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31.08.2000
EM.TV neutral
Der Aktionär


Der Aktionär sieht bei EM.TV (WKN 568480) keinen Handlungsbedarf.

Im Halbjahrebericht habe das Unternehmen zum ersten Mal die neuen Beteilgungen konsolidiert. Im einzelnen seien dies die Beteiligung an der TMG-Tele-München-Gruppe, an der SLEC-Formel-1-Gruppe und an der Jim Henson Company.

Der Umsatz sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 195 % auf ca. 308 Mio. Euro erhöht worden. Davon stammten 114,1 Mio. Euro von der Formel-1, 44,5 Mio. Euro von Jim Henson und 38,3 Mio. Euro von TMG.

Das Nettoergebnis des Gesamtkonzerns habe um 132,8 % auf 56,6 Mio. Euro zugelegt. Für 2000 werde ein Gewinn je Aktie von 1,02 Euro bzw. für 2001 von 1,54 Euro je Aktie erwartet.




30.08.2000
EM.TV weiter abwärts
Finanzen Neuer Markt


Finanzen Neuer Markt erwartet eine Fortsetzung der Kurskorrektur bei EM.TV (WKN 568480).

EM.TV habe mit der Vorlage der Halbjahresergebnisse die Anleger enttäuscht. Zwar habe der Umsatz um 200 % und das Ergebnis um 40 % zugelegt, jedoch sei der Umsatz von 603,92 Mio. DM noch weit unter den Prognosen bis Jahresende, welche bei 1,6 Mrd. DM lägen. Es sei fraglich ob das Unternehmen diese Prognose erfüllen könne.

Auch in diesem Zwischenbericht sei manches Detail unklar gewesen. Erstmals seien die Einkäufe Henderson, 50 % der Formel 1-Holding SLEC und 45 % an TM 3 bilanziert worden. Die Ergebnisse seien allerdings lediglich eingestellt worden, ohne Berücksichtigung der jeweils verschiedenen Rechnungslegungen.

Weiterhin seien die entsprechenden Goodwill-Abschreibungen (zwischen 1,5 und 3,0 Mrd. DM) noch nicht berücksichtigt worden. Die daraus folgende Abschreibung könne durchaus das jetzt erzielte Ergebnis übertreffen. Jedoch seien ursprünglich 600 Mio. DM an Vorsteuergewinn von Unternehmensseite aus angepeilt worden.

Auch wenn der EM.TV-Kurs bereits 59 % vom Top korrigiert habe, sehe man noch kein Ende der Abwärtsbewegung.




30.08.2000
EM.TV Kursziel 90 Euro
Merrill Lynch



Die Analysten des Investmenthauses Merrill Lynch stufen die Aktie des Medienkonzerns EM.TV & Merchandising (WKN 568480) weiterhin zum Kauf.

Nach Aussage der Wertpapierexperten beabsichtige das Unternehmen einen Kurswechsel in seiner Internetstrategie vorzunehmen. Dabei plane man nun, mit einem etablierten Internet Service Provider zusammenzuarbeiten.

Dem Anleger sei nach wie vor ein Engagement in den NEMAX-50-Titel zu empfehlen. Das Kursziel auf Jahressicht betrage 90 Euro.






30.08.2000
EM.TV Kursziel 93 Euro
BfG Bank



Die Analysten der BfG Bank bekräftigen nochmals ihre Kaufempfehlung für die EM.TV & Merchandising AG (WKN 568480). Das Kursziel auf Sicht von 12 bis 18 Monaten legen sie bei 93 Euro fest.

Das Unternehmen eröffne in den New Yorker Büros der Jim Henson Company ihr World Brand Management Center und werde künftig weltweit alle Lizenz- und TV-Aktivitäten bündeln und koordinieren. Insbesondere Beteiligungen und Akquisitionen gelte es nun gezielt zu einem globalen Netzwerk auszubauen.

Darüber hinaus werde Helen Isaacson, die in der Branche für ihre hervorragendes Merchandising bekannt sei und bereits einen Award verliehen bekommen habe, ab dem 1. September die internationalen Lizenzaktivitäten des Centers in New York verantworten.






29.08.2000
EM.TV Engel ohne Flügel
Frankfurter Tagesdienst



Mit EM.TV (WKN 568480) hat der Neue Markt nach Ansicht der Analysten des Frankfurter Tagesdienstes seinen nächsten "gefallenen Engel".

Sei in den vergangenen Jahren die Phantasie für den kometenhaften Aufstieg verantwortlich gewesen, müsse EM.TV mit fortschreitender Größe nun der Realität ins Auge sehen. Würden die Quartalszahlen nicht deutlich über den Erwartungen liegen, seien die Anleger nicht weiter bereit die Aktie zu halten. Nach Ansicht der Experten des Frankfurter Tagesdienstes seien die neusten Zahlen zwar wieder einmal gut gewesen, dennoch hätten sie die Investoren nicht zu neuen Investments verleiten können. Somit habe sich die Börsenweisheit „Sell On Good News“ wieder einmal bewahrheitet.

Die jüngsten Zahlen seien zwar auf den ersten Blick beeindruckend, jedoch nicht frei von Makeln, so die Analysten des Frankfurter Tagesdienstes weiter. Der Umsatz habe sich fast im 1. Halbjahr auf 603,9 Mio. DM verdreifacht, wobei erstmalig die Akquisitionen SLEC, Jim Henson und Tele München anteilig konsolidiert worden seien. Vom Gesamtumsatz würde das EM.TV-Kerngeschäft mit 223 Mio. DM damit gerade noch ein Drittel ausmachen. Positiv sei dabei ebenfalls das die Ergebnisbeiträge sämtlicher Akquisitionen bis auf die Jim Henson Group (-3,6 Mio. DM) deutlich positiv seien. Somit habe das EBIT-Ergebnis um 40% auf 159 Mio. DM und der Jahresüberschuß sogar um 133% auf 111 Mio. DM gesteigert werden können.

Die Zahlen seien aber nur bedingt aussagefähig, da sie noch keine Goodwill-Abschreibungen für die jüngsten Zukäufe berücksichtigen würden. Zudem seien im Ergebnis außerordentliche Effekte aus dem Verkauf der TM3-Anteile in Höhe von 153 Mio. DM enthalten, denen nur außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 66,5 Mio. DM gegenüberstehen würden. Somit enthalte das Ergebnis außerordentliche Erträge in nicht ganz unbedeutender Höhe von 86,5 Mio. DM. Trotzdem halte Finanzvorstand Florian Haffa an den Prognosen für das Gesamtjahr fest, wobei mit einem Umsatz von mindestens 1,6 Mrd. DM ein EBIT von 600 Mio. DM erzielt werden soll.

Der Blick auf den Chart zeige es indes deutlich. Die Anleger gingen mittlerweile davon aus, das EM.TV in Zukunft nicht mehr so schnell wachsen werde. Daher habe sich auch die enorme Wachstumsprämie, die Anleger jahrelang zu zahlen bereit gewesen seien, jetzt deutlich verringert. Trotz des deutlich zurückgekommenen Kurses bewerte der Markt EM.TV immer noch mit einem 2000er KUV von 8,4 und einem 2001er KGV von 42. Daher sehen die Analysten des Frankfurter Tagesdienstes derzeitig, abgesehen von einer technischen Erholung, kein weiteres Kurspotential für EM.TV.





25.08.2000
EM.TV weiter akkumulieren
DG Bank


Die Analysten der DG Bank stufen die Aktie des Medienkonzerns EM.TV & Merchandising (WKN 568480) weiterhin auf „Akkumulieren“ ein.

Die veröffentlichten Quartalszahlen seien ohne große Überraschungen ausgefallen. Der Umsatz würde im Rahmen der Erwartungen liegen, während das EBITDA die Prognosen nicht erreicht hätte. Das angegebene EBIT halten die Wertpapierexperten jedoch nicht für besonders aussagekräftig, da es die Goodwill-Abschreibungen neuer Übernahmen noch nicht enthalte.

Daraufhin sollte der Anleger seine Bestände bezüglich des NEMAX-50-Titels nach wie vor aufstocken.
Ist doch wie immer,

Diese gottverdammten Analysten bewerten EM.TV wahrscheinlich nach
Ihrem Alkoholpegel.!!

Die Einen loben EM.TV jauchzend in den Himmel..die Andern wünschen
EM.TV zu Hölle..

Fazit: So ein Dummschmarren wie die Bewertung von EM.TV ist genau so
einmalig wie die Aktie selbst...
Sucht Euch heraus was Ihr mit dem Papier macht...
EM entwickelt sich zu absoluten Global-Player. Und kein Guru kann mir weißmachen , die Haffas wüßten nicht wie man die selbstgesteckten Ziele erreicht.
Die wollen sich nur noch mal ein bißchen eindecken, so wie ich es jetzt auch gemacht habe.
für em.tv gilt der grundsatz der eigentlich für keine andere aktie gilt:

ENTWEDER MAN HAT SIE, ODER MAN HASST SIE.

nur das die, die sie hassen, wie bessesen negatives herholen - um auf fallende kurse zu hoffen, um so an ihre kohle zu kommen.

ICH HABE NOCH BEI KEINER ANDEREN AKTIE SO UNTERSCHIEDLICHE STANDPUNKTE ERLEBT, ALS BEI EM.TV

deutscher neid, was sonst.
Aus der FTD vom 25.8.2000
Das Kapital: Wer EM-TV kauft, muss auf Thomas Haffa vertrauen

Was EM-TV vorgelegt hat, ist schon formal äußerst unbefriedigend. Da die Wirtschaftsprüfer noch am Rechnen sind, wurden die Ergebnisse der drei Neuerwerbungen Jim Henson, Formel 1 und Tele München nicht konsolidiert, sondern einfach nur zusammengezählt.

Jede der drei Töchter berichtet aber nach einer anderen Rechnungslegung, die eine nach amerikanischen, die nächste nach britischen und die dritte nach internationalen Regeln. Der beim Kauf entstandene Goodwill, die Differenz zwischen Kaufpreis und bilanziellem Wert der Unternehmen, ist überhaupt noch nicht berücksichtigt. Er wird erst zum Jahresende einfließen und könnte zwischen 1,5 und 3 Mrd. DM betragen. Die daraus resultierende Abschreibung kann leicht größer als das Halbjahresergebnis sein.

Gewiss, Fernsehrechte sind ein saisonal bestimmtes Geschäft und EM-TV hat nach eigenen Angaben fürs zweite Halbjahr genug abschlussreife Verträge, um sein Umsatzziel von 590 Mio. DM für die Kerngruppe zu erreichen. Für Jim Henson ist eine neue Vertriebsstruktur geplant, das sollte für schwarze Zahlen bei der Muppets-Tochter sorgen. Und aus der Formel 1 werden wohl noch Erträge aus dem Verkauf von Fan-Produkten dazukommen.


Das alles muss aber erstmal in den kommenden Monaten umgesetzt werden. Auch bleibt abzuwarten, ob die EU die Aufteilung der Formel-1-Rechte genehmigt. Formel-1-Mitinhaber Bernie Ecclestone war ins Gerede gekommen, da er die Lizenzrechte für das Sportereignis verdächtig günstig erworben hatte. EM-TV-Chef Thomas Haffa sieht alldem gelassen entgegen. Die Anleger werden ihm vertrauen müssen. Aber das mussten sie schon immer
EM.TV & Merchandising - Kaufen
WKN: 568480 EM.TV+MERCHANDI.O.N. WestLB Panmure 04.09.2000

EM.TV & Merchandising

HJ Zahlen im Zeichen der Globalisierung


Anlageempfehlung: Kaufen

EM.TV hat in der vergangenen Woche Halbjahreszahlen veröffentlicht. Insgesamt waren die Ergebnisse zufriedenstellend. Wir haben unsere Gesamtjahresprognose jedoch nach unten korrigiert, vornehmlich aufgrund einmaliger Aufwendungen für die Akquisitionen (Aufwendungen für Kapitalmaßnahmen, Wirtschaftsprüfer, Beratungsaufwand). Wir gehen davon aus, dass die Profitabilität - besonders bei der Jim Henson Company - im zweiten Halbjahr deutlich zunimmt. Das Jahr 2000 muss bei EM.TV als das Jahr der Globalisierung und Integration gesehen werden. EM.TV ist auf dem besten Wege in den Kernbereichen zu einem wahren großen global Player zu werden. Wir bleiben bei unserer Kaufempfehlung und einem Fair value von 79 EUR.

. Fundamentale Neuigkeiten

* EM.TV wird die gesamte weltweite Distribution im Merchandising- und TV-geschäft in einem Global Brand Management Center in New York konzentrieren.

* Alle Produktionskapazitäten werden unter der JHC als „Creative Content Company” in Los Angeles angesiedelt.

* Die Internetstrategie des Unternehmens hat sich maßgeblich geändert. EM.TV besinnt sich auf seine Kernkompetenz Inhalt zurück und wird die Strategie des ISP‘s „Junior.web” aufgeben. Alle weiteren Internet-Projekte werden extern finanziert werden, EM.TV wird nur noch Inhalte zur Verfügung stellen.

* EM.TV hat bisher keine konsolidierten Konzernbilanzen vorgelegt. Dies wird bis Q3 angestrebt, kann aber von Seiten EM.TV nicht hundertprozentig zugesichert werden. Der Grund dafür liegt nicht bei EM.TV, sondern in der komplizierten Neubewertung der akquirierten Filmrechte und der damit verbundenen Zustimmung des IAS Kommittees in Frankfurt und London.

* Der Goodwill, der durch den Erwerb der F1 entstanden ist, liegt in einer Größenordnung zwischen 1,5 und 3 Mrd DM. Wir haben einen Mittelwert von 2,15 Mrd DM in unsere Prognosen einbezogen.

* Das Unternehmen ist sich des Problems des Stockoverhang durchaus bewusst und arbeitet intensiv an einer Lösung.



Halbjahreszahlen zufriedenstellend

Die Halbjahresergebnisse waren nicht am oberen Rand der Erwartungen, u.E. jedoch zufriedenstellend. Während unsere Umsatzprognosen bei allen Teilgesellschaften leicht übertroffen wurden, lagen die operativen Margen bei allen Teilgesellschaften unter unseren Erwartungen. Wir haben daher in unserer Gesamtjahresprognose EBITDA um 10% zurückgenommen. Bei der Bewertung der Ergebnisse muss man miteinbeziehen, dass die erste Jahreshälfte generell bei den Rechtehändlern sehr schwach ist. Wir gehen davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte die Ertragskraft überproportional steigen dürfte. Im folgenden werden wir dezidiert auf die Zahlen der einzelnen Töchter eingehen.


Junior & EM.TV Halbjahresergebnis etwas schwächer als erwartet

Während die Halbjahresumsätze bei Junior und der „alten “ EM.TV besser ausfielen als erwartet, war die operative Marge geringer als von uns prognostiziert. Hauptursache dafür waren zwei Gründe:

1.) Im sonstigen Aufwand sind etwa 10 Mio DM einmaliger Beratungsaufwand verbucht worden.

2.) Die Rohertragsmargen sind unterdurchschnittlich ausgefallen, da in den Umsätzen etwa 40 Mio DM aus den Tyson-Boxkämpfen verbucht waren, die nahezu eine Rohertragsmarge von 0 enthalten haben.

Wir gehen davon aus, dass in diesem Jahr noch ein weiterer Boxkampf vermarktet werden dürfte. Rechnet man die beiden Boxkämpfe unter diesen Annahmen hinaus, dann ergibt sich eine Rohertragsmarge von 76% und dies entspricht durchaus der durchschnittlichen Rate, die wir bei unseren EM.TV Prognosen unterstellen.


Umsatzprognose zweiten Jahreshälfte für Junior TV / EM.TV

Was erwarten wir bei Junior und der „alten EM.TV” in der zweiten Jahreshälfte? Wir gehen davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte ein deutliches Umsatzplus verzeichnet werden dürfte. Während in das ersten Halbjahr kaum bedeutende Paketdeals fielen, sondern nur viele einzelne TV-Lizenzen vermarktet wurden, rechnen wir im zweiten Halbjahr mit mind. zwei größeren Paketdeals. Darunter fallen u.E.:

* Ein Paketdeal mit dem Odyssey Channel in den USA

* Zwischen 6 und 8 Juniorfenster in west- und osteuropäischen Ländern

Mit dem Odyssey Channel soll ein Juniorsendefenster in den USA vertraglich fixiert werden. Geplant ist exklusiv eine Stunde täglich Programm aus dem Henson und Junior Portfolio auszustrahlen. Dieser Vertrag gilt vorerst nur für drei Jahre, beinhaltet aber eine Verlängerungsoption über weitere drei Jahre. Wir schätzen das Umsatzpotential auf 15-20 Mio DM p.a., wenn sieben Stunden pro Woche gesendet wird. Weiterhin rechnen wir im zweiten Halbjahr mit Verträgen über Junior Sendefenster in Spanien (über das JV mit Grupo Planeta) und in 6-8 anderen europäischen Ländern. Dieser Sendevertrag dürfte mit SBS abgeschlossen werden, die in all diesen Ländern TV Stationen betreiben. EM.TV hat derzeit schon ein Umsatzvolumen noch in diesem Jahr aus diesen Verträgen in Höhe von 380 Mio DM avisiert. Wir gehen davon aus, dass die EBIT-Marge überdurchschnittlich hoch ist, da diese Sendefenster und Pakete hauptsächlich aus Programm bestehen wird, welches sich schon in der Zweit- oder Drittverwertung befindet. Die Rohertragsmarge für solche Distributionsdeals aus der Bibliothek liegt bei mindestens 75%.


Kein Umsatz aus EXPO mehr

Enttäuschend dürften die Gesamtumsätze aus der EXPO 2000 ausfallen, die wir noch zu Anfang des Jahres mit 87 Mio DM angenommen, mittlerweile aber auf 25 Mio DM reduziert hatten. Wir haben Umsätze aus der EXPO 2000 jetzt vollständig gestrichen.



JHC Quartalszahlen ganz im Zeichen der Neuordnung

Das erstmalig veröffentlichte Quartal der Jim Henson Group stand ganz im Zeichen der Neuordnung. Jim Henson war bisher hauptsächlich im Bereich Auftragsproduktion mit niedrigen Margen tätig. Im veröffentlichten Quartal wurden die letzten Auftragsproduktionen fertiggestellt und ausgeliefert. Darüberhinaus gehen wir davon aus, dass JHC das eigene Produktionsvolumen deutlich erhöht hat. JHC kapitalisiert keine Produktionskosten, sondern bucht den gesamten Produktionsaufwand bei Entstehung direkt in die G&V. Daher lagen die Zahlen von JHC auch unter unseren Erwartungen. Zwar waren die Umsätze deutlich höher als prognostiziert (87 Mio DM vs. unsere Erwartungen von 72 Mio DM), aber die Rohertragsmarge von 24% lag 10 PP unter unserer Pognose. EBITDA war negativ (-2,7 Mio DM), entgegen unserer Erwartung von plus 2,5 Mio DM. Wir gehen davon aus, dass sich diese Neuordnung nun schon im zweiten Halbjahr, jedoch sicher ab 2001 in höheren EBIT-Margen niederschlagen wird. EM.TV wird die Produktionen finanzieren und weltweit distribuieren. Auftragsproduktionen werden nur noch begrenzt angenommen. Weiterhin wird die schon bestehende, überaus wertvolle Bibliothek weltweit lizenziert werden. Wir rechnen mit einer EBIT-Marge von mind. 15% für 2001.


Neuproduktionen bei JHC Risikominderung durch industrielle Partner

Trotz der schwachen operativen Marge hat Jim Henson im ersten Halbjahr den Beweis dafür abgeliefert, wirklich hochkarätigen, attraktiven Inhalt liefern zu können. “The Bear in the Big Blue House”, eine Coproduktion zwischen Disney und JHC, hat sich bisher weltweit im TV Bereich hervorragend verkauft und verspricht auch ein Merchandisingerfolg zu werden. Beispielsweise hat United Labels dafür eine deutschlandweite Lizenz erworben. Man plant in Zukunft schon in der ersten kreativen Phase in der Entstehung eines neuen Charakteres und Serie industrielle Partner mit ins Boot zu holen. Spielwarenhersteller wie z.B. Hasbro oder Mattell könnten ihr gesamtes Know-how schon in der ersten Phase mit einbringen. So würde das Risiko von Neuproduktionen gemindert und die Lizenzprodukte könnten zeitgleich mit den Serien erscheinen und sich so gegenseitig bewerben. Im zweiten Halbjahr werden noch einige Produktionen fertiggestellt werden. Darunter fallen Farscape (Scifi Serie mit 30 weiteren Episoden), „Fear at mind” (Prime-time, 13 Episoden) und „the Hoobs” (Vorschulserie, 250 Episoden).


Änderung Gesamtjahr durch veränderten Konsolidierungszeitraum

Da JHC entgegen unseren ursprünglichen Erwartungen nun nur für neun Monate ausgewiesen werden wird, haben wir ein von uns geschätztes Quartalsergebnis für das erste Quartal aus unseren Prognosen herausgenommen. Dabei haben wir Umsätze In Höhe von 57 Mio DM und EBIT von 1 Mio DM eliminiert. Damit rechnen wir auf 9-Monatssicht mit Umsätzen von 266 Mio DM und EBIT in Höhe von 7 Mio DM.


Tele München Gruppe operativ geringer als erwartet

Der Umsatz von TMG lag absolut im Rahmen der Erwartungen (IAS). Der sonstige Aufwand fiel wesentlich höher aus als erwartet. Ebenso bilanzierte TMG noch die operativen Verluste des Senders tm3 im Beteiligungsergebnis. Wir hatten sie bereits mit dem a.o. Ertrag aus dem Verkauf verrechnet. Wir werden unsere Gesamtjahresprognose auf Umsatzniveau nicht verändern, jedoch die erhöhten sonstigen Aufwendungen miteinbeziehen.


F1 in line

Formel 1 wurde entgegen unseren Erwartungen für das gesamte 1.Halbjahr ausgewiesen. Die F1 hat im 1.Halbjahr unsere Umsatzerwartungen erfüllt. Allerdings hat EM.TV angekündigt, in diesem Jahr noch keine zusätzlichen Merchandisingaktivitäten gemeinsam mit der F1 zu entwickeln. Wir waren davon ausgegangen, dass zusätzlich zu der Vermarktung des Videospiels (Umsatz rd. 40 Mio DM) weiteres Merchandisingpotential erschlossen werden kann. Wir hatten daher weitere 30 Mio DM aus Merchandising prognostiert. Diese haben wir für das Gesamtjahr 2000 wieder zurückgenommen. Wir gehen jedoch davon aus, dass ab der Rennsaison 2001 EM.TV die gesamten Merchandising Aktivitäten der Formel1 betreiben wird. Derzeit arbeitet man an einem Konzept, welches jedoch auch von der weiteren Entwicklung bezüglich der Eigentümerstruktur abhängt. Sollten sich die Automobilhersteller mit 1/3 an der SLEC beteiligen, würden die Merchandising Aktivitäten noch weiter ausgeweitet werden. Die Goodwill-Abschreibungen der F1 werden für das Gesamtjahr angesetzt. Sie belaufen sich für das Gesamtjahr auf 108 Mio DM nach 81Mio DM.


Internet-Strategie geändert - back to the roots

Für absolut wesentlich und neu halten wir die Aussage von EM.TV, sich in ihrer Internet-Strategie wieder auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren und ein fokussierter Content-Lieferant zu bleiben. Daher wird jetzt, entgegen ursprünglichen Aussagen, auf den Aufbau eines ISP´s „Junior-Web” verzichtet. Wir halten dies für eine sehr positive Entwicklung, nachdem wir vom Aufbau eines eigenen ISP´s niemals überzeugt waren. In unsere Prognosen hatten wir daher den von EM.TV geplanten Aufwand vollständig einbezogen, die jeweiligen Umsatzplanungen aber auf ein Drittel gekürzt, was wir jetzt wieder rückgängig gemacht haben.


Zentrale Distribution in New York

EM.TV wird die gesamte Distribution sowohl im Merchandising als auch im TV-Geschäft in New York in einem Global Brand Management Center konzentrieren. Dabei wird es für beide Bereiche einen Leiter geben. Sie werden vor allem den Aufbau der Marken im Portfolio vorantreiben, sowie die Vermarktung der TV-Lizenzen koordinieren. Die Distribution in New York wird vorerst allein die Lizenzen aus der Bibliothek umfassen. Sobald EM.TV Exklusivdistributor für die F1 geworden ist, werden auch diese TV-Lizenzen aus New York heraus vermarktet. Die Distribution in den einzelnen Ländern wird nach wie vor, wie üblich in der Medienbranche, von nationalen Einheiten vor Ort betrieben. Wir halten diesen Schritt für absolut entscheidend in der Globlisierungsstrategie von EM.TV. Kernkompetenzen werden gebündelt und von einem Ort weltweit strukuriert und koordiniert. Für EM.TV fallen für den Aufbau dieser Büros keine weiteren Kosten an, da die schon bestehenden Büros der JHC übernommen werden. Im personellen Bereich konnten hochkarätige Manager mit jahrelanger Erfahrung im Medienbusiness gewonnen werden.


Jim Henson als kreativer Kopf

JHC wird die Zentrale der Produktionsaktivitäten der Gesamtgruppe werden. Unter JHC werden alle Produktionsunternehmen wie Yoram Gross, TFC, HaffaDiebold Productions und Talit Productions aufgehängt werden. So kann JHC weiterhin seine Kreativität als Kernkompetenz ausbauen, während die Distribution von New York aus vorgenommen wird.


München Obergesellschaft

München bleibt demnach als Zentrale, an die die Produktions- und Distributionseinheiten berichten werden. Von dort aus werden strategische Entscheidungen getroffen.


Veränderung der Gesamtjahresprognose 2000:

Konsolidierungsbedingt:

* Goodwill-Ansatz steigt, nachdem zwar für JHC weniger, aber F1 ein ganzes Jahr angesetzt werden muss. Dadurch steigen die Goodwill-Abschreibungen um 20 Mio DM auf 130 Mio DM an.

* JHC: Umsatz minus 57 Mio DM, EBIT minus 1 Mio DM.

Operativ:

* Einmaleffekte der Einzelgesellschaften aus dem ersten Halbjahr (EM.TV, TMG)

* Umsatzprojektion für EXPO von 25 Mio DM auf 0 reduziert.

* F1: keine Umsätze mehr aus zusätzlichem Merchandising von EM.TV

* Kein Aufwand mehr zum Aufbau des ISP „Junior Web”

Veränderung der Schätzung ab 2001

* Kein Aufwand mehr zum Aufbau des ISP „Junior Web” Insgesamt haben wir die Umsatzprognose 2000 um 6%, und EBITDA um 9% zurückgenommen. EBIT geht um 15% zurück, da sich dabei auch die erhöhten Goodwillanschreibungen bemerkbar machen.




Wandelanleihe

EM.TV 4%-Wandelanleihe

Die Wandelanleihe ermöglicht den Investoren ein Engagement bei EM.TV, das sich durch eine äußerst attraktive Effektivverzinsung auszeichnet. Im Zuge der Aktienkursschwäche hat sich die Wandelprämie allerdings erhöht.


High-Yield-Engagement bei EM.TV


Renditeorientierte Anleger haben über die Wandelanleihe die Möglichkeit, am Erfolg der EM.TV-Aktie zu partizipieren. Beim derzeitigen Kurs von 92,5% bietet das 2005 fällige Papier eine Effektivverzinsung von 9,4% - d.h. über 400 Basispunkte mehr als europäische Staatsanleihen. Sofern die Anleihe nicht zu einem früheren Zeitpunkt gewandelt wird, wird sie am 16. Februar 2005 zu 117,251% getilgt. Hinzu kommt, dass das Papier mit 4,3% eine laufende Verzinsung bietet, die deutlich über der Dividendenrendite von 0,1% liegt. Sollte sich die EM.TV-Aktie weiter erholen, so ist auch mit einem - wenn auch langsamer - ansteigenden Anleihekurs zu rechnen.


Die Wandelanleihe hat gegenüber der Aktie eine Outperformance gezeigt


Die EM.TV-Aktie hat in den vergangenen Monaten eine Schwächephase durchlaufen. Zwischen Ende April und Anfang August fiel der Kurs von 93 auf 50 EUR. Im gleichen Zeitraum verzeichnete die Wandelanleihe einen Rückgang von 107,5% auf 85,75%, wodurch die Wandelprämie auf 75% - d.h. auf ihren bisherigen Höchststand - gestiegen ist. Im Zuge der Erholung des Aktienkurses auf 62,5 EUR hat sich die Wandelprämie mittlerweile allerdings wieder auf 57,5% reduziert.


Elastischer Bond-Floor


Obwohl der Kurs der EM.TV-Wandelanleihe langsamer gefallen ist als der Aktienkurs, stellte die Performance dennoch eine gewisse Enttäuschung dar. Es war erwartet worden, dass die Anleihe bei einem fallenden Aktienkurs durch die Rendite stärker gestützt würde. Der Kurs der Anleihe wurde jedoch durch die derzeit bei Investoren vorherrschende Skepsis in Bezug auf hochrentierliche Non Investment-Grade-Papiere belastet. Entgegen der Annahme, dass der Rückgang des Anleihekurses zu dem Zeitpunkt gestoppt würde, wenn die Rendite europäischer Staatsanleihen um 450 Basispunkte überschritten wird, fand die Bodenbildung erst bei 85,75% statt, d.h. als die Effektivverzinsung bei 11,2% und somit 600 Basispunkte über der Rendite der Staatspapiere lag.


Aktuelle Bewertung bietet Potenzial


In Anbetracht des Spreads von 600 Basispunkten ggü. europäischen Staatsanleihen liegt die implizite Volatilität der Wandelanleihe bei 27% und damit höher als der Wert von unter 20% zum Zeitpunkt der Emission. Dies spiegelt sowohl die höhere Prämie als auch den größeren Spread wider. Die Volatilität der Anleihe ist jedoch immer noch deutlich niedriger als die der EM.TV-Aktie, die - über einen Zeitraum von 90 Tagen - bei über 60% liegt.


Interessantes


Chance / Risiko-Profil

Obwohl die Wandelprämie seit der Emission gestiegen ist, liegt die Reaktion des Anleihekurses auf Bewegungen des Aktienkurses immer noch in einem günstigen Rahmen. Wir gehen davon aus, dass bei einem etwaigen Anstieg des Aktienkurses um 25% der Kurs der Anleihe um 8% steigen und die Prämie auf 36% fallen würde. Sollte der Aktienkurs dann noch weiter steigen, so ist mit einer Beschleunigung bei den Anleihekursgewinnen zu rechnen. Umgekehrt dürfte der Anleihekurs bei einem Rückgang des Aktienkurses um 25% lediglich um 6% fallen.


Zusammenfassung

Die 4%-Wandelanleihe von EM.TV hat seit ihrer Auflegung an Attraktivität gewonnen, da sie im Zuge der Schwächephase der EM.TV-Aktie eine Outperformance gegenüber dem Dividendenpapier gezeigt hat. Da die Rendite derzeit auf einem sehr hohen Niveau liegt, bietet die Wandelanleihe Rentenfonds eine interessante Möglichkeit, an einem möglichen Aufwärtstrend der EM.TV-Aktie teilzuhaben, wenngleich der Kursanstieg bei einer deutlichen Erholung der Aktie weniger stark ausfallen wird als bei der Aktie selbst.


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mfg hardy-2
Mit den Puts auf die Schnauze gefallen oder warum kommst du mit so einem uralt Zeitungstext.

Besonders heute:)


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