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Gelbe Karten - 500 Beiträge pro Seite



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Guten Morgen allerseits,

leider muss die Spielleitung der Börsen Club Bundesliga noch immer feststellen, daß ein kleiner Teil der Mitspieler versucht, sich durch kurzfristige Trades mit extrem marktengen Werten wie Fortune City, Fantastic oder Infomatec Vorteile zu verschaffen und so die von uns geforderte Langfrist-Strategie zu übergehen.

Unter den derzeitigen Top 20 erhalten daher folgende Clubs die Gelbe Karte:

- Aktienclub Niederschelden
- Millionarios
- Adam Smith Markets
- Aktienschubser
- Dachs 2000
- Effektenclub Nesselwang

Auf der Watch-List stehen bereits:

- Börsenspaß Berlin
- Tomaschek & Partner

Ihr BCB-Team
@dh
Nach welchem System wird hier verwarnt?? Wieso Adam ... ja, Bamberg ... nein???
Als passiver Beobachter muss ich sagen: Ich bin völlig geschockt!

Die Spielleitung verteilt "gelbe Aktien..pardon Karten" an Spielteilnehmer, die die Regeln sehr fair und völlig korrekt eingehalten haben.

Es empfiehlt sich vielmehr, die Regeln dahingehend abzuändern, die "dem sehr undurchsichtigen Wunsche" der Spielleitung entgegenkommen.

Wie kommt es, daß das BörseOnline-Börsenspiel von 1999 ein voller Erfolg war "ohne" eine einzige Verwarnung durch die Spielleitung? Vielleicht weil die Professionellität einer Spielleitung ein entscheidender Qualitätsmerkmal ist?

Ich empfehle, die Regel Nr. 14 entsprechend zu ergänzen:

Kauf und Verkauf eines Wertes innerhalb einer kurzen Frist von 5 Handelstagen ist nicht zulässig.

**********************************************

Die ausgesprochene Verwarnung an die o.g. Teilnehmer verstoße gegen den gesunden Menschenverstand und ist nicht zu billigen. Viele Investmentclubs "traden" auch in der Praxis. Gerade in der jetzigen Börsenphase haben einige Investmentclubs es verstanden, sich an den veränderten Börsengegebenheiten anzupassen. Es wäre daher fast schon kriminell, sich einen Dinosaurier wie CISCO sich "langfristig"(!!) ins Depot zu legen, von der man weiss, dass die Marktkapitalisierung trotz Korrektur immer noch viel zu hoch ist. Schauen Sie sich nur mal die "BlueCips" CMGI und Doubleclick an. Oder sind diese in Ihren Augen auch "marktenge" Werte? Eine "Langfriststrategie" bedeutet nicht, dass ALLE Werte langfristig gehalten werden sollen oder müssen.

Ein wirtschaftliches Unternehmen muss für seine Investoren ein bestmöglichstes Ergebnis erreichen.....und darf daher (logischerweise) nicht durch eine Spielleitung dadurch behindert werden.

-The End-
Offener Brief!!!

Es ist schon verwunderlich,

Niederschelden-Gosenbach
17 Orders; 3 Trades
Infomatec, Fortunecity, Gigabell

Millionarios
9 Orders; 3 Trades
Fortunecity, Infomatec (Verkauf trotz heutiger Verwarnung)

BBB
10 Orders; 2 Trades
Teamwork, Gigabell

NN/TM
9 Orders; 2 Trades
Fortunecity

die faxes
9 Orders; 4 Trades

Bicko
23 Orders; 7 Trades

Adam Smith
4 Orders; 1 Trade
Infomatec

Effektenclub Nesselwang
7 Orders; 2 Trades
Fantasic, Infomatec

Dachs 2000
11 Orders; 3 Trades
Fortunecity, Fantastic

A-A-B Allg. AC Buschütten
14 Orders; 4 Trades

Schumacher/Naujoks
10 Orders; 2 Trades
Fantastic, Infomatec

Börseninitative Karlsruhe
9 Orders; 2 Trades
Gigabell

No Limits (! Schreibweise)
16 Orders; 6 Trades
Teamwork, Fantastic

Investmentclub Michel
16 Orders; 4 Trades

One Million Dollar Club
13 Orders; 4 Trades
Teamwork

Investmentclub Moneytime
8 Orders; 2 Trades
Gigabell, Infomatec

Börsensturm
8 Orders; 2 Trades
Infomatec, Fantastic

1. Christliche Finanzanlageg.
10 Orders; 1 Trade

The Pack Family
20 Orders; 5 Trades

Aktienclub Berlin
12 Orders; 2 Trades
Infomatec, Fortunecity, Gigabell

wirklich verwunderlich, daß unter den ersten 20 anscheinend mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird. Hier nur eine kleine Aufstellung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Nach dieser hübschen kleinen Liste muß man sich doch wirklich fragen wer hier die bösen Buben sind und keine Langfriststrategie erkennen lassen? Es liegt doch auf der Hand, dass man mit 9 Orders und 2 Verkäufen (DieAktienschubser) eindeutig als Kurzfristanleger zu erkennen ist, wo die Käufe und Verkäufe sogar mehrere Tage auseinanderliegen und wohlgemerkt kein einziger Zockerwert dabei war.

Nun zu DCI: Bei DCI von einem Zockerwert zu sprechen halte ich und wohl auch dessen Management (bei einem Kurs von 20 Euro) für leicht übertrieben. Dass ich diesen Wert wieder ins Depot für günstiger aufgenommen habe, spricht wohl eher für meine Langfristorientierung bei diesem Wert als dagegen. Denn der Kurs hätte genausogut bei 16 Euro noch weiter fallen können und dann hätte sich bestimmt keiner darüber aufgeregt, sondern die meisten nur mitleidig gelächelt.

Sodann muß ich mich fragen ob man hier nach 7 Tagen Spieldauer, z.B. bei Bicko mit bereits 23 Orders davon 7 Verkäufe oder dem Berliner Aktienclub mit 12 Orders und 2 Verkäufen, der darüberhinaus fast keinen Zock ausgelassen hat (Infomatec, Fortunecity, Gigabell), nur um einige Clubs exemplarisch zu nennen, noch von Langfriststrategie sprechen kann!
Desweiteren ist es natürlich auch völlig in Ordnung, daß die Clubs die momentan weiter hinten liegen keine Langfriststrategie erkennen lassen, hier z.B. The Pack Familiy, mit 20 Orders und davon 5 Verkäufen weitere Beispiele spare ich mir an dieser Stelle aufzuführen. Hier beschleicht mich das Gefühl, dass ich mir alles erlauben kann solange ich nicht vorne bin.


DieAktienschubser
Madame1
Vielleicht ist es ja auch schon anderen aufgefallen, die Diskussion die jetzt geführt wird entwickelt sich genau in die andere Richtung als sie noch vor der letzten Regeländerung geführt wurde. Man redet nicht mehr über die unmöglichen Anlagestrategien der Daytrader, sondern nur noch über die ungerechte Behandlung derjenigen, die von der Spielleitung wegen ihrer Anlagestrategie verwarnt wurden.
Ein entscheidender Grund liegt sicher bei dem Aktienclub, der vor der Regeländerung die Diskussion über die Daytrader noch angeführt und damit maßgeblich zu der Regeländerung beigetragen hat, sich jetzt aber ganz leise im Hintergrund aufhält und genau die Dinge macht, die er vorher kritisiert hat. Eine Verwarnung liegt übrigens noch nicht vor trotz Gigabell, Fortunecity und Infomatec.

P.S. Der Aktienclub kommt übrigens aus unserer schönen Hauptstadt
genauso ist es, Madame1. Es ist immer schön, Ihre Beiträge zu lesen. Diese zeugen von geballtem Wissen. Gerade Ihre schlagfertige Kompetenz führt in manchen Fällen zu heftiger Kritik von einigen Stellen, die ich namentlich nicht nennen möchte. Schade, daß gut angeführte Argumentationen Ihrerseits mit "Fäusten" beantwortet werden (dabei sollten die Herren Spielleitung/Mitspieler wissen, dass wissenschaftliche Untersuchungen unstrittig den Beweis erbracht haben, Frauen gelten sodann als die besten Anleger :) ).

Daß die Redaktion Telebörse auf diese Beiträge nicht in einem angemesssenen Zeitraum reagiert, spricht nicht für Quantität und Qualität. Schließlich hat die Redaktion einen guten Ruf zu verlieren.
Als Verlagsmitarbeiter kann ich ein Lied davon singen.

Um zu verhindern, dass weitere Investmentclubs "gelbe" oder gar "rote" Karten erhalten, schlage ich -juristisch betrachtet- folgende Vorgehensweise vor:

Vor dem unmittelbaren Verkauf eines (vermeintlich) marktengen Wertes die Spielleitung per eMail oder hier öffentlich davon unterrichten.

Text-Vorschlag:

Liebes Spielleitungs-Team,

unsere Spielgemeinschaft beabsichtige, den folgenden Wert........heute zu verkaufen. Der Kauf fand vor 3 Tagen statt. Wir sind uns nicht sicher, ob es sich hier um einen marktengen Wert handelt. Auch sind wir uns nicht sicher, ob diese Transaktion Ihre Zustimmung findet. Wir wollen uns nicht den Verdacht aussetzen, etwas zu tun, was in Ihren Augen als "unsymphatisch" gelte.

Aus diesem Grunde diese Anfrage.

Hören wir in den nächsten 3 Stunden (ab Zeitpunkt Boardmitteilung) nichts von Ihnen, so dürfen wir davon ausgehen, dass die obige Transaktion eine nicht unsymphatische Handlung darstelle und somit die Gefahr einer gelben Karte Ihrerseits nicht gegeben ist.

Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Gruss, Ihr symphatischer Investmentclub........
Hi Leute,

nehmt doch endlich die Zocker-Werte aus dem Angebot!

Vorschlag: anstatt Nemax ALL lieber Nemax 50
und dafür S&P 100 rein.


Wir wurden von BCB möglicherweise deshalb nicht verwarnt, weil wir auf Platz 22 lagen (oder so). Andere hatten wahrscheinlich ein noch schlechteres Timing als wir (und schmollen jetzt).
Ich habe es schon beim letzten Mal gesagt, wenn sich andere mit kurzfristigen Trades nach oben schaukeln, dann machen wir das auch. Scharf sind wir darauf nicht!

Und wer seine 25 Trades am 8. des Monats vergeigt hat, muß eben bis zum Monatsende warten. Ist doch ok, oder?

Viele Grüße an alle
A.H.
Hi A. H.,

grundsätzlich hast Du Recht, doch sollte man nach den neuen Regeln eben auf diese Zockerwerte verzichten. Wir haben eben unsere letzten 2 Trades ausgeführt und schauen jetzt den Rest des Monats zu, mit der Hoffnung, daß der Depotwert zulegt. Fühlen uns sehr wohl mit den Werten, da wenigstens Substanz vorhanden ist und keine Pleiten drohen.
Den Vorschlag mit S+P 100 unterstützen wir vollkommen.
Zudem sind wir mal gespannt, ob andere Clubs auch 9 Werte mindestens 3 Wochen im Depot halten.
Grüße
hy,

bin ebenfalls für nemax50 anstatt nemaxall und dafür den s&p100.

an knuti32, wir haben mehr als 20 werte und werden diese mit sicherheit mehr als 3 wochen halten, zumindest halten wir es so in unserem realen depot welches wir versucht haben, hier teilweise nachzubilden.

langfristcharakter sind keine 5 tage, sondern einige monate.

by klaus007
Klaus007 schreibt:

langfristcharakter sind keine 5 tage, sondern einige monate.

Klaus007 gründet im März 2000 einen Investmentclub. Alle Aktien werden in sogenannte beliebte BlueCips wie CMGI, Doubleclick, Yahoo, Exodus, InternetCapitalGroup, Tiscon, Teamwork und und investiert.

Bilanz nach einigen Monaten, im Oktober 2000:

Gesamte Depot voll im Eimer mit Verlusten von 60-90%; obwohl....es waren doch gute, ja richtige Langfristwerte!? (*ja natürlich :)*)

Warum hatte Klaus007 nicht verkauft? Antwort: Man MUSS ja langfristig liegen lassen, mindestens einige Monate.

Und wie würde Klaus007 heute reagieren? :) Oder investieren die Investmentclubs alle immer nur im Oktober eines Jahres? LOL.
hy mickey-mouse,

wir haben unseren club nicht im märz 2000 gegründet, sondern im november 1992. wir haben nicht die sogenannten blue chips wie cmgi, dclk, yhoo (kauf 11.9.98 zu 16,62 € splittbereinigt), exds, icge, tiscon, teamwork im monat märz 2000 gekauft, weil dafür keine story dahinterstand (für uns).

dafür haben wir im märz pdli, abgx, genz und medi zum beispiel gekauft und können uns jetzt über ca. 400, 150, 110 und 65 % gewinn freuen.

der einsatz damals ca. 15.200 € und heute ca. 36.800 € macht ca. 140 % zuwachs von märz bis oktober, also nicht voll im eimer, sondern voll im portemonnaie.

und heute, haben wir unsere bestehenden positionen in sbel, vrts, jnpr, itwo, muse, cmrc, cree, brcm, rbak, inkt, chkp um ca. 50.000 € aufgestockt.

leider ist keine infomatec, gigabell, fortunecity oder andere pennystocks des nemaxall dabei.

wir wollen langfristig die wertpapiere behalten oder wie es im mustervertrag heisst:

§ 2 Zweck der Gesellschaft ist die langfristige, gemeinsame Geldanlage in Wertpapieren unter Berücksichtigung bestimmter, von den Gesellschaftern beschlossener und in den Protokollen der Gesellschafterversammlungen festgehaltener Grundsätze und Kriterien.

alles klar mickey_mouse

by klaus007

p.s.: bitte empfehle uns keine sogenannten beliebten blue chips,
Hi Klaus007 :D

Danke für die prombte "Gegendarstellung" :kiss:

Natürlich habt Ihr Euren Club nicht im März 2000 gegründet. Aus meinem Beitrag war unschwer zu erkennen, daß es sich lediglich um eine "Beispielrechnung" handelte :) Stellvertretend für einige andere Investmentclubs.

Doch zunächst möchte ich Euch beglückwunschen zu dieser recht ansehnlichen Performance seit der Gründung im Jahre 1992.

Doch nicht alle Clubs, die "langfristig denken", sprich "Werte mindestens einige Monate liegen lassen", sind so erfolgreich wie der Vorzeige-Club Klaus007 & Co.

Ein Investmentclub "verfolgt" im Grunde genommen eine gleiche oder gleichgelagerte Strategie wie die eines marktbreiten Fonds. Es gibt "mehrere tausende" Fonds weltweit und ebenso viele Clubs. Von der Langfriststrategie entscheiden sie sich kaum. Allenfalls in der Portfoliostreuung.

Doch man darf die Realität nicht verkennen. Ebenso "tausende" Fonds weltweit haben Ihren Anlegern einen schweren Schaden zugefügt. Und der Grund für das "anlegerschädliches Verhalten" war eben dieses "Langfristdenken".

Hier ein Beispiel:

Der damals weltbeste Internet-Experte Alfred Maydorn übernahm vor exakt 2 Jahren die Leitung des bekannten Fond Internetvision von VMR, WKN 988614. Bis im März 2000 war die Welt noch in Ordnung. Da machte sein Fond exakt 300% Gewinn (von 57 auf 232 Euro).

Wenn es nach dem Willen des Herrn Maydorn gegegangen wäre, hätte er im Frühjahr, als sich längst abzeichnete, dass eine "längerfristige" Korrektur mindestens bis Oktober 2000 einsetzen würde, ALLE Aktien persönlich auch verkauft!!!!

Doch - und daß ist die traurige Realität -, die Redaktion Telebörse :( pardon :) .....seine "Geschäftsführung" entschied sich bzw. setzte ihn massiv unter Druck, auf alle Fälle keine Aktien zu verkaufen unabhängig von der Marktentwicklung (von einigen Ausnahmen abgesehen); nicht nur das, er musste auch laufend neue Aktien kaufen weil ständig neue Liquidität hereinfloß. Wie das ganze endete, wissen wir ja. Er wurde später von VMR entlassen (oder schöner formuliert: beurlaubt). Diejenigen "Fondsanleger" (sprich "Clubinvestoren"), die im März 2000 zu 232 Euro eingestiegen waren, verbuchen bis heute schmerzhafte Verluste von 75%.

Diese Fall ist jedoch kein Einzelfall. Sondern geschieht tausendfach, weil viele Fonds und Investmentclubs eine "langfristige" Strategie verfolgen, die -im Gegensatz zu den früheren Jahren- nicht mehr zeitgemäß ist. Die richtige Strategie nach den heutigen Maßstäben ist vielmehr die "FÄHIGKEIT" sich an den veränderten Marktgegebenheiten anzupassen, d.h. auch "kurzfristige" Anlagen zuzulassen (egal welche Art von Aktien).

Und noch eines darf man nicht vergessen: Schuld an dem massiven Kurseinbruch im Frühjahr waren ja gerade die Fondsgesellschaften, die sonst immer -wie auch die Clubs- immer von sich zu sagen pflegen:

Wir halten die Aktien langfristig - komme was wolle (ist das wahr? :)
Jetzt ist es hier im Board doch sehr ruhig geworden. Kein Wunder, sind doch nur ganze 14 Investmentclubs in der Gewinnzone. Und das ist wirklich sensationell, wenn man bedenkt, daß über 350 Clubs an der Spielrunde mitgemacht haben. Die Erklärung für diese katastrophale Leistung ist einfach: Die "Langfriststrategie" wurde Ihnen zum Verhängnis. Denn sie durften ja keine Aktien kurzfristig verkaufen, ohne die Gefahr auf sich zu nehmen, von der Spielleitung "verwarnt" (gelbe Karten) zu werden. Denn wörtlich heißt es im Regelkatalog: "Die Organisatoren behalten sich das Recht vor, Clubs von der Teilnahme auszuschließen, wenn eine langfristige Anlagestrategie nicht zu erkennen ist". (*punktum*)

Einige leidenschaftliche Anhänger, die sich sehr vehement für die Langfriststrategie ausprachen, schrieben sogar: "Wer die Aktien nicht ein paar Monate hält, sollte von der Spielleitung verwarnt werden". Klar, daß viele Clubs aus Angst keine Aktienverkäufe vorgenommen haben, obwohl die Marktverhältnisse es erforderlich gemacht hätten. Und jetzt ist die Quittung da: Über 90% der Investmentclubs haben Depotverluste fabriziert.

*na denn,prost*
Hallo Mickey_Mouse,

Du hast vollkommen recht auch ich hätte am liebsten alles verkauft, aber da wir ja schon mit Gelb vorbelastest sind wollte ich mir das rote Trikot nicht unbedingt anziehen. Die Farbe Rot schmückt dafür jetzt unser Depot, aber natürlich sind immer nur die Dummen, die nicht verkauft haben. Mit mir leiden ja noch 150 andere Clubs in denselben Clubfarben. Na vielleicht beginnt ja bald wieder eine neue Runde beim BCB. lol

Liebe Grüße
Madame1

PS: Wo stand das mit dem VMR-Fonds ??
Hallo zusammen, als Watchlister *g* befinden wir uns zur Zeit auch in einem tiefroten Depot und der Kursverlauf einer Aktie nötigte uns auch zum Rauswurf - allerdings mit Teilausführung und somit 2 Trades *g*. Alles in allem seh ich es trotzdem ganz entspannt, denn - es ist ein Spiel und wir spielen eben u.a. mit Nemaxleichen. Mal schauen, wohin das führen wird. Die bereits mehrfach vorgeschlagene Wertpapieränderung fand keine Resonanz (z.B. S&P 100 und Nemax 50 statt Nemax All - obwohl...im Nemax 50 gibts auch genügend "Zockerleichen")- also laßt uns das Spiel so führen, wie es die Regeln vorsehen. Und wenn keine Regelverstöße vorliegen, gibts auch keinen Grund für Ärger. Ob man nun die 25 Trades ausschöpft oder nicht, und wenn ja, über welchen Zeitraum sie verteilt werden, sollte ja nun jedem selbst überlassen werden. Allerdings werd ich manchmal den Eindruck nicht los, daß einige die Weisheit für sich gepachtet haben ;)
P.S. zu Maydorn und VMR - es war vor einem Jahr und nicht vor 2 ;)
Hoch leben die Fonds, die das Geld ihrer Anleger an die Wand fahren (obwohl sie andere Möglichkeiten hätten - steht übrigens in jedem Emissionsprospekt)
Sehr geehrter Herr Sasse,

herzlichen Glückwunsch zu Ihrer hervorragenden Platzierung bei der Börsen Club Bundesliga.

Ich muss Sie allerdings darauf hinweisen, dass der langfristige Anlagecharakter ein wesentlicher Teil der Spielbedingungen bei der BCB ist. In Einzelfällen lassen wir kurzfristige Trades gerne zu, ein systematisches Traden wie zuletzt in Ihrem Fall mit PA, Fluxx.com oder EJay geht jedoch über die Toleranzgrenze.

Ich bitte Sie, diese Regel zukünftig stärker zu beachten. Mehrfache Verstösse führen zum Ausschluss von der Börsen Club Bundesliga.

Herzliche Grüße

Christian Maertin
TELEBÖRSE Frankfurt

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Ihre "gelbe Karte" (Verwarnung)


Sehr geehrter Herr Maertin,

ich möchte Ihre Mail vom 16.05.2001 nicht unkommentiert lassen.

Im Zeitraum von 4 Wochen (vom 11.04.-14.05.2001) wurden in 3 Fällen die angesprochenen Aktien jeweils am 2.Tag verkauft.

In Angesicht des langen Zeitraumes (4 Wochen) sind diese "Einzelfälle" noch vertretbar, wie Sie selbst aufführen. Beanstandet wird hingegen von Ihnen jedoch ein "systematisches Traden", was soviel heißt, daß durch gezielte, also bewußte "Zweitage-Trades" Vorteile erschlichen werden sollen (vorsätzliches Handeln).

Zu Ihrer Freude kann ich Ihnen anhand des folgenden Beispiels "eJay" aufzeigen, daß ein systematisches Traden nicht vorlag:

Zunächst hier die Aufstellung der Transaktionen, wobei in allen Fällen nur hohe Verluste produziert wurden:

PA Power Kauf 02.05.01 / 23.00 Euro
PA Power Verk 03.05.01 / 20.10 Euro; Verlust 12.61%

Fluxx.com Kauf 03.05.01 / 5.91 und 7.20 Euro
Fluxx.com Verk 04.05.01 / 6.25 Euro; Verlust 3.99%

eJay Kauf 14.05.01 / 2.04 Euro
eJay Verk 15.05.01 / 1.72 Euro; Verlust 15.69%

Hier das Beispiel mit eJay:

Der Kauf erfolgte am 14.05.2001. Am nächsten Tag traf die folgende Ad Hoc-Meldung ein:

Dienstag, 15.05.2001, 08:59 dpa

eJay: Verlust steigt in Q1 von 0,2 Mio Euro im Vorjahr auf 0,9 Mio Euro.

STUTTGART (dpa-AFX) - Die eJay AG hat im ersten Quartal 2001 einen Verlust vor Zinsen und Steuern von 0,9 Mio. Euro nach einem Fehlbetrag von 0,2 Mio. Euro im Vorjahr verbucht. Der Grund für den Rückgang sind der saisonale Geschäftsverlauf, Investitionen und der Personalausbau, teilte das am Neuen Markt notierte Unternehmen am Dienstag in Stuttgart mit. Der Umsatz des Internet-Anbieters von Musiksoftware und -entertainment legte im Berichtszeitraum um 36% auf 1,9 Mio. Euro zu. Für das Gesamtjahr gehe das Unternehmen von einer weiteren Ergebnisverbesserung aus, hieß es./jh/jl/sk


Aus vielen Presseberichten wissen Sie sicher, daß die Fondsmanager, deren Fonds-Produkte häufig mit dem Stempel "Langfristanlage" versehen sind, bei Eintreffen einer Gewinnwarnung die Aktien rücksichtslos verkaufen. Häufig erholen sich die Aktien in der Folgezeit nicht mehr, sondern verlieren weitere 20-30%. Ich habe also ganz im Sinne vieler Fondsmanager oder Clubsvorstände gehandelt. Für dieses "praxisorientierte Handeln" bin ich von Ihnen leider mit einer gelben Karte (Regelverstoss) bestraft worden.

Natürlich habe ich vollstes Verständnis dafür, daß Sie nicht wissen konnten, daß die Gewinnwarnung die "Ursache" für den Verkauf der Aktie war; schließlich haben Sie ja nicht die Zeit, sich mit den einzelnen Aktien zu beschäftigen.

Aber dieses Beispiel hat sehr deutlich aufgezeigt, wie schnell man mit einem Regelverstoss belastet wird, obwohl gar kein Regelverstoss vorlag (denn lt. Börsen Club Bundesliga - Reglementbedingungen stelle lediglich das daytraden ein Regelverstoss dar).

Ich darf Sie daher höflich bitten, den Vorgang nochmals zu überprüfen und die ausgesprochene Verwanung wieder zu liquidieren.

Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Herzliche Grüße

D. Sasse
CLUB CARAT
Hallo :)

habe unter Gelbe Karten von Christian Maertin einen neuen Thread eröffnet.

Gruss, Mickey_Mouse



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