Wäre nicht das Nein, so wäre das Ja ohne Kraft." (Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling)

+++++ TAGESTHEMA +++++

Apple hat im abgelaufenen Quartal so viele iPhones verkauft wie nie zuvor und den Gewinn dementsprechend kräftig gesteigert. Die Erwartungen der Analysten wurden um Längen übertroffen. Die Aktie legt nachbörslich knapp 5 Prozent zu. Der Gewinn kletterte um 38 Prozent. Je Aktie verdiente das Unternehmen 3,06 Dollar. Analysten hatten mit 2,60 Dollar gerechnet. Der Umsatz zog um 30 Prozent an. Die Bruttomarge stieg von 37,9 auf 39,9 Prozent. Hauptgrund für das immense Umsatz- und Gewinnwachstum waren die glänzenden Verkaufszahlen der im September eingeführten großformatigen Smartphones iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Auch dank eines erfolgreichen Weihnachtsgeschäfts stiegen die Smartphone-Verkäufe um fast 50 Prozent. Apple rückt damit näher an seinen Erzrivalen Samsung heran, der die Kalifornier 2011 als größten Smartphone-Hersteller der Welt abgelöst hatte.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

QIAGEN

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (Millionen US-Dollar, Ergebnis/Aktie in Euro):

Op. Erg. Erg. nSt Erg/Aktie
4. Quartal Umsatz bereinigt bereinigt bereinigt
MITTELWERT 365 87 64 0,28
Vorjahr 361 95 80 0,33



Weitere Termine:

08:00 SE/Hennes & Mauritz AB, Jahresergebnis

08:00 GB/Anglo American plc, Produktionsbericht 4Q

08:00 JP/Nintendo Co Ltd, Ergebnis 9 Monate

09:30 SE/Scania AB, Jahresergebnis

13:30 US/Boeing Co, Ergebnis 4Q

17:50 FR/Unibail-Rodamco SE, Jahresergebnis

22:00 NL/Qiagen NV, Jahresergebnis

22:01 US/Qualcomm Inc, Ergebnis 1Q

22:05 US/Facebook Inc, Ergebnis 4Q

Im Laufe des Tages:

NL/Fiat Chrysler Automobiles NV, Ergebnis 4Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

-DE
08:00 Import-/Exportpreise Dezember
Importpreise
PROGNOSE: -1,5% gg Vm/-3,5% gg Vj
zuvor: -0,8% gg Vm/-2,1% gg Vj

08:00 GfK-Konsumklimaindikator Februar
PROGNOSE: 9,1 Punkte
zuvor: 9,0 Punkte
-US
20:00 Fed, Ergebnis der FOMC-Sitzung
Fed-Funds-Zielsatz
PROGNOSE: 0,00% bis 0,25%
zuvor: 0,00% bis 0,25%



+++++ AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN +++++

11:00 SE/Auktion 1,75-prozentiger Anleihen mit Laufzeit November 2023
Auktion 2,50-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Mai 2025
mit offenem Volumen

11:30 DE/Auktion 2,50-prozentiger Bundesanleihe mit Laufzeit August 2046
im Volumen von 2 Mrd EUR



+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

INDEX Stand +/- %
S&P-500-Future 2.044,00 +0,69%
Nasdaq-Future 4.229,50 +1,24%
Nikkei-225 17.840,31 +0,41%
Shanghai-Composite 3.352,64 -0,01%
INDEX zuletzt +/- %
DAX 10.628,58 -1,57%
DAX-Future 10.655,00 -1,59%
XDAX 10.649,69 -1,60%
MDAX 18.603,04 -1,45%
TecDAX 1.477,96 -1,58%
Euro-Stoxx-50 3.372,58 -1,22%
Stoxx-50 3.233,85 -0,85%
Dow-Jones 17.387,21 -1,65%
S&P-500-Index 2.029,55 -1,34%
Nasdaq-Comp. 4.681,50 -1,89%
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 158,20% -7



+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Gute Apple-Zahlen und vergleichsweise günstige Vorlagen von den Auslandsbörsen treiben die Börsen voraussichtlich schon wieder nach oben. Apple hat einen "Weltrekord" aufgestellt: Im vergangenen Quartal verdiente das Unternehmen 18 Milliarden Dollar - der höchste Quartalsgewinn, den jemals ein Unternehmen verbucht hat. Auch US Steel hat ein gutes Ergebnis vorgelegt und AT&T hat zumindest nicht enttäuscht. Nach Indien, der Eurozone, Kanada und Dänemark wird nun auch Singapur die Geldpolitik weiter lockern. Damit setzt sich der internationale Abwertungswettlauf auf der Währungsseite mit immer neuen Liquiditätsschüben fort, auch das wird aber zunächst positiv für die Aktienmärkte bewertet. In den Blick rückt nun die Sitzung der US-Notenbank, die am Abend zu Ende geht. Sollte die Fed bei ihrem Bias für Zinserhöhungen bleiben, werde der Markt wohl verschnupft reagieren, sagt ein Händler. Europa sollte die Relative Stärke aber beibehalten.

Gewinnmitnahmen haben die Rally an den Aktienmärkten am Vortag beendet. Auf die Stimmung drückten auch sehr schwache Vorlagen aus New York, dort verlor der Dow Jones nach schlechten Unternehmens- und Konjunkturdaten zeitweise rund 400 Punkte. Auch in Europa seien die Erwartungen zu hoch gesteckt gewesen, wie Philips und Siemens gezeigt hätten. Deshalb hätten Gewinnmitnahmen eingesetzt, die im Verlauf von US-Anlegern verstärkt worden seien, hieß es. Der Index der Automobilwerte verlor nach der jüngsten Rally 2,3 Prozent. Der Bankenindex gab um 1,3 Prozent nach. Laut Branchenkreisen drängt die EZB die Institute zu weiteren Kapitalmaßnahmen. Societe Generale verloren 2,3 Prozent. Für Philips ging es nach enttäuschenden Quartalszahlen um 5,9 Prozent nach unten. Ericcson fielen um 3,5 Prozent. Zwar haben höhere Softwareumsätze und Effizienzsteigerungen im vierten Quartal zu einer sehr starken Bruttomarge verholfen. Das operative Ergebnis sei indes leicht unter den Konsensschätzungen geblieben, so Evli Bank, die auf gestiegene operative Kosten verweisen.

DAX/MDAX/TECDAX

Im frühen Handel erreichte der DAX einen neuen Rekordstand von knapp 10.811 Punkten, ehe Gewinnmitnahmen einsetzten, die von einigen schwachen Unternehmensdaten, so von Siemens, befeuert wurden. Siemens fielen um 3,0 Prozent. Angeführt wurden die Verlierer im DAX allerdings von Deutsche Bank, die mit Berichten über weitere Kapitalerhöhungen in der Branche 3,4 Prozent abgaben. BMW und Daimler verloren beide etwa 3 Prozent - belastet von einer negativen Goldman-Sachs-Sektoranalyse. Und im TecDAX brachen SMA Solar nach der dritten Gewinnwarnung in Folge um 17,5 Prozent ein.

XETRA-NACHBÖRSE/XDAX (22 Uhr): 10.650 (XETRA-Schluss: 10.629) Punkte

Der Markt sei der Entwicklung an der Wall Street gefolgt. Im Vergleich zu den vergangenen Handelstagen seien die Umsätze relativ moderat gewesen, so ein Teilnehmer. Wichtige Meldungen aus dem Unternehmensbereich habe es nicht gegeben.

USA / WALL STREET

Eine ganze Reihe schwacher Unternehmenszahlen haben die Kurse auf Talfahrt geschickt. So enttäuschten unter anderem Microsoft und Caterpillar. Die schwachen Quartalsergebnisse und Ausblicke schürten zudem die Sorge, dass der starke US-Dollar für die Unternehmen zunehmend zu einer Belastung wird. Auch die Konjunkturdaten stützten den Markt nicht. So fielen die US-Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter für Dezember deutlich schlechter als erwartet aus. Das wesentlich besser als erwartet ausgefallene US-Verbrauchervertrauen stützte nicht. "Die Daten profitierten vermutlich stark vom Ölpreisrückgang", sagte ein Händler. Microsoft verloren 9,3 Prozent. Während der Konzern bei den meisten Kennziffern im Rahmen der Erwartungen abschnitt, riefen vor allem die knapp unter den Schätzungen gebliebenen Lizenzumsätze Enttäuschung hervor. Caterpillar gaben um 7,2 Prozent nach. Hier belasteten ein unerwartet starker Gewinnrückgang und ein pessimistischer Ausblick.

Die Aktienverluste sorgten für leichte Gewinne am US-Rentenmarkt. Dazu kam der deutliche Rückgang bei den Auftagseingängen, der Sorgen über eine mögliche Verlangsamung der US-Konjunkturerholung anfachte. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verlor zwei Basispunkte auf 1,82 Prozent. Im Verlauf war mit 1,76 Prozent der niedrigste Stand seit Mai 2013 erreicht worden.

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Di, 17.30 Uhr
EUR/USD 1,1364 -0,1% 1,1373 1,1378
EUR/JPY 134,05 +0,1% 133,94 133,86
EUR/CHF 1,0273 +0,1% 1,0266 1,0261
USD/JPY 118,06 +0,2% 117,77 117,64
GBP/USD 1,5173 -0,1% 1,5191 1,5199



Der Euro konsolidiert am Morgen im asiatisch geprägten Devisenhandel zum US-Dollar auf seinem erhöhten Vortagesniveau. Marktteilnehmer sprechen von einem schwächeren Sentiment zu Lasten des Dollars und einem verbesserten zu Gunsten des Euro. Immer mehr Marktteilnehmer glauben, dass Griechenland trotz des Regierungswechsels in der Eurozone verbleiben wird. "Der Euro zeigt sich fest zum Dollar, aber dies wird wohl nicht sonderlich lange anhalten", sagt ein Devisenhändler und verweist auf die endende Sitzung der Fed. Allerdings berge auch die geldpolitische Entscheidung der Fed Risiken für den Dollar.

Der Euro setzte seine Erholung am Vortag nach den schwachen US-Daten beschleunigt fort und kletterte zwischenzeitlich sogar über die Marke von 1,14 Dollar. Im späten US-Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,1378 Dollar. Am Vortag war der Euro noch auf den tiefsten Stand seit zwölf Jahren gefallen. Die Erholung am Dienstag sei vor allem das Ergebnis von Gewinnmitnahmen im Dollar und einer Dollar-Schwäche gewesen, so Nomura. Der Dollar gab in Reaktion auf die schwachen Auftragseingänge deutlicher nach. Seit Beginn des Jahres steht für den Greenback zudem schon ein Plus von 6 Prozent zum Euro zu Buche.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

Sorte/Handelsplatz aktuell Vortag (Settlmt) Bewegung % Bewegung abs.
WTI/Nymex 45,57 46,23 -1,43 -0,66
Brent/ICE 49,07 49,60 -1,07 -0,53





Die Ölpreise legten nach zuletzt drei Handelstagen mit Abgaben zu. Hier wurde auf die jüngsten Aussagen aus dem Kreise der Opec verwiesen, die den Markt etwas gestützt hätten. WTI kostete zum US-Settlement 46,23 Dollar, ein Plus von 2,4 Prozent. Für Brent mussten 49,60 Dollar bezahlt werden, ein Aufschlag von 3,0 Prozent. Zu Wochenbeginn hatte Opec-Generalsekretärs El-Badri gesagt, dass er zu Gesprächen mit jenen Förderländern bereit sei, die nicht der Opec angehörten. Dazu gesellten sich nun Aussagen des Chefs von Saudi Aramco, Khalid al-Falih, wonach Saudi-Arabien nicht alleine für einen ausgeglichenen Markt sorgen könne. "Diese Aussagen beflügeln die Hoffnung, dass Saudi-Arabien in Kürze eventuell Schritte ergreift", sagte Analyst Carl Larry von Frost & Sullivan.

METALLE

Metall aktuell Vortag Bewegung % Bewegung abs.
Gold (Spot) 1.291,60 1.296,50 -0,4% -4,90
Silber (Spot) 18,02 18,04 -0,1% -0,02
Platin (Spot) 1.261,50 1.264,00 -0,2% -2,50
Kupfer-Future 2,49 2,49 +0,1% +0,00



Der Goldpreis profitierte von der Suche der Anleger nach Sicherheit. Der Preis für die Feinunze machte nach den Vortagesgewinnmitnahmen wieder Boden gut und stieg zum US-Settlement um 1,0 Prozent auf 1.291,70 Dollar. Die Blicke seien nun auf die Sitzung der US-Notenbank gerichtet, deren Ergebnis am Mittwoch bekannt gegeben werde, hieß es.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

UKRAINEKRISE

Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama haben der Ukraine neue Finanzhilfen in Aussicht gestellt. Wie das Weiße Haus mitteilte, waren sich die beiden Politiker in einem Telefonat über die Notwendigkeit einer "robusten finanziellen Unterstützung" für das Land einig.

Die neue Regierung in Athen distanzierte sich unterdessen von einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs der EU zu möglichen verschärften Sanktionen gegen Russland.

GELDPOLITIK SINGAPUR

Der weltweite Wettlauf um die Abwertung der eigenen Währung hat einen neuen Teilnehmer: Singapur. Der Inselstaat will den Anstieg der Heimatwährung gegen eine ganze Reihe ausländischer Zahlungsmittel bremsen, um so die Inflation anzuheizen.

EZB-BANKENAUFSICHT

Die EZB wird in ihrer neuen Rolle als Bankenaufseherin bis auf Weiteres an den Praktiken der bisher zuständigen nationalen Behörden festhalten.

FINANZPOLITIK IRLAND

Der IWF mahnt Irland, bei seinen Sparanstrengungen trotz des soliden Wachstums nicht nachzulassen. Der Fonds drängte Irland, die Einschnitte beizubehalten.

KONJUNKTUR FRANKREICH

Der französische Arbeitsmarkt ist auch im Dezember nicht in Schwung gekommen. Die Arbeitslosigkeit legte zum Jahresende um 0,2 Prozent zum Vormonat und um 5,7 Prozent im Vergleich zum Dezember 2013 zu.

GRIECHENLANDKRISE

Nach Einschätzung von Bundesbank-Vorstand Joachim Nagel hätte eine Aufkündigung des bestehenden Hilfsprogramms für Griechenland durch die neue Regierung in Athen fatale Folgen für die griechischen Banken.

INFLATION AUSTRALIEN

4Q Verbraucherpreise +1,7% gg Vorjahr (PROGNOSE: +1,8%)

4Q Verbraucherpreise +0,2% gg Vorquartal (PROGNOSE: +0,3%)

SOFTWARE AG

hat im Schlussquartal dank stabiler Geschäfte im klassischen Datenbankgeschäft etwas mehr verdient und die Gewinn-Erwartungen übertroffen. Der Softwareanbieter steigerte die Marge deutlich und will in den kommenden Jahren noch profitabler werden.

VOSSLOH

Die KB Holding des Milliardärs Heinz Hermann Thiele hat den Angebotspreis für die vor einer Woche angekündigten Offerte für Vossloh endgültig festgelegt. Der Großaktionär und Aufsichtsratschef bietet über seine Holdinggesellschaft 48,50 Euro je Aktie des Bahntechnikkonzerns.

AENA

Weniger als 48 Stunden, nachdem die spanische Regierung die Privatisierung des Flughafenbetreibers Aena gestartet hat, haben Anleger bereits Angebote für alle im Rahmen des Börsengangs offerierten Aktien abgegeben. Es sei eine ausreichende Nachfrage vorhanden, um die Aktien in der Mitte der geplanten Preisspanne zu platzieren, hieß es.

ROCHE

Der Pharmakonzern hat 2014 vor allem dank seiner Krebsmedikamente mehr umgesetzt, der Nettogewinn ging wegen Sonderbelastungen aber deutlich zurück. Im laufenden Jahr will der Konzern ähnlich wachsen wie 2014.

AT&T

hat im vierten Quartal wegen hoher Pensionsverpflichtungen und Abschreibungen einen Milliardenverlust eingefahren. Umsatz und Kundenwachstum können sich dennoch sehen lassen.

JPM

Während viele Banken durch die rapide Aufwertung des Franken Mitte Januar massive Verluste im Devisenhandel verkraften mussten, ist JPM aus den Turbulenzen am Währungsmarkt offenbar als Gewinner hervorgegangen. Die Bank habe 250 bis 300 Millionen US-Dollar Gewinn eingestrichen, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person.

SONY

plant laut einem Medienbericht weitere Stellenstreichungen im Smartphone-Segment. Der Elektronikkonzern wolle weitere 1.000 Mitarbeiter entlassen, vor allen in Europa und China, schreibt Nikkei.

YAHOO

trennt seinen milliardenschweren Anteil am chinesischen E-Commerce-Giganten Alibaba vom restlichen Konzern ohne steuerliche Belastung ab. Beim alten Unternehmen verbleiben nach der Abspaltung das Kerngeschäft sowie die andere große Beteiligung an Yahoo Japan.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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(END) Dow Jones Newswires

January 28, 2015 01:47 ET (06:47 GMT)

http://tradegate.de/finanz-nachrichten-detail.php?id=20150128000678
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