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AWV Meldepflicht bei Depot im Ausland

eröffnet am 14.01.21 17:06:36 von
neuester Beitrag 17.05.21 17:16:15 von

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17.05.21 17:16:15
Beitrag Nr. 14 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.464.435 von invest889 am 15.01.21 20:41:08Hallo invest889,

mich würde mal interessieren, wie das ganze weitergegangen oder ausgegangen ist.

Vielleicht magst Du ja mal was dazu schreiben oder läuft das ganze immer noch?

Viele Grüße
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11.03.21 11:20:48
Beitrag Nr. 13 ()
So, habe zum Thema gerade ein aktuelles YouTube Video der Bundesbank entdeckt. Aufschlussreich sind hier die Antworten der Bundesbank zu einzelnen Kommentaren. Hier findet man auf die Frage, ob Ein- bzw. Auszahlungen von mindestens 12.500 € auf das eigene Auslands-Brokerkonto meldepflichtig sind, folgende Antwort:

Zitat Bundesbank:
"Der reine Übertrag zu Ihrem Broker/auf Ihr Depot im Ausland z.B. Österreich ist nicht meldepflichtig, da es sich um einen Kontenübertrag handelt. Meldepflichtig sind allerdings alle Transaktionen auf Ihrem ausländischen Depot, die 12.500 € übersteigen. Sobald Sie also von dem übertragenen Geld für mehr als 12.500€ Kryptowährungen kaufen, besteht eine AWV-Meldepflicht gemäß §§ 63 ff. AWV bei der Bundesbank. Auch wenn Sie Kryptowährungen im Wert von über 12.500€ später wieder verkaufen, ist der Verkauf ebenso meldepflichtig."

Kurz gesagt, nicht die Einzahlung/Auszahlung ist hier relevant, sondern die Meldepflicht bezieht sich auf den Kauf bzw. Verkauf von Werten, sobald diese jeweils 12.500 € übersteigen.

Hier der Link zum Video. Obengenannte Info findet man allerdings nicht im Video selbst, sondern unter den Kommentaren:
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10.03.21 15:24:25
Beitrag Nr. 12 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.384.775 von DowyJones am 09.03.21 19:40:47Das ist doch totaler Schwachsinn, ich habe Konten auch außerhalb DE und mache 50-100 Trades pro Tag. Für so einen Quatsch hätte ich gar keine Zeit, zudem geht es niemand was an und kommt auch nicht raus, deshalb den Irrsinn ignorieren. :keks:
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09.03.21 19:40:47
Beitrag Nr. 11 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.444.332 von invest889 am 14.01.21 18:43:24
Zitat von invest889: Ich hab bereits bei einem Anwaltsportal gefragt und warte auf Antwort. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man dazu gezwungen werden kann ein Formular zu unterschreiben was uns als Firma oder Institution bezeichnet obwohl wir Privatpersonen sind und dies wird gefordert um eine Registrierung abzuschließen.


Hallo,

wie ist bei Ihnen der Stand der Dinge? Haben Sie eine Antwort von dem Anwaltsportal bekommen?
Ich sehe mich gerade in einer ähnlichen Situation und weiss auch nicht so recht weiter.
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15.01.21 20:41:08
Beitrag Nr. 10 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.452.285 von LeDax am 15.01.21 09:49:34Ja, ich habe gefragt ob man Auszahlungen vom Auslandsdepot auf das Girokonto melden muss und wurde dann gebeten meine Wertpapiere zu melden.
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15.01.21 19:39:42
Beitrag Nr. 9 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.449.753 von invest889 am 15.01.21 05:44:04Das AWG mit der Meldegrenze besteht schon seit langer Zeit und irgendwie scheint es dass die Bundesbank verschlafen zu haben, die Regularien zeitgerecht anzupassen. Mifid transaction reporting, CRS/AEoI etc laufen heute völlig automatisiert ab und Banken bzw. spezialisierte Dienstleister sind für entsprechende Meldungen verantwortlich (nicht die Kunden!).

Das ganze manuell für mehrere Jahre zu machen ist ein ziemlicher Aufwand mit viel Fehlerpotenzial. Einen kompetenten Dienstleister zu involvieren macht wirklich Sinn.
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15.01.21 09:49:34
Beitrag Nr. 8 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.449.753 von invest889 am 15.01.21 05:44:04Verstehe ich das richtig, dass ihr nur auf die Liste bei der Bundesbank gekommen seid, weil ihr mal angefangen habt das zu melden?!
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15.01.21 05:44:04
Beitrag Nr. 7 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.444.332 von invest889 am 14.01.21 18:43:24Wir hatten die letzten 3 Jahre $15m Umsatz, ca 2500-3500 Teilausführungen, da wir hohe Beträge setzen und für jede Transaktion obwohl wir es freiwillig gemeldet haben, erwartet man Z10 Meldungen, ISIN und EUR Umrechnung, obwohl das Geld nicht mal im Moment der Order über die Grenze ging.

Man meinte auch wir sollen uns einen Dienstleister suchen. Nur komisch, dass man bis auf einen Anwalt, der für Unternehmen tätig ist, so gar nichts über Google findet.

Dann sagte man, wenn wir es zeitnah melden, haben wir nichts zu befürchten. Wie kann man sowas zeitnah melden? Es ist ne ganz üble Angelegenheit, die völlig unverständlich ist und nicht umsetzbar ist. Und die Bußgelder gelten dann auch noch pro Transaktion. Wirkt wie eine Bußgeldfalle.

Ein Broker von uns zeigt nur Teilausführungen an, nicht mal Gesamtransaktionen, ich weiss nicht wie man das umsetzen kann.

Frage mich bereits ob wir auswandern müssen wegen einer Meldung für eine Statistik, die 99% der deutschen nicht mal einreichen. Und bei Wertpapieren ist es völlig unbekannt.

Die Bundesbank fordert stur ihre Paragraphen, da ist kein Entgegenkommen obwohl das alles gar nicht geschehen wäre, wenn die Forderung bekannt gewesen wäre, da wir dann gar nicht gehandelt hätten. Man sollte wenigstens die Jahresbescheinigung, wie es auch beim Finanzamt gängige Praxis ist, akzeptieren.
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14.01.21 20:42:48
Beitrag Nr. 6 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.442.928 von invest889 am 14.01.21 17:40:20Das gilt im Übrigen auch für Orders bei Degiro. Jetzt allerdings nicht mehr, da das Verrechnungskonto ja jetzt bei Flatex liegt.
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14.01.21 18:43:24
Beitrag Nr. 5 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.443.567 von makaru am 14.01.21 18:07:26Ich hab bereits bei einem Anwaltsportal gefragt und warte auf Antwort. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man dazu gezwungen werden kann ein Formular zu unterschreiben was uns als Firma oder Institution bezeichnet obwohl wir Privatpersonen sind und dies wird gefordert um eine Registrierung abzuschließen.
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