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TRADES - Straddles, Strangles, Optionsstrategien und Arbitrage (Seite 7)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.863.045 von charliebraun am 03.10.18 19:18:33Und ich dachte du bist auch ein reiner Optionenhändler. Zertifikate fasse ich schonmal grundsätzlich nicht an aber mal zur Tradingidee. Da muss ich mal meinen Lieblingsspruch abfeuern::
Wenn es offensichtlich ist, dann ist es offensichtlich falsch.
Dieser Trade hatte erst vor kurzem ein neues ATH an Short Positionen. Vielleicht hast du ja schon mitbekommen, dass ich Overcrowdedd Trades meide wie der Teufel das Weihwasser.
Da finde ich den JNK Short doch deutlich besser. Der Spread zwischen Notes und Junk ist auf einem historisch niedrigem Niveau.
Wenn die US Zinsen steigen, dann steigen auch die Junk Zinsen. Also von daher macht das keinen Unterschied. Allerdings hast du dann noch einen Plan B, dass der Spread wieder auseinandergeht. Auf dem aktuellem Extremwert ist die Wahrscheinlichkeit , dass der Spread weiterschrumpft doch sehr gering.
Außerdem wenn es einen Crash gibt dann verliert der 10 year Short während der JNK Short stark gewinnt.

Wenn du von Optionen auf Währungen reddest meinst du dann Optionen oder Optionsscheine? Bei Interactive werden mir für Währungen keine Optionen angezeigt. Ich würde mich gerne mal gegen einen steigenden USD.CNH Kurs absichern.

BTW der IBM Trade ging natürlich mal wieder derbe in die Hose. Also bei diesen Earningstrades geht bei mir aber auch wirklich alles maximal schief :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.982.385 von BenderRodriguez am 17.10.18 15:01:03
Zitat von BenderRodriguez: Wenn es offensichtlich ist, dann ist es offensichtlich falsch.

Hör mir auf mit Deinem Gerede. Der "offensichtlich falsche" Trade hat 40-50% in einem Jahr gebracht.
Und das war nicht irgendein halsbrechererischer Zock, sondern eine der sichersten und gemütlichsten Wetten im Markt. Sogar wenn man, wie hier, Faktorzertifikate zur Hilfe nahm.
Rekordshortpositionen auf die 10y Notes schon im März haben auch nicht verhindert, daß die Renditen weiter stiegen. Daß die 10y so spekulativ versifft sind, bringt zwar immer wieder mal erratische Bewegungen rein, aber letzten Endes müssen sie mit der Realität gehen.
Der kommende Anstieg von 3,2% auf 4% in den 10y yields wird weniger bringen als der Anstieg von 2,2% auf 3,2% im letzten Jahr, ist aber noch immer eine ziemlich sichere Wette.
Biete Dir hier und jetzt eine Wette an, daß das von mir genannte Papier in einem Jahr mindestens 20% höher steht als heute. Sagen wir 1.000 €?

High yield ist eine andere Wette. Hat wie Du sagst den Vorteil, daß es crasht, wenn der Markt crasht, während die 10y steigen würden. Und daß es mit steigendem Zinsniveau theoretisch auch weiter fallen würde. Ist aber noch sentimentabhängiger als die 10y und der Spread ist nicht auf Rekordminimum, was ich sehe.
Warum mich der Trade nicht reizt, ist wohl in erster Linie, weil ich nicht von einem Markt-/Wirtschaftscrash ausgehe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.982.385 von BenderRodriguez am 17.10.18 15:01:03Optionen auf Währungen sind mir noch nicht untergekommen. Ich hab von OS geredet.

Du willst also als Hedge USD long vs. CHN gehen? Kann man auch per CFD machen. Bei Plus500 kostet USD/CHN long 2,3% p.a. Haltegebühren. Dafür bist Du 1:1 gehedget.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.983.537 von charliebraun am 17.10.18 16:32:43
Zitat von charliebraun: Der kommende Anstieg von 3,2% auf 4% in den 10y yields wird weniger bringen als der Anstieg von 2,2% auf 3,2% im letzten Jahr, ist aber noch immer eine ziemlich sichere Wette.
Biete Dir hier und jetzt eine Wette an, daß das von mir genannte Papier in einem Jahr mindestens 20% höher steht als heute. Sagen wir 1.000 €?


Ich habe jetzt wenig Lust die Wette durchzurechnen. Außerdem macht die Wette ja dann ziemlich das Gegenteil von dem, was mein Depot derzeit macht. Auch wenn es offensichtlich +EV zu sein scheint, wenn ich gegen einen 20% Anstieg in einem Jahr wette. Auf mehr als 20% kommt selbst Buffet kaum.

Ich habe noch nie auf steigende oder fallende Zinsen gewettet, aber in Commodities ist eine Extrempositionierung von Hedgefonds ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Markt bald drehen wird.
Ich wollte auch nicht sagen, dass der Trade falsch ist/war. Ich habe selbst über diesen Trade nachgedacht. Aber ich wette grundsätzlich gegen Extrema. Offensichtlich bist du mehr der Trendfolger. Dein Lieblingsspruch ist dann wahrscheinlich the trend is your friend.

Aber vielleicht kannst du ja dem Spruch "there is no free lunch" was abgewinnen. Ich vertrete halt grundsätzlich die Meinung, dass es keine sicheren Trades an der Börse gibt. Besonders nicht, wenn diese 40-50% im Jahr bringen. Alles auch eine Frage der Einstellung.

Ich habe zwar ein CFD Konto, aber halte ich nichts von. Kann mit Forex Trading nichts anfangen. Schade, dass es keine Optionen gibt :( Die würden sich für einen Hedge am besten eignen.
Dann muss ich mir halt was anderes überlegen.
.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.984.236 von BenderRodriguez am 17.10.18 17:36:27
Zitat von BenderRodriguez: Ich habe selbst über diesen Trade nachgedacht. Aber ich wette grundsätzlich gegen Extrema. Offensichtlich bist du mehr der Trendfolger. Dein Lieblingsspruch ist dann wahrscheinlich the trend is your friend.

Aber vielleicht kannst du ja dem Spruch "there is no free lunch" was abgewinnen. Ich vertrete halt grundsätzlich die Meinung, dass es keine sicheren Trades an der Börse gibt. Besonders nicht, wenn diese 40-50% im Jahr bringen. Alles auch eine Frage der Einstellung..
Wenn ich einem Zinstrend folge, der innerhalb enger Grenzen vom Makroumfeld und der Notenbank bestimmt wird, bin/war ich wohl ein Trendfolger in dem Fall. Abgesehen davon, könnte Deine Einschätzung nicht unwahrer sein.
Aber so einen no-brainer nehm ich gerne mit.
Und auf Sicht von 2019/20 ist das auch der Bund-Future. Der ist geliefert, wenn Draghi weg ist.

Ja, ich kenn den Spruch und abgesehen von echter Arbitrage, wofür man nur sehr selten eine Möglichkeit kriegt, ist er auch völlig richtig.
Aber wenn Chancen deutlich Richtung Erfolg verzerrt sind, sollte man sie nehmen. Es ist immer nur das Chance/Risiko-Verhältnis zählt. Von Sicherheit redet überhaupt niemand.
Und genau das bringt mich dazu, Leute vor naked calls auf dt. Autowerte zu warnen. Nicht vllt. deswegen, weil ich so bullish auf die Aktien bin (was ich, als Contrarian, auch eher bin), sondern nur weil das risk/reward ratio so schlecht ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.984.236 von BenderRodriguez am 17.10.18 17:36:27
Zitat von BenderRodriguez: Ich habe zwar ein CFD Konto, aber halte ich nichts von. Kann mit Forex Trading nichts anfangen. Schade, dass es keine Optionen gibt :( Die würden sich für einen Hedge am besten eignen.
Dann muss ich mir halt was anderes überlegen.
.

Aus Deiner Antwort bin ich mir nicht sicher, ob Du recht verstanden hast, was ich meine.
Wenn Du zB irgendein USD-Asset hältst im Wert von 100.000$ und Du willst das €-Ansässiger hedgen, kannst Du per CFD short 100.000$ vs. € gehen und hast damit den Devisenkurs "eingeloggt". Was Du auf Deinem Asset verlierst, gewinnst Du am Hedge, und umgekehrt.
Ist das selbe wie wenn ein Ölförderer seine Jahresförderung am Terminmarkt leerverkauft. Er steht damit völlig neutral zum Marktpreis. Aber es hat natürlich eine ganz andere Hedgecharakteristik als ein Optionshedge.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.984.965 von charliebraun am 17.10.18 18:50:41Sollte heißen: Von völliger Sicherheit redet überhaupt niemand.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.863.045 von charliebraun am 03.10.18 19:18:33
Zitat von charliebraun: ...Rendite 10y Notes heute auf 3,13%...

=> 2018-10:





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DS2R3Z Deutsche Bank 200,000 USD 18.12.2019 1,690 EUR 1,700 EUR 29,76%


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