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Wer grün will, der wählt die ÖDP und nicht die Schwulenpartei! - 500 Beiträge pro Seite



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Schutz der Umwelt, Förderung der Familien, eine vernünftige Wirtschaftspolitik, das ist es, was sich viele (Ex)Wähler der Grünen in der Vergangenheit gewünscht haben.
Heute finden Sie diese Themen in 1.Linie durch die
http://oedp.de/download/gp/gp.htm
besetzt.
Nach meinen Eindrücken haben sich die Grünen (vor allem die sogenannten "Fundis") in den letzten 20 Jahren zu einem Interessenverband entwickelt, für den im großen und ganzen nur die Sicherung der Machtpositionen der eigenen Spitzenpolitiker und eine ausgeprägte Lobbyarbeit für die Homosexuellenverbände zählt.
Stichworte:
- Rotation: gibt es seit Jahren nicht mehr. Frau Roth und einige andere klammern sich an Ihre Sessel, Posten und Pöstchen wie man es selbst bei CDU&SPD kaum einmal erlebt hat
- Initiativen gegen Atomkraft: In der praktischen Politik, dort wo die Grünen mit an der Macht sind, merkt man nicht mehr allzu viel davon. Dafür gibt es medienwirksame Veranstaltungen wie die alljährlichen Gorleben-Demos, welche den Steuerzahlern immer wieder X Millionen für Polizeieinsätze kosten, Frau Roth dafür aber zur besten Sendezeit ins Fernsehen bringen.
- Umweltschutz: das entschiedene Nein gegen das Kraftwerk Moorburg war ein zentrales Wahlkampfthema in Hamburg, in der praktischen Politik ist davon NACH der Wahl aber kaum noch die Rede. Die grüne Umweltsenatorin musste bekanntlich kleinlaut eingestehen, dass ihre vollmundigen Wahlversprechungen betr. des Kraftwerkstopps in der Praxis gar nicht zu realisieren sind.
- Homosexuelle: wohl die allermeisten Schwulen+Lesben wählen die Grünen. Dafür fordern Roth, Beck & Co bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit noch mehr Rechte und Extrawürste für diese kleine Gruppe in der Bevölkerung.
So sollten kurz vor Ende der rotgrünen Regierung in NRW nach Willen der Grünen noch schnell für mehrere Hundertausend Euro neue Schulbücher angeschafft werden, in denen zu lesen gewesen wäre, dass Homosexualität eine völlig normale und gleichberechtigte Lebensform sei. Auch durfte eine Homos.-Organisation im rotgrün regierten Bochum vor Schulen ungehindert Infomaterial an Kinder verteilen. Und in Hessen bestand nach dem CDU-Mehrheitsverlust das 1.Anliegen der Grünen darin, im dortigen Landtag die Homoehe durchpauken zu wollen.
Ich persönlich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen Homosexuellen diskriminiert, noch habe ich eine solche Diskriminierung miterlebt. Schwule Politiker wie V.Beck, Wowereit, Westerwelle & Co wirken auf mich auch nicht ängstlich oder benachteiligt. Und die Gestalten, welche bei "Christopher-Street-Day" Paraden durch die Straßen toben, scheinen mir auch kaum schutzbedürftige Diskriminierungsopfer zu sein.
Eher trifft dies auf Leute aus der heterosexuellen Bevölkerungsmehrheit zu, die es gelegentlich mal wagen, sachliche Kritik an Schwulen oder deren Fürsprechern zu äußeren. Eine Beschimpfung aus (Fundi)Grünen-Kreisen als "Nazi", "Rechter" oder "ewig Gestriger" ist einem dann fast gewiss.
Ein Bekannter von mir, der es einmal wagte sachliche Kritik an einer Schwulenparade zu üben, hat solche Beschimpfungen bei verschiedenen Diskussionen miterleben müssen. Und das obwohl der Mann sein Leben lang sich gegen Nazis, Rechte und ausländerfeindliche Tendenzen eingesetzt hat. Nach meiner Erfahrung verlangt man im (Fundi)Grünen-Dunstkreis zwar immer wieder nach Toleranz und Meinungsfreiheit für sich und die eigene Klientel, aber nicht für Andersdenkende. Wer eine sachliche Kritik an Schwulen wagt, wird als Nazi beschimpft, überschrien oder Beiträge im Internet werden gelöscht, so meine Erfahrung.
Summasummarum: die Grünen 2009 sind in erster Linie eine Lobbyvertretung für Homosexuelle. Ich und meine Familie diskriminieren diese Menschen nicht, wir teilen aber auch nicht Ihre Ansichten und Ihre Lebensanschauung. Wir möchten auch nicht dass unsere Kinder in diesem Sinn erzogen werden.
Darum wählen wir als Bürger, die wollen dass mehr für den Umweltschutz getan wird, die ÖDP und NICHT die Grünen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.317.738 von Kattschinski-Bruder am 04.06.09 11:40:16Die ÖDP ist im Gegensatz zu den Grünen eine stark wertkonservativ orientierte Partei, die zudem christlich geprägt ist und ihre Mitglieder/Wähler nicht nur aus dem Lager der Grünen, sondern auch aus dem Lager der enttäuschten Sozialliberalen (vorwiegend CDU/CSU, SPD, vereinzelt FDP) beziehen.

In der Umweltpolitik stellen sie militantere Forderungen als die Grünen es schon tun. So ist der Atomausstieg noch nicht konsequent genug. Ebenso fordern sie eine wesentliche Erhöhung der Steuern auf Benzin und Kerosin. Sie erhoffen sich davon eine verstärkte Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs.
Eine Liberalisierung von weichen Drogen wie Haschisch oder Marihuana wird im Gegensatz zu den Grünen strikt abgelehnt.

Gesellschaftspolitisch gilt bei der ÖDP die klassische Familie als "bewährteste Lebensform". Ehen zwischen Geschlechtsgenossen steht sie kritisch gegenüber. Schwangerschaftsabbrüchen sieht sie ebenfalls skeptisch, Spätabbrüche sollen konsequent verboten werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.317.738 von Kattschinski-Bruder am 04.06.09 11:40:16Imgrunde haben wir es bei der ÖDP mit einer verkappten CSU zu tun, die auf beinah militante Weise Umweltpolitik und Gesellschaftspolitik betreiben möchte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.317.915 von GregoryHouse am 04.06.09 12:00:16du kleiner verklemmter homophober Kampfpole

Deiner Meinung nach ist das wohl sachliche Kritik?

Homophobie basiert übrigens nicht zuletzt auch auf solch unqualifiziert beleidigender Intoleranz gegen, sagen wir mal 'Normalos', wie sie nicht überzeugender von Dir hier signalisiert wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.318.430 von selbstaendiger am 04.06.09 13:00:17Homophobie basiert übrigens nicht zuletzt auch auf solch unqualifiziert beleidigender Intoleranz gegen sagen wir mal 'Normalos', wie sie nicht überzeugender von Dir hier signalisiert wird.

Willst du misch beleidige! Bin isch schwul oder was?:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.319.535 von GregoryHouse am 04.06.09 15:03:58Auf jeden Fall fehlen dir wesentliche Kenntnisse der Grundlagen deutscher Grammatik.

Das macht es natürlich nicht einfacher, dich ernst zu nehmen. Aber ich denke, mit Connor würdest du dich ausgezeichnet verstehen. Wenn dem nicht bereits so ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.317.738 von Kattschinski-Bruder am 04.06.09 11:40:16Welches ist denn die Schwulenpartei:confused:

Nie gehört!

Soll es die SPD sein wegen Wowereit?

Die CDU wegen van Beust?

Oder die FDP wegen Westerwelle?

Die Grünen haben den Beck, richtig?

Schwule gibt es danach überall, und das kratzt heute keinen mehr...
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.321.173 von Doppelvize am 04.06.09 17:16:17Ja, aber die NPD, die Nationalen Polnischen Demokraten, deren Mitglied er ist, die haben keine Schwuchteln.
Markus Hollemann, Oberbürgermeisterkandidat ÖDP:

„Schwule und Lesben sind selbstverständlicher Teil Münchens. Auch in der ÖDP
sind bekennende Homosexuelle engagiert und vollkommen akzeptiert. Es ist völlig
klar, dass niemand wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf.
Ich bin selbst (mit meiner Frau) verheiratet, zu meinem Freundeskreis zählen auch
Schwule, die ich als Persönlichkeiten sehr schätze. Aus diesem Grund begrüße
ich es, wenn Homosexuelle sich nicht nur über diesen einen Aspekt ihrer
Persönlichkeit, nämlich der sexuellen Orientierung, definieren.
Die weitaus meisten Aufgaben und Probleme der Stadt betreffen alle Bürgerinnen
und Bürger. Wir wollen die Rolle der ÖDP als ökologisches Gewissen im Stadtrat
ausbauen. Als OB-Kandidat möchte ich möglichst viele Stimmen umweltbewusster
und zukunftsorientierter Bürger bündeln. Auf diese Weise bekommen die Themen
‚Energieeinsparung’, ‚Erneuerbare Energien’ und ‚Energieeffizienz’ eine Lobby.“

http://www.subonline.org/index.php/View-document/143-OB-Deba…
Keine Angst, demokratische Schwuchteln wählen FDP.
Wenigstens die Leute , welche nach der Wahl ordentlich gefickt werden wollen! Aber gut, Merkel und Münte machen das gleiche Szenario möglich.:laugh:
Falls hier mit "Schwulenpartei" - wie ich annehme - die Grünen gemeint sein sollten, kann ich mich nur den Ausführungen der anderen anschließen. Schwule gibt es heute in jeder Partei, und das ist grundsätzlich auch in Ordung.

Dennoch ist die Grundaussage des Sräds grundsätzlich nicht ganz verkehrt:
Die wirklichen Grünen, also die, denen der Umweltschutz am Herzen liegt, dürften heutzutage eher in der ÖDP zu finden sein, während die Grünen den Umweltschutz eher als Aushängeschild verwenden, um möglichst viele Wähler an sich zu binden, de facto aber inzwischen nicht mehr mit Umweltschutz am Hut haben wie bspw. die SPD oder die CDU.

Der einzige Verdienst, den sich die Grünen mit Recht zuschreiben können ist, dass sie in den 70ern und 80ern den Umweltschutz überhaupt erst gesellschaftsfähig gemacht haben. Doch das ist lange her, und seitdem haben sie sich leider sehr zum Negativen hin entwickelt.:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.321.475 von GregoryHouse am 04.06.09 17:43:29Ja, aber die NPD, die Nationalen Polnischen Demokraten, deren Mitglied er ist, die haben keine Schwuchteln.


Ja, ne, is klar....:laugh::laugh::laugh:
von http://www.wsws.org/de/2009/mai2009/trit-m30.shtml

30. Mai 2009
Am Mittwochabend bewies der grüne Bundestagswahl-Spitzenkandidat Jürgen Trittin einmal mehr, dass die Grünen von den Sorgen und Nöten der Masse der Bevölkerung völlig abgehoben sind und sich als Vertreter der Besserverdienenden verstehen.

Trittin kam im Rahmen des Europawahlkampfs auf Stippvisite nach Duisburg und verteidigte die Politik der rot-grünen Regierung und der Europäischen Union vehement gegen kritische Fragen.

Vor 25 Jahren wäre Trittins Besuch ein Heimspiel vor zahlreichen Anhängern geworden. Er besuchte die ehemalige Studentenkneipe "Finkenkrug", unweit der Duisburger Universität im Stadtteil Neudorf, die in den 1970er Jahren als "Kneipen-Kollektiv" entstanden war. In Duisburg gab es damals noch Zechen und das Thyssen-Stahlwerk mit zigtausenden Arbeitern. Im Uni-Viertel erzielten die Grünen zu jener Zeit ihre besten Wahlergebnisse.

Heute ist Duisburg tief gespalten. Ganze Stadtteile versinken in Armut und Elend, die letzte Zeche ist geschlossen, ThyssenKrupp baut von den noch übrig gebliebenen Beschäftigten weitere Tausende ab. Auf der anderen Seite entstehen neue, modische Einkaufszentren und Flaniermeilen, und Kneipen- und Büroviertel werden aus dem Boden gestampft. Die jahrelange SPD-Alleinherrschaft im Stadtrat ist seit vier Jahren beendet. Duisburgs halbe Million Einwohner werden von einer Koalition aus CDU und Grünen regiert.

Am Mittwoch kamen zwanzig bis dreißig Grünen-Mitglieder und etwa ebenso viele Sympathisanten, um Trittin zu sehen. Viele der zufälligen Gäste wunderten sich, warum auf den Fernsehschirmen Trittin übertragen wurde, und nicht das Finale der Fußball-Champions-League.

Trittin begann mit einem Erklärungsversuch, warum man seine Stimme in der Europawahl den Grünen geben sollte. Er vermied es, dieses schon heute ohnmächtige Parlament als bedeutsam hinzustellen, behauptete aber, in Zukunft werde es mehr Rechte und parlamentarische Kontrollmechanismen haben. Und dann müssten die Grünen mit gewichtiger Stimme im Parlament vertreten sein, um diese Kontrolle ausüben zu können. Grundlage dieses Wandels sei der Lissabonvertrag der EU, den er vehement verteidigte. Kritiker stellte er in eine Ecke mit dem notorisch rechten CSU-Politiker Peter Gauweiler.


Trittin wiederholte seine Standpunkte, die er schon auf dem Grünen-Parteitag in Berlin Anfang Mai zum Besten gegeben hatte. Er geißelte "unregulierte Banken und deregulierte Märkte". Die Politik der Deregulierung gefährde Arbeitsplätze. Dagegen habe sein Einsatz für erneuerbare Energien als Umweltminister in der Bundesregierung von Gerhard Schröder (SPD) Arbeitsplätze geschaffen. Die Grünen und ihr "Green New Deal" werde den "Kapitalismus dämpfen" und "ihn vor dem Selbstmord retten". Die Börsenumsatzsteuer in Höhe von 0,5 Prozent solle die Gefahr von Spekulationsblasen vermindern.

Trittin erklärte die Grünen gar zur Partei, die für soziale Gerechtigkeit stehe.
Wohlgemerkt: Er sprach dabei von der Partei, die mit der SPD gemeinsam in der rot-grünen Regierungszeit die Hartz-Gesetze und die Agenda 2010 durchsetzte, die Steuern für Konzerne und Spitzenverdiener senkte und für eine nachgewiesen, nie zuvor erreichte soziale Ungleichheit verantwortlich ist.

Trittin sprach etwa dreißig bis vierzig Minuten. Anschließend machte die grüne Bürgermeisterin Doris Janicki sofort klar, dass eine Diskussion nicht erwünscht sei. "Aber ein paar Fragen kann der Jürgen ja beantworten."

Drei Zuhörer meldeten sich, darunter der Europawahlkandidat der Partei für Soziale Gleichheit (PSG), Dietmar Gaisenkersting. Er fragte, wie Trittin die Politik der rot-grünen Regierung von 1998 bis 2005 heute einschätze. Wenn er heute gegen deregulierte Märkte auftrete, dann müsse doch festgehalten werden, dass Rot-Grün diese Deregulierung durchgesetzt habe. Wie sei es möglich, die Grünen als sozial gerecht darzustellen, wenn sie doch für Hartz IV und Agenda 2010 mit verantwortlich seien?

Gaisenkersting wurde, wie auch die beiden anderen Fragesteller, mehrmals von Janicki und den Grünen im Publikum unterbrochen und aufgefordert, nur eine Frage zu stellen, und nicht seine Meinung zu äußern. Dennoch stellte er noch eine Frage zum Schluss: "Wie lässt sich die Behauptung, die Grünen würden als parlamentarische Kontrolle gebraucht, mit dem Bankenrettungsplan vereinbaren? Dessen Durchsetzung haben die Grünen schließlich ermöglicht, indem sie auf alle gesetzlichen Fristen und parlamentarischen Kontrollmechanismen freiwillig verzichteten."

Ein weiterer Zuhörer machte Trittin klar, dass es gute Gründe gibt, gegen den Lissabonvertrag zu sein, ohne gleich in die Ecke Gauweilers zu gehören. Auch die Haltung der Grünen zu Kriegseinsätzen wurde kritisch hinterfragt.

Trittin blieb bei seiner Linie und behauptete, wer gegen den Lissabon-Vertrag sei, sei Nationalist. Er verschwieg den Einsatz in Afghanistan, im Kosovo oder anderen Kriegsgebieten, und verteidigte die internationalen Kriegseinsätze der Bundeswehr mit dem Blauhelm-Einsatz von "75 Offizieren, die im UN-Auftrag im Südsudan die Einhaltung des Friedensvertrags überwachen". Eine Zuhörerin fragte empört: "Und was ist mit Kosovo und Serbien?" Diese Frage überhörte Trittin.

Auch auf die Fragen des PSG-Kandidaten ging er nur ganz kurz ein. "Hartz IV, die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe, war absolut notwendig", sagte er. "Wir haben damit nicht Armut geschaffen, sondern sie nur ans Tageslicht geholt." Zuvor sei die Armut verdeckt gewesen.

Ganz im Sinne des deutschen Obrigkeitsstaats, der Almosen gewährt, erklärte er, durch Hartz IV seien die Staatsausgaben für die Armen um "zehn Milliarden Euro gestiegen".

Diesen staatlichen Segen hätte er den Bewohnern benachbarter Duisburger Stadtteile, in denen 70.000 Hartz-IV-Empfänger leben, wohl kaum plausibel machen können. Dort ist die Armut mit Händen zu greifen. Gerade unter den meist türkischen Migranten leben in einigen dieser Bezirke die Hälfte der Menschen von Hartz IV. Im Stadtteil Bruckhausen, einem fast ausschließlich von türkischen Familien bewohnten Viertel, gehen nur 18 Prozent der unter 25-Jährigen einem sozialversicherungspflichtigen Job nach.

"Wir haben den Eingangssteuersatz gesenkt", fuhr Trittin fort. Er überhörte geflissentlich die Frage des PSG-Kandiaten, ob er sich auch noch zum Spitzensteuersatz äußere. Der Spitzensteuersatz lag in Zeiten der Regierung von Helmut Kohl (CDU) bei 53 Prozent, nach der rot-grünen Regierungszeit nur noch bei 42 Prozent.

Bei der Frage nach der Deregulierung der Märkte konnte er nicht kneifen und leugnete auch nicht seine eigene Verantwortung. "Bei zwei Gesetzen muss ich ihnen Recht geben", sagte er. Er gab zu, dass die Grünen der Steuerbefreiung auf Veräußerungsgewinne und der Einführung der Verbriefung von Krediten in Deutschland zugestimmt hatten. Letztere war für die in den USA geplatzte Immobilien-Spekulationsblase verantwortlich. Dies sei ein Fehler gewesen. "Aber wir haben da unter starkem Druck handeln müssen", sagte Trittin.

Trittin vermittelte das Bild einer Partei, die dem Druck der Finanzaristokratie bei jeder Gelegenheit nachgibt - wie zuletzt beim Bankenrettungspaket, auf das Trittin nicht einging -, aber dem Druck der Armen eisern standhält. Immerhin ist das Hartz-IV-Gesetz gegen den Willen und den Protest von Hunderttausenden durchgesetzt worden.

Vor fast dreißig Jahren sind die Grünen als linke Alternative zur SPD angetreten. Heute unterdrücken die ehemaligen "Basisdemokraten" die Diskussion, verteidigen vehement eine Politik, die zur größten sozialen Ungleichheit in der deutschen Nachkriegsgeschichte geführt hat, und fallen vor jedem Wink der Finanzaristokratie in den Staub. Die Grünen sind politisch und sozial die Partei der oberen Mittelschicht. Sie sprechen für eine Schicht, die in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren zu Wohlstand gekommen ist und angesichts der Wirtschaftskrise mit Feindschaft auf die arbeitende Bevölkerungsmehrheit reagiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.325.292 von Doppelvize am 05.06.09 06:44:19http://reibert.info/forum/member.php?u=222

Lustig, deutsche Nazis schreiben auf russisch. Was online- Übersetzung heute möglich macht. Die Freunde, des natürlich nichts mit unserem Kattschinski verwandten oder verschwägerten dortigen Kattschinski, sind interessant. "Das NSDAP" als Nick wirkt auf mich eindeutig schwul, so wie auch die ganze rechte Szene homophob und verklemmt wirkt - warum nur?
Ich bin noch Mitglied der ödp, aber fühle mich in der Partei nicht mehr wohl. Sie hat sich von einer Partei mit jungen Leuten zu einer Partei mit alten scheuklappenbehafteten (fast) Rentnern entwickelt. Kind und Familie wird deshalb hochgehalten, um die eigene Rente zu sichern.

Zur Zeit wird sie von christlichen Fundamentalisten unterlaufen und wandelt sich in eine radikalreligiöse Partei, deren Mitlgieder teilweise die Evolutionslehre durch den Kreationismus ersetzt haben wollen. Die Anbiederung an die offizielle Lehrmeinung der kath. Kirche ist mir zuwider. Da gehen z.B. Kandidaten mit den 7 Todsünden in den Wahlkampf. Das hat nichts mit Toleranz zu tun.
Es ist leider so, dass jede Partei, wenn sie von dem süßen Rauschgift der Macht gekostet hat, eine Metamorphose wie die Grünen durchläuft. Das wäre wohl bei der ÖDP nicht prinzipiell anders, sollte sie jemals in politische Ämter oder eine Regierungsbeteiligung im Bund kommen.
Wenn sie jedoch, wie bisher, im Null komma x-Prozentbereich abschneidet, besteht wiederum die Gefahr, dass sektenhafte Entwicklungen stattfinden, wie von Azotobacter beschrieben.
Tatsächlich läuft eine Wahlentscheidung letzten Endes auf das "kleinste Übel" hinaus.
Trotzdem werde ich bei allen Widersprüchen, die auch die Demokratie hat, immer von meinem Wahlrecht Gebrauch machen.
Schon deshalb, um zu verhindern, dass nicht Kräfte in die Parlamente kommen, die ich keineswegs dort sehen möchte.

"Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen."
Winston Churchill
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.317.738 von Kattschinski-Bruder am 04.06.09 11:40:16Wer grün will, der wählt die ÖDP und nicht die Schwulenpartei! - Ich persönlich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen Homosexuellen diskriminiert... - Darum wählen wir als Bürger, die wollen dass mehr für den Umweltschutz getan wird, die ÖDP und NICHT die Grünen! - aber klar doch, Du hast noch nie einen Homosexuellen diskriminiert sondern mit diesem srd alle :laugh: :laugh: :laugh:

Da schmeißt einer Umweltschutz und Homosexualität in einen Topf, rührt kräftig, die Homos werden rausgesiebt und das Ergebnis ist die ÖDP :laugh: :laugh: :laugh:

Du Kattschinski-Verschnitt, kriech in das Loch zurück aus dem Du gekommen bist :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.692.019 von StellaLuna am 01.08.09 11:01:58Da gebe ich Dir prinzipiell recht, StallaLuna.
Mancher widerlegt sich mit dem, was er schreibt, selbst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.317.738 von Kattschinski-Bruder am 04.06.09 11:40:16Ich und meine Familie diskriminieren diese Menschen nicht, wir teilen aber auch nicht Ihre Ansichten und Ihre Lebensanschauung. Wir möchten auch nicht dass unsere Kinder in diesem Sinn erzogen werden. - homosexuell ist man oder nicht, mit Erziehung hat das nichts, aber überhaupt nichts zu tun. Worin unterscheidet sich die Lebensanschauung Homosexueller gegenüber Heteros?
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.691.854 von Azotobacter am 01.08.09 09:59:05Sie hat sich von einer Partei mit jungen Leuten zu einer Partei mit alten scheuklappenbehafteten (fast) Rentnern entwickelt. Kind und Familie wird deshalb hochgehalten, um die eigene Rente zu sichern. - wenn diese Partei mehr Christ-Fundis a la Kattschinski hat, dann solltest Du Fersengeld geben :)
Wer grün will, der wählt die ÖDP und nicht die Schwulenpartei!

Die sexuelle Ausrichtung von Parteimigliedern hat nun überhaupt nichts mit Wahlen und Programmen zu tun.
Es ist auch gar nicht sicher, ob die FDP oder die CSU die wahre Schwulenpartei ist. Ich tippe eher auf die Christsozialgenossen im Süden unserer Republik, weil deren Dunkelziffer mit Sicherheit am höhsten ist.
Die Grünen sind keine primäre Homosexuellenpartei. Das stimmt so nicht. Sie setzen sich ua. für die Rechte von HS ein, ja, sie vetreten aber auch die Interessen von (linken)Frauen/Feministinnen oder die von Migranten, oder die von Vegetariern, usw., usf. Sie sind also sozusagen ein Sammelbecken für gewisse maginale Minderheiten in unserer Gesellschaft. Was aber den großen Bogen über all den Gruppen schlägt, dass ist die Tatsache, dass vorallem AKADEMIKER diese Partei wählen, was ja auch irgendwie logisch ist, da diese Partei ja von 68zigern/Apos gegründet wurde und die waren, wie wir ja alle wisen, Studenten. Die Grünen sind also vorallem eine Akademikerpartei, die zudem zu einem sehr großen Anteil von Berufstätigen gewählt wird, die in den Medien und im Kultur-/Kunstbereich arbeiten. Es gibt eine Studie, in der festgestellt wird, dass (ö.r. Fernseh-)Journalisten zu 35% Grüne wählen. Warum dann z.B die GEZ-Sender und ihre Programminhalte so sind wie sie sind, dass kann sich ja dann jeder selbst daraus ableiten, insofern er nicht ganz auf den Kopf gefallen ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.693.351 von Harry_Schotter am 01.08.09 23:20:21Ja, das wundert mich,

Das GEZ-Programm unendlich spießig ist nur mehr ein Abklatsch konservativer Ideologien. Von der Aufbruchsstimmung der 70iger ist nichts mehr geblieben.
Gerade die Alt-68iger haben ihre Visionen vollständig verraten. Die Gesellschaft hat einen Rechtsruck in den letzten 30 Jahren vollzogen, der an die 30iger Jahre des letzten Jahrhunderts erinnert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.694.675 von Azotobacter am 02.08.09 16:19:02@Azo...

Nein, die Ursache an allem ist, dass sich die Deutschen im "Wesenskern", wenn ich das mal so altbacken ausdrücken darf, leider nur zu treu gelieben sind. Vor 68zig waren sie rechtsobrigkeithörig nach 68zig sind sie linksobrigkeitshörig. Dieser Fimmel Autoritäten anzuhimmeln, dass sehe ich als ein/DAS wirkliches Problem bei uns. Denn wer Autoritäten anhimmelt, der glaubt ihnen auch weitgehend blind. Nicht für umsonst war die Schwarzwaldklinik mit dem Oberchefarzt Dr. Bringmann die erfolgreichste Fernsehserie in Deutschland. Viele der Zuschauer haben den Schauspieler sogar für einen echten Mediziner gehalten. Sehr viele auch noch heute neu produzierten ö.-r. Fernsehserien bauen ebenfalls auf diesem paternalistischen Denkprinzip einer gütigen Autorität, der die dummen menschlichen Schafe unter sich den Weg weißt, auf. Die ARD/ZDF wirken bei ihrem Publikum erfolgreich als gewollte Volkserzieher. Das geht aber nur dann, wenn die Zuschauer vor den Journalsten auch artig einen Bückling machen und bereit willig alles nachplappern, was man ihnen vorsetzt. Leider ist das auch heute noch so, dass "die Deutschen", wenn ich das mal so verallgemeinernd sagen darf, jedem unkritisch vertrauen, tja, wenn er nur einen Anzug mit Schlips und Kragen trägt. Das ist so erbärmlich und jämmerlich. Ob dieser Mann/Frau dann Versicherungsvertreter, Bankberater, Politiker, Manager oder sonstewas ist, er bekommt einen Vertrauensvorschuß, der weit über das hinausgeht, was der gesunde Menschenverstand so jemanden normalerweise zubilligen sollte. Es wird nichts oder nur sehr wenig hinterfragt. Die Obrigkeit, also die "Fachmänner/-frauen" und der "gute, gerechte" Staat, die werden es ja schon wissen und richten. "Die Deutschen" gehen wohl mutmaßlich davon aus, dass "die da oben", wenn sie nicht gerade "böse Kapitalisten" sind, keinerlei eigene Interessen haben und daher gern selbstlos handeln zu ander Leute Vorteil handeln. Woher das kommt, dass ist mir allerdings weitgehend schleierhaft.


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Antwort auf Beitrag Nr.: 37.317.738 von Kattschinski-Bruder am 04.06.09 11:40:16

Du hast völlig recht. Ich bin auch für eine andere Gesellschaft, die sich nicht an der Gier und am grenzenlosen Wachstum orientiert.

Homosexualität soll toleriert werden, aber nicht die Förderung erhalten wie die Ehe zwischen Mann und Frau. Wir brauchen auch keine Multi-Kulti-Experimente zu denen die Bevölkerung überhaupt nicht gefragt wird.

Leider bieten die Grünen dieses Koppelgeschäft an. Wer sich für Umweltschutz und Verbraucherinteressen entscheiden will, bekommt Schwulenförderung und Multi-Kulti mit in den Korb gepackt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.694.902 von LastHope am 02.08.09 17:42:52Was ist von den Grünen geplant, was Deiner Meinung nach unter Schwulenförderung fällt?
Beispiel Adoption: Glaubt hier jemand allen Ernstes, dass, wenn Schwule Kinder adoptieren dürfen, daran die Institution Ehe kaputt geht? Falls ja, so ist die Institution Ehe keinen Pfifferling wert, dann ist sie letzten Endes eine Steuersparmaßnahme für ein Ehepaar, nicht mehr, nicht weniger.

Oder hat man eher Angst, dass viele, die sich bisher nicht geoutet haben einer Adoption wegen, dies dann tun werden?

Dass Homosexualität toleriert werden soll, ist in der Tat ein großer Fortschritt in dieser Republik - aber gleiche Rechte bzw. Förderung, das geht dann doch zu weit.

... Abendblatt : Es gibt Statistiken, die besagen, dass jeder zehnte Mann schwul ist. Gibt es in jedem Kader also ein bis zwei schwule Kicker?...

http://www.abendblatt.de/sport/article596609/Meine-Homosexua…

Wollen wir mal auszählen wer hier schwul ist, und dann machen wir weiter mit den ÖDP-Mitgliedern :laugh: :laugh: :laugh:

Und noch eine interessante Nachricht:

Die Marktforscher behaupten, dass homosexuelle Urlauber lukrativer seien: Sie seien mit mehr als 30 % überdurchschnittlich oft in Fünf-Sterne-Hotels anzutreffen, und knapp 29 % der Schwulen geben am Urlaubsort mehr als 100 Euro am Tag aus; bei den heterosexuellen Männern tun das nur 23 %. Das entspricht der generell hohen schwulen Kaufkraft: Die geschätzten 200.000 homosexuellen Männer in Österreich (je nach Studie dürften zwischen fünf und 15 % der Männer homosexuell sein) verfügen je über ein Bruttojahreseinkommen von 34.717 Euro (2006), so die Statistik der IGLCC (International Gay and Lesbian Chamber of Commerce). Laut Marketagent.com verfügen die homosexuellen Männer in Österreich gemeinsam über eine Kaufkraft von 17 Mrd. Euro
http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2009/07/schwule-reisen-…

So, und jetzt darf weiter diskriminiert werden :D
200.000 Homosexuelle in Österreich verfügen über eine Kaufkraft von 17 Mrd. Euro - das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Da wird Neid aufkommen :laugh:

Schade, für Deutschland konnte ich leider nichts Aktuelles finden, vor Jahren habe ich allerdings eine Statistik gesehen, dass Homosexuelle im Durchschnitt mehr verdienen als Heteros.

Nehmen wir mal an, euch begegnen zwei ältere Männer auf der Straße, der eine ist schlank und gepflegt, dem anderen hängt die Wampe über den Bauch. Wer von beiden ist wohl ein "staatlich geförderter" Vati?
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.695.025 von StellaLuna am 02.08.09 18:25:02

Schwule Adoptiveltern sind für Kinder eine seelische Vergewaltigung. Ein Kind braucht beide Eltern, Mutter und Vater oder Ersatzeltern und kein schwules Paar.

Es gibt da noch ein paar Unterschiede zwischen Mann und Frau - Gleichberechtigung heißt nicht Gleichmacherei.

Die Rechte der Kinder müssen im Vordergrund stehen und nicht die sexuellen Neigungen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.695.046 von StellaLuna am 02.08.09 18:35:32200.000 Homosexuelle in Österreich verfügen über eine Kaufkraft von 17 Mrd. Euro!

Jetzt weiß ich, warum unsere nationalen Kameraden die Ostmark heim ins Reich führen wollen! :laugh: Die marode NPD wäre auf einen Schlag saniert!
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.694.889 von Harry_Schotter am 02.08.09 17:37:06Obrigkeitshörigkeit ist kein linkes Gedankengut, sondern rechtes!! Auch der Sozialismus in der DDR war nationalistisch geprägt. Der Kommunismus ist auch rechtes Gedankengut.

Rechts ist alles was Autorität fördert und festigt, und links ist alles, was Autorität und Macht untergräbt.

Das ist links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Anarchismus

Das war in Ansätzen in den Bewegungen der 70iger vorhanden. Und das ist das wirklich gefährliche für die Machthaber: Keine MACHT. Und da sind sich alles einig von den Nationalsozialisten über die Deomkraten bis zu den Kommunisten(nicht zu verwechseln mit den Anarchisten). Und das haben die Alt68iger verraten: einge entzogen sich durch Selbstmord, andere z.B. Joschka Fischer wurden vom Straßenkämpfer zum Biedermann. Das dürfte unter anderem den Weg für die Angela geebnet haben.

Wenns dich interessiert:
Ein Buch von Achim von Borries/Ingeborg Weber-Brandies; "Anarchismus, Theorie Kritik Utopie"
Verlag Graswurzelrevolution

Dort kommen vor allem auch Zeitzeugen zu Wort, und erhellen doch einiges, was man so in der Geschichtsstunde nicht hört. Man muß es sich ja nicht zu eigen machen, aber man sieht einige Dinge dann doch anders.:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.694.902 von LastHope am 02.08.09 17:42:52Das ist genau die Vorstellung, die momentan auch in der ödp aufkommt, aber ich vermute, dies ist ein allgemeines Problem, das wohl auch andere Parteien haben.

Eine gehörige Portion Spießigkeit, verbreitet von Menschen, deren Eltern die Erziehung durch Adolf erfahren haben, so zumindest meine Beobachtungen. Diese Gruppe verfügt inzwischen über Kapital und die Zeit, aktiv nach ihren Vorstellungen zu agieren
Ich kenne Schwule und Lesben und muß sagen, dass diese keine Schande für die Menschheit sind. Im Gegenteil, zumindest alle, die ich kenne sind charakterlich voll in Ordnung, was ich von einigen Heteros nicht sagen kann. Liegt wohl an den Hormonen :laugh:


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