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Eine weitere potenzielle Alzheimer-Behandlung segnet das Zeitliche: was kommt als nächstes? | Diskussion im Forum


ISIN: DE0006599905 | WKN: 659990
83,38
23.05.18
Hamburg
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Und wieder einer weniger. Merck (WKN:659990) verkündete am Dienstag, man habe die klinische Studie des Medikamentes Verubecestat in Phase 2/3 abgebrochen. Das ist das zweite Mal in zwei Monaten, dass ein großer Medikamentenhersteller bei einer …

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Was kommt als nächstes?
=> heute: Axovant Sciences mit -72% z.Z.
am 1.2.
..war es wieder soweit: diesmal ein sauberes Expansion Breakdown bearish - auch noch tradeable!

--> aber wer traut sich schon bei einer Merck KGaA short zu sein? :eek:

=> das Doppelhoch-Drama nimmt weiter seinen Lauf Richtung EUR75..70:




https://www.wallstreet-online.de/diskussion/57978-1511-1520/…
=> ich selber kann nur feststellen: die Sigma-Aldrich-Übernahme für €13Mrd - in Cash - am 22.9.2014 war ein Fehler.

Schon etwas älter von 2017-07:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/sigma-aldr…

=>
...Das Innovationsprojekt sei eng mit dem Geschäft verbunden gewesen, das Merck für die Genehmigung des Zukaufs verkaufen musste. Die Darmstädter hätten mittlerweile zugesagt, dem Käufer Honeywell die Lizenz für die betroffene Technologie zu überlassen. Dies sei jedoch erst mit Verzögerung geschehen und nur, weil die EU-Kommission auf das Projekt aufmerksam gemacht worden sei.

Nach Angaben von Merck handelt es sich dabei um eine Verpackungstechnologie, die von Sigma-Aldrich entwickelt wurde, als das Unternehmen 2015 von Merck übernommen wurde...



=> offensichtlich sind nicht nur die Wettbewerbsbehörden hinter's Licht (teilweise) geführt worden, sondern auch die Alt-Aktionäre.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.987.105 von faultcode am 09.02.18 17:50:07
Merck KGaA im Vgl. mit dem schnöden Laborlieferanten..
..Thermo Fisher Scientific (seit eben 22.9.2014):




..und: man braucht wohl Kohle:
05.09.2017
Verkauf von Consumer Health Care möglich Merck prüft Abspaltung von rezeptfreien Arzneien
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/merck-kgaa…


=> das MM sollte da mal mehr kritischen Journalismus machen. Da wo's in Wahrheit weh tut. Nicht immer nur Stories über Mutter-/Sohn-Schaeffler oder irgendwelche dt. FinTech-Buden...

Man nennt sich nun ernsthaft und keck: merckgroup - auch noch alles in bunt und Firlefanz-Schrift:
https://www.merckgroup.com/de/investors/reports-and-financia…

=> aber wo sind die News versteckt?

--> hier! https://www.merckgroup.com/de/news.html


=> nun heisst es auch: MilliporeSigma, cf. http://markets.businessinsider.com/news/stocks/Integrated-Pr…

=> wo wird diese Anlage eigentlich errichtet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.987.453 von faultcode am 09.02.18 18:16:03
Zitat von faultcode: ...und: man braucht wohl Kohle...

=> denn die schöne Kohle ist nun fast weg:


aus: https://www.gurufocus.com/stock/MKKGY

=> in den USA sind die Zinsen schon gestiegen, wenn 2019 der EURO-Raum nachziehen sollte.. :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.987.585 von faultcode am 09.02.18 18:23:07
Sigma-Aldrich in 3(!) Jahren immer noch nicht..
..integriert!

2017-09:
Vorstandschef Stefan Oschmann: "...wir sind zuversichtlich, unsere übergeordneten Ziele für 2018 zu erreichen. Wir wollen unsere Healthcare-Pipeline weiter erfolgreich entwickeln, Sigma-Aldrich abschließend in Life Science integrieren.."

aus: http://www.deraktionaer.de/aktie/merck-kgaa--gleich-dreimal-…


=> nun darf er seine (Mit-)Idee auch selber ausbaden:

Stefan Oschmann:
* Oschmann trat 2011 als Mitglied der Geschäftsleitung bei Merck ein und leitete bis Ende 2014 den Unternehmensbereich Healthcare
* danach verantwortete er als stellvertretender Vorsitzender und stellvertretender CEO unter anderem die Konzernstrategie
* Ende April 2016 übernahm er den Vorsitz der Geschäftsleitung
aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Oschmann
Merck & Co bricht klinische Studie mit Alzheimer-Medikament ab ("US-Merck")
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/merck-co-bricht-kl…

=>
...Der US-Pharmakonzern Merck & Co hat eine klinische Studie mit einem experimentellen Medikament gegen Alzheimer abgebrochen. Die Entscheidung zum Abbruch der Phase-III-Studie mit Verubecestat ist der jüngste Rückschlag bei der Suche der Pharmaindustrie nach einer besseren Behandlung der Hirnerkrankung.

Die Entscheidung fiel auf Empfehlung eines externen Datenüberwachungsausschusses. Dieser sei zu dem Schluss gekommen, es sei "unwahrscheinlich, dass ein positiver Nutzen/Risiko festgestellt werden kann, wenn die Studie fortgesetzt wird", teilte Merck & Co mit. Der Ausschuss habe bei einer Sicherheitsanalyse den Gesamtnutzen und die Risiken bewertet.

Der Konzern äußerte sich enttäuscht, kündigte aber an, neue Therapien zur Behandlung von Alzheimer und anderen neurodegenerativen Erkrankungen zu entwickeln. Die aktuell verfügbaren Behandlungen für Alzheimer können die Symptome lindern, aber nicht heilen. An der Demenz verursachenden Hirnstörung erkranken schätzungsweise Dutzende Millionen Menschen weltweit.

Im vergangenen Jahr hatte Merck schon einmal eine klinische Studie mit Verubecestat eingestellt, nachdem ein Ausschuss, der die Studie an mehr als 2.000 Patienten mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Erkrankung überwachte, zu dem Schluss kam, dass "praktisch keine Chance bestand, einen positiven klinischen Effekt zu finden". Die Studie untersuchte, ob Verubecestat im Vergleich zu einem Placebo den Rückgang der Kognition und des täglichen Funktionierens der Patienten verlangsamt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.987.453 von faultcode am 09.02.18 18:16:03
Merck senkt Preiserwartung bei Verkauf von OTC-Sparte
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/erwartungen-gesenk…

=> das ist immer so: suchen 2 denselben Ausgang, drückt das eben auf die Preise:

...
Ursprünglich hatte der DAX-Konzern einen Verkaufserlös von mindestens 4 Milliarden Euro angepeilt. Das entsprach dem Wert, auf den Analysten die Sparte mit rezeptfreien Medikamenten taxiert hatten. Wegen mehrerer ungünstiger Marktfaktoren werde sich die Merck KGaA aber notfalls mit weniger begnügen, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) unter Berufung auf Personen, die mit der Versteigerung vertraut sind.

Beeinträchtigt würden die Gespräche vor allem dadurch, dass auch der US-Konkurrent Pfizer sein Geschäft mit rezeptfreien Produkten zum Verkauf gestellt hat. Es gebe auch Schnittmengen in den Portefeuilles, war zu hören. Merck-CEO Stefan Oschmann hatte im November allerdings keine Konkurrenz durch die Pläne von Pfizer gesehen, weil die Geschäfte zu unterschiedlich seien.

Ein Unternehmenssprecher wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. "Wir sind weiterhin dabei, strategische Optionen zu prüfen", sagte er zu Dow Jones Newswires.

In der Auktion des Merck-Geschäfts (Nasivin, Cebion, Kohle-Compretten) sollen Interessenten dem Vernehmen nach im März verbindliche Offerten einreichen, schreibt die FAZ.



Zu: "Merck-CEO Stefan Oschmann hatte im November allerdings keine Konkurrenz durch die Pläne von Pfizer gesehen, weil die Geschäfte zu unterschiedlich seien."

=> heisst das im Umkehrschluss, dass der Merck-CEO Stefan Oschmann nicht so genau weiss, wie der Wettbewerb in den Geschäftsfeldern von Merck aussieht??


=> Merck KGaA, die "ProSieben" unter den deutschen Pharma-Unternehmen: :D

es wird nun dunkel hier:

(a) Consumer Health: immer noch kein Käufer -> 2018H1?
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/merck-will-im-1-ha…

=>
...Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA ist zuversichtlich, im ersten Halbjahr eine Entscheidung über die Zukunft seines Consumer-Health-Geschäftes treffen zu können. Der Konzern führe dazu derzeit "sehr interessante Gespräche", sagte Merck-CEO Stefan Oschmann auf der Bilanzpressekonferenz in Darmstadt. Ob diese am Ende auf einen Verkauf hinauslaufen dürften, wollte Oschmann nicht kommentieren. Neben einem kompletten oder teilweisen Verkauf prüft Merck auch strategische Partnerschaften für das Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten wie Nasenspray, Schmerzmittel oder Nahrungsergänzung.

Auch dazu, ob der DAX-Konzern mit strategischen oder Finanzinvestoren spreche, wollte sich Oschmann nicht äußern. Neben den rein finanziellen Aspekten eines möglichen Deals sei auch entscheidend, dass ein Käufer dem Unternehmensbereich eine gute Zukunft biete. "Wir sprechen mit den Leuten, die uns dabei helfen würden, diese Ziele zu erreichen", sagte Oschmann.

Anfang dieses Jahres erhielten die potentiellen Interessenten Zugang zu wesentlichen Informationen, unter anderem in einem Datenraum. Oschmann äußerte die Hoffnung, eine mögliche Transaktion bis Jahresende abschließen zu können. Ob das gelingt ist aber offenbar fraglich: Laut Geschäftsbericht ist eine Veräußerung des Consumer-Health-Geschäftes innerhalb dieses Jahres "nicht als höchstwahrscheinlich anzusehen"....


(b) erst 2019 besser?
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10350898-aktie-fo…
=>
...Der Umsatz habe die Markterwartung zwar weitgehend getroffen, schrieb Analyst Richard Vosser von der US-Bank JPMorgan. Der Gewinn je Aktie sei jedoch 5 Prozent schlechter als prognostiziert ausgefallen...

2017 musste der Konzern im Tagesgeschäft einen Ergebnisrückgang verkraften - auch im Jubiläumsjahr 2018 wird ein erneuter Dämpfer erwartet...

Das aus einer Darmstädter Apotheke hervorgegangenen Unternehmen leidet zunehmend unter negativen Währungseffekten. Im wichtigen Geschäft mit Flüssigkristallen, die etwa in Displays von Smartphones verwendet werden, macht zudem weiter Konkurrenz aus Asien dem Konzern Marktanteile streitig. Die anhaltenden Probleme durch den verschärften Wettbewerb bei den Flüssigkristallen schlugen sich im Geschäftsbereich Spezialmaterialien nieder. Die Sparte brauche mehr Zeit für eine Erholung, schrieb Analyst Vincent Meunier von der US-Bank Morgan Stanley. Der vorläufige Ausblick der Geschäftseinheit für das Jahr 2019 erscheine vorsichtiger als zuvor, was einige Anleger negativ aufgenommen haben könnten.

Laut Analyst Hugo Solvet vom Investmenthaus Bryan Garnier deuten zwar erste Indikationen von Merck für 2019 auf eine Erholung der Geschäfte insgesamt hin. Für eine Neubewertung der Aktien im Laufe dieses Jahres seien aber konkrete Zahlen notwendig...



=> Expansion Breakdown (noch unbestätigt) --> da werden weitere (zyklische) Tiefs kommen
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.024.477 von faultcode am 14.02.18 16:16:21
Merck & Co bricht klinische Studie mit Alzheimer-Medikament ab ("US-Merck")
Zitat von faultcode: https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/merck-co-bricht-kl…



Was hat das mit der Merck KGaA zu tun?


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