DAX-0,19 % EUR/USD-0,24 % Gold-0,60 % Öl (Brent)+2,88 %

IG schaufelt sich sein Grab für Aktien CFDs in Deutschland mit den Garantierten Stops! (Seite 9)



Begriffe und/oder Benutzer

 

Antwort auf Beitrag Nr.: 55.270.192 von bomike am 05.07.17 20:42:56sehr schönes Interview. Der Moderator ist aber auch hartnäckig. ;)

eine Strategie die im CFD-Bereich fünktioniert, sollte aber auch im Referenzmarkt funktionieren.
Hi,

heute kam die Mail von IG. Anscheinend ziehen die es eiskalt durch und es wird nur noch die "weiten" garantierten Stopps geben. Ab 22.07. geht nichts mehr.

Hat hier jemand einen Plan wie das bei IB gehandhabt wird?

Danke
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.280.709 von Pivottrader am 07.07.17 13:26:40
Zitat von Pivottrader: sehr schönes Interview. Der Moderator ist aber auch hartnäckig. ;)

eine Strategie die im CFD-Bereich fünktioniert, sollte aber auch im Referenzmarkt funktionieren.


Leider nicht, denn Du handelst gar nicht den Referenzmarkt, sondern den Kontrakt vom Broker.

Zudem sind viele OTC Produkte ja gar nicht am Referenzmarkt handelbar. Beispiel DAX Index CFD und Währungen schon gar nicht. Außerdem beziehen sich fast alle CFD`s auf "berechnete" Referenzmärkte (Kassamärkte) und nicht auf tatsächliche Referenzmärkte die handelbar sind (Futures) wo auch noch eingeschränkte Handelszeiten sind. Aber letztendlich ist es egal. Hauptsache Gewinn :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.280.857 von indexhunter am 07.07.17 14:03:29Habe eben noch mal mit IG gechatet.

Anscheinend bleibt es dabei. Die Mindestabstände werden bei Aktien CFDs nicht angepasst.

D.h. Swingtrades auf Stundebasis oder Intradaytrades werden so gut wie unmöglich bei IG werden.

Der Punkt ist auch, dass man pro SL 1% von Postionswert bei Ausführung verlangt. D.h. bei einer 10.000 Euro Position und schön den SL nachgezogen, zahlt man dann bei Ausführung satte 100 Euro Gebühr.

Das muss man sich mal ausrechnen. Echt mutig von IG.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.281.105 von indexhunter am 07.07.17 15:00:32
Zitat von indexhunter: Habe eben noch mal mit IG gechatet.

Anscheinend bleibt es dabei. Die Mindestabstände werden bei Aktien CFDs nicht angepasst.

D.h. Swingtrades auf Stundebasis oder Intradaytrades werden so gut wie unmöglich bei IG werden.

Der Punkt ist auch, dass man pro SL 1% von Postionswert bei Ausführung verlangt. D.h. bei einer 10.000 Euro Position und schön den SL nachgezogen, zahlt man dann bei Ausführung satte 100 Euro Gebühr.

Das muss man sich mal ausrechnen. Echt mutig von IG.


???

"Ja, wir bieten Ihnen garantierte Stops, für die eine kleine Gebühr anfällt, falls diese ausgelöst werden. Für Aktien beläuft sich diese beispielsweise auf 0,3% des zugrunde liegenden Transaktionswerts."
https://www.ig.com/de/cfd-kosten

0,3% ist ok. Wenn der Stop zieht, hat man andere Verluste, bspw. bei vielen Aktien overnight von 10%. Dieser worst-case ist mir aber lieber, als mgl. -50% oder -400% bei Short/Übernahme.

Was IB machen wird, darauf bin ich auch sehr gespannt. Hoffe die machen das wie IG mit Garantierten Stop ABER + zusätzlichen individuellen Nicht-Garantierten Stop + DMA. Dann ist IG für mich Geschichte, was CFD-Aktien angeht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.285.186 von enuxx am 08.07.17 12:47:46Bei DAX 30 Werte sind es zum Teil 0,3%. Aber aus dem MDax sind es min. 0,7% bzw. 1%.

Gleichzeitig ist der Mindestabstand des Stopps bei manchen 10% bei manchen sogar 25%.

Wie will man da auf Stundebasis handeln. Bspw. Bei Ausbrüchen und einem Stopp von 2%.

Da bringt mir der 25% Abstand gar nichts.

Bsp. Bilfinger 1% Provision und 10% Abstand. Ab 22.07. also für jemanden wie mich nicht mehr handelbar.




Coba, Vonovia und Deutsche Bank liegen bei 0,7% bzw. ebenfalls 1%

oder hier TDAX Wert:

Dialog Semi Provision 0,7%. Mindesabstand 15% :rolleyes:

Antwort auf Beitrag Nr.: 55.285.186 von enuxx am 08.07.17 12:47:46Ich selber tendiere zu CAP Trader. Ist ein Introducing Gedöns von Interactive Brokers.

Bei denen kann man über den Agena Trader handeln und der sagt mir sehr zu, was Bedienung und Oberfläche angeht.

Die Konditionen sind im Durschnitt 50% güsntiger als IG. Vor allem US Werte sind mit 2 USD Halfturn unschlagbar. Habe mit deren Kundenservice telefoniert am Freitag und es wird in den nächsten 2 Wochen eine Pressemitteilung geben, wie man mit dem Thema umgehen will. So viel steht aber schon einmal fest, man wird so etwas wie einen garantierten StoppLoss nicht einführen.

Beim CMC (CFD, nicht KO CFD), wird man nächsten Monat eine neue Plattform einführen und es wird auch in Zukunft die Auswahl zwischen garantierte und normale Stopps geben. Das mit der Nachschusspflicht wird einfach aus den AGBs gestrichen. So machen die das.

Bytheway, bei IG sagte man mir auch, dass die garantierten Stopps je nach Marktlage variert werden. Als die Non-Farm Payrolls waren, habe ich mal für einen DAX CFD Kontrakt geschaut: Mindestabstand 175 Punkte! :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.289.068 von indexhunter am 09.07.17 18:39:27
Zitat von indexhunter: Bei DAX 30 Werte sind es zum Teil 0,3%. Aber aus dem MDax sind es min. 0,7% bzw. 1%.

Gleichzeitig ist der Mindestabstand des Stopps bei manchen 10% bei manchen sogar 25%.

Wie will man da auf Stundebasis handeln. Bspw. Bei Ausbrüchen und einem Stopp von 2%.

Da bringt mir der 25% Abstand gar nichts.

Bsp. Bilfinger 1% Provision und 10% Abstand. Ab 22.07. also für jemanden wie mich nicht mehr handelbar.




Coba, Vonovia und Deutsche Bank liegen bei 0,7% bzw. ebenfalls 1%

oder hier TDAX Wert:

Dialog Semi Provision 0,7%. Mindesabstand 15% :rolleyes:



Ups, habe ich glatt übersehen, 1% puh. Aber wie gesagt, die 1% sind dann das kleinere Problem im worst-case von mind. 10% Loss.

Ärgerlich wenn IB keine Garantierten Stops einführt, dann werden CFDs für deutsche Kunden wohl komplett gestrichen! :-(

BTW, du kannst IB auch mit dem Agena connecten, denn die Gebühren sind bei den Whitelabels immer höher und daher unnötig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.289.287 von enuxx am 09.07.17 19:21:29Danke für den Tipp mit AGT und IB. Ich bin ja noch am Anfang meiner Recherche.

Mal schauen was IB machen wird, wenn sie Aktien CFDs aus dem Programm nehmen, oder für Deutsche sperren, dann bleiben nicht mehr viele übrig, die in Frage kommen.

Wenn jemand noch einen Tipp haben sollte, dann gerne.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.289.299 von indexhunter am 09.07.17 19:26:18
Zitat von indexhunter: Danke für den Tipp mit AGT und IB. Ich bin ja noch am Anfang meiner Recherche.

Mal schauen was IB machen wird, wenn sie Aktien CFDs aus dem Programm nehmen, oder für Deutsche sperren, dann bleiben nicht mehr viele übrig, die in Frage kommen.

Wenn jemand noch einen Tipp haben sollte, dann gerne.


Die FCA (UK Aufsicht) hat aber entschieden, das Sie nicht entscheiden werden vor dem ersten Halbjahr 2018... bis dato sollte also gar nichts passieren und es bleibt beim alten Stand :-)


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben