DAX+0,10 % EUR/USD+0,01 % Gold+0,26 % Öl (Brent)-1,79 %

Knorr Capital (768612) - Umfangreiche Studie von GSC Research!! - 500 Beiträge pro Seite


AnzeigeAdvertisement

Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

http://www.gsc-research.de/analysen/smax/artikel/2000/09/06/…


Knorr Capital Partner AG

Versteckte Perle unter den deutschen Small Caps


Kurs 04.09.2000
63,90 Euro (FFM)

Hoch/Tief 52 Wochen
85,10 Euro/15,40 Euro

WKN
auf-768612

Börsensegment
SMAX

Kursziel
98 Euro

Marktkapitalisierung
421 Mio. Euro

Anzahl der Aktien
7.071.428 Stück

Streubesitz
ca. 46%

Termine
Zusatzlei-außerordentliche HV
Oktober 2000

erheb-Herausgeber: www.gsc-research.de
Autor:
Karsten Busche

Kontakt:
gehal-info@gsc-research.de



Executive Summary
Boomende Branche Venture Capital in Deutschland erst am Anfang.
Durch die Einführung des Neuen Marktes und ausgelöst durch den Gründungsboom in den High-Tech-Branchen entstand ein regelrechter Nachfragesog nach Venture Capital, da zahlreiche junge Unternehmen Kapital und Beratung brauchen. Das Internet ist der Wachstumsmotor für Informations- und Kommunikationstechnik, womit der Markt für Venture Capital und Private Equity sich in einer starken und andauernden Wachstumsphase befindet. Im Vergleich zu den USA steckt der deutsche Markt dabei noch in den Kinderschuhen und verfügt über erhebliches Nachholpotential. Die Steuerreform wird dabei mithelfen, diesen Rückstand aufzuholen und der Branche auf Jahre hinaus erheblichen Rückenwind verleihen.

Internationalisierung auch für VC’s unabdingbar. Da sich auch junge Firmen schon früh weltweit im Wettbewerb befinden - durch das Internet mehr denn je -müssen VC-Gesellschaften ihren Beteiligungen den Zugriff auf ein globales Netzwerk bieten könnn, wenn sie langfristig erfolgreich sein wollen. Dies hat Knorr frühzeitig erkannt; nach dem letztjährigen Markteintritt in der Schweiz und in Israel ist es durch die Übernahme von Martlet Venture Management (MVM) nun gelungen, auf dem nordamerikanischen Markt Fuß zu fassen. Mit einem erfahrenen Managementteam von Ex-Seniormanagern aus der Softwareindustrie mit Büros u.a. in Boston, im Silicon Valley, in Hongkong und Amsterdam ist Knorr in Sachen Internationalisierung einen wichtigen Schritt vorangekommen. Nächste Ziele sind Skandinavien und Westeuropa.

Fast makelloser Track Record macht Co-Investing für Aktionäre reizvoll.
Noch musste kein Ausfall verzeichnet werden, dagegen konnte mit Systematics ein Mega-Erfolg erzielt werden. Eine Reihe weiterer IPO-Kandidaten befindet sich in der Pipeline, zudem stecken mehr als 51 Mio. Euro in börsennotierten Beteiligungen, die jederzeit frei veräußert werden können. Von künftigen Erfolgen sollen die Aktionäre künftig direkt profitieren können: im Rahmen des neuen
Treue-Bonus-Programms „Shares & More“ bietet Knorr umfangreiche Leistungen für registrierte Aktionäre, bis hin zur Möglichkeit des Co-Investing bei eigenen Beteiligungen. Damit setzt Knorr neue Maßstäbe in Sachen Investor Relations und sorgt für eine langfristig gute Bindung der eigenen Aktionäre.

Gesamte deutsche Branche massiv unterbewertet.
Obwohl TFG und U.C.A. erst vor kurzem ihre Gewinnprognosen drastisch anhoben und die Steuerreform für das Jahr 2002 bei allen Beteiligungsunternehmen erneut einen starken Ge-winnsprung erwarten lässt, werden deutsche VC’s nur mit einem KGV im niedrigen zweistelligen Bereich bewertet. Dagegen gesteht die Börse dem britischen Marktführer 3i group ein KGV von 60 zu, obwohl deren Ertragswachstum deutlich geringer ist und nur ein Teil des Portfolios im Hightech-Bereich liegt.

Knorr mit deutlichem Potential.
Auch nach mehr als einer Vervierfachung seit Emission halten wir Investments weiter für aussichtsreich. Die voraussichtliche Erhöhung der Planzahlen, die anstehende Hauptversammlung und das weiterhin hohe Wachstum sprechen für den langfristig orientierten Kauf der Aktie. Auf Jahressicht sollte zumindest das aktuelle Bewertungsniveau der Branche gehalten werden, was bei einem 2002er-KGV von 14 ein Kursziel von 98 Euro ergibt.

Inhaltsverzeichnis

Executive Summary 1

Inhaltsverzeichnis 2

1. Venture Capital: deutscher Markt und Umfeld

Trotz hoher Wachstumsraten im Vergleich zu den USA noch enormer Nachholbedarf 4

Der Einstieg: Chemie muss stimmen 4

Der Ausstieg: Ladenhüter oder Raketenverdächtig? 4

Konsolidierungsbedarf nach Überangebot an Kapital 5

Internationalisierung eröffnet beteiligten Unternehmen neue Horizonte 5

Steuerreform sorgt für spürbare Veränderungen 5

2. Die Knorr Capital Partner AG

Steht erst am Anfang der Entwicklung auf dem Weg zu einer weltweit präsenten Marke 7

Zur Risikominimierung nur „kaufen was man auch versteht“ 7

Steuerung des Wertschöpfungsprozesses 8

Synergien durch flankierende Geschäftsbereiche 8

Chancen und Risiken der gewählten Strategie 9

Geschichte der Knorr Capital Partner AG 10

Auf dem Weg zu einer globalen Marke im VC-Geschäft innerhalb der nächsten 2 bis 3 Jahre 11

Erstes VC-Unternehmen am Neuen Markt? 12

Neue HV-Einladung mit Spannung zu erwarten 12

3. Das Portfolio der Knorr Capital Partner AG

Bisher fast makelloser Trackrecord und zahlreiche weitere Hoffnungsträger in der Pipeline 13

Highflyer Systematics noch lange nicht am Ende 14

Minimale Ergebniseinflüsse durch Sorgenkind M@tchnet 14

Untypische Beteiligung an der Gontard&Metallbank 15

Auch an „Aschenputtel“ MEDISANA verdient 15

BEANS AG: hohe Erwartungen an den Börsengang 15

MCY.com: auf der Warteliste für den Neuen Markt 16

SecoData AG: bietet Sicherheit vor Hackern 16

4. Setzt Maßstäbe in Sachen Investor Relations

Innovative IR-Maßnehmen zeigen, Anteilseigner sind bei Knorr mehr als „nur Aktionäre“ 17

Co-Investor bei Knorr-Beteiligungen 17

5. Unternehmensbewertung und Peer Group

Drastische Erhöhung der Gewinnprognosen durch Mitbewerber dürfte bei Knorr in Kürze noch folgen 18

Fundamental sehr günstige Bewertung 19

Gesamte deutsche VC-Branche extrem unterbewertet 20

Charttechnischer Ausbruch nach langer Konsolidierung erwartet 20

Fazit und Anlageempfehlung 21

Kontaktadresse, Haftungsausschluss und Glossar 22



1. Venture Capital: deutscher Markt und Umfeld
Trotz hoher Wachstumsraten im Vergleich zu den USA noch enormer Nachholbedarf

Durch die Einführung des Neuen Marktes und den dadurch ausgelösten Gründungsboom in High-Tech-Branchen wurde ein regelrechter Nachfragesog nach Venture Capital ausgelöst. Das Internet ist der Wachstumsmotor für die Informations- ebenso wie die Kommunikationstechnik, womit sich der Markt für Venture Capital und Private Equity sich in einer starken und andauernden Wachstumsphase befindet, verursacht durch den allgemeinen Nachholbedarf und das durch technologische Innovationen erzeugte Wachstum in den Hightech-Branchen. Die Wachstumsraten des VC-Marktes betrugen zuletzt beachtliche 70 bis 100 Prozent p.a., auch weiterhin ist mit überdurchschnittlichen Zuwächsen zu rechnen. In Deutschland stiegen die Bruttoinvestitionen in Beteiligungen Ende 1999 von 3,3 Milliarden DM auf einen Rekordstand von 5,5 Milliarden DM. Das insgesamt investierte Kapital steigerte sich von 9,9 Milliarden DM auf nunmehr 13,9 Milliarden DM. Die VC-Gesellschaften bearbeiteten rund 32.000 Anfragen von Eigenkapital nachfragenden Unternehmen bzw. Existenzgründern. Beeindruckende Zahlen - aber gar kein Vergleich mit den USA. Dort wird im Jahr 2000 voraussichtlich doppelt so viel Risikokapital in den Markt fließen wie im bisherigen Rekordjahr 1999, schätzt das renommierte Wirtschaftsinstitut PriceWaterhouseCoopers in der kürzlich veröffentlichten Studie „Money Tree“. Danach haben Venture-Capital-Geber in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres bereits 36,7 Milliarden US-Dollar eingesetzt. Das sind mehr als die 35,6 Milliarden US-Dollar des gesamten letzten Jahres.

Der Einstieg: Chemie muss stimmen
Der Start eines neuen Unternehmens beginnt häufig mit einer Geschäftsidee oder einer Innovation, ohne dass die Frage der Finanzierung bereits geklärt ist. Hier bieten sich große Chancen für Venture-Capital-Firmen, die dem Jungunternehmer nicht nur beratend zur Seite stehen, sondern auch Risiko-Kapital für die meist verlustträchtige Anlaufphase zur Verfügung stellen und sich im Gegenzug an dem neuen Unternehmen beteiligen. Der hohe Kapitalbedarf bei der Gründung und in der Aufbauphase eines Unternehmens kann aufgrund mangelnder Sicherheiten der meisten Gründer nur in den seltensten Fällen über Bankkredite finanziert werden. Ein Risikokapitalgeber bemüht sich stets, nur bei Unternehmen einzusteigen, die einen Wettbewerbsvorsprung haben und für deren Produkte es einen Markt gibt. Wichtig ist auch, welchen Eindruck die Qualität des Managements auf den Risikokapitalgeber macht. Neben dem Techniker oder kreativen Kopf benötigt das Unternehmen einen Vollblutunternehmer, der Kosten und Organisation im Griff behält.

Der Ausstieg: Ladenhüter oder Raketenverdächtig?
Abschließend werden Überlegungen angestellt, wie interessant die Story des Unternehmens für Fondsmanager und Anleger bei einem eventuellen späteren Börsengang als „Exit“ für den Kapitalgeber ist, da solide Kennziffern bei Umsatz und Gewinn allein nicht ausreichen, um Investoren eine Aktie schmackhaft zu machen. Die potentiellen Käufer wollen überzeugt werden, dass das Produkt einzigartig ist und dass Innovationen für Wachstum sorgen werden. Wichtig für die Strategie der VC-Gesellschaften ist nicht nur, wie und in welches Unternehmen investiert wird, sondern auch, wann das investierte Kapital mit der entsprechend hohen Rendite zurückfließt. Die Zahlen des Bundesverbandes Deutscher VC-Gesellschaften für 1999 zeigen, dass die Investitionen in den meisten Fällen (37 Prozent) durch eine Veräußerung der Beteiligung an einen industriellen Investor (trade sale) endeten, gefolgt von Börsengang (21 Prozent) und Rückkauf durch den ursprünglichen Eigentümer (17 Prozent). Die Verluste werden insgesamt auf rund sieben Prozent der gesamten Abgänge beziffert.

Konsolidierungsbedarf nach Überangebot an Kapital
Der große Erfolg bei Aktienemissionen am Neuen Markt hat eine enorm hohe Erwartungshaltung bei vielen Venture Capital-Firmen aufgebaut, die aus diesem Grunde überhöhte Preise für die Anteile an aussichtsreich erscheinenden und daher begehrten jungen Unternehmen gezahlt haben. Diese Entwicklung lässt in nächster Zeit eine Marktbereinigung bei den VC-Anbietern erwarten. Qualität wird bei zunehmender Anzahl von Unternehmen etwa am Neuen Markt immer wichtiger, weshalb sich die Spreu schnell vom Weizen trennen wird, da auch die privaten Anleger aufgrund des schlechteren Börsenumfeldes und den teilweise schlechten Erfahrungen mit erst hochgejubelten und dann abgestürz-ten Börsenneulingen nicht mehr alles blind zeichnen. Dabei wird sich vor allem zeigen, dass das reine Kapital-zur-Verfügung-Stellen nicht ausreicht, um im Markt bestehen zu können - sehr viel wichtiger noch ist die Betreuung der beteiligten Unternehmen. Nur die größten VC-Gesellschaften mit der entsprechenden Beratungskompetenz, Markterfahrung und dem notwendigen Eigenkapital werden den Konsolidierungsprozess überleben.

Internationalisierung eröffnet beteiligten Unternehmen neue Horizonte
Mut zur Größe und internationale Präsenz werden in den nächsten Jahren kritischen Erfolgsfaktoren der Venture Capital Branche sein. Durch Größe erreicht man Stetigkeit, Wachstum und Kontinuität in den Aktivitäten sowie eine höhere Prognosesicherheit in der Ertragsentwicklung. Ein stark anwachsendes Portfolio an Beteiligungen sorgt im Idealfall für mehr Börsengänge und damit zu einem steigenden Volumen frei veräußerbarer Aktien, mit deren Verkauf man dann die Erträge „steuern“ kann.Die globale Präsenz verbessert die Wertentwicklungsperspektiven der eigenen Beteiligungen, da ihnen somit ein Netzwerk an internationalen Partner und Ge-schäftspartnern zur Verfügung steht, die den Zugang zu neuen Absatzmärkten erleichtern. Des Weiteren führt eine breite internationale Aufstellung zur Unabhängigkeit von lokalen Märkten, da beispielsweise eine schwache Börsenphase in Europa durch IPO’s auf anderen Kontinenten ausgeglichen werden könnte.

Steuerreform sorgt für spürbare Veränderungen
Die Bundesregierung hat diesen Sommer das größte Steuersenkungsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik durchgesetzt. Die Steuerzahler werden im Zeitraum von 1998 bis 2005 durch das bereits im letzten Jahr verabschiedete Steuerentlastungsgesetz 1999 / 2000 / 2002, die Steuerreform 2000, das Familienförderungsgesetz und weitere Reformmaßnahmen um über 90 Milliarden Mark nachhaltig entlastet. Wesentliche Kernpunkte der Steuerreform sind einerseits die Senkung des Eingangssteuersatzes bis auf nur noch 15 Prozent in 2005; der Spitzensteuersatz soll auf 42 Prozent sinken. Durch diese Steuerentlastung haben die Verbraucher künftig spürbar mehr Geld zur Verfügung, was den privaten Konsum deutlich stärken wird. Zugleich reformiert die Bundesregierung das Steuerrecht für Unternehmen und schafft so ein international wettbewerbsfähiges Steuersystem. Hierzu wird der Körperschaftssteuersatz für Kapitalgesellschaften im Jahr 2001 auf 25 Prozent gesenkt. Das sorgt für erheblich attraktive Bedingungen für Investoren aus dem In- und Ausland und wird sich vor allem positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken. Ab dem Jahr 2002 sollen Erlöse aus dem Verkauf von Beteiligungen steuerfrei vereinnahmt werden können. Dies wird zu einer nachhaltigen Entflechtung der deutschen Wirtschaft beitragen. Auch wird hierdurch die Finanzierung von Inve-stitionen erleichtert, die Voraussetzung für mehr Wachstum und Beschäftigung ist. Zugleich werden hierdurch Beteiligungsgesellschaften profitieren, die durch Investitionen zukunftsträchtige Arbeitsplätze in jungen Unternehmen schaffen. Die noch zu beschließende Rentenreform könnte der Börse zusätzliche positive Impulse verleihen. Steuerlich begünstigtes Fondssparen für die eigene Rente würden dem Markt nochmals sehr viel Liquidität zuführen und dürften dadurch den deutschen Börsen zu einer freundlichen Entwicklung verhelfen.

2. Die Knorr Capital Partner AG
Steht erst am Anfang der Entwicklung auf dem Weg zu einer weltweit präsenten Marke

Die Knorr Capital Partner AG ist ein VC-Unternehmen, das in innovative, wachstumsstarke Unternehmen investiert und sich in der Folge bemüht, den Wert der Beteiligungen durch aktive und intensive Betreuung nachhaltig zu steigern. Dies soll durch eine Kombination aus Zuführung von Eigenkapital, Beratungsdienstleistungen („added value“) und Börseneinführung mit anschließenden Support Services erreicht werden. Knorr Capital Partner hat bisher ca. 60 Beteiligungen, Übernahmen und Neuemissionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 1,2 Milliarden DM platziert.

Zur Risikominimierung nur „kaufen was man auch versteht“
Bei den eigenen Venture-Capital-Investitionen unterscheidet KCP zwischen den Bereichen „Beratung gegen Equity“ (kleiner 5%), „Finanzbeteiligung“ (5 bis 25%) und „strategische Beteiligung“ (größer 25%). Der größte Teil der bisherigen Be-teiligungen bewegt sich im mittleren Bereich zwischen 10 und 20 Prozent, insgesamt bestehen derzeit 52 Unternehmensbeteiligungen, davon 6 strategische, 10 an bereits börsennotierten Firmen und 36 vorbörsliche Finanzbeteiligungen. Knorr Capital beteiligt sich meist in der zweiten und dritten Finanzierungsrunde (Expansionsfinanzierung, Pre-IPO) an Firmen, die ein schlüssiges Konzept vorweisen und den Nachweis über einen aussichtsreichen Marktzugang erbringen können. Dadurch wird das hohe Risiko von Start-Up-Beteiligungen vermieden. Auch wird Knorr ausschließlich in Branchen tätig, in denen man spezielles eigenes Know-how mit einbringen kann - Schwerpunkte liegen deshalb im Bereich Internet, IT-Services/Consulting, Medien/Entertainment, Telekommunikation, Hard- und Software, Health Care und Biotechnologie. Typische Beteiligungskandidaten etablieren sich gerade am Markt, erzielen die ersten Umsatzsteigerungen und integrieren die gesammelten Marktverfahren erfolgreich in die Produktweiterentwicklung (2. Finanzierungsrunde) bzw. setzen das Geschäftsmodell erfolgreich um, haben bereits interessante Kooperationspartner und der Übergang zur Profitabilität ist innerhalb der nächsten zwei Jahre absehbar (3. Finanzierungsrunde). Um das Unternehmen sowohl im relativen Marktumfeld als auch bei den Investoren bekannt zu machen, sind erhöhte Marketingaufwendungen zu leisten.

Steuerung des Wertschöpfungsprozesses
Um neue Geschäfte anzubahnen, verfügt die Knorr Capital Partner AG über ein sogenanntes Relationship Management (Vertrieb). Dieses prüft Hunderte von Businessplänen potentiell interessanter Unternehmen, die an Knorr herangetragen werden („deal flow“), und gibt vorqualifizierte Ergebnisse an die eigenen Wertentwicklungsteams weiter (Due Dilligence). Diese Teams, je aus mehreren Portfoliomanagern bestehend, bereiten die Investitionsentscheidungen vor und schlagen dem Vorstand nach eingehenden Prüfungen eine Investition vor. Von dieser bis zum Verkauf der letzten Aktie durch Knorr Capital Partner sind sie für das Unternehmen verantwortlich. Die interne Ausrichtung zielt darauf, die Wertsteigerung der Unternehmen über mehrere Prozessstufen herzustellen. Dies bedeutet vor allem die erneute Überprüfung und gegebenenfalls Nachbesserung der Strategie des Unternehmens, da gerade junge Firmen oft noch nicht über die Erfahrungen verfügen, wie sie sich über die Jahre in einem spezialisierten Unternehmen ansammeln.

Die Betreuer, die maximal zwei Unternehmen gleichzeitig beraten, begleiten das Unternehmen sehr aktiv und versuchen, Fehlentwicklungen möglichst früh zu erkennen. Mit geeigneten Mitteln wie etwa der Erweiterung oder dem Austausch des Managements, gegebenenfalls auch die Abänderung des Businessmodells, werden aufkeimende Probleme angegangen und gelöst. Außerdem kümmern sich die Betreuer um die Suche nach geeigneten Übernahmekandidaten sowohl vor als auch nach dem Börsengang. Zuletzt ist das Wertentwicklungsteam für den Exit verantwortlich, der bestenfalls durch den Börsengang erfolgt. Die Wertsteigerungspotentiale werden mittels Trade Sale, Secondary Purchase und im Idealfall nach dem IPO der Beteiligung über den Abverkauf über die Börse realisiert. Die bestmögliche Entwicklung der Beteiligungen wird durch ein variables, erfolgsabhängiges Vergütungssystem aller Mitarbeiter auf der Basis getroffener Zielvereinbarungen sicher gestellt.



Synergien durch flankierende Geschäftsbereiche
Neben dem Beteiligungsgeschäft, in dem KCP aufgrund der hohen Dynamik des Geschäftes zukünftig bis zu 90 Prozent der eigenen Erträge erwirtschaften wird, liegen die Kernkompetenzen des Unternehmens im Bereich Corporate Finance (Emissionsberatung, Mergers and Aquisitions). Bei Beratungstätigkeiten werden Wachstumsmanagement, Rechnungswesen & Controlling und Übernahmeberatung unterschieden. Vor allem Unternehmen, die kurz vor dem Börsengang stehen, benötigen Beratungsleistungen zur Ermittlung der sogenannten Equity-Story, bei der Suche nach Übernahmekandidaten sowie nach geeignetem Fachpersonal. Letzteres wurde durch die Übernahme der a_priori-Firmengruppe ermöglicht, wodurch die Mitarbeiterentwicklung und -gewinnung (Human Resources) als neues interessantes Geschäftsfeld hinzu gekommen ist. A_priori berät Unternehmen der IT- und Telekommunikations-Industrie und optimiert deren Suche nach qualifizierten Fach- und Führungskräften. Angesichts leergefegter Arbeitsmärkte ist dies eine wichtige Dienstleistung, um angestrebte Wachstums- und Ertragsziele umzusetzen. In diesen zukunftsorientierten Branchen ist a_priori eine der führenden Personalberatungen in Deutschland und erzielte innerhalb der Gruppe einen Umsatz von rund 40 Mio. DM. Leistungsfähigkeit und damit Erfolg basieren vor allem auf Erfahrung und intimer Branchenkenntnis - Eigenschaften, die aus der langjährigen Führungstätigkeit der Partner und Projektleiter resultieren. Sie kennen die Projekte, die Prozesse, die Entwicklungen und die "handelnden" Personen in den Unternehmen.

Chancen und Risiken der gewählten Strategie
Bei der strategischen Ausrichtung hat sich Knorr auf zukunftsträchtige Branchen wie etwa die Kommunikations- und Informationstechnologie, Biotechnologie und Internet spezialisiert, die auch in Zukunft ein hohes Wachstum versprechen und daher langfristig für den Aktienanleger ein überdurchschnittliches Kurspotenzial bieten. Da es das erklärte Ziel von Knorr ist, den Unternehmenswert der erworbenen Beteiligungen nachhaltig zu steigern, bietet die Gesellschaft eine umfassende Betreuung vom Beteiligungserwerb über die Börseneinführung bis zur nachbörslichen Unterstützung. KCP ist damit ein aktiver "Hands-on"-Investor, der sich an strategischen Entscheidungen beteiligt und die Entwicklung des Unternehmens zeitnah verfolgt. Das Börsenumfeld für Neuemissionen am Neuen Markt ist bei allerdings hoher Volatilität weiterhin positiv einzuschätzen, zudem fokussiert sich kein anderer deutscher Risikokapital-Geber so stark auf Beteiligung mit dem Ziel des Börsenganges als Neuemissionen an einer Technologiebörse wie KCP, wodurch eine vergleichsweise hohe Abhängigkeit vom jeweiligen Börsenklima entsteht. Mit der Internationalisierung der Beteiligungen und einer engeren Kooperation mit ausländischen Partnern dürften sich für Knorr neue Ertragspotenziale eröffnen, zugleich wird die Abhängigkeit von lokalen Börsenschwächen reduziert. Im Vergleich zu regional operierenden VC-Gesellschaften kann Knorr potentiellen Beteiligungs-Unternehmen somit einen erheblich besseren Zugang zu internationalen Märkten in Aussicht stellen. Vielleicht der größte Pluspunkt für alle Aktionäre: die Einführung und ständige Erweiterung von Shareholder-Relationship-Programmen wie dem Web-Portal, das „Shares & More Programm“ sowie der KCP Balanced Score Card erhöht die Transparenz des Unternehmens und sorgt für eine engere Aktionärsbindung, was sich insbesondere in Schwächephasen auszahlen dürfte. Problem wie bei allen VC-Gesellschaften: die Bewertung junger, innovativer Un-ternehmen ist insofern schwierig, als diese häufig noch nicht über marktfähige Produkte/Dienstleistungen verfügen, keine Marketingerfahrung besitzen und nur über eine geringe Eigenkapitalausstattung verfügen. Trotz sorgfältiger Auswahl und kompetenter Betreuung bleibt bei jungen Unternehmen dadurch immer ein Restrisiko, das sich insbesondere aus einer Veränderung des Geschäftsumfeldes oder auch aus dem Ausscheiden wichtiger Mitarbeiter bzw. gar der Gründer ergeben kann. Entscheidend für die weitere Expansion von Knorr ist die Einstellung von qualifiziertem Personal, wobei die Nachfrage gegenwärtig bereits das vorhandene Angebot übersteigt. Sollten nicht genügend fähige Mitarbeiter gefunden werden, so könnte dies das Wachstum des Unternehmens negativ beeinträchtigen. Durch die Übernahme der a_priori-Gruppe zeigt sich aber, dass Knorr dieses Problem klar erkannt hat und entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen hat. Unwägbarkeiten stecken auch in den Ertragsprognosen; die Kursentwicklung von Wachstumswerten am Neuen Markt zeigt eine hohe Volatilität, wodurch die Exitmöglichkeit über die Börse nur schwer kalkuliert werden kann, was teilweise gar zum „Verstopfen“ der IPO-Pipeline führen könnte. Aus diesem Grund spielt das Timing bei der Börseneinführung eine entscheidende Rolle. Die Gewinnentwicklung ist somit stark von externen Faktoren beeinflusst, zudem könnten neue Engagements bei fehlender Liquidität blockiert werden.

Geschichte der Knorr Capital Partner AG
1989 Knorr Capital Partner wurde 1989 von Thomas H. Knorr gegründet.
1992 Beginn der Zusammenarbeit mit Manfred Frey und Gründung von Knorr, Frey und Partner.
1998 Einbringung der Schwestergesellschaften Knorr, Reinsch & Partner sowie Knorr, Frey & Partner in eine Aktiengesellschaft.
1999 Januar 1999:
- Gold-Zack erwirbt eine strategische Beteiligung von 25% (20% nach Kapitalerhöhung); 11% davon werden im 4. Quartal zurück gekauft.
Zweites Quartal:
- Niederlassung in der Schweiz (Zürich) gegründet
- eigener Börsengang am 26. April 1999 (Amtlicher Handel, SMAX)
- Neuausrichtung der Unternehmensstrategie auf die Geschäftsfelder Venture Capital und Managementberatung.
Drittes Quartal:
- Niederlassung im Technologieland Israel (Tel Aviv) gegründet.
Erfolge:
- Anstieg des Investitionsvolumens von 2,5 auf 27,5 Mio. Euro.
- Zahl der Portfolio-Unternehmen steigt von 5 auf 31
- Sechs Neu-Emissionen am Neuen Markt und im Amtlichen Handel
(Endemann Internet, Systematics, InternetMediaHouse.com, Prodacta, Knorr Capital Partner und Gontard&Metallbank)
Jahresabschluss:
- Steigerung von Umsatz und Überschuss auf 18,3 bzw. 3,9 Mio. Euro
- Gewinn pro Aktie auf 0,75 Euro (0,18 Euro) mehr als vervierfacht
2000 Juni:
- erfolgreiche Kapitalerhöhung unter Führung von SGZ-Bank und Gontard & Metallbank, die das Eigenkapital von 25 Mio. Euro auf 130 Mio. Euro steigerte.
Juli/August:
- Strategische Beteiligung an der a_priori-Firmengruppe, Rolandseck, marktführender Personaldienstleister für die deutsche IT-Branche
- Übernahme der kanadisch-amerikanischen VC-Gesellschaft Martlet Venture Management (MVM) mit Sitz in Montreal.
Erfolge:
- Anstieg der Zahl der Portfolio-Unternehmen von 31 auf 52.
- Sechs Neuemissionen am Neuen Markt und im Amtlichen Handel
(feedback, MEDISANA, ATOSS, ComTelco, Matchnet, Geratherm)
Halbjahreszahlen:
- Umsatzanstieg von 7,9 auf 31,7 Mio. Euro (+302 Prozent)
- EBIT von 3,7 auf 14,6 Mio. Euro (+294 Prozent)
- Gewinn pro Aktie von 0,31 Euro auf 1,40 Euro (+352 Prozent).

Auf dem Weg zu einer globalen Marke im VC-Geschäft innerhalb der nächsten 2 bis 3 Jahre
Knorr Capital Partner hat sich zum Ziel gesetzt, auf allen wichtigen Märkten präsent zu sein, sowohl in den wichtigsten Wachstumssegmenten als auch an den interessantesten geografischen Regionen sowie Börsenplätzen. Zielmärkte sind Skandinavien, Spanien, Italien, Frankreich und Nordamerika. Nach dem letztjährigen Markteintritt in der Schweiz und in Israel ist es Knorr nun durch die Übernahme der Martlet Venture Management (MVM) gelungen, auch auf dem nordamerikanischen Markt Fuß zu fassen. Mit der Einbindung eines erfahrenen Managementteams ehemaliger Seniormanager der Softwareindustrie mit Büros unter anderem in Boston, Silicon Valley, Hongkong und Amsterdam ist die Internationalisierung einen wichtigen Schritt vorangekommen. Die nächsten Expansionsschritte werden sich Richtung Skandinavien wenden, wo KCP derzeit konkrete Markteintrittsmöglichkeiten prüft. Außerdem arbeitet man gerade an einer strategische Partnerschaft in Israel, um in diesem zwar sehr chancenreichen, aber auch schwierigem Markt besser voranzukommen. Frankreich ist bisher aufgrund der unterschiedlichen Unternehmenskultur immer noch ein „closed shop“, den man aber mit Hilfe von zwei French-Canadians unter den Partner zu betreten sucht. Die schon jetzt stark internationale Ausrichtung wird durch die folgende, der Homepage des Unternehmens entnommene Karte sehr gut ersichtlich.



Sämtliche Voraussetzungen im Hinblick auf ein Nasdaq-Listing könnten bereits heute erfüllt werden; dies macht aber laut Aussage vom Vorstandsvorsitzenden Thomas Knorr aufgrund des Aufwandes und der Kosten erst ab einem Börsen-wert von über einer Milliarde Dollar wirklich Sinn. Eine Kapitalerhöhung ist dazu nach Unternehmensangaben nicht erforderlich. In zwei bis drei Jahren will Knorr Capital Partner über ein Eigenkapital von mehr als einer Milliarde Euro verfügen. Das derzeitige Eigenkapital beträgt nach derKapitalerhöhung rund 130 Millionen Euro, für Ende 2000 rechnet Thomas Knorr mit bilanziellen Eigenmitteln im Konzern von 160 bis 170 Millionen Euro. Der Weg zum Ziel der EK-Milliarde soll über den Aufkauf von Fonds gegen Aktien, Fusionen sowie durch Minderheitsbeteiligungen an Spezialisten aus einzelnen Branchen oder Themen (u.a. Biotech) gehen.

Erstes VC-Unternehmen am Neuen Markt?
Außerdem will Knorr im nächsten Jahr eine Zulassung zum Neuen Markt beantragen, da Ende April 2001 die Frist der Deutschen Börse AG abläuft, die dann einen Segmentwechsel aus dem SMAX ermöglicht. Knorr wäre nach einem NM-Wechsel das erste VC-Unternehmen im deutschen Wachstumssegment. Zwar wehrte die Deutsche Börse AG bislang diesbezügliche Überlegungen stets kategorisch ab - vor allem aufgrund Doppelnotiz von VC’s und ihrer Beteiligungen - Thomas Knorr kündigte jedoch bereits an, man wolle die Notiz am Neuen Markt notfalls auch auf anderem Wege erreichen. Spätestens nach einem solchen Schritt dürfte auch das Interesse institutioneller Anleger wieder steigen, den bereits investierten Fonds (DAC, Trend-Universal Fonds Global, UBS Brinson, Gerling) sollten dann einige weitere Fonds Gesellschaft leisten. Auch wird der Neue Markt wesentlich intensiver von Analysten beobachtet; im Vorfeld dieses Segmentwechsels dürften zudem Roadshows das Interesse weiterer Fondsmanagern wecken, die ihre Gelder gemäß ihrer Fondsphilosophie nur im Neuen Markt anlegen dürfen.

Neue HV-Einladung mit Spannung zu erwarten
Die außerordentliche Hauptversammlung, die für den 15.September 2000 angesetzt war, wurde verschoben, da sich KCP in konkreten Verhandlungen (u.a. mit der Siemens AG) befindet, deren Abschlüsse höchstwahrscheinlich von der HV genehmigt werden müssen. Dabei geht es um Kapitalbeteiligungen von jeweils maximal 5 Prozent. Diese Beteiligungen sollen über eine Kapitalmaßnahme unter Ausschluss des Bezugsrechtes für Altaktionäre vorgenommen werden. Der wichtigste Punkt auf der Tagesordnung war die beabsichtigte Erweiterung des Aufsichtsrates, zum einen um Rudi Lamprecht, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, und im Vorgriff auf eine spätere rechtliche Bestellung Dr. Gunter Frank, Geschäftsführer der DREGIS Dresdner Global IT-Services GmbH, einer 100prozentigen Tochter der Dresdner Bank AG. Die Formulierung „im Vorgriff auf eine Bestellung“ ist als eine Art Vorratsbeschluss zu werten, um bei erneuter Aufstockung des Aufsichtsrates nicht noch einmal eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen zu müssen, sondern das entsprechende Aufsichtsratsmitglied sofort einsetzen zu können. Neu angekündigt wurde der Termin der Hauptversammlung nun für Oktober, so dass fast täglich mit der Einladung gerechnet werden kann. In Anbetracht der zu beschließenden Aufsichtsratserweiterung sowie strategischer Beteiligungen darf man schon jetzt gespannt sein, was letztlich genau in der Tagesordnung stehen wird.

3. Das Portfolio der Knorr Capital Partner AG
Bisher fast makelloser Trackrecord und zahlreiche weitere Hoffnungsträger in der Pipeline

In den vergangenen Monaten und Jahren beteiligte sich Knorr Capital Partner an mittlerweile insgesamt 52 Unternehmen aus den Bereichen Internet (19%), IT-Services (27%), Medien/Entertainment (8%), Telekommunikation/Hard- und Software (21%) und Health Care & Biotechnologie (13%); auf sonstige Beteiligungen entfallen 12%. Momentan ist Knorr an elf bereits gelisteten Unterneh-men, zwanzig Pre-IPO’s, fünf Start-Up’s und sechszehn Unternehmen aus der Expansionsphase beteiligt. Strategische Beteiligungen bestehen unter anderem an der Medicis AG (37,5% Beteiligung) und an der Management Support Systems AG (40% Beteiligung), die zu gegebener Zeit an die Börse gebracht werden sollen. Außerdem soll der Anteil an der a_priori-Gruppe im Zuge einer Börseneinführung auf weniger als die Hälfte reduziert werden. Eine beeindruckende Leistung konnte Knorr in der Vergangenheit erzielen: mit einer einzigen Ausnahme notieren sämtliche an die Börse geführten Beteiligungen über dem Einstiegskurs des VC-Spezialisten, Ausfälle mussten im Portfolio bislang noch keine verzeichnet werden, was besonders für die erfahrenen Berater und deren gutes Gespür in den jeweiligen angestammten Branchen spricht. Doch selbst wenn es zum - früher oder später unvermeidlichen - ersten Pleitefall kommt, stehen dem bei erfolgreich entwickelten Beteiligungen enorme Chancen gegenüber, wie die nachfolgende Liste der Emissionen aus dem Portfolio zeigt:

ATOSS AG +734 Prozent
ComTelco AG +47 Prozent
DataDesign AG +741 Prozent
feedback AG +874 Prozent
Heyde AG +8.473 Prozent
Matchnet plc - 25 Prozent
MEDISANA AG +225 Prozent
Prodacta AG +205 Prozent
Systematics AG +15.645 Prozent

(seit Einstieg der Knorr Capital Partner AG, Stand 06.07.2000)

Dank der eigenen speziellen Betreuung, wodurch eine lange und faire Partnerschaft zwischen VC-Unternehmen und Beteiligungen zum gegenseitigen Nutzen erreicht werden soll, sieht sich Knorr Capital Partner in die Lage versetzt, das eingesetzte Kapital im Durchschnitt verfünffachen zu können. Sechs Unternehmen werden derzeit im Rahmen eines konkreten IPO-Fahrplans auf ihr Erstlisting vorbereitet. Aufgrund der hohen Volatilität an den Märkten halten sich Emissionsbanken und Emittenten mit genauen Terminangaben zurück, so dass keine detaillierten Aussagen zu erfahren waren. Bei den betreffenden Unternehmen handelt es sich neben der Curanum AG und der Paragon AG um BEANS, die Vipcom AG, ATRION und die Baumhaus Medien AG. In Anbetracht eines freundlicher erwarteten Marktumfeldes im letzten Quartal ist der Börsengang von 3 bis 4 Beteiligungen noch in diesem Jahr als realistisch zu erachten, wobei das „Unternehmen mit der Bohne“ eine der interessantesten Neuemissionen diesen Jahres werden sollte. Auch sollen sich bis Jahresende 60 Unternehmen und - gemäß internen Planungen - innerhalb von 18 Monaten über 150 Unternehmen im Beteiligungsportfolio von KCP befinden. Dieses Ziel erscheint auf den ersten Blick sehr ehrgeizig, ist aber dank Kooperationen und Fusionen als durchaus realisierbar zu bezeichnen.

Einige der bereits börsennotierten Beteiligungen sowie die interessantesten der anstehenden Emissionskandidaten von Knorr Capital Partner stellen wir auf den folgenden Seiten näher vor. Die genaue Vorstellung aller Beteiligungsunternehmen würde den Rahmen dieser Studie bei Weitem sprengen, weshalb an dieser Stelle darauf verzichtet sei. Eine Übersicht über sämtliche Beteiligungen findet sich auf der Internetseite des Unternehmens.

Highflyer Systematics noch lange nicht am Ende
Der bisherige „Blockbuster“ ist zweifelsohne die Beteiligung an Systematics. Ein Blick auf die bisherige Performance seit dem vorbörslichen Einstieg durch Knorr Capital Partner (+15.645%) löst bei Anlegern allgemeine Begeisterung aus, aber auch dies ist mit Sicherheit noch nicht das Ende der Erfolgsstory. Die Hamburger Systematics AG (WKN 727680) ist mit derzeit 2.700 Mitarbeitern europaweit einer der führenden markenunabhängigen Provider für IT-Lösungen zur Abwicklung von Geschäftsabläufen, insbesondere im e-business. Zum Kundenstamm gehören vor allem große und mittelständische Finanzdienstleister, Versicherer, IT- und Telekommunikationsunternehmen. Neben dem Aufbau von IT-Systemen beinhalteten die Komplettlösungen des am Neuen Markt gelisteten Unternehmens auch Systemtraining und Consulting-Dienstleistungen. Einen entscheidenden Sprung nach vorn bedeutete die zum April 2000 rückwirkende Übernahme der ebenfalls am Neuen Markt notierten MSH International, einem IT-Systemanbieter aus Frankfurt, wodurch die Auslandspräsenz deutlich erhöht wird. Die Geschäftsmodelle beider Unternehmen ergänzen sich gut und eröffnen weiträumige Synergie- sowie Cross-Selling-Potentiale. Die bereits genehmigte Kapitalerhöhung von 6,5 Millionen Aktien ermöglicht die Finanzierung der MSH-Akquisition und soll zudem für den Erwerb eines US-amerikanischen Unternehmens verwendet werden, wobei ein Ausbau der e-business-Lösungen um die Bereiche Kommunikation und Multimedia geplant ist. Durch die Kapitalmaßnahme erreicht Systematics eine Marktkapitalisierung von gut 1,2 Milliarden Euro bei einem Freefloat von etwa 42%, wodurch Systematics zum klaren Nemax50-Aspiranten wird. Nach einer Kurshalbierung seit April diesen Jahres besteht aufgrund der starken Position innerhalb der Branche und der weiter vorangetriebenen Expansion langfristig deutliches Potential für die Aktie. Knorr besitzt weiterhin Systematics-Aktien mit einem derzeitigen Marktwert von annähernd 29 Mio. Euro und wird an diesem Potential partizipieren können.

Minimale Ergebniseinflüsse durch Sorgenkind M@tchnet
M@tchNet plc. ist eine der weltweit führenden Internet Dating-Firmen. Zur Zeit betreibt M@tchNet plc. ein Internet-Portal (CupidNet), vor allem aber ist das Unternehmen Anbieter verschiedener Dating Services (AmericanSingles.com, EuroSingles.com, OzeSingles.com.au, DeutscheSingles.de und Jdate.com). Im Geschäftsjahr 1999 konnte die Gesellschaft die Zahl der registrierten Mitglieder auf rund 350.000 ausbauen. Für das Geschäftsjahr 2000 wird eine Steigerung auf etwa 700.000 Mitglieder und ein Umsatz von rund 20 Mio. Dollar erwartet. Seit dem Börsengang mit einem Emissionspreis von 7,50 Euro bewegte sich die Aktie zur Enttäuschung der investierten Anleger nur nach unten. Momentan notieren die Papiere bei 4,90 Euro, da der Umsatzanstieg im ersten Halbjahr alle Erwartungen übertraf, was für eine kleine Erholung sorgte. Um die erwirtschafteten Verluste zu begrenzen und den Break-Even vor Steuern schon im nächsten Jahr zu erreichen, soll umstrukturiert werden. Der Ausbau von e-commerce, Werbeeinnahmen und Verkauf von Single-Reisen soll die Abhängigkeit von Mitgliedsbeiträgen, die derzeit 90% aller Einnahmen ausmachen, verringern.

Da man sich des hohen Risikos der Branche bewusst ist, agiert Knorr Capital im Business-to-Consumer-Bereich sehr vorsichtig und hält nur eine marginale Beteiligung von 20.000 Aktien an M@tchnet, die keinen spürbaren negativen Effekt auf das Gesamtergebnis haben kann und momentan nur mit rund 20.000 Euro Buchverlust zu Buche schlägt.

Untypische Beteiligung an der Gontard&Metallbank
Beim Börsengang der Gontard&Metallbank im letzten Jahr übernahm man nur Anteile der Altaktionäre, da eine typische VC-Finanzierung zur Eigenkapitalbeschaffung in diesem Fall nicht notwendig war. Knorr Capital Partner baut seine zu neun Euro erworbenen Anteile an dieser atypische Beteiligung sukzessive nach Marktattraktivität ab.

Auch an „Aschenputtel“ MEDISANA verdient
Selbst bei der im Juni an die Börse (SMAX)begleiteten MEDISANA AG beteiligte sich KCP bei einer Unternehmensbewertung von 15 Millionen Euro und konnte somit seinen Einsatz bisher verdreifachen, obwohl MEDISANA zur Zeit unter dem Ausgabekurs notiert, was wohl vor allem daran liegt, dass die Marktteilnehmer sich bisher nicht für die Gesundheits- und Körperpflegeprodukte begeistern konnten. Diese Beteiligung stellt sich als gutes Beispiel dafür dar, dass VC-Unternehmen oftmals auch dann Wertsteigerungspotentiale realisieren können, wenn die Entwicklung an der Börse die Anleger nicht gerade begeistert. Durch einen frühen Einstieg liegt die durch das VC-Unternehmen zugestandene Bewertung in der Regel deutlich niedriger, als dies durch Anleger an der Börse der Fall ist. Diese unterschiedliche Bewertungsauffassung stellt für den VC-Geber ein zusätzliches „Sicherheitspolster“ dar, das Verluste vermeiden hilft.

BEANS AG: hohe Erwartungen an den Börsengang
Die Weilheimer BEANS AG entwickelt und vertreibt Standard-Lösungen für die Bereiche B2B und B2C. Die Firma hat eine komplett in JAVA programmierte Standard-Softwarelösung für den e-commerce-Bereich entwickelt, die sich insbesondere durch ihre Plattformunabhängigkeit und Skalierbarkeit sowie durch die leichte Migrationsfähigkeit auszeichnet. Systemhäuser und -integratoren sowie Telekommunikationsgesellschaften haben großes Interesse daran, ihr Leistungsspektrum durch e-commerce-Produkte zu ergänzen. Auch Portal- und Marktplatzbetreiber fragen immer mehr nach Standardlösungen. Dank der eigenen hoch flexiblen Standardlösung hat BEANS besondere Wettbewerbsvorteile. Seit Anfang des Geschäftsjahres 1999/2000 wurden Verträge mit verschiedenen Multiplikatoren wie beispielsweise Cable & Wireless geschlossen. Einige Wettbewerber, wie Intershop und Internolix, sind bereits am Neuen Markt notiert und bescherten den Anlegern meist überragende Kurssteigerungen, an deren Wertentwicklung sich BEANS wird messen lassen müssen. Für Knorr ist der Erfolg des Börsengangs sehr wichtig, da man mit einer Beteiligung von 18,2 Prozent große Hoffnungen in dieses Unternehmen setzt. Außerdem werden gibt es konkrete Überlegungen zu einer bevorrechtigten Zeichnung von BEANS für Aktionäre der Knorr Capital Partner AG.

MCY.com: auf der Warteliste für den Neuen Markt
Das US-Unternehmen vertreibt Musik über das Internet. MCY.com besitzt einen der größten Online-Kataloge für digitale Downloads. Das Spektrum präsentiert sich als eine breitgefächerte Auswahl von Titeln sämtlicher Genres. Im Katalog befinden sich Künstler wie Luciano Pavarotti, Bob Marley, Tina Turner, Natalie Cole, Louis Armstrong, Bee Gees, Jacksons und eine Vielzahl weiterer bekannter Namen. Zusätzlich können bespielte CD’s per Postversand bestellt werden. Im letzten Jahr in einen Börsenmantel eingebracht, erreichte MCY.com im Hoch eine Unternehmensbewertung von ca. 850 Millionen Dollar, bei einem Börsen-kurs zwischen 15 und 16 Dollar am NASDAQ OTC Bulletin Board. Im Zuge der Internetbaisse und dem Ende der Look-up Periode einiger Altaktionäre fiel der Kurs auf nur noch 2,50 Dollar zurück. Die ersten Finanzinvestoren stiegen im letzten Jahr zu zwischen 1 und 2 Dollar ein, weshalb sich für Knorr derzeit kein Abschreibungsbedarf ergibt. Dennoch ist die bisherige Entwicklung der Beteiligung nicht zufriedenstellend, da die Einführung am Neuen Markt unter Leitung der Gontard&MetallBank bereits im letzten Jahr erfolgen sollte. Unseren Informationen zufolge soll das IPO nun im Laufe des Jahres 2001 unter Führung einer amerikanischen Großbank durchgeführt werden.

SecoData AG: bietet Sicherheit vor Hackern
SecoData ist ein Software-Unternehmen, das Module zur Verschlüsselung für Internet-Anwendungen liefert. Die BrainShield-Technologie von SecoData löst Probleme mit der Datensicherheit im Internet. Die durch SecoData entwickelte Software verschlüsselt semantisch, das heißt der Sinn von Informationen wird zerstört, nicht jedoch die Lesbarkeit. Ein Angriff durch Hacker ist dadurch aus-geschlossen, da er keinen mathematischen Algorithmus anwenden kann. Der Internet-Nutzer kann somit alle Informationen (Texte, Daten, Filme, Musik, Grafiken etc.) erhalten, weiß jedoch nicht, ob die Informationen fehlerfrei sind. Hat er die benötigten Dokumente gewählt, so ist eine Gebühr zu entrichten. Anschließend erhält er innerhalb von Sekunden die korrekte Darstellung/Unterlage zur eigenen Nutzung. Am letztjährigem Sieger des Gründer-Wettbewerbs e-conomy konnte sich KCP mit 16,5 Prozent beteiligen und damit gegen einige andere VC-Unternehmen durchsetzen. Ein Börsengang von SecoData am Neuen Markt erscheint uns im nächsten Jahr realistisch.

4. Setzt Maßstäbe in Sachen Investor Relations
Innovative IR-Maßnehmen zeigen: Anteilseigner sind bei Knorr mehr als „nur Aktionäre“

Völlig zu Recht erhielt Knorr Capital Partner den Web-Site Award 2000 für die beste Anlegerinformationsseite im Internet. Powerpoint-Präsentationen, Video-clips und detaillierte Informationen in Hülle und Fülle bietet die eigene Internet-seite http://www.knorrcapital.de bzw. http://www.knorrcapital.com für interessierte Anleger. Neuerdings beantwortet der Vorstandsvorsitzende Thomas H. Knorr regelmäßig im Knorr Venture Capital Talk die Fragen interessierter Anleger und schafft so noch mehr Transparenz. In Zusammenarbeit mit der Pepper Technologies wurde das weltweit erste Web-Portal mit einem einzigartigen Treue-Bonus-Programm zur Aktionärsbindung entwickelt - http://www.shares-and-more.de. Bis spätestens Ende Oktober 2000 erfolgt die Einteilung der Aktionäre und Interessenten in drei Gruppen: „members“, „lions“ und „elephants“. Für das Kaufen und Halten von KCP-Aktien erhält man sogenannte „shares“, für das Werben neuer Interessenten sogenannte „mores“, die man bald in Prämien bzw. der Teilnahme am Pre-IPO-Programm einlösen kann. Alle registrierten Aktionäre und Interessenten („members“) erhalten kostenfreie Informationsangebote rund um KCP und die Welt der Aktien, unter anderem News, Analysen und Meinungen. Auf der zweiten Ebene befinden sich Aktionäre in Abhängigkeit von Aktienzahl und Haltedauer („lions“), die innovative Angebote wie Analysetools und Depotverwaltung nutzen können.

Co-Investor bei Knorr-Beteiligungen
Am interessantesten erscheint die Möglichkeit, an vorbörslichen Co-Investments in KCP-Portfolio-Unternehmen (Pre-IPO Programm) teilnehmen zu dürfen, wenn man genügend „shares“ gesammelt hat und ein langfristig orientierter sowie besonders engagierter Aktionär ist („elephant“). Übers Jahr werden „elephants“ mehrere Zeichnungsangebote erhalten, sich vorbörslich an jungen Firmen zu beteiligen. Alternativ gibt es auch Überlegungen, die Zeichnungsmöglichkeiten über mehrere Unternehmen zu streuen, um ein ausgewogeneres Chance/Risiko-Profil zu erreichen (Pre-IPO-Fonds). Innerhalb von ein bis zwei Jahren soll ein liquider Exit ermöglicht werden. Um diese Beteiligungsmöglichkeit nutzen zu können, müssen Anleger mit 200 Knorr-Aktien 24 Monate warten, wohingegen größere Anleger mit 1.000 Aktien sofort nach sechs Monaten teilnehmen können. Die erste Gelegenheit zur Beteiligung an einem KCP-Beteiligungsunternehmen soll sich den „elephants“ noch in diesem Jahr bieten.

5. Unternehmensbewertung und Peer Group
Drastische Erhöhung der Gewinnprognosen durch Mitbewerber dürfte bei Knorr in Kürze noch folgen

In den letzten Jahren ging in Deutschland eine Reihe von VC-Gesellschaften an die Börse, die sich mit dem Erwerb, der Verwaltung und Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen, besonders in den Bereichen Technologie- und Health Care, beschäftigen. Neben den drei jungen VC-Gesellschaften U.C.A., TFG und bmp erscheint uns ein Vergleich mit der alteingesessenen DBAG und dem euro-päischen Branchenführer aus Großbritannien, der 3i group, als interessant. Im Folgenden stellen wir diese Unternehmen jeweils kurz vor.

U.C.A. Unternehmer Consult AG, München: U.C.A: ist in den Geschäftsbereichen M&A Beratung, IPO mittelständischer Unternehmen und Venture Capital Finanzierung vor allem in den Bereichen Informationstechnologie/ Elektronik, Health Care und Medien/Kommunikation tätig. U.C.A. hält derzeit Beteiligungen an 32 Unternehmen, darunter acht börsennotierte Unternehmen (unter anderem ricardo.de, InternetMediaHouse.com, Advanced Medien). Wichtiger Partner ist das Bankhaus Reuschel, die Privatbank der Dresdner Bank.

Die TFG Venture Capital AG ist ebenfalls eine Beteiligungsgesellschaft für Technologieunternehmen, die insbesondere in junge Unternehmen während der Aufbauphase (early stage) investiert. Das derzeitige Portfolio besteht aus 72 Unternehmen aus den Branchen Software, Medizin-, Licht- und Lasertechnologie. Bis Ende 2000 sollen es 80 werden. Israel. Jetzt plant TFG auch internationale Investments. Mit OAR Consulting, Vectron Systems und Genescan konnten mehrere Unternehmen erfolgreich an die Börse gebracht. Die Concord Effekten steht TFG als Partner zur Seite

Die Berliner bmp AG ist in den Bereichen Venture Capital und Consulting tätig und investiert bevorzugt in den Bereichen eBusiness und Life Science. Primär verfolgt bmp eher eine langfristige Beteiligungsstrategie und den Aufbau eines Netzwerkes an jungen Unternehmen. Die Investitionen erfolgen in der Regel bereits in sehr frühen Unternehmensphasen (Seed, Early Financing). Das Portfolio der bmp AG besteht zur Zeit aus 77 Unternehmen. Mit dem vor kurzem vermeldeten Einstieg der Unternehmensberatung Roland Berger ist der Zugriff auf 900 professionelle Berater in 22 Ländern möglich geworden.

Die DBAG Deutsche Beteiligungs AG ist eine der ältesten VC-Gesellschaften mit hoher Erfolgsquote und konzentriert sich im Wesentlichen auf Kapitalbeteiligungen in späteren Unternehmensphasen. Im Gegensatz zu den vorgenannten Unternehmen ist die DBAG kein klassischer Risikokapital-Geber, sondern investiert in mittelgroße, reifere Unternehmen traditioneller Branchen. Dabei steigt sie mehrheitlich in Gesellschaften ein und strukturiert diese um oder erwirbt kleine Pakete an Unternehmen, die kurz vor dem Börsengang stehen. Hinzu kommen Investments in Beteiligungsfonds ausländischer Partner. Als starke Partner sind die Großaktionäre Deutsche Bank und der Gerling-Konzern zu nennen.

Der britische Risikokapitalgeber 3i group plc. investiert seit über 50 Jahren in nicht börsennotierte Unternehmen, die Gründung und Wachstum finanzieren müssen. 3i ist klarer Marktführer in Europa, das aktuelle Portfolio umfasst rund 3.000 Einzelinvestments. Erst vor wenigen Monaten übernahmen die Briten mit der Münchner Technologieholding den deutschen Marktführer, deren Gründer Falk F. Strascheg in Branchenkreises fast schon legendär ist. Seit 1993 begleitet 3i die erfolgreiche Entwicklung von MobilCom, erster und bis heute einer der erfolgreichsten Börsengänge am Neuen Markt.

Insbesondere die Einführung des Neuen Marktes in Deutschland und anderen Ländern Europas sorgt dafür, dass zunehmend auch junge, eben durch Venture Capital finanzierte Unternehmen erfolgreich an die Börse gebrach werden können, was der VC-Branche auf Jahre hinaus Rückenwind und hohe Wachstumsraten verschafft. Die erwartete Gewinnentwicklung der genannten Unternehmen im laufenden und in den nächsten Jahren stellt sich wie folgt dar:
(in Euro, ausgenommen kursiv gedruckte Zahlen)

Kurs aktuell Marktkap. (in Mio.) EPS ’00 (e) EPS ’01 (e) EPS ’02 (e) KGV 2001 KGV 2002
U.C.A. 49,00 388 2,90 3,75 5,90 13,1 8,3
TFG 40,00 330 2,50 3,15 4,90 12,7 8,2
bmp 6,25 305 0,15 0,35 0,55 17,8 11,4
DBAG 40,30 595 2,75 3,20 4,60 12,6 8,8
3i group 29,00 17.556 0,43 0,46 0,50 63,0 58,0
KCP 63,90 452 2,50 4,20 7,00 15,2 9,1

Mittelwert aller genannter VC’s 22,4 9,1
Mittelwert ohne 3i group / KCP 14,0 9,1

Quelle: Prognosen GSC Research, ergänzt durch Unternehmensangaben und Schätzungen von Deutsche Bank, HypoVereinsbank, WestLB Panmure, ABN Amro, Hauck & Aufhäuser, SGZ-Bank, M.M. Warburg und AC Research

Fundamental sehr günstige Bewertung
Die Knorr Capital Partner AG wie auch ihre Mitbewerber zählen zu den größten Profiteuren der Steuerreform. Die Nettogewinne aus Veräußerungserlösen werden sich durch den Wegfall der Steuern ab dem 01.01.2002 deutlich erhöhen und somit das Ertragswachstum nach Steuern beschleunigen. Gemäß Aussage des Unternehmens sollen dennoch keine Gewinne aus dem Jahr 2001 in das Folgejahr verschoben werden. Stille Reserven in börsennotierten Beteiligungen können somit ab 2002 jederzeit steuerfrei realisiert werden. Welch enormes Potential sich hieraus zum Beispiel bei Knorr ergibt, zeigt die nachfolgende Tabelle.

(Börsenwert in Euro, Kurse zum Schlusskurs 04.09.2000)
Firma Branche Aktienzahl Börsenwert
Atoss AG Zeitmanagementsoftware 44.868 2.019.060
DataDesign AG EDV-Lösungen/Beratung 50.000 1.095.000
Feedback AG Web-Agentur 735.818 6.328.035
Gontard&MetallBank Bank 151.171 2.116.394
Heyde AG IT-Service 25.500 912.900
InternetMediaHouse Multimedia 33.500 971.500
M@tchNet plc. Single Service 20.000 97.000
Medisana AG Gesundheit/Pflegeprod. 62.771 734.421
Prodacta AG IT-Service 33.000 148.500
PSB AG Software 25.612 788.850
Systematics AG IT-Service 704.742 35.906.604

Laut Unternehmensschätzungen sind in den 52 Beteiligungen stille Reserven in Höhe von mindestens 220 Millionen Euro enthalten, bei Anschaffungskosten in Höhe von rund 110 Millionen Euro; damit verfügt KCP über großes Emissionspotential für die nächsten Jahre. Das frei veräußerbare Volumen börsennotierter Papiere beläuft sich momentan auf über 51 Millionen Euro. Bei diesen Angaben wurden neben den börsennotierten Unternehmen nur die Pre-IPO Beteiligungen bewertet, Expansions- und Start-Up Beteiligungen wurden nicht berücksichtigt. Ab dem nächsten Jahr sollen mindestens zehn Beteiligungen jährlich neu an die Börse gebracht werden. Zusammen mit der Umsetzung der verabschiedeten8 Steuerpläne dürfte dies zu einem deutlichen Gewinnanstieg und damit zugleich auch einer turnusmäßigen Revision der Plandaten im September 2000 führen. Ging man bisher von 2,50 Euro für das laufende und 4,20 Euro für das nächste Jahr aus, so dürfte die neueste Anhebung der Planzahlen durch Mitbewerber wie TFG und U.C.A. auch ein Indiz für höhere Erwartungen bei Knorr sein. Das aktuelle 2001er-KGV von gerade einmal 15 spiegelt die hohen Wachstumsraten und insbesondere der aufgrund der Steuerreform zu erwartende weitere Ertragssprung im Jahr 2002 noch kaum wider. Die teils regelrecht pulverisierten Gewinnschätzungen der Mitbewerber, die ihre Planzahlen schon angepasst haben, zeigen beispielhaft, was bei Knorr aller Voraussicht nach noch bevorstehen dürfte. Der Peer-Group-Vergleich ist hierdurch derzeit noch stark verzerrt.

Gesamte deutsche VC-Branche extrem unterbewertet
Angesichts der hohen Wachstumsraten und in Anbetracht des hochprofitablen Businessmodells sowie die positiven Folgen der Steuerreform erscheint das Bewertungsniveau der gesamten Branche als äußerst günstig - zumindest soweit es die deutschen VC-Gesellschaften betrifft. Die erhebliche Höherbewertung der 3i group trotz des deutlich langsameren Ertragswachstums sowie des fehlenden Effektes durch das „Steuergeschenk“ der Bundesregierung in deren Kernmarkt Großbritannien zeigt klar, dass angelsächsische Investoren andere Bewertungsmaßstäbe anlegen und die Chancen der Branche offenbar als weitaus höher schätzen als deutsche Anleger. Zwar rechtfertigen das sehr breit gestreute Portfolio, die stabile Gewinnsituation sowie ein Größenaufschlag das hohe KGV des Branchenprimus, allerdings dürften die Gewinnzuwachse aufgrund des hohen Anteils an Unternehmen der „Old Economy“ niedriger ausfallen als bei den jungen deutschen VC’s. Auch beträgt der Anteil an Technologiebeteiligungen „nur“ 25 Prozent. Mittelfristig sollte sich das Bewertungsniveau der hiesigen Beteiligungsunternehmen daher tendenziell eher erhöhen, zumal die Vorteile der Steuerreform sich auf Jahre hinaus positiv auf die Branche wirken dürften. Wir gehen daher trotz der teilweise schon vorgelegten beeindruckenden Performance nicht nur für Knorr, sondern auch für alle anderen genannten deutschen VC-Unternehmen langfristig von deutlich höheren Kursen aus.

Charttechnischer Ausbruch nach langer Konsolidierung erwartet
Nach dem Börsengang im April letzten Jahres fristete die Aktie der Knorr Capital Partner AG im SMAX lange Zeit ein Mauerblümchendasein. Erst Ende Januar 2000 stieg das Interesse der Marktteilnehmer an KCP, der Aktienkurs kletterte innerhalb weniger Wochen von 20 Euro auf über 50 Euro, wonach es zunächst zu einer kurzen Konsolidierung auf 40 Euro kam, bevor der Kurs dank der sehr guten Börsenstimmung und einer Empfehlung in der 3sat-Börse in der Spitze auf bis zu 90 Euro getrieben wurde. Nach dieser kurzfristigen Überhitzung kam es zu einer längeren Korrektur, die Aktie befindet sich seit einigen Monaten in einer Konsolidierungsphase. Positive Meldungen wie neue Beteiligungen und die Expansion ins Ausland fanden in einem schlechteren Marktumfeld kaum Anklang, Knorr konnte sich nicht gegen den schwachen Markttrend durchsetzen. Selbst die endlich beschlossene Steuerreform, die eine steuerfreie Veräußerung der Beteiligungen ab 2002 vorsieht, konnte den Kurs nur kurz beleben. Dennoch konnte Knorr in den letzten sechs Monaten alle direkten Wettbewerber wie auch den DAX, den NEMAX und den SDAX outperformen.

Mit dem jüngsten Anstieg wurde nunmehr der Abwärtstrend verlassen, nachdem sich über längere Zeit die 53 Euro als gute Unterstützung erwiesen haben. Noch ergab sich daraus kein Kaufsignal, die Aktie kämpft derzeit mit dem Widerstand bei 64,50 Euro; wird dieser nachhaltig überschritten, eröffnet sich charttechnisch Kurspotential bis zum All-Time-High bei 87 Euro. Nach dem schnellen Anstieg ist eine erneute Konsolidierung bis 60 Euro nicht auszuschließen, in der Folge aber wieder von steigenden Kursen auszugehen. Der Break des Widerstandes bei 64,50 Euro sollte vor dem Hintergrund zu erwartender positiver Nachrichten und einer Erhöhung der Planzahlen spätestens im zweiten Anlauf gelingen.



Fazit und Anlageempfehlung
Knorr Capital Partner ist eine versteckte Perle unter den deutschen Small Caps. Der Kurs hat ausreichend von den Höchstkursen korrigiert und ist nach einer langen Bodenbildung nach oben ausgebrochen, was nun erhebliches Aufwärtspotential verspricht. Strategische Beteiligungen mit zwei Großunternehmen aus der IT- und Finanzbranche dürften die Wachstumsdynamik von Knorr Capital nochmals beschleunigen, eine Anhebung der Gewinnprognosen halten wir nicht nur aufgrund der Steuerreform für sehr wahrscheinlich. Auf neue Meldungen müssen die Aktionäre bestimmt nicht lange warten, da zumindest neue Beteiligungen im Medienbereich im Bereich des Möglichen liegen, da die jungen Unternehmer den Knorr-Stand auf der diesjährigen 12. Popkomm regelrecht belagerten, um ihre Businessmodelle vorlegen zu dürfen. Auch darf die anstehende außerordentliche Hauptversammlung mit Spannung erwartet werden, da hier neue Signale für die künftige Marschroute zu erwarten sind. Auf Sicht von 12 Monaten sollte Knorr für 2002, dem dann vom Großteil der An-leger als bewertungsrelevant betrachteten Folgejahr, zumindest das derzeitige durchschnittliche 2001er-KGV der deutschen Mitbewerber von 14 zugestanden werden, woraus sich ein Kursziel von 98 Euro ergibt. Weiteres Potential würde sich durch das von uns erwartete Nachziehen der Gewinnschätzungen ergeben. Dem mittel- bis langfristig orientierten Anlegern kann die Aktie als interessanter Wachstumswert mit „Neuer Markt“ Phantasie empfohlen werden.

Hinweis: der Autor besitzt Aktien der Knorr Capital Partner AG

Haftungsausschluss
Diese Studie dient nur der Information und stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der Aktien dar. Die Studie ist teilweise eine subjektive Betrachtung bzw. Einschätzung des Autors und beruht auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig und verlässlich halten. Für Fehler jeglicher Art kann dennoch keine Haftung übernommen werden. Zahlen, Daten und Fakten wurden hauptsächlich den Quartals- und Geschäftsberichten sowie der Homepage der Knorr Capital Partner AG entnommen. Des Weiteren wurden Publikationen des Bundesverbandes Deutscher VC-Unternehmen e.V. für diese Analyse herangezogen.
Alle Vorgänger-Threads und -Zusammenfassungen können über die Aktiensuche (WKN 768612 und 768610) oder STichwortsuche (Knorr, KCP) gefunden werden.

Grüße
:-) SEEN
Hast Du schön gemacht! Wird aber auch langsam Zeit, daß Knorr in die Gänge kommt.
Hy Sein Schatten,

ich verfolge "deine" Threads nun schon eine ganze Weile....und ich muss sagen: du wirst immer besser ! Vielen Dank für deine Informationen über Knorr....bin ein 1000%iger Knorrianer !

P.S. Knorr hätte die Eröffnung nicht besser machen können.....

so long
@seen...ist doch ein nettes Geburtstagsgeschenk...spät, aber immerhin...buskar
@buskar...

Danke für dein Engagement. Weiter so und dein "Wort" in des Anlegers Ohr.

Gruß Punch
klärt mich bitte auf! karsten busche ist buskar, oder?
wenn ja, dann herzlichen glückwunsch buskar zur studie!
wenn nein, wer ist denn nun karsten busche? der name kam mir gleich irgendwie bekannt vor!

gruß
Bonjour Monsieur le baron ;)

da ich davon ausgehe, dass Sie, verehrter Herr Baron, Stammleser bei GSC sind, kommt Ihnen der Name "Karsten Busche" sicherlich aus diversen HV-Berichten von GSC Research bekannt vor, beispielsweise Mologen, Berliner Effekten, bmp AG, Senator.....

Salut! bf
Diese Studie ist genau das richtige für all jene, die sich i. G. zu meinen stichpunktartigen Zusammenfassungen mal vertieft mit dem Thema auseinandersetzen wollen (ohne die Homepage zu surfen).

Jetzt haben wir noch eine EPS-Schätzung!

Hier nochmal im Überblick:

Gewinn/Aktie in Euro:
1997 0,01
1998 0,16
1999 0,75 +369% (Surprise +200%)
2000 1. Halbjahr: 1,40 +412% (Surprise +27%)

GSC-Prognose:
2000 2,50 +233%
2001 4,20 +68%
2002 7,00 +67%

Fairer Kurs bis Mitte 2001 bei
a) bei KGV 20 (01)= 140 Euro
b) bei Ziel-KGV 50 (01)= 350 Euro

Ranking Gewinnwachstum 01
1. KCP +67%
2. U.C.A. +57%
3. bmp +57%
4. TFG 56%
5. DBAG +44%
6. 3i Group +9%

Noch sind die offiziellen KCP-Prognosen bei 2,20 (2000) und 3,60 (2001) vom 18. Mai 2000 ohne Steuerreform. Bleibt abzuwarten, was im September wie revidiert wird! Ich nehme mal an, daß Knorr weiter die Steuerreform außen vor läßt und sich zudem Spielraum für weitere Anhebungen läßt. ;-)

@buskar: Aber wirklich! Sehr schöner Urlaub auch! Bin geheilt vom Aberglauben ;-)

@Strong Gainer / Cashncarry: Der Dank gebührt in diesem Fall voll und ganz GSC Research, die sich immer mehr zur Pflichtlektüre mausern! Das ist eine Analyse! Man vergleiche nurmal die vergangenen Kurzstudien von AC Research, etc.

Grüße
:-) SEEN
ich bin doch nicht so ganz doof!
also danke buskar!Karsten Busche („buskar“), Hennigsdorf bei Berlin (geb. 31.05.1977)
Freier Mitarbeiter (HV-Reporter)
Kontakt: k.busche@gsc-research.de
Kürzel: bu

Nach dem Abitur und dem Wehrdienst absolvierte er von 1997 bis 1999 die Ausbildung zum Bankkaufmann bei einer deutschen Großbank. Den Schwerpunkt seiner Ausbildung setzte er im Wertpapiergeschäft und der damit verbundenen Beratung vermögender Kunden. Als Mitglied des Berliner Börsenkreis e.V. und als bekennender „Workaholic“ ließ er keine Gelegenheit aus, sich fachspezifisches Wissen anzueignen. Anschließend wechselte er folgerichtig ins Investmentbanking und beschäftigt sich momentan mit der Abwicklung von Zinsderivaten. Sein Ziel ist es, in absehbarer Zeit ins Aktien-Research zu wechseln, weswegen er nebenbei im Abendstudium an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin „büffelt“. Nachdem er GSC Research zuerst nur als Nutzer begleitete, erwachte seine journalistische Ader, als er im Newsletter von der Möglichkeit der freien Mitarbeit hörte. Daraufhin bewarb er sich per Email mit dem HV-Bericht von seinem „Wohlfühlwert“, der Knorr Capital Partner AG. Neben der Börse geht Karsten gerne ins Kino oder zum Fußball, wo er die Fahne des Ostberliner Fußballs in der Oberliga hochhält. Außerdem schwärmt er für das Kabarett, insbesondere für den britischen Humor à la Rowan Atkinson.

ich hoffe, ich habe nicht zu viel verraten!

gruß
31/08/00 Komplett überarbeitet zum Download - die KCP-Unternehmenspräsentation. Die KCP-Unternehmenspräsentation wurde umfangreich überarbeitet und steht zum Download als Powerpoint- oder PDF-File zur Verfügung. Mehr
http://www.knorrcapital.de/pages/servce/serv_praesent.htm

Le baron IV: Mir ist er als aktivster Fragensteller beim letzten VC-Talk in Erinnerung geblieben.

Grüße
:-) SEEN
@buskar

lieber Karsten,

auch von mir Dank für Deine Arbeit - hervorragend -

Beste Grüsse

Karsten
Sieh an! Der Aktionärsartikel ist auf der VMR-Homepage verschwunden! Was soll man davon halten?

Auch meinen Dank an Karsten Busche, welches Pseudonym er auch immer haben mag! Vielleicht ist es ja MUBARAK (unterschreibt mit Karsten) oder "the brokerface", der hat als erster den Hinweis auf die Studie gebracht ... ;-)

Letztlich ist es doch gleichgültig. Laßt uns hier bloß keinen Outing-Sport betreiben!

Bei der Gelegenheit auch ein Dankeschön an Curtis Schneekloth von Performaxx, der auch eine so schöne Analyse zu Knorr verfasste. Und an all die anderen Redakteure von AC Research, Nice Letter, usw.

Grüße
:-) SEEN
ich bin doch schon 34,

das passt dann schlecht mit dem oben erwähnten baujahr77.
aber ich meine mich richtig zu erinnern, das herr knorr im frage antwort spiel
den fragenden herrn busche mit "sie sind doch der buskar" ansprach.
wie auch immer

der mubarak
karsten
hier ist des rätsels lösung:

http://www.gsc-research.de/wuu/index.html

@buskar: meine frage hat ja einigen wirbel verursacht, war nicht so beabsichtigt. ich hoffe, du kannst mir verzeihen!

gruß
@le baron IV....nicht die feine englische Art, aber nun ja.....habe 20 Tage in diese Studie investiert+
sie hat mich etliche Nerven gekostet+ständige Überarbeitungen....Ärger über steigende Kurse bevor sie online geht....
habe die Leute von KCP telefonisch genervt, deswegen nochmal vielen Dank an Frau Hielscher und Herrn zu Hohenlohe für die gute Kooperation, die mir meine Arbeit doch erleichtert hat....

es tut richtig gut, die gebührende Anerkennung für die Arbeit zu bekommen+zu spüren

Spätestens bei der a.o. HV kommt man sicher ins Gespräch.

Ein gesundheitlich angeschlagener buskar freut sich trotzalledem über steigende Kurse in den nächsten
Wochen und Monaten.
@buskar:

entschuldigung,aber sehr gute arbeit!!

was mich jetzt natürlich noch interessiert:

wie hast du die gewinnreihe ermittelt, denn genau das ist ja der springende punkt, der einer analyse bedarf. kann man evtl davon ausgehen, daß die zahlreichen gespräche mit knorr entscheidenden einfluß darauf hatten?

gruß

le baron IV
danke für die gute darstellung des VC Sektors Teile
die Meinung voll und habe heute nochmal
für 10.000 U.C.A. WKN 701200 zugekauft
KGV 2001 6-8 und 2400% Gewinnsprung im 1. Halbjahr
Wert total unterbewertet. Kursziel 200
Also über 300 % möglich
Aufnahme in SDAX
Nur sehr gute Kaufempfehlungen.
Und Daytrader sind raus und Fonds sowie Mittel und Langfristanleger
gehen rein.
Strong Buy
@le baron IV....die Schätzungen sind Konsensusschätzungen der angegebenen Banken, wobei man für 2002 aufgrund der Steuerreform und der baldigen Rentenreform nicht so aussagekräftige Daten bekam, so dass dort die eigenen Schätzungen mehr zur Wirkung kamen.

durch Analyse der potentiellen Börsenkandidaten---ab 2001 mind.(!) 10 Börsengänge p.a. werden die Gewinne kräftig steigen und die Auswirkungen der Steuerreform werden von den meisten noch unterschätzt....Anhebungen der Prognose sind nur die logische Folge

Eine Reihe weiterer Highflyer neben SYSTEMATICS stehen in den Startlöchern: die Erträge aus u.a. BEANS, ATRION und SECODATA....ein Blick auf den Trackrecord und auf die weitere Zukunft von SYSTEMATICS (KZ: 80 Euro von Merrill Lynch) führen zu den
angegebenen Prognosen

KCP hat das nötige Kapital, um wesentlich höhere Beteiligungen als früher einzugehen....dank der vorsichtigen Investitionen und des hohen Hebels sehe ich sehr positiv in die Zukunft.

Die gesamte VC-Branche wird boomen....und man sollte bei der Nr. 1 dabeisein und den Mehrwert durch die Pre-Ipo Programme respektive die anderen Vergünstigungen des S&M Programms abschöpfen.

Auf steigende Kurse+ auf das ich schneller als ich denke ein Update zur Studie schreiben kann

buskar
@buskar:
herzlichen Dank auch von mir für deine ausgezeichnete Arbeit und GUTE BESSERUNG, erst mal erholen und die Anerkennung auch genießen:


- - - - - -
Antarius
@ buskar :

Glückwunsch zu der ausgezeichneten Arbeit !

Ich werde Deine Analyse benutzen, um weiterhin neue ( nicht ganz uneigennützig ) Anleger von KCP zu überzeugen. Endlich ein umfassendes aktuelles Werk zu Knorr, da ich aber Hr. Knorr noch einiges für dieses Jahr zutraue, wirst Du bald wieder `ran` müssen !

Gruß DD

P. S. Gute Besserung.
@eric clapton....U.C.A.-marktenger Wert---FONDS?!?---Investorrelation!?---Expansion ins Ausland?!?---PRE-IPO
PROGRAMM ?!?....ohne Zweifel Bombenzahlen, aber ich setze lieber auf das Gespür von Thomas H. Knorr und seine Strategie

@an alle: vielen Dank für die Blumen...werde mich morgen erstmal zum Arzt quälen....nachdem ich die letzten
2 Stunden auf Arbeit noch überstehen muss


buskar
@buskar: Ja! Nochmal Glückwunsch!

@ErickClapton: Glaub mir, ich habe mich mit UCA beschäftigt! Was ist von den stillen Reserven von März noch übrig? Siehe Kursverlauf Ricardo, Datapharm, Buecher.de usw. Von der Monsterposition Ricardo wurde der Großteil behalten. Zudem wurde nur im 1. Quartal 2000 Gewinn produziert. Im 2. war nichts los. Im 3. kommt wohl auch nichts. Den Rest kann man schwer abschätzen, da UCA zu den schlechtesten IR-Firmen gehört die ich kenne (Siehe Homepage!!). Das kann sich ändern, ist aber nicht mein Spiel. Viel Glück.

Grüße
:-) SEEN
Auf was ich noch antworten wollte: Dass KCP 30000 Systematics nachgekauft hat (zu 40?), halte ich für äußerst bemerkenswert! Zum einen finde ich es sehr überraschend, dass so etwas überhaupt gemacht wird und andererseits sehr mutig, angesichts des ohnehin bereits hohen Systematic-Anteils an den börsennotierten Beteiligungen. Die müssen weiter einen guten Draht zu Systematics haben ... dürfte sich auch auszahlen bei den Perspektiven (Nemax50, etc.), hoffe ich. Im letzten Quartal wurden ja 300.000 verkauft (zu 60-80?)

Ist auf alle Fälle als Frage für den nächsten VC-Talk vorgemerkt!

Grüße
:-) SEEN
@ buskar :

tolle analyse, glückwunsch. werde mit der analyse auf werbe tour gehen und gute besserung !

bin leider nicht mehr liquide, sonst würde ich nocheinmal knorr nachkaufen !
was ist gerade los? ziemliche Order plötzlich (aktuell - realtime bei 65 € (2290 Stück gesamt in FR):



- - - - - -
Antarius
IPO-Reporter exklusiv: Beans bereitet Börsengang vor vom 22.08.00
Der Anbieter von E-Business-Lösungen, die Beans AG, wird noch in diesem Jahr an den Neuen
Markt starten. Wie der IPO-Reporter im Gespräch mit dem Unternehmen erfuhr, sind die
Vorbereitungen in vollen Gange. Welche Banken zum Konsortium gehören werden, steht noch nicht
fest. Auch über die Kapitalverwendung will Beans erst Angaben machen, wenn alle Vorbereitungen
zum Going Public getroffen sind.

Das 1997 gegründete Unternehmen beschäftigt sich mit E-Business. Basis für die E-Business-
Lösungen von BEANS ist die eigene Software cappuccino. Als Integrationsplattform ermöglicht
cappuccino die Anbindung aller wichtigen Business-Anwendungen von Warenwirtschaft über
Zahlungssysteme bis hin zu Logistik und CRM-Applikationen. cappuccino basiert komplett auf dem
Java-Standard und lässt sich problemlos in jede Betriebssystem- und Datenbankumgebung
integrieren.
Einer der besten Artikel die ich je hier im Board gelesen habe und habe bestimmt in den letzten Jahren schon mehrer tausend gelsen. Danke! :kiss:

Verfolge Knorr selbst schon seit Börsengang. Sämtliche Fernseh-Auftritte sowie die ganzseitigen Anzeigen in der FAZ zeugen von der Qualtität des Herrn Knorr und seiner Mannschaft. ;)

Eine Aktie die ich bis zum Rentenalter (noch über 30J.) halten werde. Sicherlich mit Kurssprüngen in beide Richtung, aber mit doch sehr sehr sehr sehr ruhigem Gewissen.
Chartanalyse von BörsenAgent:
http://www.boersenagent.de/w3/chartdetail.asp?id=15780
(Auch hier eine Analyse auf Schlußkurs-Basis. Ich halte meine High/Low-Darstellung mit nächstem Widerstand bei 68 für realistischer)

Das Umsatzverhalten einiger VC`s ist weiter beachtlich!! Neben VMR zeigt auch UCA seit gestern einen deutlichen Umsatzanstieg.

Aber hey, hätten wir auch nur einmal einen derartigen Umsatzsprung, dann ginge es bei KCP nicht unter +10%! Ich vermute, daß das auch die ersten Erfolge des Shares & More-Programmes sind. Die Aktionäre sind einfach treuer im Hinblick auf die Boni & Pre-IPO-Programme.

Grüße
:-) SEEN
@buskar

Herzlichen Dank für die wirklich gelungene Analyse. Da Du aus Berlin zu kommen scheinst, könnten wir gegebenenfalls zusammen zur a.o. HV nach München düsen?!

MusicT
Hallo zusammen,

seit letzter Woche sind die börsennotierten KCP-Btlg. um 18% auf 51 Mio Euro gestiegen. Die Fusionsgerüchteküche brodelt (s. VMR-Thread ntv-Hotline), wobei Knorr umsatzmäßig weiter unauffällig ist. Bei VMR, aber besonders bei UCA ist heute der Umsatz top.

Bleibt spannend!

Grüße
:-) SEEN
Ich finde es auch bemerkenswert, daß Knorr 30.000 Systematics zugekauft hat. Und so ungewöhnlich ist das auch nicht. Vorallem unter dem Gesichtspunkt der heutigen News. "Sein Schatten" hat wohl recht, wenn er vermutet, daß Knorr da einen sehr guten Draht hin hat. Der Kauf war zumindest im Sinne der Aktionäre ;):

Hamburg, 7. September 2000
Die Zeit, Hamburg, hat sich bei der Einführung eines volldigitalen Workflows für eine Lösung der Hamburger Systematics AG entschieden. Das Paket von Systematics umfasst ein System zur Blattplanung und Produktionssteuerung sowie ein Proofsystem, das die exakte Farbverbindlichkeit beim Vorabdrucken der Zeitungsseiten ermöglicht. Ein weiteres Ziel ist, das Anzeigen-system vollständig in den neuen Workflow zu integrieren.
Die Zeit, die zur Verlagsgruppe Holtzbrinck gehört, ist mit wöchentlich fast 450.000 verkauften Exemplaren die größte meinungsbildende Wochenzeitung Deutsch-lands. Das neue System wird die Abläufe für den redaktionellen und Anzeigenteil bis hin zum Rippen und Versand der Daten sicher-stellen und zudem eine hohe Geschwindigkeit bei der Datenübertragung gewähr-leisten. Die Optimierung des Workflows führt darüber hinaus zu Kosteneinsparungen.
Aufgrund langjähriger Erfahrungen bei der Gestaltung von IT-Prozessen in der Medienbranche können die Systematics-Mitarbeiter integrierte Gesamtlösungen störungsfrei in die zeitsensiblen Produktionsprozesse bei Verlagen und Fern-sehen einbinden. So werden die Systematics-Mitarbeiter innerhalb weniger Wochen ein individuell auf die Verlagsstrukturen der Zeit ausgerichtetes System integrieren, das die Produkte NewsWay, SeeColor und ALS umfasst:
NewsWay ist ein browser-basiertes System, das alle Stufen im Arbeitsfluss einer Publikation organisiert. Dies reicht von der Automatisierung der Auftragsplanung und Ratio-nalisierung des Workflows bis hin zur Planung und Steuerung der Produktion.
ALS ist ein Blattplanungssystem, das den gesamten Prozess des Anzeigen-layouts automatisiert, vom Import der Anzeigen bis hin zu deren exakten Platzierung. Verlage können so ihre Produktionsprozesse im Bereich der Blattplanung und Anzeigengestaltung effizienter gestalten. Mit ALS können innerhalb kürzester Zeit vollständige Seitenspiegel erstellt werden, die mit allen gängigen Seitenlayoutprogrammen weiter bearbeitet werden können.
Das Proofsystem SeeColor garantiert höchste Farbverbindlichkeit beim digitalen Andruck von Zeitungsseiten. Die Einstellungen für die Kontrollabzüge werden exakt entsprechend der Farb- und Dichtestandards der Publikation vorge-nommen. Der Ausdruck auf Original-Zeitungspapier ermöglicht eine verlässliche Überprüfung der endgültigen Druckergebnisse. Dies ist ein entscheidender Vorteil für die Qualitätssicherung bei Druck von Farbanzeigen.
"Der Einsatz von SeeColor bietet nicht nur eine ungewöhnlich hohe Farb-verbindlichkeit beim Proofen, da die Verlage für diesen Vorgang Restrollen ihres Original-Auflagenpapieres verwenden können, sondern führt außerdem zu erheblichen Kosteneinsparungen", erläutert Ole Schlüter, Projektleiter der Systematics AG, die wesentlichen Vorteile des Systems. Die Kosten für den Ausdruck einer Seite mit SeeColor liegen mit etwa 0,50 DM erheblich niedriger als bei herkömmlichen Proofsystemen. Darüber hinaus ergeben sich auch deutliche Zeitvorteile: Die Ausdrucksgeschwindigkeit für eine Zeitungsseite beträgt weniger als vier Minuten. Andere Systeme benötigen ein Vielfaches.
"Durch die vollständige Digitalisierung unseres Workflows erzielen wir erhebliche Zeiteinsparungen im Produktionsprozess", ergänzt Frank Siemienski, stell-vertretender Herstellungsleiter Die Zeit. Bei der Entscheidung für die Lösung der Systematics AG spielte auch die Flexibilität der Systeme eine wichtige Rolle. "Insbesondere das browser-basierte NewsWay bietet für uns die Möglichkeit, zukünftig auch neue Redaktionssysteme anzubinden", so Frank Siemienski. "Außerdem bieten ALS und NewsWay eine Schnittstelle zu unserem Verlags-manager." Mit dem Einsatz von ALS, NewsWay und SeeColor kann bei Die Zeit ein volldigitaler Workflow eingeführt werden, ohne dass hierfür zusätzliche Mitarbeiter benötigt werden.

Systematics AG
Die Systematics AG aus Hamburg bietet ihren Kunden ganzheitliche Lösungen für das E-Business. Im Mittelpunkt des 1985 gegründeten Unternehmens steht die Optimierung von Geschäfts- und IT-Prozessen sowie die schnelle Umsetzung individuell zugeschnittener Komplettlösungen. Diese reichen vom Consulting und Design über die Implementierung bis zum Betrieb (Hosting) und Support, u.a. im eigenen Customer Care Center. Ausgeprägtes Know-how besitzt der hersteller-unabhängige Integrator in Branchen mit stark wachsendem IT-Bedarf: Banken, Versicherungen, Medien, Industrie, Handel, Logistik, Energie und Öffentliche Verwaltung. In Form des One Stop Shopping werden für die Kunden jeweils die besten Technologien und Services der Systematics AG und ihrer Partner gebündelt. Zurzeit beschäftigt die Systematics AG etwa 2.600 Mitarbeiter.

Lösungen für die Medienindustrie
Die Optimierung von Geschäftsprozessen wird bei zunehmendem Wettbewerb auch für die Medienbranche immer wichtiger. Mit Redaktionssystemen für Verlage und web-basierten Redaktionssystemen für Online-Magazine, Anzeigen-systemen, digitaler Bildverarbeitung, Bild- und Textarchivierung sowie Workflow-Lösungen bietet die Systematics AG ihren Kunden Komplettlösungen, die auf die wachsenden Anforderungen und individuellen Bedürfnisse von Printmedien, elektronischen Medien und dem Internet ausgerichtet sind.


Mfg MH
Betr. Martlett
Es ist noch kein Letter of Transmittal eingetroffen. Ich bin gespannt, wie das bis zum 25.09 alles klappen soll. Hat sonstwer schon den Letter erhalten ? Umsätze und Kurse bei Martlett steigen. Wahrscheinlich lauter Käufer aus dem Knorr Thread.
Gruß Josepp
@MusicT...na aber sicher können wir zur a.o. HV nach Munich fahren, habe schließlich bei der letzten HV
hinter Dir gesessen...leg mal Deine e-mail in mein Postfach...Martlet-Speku sieht ja erfolgversprechend aus
einige Experten tauschen selbst jetzt noch aktuell ihre KCP gegen Martlet...der Abschlag ist schon Geld wert


SYstematics_Bestandserhöhung finde ich auch klasse und ist einfach nur Geldanlage freier Liquidität...
dem Mutigen schlägt keine Stunde. Anbei noch etwas zu einer börsennotierten Beteiligung:

WKN 696760

PSB steigert das EBIT um 192 Prozent

Der Informationsdienstleister PSB AG hat im ersten Halbjahr das Ebit um 192
Prozent auf 3,3 Mio. DM verbessert, hieß es in einer vwd Meldung. Der Umsatz
wuchs um 202 Prozent auf 77,4 Mio. DM. Vorstandsvorsitzender Hans-Ulrich
Niedner erwartet, dass sich die wesentlichen Kennzahlen zwischen 1998 und Ende
2000 mindestens verfünffacht haben werden. Vorrangiges Ziel sei nun die
Ausdehnung nach Europa, hieß es weiter in der Meldung.
Gerade im VMR Thread entdeckt.....dritter Partner: Durlacher plc.(?!?) --bißchen groß, aber so what....
Speku noch mehr anheizen...

"Gerüchte mehren sich

Meine Theorie mit der dritten Kraft scheint wahrscheinlicher zu werden. Ich vermute, dass beispielsweise Knorr mit VMR fusioniert
bzw. einig ist, um darüberhinaus mit einem europäischen Player Geschäftsverbindungen einzugehen.
Lediglich dieser letzte Schritt verhindert die Verkündigung einer Fusion.

Eine Hotline, die im NTV-Text eingeblendet war, meldete jedenfalls drei Fusionspartner (Knorr, VMR und X (mein Informant hat das X
nicht lesen können, da die Seite umsprang - ärgerlich - ärgerlich!)
Meine Versuche diese Eintragung zu finden verliefen bisher ergebnislos."

Thomas Knorr wird einem immer unheimlicher---*grins*----

buskar
@seen Umsätze bei VMR+U.C.A. sind wirklich nicht schlecht....fehlte uns noch...die ersten Auswirkungen des S&M Programm
sieht man wirklich...keiner will seine Stücke herausgeben....und ich würde gerne in Martlet, aber gebe dafür keine
Knorr her....Liquidität wird ja noch für BEANS und das erste PRE-IPO Programm gebraucht..

Mit der Ruhe eines Mammuts

buskar
@josepp

Ich hatte meinem Bankmenschen die News vom 30.08. weitergegeben.
Dieser hatte wiederum mit der Auslandsabteilung der Bank in Ffm Kontakt aufgenommen. Das ist der derzeitige Stand der Dinge bei mir.

(Noch)nix mit Letter of Transmittal - also warten.

german
OAR? Auf der Hotline wird über eine Fusion KCP+VMR+OAR spekuliert? Das halte ich für blanken Unsinn!

Grüße
:-) SEEN
Hallo Leute !


@ Alle :

Fusion mit OAR ? ( finde IMH erklärbarer )

Also VMR kann ich mir vorstellen aber OAR ?

Dann wäre zwar der Wechsel von KCP an den NM geklärt ( OAR plant Wechsel noch in diesem Jahr ). Aber ich glaube, daß Förtsch, Opel und Co da was geraucht haben !



@ Sein Schatten :

http://195.180.164.243/pages/aktuell/aktuell_info/medien_tem…

Der Link ist auf der VMR-Homepage noch zu finden.



@ buskar :

Dein Beitrag von gestern Abend in VMR-Thread war :cool: :


### da noch kein neuer Thread eröffnet wurde....letztes Posting in diesem Thread...sorry, im voraus

aus der unbedeutenden Postille "Aktionär":

VMR vor Fusion?

Im Rahmen des "Stock Day 2000" ließ Vorstand Florian Homm die Katze aus dem Sack. Er plane noch in diesem Jahr, VMR mit einem anderen Unternehmen zu fusionieren. Die Fusion solle laut Homm vor allem der "völlig unterbewerteten" Aktie neuen Auftrieb geben, da institutionelle Anleger ein Engagement aufgrund des geringen Börsenumsatzes und "falschen Marktsegmentes" trotz eines KGV`s von unter 10 auf 2000er-Basis meiden. Durch eine Fusion mit dem richtigen Partner, der anscheinend so gut wie feststeht, würde dieses Problem seiner Ansicht nach gelöst werden und die Aktie dürfte auch in den Fokus größerer Investoren geraten. Unser Tipp: VMR und Knorr würde passen!

Würde mich freuen Euch bei uns begrüssen zu dürfen

ein treuer Knorrianer buskar ###

Fettschrift habe ich eingefügt.


Gruß DD
Es geht auch anders:

Mondia: es steht schlimm

Von den grossen börsennotierten Internet-Firmen ist bislang in
Deutschland trotz Todeslisten noch keine Pleite gegangen. Aber im
vorbörslichen Bereich schrammte die Mondia AG bereits knapp am
Konkurs vorbei. Und wenn auf der Hauptversammlung diese Woche
in Northeim nicht ein Wunder passiert, dann hat auch Deutschland
seinen boo.com-Fall. Wenn die Summen auch nicht mit den Briten
vergleichbar sind, so hat der Fall aber einen anderen bitteren
Beigeschmack: An Mondia beteiligten sich massenhaft
Kleinaktionäre in mehreren vorbörslichen Runden, teilweise wurden
sechsstellige Beträge eingesetzt. Das Unternehmen trat an 1998, vor
allem im Internet-Reisegeschäft tätig zu werden. Prinzipiell ein
interessanter Markt, wie man den Börsengängen von Travel24.com
oder Ebookers.com ersehen. Doch dann verstrickte sich das
Management offenbar zu sehr in Firmenzukäufen.

Das Konzept, eine grosse Internet-Holding aufzubauen, die
verschiedene Geschäftsbereiche miteinander verbindet und somit
Synergien schafft, war nicht ohne Fantasie. Letztendlich verpasste
man aber dadurch das interessante IPO-Fenster, das sich vom
November 1999 bis März 2000 öffnete.

Nach dem Stimmungsumschwung für Internet-IPOs an der Börse seit
Ende März liess sich Mondia nicht mehr an die Börse bringen, die
beteiligten Konsortialbanken zogen sich zurück. Problem dabei war
überdies, dass das Mondia-Management beim potenziellen
Konsortialführer Vereins- und Westbank nicht mit dem
Topmanagement sprach, sondern nur mit nachrangigen Chargen.
Ergebnis: Ein Vorstandsbeschluss der Banker zum IPO gab es nie.
Und just in dieser Phase ging Mondia nun das Geld aus. Nur noch
ein Überbrückungskredit in Höhe von 7,5 Mio. DEM von einer
schweizer Privatbank zu horrenden Konditionen hält das
Unternehmen derzeit am Leben.

Doch auch dieses Geld reicht nur noch ein paar Quartale, wenn
überhaupt. Ende Juli trafen sich deshalb auf Initiative von Berrin
Lord (Abwickler der letzten Kapitalerhöhung) Grossaktionäre und
Geldgeber (wie z.B. bmp AG und Sparta Beteiligungen AG), um
über ein Sanierungskonzept zu beraten. Wie NICE*Letter aus guter
Quelle erfuhr, ging es dabei heftig zur Sache. Bluten mussten die
Geldgeber, fast 18 Mio. DEM Kredite müssen abgeschrieben
werden. Arg blutete auch das Management: Die Gründer und
Vorstände Bernd Riedel und Stefan Munzinger mussten ihre Anteile
nahezu komplett abgeben, diverse Privatdarlehen bekommen sie
überdies ebenfalls nicht mehr zurück. Nach der HV dürften sie als
Vorstand abberufen werden.

Das Sanierungskonzept sieht vor, die AG, die zuletzt auf neun
Beteiligungs-GmbHs blickte, mittelfristig aufzulösen, und den
Firmennamen Mondia sterben zu lassen. Herausgeschält werden
sollen die zwei überlebensfähigsten Unternehmensgesellschaften:
die eTouch GmbH und die mondia touristik GmbH. Diese könnten
separat börsenreif gemacht werden. Doch hierzu bedarf es einer
grossen Zustimmung auf der HV. Denn es wird wohl oder übel zu
einem Kapitalschnitt kommen, bei dem die Kleinaktionäre
mitmachen müssen. Nach unseren Informationen wird über ein
Verhältnis von 1:20 diskutiert, wobei den Kleinaktionären ein
Bonbon in irgendeiner Form offeriert werden soll. Es gibt noch
einen weiteren Vorschlag vom (noch existierenden) Vorstand: Die
Aktionäre sollen ihre Mondia-Papiere ausschliesslich in
eTouch-Aktien tauschen, 40% der eTouch-Anteile stünden
angeblich dafür bereit. Die restlichen 60% hielten die (alten) neuen
Vorstände.

Unsere Meinung:
Der Fall Mondia zeigt: Pre-IPOs sind noch risikoreicher als normale
Aktienanlagen. Denn wenn hier etwas schief läuft, dann kommen
Aktionäre auf Grund fehlender Märkte noch nicht einmal zu
niedrigsten Kursen aus dem Wert heraus. Mondia ist auch Beispiel,
wie in Euphoriephasen selbst mit viel Geld viel falsch gemacht
werden kann. Von den Sanierungsvorschlägen gefällt uns der mit
dem Kapitalschnitt besser, da er ? auch wenns kurzfristig weh tut ?
langfristig die besseren Perspektiven aufzeigt.
[NL Montag, 04.09.2000 09:35]
manno-mann, kommt man nach Hause und liest sich das Board durch . . ist ja spannend(er) wie ein Krimi zur Zeit, habe trotzdem mal das Glotzophon eingeschaltet:
Videotext 3Sat:
Seite 174 : 6/8
KNORR, VMR, OAR, TOP geheim!.....CH= 157540463

(letztere NR CH= soll wohl eine Infotelefon- nr sein ?, habe aber nicht angerufen, vielleicht ist ja jemand von Euch gewillt zum Hörer zu greifen)

Antarius
Zur wilden Videotext-Spekulation :

Gott sei Dank wird hier nicht jeder Unsinn sofort geglaubt. Ist natürlich totaler Nonsens mit Fusion Knorr / VMR + OAR. Hier hat wieder jemand etwas gepostet , ohne es zu verifizieren. Und einen Informanten braucht es nun wirklich nicht dazu.

Die `Schlagzeile` (im wahrsten Sinne des Wortes), hat bei vielen sehr wahrscheinlich ihren Sinn nicht verfehlt. Sie stammt aus dem Videotext, und dort wurde versucht , auf kleinstem Raum, ein Maximum an Informationen zu bringen (Min-Max-Problem). Die Headline stammt von der Frick-Hotline, und Frick muß ja irgendwie versuchen , Hörer zu locken. Ist ihm bestimmt damit gelungen. Dabei würfelt er öffters Sachen zusammen, die so garnicht passen , wie heute geschehen.

Die Hotlinethemen findet man unter http://www.neuer-markt-inside.de/Hotlinethemen.php3 .
Zu der verwirrenden Schlagzeile heißt es heute :
`Knorr,VMR,OAR, was tun? ` - im Videotext etwas kürzer und knackiger formuliert (wobei ich es nicht gesehen habe !) und eben zu Fehlspekulationen leitend -
Die Antwort findet man , wenn man im WO-Board nach `Hotline` sucht (Frick 07.09.)

Des Rätsels Lösung :

OAR hat nichts mit der Fusion zu tun. Hat Spaß gemacht, all die fehlgeleiteten ;) Spekulationen um dieses Thema zu lesen , hehe.
Hier die Themenbesprechung zu den besagten Werten (aus oben genannten Thread):

`vmr, 40 euro , jeder spekuliert auf megafusion, aber auch so ist vmr
unterbewertet, wird grantiert steigen , sehr stabil, klasse, wird bald steigen
......
knorr, ralley klasse, lang einfach spitze
......
oar, 228, splitt wird sich pos. auswirken, optisch besser, dann steigt sie `

Nachzulesen unter :
http://www.wallstreet-online.de/community/board2/ws/thread/2…

+

http://www.wallstreet-online.de/community/board2/ws/thread/2…

Bitte jetzt keine Diskussionen über Frick und Konsorten !
Hallo Leute !

Die guten Kontakte von Systematics zu KCP sind mit Sicherheit nicht ganz uneigennützig ( von Systematics ), da ich mal eine Meldung vor mehreren Monaten gelesen habe, in der sich die Systematics AG die Mehrheitsoption an der Beans AG gesichert hat. Davon ist KCP bekanntlich Großaktionär. ;)


Gruß DD
Zu den VMR Gerüchten

Was die 10 % angeht gibt es soweit ich weiß keine klare Vorschrift innerhalb welcher Zeit eine Beteiligung pflichveröffentlicht werden muß. Denkbar wäre eine Beteiligung von KNorr also schon.

Ich denke jedoch nicht, daß VMR in das Konzept von Thomas Knorr paßt. VMR ist ohne Zweifel günstig bewertet, doch ich glaube eher daß Knorr an seinem bisherigen Geschäftsmodell festhalten will und dies erweitern will, nicht aber die Produktpalette selbst.

dennoch gibt es einen gewissen Zugzwang, den die deutsche VC Szene wird sich verdichten müssen um international stärker zu werden. Da darf der Anschluß nicht verpaßt werden. Letztlich geht es auch um die Attraktivität für die Investoren und die Marktführer haben da immer einen Vorteil.

Mich würde interessieren, wie der Free float bei Knorr aussieht, wenn man die ganzen Shares&More Akionäre mit Ihren Aktien abziehen würde. Wird ein knappes Angebot wirklich zu steigenden Kursen führen ? Liquidität ist wichtig gerade um institutionelle Anleger anzulocken und da gibt es offensichtlich noch nicht allzuviele bei Knorr.

Technisch sehe ich eine Chance die 70 kurzfristig zu knacken.

Always happy trades

smart money
@DerDraufleger:
was du meinst findest du als Pressemitteilung auf der BEANS HP:
http://www.beans.de/presse_mitt.html
( unterste Zeile - als pdf-Datei (AcrobatReader) -
29.01.2000 Systematics und BEANS bieten komplette E-Business Lösungen )


Systematics und BEANS bieten komplette E-Business Lösungen

Weilheim, den 29.01.2000
. . . die BEANS AG und . . . Systematics AG werden in Zukunft gemeinsame Wege gehen, . . .
Zu diesem Zweck hat die Systematics AG 15 Prozent der BEANS AG-Stammaktien und die Option auf Kapitalmehrheit erworben.
. . .

- - - -
Antarius


P.S.:

http://www.beans.de/unternehmen.html
GESELLSCHAFTER:
Familie Fischer
Familie Brehme
Familie Oswald
Familie Friedl
Systematics AG
InternetMediaHouse
Gold-Zack AG
Knorr Capital Partner AG
Wer mit Aktien handelt, sollte sich auch um Konjunktur, Zinsen usw. kümmern. Und wie sieht es in dieser Hinsicht aus ? Nicht rosig. Der Ölpreis ist so hoch, wie vor 10 Jahren (Golfkrieg). Allerdings ist heute der Dollar 30% höher. Wir importieren Rohöl also um 30% teurer, als vor 10 Jahren. Dazu sind die Steuern auf Benzin Heizöl und Strom heute wesentlich höher als damals. Der Benzinpreis ist auf Rekordhöhe. Am 1.1.2001 kommen nocheinmal 7 Pfennige "Ökosteuer" ( 6 Pfennig "Ökosteuer" + 16 % Umsatzsteuer) dazu. Zudem erhöht sich am 1.1 die Stromsteuer und die Heizölsteuer. Die Krankenkassen werden am 1.1. ihre Beiträge ebenfalls erhöhen. Müllabfuhr steigt traditionell jährlich um 20 %. Die höheren Energiekosten verteuern auch fast alle Produkte ( teuerere Produktions- und Transportkosten). Die Ökosteuer sollte zu niedrigeren Sätzen bei der Rentenversicherung führen. Inzwischen lautet das Ziel nur noch, keinen Anstieg über 22 % des Bruttolohnes. Das heißt die Verbraucher werden im kommenden Jahr nicht mehr, sondern weniger Geld für andere Produkte zur Verfügung haben. Da der Konsum für unsere Wirtschaftsentwicklung der wichtigste Faktor ist, hat dies einen dämpfenden Einfluß. Daneben steigen die Hypothekenzinsen, was sich auf die sowieso kränkelnde Bauwirtschaft schlecht auswirkt. Da heißt es, der starke Dollar fördere die Exporte. 80 % der Exporte gehen jedoch in den Euroraum. In diesen Ländern gibt es die gleichen Probleme, sodaß die Exporte in diese Länder ebenfalls fallen werden. Da das Wirtschaftswachstum in den USA ebenfalls schwächer werden soll, werden auch die Exporte dorthin nicht in den Himmel wachsen. Alles zusammen bedeutet für mich, daß aus dem Aufschwüngchen bald wieder ein Abschwung werden wird. Auch die Arbeitslosenstatistik gibt ein falsches Bild. Bei uns werden die Arbeitslosen gezählt. In den USA zählt man die Zahl der Beschäftigten. Das ist die weitaus wichtigere Zahl. Den nur die Beschäftigten zahlen Steuern und Beiträge. Die Zahl der Arbeitslosen hat zwar abgenommen, aber die Zahl der Beschäftigten hat nicht zugenommen. Das heißt, das die Abnahme der Arbeitslosen überwiegend auf demokraphischen Gründen beruht. Das heißt, daß in gleichem Umfang wie das Arbeitslosengeld fällt, die Ausgaben der Rentenversicherung steigen. Die Sozialkassen werden also weder entlastet noch erhalten sie höhere Beiträge.
Das zu erwartende schwächere Wirtschaftswachstum wird sich natürlich auch auf die Gewinne der Unternehmen auswirken. Eine niedrigere Kapazitätsauslastung bewirkt eine schlechtere Produktivität und steigende Stückkosten. In den meisten Branchen werden deshalb die Gewinne nicht den heutigen Erwartungen entsprechen. Keiner soll glauben, daß die High - Tech Unternehmen nicht davon betroffen seien. Wenn die Kunden der High - Tech Unternehmen sparen müssen, werden auch diese betroffen sein.
Die Frage lautet, ob diese Entwicklung in den heutigen Kursen schon enthalten ist.
Gruß Josepp
Hallo Leute, ich habe ein wichtiges Anliegen... ich weiß , es paßt nicht ganz zu Thema, aber ich schätze Eure Meinung und deshalb frage ich Euch... Ihr könnt mir unter folgender E-Mail antworten, falls Ihr diesen Thread damit nicht "belasten" wollt.

Über antworten würde ich mich sehr freuen. Der.Papst@web.de

Also, hier mein Anliegen:

Ich habe bei meiner Hausbank 1000 Aktien der Firma SAP SI geordert.(schriftlich von der Bank und mir unterschrieben).

Heute habe ich meine Auftragsbestätigung über 100 Aktien bekommen, also 900 zu wenig. Die Zeichnungsfrist wurde frühzeitig geschlossen und eine weitere Zeichnung ist nicht mehr möglich. Das ärgert mich natürlich, weil der Schniggekurs vielversprechend aussieht!

Heute war ich bei meinem Kundenbetreuer, (der nach meinen Ausführungen ganz blass wurde) mit der Antwort, man wolle dies Prüfen!!!

Und nun meine Fragen: Habe ich jetzt ein Anrecht auf Aktien, weil der Fehler (eindeutig belegbar) bei der Bank liegt? Hat schonmal jemand Erfahrungen in dieser Art gemacht? Was kann ich tun, wenn sich die Bank quer stellt? Gäbe es Erfolgschancen im Falle einer Klage??

Besten Dank,

Euer Papst
@der.papst:

ich denke, daß der zuteilungsmodus ziemlich entscheidend für deinen fall sein dürfte! kommt es zu einer auslosung und du bist einer der glücklichen, dann solltest du auf jeden fall so behandelt werden, als hättest du 1000 stück geordert!

gruß

nur meine persönliche meinung!
Habe gerade nochmal in den Beteiligungen gegraben....

wer sich bei gayforum.de beteiligen möchte, dem wird zur Zeit auf deren Homepage...eine Art Friends
and Family angeboten...völlig unverbindlich natürlich...ein Blick auf Schnigge entscheidet dann.

Neben Systematics haben wir auch noch ca. 32.000 feedback dazugekauft....diese Schnäppchenjäger....

Dann haben wir noch mehr Cortendo (von 30.268 auf 56.800)...fein

Übrigens MI Marschler heißt jetzt I.T.E.M. AG....


Kranke haben Zeit....buskar
@Der.Papst :

Die Bank kann die Zuteilung auch im Nachhinein simulieren. Sollten Volumen-Kriterien bei der Zuteilung eine Rolle spielen, so wird mit dem ursprünglichen gezeichneten Volumen die Simulation durchgespielt. Sollte in dieser Volumenklasse eine Zuteilung erfolgen, hast Du theoretisch Anspruch auf diesen Teil bzw. auf die quotierte Menge (bei nicht voller Zuteilung wegen starker Überzeichnung).

Ich würde abwarten, bis die Zuteilungskriterien bekannt sind. Soltest Du keine Zuteilung erhalten haben und die Stückzahl war entscheidend bei der Zuteilung, würde ich um Überprüfung bitten. Wenn nicht, dann nicht. Solltest Du eine Zuteilung erhalten haben und die Anzahl der gezeichneten Stücke hat keine Rolle gespielt - freue Dich und tu garnichts. Sollte die Stückzahl dabei eine Rolle spielen, solltest Du Dir gut überlegen , ob Du reklamierst. Wenn Die Simulation in der höheren Stückklasse gefahren wird, kann es immerhin sein, daß Du hier keine Zuteilung erhalten hättest. Dann hängt es davon ab, wie kulant Deine Bank ist - entweder Deine Zuteilung wird storniert (was ich mir aber nicht vorstellen kann) oder Du hast Glück.

Hoffe, das war nicht zu konfus, bin etwas in Eile.

Viel Glück.
@Josepp: Das sind sicher einige bedenkliche Indikatoren. Dennoch glaube ich, daß gerade in Deutschland die Steuerreform deutlich positive Impulse setzen kann und die Produktivitätsfortschritte die Inflationsgefahren weiter überwiegen werden. Zudem sehe ich davon unabhängig die Börsen weiter liquiditätsgetrieben - und das noch 5 Jahre lang.

@Der.Papst: Kann da Gatorader nur zustimmen. Solange keine Zuteilung erfolgt ist, ist dir auch kein Schaden den du geltend machen könntest entstanden. Also erstmal abwarten. Sollte es eine Zuteilung ohne Staffelung geben, ist die Frage ohnehin obsolet.

@buskar: Feedback wurde auch nachgekauft? Wieso dann eigentlich nicht doch Knorr-Aktien? Da sehe ich ehrlich gesagt größeres Potential als bei Feedback aktuell ...? Aber gut, sie haben den besten Draht zu ihren Btlg. und wohl aktuell freie Liquidität auf der Kante.

Grüße
:-) SEEN
@Seen
Seit 2 Jahren werden Werte, die gewinnmäßig die Erwartungen nicht erfüllen, erbarmungslos geschlachtet. Neuerdings sogar wenn die Erwartungen nicht übertroffen werden. Da die Erwartungen in das Gewinnwachstum hoch sind, kann es sehr schnell zu Enttäuschungen kommen.
Die Liquiditätsindikatoren sehen weltweit zunehmend ungünstig aus. Die deutsche Zuwachsrate der Geldmenge M1 fiel von +16 % auf nur noch +4,5 %. Für Inflation 2 % und für Wachstum 2 %, bleibt nur noch wenig übrig. Auf der anderen Seite Rekorde bei Emissionen und Kapitalerhöhungen. Mittelfristig keine günstigen Liquiditätsbedingungen. (Die schlechtesten Zahlen seit 1990) Unter schlechten Liquitätsbedingen leiden am meisten die großen Indexwerte, da dort für Kurssteigerungen große Geldmengen nötig sind. Small Caps sind weniger anfällig, aber nur bei guter Gewinnentwicklung. Die Indexentwicklung ist auch für die Marktpsychologie von Bedeutung. Natürlich gibt es auch bei schlechter Marktstimmung Aktien die steigen. Auch die infantile Einstellung der meisten NM Anleger ist ein Warnzeichen. Also ich sehe mittelfristig für den Gesamtmarkt keine großen Chancen.
Gruß Josepp
@Seen
Noch ein Wort zu den Auswirkungen der Steuerreform. Die Steuerreform bringt den Konsumenten im Jahr 2001 weniger als die Belastungen durch die Erhöhungen bei den Verbrauchsteuern und den Sozialbeiträgen.
Die Produktivität kann bei schlechterer Kapazitätsauslastung nicht steigen, sondern sie fällt, weil die Fixkosten pro Stück steigen.
Gruß Josepp
Betreff: VMR AG - Value Management & Research AG
Datum: Wed, 06 Sep 2000 10:04:43 +0200
Von: xy
An: info@knorrcapital.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Knorraktionär möchte ich Ihnen die Frage stellen, was von der "Fusionsmeldung VMR - Knorr" zu halten ist? Das Gerücht ist selbst offen auf der Homepage bei VMR zu lesen!
Danke für eine schnelle Antwort.
xy

- - - -

Betreff: Ihre Anfrage vom 6. September 2000
Datum: Fri, 8 Sep 2000 13:29:14 +0200
Von: Hielscher Gertraud <Gertraud.Hielscher@knorrcapital.de>
An: "xy

Sehr geehrter Herr . . . .,

besten Dank für Ihre Kontaktaufnahme und Ihr Interesse an unserem Unternehmen.
Wir betrachten die derzeitigen Gerüchte als persönliche Mutmaßungen eines Redakteurs, welche für uns nicht nachvollziehbar sind.
Gerüchte werden von unserer Seite grundsätzlich nicht kommentiert.

Mit freundlichen Grüßen
KNORR CAPITAL PARTNER AG

Gertraud Hielscher
Kommunikation
Rückertstraße 1
80336 München
FON: 089/ 543 560
FAX: 089/ 543 56 333
gertraud.hielscher@knorrcapital.de
homepage: www.knorrcapital.de oder www.knorrcapital.com
- - - - -
Antarius
@Josepp: Mir ging es bzgl. der Steuerreform auch mehr in Bezug auf die Entlastung der Unternehmen, sowie den psychologischen Effekt der Attraktivitätssteigerung des Standortes Deutschland. Und das Stichwort Liquidität bezog ich auf den werdenden Aktionärsmarkt Deutschland, der durch die private Vorsorge und Wandel im Anlageverhalten weiter gestärkt werden dürfte - dazu noch der demographische Faktor (BabyBoomer). Aber dennoch sind die von dir geschilderten Vorboten sicher nicht zu übersehen und gibt Anlaß zur Sorge. Ertragsstarke und unterbewertete Selektion ist daher Trumpf - das sollte aber auch für Boommärkte gelten. "DEN Markt" zu kaufen, hielt ich schon immer für schwachsinnig.

@Antarius: Jetzt hast du`s kaputt gemacht ;-) So einfach kann man Spekulationen beenden. Schade, denn immer mehr VMR`ler haben sich wohl mit "unserer" KCP beschäftigt und so konnten wir wohl auch den einen oder anderen assimilieren ... ;-) Da ist die Spekulation VMR + Post wohl doch die wahrscheinlichere gewesen.

Grüße
:-) SEEN
Das sehe ich etwas anders!

Die Antwort auf Antarius Anfrage (Danke für die Veröffentlichung!) ist aus meiner Sicht nicht eindeutig. Knorr muß doch dementieren, Fr. Hielscher schreibt auch nur, dass es für Knorr nicht nachvollziehbar ist (gemeint ist, wie das Gerücht zustande kommt bzw warum VMR selbst so etwas öffentlich sagt)

Es wird eien starke Konzentrierung der europäischen VC - Szene geben - und Ihr kennt ja die Umsatzpläne von T. knorr.

Fakt ist, dass VMR äußerst günstig zu haben ist, dagen spricht dass das irgendwie nicht so recht in die Struktur von Knorr passt.

@alle: Vielleicht kann mal jemand recherchieren, ob Mitglieder von VMR früher im "Dunstkreis" von Gold-Zack gearbeitet haben.
Das könnte vieles klären.

Es freut mich, dass hier im Board so offen und trotzdem sachlich diskutiert werden kann!!!!

Guiseppe
Die Interpretation von Guiseppe 74 ist auch möglich. Aber ich neige doch eher zur Auffassung von Seen. "Nicht nachvollziehbar" hätte sie nicht gesagt, wenn die Sache spruchreif wäre. Aber egal. Eine so tolle Sache wäre die Fusion mit VMR nicht. Eine internationale Übername oder Fusion wäre besser. In Deutschland rennen die Startups Knorr sowieso die Bude ein. Die Ziele von Knorr sind aber nur bei internationaler Ausdehnung zu erreichen. Zwei Schritte sind getan mit der Schweizer Knorr und mit Martlet. Und ich glaube, daß Knorr weiter daran arbeitet. Wir müssen viel geduldiger werden. Diese Dinge sind in der Praxis nicht so einfach und brauchen ihre Zeit.
Grüße Josepp
Zu dem blöden VMR-Knorr-Gerücht:
Das Email von Frau Hilscher ist absolut richtig zu verstehen - an dem Gerücht ist nichts dran. Fragt mich bitte nicht, woher ich das weiss, aber Thomas Knorr hält von Florian Homm (VMR-Chef) überhaupt nichts, die beiden verstehen sich nicht besonders gut. Spekuliert da lieber nicht damit.
Grüsse, JustRush
Also ich bin nicht traurig, dass es wohl zu keiner Fusion mit VMR kommt. Als ich mich ein wenig in das Thema eingelesen hatten, sind mir gewisse Zweifel bezüglich der Geschäftspraktiken von VMR gekommen.
Einen Artikel vom Aktionär auf die Homepage zu stellen, das war in jedem Fall unseriös.
Besonders unseriös, da das Gerücht wohl nicht stimmt.
Aber es wäre auch unseriös gewesen, wenn die Fusion kurz vor dem Abschluß gestanden hätte. In solch einem Fall gibt man zu gegebener Zeit eine gemeinsame Pressemitteilung heraus und versucht nicht vorher den eigenen Kurs zu pushen.

@ Josepp
ich muß Dir leider REcht geben, auch ich sehe die mittelfristigen Aussichten am Aktienmarkt eher skeptisch, eine Ralley wird m.E. erst mit der ersten ZINSSENKUNG wieder einsetzen und bis dahin ist es noch ein langer Wert.
Allerdings fühle ich mich mit meinen Knorr auch in unruhigem Wasser wohl, Sorgen macht mir lediglich , dass man weder von Knorr noch von Martlet mal eine klare Aussage zu dem letter of transmittal erhält, scheinbar hat noch keine deutsche Bank ihn erhalten. Ich frage mich auch, wie das alles bis zum 25.9 abgewickelt sein soll.

Gruß CHW
Thema Martlet:

meines Wissens hat noch keine Bank diese Schreiben bekommen.

Ich denke, dass Martlet und Knorr bereits die Mehrheit hierzu besitzen, so daß uns "Kleinaleger" keiner mehr fragen muss.

Guiseppe
Hi,

heute habe ich ein schreiben von der Bank bekommen das meine Martlet-Order am Dienstag zu 1.75 CAD ausgeführt wurde. Aber an diesen Tag lag der Kurs immer drüber wie auch die anderen Tage auch. Gestern wurden zum Schluß ein paar Stück zu 1.70 CAD gehandelt aber das waren ja nicht meine.
Wie kann den so was sein? Auf der einen Seite bin ich froh das ich sie bekommen habe aber wie die Order ausgeführt wurde macht mich irgendwie stutzig. Kann mir jemand sagen wie so was geht?

mfg Bad Boy Bill
@3B

Wenn eine limitierte Kauforder im Markt liegt und auf eine niedrigere oder unlimierte Verkaufsorder trifft, bekommt man den Zuschlag. Abstauberlimit heißt das und es bedeutet, dass man Glück gehabt hat, weil zu dem Zeitpunkt kein höheres Kaufgebot vorhanden war.

german
Es gibt zwei Stufen im Pre-Ipo Programm: Jene, die 200 Aktien halten, müssen 1,5 bis 2 Jahre warten. Die Elephants mit 1000 Aktien können bereits nach einem halben Jahr in das Programm einsteigen. Wie paßt das zusammen?
Rechnung 1:
Kauf 200 Aktien von Knorr: 4 x 200 = 800 Shares
2 Jahre halten: 4 x 2 x 200 = 1600 Shares
zusammen 2400 Shares
Rechnung 2:
Kauf 1000 Aktien: 4 x 1000 = 4000 Shares
0,5 Jahre halten: 1 x 2 x 1000 = 2000 Shares
zusammen 6000 Shares

Lassen sich für aktive Teilnahme am S&M-Programm 3600 Shares ergattern? Wenn die Grenze für die Teilnahme aber bei 3000 Shares läge, dann würde auch das Halten von 500 Aktien über ein halbes Jahr genügen, oder?

Übrigens, war mein erster Beitrag im Board hier. Ich kann ja nicht immer nur lesen...
Knorr habe ich schon seit April 99. Damals hat die Durststrecke noch rund 8 Monate gedauert bis es richtig los ging. Nur Geduld. Bis jetzt habe ich keine Aktie so lange gehalten. Knorr ist auch meine Wohlfühlaktie. Erst recht dank Eurer Recherchen.

Sargon
Welcome in der grossen Knorr Gemeinde sargon:

Es gibt keine zwei Stufen beim Pre-Ipo Programm....das waren nur zwei Beispiele mit den 200 und 1000...

gehe davon aus das ca. 2000 Shares für das Pre-Ipo ausreichen, da aber mehrere Angebote pro Jahr erfolgen
sollen....muss sich ein Kleinaktionär schon überlegen, welches Angebot er annimmt, da die shares bei Annahme
von seinem Punktekonto abgezogen werden...

Konkrete Infos über die Hürde erhalten wir bis Ende Oktober.

Aber erstmal elephant werden...die Eintaktung in die einzelnen Gruppen (insbesondere elephants) stelle ich mir schwieriger vor

"Mammut" buskar
Aus einem Interview mit dem TFG Vorstand 8.9. Börsenzeitung

"Sie selbst - wie übrigens auch Wettbewerber Knorr Capital Partners - könne nicht an den Neuen Markt, da
die Börse dort keine Finanzdienstleister zulasse, bedauert der Manager, der seinen
Dienstsitz in Frankfurt hat."

Tja, müssen wir halt einen anderen Weg gehen...

buskar
@ Sargon :

Ich habe für dich nochmals einen älteren Beitrag bzgl. Pre-IPO-Programm eingestellt :

######### Hallo Leute !


Ich habe beim Shareholder Service Center Team angerufen, weil das Beispiel m. E. nicht eindeutig formuliert ist und folgende e-mail erhalten :

### Sehr geehrter Hr. XYZ,

die im Clubmagazin genannte Beteiligung über 8000 Euro an einem Pre-IPO ist ein Beispiel. Konkrete Zahlen für eine Ober- oder Untergrenze der Beteiligungssumme können wir Ihnen erst bei einem anstehenden IPO nennen. Als Mitglied des Aktionärsclubs "Shares&More" lassen wir Ihnen die erforderlichen Informationen natürlich rechtzeitig zukommen. Wir hoffen Ihnen damit weitergeholfen zu haben und stehen für weitere Fragen gerne zu Ihrer Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Shareholder Service Center Team ####

Nach den heutigen Nachrichten und dieser e-mail ( ich hoffe es sind viele Leser davon begeistert ) glaube ich können wir gelassen in die Zukunft blicken. ########

Gruß DD
Hi german,

so wie du das sagst hast du ja recht. Bloß bei mir stimmt die Sache so nicht.
Ich habe die Aktien am Dienstag gekauft oder besser gesagt meine Order wurde an diesen Tag mit einen Limit von 1.75 ausgeführt. Aber am Dienstag und an den zwei drauffolgenden Tagen wurde nie zu einen Kurs von 1.75 gehandelt.
Meine Frage ist nun: Wie hat meine Bank die Aktien bekommen wo doch an der Börse nie zu solch einen Kurs gehandelt wurde?

mfg Bad Boy Bill
@3B

Wer könnte in diesem Fall die Frage besser beantworten als

DEINE Bank?? Niemand!

Schönen Spätsommer-Sonntag ...

german
ErAmS 37/2000 :

`Die Rückkehr der Technos ;
Heisser Herbst - Anleger dürfen sich dieses Jahr schon mal auf ein Erntedankfest freuen `
( -- bei Knorr hoffentlich auf eins der besonderen Art ;-) -- )

`Fünf Hoffnungsträger :
- SAP
- Siemens
- France Telecom
- Ericcson
- 3i ! sieh an ;)
3i ist in einem soliden Aufwärtstrend. Die Briten sind unter Europas VC-Gesellschaften der Blue Chip schlechthin.

...... Auch andere Techno-Sektoren ziehen an :
So hat sich die Aktie des britischen Risiko-Kapitalgebers 3i zu neuen Rekordmarken aufgeschwungen. Mit der Übernahme des deutschen Konkurrenten Technologie-Holding hat 3i die Rolle als führende VC-Gesellschaft Europas gefestigt. Da sich auch das Umfeld für Neuemissionen langsam aufhellt, ist die Aktie ein Top-Investment der New-Economy : Die Gesellschaft hat etliche High-Tech-Börsenaspiranten im Portfolio, die in Euphorie-Phasen teuer platziert werden können.`


Naja , alles schön und gut, aber ob sich die Redakteure so genau mit der Gesellschaft beschäftigt haben ? Ist der Anteil an High-Techs prozentual gesehen nicht verhältnismäßig `klein` - irgendwas bei 25% ? Ob sich das so stark durchschlagen wird ??
Bei so einem hohem KGV und geradezu bescheidenem Gewinnwachstum fragt man sich dann, wo hier noch weiteres Potential nach oben sein kann.
3i in einem Atemzug mit SAP u. Siemens zu nennen mutet unter diesen Aspekten geradezu wie eine Frechheit an.
Mit Knorr werden wir allemal auf der besseren Seite liegen. Kleine , jüngere Unternehmen haben bekanntlicherweise größeres Potential als große , gediegenere. In diesem Sinne, auf eine erfolgreiche Ernte !
@buskar @DerDraufleger
Danke für Eure Antworten. Über die Grenze von 2000 Shares würde ich mich freuen. Sie klingt auch recht plausibel. Vor ein paar Wochen habe ich mit einem Mitarbeiter der Shares & More Aufkunft gesprochen. Er erwartete eine Grenze von 6000 Shares. Allerdings hat er sich die Grenze auch nur anhand des Beispiels von 1000 Aktien hergeleitet.

Übrigens habe ich auch noch keinen Letter of Transmittal erhalten. Meiner Bank würde aber auch ein Fax bis 25.9. als Antwort genügen.

Sargon
In der neuesten Ausgabe von Capital werden VC´s empfohlen. Dabei vergeben sie Sterne. TFG u. UCA jeweils 4 Sterne und Knorr nur 3.
Als Kursziel für Knorr geben sie 70 € an. Mahlzeit.
Josepp
In Frankfurt ist der Geldkurs bei 65,-- und da kommt einer und verkauft bei Xetra 100 Stück für 63,60. Man soll es nicht glauben. Dabei ist es heute so einfach, sich zu informieren bevor man einen Auftrag eingibt.
Josepp
@Josepp...das ist mir auch aufgefallen, aber was soll ein armer Anleger bei einer Dorfsparkasse tun, die nur über zeitverzögerte Kurse verfügt

Sind nunmal nicht alle so helle wie wir.

buskar

PS: Das ist auch gut so.
Martlet jetzt auch in Berlin handelbar....fette 3000 St. Umsatz...buskar
@Josepp
Ist Dir eigentlich schon mal in den Sinn gekommen, dass viele Leute gar nicht die Zeit haben, sich vor ihrem
Aktienkauf die Realtimekurse detailliert anzusehen? Es soll ja Leute geben die arbeiten und sich auch noch um
andere Dinge kümmern müssen als um Aktiengeschäfte.
Aber gerade auch für diese Leute ist ein solche Thread eine hervorragende Möglichkeit, sich über Knorr
umfassend zu informieren - daher meine kleine Anmerkung bitte nicht zu persönlich nehmen...
jtkirk
@jtkirk
Er muß ja irgendwie den Auftrag erteilt haben. Da muß doch auch noch die Zeit sein, den Kurs zu erfragen. Den kann übrigens auch die kleine Dorfsparkasse nennen. Das dauert keine 5 Minuten und hätte ihm 140€ eingebracht. Wenn er unbedingt verkaufen will, Limit beim Bid setzen und Ende. So ist er halt abgezockt worden.
Gruß Josepp
@buskar
der Kurs von 63,60€ ist stundenlang in den Kurslisten gestanden. Die meisten schauen nicht nach, wie er zustandegekommen ist. Das kann dann doch auch Auswirkungen haben. Aber eigentlich hast Du recht.
Gruß Josepp
Hoppla, schöne relative Stärke heute im Vergleich zu allen VC`s! Begleitet von schönem Umsatz. Ich bleibe bei meiner Vermutung, daß das S&M-Programm schon einen erhöhten Treuegrad bewirkt und so bei höherem Volumen Kaufdruck verursacht.

Auch gut, die Schnigge-Taxen! http://www.schnigge.de/preise_neuemissionen.php Neuemissionen laufen wieder ... fast schon zu gut.

Grüße
:-) SEEN
@Josepp / @buskar:

Seit wann ist Martlet in Berlin handelbar? Gem. Chart bei Comdirect war das heut der erste Tag - stimmt das????. Welche Aktien werden hier gehandelt?

Hat jemand von Euch noch einmal bei einer Bank nachgefragt, oder bei MVM direkt was jetzt mit dem Schreiben ist?

Ein nervöser Guiseppe
@seen...schön...RSI kann sich wieder etwas setzen...gefällt mir...die Ruhe vor dem Sturm...


Martelt:Risiko einer Teilausführung in Berlin ist aber viel zu hoch!!!

Welcher Trottel (Makler) ist denn auf die Idee gekommen, Martlet, die demnächst in Kanada degelistet werden in Berlin zu handeln?!?

*rätsel*

buskar
@buskar:

Kann mir einer sagen, ob es einen bestimmten "Stichtag" gibt, zu dem ich Martlet gekauft haben muss, um dann (wann eigentlich, Ende Sep.?) für 35 Martlet 1 Knorr zu bekommen? Ist diese ganze Aktion nicht schon gelaufen?

Danke, S66
Stichtag ist der 27. September!

Guiseppe

(Toll wie sich Knorr heut bei diesem beschissenen Umfeld gehalten hat)
Martlet Handel in Berlin,
1. Die Umsätze sind noch magerer als in Kanada.
2. Martlet wurde heute in Kanada für ca. 1,80 CAD gehandelt. Das sind ca. 1,35 Euro. Kurs in Berlin 1,45 €. Trotz niedrigerer Spesen ein schlechtes Geschäft.
Also, wenn Martlet, dann in Kanada.

Knorr: Relative Stärke schon beachtlich. Nicht nur gegenüber den anderen VC`s, sondern auch gegenüber dem Markt. Irgend etwas liegt in der Luft.

Gruß Josepp
@susi66
wer jetzt noch Martlet kauft, bekommt für 35 Martlet 1 Knorr, wenn die notwendige Mehrheit bei der Hauptversammlung (27.09.2000) zusammenkommt. Davon gehe ich aus.
Gruß Josepp
zur später Stunde . . . ansonsten nicht beachten:
http://www.neuer-markt-inside.de/Hotlinethemen.php3

Neuer Markt
11.09.2000

Sascha Opel

Themen

Metabox + Big Brother?
VMR+Knorr an NM?
Morphosys - neuer Deal
Mein NM-Wochen-Top-Tipp

- - - -
Antarius
Also Martlet wurde gestern tatsächlich den ersten Tag in Berlin gehandelt. Ich gebe gestern einen weiteren Kaufauftrag für Martlet in Canada auf und meine Bank sagt mir, dass nun auch der Kauf in BErlin möglich sei.
Aber nach etwas Kopfrechnen, dann doch lieber in Vancouver....

Was mich langsam tierisch nervt, mail an Martlet und Knorr Investor Relation bezüglich Details der Übertragung & letter of transmittal blieben bis jetzt unbeantwortet.
Irgendjemand sollte doch ein wenig Ahnung haben und mal eine brauchbare Antwort zusammenbekommen....

Gruß CHW
Wofür wird der Letter of Transmittal jetzt genau gebraucht? Wenn die nötige Aktienmehrheit bereits vorhanden ist, ist der Brief für den Umtausch dann noch notwendig oder geschieht der Umtausch dann automatisch und der Brief braucht nicht vorzuliegen?
Gruß, Sargon
Weshalb wurde eigentlich noch nie über eine Fusion / Übernahme der Internetmediahouse durch Knorr spekuliert ?
Würde doch eigentlich ganz gut passen :
- Neue Markt-Notierung
- einige interssante Beteiligungen
- IMH-Asia und IMH-USA => internationale Standorte zusätzlich

Ich finde den Gedanken eigentlich nicht abwegig. Besser als eine Fusion mit VMR.
Gruß
Der Kaiser
Hallo DER KAISER,

mail mir doch bitte mal an schrade@gsc-research.de

Danke!

Gruß bf
Betr.: Martlet

Lt. Auskunft meiner Bank ist die depotführende Bank in Canada nun soweit, dass die Anteilseigner in den nächsten Tagen angeschrieben werden, da sie etwas von Martlet vorliegen hat.

Es könnte also noch was werden mit diesem Letter of Transmittal.

german
hi,
@der kaiser
imh würde doch zu knorr passen . was meint ihr dazu ?
Schön , daß sich Knorr zur Zeit mit Meldungen zurückhält. Ich hlate das für wesentlich besser, als diese permanenten wöchentlichen News, die im Markt zur Zeit eh nur verpuffen.

Jetzt hat man das Gefühl, es ist wieder was im Busch und lauscht konzentriert auf die nächste Meldung (ich hoffe, es sind erst die korrigierten Zahlen).

Der Kurs hat sich in dieser Zeit doch prima gehalten. Keiner will sich momentan von seinen Stücken trennen.

Ich sowieso nicht !

Always happy trades

smart money
@ DER KAISER :

Diese Spekulation/Frage wurde von mir schon mehrmals geäußert ( sogar an Hr. Th. Knorr im Venture-Capital-Talk gestellt ). ;)

Gruß DD
Sascha Opel
Themen
11.09.00
- VMR+Knorr an NM?
12.09.
- Hammergerücht bei IMH!

Habe leider nicht reingehört, aber Themen alleine lassen ja schon wilde Spekulationen zu.






Die InternetMediaHouse.com AG (IMH) konzentriert sich als Beteiligungsgesellschaft auf die vier Kerngeschäftsbereiche Content, Commerce, Consulting und Technology. Im Bereich Content war InternetMediaHouse Ende 1999 mit vier Engagements vertreten. In der Content Verlag New Media GmbH & Co. KG wird zusammen mit der Süddeutscher Verlag GmbH der Online-Auftritt der Süddeutschen Zeitung betrieben. Der Dienst www.sueddeutsche.de ist der am häufigsten genutzte Internet-News-Dienst einer qualitativ hochwertigen, überregionalen Tageszeitung in Deutschland. Die Sport1 GmbH & Co. KG (IMH-Anteil 13,5%) ist zum Jahresende durch Fusion der bis dato führenden online-sportsites dsf.de (Deutsches Sportfernsehen und IMH), ran.de (SAT.1), sportbild.de (Axel Springer Verlag) und sport1.de entstanden. Ferner ist die IMH mit 51% an der International Consulting and Marketing Group, Inc. beteiligt, die den umfangreichsten deutschsprachigen Webkatalog unterhält. Zudem betreibt die IMH die Site bierhoff.de.

Zum Arbeitsgebiet Commerce gehörten Ende Dezember 1999 sieben Gesellschaften. Die City24 Online-Shopping GmbH, die unter www.city24.de eine Shopping Mall betreibt, ist laut IMH mit über 80 Shops/Links und 10 Millionen Artikeln die zweitgrößte deutsche Mall im Internet. Unter www.katalog-kiosk.de und www.eurocatalogo.com kann der Internetnutzer mehr als 800 Versandkataloge in der Regel kostenlos über die Kiosk Online-Dienste GmbH bestellen. Mit dem Dienst www.pricecontrast.de ermöglicht es die PriceContrast GmbH Online-Nutzern, unter etwa 500 Händlern und über 2.700 Artikeln das günstigste Produkt auszusuchen. Weitere Beteiligungen hält die IMH an der MoreMedia GmbH & Co.KG (www.moremedia.de und www.bits-in-style.de), an der BeautySpy AG (www.beautyspy.com), an der Toyzone AG (www.toyzone.de) und an der GETMOBILE AG (www.getmobile.de und www.tel2bmarket.net).

Für das Geschäftsfeld Consulting sind drei Firmen verantwortlich. Die BlueOrbit e-Business AG ist im Juni 2000 aus dem Zusammenschluss der drei IMH-Multimedia-Agenturen @-solutions GmbH, Interactive Online Services I.O.S. GmbH und Assenmacher @-solutions GmbH hervorgegangen. BlueOrbit realisiert Multimediadiaprojekte für Großkunden wie Lufthansa, VW und Microsoft. Die InternetMediaHouse.com USA, Inc. mit Sitz in Palo Alto im Silicon Valley stellt das Standbein der Gruppe in den USA dar. Sie ist Keimzelle für neue Software. Drittes Unternehmen ist die OK-online kaufen GmbH (www.onlinekaufen.de).

Neu ist der Unternehmensbereich Technology. Hier ist die Zadu Inc. (www.zadu.com) aktiv. Sie stützt sich auf die Internet-Chat-Software Zadu, die von der InternetMediaHouse.com USA, Inc. entwickelt und in 1999 in die Zadu Inc. ausgegliedert wurde. Auf dem Gebiet des Wireless Application Protocol (WAP) ist die WaP Communications GmbH (www.wapup.de und www.wapmag.de) tätig. Die PAN AMP GmbH entwickelt und vertreibt innovative Technologien im Bereich Filter- und Schutzsysteme für Internetnutzung und E-Commerce (www.panamp.de).

Eine kleine Beteiligung besteht zudem an der Beans AG (www.beans.de). --> also kennt man sich zumindest !

Aufgrund des allgemeinen positiven Trends und bedingt durch die erstmalige Konsolidierung von Mehrheitsbeteiligungen sprang der Konzernumsatz der IMH im Geschäftsjahr 1999 auf 13,4 (i.V. 4,0) Mill. DM hoch. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich dabei auf minus 3,4 (5,2) Mill. DM. Die ao. Aufwendungen für den Börsengang von 6,3 Mill. DM führten unter dem Strich zu einem Anstieg des Jahresfehlbetrages auf 9,8 (minus 5,2) Mill. DM.

Gegründet wurde die Gesellschaft am 23. November 1995 unter der Firma New Media Digital Gesellschaft für Medienbeteiligungen und interaktive Kommunikation mbH. Mit Gesellschafterbeschlüssen vom 13. Februar 1997 und 20. März 1997 wurde die Firma in Loewe New Media GmbH geändert. Durch Beschluss vom 13. April 1999 wurde die Firma in InternetMediaHouse.com GmbH geändert, und am 8. Juni 1999 folgte die formwechselnde Umwandlung in InternetMediaHouse.com AG. Bei dieser Gelegenheit wurde das Grundkapital zugleich auf Euro umgestellt und durch teilweise Umwandlung der Kapitalrücklage auf 2,8 Mill. Euro erhöht. Darüber hinaus wurde am 8. Juni der Beschluss gefasst, das Grundkapital um 1,35 Mill. und anschließend um weitere 0,13 Mill. auf letztlich auf 4,28 Mill. Euro anzuheben.

Mit Beschluss der ao. HV vom 9. Juli 1999 wurde das Grundkapital um 1,32 Mill. auf 5,6 Mill. Euro erhöht. Diese 1,32 Mill. Aktien wurden zusammen mit weiteren 132.000 Aktien aus einer noch durchzuführenden Kapitalerhöhung (Greenshoe) in der Zeit vom 22. bis 27. Juli 1999 einer breiten Öffentlichkeit zur Zeichnung angeboten. Die Bookbuilding-Spanne lautete auf 17 bis 20 Euro. Als Emissionspreis wurden 20 Euro errechnet. Der erste Kurs am Neuen Markt wurde am 30. Juli 1999 mit 37 Euro festgestellt. Durch den Börsengang flossen der Gesellschaft frische Mittel von brutto rund 52 Mill. DM (ohne Greenshoe) zu. (AfU

Termine IMH :
Q3 2000:
Börsengang BlueOrbit e-Business AG (geplant)
Börsengang Beans AG (geplant)

____________________________________________________________________


Zu den Größenordnungen :

Marktkapitalisierung (Kurse vom 12.09.)

IMH 6.292.000 x 28 = 176.176.000 Mill. € (Neuer Markt)
KCP 7.071.428 x 65 = 459.615.000 Mill. € (SMAX)
VMR 6.750.000 x 40 = 270.000.000 Mill. € (Geregelter Markt)
---------------------------------------------------------------
Fusion + Kapitalerhöhung + Kurssteigerung = mind. 905.791.000 Mill. € (Neuer Markt ;) )

Mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen :

-- Anzahl der Beteiligungen erhöht (VMR-Fonds , IMH)
-- Neuer Markt-Listing (steigenden Aufmerksamkeit --> steigende Anzahl an (inst.) Investoren --> steigende Marktkapitalisierung)
-- Schallmauer von 1. Mrd. US$ zwecks Nasdaq-Listing so gut wie erreicht --> internat. Expansion + neue Investoren (mit eventuell anderen Bewertungsmaßstäben als europ. Investoren)

Na, ich gebe zu, etwas Wunschdenken ist dabei. Aber ist doch ein nettes Szenario. Nur die IMH-Beteiligungen gefallen mir momentan nicht sonderlich.
So, habe gerade den Inhalt der heutigen Opel-Hotline im Board gefunden :

` Es ist zuviel Optimismus am NM, die Graumarktpreise der aktuellen IPOs bei Schnigge sind enorm hoch -> kurzfristig keine Engagements am NM eingehen, es könnte eine Bullenfalle wie an der Nasdaq lauern.
Die Tiefs werden in den nächsten Tagen wohl kommen, jedoch ist man näher an den Tiefs als an den potentiellen Hochs. Nach der Konsolidierung einsteigen! Jetzt schon Liquidität aufbewahren z.B. für ISH bei ca. 80/85. Besonders interessant: Biotechs, hier Medigene und Genescan ca. 10% unter aktuellem Niveau. Auch ACG und Computerlinks interessant.
ca. 16:00 Einstieg in USA-Werte Millenium Pharma. ( bei 120) und Vertex (bei 65) per Abstauperlimit.
Logistik: Für Langfristanleger interessant, kurzfristig nicht.

IMH: Fusion mit UCA ? Es gibt auf jeden Fall Gerüchte; Vergleich mit Knorr/VMR.`


Na , dann doch nicht IMH ???

Oder machen wir die Sache doch komplett, bevor jemand anderes dieses Gerücht streut ;) :
IMH + UCA und KCP + VMR , im Anschluß Fusion aus den beiden Teilen , die entstanden sind = International Knorr Capital Partners Consulting , Managment & Research AG ;)
@Martlet
lt. Frau Hielscher für die deutschen Martlet Aktionäre automatischer Tausch in Knorr, dh.letter of transmittal nicht erforderlich

bitte ohne Gewähr!
@ SEEN

Ich habe hier etwas interessantes für Dich gefunden. Ich hoffe Du wirst noch öfters in die Gelegenheit kommen , so gelungene Analysen (Grüße an buskar ;) ) von PDF zu HTML konvertieren zu müssen. Schau mal hier rein : http://www.gohtm.com/

BCL`s Gohtm.com is a free service that provides instant document conversion into HTML. Gohtm.com will take your document, and generate an accurate HTML representation of it, complete with the images (JPEG) and the hyperlinks. Use Gohtm.com to extract the images and text out of your PDF documents for your web authoring needs.

Currently, Gohtm.com supports these source-document file formats:

PDF (Portable Document Format)
RTF (Rich Text Format)
TXT (Simple Text Format)
DOC (MSWord(R) Format)
XLS (MSExcel(R) Format)
PPT (MSPowerPoint(R) Format)

Vielleicht schreib ich mal ein kleines Tool, welches HTML dann in WO-pastabel-Code umwandelt. Es nervt auf Dauer , Formatierungstags von Hand einzugeben.

Viel Spaß
Hallo zusammen,
habe gerade ein Update von Performaxx gefunden:http://www.performaxx.de/updates

Hier ist die best-case-Schätzung für 2002
EpS 6 Euro, also eine Verdoppelung des Gewinns
von diesem Jahr.(2,70 Euro)

Man erwartet die neuen Planzahlen im Oktober.

Nun bin ich ja auf den Oktober gespannt.
Gruss Moritz
@alle:

Thema Martlet: Ich hab jetzt direkt das Management von Martlet angeschrieben:

Frage 1: Warum noch keinen Letter verschickt

Frage 2: Wie lange dauert Tausch

Hier die Antwort:
__________________________________________________________________
M. Meier,

As of your second question: Once the Plan of Arrangement is approved by the
shareholders ,it should take about 20 days to get the new shares of Knorr
Capital Partner AG. The Shareholders Meeting is to be held in Toronto, Canada on
September 25th next.

......


_____The trust agent, Bank of New-York is responsible of sending the material
package to the shareholders. Please, let me know where your shares are held.
i.e. Are they under your name or a securities brokerage name? Let me know your
address.

Regards,

Robert levesque

___________________________________________________________

Irgendwie findet H. Levesque das mit dem fehlenden Letter nicht lustig.

Entweder hielt er mich für einen Amerikaner (die schreiben genauso schlecht wie ich) oder es ist ein anderes Problem aufgetaucht.

Guiseppe
Hallo Leute !


Falls das mit VMR zutrifft, finde ich die beantragte Banklizenz ( von VMR ) interessant. Dann traue ich Hr. Knorr zu, daß er seine Beteiligungen über das Internet ( ähnlich VEM/netIPO ) an die Börse bringt. Somit kann er die fälligen Provisionen ( einfache Logik eines Börsenamateurs ) selbst einstreichen. ;)

Das sind aber reine Spekulationen !


Gruß DD
Hallo zusammen,
ich möchte meinen Knorr-Anteil aufstocken. Ist Eurer Meinung nach der Kauf von Martlet-Aktien hierzu geeignet? Wie schätzt Ihr die Gefahr ein das die Martlet-Aktionäre dem Umtausch nicht zustimmen? Martlet hat sich in den letzten Monaten stetig verbilligt. Wenn ich richtig rechne entspräche der Tausch einem Kursanstieg von über 30%!
Mich irritiert einfach die Martlet-Kursentwicklung.

Gruß

Steppenmöhre
Hi Steppenmöhre,

der Kurs wird natürlich künstlich tief gehalten von MVM, sonst haben die Aktionäre doch keinen Ansporn der Fusion zuzustimmen.

Ich selbst halte Martlet schon sehr lange und hab die letzten 2 Monate vollständig meine Knorr Aktien veräussert und in Martlet investiert.

Das Risiko halte ich für sehr gering (ca. 10%) - die Chancen wie Du bereits erwähnt hast ca. 30%.

Is halt wie immer im Leben: Que pena!

Guiseppe
Zum letzten Mal heut, aber es gibt nochmal einen aktuellen Schriftwechsel - Mail aus dem Hause Martlet, die ich den Leidensgenossen natürlich nicht vorenthalten will:
___________________________________________________________________


Dear Mr. Levesque,

we are a group of germans holding at least a couple of martlet shares. I`m
sure that our amount of shares are important. No one of us got a letter from the bank (Deutsche Bank and Commerzbank) but certanly we would appreciate the task concerning Knorr-Martlet.

But as you told us we should respond until the 25th of september, not a long
time. We all want to support Knorr-Martlet.

Best regards,

M. M.

-----> ANSWER:

M. Meier,
Thank you for your response. We all appreciate your support in completing this transaction. It is utmost important that the bankroker whom held your shares provide you with the circular of information as well as with the proxy-vote
documentation which is used to approve the transaction. The bankroker is responsible for sending you the document and collect the votes on the behalf of
shareholders. They should have received the material last week. If you can not get it, please, let me know your address or communicate with the Bank of New-York at the following number ++800-507-9357. Or communicate with M. Gertraud Hielscher Corporate Communications KNORR CAPITAL PARTNER AG at 49 89 543 56-0


Regards,

Robert levesque

_______________________________________________________________-

Vielleicht kann ja mal ein High-Potencial bei der Bank of New York nachfragen. Also ich hab schon das Gefühl, das wir hier unser Stimmrecht ausnutzen solle´n, denn kommt die Mehrheit nicht zustande, dann verzögert sich die Sache weiter.

Guiseppe
@guiseppe 74....die Papiere deutsche Martlet-Aktionäre werden automatisch getauscht...lt. telefonischer Aussage von Frau Hielscher heute
2/3 Mehrheit für die Übernahme steht....

Wir müssen uns noch etwas gedulden....solange die Martlet HV mit der Übernahme nicht über die Bühne gebracht ist, wird es keine neuen Meldungen geben....der Fusionspartner möchte doch die Sicherheit bei der Bewertung seines Fusionspartners haben, gelle?!?

Martlet-ein nettes Abitragegeschäft...bekomme aber lieber meine shares fürs halten, damit ich mich an dem Pre-IPO Fonds erfreuen kann

buskar

PS: Systemfabrik strebt das IPO am NM im ersten HJ 2001 an....nettes Telefon mit Herrn von Stengel
@Gatorador: Many Thanks! Ein WICHTIGES Tool.

http://www.performaxx.de/index.html?topic=magazin&content=up…

Knorr Capital Partner: Voll im Plan

11.09.2000
Seit unserer Empfehlung bei 65 Euro (Performaxx! 08/00 vom 07.05.00) durchlebte die Knorr-Aktie einige Turbulenzen. Erfreulicherweise erreicht der Kurs inzwischen wieder 66 Euro und das zurecht, denn die Entwicklung von Knorr liegt voll im Plan.

Weitere Beteiligungen

Man beteiligte sich an der Technologieholding Inova (Halbleiter) und der Schweizer Supplitel (Spracherkennung). Damit hält Knorr aktuell 52 Beteiligungen. Noch bedeutender scheint uns die Übernahme der kanadischen Martlet Venture Management. Der Preis, der in Knorr-Aktien und Cash entrichtet wurde, erreicht 10% des Grundkapitals. Angesichts der nun möglichen Erschließung des lukrativen nordamerikanischen Beteiligungsmarktes ein akzeptabler Wert. Ferner bringt Martlet interessante Unternehmen in die Ehe ein (siehe Knorr-News vom 20.07.2000).


Geschäftsentwicklung

Für Oktober hat Knorr die neue, nach oben revidierte Geschäftsplanung bis 2002 angekündigt. Die Erwartung positiver Nachrichten müßte daher in Maßen schon im Kurs berücksichtigt sein. Für einen Kurssprung nach der Veröffentlichung sehen wir dann Chancen, wenn die Erwartungen deutlich übertroffen werden. Unsere Best-Case-Schätzungen sehen ein EpS von 6 Euro in 2002 vor, was einem KGV von 11 entsprechen würde. Ein solcher Gewinn bedeutet mehr als eine Verdoppelung des von uns für das aktuelle Jahr erwarteten Gewinns von 2,57 Euro je Aktie; weitere Kurssteigerungen wären dann vorprogrammiert.

Andererseits sehen wir für Knorr die Notwendigkeit weiterer Kapitalerhöhungen, um langfristig das (selbstgesteckte) Ziel eines Beteiligungsvolumens von 1 Mrd. Euro zu erreichen. Die daraus resultierende Kapitalverwässerung muß im Auge behalten werden. Zudem wird es schwieriger, das bisher gezeigte innere Wachstum beizubehalten, da Knorr schon eine gewisse kritische Masse erreicht hat und die Preise für neue Beteiligungen wegen des zunehmenden Wettbewerbs der VC-Gesellschaften um erfolgversprechende Business-Konzepte anziehen.

Fazit

Angesichts des bisher hervorragenden Track Records von Knorr behalten wir vorerst unsere Empfehlung „übergewichten“ bei. Nach Veröffentlichung der revidierten Planzahlen werden wir unser Urteil überprüfen.

Curtis Schneekloth

(c) 2000 Performaxx AG

... und auf Kauf für das Musterdepot setzen, nehem ich mal an. Danke Curtis. Denke aber, daß es andere und kfr. Möglichkeiten bzgl. des selbstgesteckten 1 Mrd.-Zieles gibt ...

Ich glaube das wird heuer der bedeutendste Monat Oktober in meinem Leben! (a.o.HV Infinigate mit IPO im Anschluß, a.o.HV KCP mit XXL-Announcements)? Nichts ist spannender als Wirtschaft.

Grüße
:-) SEEN
@alle

Hat schon mal jemand interessiert, was passiert wenn die Knorr-Aktien der US-Martlet-Investoren auf den Markt kommen. Nach dem anouncement von Martlet werden diese von der Bank of NY doch zeitnah verkauft und die US-Investoren bekommen einen Scheck.
Nach der Aussage von Martlet (Mr. Levesque) gibt es zwar nur eine geringe Anzahl von US-Aktionären, aber immerhin.

Nur damit ihr mich richtig versteht, habe selbst einen nicht unerheblichen Teil meines Depots, sowohl in Knorr als auch in Martlet, wollte aber mal darauf hinweisen. (Sollte es schon besprochen sein, sorry, habe ich dann überlesen!)

Knorr for ever!!

MusicT

@buskar

Meine e-mail liegt in deinem Postfach! Gute Besserung!
12.09.2000
Knorr übergewichten
Performaxx
Angesichts des bisher hervorragenden Track Records von Knorr behalten die Experten von Performaxx bei der Knorr Capital (WKN 768612) die Empfehlung übergewichten bei.
Nach Veröffentlichung der revidierten Planzahlen werden man Urteil überprüfen. Für Oktober habe Knorr die neue, nach oben revidierte Geschäftsplanung bis 2002 angekündigt. Die Erwartung positiver Nachrichten müssten daher in Maßen schon im Kurs berücksichtigt sein. Für einen Kurssprung nach der Veröffentlichung sehen man dann Chancen, wenn die Erwartungen deutlich übertroffen würden. die Best-Case-Schätzungen sehen ein Gewinn je Aktie von 6 Euro in 2002 vor, was einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11 entsprechen würde. Ein solcher Gewinn bedeute mehr als eine Verdoppelung des für das aktuelle Jahr erwarteten Gewinns von 2,57 Euro je Aktie - weitere Kurssteigerungen wären dann vorprogrammiert.
Andererseits sehen man für Knorr die Notwendigkeit weiterer Kapitalerhöhungen, um langfristig das (selbstgesteckte) Ziel eines Beteiligungsvolumens von 1 Mrd. Euro zu erreichen. Die daraus resultierende Kapitalverwässerung müsse im Auge behalten werden. Zudem werde es schwieriger, das bisher gezeigte innere Wachstum beizubehalten, da Knorr schon eine gewisse kritische Masse erreicht habe und die Preise für neue Beteiligungen wegen des zunehmenden Wettbewerbs der VC-Gesellschaften um erfolgversprechende Business-Konzepte anziehen würden.
Lest Ihr eigentlich nie , was andere schon gepostet haben ? Steht 2 Postings weiter oben im Original. An den Fakten ändert sich nichts. Nichts für ungut.
@MusicT: Bin wieder auf dem Damm. Es wird keine Belastung durch den Verkauf der KCP durch die Bank of NY geben

nach der Martlet HV wird bei KCP auch Bewegung in den Kurs kommen, da dann die lang ersehnten Meldungen anstehen

aufgrunddessen dürften die Paar Stücke bei steigenden Kursen problemlos aufgenommen werden...

Bis zur a.o. HV oder demnächst auf einen Tomatensaft

buskar
Hallo zusammen,
es ist unglaublich. Trotz Börsenabsturz - man sieht
nur noch rot - hält sich KPC fast auf Höchstkurs und
an allen Börsenplätzen leuchtet es grün. Wenn auch
nur geringfügig. Die KPC-Aktionäre sind einfach toll.
Gruss Moritz
Relative Stärke bei KCP ist schon toll...für alle die wissen, was kommt, sind das nochmal Nachkaufgelegenheiten bei diesem Wohlfühlwert.

buskar
Der Vollständigkeit halber ein Artikel von der VMR Webpage aus `Das Wertpapier`, 19/2000

VMR in den Medien
07.09.2000
Extrem günstig bewertet und viel Kursfantasie

Das wünscht sich jedes Unternehmen: Bereits in einem halben Jahr schon den Gewinn des gesamten
Vorjahres übertreffen. Insgesamt machte Value Management & Research (VMR) bis jetzt 15,5 Millionen Euro
Gewinn. Das sind rund 1,5 Millionen mehr als im gesamten Jahr 1999. Damit übertraf der
Finanzdienstleister die kühnsten Prognosen. Der Vorstand übt sich trotzdem in Bescheidenheit. Er ist
überzeugt, dass das geplante Ergebnis je Aktie von 2,7 Euro erreicht. Beim jetzigen Stand von 2,3 Euro
je Aktie lehnen sich die Schwalbacher damit nicht gerade aus dem Fenster - immerhin sind das 248
Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Da ist es nachvollziehbar, dass so gut wie kein Analyst die
Aktie zum Verkauf empfiehlt.<p>AC Research rechnet in den kommenden 18 Monaten mit einem Kurs von 80
Euro. Ein fairer Wert: Denn beim geschätzten Gewinn je Aktie für 2001 ergibt sich dann ein
Kurs/Gewinn-Verhältnis von rund 18. Ein Schnäppchen angesichts des guten Managements, das es bislang
schaffte, !
die Prognosen regelmäßig zu übertreffen.Der stolze Gewinnsprung geht überwiegend auf das Konto von
Beteiligungsgeschäften. VMR verantwortet die erfolgreiche Neuemission von Adphos, deren Kurs sich seit
der Emission verdreifacht hat. Insgesamt hat die Firma stille Reserven von 160 Millionen Euro. Vom
Erfolg ist auch eine große deutsche Privatbank überzeugt, möchte aber im Hintergrund bleiben. Seit kurzem hält sie 9 Prozent des Kapitals.

VMR+... mit der Postbank als strategischen finanzkräftiger Partner im Boot...einfach brilliant

buskar
Hallo Leute !


Ich glaube, daß der Slogan : ``Der Fels in der Brandung`` durch den gestrigen/heutigen Kursverlauf von KCP eine neue Bedeutung bekommen hat. *g*


@ Gatorader : ;)



Gruß DD
ich muß mal wieder beide (KCP + VMR) Charts von heute ins Board stellen,
irgendwie, um es mal vom "künstlerischen" oder auch "phantasievollen" Blickwinkel her zu betrachten:



Eine gewisse Symmetrie ist auch heute wieder unverkennbar!
Knorr gibt heute zu Beginn erst mal verdammt viel "Spänne", um aus dem "Tief" nach oben zu ziehen, dann ein Schalten in den nächsten ruhigeren Gang, um sich nach diesem Senkrechtstart auszuruhen. Das läßt zwar die Geschwindigkeit (Höhe) leicht abfallen, doch bei weiter exakt konstant gehaltener Höhe - und auch unter Berücksichtigung der z. Z. hohen Spritkosten - ist es eine fast "märchenhafte" Stabilität für viele Stunden (!) hinlegt ( =Gleitflug); ca 1 1/4 Stunden vor Feierabend gibt es dann noch einmal einen kleinen Freudenjauchzer, der das Gefährt sogar über die morgentliche Anfangshöhe steigen läßt.
"Partnerflieger" VMR startete gleich zu Beginn "irgendwie" in ziemlicher Höhe - was event, bei einigen zu Schwindelgefühlen wegen des plötzlichen Druckes auf den Ohren und angesichts des frühen Morgens führte, sodaß schnell die Höhe gedrosselt werden mußte, was zu einem ziemlichen Sturzflug in kürzester Zeit führte und im Weiteren zu einem ca 6 stündigen Flug, der von einigen immer wieder auftretenden Turbolenzen - sogenannten "Luftlöchern" - zu einem "Rumpelflug" wurde und das Gefährt leider auch nicht mehr auf die anfängliche Höhe brachte. Erst kurz vor 16 Uhr gelang es endlich der Crew den Flug für etwas über 1 Stunde in gleichbleibender Höhe zu halten, doch die Magenverstimmungen als auch das "Ohrensausen", die man sich schon am frühen Morgen zugemutet hatte, ergaben keine Besserung, sodaß man beschloß, die Höhe weiterhin durch einen 45° nach unten gerichteten Gleitflug zu korrigieren ("Halbzeit" des "Korrekturfluges" exakt um 18 Uhr), die dann letztendlich unter der des Fluges vom Vortage lag.

Also,
jeder kann sich da ja mal fragen, in welchem Flieger er heute gerne gesessen hätte?
Ich bin ganz happy (nur) im 1. zu sitzen, Supercrew da vorne im "Steuerungs- und Navigationsraum".

Antarius
Nachtrag:
der 6 stündige "Rumpelflug" VMRs ist exakt "proportional" zu KCPs "Wohlfühlflug" ( = 6 Stunden ).

Antarius
Antarius .. abgerechnet wird immer zu Schluss und "sein eigenes" Unternehmen macht man nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.

Grüße K1
wegen GEARUNLIMITED (Toronto:GU.TO), sollten wir ja mal im Auge behalten, nicht wahr?:
+ 19 % !!
???
http://quote.yahoo.com/q?s=GU.TO&d=5d

Antarius

P.S.:
@K1:
ich mache VMR nicht schlecht (und damit Knorr besser), nur scheint die "Psyche" der VMR Aktionäre anders zu sein als die der KCP, fehlt es dort etwas an Humor und Gelassenheit (?), wäre ja verständlich . . .
Ohrensausen wird nicht dadurch besser, daß man sich "gelbe Brillen" aufsetzt; war im Übrigen "mein" Hinweis auf die "Gelben", mehr nicht . . .
Nö, Antarius, Humor fehlt mir nicht ;) . Finde sowohl KCP, als auch VMR gut. Aber wie Du bei Schwankungen von 1% von einem "Rumpelflug" redest ist mir unklar. Kommt halt immer auf den Masstab an. Auch sind zur Zeit alle VC’s durch eine hohe relative Stärke gekennzeichnet. Also nichts Unternehmensspezifisches.

Grüße K1
@alle Guten Morgen !!!

So langsam wird es spannend.

Abwarten heißt die Devise !!!

Gruß

DerMaurer
Hallo,
habe gestern von der Comdirect ein Schreiben erhalten bezüglich des Umtausches der Martletaktie in Knorr. Scheint alles automatisch abzulaufen. Mich hat nur iritiert, dass der aktuelle Kurs von Knorr mit 53.50 € angegeben wurde.
Hallo Knorr`ler,

als VMR-Aktionär gebe ich Antarius in gewisser Weise recht;- es ist zwar nicht die Psyche, wie Antarius schreibt, sondern die Stimmungslage, die bei beiden Aktionärslagern sehr unterschiedlich ist.

Ich habe dafür auch eine Begründung :

Knorr wird sehr offen und aktionärsfreundlich geführt;- Herr Knorr hat erkannt, dass er bei einer solchen Vorgehensweise seine Aktionäre emmotional an das Unternehmen binden kann. Kein Wunder, dass in den Knorr-Threads eine *gute Stimmung* vorherrscht.


VMR wird nach *Gutsherrenart* geführt;- nach dem Motto : *Kleinaktionär friss, oder stirb*;- deshalb ist die Stimmungslage auch sehr angekratzt. Es *scheint*, als seien wir VMR-Kleinaktionäre nur lästiges Ungeziefer, dem man ab und zu einen *Happen* vorwerfen muss, dass das *Getier* Ruhe gibt;- wie gesagt, es SCHEINT so zu sein...

Klar, dass Knorr deshalb eine höhere Wertschätzung und damit verbunden eine höhere Bewertung erhält;- die knorr`sche Strategie ist aufgegangen.

Wäre seinerzeit der (für mich überraschende) Föddsch-Push nicht passiert, wäre ich heute zufriedener Knorr-Aktionär. Klar,es war mein Fehler, dass ich nach dem Kursrutsch nicht eingestiegen bin,ich habe aber die Knorr-Aktie leider nicht weiter beobachtet;- erst durch die Fusionsgerüchte habe ich mich mit Knorr wieder intensiver beschäftigt und ich muss sagen, *Hut ab*, was Th.Knorr seither geleistet hat.

Ich wünsche es den treuen Knorr-Aktionären NICHT, dass der Kurs nochmal fällt, aber wenn ein *Fünferle* vorne dran steht, baue ich erste Knorr-Positionen auf;- man soll bei der Börse nie *nie* sagen.

Tolot
Schaut euch mal den RSI und das Momentum bei Knorr an,
da knn bald etwas sehr positives passieren (meiner Meinung nach).
Was meint ihr???

Gruß
Guru
Kaum gesprochen: VMR plus 5% bei 41,75.

Mal sehen ob jetzt wieder einer drückt
@ smart money :

Klar, die Versuchung JETZT Knorr zu kaufen ist gross, ABER :Ich warte den Oktober noch ab, sollten keine tieferen Knorr-Kurse kommen;- die Zeiten sind mir im Moment zu volatil um *voll* investiert zu sein;- ich habe noch ca. 40% Cash.

Wie vorher erwähnt, gehe ich nicht davon aus, dass Knorr gravierend sinkt;- aber der Oktober war in der Vergangenheit für manche Überraschung gut

Mal sehen...

Dir auch *gute Trades jederzeit...*
Kaum gesprochen: VMR bei 42 !!!

Mal sehen ob jetzt wieder einer drückt, sonst sehen wir schnell die 50
@Tolot...freue mich schon auf einen weiteren aktiven Boardteilnehmer bei KCP....die zwei Wochen überstehen
wir auch noch...habe noch eine Wette zu gewinnen....kannst ja Martlet kaufen und dann Knorr bei ca. 50 einsacken...ist doch eine Überlegung wert, oder?!?

buskar
Habe eben folgendes bei "boerse.de" gelesen:

"NMI": Zwei Fusionen bei Beteiligungsgesellschaften
Nach einem Bericht in der heutigen Ausgabe des Börsenbriefes "Neuer Markt Inside" stehen mehrere Beteiligungsgesellschaften vor einer Fusion. Demnach planen die Knorr Capital Parnter Partner AG und die Value Management & Research AG (VMR) zu fusionieren. Weiterhin wird ein Zusammengehen der U.C.A AG und der InternetMediaHouse.com AG erwartet. (EM)
Direktlink zu "Matobo"s Info:
http://nachrichten.boerse.de/anzeige667418.php3?id=15182

Antarius

P.S.:
heute sieht`s aber bei unseren Fliegern wieder sehr unterschiedlich aus (siehe die noch zu sehenden beiden Charts unten im Shortthread), na mal sehen wie der heute Trip endet
vmr & knorr wird bald eines werden! das ist mehr als ein gerücht! traumhochzeit! uca & imh? oje.
@ buskar :

Ja, die *Martletsache* ist eine Überlegung wert.

Ich habe jetzt nur diesen Thread gelesen, deshalb meine vielleicht falschen Schlussfolgerungen :

-Knorr hat Martlet ein Übernahmeangebot im Verhältnis 1 (Knorr) : 35 (Martlet) unterbreitet.

-HV bei Martlet ist am 25.09.

-nötige Mehrheit ist 2/3

-Martlet wird momentan auch in Berlin gehandelt.

-Der Aktientausch erfolgt automatisch (ohne dass man selber was tun muss)

Ist das alles richtig????????


Meine Frage : Wie sehen die Besitzverhältnisse bei Martlet aus? Wer hält entscheidende Aktienpositionen??


Tolot
@Tolot...alles richtig...mach was draus...

Vorstand und befreundete Großaktionäre halten mehr als 75 Prozent...über einen Pool sind diese Leute längerfristig an KCP gebunden, also wird auch kein starker Verkaufsdruck nach der Einbuchung der neuen KCP-Aktien bei den Martlet aktionären aufkommen.

KCP hat die 2/3 Mehrheit somit sicher.

buskar
Hallo zusammen,

wo kann ich den aktuellen Kurs von Martlet erfahren (habe zu 1,80 can$ gekauft). Ist es richtig das ich mich um nichts weiter kümmern muß um die Knorr-Aktien zu bekommen?.

Gruß

Steppenmöhre
Hallo zusammen,

so, habe nun auch über Comdirect eine kleine Martlet-Position über Vancouver (ohne KCP-Verkauf) aufgebaut. Das ADS-Spielchen hätte ich nicht mitgemacht. Aber der direkte Tausch in "echte" Knorr ist schon reizvoll, zudem die ganze Sache absehbar ist. HV am 27.09, Transaktion bis spät. 30.09. Umtausch in ca. 20 Tagen. Ende Oktober sollte also alles abgeschlossen sein.

@steppenmöhre: http://quote.yahoo.com/q?s=MVM.V&d=1d

@Tolot: You`re welcome. So wie sich die Gerüchte verdichten, scheint an der VMR-Fusion doch was dran zu sein. Spätestens dann könnten wir dich begrüßen! Ich hoffe aber, daß sich im Falle einer Fusion der Knorr-Style voll und ganz durchsetzt, denn bei "Management by Gutsherrenart" würde mein Wohlfühlfaktor schon leiden!

Grüße
:-) SEEN
@ Sein Schatten
Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt Martlet zu kaufen.
Bei 1:35 würde man sich ( wie schon in anderen Postings erwähnt) Knorr für ca 51 Euro ins Depot legen. Das sind geschenkte 27 % !!!!
Hast Du Dir mal überlegt wieso dieser riesige Spread vorliegt ?
Die Informationen über den Aktientausch sind ja schon länger bekannt und trotzdem reagiert der Martletkurs nicht auf anziehenden Knorrkurs.
Irgendetwas kann doch nicht stimmen, oder ?

Gruß moneytime

p.s. auch ich muß Dich mal für Deine geniale Research-Arbeit in Sachen Knorr loben. Einfach Weltklasse!!!
p.p.s. das gleiche gilt natürlich für buskar und all die anderen ungenannten die gute Facts liefern
der ganze Knorr Thread kauft jetzt Martlet. So hoch wie heute war der Umsatz in den letzten 4 Wochen noch nie. Heute 26 Trades mit 111 180 Stück und Schlußkurs 1,80 CAD. Da kostet eine Knorr (ohne Spesen) 49,77 € (bei einem CAD Kurs von 0,79). Das lohnt immer noch. Wenn es stimmt, daß die Mehrheit auf der Hauptversammlung gesichert ist, kaum ein Risiko. Ich habe meine Martlet zusammen für durchschnittlich 1,66 CAD. (Ohne Knorr zu verkaufen).
Knorr sieht technisch gut aus. Ausbruch aus dem Abwärtstrend und Konsolidierung. Relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt. Wenig Umsatz. Keine Verkäufe, aber die Knorrianer kaufen lieber Martlet. Nach der Übernahme hoffe ich auf ein zeitliches Zusammenfallen von guten Nachrichten mit den unvermeidlichen Verkäufen aus Übersee.
Fusion VMR-Knorr ? Ich bin dagegen. Lieber etwas in Skandinavien oder Südeuropa. Das würde etwas bringen.
Gruß Josepp
@Josepp...erst VMR, dann schauen wir weiter, denn bis zum EK von 1 Mrd. Euro ist es noch ein weiter WEG

aber wir sind mit dabei !!!

buskar
@K1:
ja, die Flüge beider sind heute ebenfalls wieder "symmetrisch", diesmal anders gepolt

@Tolot (u. @McRed vom VRM-board):
ich meine: man sollte nicht "geizig" sein mit seinen Erfahrungen und diese mitteilen:
wer auf meinen Namen oben im Posting klickt, wird sich mein "Profil" ansehen können; ich bin kein "Nurleser" . . . bei "Boardbeiträge" ist nicht schwer zu erkennen, "woher" ich komme - und immer noch bin. 2 1/2 Jahre in einer Aktien investiert und engagiert zu sein bringt viele Erfahrungen. Ich bin der Initiator einer Gruppe, einem Team von ca 10 Leuten, die sich zur Aufgabe gemacht haben, ihre Mitaktionäre zu informieren; als ein Ergebnis b.z.w. "Medium" unserer Arbeit haben wir sogar eine Homepage dafür (http://www.JyraCity.adtx.de/). Und warum? Weil wir seit Jahren in einer Aktie/Company investiert sind, deren Informations"politik" für den A$$$ ist; wir sind trotzdem noch investiert, weil wir zum Einen z.Z. mit ca 75% in den Miesen stecken und zum Anderen weiterhin von dem kommenden Erfolg der company überzeugt sind.
Was ich hier mitteilen möchte sind die Erfahrungen mit einer "Aktie" bei der die "Investorrelationship" vorne und hinten nicht stimmt, und das trotz direkter (!) Kontakte (mind. meinerseits) zum Vorstand, trotz persönlicher Investorentreffen (!). Man schert sich einen Teufel auf gutes Informieren, weil . .. ja weil eine Gruppe von Großaktionären ihren Reibach machen will (und wird?) und damit sowohl die company als auch diese Investoren nicht auf "lästige Kleininvestoren" angewiesen ist. Hier herrscht schlichtweg und einfach: Ignoranz und Arroganz. Man fühlt sich von voren und hinten verklappst und für dumm verkauft, ab und zu mal einen "Brocken" - genauso wie es "McRed" auf dem VMR-board beschrieben hat . . .
Ich bin weiterhin in J investiert, in Knorr erst seit einiger Zeit mit einem Schnitt - inklusive zugeteilter Kapitalerhöhung - von 72 € (!). Das läßt mich trotzdem sehr sehr ruhig schlafen. KCP ist was Investorrelationship angeht das Diametrale von dem, was ich/ wir in J erlebt haben /erleben:
Respekt und Anerkennung seiner Aktionäre. Ich möchte sagen, hier erlebt ich das, was ich wir eigentlich zur "Strategie meiner Infoarbeit" von Anfang an gemacht hatte: zum Wohle aller(!) Beteiligten.
Wenn du das Gefühl hast, daß du respektiert und würdevoll (!) behandelt wirst als "Teilhaber" einer/ dieser Company, und es keine Rolle spielt, ob du nun 1, 10, 100, 1000 . . . "Anteilsscheine" besitzt, dann fühlt man sich zu Recht anerkannt für das, was es eigentlich ist: du stellst dein Geld ( deine "erarbeitete Energie") einer Company zur Verfügung, damir sie besser wachsen kann, und du schenkst ihr damit auch irgendwie dein Vertrauen. Eigentlich wäre es eine Selbstverständlichkeit, wenn einem die Company dieses auch mind. durch eine gute "Aktionärsfreundschaft" honoriert.
Vor dem Hintergrund meiner 2-jähigen Erfahrungen des genau Gegenteiligen kann ich sagen: ich habe einen wirklichen "Wohlfühlwert" gefunden (ein von "SEEN" (?) geprägter Ausdruck zu Knorr).
Ich habe den Eindruck, daß Thomas Knorr genau das fährt, wonach sich viele Aktionäre "sehnen": vertrauen zu können und würdevoll behandelt zu werden! Sicher ist das "Share& More" Programm von ihm nicht "erfunden" sondern "nur" etwas, was es in den USA schon seit einiger Zeit gibt und sich dort mehr und mehr verbreitet. Vielleicht ist dies- das es hier noch nicht so bekannt ist - auch ein Ausdruck einer noch jungen Aktien/ Aktionärs-landschaft in Deutschland, was die breiten Massen angeht. Hier läßt man sich eben noch zum großen Teil als Privatanleger "wie der letzte . . " behandeln, auch weil viele Companies (noch) meinen sich dies erlauben zu können. In den USA ist in der Hinsicht ein gewaltiger Wandel im Gange. Man läßt sich nicht mehr alles bieten, sondern "straft" derartiges Verhalten scharf ab; aber "der Deutsche" ( Aktionär ) . . . hält eben - wie in Vielem - erst mal die Rübe hin, das bekannte "deutsche" kollektive Opfer-Täter- Spiel.
Sicher: alles, was einem wiederfährt hat auch immer (!) etwas mit dem "eigenen persönlichen Thema" zu tun und vielleicht treffen sich viele, indem sie in einer gemeinsamen Aktie investiert sind, bei einem für alle auch gleichem Thema, das auch lauten kann: "Was bin ich mir wert, was lasse ich mir bieten und wo lasse ich mich unter meiner Würde behandeln? Warum lasse ich das mit mir machen? Bin ich es nicht wert in Würde behandelt zu werden und mich selbst(!!) so zu behandeln."
Vielleicht ist das Gesagte für einige zu "pathetisch", doch machen wir uns bitte nichts vor: wir sind hier nicht im Sandkasten, es geht um "Reales", um Geld und vergessen sollten wir nicht: nichts ist sicher (auch und gerade an der Börse ) außer: dem Tod . . . und davor ! kommt das, wie ! wir unser Leben leben auch und gerade das an der Börse.
Natürlich wollen wir alle durch Aktien möglichst schnell und "viel" "reich und wohlhabend" werden. Aber es bleibt die Frage nach dem "Wie"! Wie sieht es um deine seelische und körperliche Gesundheit aus, wenn du das - je - erreicht haben wirst? Wirst du z.B. dann ein "kranker Millionär" sein oder ein gesunder "Halbmillionär". Ist das Investment in eine (mehrere) Aktien die reine Nerverei, Streß und eine unwürdevolles Behandeltwerden oder macht es auch irgendwie Spaß?
Wer in einer "absolut nervenden" Aktie wie ich/ wir in J jahrelang investiert und engagiert ist, hat erfahren, was auf der Strecke bleiben kann. Es kann verdammt und verflucht viel auf der Strecke bleiben: eben das, was das Leben freudig und gesund erleben läßt . . .
Ich meine, jeder kann und sollte sich vor sich selbst fragen, was er vor sich selbst verantworten kann und auch was seine "Gesundheit" angeht . . .
Mein Investiertsein in Knorr gleicht (nach viel anderem "Börsenstreß") einem "Ankommen in Gelassen-sein-können"; das hat nichts mit Euphorie zu tun, wie jemand hier meinte, es ist eher - um das sagen zu dürfen - ein "unter Freunden sein", weil man das Gefühl hat bei KCP und auch hier auf dem Board, daß man/ wir so miteinander umgehen, wie es unter Gleichgesinnten/ Freunden eigentlich selbstverständlich ist und auch: ein Team und zum Wohle von allen Beteiligten.
Th. Knorr und KCP schafft auch die Voraussetzungen dafür (u.a. mit seiner Investor-relationship), und wir tragen hier auf dem Board "unseren Teil" dazu bei.
Was wollen wir mehr . . .?

Sollte kein "Abwerben" (von VMR) sein, ich kenne mich nicht mit VMR aus, doch wenn ich eure frustierten Beiträge auf dem VMR board lese . . . ich weiß, wie das ist und sich anfühlt . . . und jetzt bin ich hier angekommen . . .

Antarius