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Dow Jones erstmals ohne KGV - 500 Beiträge pro Seite



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Einmalig in der 110jährigen Geschichte des Dow Jones - Unbedingt lesen:


http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_308248


Und momentan notiert der Irrsinn bei 11.502,5 Punkten - der Druckerpresse und Helikopter Ben sei Dank....:laugh:



Arthur Spooner
Echt erstaunlich.
Andererseits: Operativ sind die Gewinne nicht schlecht. Und die Geldpolitik hat das Schlimmste verhindert. Noch nicht einmal offizielle Rezession bei den Amis, das BIP wächst 2008. Sie sind wohl wieder mal sehr zuversichtlich, ansonsten hätte sich das im DOW viel stärker bemerkbar machen müssen.
Mit vorhandenen Gewinnen stand der DOW Anfang der 80er bei 800 Punkten - ohne Gewinne bei über 11.500 Punkten....:laugh:....Neuer Markt 2.0 reloaded....:D



Arthur Spooner
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.886.423 von ArthurSpooner am 28.08.08 09:15:34Das besagt doch ganz offensichtlich, daß Wertberichtigungen vorgenommen wurden. Den Ratingagenturen und Analystenhäusern geht der A...auf Grundeis. Eine viel zu kurze Korrekturphase.

Die Puppenspieler in der eigenen Falle?
Ne, mit Neuem Markt nicht vergleichbar. So was Idiotisches werden wir nicht mehr erleben. Da hat eine Internet-Firmenankündigung den Börsenwert eines Großunternehmens um 1.Mrd DM an einen Tag erhöht. Heute kaum noch nachvollziehbar.

Korrekturpotential vielleicht, aber die Weltwirtschaft ist stark. Ich tippe auf lange Seitwärtsbewegung. Die KGV´s sind entscheidend, wenn keine da sind (Abschreibungen) der Cash-Flow.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.888.786 von George.W.Bush am 28.08.08 11:37:40Natürlich kann man auch den Cash Flow nehmen - nur nützt der nichts, wenn permanent mit neuen Abschreibungen gerechnet werden muss. Ansonsten schau ich persönlich generell zuerst nach dem Cash Flow, da dieser auch weniger manipulierbar ist. Und vom Cash Flow her stehen viele Firmen noch gut da....
Da Problem ist trotzdem die unglaubliche Überschuldung. Und das wird sich bald rächen. Irgendwann ist kein Geldgeber mehr bereit, den Wahnsinn weiter zu finanzieren. Und da die USA auf sehr hohe Geldströme aus dem Ausland angewiesen sind, schwant mir da nichts gutes....

Siehe auch:
http://www.safehaven.com/article-11073.htm

Momentan verhalten sich die Banken wie Zombies - selber schon tot, versuchen Sie die noch Lebenden auch noch zu verspeisen oder zumindestens zu beißen, um noch mehr Zombies zu kreieren....:D



Arthur Spooner
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.888.786 von George.W.Bush am 28.08.08 11:37:40Korrekturpotential vielleicht, aber die Weltwirtschaft ist stark.


Kann sein, kann aber auch sein das die Stärke so berechnet wird:


http://blog.markt-daten.de/2008/08/20/usa-sinkende-importe-t…


Alles eine Frage der Statistik und der Berechnungsmethoden....;)


Arthur Spooner
#1, #3 Vielleicht wird der DOW hoch gehalten, um die Unternehmen vor ausländischen Investoren zu schützen. Ein anderes Argument könnte sein, dass ein zukünftig niedrigerer Dollar eingepreist wird. Alles in allem dürfte es sowieso eine Farce sein, die, sobald sie nicht mehr zu halten ist, in eine offene Diktatur umschlagen könnte.
einen fallenden Immomarkt und einen fallenden DOW........das würden die Amis nicht verkraften, da hätte eine Regierung richtig Ärger.
Denn im DOW steckt ja immernoch die Altersversorgung der Amis.
Den Deutschen kann man ja um seine Rente bescheissen, aber die Amis sind ein Volk unter Waffen.
Gestern hat Uncle Sam wohl den tiefsten Boden der Trickkiste erreicht:

http://www.mmnews.de/index.php/20080828904/MM-News/Wirtschaf…


Jetzt ist es für mich amtlich:

Um einen drastischen Anstieg der Arbeitslosen nach dem Ende der DDR zu vermeiden und um einen Ihrer treuesten Vasallen zu unterstützen, hat die Statistikbehörde der untergegangenen DDR mit der Statistikbehörde der USA fusioniert. Und wie es scheint, haben sich deren ehemalige Schönrechner nun bis ganz nach oben gearbeitet...:D
Immerhin hat im Osten bis zum letzten Tag die Statistik gestimmt - 0 % Arbeitslose bei 120 % Planübererfüllung der Betriebe und 0,1 % Kriminalitätsrate bei 99,8 % Zustimmung der Partei. Ja, solche Zahlen werden wir auch bald vom Hegemon zu hören bekommen....;)


Arthur Spooner
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.901.296 von ArthurSpooner am 29.08.08 09:12:51Da der Link nicht funktioniert:

Sie wollen es immer noch glauben

Die US-Makro-Zahlen werden immer sonderbarer. Aber die Anleger wollen sie glauben – und zahlen einen hohen Preis.

Wie machen die USA das bloß? Der Arbeitsmarktstatistik zufolge ist die nichtagrarische Beschäftigung im zweiten Quartal mit einer Jahresrate von 0,6 Prozent gefallen - trotz hehrer Annahmen bezüglich des Stellenaufbaus durch Firmenneugründungen. Die Baubeginne haben neuerlich um knapp elf Prozent nachgelassen, und der Autoabsatz ist im Vergleich zum Vorquartal sogar mit einer annualisierten Rate von einem Viertel eingebrochen. Der US-Ölverbrauch ist im ersten Halbjahr so stark gesunken wie seit 26 Jahren nicht mehr. Kurzum: So ziemlich alles, was man mengenmäßig zählen kann, deutet auf ein wirtschaftliches Drama hin und bestätigt damit die Klagen über das US-Geschäft der Firmen rund um die Welt. Aber nein, laut offizieller Lesart sind die USA im zweiten Quartal um 3,3 Prozent gewachsen. Dass der Außenbeitrag (Exporte plus 13,2 Prozent, Importe minus 7,6 Prozent) 3,1 Prozentpunkte dazu beigesteuert hat, lässt die Sache zunächst plausibel anmuten, ist angesichts des vermeldeten Rückgangs der Industrieproduktion um 3,2 Prozent dennoch irgendwie ein starkes Stück.

Aber die Anleger glauben es (genauer gesagt: wollen es glauben). Deshalb schauen sie in den USA auch nur auf das Budgetdefizit des Bundes, das sich heuer auf nicht mal drei Prozent des BIP belaufen soll, während die OECD ein gesamtstaatliches (wie bei allen anderen) Defizit von 5,5 Prozent des BIP wähnt. Stattdessen freuen sich die Anleger darüber, dass der US-Konsumdeflator für Gebrauchsgüter seit 1995 inzwischen um gut 22 Prozent gefallen ist und damit gerade noch doppelt so hoch sein soll wie in den 50ern. Überhaupt beflügelt jegliches Geldmengenwachstum höchstens noch die Vermögenspreise, nicht aber die Verbraucherpreise, deren Hauptbestandteil zum Glück aus geschätzten kalkulatorischen Mieten besteht. Keine Zweifel daher auch daran, dass Lehrer, Schauspieler, Friseure, Altenpfleger, Hausangestellte, Rechtsanwälte, Agenten oder Taxifahrer ihre Produktivität Jahr für Jahr um mehr als zwei Prozent steigern können.

Zum Dank an alle jene, die ihnen das abnehmen, haben die USA noch ein ganz besonderes Schmankerl parat: die liquidesten und damit attraktivsten Finanzmärkte der Welt. Daher war es für sie auch kein Problem, über die vergangenen zehn Jahre ein Leistungsbilanzdefizit von kumuliert 5 177 Mrd. $ zu stopfen. Was die Liebhaber von US-Aktiva davon hatten, sieht man vermutlich am besten daran, dass sich die Nettovermögensposition der USA gegenüber dem Ausland in dieser Zeit aber nur um 1 662 Mrd. $ verschlechtert hat. Da müssen die Finanziers der USA also ein richtig gutes Geschäft gemacht haben. Im zweiten Quartal haben sich die nominalen Nettoexporte der USA übrigens auf einen annualisierten Wert von minus 710 Mrd $ belaufen, dem höchsten Defizit seit vier Quartalen. Nicht zu fassen, dass der Dax auf die US-BIP-Zahlen um 1,6 Prozent gesprungen ist.


Quelle: ftd
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.893.920 von HeWhoEnjoysGravity am 28.08.08 16:28:58Na, wieder auf Drogen?
KGVs von Indizes sind ein totaler Quatsch. Das passiert, wenn man immer versucht, komplexe Sachverhalte auf eine einzige Zahl zu reduzieren. Schon das KGV einer Einzelaktie ist problematisch genug. Die heutige Fokussierung auf Indexwerte statt auf Einzelaktien ist ein anderes Problem.

Wirft man beides zusammen, kommt nur mehr Quatsch raus.

Zur Verdeutlichung. Ein Index aus 2 Aktien.

Aktie 1 hat eine MK von 10 Mrd und einen Gewinn von 1 Mrd
Aktie 2 hat eine MK von 10 Mrd und einen Gewinn von 1 Mrd

Der Index hat eine MK von 20 Mrd und einen Gesamtgewinn von 2 Mrd. Index-KGV 10. Wunderbar. Alternativ:

Aktie 1 hat eine MK von 50 Mrd und einen Gewinn von 5 Mrd
Aktie 2 hat eine MK von 5 Mrd und einen Verlust von 6 Mrd

Der Index hat eine MK von 55 Mrd und einen Gesamtgewinn von minus 1 Mrd, also kein KGV.

Ist der Index deswegen nix wert? Sollte er niedriger stehen? Maximal fällt Aktie 2 auf Null, dann ist der Gesamtgewinn halt 5 Mrd.

Im Falle des Dow Jones kommt noch hinzu, dass er nicht MK-gewichtet ist, was die Berechnung eines Index-KGVs auf herkömmliche Weise wie oben gar nicht ermöglicht. Aber auch im Falle von normal gewichteten Indizes wird ein Index-KGV die wahre Bewertungslage umso verzerrter darstellen, je variabler die Gewinne der Indexkomponenten sind.

Also geilt Euch ruhig weiter am "negativen Dow KGV" auf...
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.918.478 von HeWhoEnjoysGravity am 30.08.08 15:08:16Leider nicht, denn beim Lesen deiner Postings wäre es manchmal aber eher von Vorteil!:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.918.200 von Pfandbrief am 30.08.08 14:24:32KGVs von Indizes sind ein totaler Quatsch


Sehe ich nicht so. Ist allerdings eine Bewertungsziffer von vielen. Da hast Du schon Recht. Trotzdem sollte der "schnöde Gewinn" immer beachtet werden, besonders bei den US Zahlenakrobaten. Wenn die trotz aller Tricksereien - Enron hatte z.B. fast bis zum letzten Tag noch Gewinne erzielt - keinen Gewinn mehr ausweisen können, dann wäre ich sehr sehr vorsichtig....
Natürlich können viele Unternehmen im Index hervorragend dastehen - und ein paar extreme Ausreißer das Bild verzerren. Aber, und da bin ich mir sicher, wenn selbst die weltbesten Zahlenakrobaten keinen Gewinn mehr hinbekommen und quasi die gesamte Bank- und Automobilindustrie z.Zt. an der Nadel vom Staat bzw. gutgläubigen asiatischen Investoren hängt....da gehen zumindest bei mir alle Alarmglocken an....


Arthur Spooner
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.886.423 von ArthurSpooner am 28.08.08 09:15:34#1

Blödsinn.

:eek:


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