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Illumina



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...bin immer wieder beeindruckt, dass es für echte Stalwarts keine Threads gibt;

gestern zum ersten Mal drauf aufmerksam geworden.


Marktführer für DNA-Sequencing Maschinen.


Startposition gekauft, obwohl abstrus teuer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.274.640 von R-BgO am 22.11.18 09:39:01Gab es schon, aber wieder total eingeschlafen:

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1158286-41-50/na…

Ich hoffe auch, dass dann in diesen Thread Leben kommt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.276.203 von linkshaender am 22.11.18 12:01:12
richtig,
hatte es zuerst dort versucht, ist aber historisch;

denke, dieser wird nicht einschlafen, weil er nun in meiner Wiedervorlage-Automatik drin ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.274.640 von R-BgO am 22.11.18 09:39:01ah, ich hab im Hinterkopf irgendwo gedacht das gehört zu Roche - aber die dürften wie ich grad sehe mit der Übernahme gescheitert sein... vielleicht schaue ich mir das mal näher an.

technologisch hab ich nicht viel Ahnung, der technologische "Gegenspieler" bzw. Herausforderer wäre Oxford nanopore (noch privat, aber die gelistete IP Group hat neben anderen Kram einen größeren Anteil daran)

https://www.fiercebiotech.com/medtech/oxford-nanopore-raises…
Those years will cover the period in which PromethION, a high-throughput benchtop sequencing device dubbed the “Illumina killer,” becomes available beyond the handful of labs in an early access scheme. Those labs have achieved progressively better yields in recent months—and are still a long way from hitting the 150Gb per flowcell ONT claims it clears internally—but it remains to be seen whether the device can establish itself as a genuine rival to Illumina’s sequencers.

und wie ich auch gerade gesehen habe, Illumina ist gerade dabei sich einen 3. Wettbewerber einzuverleiben:
https://www.cnbc.com/2018/11/01/illumina-buys-pacific-biosci…
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.278.336 von haowenshan am 22.11.18 15:31:25Ja, der Übernahmeversuch scheiterte damals. Ich habe mich im Rahmen des Angebots aus dem Wert verabschiedet, hatte ich doch damit meine Verluste gerade wieder drin.

Mein zweiter Versuch startete ich dann später, bin aber wieder mit minimalem Gewinn ausgestiegen als pacific biosciences mit dem gleichen Szenario wie jetzt oxford nanopore als Schreckgespenst an die Wand gemalt wurde. Wenig später kam dann Illumina mit einer Neuankündigung raus, die auch eine deutliche Reduktion der Kosten versprach.

Dritter Versuch dann letztes Jahr, nur mit kleinem Geld, da ja zu dem Zeitpunkt auch abstrus teuer (und mangels Masse oder besser mangels Willen anderes dafür rauszuwerfen). Ärgert natürlich, dass ich nicht stärker rein bin.

Die pacific biosciences Übernahme wurde den auch mit einem Hüpfer im Abwärtstrend gefeiert. Ich schätze das Management als sehr clever ein und die aktuelle Position ist bei mir fest gesetzt mit der Hoffnung noch mal günstiger aufstocken zu können. Zusätzlich verspricht das Geschäftsfeld starkes Wachstum.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.278.639 von linkshaender am 22.11.18 16:04:13hast du einen Einblick in die unterscheidlichen Technologieansätze? (ich hab ein paar Anteile von Oxford nanopore über ip group - vielleicht sollte ich mir hier Gedanken machen; dass Illumina sich für PacBiosc entschieden hat gefällt mir weniger...)
Oxford nanopore zieht einen DNA Strang durch eine in eine Membran eingebettete Proteinpore und erfasst elektrische Signale
https://www.youtube.com/watch?v=E9-Rm5AoZGw
Pacific biosciences macht es komplementär und synthetiseirt DNA Stränge, die sie optisch erfassen
https://www.youtube.com/watch?v=WMZmG00uhwU&feature=youtu.be

Was macht eigentlich Illumina? die mussten (bis vor dem Kauf von Pacific biosciences) die DNA in kurze Stücke zerhacken und dann diese irgendwie analysieren?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.280.034 von haowenshan am 22.11.18 18:42:59Ich bin hier nicht vom Fach und kann die einzelnen Verfahren auch nicht beurteilen. Ich weiß auch nicht, welche Strategie mit dem Kauf verbunden ist und welche Vorteile daraus gezogen werden können. Die Übernahme ist ja noch recht frisch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.274.640 von R-BgO am 22.11.18 09:39:01
Sehr gut
Freue mich das das Unternehmen und ihre Produke vorgestellt und diskutiert werden.
Werde den Thread mit Informationen füttern. Ja bin Long hier investiert und bleibe es auch !

Oberkassel
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.280.661 von Oberkassel am 22.11.18 20:21:02naja, bei Gelegenheit würde ich mich auch über Meinungen zu

Bionano Genomics, Inc.
https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1411690/000119312518…

freuen.

sind vor kurzem an der Börse, haben eine Technologie entwickelt um das DNA Knäuel zu strecken und dann irgendwie abzulesen, weiß nicht, ob deren Technologie mal obsolet wird....

Nearly all genome sequencing, including next-generation sequencing, uses a method called sequencing by synthesis. Sequencing by synthesis is an in-vitro process for synthesizing a copy of DNA, one base at a time in a way that makes it possible to measure the identity of each base as it is incorporated into the growing DNA copy. The read lengths typical for next-generation sequencing are often too short to determine the right location and orientation of a reading frame in the genome because many of the reads from one chromosome are identical to reads from either another chromosome or even another location on the same chromosome. These short lengths disconnect and destroy most of the structural information of the original genome and make next-generation sequencing unable to reliably detect genomic variations larger than a few hundred base pairs.

The recognition of the need for greater lengths of sequence reads to determine genome structure, birthed the so-called long-read sequencing submarket. Because of the need for long-read sequencing, Pacific Biosciences of California developed a system that uses another alternative form of sequencing by synthesis, while Oxford Nanopore Technologies developed a system that uses nanopore technology. These systems provide users with average read lengths in the tens of thousands of base pairs. However, these read lengths have proven not to be long enough to reliably and comprehensively detect structural variations. Pacific Biosciences’ polymerases cannot regularly produce reads that are the necessary hundreds of thousands of base pairs in length. In addition, Oxford Nanopore’s system has difficulty reliably feeding molecules that are, on average, hundreds of thousands of base pairs in length through each nanopore. The time and cost of providing a comprehensive whole genome analysis of a patient in a clinical setting is prohibitive when using these longer-read technologies.


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