Das Ende des Tradings durch neue Steuerregel? (Seite 150)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.438.208 von MK-ULTRA am 21.01.20 13:13:42
Zitat von MK-ULTRA:
Zitat von indexhunter: Für Euch Optionshändler ist das Ganze ein reine Katastrophe. Für mich als Aktienhändler gibt es noch genügend Ausweichmöglichkeit.

Aber euch trifft es volle Wucht.


Aktien betrifft das Gesetz doch überhaupt nicht.


Scheint wohl nach den 1.000 Beiträgen immer noch nicht durchgedrungen sein... :)
was bringt eine weitere Steuer auf Produkte, die bald eh keiner mehr handelt? Eigentlich müssten die bekloppten Trader (bitte nicht angesprochen fühlen) doch noch Geld bekommen, dafür das Sie den Markt mit Liquidität versorgen
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.438.208 von MK-ULTRA am 21.01.20 13:13:42
Zitat von MK-ULTRA:
Zitat von indexhunter: Für Euch Optionshändler ist das Ganze ein reine Katastrophe. Für mich als Aktienhändler gibt es noch genügend Ausweichmöglichkeit.

Aber euch trifft es volle Wucht.


Aktien betrifft das Gesetz doch überhaupt nicht.


Aktien nicht aber Derivate auf Aktien.

Es ist schon angenehm, wenn man Swingtrades über Tage/Wochen hält und das ON und OW Risk auf Emittenten auslagern kann.

Das fällt dann nun weg.

Außerdem sind halt Trades so kapitalintensiver. Vor allem die Shortseite bevorzuge ich mit Derivate abzudecken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.439.048 von MK-ULTRA am 21.01.20 14:27:21
Zitat von MK-ULTRA:
Zitat von Makkiavelli: Gut zu wissen.

Wie sieht es eigentlich mit Kryptos aus? betroffen oder nicht?


Nicht betroffen, da es keine Termingeschäfte sind, sondern steuerlich unter "Gegenstände" fallen. Damit gilt die 12-Monatsfrist, danach sind Gewinne steuerfrei.


Formal u.U. Verlängerung auf 10 Jahre, wenn mit den Kryptos Erträge erwirtschaftet werden (z.B. durch Überlassung an Miner). Die Verwaltung will zwar bei verzinslichen Konten auch nur die Jahresfrist anwenden, man sollte das aber ggfs. in der (Steuer-)Erklärung offenlegen oder darauf hinweisen, dass man nur nach Ablauf der 12-Monate verkauft hat.

Gruß
Taxadvisor
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.439.249 von bomike am 21.01.20 14:45:02
Zitat von bomike: Die Österreicher sind ja noch schlimmer als Scholz:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/aktiensteuer-oest…

Alle sind verrückt geworden.


Als Trader wird man heute irgendwo zwischen Drogendealer und Vergewaltiger eingestuft und muss gefälligst bestraft werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.439.249 von bomike am 21.01.20 14:45:02
Zitat von bomike: Die Österreicher sind ja noch schlimmer als Scholz:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/aktiensteuer-oest…

Alle sind verrückt geworden.


Nein, die sind viel vernünftiger. Die fordern eine Steuer von 0,01% auf Derivate. Das ist quasi gar nichts. Und die Aktiensteuer soll auch nur die Hälfte dessen betragen, was Scholz vorgeschlagen hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.439.399 von MK-ULTRA am 21.01.20 14:58:31
Zitat von MK-ULTRA:
Zitat von bomike: Die Österreicher sind ja noch schlimmer als Scholz:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/aktiensteuer-oest…

Alle sind verrückt geworden.


Nein, die sind viel vernünftiger. Die fordern eine Steuer von 0,01% auf Derivate. Das ist quasi gar nichts. Und die Aktiensteuer soll auch nur die Hälfte dessen betragen, was Scholz vorgeschlagen hat.


ja und aus 0.01% werden dann halt später mal 0.5% so läuft es doch immer ab...
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.439.399 von MK-ULTRA am 21.01.20 14:58:31Bei der FTS auf Derivate ist aber der Nominalwert des Derivats die Berechnungsgrundlage.

Und 0,01% sind per Halfturn.

Heißt, du bist bei einem FDAX dann praktisch bei einem Spread von ca. 4 Punkten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.439.399 von MK-ULTRA am 21.01.20 14:58:31bist du dir das so sicher? Die Finanztransaktionssteuer ist meines Wissens nach so konzipiert,
das 0,02 % auf die Handelssumme abzuführen wären.

Handelst du als Daytrader den FDAX intraday. so enststünden pro Roundturn
337.500 x 0,01 % = 33,75 x 2 für den Roundturn macht: 67,50 Euro

Bei > 30 Roundturns am Tag sind das mal eben > 2.025,00 Euro...

ich finde, das ist nicht nichts... so kann man dem Futurehandel auch den "Gar" ausmachen...
du hast im Futurhandel ganz andere Kontraktwerte als im Aktienhandel. Die Finanztransaktionssteuer auf Derivate wäre der Supergau Nr. 2 -da ist dann auch der letzte Daytrader aus dem Markt gefegt...

Die sollen einfach die Einkünfte aus dem Derivatehandel der normalen Einkommensteuer unterwerfen und gut is... schließlich ist Daytrading auch nicht anderes als ein Job von 08.00 bis 17.00 Uhr (so man nicht die US Märkte handelt)
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