27 Jahre Spekulant - Wie ich dreimal ein Vermögen machte und es zweimal verlor !!! Fortsetzung - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 64.101.102 von professordeluxe am 20.06.20 11:31:52Ja, so etwas ist mir in dieser Größenordnung noch nie passiert.
Bei Wirecard muss man eigentlich nur noch entscheiden bei welcher Kanzlei man seine Daten für die Sammelklage im Formular einträgt.
Hallo,
es läuft alles eigentlich gut. Der Ölpreis liegt recht stabil oberhalb 40$. Damit sind die schlimmsten Einbrüche bei den großen Ölgesellschaften vorbei, aber die noch kommende Berichtssaison wird heftig werden.
Die Erwartung einer Dividendensenkung bei BP stört mich, besonders ungeschickt fand ich aber die Dividendenerhöhung im letzten Quartal.
Die US-Förderung geht nur minimal zurück. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Bohrungen weiter und ist jetzt geviertelt gegenüber dem Jahresanfang. Aber die meisten Förderer sind verschuldet, neues Geld kommt zur Zeit nicht und damit ist höchste Zurückhaltung logisch.
Viele der Gesellschaften haben Rohöl auf Termin verkauft. Bei den Gesellschaften, wo ich das sehen konnte, war bis zum dritten und abnehmend zum vierten Quartal zu noch hohen Preisen verkauft. Dadurch bekommen sie zur Zeit noch hohe Erlöse und verdienen gut. Aber neue Terminverkäufe fehlen, denn zu 25 - 40$ wird nicht auf Termin 2021 verkauft, sondern auf höhere Preise gehofft.
Sollte der Ölpreis nicht zu schnell wieder auf deutlich über 50$ steigen, werden sie nicht mehr kostendeckend arbeiten können. Und schon gar nicht neue Bohrungen starten. Weitere Konkurse werden kommen. Aber Konkurse bedeuten nicht unbedingt weniger Öl, denn die Konkursmasse kann gekauft werden und damit zu geringeren Kosten die Produktion neu gestartet werden. Doch Konkurse führen zu einem Vertrauensverlust von Banken und Anlegern, die neue Projekte unfinanzierbar werden lassen.
Unabhängig von dem Preis wird die Fördermenge auf jeden Fall stärker zurückgehen, denn die Quellen sind schneller als konventionelle Bohrungen erschöpft bzw. weniger ergiebig.

Auch die großen Gesellschaften haben die klassische Ölsuche stark reduziert.

Ich bleibe für den Ölpreis und die großen Ölgesellschaften optimistisch
Jörn Düßmann
Hallo,
über Wirecard schreibe ich nicht mehr viel. Ich bin mit den letzten Aktien bei 48€ rausgekommen, aber es ging alles so schnell. Ich werde aber prüfen, ob ich mich einer Klage wegen des Verlustes anschließe. Ich hatte mit sehr vielen Dingen gerechnet, aber das wirklich keinerlei Konten bestehen, hatte ich nie erwartet. Was hat der Wirtschaftsprüfer all die Jahre getan? Und ich hatte (naiv) mit einer Prüfung durch die BaFin in Kernbereichen gesetzt. Probleme ja, aber nie in diesem Ausmaß.

Zu der neuerlichen Infektionswelle in den USA ist mir vor allem die geringe Sterblichkeit (in %0) aufgefallen. Es scheinen doch inzwischen erhebliche Fortschritte bei der Behandlung Schwerstkranker gemacht worden zu sein. Das ist sehr erfreulich.
Mit einem zweiten massivem Runterfahren rechne ich nicht.

Diesen Beitrag poste ich aber, denn DEGIRO ändert die Risikoklassen erneut, diesmal in Richtung vor der Seuche. Sehr gut.

Bei TUI ärgert mich, daß die Regierung die Türkei nicht von der Risikoliste nimmt. Die dortigen touristischen Vorsorgen bis hin zur TüV-Prufung von Sicherheitskonzepten gefallen mir, es dürfte überwiegend um Probleme mit der Regierung gehen, die auf dem Rücken der Reisekonzerne ausgetragen werden.

Weiter optimistisch, aber auch genervt
Jörn Düßmann
ich habe auch mit Wirecard geliebäugelt ... hinterher ist man immer schlauer.

Damals habe ich auch gesagt, das ich Ackerman auch meine Brieftasche anvertrauen würde. Heute würde ich der Deutschen Bank bzw. Ackermann auch sowas nicht mehr anvertrauen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.706.792 von professordeluxe am 16.05.20 14:35:44
Zitat von professordeluxe:
Zitat von barbarossa2: Hallo,
bei Wirecard nutzte ich die etwas erhöhten Preise zu einem Teilausstieg und leider einer Verlustrealisierung. Über die neuen Untersuchungen der BaFin bin ich entsetzt, halte sie aber für richtig.
Mehr werde ich nicht verkaufen, denn wie bereits geschrieben, die Hauptkunden sind nicht erfunden.

Freude macht die Ölpreisentwicklung. Die US-Bohrungen sind jetzt auf 292 gefallen von mehr als 800 im Januar. https://www.investing.com/economic-calendar/baker-hughes-u.s…
Gleichzeitig steigt der Ölverbrauch. Gestern haben wir in Bremen im Stau gestanden, und ich habe mich erstmals darüber gefreut.

Ryanair will seinen Flugbetrieb ab 1. Juli auf 40 Prozent (ca. 1.000) der regulären Flüge wieder hochfahren, zur Zeit sind es nur 30 Flüge pro Tag. Auch gut für den Ölverbrauch und Jobs, die Umwelt muß jetzt wieder leiden.
Auch die letzten Aussagen von TUI übers Reisen und auch eine vernünftige Planung für Kreuzfahrten (mehr Seetage, anfangs weniger Passagiere) gefallen mir. Die Flugziele sind noch wenige, aber ab Ende Mai auf der TUI-Seite buchbar. Sollte es Last-Minute Angebote geben, werden wir auf jeden Fall buchen und helfen, die Plätze zu füllen. Aber zur Zeit sind die Preise eher über dem Vorjahresniveau (subjektiver Eindruck) und es würde mich freuen, wenn kräftig gebucht würde.

Gleichzeitig verstärkt sich der Druck der Hotels, Restaurants und Angestellten, wieder Tourismus zuzulassen.

Gute Aussichten
Jörn Düßmann


Du bist ein Mann mitgroßer Erfahrung. Ich selbst bin hier auch seit 1999 aktiv.

Eines geht mir nicht in den Kopf.

Wie kannst Du in ein Unternehmen wie Wirecard investieren, die nur durch tricksen, täuschen, tarnen auffallen. Würdest Du von deren CEO einen Gebrauchtwagen kaufen? Dieses Unternehmen erinnert an den Neuen Markt. Ich halte mich von so etwas fern.


Hoffe, Du hast durch Wirecard nicht all zu sehr Schiffbruch erlitten.

Meine Worte von Mitte Mai haben sich leider bewahrheitet.

Posting Mai im Wortlaut:
Du bist ein Mann mitgroßer Erfahrung. Ich selbst bin hier auch seit 1999 aktiv. Eines geht mir nicht in den Kopf. Wie kannst Du in ein Unternehmen wie Wirecard investieren, die nur durch tricksen, täuschen, tarnen auffallen. Würdest Du von deren CEO einen Gebrauchtwagen kaufen? Dieses Unternehmen erinnert an den Neuen Markt. Ich halte mich von so etwas fern.
Moin professordeluxe ,
ich habe natürlich das Traden im Auge. Im Wikifolio hatte ich einige TUI am 26.05.2020 zu 4,712 verkauft. Der Kurs erschien mir für geeignet, wieder billiger zurückkaufen zu können. Dann am 27.05. weitere zu 5,852. Zumindest der zweite Rückkauf lohnte.
Aber zum Glück hatte ich privat nichts gemacht, denn nach Kursen von unter 3€ erschienen mir bereits 4,7€ gut.
Wenn eine Aktie ein so starkes Potential hat, ist nie sicher, wo sie konsolidiert.

Feuersteinz sieht die Probleme richtig, da werden unschöne Bilder kommen und mit Sicherheit Tote und Neuinfektionen. Aber die Deutschen (Reiseweltmeister) reisten nach Terroranschlägen etc. wieder. Und es müssen nicht so viele wie im Vorjahr werden. Ostern und das ganze Frühjahr fehlte, viele Fernziele sind weiter nur beschränkt möglich und TUI ist in den jetzt erlaubten Zielen besonders stark aufgestellt.
Ausserdem bucht TUI auch viele konzernfremde Hotels. Das kann jetzt verringert werden und die wenigeren Gäste nur in konzerneigenen Anlagen untergebracht werden.
Zu "... Hotelbuffets in Malloca mit versteckter Wackelkamera ...": TUI wird verstärkt Menüwahl am Tisch anbieten, viele Tische werden leer bleiben und der Konzern hat sehr viele Selbstversorger Bungalows, wo solche Probleme nicht entstehen können.
Auch der Flug wird recht sicher werden durch die Lüftungssysteme, Masken und kein Essen (was wiederum spart). Die Kosten werden ein wenig durch den geringeren Kerosinpreis aufgefangen werden.

ich bleibe optimistisch und reisebereit
Jörn Düßmann
Von TUI bin ich nicht überzeugt. OK vielleicht, wenn die Aktie komplett ausgebombt ist, ist sie heute aber nicht. Wenn ich mich in meinem Umfeld umhöre habe zu viele Panik. Da kann es 0 Infektionen geben im Landkreis die letzten Wochen und alle sind glücklich, dass sie mit Maske herumlaufen dürfen.
Ich glaube, dass die Tourismusfirmen an eine schnelle Rückkehr des Geschäfts glauben was so nicht eintreten wird und was lange die Gewinne drücken wird.

Ich stelle mir schon die ganzen Fernsehdokus vor in denen Hotelbuffets in Malloca mit versteckter Wackelkamera gefilmt werden und der Kommentator dringend warnt sich in Hygiene-Todesgefahr zu begeben. Da läuft dann keine ins Reisebüro und sagt, da wolle sie hin. Lieber auf dem Sofa sitzen bleiben.

Öl ist konstruktiver: Beim derzeitigen Preis haben die Fracker nach wie vor Probleme. Der internationale Ölhandel wird davon eher profitieren wenngleich die Gewinne nicht in den Himmel wachsen werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.817.013 von barbarossa2 am 27.05.20 11:32:42
Zitat von barbarossa2: Hallo,
TUI läuft unglaublich und auch eine fällige kleine Konsolidierung nach über 50%!!! in 3!!! Tagen wäre normal. Auch das Kursziel 6€ der Commerzbank und die aktuelle Einstufung auf "hold" spielt für mich keine Rolle. Alle älteren und niedrigeren Bewertungen berücksichtigen die jetzt mögliche (Teil-)Sommerurlaubsmöglichkeit nicht.

Aus Bayern kommen mahnende Stimmen, der CSU-Chef Markus Söder möchte wohl nur den Urlaub in Bayern und an der See, damit dort gut verdient wird. Sein Plan mag verständlich sein, wird aber scheitern, wenn die südlichen Reiseländer vernünftige Konzepte vorlegen. Und das werden sie im eigenen Interesse tun.

Weiter so
Jörn Düßmann


Hallo Jörn,

traden schließt Du für Dich aus? Gerade bei TUI, um dann günstiger wieder einzusteigen? Birgt halt auch immer die Gefahr, dass einem der Kurs dann wegrennt.

VG Prof.
Hallo,
TUI läuft unglaublich und auch eine fällige kleine Konsolidierung nach über 50%!!! in 3!!! Tagen wäre normal. Auch das Kursziel 6€ der Commerzbank und die aktuelle Einstufung auf "hold" spielt für mich keine Rolle. Alle älteren und niedrigeren Bewertungen berücksichtigen die jetzt mögliche (Teil-)Sommerurlaubsmöglichkeit nicht.

Aus Bayern kommen mahnende Stimmen, der CSU-Chef Markus Söder möchte wohl nur den Urlaub in Bayern und an der See, damit dort gut verdient wird. Sein Plan mag verständlich sein, wird aber scheitern, wenn die südlichen Reiseländer vernünftige Konzepte vorlegen. Und das werden sie im eigenen Interesse tun.

Weiter so
Jörn Düßmann
Hallo, ich habe eben bei ideas-news.de einen schönen Beitrag gefunden:
"Energie: Probleme des US-Schieferölsektors unterstützen den Ölpreis
Die Ölpreise setzen ihren Höhenflug nach dem kurzen Rücksetzer am Freitag wieder fort. Der WTI-Ölpreis handelt dabei heute Morgen mit 34,5 USD je Barrel nahe eines Zehnwochenhochs. Wir haben zuletzt mehrmals darauf hingewiesen, dass sich bei den aktuellen Preisen einige neue Schieferölprojekte schon wieder rentieren dürfte. Doch ob der jüngste Preisanstieg dem US-Schieferölsektor schon kurzfristig entscheidend helfen wird, ist fraglich. Zu groß scheinen dessen Finanzierungsschwierigkeiten, wobei nach Einschätzung des Researchunternehmens Rystad Energy der Abschreibungsbedarf bei führenden Unternehmen aktuell knapp 40 Mrd. USD betragen dürfte. Bis zu 250 Unternehmen aus dem Sektor könnten daher laut Rystad bis Ende 2021 in Insolvenz getrieben werden, wenn sich die Ölpreise nicht weiter erholen. Nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch ist das Volumen von Bonds der US-Energiefirmen mit Ramsch-Status zuletzt auf 108 Mrd. USD gestiegen (von 68 Mrd. USD im Vorjahr). Daher dürfte die Reaktion der Schieferölunternehmen auf den jüngsten Preisanstieg kurzfristig nur verhalten ausfallen denn die Exploration, die Erschließung und die Inbetriebnahme von Ölvorkommen erfordern Anlauffinanzierung. Und ohne neue Exploration, keine Schieferölproduktion! Denn die hohen Erschöpfungsraten der Schieferölvorkommen führen dazu, dass laut IHS Markit lediglich 20% des für dieses Jahr erwarteten Produktionsrückgangs in den USA wegen der freiwilligen Schließung bestehender Projekte kommt, während der Rest aus den Stornierungen geplanter Erschließungen stammt. Der spezialisierte Analysedienst ShareProfile Analytics erwartet, dass die US-Schieferölproduktion um mehr als ein Drittel auf unter 5 Mio. Barrel täglich fallen könnte, wenn sich die Exploration nicht in Kürze erholt. Die Kollateralschäden des Preiskriegs der OPEC und Russlands sowie des massiven coronabedingten Preisrutsches im April in der US-Schieferölindustrie scheinen also groß und nachhaltig. Das dürfte insbesondere den WTI-Ölpreis weiter unterstützen."


Und zu TUI fällt mir nur ein: Endlich!

Reisefertig
Jörn Düßmann
Hallo oder Auweia,
der Ölpreis steigt und auf Lynx sprach der Charttechniker von einer möglicherweise kommenden umgekehrten Kopf-Schulter-Formation. Als Folge deutlich steigende Kurse.
Und da kommt mein "Auweia": Ein jetzt schnell höherer Ölpreis würde manchen Fracking-Produzenten retten, was mir nicht gefiele. Mir würden im nächsten Jahr steigende Ölpreise wegen einer Unterversorgung eines normalen Marktes viel besser gefallen. Dann hätte es auch die Frackingindustrie viel schwerer, nach längerer Zeit wieder neu zu beginnen.
Ich habe dabei auch noch einen Hintergedanken. Wenn das Gas-Fracking gleichzeitig fällt, könnte der US-Druck auf Gazprom bzw. Nord Stream 2 mangels überquellenden Gases nachlassen.

Auf jeden Fall gefällt mir der moderat steigende Ölpreis. wenn ich aus dem Fenster sehe, sind tagsüber die Hälfte der Parkplätze frei - die Leute sind wieder unterwegs. Wir sind Ende März nach Deutschland/Bremen zurückgekommen, der Anblick ist neu für uns. ich hätte nie gedacht, mich über steigenden Flugverkehr zu freuen, aber jetzt ist alles anders.

Bei TUI ist der Kurs endlich auf dem richtigen Weg, ich werde dabeibleiben bis zum ersten Teilverkauf bei 7€, der Rest soll eine Bestandsposition bleiben. Ich habe viel billig zugekauft, die Dividendenrendite wird erfreulich sein,
vG Jörn Düßmann
Hallo,
bei TUI scheiden sich die Geister. Ich halte Sommerurlaub für möglich, wenn auch stark begrenzt.
Ganz anders beurteilt Moodys die Lage, selbst nach geöffneten Grenzen, weiterhin kritisch: "Der Tourismus werde auch nach der Lockerung der Reisebeschränkungen darniederliegen, weil Kunden aus Gesundheitsgründen für mehrere Quartale zögerten zu reisen." so DER Aktionär.
Ich glaube, Moodys unterschätzt die Reiselust der deutschen Reisenden. Ausserdem haben auch viel weniger Deutsche so viel Kaufkraft eingebüßt wie z.B. US-Angestellte. Wesentlicher Kunde von TUI ist der abgesicherte Rentner, der keinerlei Einbußen hatte, aber viel Geld in diesen Monaten sparte, kein Restaurantbesuch, monatelang keine Reise etc. Da wird bei vielen das Geld locker sitzen, wenn der Urlaub sicher erscheint, Abstände eingehalten werden, kein Buffett etc.
Auch wenn damit bis zu einer Impfmöglichkeit nicht viel Geld verdient oder Verluste gemacht werden, sehe ich keine existenzbedrohende Krise kommen.
Weiter so
Jörn Düßmann
Hallo,
heute finden weitere Gespräche über Reisefreiheiten und den Sommerurlaub statt. Ich hatte mit der zügigen Öffnung gerechnet, da der Druck der Hotels/Restaurants/Fluglinien/Veranstalter/Arbeitnehmer etc. zu hoch wird und zugleich immer mehr Menschen vom Lockdown genervt sind und das Vertrauen in die Entscheidungen der Regierungen sinkt.
Und in Bremen wird der erste Linienflug seit langer Zeit erwartet, Lufthansa von/nach München.

Das entspricht endlich wieder meinem Szenario, denn mit einem so langen Herunterfahren der Länder hatte ich nicht gerechnet. Insbesondere in der Zeit unseres Überwinterns in Thailand (Okt.-28.3.) hatte ich die Situation auch wegen der Pressemitteilungen völlig falsch eingeschätzt.

Jetzt wird wieder Sommerurlaub für möglich gehalten, TUI freut es und auch der Ölverbrauch steigt wieder.

Zu Wirecard sehe ich im Vordergrund das Wachstum, die hohe Beteiligung von US-Banken (wo ich entsprechenden Sachverstand vermute) und sehe den Chef sehr kritisch, aber er liefert seit Jahren die Umsatzzuwächse. Ich bleibe jetzt dabei.

Weiter so
Jörn Düßmann
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.706.792 von professordeluxe am 16.05.20 14:35:44komm die Wirecard Aktie ist die akt. meistdiskutierte dt. Aktie und die Positionen driften sehr weit auseinander. Von Shortern die Null als Ziel sehen und auf der anderen Seite stehen die Fundamentals mit Kurszielen im vierstelligen Bereich.

Sowas nennt man Börse. Damals hat auch jeder Ackermann vertraut, wenn man ehrlich ist. So und jetzt wo dieser nicht mehr an Board ist, was machen die CEO´s????

Ein CEO mit Vision und Ehrgeiz ist doch besser als CEO´s und Member of Board die eine AG nur verwalten und weiter nichts.
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.646.600 von barbarossa2 am 12.05.20 14:19:52
Zitat von barbarossa2: Hallo,
bei Wirecard nutzte ich die etwas erhöhten Preise zu einem Teilausstieg und leider einer Verlustrealisierung. Über die neuen Untersuchungen der BaFin bin ich entsetzt, halte sie aber für richtig.
Mehr werde ich nicht verkaufen, denn wie bereits geschrieben, die Hauptkunden sind nicht erfunden.

Freude macht die Ölpreisentwicklung. Die US-Bohrungen sind jetzt auf 292 gefallen von mehr als 800 im Januar. https://www.investing.com/economic-calendar/baker-hughes-u.s…
Gleichzeitig steigt der Ölverbrauch. Gestern haben wir in Bremen im Stau gestanden, und ich habe mich erstmals darüber gefreut.

Ryanair will seinen Flugbetrieb ab 1. Juli auf 40 Prozent (ca. 1.000) der regulären Flüge wieder hochfahren, zur Zeit sind es nur 30 Flüge pro Tag. Auch gut für den Ölverbrauch und Jobs, die Umwelt muß jetzt wieder leiden.
Auch die letzten Aussagen von TUI übers Reisen und auch eine vernünftige Planung für Kreuzfahrten (mehr Seetage, anfangs weniger Passagiere) gefallen mir. Die Flugziele sind noch wenige, aber ab Ende Mai auf der TUI-Seite buchbar. Sollte es Last-Minute Angebote geben, werden wir auf jeden Fall buchen und helfen, die Plätze zu füllen. Aber zur Zeit sind die Preise eher über dem Vorjahresniveau (subjektiver Eindruck) und es würde mich freuen, wenn kräftig gebucht würde.

Gleichzeitig verstärkt sich der Druck der Hotels, Restaurants und Angestellten, wieder Tourismus zuzulassen.

Gute Aussichten
Jörn Düßmann


Du bist ein Mann mitgroßer Erfahrung. Ich selbst bin hier auch seit 1999 aktiv.

Eines geht mir nicht in den Kopf.

Wie kannst Du in ein Unternehmen wie Wirecard investieren, die nur durch tricksen, täuschen, tarnen auffallen. Würdest Du von deren CEO einen Gebrauchtwagen kaufen? Dieses Unternehmen erinnert an den Neuen Markt. Ich halte mich von so etwas fern.
Hallo, zwei Beiträge so kurz nacheinander, aber:

"Deutsche buchen offenbar wieder Urlaub
Die Aussicht auf Lockerungen von Reisebeschränkungen beschert den Reiseanbietern deutlich gestiegene Buchungszahlen für den kommenden Sommer. Deutsche Kunden buchten in den vergangenen Tagen mehr als doppelt so viele Urlaubstage wie zur Vorjahreszeit, wie eine Auswertung des touristischen Vertriebsdienstleisters DS Destination Solutions für die "Wirtschaftswoche" am Donnerstag zeigte. Demnach lag die Zahl im April noch bis zu 90 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Den "größten Run" verzeichnete das Tochterunternehmen des Kölner Touristikunternehmens HRS, das auch die Angebote anderer Reiseanbieter bündelt, demnach bei Ferienwohnungen an der deutschen Küste. Urlauber wollten dort im Schnitt außerdem länger bleiben als früher. Auch Kreuzfahrtreedereien erlebten einen Aufschwung. Hotels dagegen seien derzeit insgesamt etwas weniger gefragt, mit Ausnahme von Häusern großer Hotelketten, die mit strengen Hygienekonzepten werben."

habe ich eben bei T-Online.de gelesen.

Aus meiner Zeit als Reisebüroinhaber erinnere ich mich, nichts hat Deutsche für längere Zeit vom Reisen abgehalten. Keine Bombenanschläge, Krankheiten oder andere persönliche Bedrohungen. Viel entscheidender war der Preis. Ich hoffe sehr, diesmal wird nicht anders reagiert. Aber auch dieser Artikel stimmt optimistisch, auch wenn unser Reisebüro an der Ecke noch geschlossen ist
Jörn Düßmann
Hallo,
zumindest der Ölpreis legt heute zu, Brent, WTI und Heizöl.

Das Bild kommt von:
https://www.petrorigs.com/?gclid=EAIaIQobChMIhuD1xbqz6QIVhAaLCh0cVQQLEAEYASAAEgJ-U_D_BwE


und wird auf der Seite von: "Microsoft News" neben vielen anderen Reklamen gepostet.

Es sind Verkaufsangebote für die Ölsuche, vom Bohrturm über den LKW zur Unterkunft. Aber keine Öltransporter, die sind wohl alle voll und werden noch gebraucht. Viele Angebote in Auktionsform, aber ohne bisherige Gebote.

Die Ölgesellschaften profitieren noch immer nicht, leider
Jörn Düßmann
Hallo,
bei Wirecard nutzte ich die etwas erhöhten Preise zu einem Teilausstieg und leider einer Verlustrealisierung. Über die neuen Untersuchungen der BaFin bin ich entsetzt, halte sie aber für richtig.
Mehr werde ich nicht verkaufen, denn wie bereits geschrieben, die Hauptkunden sind nicht erfunden.

Freude macht die Ölpreisentwicklung. Die US-Bohrungen sind jetzt auf 292 gefallen von mehr als 800 im Januar. https://www.investing.com/economic-calendar/baker-hughes-u.s…
Gleichzeitig steigt der Ölverbrauch. Gestern haben wir in Bremen im Stau gestanden, und ich habe mich erstmals darüber gefreut.

Ryanair will seinen Flugbetrieb ab 1. Juli auf 40 Prozent (ca. 1.000) der regulären Flüge wieder hochfahren, zur Zeit sind es nur 30 Flüge pro Tag. Auch gut für den Ölverbrauch und Jobs, die Umwelt muß jetzt wieder leiden.
Auch die letzten Aussagen von TUI übers Reisen und auch eine vernünftige Planung für Kreuzfahrten (mehr Seetage, anfangs weniger Passagiere) gefallen mir. Die Flugziele sind noch wenige, aber ab Ende Mai auf der TUI-Seite buchbar. Sollte es Last-Minute Angebote geben, werden wir auf jeden Fall buchen und helfen, die Plätze zu füllen. Aber zur Zeit sind die Preise eher über dem Vorjahresniveau (subjektiver Eindruck) und es würde mich freuen, wenn kräftig gebucht würde.

Gleichzeitig verstärkt sich der Druck der Hotels, Restaurants und Angestellten, wieder Tourismus zuzulassen.

Gute Aussichten
Jörn Düßmann
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.536.774 von barbarossa2 am 02.05.20 11:09:48Ich empfehle "Planet der Affen", da kommst du ins Grübeln wg. Gegenwartsbezug (Pandemie, Tierversuche usw.).

Mal bzgl. Wirecard - kommt das Vertrauen wie bisher immer zurück? Und wenn nein, warum nicht?
Hallo,
"Wirecard billig ?" stimmt natürlich. Wenn alle die gleiche Meinung hätten, wäre ein großer Teil des Börsenhandels hinfällig.

Boeing hat am Kapitalmarkt 25 Milliarden USD (23 Milliarden Euro) mit der Ausgabe von Anleihen bei Investoren eingesammelt. Und es sei derzeit nicht geplant, sich um zusätzliche Finanzierungen zu bemühen – auch nicht um Staatshilfen. Ich finde, das ist für TUI hervorragend. Ich befürchtete, der Staat würde vielleicht in Entschädigungen wegen des Ausfalls der Boeing 737 Max hineinreden.

Remdesivir hat alle Zulassungshürden übersprungen, so viele Medien. Die Freigabe sei „in Lichtgeschwindigkeit“ geschehen, so FDA-Chef Stephen Hahn. Und Trump freut sich.
Das Medikament wurde für Ebola- und Marburgvirusinfektionen entwickelt, muß also den notwendigen Freigabeprozess bereits durchlaufen haben. Würden keinerlei Tests über längere Dauer gemacht, hätte ich einige Sorgen. Es muß ja nicht gleich wie "I Am Legend" ausgehen, aber … Gut, dass der Film zur Zeit nicht gezeigt wird, denn die Zombies durch Medikamentnebenwirkungen könnte manche Zuschauer doch ängstigen.
Auf jeden Fall scheint Remdesivir die Gesundung zu beschleunigen und ist daher schon mal gut. Krankenhäuser werden entlastet und viele werden sich etwas sicherer fühlen.
Ein schönes WE
Jörn Düßmann
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.513.302 von barbarossa2 am 30.04.20 10:52:10Wirecard

Und die Aktie ist jetzt richtig billig

....darüber gehen die Meinungen sehr auseinander. Stark gefallen bedeutet nicht zwangsläufig billig....
Hallo,
über Wirecard bin ich entsetzt. Dass der Wirtschaftsprüfer sich vorsichtig äußern muss, ist klar. Aber das Verschieben und dann das Veröffentlichen ohne Kommentar oder weitere geplante Verbesserungen, das war nicht kapitalmarktreif. Bei den jetzigen Verlusten bleibe ich trotzdem dabei. Denn die Hauptkunden sind sicher nicht erfunden. Und die Aktie ist jetzt richtig billig.

Zum ÖL: US-Rohölbestände steigen langsamer - Raffinerieaktivität steigt, Produktion sinkt. Das sind die Kernaussagen bei https://de.investing.com/news/commodities-news/usroholbestande-steigen-langsamer--raffinerieaktivitat-steigt-produktion-sinkt-2000484
Und die Bohrungen nehmen weit schneller ab. als ich vermutete. Am 24. April nur noch 378 Bohrungen
17.4. 438
9.4. 504
3.4. 562
27.3. 624
Zusammen mit den Kürzungen der anderen Ölkonzerne bei der Suche erwarte ich für nächstes Jahr eher wieder ein zu geringes Angebot.

In wenigen Tagen greifen die beschlossenen Kürzungen, zugleich werden in immer mehr Ländern die Verbote gelockert. Der Ölverbrauch wird steigen.

Mit den letzten Aussagen übers Reisen und einem beginnenden Wettbewerb, wer zuerst wieder Touristen haben wird, bleibe ich für TUI optimistisch.
Jörn Düßmann
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.447.221 von professordeluxe am 24.04.20 20:33:41Hallo professordeluxe,
ich sehe einen großen Unterschied zwischen CoBk und TUI.
TUI hat sehr hohe Vermögenswerte. Bevor ich 2009 deren Hybridanleihen kaufte, sah ich zusammen mit einem Bilanzprofi deren Zahlen durch. Und kaufte nur die Anleihe. Nach Ablösung der Hybridanleihe war ich nicht mehr dabei bis zum letzten Jahr, als die Aktie so fiel. Außerdem kenne ich viele Hotels und andere Beteiligungen.

Und ich rechne mit einem zügigen Beginn des Tourismus. Wenn die ersten Länder wieder Reisen möglich machen, werden viele Leute wieder fliegen wollen. Ich erwarte auch einen extrem starken Druck auf die Politiker der jeweiligen Länder, wenn das Nachbarland sich öffnet.

Die Lufthansa ist nicht vergleichbar. Ein Flugzeug fliegt nicht rentabel mit planmäßig leeren Sitzen. Und nach der Teilnormalisierung werden weniger Touristen fliegen und viele Geschäftsreisende werden sich an Videokonferenzen gewöhnt haben. Gleichzeitig helfen mehrere Staaten lokalen Fluggesellschaften. Es wird ein starker Wettbewerb um jeden Kunden stattfinden.
Im Hotel kann aber bereits ohne volle Auslastung wieder Geld verdient werden.
Außerdem gehe ich davon aus, daß TUI wie nach dem Konkurs von Thomas Cook wieder einzelne Hotels etc. zum Schnäppchenpreis übernehmen wird.

Sorgen mache ich mir natürlich auch und die Position hat eine vertretbare Größe
Jörn Düßmann
Der Staat wird TUI retten. Ebenso die Lufthansa. Nun kommt jedoch das große Aber. Wie schon bei der CoBa während der Finanzkrise wird diese Rettung nicht zum Wohle der bisherigen Altaktionäre ablaufen. Faktisch ist Lufthansa jetzt schon nahezu zahlungsunfähig. TUI auf Sicht von ein paar Monaten ebenso. Ohne Staatsgelder wird man das nicht packen. Das läuft dann auf eine temporäre Staatsbeteiligung inform einer Kapitalerhöhung hinaus. Schau Dir den Chart der CoBa an. Diese Verwässerung sorgt dafür, dass die Bank zwar überlebt und weiterhin das operative Geschäft führen kann und seine Mitarbeiter bezahlen kann, jedoch kommt der Kurs nie wieder auf die Beine. Ich befürchte, TUI und Lufthansa erleiden ähnliche Schicksale. Ich wünsche Dir, dass Du Deine Einstandskurs irgendwann wieder siehst und drücke Dir hierfür ganz fest die Daumen. Von daher, verstehe meine Zeilen bitte nicht falsch. Sie sollen weder hämisch noch belehrend wirken. Ich denke halt nur, bei der Rettung wird die Bundesregierung ganz sicher nicht den Fokus darauf legen, den Altaktionären steigende Kurse zu bescheren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.444.644 von professordeluxe am 24.04.20 16:54:55Hallo,
bei Gazprom und TUI hatte ich beide verbilligt.
Die Zukäufe bei TUI im März und April lagen bei durchschnittlich 4,1 € und machen über die Hälfte der Position aus, die früheren Käufe und Trading führen zu ca. 9,5 €.
Bei Gazprom liegen die Zukäufe aus Februar bei 4,6 €, die früheren Käufe aus 2018 und 19 lagen etwas niedriger, dazu kommen aber Tradinggewinne. Beide Positionen sind etwa gleich hoch.

Beim Der Aktionär lese ich eben: "... So hat TUI Cruises nun angekündigt, dass die Aussetzung des Betriebs bis Ende Mai verlängert wird. Kunden, die ihre Kreuzfahrt umbuchen wollen, erhalten einen Preisvorteil von zehn Prozent. … Erwartet man für die kommenden Jahre eine „Normalisierung“ des Reiseverkehrs oder nicht? Wer davon ausgeht, dass TUIs Geschäft mit Pauschalreisen, Kreuzfahrten & Co ab dem kommenden Jahr wieder laufen wird, kann das im historischen Vergleich wirklich sehr günstige Bewertungsniveau zum Einstieg nutzen. …"
Fast 6% Abschlag heute, aber wen wundert der Kreuzfahrtausfall. Und auch Der Aktionär spricht vom nächsten Jahr. Für mich bleibt das unverständlich, zeigt aber das Überraschungs- und Kurspotential, wenn das Reisen wieder los geht.
Ein schönes Wochenende
Jörn Düßmann
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.443.354 von barbarossa2 am 24.04.20 15:26:54Ich habe etwas den Überblick verloren, darf ich fragen, welche prozentuale Gewichtung TUI und Gazprom derzeit in Deinem Depot ausmachen? Und wo bei beiden gegenwärtig Dein Einstandskurs liegt?

Lieben Dank und weiterhin toi, toi, toi 👍

VG und schönes Wochenende
Prof.
Hallo,
die Entwicklung am Ölmarkt ist unglaublich. Doch die bald einsetzenden Kürzungen mit dem gleichzeitigen - langsamen - Zurücknehmen der Einschränkungen in vielen Staaten dürften diese extremen Preise beenden.
Längerfristig bleibe ich optimistisch für die großen Ölkonzerne, ob BP, Royal Dutch, Lukoil, Exxon etc.
Denn bei den jetzigen Preisen wird bei der Ölsuche gespart, was sich aber erst viel später auswirken wird.
Schneller wird sich die Förderung der Fracking Gesellschaften reduzieren. Denn deren Quellen sind nach einem Jahr bereits weniger ergiebig und es wird seit Monaten weniger gebohrt. Geldgeber für neue Projekte gibt es seit Monaten nicht mehr, vielmehr kämpfen die Gesellschaften ums Überleben. Banken haben bereits Töchter gebildet, um einzelne Pleitekandidaten aufzufangen, um die vergebenen Kredite zu sichern. Wo über Schrottanleihen finanziert wurde, dürfte ein Totalverlust drohen und das dann die Konkursmasse (die Bohrung/Quelle) weiterbetrieben wird, ist bei diesen Preis unrealistisch.
Es gab wohl viele Terminverkäufe dieser AG`s für das geförderte Öl, doch auch diese gesicherten Preise enden bald und Neuabschlüsse werden bei jetzigen Preisen nicht gemacht, das würde nur weiteren Verlust zementieren.
Seit Frühjahr 19 hat sich die Zahl der aktiven Bohrungen mehr als halbiert, richtig runter ging es aber in den letzten Wochen. https://www.investing.com/economic-calendar/baker-hughes-u.s.-rig-count-1652

Wirecard läuft gut, geärgert hat mich aber, daß ich bis zum Abend auf die Mitteilung warten mußte. Ich bleibe überzeugt dabei.

Bei TUI ärgere ich mich über die ständigen pessimistischen Aussagen der Regierung. Ich halte ein langsames Starten des Tourismus in den nächsten Wochen für möglich. TUI hat Hotels mit privater Autoanreise, statt gedrängten Buffett kann das Essen zum Tisch gebracht werden und bei weniger Gästen zur gleichen Zeit können Sicherheitsabstände eingehalten werden. Auch Bungalows ohne Verpflegung können angeboten werden. Wer U-Bahn oder Busfahren kann, der kann auch mit Mundschutz fliegen.

Abgesehen davon halte ich diese gesamte Panik um den Virus für weit übertrieben.

Weiterhin gesund und optimistisch
Jörn Düßmann
Hallo,
die Ausstiegsperspektive ist erschreckend. Und der DAX reagiert entsprechend. Ich kenne aus eigener Erfahrung als Selbstständiger, wenn äußere Ereignisse das eigene Geschäft und die eigenen Mühen und Planungen zunichte machen. Diese Regierung aus Bürokraten und Staatsangestellten hat nie ein unternehmerisches Risiko kennen gelernt oder um die eigene Existenz gefürchtet. Ich werde die kleinen Geschäfte und meine Lieblingslokale und Kneipen vermissen, denn ich fürchte, die Zeit wird für viele zu lang sein.

Gleichzeitig hat heute der Hamburger Gerichtsmediziner Püschel über die "Corona-Toten" nochmals mitgeteilt, alle von ihm untersuchten Toten hatten schwere Vorerkrankungen. Er bezeichnet Covid-19 als eine "vergleichsweise harmlose Erkrankung". Das deckt sich mit vielen Aussagen, die ich auch bereits vorher gelesen hatte. Sinnvoll fand ich auch die Aussage (von ?), man stirbt nicht an dem Virus, sondern mit dem Virus.
Im Gegensatz dazu hat das RKI zuerst sogar Obduktionen abgelehnt wegen des Infektionsrisikos. Es hat mich ans Mittelalter erinnert.

Die Welt baut in dieser Zeit zusätzliche Kredite in unglaublicher Höhe auf. Gleichzeitig fehlt Millionen von Angestellten Einkommen bis zum völligen Wegfall jeglichen Einkommens in vielen Entwicklungsländern oder den USA.

Sehr erschrocken
Jörn Düßmann


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