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ETFs in Euro



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Hallo ihr, habe da eine generelle Frage zu ETFs, die man in Euro angelegt hat.
Ich dachte mir ursprünglich, daß das bequemer sei, wenn es um Auszahlung und steuerliche Verrechnung geht, und das ist es auch, aber: wenn es nun doch so kommt, daß der Euro kaputtgeht..meine bange Frage ist:

1. Sind meine ETFs dann auch hinüber oder werden sie dann eben nur in einer anderen Währung behandelt ? Weil eigentlich hab ich ja den ETF gekauft, das ist ja der eigentliche Wert und nicht die Währung, die ist ja nur das Medium, oder ?

2. Falls es doch so wäre daß meine ETFs im Eurocrash-falle auch kaputt gehen, kann an das irgendwie noch umwandeln im Depot oder müsste ich die verkaufen und eben dann nochmal in Dollar oder SF kaufen ?

Bin dankbar für Infos.
Wenn der Euro kaputt geht, bekommst Du für Deine ETF ein paar Lebensmittelmarken als Entschädigung.

Wahrscheinlich dann schon mit Bildchen von der Leyen.


glaub mit, wenn der Euro nix mehr wert ist, dann haben wir alle ganz andere Probleme als

wertlose ETFs.....
Ich bin kein Abfischer sondern ich möchte die ETF auch durch eine Krise halten, also wäre es mir egal wenn die ETF zeitweise im Wert sinken. Es geht eher ums technische, ob trotz Eurokaputtgehe ich die ETFs trotzdem noch behalten kann ob sie dann eben in einer anderen Währung ge- und behandelt werden.
Ist jetzt vielleicht verständlicher.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.008.353 von RalfTm am 12.07.19 00:43:15Wahrscheinlich wird Dir hier niemand das Procedere deiner gefürchteten Währungsreform und die Konsequenzen für deine ETFs im Detail erläutern können.

Aber da Du über die ETFs Firmenanteile hälst (keine Swapbasierten ETFs vorausgesetzt) bleibst Du an den Firmen ja auch beteiligt.
Wie ist denn überhaupt die Währungsstruktur in deinen ETFs? Wenn dort überwiegend USD Firmen drin sind, wird sich ja nichts ändern.

Und auch die in Euro notierende Firmen haben noch ihren Wert.

Mit welchem Szenario rechnest Du denn jetzt genau? Woher kommt der Crash - Inflation im Euroraum?
Zusammenbruch aller Staaten?
Währungsreform?
Politische Instabilität?

Wenn Du also mit dem schlimmsten rechnest, dann investiere am besten gleich außerhalb Europas.

(USA, Schweiz, etc....)

Schon erstaunlich wieviele Gedanken sich hier gemacht werden....
Naja , das mit dem Gedanken machen..da hängt ja mein alles bißchen Pinunse dran, mein Kleinerspartes ;)

Also ich hab momentan hauptsächlich NASDAQ100 und MSCI World und die sind beide in US-Dollar, zusätzlich investiere ich noch in 2 chinesische ETFs, den Deka MSCI China UCITS( ist in Hongkong dollar) und den Harvest CSI300 UCITS, der ist wieder in US dollar.

Und womit ich rechne..also Zusammenbruch aller Staaten finde ich recht unwahrscheinlich, dazu sind sie zu gierig, aber Hyperinflation, Währungsreform und politische Instabilität bis zu in manchen Ländern Bürgerkrieg halte ich für möglich, hauptsächlich wegen den verschiedenen ethnischen Gruppierungen, weil es mit deren Alimentierung nicht mehr so hinhaut.
Finde das Szenario von Markus Krall sehr überzeugend, kennst ja sicher.

Details sind mir nicht so wichtig, wollte nur nicht daß meine geliebten ETFs plötzlich aufhören zu existieren, weil ich versehentlich in eine aussterbende Währung investiert habe aber das habe ich ja gar nicht, ist ja nur die Auszahlwährung, der Euro, sozusagen.
War vielleicht nicht sehr rational die Befürchtung aber wenn man sich kaum auskennt...
hab vorhin ein Video ansehen müssen, wie man bei meiner Bank einen ETF ändert -.-
Möcht noch Russland mit reinnehmen und lasse evtl. den MSCI World raus.

Was meinst du mit außerhalb Europas investieren ? So wie ichs schon habe, diese nichteuropäischen ETFs ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.010.924 von RalfTm am 12.07.19 11:09:30Nein, das habe ich nicht gelesen.

Ich muss zugeben, dass ich mich mit den ganzen düsteren Prognosen für die Zukunft nicht beschäftige.
Sicherlich macht es Sinn sein Vermögen breiter zu streuen und nicht alles in einen Korb zu packen.
Das mache ich auch.
Aber wenn ich davon ausgehe, dass alles den Bach herunter geht, wo soll denn da Geld auch noch hin.
Dann dürfte ich keine Immobilien mehr besitzen (zumindest nicht in Deutschland) und am Ende bist du auch nie davor gefeit, was der Staat sich alles ausdenken kann, wenn er wirklich eine Umverteilung möchte oder einen Schnitt.

Da ist es dann wahrscheinlich egal, welche ETFs oder Anlagen du besitzt.

Mich mit solchen düsteren Vorstellungen zu beschäftigen, würde mir nur den Tag verderben.. :-)


Deine ETFs sind doch überwiegend schon im Dollar Raum beziehungsweise im Ausland angelegt.
So gesehen bist du doch schon ziemlich Euro unabhängig.

Ich bin da allerdings auch der falsche Ansprechpartner für die Vorbereitung für solche Szenarien .
Vielleicht kann sich lieber ein anderer mal dazu äußern.
So düster sind die Prognosen nicht, also Leute wie Dirk Müller oder auch Markus Krall geben gern Tips wie man durch die Krise kommt und sehen die auch durchaus als Chance, aber sie sind auch verdammt informativ, also kann so nur mal empfehlen, sich evtl. doch einen Vortrag von Krall anzusehen, ist sehr viel Hintergrundwissen dabei(er hat irgendwie lange Jahre Software für die großen Banken geschrieben) und alles außer düster:



Wie du sagst, sollte man streuen und zum Zeitpunkt der Krise, wenn alles im Keller ist, schön die Großen einkaufen, und wenn sie sich dann erholen hat man ein gutes Geschäft gemacht. Nicht daß ich so viel Kapital hätte;)


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