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Interactive TV - Markt und Wettbewerb - 500 Beiträge pro Seite



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Hinweis: Hier findet nur ein vertiefter Informationsaustausch zu Fragen der Marktentwicklung im Bereich Interactive TV statt - unerheblich für aktuelle Kursentwicklungen und daher uninteressant für Pusher und Basher jedweder Richtung.


Marks & Spencer to Sell All Products Over Internet, Digital TV
By Jane Baird


London, Sept. 14 (Bloomberg) -- Marks & Spencer Plc, the U.K.`s largest clothing retailer, said it`s preparing to sell all its products over the Internet, digital TV and other channels next year and will soon pick a company to manage its online equipment and connections.

Marks & Spencer is competing with Internet companies and retailers such as Tesco Plc, the U.K.`s largest supermarket chain, for online sales in the U.K., which are forecast to increase to almost $9 billion by 2002, or 3.1 percent of all retail sales, from $1.7 billion in 1979, according to Schroder Salomon Smith Barney.

``We have profound ambitions to be a multichannel retailer,`` said Cathy Ryan, head of systems in Marks & Spencer`s marketing department. ``Next year, we want to be able to offer our whole catalog`` through the Web, digital TV and other devices, such as mobile phones, she said.

The London-based retailer currently uses its Web site to sell about 2,000 products. Its catalog has a total of about 200,000 items, including different colors and models as well as products.


``We want to ensure that what we offer is totally consistent across every channel we use and that we have a single view of our customers,`` Ryan said.

Marks & Spencer wants another company to manage the technical side of these services -- to house and run the large computers that process them, to ensure online connections are fast and reliable and to make sure Web sites and other services are operating.

Telecommunications companies, data-center networks, computer makers and others are vying to offer the contract, which is likely to be worth more than 1 million pounds ($1.4 million) over three years, Ryan said.

The company expects to make a decision within a few weeks, she said.
Aus der CableWorld vom 18. September:

Dolan: ‘Walled Gardens’ Way to Go
by Cable World Staff

Operators should carefully consider what they put on their interactive platforms to make sure it works well on TV screens because some content that works well over the Web doesn’t translate well onto the TV platform.

Using a so-called "walled garden" approach will enable operators to "take from the Web whatever works on a TV screen the best," Cablevision Systems chairman Charles Dolan said last week during the East Coast Cable Show in Baltimore.

Dolan plans to build a home page of interactive fare using ultra-local content, ranging from local school news to transit information.

"The box has to be sophisticated so that the set, when it’s turned off and turned on, comes back to the same channel," he added.

Dolan said Cablevision still intends to roll out a 5,000-home market trial of its digital service by the end of the year, although he declined to name a location.

Cablevision is launching Source Media’s interactive programming guide in its Boston digital system, but Dolan said that doesn’t mean the MSO will use Source as its IPG in its huge New York cluster. Cablevision has agreed to sell its 350,000-subscriber Boston cluster to AT&T Broadband. That deal is expected to close by the end of the year.

Dolan also said he expects most companies will eventually put a hard drive in their digital set-tops, giving them the same functionality as the TiVo-Replay TV personal video recorders.
Business Week:

DATA NUGGET

June 14, 2000

Interactive TV: It`s Baaaack!

Few Americans may know what interactive TV is today. But in just a few years, the combination of Web-like connectivity with television programming on the boob tube will start taking off, according to Forrester Research Inc. Revenues from this new market are expected to rise from $570 million last year to $29 billion in 2004. In the early years, most revenues will come from subscriptions. Later, the bulk will come from advertising and e-commerce, as audiences grow accustomed to buying by remote control.

Revenues from interactive television
(in $ millions)

.....Subscription * Ads * E-commerce * Total

1999....320............120.......130 .........570

2000....820............334.......628........1782

2001..1430..........1160......1720........4310

2002..1700..........4100......3700........9500

2003..2000........10200......6600.......18800

2004..2400........16600....10000.......29000


DATA: Forrester Research
Okay, Janphil, das sehe ich ja ein,
aber was hat das mit Metabox zu tun?
Diese Firma ist nicht involviert!
Sie steht draußen vor!
Oder was?

MfG Schmadloff
@Schmadloff

Du kannst nicht von MBX lassen, warum nur? ;) (wird langsam auffällig)
Aus der Frankfurter Rundschau von heute:

Revolution auf dem deutschen Kabelfernsehmarkt
Privater Netzbetreiber testet in Leipzig neues TV-Paket, das Modell für ganz Deutschland sein könnte


In Leipzig geht der Netzbetreiber Primacom neue Wege: In mehr als 1000 Test-Haushalten wird ein neues Kabel-TV-Paket angeboten. Sender wie Pro 7 und RTL 2 werden dort nur noch digital ausgestrahlt, für den Empfang ist ein Decoder notwendig. Der Feldversuch könnte zu einem Modell für ganz Deutschland werden. FR-Mitarbeiter Thomas Harms befragte Hans Wolfert (39), verantwortlicher Vorstand für Unternehmensentwicklung, zur Strategie der Primacom.

Frankfurter Rundschau: Es geistern alle möglichen Zahlen durch die Presse. Wie sieht das Kabel-TV-Angebot, das Sie jetzt in Leipzig testen, tatsächlich aus?

Hans Wolfert: Wir bieten in Leipzig 28 analoge TV-Kanäle und 29 Radioprogramme für einen Preis von 16,40 Mark. Damit liegen wir weit unter dem Durchschnittspreis für ein vergleichbares Angebot in Deutschland. Darüber hinaus bieten wir ein kostenloses digitales Basispaket von 17 Kanälen. Um das zu empfangen, muss man allerdings für 4,95 Mark im Monat einen Decoder mieten. Zusätzlich haben wir die drei digitalen Spartenpakete "Family", "Info" und "Life" sowie ein gesondertes MTV-Paket im Angebot. Jedes Paket kostet fünf Mark. Und man kann bei uns Spielfilme auf Abruf mit der Settop-Box empfangen, für sechs Mark pro Film.

Die 4,95 Mark Zusatzgebühr beim digitalen Basispaket verstehen sich also ausschließlich als Boxenmiete, nicht als Programmentgelt?

Ja. Bei diesem Punkt herrscht leider sehr viel Verwirrung. Nochmal: Für insgesamt 21,35 Mark im Monat offeriert Primacom 45 Kanäle inklusive Digitaldecoder. Und zwar für einen teuren, hochmodernen Decoder. Das ist in Deutschland absolut konkurrenzlos.


Sie haben sehr beliebte Programme wie Pro 7 oder RTL 2 kurzerhand in den Digitalbereich verfrachtet. Wollen Sie die Zuschauer mit Gewalt ins Digitalfernsehen und in die Decodernutzung treiben?

Die Sender, die 75 Prozent der Zuschauermarktanteile auf sich vereinigen, bleiben ja analog verfügbar. Aber wir müssen jetzt einen Anfang machen mit der Verlagerung analoger Programme in den digitalen Bereich, weil wir Platz im Netz freischaufeln wollen. Analoge Programme nehmen sehr viel Bandbreite weg und sind sehr teuer in der Verbreitung. Wir wollen unsere modernen, aufgerüsteten Kabelnetze noch für ganz andere Dienste als TV-Programme nutzen und unseren Kunden möglichst rasch auch schnelles Internet und Telefon anbieten, wir brauchen Frequenzen für den Rückkanal. Dafür ist es zwingend notwendig, den Teil des Netzes, der noch für Analog-TV genutzt wird, zu verkleinern und mehr Digitalprogramme anzubieten.

Dennoch: 21,35 Mark plus vier Pakete à fünf Mark macht zusammen 41,35 Mark für Ihr Gesamtangebot. Das ist deutlich mehr, als bisher in Deutschland üblich. Fürchten Sie nicht einen Sturm der Entrüstung bei den Zuschauern?

Zunächst: Wer alle Programme bis auf das MTV-Paket im Bündel abonniert, bekommt bei uns auch noch einen Rabatt. Sie zahlen dann insgesamt nur 34,30 Mark inklusive Decodermiete. Der Kern ist aber: Es interessieren sich doch gar nicht alle Zuschauer für alle Programme! Für einen Kabelnetzbetreiber ist es geschäftlich völlig unsinnig, immer neue TV-Sender einfach dazu zu schalten, wenn es sich um Special-interest-Angebote handelt, die 80 Prozent der Leute überhaupt nicht sehen wollen. Wer auf spezielle Kanäle scharf ist, soll zusätzlich dafür bezahlen, ohne die große Masse der Zuschauer damit zu belasten und deren Basisangebot zu verteuern. Wir schaffen individuelle Wahlmöglichkeiten. Alles andere ist doch geradezu prähistorisch.

Für die öffentlich-rechtlichen Sender zahlen die Zuschauer ja bereits an die GEZ. Bei Ihnen muss zusätzlich Decodermiete für den Empfang bestimmter Digital-Angebote von ARD und ZDF entrichtet werden. Ist das nicht völlig unakzeptabel?

Wieso denn? Sie können doch jetzt die ARD/ZDF-Digitalbouquets auch nicht ohne Decoder sehen. Den müssen Sie sich für viel Geld anschaffen! Im übrigen: Von den GEZ-Gebühren haben wir Netzbetreiber überhaupt nichts. Die Rundfunkgebühr könnte von mir aus in Deutschland ruhig zurückgeschraubt werden. Das gibt`s in Holland auch nicht mehr. Ich finde es durchaus interessant, darüber nachzudenken, die Öffentlich-Rechtlichen auch in Deutschland nur noch durch Werbung und staatliche Mittel zu finanzieren.

Wenn ich Sie recht verstehe, wollen Sie in Deutschland ein völlig neues Geschäftsmodell beim Kabelfernsehen einführen. Was schwebt Ihnen vor?

Im analogen Bereich müssen wir sicherlich weiter die Programme einfach durchleiten. Im Digitalbereich orientieren wir uns in der Tat an einem amerikanischen Reselling-Konzept, also einem Wiederverkaufs-Modell, das es auf dem deutschen Markt so noch nicht gibt. Wir beschaffen die Programme bei den Anbietern und verkaufen sie dann an den Kunden weiter. Es geht uns darum, im Kabel endlich für echte Marktwirtschaft zu sorgen.

...Sender beim Digital-TV ja entfallen. Wollen Sie stattdessen in Zukunft nach US-Vorbild gestaffelte Entgelte an die Veranstalter je nach Marktwert des jeweiligen Kanals zahlen?

Genau so ist es. Wobei man berücksichtigen muss, dass es generell nur sehr wenige TV-Veranstalter gibt, die individuell vermarktet werden wollen. Die meisten wollen in ein Paket, so wie wir es jetzt in Leipzig ausprobieren. Einzelvermarktung ist der härteste Test für jeden Sender: Haben die Zuschauer `ne Mark dafür über, oder nicht?

Ein neues Marktmodell kann man ja wohl nur im Konsens mit den anderen Marktpartnern durchsetzen. Die empörten Reaktionen zum Beispiel des VPRT-Chefs Jürgen Doetz oder von Pro 7 auf ihr Vorgehen signalisieren, dass es den im Moment nicht gibt. Wie wollen Sie das ändern?

Also erstens sind wir ja noch in einer frühen Testphase unseres Modells. Die Akzeptanz bei den Leipziger Kunden ist bisher sehr erfreulich. Nach Ende des Tests werden wir ausführliche Gespräche führen. Zweitens ist unser Leipziger Angebot billiger und nicht teurer als anderswo. Das sollte sich Herr Doetz vielleicht noch einmal genau anschauen. Es kann natürlich gut sein, dass es den etablierten großen Privatsendern nicht in den Kram passt, dass sie im digitalen Kabel in Zukunft in Konkurrenz mit bis zu 200 neuen kleineren Spartensendern vermarktet werden. Auch daher rührt vielleicht der Widerstand.

Der VPRT hat Ihnen mit Klage gedroht. Auch die sächsische Landesmedienanstalt ist mit Ihrem Vorgehen nicht einverstanden. Glauben Sie, dass Sie rechtlich mit Ihren Plänen auf der sicheren Seite sind?

Wir haben alle europäischen, bundesweiten und landesrechtlichen Fragen sorgfältig studiert und gehen davon aus, dass wir mit unserem neuen Angebot keine Probleme haben werden. Wenn ich ins Ausland schaue, glaube ich aber auch, dass die juristische Regulierung in Deutschland beim Thema Digitalkabel noch eine Menge neuer Fragen zu lösen hat, gerade weil nicht nur das Medienrecht betroffen ist.

Ihr Vorgehen könnte bei anderen Netzbetreibern Schule machen, zum Beispiel bei den neuen Eigentümern des Telekom-Kabelnetzes wie Callahan oder Klesch. Kommt das Paket-Vermarktungsmodell bald im ganzen Bundesgebiet auf den Zuschauer zu?

Absolut. Alle Businesspläne beim Kabel, die ich kenne, gehen von derartigen Grundmodellen aus, auch wenn sie im Detail unterschiedlich sind. Anders lassen sich die exorbitanten Summen, die jetzt für deutsche Kabelnetze bezahlt werden, doch gar nicht rechtfertigen. Auf dem englischen Markt liegen die Preise für Basispakete beim Kabelfernsehen bei 40 bis 50 Mark. Das kann man in Deutschland momentan noch nicht erlösen, aber auch hier werden die Preise für Kabel-TV in der Zukunft steigen. Dafür bekommt der Kunde dann auch viel mehr geboten.


Frankfurter Rundschau 2000
Dokument erstellt am 19.09.2000 um 21:08:49 Uhr
Erscheinungsdatum 20.09.2000

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Und eine hochmoderne Set-Top-Box ist für all das unabdingbar. Für jeden einzelnen Fernseher, der am Digitalnetz hängt.

JP
Updated: 9/20/00

PANEL: CONTENT WILL DRIVE DIGITAL FUTURE

Data providers, not gatekeepers, will reign, analysts say


By JUSTIN OPPELAAR

NEW YORK -- As the expanding supply of bandwidth turns data access into more of a commodity business, content will once again reign supreme -- and soon.

That was the consensus of a panel of veteran media analysts convened to discuss the future of the media business
at the PricewaterhouseCoopers Entertainment, Media & Communications Summit, which kicked off in Gotham Tuesday.

Members of the panel observed that distributors of data, including cable systems operators, telecommunications carriers and satellite companies, will relinquish their role as information gatekeepers as their services become harder to distinguish from one another.

By contrast, companies that establish strong identities by producing branded content will generate more demand and more profits, said PaineWebber analyst Christopher Dixon. "You don`t need to control distribution; you only need to have access to it," he said.

Dixon cited the success of companies such as Viacom and Yahoo, which aggregate content and own famous brands but don`t own major distribution assets, as evidence of that strategy`s efficacy.

But Thomas Wolzien, media analyst at Sanford C. Bernstein & Co., said there are opportunities for distribution companies to capitalize on ownership of both content and the pipes through which it flows.
Das ist exakt die Strategie der israelischen Cable Companies - zum Leidwesen ihrer potentiellen Wettbewerber.

He cited the example of Philadelphia-based cabler Comcast, which uses its ownership of gamecasts from the Flyers and the 76ers to add value to its cable infrastructure. "By owning content, they are able to slow down the commoditization process," he said.

That was also one of the main arguments made in favor of the merger between America Online and Time Warner, which owns substantial cable infrastructure, the panel noted.

But PaineWebber`s Dixon said a significant benefit of the pending merger that`s often overlooked is the opportunity for AOL to sign up new subscribers at low cost, thanks to the built-in audience for TW content.

In the wireless communications market, however, the value of content may have been a little overblown, at least for now, the panel agreed.

The idea of transmitting all kinds of data, including video, over the airwaves to a mobile phone or a handheld device is a little too ambitious, noted Donaldson, Lufkin & Jenrette telecom analyst Richard Klugman. At least in the near term, it`s more likely that listening to music via wireless devices will catch on, since it doesn`t require the bandwidth or screen size of video, he said.

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JP
Updated: 9/20/00

CABLE TV DRAWS NETIZENS

Cyberbiz Brief

By JUSTIN OPPELAAR

Web sites affiliated with Cable TV networks commandeered 60% of the 1.52 billion media-related page views recorded in July, according to a study done by the Cable Television Advertising Bureau. The study, based on data provided by Nielsen/NetRatings, also found that cable sites garnered a unique audience of 26.1 million in July, roughly equal to those of Broadcast TV, newspaper, radio and magazine sites combined. Among July`s top 10 sites posted by cablers were such usual offline suspects as msnbc.com, espn.go.com, mtv.com and cartoonnetwork.com.
w:o-Wirtschaftsredaktion:

Loewe: TV und Internet wachsen zusammen

Die Loewe AG (WKN: 649 410) hat gemeinsam mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) eine Internet-Kennung entwickelt, die ab Ende 2000 die direkte Verbindung von TV und Internet auf allen Loewe Multimedia-Fernsehern ermöglicht. Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Internet-Seiten, deren Adressen im Programm eingeblendet werden, können dann mit der Fernbedienung auf dem Fernseh-Gerät dargestellt und parallel zum laufenden Programm genutzt werden.

Loewe arbeitet nach eigenen Angaben derzeit an Projekten zur Integration von Fernseh- und Computer-Technologie. Zusätzlich setzt das Unternehmen auf die Integration von breitbandigen Kabel- und Telefon-Modems (DSL), um die Netze für den Fernseher nutzbar zu machen. Loewe rechnet damit, dass in naher Zukunft Fernsehsignal und Internetzugang aus einer einzigen Steckdose kommen.

Das Elektronik-Unternehmen hebt für das laufende Geschäftsjahr die Prognosen an und erwartet gegenüber 1999 eine Umsatzsteigerung um 12 Prozent auf 680 Mio. DM und eine Erhöhung des operativen Ergebnisses (EBIT) um knapp 20 Prozent auf 39 Mio. DM.

Die Loewe AG gehört zu den Top-Performern im SDAX ..weiter. Auch heute schneidet die Loewe-Aktie mit einem Plus von 0,9 Prozent besser als der schwache Börsendurchschnitt ab und notiert aktuell bei 34,40 Euro.

12:46 21.09 Klaus Scharfen
AT&T to test interactive TV service

By BRUCE MEYERSON, Associated Press
NEW YORK (September 21, 2000 4:59 p.m. EDT)

AT&T Corp. will use cable TV software from Liberate Technologies for a trial run with interactive television, the company announced Thursday. AT&T`s decision comes soon after Microsoft warned of delays in a competing system.

The pilot program will be introduced in an undisclosed market late this year. If the pilot is successful, the companies expect to introduce interactive TV services commercially.

The new relationship marks a big gain for Liberate`s technology platform in the convergence of the Internet and television, a long-talked about frontier that has picked up steam with the recent introduction of AOLTV by America Online.

It is also a setback for Microsoft Corp., which recently disclosed it won`t be able to deliver its cable system until early next year. Liberate`s backers include some of Microsoft`s fiercest rivals, including Oracle, Sun Microsystems and AOL.

However, AT&T is still bound by an agreement to use Microsoft software in as many as 10 million set-top boxes.

That deal, signed last year in tandem with Microsoft`s $5 billion investment in AT&T, was never exclusive. Notably, AT&T has more than 16 million cable subscribers and potential access to 10 million more.

The Liberate announcement made it clear just how anxious, if not impatient, AT&T is about jump-starting its sharply criticized plunge into cable.

"The Liberate platform will help us offer a wide variety of interactive services we know our customers are waiting for," Daniel E. Somers, president and chief executive of the AT&T Broadband unit, said in the statement.

AT&T has already spent well over $100 billion to buy and upgrade cable systems in a bid to sell telephone service, high-speed Internet access and interactive TV over a single line. But in recent months, investors have turned increasingly skeptical that AT&T will meet its optimistic subscriber targets, and AT&T`s stock price has been sliced in half. Daß Investors skeptical werden und der Aktienkurs sich halbiert, das geht offenbar auch noch anderen so in der Branche. Und trotzdem wird`s am Ende ein Riesengeschäft.

Liberate`s software adds online capabilities such as e-mail, chat, shopping and Web browsing to any TV in the house. The Liberate TV Platform will be deployed by AT&T with a Motorola set-top box.

JP
Aus www.set-top-box.de - dem empfehlenswerten Branchen-News-Service:

Microsoft verschenkt Internetboxen

22.09.00 - Das Softwareunternehmen möchte Web-TV zum Erfolg führen und seinen Abstand zu AOL-TV wieder verringern.

In den USA verschenkt nun Microsoft Web-Set-Top-Boxen inklusive kabellosem Keyboard für den Empfang von Internetseiten am Fernseher. Box und Keyboard im Wert von 250 Dollar erhält man jedoch nur, wenn man sich für drei Jahre an den Internetdienst "Microsoft Network" bindet und dafür auch noch monatlich 25 Dollar Gebühren zahlt. Erst dann kann mit der Internetbox Web-TV empfangen werden.
Tja, das ist ja wohl dann das kleingedruckte zu den Vertrag.

Rechnen wir doch mal :)
36*25 = 900Dollar - 250Dollar fürs Gerät macht nette 650Doller je Kunden für MS

CU DODO
Eine weitere Meldung von www.set-top-box.de:

Internet-Tauglichkeit des Fernsehgeräts ist wichtig

31.08.2000 - Nach einer Umfrage der Zeitschrift "TV Movie" halten 43 Prozent die Internet-Tauglichkeit des Fernsehgeräts für wichtig.

In Deutschlands Fernsehgemeinde macht sich offenbar eine gewisse Zappmüdigkeit breit: 28 Prozent der TV-Zuschauer sind für weniger Fernsehprogramme, 59 Prozent halten deren bisherige Anzahl für ausreichend. Nur jeder elfte (neun Prozent) wünscht sich mehr Programme. Das ergab eine Repräsentativ-Umfrage der Programmzeitschrift "TV Movie". Allerdings halten 43 Prozent der 1007 von Emnid Befragten eine Internet-Tauglichkeit ihres Geräts schon heute für wichtig. Eher abgelehnt wurden die Möglichkeiten, den Fernseher als Spielgerät (79 Prozent) oder als Telefon (75 Prozent) zu nutzen. Als Computer können ihn sich bereits 42 Prozent gut vorstellen. Häufiger zu sehen sein sollten nach Ansicht von 68 Prozent der Zuschauer Wissenschaftsmagazine. Kaum geringer ist mit 65 Prozent laut "TV Movie"-Umfrage der Wunsch nach mehr Nachrichtensendungen oder nach Unterhaltungsprogrammen (59 Prozent). Für die Sportfans könnten sich die TV-Macher auch noch mehr einfallen lassen: 41 Prozent möchten mehr Sportsendungen. Eine andere Zahl spricht für einen gewissen Sättigungsgrad: Lediglich 28 Prozent wünschen sich zusätzliche Quizshows und Reisesendungen. Doku-Soaps (25 Prozent) und Talkshows (17 Prozent) bilden die Schlusslichter. Mehrfachnennungen waren möglich.

****

Dieses Umfrageergebnis ist ein echter Hammer. Schon heute halten 43 % aller Fernsehzuschauer die Internettauglichkeit ihres Fernsehers für wichtig. Das sind etwa 40 % aller Haushalte und potentiellen Käufer.

Also ist nicht nur für STB ein Markt da (das besagt die Umfrage auch), sondern auch für Fernseher mit integriertem Internetanschluß.

Und da sage ich nur Graetz - eine den über 40-jährigen wohlvertraute Qualitätsmarke. Man muß sie nur von dem mittlerweile etwas verstaubten 50er-Jahre-Image befreien.

Gruß, JP
Hallo Janphil,

wirklich gute Nachrichten. Im Moment scheint es aber keinen
zu interessieren. Warten wir doch mal ab, bis der
erste Graetz im Handel steht.

Hast Du schon mal eine Umfrage gefunden, in der nach
Altersgruppen differenziert wird? Ich könnte mir vorstellen,
dass Altersgruppen jenseits von 30 diesem Thema unvoreingenommener
gegenüberstehen, da viele keinen PC haben (zumindestens nicht im
Wohnzimmer). Und denen ist Graetz halt noch ein Begriff.


Gruss
Oliver
Im folgenden Artikel wird über eine sehr interessante Studie berichtet (brandneu), mit der die Veränderung der durchschnittlichen Nutzungszeit der einzelnen Medien vor und nach Einführung eines Highspeed-Internetzugangs (broadbend) erfaßt wurde.

TV Battling For Broadband Households`s Time, Study Finds.

By Jayson Matthews

The growth of broadband may be a double-edged sword for television. According to a new study from research firm Arbitron, existing homes with high-speed Internet access are spending nearly as much time in front of the Web as they do in front of the TV or even listening to the radio.

The study, "The Broadband Revolution: How Superfast Internet Access Changes Media Habits in American Households," released today at the National Association of Broadcasters` (NAB) Radio Show in San Francisco, reports the average American in a low bandwidth household spends only about 11% of his "media time" in front of the Internet. In broadband households, however, that percentage surges to 21%, on a par with radio usage, and just 3% lower than TV. According to media research firm Coleman, which participated in the study with Arbitron, that amounts to 134 minutes per day, or 61% more than people in dial-up households.

"Broadband changes everything," says Warren Kurtzman, VP, of Coleman. "This study provides clear evidence that we`ve only begun to see the Internet`s true impact on media usage."


On a happy note to eCommerce plays, the study also reports that the increased usage of the Internet in broadband households has lead to increased buying, with half of broadband-enabled Americans in the study reporting more online purchases now that they have broadband.

Interestingly, the study also found that the increased use of streaming audio services over the Internet in broadband household is not the result of dissatisfaction with traditional over-the-air radio. Just under 50% of broadband households in the study reported they see streaming audio as a value-add for existing radio stations, with satisfaction levels with traditional radio in broadband households similar to non-broadband households.

September 22, 2000
Ach, übrigens, jetzt haben wir`s wissenschaftlich ermittelt, warum der Highspeed-Internetanschluß in Israel so heiß umkämpft ist. Der durch Breitband erreichte Komfort steigert die Akzeptanz des Mediums Internet enorm. Ich kann das übrigens persönlich nur bestätigen. ADSL ist mir eigentlich noch zu langsam. Der Seitenaufbau müßte einfach so "wutsch" gehen...

Gruß, JP
Am Montag, 25.9. lief bei 3sat (di@l neues) ein Beitrag zu interaktiven Fernsehen.
Leider hab ichs beim Zappen zu spät bemerkt.
Darin war ein Interview mit einem Vertreter Telekom-Tochter T-Nova (Forschung/Entwicklung)

Es wurde kurz über deren Set-Top-Box gesprochen (ich denke ähnlich der Metabox1000),
dazu gabs schon mal im Frühjahr Infos. Ich finde aber nichts mehr und bei www.t-nova.de
hab ich von hier einen extrem langsamen Seitenaufbau.

Wer hat dazu Infos/Links oder den Beitrag komplett gesehen ?

Die Box scheint aber noch sehr in Entwicklung, es war nur im Hintergrund ein TV und
Box zu sehen. Ansonsten hätten sie ja sicher mal was demonstriert zu interaktiven TV.
Telewest launches iTV
by Derek Parkinson on 02 October 2000 08:00:00 GMT

Telewest has launched a package of interactive digital TV services including email, online shopping, banking and gaming, bundled with a phone line and free local calls for £9 per month.

Users access the online services through on-screen menus and a normal remote control handset, or can opt for an infra-red keyboard costing £20. There is a one-off installation fee of £20. The service uses Liberate software running on Pace set-top boxes.

“This package is about trying to open up these services to the mass-market”, said David Hobday, Telewest’s commercial director for TV. “Many consumers are confused or expect high costs. We have tried to offer a simplified package”, he added.

Hobday said that Telewest aimed to attract half a million customers by the end of Q1, 2001.


The Telewest package competes with NTL’s DigitalPlus package, which is currently rolling out, offering digital TV, telephony and email for £10 per month, and a £50 installation fee. DigitalPlus will be upgraded in Q1 2001 to include gaming, shopping, banking and re-purposed local content.
Hallo Janphil,

Telewest scheint allerding zum Gegenlager zu gehören.



FOKUS 1 - EU - Microsoft verzichtet auf Telewest-Kontrolle

Brüssel (Reuters) - Der US-Softwarekonzern Microsoft hat nach Angaben der EU-Kommission zugestimmt, seine Investition an der britischen Kabelgesellschaft Telewest auf eine Minderheitsbeteiligung zu begrenzen. Die Kommission teilte am Freitag in Brüssel mit, Microsoft verzichte darauf, gemeinsam mit der Liberty Media Group Telewest zu kontrollieren. Die Kommission werde dementsprechend in der Sache keine weiteren Schritte unternehmen. Microsoft wollte ursprünglich durch den Erwerb eines Anteils von 23,7 Prozent an Telewest zusammen mit der US-Firma Liberty Media die Kontrolle über der britischen Gesellschaft übernehmen. Die Kommission erklärte, in der britischen Kabelindustrie gebe es eine hohe Konzentration. Telewest sei die zweitgrößte Gesellschaft hinter NTL. `Microsoft könnte bei einer gemeinsamen Kontrolle (mit Liberty) von Telewest technologische Entscheidungen in der Digitalkabel-Industrie in Großbritannien bestimmen`, hieß es in der Mitteilung der Kommission weiter. Dies würde zu höheren Preisen führen. Nach der Einigung werde Microsoft wie geplant 23,7 Prozent an Telewest halten dürfen. Microsoft habe aber zugestimmt, alle strukturellen Kontakte mit Liberty Media abzubrechen. Außerdem habe Microsoft auf die Rechte verzichtet, auf Entscheidungen von Telewest Einfluss zu nehmen. Microsoft bezeichnete diese Einigung als eine günstige Lösung für alle Parteien. Die Kommission hatte eine ausführliche Prüfung der Microsoft-Pläne im März wegen Bedenken über die Auswirkung der geplanten Beteiligung auf den britischen Kabel-Industrie eingeleitet. Microsoft wurde danach aufgefordert, Vorschläge zu unterbreiten, wie die Bedenken der Kommission ausgeräumt werden können. tcs/olk

http://www.icn4u.de/TopNews/mail/7647/TopNews/formular_001.c…
Weekly Preview for October 2, 2000

AT&T Box Deals Eye Retail

By MATT STUMP October 2, 2000



AT&T Broadband, signaling a serious effort to diversify beyond set-tops from Motorola Broadband Communications Sector, signed a deal last week to buy 1 million advanced digital set-tops from Panasonic Consumer Electronics Co. Financial terms were not disclosed.

It`s the second non-Motorola, retail-related deal in six weeks for AT&T. In mid-August, the MSO contracted with Philips Consumer Electronics Co. to deliver 1 million advanced digital set-tops, beginning in 2001.


The deal with Panasonic parent Matsushita Electric Corp. calls for the delivery of 1 million boxes over a three-year period, beginning next summer. The set-tops will include built-in Data Over Cable Service Interface Specification cable modems and be manfactured to the Motorola DES (Data Encryption System) specification.

They`ll also be OpenCable-compliant and include the Institute of Electrical and Electronics Engineers` IEEE-1394 "fire-wire" port for connection to various consumer devices.

As with the Philips deal, retail plays a big part in AT&T`s strategy.

"Both AT&T and Panasonic are pushing to move this into the retail arena," said Panasonic cable group vice president Dick Strabel.

Panasonic and AT&T plan to conduct retail tests next summer, with an eye toward a full launch by year-end 2001, he said.

"Retail is a great distribution channel," said AT&T Broadband chief technology officer Tony Werner. "It`s where consumers want to go, and it`s hugely important going forward. … Where we have a retail presence with cable modems, they account for up to 50 percent of all sales."

Panasonic will likely produce three different boxes for retail, differentiated by the services offered and perhaps by price, Strabel said. For instance, Werner described a "watch-and-surf" set-top, geared for Web surfing and interactive TV.

A second box, with personal-video recording and HDTV capability, may be more video-centric, he said.


The transaction is Panasonic`s first announced digital set-top deal in the U.S. It`s been shipping 100,000 set-tops a month for British Sky Broadcasting Corp., which uses OpenTV`s operating systems and BSkyB parent News Corp.`s conditional-access system, he said.

Werner -- who is leaving AT&T Broadband later this month -- acknowledged that MSO officials were at first skeptical about Panasonic`s lack of presence in North America.

"We sent in four or five engineers from our staff and they all came back very bullish on Panasonic," he said.

Panasonic was among the first manufacturers to develop interoperable cable modems, but opted years ago not to go into that business, he said. They`ve also worked with Microsoft Corp.

"Panasonic is not that far behind," Werner said. "I think they will be very quick to market."

Although Panasonic hasn`t shipped any set-tops with Liberate Technologies software, Strabel said "we`ve been talking with them for a long time." Two weeks ago, AT&T broke ranks with Microsoft Corp., agreeing to deploy Liberate`s interactive-TV software in a trial market by year`s end.

The Panasonic box will include 8 megabytes of flash memory and 32 megabytes of RAM. Panasonic will work with AT&T to include DVD, DVD-ROM drives and hard disk drives in future set-tops. But next year`s versions will give AT&T the ability to offer video-on-demand.

AT&T has committed to buy 5 million set-tops from Motorola, an order that includes the Motorola DCT-1000s and DCT-1200s already in the field, as well as the DCT-5000. The Philips and Panasonic deals put AT&T Broadband`s set-top count at 7 million. The MSO has more than 2.2 million digital subscribers across its 16-million home base.


Panasonic says it plans to develop peripheral equipment, such as IP phones, faxes, video cameras, Web phones and digital still cameras for home conferencing.
Inside Broadband for October 2, 2000

Nokia Joins the Set-Top Business

By KEN FREED October 2, 2000



Establishment of a global standard for interactive-TV content moved a step closer to reality at this month`s International Broadcasting Convention, when Finnish telecom giant Nokia said it produced more than one million set-top boxes that support the Multimedia Home Platform (MHP) specification.

Created as the open standard for all ITV applications, the MHP software interface was developed within the Digital Video Broadcasting Project by a consortium of 730 organizations from 51 countries on five continents. MHP adoption in the U.S. remains doubtful.

Nokia developed the MHP set-tops for cable and satellite ITV reception in Germany market, and is exploring distribution elsewhere in Europe and overseas, said Helmut Stein, Nokia Multimedia Terminal`s chief technical officer.

MHP product and application previews were common at the IBC this year, he said. Offerings included MHP-compliant electronic programming guides, interactive sports and games, personalized advertising, and home-shopping systems. A popular MHP tutorial workshop introduced the uninitiated to the new technology.

Using a common API (application-programming interface) and the Java programming language, MHP supports a standard hardware interface, so that content written for the specification can be displayed on all DVB set-top boxes, integrated digital-television sets, multimedia computers, and even DVD players. MHP advocates claim the open standard is "future proof."

Nokia`s MHP box is intended solely for Europe and other international markets that have adopted DVB rather than the U.S. ATSC digital-TV specification.

"It would be great if ATSC would support MHP, because that would benefit everyone, but we don`t see this happening yet," Nokia vice president for strategic marketing Miika Kuoppamaki said.

Cable Television Laboratories Inc. made its own move toward adopting standards on Sept. 14, when it said Sun Microsystems Inc., Liberate Technologies Inc. and Microsoft Corp. would be primary authors of the new OpenCable Application Platform (OCAP), its middleware specification. That move is supported by the Society of Cable Telecommunications Engineers.

Sun is licensing Java and JavaTV as the programmable API`s execution engine, and Liberate and Microsoft are developing an ATVEF-based presentation engine, which is similar to an Internet browser that uses standard Web markup and scripting languages such as HTML and ECMAScript.

The bridge between the two engines will be a Document Object Model that allows the Java EE access to all of the HTML and JavaScript objects in the PE environment.

"We are purposefully trying to find where our approach can overlap the DVB-MHP developments, but MHP will not be a formal part of OCAP."

CableLabs vice president of advanced platforms and services Don Dulchinos said.

There may be some Java-based applications that run on both OpenCable and MHP platforms, he added, "but I don`t think there will ever be one global standard for interactive-television content."

One ITV content developer was unhappy with that situation.

"I`m really frustrated by the split between the DVB-MHP and OpenCable standards," said the developer, who asked not to be identified. "We want to create our content once and have it playable everywhere in the world. Instead, it seems we`ll have to create multiple versions of every application, like having to make separate Macintosh and PC versions, which will drive production costs through the roof."

Said Canal Plus Technologies vice president of marketing Arthur Orduna: "Content owners naturally would love to see one universal interactive TV content standard. But for that to happen, the content itself must drive the evolution of a global standard.

"Persuading all elements in the value chain -- content creators, network operators, equipment manufacturers -- that it`s in their own best interest to adopt one global standard is not going to be easy," he said.
Interactive TV boom around the corner
By: Linda Harrison in New York
Posted: 03/10/2000 at 21:29 GMT


Interactive TV use will increase tenfold in the US over the next three years, according to IDC.

It expects around ten million NetTV activations in 2004 - up from one million last year.

The US is expected to account for around half of all use, but Net TV is also forecast to take off worldwide. Activations at a global level are will hit 19.5 million in 2004 - up from 6.1 million last year.

This means more than 81 million living rooms will sport one of these items.


"The opportunity for a new type of device that provides consumers with interactive features and that supplements or even replaces PCs is upon us," said Mary Joy Scafidi, IDC Consumer Devices program senior research analyst.

"The bandwidth is in place; the content and price points are in place; and the system capabilities are in place."

The average American household spends more than 50 hours in front of the goggle box every week - a figure which is increasing, according to IDC.

"The interactive TV market is poised to be one of the largest non-PC platforms for interactivity," said Scafidi. ®
@Janphil
Vielen Dank für die Postings!!!

Information pur, ohne primitive Selbstdarstellung und Besserwisserei.

Weiter so!
Vielleicht bin ich ja nur ein bischen blöd,

aber wo bleibt MET(A)BOX dabei?

pp
@ papermaker

Ist es nicht zweckmäßig, im Auge zu behalten, was sich in der Branche so tut, wenn man sich für MBX interessiert?

Außerdem: Vielleicht möchte man ja auch andere Werte aus der iTV-Branche kaufen. Das Problem ist nur: Man findet praktisch keinen, der vernünftig bewertet ist.

Gruß, Jan Philip
Hallo Jan Philip,

schau Du Dir bitte iPLACeT.de an.
Das kann interessant werden.

Wird noch nicht gehandelt aber könnte die Zukunft mitbestimmen.

Grüße bueble
Was so alles geschrieben wird: Hier der Boersenagent.de

OpenTV: Mehr als 10 Mio. Set-Top Boxen ausgeliefert vom 05.10.00

Wie die OpenTV Corp. gestern bekannt gab, konnte das Unternehmen bisher insgesamt mehr als 10 Mio. Set-Top Boxen ausliefern. Das an der Nasdaq notierte Unternehmen liefert Set-Top Boxen an Kabelnetzbetreiber und Satellitennetzbetreiber. Verbraucher können mit diesen fernsehen und im Internet surfen, außerdem ermöglichen sie interaktives Fernsehen. Bisher ist es noch keinem Hersteller von Set-Top Boxen gelungen, so viele Geräte abzusetzen.

****

In Wahrheit hat Open TV bisher keine einzige Set-Top-Box ausgeliefert. Es stellt nämlich keine her. Aber die Software von 10 Mill. Boxen stammt von OPTV (Kürzel). Was allerdings auch keine Gewähr für einen guten Kursverlauf bietet. Trotz der 10 Millionen Boxen schreibt man nämlich immer noch rote Zahlen. Aber das wird schon...

JP
TV is Bigger Than the Web - Deutsche Banc Alex. Brown`s Peter Ausnit Initiates Coverage of the Enhanced TV Sector

PR Newswire
Wednesday October 4 1:05pm

NEW YORK, Oct. 4 /PRNewswire/ -- Deutsche Banc Alex. Brown analyst Peter Ausnit today initiated coverage of three Enhanced TV stocks. Shares of OpenTV Corp. (Nasdaq: OPTV) ($32.25) were started with a STRONG BUY investment rating while shares of Liberate Technologies, Inc. (Nasdaq: LBRT) ($25.31) and Liberty Digital, Inc. (Nasdaq: LDIG) ($16.06) were started with an investment rating of BUY.

Ausnit believes that TV ultimately will be bigger than the Web as a vehicle for selling goods to consumers. "We believe that watching TV is the primary leisure activity worldwide and the primary driver of consumer spending," said Ausnit. "We believe that this will not change, despite the advent of the Internet. In fact, we expect interactive TV to marry many of the Internet`s benefits with the reach and impact of TV, creating an even more valuable medium."

But according to Ausnit, investors have been cautious on this sector in the past as performance has been disappointing. Now, he believes that with the approach of advanced digital set top boxes, the infrastructure will be in place for MSOs to layer on interactivity as a means of increasing revenue. "In our view, demand for greater channel choice and digital TV is certain, and TV will, in the next 10 to 15 years, convert from close to 100%-analog broadcast to almost 100%-digital broadcast worldwide," said Ausnit. "We expect the Web and TV to converge within the next five to 10 years as digital broadcasting paves the way for interactive TV and opens a multibillion dollar potential market."

Ausnit recommends that investors own these three winners in the interactive TV sector ahead of the news of rollouts and deployments. His 12-month price targets, based on a discounted cash flow analysis, are $50 for OpenTV, $35 for Liberate and $40 for Liberty Digital.

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Dem mail ich mal`n paar Infos zu Metabox. Vielleicht empfiehlt er sie ja...

JP
http://www.thedailydeal.com/features/inthenews/A29685-2000Oc…

AOL, Time Warner: more grief
Dow Jones
Federal regulators are expanding their review of the America Online Inc. and Time Warner Inc. merger to include set-top boxes, the gateway for receiving the Internet on television sets, the Wall Street Journal reported on Wednesday, October 4.
The Federal Trade Commission and the Federal Communications Commission have started to scrutinize the role of the boxes as a potential bottleneck in the delivery of Internet services, people familiar with the deliberations said.

Interactive television, which could include e-mail, electronic commerce, instant messaging and even telephone service, would flow through set-top boxes. If a company can control the box, it can control what gets through the cable line and onto the television screen.

What regulators would do, if anything, isn`t clear because the services -- and the circuitry to offer them -- are in initial stages of development. Neither agency would comment on the investigations.

The intense scrutiny came after the companies told the FCC that an agreement to open their cable lines to rival Internet providers didn`t include set-top boxes. "Set-top boxes were not contemplated" in the pact, the companies wrote in response to an FCC question on whether rival Internet-service providers would be allowed to offer interactive services through set-top boxes. But the companies did say Time Warner Cable is "always willing to discuss business arrangements with potential providers of any other services."

Some of the issues raised in the merger of Time Warner, New York, and AOL, Dulles, Va., never have been addressed in previous mergers, and the review sometimes shifts to accommodate what regulators learn along the way.

Everest Connections Corp., a Time Warner Cable competitor based in Kansas City, Mo., recently complained to the FCC that a set-top-box maker had an agreement with Time Warner that barred sales of the boxes to Time Warner rivals. Time Warner had no comment on the matter.

The two agencies are expected to complete their reviews this month, with the FCC working under a self-imposed deadline of Oct. 16.


grosse ereignisse werfen lange schatten

sunseeker
eTV and Canal Digital initiate co-operation in interactive television channel

Sep 8 2000

The interactive digital television channel eTV will be available to households in the Nordic region via Canal Digital’s satellite platform starting next year. The channel will offer the subscribers shopping opportunities and interactive services via their television sets using the remote control. The interactive services on the channel are combined with music, movie trailers and reports from the world of entertainment, 24 hours a day. Both the services and the programming will be adapted and subtitled in the Nordic languages.

eTV Broadcasting AB and Canal Digital have signed a three-year contract for exclusive satellite distribution of the interactive television channel eTV. eTV will be part of the Canal Digital’s Family-package, i.e. the basic package, as of early 2001. “eTV will give Canal Digital subscribers completely new opportunities for interactivity with their remote control, including information and the possibility to buy goods and services directly via their television sets. Canal Digital’s extensive range of channels and services will be further strengthened by working together with the interactive channel eTV,” says Per Tengblad, CEO, Canal Digital.

“We will be able to reach almost a million viewers and potential customers with our interactive television marketplace in 2001,” says Bo Blåeldh, CEO, eTV Broadcasting. “When we begin transmitting via Canal Digital in the second quarter of 2001, we will already have a year’s experience of interactive e-shopping via television in Swedish households. This makes us by far the strongest player in interactive television in the Nordic region. It is also a great challenge for us to adapt both the television channel and customer service to the various Nordic territories.”

eTV is one of the first interactive television channels in the Nordic region. Households connected to the Swedish terrestrial digital network have been able to access the channel to order music and movies or book trips directly on their televisions since February 2000. The interactivity previously reserved for Internet users is now readily available via a normal TV set.

As the channel will now be reaching the whole of the Nordic region, both the services and the programming on the channel will be expanded and adapted. As early as this autumn the channel will begin selling games and event tickets, and other changes will also be noticeable in the autumn. The agreement with Canal Digital is a very important interim goal in eTV’s overall endeavour to be present on all distribution platforms and reach every household.

eTV Broadcasting AB offers interactive transaction services via its own television channel and other platforms to television households in the Nordic region. eTV is part of the NewMedia Spark Group (formerly Cell Ventures).
Financial Times Deutschland, Mi, 11.10.2000, 19:08

Kirch und Telekom forcieren neue Allianz im Pay-TV

Die Kirch-Gruppe und die Deutsche Telekom stehen kurz davor, eine neue unternehmerische Allianz im Pay-TV zu bilden. Deutsche Wettbewerbshüter stehen der Zusammenarbeit eher skeptisch gegenüber.

Es geht um eine Beteiligung der Telekom an der Kirch-Tochter Betaresearch, die sich um technische Dienstleistungen bei Premiere World kümmert und das Betriebssystem für die so genannte D-Box programmiert hat.

Für knapp eine Mrd. DM soll die Telekom 51 Prozent an Betaresearch erwerben. "Die Verträge für dieses Joint-Venture liegen unterschriftsreif vor", sagte ein Sprecher von Betaresearch: "Wir werden es in den nächsten Wochen, vielleicht gar schon in den nächsten Tagen beim Kartellamt anmelden."


Dort bestätigte man, dass es seit kurzer Zeit informelle Gespräche mit Kirch und der Telekom gibt. Diese dürften auch dringend notwendig sein, um grünes Licht von den Wettbewerbshütern zu bekommen. Denn in Bonn sieht man diese geballte Allianz zwischen dem großen Netzbetreiber Telekom und dem Medienkonzern Kirch mit großer Skepsis.


Betaresearch ist dennoch überzeugt, dass der erneute Allianzversuch abgesegnet wird: Erstens sei nun Bertelsmann nicht mehr dabei. Zweitens habe die Telekom mittlerweile in manchen Regionen bereits die Mehrheit am Fernsehkabel abgegeben, über das die meisten Abonnenten Premiere empfangen. Und schließlich habe sich etwa durch Primacom gezeigt, dass Kirch im Bezahlfernsehen mittlerweile keine Monopolstellung mehr hat.
Deutsche Telekom hält an Decoder-Plänen fest

Die Deutschen Telekom AG hält an ihren Plänen eines Gemeinschaftsunternehmens mit der Kirch-Gruppe fest. "An diesen Plänen hat sich nichts geändert", sagte ein Telekom-Sprecher am Donnerstag in Bonn. Nachdem im Februar die gemeinsame Entwicklung von Decodern und Software für TV-orientierte Multimedia-Plattformen angekündigt worden sei, gebe es nun Kontakte zu den Kartellbehörden. Details wurden aber nicht genannt.

Nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" sind die Verträge für das Gemeinschaftsunternehmen unterschriftsreif. Die Telekom solle für knapp eine Milliarde DM (511 Millionen Euro/7 Milliarden S) 51 Prozent der Kirch-Tochter Beta Research erwerben, schreibt das Blatt.

Mit dem vorgesehenen Gemeinschaftsunternehmen soll das Fernsehen auch zum Internetzugang werden. Im Mittelpunkt stehen nach früheren Angaben Set-Top-Boxen für digitales TV, Multimedia-Dienste, breitbandiges Internet und Video on Demand. Die Decodertechnik solle offen sein für Anbieter von Inhalten und Diensten sowie Hersteller.

Bereits im Februar hieß es, Kirch bringe Beta Research ein, die die "d-box" zum Empfang digitaler Pay-TV-Programme entwickelt habe. Die Telekom will den früheren Angaben zufolge die Multimedia Software GmbH Dresden, das Home Infotainment Center und auch das Darmstädter Kompetenzzentrum der T-Nova GmbH in dieses Projekt mit einspannen.

apa/dpa/hp
Kirch dementiert neue Pay-TV-Allianz mit Deutscher Telekom


MÜNCHEN. Der Münchner Medienkonzern Kirch hat einen Bericht über eine neue Pay-TV-Allianz mit der Deutschen Telekom zurückgewiesen. Ein von der "Financial Times Deutschland" am Donnerstag gemeldeter Einstieg der Telekom beim Kirch-Decoder-Entwickler Betaresearch sei eine "alte Geschichte", betonte Kirch. Die Übernahme von 51% an Betaresearch durch die Telekom hätten die beiden Unternehmen bereits im Februar verkündet.

Derzeit befänden sich die Partner in Gesprächen mit den Kartellbehörden. Eine Vertragsunterzeichnung stehe für den Einstieg der Telekom, die nach Medienberichten 1 Mrd. DM für die Mehrheit an Betaresearch zahlen soll, deshalb noch aus. Betaresearch hatte die so genannte d-box entwickelt, die unter anderem den Zugang zu Kirchs digitalen Pay-TV-Programmen von PremiereWorld ermöglicht.

Die "Financial Times Deutschland" berichtete unter Berufung auf Betaresearch, die Verträge seien nun "unterschriftsreif". Das Projekt sei nach dem Bekanntwerden im Februar von beiden Seiten "ad acta" gelegt worden, weil Kirch und Telekom zunächst mit anderen Angelegenheiten beschäftigt gewesen seien. Erst in den vergangenen Tagen habe es wieder "informelle Gespräche" zwischen Betaresearch, Kirch und der Telekom gegeben, um die Bedenken der Wettbewerbshüter aus dem Weg zu räumen.


HANDELSBLATT, Donnerstag, 12. Oktober 2000
Neue Marktmodelle im Kabel gefordert

08.09.2000 - Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien und die ANGA haben ein Prognos-Gutachten zum Kabelfernsehmarkt vorgelegt.

Eine Studie zum Thema "Kabelfernsehmarkt im Umbruch - Strukturreformen und neue Geschäftsmodelle" haben die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM), München, und die ANGA Verband Privater Kabelnetzbetreiber, Bonn, heute veröffentlicht. Die von der Prognos AG durchgeführte Untersuchung beschäftigt sich mit der aktuellen Situation im Kabel und bietet Lösungsansätze, wie die für einen Ausbau der Kabelnetze notwendigen Ausbauinvestitionen finanziert werden können.

Dabei kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass neue Marktmodelle eingeführt werden müssen, die die gezielte Vermarktung von Programm- und Dienstangeboten durch die Kabelnetzbetreiber an die Endkunden ermöglichen. "Vor dem Hintergrund, dass eine reine Werbefinanzierung von neuen Programm- und Diensteangeboten in einem eng besetzten Markt künftig immer schwieriger wird, eröffnen neue Marktmodelle auch neue Chancen für Anbieter durch den Aufbau eines Erlösmixes aus Werbung und Angebots-/ Kabelentgelten. Durch die Integration von Portalfunktionen und E-Commerce-Elementen können zudem neue Erlöspotentiale in den Bereichen Kundenvermittlung und Handel erschlossen werden, z.B. durch Provisionszahlungen oder Umsatzbeteiligungen", so einer der Kernsätze der Untersuchung.

Der Medienpolitik bescheinigt die Prognos AG, mit dem Vierten Rundfunkänderungsstaatsvertrag auf dem richtigen Weg zu sein. Bei der derzeitigen Entwicklungsphase im Kabelfernsehmarkt solle die Politik eine fördernde und moderierende Rolle übernehmen. "Mit der neuen Regelung im 4. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, nach der die Netzbetreiber im digitalen Bereich die Belegung von zwei Dritteln der Kapazitäten nach gewissen Vorgaben selbst bestimmen können, hat die Medienpolitik einen wichtigen Schritt zur Marktöffnung des Kabels getan. Nun sind die unmittelbaren Marktteilnehmer gefordert, die enormen wirtschaftlichen Chancen, die das Kabel beinhaltet, zu nutzen.", so BLM-Präsident Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring.

"Die Studie zeigt interessante Perspektiven auf", begrüßt auch Thomas Braun, Präsident der ANGA, das Ergebnis. "Vor allem der Blick ins Ausland macht deutlich, das der deutsche Markt für neue Geschäftsmodelle noch viel Entwicklungsspielraum bietet." Die jetzt vorliegende Studie wurde im Frühjahr 1999 konzipiert, erste Ergebnisse daraus auf den Medientagen München 1999 vorgestellt. Die nun vorliegende Fassung setzt mit neuen Geschäftsmodellen einen zusätzlichen Schwerpunkt. Die Untersuchung kann zum Preis von 29,00 DM über die ANGA und den Reinhard Fischer Verlag bezogen werden.
Tuesday October 17, 11:17 am Eastern Time - Press Release

Cocom Group Releases the National Semiconductor Geode-based Voyager 7 Set-Top Box to Volume Manufacturing

SEATTLE--(BUSINESS WIRE)--Oct. 17, 2000--Cocom Group, a recognized leader in Internet appliance design, has announced the recent addition of Voyager 7, Set-Top Box, to their National Semiconductor`s Geode based product line.

This Set-top Box is a part of a new generation of web enabled devices, developed by Cocom, to make surfing the Internet an experience for the entire family. These devices will render powerful video-on-demand (VOD) digital entertainment and simple access to the web.
Voyager 7 operates on both PAL and NTSC formats providing the opportunity for this set-top box to operate both in the U.S. and internationally.

Along with the utilization of National`s Geode GX1, the Voyager 7 STB takes advantage of cutting edge technology, like a fan-less 300MHz GX1, Focus Enhancement`s i-Net TV FS450, Sigma Designs MPEG-2 EM8400 Decoder, and optional Conexant v.90 modem or TV-tuner. With a mixture of high quality components, the Voyager 7 is ready to exceed all expectations. The Voyager 7 is ready for OEMs who want a varied range of OS support, including Windows CE w/Windows Media Player (WMEPAK) MPEG-4 player, Liberate, Linux, Microsoft TVPAK, Embedded NT and OpenTV.

We are very pleased to be working with Cocom in providing new Internet-enabled video on demand applications and services,`` Ismet Boussaha of Sigma Designs concluded.

Cocom`s VP stated, ``Running the FS450 TV-out and Sigma MPEG decoder will allow our customers to see and hear pristine images and sounds as they explore the wonders of the Internet. We chose to incorporate a variety of industry leaders, such as Focus and Sigma Designs, to create the best possible device that makes for an enjoyable visit to the web.``

About Cocom Group:

Cocom, a worldwide leader in design and manufacture of Internet Appliances, serves Fortune 500 and emerging tech companies by providing turnkey solutions and services from the design to final integration of customized software to the production line. The company offers a wide range of products and services for business and personal use; each designed with the mission of making it easier and more enjoyable for people to take advantage of the full power of computing in every day life. Founded in 1994, Cocom has offices in London, UK , Seattle, USA, China, Taiwan, and Germany. Cocom can be found at www.cocomgroup.com
ONdigital claims ‘first TV internet ad’
by Martha McQuay on 17 October 2000 13:18:00 GMT

ONdigital is to run commercials for Orange that will link straight through to the internet in what the digital TV service says is a first in the UK.

The netlink* system means that viewers with the ONnet internet TV facility will be able to click on the Orange ad and bring up the telecoms company’s website while the broadcast picture is retained in the corner of the screen.
The ads will run during ONdigital’s UEFA Champions League coverage from next Tuesday.

ONdigital has also announced its quarterly results, showing that ONnet has recruited 20,000 users since its launch last month, while subscriptions to the main ONdigital service stand at 896,000.

Additionally, ONdigital has signed a deal with Two Way TV to provide puzzles, quizzes and interactive games based on the A Question of Sport, Mastermind, Antiques Roadshow and Crystal Maze TV shows.

MGM’s films will be added to the ONrequest pay-per-view film service, alongside feature films from Universal, Paramount and Fox.

www.ondigital.com
www.orange.co.uk
www.twowaytv.com
Tues., Oct. 17, 2000

EBay On ABC: Is that Your Final Bid?

EBay is busy taking bids for a TV series that could allow viewers to purchase items via their television sets.
Inside.com reports that eBay is negotiating with major networks and other prospective buyers for a show that would presumably let users list and buy the same types of products offered on the San Jose, Calif.-based company`s site, including antiques, jewelry and collectibles.

``It would most likely involve trading with an auction-style format,`` eBay spokesman Chris Donlay said of the proposed TV venture. The company declined to elaborate, but a source close to the negotiations said that eBay is close to making a deal with ABC for a show that would run five days a week. The two companies already have ties: last February, eBay and ABC parent, Walt Disney, forged a strategic partnership that enabled eBay to auction Disney memorabilia online. If ABC opted not to run the show during primetime, it could set it up as a syndicated strip on its 10 owned-and-operated stations, and also offer it to affiliates.
Motorola Inc. News Release - 17-Oct-2000

Telia Stofa Launches Broadband Services on Motorola`s DVB-Compliant Interactive Digital Cable Platform


HORSHAM, Pa., Oct. 17 /PRNewswire/ -- Motorola, Inc. (NYSE: MOT) Broadband Communications Sector announced today the launch of Motorola`s DVB-compliant advanced interactive digital cable platform in Telia Stofa`s (Copenhagen, Denmark) cable system. The launch was completed in less than four months.

With Motorola`s digital broadband platform in place, Telia Stofa is beginning to roll out advanced interactive digital cable services to its subscribers. The services Telia Stofa plans to deploy using the Motorola platform include digital video and digital audio services as well as such advanced interactive applications as video-on-demand, high-speed Internet access/Web-browsing, e-commerce, e-mail, and telephony. Telia Stofa selected Motorola`s DVi-5000 digital set-top terminal because it offers the capability to provide this "triple-play" of video, data and voice services.

The advanced interactive digital cable platform uses Motorola`s MediaCipher® DVB-compliant access control solution along with these state-of-the-art DVi-5000+ advanced interactive digital set-top terminals.

"Working with Telia Stofa to launch services using our DVi-5000+ advanced interactive digital platform has been a rewarding experience," said Denton Kanouff, Vice President and General Manager of Motorola`s Worldwide Interactive Networks (WIN) business unit. "Telia Stofa has been very aggressive and focused on this launch, and we are pleased to have helped them deploy the most powerful DVB-compliant platform in Europe."

"With Motorola`s support and network in place, we now can meet our goal of providing our customers with the most advanced interactive services -- today and in the future," said Joergen Kristensen, Business Development Manager at Telia Stofa. "Motorola`s DVB-compliant system fully supports our needs. The DVi-5000+ set-top terminals offer the most advanced interactive capabilities, which gives us a true competitive advantage."

In addition, Kristensen is very satisfied with Motorola`s system support. "We had a large number of people dedicated to our program," he said. "And thanks to Motorola`s professionals, speed to market has been better than we could have ever hoped for. Motorola has met -- and in several cases, exceeded -- all set milestones."

Telia Stofa was also the first operator in Denmark to offer Internet access via broadband network, and was the first customer to deploy Motorola`s cable modems in Europe. Telia Stofa`s headends currently provide signals to over 200,000 digital cable subscribers, and have the potential to reach over 600,000 subscribers.

About Motorola`s DVi-5000+

Motorola`s advanced interactive digital terminal, the DVi-5000+, delivers an unprecedented level of processing and graphics capabilities to the digital set-top terminal. Built around a high-powered RISC processor and a high-end 3-D and picture-in-graphics platform, the DVi-5000+ represents the leading edge in DVB-based digital cable terminals. The triple-turner architecture of the DVi-5000+ -- with a built-in EuroDOCSIS-compliant cable modem for high-speed networking capability -- enables broadband network operators to provide consumers with the ability to simultaneously watch television, surf the Internet, and talk using cable Internet Protocol (IP) telephony.


About Motorola`s MediaCipher® Conditional Access System

Motorola`s DVB-compliant MediaCipher II access control system sets a new standard for security and access control for the delivery of DVB/MPEG-2 digital signals. Motorola offers scaleable access control solutions designed to meet the needs of a full range of network sizes and digital deployment plans. With Motorola`s unique suite of local, regional and continental access control solutions, Motorola offers cost-effective digital solutions for a wide range of systems.
Motorola Inc. News Release - 16-Oct-2000

UPC Selects Motorola`s DVB-Compliant MediaCipher® Conditional Access Technology for All UPC Broadband Systems


HORSHAM, Pa. and AMSTERDAM, Netherlands, Oct. 16 /PRNewswire/ -- Motorola, Inc. Broadband Communications Sector and United Pan-Europe Communications N.V. announced today that UPC has selected Motorola`s DVB-compliant MediaCipher® conditional access system for all UPC broadband systems. MediaCipher will offer UPC proven security and the features and scaling necessary to offer broadcast and interactive services to millions of subscribers across Europe.

UPC will use MediaCipher conditional access for its digital set-top terminals, which it will purchase from Motorola and other suppliers. These advanced interactive set-top terminals will enable UPC to offer a comprehensive range of interactive services to their subscribers, including expanded channel capacity, video-on-demand, virtual channels, high-speed Internet access, e-commerce, and hyperlinking. UPC has just begun the introduction of these set-tops in the Dutch market.

"Motorola is a leading company in the broadband convergence and can deliver true `triple-play.` By providing its advanced interactive digital, cable modem, and IP telephony technology solutions for us, we know that Motorola is an important partner as we move to provide our customers with next-generation interactive services," said Mark Schneider, CEO of UPC. "In addition, Motorola`s strong commitment to the European market convinced us that we would receive all of the support we need in this endeavor. Motorola has been a leader in working towards delivering a fully DVB-compliant platform."

"UPC has been a valued customer of ours for many years, and we are pleased to now help them launch this advanced, next generation of interactive video, voice, and data services," said Ed Breen, Executive Vice President of Motorola and President of Motorola`s Broadband Communications Sector. "UPC`s selection of Motorola further shows our commitment and leadership in the broadband revolution. Convergence is here, and Motorola is making it a reality across the globe."

About UPC

UPC, a consolidated subsidiary of UnitedGlobalCom, Inc. ("United") (Nasdaq: UCOMA) owns and operates broadband communications networks in 17 countries in Europe and in Israel. Headquartered in Amsterdam, UPC is one of the most innovative broadband communications companies in Europe. UPC provides cable television, telephony, high-speed internet access and programming services. UPC has over 8,000 employees.

As of June 30 2000, UPC`s number of Total Homes Passed (consolidated, excluding acquisitions not closed) reached approximately 9.5 million. The number of basic cable subscribers on this basis was 6.3 million. In addition, UPC had 362,000 telephony lines as well as 230,000 Internet subscribers.

For more information: www.upccorp.com
Panasonic: Set-Top-Box mit E-Mail-Funktion

17.10.00 - Die Online-Welt verändert sich dramatisch. E-Mails versenden, Online-Shopping und Homebanking ist künftig ganz bequem über den Fernseher möglich.

Voraussichtlich schon in diesem Jahr will die RTL Newmedia-Gruppe derlei Sonderdienste als erster Broadcaster auch im digitalen Satelliten-TV anbieten. Möglich wird dies durch eine Medienkooperation von Panasonic und interaktiven TV-Dienst RTL-World. Dazu präsentiert Panasonic die brandneue Set-Top-Box TU-DSF31.

Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens Forrester Research ("Europe`s iDTV Walls Come Down") werden bis zum Jahr 2005 mehr Europäer interaktives Fernsehen nutzen als mit dem PC Online gehen. Die Geschwindigkeit, mit der sich diese Entwicklung vollziehen soll, ist beachtlich. Noch im Jahr 2000 soll sich die Zahl der Haushalte, die interaktives Fernsehen empfangen, in Europa auf 14 Millionen verdoppeln.


Der Receiver aus dem Hause Panasonic basiert auf dem europäischen Digital Video Broadcasting (DVB)-Standard und unterstützt die Digitalplattform Free Universe Network (F.U.N.). Damit kann der Zuschauer in Kürze per Fernbedienung vom Sofa aus Homeshopping und Homebanking betreiben, sich mit den neuesten Spielen die Zeit vertreiben, bei einer Gameshow mitwetten oder E-Mails empfangen und schreiben. Obendrein erlaubt die digitale Box den Zugang zu sämtlichen Pay-TV-Angeboten mittels des Common Interface (CI): Dazu muss lediglich ein sogenanntes Conditional Access Modul (CAM), das mit der Smart Card des Programmanbieters ausgestattet ist, in den CI-Einschubschacht des TU-DSF31 eingesetzt werden.

Der Rückkanal über das integrierte 14.4er Modem ist der Eingang zur neuen und interaktiven Fernseh-Welt. Die Internet-Integration wird dabei über das vom heimischen PC bekannte TCP/IP (Transmission Control Protocoll/Internet Protocol) realisiert. Damit ist das Gerät für alle vorhandenen IP-Netzwerke gerüstet. Eine universale Fernbedienung und der Enhanced-TV-Navigator gewährleisten optimalen Bedienkomfort. Der Clou: die Nutzung des Programmführers EPG (Electronic Program Guide) von RTL-World, ARD-Digital, und ZDF.vision. Mit ihm kann der Zuschauer aus der jeweiligen sendereigenen elektronischen Fernsehzeitschrift sein Programm individuell zusammenstellen. Ein optional erhältliches Infrarot-Keyboard erleichtert dabei die Dateneingabe zusätzlich.

Der TU-DSF 31 kommt ab November in den Handel wird knapp 900 Mark kosten.
Tuesday, October 17, 2000

Pace takes digital cable into the future at BCE2000
UK’s first demonstration of Pace’s wireless home networking technology


BCE 2000
17 – 19 October, 2000

Pace Micro Technology, a pioneer of digital technology for the home, is demonstrating the future of cable technology today, as the company unveils its evolution of the digital cable set-top box into the gateway for the networked home to visitors at BCE 2000.

Pace is exploiting the full capability of its digital cable technology as it evolves the cable gateway as a portal for interactive communications into and around the home. As demonstrated at BCE 2000, Pace’s cable gateway will enable electronic devices to link wirelessly or through existing wiring, within the home, and communicate with the outside world via the cable gateway’s high bandwidth datapipe.


As part of this home gateway strategy, Pace is demonstrating for the first time in the UK, some of its networking technologies - Gateway Expander and pcConnect. These technologies will enable Pace’s cable gateway to reach all corners of the household, including the PC, games consoles, kitchen appliances and security systems.

Pace’s Gateway Expander technology establishes the home network infrastructure by bringing together wireless, wireline and powerline networking technologies into a fundamental building block. Acting as a wireless base station, using DECT technology for connectivity, it enables two-way communication from the cables broadband network external to the home, to peripheral electronic devices connected internally to the home network. It can be used as a stand-alone component or integrated into the cable gateway.

One of the first devices to be connected via the Gateway Expander to the cable gateway will be the PC. A wireless link from Pace’s Gateway Expander to pcConnect provides high-speed Internet access to the PC via the cable gateway’s integrated cable modem. Pace’s use of DECT wireless technology within the networked home, combined with the gateway’s cable modem enables an effective data rate of up to half a megabit per second, to be delivered up to ten times faster than a standard PSTN modem.

Another device that can be wirelessly linked to Pace’s Gateway Expander is the TV. Pace is developing tvConnect technology to enable high-speed interactivity and Internet access between any secondary TV in the home and the cable operator’s network via the cable gateway.

Pace is also developing a range of handheld Interactive Display Devices (IDD) for the networked home. These link to the Gateway Expander to enable access to interactive services, such as home shopping, video conferencing, web surfing and home appliance control, away from the main TV screen. Pace’s IDDs typically have a touch-sensitive display and can vary in size and functionality.

One of the first products in the IDD range will be Pace’s Shopping Mate. This hand-held IDD with integrated barcode scanner offers a fast, accurate and convenient way of creating shopping lists away from the main TV screen. Consumers simply use Pace’s Shopping Mate to scan a product’s barcode and add it to their shopping list.

Once compiled, the list is transferred to the retailer or content aggregator via the cable gateway and the goods are delivered to the customer’s home. Pace is demonstrating a version of this hand-held device at BCE 2000, which will show how users can undertake on-line spontaneous purchasing via interactive advertising.

“As a proven leader in the design and deployment of cutting-edge digital cable technology, Pace is perfectly positioned to lead the evolution of the digital cable set-top box into an even more powerful device – the cable gateway, that can deliver audio, video and data into, around and out of a home” said Chris Boyce, Head of Strategic Business Development.

“Pace’s cable gateway technology will maximise the reach of digital cable TV services throughout the home – changing the way consumers access traditional services such as home shopping and banking and creating a wealth of new revenue-generating opportunities for cable operators to exploit. The technological capabilities of the cable gateway are endless and we are already working with cable operators, service providers and content providers world-wide, to ensure we maximise its full potential.”


****

Das hört sich allerdings schon nach 4. Generation an.

JP
Und noch eine Revolution

http://www.idc.com/Hardware/press/PR/DMT/DMT100300pr.stm

IDC Sees an Interactive TV Revolution

October 3, 2000 - Massive improvements to the infrastructure for TV-centric information appliances over the past few years and lower costs per home for interactive service deployment will foster an interactive TV revolution. IDC forecasts U.S. NetTV unit activations will increase tenfold, from about 1 million in 1999 to more than 10 million in 2004.

"The opportunity for a new type of device that provides consumers with interactive features and that supplements or even replaces PCs is upon us," said Mary Joy Scafidi, senior research analyst for IDC`s Consumer Devices program. "The bandwidth is in place; the content and price points are in place; and the system capabilities are in place to successfully deliver interactive Internet solutions."

According to IDC, the success of NetTV is not relegated just to the United States. Although U.S. unit activations are expected to consume more than 50% of the worldwide share, NetTV will have a global market presence. Worldwide activations are expected to increase from 6.1 million in 1999 to 19.5 million in 2004. This growth means more than 81 million NetTVs will be installed in 2004.

Many factors drive IDC`s prediction for a NetTV revolution. One is consumer demand for shared new media entertainment and information services. The other is the popularity of TV. Despite new alternative mediums such as the Internet, research shows that the amount of time in front of the TV is increasing. In the United States, households watch more than 50 hours of television per week. These factors make NetTV the leading vehicle for information delivery.

"The interactive TV market is poised to be one of the largest non-PC platforms for interactivity," Scafidi said. "To be successful, vendors need to provide a complete solution to consumers. If this is done, NetTV will experience huge success."

Information like the above can be found in IDC`s report NetTV Market Forecast and Analysis, 1999-2004 (IDC #W22666). This report provides a comprehensive analysis of the NetTV market, including an analysis of the current delivery models. The consumer opportunity is analyzed based on IDC surveys and focus groups, and forecasts are provided. To purchase the report, contact Patrick Steeves at 1-800-343-4952 extension 6787 or psteeves@idc.com.
SALVE!

In der heutigen FAZ habe ich einen Artikel zum Absatz von Digitalfernsehern gesehen. Auch ohne Digitalkabelnetze konnte sich der Anteil der Digitalfernseher am Markt stark erhoehen. Auch die Absatzzahlen der settop-boxen sieht man in starkem Wachstum.....
Vielleicht kann jemand den Artikel reinstellen, den ich heute auf der Reise von Wiesbaden nach Berlin las.....

Petronius
Gestern veröffentlichte der amerikanische Set-Top Boxen Hersteller Scientific Atlanta seine sehr positiven Quartarlszahlen. Diese zeigen das Wachstum in diesem Markt. Vor allem der Satz aus dem nachfolgenden Artikel

"because the rollout of digital and interactive TV products and services is only in the embryonic stage."

macht doch klar, was zukünftig auch für Metabox möglich ist, wenn Sie sich auch nur ein kleines Stück von diesem Kuchen abschneiden.






Thursday October 19, 7:37 pm Eastern Time
Morningstar.com
Scientific-Atlanta`s More than a Tad Too Steep
By Richard Wilson


What Happened?
Scientific-Atlanta (NYSE: SFA - news) on Thursday announced record fiscal first-quarter bookings, revenue, operating profit, backlog, and cash. Revenue increased by 71% to $597 million, while the company`s backlog increased to $889 million from $550 million a year ago. The performance was driven by continued strong demand by cable companies aggressively expanding their service offerings to boost sluggish sales growth. These offerings include broadband services that support digital cable and interactive TV services.

What It Means for Investors
We believe the company has a bright future because of surging demand for digital and interactive TV products and services. But although there is no questioning Scientific-Atlanta`s impressive performance, at a P/E north 50, the company`s shares are probably too expensive, in our opinion.

Scientific-Atlanta is poised for an extended period of growth because the rollout of digital and interactive TV products and services is only in the embryonic stage. Paul Kagan Associates estimates that there will be 45 million digital cable subscribers by 2005 and as many as 59 million by 2010. Total demand for set-top boxes over the next 10 years could range from a conservative 90 million to as many as 200 million. The higher estimate is predicated on both more than one set-top box per subscriber as well as on replacement demand for new and better set-top boxes. The convergence of TV and the Internet could be a further impetus for growth, although it will likely attract new and aggressive competitors to the industry.

Richard Wilson can be reached at rich_wilson@morningstar.com.
Scientific-Atlanta profit doubles on set-top box sales

By Bloomberg News
October 19, 2000, 4:10 p.m. PT

Scientific-Atlanta, the No. 2 U.S. maker of cable TV set-top boxes, reported Thursday that fiscal first-quarter profit more than doubled on higher sales of the devices.

The company said it had profit from operations of $63.8 million, or 38 cents a share, in the quarter that ended Sept. 29. That compares with net income of $25.3 million, or 16 cents adjusting for a 2- for-1 stock split, in the same period last year.

Scientific-Atlanta was expected to earn 30 cents a share, the average estimate of analysts surveyed by First Call/Thomson Financial.

The company has topped profit forecasts every quarter in the last two years as it sells more set-top boxes. The devices help people receive digital TV, which has hundreds of channels. The set-top boxes also allow people to get their Internet and telephone service over cable.

Including a gain of $49.5 million from selling part of its investment in Bookham Technology and Wink Communications, net income was $113.3 million, or 67 cents a share, the company said in a statement.

Sales rose 71 percent to $597.2 million from $349.3 million a year earlier, helped by a more than fourfold increase in shipments of set-top boxes to 1 million. The Norcross, Ga.-based company was expected to have $565.9 million in sales and to ship 950,000 digital TV boxes, according to Robinson-Humphrey analyst Greg Mesniaeff, who has a "buy" rating on the stock.


Scientific-Atlanta is building and shipping its new Explorer 2100 (shown) and 3100 set-top boxes. The company is shipping more than 60,000 Explorer set-tops per week.
Das Folgende wurde zwar dankenswerterweise von geldtip schon gepostet, kann aber gar nicht genug hervorgehoben werden.

Scientific-Atlanta`s More than a Tad Too Steep

by Richard Wilson | 06:37 PM | 10-19-00 |

What Happened?
Scientific-Atlanta SFA on Thursday announced record fiscal first-quarter bookings, revenue, operating profit, backlog, and cash. Revenue increased by 71% to $597 million, while the company`s backlog increased to $889 million from $550 million a year ago. The performance was driven by continued strong demand by cable companies aggressively expanding their service offerings to boost sluggish sales growth. These offerings include broadband services that support digital cable and interactive TV services.

What It Means for Investors

We believe the company has a bright future because of surging demand for digital and interactive TV products and services. But although there is no questioning Scientific-Atlanta`s impressive performance, at a P/E north 50, the company`s shares are probably too expensive, in our opinion.

Scientific-Atlanta is poised for an extended period of growth because the rollout of digital and interactive TV products and services is only in the embryonic stage. Paul Kagan Associates estimates that there will be 45 million digital cable subscribers by 2005 and as many as 59 million by 2010. Total demand for set-top boxes over the next 10 years could range from a conservative 90 million to as many as 200 million. (Die Zahlen beziehen sich nur auf die Vereinigten Staaten.) The higher estimate is predicated on both more than one set-top box per subscriber as well as on replacement demand for new and better set-top boxes. The convergence of TV and the Internet could be a further impetus for growth, although it will likely attract new and aggressive competitors to the industry.


Was weltweit ausgeliefert wird, erkennt man an folgenden Zahlen:

S-A Rides Digital Set-Top Tsunami


The wave of digital set-top box sales scooped up Scientific-Atlanta and carried the company to yet another impressive quarter. The vendor reported that it shipped 1 mil. digital boxes in the three months ended 9/30, 20% more than the 835K it shipped last quarter and 50K more than expected.

Orders for 1.2 mil. boxes poured in, and despite increased capacity, the backlog grew to 1.7 mil. The company will once again boost capacity at its Juarez, Mexico, facility, upping it to reach 1.3 mil./quarter by YE.

Investors liked what they saw, boosting the stock to a morning (10/20) high of $63.75, a 21% jump from its previous close of $52.56.
1219 PDT October 20

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von SFA: ca. 60

Motorola will in diesem Jahr 6 Millionen Set-Top-Boxen verkaufen. Macht also 10 Millionen im Jahr 2000 nur von der Nummer 1 (MOT) und 2 (SFA).

Auf der Homepage von SFA http://www.scientificatlanta.com/gibt`s ein ganz schönes "Explorer-Set-Top-Demo".

JP
Hi,

bescheidene Frage: UND WAS MACHT METABOX ????

Unser werter Herr Domeyer kann/will heute nicht einmal sagen, wann die neue Phönix-Box der Öffentlichkeit vorgestellt werden wird. Man kann doch nur ein Produkt verkaufen, was auch existiert.

Bin immer noch in Metabox investiert, glaube aber mittlerweile, daß ich auch zu den vielzitierten "in die Aktie verliebten" Anleger gehöre. War auf der HV und fand alles super was Domi so erzählt hat. Nur gehalten hat er (fast) nichts (bis jetzt).
Beim nächsten größeren Investment in eine Firma werde ich darauf achten, daß im Vorstand kein rhetorisch gewandter Märchenerzähler sitzt. Bei dieser Meinung bleibe ich auch, wenn alle angekündigten Aufträge demnächst umgesetzt werden.
Domi kann sein Image langfristig nur mit FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN aufbessern.
Ich denke mal, in dieser Hinsicht wird die nächste HV für Herrn Domeyer kein Zuckerschlecken.

P.S.: Bei aller Verärgerung Herrn Domeyer gegenüber => Drohungen gegen seine Familie sind das allerletzte und sollten auf jeden Fall strafrechtlich verfolgt werden.
SFA übrigens heute mit fast 20% !!!

SFA
59 7/16
+6 7/8

delayed 20 mins - disclaimer


Friday October 20, 10:37 am Eastern Time
Press Release
SOURCE: Scientific-Atlanta, Inc.
Scientific-Atlanta Ships Next-Generation Advanced Explorer Set-Tops
New Faster, Smaller, More Consumer-Friendly Explorer 2100 and 3100 Models Shipping to Cable Operators
Photo available: http://www.scientificatlanta.com/photo.htm" target="_blank" rel="nofollow">http://www.scientificatlanta.com/photo.htm
ATLANTA, Oct. 19 /PRNewswire/ -- Widening its position as a leader on the forefront of the interactive TV space, Scientific-Atlanta (NYSE: SFA - news) today announced it is building and shipping its new Explorer® 2100 and 3100 digital interactive set-tops, designed for improved performance with more consumer-friendly features and packaging.

Like all digital Explorer set-tops, the new models, offer cable operators a distinct competitive advantage over other offerings in the market with their ability to operate on a single digital network without the need for upgrades. That compatibility advantage enables cable operators to deploy a variety of Explorer set-tops in a single system, based on individual subscriber demand for varying levels of interactive TV capabilities.

Both the Explorer 2100 and 3100 set-tops offer enhanced features targeted to increase consumer demand for both digital set-tops and interactive TV applications by improving performance, quality, look and feel, and ease-of- use. New features include:


* Superior applications and graphics performance with a faster 130Mhz
processor and double the cache memory

* Premium analog picture quality with an improved, next-generation
digital decoder

* New, more stylish design with a leading edge electronics look and feel;
25 percent smaller than existing set-tops on the market today

* Re-designed, consumer-friendly front panel with an improved user layout
and additional keys for easy access to the program guide, help
information and set-top settings

* Front panel USB port for convenient access to USB-enabled devices such
as digital cameras and camcorders


Both the Explorer 2100 and 3100 set-tops also incorporate improvements focused on reducing costs for the cable operator. These include:

* Significantly improved reliability and product quality through
increased electronics integration

* Expanded capability for subscriber self installations driven by a four-
fold improvement in staging performance

* Integration of VCR commander electronics; eliminating the need for
expensive and cumbersome external electronics

* Improved, more practical, MSO-installed branding options that allow
MSOs to create their own unique branding labels or badges at the
divisions, eliminating the need for factory orders

* Warranty extended to 3 years


``The Explorer 2100 and 3100 set-tops further widen the gap between Scientific-Atlanta`s high-performance, consumer-friendly digital set-tops that are delivering multiple interactive TV applications today and the other offerings in the market,`` says Michael P. Harney, Scientific-Atlanta`s corporate vice president and general manager of Digital Subscriber Networks. ``These new models are ahead of the competition and they`re being mass produced and shipped to customers today in response to the growing subscriber demand for digital interactive TV applications.``

About Scientific-Atlanta

Scientific-Atlanta, Inc. (http://www.scientificatlanta.com) is a leading supplier of transmission networks for broadband access to the home, digital interactive subscriber systems and home terminals designed for video, high speed Internet, and voice over IP (VoIP) networks, and worldwide customer service and support.

``Forward-looking statements,`` as defined in the Private Securities Litigation Reform Act of 1995, may be included in this news release. A variety of factors could cause Scientific-Atlanta`s actual results to differ from the anticipated results expressed in such forward-looking statements. Investors are referred to Scientific-Atlanta`s Cautionary Statements (Exhibit 99 to the Company`s most recent Form 10-Q), which statements are incorporated into this news release by reference.

Explorer is a registered trademark of Scientific-Atlanta, Inc.

SOURCE: Scientific-Atlanta, Inc.
Like BSkyB, other cable and satellite TV operators will be reluctant to absorb the cost of providing new set-top boxes to customers. There is a huge difference between subsidizing $100 and subsidizing $400.

Dr. Therese Torris
Research Director, Forrester Research
EUROPE ENTERS eCOMMERCE HYPERGROWTH
With a critical mass of over 386 million consumers, the 17 countries of Western Europe represent the world`s largest potential online trading bloc. After a slow start, the region kicked off its first large-scale eCommerce enterprises this year.
Talk Of eCommerce Turned To Action In 1999
This year, 16 million European consumers started using the Web, doubling Internet home penetration to nearly 49 million or 13% of the population. As these new users met with improved eCommerce offerings fostered by billions of euros of investments, Forrester projects that online trade will surge to 36 billion this year.
Free access speeds Net growth. Within 12 months of its launch in September 1998, Freeserve attracted 1.5 million British users to its free Net access service -- triggering dozens of copycats. Even merchants like FNAC and financial firms like Barclays now bundle free access in their offerings. In response, subscription-based ISPs like AOL have lowered their tariffs by up to half. The gain: 30% of new Net users can be attributed to free access and its publicity.


Money flows to online ventures. Corporate Net funds like Groupe Arnault`s 500 million Europ@Web now compete with leading venture capitalists like Atlas Ventures and Apax Partners to fund Europe`s new Dot Com firms. The number of technology companies listed on Euro.NM -- the alliance of five new European equity markets comprised mostly of high-growth technology stocks -- doubled this year while their capitalization grew by 35 billion. After a dry two years, Europe is now burgeoning with Dot Com companies.


Competitors from North and West weigh in. After garnering experience in their advanced but small markets, Nordic firms like Boxman and Buyonet now seek larger audiences in Britain, France, and Germany. From the West, US-based leaders Amazon.com and Autobytel localize offerings for these same markets. As foreign competition invades their turf, slow movers like Marks & Spencer finally join in.


Sales boom. Buyers attracted by the increasing efficiency and the cost savings of ordering through the Web flock to merchants like low-cost bookseller Proxis, airline Lufthansa, and auction site Ricardo. Manufacturer Cisco claims that Net-based sales to European businesses now reach 70% of the region`s total sales, or 2 billion -- surpassing the ratio achieved in the US. Such leading sites forecast that they will grow their online sales by 280% on average this year.


European eCommerce Spirals Upward At A Three-Digit Rate
In 1999 Europe`s eCommerce opportunity became real -- measured in number of customers and euros. To determine what the next five years hold, Forrester Research created a forecasting model based on four sources: 1) macroeconomic data from organizations like the OECD and the European Information Technology Observatory (EITO); 2) historical trend analysis from Forrester`s global research; 3) Forrester`s European Technographics® survey of 17,000 European consumers; and 4) interviews with 70 leading eCommerce merchants, vendors, and experts.


Forrester forecasts that Europe will sustain eCommerce growth of more than 100% per year until 2003, reaching 1.6 trillion in eCommerce, or 6.3% of total trade, by 2004 (see Figure 1). Northern Europe will catch up with the more advanced US market, but Southern Europe will still lag behind.
Europe`s eCommerce starts with a handicap. This year, Western Europe`s eCommerce represents a quarter of eCommerce revenue in the US, despite its similar total market size. The early entry of Northern European countries into eCommerce hypergrowth -- that period when the market reaches critical mass causing sales to spiral upwards -- will progressively shrink the gap from 2001 on. By 2004, eCommerce in Europe will grow to more than 50% of the US eCommerce market -- cutting the current 30-month lag in half.


Northern Europe will soar with Germany taking the lead. Countries that enter hypergrowth first -- pioneer Web markets like Sweden and early entrants like the UK -- will reap most of the value of the Net economy for the next four years. A North-South imbalance threatens to replace the current US-Europe one as only Northern Europe will pass the bar of 6% of total sales moving online by 2004. Germany`s compelling combination of economic and technological strength will bring its online position in line with its overall economic size -- to the top.


Southern Europe needs miracles -- France could deliver one. Low technology penetration and lagging investment will keep online trade in Southern Europe at less than 6% of the total economy in 2004. Only across-the-board action by government and businesses -- like massive distribution of smart card readers for digital certification -- could accelerate growth to the point of reversing the somber prognostic from current indicators. France, with its concentrated industry structure and its existing Minitel and EDI infrastructures, is better positioned than Italy and Spain, whose many micro-enterprises have yet to invest in the Net.


forrester research
http://smw.internet.com/video/reviews/tvdotdom/index.html

TVdotCOM: The Future Of Interactive Television
by John Townley
October 19, 2000

Phillip Swann is our kind of guy. In his small, but info-packed book TVdotCOM, due out in December, published by New York`s TV Books, the former publisher of Satellite Direct manages to provide a surfeit of information, speculation, and humor that proves good things come in small packages (128 pages). It is wonderful to read someone who gets right to the point, makes it, and moves on (OK, you can see we are a Strunk & White fan).
The book is about, obviously, the coming onset of ubiquitous interactive TV - in your living room, your bedroom, your office, your car, and most especially on your wrist. Yes, Dick Tracey`s upgraded dream (remember, it started out as only a wrist radio) is perilously close. The implications for post postmodern life are astonishing, and often hilarious. And, as with the onset of most new technologies, often a bit overrated.

Another Prophet?
Swann has a lot of predictions to make about how interactive TV will affect us - a whopping 84 specific prognostications. Maybe more, but one of them is "Chapter Ten on how ITV could pose a threat to your privacy" - and, as it turns out, the uncorrected proof we were sent stops at chapter nine. Who let the dogs out...? Nevertheless, we know that ITV is going to spy on us, so make sure you buy a copy of "Enemy Of The State" to go along with your copy of Swann`s book, just to get familiar with the moves.

Critical to Swann`s vision of ITV is that Tivo, Realplay, or some variation on that technology will be central to it, which will allow you to watch anything, anytime, and even put live shows on hold and then continue them, while getting rid of the ads. Central to his vision also will be Bluetooth or some variation on that, which lets the central TV controller control your world - your house, your sprinklers, shopping, maintenance, and so on.

Broad Vision
The broad sweep is that this new technology is going to change everything, forever, a trap futurists regularly fall into. For instance, Swann rightly postulates that it will increase the vertical market (specialized interests, a channel for every one) and decrease the horizontal market (there will be less social common interest in what was on TV last night - no more chat over last night`s edition of the "Honeymooners" at the water cooler). That`s already happening with cable TV, but it`s also showing its natural limits, which are the natural limits of human interest and attention. As the water cooler itself becomes rarer with the rise of the home office, sports bars are burgeoning. People like to congregate to share interests, and the opportunity to go home and watch their own specialty interests is not going to make that evaporate. It`s in it our genes.
Strategiewechsel der Telekom?

Reuters 21.10.2000:

"Wir sind der Auffassung, dass Pay-TV in der gegenwärtigen Form auf Dauer in Deutschland keine Rolle spielen wird." Dieser Satz stammt keineswegs aus dem Mund eines böswilligen Konkurrenten des Premiere-Betreibers Leo Kirch, sondern von Bertold Heil, Entertainment- und Mediaberater von PricewaterhouseCoopers. Die Zukunft des Fernsehens insgesamt - nicht nur des Bezahl-Fernsehens - sieht er skeptisch. Bald gingen die Zeiten zu Ende, in denen sich Millionen Zuschauer Abend für Abend reglos vom Bildschirm bestrahlen lassen. Denn die Marktstrategen haben eine neue Spezies zeitgemäßer Konsumenten ausgemacht. Der "aufgewertete Fernsehzuschauer", wie Heil ihn nennt, sehnt sich nach Interaktivität, will mit seiner Liebsten chatten, während "Pretty Woman" läuft, oder nach einem tollen Clip auf MTV sofort am Bildschirm die CD bestellen.

Was aber wird zur Multimedia-Maschine der Zukunft: Der PC oder der aufgewertete Fernseher? Diese Frage wird eines der heißen Themen der Münchner Medientage Anfang November. Branchen-Riese Bertelsmann (Frankfurt: 522990.F - Nachrichten) setzt auf den Fernseher. Die Bertelsmann Broadband Group (BBG) arbeitet seit Monaten an einem interaktiven Angebot, bei dem es sich aber weniger um TV, als vielmehr um eine Heimvideothek mit integrierten Chat-, Mail- und E-Commerce-Elementen handelt. Der Konsument solle "Inhalte selbst auswählen und damit von festgelegten Programmabläufen unabhängig werden", sagt BBG-Chef Werner Lauff.

Experte Heil ist der Meinung, "dass solche Selbstbestimmung des Medienkonsums einen geldwerten Vorteil darstellt". Er glaubt vor allem deshalb an die Zukunft des Bertelsmann-Projekts, weil sich dabei der Zuschauer den Hollywood-Blockbuster zeitgleich mit dessen Erscheinen als Video ins Haus holen kann. Die klassischen Pay-TV-Kunden sind dagegen nach der üblichen Verwertungsreihenfolge erst danach dran.

In Berlin startet Bertelsmann gerade zusammen mit der Telekom das neue Angebot im Pilotversuch. Voraussetzung dafür war allerdings, das Kabelnetz rückkanalfähig zu machen, also sicher zu stellen, dass nicht nur Daten empfangen, sondern auch E-Mails und Online-Bestellungen versendet werden können. Bis zum Jahresende sollen 1000 Haushalte angeschlossen sein, weitere Testmärkte sind Köln, Frankfurt, Norderstedt und Delmenhorst.

Diese Partnerschaft ist ein Novum, da die Telekom bisher mit der Konkurrenz im Boot saß, wenn es darum ging, zu neuen Ufern flimmernder Unterhaltung aufzubrechen. So machen die Kirch-Gruppe und die Telekom schon seit längerem gemeinsame Sache bei der Entwicklung der nächsten d-Box-Generation. Doch offenbar will sich die Telekom nicht mehr auf einen Partner festlegen. "Es ist immer besser, mehrere Eisen im Feuer zu haben", sagt Stephan Broszio, Konzernsprecher Technik.

Auch Kirch hält mehrere Eisen im Feuer. Die Kirch New Media AG entwickelt gerade eine Entertainment-Plattform, die zunächst PC-User mit bewegten Bildern versorgen soll. Offiziell an den Start gehen soll sie ebenso wie das Bertelsmann-Projekt im ersten Quartal 2001. Eine Konkurrenz zu Premiere World sieht man dabei bei Kirch nicht. "Die Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse", sagt Vorstandssprecher Rainer Hüther. Der PC werde anders als das Fernsehgerät genutzt. "Es ist außerdem nicht auszuschließen, dass unser Angebot später auch über die d-Box empfangen werden kann", sagt Hüther. Berater Heil geht derweil davon aus, dass Kirch ohnehin "mit Hochdruck daran arbeitet, das ganze Premiere-World-Angebot interaktiv zu machen".

( Meldungsende )

Der Druck des Bundeskart.A. zeigt Wirkung. Der Markt ist der dt. Telekom zu groß, als dass man sich strategisch zu früh ( los- )bindet.

Gruß pd
Europe gets ready to surf the telly

Interactive television race is on, big players lead


By Nadja Hahn, FTMarketWatch 2:12:00 PM BST Oct 20, 2000

LONDON (FTMW) -- Switching on the telly to order food, settle bills, write e-mails to friends, while watching your favourite show at the time that most suits you, is still a luxury reserved to only a handful of Europeans.

So far, Europe`s two largest pay-television groups British Sky Broadcasting [UK:BSY] and French rival Canal Plus, [FR:012546] through its CanalSatellite unit, have a head start in interactive digital television.

While most of the region`s viewers still rely on cable television for diversity of entertainment and their PC`s to get online, within 10 years, all European countries are expected to have completed the transition from analogue to digital broadcasting.

But within just five years, half of all European households will already be surfing the Net on telly, according to a study by Forrester Research.

The fast-growing brigades of Europe`s online couch potatoes will be targets of a television advertising market valued at more than $40 billion by 2004, according to a study by PriceWaterhouseCoopers.


So far, however, Europe`s broadcasters and cable operators are still facing a number of problems, such as getting set-top boxes delivered, upgrading the cable networks, or finding the right content to offer.

Who`s leading the game?

BSkyB currently boasts 3.8 million subscribers for its digital channel Skydigital, which includes OpenTV, the application program for interactive services, launched in cooperation with British Telecom [UK:BTA], HSBC [UK:HSBA] and Matsushita last October.

Still, in terms of pan-Europe reach, BSkyB is challenged by Canal Plus`s CanalSatellite, in which French media company Lagardere [FR:012061] also has a stake. To offer interactive services, the channel uses Canal Plus`s own application program called MediaHighways.

Canal Plus offers digital programming in France, Italy, Spain, the Benelux countries, Poland, Scandinavia and Africa, registering a total of 4.5 million customers worldwide, including its regional subsidiaries.

"In terms of pure digital TV -- if you count all partnerships CanalSatellite is ahead of BSkyB in terms of clients," Therese Torris, analyst at Forrester Research told FTMarketWatch.

CanalSatellite already went interactive in 1996, but hadn`t anticipated exploiting Internet services for e-commerce, being afraid it would alienate consumers, according to Torris.

BSkyB`s market lead in the U.K. is challenged by the services of ONdigital, which currently has about 896,000 subscribers, and started offering interactive services in September. Granada Media [UK:GME] and Carlton Communications [UK:CCM] jointly own ONdigital.

Content is key

Other big digital players in Europe include TPS in France, Telia in Sweden, United Pan-European Communications [US:UPCOY] in the Benelux countries, Via Digital and Onda Digital in Spain, Telepiu and Stream in Italy and Tele Denmark. In the U.K., cable operators, such as NTL and Telewest [UK:TWT] are also competing for market share.


So far, Open TV and MediaHighway are the most commonly used application programs, followed by Microsoft TV [US:MSFT], Liberate TV Navigator and Betanova, which is partly owned by Germany`s Kirch group.

The toughest challenge for all of them remains content. Cable operators are facing the biggest problem providing interesting programming, while Broadcasters must also come up with good interactive options, Torris said.

"Ideally, we should have a new breed of content aggregators for interactive TV," Torris said. "They should become the equivalent of portals for the Internet, creating an environment that motivates users to be interactive."

Europe`s advantage

In the U.K., digital TV staged a strong debut, helped by the 1996 Broadcasting Act, which set the stage for the creation of six digital terrestrial frequency bands. BSkyB jumped into the slot and made the service popular by offering free set-top boxes.

Overall, Europe is leading the way in the development of interactive television -- ahead of the U.S., which is still mostly relying on analogue broadcasting.

While Forrester estimates that interactive television will reach 80 million subscribers in Europe by 2005, it predicts that only 43 million U.S. households will have access to interactive digital TV by that time.

That`s because Americans are spoiled for choice with cable channels, while many European countries are still dominated by the offerings of a handful of public broadcasters, analysts at Forrester said.

Still, some European countries have their problems. In Germany, TV viewers can currently watch 30 cable channels for free and the introduction of digital television has been slower.

Germany`s messy cables

Germany is also facing another problem. Deutsche Telekom [DE:555750], the country`s leading phone company, has only just sold its cable network, which still has to be upgraded to transmit data two-ways to make interactive TV work.

But the leading broadcasters are all working on it: Kirch`s Premiere World pay-TV channel plans to offer interactive services in the first quarter next year, channeling the information from the viewer back via phone lines for the time being.

RTL New Media [UK:RTL] anticipates the introduction of interactive services by the end of 2001 and also the Bertelsmann Broadband Group wants to be ready by the end of next year.

Soon Germans too will be clicking on a TV ad to get those home-delivery Hamburgers.


Nadja Hahn is a reporter for FTMarketWatch in London.
Sony poised to unleash console

Posted at 10:31 p.m. PDT Friday, October 20, 2000
BY THERESE POLETTI

Mercury News

Sony Corp. wants to get into your living room in a big way.

The Japanese consumer electronics behemoth also wants to make sure that the personal computer stays in the den. With those ambitions in mind, Sony has designed its new video game console, the Sony PlayStation2, to become the focal point of the living room, the place where a family gathers for all kinds of entertainment.

On Thursday, the first consumers will get their hands on the $299 device when the Sony PlayStation2 becomes available in the United States. Based on its successful launch in Japan and the demand from retailers, Sony expects to quickly sell out its first 500,000 units.

``There is no question that this is the most powerful consumer electronics product on Earth,``
said Rick Doherty, director of Envisioneering Inc., a consulting firm in Seaford, N.Y. ``It has more engineering for the price than anything this year or previously.``

Or more to the point for the kids lining up to buy the magic box: ``Sony will have more deep games,`` said Joe Satran, an 11-year-old video gamer in Montclair, N.J. ``I am definitely more excited about this than I was about the Dreamcast or about Nintendo`s Gamecube. A lot of people in my class are like, `I hope I can get one.`. . . Even my teacher has reserved one.``

What`s all the fuss about? Isn`t the PlayStation2 just another way to play games on your TV set?

Well, yes and no.

At its heart, the PlayStation2 is a high-end graphics box filled with a vast array of computer chips and other technologies that can display video images with incredible realism.

Two of the computer chips in the console are so-called vector chips, the type typically used in supercomputers -- the most powerful computers around. The sleek black box can also act as a DVD player, so it can play both digital movie discs and audio CDs, melding another major form of entertainment into the console.


The PlayStation2, or PS2 as it`s popularly known, even has slots to add peripherals like a hard disk drive and a keyboard, making it a computer in disguise.

Embracing old games Unlike other gaming systems, the PS2 is also the first video gaming system that can play games developed for the original PlayStation, a feature unheard of in the video gaming industry, where gaming companies make most of their profits from game royalties. This move to embrace the ``backward compatibility`` model of the PC industry means that the 74 million owners of the PlayStation -- the most popular game console currently in use -- will be able to play their old games on the new system.

Not that they`ll want to. The new PS2 games will have the lifelike images and 3-D graphics previously associated with animated films developed using high-performance computers and workstations.

For example, in Sony`s upcoming ``Gran Turismo 2001,`` exhaust fumes can be seen coming from the cars, and the sun`s glare or pouring rain can be seen on the racetrack. The curves on a snow-boarding course in Electronic Arts Inc.`s ``SSX`` are dizzying, and the music gets more intense as the riders do tougher moves.

``It`s the supercomputer in the living room,`` said Mark Pesce, the creator of VRML (virtual reality modeling language), which allows 3-D images to be viewed over the Internet. In his just-published book ``The Playful World,`` Pesce describes the PS2 as the next hottest toy in the world.

The PS2 is expected to vastly change the landscape of the $20 billion worldwide video gaming industry. The realism in the games and the potential to blend in other forms of media, such as DVD movies, might attract a whole new set of users, blurring the line between Hollywood-style entertainment and video games.

``I think it will broaden the audience,`` said Don Mattrick, president of Electronic Arts` studios, which is betting heavily on the PS2. ``We had friends who are not users in the space get their hands on our games and the controller . . . and we had to kick them out of our house. People who have not grown up with video games are saying this is unbelievable.``

`The first convergence box`

Sutro & Co. analyst James Lin calls the PlayStation2 ``the first convergence box,`` where game publishers will be able to add more depth to games and links with movies. For example, a movie such as the upcoming one based on ``Tomb Raider`` games could have extra features on the DVD version for the PS2, melding Hollywood studio production and gaming software.

``That is where the excitement lies,`` Lin said.

The PS2`s thin black casing, which fits in unobtrusively with most home stereo and other electronics equipment, is also a computer in disguise.

The PS2 has slots for two 8-megabyte add-in memory cards -- at an additional cost of $34 each -- where gamers can store their games. But more importantly, built into the system are two Universal Serial Bus (USB) ports for attaching extras like a mouse, a keyboard or a printer. It also comes with a so-called iLink port, which can attach devices such as a Sony video camcorder for the high-speed transfer of digital video.

Sony has built into the PS2 a bay that can hold a 3.5-inch hard disk drive and an expansion unit for a network interface to access the Internet or a high-speed network. The company is currently developing a broadband network with several yet-to-be-named partners, but no further details are available, except that it promises a network connection ``sometime next year.``

``The Internet adds to the Trojan horse aspect of the machine,`` said Trip Hawkins, chairman and chief executive of 3DO Co., a Redwood City-based game developer, which is developing games for the PS2.

Next year, Microsoft will unveil its contestant -- a console with some features of the PC called the Xbox.

Others in the video game business are not standing still. No. 2 console maker Nintendo Co. Ltd. plans to launch its next-generation system, the Gamecube, sometime next year, based on a specially designed chip from International Business Machines Corp. that uses ultra-fast copper technology.

While the Microsoft and Nintendo systems won`t make it for this holiday season, Sega Enterprises Ltd. plans to benefit from the PS2 hype and lack of supply by having plenty of its Dreamcast consoles available.

The $149 Dreamcast, introduced earlier this year, also has stunning graphics and an Internet connection. And it should be far easier for anxious parents to find than the PS2.

In typical in-your-face fashion, Sega recently started running a print ad in gaming magazines featuring a devilish-looking red-haired boy, tongue stuck out and thumbs in his ears. The ad reads: ``Our deepest condolences to Sony on their PS2 shipping difficulties.``
Hi Jan,
die Playstation 2 ist aber immer noch keine Set Top Box, sie soll zwar das Multimedia-Zentrum in einem Haushalt werden, dafür muss sie aber nach und nach aufgerüstet werden. Das dieser Weg nicht sehr rentabel ist, hat Sony jetzt erkannt. Sony hat auch erkannt, dass sie die Entwicklung einer Set Top Box der 3. Generation etwas verpennt haben. Jetzt versuchen Sie mit anderen Konzernen, diese Enwticklung aufzuholen.
Die japanischen Elektronik-Riesen Matsushita, Toshiba, Hitachi und Sony wollen nach US-amerikanischen Berichten eine Allianz zur Entwicklung eines japanischen Digital-TV-Standards bilden. Das geplante Unternehmen mit einem Kapital von 200 Millionen japanischen Yen (etwa 4 Millionen Mark) wird von Matsushita und Toshiba zu je 25 Prozent, von Sony und Hitachi zu je 10 Prozent finanziert. Die übrigen 30 Prozent werden auf weitere Unternehmen, unter anderem Fuji Televisions Network, jeweils gleichmäßig verteilt.

Ziel der Entwicklung ist eine "Advanced Set-Top Box", die auf der standardisierten Technik basieren soll. Die neue Box soll den Anwender in die Lage versetzen, Fernseh-Sendungen auf "modernen Speichermedien" aufzuzeichnen und später anzusehen und über den Fernseher Zugriff auf das Internet zu bekommen, etwa für Zwecke des eCommerce. Weitere technische Details und nähere Informationen über eine wohl mögliche Ausdehnung des Vorhabens auf Europa wurden vorerst nicht bekannt gegeben. (wst/c`t)

Da wir hier in Deutschland und Amerika schon unseren Standart definiert haben, wird es ein Kampf der Giganten sein (wenn diese Unternehmen versuchen hier mit ihren Standarts Fuss zu fassen) und wir werden in ein paar Jahren sehen, welcher Standart sich durchsetzt, welche Set Top Box- Technik überlebt. Erinnert ihr euch noch an die Video Revolution (Video 2000, Beta-Max und VHS)?

Wa sich weiß ist, das es eine TV-Revolution geben wird. Und wir stehen am Anfang.....

Gruß
EM
http://www.strategisgroup.com/press/pubs/itv.html

Interactive TV Ready to Take Off, Revolutionizing TV Usage

Number of Households Utilizing iTV Expected to Total 41 million by 2005

Washington, DC (October 10, 2000) - Interactive TV (iTV) is about to become a reality, according to a new study released by The Strategis Group. The study, Interactive TV: Platforms, Content, and Services, projects that the majority of U.S. households will be iTV capable and active usage will reach over 41 million in 2005.

"As operators continue to upgrade their networks to digital and interactive capability, and content providers prepare for widespread deployment of interactive products and services, the pieces are being put in place to take iTV mainstream in the coming years," said Keith Kennebeck, analyst with The Strategis Group. "iTV has the potential to revolutionize the way we use our televisions - we`ll be able to order products, access information, get movies and chat with friends with the click of a remote."



Interactive TV Households (in millions)

iTV growth is expected to be fueled by consumer demand for interactive services, such as Video on Demand (VoD) and television-based commerce (T-commerce), and by cable, digital broadcast satellite (DBS) and digital broadcast operators` desire to tap new revenue sources. According to a recent Strategis Group survey, 24% of consumers are very or extremely interested in VoD, while 12% are very or extremely interested in T-commerce. "This survey data reveals that not all consumers are currently ready to embrace interactive services because iTV has not yet demonstrated its value. This will change quickly if consumer experience shows Interactive television to be a entertaining and useful service," says Ty Cottrill of The Strategis Group.

All of the major cable multiple-system and DBS operators have demonstrated their interest in providing interactive services over broadband networks and digital set-top boxes. Terrestrial broadcasters are also expected to enter the iTV fray as digital broadcasting proliferates in the coming years. Cable and DBS operators are counting on revenues from interactive services to augment their traditional video service revenues. VoD alone is expected to generate $2.6 billion in incremental revenue for cable operators by 2005.

A conference call discussing the findings of the report will be held on Monday October 16, 2000 at 2 p.m. (EDT). To participate in the conference call, please contact Tara Gatling at (202) 530-7556 or tgatling@StrategisGroup.com.
http://www.emarketer.com/ereports/myers_interactive_tv/sampl…



Sample page:
The media industry itself is predicting big results for ITV over the next several years. More than one third of those surveyed believe there will be more than 20 million users of ITV by 2005. Twenty percent foresee more than 25 million users by then.

The survey asked respondents to make predictions for 2001, 2003 and 2005. By 2001, 51.7% see the number of users in the 1-5 million range while 36.7% say it will be under 1 million. By 2003, 41.7% foresee 6-10 million users.



Researchers predict a large ITV universe:

Paul Kagan Associates forecasts that the number of interactive TV capable homes will reach more than 46 million by 2005 with a jump to over 60 million by 2010.
Forrester Research predicts that by the end of 2005, 55 percent of U.S. households will be able to participate in interactive television.
Jupiter Communications sees a market for internet over TV services of 30 million homes by 2004.
Die amerikanische Kleinstadt LaGrange verlegt sich ins Netz

Die Zeit 26.10.2000 Seite 42

``... LaGrange lebt mit dem Internet.
Bürgermeister Jeff Lukken glaubt, damit ein Allheilmittel gegen Abwanderung und Arbeitslosigkeit gefunden zu haben. Denn eine ganze Stadt, die mit dem Internet umzugehen weiß, zieht auch entsprechende High-Tech-Jobs an, kalkuliert er. Vor ein paar Jahren ließ die Verwaltung TV-Kabel an sämtliche Gebäude legen. Ganze 91 Prozent der 27 000 Bürger besitzen deshalb inzwischen Kabelfernsehen, 10 Prozent aller Haushalte sogar ein hochgeschwindigkeitsmodem für den Internet-Zugang.

Nun legt Lukken noch eins drauf. Er bietet den Mausklick in die Cyberwelt vollkommen umsonst an. Alles, was die Bewohner von LaGrange dazu brauchen, ist ein Fernseher mit Kabelanschluss. Decoder, Tastatur und Nutzungsgebühren spendiert die Stadt.``


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Der ganze Artikel ist zu finden unter http://www.zeit.de/2000/44/Media/200044_m-_la_grange.html
und die Stadt LaGrange selbst ist zu finden unter: http://www.lagrange-ga.org/homepage.cfm

Später anfallende monatliche Gebühren werden auf der Anmeldeseite nicht ausgeschlossen. Zur Zeit wird das Projekt aus Steuergeldern bezahlt. Den Lieferanten der Settop-Box habe ich nicht herausbekommen, aber es geht ja hierbei ohnehin nur um den Modellcharakter.

Gruß

HRnick
Pace launches First Video ADSL set-top box in U.S.

October 26, 2000: Pace Micro Technology, the Americas announced today the development of digital set-top boxes (home gateways) that will enable telecommunications companies in the U.S. to deliver high-quality video and interactive services over their existing copper wires. This is the first time a box with these capabilities has been available in the U.S.

Pace’s new DSL4000 digital home gateway is now compatible with the U.S. broadcasting standard NTSC (National Television System Committee), building on the success of the DSL4000 launch for the European broadcasting standard PAL (Phase Alternating Line) in 1999. The DSL4000 has been deployed by several operators worldwide this year, including Kingston Communications in the UK.

The DSL4000 features high quality MPEG-2 decoding, an Ethernet interface, and support for Java applications. The television services are delivered over IP protocol and are video-server neutral.

Other features of the DSL4000 improve network capability through video scaling and positioning; increase control of video functions using HTML, Java or Javascript, RTSP, and plug-ins; and minimize network management costs by multicasting software downloads to any or all set-top boxes in a deployment.

“This next generation box is the first ADSL development for the U.S.,” said Pace Americas President Neil Gaydon. “The technology is a highly effective way for telecommunications companies that want to rapidly expand the capability of their established networks.

Gaydon added, “Pace is already the world’s largest dedicated developer of digital set-top boxes on all major platforms, including cable, satellite, digital terrestrial, and xDSL. Our new focus on ADSL for the U.S. is now bringing economies of scale and the established digital television technologies to telcos developing video networks worldwide.”
Gefunden bei Comdirect: :)

Wallstreet Online-Nachricht

Montag, 30.10.2000, 18:01
Conexant und Liberate mit Set-Top Box Plattform
Conexant Systems (Nasdaq: CNXT) und Liberate Technologies (Nasdaq: LBRT) werden bei der Entwicklung einer kompletten Plattform für digitale Set-Top Boxen zusammenarbeiten, die sich gleichermaßen an Telefongesellschaften und Betreiber von Kabel-und Satellitennetzen, als auch von terrestrischen Sendeanlagen richtet.

Die Lösung soll Set-Top Boxen billiger und leistungsfähiger machen. Neue Dienste sollen leichter eingeführt werden können. Liberates Software für das interaktive Fernsehen, Web-Browsing, eCommerce und PVR (personal video recording) soll bis Anfang 2001 an die Chips von Conexant angepasst werden.

Die Conexant-Produkte unterstützen alle wesentlichen Standards, wie DBS (direct broadcast satellite), COFDM (coded orthogonal frequency division multiplexing), DOCSIS (Data Over Cable Service Interface Specification), EuroDOCSIS, DVB (digital video broadcast) und DAVIC (Digital Audio Video Council).

Die CNXT-Aktie gewinnt 8 Prozent auf 23-3/4 Dollar. 52-Wochen Bereich zwischen 20-7/16 und 132-1/2 Dollar. historie

Die LBRT-Aktie verliert 8,6 Prozent auf 18-1/2 Dollar. 52-Wochen Bereich zwischen 16 und 148-1/2 Dollar. historie

Meine Meinung:
Liberate mit Met@box-Rezept? Der 1.Absatz könnte sich genauso gut auf Metabox beziehen. Es scheint sogar einen Markt für Top-Set-Boxen zu geben. Und,...genau! die Plattform, da ist sie wieder...
Finde ich sehr interessant!
Opus V
30.10.2000 13 : 27 Uhr
Telekom eröffnet "Daten-Highway"

Wien - Die Telekom Austria (TA) hat ihren Hochleistungs-Datenring ausgebaut. Am Montag wurde das Backbone-Netz - die Datenautobahn zwischen den Hauptwählämtern - auf eine mögliche Kapazität von 320 Gigabit pro Sekunde erweitert.

Fernsehen via Internet

Mit dieser höchstmöglichen Übertragungs-Rate kann beispielsweise der Gesamtbestand der Österreichischen Nationalbibliothek in 30 Sekunden von Wien nach Innsbruck transferiert werden. Für den Normalgebrauch bedeutet der Ausbau, dass künftig Fernsehen und Musikhören via Internet möglich sein wird. Auch die Qualität von Videokonferenzen wird verbessert.

Die maximale Übertragungs-Rate via ADSL (Advanced Digital Subscriber Line) beträgt derzeit 512 Kilobit pro Sekunde. Mit der Einführung neuer Technologien wie SDSL und VDSL würden bald Übertragungsraten von bis zu 55 Megabit pro Sekunde möglich sein. Bis 2005 kann man mit der Produkteinführung zu rechnen.

Bald auch Reform der Abrechnung

Die derzeitige Minutenabrechnung soll verabschiedet werden. Zunächst erwägt die TA die Einführung einer Megabyte-Abrechnung. Längerfristig brauche man aber ein "mehrdimensionales Billing-System", das auch den Inhalt der Übertragung berücksichtige.

APA/nw
30.10.2000 20 : 34 Uhr
EU-Kommissar Liikanen: Internet-Zugang muss in Europa billiger werden

Der Zugang zum Internet muss nach Ansicht von EU-Kommissar Erkki Liikanen in Europa billiger werden. Nur so wird Europa bei der Verbreitung des Internets den Anschluss an die USA gewinnen. Dort hat bereits mehr als jeder zweite Bürger Zugang zum Internet sagte Liikanen auf einer Experten-Konferenz zur künftigen Medien-Ordnung am Montag in Berlin. In Europa liege diese Quote derzeit im Schnitt noch unter 30 Prozent.

Damit die Kosten für die Nutzer sinken könnten, müsse der Wettbewerb im Bereich des Internet-Zugangs belebt werden, sagte Liikanen weiter. Dafür müssten innerhalb der Europäischen Union die gesetzlichen Grundlagen harmonisiert werden, so dass sich mehr Unternehmen auch in den Ortsnetzen engagieren könnten.

Das Ziel günstigerer Internet-Zugangsmöglichkeiten ist Liikanen zufolge Teil der Strategie der EU-Kommission, die Regeln des europäischen Kommunikationsmarktes den Bedingungen des Internet-Zeitalters anzupassen. "Der Kommunikationssektor ist durch das Internet auf den Kopf gestellt worden", sagte Liikanen, der bei der EU-Kommission für die Informationsgesellschaft zuständig ist. Die Konvergenz - also das Zusammenwachsen - verschiedener Geräte wie Telefon, Computer und Fernsehen mache ein schnelles Handeln notwendig. Das Internet bringe diese Techniken zusammen und sei das Informations-Medium der Zukunft.

Deshalb sollten möglichst viele Menschen Zugang zum Internet haben, um eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Zugleich müsse die Privatsphäre der Menschen geschützt werden.

apa/reuters
dpa-AFX-Nachricht (Deutschland)


Dienstag, 31.10.2000, 10:14
media[netCom] und galaxis kooperieren bei Cinema on Demand-Integration

MARBURG (dpa-AFX) - Die am Neuen Markt notierte media[netCom] und der Anbieter digitaler Set Top Boxen galaxis technology AG wollen gemeinsam die Cinema on Demand (CoD)-Schnittstelle in unterschiedliche digitale Betriebssysteme und Standards integrieren. Dies teilte der CoD-Entwickler media[netCom] am Dienstag in Marburg mit. "Cinema on Demand", das individuelle Fernsehprogramm auf Abruf via Breitbandnetze, solle ab 2001 in allen von Netzbetreibern gewünschten Digitalstandards erhältlich sein./as/af/fl
Web developer The E-tech Zone
Monday 30th October 2000 12:50pm

Rapid Swedish uptake of web TV

Sweden is leading the European market for web television with more than 24 per cent of the population already subscribing.
According to a study published today by research company Mediavision, two million Swedes already use television sets for both internet access and streaming video viewing as well as listening to the radio. The number of subscribers is expected to grow to five million by 2002.
The study puts Sweden ahead of rest of the Europe as the average European percentage of web TV subscribers is only expected to reach 20 per cent by 2004.
The report concludes that heavy investment in the streaming media and broadband access markets has enabled the rapid uptake of web TV in Sweden.
If you have an opinion on this story, let us know through the Reader Comments forum.

For related news, see:
Digital TV is Open for secure transactions
www.silicon.com/a39813
Microsoft to launch Windows OS for digital TV
www.silicon.com/a39466

Pia Heikkila
Montag, 30. Oktober 2000, 23:27 Uhr
Microsoft will Digital-TV-Allianz mit Murdoch
[DigiTV] Nach den Rückschlägen der letzten Monate sucht sich Microsoft neue Verbündete.

Nachdem sich ein Partner nach dem anderen gegen Microsoft-Software in Settop-Boxen entschieden hat, verhandelt der amerikanische Software-Hersteller nun mit dem Medienkonzern News Corporation über eine Beteiligung an dem Satelliten-Fernseh-Verbund Sky Global Networks.

Microsoft wolle für einen Anteil von 3,5 Prozent mehr als eine Milliarde Dollar (2,35 Milliarde Mark) investieren, berichtete das "Wall Street Journal" nach <e>MARKET Angaben. Microsoft könne bei einer Transaktion mit der News Corporation dann endlich seine interaktive Fernsehsoftware einsetzen.

Zu Sky Global Networks gehören unter anderem Star TV in Hongkong, 40 Prozent an dem britischen Satellitenfernsehsystem BSkyB sowie Anteile an lateinamerikanischen TV-Sendern.

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Dienstag, 10. Oktober 2000, 21:34 Uhr
Open TV arbeitet mit UPC zusamenn
[DigiTV] OpenTV hat eine Vereinbarung mit UPC - dem größten Breitband-Netzwerkprovider in Europa - abgeschlossen.

Es geht dabei um die Lieferung von Software an die UPC Satelliten-Tochtergesellschaft Direct-To-Home. Die Technik dient dem Aufbau des UPC-Satelliten-Fernsehens in Europa.

UPC plant, Interaktive Fernsehdienste in ganz Zentral-Europa einzuführen, wobei Wizja TV in Polen den Anfang machen wird, gefolgt von Ungarn, der Slovakei und der Tschechischen Republik im Lauf des Jahres 2001.

Polen ist der drittgrößte Direct-To-Home Fernsehmarkt in Europa mit 2,2 Millionen abgeschlossenen Verträgen. Die jetzt mit OpenTV abgeschlossene Vereinbarung gibt UPC die Möglichkeit, mit interaktiven Fernseh-Diensten den Ausbau des Direct-To-Home Angebots in dem sich schnell wandelnden europäischen Fernsehmarkt voranzutreiben.

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Dienstag, 5. September 2000, 17:53 Uhr
Microsoft: "Windows" soll in digitale Fernsehgeräte
[DigiTV] New York - Der weltgrößte Softwarehersteller Microsoft will die nächste Version seines Betriebssystems "Windows" mit Funktionen für das digitale Fernsehen ausstatten.

Damit plant der Konzern, verlorenen Boden auf diesem Markt gut zu machen, berichtet die Deutsche Presseagentur unter Berufung auf das "Wall Street Journal" von heute. Die neue Version von "Windows" unter dem Codenamen "Whistler" soll den Computer in eine Settop-Box verwandeln können oder selbst in solchen Geräten zum Einsatz kommen, berichte die Zeitung.

Settop-Boxen werden bisher gebraucht, um digitale Fernsehkanäle zu empfangen. Am kommenden Freitag werde eine Testversion des Programmes, das in der zweiten Hälfte 2001 auf den Markt kommen soll, auf einem Kongress in Amsterdam vorgestellt.

Der Einbau einer Komponente für digitales Fernsehen in das Betriebssystem "Windows", gilt dem Bericht zufolge als Versuch Microsofts, zu Wettbewerbern wie der Open TV Corp., einem kalifornischem Hersteller von Software für Settop-Boxen, aufzuschließen.


Quelle: www.digi-tv.de

Anmerkung: Auch Microsoft kocht nur mit Wasser
http://195.170.124.152/archiv/2000/10/31/ak-me-15076.html

Kommunikationsordnung 2010"

Visionen der Vergangenheit

Bertelsmann-Kongress zur Zukunft der Medien

matt

Die Bertelsmann-Stiftung hatte am Montag nach Berlin geladen. NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement gab sich die Ehre, die deutschen Telekommunikationskonzerne schickten ihre Abgesandten, ZDF-Intendant Dieter Stolte war da, Direktoren der Landesmedieanstalten, und und und. In ihrer neuen Studie wollten die Bertelsmänner die "Kommunikationsordnung 2010" vorstellen. Was aber die Stiftung des scheidenden Bertelsmann-Vorstandes Marc Wössner als Zukunftsvision verkaufen wollte, ist alt bekannt. Etwa: "Internet und digitaler Rundfunk bringen einen enormen Zuwachs an Informationsvielfalt". Auch irgendwie bekannt und schon Realität ist, dass Fernsehen, Internet und Mobil-Funk zusammenwachsen. Fundierte Kritik an den Öffentlich-Rechtlichen gab es nicht. Die Politiker stimmten munter in den Chor der Plattitüden ein. Wolfgang Clement: "Da wird sich was ändern müssen." Auf aktuelle Fragen gaben weder die Bertelsmann-Studie noch die Politiker Auskunft. Während in Sachsen bereits Kabelbetreiber und Sender vor den Kadi zerren und um die digitale Einspeisung ins TV-Kabel feilschen, sieht Clement noch keinen Handlungsbedarf. Falls der NRW-Kabelbetreiber Callahan seine Milliarden in den Sand setzt, will Clement immerhin "moderieren". Hans Hege, Direktor der Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg, drängt zur Eile: "Wenn wir in das digitale TV-Zeitalter rutschen wollen, brauchen wir für die Kabelbetreiber jetzt neue Spielregeln und nicht irgendwann." Sein Kollege Wolf-Dieter Ring von der Bayerischen LMA hofft nun auf die Medientage in München: "Vielleicht wird das Thema Breitbandkabel dort ernsthaft diskutiert." Vielleicht merkt die Politik dann auch, dass die Zukunft schon begonnen hat.
November 1, 2000
InternetNews - Streaming Media News Archives
Survey: Streaming Still Dreaming
By John Townley


A five-country 2000 PricewaterhouseCoopers Consumer Technology Survey released Wednesday shows that about 9 out of 10 home Internet users overall are researching information or sending or receiving e-mail, with streaming entertainment at the back of the pack.

When asked their reasons for accessing the Internet from home, 51 percent of Americans mentioned entertainment, such as playing games or streaming music, compared to 42 percent in Australia, 45 percent in the UK, 46 percent in France and 40 percent in Germany. However, the number of entertainment mentions dropped drastically when consumers were asked their primary reasons for going online: 6 percent in the U.S., 2 percent in Australia and 4 percent in Europe.

"The Internet still has a primary purpose for consumers - to help them get things done. In order to make it a viable alternative source for entertainment, broadband access must increase in hand with more compelling content. Until then, TVs and stereos will remain separate entities from PCs in the home," said Kevin Carton, Global Leader of PricewaterhouseCoopers Entertainment & Media Practice.

The fourth annual study surveys consumers in the U.S., UK, France, Germany, and for the first time, Australia. A total of 2500 consumers were surveyed across the five countries (approximately 500 adults in each country) in late summer 2000.

Roughly one-quarter of those surfing the Net in Europe and the U.S. download music from the Internet, which is a negligible year-to-year change. The percentage for Australia also stands at 25 percent. While three quarters of consumers who download or stream music feel it is easy to do, most of them would also cease to do so if they had to pay for each recording - 75 percent in the U.S., 70 percent in Australia and 63 percent in Europe. The majority of these consumers say that accessing music online has exposed them to new artists or new types of music. Additionally, 77 percent of Americans, 78 percent of Australians and 54 percent of Europeans say that doing so has prompted them to go out and buy a particular CD or tape.

While music has made a splash in the online world, the Internet has yet to threaten conventional cinema or TV. Half as many Internet users are downloading or streaming videos and short films compared to music - approximately 12 percent - no threat studios or broadcasters. Very few consumers believe that downloading videos and short films via the Internet is as satisfying as watching them on TV and only a handful feel it has replaced the need to go to the cinema. Like music, more than half of Internet users that stream videos or short films say it would end if they had to pay for each download.

"The recent failures of online entertainment companies such as DEN, pop.com, Pseudo and Scour demonstrate that the business models for online entertainment are not fully developed," said Carton. "While we`re beginning to see some successful formats, there is still a long way to go before there is synchronicity among the right content, at the right bandwidth over the right interface. Only then will Internet entertainment achieve its potential and create meaningful new revenue streams for Hollywood."
Gruner+Jahr setzt auf Neue Medien

Für die Zukunft des Hamburger Verlagshaus Gruner+Jahr (G+J) wird nach Einschätzung des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Gerd Schulte-Hillen das Engagement in den neuen Medien ein zentrales Element sein. "Wo wir von den neuen Medien tangiert sind, haben wir bereits sehr überlegt, aber sehr entschieden Aktivitäten entwickelt", sagte Schulte-Hillen, der am Mittwoch sein Amt niederlegt. Auf seinen Nachfolger, den bisherigen Zeitungsvorstand Bernd Kundrun, komme jetzt die Aufgabe zu, diese Strategien weiter zu entwickeln. Mit 60 Jahren hat Schulte-Hillen die beim Bertelsmann-Konzern übliche Altersgrenze für Manager erreicht. G+J gehört zu 74,9 Prozent Bertelsmann.

G+J hatte kürzlich angekündigt, zusammen mit der Direkt Anlage Bank (DAB) ein Finanzportal gründen zu wollen. Diverse G+J-Zeitschriften, darunter auch das Flaggschiff "Stern", sind bereits im Internet vertreten. Der künftige G+J-Chef Kundrun hatte bereits Ende August hohe Investitionen im Bereich Internet angekündigt.

Schulte-Hillen sagte weiter, seine 19-jährige Amtszeit als G+J-Vorstandsvorsitzender sei geprägt gewesen von der Internationalisierung des Verlages. G+J veröffentlicht inzwischen knapp 100 Zeitungen und Zeitschriften weltweit. Prägend sei auch die Wiedervereinigung gewesen: "Dass wir als Pressehaus mithelfen konnten beim Aufbau der Demokratie in den neuen Bundesländern - das war schon eine große Freude." G+J gibt unter anderem die "Berliner Zeitung" und in Dresden die "Sächsische Zeitung" heraus.

Schulte-Hillen wird künftig den Aufsichtsrat der Bertelsmann AG leiten. Er übernimmt dieses Amt von Mark Wössner, der den Konzern nach 32 Jahren verlässt. Wössner war 16 Jahre lang Vorstandsvorsitzender des Gütersloher Konzerns, bevor er 1998 in den Aufsichtsrat wechselte. Wössner begründete seinen Rückzug damit, dass sich sein bis dahin freundschaftliches Verhältnis zu Konzern-Gründer Reinhard Mohn verändert habe. Bertelsmann ist mit einem Jahresumsatz von 32,4 Milliarden Mark (16,6 Milliarden Euro/228 Milliarden Schilling) eigenen Angaben zufolge der viertgrößte Medienkonzern der Welt.

apa/reuters/hp
PowerTV conference participants declare 2000 "The year of
interactive TV"

November 3, 2000

Dozens of content creators, developers, operators and equipment
manufacturers from more than 70 companies around the world gathered in
Palo Alto at the second annual PowerSummit 2000 conference held in
October. Open to developers currently using and interested in using the
PowerTV platform, PowerSummit conference is designed to provide hands-on
introduction to development of compelling interactive TV applications.

"Judging by the enthusiastic reaction to this event, interactive TV has
definitely arrived in a big way, and we`ve only begun to tap its potential,`` said
Steve Necessary, CEO of PowerTV. "Operators came away with one clear
message: applications are ready today that will provide MSOs an immediate
competitive advantage, while delighting consumers.``

Microsoft WebTV, Canon, Commerce.TV, Kodak, Liberate Technologies,
MetaTV, Pioneer, Scientific-Atlanta were among the conference attendees.
http://www.bandt.com.au/article_view.asp?id=1590

Pizza Hut heads into t-commerce

November 2, 2000
by Charmienne Stacey
FAST food retail chain Pizza Hut, in conjunction with media agency Carat Australia and ICE Interactive, will launch the first Web-enhanced interactive TV commercial in Orange, under the MyiTV brand this month, allowing customers to purchase using their remote control.

The pilot, which represents a first in t-commerce for Australia, will run for some three months and is designed as a learning experience for ICE and its partners.

One objective is to explore interactive television as an electronic sales channel into the home market and when it is fully up and running, it will allow advertisers to directly measure response rates.

Time of day, day of week, take up by program, and transaction by individual will all be instantaneously measurable within the campaign, giving a new meaning to return on investment and television effectiveness to advertisers.

Interactive TV works via a `set top box` which sits on top of the television and facilitates e-mail.

Users are presented with an icon at the bottom of the Pizza Hut ad which they can click on to open up a menu, as well as a form requesting a pin number, which they complete for the order to be processed.

Payment will be made in cash to the Pizza Hut delivery drivers.
nur um einmal zu verdeutlichen, wie groß die Potentiale jetzt schon sind: BskyB begrüsste gerade seinen 5 millionsten subscriber:

British Sky Broadcasting is on course to reach its
5m subscriber target nearly two months ahead of
schedule, the company said Friday. But the
company`s loss is still widening.

Record growth in the first quarter has lifted BSkyB`s
direct-to-home subscribers to 4.95m by November 2,
Financial Times writes. In the quarter ending
September, BSkyB added 210,000 direct-to-home
subscribers.BSkyB says they will reach their 5m target
for 2000 in a matter of days.

But the good news is not enough to counter BSkyB`s
skyrocketing losses stemming from various joint
ventures.

BSkyB`s interactive TV joint venture, Open, lost £13m,
while its share of losses for KirchPayTV, the German
company in which BSkyB has a 22 per cent stake,
was £22m.
Von findus1


@ alle

Der folgende Text gehört eigentlich in den Thread von Janphil über MBX und Wettbewerb, da ich dort aber nicht posten darf, setze ich
nihn hier rein, jemand kann ihn ja umschaufeln, wenns beliebt.

Danke

Findus


@ Oliver H.

Klasse, daß du das Modalen-Projekt herausgefunden hast, mein Kompliment. Allerdings ist Deine Ableitung, MBX hätte mit seinen
in den offenen Endkundenmarkt gelieferten 500ern und 50ern ja auch schon richtige Response-Analysen und Testtrials gefahren,
leider falsch. In Modalen steht tatsächlich ein Konsortium zusammen, das eine ganze Gemeinde vernetzt hat uns vielfältigste
Dienste aufeinander abgestimmt auf die echte Alltragstauglichkeit abprüft. Hier wurden alle Bevölkerungsanteile erschlossen und
nicht nur Early-Adopters. Außerdem ist das Dienstepoortefeuille weitaus umfangreicher als das, was MetaTV zu bieten hat.
Mittlkerweile ist die IP-Telfonie, die Integration von Kabelmodem und Adsl abgeschlossen und mit Erscheinen der 3. generation wird
auch DVB mit verschiedenen CA-Optionen Einzug halten. Die einzigartige Intgration von analog-TV und HTML ist ein
Alleinstellungsmerkmal des HomePilot, das zur Zeit keine andere Box bieten kann, auch keine momentan handelsfähige Metabox.

Ich habe bisher in keiner Weise Informationen zu unseren Produkten hier angebracht, da ich es nicht nötig habe, dieses Forum für
Eigenwerbung zu mißbrauchen, da es in diesem Thread jedoch um den Wettbewerb geht und Oliver schon das Modalen-Projekt
erwähnt, sollte ich in diesem Zusammenhang auch etwas zur eingestzten Technik sagen.

Neben den Endgeräten geht es auch darum die sog. Wertschöpfungskette mit Serversystemen, Content-Management und
Subscriber-Management abzudecken. Mein Partner PCTVnet wird hier als 20-Mann-Bude hingestellt. Hierzu möchte ich bemerken,
daß erstens PCTVnet mit der iTV-Entwicklung 1997 angefangen hat, also 1 Jahr länger, bevor ich mit der Idee bei Pios aufgelaufen
bin und der HomePilot in seiner jetzigen Form zu den Geräten der 2. Generation zu zählen ist. Die 3. Generation wird z.Zt.
entwickewlt und wird nächstes Jahr zur Verfügung stehen. Dabei ist zu bemerken, daß das HP-Konzept ebenfalls sehr modular
gehalten ist um verschiedenen Großkunden (und nur dieser Markt wird zur Zeit angestrebt) die sachgemäße Konfiguration geliefert
werden kann. Die Preisgestaltung liegt so zwischen 400,-DM und 800,- DM, für Sonderwünsche (Upgradekits mit Videocoferencing,
Breitbandmodems optionale Festplatte und DVD) können nochmal bis zu 400,- DM anfallen.

Im Unterschied zu den nicht nachprüfbaren MBX-Projekten werden in den von PCTVnet publizierten Projekten und Konsortien Roß
und Reiter genannt, ich zähle sie gerne nochmals auf:

Nera WBA
Nextra,
Telehuset,
Kunnskapsforlaget,
Norsk Forum for Fjernundervisning,
Norsk Gallup,
Sparebanken Vest
and an unnamed TV company,

Da ist nur der TV-Sender nicht publiziert und ich werde dies hier natürlich nicht tun, da ich mich nicht in die Veröffentlichunspolitk von
PCTVnet bzgl. deren skandinavischen Projekte einmische. Zu den anderen Projekten, die in verschiedenen Ländern stattfinden,
übrigens auch in UK, und die sehr ähnlich dem hier genannten Projekt sind, kann ich mich dito nicht äußern.

Fakt ist, das ist ein Projekt, das wirklich stattfindet, mit einer Bank, einem Netzbetreiber, einer TV-Anstalt, einem
Marktforschungsunternehmen und anderen Institutionen aus dem Bereich der Erwachsenenbildung, der öffentlichen Verwaltung und
Sozialforschung.

Da ist wohl kaum was dran auszusetzen.


Im Anhang schicke ich eine kurze deutsche Produktinfo zum Homepilot der 2. Generation, die Geräte sind jederzeit erwerbbar, die
Hard-und Software funktioniert und die next generation steht vor der Tür. Zu deren Funktionsumfang kann ich auch durchaus schon
Aussagen tätigen, diese sind verläßlich, weil verifizierbar.




@ Janphil

Du erstaunst mich, daß Du meine Postings als Referenz heranziehst, Ich habe da nix dagegen, da du meine Aussagen dem Grunde
nach nicht verfälscht hast, vielleicht meine manchmal etwas eckigen Formulierungen glattgebügelt, was völligm in Ordnung ist.

Ich habe auch zur M-tech Box ein Pendant, von dem ich schon mal berichtete (mit Dynavisions haben wir sie zur Internetworld
erstmals vorgestellt) Auch diese Produktbeschreibung hänge ich der guten Ordnung halber hintendran. Hier wird klar daß ich die
Produkte übereinander positioniere: Entry-Level ist der HomePilot mit seinen Varianten und Midrange ist die HomeStation, High-End
soll dann mal das HomeStudio sein, das es ermöglicht selber in Echtzeit DVB/DVD Datenströme zu erzeugen und nicht nur
wiederzugeben und zu speichern, also so etwas wie ein preisiwertes digitales Video- und Audioschnittstudio für den ambitionierten
Heimanwender, (der oftmals ja schon einen digitalen Camcorder besitzt, nur leider größte probleme mit einer effizienten und
multifunktionalen Schnittumgebung hat)

Zum HomeStudio werde ich keine weiteren Erklärungen abgeben, ich bitte das zu respektieren. Wir haben zwar schonaml
funktionierende Muster zusammengebaut, aber denen geht noch jede Form von Komponentenintegration ab und ist deshalb noch
nicht als Produkt zuverstehen, Ich hoffe aber, daß wir Ende kommenden Jahres das soweit geschafft haben. Unsere HomeStation ist
übrigens ebenfalls im 1. Quartal nächsten Jahres verfügbar, wir sind da in der Entwicklung einigermaßen gleichauf mit M-Tech. Die
beiden Geräte sind im Grunde sehr ähnlich. Wir haben keine Finger-printsysteme, dafür xdsl und/ Kabelmodem integriert. Das
CA-System sowohl für die HomePilot Produkte als auch die HomeStation beziehen wir von Dritten, welche Programme später dann
alle abgespielt werden können, will ich jetzt noch nicht verraten, es sei mir nachgesehen.

Zum Thema Auflösungsprobleme auf TV-Schirmen habe ich auch eine Lösung gefunden, Ich habe mir die Vertriebsrechte an
CRT-TV-Monitoren, TFT-digital-Monitoren und sogar extrem lichtstarker LCD-Projektoren gesichert, sodaß wir TV-geräte mit
Auflösungen vonbis zu 1024 x 768 XVGA bei Bilddiagonalen von 72 cm bis 110 cm bei CRTs und 15" bis 22" bei TFTs anbieten
werden. Hier ist wohl mal der Preis eines solchen HDTV-Fernsehers interessant. Er wird nämlich für das Einsteiger-Modell (ohne
eingebautes Mehrkanalsoundsystem für Dolbby 5.1 und ohne eingebauten Digital/Analogtuner und/oder Webaccess) bei ca 2.100,-
DM eVK liegen für einen 29"-Fernseher mit echter Dotpitch von 1024 x 768 doch wohl ein interessantes Angebot. Ich kann nicht
verhindern, daß Leute sich schlechte Webboxen an alte Fernseher kleben und dann das Kotzen kriegen. Ich kann aber gute Web
und Settopboxen zusammen mit Super Fernseheren und entsprechender Peripherie anbieten, für diejenigen, die es sich was kosten
lassen, kompromißlos Qualität haben zu wollen. Da ich nicht nur das Highend-Segment bedienen kann und will, liegt der HomePilot
von seinen Qualitäten so, daß er ein sehr gutes Internet auf dem normalen 50Hz-TV wiedergibt, aber auch bis zu Auflösungen von bis
zu 1024 x 768 oder 800 x 600 realisiert, d.h. man kann auch einen normalen Monitor oder unsere Spezial-TVs anschließen (eine
Spezialaufbereitung von TV-Webseiten ist bei uns absolut überflüssig, also auch sowas wie MetaTV. Unsere Partner und Kunden
werden Ihre Portale haben und die sind genauso von PCs wie auch von unseren Boxen abrufbar, wieviel Informationsrecycling soll der
Inhalteanbieter denn betreiben, wie aktuell und spannend kann er dann noch sein? – siehe MetaTV)

Je nach Zugang analog, ISDN, Kabel oder xDSL kann bei uns dann auf den angebotenen Websites die entsprechenden
Datenformate gestartet werden. Also unser Bottleneck ist nicht mehr das Endgerät, sondern der Netzzugang.

Das sollte es mal gewesen sein mit der Selbstauskunft zu unseren verschiedenen Produkten. Was wir haben, das können wir
vorführen. Projekte, die wir und unsere Partner öffentlich machen, können wir verifizieren und unsere Allianzen werden über kurz oder
lang auch publik werden, das überlassen wir unseren strategischen Partnern, weil wir uns deren Marktmöglichkeiten bedienen
werden und selber dies Thematik eigentlich (fast) völlig außen vorlassen können.
Nun habe ich und meine aktuellen Partner nicht das Problem, das viele börsennotierte Unternehmen haben, nämlich immer nach den
Kurs und der Außenwirkung zu schielen. Bei vielen NM-Gesellschaften wird doch investiert, zugekauft um Volumen zu simulieren,
das eigentlich organisch noch garnicht da ist, es werden Allianzen geschlossen, die nur gemacht werden, um die "Story" am Kochen
zu halten (siehe Infomatec u.a.)

Das alles geht voll an uns vorbei, das belastet uns nicht.

Wenn ich manchmal den Rappel kriege und mich hier im Board mal wieder stärker melde, dann ist das meistens dann, wenn ich mal
von meinem Alltag Abstand gewinnen will und ich partizipiere durchaus auch von diesen (teils echt unfairen) Auseinandersetzungen,
weil sie mich zwingen, wenn nicht immer gegenüber Euch, so doch gegenüber mir selbst Stellung zu beziehen und meine Strategie
zu überprüfen.

Um hier jetzt nicht eine unleserliches Monsterposting zu verbrechen, habe ich folgenden Vorschlag. Wenn Ihr mir Interesse
signalisiert, dann stellen ich in einem neuen Posting die Infos zu HomePilot und HomeStation ins Board, wenn ihr meint das kommt
nicht gut, dann lasse ich es bleiben, Bitte um die Votes.

Tut mir leid, daß dies mal wieder ein längeres Pamphlet geworden ist und auch einige Fehler und lapsige Formzulierungen enthalten
sein werden, ich habe das einfach so runtergebraten.


mfg


Findus
@ findus und stompi

Danke. Text wird morgen gebührend gewürdigt. Weitere Angaben zu HomePilot und HomeStation sind natürlich sehr erwünscht, wir wollen ja die Advanced-Boxen gegenüberstellen und im Advanced STB-Thread fair, aber auch kritisch, begutachten.

@ SunSeeker

Was Du so alles ausgräbst...

Hat das mit der besonderen, manchen noch etwas verborgenen Intelligenz des Unternehmens zu tun, daß es die MBX-Aktionäre sind, die in Sachen Research am w:o-Board die Nase vorn haben?

Oder machen wir bloß aus der Not eine Tugend?

JP
http://www.consulintel.es/Html/Productos/Samsung/smt_f200.ht…

Set-Top-Box Digital


Set-Top-Box digital (Terminal para acceso a redes FTTC/VDSL) con 1 puerto Ethernet 10Base-T (10 Mbps.)

El Set-Top-Box digital de Samsung es un avanzado terminal para acceso a redes FTTC/VDSL, que incorpora voz, vídeo y datos en un solo equipo, con velocidades de hasta 52 Mbps. Entre sus características principales destacan:

Velocidad de 52 Mbps., para acceso a Internet, TV, CATV, VOD y telefonía
Puerto Ethernet 10Base-T (10 Mbps.)
Puerto serie RS-232C
Internet TV (navegador Web, Java virtual machine)
CATV analógica y digital
Pago por visión
Casi-VOD (Pausa, salto adelante, salto atrás)
Conexión telefónica analógica RJ-11
Guía de programas interactiva
Ayuda en línea
Procesado de mensajes
Teletexto (closed caption)
Anti-tapping (Macrovision)
Características FTTC (Fiber To The Curb): Capacidad de fibra óptica en lugares residenciales y plantas de distribución empresariales, con servicio bidireccional.
Memoria Flash con sistema operativo cargable (OS-9000 de Microware o David 2.1)



Especificaciones Técnicas

DIMENSIONES Altura 44.50 cm.
Anchura 22.0 cm.
Profundidad 45.8 cm.
PESO Mínimo 19.7 Kg.
Máximo (totalmente cargado) 28 Kg.
ALIMENTACION 5 A RMS máx. @100-120V
2.5 A RMS máx. @220-240V
Frecuencia de línea 50-50 Hz
Fuente tipo ATX autoconmutable entre 110-220V
300 Vatios
ESPACIADO DE CANALES / ANCHO DE BANDA De operación 5-35°C
De almacenamiento -40-70°C
HUMEDAD De operación 15-80%
EMISIONES FCC Clase A


http://www.samsung-latin-america.com/products/accessnetwork/…
http://www.samsung-latin-america.com/products/accessnetwork/…
@Janphil
Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
Obwohl ich ab und zu doch ins Zweifeln komme

Time will tell

sun seeker
@Janphil
Ich kopiere den Text lediglich hier rüber und tue damit dem Verfasser einen Gefallen.
Mit dem Inhalt habe ich selbstverständlich nichts zu tun.
stompi.


von findus1

HomePilot
Entdecken Sie die Zukunft.


Internet und TV in einer neuen Dimension
Verbunden mit dem Fernseher und der Telefondose erschließt sich die Möglichkeit, vom Sofa aus bequem das Internet zu genießen.
Ohne PC, der viel Platz, Zeit und Geld erfordert, eignet sich der HomePilot zum Surfen, um E-Mails zu versenden und abzurufen,
zum Chatten, zur Recherche, um Einzukaufen oder um Bankgeschäfte online abzuwickeln. Die Benutzerführung ist selbst für den
unbedarften Benutzer einfach gestaltet. Jeder Tastatur-Klick führt eine eindeutige Aktion aus.

Intermedia-TV
Konvergenz von Internet und Fernsehbild
Dieses neue TV-Sendeformat ermöglicht es erstmals, analoges oder auch digitales Fernsehen mit der Interaktivität des Internets
optimal zu verknüpfen. Dabei bestehen mit dem HomePilot zwei Umsetzungsmöglichkeiten:

Web-Embedded-TV
TV-Signale werden in die Webseite eingebettet. Dabei genügt ein einfacher Knopfdruck auf der Infrarot-Tastatur, um schnell zwischen
TV-Programm und Intermedia-TV hin und her zu schalten.

Weboverlay
Intermedia-TV eröffnet eine neue Dimension einfach herzustellender Sendeformate. Dabei lässt sich Interaktion für den Endnutzer
zum traditionellen Fernsehen hinzufügen, ohne dass TV-Sender oder Diensteanbieter bereits auf der Senderseite eine interaktive
TV-Anwendung programmieren müssen. Denn erst im Endgerät werden TV-Signale und HTML-Seiten zu einer interaktiven
Anwendung zusammengefügt.

Auf Wunsch legt der HomePilot das Internet voll- oder semitransparent über das Fernsehbild.
Die beiden Medien werden sinnvoll miteinander verknüpft. Daraus resultiert ein neuer interaktiver Medienkanal. Der HomePilot bietet
darüberhinaus weitaus mehr als nur Internet via TV-Gerät. Die Bild-im-Bild-Funktion ermöglicht es, gleichzeitig fern zu sehen und
beliebig im Internet zu surfen.

HomeOffice
Auch Benutzern ohne Computerkenntnisse stellt der HomePilot einen elektronischen Schreibtisch zur Verfügung. Mit einfach zu
bedienenden Anwend-ungen können z.B. Briefe geschrieben und ausgedruckt werden, Faxe versandt oder die Haushaltsabrechnung
erstellt werden.

HomePilot ICA
Durch die Bereitstellung von plattformunabhängigen Anwendungen auf Basis der Citrix Independent Computing Architecture (ICA)
können über den HomePilot Windows-Anwendungen angeboten werden. Ausschließlich die bereitgestellten Server-Ressourcen
limitieren die Leistungsfähigkeit des HomePilot. Über die ICA-Technologie wird der HomePilot dabei zu einem leistungsfähigen,
virtuellen Arbeitsplatz zu Hause, der wahlweise auch mit einem Computermonitor betrieben werden kann.

Videokonferenz und IP-Telefonie
Am anderen Ende der Verbindung den Gesprächsteilnehmer sehen und mit ihm diskutieren - in lokalen Netzen und in entsprechend
vorbereiteten öffentlichen Netzen mit dem HomePilot kein Problem. Internet-Telephonie spart Kosten und öffnet neue integrierte
Kommunikationsmöglichkeiten, macht den Homepilot zukunftssicher und multifunktional.

Smarthome
Über einfaches Plug & Play und der Steuerung über den HomePilot können wichtige elektrische Geräte im Haushalt kontrolliert
werden - von der Alarmanlage über die Zimmerbeleuchtung bis zur Auslesung von Verbrauchsdaten. Ermöglicht wird dieser Komfort
über die serielle Schnittstelle, an der ein Smarthome Kontroller angeschlossen wird. Dieser basiert auf der X-10 Technologie und
unterstützt ebenfalls das Lonworks-Protokoll. Weitere Protokolle werden nach Maßgabe der Partner implementiert (e-Bus u.a)

Datacasting
Zur Zeit unterstützt der HomePilot die Databroadcasting-Technik VBI durch den integrierten Tuner wie auch Teletext. Die VBI-Technik
ermöglich die Verteilung von Html-und Multimedia-Inhalten mit einer Übertragungsrate von ca 250 kbit/s. Die Funktionalität des
Videotextes ist sehr umfassend, da der Homepilot eine große Anzahl von Textseiten resident im Speicher bereithalten kann.
Zukünftig wird der Homepilot durch die Integration von Digital-TV DVB-Databoradcast anbieten, sodaß dann bis zu 38,5 mbit/s
Übertragungsbandbreite zur verfügung stehen wird.

Weiterentwicklung
Der Homepilot wird kontinuierlich weiterentwickelt, die Integration von Digital-TV, Kabel-und ADSL-Modem, oder optional Digital
Powerline, die Verbindung mit DVD und Dolby-Digital machen aus dem HomePilot eine multifunktionelle, zukunftsorientierte
Home-Entertainment-Plattform.

Außerdem unterstützt der Homepilot in der 3. Generation den internationalen ATVEF-Standard (Advanced Television Enhancement
Forum), die Multimedia-Home-Plattform, sowie das HomeRF-Protokoll für kabellose Datenkommunikation im Privathaushalt
Ein Absatz aus einer Pressemeldung von Infomatec von heute (in meinen Augen der einzig interessante aus einer ansonsten ziemlich dürftigen Meldung):

"Die Konvergenz zwischen Internet und TV schafft die Voraussetzung für die Erschliessung neuer Geschäftsfelder im Bereich des I-TV. Etwa den direkten Vertrieb von Produkten, die Bereitstellung von Zusatzinformationen oder die Einbindung von Zuschauern in Fernsehsendungen.

80 Millionen Menschen werden laut einer Studie des Marktforschungsinstitutes Forrester Research europaweit in den nächsten vier Jahren ihr Fernsehgerät als interaktives Medium nutzen. Auch die Deutsche Bank ordnet dem "Interactive TV" sehr gute Marktchancen zu. Beispielsweise werden im Jahr 2004 weltweit mehr als 250 Millionen Enhanced Settop-Boxen installiert sein. Die Deutsche Bank prognostiziert hier Umsätze in Höhe von 30 Milliarden Dollar."

*****

Die gesamte Meldung kann man in den einschlägigen Threads lesen. Wenn es stimmt, daß der Kurs sich heute aufgrund dieser nicht nur nichtssagenden, sondern auch noch schlecht formulierten Pressemitteilung verdoppelt hat, so mag man daraus das Potential des MBX-Kurses ableiten, wenn aus Hildesheim Vollzug gemeldet wird. Daß dies geschehen wird, daran habe zumindest ich keinen Zweifel.

Gruß, Jan Philip
@ Janphil => erstmal Danke für die vielen sachlichen und fundamentalen Beiträge zu mbx.

Nun eine persönliche Frage: Glaubst Du immer noch an den Erfolg der Story Metabox oder kommen Dir manchmal Zweifel wegen der vielen negativen Berichte und wegen der - naja, sagen wir mal - unprofessionellen und undurchsichtigen IR-Arbeit des Vorstandes ??

Die Fa. Pacemicro ist mittlerweile auf fast allen Märkten vertreten ( u.a. Spanien, Portugal, Israel, Großbritannien )und bietet Boxen der 3.Generation, ist nebenbei Marktführer in Europa, nennt die Vertragspartner beim Namen.

Warum versucht uns Metabox einen Entwicklungsvorsprung von mehreren Monaten zu verkaufen, den es meiner Meinung nach nicht mehr gibt ( bitte beleere mich hier gern eines besseren )bzw. wo liegt der Vorsprung der metabox 1000 gegenüber den Modellen der neuesten Generation der pace-Boxen oder Boxen anderer Hersteller, die ab Mitte 2001 lieferbar sind ??? Besteht nicht die Gefahr, daß metabox von dem großen Stück Kuchen iaTV nicht genug abbekommt ???
@ silberesel

Zum ersten Teil Deiner persönlichen Frage: klares Ja.

Den Rest werde ich Dir in einigen Tagen fundiert zu beantworten versuchen. In Arbeit.

Gruß, JP

Ach so, nochmal ein Kalauer zum Tage, wie neulich schon im Israel-Thread: "Wer zur Unzeit ausgestoppt, ist beim Anstieg dann gefoppt."
(Sprachlich zerreißt es mir das Herz.)
07.11.2000 23 : 29 Uhr
Matsushita, NEC und IRI Joint Venture

Die japanischen Elektronikkonzerne Matsushita und NEC wollen mit dem Start-Up-Unternehmen Internet Research Institut (IRI) ein Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) bilden, das Netzwerksysteme für Telekom- und Kabel-TV-Firmen anbietet.

Diesen werde damit eine sichere und günstige Datenübertragung über Glasfaserkabel ermöglicht, teilten die drei Partner in einer gemeinsamen Erklärung am Montag in Tokio mit. An dem Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen "Broadband Exchange" werden den Angaben zufolge IRI 50 Prozent, NEC 35 Prozent und Matsushita 15 Prozent halten.

Broadband Exchange wird mit einem Grundkapital von 100 Millionen Yen (rund 2,12 Millionen Mark) ausgestattet. Es sei geplant, für das Joint Venture weitere Partner zu gewinnen, darunter ein großes US-Unternehmen, sagte IRI-Präsident Hiroshi Fujiwara.
Information Appliances are Segmenting the Internet

Buffalo Grove IL, November 6, 2000-
The emergence of information appliances are changing and evolving the Internet. It has become abundantly clear that the wireless Internet will have significant differences from the current PC-dominated Internet. The web cellular phone`s small screen and limited keyboard is not compatible with the vast majority of current web pages. Furthermore, most web cellular users need content that is very different from current PC Internet content.

The emerging entertainment information appliances, which are mostly based on consumer electronics products, are currently tapping into the PC Internet. But over the next five years entertainment IAs will create a need for different Internet content and further web segmentation will happen. The next table summarizes the key differences among these three Internet segments.

...
http://www.etforecasts.com/pr/pr1100.htm
http://www.set-top-box.de/news/001106_digitalsigns.htm

150 Aussteller auf der digital signs 2000

06.11.00 - Auf der Fachausstellung für Broadcast, Film und neue Medien im Rahmen der Münchner Medientage sind Set-Top-Boxen und Digital-TV das Top-Thema. Gegenüber dem Vorjahr wurde die Ausstellungsfläche auf 6500 qm verdoppelt.

Die Aussteller präsentieren die aktuellsten Trends und technologischen Innovationen bei Film und Fernsehen, Broadcasting und Multimedia, Netztechnik, Telekommunikation, Studiotechnik und Verlagswesen. Eine Fülle an branchenrelevanten Neuigkeiten und Visionen erwartet die Besucher, und zwar auf allen Gebieten. Ob es um Technologie oder Kreativität geht, um E-Commerce, Marketing oder Content - die digital signs bietet einen faszinierenden Überblick zu den unterschiedlichen Aspekten der Medienwelt von heute.

Dazu kommt als besonderes Highlight erstmals eine "Startup-Area", in der junge Unternehmen aus dem Multimedia- und Internetsektor am eigenen Beispiel zeigen, wie unternehmerischer Erfolg errungen werden kann. Eine absolut praxisorientierte Informations- und Dialogchance, die sich der gründungswillige Nachwuchs nicht entgehen lassen sollte. Vor der Gründung steht die richtige Qualifikation. Auch hier ist die digital signs eine erstklassige Adresse. Im "Media-Gate" informieren 30 Institutionen darüber, welche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten den Weg in die Medienwelt eröffnen und Karrierechancen sichern. Vorgestellt werden außerdem unternehmensinterne Ausbildungsmodelle. In einer Ausbildungsbörse schließlich können Bildungsanbieter und -nachfrager direkt miteinander Kontakt aufnehmen. In der "Medienarena" als drittem Sonderforum der digital signs steht die Diskussion über die heißen Themen der Branche im Mittelpunkt. Hier versammeln sich Experten aus Unternehmen, Wissenschaft und Politik zum kritischen Meinungsaustausch über Medientrends und deren Marktchancen, über gesellschaftliche Auswirkungen, rechtliche Rahmenbedingungen und vieles mehr. Eine perfekte Gelegenheit also, den aktuellen Diskussionsstand in der Medienwelt aus erster Hand zu erfahren.
Wettlauf um interaktives TV:

Geschäft im Kabel kein Selbstläufer

--- Von Thomas Maier, dpa --- MÜNCHEN (dpa-AFX) - Medien-Manager Werner Lauff kam ins Schwärmen: "Vor einem Jahr konnte man daran zweifeln. Jetzt sind sie da: Die Netze, die Inhalte, die Boxen", verkündete der Chef der Bertelsmann Broadband Group (BBG) am Dienstagabend auf den Münchner Medientagen. Mit den Netzen sind die Breitbandkabel gemeint, die die Deutsche Telekom an ausländische Investoren zu verkaufen begonnen hat, die diese für multimediale Dienste und interaktives Fernsehen aufrüsten wollen. Für interaktives TV braucht es dann noch die so genannten Set-Top-Boxen für das TV-Gerät, die mit einer für alle Anwender benutzbaren Plattform im nächsten Jahr auf den Markt kommen sollen. Und die Inhalte möchte Bertelsmann zusammen mit Partnern selbst anbieten. Einen Partner gab die BBG am Mittwoch selbst bekannt: Mit "Spiegel TV" wurde eine zunächst auf drei Jahre angelegte Vereinbarung abgeschlossen. "Spiegel TV" soll Special-Interest-Beiträge aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft liefern, die künftig in das interaktive TV-Produkt der BBG integriert würden. Damit werde im BBG-Dienst der Bereich der informativen Spartenkanäle neben den Unterhaltungsangeboten weiter ausgebaut, hieß es. Der Medienriese aus Gütersloh, viertgrößter Medienkonzern der Welt, hat im April dieses Jahr in 1.000 Haushalten in sieben Städten mit einem Testlauf für das interaktive Fernsehen begonnen. Die BBG bietet dabei in einer Mischung aus TV und Internet zum Beispiel Reise-, Koch- oder Erotiksendungen und viele andere Programme an, die der Kunde nach Bedarf anfordern kann. Dieses Angebot aus Unterhaltung verbunden mit E-Commerce (elektronischem Handel) erhalten die "Versuchskaninchen" derzeit noch über den PC, künftig soll es über das TV-Gerät kommen. Die Akzeptanz ist laut Lauff enorm. Es zeige sich, dass die Menschen angesichts des hohen Nutzens auch bereit seien, für solche Dienste zusätzliches Geld zu bezahlen. Der große TV-Rivale von Bertelsmann (RTL Group), die Kirch-Gruppe, sieht die Zukunft natürlich anders. Bei dem Münchner Konzern (ProSieben-Gruppe, SAT.1) hofft man, den bisher so verlustreichen Bezahlsender Premiere World mit multimedialen Diensten attraktiver zu machen. Im kommenden Frühjahr wird Premiere World seinen derzeit 1,7 Mio. Digital-Abonnenten E-Mail-Service, interaktive Spiele oder Wetter- und Sportinfos anbieten, sagte Ferdinand Kayser, Geschäftsführer von Premiere Medien in München. Mit diesen im Vergleich zum ehrgeizigen Bertelsmann-Projekt bescheidenen Ansatzsieht sich Kayser dennoch in der "Pole Position". Er glaubt, man müsse die breiten Bevölkerungsschichten über das Fernsehen langsam an die Interaktivität heranführen. Dann gibt es in Deutschland noch den börsennotierten Mainzer Kabelbetreiber PrimaCom , der in Leipzig sein digitales Breitbandprojekt gestartet hat. Dort können einige tausend Haushalte auf Wunsch neben digitalen Programmen auch abrufbare Spielfilme (Pay-Per-View) und Internetzugang genießen. Hans Wolfert von der PrimaCom wertet es als Erfolg, dass 25 Prozent der Haushalte ein solchesAngebot nutzen wollen. Allerdings hat sich der Kabelbetreiber großen Ärger mit den Sendern eingehandelt. Weil PrimaCom einige analog empfangbare Programme nicht mehr anbieten will, ist Kirchs ProSieben SAT.1 Media AG vor Gericht gezogen. Doch ob BBG, Premiere World oder PrimaCom: Sie alle hoffen, dass eine Studie des Marktforschungsunternehmens Forrester Research in Erfüllung geht. Danach werden bis zum Jahr 2005 mehr Menschen interaktive Angebote im Fernsehen nutzen als im PC. Doch im Wettlaufum das große Geld im Breitbandkabel sind jetzt erst einmal die Kabelbetreiber am Zug. Bisher sind nur die Kabelnetze in Nordrhein- Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg verkauft: Bei über der Hälfte des deutschen Kabelnetzes steht weiterhin nicht fest, wer die unternehmerische Führung übernimmt. Immerhin will die amerikanische Gruppe Callahan in NRW bis Ende des Jahres 2001 1,6 Mio. Haushalte umrüsten. Dennoch warnte Klaus Schrape, bei der Basler Prognos AG für Medien zuständig, angesichts des erheblichen Kapitalbedarfs für Kauf und Aufrüstung der Kabelnetze vor zu viel Optimismus. Die Erfolgsaussichten für Anbieter im Breitbandkabel seien im Multimedia- Zeitalter alles andere als ein Selbstläufer, sagte Schrape in München. "Die gewachsenen Netzstrukturen sind ebenso heterogen wie die Interessen der Marktakteure", stellte Schrape nüchtern fest.DP/ep/

Der Damm bebt. Wann bricht er?

Gruß pd
Und dann wäre da noch eine andere Front:

Berlin, 08. November 2000

ares startet mit ares PowerNet als erster Energieanbieter flächendeckend den Roll-out für den digitalen Stromanschluss.

Damit besetzt ares eine strategisch wichtige Position im Zukunftsmarkt Vernetzung der elektrischen Geräte mit dem Weltweiten Datennetz (Home Networking ).

Der Berliner Energiedienstleister ares digitalisiert das Stromnetz seiner Kunden. Um den ares - Kunden künftig über den normalen Stromanschluss hinaus noch weit mehr Dienstleistungen zu ermöglichen, wird ares seine mittlerweile über 120.000 Stromkunden ab November 2000 auf digitalen Strom umstellen. Damit verfügt der ares-Kunde in seinem Haushalt über ein dichtes digitales Netz, in dem über jede Steckdose die verschiedensten Dienste genutzt werden können. Die ares Energie AG besetzt damit eine strategisch wichtige Position im HomeNetworking Markt, der die Plug&play Vernetzung aller Haushaltsgeräte mit dem weltweiten Datennetz zum Ziel hat.

In der ersten Stufe handelt es sich um die Servicefamilie ares PowerPhone. Damit kann der Kunde an jeder Steckdose telefonieren, faxen oder im Internet surfen, ohne neue Kabel zu legen. Hat sich der Kunde für den Bezug von digitalem Strom entschieden (Preissystem 12plusdigital), wird er innerhalb von ca. 4-6 Wochen auf digitalen Strom umgestellt. Der Vertrag läuft über zwei Jahre.

Die zur Aufrüstung des analogen Stromnetzes auf einen digitalen aresPowerPhone – Anschluss notwendige Hardware (ares Gateway inkl. Extender) erhält der Kunde kostenfrei von ares zur Verfügung gestellt. Für die Umrüstung auf digitalen Strom sind keine Installations– oder Umbaumaßnahmen notwendig. Mittels aresPowerPhone kann jeder Kunde z.B. über das digitale Stromnetz beliebig viele zusätzliche Telefonapparate anschließen. Darüber hinaus kann der Kunde über den aresPowerPhone-Tarif beim Telefonieren, Faxen und Surfen ca. 10 - 20% gegenüber einem klassischen Telefonanbieter wie z.B. der Telekom einsparen.

Durch das neue Angebot „digitaler Strom“ spart der ares Kunde Kosten und wird unab-hängiger. So entfallen zukünftig generell alle zusätzlichen Kosten und Aufwendungen für Verkabelungen und Erweiterungsanschlüsse für Telefon, Fax, Fernsehen oder Videosignal. Über die Steckdose hat der Kunde mehrere Multimediaanschlüsse in jedem Raum.

Ab dem nächsten Jahr wird ares seinen Kunden über eine neue Generation noch mehr Bandbreite für die digitale Vernetzung aller elektrischen Geräte mit dem weltweiten Datennetz anbieten. Dazu werden bereits vorhandene ares–Gateways Rahmen des Technology-Update–Services ausgetauscht. Durch die simple Nutzung der Stromleitung als digitalen Datenhighway kann der ares–Kunde erstmalig bisher vielfach angepriesene Dienste und Geräte umfassend nutzen, die auf Grund fehlender Infrastruktur bisher nur eingeschränkt und lokal verfügbar waren. So kann der ares Kunde künftig PCs oder Settopboxen in jedem Raum miteinander verbinden, Online Spiele über die digitale Stromleitung spielen oder mittels Aktivboxen digitale Musik aus der Steckdose hören. Ferner ermöglicht aresPowerPhone bereits in der ersten Generation den Rückkanal für Fernsehdecoder.

( Zitatende )

Zugegebenermaßen klingt da noch etwas Zukunftsmusik mit. Aber ist Zukunft nicht das Brot der Börse. Und welches Potential birgt eine interaktive Anbindung per Stromnetz in der 3. Welt.?

Ein Satz aus der gestrigen SA-Pressemeldung birgt meinesterachtens mehr Sprengstoff, als er beim ersten flüchtigen lesen offenbart:

„Angesichts ihres vergleichsweise günstigen Preises betrachtet die Telkom die Set-Top-Boxen von Met@box als große Chance, vor allem den Bevölkerungsschichten mit niedrigem Einkommen den Zugang zu Information und Bildung“

neben der Schlüsselrolle Südafrikas im südlichen Afrika, ist bezüglich des nördlichen Afrikas folgender Satz aus der Worldsat – HP interessant:

« WORLDSAT fut fondée en 1983 par Mr. Simon Haddad, propriétaire et directeur général.
Nous sommes specialisés dans le matériel électronique et plus précisément dans les produits de réception Satellite.
Nous sommes le numéro 1 sur les marchés Francais et d´Afrique du Nord grâce à nos marques WORLDSAT et CHEROKEE »
Bekanntlich besteht Worldsat darauf, dass die Boxen für ihren Auftrag in Eigenregie in Frankreich montiert werden.

Mir geht es darum, dass man iTV etc. oft als Konzept für die Industrienationen missversteht. Aber e-Commerce, b2c, VoD ist gerade in der 3. Welt interessant. Ein Riesenmarkt. Bspw. der brasilianische Sender Globo ist der größte TV-Sender der Welt.

Wie Handys + TVs werden sich Settop-boxen + iTV ähnlich schnell in der 3. wie in der sog. 2. + 1. Welt durchsetzen. Dies ist nicht mit dem leicht elitären Internet per PC zu vergleichen.

Wenn man dann noch das Leitungsproblem per Sat. oder Stromnetz löst, sind die Wachstumszahlen kaum abzuschätzen. Da die Box subventioniert wird, muss sie Box vhlm. günstig sein. ( Für Highend wie Löwe, Siemens-Fuj bleibt allenfalls eine Nische )

Was die iTV-Entwicklung + den Settopboxenbedarf angeht sitzen wir auf einem Vulkan.

Gruß pd
http://www.kabelverband-frk.de/aktuelles/aktuelles.htm

Wettlauf um interaktives TV
Mittwoch 8. November 2000, 10:57 Uhr

München (dpa) - Medien-Manager Werner Lauff kam ins Schwärmen: «Vor einem Jahr konnte man daran zweifeln. Jetzt sind sie da: Die Netze, die Inhalte, die Boxen», verkündete der Chef der Bertelsmann Broadband Group (BBG) auf den Münchner Medientagen.

Mit den Netzen sind die Breitbandkabel gemeint, die die Deutsche Telekom an ausländische Investoren zu verkaufen begonnen hat, die diese für multimediale Dienste und interaktives Fernsehen aufrüsten wollen. Für interaktives TV braucht es dann noch die so genannten Set-Top-Boxen für das TV-Gerät, die mit einer für alle Anwender benutzbaren Plattform im nächsten Jahr dann auf den Markt kommen sollen. Und die Inhalte möchte Bertelsmann zusammen mit Partnern selbst anbieten.

Der Medienriese aus Gütersloh, viertgrößter Medienkonzern der Welt, hat im interaktiven Fernsehen im April dieses Jahr in 1000 Haushalten in sieben Städten mit einem Testlauf begonnen. Die BBG bietet dabei in einer Mischung aus TV und Internet zum Beispiel Reise-, Koch- oder Erotiksendungen und viele andere Programme an, die der Kunde nach Bedarf anfordern kann. Dieses Angebot aus Unterhaltung verbunden mit E-Commerce (elektronischem Handel) erhalten die «Versuchskaninchen» derzeit noch über den PC, künftig soll es über das TV-Gerät kommen. Die Akzeptanz sei, vermeldete Lauff, enorm. Es zeige sich, dass die Menschen angesichts des hohen Nutzens auch bereit seien, für solche Dienste zusätzliches Geld zu bezahlen.

Der große TV-Rivale von Bertelsmann (RTL Group), die Kirch-Gruppe, sieht die Zukunft natürlich anders. Bei dem Münchner Konzern (ProSieben-Gruppe, SAT.1) hofft man, den bisher so verlustreichen Bezahlsender Premiere World mit multimedialen Diensten attraktiver zu machen. Im kommenden Frühjahr wird Premiere World seinen derzeit 1,7 Millionen Digital-Abonnenten E-Mail-Service, interaktive Spiele oder Wetter- und Sportinfos anbieten, sagte Ferdinand Kayser, Geschäftsführer von Premiere Medien in München. Mit diesen im Vergleich zum ehrgeizigen Bertelsmann-Projekt bescheidenen Ansatz sieht sich Kayser dennoch in der «Pole Position». Er glaubt, man müsse die breiten Bevölkerungsschichten über das Fernsehen langsam an die Interaktivität heranführen.

Dann gibt es in Deutschland noch den börsennotierten Mainzer Kabelbetreiber PrimaCom, der in Leipzig sein digitales Breitbandprojekt gestartet hat. Dort können einige tausend Haushalte auf Wunsch neben digitalen Programmen auch abrufbare Spielfilme (Pay- Per-View) und Internetzugang genießen. Hans Wolfert von der PrimaCom wertet es als Erfolg, dass 25 Prozent der Haushalte ein solches Angebot nutzen wollen. Allerdings hat sich der Kabelbetreiber großen Ärger mit den Sendern eingehandelt. Weil PrimaCom einige analog empfangbare Programme nicht mehr anbieten will, ist Kirchs ProSieben SAT.1 Media AG vor Gericht gezogen.

Doch ob BBG, Premiere World oder PrimaCom: Sie alle hoffen, dass eine Studie des Marktforschungsunternehmens Forrester Research in Erfüllung geht. Danach werden bis zum Jahr 2005 mehr Menschen interaktive Angebote im Fernsehen nutzen als im PC. Doch im Wettlauf um das große Geld im Breitbandkabel sind jetzt erst einmal die Kabelbetreiber am Zug. Bisher sind nur die Kabelnetze in Nordrhein- Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg verkauft: Bei über der Hälfte des deutschen Kabelnetzes steht weiterhin nicht fest, wer die unternehmerische Führung übernimmt. Immerhin will die amerikanische Gruppe Callahan in NRW bis Ende des Jahres 20011,6 Millionen Haushalte umrüsten.

Dennoch warnte Klaus Schrape, bei der Baseler Prognos AG für Medien zuständig, angesichts des erheblichen Kapitalbedarfs für Kauf und Aufrüstung der Kabelnetze vor zu viel Optimismus. Die Erfolgsaussichten für Anbieter im Breitbandkabel seien im Multimedia- Zeitalter alles andere als ein Selbstläufer, sagte Schrape in München. «Die gewachsenen Netzstrukturen sind ebenso heterogen wie die Interessen der Marktakteure», stellte Schrape nüchtern fest.
@PD

Internet aus der Steckdose

Übrigens besteht zwischen Met@box und der Münchner Polytrax eine Kooperation.

Gruß Profitt ;)
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Polytrax Firmeninformation

Die PolyTrax Information Technology AG mit Firmensitz in München wurde im November 1997 gegründet,
beschäftigt derzeit 30 Mitarbeiter und verschiedene Technologieberater. Die Geschäftstätigkeit des
Unternehmens erstreckt sich auf Entwicklung, Service und Vertrieb seiner Spitzentechnologie für digitale
Powerline-Kommunikation (PLC). Diese Technologie ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Übertragung
von elektronischen Daten über das existierende 230-V-Niederspannungsnetz. PolyTrax vertreibt diese
Technologie weltweit an OEMs und Systemintegratoren, die in Schlüsselindustrien mit hohem
Wachstumspotential tätig sind.

Die primären Zielmärkte sind:

Home Networking
Telekommunikation
Datentransfer
Multimedia Netzwerke
Kontroll- und Steuerungsfunktionen
Industrieautomation

Home Networking

Durch die Kopplung der Telefonleitung (Analog, ISDN, xDSL) mit der 230-V-Niederspannungsleitung wird
ein Email und Internet Zugriff von jeder Steckdose real
. Durch die Tatsache, dass sich in den meisten
Gebäuden, Apartments oder Wohnungen der Telefonanschluß nicht in der Nähe des Computerarbeitsplatzes
befindet, hat man hier eine Lösung, mit der ein Neuverlegen von Telefonkabeln für den Internetzugang nicht
mehr notwendig ist. Diese Technologie existiert als Demonstrationskit bei der PolyTrax IT AG und befindet
sich in einem Technologiestand, der eine sofortige Vermarktung ermöglicht. Mit dieser Technik kann natürlich
auch eine Digitale Set-Top-Box auf dem gleichen Weg mit dem Telefonanschluß verbunden werden. Der
Nutzer einer Set-Top-Box steht ebenfalls immer wieder vor dem Problem, dass eine Verbindung der Box zur
Nutzung eines Upload Channels für Interaktives PayPerView oder Teleshopping über eine Standard
Telefonleitung realisiert werden muß. In den meisten Wohnumgebungen befindet sich jedoch kein Analog oder
ISDN Anschluß in der Nähe des TV Gerätes. Somit muß auch hier ein Kabel zum Telefonanschluß verlegt
werden, besser ist auch hier die Verbindung der Set-Top-Box mit dem Telefonanschluß über das Stromnetz.
Vielen Dank für die Infos Profitt,

Kennst du dich da näher aus? Vielleicht folgende Fragen:

-„Kopplung der Telefonleitung (Analog, ISDN, xDSL“ -> maximale Übertragungsrate ?

- „Telefonanschluß nicht in der Nähe des Computerarbeitsplatzes“ -> maximale Entfernungsüberwindung der Technik ? Möglicher Lösungsansatz für das Problem der „last mile“ ?

-„Kabel zum Telefonanschluß verlegt ...besser ist...Verbindung der Set-Top-Box mit...Telefonanschluß über das Stromnetz“ -> Kostet die Technik weniger als eine Kabelverlegung ;) + ist sie easy in eine Box integrierbar – also quasi übers Netzteil = geniales, idiotensicheres plug & play

- generell kostenintensiv ? Kompliziert ? => 3. Welt – Tauglichkeit ?

-Wie eng, umfangreich, ist die Koop mit Mbox und welche Zielsetzung hat sie genau ?

Gruß & Thx pd

PS Sagen wir mal, wenn ich für dich singen würde, könnte dann auch ein PROFITT für mich ein wenig seiner verführerischen Aura verströmen ?
Swedes desire broadband

Nov 16 2000

Almost fifty per cent of Swedish households with
Internet access would like broadband into their
homes. Video-on-demand is one of the main
attractions.

Rougly 100.000 Swedish households are hooked up to
a broadband connection today, but one million - roughly
half the wired population - would like to upgrade to the
far larger capacity inherent in the broadband networks,
a study from Stelacon shows.Faster Internet and
video-on-demand are the main attractions for the
Swedes polled in the survey, as well as broadband
services which will increase safety in the home,
Computer Sweden writes.

The study also reveals that the slow pace of broadband
rollout Swedish is not due to lack of interest. The
choice of technology seems to be hard for the
households, given that a choice of broadband provider
in reality means a choice of future services.

By Paal Nedregotten for Origo
@PD,

bezgl. "Internet aus der Steckdose"
hier noch einmal ein Auszug aus dem HV Bericht der Met@box AG von GSC Research.

Quelle: www.gsc-research.de/hvberichte/neuermarkt/artikel/2000/08/1…

Das neue Gerät verfügt über eine neu entwickelte Fernbedienung, die eine Tastatur in TaschenPC-Größe
integriert und von Panasonic im Metabox-Auftrag hergestellt wird. Die für die Interaktivität erforderlich
Rückleitung wird je nach Ausstattung über ein analoges Modem, ISDN-Modem, Kabelmodem, ADSL-Modem,
Ethernet oder Powerline-Technologie bereit gestellt.


Die insbesondere von den Energiekonzernen vorangetriebene
Powerline-Technologie wird aus technischer Sicht als sehr interessant angesehen, da sie den Anschluss der
Box an die Telefonleitung oder an das TV-Kabel erspart. Nach Auffassung des Managements wird Powerline
eine sehr attraktive Plattform sein.
Nicht ganz neu, aber illustriert abermals das Interesse ( unterstrichen ) der Mitglieder ( fett ) an iTV-Konsortien und den Märkten:

Canal Digital believes that the fast convergence between the PC and TV will create a new set of consumer applications that will change the new generations way of being entertained in the future.


Canal Digital - Interactive
From the autumn of 2000 and throughout 2001 Canal Digital expects that content providers who currently provide content on TV, Teletext and Internet, will develop Enhanced TV and Magazine Services for Canal Digital’s interactive digital TV offer.
Whether it is sports, news, weather, directories, a magazine version of a newspaper or other applications, the wrapping is a simple, interactive user interface via the remote control.

The Electronic Wallet
The first version of smart card based payments will be the electronic wallets issued by the banks. Canal Digital has already concluded agreements with major Norwegians banks relating to this and expects to do the same with banks in the other Nordic countries.

Interactive Advertising
Digital TV technology gives the opportunity for advertising inserted on the screen from the decoder rather than from the TV studio. The TV channels and advertisers will be able to invite the TV user to interact and respond to commercials via the remote control..


Shopping
The remote control and the return channel via the telephone ( ? Zielsetzung nun wohl eher Bradband => hierzu ein anderer Text “The service will be delivered either to the consumer set top box or to a PC using a plug and play PC card satellite receiver and application, and will use the terrestrial telephonenetwork for the return path in the first instance” ) line give the TV user a possibility to go shopping via the TV set and digital decoder. Travel, CD’s, books, consumer electronics and insurance are currently the most popular categories for electronic shopping.

Mail
Each decoder is individually addressable. The number of mail messages delivered via Internet and Mobile phones is rapidly increasing. The TV is an excellent place to check mail messages both in term of ease of use, rapid access and good display.

www.canaldigital.com

Hinzu kommen natürlich die Kabeleigner ( Vehikel ) und die Settop- und Softwarehersteller ( Endgeräte etc. ).

Weil auf n-tv und anderswo die Größe des Marktes im Allgemeinen und die des skandinavischen im Besonderen angezweifelt wurde Zahlen:

Nordic Television Distribution
1. Through Canal Digital, a 50/50 joint venture between Telenor and Canal Plus, we distribute packages of analogue and digital channels to over 350,000 direct to home subscribers in the Nordic Countries (Norway, Finland, Sweden and Denmark), with SMS and call centres in each country.
2. Through Telenor Vision we distribute packages of analogue channels to over 750,000 SMATV (Satellite Master Antenna TV) subscribers in the Nordic Countries, with SMS and call centres in each country.

3. Through Telenor Avidi, (own cable network) we distribute packages of analogue channels to over 240,000 subscribers in Norway.


Pan-European Television Distribution

1. Telenor Broadband Services has Offices (wholly owned) in London, Bratislava, Prague, Warsaw, Vienna, Hooftdorp (Netherlands), Sofia, Vienna, Norway and Stockholm, building up television distribution expertise, especially in central and eastern Europe. SMS Services for the region will initially be performed out of Norway, and subsequently, locally.

2. Telenor provides Pan-European distribution and SMS for a number of state broadcaster channels, including Norway, Finland and Denmark, as well as BBC Prime, Prime TV (Pakistan) and ORT International (Russia) using the SMS and customer services in Oslo.

Zonavi - Telenor`s new Nordic initiative for Interactive TV
Telenor has established a new company, Zonavi, which will develop content and new services for interactive television based on broadband technologies. Zonavi will initially focus on the 1.7 million households in the Nordic region that already buy TV services from Telenor and Canal Digital. They will utilise the large bandwidth of the TV distribution networks and offer content such as entertainment, goods and services, based on transfer of high quality moving pictures and sounds. Zonavi`s services will from the outset focus on TV media, but will be made available through other media as the data transfer capacity of those networks is increased. The initial interactive TV offering will include home shopping, information, gaming and messaging services.

www.zonavi.com ( © Zuletzt gepostet von User die erl. )

Könnte jemand nochmals kurz zusammenfassen, weshalb trotz frappierender Ähnlichkeit der Zahlen, strategischen Partnerschaften ( Banken, Telk. etc. ), Region ( Skan. + Polen... ) etc., es sich hierbei nach h.M. eher, um einen Wettbewerber INs als um IN selbst handeln soll?

Gruß pd
`FTD`: Bundeskartellamt überprüft Telekom-Einstieg bei Beta-Research



HAMBURG (dpa-AFX) - Das Bundeskartellamt in Bonn intensiviert laut einem Pressebericht die Prüfung des vorgesehenen Einstiegs in Höhe von 51 Prozent der Deutschen Telekom bei der vom Medienunternehmer Leo Kirch gegründeten Firma Beta Research. Wie die "Financial Times Deutschland" (Donnerstagsausgabe) von einem Verantwortlichen des Kartellamts erfahren haben will, plant das Amt in den nächsten Tagen den sogenannten "Monatsbrief" an die Konzerne zu schicken. Dies bedeute, dass die Prüfung in eine zweite Phase von vier Monaten geht, nachdem die Vier-Wochen-Frist nicht ausreiche.

Die Bedenken seien unverändert hoch, schreibt das Blatt. Die Konzerne meldeten den Angaben zufolge den Plan am 26. Oktober des laufenden Jahres beim Kartellamt an. Beta-Research kontrolliere die bislang einzige verbreitete Technik für das Digital-TV in Deutschland. Noch immer habe der Bonner Telekommunikationskonzern im TV-Kabelnetz nahezu eine Monopolstellung. Gleichzeitig habe Kirch mit seiner D-Box als einziger eine Zugangs- und Verschlüsselungstechnik für digitale TV-Übertragung in Deutschland etabliert. Da in Zukunft sämtliche TV-Programme und zahlreiche Medien- und Konsumangebote vermutlich über diese Technik übertragen werden, seien der Wettbewerb und die Zugangsfreiheit für Kartellrechtler eine Kernforderung./tf/js/sk


Autor: dpa - AFX , 08:30 23.11.00
zurück
.
Und genau aufgrund dieser kartellrechtlichen Zwänge (Bundeskartellamt: „Kernforderung“ => d.h. im Klartext: Gefahr der Veräußerungsverpflichtung bzw. Zerschlagung , ) rudern die Kandidaten seit geraumer Zeit zurück. Denn die Telekom möchte erhebliche Anteile des Kabelnetzes ( da Milliarden - Zukunftsmarkt ) behalten. Dies geht kartellrechtlich aber nur, wenn sie keinen operativen Einfluss auf Entscheidungen des Hauptanteilseigners nimmt. Da sonst eine – kartellrechtlich unzulässige -Interessenkollision vorläge. Insbesondere wäre es verboten, wenn Z.B. die Telekom sowohl beim Netz, als auch bei den STP-Boxen oder content mitentscheidend im Boot sitzt.

( Selbst die Dt. Bank wurde aufgrund einer vertraglichen Interessenkollision juristisch aus dem Milliarden – Zukunftsmarkt Kabel / iTV gekegelt => dies ist die panikhafte Hauptangst der Akteure ).


Daher wird kräftig Kreide gefressen und eigene Marktmacht heruntergespielt und Offenheit für Fremdprodukte propagiert ( hier liegt die Chanche von Mbox etc. ) :

Beispiele für den neuen Tonfall aus jüngster Zeit:

Zur Kirch/Multimedia-Konferenz:
Aus http://recherche.newsaktuell.de
25.07.2000 / Zeit: 10:43:27

Kirch New Media AG setzt auf Online-Entertainment und Bewegtbild / Gesellschafter
investieren dreistelligen Millionenbetrag in neue Plattform

München - Die Kirch New Media AG, München, entwickelt die
Online-Entertainment-Plattform der KirchGruppe, die zum Jahresbeginn 2001 starten wird. In diesem Angebot verbindet Kirch New Media die Stärken des Stammgeschäfts der KirchGruppe mit der Technologie und den neuen medialen Möglichkeiten der Internet-Economy.

Vorstandssprecher Rainer Hüther: "Das Web ist reif für bewegtes Entertainment. Wir werden schon bald ein völlig neuartiges Online-Erlebnis anbieten, das hochklassige bewegte Unterhaltung in Bild und Ton mit der nformationstiefe des Internet intelligent kombiniert."

Die Entertainment-Plattform richtet sich an das breite Publikum und wird die Nutzer über eine einfache und intuitive Navigation durch die verschiedenen Themen führen. Geplant sind Bereiche wie Movie und Fiction, Musik, Magazin, Games, Kids, Sport und News. Die innovative
Aufbereitung der Inhalte bietet den Nutzern dabei die Möglichkeit, sehr schnell zwischen interaktiver und passiver Unterhaltung zu wechseln.

Gesellschafter von Kirch New Media werden - gemäß eines Memorandum of Understanding - die KirchPayTV GmbH & Co. KGaA (50 Prozent), die ProSieben Media AG und SAT.1 (gemeinsam 30 Prozent), die Kirch Media GmbH & Co. KGaA (15 Prozent) und das DSF/Deutsche Sportfernsehen GmbH
(fünf Prozent). Die Beteiligung von ProSieben und SAT.1 erfolgt unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsgremien beider Unternehmen.

Rainer Hüther: "Wir werden die umfangreichen Inhalte der
KirchGruppe zu einem völlig neuen Online-Angebot zusammenfügen. Sport 1 ist schon heute die marktführende Sport-Plattform im Web und über unsere Gesellschafter KirchMedia, KirchPay und die ProSieben Media AG und SAT. 1 verfügen wir über attraktive Inhalte in vielfältigen
Bereichen wie Fiction, Sport und News sowie über eine große
Promotionkraft."

Aufsichtsratsvorsitzender der Kirch New Media AG ist Dr. Dieter Hahn, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der KirchHolding und verantwortlich für Multimedia, Kommunikation und Sport. Ebenfalls in den Aufsichtsrat berufen werden Markus Tellenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der KirchPayTV, und Urs Rohner, Vorstandsvorsitzender der ProSieben Media AG. Dieter Hahn: "Mit der Kirch New Media AG wollen wir konsequent
einen neuen Markt für Entertainment-Inhalte erschließen. Schon heute gehören die Websites der TV-Sender zu den bekanntesten und erfolgreichsten Marken im Internet. Durch die Plattform der Kirch New Media werden wir diese Marktposition ausbauen."

Markus Tellenbach: "Die Kirch New Media wird das Zusammenwachsen digitaler Medien maßgeblich vorantreiben. Als Hauptgesellschafter sichern wir uns durch die enge Kooperation entscheidende Wettbewerbsvorteile in einem strategisch wichtigen Markt. Mit PREMIERE WORLD und Kirch New Media sind wir für die Zukunft der multimedialen Unterhaltung und Information optimal aufgestellt."

Urs Rohner: "Mit der Beteiligung an der Kirch New Media AG setzt die ProSieben-Gruppe konsequent ihre Strategie im Geschäftsfeld Multimedia fort: Die Vernetzung des klassischen TV-Geschäfts mit der neuen Online-Welt. Gemeinsam werden wir eines der attraktivsten
deutschsprachigen Entertainment-Portale bauen. Die neue Plattform verfügt über alle Voraussetzungen, um langfristig eine Schlüsselrolle im Internet zu spielen."

Um die Entertainment-Plattform zu ergänzen, beteiligt sich Kirch New Media an Firmen aus den Bereichen Internet-Entertainment, IP-Technologie und Multimedia. Beim E-Commerce setzt das Unternehmen auf starke Partner aus dem klassischen Handel.

In den kommenden vier Jahren investiert Kirch New Media bis zum Break-Even einen dreistelligen Millionenbetrag. Die Partnersender werden für die Bewerbung der Plattform zusätzlich ein jährliches Mediavolumen in dreistelliger Millionenhöhe zur Verfügung stellen. Erlöse erzielt das Unternehmen aus der Werbung (Banner, Sponsoring, Ad Streaming und innovative Werbeformen), durch den
Verkauf und endgeräteunabhängigen Vertrieb
von aufbereiteten Inhalten sowie durch E-Commerce und technische Dienstleistungen für Dritte
.

Das Unternehmen: Die Kirch New Media AG wurde im November 1999 gegründet. Am Firmensitz in München arbeiten derzeit rund 100 festangestellte Mitarbeiter. Bis Ende des Jahres wird das Unternehmen rund 150 Festangestellte beschäftigen.

Das Management:
Rainer Hüther, 37, seit August 1999 für die Online- und
Multimedia-Aktivitäten der KirchGruppe verantwortlich, ist Sprecher des Vorstands der Kirch New Media und betreut die Bereiche Recht, Rechte, Personal und Programm.

Dr. Marcus Englert, 35, zuvor Geschäftsführer der ProSieben
Digital Media GmbH, verantwortet den Bereich Produkt und Markt.

Burkhard Ley, 41, zuvor Director Corporate Finance bei Sal.
Oppenheim in Köln, ist seit Februar 2000 für Finanzen und
Beteiligungen zuständig.

Stephan Grell, 31, seit November 1999 als Vorstand Technologie für den Aufbau des IT-Bereichs verantwortlich, wird Kirch New Media wie vorgesehen im Zuge der Ausgliederung des Bereichs künftig als Berater für strategische Unternehmensplanung zur Verfügung stehen. Den
Vorstandsbereich Technologie betreut interimistisch Rainer Hüther.

Die Pressekonferenz wird am 25. Juli ab 10 Uhr live unter www.kirchnewmedia.de übertragen.

Alle Informationen zum Unternehmen, Charts, Bildmaterial und die
kompletten Präsentationsunterlagen zur ersten
Unternehmens-Pressekonferenz finden Sie unter www.kirchnewmedia.de/presse

Für Rückfragen:
Kirch New Media AG
Kommunikation
Christian Faltin
Telefon: 089/32196-430

( Zitatende )

=> Zuvor wurde von Kirch die d-box bzw. Technikstandards mit Brachialgewalt durchgesetzt. Nun eine totale Kehrtwende, nach Wegfall der Kohlprotektion und existentiell bedrohliche Zunahme des kartellrechtlichen Drucks ( s. o ), ist man plötzlich offen für „endgeräteunabhängigen Vertrieb“...

BSP. 2:

NRW: Internet über Fernseh-Kabel ab Sommer 2001

Düsseldorf/Köln (dpa) - Mehr als vier Millionen Kabel-TV-Kunden in Nordrhein-Westfalen sollen vom Sommer 2001 an schrittweise mit einem erweiterten Fernsehangebot, schnellem Internet und Telefondiensten versorgt
werden. Der neue Mehrheitsgesellschafter des NRW-Kabelnetzes, Callahan Associates (Denver), kündigte am Dienstag in Köln an, dass sie monatlich
100.000
Haushalte technisch umrüsten wolle.

Ein Pilotversuch mit dem Hochgeschwindigkeitskabelnetz startet noch im Herbst dieses Jahres in Düsseldorf. Anschließend folge Köln, teilte dazu in Düsseldorf die Landesanstalt für Rundfunk (LfR) nach vorherigen Gesprächen
mit Callahan in Düsseldorf mit.

Das derzeitige analoge Kabelangebot soll nach Angaben der Investorgengruppe Callahan zunächst komplett erhalten bleiben. Die LfR betonte, wenn die Kabelgesellschaft Programmplätze für andere Angebote wegnähme, müssten
private Sender den Platz räumen. Die Anstalt sei aber zuversichtlich, dass dies nicht geschehen müsse. Bis Ende 2003 sollen 4,2 Millionen Haushalte
technisch aufgerüstet sein.

Zur Empfangstechnik in NRW sagte Richard Callahan, dass sein Unternehmen noch keine Entscheidung über die Wahl einer Set-Top-Box getroffen habe. Nur über einen solchen Decoder können die Angebote TV, Internet und Telefon
genutzt werden. "Wir prüfen die Technologien und wollen eine Box, die dem Kunden alle drei Möglichkeiten offeriert", sagte Callahan. Kirchs d-Box sei nicht ausreichend, erklärte Kabel NRW-Chef
David Colley.

( Zitatende )

=> Mehrheitsgesellschafter des NRW-Kabelnetzes, Callahan Associates. Minderheitsges. ist natürlich die Telekom. Wenn man sich offen für die D-Box ( Beta-R = Kirch / Telekom ) aussprechen würde, wäre erneut ein Rüffel vom BKLA zu befürchten...

Bsp. 3:

10.11.00 - Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll es die d-box künftig on zwei Varianten geben.
Eines der Hauptgründe. weshalb so viele Abonnenten PremiereWorld wieder kündigen, ist die schlechte Bedienbarkeit der neuen d-box. Gerade ältere Leute haben Schwierigkeiten, damit überhaupt fernzusehen. Während man bei der alten d-box noch relativ per Tastendruck einfach zwischen TV und Radio umschalten konnte, benötigt man dafür bei der d-box 2 (NOKIA ) fast 90 Sekunden, bis man sich durch verschiedene OnScreen-Menüs bewegt hat. Planungsfehler bei der d-box 2, die es eigentlich nicht hätte geben sollen. Auch bei der alten d-box gibt es so manche Bedienungsschwächen, die viele Zuschauer dadurch gelöst haben, dass sie das alternative Betriebssystem DVB 2000 aufgespielt haben. Selbst der Vizechef der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation, Arne Börnsen, hatte im Sommer 1999 die d-box öffentlich als „Industrieschrott“ bezeichnet.
Jetzt soll es nach Informationen der Süddeutschen Zeitung besser werden. Künftig werde es zwei Varianten der d-box geben. Eine Hightech-Version wie bisher, bei der dann auch die Software funktionieren soll. Parallel dazu werde es eine Low-Cost-Version ( mehrere Versionen ? klingt irgendwie vertraut... ) geben, mit der man nur Free-TV und Pay-TV empfangen kann. Erste Demogeräte werden frühestens zur Funkausstellung im August 2001 erwartet.

( Zitatende )

Die Nokia-d-box so zu zünftig kommentieren scheint nur in einer Zeitung aus Bayern möglich. Es zeigt aber, dass die Zurückhaltung gegenüber den Riesen Kirch / Telekom ( + Nokia ) schwindet. Denn ihre Quasi-Monopolstellung ist faktisch dahin.

Eine Chance für andere Anbieter!? Gar aus Deutschland ?

Gruß pd
UPC borrows for cable push

Nov 3 2000

European cable giant UPC borrows roughly US$ 3.5b to digitize its cable network. Interactive TV, broadband Internet and Internet telephony are the main reasons for the push.

More than 40 financial institutions have joined forces to loan UPC the money, Financial Times writes. Chase Manhattan and TD Securities are among the largest lenders.The money will be used for cables which will facilitate two-way-TV, among other things, Bert Holtkamp, UPC Amsterdam head of information says. The cable offering will reach Swedish consumers sometimes next year, Holtkamp tells DagensIT.

By Paal Nedregotten for Origo

*****

Ich weiß nicht, ob das hier schon bekannt ist. Man muß es sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 40 Banken etc. haben sich zusammengetan um UPC 3,5 Milliarden US$ zu leihen, mit denen UPC sein Kabelnetzwerk aufrüsten wird.

Im richtigen Markt sind wir auf jeden Fall.

JP
.
Eine weitere Facette der zukünftigen iTV – Entwicklung zeichnet mit dem sog. Business-TV ab

Als Beispiel sei das Kaufhof-Unternehmensfernsehen (K-TV) genannt. Stichworte:

- Warenschulungen ( Bsp. aktuellen Produkten, etwa Ski-Ausrüstungen "bräuchte man ewig, um zu einer Schulung aus ganz Deutschland das entsprechende Verkaufspersonal zusammenzubringen, das wir mit einer einzigen Sendung erreichen" => Die Abwesenheitskosten, die dem Unternehmen durch Seminarreisen von Mitarbeitern entstehen, werden durch Business-TV stark reduziert

- Diskussionen zu Veränderungen bzw. Neuerungen innerhalb des Unternehmens

- Mitarbeiter an verschiedenen Standorten so gezielt informieren und motivieren

- „Der Vorstandsvorsitzende auf dem Bildschirm, der sich direkt an die Mitarbeiter wendet, wird erlebbar, Information wird glaubwürdig und authentisch“

- Kundenzufriedenheitsanalyse mittels einer rückkanalfähigen Box ;)

Nachzulesen unter: http://www.sony.de/professional/business_tv/anwendungen/anwe…

TV-Visionär Ulrich Kuhlo ( Gründer & Miteigentümer von n-tv, Aufsichtsrat Mbox ;) ) entwickelt das Konzept des Business-TV folgendermaßen zum „professionalTV“ weiter:

Karl-Ulrich Kuhlo, Gründer und Geschäftsführer von professionalTV, zum Konzept seines Business-Fernsehens ( aus Marken Marketing Nr.471, 23.02.2000, S. 6 )


Vor einem Jahr hat Karl Ulrich Kuhlo die n-tv-Geschäftsleitung abgegeben. Er wechselte an die Spitze des Aufsichtsrates und kündigte an, im Business-TV mitzumischen. Mit seiner neuen, von n-tv unabhängigen, Firma professionalTV will er das bisherige Angebot qualitativ erweitern und für jedes Unternehmen finanzierbar
machen.

MM.- Sie haben n-tv kreiert. Business-TV gibt es schon. Wollen Sie es neu erfinden?

Kuhlo: Es gibt bislang etwa ein Dutzend Anwender von Business-TV-Unternehmen. Aber in vielen Fällen leidet es unter mangelnder Akzeptanz der Adressaten. Das hat verschiedene Gründe, etwa die zeitlich beschränkte Verfügbarkeit. Mal wird das Programm nur vor der
Schalteröffnung bei der Bank gezeigt, andere Unternehmen zeigen Programmschleifen, was allerdings ermüdend wirkt. Ein Vollprogramm hingegen ist bisher sehr teuer. Hinzu kommt: Das Programm wird oft nicht so wahnsinnig professionell gemacht. Manchen Entscheidern in den
Unternehmen erscheint Business-TV daher als rausgeworfenes Geld.

"Böswillige Journalisten könnten denken, n-tv sei käuflich"

MM. Wie wollen Sie gegensteuern?

Kuhlo: ich hatte nun eine Idee, die sich von allen anderen Business-TV-Angeboten abhebt und bislang weltweit konkurrenzlos ist: Wir verbreiten das n-tv-Programm als Mantel. Praktisch heißt das, das n-tv-Programm wird um die Werbung erleichtert. Und der Kunde entscheidet, welche
n-tv-Sendungen er in seinem Mantelprogramm sehen möchte. Und er entscheidet natürlich auch, welche firmeneigenen Informationen in dieses Programm hineinfließen. Das
n-tv-Mantelprogramm kann er entweder live oder zeitversetzt erhalten. Erarbeitet also wie mit einem Legokasten - Sendung rein, Sendung raus.

MM: Warum verkauft n-tv nicht selbst das Programm?

Kuhlo: Da könnte ein böswilliger Journalist durchaus auf den Gedanken kommen, n-tv sei käuflich. Wir haben eine Art firewall zwischen n-tv und professionalTV. Die ist nur in einer Richtung durchlässig, nämlich aus der Richtung von n-tv. Der umgekehrte Weg, also die Veränderung von n-tv- Inhalten durch unsere Kunden, ist nicht möglich. Es dürfen nur Teile des kleinteiligen n-tv-Programms weggelassen werden. Was wir anbieten, hat schon einmal die Grundattraktivität unseres Programms von n-tv. Die nutzen wir, um darin die firmeneigenen Inhalte zu transportieren. Die sind darin erheblich besser zu konsumieren, als wenn Sie den ganzen Tag nur die Nabelschau des eigenen Unternehmens betreiben würden. Denn das vertragen viele Mitarbeiter schon nicht mehr. Und: n-tv bietet ein angesehenes Programmumfeld Schmuddel-Talk und Seifenopern sind ausgeschlossen.

MM: Haben denn schon Unternehmen angebissen?

Kuhlo: Wir, genauer gesagt: Die Telekom startet am 22.Februar Telekom-TV. Übertragen wird zunächst in etwa 50 Niederlassungen. Wir sprechen im Moment über eine tägliche Sendezeit von 8 bis 20 Uhr. Zudem hat ein sehr großer Finanzdienstleister Interesse. Er wird im April
starten.

MM: Kann damit die ProfessionalTV schon Leben?

Kuhlo: Das ist schon sehr nah am profitablen Bereich.

MM. Was haben Sie den in Ihr Unternehmen investiert?

Kuhlo: Eigenkapital

MM: Wenn viele bisherige Angebote zu teuer sind, wo liegen Sie?

Kuhlo: Der Kunde zahlt eine Lizenz für die Nutzung von n-tv, für die technische Dienstleistung der Sendeabwicklung und für seine eigenen Beiträge. Ich kenne Projekte, die liegen je nach Dauer der täglichen Ausstrahlung mit den Kosten zwischen zehn und 40 Millionen Mark pro Jahr. Unser
Angebot für die Kunden liegt grundsätzlich im einstelligen Millionen Bereich.

MM: Stellen Sie auf Wunsch auch Mitarbeiter-TV her?

Kuhlo: Das entscheidet der Kunde. Entweder hat er schon einen Produzenten für seine eigenen Beiträge. Die liefert er dann hier an und wir stellen sie nach den Wünschen der Kunden in den Programmstrom ein. Oder er kommt und sagt: Also Kuhlo, ich habe noch nix, mach mir auch dieses. Was wir selbstverständlich tun. Oder wir empfehlen auf Wunsch einen Produzenten. Wir kennen den Markt sehr genau.

MM: Wieviele Mitarbeiter hat professlonalTV?

Kuhlo: Wir haben zur Zeit ein knappes Dutzend Mitarbeiter. Die technische Dienstleistung bringt n-tv. So wie wir ja früher auch die Nachrichten für Sat.1 technisch hergestellt haben. Klar, wenn mehr Kunden kommen, werden wir mehr Mitarbeiter brauchen, vor allem Ablaufredakteure. Aber
die Firma wird immer relativ klein bleiben, nicht noch einmal so ein Riesenwurf werden wie bei n-tv.


"Wir sind offen für alle Produzenten"

MM: Wieviele Kunden erträumen Sie sich denn künftig?

Kuhlo: In einem Jahr könnten wir vier oder fünf Kunden haben. Ich spreche bereits mit mehreren. Aber zunächst möchte ich unsere beiden Erstkunden sorgfältig betreuen und professionalTV zum Laufen bringen.

MM: Haben Sie einen gewissen Anspruch bei Ihren Kunden oder nehmen Sie jeden?

Kuhlo: Die Kosten sind im Moment so, dass nicht jeder kann, selbst wenn er will. Und so kann ich auch nicht sagen, mit wem wir arbeiten würden und mit wem nicht. Natürlich habe ich Vorstellungen für weitergehende Angebote und spezielle Branchen. so gibt es zum Beispiel einen enormen Bedarf für ein Mittelstandsfernsehen.

"Rundfunkgebühr für Business-TV? Völlig undenkbar!"

MM: Ein alter Traum von Ihnen.

Kuhlo: Zur Zeit ist es nur so, dass Mittelständler sich das nicht leisten können. Andererseits bekomme ich die meisten Anfragen aus diesem Bereich. Nötig wäre eine Organisationsstruktur, um einer großen Zahl von Unternehmen mit gleichgerichteten Zielen ein gemeinsames Programm anzubieten. Denkbar sind als Adressaten auch Ärzte oder Steuerberater.

MM: Wie verbreiten Sie Ihre jetzigen Angebote?

Kuhlo: Über Satellit. Dann geht es über die Set-top-Box auf den Fernseher oder per Fernsehkarte auf den PC. Wir haben einen Kooperationsvertrag mit der Telekom. Sie ist also nicht nur Programmnutzer, sondern auch Partner. Wir vermarkten gemeinsam Business-TV. Wenn das Internet in der Lage ist, ein breitbandiges Signal so zu übertragen, dass dort bewegte Bilder ruckelfrei erscheinen, dann werden wir auch diesen Weg nutzen. Auch interaktive Rückkoppelungen sind hier vorstellbar.

MM: Wieviel von einer Programmstunde liefert n-tv, wieviel kommt vom Kunden?

Kuhlo: Die Telekom wird pro Stunde zwischen 20 und 40 Prozent Eigenprogramm liefern. Die produzieren selbst, haben eine komplett arbeitende Fernsehredaktion. Wir als professionalTV beraten natürlich auch. Der Finanzienstleister hat einen eigenen TV-erfahrenen Produzenten.

Das Hauptbetätigungsfeld von professionalTV ist das Zusammenfahren von n-tv-Inhalten und kundenspezifischen Inhalten zu einem einheitlichen Programm. Im Übrigen: Wir sind offen für alle Produzenten. Jede Produktionsfirma kann mit ihrem Kunden zu uns kommen und wir bauen ihn in dieses System ein, wobei der Produzent seinen Kunden behält. BTI ist so ein Fall, die produzieren ja schon für die Telekom. Wir sind keine Konkurrenten.

MM: Ein Problem für Business TV sind die Rundfunkgebühren...

Kuhlo: ... das ist natürlich ein schweres Hindernis auf dem Erfolgsweg von Business-TV. Wenn ein Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern BusinessTV einrichten will, können bei zwei Leuten pro Fernsehapparat 150.000 Mark im Monat an Gebühren zusammenkommen. Völlig undenkbar! Deshalb fordern wir, und auch der VPRT, ein Moratorium für BusinessTV-Empfangsgeräte, das sie von der Gebührenpflicht entbindet.

( Zitatende )

Ergo: Kein Mensch brauch in Zukunft eigene Settopboxen. Natürlich deshalb, da sie überall schon stehen;).

Beispielsweise in den 70 000 Zimmern der 220 Hilton Hotels in USA . Unwahrscheinlich, dass da die Konkurrenz nachzieht...



( Quelle http://www.hilton.com/specials/cais/index.html;/$sessionid/$…, (c) ZO )


Gruß pd
Selbst die Computerbild 24/200 Seite 6 schreibt:

Nach Expertenmeinung(welche steht da nicht) wird das Wachstum des Internets künftig durch eine größere Zahl von Set-Top-Boxen (Internet Zugang via TV) und Spiele-Konsolen bestimmt werden. Die Hersteller planen Online-Spiele im großen Stil.
Als Internet-Zugang verliert der PC nach Ansicht der Fachleute an Bedeutung.



Na dann hoffen wir mal, das jenes auch so passiert.

Klaus
(der immer noch vin MBX überzeug ist)
Monday, November 27

FEATURE-Interactive TV Puts Couch Potatoes To Work

By Merissa Marr, European media correspondent

LONDON, Nov 27 (Reuters) - Not too long ago, interactive television was being written off as a geeky experiment that wouldn`t catch on as U.S. entertainment giants lost hundreds of millions of dollars on ambitious trials that flopped. But the techies refused to give up and interactive TV is back in town, this time with Europe leading the way.

Money is pouring into transforming the humble television set - which has spent the past 50 years as a passive medium - into a gateway of personalised services from e-mail and home shopping to video-on-demand and gambling.

But why should it be any more viable this time around?For a start, the rise of an Internet culture has given people a taste for e-commerce, e-mail and Web browsing, while Pay TV has got viewers used to paying for what they watch.

Technology has also become sleeker and more powerful since the U.S. experiments in the early 1990s when cumbersome, costly systems failed to woo viewers.

"No one dictates when I read the newspaper or go to the bathroom, but TV does. It`s too inconvenient for this age and that`s why the chances for interactive television are so good now," Werner Lauff, president of the broadband group at German media group Bertelsmann [BTGGga.F], said at a recent conference.

While Europe is showing signs of success with some four million viewers tapping into on-screen features such as shopping and e-mail, analysts say interactivity still has some way to go before appealing to the global masses.

THE BRITISH LABORATORY

Europe is seen as the ideal testing ground. PC penetration is lower in Europe than the United States but the population is just as content hungry - a void developers hope will be filled by interactive TV (iTV).

Many viewers in Europe are already used to interacting with their televisions through teletext - a 25-year-old service which offers pages of information on the TV screen - while satellite operators have been aggressively rolling out digital television, forcing cable and terrestrial rivals to follow suit.

"Europe has led the way in interactive television through the leadership of (satellite operators) British Sky Broadcasting [BSY.L], Canal Plus [CNLP.PA] and TPS. The U.S. market is really just beginning to launch services, and is at least 12-18 months behind the European market," Merrill Lynch said in a report.

Britain in particular is seen as the ultimate interactive TV laboratory with Open - controlled by Britain`s largest satellite operator BSkyB - taking the lead as the most successful platform in the world, one year after launch. Offering home shopping, games and e-mail, Open spreads its net across 4.2 million UK homes with half of those using the service every month and 13 percent making at least one purchase.

BSkyB`s relentless digital push has not been without reason. BSkyB Chairman Rupert Murdoch plans to use BSkyB and Open as a template for Sky Global Networks, his global satellite business which is set to be floated in the first part of next year.

Chase Manhattan`s Chase H&Q estimates there are now more than three million interactive TV users in Britain and this is expected to surpass four million by the end of 2000, rising to above 20 million across Europe by the end of 2001.

While interactive TV of any real scale does not exist in the United States yet, executives across the Atlantic are anxiously watching Europe as they prepare to roll out their own products, mindful of the failure of previous U.S. trials by heavy hitter Time Warner [TWX.N] and others.

"The United States is such a huge market with a love of technology and a faddish nature that if Americans get the idea that digital television is it, they will pile in," said Patrick Barwise, a professor at London Business School who is chairman of the Future Media research programme. U.S. technology research company Forrester is optimistic, predicting that "smarter television" will create $25 billion of extra revenue in the United States by 2005.

But the real challenge will be Asia. While the United States accounts for less than 10 percent of the world`s 1.1 billion TV households, China boasts over 30 percent.

DO VIEWERS REALLY WANT iTV?


Docu-soap Big Brother, a "fly-on-the-wall" reality show which stormed the TV ratings in Europe, has had viewers flocking to its website - evidence that couch potatoes are willing to emerge from the comfort of their sofas to interact with the TV.

A Mercer Management Consulting survey of Germany -Europe`s biggest TV market where four-fifths of TV households are linked to cable or satellite - showed that 70 percent of households were interested in using interactive TV for shopping and banking while half those without the Internet would go straight to iTV.

In fact, Forrester predicts that the volume of commerce over the TV - known as t-commerce - could exceed e-commerce over PCs within five years - a trend that would be accelerated by the roll-out of high-speed broadband connections.


The Mercer survey also showed that 82 percent of German viewers interviewed wanted to control when they watch programmes while many others wanted to avoid advertising -- the perfect backdrop for the personal video recorder.

Among killer applications, the personal recorder (PVR) is expected to be one of the most revolutionary. PVRs, currently made by U.S. companies TiVo [TIVO.O] and ReplayTV, allow users to record programming, letting them "pause" a show, go and walk the dog, and return to where they left off. As Replay TV`s slogan "power to the potato" suggests, viewers will no longer be bound by schedules and will have the power to gleefully skip through advertisements.

Electronic programme guides (EPG) are also a good bet -giving viewers a vital tool to navigate a confusing array of digital channels. But the future of applications such as video-on-demand and pay-per-view is less clear.

"Almost everyone in the industry is travelling blind and if they tell you otherwise, they`re lying. It will be a highly fractualised and confusing market for many years," an executive from U.S. player Respond TV said at a recent conference.

BABY STEPS TO iTV

Enhanced TV - which gives viewers more subtle interactivity such as a choice of camera angle for a football match - has helped pave the way for full-on interactive television.

"Electronic programme guides and enhanced TV have been baby steps to interactivity. We`re ultimately asking people to make a huge jump with interactive TV, after 50 years of slumping back in their sofas," said Ricardo Tejada, spokesman for Open.

But the degree of interaction that viewers are willing to accept has sparked a fierce debate among developers. Some argue that consumers still have certain expectations to relax and be entertained when they watch TV and only want to interact with a select range of services like Open. But others say the future lies in adapting a more open system that provides direct Internet access on the television screen.

In any event, most people in the industry accept that the TV and PC will remain very different animals. "Interaction will not affect when, how and why we watch television and much of the viewing behaviour will remain pretty similar. The psychology of watching TV lies in the need to relax at the end of the day, usually in company and that need will still be there," said LBS`s Barwise.


© 2000 Reuters Ltd.
November 28, 2000
New Leader and Layoffs at ReplayTV
By JOHN MARKOFF

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AN FRANCISCO, Nov. 27 — ReplayTV Inc., a pioneering maker of digital video recorders, said today that its leader of one year had resigned, that it would lay off up to half of its work force of 260 and that it would reshape its business strategy.

Along with TiVo Inc., a competing Silicon Valley start-up, Replay has been trying to build a market for computer-based systems that replace traditional videotape recorders and allow television viewers to freeze programs and rewind, and to create custom "channels."

As part of its shift in strategy, Replay`s founder, Anthony Wood, will become the company`s new chief executive, replacing Kim LeMaster. The company also said that it would try to refocus its business on software licensing arrangements made with partners, including cable service providers and makers of cable set-top boxes.

"The new business model is focused more intently on the cable industry," said Steve Shannon, Replay`s vice president for marketing. He said the company was in trials with Time Warner, Comcast, Charter Communications and AT&T. It has also announced a development agreement with the Motorola Corporation to build its software into a new generation of cable set-top boxes.

Analysts said that despite offering free electronic service, in contrast to TiVo`s subscription service, ReplayTV had trailed in the consumer market. TiVo`s digital recorders are now being manufactured by Sony and Royal Philips Electronics, while ReplayTV systems are being shipped by Panasonic. The company, which is based in Mountain View, Calif., said that it had so far sold about 20,000 units.

"TiVo has had the `wow` factor," said Josh Bernoff, an industry analyst at Forrester Research, a computer industry research and consulting firm. "The result is that Replay has been left with a weakening market position and a device that works well but doesn`t look as great."

However, that disadvantage will work to ReplayTV`s advantage in striking deals with the cable industry, he added. TiVo has had difficulty building alliances with cable companies, who are not generally interested in showcasing competing brands.

On the horizon is Microsoft, which has also recently entered the market for personal video recorders with its own system, called Ultimate TV.







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Copyright 2000 The New York Times Company
DIE WELT vom 28.11.00 S. 33
Titel "Kabelverengung" - Mehr Geld weniger Programm

Auszüge:

... bis zum Jahre 2010, soll Fernsehen nur noch digital empfangbar sein

Martin Deitenbeck (GF Sächsische Landesmedienanstalt) wechselt ab Januar zu Callahan (PR).

- UPC führt Gespräche im Saarland un din Rheinland Pfalz
- Konsortium Klesch (London): gehören 65 % des hess. Netzes, verhandelt noch um Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie ganz Norddeutschland
- Callahan: hält 55 % am Netz BW und Nordrhein-Westfalen

Kuhlo, als VPRT-Vostand (ich weiß nicht was das ist - vielleicht kann jemand helfen) wird erwähnt wegen der Regulierung (normales Fernsehen sol nicht verschwinden (also nicht so, wie Primacom das momentan macht)

..Möglich ist der Empfang von Digital-Fernsehen über die d-Box der Kirch-Gruppe (oh nur diese?). Abonennten von Premiere World müssen je nach Angebot 60 - 120 Mark pro Monat zahlen. "Auf diese Spanne zielen wir ab" sagt Chlosta (Manager bei Primacom). !!!

Nach einer Studie des Forschungsinstituts Prognos gibt in den USA schon jetzt jeder Kabel-TV-Haushalt mit im Schnitt 66 Mark rund 30 % mehr fürs Fernsehen aus, als in Deutschland.

Mehrwert das ist das Stichwort: Die Netzbetreiber wollen nicht allein mit Fernsehen ihre Investitionen (US-Manager Richard Callahan will in den nächsten 4-5 Jahren über 6 Mrd. Mark in den Netzausbau stecken), sondern mit Hightechdiensten, die die neue Datenautobahn ermöglicht. Telekommunikation eben, schnelles Internet und daran gekoppelter E-Commerce. Da werden Musiktitel über das Kabel gespielt, Bildtelefon eingeführt, komplette Kinofilme ins Wohnzimmer geliefert.

Na dann lest mal liebe Analysten, Journalisten etc. - wieder mal ein Medium, das diesen Zukunftsmarkt bestätigt.

CU thüringer
http://www.access-conf.com/NA105/NA105.htm

INTERACTIVE TV ADVERTISING USA

Essex House, Central Park South, New York
January 18-19, 2001


By 2004 there may be 29 million households using interactive advertising, according to projections from analyst firm Jupiter Communications Inc. Interactive ad spending, meanwhile, is expected to reach $4.2 billion by that time.

"A recent US report from Forrester predicted that the business model for TV would change, while revenues from conventional advertising revenues will diminish, the introduction of smarter devices will realise $25 billion dollars from consumers interacting with their TVs." Nigel Sheldon, MAD.CO.UK, 29 September 2000

We are now going through the greatest period of change in TV since its invention. The whole value chain is moving with technological, regulatory and commercial change set to re-invent the consumer experience.

Advertising has no choice but to evolve in this new environment.

The advent of Interactive TV advertising represents one of the key drivers likely to shape the future of the advertising industry. It builds on the potential of the Internet delivering both a direct response and brand-building approach previously unrecognised in the TV environment. There are a number of ways to incorporate advertising with Interactive TV; this conference focuses on those employed by the US advertising industry as well as drawing on other worldwide case studies. Moving away from the passive, high volume model - towards highly targeted, low volume, high value models, we examine what the various USA digital platforms will be delivering. The aim of this conference is to draw together the major players in the emerging Interactive TV advertising industry in the USA to look at the views of platform providers, broadcasters, advertising agencies and advertisers and to examine key case studies.
Unmittelbar nach dem Lesen des Stiftung Warentest-Heftes, erbarmt sich nun auch IBM. Ob sie angesichts dieses Frühstarts bei iTV in der „ersten Reihe“ sitzen, bleibt abzuwarten... ;)

IBM plant Expansion bei Set-Top-Boxen

Der Computerkonzern IBM plant, seinen Anteil am Markt für Mikroprozessoren, die in TV-Set-Top-Boxen verwendet werden, von momentan 10% auf 35% im Jahr 2003 zu erhöhen. Die traditionellen Decoder müßten demnach verstärkt komplizierteren Geräten weichen.Diese Geräte benötigen aber auch bessere Prozessoren, die nicht nur mehrere TV-Kanäle, sondern auch Internetzugang und digitale Videoaufzeichnungen verwalten können.

Die Geräte seien auch besonders wichtig für den Empfang digitaler TV-Kanäle. Im Jahr 2001 soll es in Europa 20 Mio. Nutzer dieser Services geben, im Jahr 2003 in den USA etwa 30 Mio..

Quelle: Finance Online 28.11.2000 20:39

Bekanntlich bildet Europa einen ziemlich großen Markt. z.B. Skandinavien, Frankreich, UK, Polen, Spanien etc... Es gibt aber auch noch größere Märkte!

Nochmal ergänzend zur Fragestellung am 17.11:

„...liegt der INTER-NORDIC-Deal trotz vollmundiger Ankündigungen und Terminverschiebungen vorerst auf Eis ... Wann ist frühestens mit einem Abschluß zu rechnen?


CEO: In Skandinavien liegt nichts auf Eis. Wir sind stets bei technischen und kommerziellen Meetings der Internordic mit deren Partnern dabei. Flugkosten nach Reykjavik, Oslo und Kopenhagen sind an der Tagesordnung. Ich habe lediglich gesagt, es sei nun klar, welches Telecom-Unternehmen dabei sein wird. „

( seziert aus dem CEO Forum ;) )

Die SAS ist doch in der STAR-Alliance, nicht wahr? Da gibt’s auch miles für das Lufthansadepot... Von wem noch?

Gruß pd
http://www.net-business.de/newmedia/fullstory.html?id=975339…

NEWMEDIA 27.11.2000

Interaktives Fernsehen bringt Sesselhocker auf Trab

Viele hatten das interaktive Fernsehen schon als missglücktes Experiment abgeschrieben. Vor allem amerikanische Unterhaltungskonzerne hatten mit erfolglosen Pilotprojekten Millionen Dollars verloren. Doch technische Innovationen und der Siegeszug der Internet-Kultur verhelfen dem so genannten "iTV" in Europa nun offenbar zu einem neuen Aufschwung. Die Fernsehshow "Big Brother" hat mit dem Erfolg ihrer Website bewiesen, dass sich bequeme Sesselhocker vom Fernsehen weglocken lassen und per Mausklick mitmachen. Allein auf Europas größtem Medienmarkt Deutschland sind einer Umfrage der Beraterfirma Mercer Management Consulting zufolge 70 Prozent der TV-Haushalte am interaktiven Fernsehen interessiert.

Die Hälfte aller Befragten ohne Internet-Anschluss würde das Fernsehen sogar dem Computer als Zugang zum World Wide Web vorziehen. Nicht nur wegen des großen Interesses gilt Europa bei Medienexperten als ideales Versuchsfeld für den Erfolg des iTV. Einerseits gibt es in Europa pro Kopf weniger Computer als in den USA, wo Anfang der 90-er Jahre komplizierte und teure iTV-Systeme wenig Anklang fanden. Außerdem gibt es mit dem Videotext eine 25 Jahre alte Vorform des interaktiven Fernsehens. Und auch das digitale Fernsehen, das zum Beispiel die Wahl von verschiedenen Kamera- Einstellungen bei einem Formel-Eins-Rennen oder einem Fußballspiel ermöglicht, ist auf dem Vormarsch.

"Das sind die ersten kleinen Schritte in Richtung Interaktivität" sagt Ricardo Tejada, Sprecher der britischen BSkyB-Tochter Open, die seit einem Jahr interaktives Fernsehen in Großbritannien betreibt. "Der Zuschauer muss aber eigentlich einen riesigen Sprung zum interaktiven TV machen - nach 50 Jahren Passivfernsehen vom Sofa aus."

In Großbritannien haben rund 4,2 Millionen Haushalte Zugang zum interaktiven Open-Angebot von TV- Shopping, E-Mail und Spielen. Rund 13 Prozent machen mindestens einen Einkauf pro Monat über das Fernsehen. Nach Schätzungen von Experten der US- Bank Chase Manhatten soll es bis zum Ende nächsten Jahres mehr als 20 Millionen iTV-Nutzer in Europa geben. "Europa hat beim interaktiven Fernsehen durch das Engagement von Satelliten-Betreibern wie BSkyB, Canal Plus und TPS die Führung übernommen. Auf dem US-Markt werden solche Dienste gerade erst gestartet und hinken mindestens zwölf bis 18 Monate hinter dem europäischen Markt her", heißt es in einer Studie der Investmentbank Merrill Lynch.

Schon machen Studien über das enorme Geschäftspotenzial des interaktiven Fernsehens die Runde. So schätzt das Forschungsinstitut Forrester, dass das Volumen der über das Fernsehen abgewickelten Geschäfte - der so genannte t-commerce - den E-Commerce über das Internet innerhalb von fünf Jahren übertreffen könnte. In der Zukunftsvision der iTV-Verfechter soll der Fernseher dem Internet aber nicht nur Konkurrenz machen, sondern den PC als Hauptzugang des Konsumenten zur virtuellen Welt ganz ablösen.

Bei all der Euphorie gibt es aber auch skeptische Stimmen. Unklarheit herrscht in der Branche vor allem darüber, wie stark der TV-Zuschauer am Fernsehen als passivem Entspannungs-Instrument festhalten wird. "Die Psychologie des Fernsehens liegt darin, dass man sich am Abend entspannen will. Dieses Bedürfnis wird immer da sein", sagt Patick Barwise, Medienexperte an der London Business School.
Unterhaltungselektronikbranche setzt auf Surfen per TV

Während die PC-Hersteller im Weihnachtsgeschäft in die Krise schlittern, verspürt die Branche der Unterhaltungselektronik Rückenwind. Das Jahr 2000 brachte den Unternehmen einen Umsatz von 37,5 Milliarden DM (19,2 Milliarden Euro) mit Fernsehern, Videokameras und -recordern, Hifi- und Telefongeräten sowie Computern, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, Rainer Hecker, in einem Gespräch mit dpa. Dies entspreche einem Zuwachs von zehn Prozent.

1999 schlossen die Unternehmen mit 34 Milliarden Mark Umsatz gemessen an den Endverbraucherpreisen ab. "Wir befinden uns seit 1998 im Aufwärtstrend und werden diesen auch in 2001 fortsetzen. Wir werden dann allein mit der klassischen Unterhaltungselektronik um etwa fünf Prozent wachsen können", prognostizierte Hecker.

Mit der Vorweihnachtszeit breche für Hersteller und Handel die wichtigste Zeit des Jahres an. Auf den Wunschzetteln der Bundesbürger stehe auch in diesem Jahr die Unterhaltungselektronik ganz oben, sagte Hecker. Der Renner im Weihnachtsgeschäft sei der DVD-Spieler mit Heimkino-Anlage, die wegen der digitalen Qualität Klangeffekte wie im Kino ermöglicht. Im nächsten Jahr sollen in Deutschland eine Millionen dieser Geräte verkauft werden. Aber auch hochwertige Fernsehgeräte im Bildformat 16:9 seien gefragt. Insgesamt sei das Wachstum von Handel und Herstellern aber "nicht gerade dynamisch", schränkte Hecker ein.

Künftig wird der Fernseher nach Heckers Worten mehr und mehr das Gerät für den Zugang zum weltumspannenden Computernetz Internet. "Mit den Fernsehgeräten haben wir eine Haushaltsabdeckung von 100 Prozent. Wir müssen diesen Markt im Gegensatz zu den PC-Herstellern nicht mehr erobern. Wir müssen ihn nur attraktiv halten." Schon jetzt werde daran gearbeitet, über die Fernbedienung des Fernsehers eine im Programm eingeblendete Internetadresse anklicken zu können. Dann teile sich der Bildschirm und parallel zum Programm könne der Verbraucher das Internetangebot mit zusätzlichen Informationen nutzen. Das werde auch neue Möglichkeiten für das Online-Shoppen mittels Fernseher ergeben, meinte Hecker. (dpa) / (jk/c`t)
.
Einen schönen Überblick über Wettbewerber, iTV – Segmente, Konvergenzperspektiven, Markt, Zahlen, Strukturen usw. ( Vielleicht die iTV – Threadessenz, für lazybones ):

Interaktives Fernsehen - kommt jetzt die Wende?

Manchmal dauert es eben länger: In den 1990-er Jahren wurden Milliarden Dollar in die Infrastruktur für das digitale Fernsehen investiert. Unternehmen aus dem Medien oder aus dem TK-Bereich warten noch darauf, dass die Saat aufgeht und reiche Früchte trägt. Im Moment muss an manchen Stellen noch einmal kräftig nachgesät werden. Die enormen Investitionen in die Infrastruktur, ob Kabel-basiert, Satelliten-gestützt oder terrestrisch, müssen irgendwann Rendite abwerfen, es gibt kein Zurück.

Unter dem Schlagwort „Interaktives Fernsehen“ (iTV) möchten die Betreiber solcher Netze Mehrwertdienste anbieten, die die Akzeptanz und Kundenbindung verstärkt und zusätzliche Einnahmequellen erschließt.

Marktforscher Gartner sieht im Jahre 2004 die Verbreitung in den USA auf 17 Millionen Haushalte steigen. Dann sollen etwa 11 Mrd. $ umgesetzt werden. In den nächsten 12 bis 18 Monaten sollen immerhin schon 2,5 Millionen interaktiv fernsehen. Forrester Research schätzt, dass die Anzeigenerlöse in fünf Jahren 11 Mrd. $ betragen. Weitere 7 Mrd. $ würden über den Handel generiert.

Deutsche Banc Alex. Brown Analyst Ausnit glaubt, dass das Fernsehen letztlich das Internet als Verkaufsvehikel ausstechen wird. Fernseh-Gucken wird seiner Meinung nach die primäre Freizeitaktivität weltweit bleiben und damit das Konsumverhalten steuern. Das interaktive Fernsehen wird viele Merkmale des Internets mit Reichweite und Gewicht des Fernsehens verheiraten. Auf einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren gesehen werden Web und TV zum interaktiven Fernsehen aufgewertet und einen Multimilliarden Dollar schweren Markt schaffen.

Noch stößt das interaktive Fernsehen auf Akzeptanzprobleme. Viele Fernsehzuschauer wollen ihr Sehverhalten nicht ändern – noch nicht. Gemäß einer Untersuchung von Forrester haben in Nordamerika gegenwärtig weniger als ein Prozent der Haushalte Dienste des interaktiven Fernsehens abonniert.

Interaktives Fernsehen - was ist das? Den Grund dafür sieht z.B. CEO James Ackerman des Softwareherstellers OpenTV Corp. in den völlig unterschiedlichen Vorstellungen, die mit Begriff verbunden werden. Außerdem gäbe es Unsicherheiten, welche Technologie die richtige sei.

Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass sich der Markt noch in einer Experimentierphase befindet, die durchaus noch ein bis zwei Jahre andauern könnte. Einigkeit herrscht in jedem Fall darin, dass Spiele-Angebote der zentrale Schlüssel sind, Kunden zu gewinnen und zu halten.

Der Oberbegriff Interaktives Fernsehen hat drei Facetten.

1.) Personal TV -gegenwärtig in den USA besonders in Mode- bietet die Möglichkeit, mehrere Programme gleichzeitig zu sehen oder ein Programm anzuschauen, während man ein zweites auf einem PVR (personal Video Rekorder) aufzeichnet. Oder man speichert das Programm z.B. für die Dauer des Gangs zum Kühlschrank zwischen und setzt die Wiedergabe zeitverzögert, aber nahtlos fort. Die zweite Richtung 2.) Aktiv TV ist, Fernsehprogramme mit einigen Internet-Merkmalen anzureichern. Die Nutzer können während des laufenden Programms auf [uergänzende Informationen zugreifen, Emails schreiben, ihre Stimme abgeben, an Wettbewerben teilnehmen oder –natürlich- einkaufen] [/u]. Für diesen Trend steht neuerdings AOLTV von AOL. Der dritte Trend wird von Microsofts 3.) WebTV markiert. Er ist besonders stark vom Internet geprägt. WebTV war bisher kein Erfolg - die Nutzerzahlen stagnieren auf niedrigem Niveau. Im neuen UltimateTV Dienstes sehen Beobachter den Versuch von Microsoft, die Bemühungen neu zu beleben.

Die Akteure

Investitionen in Infrastruktur und Produkte

Kabelbetreiber komplettieren zur Zeit ihre Netzwerke und rüsten sie technisch auf. So will z.B. der fünft-größte Kabelbetreiber Cox Communications bis zum Jahresende 68% der Kabelsysteme modernisiert haben. Bis Ende 2001 will man auf 80% kommen. Cox bedient zur Zeit ungefähr 6,2 Millionen Kunden. Auch der nach AT&T Broadband und Time Warner mit zur Jahresmitte insgesamt über 8,2 Millionen Kunden drittgrößte US-Kabelanbieter Comcast Cable Communications rüstet zur Zeit das gesamte Netz auf Glasfaser um. Hierzu werden im Gesamtjahr 2000 1,5 Mrd. Dollar investiert.

Gleichzeitig erproben Kabelbetreiber wie ihre Wettbewerber aus der Satellitentechnik in umfangreichen Feldversuchen und Kooperationen neue Produkte und Dienste des interaktiven Fernsehen, die sie im nächsten Jahr in der Breite anbieten wollen.

Satellitenbetreiber DIRECTV von GM-Tochter Hughes Electronics hat kürzlich einen Empfänger vorgestellt, der die PVR-Technologie von TiVo nutzt. Die Entwicklung von technischen Plattformen zusammen mit AOLTV ( vgl. vernichtende Kritik aktuelle AOL / Philips Box Sunseeker’s Thread: AOL bietet Settop-Box an ) und UltimateTV ist weit fortgeschritten. Auch EchoStar Communications ist durch zahlreiche Innovationen bekannt geworden.

Entscheidendes Manko der Satellitentechnik ingesamt: Der Rückkanal fehlt. Also wird zur Zeit insbesondere mit DSL-Anbietern verhandelt, um die fehlende Interaktivität zu schaffen.

Kürzlich haben auch Wink und Comcast eine weitreichende Zusammenarbeit beim interaktiven Fernsehen bekannt gegeben. Comcast verbreitet die Dienste von Wink im eigenen Kabelnetz. Hierdurch erschliesst sich für Wink ein Kreis von 1,5 Millionen digitalen Kabelkunden über einen Zeitraum von etwa drei Jahren .

ExciteAtHome fokussiert das Breitband-Fernsehen mit Unterhaltung, Musik und Spiele-Angeboten. ExciteAtHome will bis Mitte 2001 neue Produkte breit anbieten, nachdem man Anfang nächsten Jahres die Testphase abzuschließen hofft. Der @Home Dienst ist mit mehr als 50 Prozent Marktanteil der weltweit führende Internet Breitband-Service. In den USA werden mehr als 35 Prozent erreicht. ExciteAtHome hat heute 2,3 Millionen Abonnenten.

Technologie-Unternehmen des iTV Zu den technologischen Schlüsselunternehmen gehört der PVR-Hersteller TiVo, an dem sich AOL beteiligt hat. PVR`s bestehen im Kern aus einer normalen Harddisk, auf der Videodaten komprimiert gespeichert werden. PVR`s sind für zahlreiche Eigenschaften des iTV unverzichtbar. Sie werden über kurz oder lang Grundbestandteil von Set-Top Boxen.

Hersteller wie OpenTV und Liberate Technologies liefern Betriebssoftware für Set-Top Boxen und für die Programmverteilung. Liberate hat kürzlich eine Kooperation mit dem Chip-Hersteller Conexant bekannt gegeben. Ziel ist die Entwicklung einer kompletten Plattform für digitale Set-Top Boxen Strike ! ( Eigenschaften der neuen Phoenixbox vgl. http://www.metabox-info.de/testberichte/art_01122000.htm ) , die sich gleichermassen an Telefongesellschaften und Betreiber von Kabel-und Satellitennetzen, sowie von terrestrischen Sendeanlagen richtet . OpenTV ist kürzlich eine strategische Allianz mit der Breitband-Division von Motorola eingegangen, um das interaktive Fernsehen voranzubringen. Motorola sieht OpenTV als bevorzugten ITV Software- und Entwicklungspartner, was durch eine Kapitalbeteiligung untermauert wird. Die OpenTV Software ist mittlerweile in mehr als 11 Millionen Set-Top Boxen eingebaut .

Wink Communications bietet seit einigen Jahren t-Commerce-Dienste an, die es Zuschauern ermöglichen, mit der Fernbedienung zu shoppen.

Auch Gemstar TV-Guide zählt zu den bedeutenden Anbietern von Technologie für iTV. Kürzlich wurde Medienzar Rupert Murdoch größter Einzelaktionär . Das Unternehmen hat zahlreiche Patente rund um die TV-Programmierung inne.

SCM Microsystems bietet seit kurzem Module und Empfänger für iTV an . Das deutsch-amerikanische Unternehmen hat an einigen Aspekten der Standardisierung digitaler TV-Netze mitgearbeitet und kooperiert mit Microsoft.

Microsoft selbst darf natürlich als iTV-Technologie Unternehmen nicht unerwähnt bleiben: Neue Versionen des Windows Betriebssysteme werden gezielt in Richtung Multimedia-Zentrum ausgestaltet.

Schließlich spielen natürlich die Anbieter von Set-Top Boxen eine Schlüsselrolle. Motorola ist der größte US -Anbieter, gefolgt von Scientific Atlanta. Philips Electronics machte kürzlich auf sich aufmerksam, als es gelang, mit AT&T Broadband einen Deal abzuschließen. 2001 beginnend wird AT&T digitale Set-Top Boxen von Philips für Breitbandnetze einsetzen. Anfangsstückzahl ist 1 Million Geräte .

Der Content

Neben den technischen Voraussetzungen in der Infrastruktur, bei den Plattformen und Produkten, spielt natürlich der Content eine gewichtige Rolle. Hier hat der beabsichtigte Merger von AOL und Time Warner grosse Bedeutung. Ob die amerikanischen Wettbewerbsbehörden den Zusammenschluss allerdings genehmigen werden, ist zur Zeit fraglich. Nachdem bisher gefordert worden war, die eigenen Netze für fremde Internetanbieter zu öffnen, scheint nun gefordert zu werden, dass andere Kabelbetreiber auf Inhalte von Time Warner Zugriff haben müssten . Man darf auf den 15. Dezember, den voraussichtlichen Tag der Entscheidung, gespannt sein.

Die traditionellen Betreiber von Kabelnetzen und Satelliten haben natürlich Zugriff auf die Inhalte des traditionellen Fernsehens. Sie werden allerdings noch einiges investieren müssen, um die interaktiven Möglichkeiten zu nutzen.
Standardisierung schreitet voran
Die wichtigste Hürde für die Verbreitung des digitalen, interaktiven Fernsehens ist mittlerweile genommen. Die Standardisierung auf der übertragungsebene ist weit vorangeschritten. So hat DVB (Digital Video Broadcasting) gute Chancen, sich zu einer der bedeutendsten Normen weltweit zu entwickeln. Das erlaubt allen Anbietern auf dem Markt, kostengünstige Geräte anzubieten. Auch integrierte digitale Fernsehgeräte sind damit keine Zukunftsmusik mehr.

http://informer2.comdirect.de/de/news/_pages/news/article.ht… ( (c) WO / Comdirect News )

Gruß pd

PS Die Herstellerliste erhebt m.E. keinen Anspruch auf Vollständigkeit... Sudden strike?

@JP PF
Nachrichtensender wollen TV und Internet verschmelzen


N-TV und N 24 sehen ihre Zukunft im Web-Fernsehen


von Hans-Peter Siebenhaar


HB BERLIN. Die deutschen Nachrichtensender verändern sich in Riesenschritten: Aus Fernseh-Programmen werden Informationsdienstleister. N-TV setzt mit seinem Partner CNN auf die vielfältige Vermarktung von Inhalten – unabhängig ob die Informationen via Fernsehen, Internet oder Handy an den Kunden fließen.
Eine klare Markenstrategie ist für Kai Thäsler, Leiter N-TV Neue Medien, Voraussetzung, um für den Nutzer attraktiv zu bleiben. Der Berliner Sender setzt im Zeitalter der Digitalisierung auf seine Kernkompetenz – Nachricht und Aktualität. Die Erkenntnis von N-TV und CNN ist klar: Es geht um das Geschäft mit Inhalten – unabhängig vom jeweiligen Verbreitungsweg.

Wann die hohen Kosten in Redaktion und neue Technik wieder eingespielt werden können, ist noch offen. Strategien zum Geldverdienen liegen allerdings schon bereit. So sollen beispielsweise Text- und Bildmaterial an ausgewählten Kunden in der Wirtschaft für ein eigenes Firmen-TV verkauft werden, das auf den Computer der Mitarbeiter läuft. Außerdem soll über die gemeinsame Internetseite www.cnn.de und www.ntv.de künftig auch E-Commerce betrieben werden. Wie N-TV-Sprecher Bernd Schwintowski betont, kämen nur ausgewählte, qualitätsorientierte Partner zum Zug, um die Marke nicht zu beschädigen.

Neue DSL-Technik beschleunigt Kovergenz zwischen TV und Internet

Außerdem arbeitet der Berliner Sender daran, die bisher noch überschaubare Zahl von Merchandisingprodukten – vom Buch bis hin zum PC-Spiel – vorsichtig auszubauen. Neben TV und Internet wird mit der Einführung von UMTS ab 2004 auch das Handy zum Vertriebskanal. Deshalb werde es notwendig, den Wandel zum Informationsdienstleister möglichst schnell zu vollziehen, wie Thäsler betont.

Wann Fernsehen und Internet tatsächlich verschmelzen (Konvergenz), ist offen. Ob der Fernseher mit Hilfe der Set-Top-Box zum interaktiven Medium (Web-TV) wird oder der Computer über das Breitband auch Bewegtbilder im Internet liefert, wird für die Nachrichtenkanäle zunehmend sekundär. Sie stellen sich rund um das Produkt Information neu auf. Content, Inhalt heißt das Zauberwort der Zukunft.

Das gilt auch für N 24, der N-TV-Konkurrenz aus dem Hause Kirch. Der Nachrichtensender verfolgt ähnliche Pläne wie N-TV. „Wir haben von Anfang an die Konvergenzstrategie verfolgt“, betont N 24-Sprecher Thorsten Pütsch. Bei der schnellen Breitband-Technik steht N 24, eine hundertprozentige Tochter der ProSieben Sat1 Media AG, in den Startlöchern. Am 24. Januar – pünktlich zum einjährigen Bestehen – soll das erweiterte Internetangebot an den Start gehen. Projektleiter Markus Fischer ist optimistisch, dass mit Hilfe der neuen DSL-Technologie (Digital Subscriber Line) die Konvergenz zwischen TV und Internet entscheidend beschleunigt wird.

Schon jetzt ist die Führung von N 24 mit 1,2 Millionen Seitenaufrufen im Monat durchaus zufrieden. Über die TV-Quote schweigt man sich jedoch lieber aus. Der Sender mit seinen 140 Mitarbeitern besitzt nach eigenen Angaben eine technische Reichweite von 40 Prozent. Die Einspeisung in das Berliner Kabelnetz zum Jahreswechsel soll N 24 die höheren Weihen verleihen. Schließlich ist Berlin der politische Informationsmarkt schlechthin.

Anfang 2001 wollen sich auch die Münchner redaktionell in Berlin niederlassen. In Sachen E-Commerce verfolgt N 24r eine liberale Politik. Auf dem „Marktplatz“ des Sender lockt die Emissions- und Handelsplattform TradeCross den Risiko bewussten Privatanleger, der Online-Buchhändler oder das Samstags- lotto samt Benachrichtung per E-Mail oder SMS. Eine Gefahr, dass durch kommerzielle Partner die Marke N 24 beschädigt werden könnte, habe man nicht, sagt Unternehmenssprecher Pütsch.


HANDELSBLATT, Sonntag, 03. Dezember 2000
Monday December 4, 6:13 pm Eastern Time
CORRECTED-Rivals vie for control of cable TV set-tops
In the LOS ANGELES story on Dec. 1 headlined ``Rivals vie for control of cable TV set-tops`` please change next-to-last paragraph to read: ``Gemstar-TV Guide Co-President Joe Kiener says his Interactive Program Guide systems, combined, are expected to grow from about 9 million viewers to 20 million in 2001. Viewers are clicking on ads about four times an hour and go about three clicks deep for price and order information on average, he said. Gemstar-TV Guide`s GUIDE +Plus Gold now comes pre-installed, for free, on some TVs, and next year services such as two-way paging will be added.`` instead of:

``Gemstar-TV Guide President Joe Kiener says his system is expected to grow from 5 million viewers to 20 million in 2001. Viewers are clicking on ads about four times an hour and go about three clicks deep for price and order information on average, he said. TV Guide Interactive now comes pre-installed, for free, on some TVs, and next year services such as two-way paging will be added.``


(Corrects Kiener`s title, program guide names and viewer
figure.)
A corrected version follows.
By Bob Tourtellotte
LOS ANGELES, Dec 1 - (Reuters) - The gloves are coming off

in the arena for interactive television among rivals offering software for a new generation of digital cable set-top boxes rolling out across the world.
At stake is a share of a market projected to grow to $25 billion in the next five years, with revenues generated through home shopping, providing advertisers with customer information, and offering other interactive services that so-called iTV aims to bring into homes.

Getting to the viewer first is key for all these players because they agree that the first companies to get inside the home will stay there because of the reluctance of consumers to switch services. So the competition has begun, and for these players, the heat is on -- because only one or two winners will be left standing when the battle ends.

Operating system providers like Liberate Technologies Inc. (NasdaqNM:LBRT - news) and OpenTV Corp. (NasdaqNM:OPTV - news) are already deploying systems while talking down competition from their Goliath-sized rival Microsoft Corp. (NasdaqNM:MSFT - news), whose roll-out has been slower.

At the same time, Scientific-Atlanta Inc.`s (NYSE:SFA - news) 80-percent-owned PowerTV boasts that its software resides in set-top boxes of more U.S. homes than all the others combined.

In a different league for makers of program-guide and other consumer-oriented applications, Gemstar-TV Guide International Inc.`s (NasdaqNM:GMST - news) TV Guide Interactive touts its strong brand recognition as a way to attract consumer eyeballs. AOLTV, a unit of America Online Inc. (NYSE:AOL - news), wants to leverage its 25 million online users to build a presence on the airwaves.

It all adds up to enough high-sticking and hard-checking among the players that even the toughest pro hockey star might want to watch this one from the bench.

``Well, it`s definitely heated,`` said Ed Graczyk, marketing director at Microsoft TV, the unit responsible for putting a Microsoft operating system inside cable set-top boxes.

After beginning to roll-out digital set-top boxes in the latter half of 2000, cable operators have now installed several million into U.S. homes -- Forrester Research forecasts 65 million U.S. homes with interactive video in 2005.

A SLOW ROLL-OUT OF SET-TOP BOXES

Graczyk admits at this time last year, Microsoft expected to be farther ahead than it is now, but he added that this month satellite TV provider DirecTV will start deploying iTV services called ``Ultimate TV`` using Microsoft software.

He also said several overseas partners, including Portuguese operator TV Cabo and Canada`s Rogers Communications, are just now announcing definitive launch schedules.

``We`re actually right at the very beginning,`` he said.

Liberate Chief Executive Mitch Kertzman considers Microsoft a top competitor. In September, Liberate said its software was in about 300,000 U.S. homes, and Kertzman told Reuters that when the company announces quarterly earnings in December, it expects to add ``hundreds of thousands`` of homes to that total.

OpenTV, has enjoyed early success in the United Kingdom, where it launched systems in October 1999, and it now boasts a global deployment into 11 million homes. This week, it unveiled its first U.S. deal with cable operator USA Media Group.

PowerTV says its systems are in 5 million U.S. homes right now, but a large percentage of those come from its affiliation with set-top box maker Scientific-Atlanta. Still, CEO Steve Necessary rightly says PowerTV ``is the most broadly deployed solution for two-way, interactive cable`` in the United States.

While the battle rages on, operating system providers seem to agree on one point: cable operators will be deploying more than one system until they determine exactly what consumers want. Most cable operators, too, will likely tailor systems to match viewer habits and use their own brand names. So, viewers may never see the names of the software makers on TV screens.

MEET iTV

When viewers switch on a TV, they will get a main menu of services including video-on-demand (the ability to watch a movie at any given time), home shopping (labeled t-commerce as opposed to e-commerce), or just plain old TV.

Using a remote control, viewers will scroll through the menu. Clicking on ``TV`` might give a viewer a simple broadcast program, but viewers with digital cable could watch the show from different perspectives. A hockey game, for instance, could be watched from the stands, rinkside or behind the net.

In another example, viewers might flip to TV Guide`s program schedule where they would see shows and times on one portion of the screen, video ads for anything from movies to cars in another section, and banner ads in a third grouping.

By using a remote control to click on an ad, viewers could see more information, and eventually ``click through`` a series of screens to order a product. TV Guide will share in sales generated for each ad clicked or product sold.

Gemstar-TV Guide Co-President Joe Kiener says his Interactive Program Guide systems, combined, are expected to grow from about 9 million viewers to 20 million in 2001. Viewers are clicking on ads about four times an hour and go about three clicks deep for price and order information on average, he said. Gemstar-TV Guide`s GUIDE +Plus Gold now comes pre-installed, for free, on some TVs, and next year services such as two-way paging will be added.

AOLTV offers instant messaging, e-mail and a TV program guide. Consumers can buy hardware for $249 in stores and subscribe for a monthly fee. Down the road, too, AOLTV will offer iTV services directly on set-top boxes in an effort to become the first stop on TV sets for channel surfers.
Microsoft TV moves on Europe, stalls on UK
by Louise Carroll on 05 December 2000 16:22:00 GMT

The first deployment of Microsoft TV Advanced has been launched in France today, with an American equivalent launching this month and the next target set for Germany early next year. However, the UK is at the bottom of the company’s priority list in offering a comparable package over here.

Jacques Thibon, CEO of TAK, the company offering the interactive service, which is owned 70% by Thomson Multimedia and 30% by Microsoft, said: “Today the UK is not our next target, Germany is.”

The main reason that the same service will not come to the UK market soon is that it would face very tough competition from all of the UK’s iTV services. The TAK system is very similar to ONdigital’s ONnet, and the overall market for pay-TV subscribers in the UK currently stands at a massive 5m users. The main question is when Microsoft will take its platform to the UK, as currently none of the iTV operators have taken it to market.

Jon DeVaan, senior VP TV division at Microsoft, said that ntl is now at the development stage at working on a project on Microsoft TV Advanced, but no confirmed details of a live product have been released. He added that UPC is still working with Microsoft to rollout Microsoft TV through European set-top box providers, and said that the problems in delivering the service the first time around was due to a schedule delay. In the meantime, UPC has been rolling out with Liberate.

Tim Grimsditch, an analyst at Forrester Research explained that the rollout of its TV platform has put Microsoft in a very hard position. He said that there were two ways for the software giant to get in the market: one is by investing in set-top boxes and replacing existing boxes with its own; the second is taking a more ‘stealthy approach’. In the latter, Microsoft creates set-top boxes or devices that consumers want to buy - viel Spaß, Microsoft. Damit hat Wettbewerber Metabox, Germany, einschlägige Erfahrungen. Wir sind dann sehr gespannt auf STB`s von MSFT, die die Consumer kaufen wollen. Einstweilen gibt`s die Phönix-Boxen erstmal umsonst - Handy-Prinzip. - and therefore forces broadcasters to use the Microsoft platform. Im Zeitalter von MHP? Eine proprietäre MicrosoftTV-Plattform? Die Broadcaster zwingen? Liebe Freunde in Redmond, das wird ein Flop. Bei iTV gelten die alten MSFT-Spielregeln nicht. Definitiv. Will niemand mehr. Hat sich aber offenbar noch nicht bis Redmond rumgesprochen.

Today’s deal with Thompson exhibits the stealth approach, selling iTV sets direct to the consumer preloaded with the Microsoft TV platform. Grimsditch added that this approach is similar to how Microsoft distributed Windows. - Seht Ihr`s? Nur gut, daß MSFT sein Geld nicht mit iTV verdienen muß.


Grimsditch said that the TAK offering is very different to the market model currently in the UK. He explained: “This is an offering in consumer bought interactive TV, which hasn’t happened over here yet – it’s all been pay TV in the UK. There would need to be a cultural change for it to be adopted here, including having people pay for the equipment.” - Wenn ich es nicht schwarz auf weiß lesen würde, ich würde es nicht für möglich halten. Der Cultural Change wird nicht stattfinden, lieber Bill. Ein Nokia-Handy für 750,- DM ist nicht verkäuflich, wenn ich es mit Vertrag auch für 200,- DM bekommen kann. Und ich den Vertrag eh brauche.

The TAK service in France is due to be available in February to consumers who have bought a new Thompson television set, which comes with a keyboard and has no associated subscription fee. Users pay for their internet charges on the phone line and will have full access to the internet. The French sets will be analogue, but Thibon confirmed that when they launch in the UK that the system would be digital compatible.

****

Fazit: Der erste Wettbewerber hat sich bereits aus dem Markt verabschiedet. Businessmodell verfehlt. Und Tschüß.

JP
Die Microsoft-Geschichte wurde gestern abend vielleicht etwas flapsig von mir formuliert und ist - wie alles hier bei w:o z.Zt. - schwer zu lesen: aber ich denke, es lohnt sich, zumindest die fettgedruckten Teile zur Kenntnis zu nehmen.

Denn in der Tat geht der Ansatz von Microsoft, im Bereich iTV / Set-Top-Boxen den Markt auf die gleiche Weise erobern zu wollen wie bei PC`s bzw. Windows, völlig an der Tatsache vorbei, daß im iTV-Markt ganz andere Bedingungen gelten. Die Geschäftsgrundlage, mit der Microsoft seine Vormachtstellung im PC-Markt erringen konnte, ist im iTV-Markt nicht gegeben. Diesen Fakt zu erkennen ist die bittere Wahrheit nicht nur für Leo Kirch (Common Interface), sondern auch für Bill Gates (MHP, Subventionierung der Hardware wg. T-Commerce).

Gruß, Jan Philip
Hier die unten bereits kommentierte Meldung nochmal auf deutsch - aus Chip online von heute:

Microsoft und Thomson entwickeln Set-Top Boxen für Europa

Los Angeles (np/mh) – Microsoft und Thomson Multimedia haben vereinbart, integrierte TV-Geräte unter dem Namen Thomson/Tak auf den europäischen Markt zu bringen.

Die Geräte werden Microsofts TV-Plattform empfangen. Diese erlaubt es nicht nur fernzusehen, sondern auch E-Mails auszutauschen, einen elektronischen Programmführer (EPG) zu empfangen sowie mit speziell dafür ausgelegten TV-Sendungen zu interagieren.

So können Besitzer solcher Fernseher an Spielesendungen teilnehmen, sich an Abstimmungen beteilige oder zusätzliche Informationen zum Programm erhalten.

Schon zu Begin des nächsten Jahres sollen zwölf Produkte in ganz Europa in die Läden kommen.

Der dazu benötigte Service mit der Bezeichnung Tak befindet sich zur Zeit noch in der Testphase. Microsoft ist aber zuversichtlich, dass dieser ebenfalls zu Beginn nächsten Jahres „auf Sendung“ gehen können wird.

*****

w:o-Leser wissen mehr.

JP
Die Microsoft-Strategie ist wie immer Ausdruck der Psyche eines megalomanen Soziopathen.
MBX-Aktionäre leben damit, daß ihr CEO gleichzeitig ein anerkennungsheischender "Gutmensch" und ein cleverer, im Ernstfall auch kalter Visionär ist. Diese Kombination ist in der heutigen Welt klar im Vorteil (was viele allerdings noch nicht begriffen haben, wie die Beispiele etlicher User und Bill Gates zeigen).
Best
lark
.
Mein nachfolgender Favorit unter den vorausgegangenen Sätzen würde sich vorzüglich für einen wilden Opernstoff eignen. Mein Pate und moi könnten ein Lied von singen...

“Well, it`s definitely heated”

"It all adds up to enough high-sticking and hard-checking among the players that even the toughest pro hockey star might want to watch this one from the bench." ;)

``Well, it`s definitely heated,`` said Ed Graczyk, marketing director at Microsoft TV,...

While the battle rages on, operating system providers seem to agree on one point: cable operators will be deploying more than one system until they determine exactly what consumers want. Most cable operators, too, will likely tailor systems to match viewer habits and use their own brand names. So, viewers may never see the names of the software makers on TV screens.

= > Die Chance für ein Monopol bekommt man nur einmal. Die Kabelcos wären ja völlig blöde, wenn sie sich in eine Abhängigkeit begäben. ( Interessanter Aspekt für uns dabei: In Dtl. 2 Erzrivalen, BertM vs Kirch = > BM würde nie .... ) Und dann kann ein Monopolriese auch noch zerschlagen werden ( AT&T, Dt. Tekom + dt Kabel TV, IG Farben, MS – Prozess ... )

.........

zit. “Most cable operators, too, will likely tailor systems to match viewer habits

Das ist ein weiterer Vorteil des Rückkanals. Ein KNÜLLER:

Der Milliardenmarkt der Erfassung von Einschaltquoten, Konsum- & Konsumentenverhalten, Subscriberdaten, - Statistiken. Das ganze in ECHTZEIT ! ( Ende der monopolistischen Schnecke GfK ? Quoten nach 24 h... lol )

D.h. flexibles TV-System: Viele Männer on TV = > mehr Auto – Werbung, viele Kids mehr Nintendo usw. ( denkbar ist z. B. Abo-Rabatt wenn man beim TV schauen Alter, Geschlecht, Bildungsgrad, Einkommen ? etc. eingibt vgl. sog. „gläserne GfK – Stadt“ Hassloch ) = > daraus folgen individuelle Angebote / Werbung. Mich z. B. sprechen weder O.B. noch Venensalben besonders an. ( Vorerst ;) )

In einem 2.ten Schritt ( Glasfaser + techn. upgrade ) wird Werbung völlig individuell: JP -> Rotweine zum anclicken + Probezusendung, O.H. -> Newsabo mit Israelfilter – Funktion, lark - > engl. Auflagenraritäten, pd - > HipHOP ;) usw.

So wird auch folgende Aussage nachvollziehbar ( Q: s. o. ):

„Unter dem Schlagwort „Interaktives Fernsehen“ (iTV) möchten die Betreiber solcher Netze Mehrwertdienste anbieten, die die Akzeptanz und Kundenbindung verstärkt und zusätzliche Einnahmequellen erschließt.

Marktforscher Gartner sieht im Jahre 2004 die Verbreitung in den USA auf 17 Millionen Haushalte steigen. Dann sollen etwa 11 Mrd. $ umgesetzt werden. In den nächsten 12 bis 18 Monaten sollen immerhin schon 2,5 Millionen interaktiv fernsehen. Forrester Research schätzt, dass die Anzeigenerlöse in fünf Jahren 11 Mrd. $ betragen. Weitere 7 Mrd. $ würden über den Handel generiert.“ ( zitat end )

Die Werbungseinnahmen wachsen demnach schneller als der Markt. ( Erinnert sei an den HSM Carat GF @ AR ;) )

Gruß pd

“Microsoft, said: “Today the UK is not our next target…”

Tja, lieber erfolgsverwöhnter Hasi, ist denn der Igel schon wieder Erster ? ;)

While the battle rages on….
Hallo ihr Techniker! :)

Kann mir das einer (uns allen) deuten?Schon längst bekannt?


Eurobox is a CATV decoder which has the support of the following operators: Deutsche Telecom, France Telecom, Telia, Tele Danmark, Casema and Mediakabel

Was ist diese EUROBOX?Deutsche Telecom supported diese Box?Meta war in 2 Ausstellungen Co-Ständler bei der telekom?
Parallelen?

What is NorDig?

NorDig is an cooperative organisation as constituted 5th November 1997 in Odense Denmark (see press-release and Odense-document). NorDig will specify a common platform for digital-TV within the Nordic region (Denmark, Finland, Island, Norway and Sweden). The initial goal has been to specify IRD:s for use in cable, sattellite and terrestrial networks.
Which are the present members in NorDig?
The NorDig group represents per March, 23 1999 the following broadcasters, operators and service providers in the Nordic countries:
Danmarks Radio (DR)
TV2/Danmark
Tele Danmark
Helsinki Media
Helsinki Telephone Co
MTV3 Telecom Finland
Sonera
Yleisradio (YLE)
Landsimi Islands
Rikisutvarpid (RUV)
Canal Digital
Norsk Rikskringkasting (NRK)
Norkring
Telenor
TV2 Norge
Canal+
Modern Times Group (MTG)
NSAB
Scandinavian Broadcasting Service (SBS)
Senda
Sveriges Television (SVT)
TV4 Sweden
Telia
Teracom

und....


NorDig II
Digital Integrated Receiver
Decoder Specification

for use in cable, satellite and terrestrial networks
Compliance list to NorDig II specification (ver. 0.9)

This list indicates the requirement status (mandatory, optional or descriptive) of the various sections of the NorDig II specification; the requirements are, however, given in the specification itself.
This list contains in addition a column for the industry to state compliance or non-compliance to the requirements.

List of Compliance with NorDig II (ver.0.9).
Green = no mandatory requirement included in this part (section).
M: Mandatory requirement for NorDig II.
O: Optional or recommended.
Chapter/section Spec.Section:Req. status Compliance status of product Comments
1. Introduction ---------- -------------
2. General Features ---------- -------------
Part A. Hardware and firmware
3. The Frontend of the NorDig box ---------- -------------
3.1 Common Features ---------- -------------
3.1.1 General features M
3.1.2 Common scanning procedures M
3.1.3 Quality Reception Detector M
3.2 Satellite Tuner and Demodulator ---------- -------------
3.2.1 General M
3.2.2 RF/IF Characteristics M
3.2.3 Input Frequency range/Tuning range M
3.2.4 Tuning/Scanning Procedures M
3.2.5 Control Signals M
3.2.6 Demodulation M
3.2.7 Satellite Tuner Interface and Signal Levels ---------- -------------
3.2.7.1 RF Input Connector M
3.2.7.2 RF Output Connector (option) O
3.2.7.3 Signal Level M
3.2.7.4 Power Supply and Control Signals (to RF unit) M
3.2.8 Performance M
3.3 Cable Tuner and Demodulator ---------- -------------
3.3.1 General M
3.3.2 RF Characteristics M
3.3.3 Tuning/Scanning Procedure M
3.3.4 Bypass RFin to RF out O
3.3.5 Performance Data ---------- -------------
3.3.5.1 Analogue and Digital Signals M
3.3.5.2 Digital Signals M
3.4 Terrestrial Tuner and Demodulator ---------- -------------
3.4.1 General M
3.4.2 Frequencies M
3.4.3 Modes M
3.4.4 Tuning/Scanning Procedures M
3.4.5 Changes in Modulation Parameters O
3.4.6 Connector M
3.4.7 Performance ---------- -------------
3.4.7.1 C/N Performance O
3.4.7.2 Minimum Receiver Signal Input Levels M
3.4.7.3 Maximum Receiver Signal Input Levels M
3.4.7.4 Immunity to “analogue” and/or “digital” carriers in Other Channels O
3.4.7.5 Immunity to Co-Channel Interference From Analogue TV-Signals M
3.4.7.6 Performance in Time-Varying Channels O
3.4.7.7 C/(N+I) Performance in Single Frequency Networks M
3.5 Transport Stream Input/Output ---------- -------------
3.5.1 Use of Transport Stream Input/Output O
3.5.2 Bit Rate (Capacity) O
3.6 Additional Front-end O
4 MPEG-2 Demultiplexer ---------- -------------
4.1 General M
4.2 DVB Descrambler Performance M
4.3 System Clock Recovery M
5 MPEG-2 Video Decoder ---------- -------------
5.1 General M
5.2 Constraints and Extensions ---------- -------------
5.2.1 Active Format Description M
5.2.2 Displaying 16:9 Material on 4:3 Monitors M
5.2.3 Displaying 4:3 Material on 16:9 Monitors M
5.2.4 16:9 Letterbox Conversion M
5.2.5 14:9 Letterbox Conversion O
5.2.6 Down conversion M
5.2.7 Up conversion M
5.2.7.1 Default Location Mode M
5.3 Still picture support M
6 MPEG-2 Audio Decoder ---------- -------------
6.1 General M
6.2 Constraints and Extensions ---------- -------------
6.2.1 Audio Video Synchronisation M
6.2.2 Set-up Levels M
6.2.3 Multichannel Audio M
6.2.4 Digital Audio Output M
6.2.5 Half sampling rates O
6.3 Applications M
7 Controllers and memory ---------- -------------
7.1 Hardware /Hardware Capacity ---------- --------- -
7.1.1 General M
7.1.2 Controllers O
7.1.3 Memory M
7.1.4 Persistent Memory Device O
7.2 The Bootloader ---------- -------------
7.2.1 Introduction M
7.2.2 Over-the-air via Broadcast Download M
7.2.3 PSI and SI Specification M
7.2.4 Serial Download M
8. Graphics processing M
9. Interfaces and Signal Levels ---------- -------------
9.1 Introduction O
9.2 RF-PAL Output O
9.3 Transport Stream Input/Output ---------- -------------
9.3.1 General M
9.3.2 Main Common Interface M
9.3.3 Additional Transport Stream Input/Output O
9.3.3.1 IEEE 1394 O
9.3.3.2 Additional Common Interface O
9.4 Smart Card Interface M
9.5 Interaction Channel Interface M
9.6 Scart Interface M
9.7Audio Interfaces M
9.8 Serial Data Interface M
9.9 Additional Data Interface M
9.9/9.10 Remote Control Interface O
9.10/9.11 Remote Keyboard Interface O
10 Performance ---------- -------------
10.1 Introduction ---------- -------------
10.2 Video Performance of RGB and PAL Signals M
10.3 Audio Performance of the Decoded Digital Signal M
10.4 Zapping Time for TV Services M
10.5 Analogue Demodulated Video and Audio M
10.5.1 Video Performance of the Demodulated Analogue Signal M
10.5.2 Audio Performance of the Demodulated Analogue Signal M

Part B: The system software with application programming interfaces (API)
Chapter/section Statusof spec. section Status of product Comment
11 IRD System Software and API M
11.1 Detailed profile Definition M
11.2 Content Formats M
12 Service Information ------------ -------------
12.1 General M
12.2 Network Information Table (NIT) M
12.3 Service Description Table (SDT) M
12.4 Event Information Table Present/ Following (EIT p/f) M
12.5 Event Information Table schedule M
12.6 Time and Date table and Time Offset Table M
12.7 PSI requirements M
13 Navigator ------------ -------------
13.1 General M
13.2 Service List ------------ -------------
13.2.1 Service List Requirements M
13.2.2 Mandatory Descriptors for the NIT M
13.2.3 Mandatory Descriptors for the SDT M
13.3 ESG ------------ -------------
13.3.1 ESG Requirements M
13.3.2 Event Information Table p/f (EIT p/f) M
13.3.3 Time and Date Table (TDT) and Time Offset Table (TOT) M
14 Teletext and subtitling ------------ -------------
14.1 Teletext M
14.2 DVB Subtitling M
15 Interfaces for Conditional Access ------------ -------------
15.1 Use of the DVB Common Interface ------------ -------------
15.1.1 General M
15.2 Use of smart card reader ------------ -------------
15.2.1 General M
15.2.2 Application Level Interfaces for Conditional Access M
15.2.3 ECM and EMM Filtering M
16 The Remote Control ------------ -------------
16.1 Functions M
16.1.1 Numeric Entry M
16.1.2 Basic TV-functions O
16.1.3 Digital TV functions M
16.1.4 Design and labelling O
16.1.5 Mapping of Key Events M
17 User preferences M
Annex A: NorDig members ------------ -------------
Annex B: Terminology and Definitions for Single Frequency Networks Performance Parameters ------------ -------------
Annex C: Subjective QEF Quality Measurement ------------ ------------

weiter.........

30th October 1997


Plan to achieve uniform specifications for digital television distribution in the Nordic countries
Introduction
The following document has been prepared pursuant to the MOU and a meeting of the Nordic public service broadcasters and Nordic `national telecom companies`, which, according to a summary of the minutes dated 28th August 1997, asked a group of representatives of the participating organizations to draft a plan which, taking its starting point in current activities, would result in the establishment of common specifications for digital television in the Nordic countries or, alternatively, mutually compatible national solutions.
The pages that follow present an outline of the working group`s proposal.

Members of the working group:

Jan-Olof Gurinder, SVT
Johan Thorud, NRK
Tove Rodahl, NRK
Anders Kronborg, DR
Olle Mossberg, TV4
John-Inge Bratteveit, TV 2 N
Per Schrader-Nielsen, TV 2 N
Per Parbo, TV 2 D
Ismo Silvo, YLE
Andero Hoffman, MTV3
Eyjólfur Waldemarsson, RUV
Per Mellberg, Teracom
Hans Brattberg, Telia
Hasse Iwarsson, Telenor
Per Bendix, Tele Danmark
Finn Søndergaard Pedersen, Tele Danmark
Objectives
Nordic television companies and telecom companies seek to formulate and follow a common strategy leading to the introduction of digital television in the Nordic countries. The overarching goals of this collaboration are threefold: to make the transition from analogue to digital television reception as simple as possible for Nordic viewers, to avoid end eliminate technical hindrances which might block viewers` access to the various programme companies` output, and to make the transitional period with parallel analogue and digital transmissions as short as possible.
More specifically, the cooperation should ensure

that the nationwide channels of all the Nordic countries be accessible throughout the Nordic region, should the transmitting company so wish;
that a uniform set of criteria and specifications regarding receiver apparatus be set out for the benefit of manufacturers and providers of service; and
that viewers be given the greatest possible freedom of choice of channels, services and distribution systems, which is to say the avoidance of a market made up of multiple, closed solutions which curtail viewers` freedom of choice, and affording television companies the possibility of direct contact with audiences, as the companies deem appropriate.
Although the Nordic countries are small markets by international standards taken individually, the Nordic region as a whole is fully comparable with the major European markets. A common or compatible system for digital television in the Nordic countries would be most advantageous with regard to the commercial exploitation of the potential inherent in new digital distribution systems and to the cost-efficiency of actors on the market.
The cooperative organization described herein is open to all major television companies and distributors who subscribe to its stated objectives.

Principal implementations of digital television in the Nordic countries today

Unofficially, two platforms are establishing de facto bridgeheads in the Nordic region, viz.:

Open-TV/Viaccess/Eurobox
This platform is being introduced by Telia and Tele Danmark for (initially) the CATV and SMATV markets.
MediaHighway/Conax
This platform is being established by Canal Digital Nordic for the DTH, CATV and SMATV markets. In the start-up phase, the system will combine a Nokia operative system and Conax.
These two platforms are scheduled to be introduced on the Nordic market in 1997/98, and in response to them tens of thousands of IRD units will have been put on the market before the proposed coordination can have any effect.
The three operators are of the opinion that since each has made such efforts to develop open systems, the platforms and their respective decoder units, already on their way to market, will in all likelihood be able to accommodate a common Nordic platform.

European specification work in the context of DigiTag and DVB Terrestrial transmission of digital television is scheduled to commence in Sweden and Finland during 1998. In this connection work toward specification of systems is being undertaken within DigiTag (Digital Terrestrial Television Action Group) and DVB; it is timed to coincide with the commencement of transmissions in the Nordic countries and Great Britain.
Three subsystems are crucial to compatibility with other platforms, viz.:
the decoder (IRD unit),
the conditional access system (a.k.a. CA-system),
and the application interface (API).
As for the specifications of the IRD units for the respective platforms, it should be pointed out that both take their point of departure in relevant DVB/MPEG recommendations. Eurobox is a CATV decoder which has the support of the following operators: Deutsche Telecom, France Telecom, Telia, Tele Danmark, Casema and Mediakabel