DAX-0,14 % EUR/USD-0,09 % Gold-0,16 % Öl (Brent)-0,27 %

IG schaufelt sich sein Grab für Aktien CFDs in Deutschland mit den Garantierten Stops! - Die letzten 30 Beiträge



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Gibt es bei IB CFDs Mindestabstände für Stops oder kann man die frei setzen wie man möchte??

Vielen Dank
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.289.698 von bomike am 09.07.17 21:02:06
Zitat von bomike:
Zitat von indexhunter: Danke für den Tipp mit AGT und IB. Ich bin ja noch am Anfang meiner Recherche.

Mal schauen was IB machen wird, wenn sie Aktien CFDs aus dem Programm nehmen, oder für Deutsche sperren, dann bleiben nicht mehr viele übrig, die in Frage kommen.

Wenn jemand noch einen Tipp haben sollte, dann gerne.


Die FCA (UK Aufsicht) hat aber entschieden, das Sie nicht entscheiden werden vor dem ersten Halbjahr 2018... bis dato sollte also gar nichts passieren und es bleibt beim alten Stand :-)


Man kann leider kein UK Depot eröffnen bei IG mit anderen Bedingungenen für deutsche Kunden.
Aber wenn bei IB alles so bleibt, weil UK Sitz, wäre es ja gut.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.289.299 von indexhunter am 09.07.17 19:26:18
Zitat von indexhunter: Danke für den Tipp mit AGT und IB. Ich bin ja noch am Anfang meiner Recherche.

Mal schauen was IB machen wird, wenn sie Aktien CFDs aus dem Programm nehmen, oder für Deutsche sperren, dann bleiben nicht mehr viele übrig, die in Frage kommen.

Wenn jemand noch einen Tipp haben sollte, dann gerne.


Die FCA (UK Aufsicht) hat aber entschieden, das Sie nicht entscheiden werden vor dem ersten Halbjahr 2018... bis dato sollte also gar nichts passieren und es bleibt beim alten Stand :-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.289.287 von enuxx am 09.07.17 19:21:29Danke für den Tipp mit AGT und IB. Ich bin ja noch am Anfang meiner Recherche.

Mal schauen was IB machen wird, wenn sie Aktien CFDs aus dem Programm nehmen, oder für Deutsche sperren, dann bleiben nicht mehr viele übrig, die in Frage kommen.

Wenn jemand noch einen Tipp haben sollte, dann gerne.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.289.068 von indexhunter am 09.07.17 18:39:27
Zitat von indexhunter: Bei DAX 30 Werte sind es zum Teil 0,3%. Aber aus dem MDax sind es min. 0,7% bzw. 1%.

Gleichzeitig ist der Mindestabstand des Stopps bei manchen 10% bei manchen sogar 25%.

Wie will man da auf Stundebasis handeln. Bspw. Bei Ausbrüchen und einem Stopp von 2%.

Da bringt mir der 25% Abstand gar nichts.

Bsp. Bilfinger 1% Provision und 10% Abstand. Ab 22.07. also für jemanden wie mich nicht mehr handelbar.




Coba, Vonovia und Deutsche Bank liegen bei 0,7% bzw. ebenfalls 1%

oder hier TDAX Wert:

Dialog Semi Provision 0,7%. Mindesabstand 15% :rolleyes:



Ups, habe ich glatt übersehen, 1% puh. Aber wie gesagt, die 1% sind dann das kleinere Problem im worst-case von mind. 10% Loss.

Ärgerlich wenn IB keine Garantierten Stops einführt, dann werden CFDs für deutsche Kunden wohl komplett gestrichen! :-(

BTW, du kannst IB auch mit dem Agena connecten, denn die Gebühren sind bei den Whitelabels immer höher und daher unnötig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.285.186 von enuxx am 08.07.17 12:47:46Ich selber tendiere zu CAP Trader. Ist ein Introducing Gedöns von Interactive Brokers.

Bei denen kann man über den Agena Trader handeln und der sagt mir sehr zu, was Bedienung und Oberfläche angeht.

Die Konditionen sind im Durschnitt 50% güsntiger als IG. Vor allem US Werte sind mit 2 USD Halfturn unschlagbar. Habe mit deren Kundenservice telefoniert am Freitag und es wird in den nächsten 2 Wochen eine Pressemitteilung geben, wie man mit dem Thema umgehen will. So viel steht aber schon einmal fest, man wird so etwas wie einen garantierten StoppLoss nicht einführen.

Beim CMC (CFD, nicht KO CFD), wird man nächsten Monat eine neue Plattform einführen und es wird auch in Zukunft die Auswahl zwischen garantierte und normale Stopps geben. Das mit der Nachschusspflicht wird einfach aus den AGBs gestrichen. So machen die das.

Bytheway, bei IG sagte man mir auch, dass die garantierten Stopps je nach Marktlage variert werden. Als die Non-Farm Payrolls waren, habe ich mal für einen DAX CFD Kontrakt geschaut: Mindestabstand 175 Punkte! :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.285.186 von enuxx am 08.07.17 12:47:46Bei DAX 30 Werte sind es zum Teil 0,3%. Aber aus dem MDax sind es min. 0,7% bzw. 1%.

Gleichzeitig ist der Mindestabstand des Stopps bei manchen 10% bei manchen sogar 25%.

Wie will man da auf Stundebasis handeln. Bspw. Bei Ausbrüchen und einem Stopp von 2%.

Da bringt mir der 25% Abstand gar nichts.

Bsp. Bilfinger 1% Provision und 10% Abstand. Ab 22.07. also für jemanden wie mich nicht mehr handelbar.




Coba, Vonovia und Deutsche Bank liegen bei 0,7% bzw. ebenfalls 1%

oder hier TDAX Wert:

Dialog Semi Provision 0,7%. Mindesabstand 15% :rolleyes:

Antwort auf Beitrag Nr.: 55.281.105 von indexhunter am 07.07.17 15:00:32
Zitat von indexhunter: Habe eben noch mal mit IG gechatet.

Anscheinend bleibt es dabei. Die Mindestabstände werden bei Aktien CFDs nicht angepasst.

D.h. Swingtrades auf Stundebasis oder Intradaytrades werden so gut wie unmöglich bei IG werden.

Der Punkt ist auch, dass man pro SL 1% von Postionswert bei Ausführung verlangt. D.h. bei einer 10.000 Euro Position und schön den SL nachgezogen, zahlt man dann bei Ausführung satte 100 Euro Gebühr.

Das muss man sich mal ausrechnen. Echt mutig von IG.


???

"Ja, wir bieten Ihnen garantierte Stops, für die eine kleine Gebühr anfällt, falls diese ausgelöst werden. Für Aktien beläuft sich diese beispielsweise auf 0,3% des zugrunde liegenden Transaktionswerts."
https://www.ig.com/de/cfd-kosten

0,3% ist ok. Wenn der Stop zieht, hat man andere Verluste, bspw. bei vielen Aktien overnight von 10%. Dieser worst-case ist mir aber lieber, als mgl. -50% oder -400% bei Short/Übernahme.

Was IB machen wird, darauf bin ich auch sehr gespannt. Hoffe die machen das wie IG mit Garantierten Stop ABER + zusätzlichen individuellen Nicht-Garantierten Stop + DMA. Dann ist IG für mich Geschichte, was CFD-Aktien angeht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.280.857 von indexhunter am 07.07.17 14:03:29Habe eben noch mal mit IG gechatet.

Anscheinend bleibt es dabei. Die Mindestabstände werden bei Aktien CFDs nicht angepasst.

D.h. Swingtrades auf Stundebasis oder Intradaytrades werden so gut wie unmöglich bei IG werden.

Der Punkt ist auch, dass man pro SL 1% von Postionswert bei Ausführung verlangt. D.h. bei einer 10.000 Euro Position und schön den SL nachgezogen, zahlt man dann bei Ausführung satte 100 Euro Gebühr.

Das muss man sich mal ausrechnen. Echt mutig von IG.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.280.709 von Pivottrader am 07.07.17 13:26:40
Zitat von Pivottrader: sehr schönes Interview. Der Moderator ist aber auch hartnäckig. ;)

eine Strategie die im CFD-Bereich fünktioniert, sollte aber auch im Referenzmarkt funktionieren.


Leider nicht, denn Du handelst gar nicht den Referenzmarkt, sondern den Kontrakt vom Broker.

Zudem sind viele OTC Produkte ja gar nicht am Referenzmarkt handelbar. Beispiel DAX Index CFD und Währungen schon gar nicht. Außerdem beziehen sich fast alle CFD`s auf "berechnete" Referenzmärkte (Kassamärkte) und nicht auf tatsächliche Referenzmärkte die handelbar sind (Futures) wo auch noch eingeschränkte Handelszeiten sind. Aber letztendlich ist es egal. Hauptsache Gewinn :)
Hi,

heute kam die Mail von IG. Anscheinend ziehen die es eiskalt durch und es wird nur noch die "weiten" garantierten Stopps geben. Ab 22.07. geht nichts mehr.

Hat hier jemand einen Plan wie das bei IB gehandhabt wird?

Danke
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.270.192 von bomike am 05.07.17 20:42:56sehr schönes Interview. Der Moderator ist aber auch hartnäckig. ;)

eine Strategie die im CFD-Bereich fünktioniert, sollte aber auch im Referenzmarkt funktionieren.
Hier gibt es noch eine Statistik von IG Markets... https://www.youtube.com/watch?v=X3pcYcSawws&list=LLi5wPpqy-9PSgLPXqp-ImmA&index=8

Ich glaube ich hab schon mal das Interview gepostet, aber das Video ist einfach herrlich. Auf die Frage, ob IG Kunden gewinne machen, antwortet der Chef von IG... :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.261.312 von Pivottrader am 04.07.17 16:10:06
Zitat von Pivottrader: sehr interessante Statistik von IB. Berücksichtigt man jetzt die Ergebnisse der anderen Studien ("Trader die im ersten Jahr gewinnen, gewinnen auch im zweiten Jahr "), dann kann man schon davon ausgehen, das die erfolgreichen Händler kontinuierlich Geld verdienen. Gibt es das auch für andere Assetklassen? Mich würde mal interessieren, in welcher Assetklasse die besten Ergebnisse erzielt werden. Laut der Steinbeis CFD-Studie werden Aktienindizes am meisten gehandelt.

http://www.cfdverband.org/wp-content/uploads/2017/06/cfd-qua…

daraus könnte man ja schlussfolgern, das 90% der Trader verlieren, weil sie die falschen Märkte handeln.


Leider ist die Studie vom CFD Verband völlig brotlos, weil entscheidende Informationen fehlen: Wie lange hält ein Konto, wie hoch sind die Verluste etc. Die ganze Statistik von denen gibt nur Zahlen raus, die für den Verband angenehm sind, obwohl alle Zahlen vorhanden sind. Außerdem bezweifel ich bei denen schon die grundlegenden Eingangszahlen auf denen die Statistiken aufgebaut sind. Freiwillige Daten wie vom Broker FXCM etc.

Du hast grundsätzlich ein Problem Tradingergebnisse aus dem CFD/ Forexhandel zu bewerten. Es gibt sicherlich auch Händler die eigentlich eine systematische profitable Handelsstrategie haben, die aber bei einigen Brokern einfach nicht funktioniert aufgrund der intransparenten Tradingausführungen und Gebührenstrukturen etc. Also eigentlich profitabel, aber trotzdem wird zum Schluß verloren.

Dann kommt ja noch das Problem hinzu, das wenn es eine profitable Handelsstrategie ist, diese aber vielleicht nur funktioniert beim Forex/ CFD Handel, also mit OTC Produkten und mit wenig Geld, die aber an regulierten Börsen oder mit besonders viel Geld, nicht mehr funktionieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.260.970 von bomike am 04.07.17 15:24:55sehr interessante Statistik von IB. Berücksichtigt man jetzt die Ergebnisse der anderen Studien ("Trader die im ersten Jahr gewinnen, gewinnen auch im zweiten Jahr "), dann kann man schon davon ausgehen, das die erfolgreichen Händler kontinuierlich Geld verdienen. Gibt es das auch für andere Assetklassen? Mich würde mal interessieren, in welcher Assetklasse die besten Ergebnisse erzielt werden. Laut der Steinbeis CFD-Studie werden Aktienindizes am meisten gehandelt.

http://www.cfdverband.org/wp-content/uploads/2017/06/cfd-qua…

daraus könnte man ja schlussfolgern, das 90% der Trader verlieren, weil sie die falschen Märkte handeln.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.260.775 von Pivottrader am 04.07.17 14:51:58
Zitat von Pivottrader: sehr interessant deine Ausführungen. ob ich nun 10.000 oder 100.000€ handel, der Handelstil und das Risk-u.Moneymanagement sollten immer indentisch sein. Alles andere ist doch Zockerei. Ziel ist es doch durch systematisches Handeln jeden Monat Geld zu verdienen. Das erwarte ich auch von einem professionellen Händler. Drawdown-Phasen von 20% kann ich nich nachvollziehen. So etwas darf nicht passieren. IMO sollten 2-4% jeden Monat machbar sein. Aber anscheinend habe ich da falsche Vorstellungen. Schade, das nicht jeder Broker eine Statistik veröffentlichen muss, die genau aufschlüsselt, wieviele Händler erfolgreich traden.


Deine Vorstellungen sind nicht falsch... Trading ist sehr individuell. Und jeder hat andere Vorstellungen was er will oder nicht. Wenn ich ein Konto habe mit 10.000,- Euro und erziele 2% im Monat sind das 200,- Euro Gewinn. Wenn ich mir dann den Stundenlohn ausrechne, ist es für mich persönlich völlig absurd, diesen Handel als "professionell" zu betrachten. Für mich bedeutet professionell auch das Verhältnis Aufwand zum Ertrag. Das ist doch aber für jeden anders und jeder bewertet das auch anders. Wenn ich ein Konto habe mit 100.000,- Euro, sieht es mit 2% im Monat etwas anders aus.

Alles ist ralativ.

In Punkto Ergebnisse von Händler, müssen US Broker dieses veröffentlichen:
https://www.interactivebrokers.com/de/index.php?f=25099

Im Vergleich zu anderen Brokern, sind die Ergebnisse der Händler bei IB besonders gut.
Leider ist die Statistik nicht aussagekräftig, weil nicht dargestellt werden muß, was das Gesamtergebnis der kompletten Tradinghistorie eines Händlers ist. So können bei den 47% profitablen Händler im Quartal, das Konto insgesamt trotzdem hinten liegen..
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.260.313 von bomike am 04.07.17 13:49:39sehr interessant deine Ausführungen. ob ich nun 10.000 oder 100.000€ handel, der Handelstil und das Risk-u.Moneymanagement sollten immer indentisch sein. Alles andere ist doch Zockerei. Ziel ist es doch durch systematisches Handeln jeden Monat Geld zu verdienen. Das erwarte ich auch von einem professionellen Händler. Drawdown-Phasen von 20% kann ich nich nachvollziehen. So etwas darf nicht passieren. IMO sollten 2-4% jeden Monat machbar sein. Aber anscheinend habe ich da falsche Vorstellungen. Schade, das nicht jeder Broker eine Statistik veröffentlichen muss, die genau aufschlüsselt, wieviele Händler erfolgreich traden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.258.279 von Pivottrader am 04.07.17 09:50:58
Zitat von Pivottrader:
Zitat von bomike: ...

Bestimmt geht das... Was ich ja nur sagen wollte ist: Keine Ahnung ist wirklich relativ, denn ich bin mir sicher, das mehr als 0.3% der Händler meinen, sie hätten Ahnung.


welche Renditen sind für dich den realistisch pro Jahr?


Die Frage ist schwer zu beantworten. Es kommt ja auch darauf an, was die Ausgangsbasis an Kapital ist und welches Risiko Du dem Kapital gibst. Wenn Du 10.000,- Euro nimmst und sagst, ich bin bereit das ganze Geld zu verlieren und handelst gehebelt (Forex/CFD) bin ich der Ansicht sollten trotz strengen Risikomanagement , nach meiner Ansicht 100% drin sein - müssen. Nach meiner Ansicht sollte das drin sein, was Du bereit bist auch abzugeben. Wenn Du sagst ich möchte von den 10.000,- Euro maximal 3.000,- riskieren, sollte die Performance auch im Jahr 30% sein.

Wäre ja auch etwas komisch, wenn das Ziel eine Performance von 10% ist, aber man handelt mit 200er Hebel. Wer solche Performance anstrebt richtung 10% , sollte dann eher es mit physischen Aktien handeln, oder Optionen Verkaufen... (Stillhalter)

Aber ich kenne persönlich nur ganz wenige Händler die überhaupt gute Gewinne erzielen auf Dauer und auch diese Händler haben Einbrüche, die teilweise über 20% und mehr sind. Ich kenne ja viele CEO`s von Brokerhäusern und die selbst kennen auch kaum Händler die gewinnen. Ich habe das mal ausgerechnet, das ich rein theoretisch, eine Statistik habe von mehr als 400.000 Händler weltweit.

Aber ich weiß von einem Broker, der einen Händler aus Indien hatte, der mit 10.000 gestartet ist und mehr als 1 Millionen gemacht hat in 5 Jahren... sowas gibts wohl auch...

Mit reinen Aktienhandel sollten 10% möglich sein, je nachdem wie insgesamt in dem Jahr die Aktienmärkte performen.

Ansonsten stellt sich die Frage der Performance für fast alle Händler nicht, sondern ob man spaß hat am Traden und was dieser spaß zum Schluß kostet. :) Spielen ja auch viele Lotto, obwohl Sie nie gewinnen werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.251.739 von bomike am 03.07.17 12:23:00
Zitat von bomike:
Zitat von Pivottrader: in diesem Artikel sind verschiedene Studien zum Thema Daytrading verlinkt, auch die Taiwan Studie.

http://timschaefermedia.com/studie-die-meisten-daytrader-ver…

trotz dieser Studien steht für mich fest, das man mit Daytrading kontinuierlich Geld verdienen kann und mit diesem Handelsstil den Markt outperformt.


Bestimmt geht das... Was ich ja nur sagen wollte ist: Keine Ahnung ist wirklich relativ, denn ich bin mir sicher, das mehr als 0.3% der Händler meinen, sie hätten Ahnung.


welche Renditen sind für dich den realistisch pro Jahr?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.253.881 von Pivottrader am 03.07.17 16:52:15
Zitat von Pivottrader: heute wurden auch die Parameter für ICEBERG-Orders auf xetra geändert. TWS lief heute vormittag bei mir auch nicht rund. xetra-Kurse wurden bei manchen Symbolen nicht vollständig angezeigt. Entweder fehlte die Geld- oder die Briefseite. Seit ein paar Stunden geht es aber wieder.


Yep, hatte das heute bei auch bei ViTrade im HTX auf Xetra.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.252.639 von enuxx am 03.07.17 13:58:23heute wurden auch die Parameter für ICEBERG-Orders auf xetra geändert. TWS lief heute vormittag bei mir auch nicht rund. xetra-Kurse wurden bei manchen Symbolen nicht vollständig angezeigt. Entweder fehlte die Geld- oder die Briefseite. Seit ein paar Stunden geht es aber wieder.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.251.424 von enuxx am 03.07.17 11:38:40Es gibt auf Xetra Probleme, deswegen. Man kann aber telefonisch schließen, falls eine Posi offen ist.
Ich dachte schon, hielt hier mittlerweile alles für möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.251.325 von Pivottrader am 03.07.17 11:25:45
Zitat von Pivottrader: in diesem Artikel sind verschiedene Studien zum Thema Daytrading verlinkt, auch die Taiwan Studie.

http://timschaefermedia.com/studie-die-meisten-daytrader-ver…

trotz dieser Studien steht für mich fest, das man mit Daytrading kontinuierlich Geld verdienen kann und mit diesem Handelsstil den Markt outperformt.


Bestimmt geht das... Was ich ja nur sagen wollte ist: Keine Ahnung ist wirklich relativ, denn ich bin mir sicher, das mehr als 0.3% der Händler meinen, sie hätten Ahnung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.251.340 von Pivottrader am 03.07.17 11:27:42
Zitat von Pivottrader:
Zitat von enuxx:

Was fürn Saftladen!


warum handelst du dann dort?? macht doch keinen Sinn!!


Dass sich IG so etwas leistet, wusste ich nicht. Ursprünglich wollte ich ja CFD DMA handeln. Geht ja alles nicht mehr für Limited Risk Konten. Die sitzen da tatsächlich und arbeiten die ganzen Orders per Hand ab. So ein Schwachsinn!
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.251.148 von enuxx am 03.07.17 11:02:52
Zitat von enuxx:

Was fürn Saftladen!


warum handelst du dann dort?? macht doch keinen Sinn!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.248.079 von bomike am 02.07.17 16:37:34in diesem Artikel sind verschiedene Studien zum Thema Daytrading verlinkt, auch die Taiwan Studie.

http://timschaefermedia.com/studie-die-meisten-daytrader-ver…

trotz dieser Studien steht für mich fest, das man mit Daytrading kontinuierlich Geld verdienen kann und mit diesem Handelsstil den Markt outperformt.
Was für ein Schund bei IG, Lufthansa ist seit einer Stunde seit Handelsbeginn OTC nicht handelbar gewesen. Zeitweise zwischendurch immer wieder nicht handelbar. Unglaublich.
In den USA kannst Du dich als CTA registrieren lassen (habe ich mal gemacht) Das coole als CTA ist, deine Performance wird von der US Aufsicht überprüft und getrackt. Sehr streng, Horror Transparenzvorgaben und streng reguliert. Es gibt ca. 400 CTA´s. Achtung nur 400!!! Melden sich aber tausende im Jahr an... Warum nur 400? Weil Du deine Performance veröffentlichen mußt, auch Accounts die Du zugemacht hast (wegen Verluste) mußt du noch 5 Jahre veröffentlichen.

Da geben nämlich alle CTAs wieder auf. Wenn Du ein erfolgreicher CTA bist, wo die ganze Welt sicher sein kann, das Deine Performance stimmt, wirst Du mit Geld zugeknallt... Trotzdem gibt es nur wenige die es schaffen aus der ganzen Welt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.246.601 von Pivottrader am 02.07.17 08:19:06
Zitat von Pivottrader: stell die Studie hier doch mal bitte rein, damit ich weiß, welche Studie du meinst. Danke


Am besten googelst Du nach: "Do Individual Day Traders Make Money? Evidence from Taiwan"
Es sind mehre Studien. Die Studien wurde gemacht von der Universität California USA in Zusammenarbeit mit der UNi in Taipei. Führend waren Brad. M. Barber. (der noch eine Studie für den US Markt veröffentlicht hat).

Da diese Studien sehr umfangreich und komplett in english sind, hier eine kurze Zusammenfassung:

Es gibt zwei Studien: Erste Studie über 4 Jahre mit 130.000 Händlern und dann eine Studie von 1992-2006 mit über 450.000 Händlern.

Die Studie unterteilte in Daytrader und HeavyTrader. 97,50% des gesamten Umsatzes der Daytrader werden von Privatkunden getätigt, also nur 2,50% des Umsatzes vielen auf Institutionelle Teilnehmer. Bedeutet, das die Verluste der Daytrader nicht irgendwelche schlauen Instis abgegriffen haben.
Das Volumen der Daytrader entspricht 20% des gesamten Umsatzes an der Börse.

Von allen Daytradern, waren 1% HeavyTrader die aber 50% des gesamten Umsatzes ausmachen.
Beide Gruppen verlieren. Daytrader schneller als heavyTrader.

Die Gebühren liegen bei 0.1425%, also sehr günstig auf das Handelsvolumen.
Die Studie kommt zum Ergebnis das nur 4.000 Händler überhaupt Gewinne erzielen. Das sind weniger als 1%. Bei weiteren 2.000 Händlern konnte man annehmen das Sie Gewinne auf Dauer erzielen. Hier war aber die Gebührenstruktur nicht erfassbar. Wenn man diese Gruppe hinzunimmt, kommt man auf 1.4% die erfolgreich sind.

Nur 0,3% der Händler konnten nach Steuern im Monat im Durchschnitt 3.530 Euro erzielen, das waren die Top Händler von über 450.000 Händlern.

Warum häufig die Zahl "80%" verlieren an der Börse herkommt, rührt daher, das diese Studie viel zitiert wird, aber anscheinend nicht wirklich durchgelesen wurde. Dort heißt es nämlich das 20% der Händler gewinne erzielt haben. (Aber dann ausgeführt wird, ohne Gebühren).

Die Studie hat auch noch viele andere "nette" Ergebnisse. So spielte es für den Gewinn oder Verlust keine Rollle, ob die Aktie am selbsten Tag wieder verkauft wurde oder erst in 100 Tagen.

In vielen US Kolumnen und Anmerkungen, gehen US Analysten davon aus, das solche Ergebnisse in den USA noch schlechter sind, weil der Anteil der Institutionellen Teilnehmer viel Größer ist als in Taiwan. Also die Teilnehmer die mehr von den Verlusten der Privathändler partizipieren, ist in den USA höher.

Das Hauptergebnis der Studie ist: Einige Händler schaffen es plus minus null zu handeln. (Insbesondere die HeavyTrader), aber im Endergebnis wird durch die Gebühren verloren.

Nach meiner Ansicht läßt sich aber was positives ableiten: Das Problem der Daytrader war nämlich, genug Gewinn zu erzielen um weitere Trades und Verluste und deren Gebühren zu erwirtschaften.
Gewinne selbst, war ja zu mindestens bei 20% der Händler nicht das Problem, die Höhe der Gewinne im Verhältnis zu den Gebühren war das Problem.

Wenn ich z.B. 100K im EUR/USD gehebelt mit 1:100 handel, und ich 1 Pip Spread habe, dann habe ich eine Gebühr von nur 0.01% (10 mal weniger als die Gebühr in der Studie) dann sieht das Chance Risikoverhältnis im Bezug: Potenzieller Gewinn zur Gebühr wesentlich besser aus, als in der Studie.

Dieses anzustrebende Verhältnis bekomme ich ohne Hebel niemals hin. Soweit im Forexhandel. The same bei Indizes mit CFDs.

Natürlich haben viele Händler ein zu großen Hebel und auch keine "Ahnung", aber das ist alles relativ.


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben