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DAX-Werte im Chartcheck - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 04.07.01 21:23:35 von
neuester Beitrag 12.05.21 10:43:19 von

DAX
ISIN: DE0008469008 | WKN: 846900 | Symbol: DE000DB2KE72
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Deutsche Bank
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04.07.01 21:23:35
Die Dax-Werte A - B im Chartcheck

Prognosehorizont der Analysen: kurzfristig.

Letzte Kommentare A - B unter:


Adidas-Salomon




Verschnaufpause ist eingetreten am Widerstandsniveau 72/73 Euro – eine Trendwende kann noch nicht prognostiziert werden. Stop bei ca. 68 Euro.



Allianz




Der kurzfristige Aufwärtstrend – bestehend seit April ist weiterhin in Gefahr. Allianz scheint erhebliche Schwierigkeiten zu haben, den Widerstand bei 350/355 Euro zu knacken. Schwach ist, dass die Aktie es im letzten Anlauf auch nicht geschafft hat, bis zum Widerstand zu laufen – sie ist am Abwärtstrend abgeprallt. Die Aktie sollte bis 325 Euro zurückfallen – ein Break der 325 ist wahrscheinlicher als ein erneuter Anlauf an den Widerstand. Bei Break der 325 sind 310 das nächste Kursziel.


BASF




Die Aktie entwickelt sich gut und das nächste Kursziel liegt bei 50 Euro – Stop bei ca. 45 Euro kann nun angehoben werden z.B. auf 46 oder etwas weiter bei ca. 44 Euro.



Bayer




Bayer lief in einem fallenden Dreieck. Der Ausbruch nach unten mit Kursziel ca. 41 Euro hatte stattgefunden. Der Rebreak der 45 Euro stimmte jedoch optimistisch und negierte die Aussage des fallenden Dreiecks – negativ zu werten ist jedoch, dass es die Aktie nicht geschafft hat, bis zum Abwärtstrend, der aktuell bei ca. 47,80 Euro verläuft, zu klettern. Ein Rückfall auf 45 Euro sollte eintreten. Bei Break der 45 Euro – davon ist im Moment noch nicht auszugehen – sind schnell wieder 42,50 Euro möglich.




Bay. Hypo-Vereinsbank




Die Chance auf einen Break des Widerstands bei 59 Euro ist vertan. Die längere weiße Kerze vom Freitag hat keinerlei weitere Kaufneigung in den Wert gebracht. Trotzdem gilt: gute Unterstützung bei ca. 55/56 Euro. Erst der Break des Abwärtstrends bei ca. 58,30 Euro in Verbindung mit dem überschreiten des Widerstands bei 59 Euro generiert ein Kaufsignal. Verkaufssignal entsprechend bei Break der Unterstützung.




BMW




Die Aktie versucht zum wiederholten Male an die alten Höchstkurse heranzulaufen. Doch die 40 Euro erweisen sich noch als hartnäckiger Widerstand auf dem Weg nach oben. Die Aktie zeigt jedoch Stärke, daher sollte sie gehalten werden. Ein Break unter 36 Euro ist als klares Verkaufssignal mit Kursziel 32 Euro zu interpretieren.
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04.07.01 21:34:14
Die Dax-Werte C - D im Chartcheck
Prognosehorizont der Analysen: kurzfristig.

Letzte Kommentare C - D unter:


Commerzbank




Erholungstendenzen sind vorbei. Mit höheren Umsätzen geht es zum nochmaligen Test der 28 Euro. Aufgrund der Dynamik sollte ein Break erfolgen, dieser hätte einen Rückgang bis auf ca. 26/25 Euro zur Folge. Auf diesem Niveau verläuft ein langfristiger Aufwärtstrend.



Daimler-Chrysler AG




Die Aktie ist über einen leichten Widerstand bei 55 Euro gestiegen, hier haben sich jedoch Gewinnmitnahmen eingestellt. Stop bei ca. 53 Euro. Ein starkes Kaufsignal ergibt sich bei signifikantem Break der 57/58 Euro.



Degussa




Zum Kommentar vom Montag nur eine kleine Ergänzung: die Chancen für eine Erholung steigen leicht. Degussa konnte von der allgemein positiven Stimmung nicht profitieren. Auch wurde die leichte Unterstützung von 32,50 Euro gebrochen. Erst ein Rebreak der 32,50 eröffnet Erholungschancen. Risiko bis 30 Euro besteht.



Deutsche Bank




Die Dt. Bank hält sich noch – doch eine Entscheidung sollte in den nächsten Tagen eintreffen. Die letzten Tageskerzen signalisieren sowohl leichte Unterstützungsbereitschaft gepaart mit zunehmender Unsicherheit - , Kaufneigung zum Einstieg ist jedoch nicht zu erkennen. In der jetzigen Phase: abwarten und beobachten. Kaufsignal bei Break der 88 Euro. Verkaufssignal bei unterschreiten der letzten Tiefs. Die Gefahr besteht, dass bei unterschreiten der 80 Euro ein langfristiger Aufwärtstrend gebrochen ist.



Deutsche Post




Mit recht hohen Umsätzen konnte die Postaktie gestern zulegen um heute zu verschnaufen. Die Aktie könnte nochmals zurückkommen, da aktuell ein stärkerer Widerstandsbereich erklommen wurde, es mehren sich nun allerdings die Anzeichen für eine stabile Bodenbildung der Aktie. Die Chancen für eine Trendwende stehen gut.


Dresdner Bank




Schwäche zeigt die Aktie, da der Widerstand bei ca. 55 Euro nicht nochmals angelaufen wurde. Unterstützung bei ca. 51,50,. Ein Break des Widerstands ist wieder weiter weg gerückt - stärkere Abgaben sollten bei einem Break der Unterstützung erfolgen – daher Stop bei ca. 51.



Deutsche Telekom AG




Break der 25 Euro auf Tagesschlusskurs generierte Kaufsignal. Die 27 erweisen sich als kräftiger Widerstand. Positiv ist, dass die Aktie keinen starken Abprall an dieser Marke erlitten hat, daher sind noch ca. 29 bis max. 31,50 Euro möglich. Gute Unterstützung bei 23,30 Euro.
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05.07.01 10:52:29
Donnerstag, 05.07.2001, 06:59
Die Dax-Werte E - L im Chartcheck
Grafiken stets aktuell, Datum der Kurzkommentare ist angeben. Prognosehorizont der Analysen: kurzfristig.

Letzte Kommentare E - L unter:


E.ON




Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: E.On läuft weiterhin im Aufwärtstrend, der aktuell bei ca. 60,20 Euro notiert. Eine Entscheidung über die weitere Richtung sollte daher in den nächsten Tagen sichtbar werden. Ein stärkerer Widerstand bei ca. 62 Euro verhindert bisher einen weiteren Kursanstieg. Gute Unterstützung bei ca. 58 Euro. Ein Break dieser Marken (62 oder 58) generiert Kauf- oder Verkaufssignale.



Epcos AG



Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: Unterstützung bei 60/57 Euro könnte nochmals getestet werden. Kaufsignal mit Break der 66,30 Euro.



FMC



Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: Keine Änderung in der Einschätzung: Der Abwärtstrend – bestehend seit Nov. ´00 – wurde schon mehrfach in Angriff genommen und noch nicht signifikant gebrochen – erst ein Break der 85/87 Euro sollte zu einem Neueinstieg verleiten. Eine gute Unterstützung bei 80 Euro. Stop bei ca. 79/78 Euro.



Henkel



Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: Mit einem Satz nach oben hat Henkel sich von der leichten Unterstützung bei 68 lösen können – mit höheren Umsätzen. Damit hat die Aktie einen Rebreak über eine dritte Fächerlinie vollziehen können. Es besteht die Chance auf weiterhin steigende Kurse insbesondere mit Break der 72/73 Euro. Stopkurse bieten sich an jeweils knapp unter 70 oder etwas weiter bei ca. 67,5 Euro.



Infineon



Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: Sehr spekulatives Kaufsignal mit Break der 29,35 mit Kursziel ca. 31 Euro. Ansonsten gilt letzter Kommentar: Kommentar vom 02.07. – 09.30 Uhr: Eine Grundregel lautet: investieren Sie in Richtung von Gaps. Mit öffnen des Gaps am 20.06. sollte Infineon also klar verkauft werden. Hoffnungen auf ein Schließen der Lücke sind nicht angebracht. Lücken werden irgendwann eventuell mal geschlossen (das kann auch mehrere Jahre dauern) – es besteht jedoch keine Garantie hierfür. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in Richtung der Lücke weitergeht es sehr viel größer als umgekehrt. Aktuell leichte Stabilisierung - neues Verkaufssignal bei unterschreiten der Tiefstkurse.




Linde AG



Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: Derzeit nach Bruch eines kurzfristigen Aufwärtstrends in Seitwärtsbewegung. Break der 49 bzw. 52 Euro geben kurzfristige Verkaufs- bzw. Kaufsignale. Gute Unterstützungszone zwischen 49 und 50 Euro.



Lufthansa



Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: Sehr negativ ist der Bruch des langfristigen Aufwärtstrend (seit 1992 bestehend) bei ca. 22,50 Euro Anfang März 2001. Nach einem Pull-back hat LHA nun verloren und findet Unterstützung bei 17,30/18 Euro. Nach einer leichten Erholung ist die Aktie nun an einer Widerstandszone (19,40/19 Euro) hängen geblieben. Sollte die Aktie diesen Widerstandsbereich nicht in den nächsten Tagen überwinden können, ist von einem nochmaligen Test der 17,30 auszugehen.
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05.07.01 10:58:36
Die Dax-Werte M - R im Chartcheck
Grafiken stets aktuell, Datum der Kurzkommentare ist angeben. Prognosehorizont der Analysen: kurzfristig.

Letzte Kommentare M - R unter:


MAN




Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: MAN testet aktuell einen langjährigen Aufwärtstrend. Bei Break der 25 Euro sollte der Wert abgebaut werden. Da die Umsätze leicht angestiegen sind und die Aktie zumindest nicht verloren hat, könnte sich eine Wende durchsetzen. Ein erstes spekulatives Kaufsignal ergibt mit Break eines kurzfristigen Abwärtstrends in Verbindung mit Break einer Widerstandslinie bei ca. 26,50 Euro. Sehr spekulative Anleger können auch (mit engem Stop) die Unterstützung bei ca. 25/25,50 kaufen (natürlich Haftungsausschluß!)



Metro AG



Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr:

45 Euro stellen einen harten Widerstand dar. Ein Break der 45 eröffnet Chancen bis zu einem Abwärtstrend bei ca. 47,50. Break ist möglich. 40 Euro stellen eine gute Unterstützung dar (Stopkurs).



Münchner Rück AG



Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: Das Widerstandsniveau um 330/335 Euro konnte bisher nicht genommen werden. Entscheidend sind hier die nächsten zwei Tage. Noch besteht jedoch die Chance auf einen Break, allerdings lauern dann schon bei ca. 342 Euro die nächsten Verkäufer. Die Aktie dürfte es nicht leicht haben, stärker zu steigen. Halteposition mit Stop bei ca. 320 oder 290. Unterstützungszone zwischen 300 und 310 Euro.



Preussag AG



Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: Preussag konnte sich von der stärkeren Unterstützung etwas lösen. Doch der langfristige Aufwärtstrend (seit 1988) ist weiterhin in Gefahr. Siehe auch umfassende Analyse vom 04.07.01.



RWE



Kommentar vom 03.07. – 12.00 Uhr: Nach dem Break des Widerstandes bei rund 44,80 Euro konnte RWE anfänglich zugewinnen, um in einem Pull-back an das Niveau von 44,80 Euro wieder zurückzulaufen. Insofern stellt sich die jetzige Bewegung mustergültig in den bisherigen Verlauf des kurzfristigen Aufwärtstrends. Nach Pull-back konnte die Aktie wieder anziehen und testet aktuell den leichten Widerstand bei 47,30 Euro. Aufgrund des Kurszieles von rund 49 Euro innerhalb der nächsten Monate ist eher mit einem Break des Widerstands zu rechnen. Das Kursziel kann aus der Schwankungsbreite der zurückliegenden kurzfristigen Tradingrange abgeleitet werden. Innerhalb der Zone zwischen 45 und 49 Euro liegen jedoch markante Widerstände, daher ist auch weiterhin nicht mit einer dynamischen Bewegung bis 49 Euro zu rechnen. Longpositionen sollten gehalten werden – klares Verkaufssignal ist ein Break der 44,60 Euro.
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05.07.01 14:00:02
Die Dax-Werte SAP bis VW im Chartcheck
Grafiken stets aktuell, Datum der Kurzkommentare ist angeben. Prognosehorizont der Analysen: kurzfristig.

Letzte Kommentare S - V unter:


SAP AG Vz.




Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: Die Aktie kommt nicht in Fahrt. Sie läuft aktuell in einem kurzfristigen Abwärtstrend und testet wahrscheinlich nochmals die Unterstützung bei 150. Als Verkaufssignal ist ein unterschreiten der 150 Euro anzusehen. Neuengagements sollten noch zurückgestellt werden.




Schering AG



Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: Ein klares Verkaufssignal ergäbe der Break der 59 Euro auf Tageschlusskurs, da dann auch der aktuelle Aufwärtstrend verlassen werden würde sowie die Unterstützungszone zwischen 60 und 61 Euro gebrochen wäre. Dies ist derzeit jedoch nicht prognostizierbar. Es besteht weiterhin die gute Chance, dass Schering im Aufwärtstrend verbleibt und die 65 Euro abermals attackiert.


Siemens



Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: Test der 67,50 (Unterstützung) und anschließendes Trendwendesignal haben Siemens bis zu 73,50 Euro geführt. Der Bruch eines Widerstands bei 73 Euro war nur gering ausgebildet, die Aktie musste wieder stärker abgeben. Es besteht jedoch aufgrund des Trendwendesignals (piercing pattern) noch die Möglichkeit der weiteren Erholung. Verkaufssignale unter 70 sowie unterhalb 66,50 Euro. Kaufsignal bei nochmaligen Break der 73 Euro..



Thyssen-Krupp




Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: TK konnte sich von der Unterstützung bei 15 Euro lösen. Am gegenwärtigen Niveau von ca. 16 Euro verläuft ein kurzfristiger Abwärtstrend (aktuell bei ca. 16,15 Euro). Ein Bruch des Abwärtstrends eröffnet allerdings kein großes Potenzial, da bei 16,50 der nächste kräftige Widerstand steht. Es ist eher mit einem nochmaligen Test der 15 Euro zu rechnen.


VW AG



Kommentar vom 04.07. – 20.00 Uhr: Zwischen 56,50 und 57 Euro bestehen für Volkswagen Widerstände, die einen weiteren Anstieg erschweren. Aufgrund der letzten Tageskerzen sollte VW nochmals zurückkommen bis ca. 53 Euro. Ein Break der 57 Euro generiert ein Kaufsignal mit Kursziel 60 Euro, ein Bruch der 52 Euro dagegen lässt Verkäufe zu (Kursziel 49 Euro).
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06.07.01 15:18:00


Quo Vadis, DAX?
von Florian Englert, Reich AG

Der DAX hatte in den letzten Tagen wieder einmal negativ von sich reden gemacht. Dabei sieht es Indikatortechnisch nicht einmal schlecht aus. Momentan liefert (fast) kein Indikator ein eindeutiges Sell- Signal. Jetzt sind wir ausserdem noch am 61,8% Retracement (5.908) angekommen. Hier können die Bullen wieder etwas aufatmen, da eben dieses Retracement ziemlich robust ist. Daher ist auch nicht zu befürchten, dass der Index unter diese Marke fallen wird. Hier handelt es sich offensichtlich um eine Bärenfalle, da jetzt erst einmal der Gang auf die 6.300 für den DAX auf dem Programm steht. Diese Marke soll bis zum Ende des Monats noch erreicht werden.

XETRA DAX INDEX
Prognose:
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11.07.01 10:20:57
Analyse 10.07.2001 - 14:58
SAP: Demnächst wieder Richtung 182,5 €
von Holger Struck, M.M.Warburg & CO

Vom Beginn des Monats Mai bis in den späten Juni hinein ist die SAP-Aktie „modellgerecht“ an der dominierenden Abwärtstrendlinie vom historischen Höchststand angekommen, in eine Seitwärtsphase mit dreimaligem Ausbruchsversuch übergegangen und letztlich nach unten „abgeprallt“. Der resultierende Kursrückgang endete (vermutlich) gestern beim Intraday-Tief von 136,6 €. Die in den letzten 3 Handelstagen in den Candlesticks zu verzeichnende Formation ähnelt zumindest einem sog. „Morning Star“ und liefert damit ein gemeinhin gut nutzbares Indiz für eine untere Umkehr. Bei 148,2 € ist noch ein (vermutlich zügig) zu schließendes Gap im Kursverlauf offen. In der von Kaufsignalen und positiven Divergenzen der technischen Indikatoren gekennzeichneten Situation sollte damit der oberhalb von 150 € angesiedelte Widerstandsbereich horizontalen Ursprungs wieder auf die Agenda rücken. Nicht weit darüber liefert bei aktuell 156,8 € die gleitende 200-Tage-Linie ein nächstes Kaufsignal. In unmittelbarer Nähe hierzu ist bei 158,6 der nächste Umkehrpunkt (auf Long) des Parabolic-TP-Systems angesiedelt. In der Summe und im Fazit zeigt sich mit den heutigen Umkehrindizien ein hochinteressantes Charting, das nacheinander mehrere Kaufsignale generieren sollte. Das eigentliche Kursziel stellt (vorerst) der auf 182,5 € heruntergelaufene Abwärtstrend dar. Exakt auf diesem Niveau hat SAP ein Dreifachtop zu überwinden. Darüber entstünde sogar ein Investment-Kaufsignal mit mindestens mittelfristigem Zeithorizont.

SAP: 144,4, DAX: 5908 Stop-Loss-Niveau: 136 (Close)

SAP AG
Prognose:

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13.07.01 13:29:58
Analyse 13.07.2001 - 12:20
Infineon - erstes prozyklisches Kaufzeichen
von Dietrich Denkhaus, Spütz AG

In 3 Monaten hat sich der Kurs des Halbleiterherstellers halbiert. Diese Situation gibt Anlaß, über eine Gegenreaktion der Aktie nachzudenken. Denn mit einem weiter freundlichem Tag entsteht das erste prozyklische Kaufzeichen seit längerer Zeit. Da Die Aktie heute Tagesgewinner ist, liegt genau genommen das Kaufzeichnen schon vor. Allerdings muß man sagen, dass die Aktie insgesamt nur eine Gegenreaktion vor sich hat, welche weitere 25% Kursanstieg beinhalten kann. Anschließend sollte es wieder zu einem Test des mittelfristigen Abwärtstrends kommen, was bei einer im logarithmischen Chart entstehenden Abwärtsbeschleunigung typisch ist.



Im langfristigen Chart in Bild 1 ist das Szenario beschrieben. Das Gap sollte halb geschlossen werden. 34€ ist zudem eine Widerstandsmarke aus der Vergangenheit, die so schnell nicht überwunden werden sollte. Damit ist auch das Kursziel genannt. Es fällt zudem Auf, dass das 23-Wochen-Momentum als Oszillator betrachtet eine ganz klar überverkaufte Situation anzeigte. Allerdings ist keine Divergenz zu sehen. Damit erwarte ich nach dem Erreichen der Marke von 34€ einen erneuten Absturz. In den Bereich von 27€. Das eingetragenen Elliott-Muster läßt darauf schließen, dass im Bereich 24€ eine Welle C beendet wurde oder wird. Auch dies spricht für eine antizyklische Kaufsituation.



Bild 2 zeigt die Situation aus kurzer Sicht. Mit dem letzten Absturz gingen die Umsätze zurück. Die letzten Tage steigender Kurse wurden mit anziehenden Umsätzen begleitet. Die ist grundsätzlich positiv zu bewerten. Die kurzfristige Elliott-Wave-Einschätzung läßt allerdings kurzfristig erneut auf ein baldiges Testen der alten Tiefs schließen. Spätestens danach sollte die oben beschiebene Aufwärtsentwicklung folgen. Das Kursziel läßt sich auch mit dem 38,2% Fibonacci-Retracement ableiten.


Aus Bild 3 geht hervor, dass sich im 38-Tage-Momentum die ersten Divergenzen zeigen. Gleichzeitig fällt die historische Volatilität zurück. Der starke Absturz der letzten Wochen erscheint also beendet. Im Spread DAX/Infineon nimmt die Dynamik der Underperformance ebenfalls ab, ein Ende der Underperformance ist aber noch nicht zu sehen. Erst in Höhe der Aufwärtstrendbegrenzung sollte sich Infineon relativ zum DAX wieder verbessern können. Dies wird innerhalb der nächsten 3 Monate wahrscheinlich.

Fazit: Über dem langfristigen Abwärtstrend ensteht ein erstes prozyklische Kaufsignal. Grundsätzlich ist innerhalb der nächsten 3 Monate ein Anstieg auf 34€ zu erwarten. Nach der Erholung ist mit einem erneuten Schwächeanfall in den Bereich um 28€ zu rechnen, da strategische Divergenzen fehlen.

INFINEON TECH N
Prognose:
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16.07.01 18:01:54
Eine Gernot-Analyse: DAX

1.) Long Kandidaten


AdidasSalomon: Hier hatte ich die letzten Wochen geschrieben, daß ein Anstieg über 73 ein Dreiecksausbruch und damit ein Kaufsignal bedeuten würde. Dieser Anstieg ist nunmehr erfolgt, somit ist Adidas Kaufkandidat. Vorsichtige warten einige weitere Tage mit erhöhtem Volumen und einem Schlusskurs über dieser Marke ab. Der Stop kann unterhalb des letzten markanten Tiefs bei 63,99 gelegt werden.


DaimlerChrysler: Hier scheint sich meine Geduld zu lohnen. Daimler hat bei der Ausbildung einer SKS Umkehrformation eine zweite rechte Schulter ausgebildet, was durchaus nicht unüblich ist. Der entgültige Ausbruch über die wichtige Marke bei 58 könnte unmittelbar bevorstehen. In diesem Fall können bestehenden Positionen aufgestockt und neue gebildet werden. Die Aktie hatte Anfang Mai ein erstes Kaufsignal gegeben. Sie hatte im Februar einen langen Abwärtstrend überwunden, und danach die genannte SKS Umkehrformation ausgebildet. Die linke Schulter wurde im Oktober bei 50 gebildet, der Kopf zu Jahreswechsel bei 43, die rechte Schulter im März bei 48 und eine zweite im Juni bei 50. Der Stop liegt bei 48, über 58 kann es zu einer Trendbeschleunigung kommen.


RWE: Zur Zeit mein am besten laufender Long Kandidat. Die Aktie hatte Anfang Juni die Nackenlinie einer extrem geformten SKS Umkehrformation überwunden, was als Kaufsignal zu werten war. Der Stop konnte bereits jetzt auf 44,50 nachgezogen werden, so daß bei dieser Spekulation kein Verlust mehr entstehen kann. Das erste Ziel liegt bei 51,20. Bei weiterem Ansteigen in nächster Zeit kann der Stop nachgezogen werden.


2.) Short Kandidaten

Bayer: Anders als BASF trendiert diese Aktie deutlich, und befindet sich zur Zeit klar im Abwärtstrend. Ein erstes Kursziel liegt bei 40, wo ein langfristiger Aufwärtstrend verläuft. Wird auch dieser gebrochen, kommt es zu einer Beschleunigung des Abwärtstrends. Den Stop ziehe ich auf 46,6 nach.

Commerzbank: Die Aktie hat das über mehrere Monate gebildete Rechteck nach unten durchbrochen und ein neues 2-Jahres Tief gemacht. Damit klares Verkaufsignal ! Alle antizyklische Long Positionen sollten bereits glattgestellt worden sein. Ziel ist das alte Tief bei 20,5, der Stop sollte bei 31 gelegt werden.

Dax: War in der dritten Juniwoche aus seinem Seitwärtstrend nach unten ausgebrochen, und hat damit ein Verkaufsignal gegeben. Im Chart ist sehr klar zu sehen, wie der Dax 3-4 mal an seiner 30 Wochen Durchschnittslinie gescheitert ist. Ein kurzfristiges Erholungspotenzial reicht bis zu diese Linie im Bereich 6050/6100. Spätestens dort können neue Short Positionen mir engem Stop eingegangen werden. Zur Zeit sollte man aufgrund dieser Lage den Handel mit Short Kandidaten bei den Einzelwerten übergewichten. Kursziele für den Dax sind 5600 und 5390.

Epcos: Hat in der ersten Juli Woche durch Unterschreiten der 59er Marke ein neues Verkaufssignal gegeben und setzt somit den langfristigen Abwärtstrend fort. Da die Aktie in einem breiten Abwärtstrendkanal stark schwingt, sollte man jedoch Short Positionen erst bei einer deutlichen Kurserholung eingehen (z.B. bei 65). Das hätte auch den Vorteil, daß ein sehr knapper Stop (bei 67 oder etwas höher) verwendet werden kann. Ein mittelfristiges Ziel sehe ich beim ATL bei 34. Insgesamt neige ich nach einigen statistischen Untersuchungen, die ich in letzter Zeit gemacht habe, dazu, auch Trendfolgesignale mit Hilfe von Oszillatoren zu handeln.

Infineon: Ich hatte die Lage bei dieser Aktie in der letzten Woche als sehr brisant beschrieben. Der Ausbruch nach unten ist in der erwarteten Dynamik erfolgt, und konnte von Day Tradern zu einem schnellen Gewinn mit Short Positionen genutzt werden. Nun ist zunächst ein Pull Back bis zur Bärenflagge erfolgt, was zum Aufbau oder Aufstocken von mittelfristigen Short Positionen genutzt werden kann. Allerdings wäre das negative Szenario bereits nach Durchstoßen des Flaggenbereiches beendet, Stop daher bei 29,50. Das Kursziel ist in der "uncharted area" schwer zu bestimmen, ich setzte es zunächst auf 20.

Lufthansa: In der letzten Zeit mein profitabelster short Kandidat. Diese Abwärtsbewegung geht (ähnlich wie bei Infineon) entweder mit hoher Dynamik weiter oder gar nicht. Der Stopp liegt daher eng bei 19,50. Die Aktie hatte am 22.3 eine SKS Formation abgeschlossen, die über 1,5 Jahre gebildet wurde, und damit ein starkes Verkaufsignal ausgelöst. Das Kursziel liegt mittelfristig bei 14 Euro.

MAN: Durch den Fall am 18.06 unter 26,30 wurde ein "Descending Triangle" nach unten verlassen und gleichzeitig ein neues 2,5 Jahre Tief gemacht. Damit klares Verkaufsignal. Ziel ist nun das Januar Tief aus 1999 bei 21,50. Der Stopp liegt bei 28,01.

Metro: Die Aktie hat am 13.6 durch Abschluss eine SKS Formation beim Fall unter 44,50 ein mittelfristiges Verkaufsignal gegeben. Der Kopf der Formation war im Februar, die beiden Schultern im November und April gebildet worden. Ziel ist 35, der Stopkurs liegt bei 47,01.

SAP: Hat in der ersten Juli Woche durch den Fall unter 154 ein Verkaufsignal ausgelöst. Ich hatte für den Aufbau einer Short Position jedoch geraten, eine Erholung abzuwarten, da die Aktie stark überverkauft war. Diese Gelegenheit hat sich nun ergeben, da die Aktie fast exakt bis an den Unterrand des alten Konsolidierungsrechteckes zurückgekehrt ist.

Siemens: Durch Unterschreiten der 80 wurde der mittelfristige Abwärtstrend wiederaufgenommen. Dieser Abwärtstrend war durch ein Doppeltop im März/September 2000 eingeleitet worden und besitzt wie sich zeigt durchaus noch Restpotenzial. Das mittelfristige Ziel liegt bei 50, ein Stop kann nun bei 75 gesetzt werden. Am 11.7 wurde zuletzt ein neues Tief markiert, für neue Short Positionen sollte nun aber eine deutliche Erholung abgewartet werden. Hier gilt das Selbe wie bei Epcos.


3.) Vor mittelfristigen Signalen


EON: Ein scharfer Abwärtstrend vom Anfang dieses Jahres war durch eine seltene "V-Umkehr" beendet worden. Ein Überwinden des am 7.6. markierten (Intraday) Hochs bei 62,60 wäre nun ein Kaufsignal, welches in den nächsten Tagen erfolgen könnte.


Henkel: Befindet sich in einem symmetrischen Dreieck, d.h. mit dem Potenzial sowohl nach oben als auch nach unten auszubrechen. Beim Fall unter 65 würde ein Verkaufsignal ausgelöst. In diesem Fall wäre zudem eine SKS Umkehrformation beendet. Andererseits kommt es zum Kaufsignal, wenn die Aktie über 77 steigt. Bereits über 75 kann man damit beginnen, Long Positionen aufzubauen.


Hypovereinsbank: Die Aktie hat ein neues Tief gemacht, ohne überverkauft zu sein. Das ist klar negativ zu werten und könnte das lange Seitwärtstrendverhalten zugunsten eines beginnenden Abwärtstrends beenden. Spätestens der Fall unter die Unterstützung bei 52 wäre nun ein mittelfristiges Verkaufsignal. Die nächste Unterstützung wäre bei 48.30, darunter kann es beschleunigt nach unten gehen. Risikobewusste Kurzfristtrader nutzen eine Erholung nun für erste Short Positionen. Hierbei kann zudem ein knapper Stop gesetzt werden, da der Anstieg über 56 der Ausbruch aus einem (positive zu wertenden) fallenden Keil wäre.


4.) Nur für kurzfristige Trades


Allianz: Der kurzfristige Aufwärtstrend wurde diese Woche gebrochen. Unverändert läuft diese Aktie im wesentlichen seitwärts. Erst ein Ansteigen über 380 würde sie wieder "nach oben frei" machen.


BASF: Ich gehe davon aus, daß die Gewinnmitnahmen aus antizyklischen Long Positionen nun erfolgt sind. Die Aktie befindet sich im Seitwärtstrend und sollte weiterhin nur antizyklisch gehandelt werden, wenn der RSI sich im überkauft/überverkauft Bereich befindet. Jeder Kurs über 49 rechtfertigt nun ein kurzes Short Engagement. Die Performance dieser Strategie ist in den letzten beiden Jahren bei BASF außergewöhnlich gut.


BMW: Der Grundton ist durchaus positiv jedoch hat sich die Aktie am Widerstandbereich 40/42 "festgefahren". Jetzt kann erst ein Anstieg über das ATH bei 42.12 wieder ein Kaufsignal erzeugen.


Degussa: Befindet sich ähnlich in einer großen Dreiecksformation. Ein Ausbruch aus diesem Dreieck nach oben würde knapp unter 35 erfolgen und wäre ein Kaufsignal.


DresdnerBank: Die Aktie befindet sich in einem lang etablierten Seitwärtstrend. Am besten handelt man die Aktie antizyklisch mit Hilfe des RSI Indikators, der in meiner Grafik eingeblendet ist. Ziel einer in letzter Zeit nach dieser Strategie eingegangenen Short Position ist der Bereich 45, den Stop ziehe ich auf 53 nach. Vorsichtige nehmen schon bei 49 den Gewinn mit, da die Aktie nicht sehr viel Dynamik zeigt.


DeutscheBank: Ich hatte beim Abrutschen unter 80 das Eingehen einer antizyklischen Long Position empfohlen. Zum Aufbau einer solchen Position war diese Woche Gelegenheit. Kursziel hierfür ist 85, eine Stop sollte bei 75 gelegt werden.


Post: Nach dem erneuten Kursrückgang gehe ich erst mal von einer Trading Range zwischen 19,50 und dem Tief bei 17,60 aus. Ich nehme die Aktie daher in den Kreis der antizyklisch zu handelnden Papiere auf. Allerdings fehlt noch etwas die Sicherheit für eine solche Einstufung, da die Kurshistorie noch nicht sehr lang ist. Wer noch eine Trend Short Position hat, sollte mit dem Glattstellen noch warten, bis der Kurs wieder unter 18 fällt.


Telekom: Ich gehen bei dieser Aktie zunächst von einer Trading Range zwischen 23,50 und 30 am Ende des langen Abwärtstrends aus. Allerdings sollten hier Ausbrüche aus der Range sofort in Richtung des Ausbruchs gehandelt werden, da das Papier historisch zum Ausbilden klarer Trends neigt. Daran ändert auch das kürzlich erfolgte Fehlsignal nichts.


Fresenius: Hat mittlerweile den Abwärtstrend klar überwunden und befindet sich in der Konsolidierung des ersten Anstiegs. Die Auswirkung des Doppeltops vom Herbst des letzten Jahres sollte damit ausgestanden sein. Ein Ausbruch aus dem Konsolidierungsrechteck (über 86) wäre ein mittelfristiges Kaufsignal.


Linde: Neue Signale ergeben sich erst beim Fall unter 40 (short) oder beim Anstieg über 57 (long). Bei 57 verläuft ein langjähriger Abwärtstrend, so daß hier ein Kaufsignal von hohem Potenzial entstehen könnte.


[/b]MünchenerRück[/b]: Befindet sich im Seitwärtstrend. Beim Unterschreiten der 307 würde ein Verkaufsignal durch Abschluss eines "Rounding Tops" entstehen. Allerdings lässt sich bei dieser Aktie historisch gesehen mit Trendfolgestrategien nicht viel verdienen.

DowJones: Dieser Index verläuft in einem nun schon fast 3 Jahre anhaltenden Seitwärtstrend und ist nur schwer erfolgreich handelbar. Der Dow Jones hat noch etwas Luft (nämlich bis etwa 10200), bis er erneut ein Baisse Signal auslöst. Kurzfristig sieht es nach einer Erholung aus, da der Index überverkauft war. Mittelfristig ist die Tendenz aber abwärts. Den Dow Jones analysiere ich hier, weil sich der Dax stark daran orientiert und ähnlich zusammengesetzt ist.


Preussag: Hier hatte sich in letzter Zeit ein "Descending Triangle" ausgebildet, wobei die Untergrenze bei 35 lag. Diese wurde am Freitag mit hoher Dynamik durchstoßen, somit klares Verkaufsignal. Der Stop kann bei 37,50 gelegt werden.


Schering: Der Stopkurs bei 59,99 wurde diese Woche unterschritten, so daß Long Positionen glatt gestellt werden sollt. Aufgrund des positiven langfristigen Bildes sollte man die Aktie jedoch weiter beobachten, und bei Kursen über 65 wieder trendfolgend einsteigen.


ThyssenKrupp: Befindet sich in eine langanhaltenden und volatilen Bodenbildungsphase. Mögliche Trendfolgesignale sind nicht zu sehen, eher bietet sich ein antizyklische Handel der Aktie an.


VW: Die Aktie befindet sich in einem etablierten Seitwärtstrend und ist daher antizyklisch zu handeln. Sollte die Aktie auf 50 fallen, kann eine Long Position nach dieser Strategie gebildet werden.
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17.07.01 14:30:54
Analyse 17.07.2001 - 11:43
Deutschland: Patt-Situation
von Thomas Theuerzeit, Volksbank in Stuttgart AG



Letzte Woche gingen wir davon aus, dass sich der DAX an seiner Unterstützung zwischen 5.758 - 5.730 Punkten stabilisiert und einen Aufwärtsimpuls einleiten würde. Unser Kursziel gaben wir mit maximal 6.000 Punkte an. Dieses Ziel hat er nur um 60 Punkte verfehlt. Aktuell hat er wieder einen Teil der Gewinne abgegeben und notiert bei 5.821 Punkte.

Der DAX bewegt sich im mittleren Zeitfenster nach wie vor innerhalb eines gültigen Abwärtstrends. Die Trendstärke hat sich zwar etwas abgeflacht, befindet sich aber immer noch auf einem kritisch hohen Niveau. Unser Trendfolgesystem bescheinigt dem Markt ein neutrales-setup. Aus dieser Sicht ist weiterhin von strategischen Longpositionen abzuraten. Wir warten weiterhin auf brauchbare Umkehrsignale

Im untergeordneten Zeitfenster bleibt der DAX innerhalb seiner Seitwärtsbewegung zwischen den Punkten 5.767 und 5.728 im weiteren Sinne nach unten und 5.983 und 6.131 im weiteren Sinne nach oben gefangen. Erst ein Loslösen aus dieser Zone würde eine neue Bewertung erforderlich machen. Positiv bleibt hervorzuheben, dass sich der DAX derzeit überhalb seiner Regressionsgeraden befindet (mittlere Trendlinie bei 5.755 Punkte und pro Tag um zirka 10 Punkte fallend). Unser Trendfolgesystem bescheinigt uns innerhalb des kurzfristigen Zeitfensters seit gestern ein short-setup. Die anderen von uns favorisierten Indikatoren sind eher neutral zu bewerten.

Aus zyklischer Sicht erwarten wir um den 20.07.01 auf verschiedenen Zeitebenen untere Wendepunkte, die für einen etwas dynamischeren Aufwärtsimpuls sorgen können. Damit ist jedoch nicht gesagt, dass der DAX vorher noch einmal nach unten abtauchen kann.

Fazit:
Derzeit befindet sich der DAX in einer "Patt-Situation". Erst ein Ausbruch aus der o.g. Schiebezone wird den Weg weisen. Strategische Longpositionen sind weiterhin zu meiden. Unter Trading Gesichtspunkten besteht derzeit ein leicht negatives Chance / Risikoverhältnis.
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18.07.01 18:08:38
Analyse 18.07.2001 - 09:23
Trading-Ranges der DAX-Werte vom 17.07.2001
von Rainer Stöttner, Uni Kassel

Wie ist die Tabelle zu lesen? Für jede Aktie – jeden Index etc. – wird zunächst ein Technischer Innerer Wert (TIW) berechnet. Er gibt an, was die Aktie (z.B.) unter Berücksichtigung kurz-, mittel- und langfristiger markttechnischer Bewertungsfaktoren , wie z.B. Trend, Momentum, Zyklik etc., aus heutiger Sicht wert ist. Als Käufer sollte man nie mehr als den TIW bezahlen, sondern versuchen, zu einem darunter liegenden Kurs zu kaufen. Für den Verkäufer gilt das Umgekehrte.

Volatilitätsbedingt kann der Kurs mehr oder weniger stark um den TIW schwanken, wie stark, das hängt von der individuellen Volatilität der betreffenden Aktie ab. Der Unterstützungswert (UW) sollte unter normalen Handels- und Marktbedingungen (Ausnahmen: Bubbles, Crash, Kauf-Panik und dgl.) kaum unterschritten werden. Sollte der Kurs auf seinen UW fallen oder gar darunter, wäre eine äußerst günstige antizyklische Kaufsituation eingetreten. Das Umgekehrte gilt beim Widerstandswert (WW): Er dürfte unter normalen Markt- und Handelsbedingungen nicht überschritten werden. Flexible Trader werden somit Kasse machen, wenn sich der Kurs seinem WW nähert.

Die markttechnische Qualität (MTQ) gibt im wesentlichen den Gesamteindruck wieder, den die Trend- und Momentum-Dynamik hinterläßt. Gemessen wird auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht). Die Bestnote 1 wird vergeben, wenn sowohl Trend als auch Momentum positiv sind, d.h., die Aufwärtsdynamik des Kurses ungebrochen ist. Die schlechteste Note 6 wird vergeben, wenn sowohl Trend als auch Momentum negativ sind, die Abwärtsdynamik des Kurses also ungebrochen ist.

Da die MTQ langfristige Entwicklungsperspektiven berücksichtigt und außerdem in den Trading-Range-Kursen bereits eskomptiert ist, sagt dieser Qualitätsindikator nichts über die aktuelle Kauf- bzw. Verkaufwürdigkeit einer Aktie aus. Man kann allenfalls sagen, daß es „riskanter“ ist, eine schlecht bewertete Aktie mittel- oder gar langfristig im Portefeuille zu halten als eine gut bewertete Aktie.

Wer sollte die Trading Ranges beachten? Angesprochen werden soll in erster Linie der flexible Trader, der auch mäßige Kursschwankungen konsequent ausnutzen will. Hierzu wird eine strikt antizyklische Strategie implementiert, d.h.: Ist eine Aktie kurzfristig „überkauft“, dann wird sie abgestoßen (vorzugsweise zwischen TIW und WW). Ist eine Aktie kurzfristig „überverkauft“, dann wird sie gekauft (vorzugsweise zwischen TIW und UW). Die Tradingsspanne dürfte in der Regel 10% bis 20% betragen. Aufgrund der üblicherweise nur geringen Kapitalbindungszeiten, d.h. aufgrund des schnellen Kapitalumschlages, sind auf diese Weise sehr hohe Renditen per annum möglich.

Die Trading-Range zielt also darauf ab, den operativen Rahmen für flexible, kurzfristig disponierende Anleger (Trader) abzustecken. Da Kurse auch bei ausgeprägter Trendbestimmung mehr oder weniger stark um den TIW schwanken, ist der Trader bemüht, diese Schwankungen profitabel zu nutzen, indem bei deutlichen Kursabschwächungen antizyklisch gekauft und bei deutlichen Kursbefestigungen antizyklisch verkauft wird. Der Trader nutzt also den „noise“, d.h. die im wesentlichen durch marktbedingte Zufälligkeiten entstandenen Kursschwankungen um den TIW herum.

Vergleichsweise selten bricht der Kurs aus dem Kursband, das von UW bis WW reicht, aus. Sollte es zum Ausbruch kommen, ist dies ein Indiz für eine nachhaltige Neubewertung, möglicherweise verfrüht in Gestalt eines „premature breakout“. Wie geht man damit um?

Wird UW signifikant, d.h. um 3-5%, unterschritten, so deutet dies auf eine nachhaltige Verschlechterung des Trends hin (Kippen eines Aufwärtstrends, Verschärfung eines bestehenden Abwärtstrends). Vorsichtshalber wird der Trader diese Aktie meiden. Besitzt er sie schon, was wahrscheinlich ist, sollte er über einen Stopploss-Verkauf nachdenken, falls er die Position nicht aussitzen möchte. Sobald der Kurs dann wieder über UW steigt, ist die Zeit für erneute Tradingkäufe gekommen.

Wird der WW signifikant überschritten, so deutet dies auf eine nachhaltige Verbesserung des Trends hin (Kippen eines Abwärtstrends, Verschärfung eines Aufwärtstrends bis hin zur Preisblasenbildung). Hier empfiehlt sich der Wechsel von der Tradingstategie zur Trendfolgestrategie, also der prozyklische Kauf der betreffenden Aktie. Insofern kommt hier dem WW die Funktion einer oberen Stopplossmarke zu. Sollte sich der Ausbruch als voreilig erweisen, d.h., fällt der Kurs wider Erwarten unter WW zurück, können hier, je nach Anlegertemperament, die prozyklischen Positionen ausgestoppt oder aber, zwecks späterer antizyklischer Verbilligung, durchgehalten werden.


Hinweis: Alle hier wiedergegebenen Daten sind mit größter Sorgfalt ermittelt und zusammengestellt worden. Fehler können gleichwohl nicht ausgeschlossen werden. Für die Richtigkeit der Angaben wird keinerlei Haftung übernommen.


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19.07.01 21:35:32
Neueste Meldung von dpa-AFX Donnerstag, 19.07.2001, 21:27
Analysteneinstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst vom 19. Juli 2001
FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am Donnerstag, dem 19. Juli 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:

SAP

JP Morgan stuft SAP nach Veröffentlichung positiver Quartalszahlen auch weiterhin mit "Buy" ein. Der Gewinn je Aktie habe im 2. Quartal mit 0,71 Euro die Erwartungen von JP Morgan um 14,5% übertroffen, teilte das Bankhaus am Donnerstag mit. Auch der Umsatz habe mit 1,85 Mrd. Euro über den Schätzungen gelegen. Als sehr wichtig bezeichneten die Analysten zudem, dass SAP einen sehr positiven Ausblick gegeben habe, wonach der Umsatzanstieg im Gesamtjahr 20% bis 22% betragen werde.

HYPOVEREINSBANK

Die Deutsche Bank hat die Aktie des zweitgrößten deutschen Finanzinstituts, der HypoVereinsbank von "Underperform" auf "Buy" heraufgestuft. Mit dieser neuen Einschätzung gehen die Analysten davon aus, dass sich das Papier in den nächsten sechs bis neun Monaten um mehr als zehn Prozent besser entwickeln als der DAX . Das Kursziel wurde in der Studie, die am Donnerstag in London erschien, mit 62,70 Euro angegeben.

INFINEON

Dresdner Kleinwort Wasserstein hat die Aktie des Halbleiter-Herstellers Infineon von "Reduce" auf "Hold" heraufgestuft. Die Analysten gehen mit ihrer Einschätzung davon aus, dass sich die Aktie im Gleichklang mit dem DAX entwickeln wird. Das Investmenthaus betrachtet den Halbleitermarkt allgemein nach wie vor mit Skepsis. Der DRAM-Speicher-Sektor sei sogar negativ zu bewerten, hieß es in einer Studie, die am Donnerstag in London erschien. Dieses Geschäftsfeld könne allerdings die treibende Kraft sein, wenn sich der Sektor im Jahr 2002 erholt, da Infineon im Bereich DRAM relativ gut positioniert sei.

THYSSENKRUPP

Die Münchener Privatbank Merck, Finck und Co. hat die Aktien von ThyssenKrupp erneut als "Outperformer" eingestuft, nachdem die Dortmunder Thyssen-Tochter Uhde für 486 Millionen Euro eine Düngemittelfabrik ins arabische Emirat Qatar liefern wird. Obwohl sich die Auftragssituation gegenüber dem ersten Halbjahr 2000 verbessert habe, könnten diese die Nachfrageschwäche bei der Krupp-Sparte Fördertechnik nicht ausgleichen, stellte Analyst Philip Bonhoeffer in einer am Donnerstag vorgelegten Studie fest.

COMDIRECT BANK

Die WestLB Panmure erwartet, dass sich der Verlust der Comdirect Bank im laufenden Geschäftsjahr gegenüber den bisherigen Schätzungen mehr als verdreifacht. Dennoch behalten die Analysten Georg Kanders und Johannes Thorma die langfristige Einschätzung "Outperformer" bei, senken aber den "fairen Wert" der Aktie von 15 auf 14 Euro. Mit der Einstufung auf "Outperformer" gehen die Analysten für die kommenden 12 Monate davon aus, dass sich der Titel ziwschen 10 bis 20 Prozent besser entwickelt, als der NEMAX 50 .

COMMERZBANK

Die Analysten der Londoner Investmentbank Goldman Sachs haben die Aktien der Commerzbank am Donnerstag mit "Market Outperformer" bestätigt, jedoch das Ergebnis pro Aktie (EPS) von 1,56 Euro auf 1,29 Euro für das Jahr 2001 gesenkt. Für das Jahr 2002 sehen die Analysten Susan Leadem und Julian Livingston-Booth ein EPS von 1,8 Euro nach 1,89 Euro.



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19.07.01 21:41:21
Neueste Meldung von dpa-AFX Donnerstag, 19.07.2001, 21:27
Analysteneinstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst vom 19. Juli 2001
FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am Donnerstag, dem 19. Juli 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:



KAMPS

Einen Tag nach der Gewinnwarnung von Kamps hat die Deutsche Bank am Donnerstag die Aktie des Bäckereikonzerns von "Market Perform" auf "Underperform" herabgestuft. Die Analysten gehen also davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten um mindestens 10 Prozent schlechter entwickeln wird als der Markt.



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24.07.01 21:39:21
Wallstreet Online-Nachricht


Dienstag, 24.07.2001, 20:50

Dax: Tag der Analysten

Die 30 Dax-Werte sind von einigen Wertpapier-Experten genauestens unter die Lupe genommen worden. Am Dienstag sind einige von Ihnen mit ihren Ansichten an die Öffentlichkeit gegangen.

Fresenius Medical Care kommt ab sofort auf die Empfehlungsliste des Analystenhauses Goldman Sachs. Das Kursziel liegt bei 105 Euro . Die Aktie profitiert hiervon und steigt.

Mit ihr ist es nur den Anteilsscheinen von Henkel und Schering gegönnt, mit einem Kursplus den Tag zu beenden.

Alle anderen Titel gehen mit roten Zahlen aus dem Handel.


SAP wird zwar von der BW Bank mit „übergewichten“ beurteilt. Doch das hilft nichts. Die Aktie schließt mit einem Verlust von 3,1 Prozent bei 155,00 Euro.

Ebenfalls zum „Übergewichten“ rät die BW-Bank bei DaimlerChrysler . Die Meinung verpufft wirkungslos. Die Aktie notiert bei 56,20 Euro. Das entspricht einem Minus von 1,0%.


Etwas zurückhaltender beurteilt die BW-Bank die Situation bei Infineon. Für die Finanzstrategen ist der Anteilsschein der Siemens-Tochter allenfalls eine Haltepostion . w:o-Chartanalyst Dirk von Daacke sieht allerdings den Abwärtstrend bald beendet .


Spektakulär ist bisweilen das Dax-Debüt von MLP verlaufen. Insgesamt 17% hat der Wert in zwei Börsensitzungen verloren. Das KGV von 130 ist für einen Dax-Kandidaten wohl zu hoch. Vorzugsaktien sind bei ausländischen Investoren nicht gerne gesehen. Ob der Aufstieg in den Dax ein Abstieg für MLP gewesen ist, wird die langfristige Entwicklung zeigen .


Der Gesamtmarkt präsentiert sich schwach. Negative Vorgaben aus den USA machen sich deutlich auf dem Parkett bemerkbar. In New York glauben die Unternehmen nicht an eine schnelle Besserung der wirtschaftlichen Situation. Solche Äußerungen werden von den Finanzmärkten mit Abschlägen bedacht. Da der Dax unter 5.700 Punkte geschlossen hat, ist nun das Gefahrenpotenzial groß, dass er noch einmal den Jahrestiefststand bei 5.351,48 Punkte testet.

Dax 5.663,16 Punkte - 128,47 Punkte - 2,2 %
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26.07.01 21:53:12
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Neueste Meldung von dpa-AFX Donnerstag, 26.07.2001, 21:30
Analysteneinstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst vom 26. Juli 2001
FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am Donnerstag, dem 26. Juli 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:


EPCOS

Die Hamburger Berenberg Bank stuft die Aktien von Epcos nach Vorlage der Geschäftszahlen weiterhin mit "Halten" ein. Im Gespräch mit dpa-AFX wies der Analyst Oliver Wojahn am Donnerstag allerdings darauf hin, dass er die Gewinnprognose für das Gesamtjahr von 2,77 auf 2,15 Euro pro Aktie gesenkt hat. Die Geschäftszahlen hätten nach der jüngsten Gewinnwarnung im Rahmen der Erwartungen gelegen. "Eher bedenklich" sei der schwache Auftragseingang gewesen.
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SIEMENS

Die Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein hat die Aktien des Siemenskonzern von "Hold" auf "Add" hochgestuft. Damit gehen die Experten davon aus, dass sich das Siemens-Papier auf Sicht von zwölf Monate im Vergleich zum Index um weniger als 10% besser entwickeln wird. Das Kursziel sehen die Analysten bei 70 Euro auf sechs Monate.
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Die Landesbank Baden-Württemberg hat die Aktien der Siemens AG mit `Marketperformer` bestätigt. Das geht aus einer am Donnerstag vorgelegten Kurzstudie hervor. Die Analysten gehen demnach davon aus, dass sich die Papiere um plus oder minus 10% besser beziehungsweise schlechter als der Markt entwickeln werden.

HYPOVEREINSBANK

Für die Hamburgische Landesbank sind die Geschäftszahlen der HypoVereinsbank wie erwartet schlecht ausgefallen. In einem Gespräch mit dpa-AFX sagte Analyst Sebastian Friedrich, dass die Aktien der Hypo bereits seit geraumer Zeit unter Druck stehen und er ließ sie vorerst auf der Bewertung "Marketperformer". Demnach soll sich die Aktie mit einer Schwankungsbreite von plus/minus 10% im Vergleich zum Dax-Durchschnitt entwickeln.
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Die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein (DKW) haben die Aktie der bayerischen HypoVereinsbank am Donnerstag nach Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal unverändert mit "Hold" bestätigt. Die Zahlen hätten sowohl unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen wie auch unter den eigenen Erwartungen gelegen, schreiben die Analysten. Das Kursziel wurde bei 60 Euro belassen. Die Experten erwarten demnach eine Entwicklung der Aktie auf 12 Monate im Gleichklang mit dem Index.

COMPAQ

Die Analysten von Bear Stearns haben ihre Anlageempfehlung "Neutral" für die Aktie der Compaq Computer Corp bestätigt, nachdem der PC-Hersteller am Mittwoch seine Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt hatte. Die Herausforderung für die Anleger bestehe darin, echtes organisches Wachstum von den Ergebnissen der Kostensenkungsprogramme und fortgesetzten Umstrukturierungsmaßnahmen zu trennen, hieß es in einer am Donnerstag in New York veröffentlichten Studie.

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30.07.01 21:24:45
Montag, 30.07.2001, 20:55
Analysteneinstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst vom 30. Juli 2001
FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am Montag, dem 30. Juli 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:

TELECOM ITALIA

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Die Analysten von WestLB Panmure haben die Aktien von Telecom Italia auf "Under Review" gesetzt. Nachdem Pirelli und Benetton die Kontrolle über das Unternehmen erlangt haben, sei die weitere Entwicklung von Telecom Italia unklar, heißt es in einer am Montag in Düsseldorf veröffentlichten Studie. Bislang hatten die Experten den Titel als "neutral" eingestuft.

HYPOVEREINSBANK

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Die US-amerikanische Investmentbank Merrill Lynch hat Anlegern geraten, die Aktie der HypoVereinsbank mittelfristig zu akkumulieren und misst ihr damit ein Wertsteigerungspotenzial zehn bis zwanzig Prozent bei. Langfristig wurde die Empfehlung "Buy" ("Kauf") gegeben. Die Zahlen für das zweite Quartal seien im Rahmen der nach unten korrigierten Prognosen geblieben, hieß es in einer Studie.

SCHERING


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Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat die Aktie von Schering als "Outperformer" bestätigt. Die Geschäftsaussichten seien dank zahlreicher Produkteinführungen "hervorragend", zumal Schering die Ertragsprognosen für das Gesamtjahr erneut angehoben hat, urteilte die Analystin Antje Laschewski in einer Studie. Darüber hinaus sei der Titel im Branchenvergleich moderat bewertet.

DEUTSCHE TELEKOM


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Die Analysten der WGZ-Bank haben die Aktien der Deutschen Telekom mit "Marketperformer" bestätigt. Damit geht die WGZ davon aus, dass sich die T-Aktie im Gleichklang mit dem Gesamtmarkt entwickeln wird - mit einer Schwankungsbreite von 10 Prozentpunkten nach oben oder nach unten. Als Anlass für die Auffrischung seiner Bewertung nannte Analyst Jörg Natrop in einer Studie die Prognose für das zweite Quartal.

DAIMLERCHRYSLER


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Die Analysten von Merrill Lynch haben die Aktien der DaimlerChrysler AG von "neutral" auf "reduce" zurückgestuft. Mittelfristig gehen die Experten davon aus, dass der Titel ein hohes Rückschlagpotenzial hat. Langfristig bestätigten Merrill Lynch am Montag die Daimler-Aktie bei "neutral". Damit wird der Aktie nur ein begrenztes Wertsteigerungspotenzial beigemessen./rw/
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30.07.01 21:50:51
finance online-Nachricht

Montag, 30.07.2001, 19:47




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TA: Infineon: Neuen Aufwärtstrend gebildet
Mit einem großen Gap reagierte der Kurs der Infineon Technologies AG auf eine Gewinnwarnung im Juni 2001. Der Kurs fiel weiter und der Trend konnte erst an einer schrägen Unterstützungslinie bei ca. 24 Euro drehen. Derzeit befindet sich die Aktie in einer Erholungsphase, bei der der Kurs einem kontinuierlichem Aufwärtstrend folgt. Ein Widerstand ist aus charttechnischer Sicht bei ca. 32 Euro zu erwarten.


Die Umsätze sind am Tiefpunkt deutlich gestiegen und lassen somit ein V-Tief erkennen. Während der letzten Aufwärtsbewegung sind sie aber wieder etwas gefallen, wodurch die Bewegung in den kommenden Wochen in eine Konsolidierung bzw. eine leichte Abwärtsbewegung übergehen kann. Der MACD zeigt seit einigen Tagen ein Kaufsignal und tendiert damit aufwärts. Der RSI hat die überverkaufte Zone vor wenigen Tagen verlassen und zeigt damit ebenfalls ein neues Kaufsignal. Er ist zur Zeit mit einem Wert von 50 genau neutral und strebt weiter nach oben.


Ausblick: Eine weiter anhaltende Erholung in den kommenden Tagen ist wahrscheinlich. Ob der Kurs aber beim ersten Versuch das große Gap schließen kann ist fraglich. Wenn die Oszillatoren bis dahin weiter steigen und eventuell neue Verkaufssignale zeigen, kann sich eine Konsolidierung oder eine leichte Abwärtsbewegung z.B. in Form einer Flagge, an die jetzige Aufwärtsbewegung anschließen.




TA: Beiersdorf: Neues Hoch markiert


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Seit Mai 2001 konnte im Chart der Beiersdorf Aktie ein Aufwärtstrend beobachtet werden. Der Kurs erholte sich damit von seinem Tief bei knapp 100 Euro deutlich. Im Juni konsolidierte die Aktie die Kursgewinne in einer Seitwärtsbewegung unterhalb einer Widerstandslinie bei ca. 125 Euro aus, ehe sie im Juli die Widerstandslinie nahm und weiter nach oben stieg. Anfang der Woche wurde ein neues, vorläufiges Jahreshoch bei ca. 137,50 Euro markiert.


Die Umsätze sanken während der Aufwärtsbewegung ab, wodurch eine Trendwende bzw. eine Konsolidierung anstehen könnte. Der MACD zeigt ein aktuelles Kaufsignal, ist positiv und steigt derzeit weiter. Der RSI notiert leicht in der überkauften Zone und könnte eine Verschnaufpause vertragen. Bei einer Konsolidierung kann dabei ein Verkaufssignal entstehen.


Ausblick: Wie weit der Aufwärtstrend noch läuft ist nicht vorhersagbar. Auffällig ist nur, dass die Umsätze weiter nachgeben und der RSI die überkaufte Zone erreicht hat. Eine Konsolidierung oder eine leichte Abwärtsbewegung können sich also recht bald an den Trend anschließen.


TA: Dt. Telekom: Unterstützung getestet


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Nachdem die Aktie der Deutschen Telekom im Juni einen mittelfristigen Abwärtstrend brechen konnte, stieg der Kurs der Aktie auf ein Zwischenhoch bei knapp 26 Euro. In den folgenden Wochen rutschte der Kurs wieder deutlich ab und testet, eventuell zum letzten Mal eine Unterstützungslinie bei 23,50 Euro. Die Aktie konnte sich bis zum Ende der letzten Woche etwas von der Unterstützung distanzieren.


Die Umsätze sind am Tiefpunkt in der letzten Woche etwas gestiegen. Der MACD zeigte während der Abwärtsbewegung ein Verkaufssignal, kann aber bei einer anhaltenden Erholung schnell ein neues Kaufsignal erzeugen. Der RSI tauchte in der vergangenen Woche fast in die überverkaufte Zone ein. Mittlerweile hat er sich wieder deutlich in die neutrale Zone vorgearbeitet und strebt vorerst weiter nach oben.


Ausblick: Möglicherweise war dies der letzte Test der Unterstützung. In den kommenden Tagen und Wochen kann sich der Kurs weiter erholen und eventuell schon bald die Widerstandslinie, die durch das letzte Zwischenhoch entstand und bei ca. 26 Euro verläuft, erreichen. Unterstützend kann dabei ein neues Kaufsignal im MACD sein. Zu beachten ist der RSI, der zur Zeit keinen Grund hat, bis in die überkaufte Zone zu stiegen.
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31.07.01 11:00:51
Wallstreet Online-Nachricht




Dienstag, 31.07.2001, 10:14
Fresenius Medical Care beständig
Die vorgelegten Zahlen von FMC haben die Analysten und Anleger nicht überrascht. Im Rahmen der Erwartungen – so überwiegend das Urteil. So kann die Aktie auch nicht von den guten Zahlen profitieren – aktuell (10.00 Uhr) verliert die Aktie sogar ein wenig.



Die positiven Nachrichten wurden schon in den vergangenen Tagen eingepreist. So konnte der Kurs ein Widerstandsniveau bei 86 Euro überwinden und hat damit ein Kaufsignal ausgelöst mit Kursziel von ca. 91 Euro. Dieses ehemalige Widerstandsniveau wird nun zur Unterstützungszone zwischen ca. 84 und 86 Euro. Auch konnte im Juni der Abwärtstrend verlassen werden. Insgesamt stellt sich daher die Charttechnik durchaus positiv dar. Die Aktie sollte gehalten werden. Ein Pull-back an die 84 Euro und Test des kurzfristigen Aufwärtstrends, der seit Ende März besteht, ist nicht auszuschließen, doch ein erfolgreicher Test sollte dann zum Aufstocken oder zum Neueinstieg genutzt werden. Ein Verkaufssignal ergibt sich jedoch bei Break der 79 Euro.



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31.07.01 11:09:58
Wallstreet Online-Nachricht




Dienstag, 31.07.2001, 09:18
DAX zurück im Trendkanal
Die erwartete technische Gegenreaktion nach dem stärkeren Abfall des Dax bis auf knapp 5.550 Punkte hat den Markt in den letzten Tagen noch weiter nach oben getrieben. Auch ein sehr kurzfristiger Abwärtstrend wurde gebrochen. Mit Rebreak der Unterstützungszone bei 5.670 rettete sich der Dax anschließend auch wieder in seinen Abwärtstrendkanal. Damit wurden für kurzfristig orientierte Trader mehrere Kaufsignale ausgelöst.



Fraglich bleibt jedoch, ob diese Bewegung sich weiter fortsetzt. Der längere Docht der gestrigen Tageskerze zeigt Verkaufsneigung im Bereich über 5.800 Punkten an. Die Aufwärtsdynamik hat sich damit abgeschwächt, eine seitwärtsverlaufende Bewegung ist kurzfristig wahrscheinlich. Ein Break der 5.800 auf Tageschlusskursniveau ist für den heutigen Tag eher unwahrscheinlich. Der Markt sollte im Bereich zwischen etwa 5.730 und 5.820 Punkten pendeln. Ein Schlusskurs über 5.820 eröffnet Potenzial bis auf rund 5.950 Punkte. Unterschreitet dagegen der Dax die Marke von 5.730, so sollte mit einem nochmaligen Test der Unterstützungszone bei 5.650 gerechnet werden. Auf Grund der Rückkehr in den Abwärtstrendkanal erscheint die positive Variante mit Break der 5.800 in den nächsten Tagen etwas wahrscheinlicher, zumal auch die Wochenbasis eine leicht positive Interpretation zulässt. So hat sich ein sogenannter "doji" gebildet, der in Verbindung mit der überverkauften Situation zumindest die Möglichkeit steigender Kurse innerhalb dieser Woche zulässt. Eine generelle Trendwende kann jedoch nicht abgeleitet werden. Festzuhalten bleibt, dass der Markt sich weiterhin in einem klaren Abwärtstrend befindet; Kaufsignale sind daher stets kurzfristig. Für längerfristig orientierte Anleger ergibt sich erst bei Bruch der übergeordneten Abwärtstrends Handlungsbedarf.



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31.07.01 11:23:22
Wallstreet Online-Nachricht


Dienstag, 31.07.2001, 10:31

Dow Jones – Uneinheitlicher Verlauf

Im AnlageFlash der SEB vom 23. Juli standen zwei mögliche Szenarien zur Disposition. Zum einen befand sich der Dow Jones an der oberen Begrenzung des Abwärtstrendkanals. Die Möglichkeit des Ausbruchs aus diesem Kanal war somit gegeben. Zum anderen wurde diese Bewegung von einer technischen Korrektur nach oben getragen, die ihr Ende gefunden haben könnte. Die Zeichen sprachen jedoch eher für die Wiederaufnahme des Abwärtstrends als für den Ausbruch nach oben.



Letzteres ist schließlich eingetreten, wobei das gesamte Rückschlagspotenzial (10.115 Punkte) nicht ausgeschöpft wurde. Gestern schloß der Markt letztendlich bei 10.402 Punkten und befindet sich somit wieder innerhalb des Abwärtstrendkanals. Das technische Umfeld hat sich im Zuge dieser Entwicklung wenig verändert. Der MACD hat seinen Aufwärtstrend nicht fortsetzen können, er befindet sich nach wie vor knapp unterhalb der Nullachse. Das Momentum konnte leicht in den positiven Bereich eintauchen, zeigt jedoch ebenso keine eindeutigen Tendenzen. Der RSI und die Stochastiks schwanken in der neutralen Zone und tendieren leicht abwärts. Die Volatilität ist wieder leicht zurückgegangen und befindet sich bei 149,68 Punkten.



Insgesamt ist damit zum Vergleich vom 23. Juli eine leichte Verschlechterung des technischen Umfeldes eingetreten. Zwei Szenarien können aus heutiger Sicht eintreten. Zum einen könnte der Dow Jones eine Doppel-Boden Formation ausgebildet haben. Der Ausbruch nach oben würde dann mit einem Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal einher gehen und eine grundlegende Trendwende einläuten. Gegen diese Möglichkeit spricht allerdings zur Zeit die Markttechnik. Wir erwarten auf Sicht der nächsten 5 Handelstage eher einen uneinheitlichen Verlauf des Dow Jones. Die Grundtendenz sollte dabei leicht abwärts geneigt sein. Der Markt wird auf einen Unterstützungsbereich zwischen 10. 230 und 10.300 Punkten treffen, der nicht nachhaltig nach unten durchbrochen werden sollte. Auf der anderen Seite wird das Potential nach oben auf die obere Begrenzung des Abwärtstrendkanals (10.550 Punkte, fallend) begrenzt sein. Die Doppelboden Formation wäre dann allerdings hinfällig.Holger Galuschke, SEB AG, Portfolio Management - Markttechnik
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31.07.01 11:41:08
Siemens: UMTS-Internet-Zugang geglückt




Einen weiteren Schritt zur Marktreife für das mobile Internet hat der Technologiekonzern Siemens gemeinsam mit seinem Partner NEC und dem Kunden Manx Telecom, einer Tochter des britischen Mobilfunkanbieter BT Wireless, zurückgelegt. Über das UMTS-Mobilfunknetz auf der Isle of Man ist erstmals der mobile Internet-Zugang über UMTS hergestellt worden. Manx Telecom konnte einen sogenannten Data Call erfolgreich realisieren.

Als Vision schwebt den Partnern vor, sehr bald schon ein Tor für eine Vielzahl von Dienstleistungen anbieten zu können. Ein mobiler Multimediamarkt soll entstehen. E-Mail-Abfrage per Handy soll nur eine der leichteren Funktionen sein.

Autor: Oliver Mies, 11:23 31.07.01




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31.07.01 21:16:41
Wallstreet Online-Nachricht




Dienstag, 31.07.2001, 20:03
MDax: Gute Nachrichten, gute Kurse
Einen recht positiven Tag erleben die 70 Werte der zweiten Reihe am Dienstag. Außer einem kleinen Rückschlag am Vormittag notiert der Gesamtmarkt im Plus. Falls die Dynamik anhält, nimmt der MDax die 4.700-Punkte-Marke in den nächsten Tagen wieder ins Visier.

Gute Nachrichten sorgen an diesem Handelstag für die größten Kursauschläge nach oben. So geschehen bei VCL Film & Medien. Das Unternehmen meldet eine Verbesserung der angespannten Liquiditätslage und einen Anstieg des Konzernumsatz . Anleger honorieren dies mit einem Kursprung von gleich 24,6 Prozent auf 2,08 Euro.




Was nach oben geht, funktioniert natürlich auch nach unten. Zwei Unternehmen, die ihre Investoren mit weniger guten Nachrichten versorgen, stehen am Dienstag ganz oben auf den Verkaufslisten. Celanese fährt im Fahrwasser von anderen Chemie-Konzernen und gibt eine Gewinnwarnung heraus . Der Aktienkurs bricht um 8,1 Prozent auf 23,80 Euro ein.




Ebenfalls enttäuscht sind die Aktionäre von Continental. Der Reifenhersteller überrascht mit einem Gewinnrückgang vor Steuern um 61,9 Prozent auf 69 Mio.Euro .




Um 0,4 Prozent auf 115,00 Euro fällt der Anteilsschein von Fresenius. Nicht nur die Dax-Tochter Fresenius-Medical-Care veröffentlicht positive Geschäftszahlen, auch das MDax-Unternehmen meldet einen 9-prozentigen Anstieg des Gewinns auf 386 Mio. Euro in den ersten sechs Monaten des Jahres 2001 . Trotzdem gibt die Aktie ab. Anscheinend haben Anleger mit einer besseren Entwicklung gerechnet.




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01.08.01 22:05:30
Neueste Meldung von dpa-AFX Mittwoch, 01.08.2001, 21:34

Analysteneinstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst vom 1. August 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am Mittwoch, dem 1. August 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:

DEUTSCHE BANK


Auch nach der Vorlage der Halbjahreszahlen bleibt die Deutsche Bank für die Analysten der Hamburger Berenberg Bank ein "Kauf". Im Gespräch mit dpa-AFX sagte Analyst Andreas Pläsier am Mittwoch, das Zahlenwerk der Bank liege zwar am unteren Rand der allgemeinen Erwartungen, es sei aber noch im Soll.

STMICROELECTRONICS




Die US-Investmentbank Merrill Lynch erwartet ab September eine Verbesserung des Halbleitermarktes. Weltweit hat die Investmentbank den Sektor herauf gestuft und dabei 12 Einzelwerte höher eingestuft. Wie die Analysten am Mittwoch in London mitteilten, ist die Aktie der französischen STMicroelectronics in diesem Zusammenhang mittelfristig von "Neutral" auf "Buy" heraufgesetzt worden.

CURASAN




Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) haben die Curasan-Aktie von "Kaufen" auf "Halten" herab gestuft. Dies teilte die LBBW am Mittwoch in Stuttgart mit. Das Unternehmen werde im laufenden Geschäftsjahr die Umsatz- und Ertragsplanzahlen nicht erreichen können. Wesentlicher Grund hierfür seien Verzögerungen bei der Marktzulassung und Marktdurchdringung des Knochenersatzmaterials Cerasorb.

CELANESE




Die Düsseldorfer WGZ-Bank hat die Aktien der Celanese AG nach unten angepasst und die Einstufung auf kurzfristig "Underperformer" und langfristig "Marketperformer" geändert. Grund dafür sei der schlechte Ausblick des Chemie-Unternehmens für das Gesamtjahr 2001, teilte Analystin Leslie Zacher in einer am Mittwoch veröffentlichten Kurzstudie mit.

FRESENIUS MEDICAL CARE



Die Landesbank Baden-Württemberg hat am Mittwoch die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) trotz des Kurssprungs in den vergangenen Wochen weiterhin als "Outperformer" eingestuft. Die Analysten erwarten demnach in den nächsten 12 Monaten eine Entwicklung der Aktie mindestens 10 Prozent besser als der Markt. Die Experten begründen ihre Einstufung mit der weltweiten Marktführerschaft von FMC im wachsenden Dialysegeschäft.



CONTINENTAL




Die Düsseldorfer WGZ-Bank hat die Aktie des Reifenherstellers Continental erneut als "Underperformer" eingestuft. Zugleich reduzierte die Bank ihre Erwartungen für den Gewinn je Aktie im laufenden Jahr von 1,64 Euro auf 1,16 Euro je Aktie und im Geschäftsjahr 2002 von 1,85 Euro auf 1,60 Euro je Papier.
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02.08.01 13:28:33
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Donnerstag, 02.08.2001, 09:07
DAX - Erholung hängt fest


Der Dax hat gestern einen hanging man generiert. Dieses Muster der japanischen Candlesticks deutet Gewinnmitnahmen an. Eine Trendwende kann hiervon erst abgeleitet werden, sofern der Tiefstkurs des hanging man unterschritten wird. Das wäre beim Dax also erst mit einem Tageschlusskurs unterhalb der 5.814 Punkten der Fall. In Verbindung mit der runden 5.800er Marke sollte nach vier steigenden Tagen in Folge der hanging man daher nicht überinterpretiert werden – eine Verschnaufpause ist hier sicherlich angebracht und das Kursziel von 5.950 Zählern nach überwinden der 5.800 kann aufrecht erhalten werden. Ein Verkaufssignal ergibt sich jedoch insbesondere, wenn ein Unterstützungsbereich bei 5.760/5.770 Punkten gebrochen wird. Die kurzfristigen Perspektiven sind daher noch positiv einzuschätzen. Gegenwärtig ist jedoch auf Grund der schnellen Wechsel der Richtungen sowie der übergeordneten Abwärtstendenz der Markt etwas für Trader, für Langfristanleger ergibt sich aktuell kein Handlungsbedarf.



Gute Kaufmöglichkeiten offerierte jedoch der Monatschart – er zeigt, dass die Zone zwischen 5.850 und 5.500 Punkten zum einsammeln von Aktien sich bisher stabil zeigte. Die langen Lunten innerhalb dieses Niveaus zeigen gute Kaufbereitschaft auf niedrigem Niveau an. Ausgehend von dieser Stabilisierung wäre auch eine stärkere Erholung bis vorerst 6.400 Punkte möglich, bis zum Abwärtstrend, der seit März 2000 besteht. Negativ in der langfristigen Betrachtung muss allerdings der Bruch des mehrjährigen Aufwärtstrends interpretiert werden. Auch der Verlauf innerhalb des Abwärtstrendkanals eher an der Rückkehrlinie als an der oberen Abwärtstrendlinie deutet klar die Schwäche des Marktes an. Daher sollte ein genereller Neueinstieg erst bei Bruch des Abwärtstrends eingegangen werden.



Der Candlestickchart auf Quartalsbasis zeigt ebenso wie der Monatschart zwar Anzeichen zur Stabilisierung, doch auch das Risiko, den seit 1992 verlaufenden flacheren Aufwärtstrend noch zu erreichen. Das kann auch in einer mehrjährigen ausgeprägten Seitwärtsbewegung erfolgen. Fazit: Kurzfristig bestehen weitere Erholungschancen. In Verbindung mit den übergeordneten Zeitebenen kann der Dax sogar bis an seinen langfristigen Abwärtstrend heranlaufen. Eine generelle Trendwende kann jedoch noch nicht prognostiziert werden, Risiken sind weiterhin vorhanden.

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03.08.01 10:56:22
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Freitag, 03.08.2001, 10:38

DAX am Kreuzwiderstand

Zum Zeitpunkt des AnlageFlash der SEB vom 26. Juli testete der DAX-Index die untere Begrenzung des Abwärtstrendkanals. Das technische Umfeld sprach dabei für eine Fortsetzung des Abwärtstrends, wobei sich der Index jedoch innerhalb des Trendkanals bewegen sollte. Nachdem der DAX die untere Begrenzung erfolgreich getestet hatte, setzte zunächst eine Aufwärtskorrektur ein, die den Index mit dem gestrigen Höchstkurs bis an die obere Begrenzung des Trendkanals brachte. Dort traf er auf einen (starken) Kreuzwiderstand, der sich aus der waagerechten Widerstandslinie bei 5.950 Punkten und der oberen Begrenzung des Abwärtstrendkanals zusammensetzte.



Diesen Kreuzwiderstand vermochte der DAX Index nicht zu durchbrechen. Das technische Umfeld hat sich im Zuge der Korrektur verbessert, zeigt jedoch auch, daß sich der Markt an einem Umkehrpunkt befinden könnte. So zeigt der MACD zwar den Abbau von Abwärtspotenzial an, jedoch konnte dieses im Zuge der Aufwärtskorrektur nicht vollständig abgebaut werden. Das Momentum bescheinigt dem Markt den Abbau der Abwärtsdynamik, auf der anderen Seite konnte jedoch keine Aufwärtsdynamik aufgebaut werden. Inzwischen ist der Indikator wieder ins Minus gerutscht. Deutliche Warnsignale kommen von den Overbought/Oversold Indikatoren RSI und Stochastiks. Der RSI hat im Zuge der Korrektur nicht einmal die 50% (Gleichgewichts-) Schwelle überschreiten können. Erste Anzeichen sprechen nun für einen Dreh nach unten. Die Stochastiks sind mit der gestrigen Bewegung aus dem überkauften Bereich ausgebrochen und tendieren weiter nach unten. Die Volatilität hat sich nur unwesentlich verändert und liegt heute bei 113,35 Punkten, was eher gegen die Fortsetzung der Aufwärtskorrektur spricht. Die Zeichen deuten daher auf das Ende der Aufwärtskorrektur.



Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage erwarten wir aus technischer Sicht demzufolge den Verbleib innerhalb des Abwärtstrendkanals. Der DAX sollte dabei moderat nach unten tendieren. Charttechnisch hat der Index Luft bis zur unteren Begrenzung des Abwärtstrendkanals bei 5.550 Punkten. Auf Grund der fehlenden Abwärtsdynamik sollte dieses Niveau jedoch nicht erreicht werden. Der Kreuzwiderstand wird noch zwei bis drei Tage Gültigkeit haben. Auf Grund der Stärke des Widerstandes wird der DAX-Index daher nicht durch diese Marke nach oben ausbrechen können.Holger Galuschke, SEB AG, Portfolio Management - Markttechnik
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03.08.01 19:03:05
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Freitag, 03.08.2001, 16:01

Intel: Das bestätigende Kaufsignal






Was lange währt ... Nachdem sich die Intel-Aktie seit dem dritten Quartal 2000 annähernd gedrittelt hat und Mitte April dieses Jahres das erste (langfristige) Kaufsignal erfolgte, dümpelte der Titel ein Vierteljahr lang in der Spanne von 27 bis 30 Dollar. Für kurzfristige Trader mag das als eine lohnende Range erscheinen, hätte sich diese nicht im letzten Monat auf 28,75 bis 30 Dollar verringert; eine typische Dreiecksbildung. Am 1. August erfolgte der Ausbruch nach oben, einen Tag bevor Intel seine besseren Perspektiven für das zweite Halbjahr geäußert hat. Ab 32 Dollar kann der Ausbruch als nachhaltiger bezeichnet werden. Auch die relative Stärke macht erfreulicherweise mit. Obwohl der Chiphersteller nicht nur aus Währungsgründen (Dollar) mehr für Anleger in Frage kommt, die sich der Risiken bewusst sind, sollte ein Stopp bei zurzeit 26 Dollar nicht vernachlässigt werden. Mit etwas Geduld kann die Erholung bis knapp über 40 dollar reichen.
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03.08.01 19:07:09
BMW abgebremst

Neue Höchstkurse lassen auf sich warten – Abprall am Widerstand

Die Anleger von BMW üben sich weiterhin in Geduld. Die Aktie läuft seit Wochen in einem Seitwärtstrend und wartet darauf, endlich nach oben ausbrechen zu können. Doch die alten Höchstkurse konnten noch nicht überwunden werden.



Nach einem Abprall im Mai wurden gestern die Höchstkurse nochmals erreicht, doch wiederum musste die Aktie abgeben. Ein shooting star, ein potenzielles Trendwendesignal der japanischen Kerzenchartmethode, signalisiert auf diesem Niveau klare Gewinnmitnahmen. Da der shooting star als Trendwendesignal erst bei Tagesschlusskursen unter etwa 40 Euro bestätigt wäre, besteht noch Hoffnung auf einen wiederholten Anlauf auf die Widerstandslinie. Bei einem Ausbruch über die 42 Euro ergibt sich jedoch deutliches Potenzial nach oben, bis mindestens 46 Euro. Ein Verkaufssignal ergibt sich erst Kursrückgängen unter ca. 37 Euro.

Fazit: BMW sollte gehalten werden. Neueinstieg entweder spekulativ an der Unterstützung bei ca. 38 Euro oder bei Ausbruch aus dem Seitwärtstrend.



Autor: Stefan Salomon, 11:51 03.08.01
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05.08.01 10:25:04
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Samstag, 04.08.2001, 17:19

SDax: Kursexplosion bei Schnigge

Die vergangene Börsenwoche beschert den kleinkapitalisierten Unternehmen des SDax nach vielen verlustreichen Monaten endlich wieder einmal ein kleines Plus von im Schnitt 0,8 Prozent. Die vorsichtigen Hoffnungen der Börisaner, die zuletzt nicht unterschrittene Marke von 2.700 Zählern werde dem auf lange Sicht fast dramatisch anmutenden Punkteschwund des Index Einhalt gebieten, hat sich vorerst bestätigt. In den zurückliegenden fünf Handelstagen besteht die Unterstützung den Test. Möglicherweise kann nunmehr die schon so lange herbeigesehnte Bodenbildung auch bei den deutschen Small-Caps diagnostiziert werden – die kommenden Wochen werden darüber Aufschluß geben.

Kaum gelingt es dem Neuen Markt, sich von seinen jüngst markierten Tiefständen abzusetzen, schon ziehen in seinem Schlepptau auch die Notierungen einiger Gesellschaften an, die ihr Geld vornehmlich mit der Finanzierung und Betreuung von jungen Wachstums-Unternehmen verdienen und daher in den zurückliegenden Monaten kräftig Federn lassen mussten. In der zweiten Woche in Folge gehört der Wagniskapitalgeber TFG Venture Capital zu den grossen Gewinnern. Innerhalb von fünf Tagen gewinnt das zwischenzeitlich regelrecht abgestürzte Papier weitere 21,6 Prozent an Wert hinzu. Um mehr als 16 Prozent zieht gleichzeitig auch der Kurs des Emissionshauses Concord Effekten an.

Ein in dieser Höhe sicher überraschendes Comeback erlebt in der vorigen Woche die Aktie des Düsseldorfer Börsenmaklers Schnigge. Der Anteilsschein, der in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder ganz oben auf den Verkaufszetteln der Anleger stand, schießt innerhalb von nur fünf Tagen um mehr als 50 Prozent in die Höhe. Dass der Wert bereits am Freitag wieder 10 Prozent einbüßt, weil offensichtlich erste Gewinne mitgenommen werden, läßt allerdings ein spekulationsbedingtes Kurs-Strohfeuer wahrscheinlich erscheinen. Fundamental spricht momentan wenig für eine nachhaltige Renaissance der Aktie, liegt doch das Geschäft mit dem vorbörslichen Handel per Erscheinen, einem Schwerpunkt der Aktivitäten von Schnigge, mangels aktueller Börsengänge danieder.

Nicht allein bei den Standardwerten im Dax entscheiden die Quartalszahlen der Unternehmen oftmals über Wohl und Wehe ihrer Aktiennotierungen. Auch die Zwischenbilanzen der kleineren Gesellschaften im SDax werden von den Investoren aufmerksam studiert und lösen bei unangenehmen Überraschungen mitunter deutliche Kursbewegungen aus. So auch im Falle des Spielzeug-Herstellers Zapf Creation, dessen Zahlenwerk nunmehr an wichtigen Stellen mit roter Tinte geschrieben werden muss . Obwohl sich der expansionsbedingte Verlust innerhalb der vergangenen sechs Monate mit 1,2 Mio. Euro in engen Grenzen hält, strafen die Börsianer das Papier ab. Die Zapf-Aktie stellt mit einer Wertminderung um fast 15 Prozent den größten Verlierer der zurückliegenden Handelswoche.

Einen leichten Rückgang des Vorsteuergewinns weisen die Quartalszahlen des Versandhändlers für Büromöbel Takkt aus . Auch hier zeigen sich die Anleger gnadenlos und stoßen als Reaktion darauf ihre Anteilsscheine an dem international tätigen Unternehmen ab. Ein Verlust von mehr als 14 Prozent binnen Wochenfrist ist die Folge. Gleichzeitig markiert die Aktie mit einem aktuellen Kurs von 6,20 Euro ein neues 52-Wochen-Tief.

Am Ende dieser Handelswoche prangt auf dem Kurszettel der Hinweis auf einen neuen vorläufigen Jahrestiefstand auch neben der Aktie des Schreibwaren-Herstellers Herlitz - und das nun schon zum zweiten Mal hintereinander. Offenbar glauben immer weniger Anleger an eine rasche Wende bei dem angeschlagenen und zwischenzeitlich sogar beinahe zahlungsunfähigen Unternehmen. Diesen Schluß lässt jedenfalls ein neuerlicher Wochenverlust von rund 5 Prozent zu. Auf Sicht von drei Monaten hat die Aktie nunmehr fast 30 Prozent ihres Wertes verloren.

SDax im Wochenvergleich



Indexname Indexstand aktuell Indexstand Vorwoche Veränderung Punkte Veränderung Prozent Höchststand Tiefststand

SDax 2.738,55 2.715,19 + 23,36 + 0,8 % 2.757,68 2.717,67


Gewinner/Verlierer der Woche



Gewinner Kurs Differenz Verlierer Kurs Differenz


1. Schnigge 3,50 Euro + 54,8 % 1. Zapf Creation 25,10 Euro - 14,9 %


2. Elexis 2,61 Euro + 27,9 % 2. Takkt 6,20 Euro - 14,5 %


3. TFG Venture 8,05 Euro + 21,6 % 3. AHAG 0,90 Euro - 14,3 %
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05.08.01 11:30:08
MDax: Comeback der Index-Sorgenkinder

Celanese verschreckt mit revidierter Gewinnprognose die Anleger


Die Nachwirkungen der Quartalssaison gehen an den soliden Mittelständlern im MDax spurlos vorüber. Die Mehrzahl der Titel legt vielmehr erneut leicht zu, wobei sich vor allem die krisengeschüttelten Gesellschaften des Index wie Kamps, die Bankgesellschaft Berlin und das Medien-Unternehmen VCL mit besonders deutlichen Kursgewinnen hervortun.

Die 70 größten Mittelständler Deutschland gehen behauptet aus der zurückliegenden Börsenwoche. Im Durchschnitt weisen die Notierungen der Unternehmen im MDax sogar einen geringfügigen Wertzuwachs um 0,1 Prozent auf. Mehr und mehr kristallisiert sich die Marke von 4.700 Punkten als Unterstützungsplateau heraus, das in den kommenden Wochen Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung des Marktsegments sein dürfte.

Größter Gewinner der vergangenen fünf Handelstage ist die vor zwei Wochen so dramatisch abgestürzte Kamps-Aktie. Der jüngste Wochengewinn von 12,8 Prozent ist jedoch allenfalls geeignet, Schadensbegrenzung zu betreiben. Ob es der Großbäckerei-Kette in absehbarer Zeit gelingen wird, die Wertminderung um fast 40 Prozent allein im vorigen Monat wieder auszugleichen, erscheint mehr als fraglich – zu sehr hat das Management mit seinen haltlosen Prognosen zuletzt die Investoren enttäuscht.



Gesucht werden von den Anlegern in der vergangenen Woche auch die Anteilsscheine der Bankgesellschaft Berlin. Das massiv angeschlagene landeseigene Geldinstitut profitiert von der Bestätigung der Meldung, dass die Commerzbank an der Übernahme von zumindest Teilen der Bank interessiert ist. Im Zentrum der Spekulationen steht dabei insbesondere der Verkauf der Weberbank . Für eine Aktie der Bankgesellschaft müssen Interessierte binnen Wochenfrist über 6,5 Prozent mehr bezahlen.



Nach langer Zeit wartet in der vergangenen Börsenwoche auch der Medien-Konzern VCL Film+Medien wieder einmal mit positiven Nachrichten auf. Dem Münchener Unternehmen gelingt im abgelaufenen Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone . Wie aus der Führungsetage verlautet, seien nunmehr auch die zwischenzeitlich ganz erheblichen Liquiditätsprobleme zumindest abgemildert. Für Euphorie besteht jedoch angesichts eines Schuldenbergs von 102 Mio. Euro bei einem Halbjahresumsatz von knapp über 50 Mio. Euro noch immer kein Anlass. Sei’s drum: Die Notierung von VCL zieht innerhalb von fünf Tagen um fast 6 Prozent an.



Ein vorläufiges Ende findet offenbar die Bereitschaft der Anleger, für eine Aktie des prosperierenden Sportwagen-Herstellers Porsche immer neue Höchstkurse zu bezahlen. In der vergangenen Woche jedenfalls gehört der Anteilsschein des Stuttgarter Konzerns nach langer Zeit einmal nicht zu den Gewinnern, sondern geht statt dessen mit einem Minus von rund 3,5 Prozent aus der Handelswoche.



Unter einer schwachen Branchenkonjunktur und der weltweiten Abkühlung der Wirtschaft leidet der Spezialchemie-Konzern Celanese besonders stark. Dies macht sich in einer scharfen Gewinnreduktion bemerkbar, die das Unternehmen in seinen Quartalszahlen den Börsianern offenbart . Nicht allein zurückgehende Quartalsüberschüsse sind es, die Anleger zum Verkauf ihrer Celanese-Aktien bewegen. Schwerer wiegt insbesondere die gleichzeitig vorgenommene Revision der Gewinnprognose für das gesamte kommende Halbjahr. Celanese verbilligt sich um mehr als 4 Prozent.



Am unteren Ende der Performance-Liste der vergangenen Woche findet sich mit einem Wochenverlust von mehr als 20 Prozent der Traditionskonzern Babcock Borsig wieder. Seit Wochen schon ist das Papier des Unternehmens in einem steten Abwärtstrend. Auf Sicht von drei Monaten summieren sich die Verluste der Aktie inzwischen auf rund 30 Prozent. Da passt es ins Bild, dass der Anteilsschein mit einem aktuellen Kurs von 9,96 Euro ein neues 52-Wochen-Tief markiert.



MDax im Wochenvergleich IndexnameMDax
Indexstand aktuell 4.704,69

Indexstand Vorwoche 4.699,81
Veränderung Punkte + 4,88
Veränderung Prozent + 0,1 %
Höchststand 4.722,38
Tiefststand 4.629,78
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05.08.01 12:48:59
Samstag, 04.08.2001, 12:30

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst bis zum 3. August 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben in der Woche vom 30. Juli bis 3. August unter anderem zu folgenden Themen und Aktien Einschätzungen und Empfehlungen herausgegeben:


TELECOM ITALIA



Die Analysten von WestLB Panmure haben die Aktien von Telecom Italia auf "Under Review" gesetzt. Nachdem Pirelli und Benetton die Kontrolle über das Unternehmen erlangt haben, sei die weitere Entwicklung von Telecom Italia unklar, heißt es in einer am Montag in Düsseldorf veröffentlichten Studie. Bislang hatten die Experten den Titel als "neutral" eingestuft.

BOV



Die Analysten der WestLB Panmure haben ihre Empfehlung für die Aktie des IT-Dienstleisters BOV auf "Neutral" von "Outperform" herabgestuft. Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 3,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2001 habe enttäuscht, begründen sie ihren Schritt. Ihrer Ansicht nach dürfte das Papier im kommenden Vierteljahr 10 Prozent um den NEMAX All-Share schwanken. Das Kursziel senkten die Experten auf 3,50 Euro.

HYPOVEREINSBANK



Die US-amerikanische Investmentbank Merrill Lynch hat Anlegern geraten, die Aktie der HypoVereinsbank mittelfristig zu akkumulieren und misst ihr damit ein Wertsteigerungspotenzial zehn bis zwanzig Prozent bei. Langfristig wurde die Empfehlung "Buy" ("Kauf") gegeben. Die Zahlen für das zweite Quartal seien im Rahmen der nach unten korrigierten Prognosen geblieben, hieß es in einer Studie.

SCHERING



Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat die Aktie von Schering als "Outperformer" bestätigt. Die Geschäftsaussichten seien dank zahlreicher Produkteinführungen "hervorragend", zumal Schering die Ertragsprognosen für das Gesamtjahr erneut angehoben hat, urteilte die Analystin Antje Laschewski in einer Studie. Darüber hinaus sei der Titel im Branchenvergleich moderat bewertet.

DEUTSCHE TELEKOM



Die Analysten der WGZ-Bank haben die Aktien der Deutschen Telekom mit "Marketperformer" bestätigt. Damit geht die WGZ davon aus, dass sich die T-Aktie im Gleichklang mit dem Gesamtmarkt entwickeln wird - mit einer Schwankungsbreite von 10 Prozentpunkten nach oben oder nach unten. Als Anlass für die Auffrischung seiner Bewertung nannte Analyst Jörg Natrop in einer Studie die Prognose für das zweite Quartal.

DAIMLERCHRYSLER



Die Analysten von Merrill Lynch haben die Aktien der DaimlerChrysler AG von "neutral" auf "reduce" zurückgestuft. Mittelfristig gehen die Experten davon aus, dass der Titel ein hohes Rückschlagpotenzial hat. Langfristig bestätigten Merrill Lynch am Montag die Daimler-Aktie bei "neutral". Damit wird der Aktie nur ein begrenztes Wertsteigerungspotenzial beigemessen.

BMW



Vor dem Hintergrund einer positiven Geschäftsprognose hat das Bankhaus Lampe die BMW-Aktie als "Outperformer" eingestuft. Das Kursziel legte das Institut in einer am Dienstag in Düsseldorf vorgelegten Studie auf 45,00 Euro fest. Mit der "Outperformer"-Bewertung gehen die Analysten davon aus, dass sich die Aktie bei einem mittelfristigen Anlagehorizont um 10 bis 20% besser entwickeln sollte als der Gesamtmarkt. Der Zeithorizont für die Empfehlung liegt zwischen sechs und zwölf Monaten.

ENDESA



Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) haben die Aktien des spanische Energieversorgers Endesa SA von "Outperformer" auf "Marketperformer" herabgestuft. Demnach kann die Aktie um plus oder minus 10% von der Marktentwicklung abweichen. In einer am Dienstag in Stuttgart veröffentlichten Studie schreiben die Experten, dass der Preis für einen rund 7%-igen Marktanteil gemessen an der gesamten Erzeugungskapazität ohne eigene Kundenbasis ihrer Ansicht nach recht zu hoch ist und sich erst mittelfristig rechnen werde.

METRO



Nach der Vorlage der Geschäftszahlen für das zweite Quartal durch den Düsseldorfer Handelskonzern Metro zeigte sich die BHF Bank von den starken Umsatzzahlen positiv überrascht. "Die waren doch einiges über dem Konsensus", sagte Analyst Sven Madsen am Dienstag im Gespräch mit dpa-AFX. Nach Vorlage der Geschäftszahlen wollte der Analyst die Aktien der Metro vorerst noch bei der Bewertung "Outperformer" belassen. Er rechnet also damit, dass sich die Papiere besser als der DAX-Durchschnitt entwickeln werden.

INFINEON



Dresdner Kleinwort Wasserstein empfiehlt die Aktien von Infineon weiterhin zu halten. Die Analysten erwarten somit, dass sich die Aktie in den nächsten 12 Monaten im Gleichklang mit dem DAX entwickeln wird. Von der Ankündigung des Chipherstellers NEC , bis 2004 aus der Produktion von DRAM auszusteigen, erwarten die Analysten keinen positiven Effekt für die Chippreise.

DEUTSCHE TELEKOM




Die Analysten der Berenberg Bank raten weiter zum "Kauf" der Deutschen Telekom . Das am heutigen Dienstag vorgelegte Halbjahresergebnis liege im Rahmen der Erwartungen, erläutert Analystin Ilona Hasselbring in einer Studie, in der sie die Zahlen noch einmal wiedergibt.

TELECOM ITALIA



Lehman Brothers hat seine bisherige Einschätzung von Telecom Italia mit "Buy" beibehalten. Die Analysten erwarten, dass die Aktie sich im nächsten Jahr um 5 bis 15 Prozent besser als der Markt entwickelt.

VOLKSWAGEN



Die Landesbank Baden-Württemberg bewertet die Aktien von Volkswagen weiterhin als "Outperformer". Die Analysten erwarten demnach, dass sich der Wert um mindestens 10 Prozent besser als der Markt entwickelt.

FRESENIUS MEDICAL CARE



Die WGZ-Bank hat ihre Einstufung von Fresenius Medical Care FMC als "Marketperformer" unverändert gelassen. Danach rechnen die Experten damit, das sich die Aktie in den nächsten sechs Monaten im Gleichklang mit dem Gesamtmarkt in einer Schwankungsbreite von 10 Prozent entwickelt. Insgesamt lägen die Ergebnisse am oberen Ende der Erwartungen, kommentieren die Analysten am Dienstag die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen von FMC.

HUGO BOSS



Die WGZ-Bank hält die Hugo-Boss-Aktien auf dem derzeitigen Kursniveau wieder für attraktiv bewertet und ändert ihre Einstufung von "Marketperformer" auf "Outperformer". Mit dieser Einschätzung erwarten die Experten, dass sich die Aktie in den nächsten sechs Monaten mindestens 10 Prozent besser als der Markt entwickeln kann. Die guten Halbjahreszahlen lagen nach Einschätzung der Analysten weitgehend im Rahmen der Markterwartungen.

RTL GROUP



Die WGZ-Bank hat die Aktien von RTL Group von "Marketperformer" auf "Underperformer" gesetzt. Damit rechnen die Analysten, dass sich die Aktie in den kommenden sechs Monaten um 10 bis 20% schlechter als der Gesamtmarkt entwickeln wird. Anlass der Neubewertung seien die am Vortag vorgelegten Geschäftszahlen, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Zudem habe der Fernsehsender rückläufige Gewinne für das Gesamtjahr in Aussicht gestellt.

DEUTSCHE BANK



Auch nach der Vorlage der Halbjahreszahlen bleibt die Deutsche Bank für die Analysten der Hamburger Berenberg Bank ein "Kauf". Im Gespräch mit dpa-AFX sagte Analyst Andreas Pläsier am Mittwoch, das Zahlenwerk der Bank liege zwar am unteren Rand der allgemeinen Erwartungen, es sei aber noch im Soll.

CELANESE


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Die Landesbank Baden-Württemberg hat am Mittwoch die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) trotz des Kurssprungs in den vergangenen Wochen weiterhin als "Outperformer" eingestuft. Die Analysten erwarten demnach in den nächsten 12 Monaten eine Entwicklung der Aktie mindestens 10 Prozent besser als der Markt. Die Experten begründen ihre Einstufung mit der weltweiten Marktführerschaft von FMC im wachsenden Dialysegeschäft.

CONTINENTAL



Die Düsseldorfer WGZ-Bank hat die Aktie des Reifenherstellers Continental erneut als "Underperformer" eingestuft. Zugleich reduzierte die Bank ihre Erwartungen für den Gewinn je Aktie im laufenden Jahr von 1,64 Euro auf 1,16 Euro je Aktie und im Geschäftsjahr 2002 von 1,85 Euro auf 1,60 Euro je Papier.

SAP



Die Analysten der WGZ-Bank haben SAP am Freitag von "Outperformer" auf "Marketperformer" herabgestuft. Sie prognostizieren damit eine Entwicklung der Aktie in den nächsten 6 Monaten im Gleichklang mit dem Gesamtmarkt in einer Schwankungsbreite von plus-minus 10 Prozent.



BMW



Vor der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen hat die WGZ-Bank am Freitag ihre Einschätzung für BMW als "Outperformer" bekräftigt. Die Aktie soll sich nach Expertenmeinung in den nächsten 6 Monaten um mindestens 10 Prozent besser als der Gesamtmarkt entwickeln. Die Analysten gehen davon aus, dass sich der um 9% höhere Fahrzeugabsatz auch positiv auf Umsatz und Ergebnis auswirkt.
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06.08.01 14:07:03
Siemens – Erholung vorbei
Die Siemens-Aktie hat nach Bruch der wichtigen 90 Euro Unterstützungszone Ende Februar 2001 kräftig an Wert verloren. Die Aktie konnte sich zwar nochmals an die 90er Marke heran kämpfen, doch diese Bewegung stellt einen Pull-back im Mai an die gebrochene Unterstützung dar. Seit Ende Mai hat die Siemens-Aktie in einer fast ununterbrochenen Abfolge von schwarzen Wochenkerzen bis zum Tiefstkurs im Juli mehr als ein Drittel an Wert verloren. Daraufhin startete eine Erholung, die aktuell unter Umständen nur eine technische Gegenreaktion darstellt und keine echte Trendwende ankündigt. Denn auf Tagesbasis wurde am Donnerstag vergangener Woche ein shooting star generiert, ein potenzielles Trendwendesignal, das Gewinnmitnahmen anzeigt sowie die leichte Widerstandslinie bei ca. 66 Euro bestätigt hat. Damit ist die Erholung von 55 auf 66 Euro ins Stocken geraten.



Erst ein Überwinden der 70 Euro kann charttechnisch als kurzfristiges Kaufsignal interpretiert werden, dann wären ein kurzer Abwärtstrend und eine Widerstandszone überwunden. Das Kursziel bei Break der 70 Euro ist jedoch auf vorerst ca. 74 Euro beschränkt. Dort sollten die nächsten Widerstände lauern. Ein Bruch der 74/75 Euro lässt dann aber Potenzial bis an den längerfristigen Abwärtstrend bei ca. 80 Euro zu. Der Tageschart zeigt jedoch noch kein positives Szenario, der shooting star mit nachfolgender schwarzer Kerze eröffnet eher einen Rückgang bis ca. 60 Euro.



Die Wochenbasis dagegen zeigt nach dem starken Kursabfall zwei stärkere weiße Kerzen, die noch Chancen lassen bis ca. 70 Euro. Auf Grund des längeren Dochtes der letzten Wochenkerze in Verbindung mit der Tagesbasis muss jedoch der Tagesbasis die höhere Aussagekraft zugestanden werden.



Der Langfristchart offenbart dagegen, dass der Rückgang der Siemens-Aktie von ihrem Hoch im März 2000 auch eine Reaktion auf den sehr starken Anstieg von 25,40 (Oktober ´98) bis 130,01 (März ´00) darstellen dürfte. Da die Aktie in ihrem langfristigen Trendkanal zurückgekehrt ist, besteht auch die Möglichkeit, dass Siemens bis zum langfristigen Aufwärtstrend zurückfällt und diesen testet. Fazit: Kurzfristige spekulative Käufe innerhalb des Abwärtstrend erscheinen bei entsprechenden Kaufsignalen möglich, langfristige Investoren sollten die Aktie erst bei Break des längerfristigeren Abwärtstrends, der bei ca. 80 Euro verläuft, ins Auge fassen.

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06.08.01 15:42:03
Wallstreet Online-Nachricht

Montag, 06.08.2001, 14:51
Walt Disney: Trotz Quartalsbilanz weiter negatives Chartszenario
Der Kurs des Medienriesen Walt Disney hat sich seit der vergangenen Woche nicht verbessert, obwohl die präsentierten Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten mit einem Gewinn von zwei Cent pro Aktie geringfügig übertroffen haben.



Langfristig: Seit 1988 befindet sich der Wert in einem Aufwärtstrendkanal. Nachdem der Kurs 1998 bei 48 Dollar abgeprallt ist, fiel er zurück auf die aktuell gültige Trendkanallinie. Im Jahr 2000 markierte der Wert mit 48 Dollar wiederholt seine Höchststände aus dem Jahr 1998. Im weiteren Verlauf musste der Kurs jedoch stark nachgeben und hat den langfristigen Aufwärtstrend gebrochen. Seit Oktober 2000 konnten sich zwei Abwärtstrend ausbilden, die den Preis der Aktie um 40 Prozent geschwächt haben



Aktuell: Der Kurs tendiert mit nun rund 3 Dollar unter seinem Trendkanal. Auch ein kleiner Aufwärtstrend, der seit 1997 existiert, ist, in den letzten Tagen durchbrochen worden. Nun findet sich eine Unterstützung im Bereich von 26 Dollar, die den noch Kurs hält. Diese Unterstützung hat sich gebildet, nachdem die Aktie den langfristigen Trendkanal im Dezember 2000 und März 2001 schon einmal unterschritten hatte. Ein Piercing Pattern der vorletzten Woche hat diese Unterstützung noch einmal bekräftigt.

Fazit: Wird der Kurs an der derzeitigen Unterstützung zurückgeworfen, so findet er seinen nächsten Widerstand bei 27,35 Dollar. Erweist sich die Unterstützung bei 26 Euro als stabil, ist spekulativ ein Anstieg bis 29,50 Dollar wahrscheinlich, wenn auch die 27,35 Dollar überschritten wird. Hier hat sich im Juni ein Hammer ausgebildet, der sein Low bei 27,35 Dollar hatte. Ein weiteres positives Signal entsteht bei Bruch der 29,50 Dollar. Danach gilt es für den Kurs, wieder in den alten Trendkanal einzusteigen.Verschlechtert sich die Lage hingegen weiter und der Kurs durchbricht auch die Unterstützung von 26,00 Dollar so entsteht daraus ein Verkaufsignal. Damit geraten auch die Werte von 25 Dollar und 23 Dollar in greifbare Nähe, hier liegen langfristig Unterstützungen, die den Kurs bremsen könnten.In Anbetracht des schweren Bruchs des Aufwärtstrendkanals ist ein weiter anhaltendes, negatives Szenario wahrscheinlicher als eine baldige Erholung. Fällt der Kurs unter die 23 Dollar so sind größere Verluste nicht auszuschließen.

Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
DISNEY CO., THE WAL... 30,30 -1,94% 06.08., 15:04

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07.08.01 11:32:16
Wallstreet Online-Nachricht

Dienstag, 07.08.2001, 11:15
Intel mit Inselumkehr
PC-Käufer werden sich freuen. Intel soll nach Analysteneinschätzungen die Preise für Chips reduzieren. Damit sind allerdings auch niedrigere Gewinne verbunden, der Konkurrenzkampf mit AMD wird noch agressiver. Der Aktie von Intel bekommt das nicht. Kursrückgänge werden die Folge sein.



Im Tageschart kann ein Abprall am Widerstand bei rund 32 Dollar innerhalb einer mehrwöchigen Seitwärtsbewegung festgestellt werden. Negativ ist zudem eine Inselumkehr. Bei einer Inselumkehr trennen zwei Lücken Kursbalken vom übrigen Kursverlauf, in der Regel nach einem ausgeprägten Aufwärtstrend. Der „klare“ Aufwärtstrend fehlt zwar bei Intel, doch die Formation zeigt hier generell Schwäche der Aktie an. So sollte mit weiter fallenden Kursen auch unter den kurzfristigen Aufwärtstrend, der seit April 2001 besteht und aktuell bei rund 29,30 Dollar verläuft, gerechnet werden. Damit ist ein weiterer Test der unteren Seitwärtsrange bei rund 27 Dollar vorprogrammiert. Bei einem nachhaltigen Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung nach unten ist ein erneuter Test der Jahres-Tiefstkurse bei 22,25 Dollar möglich. Dieses Kursziel ist recht deutlich im Wochenchart erkennbar.



Bei einem erneuten Test der Tiefstkurse eröffnet sich zugleich ein sehr negatives Szenario für die Aktie. So konnte sich die Aktie im April nach dem starken Kursverfall auf dem Niveau des langfristigen Aufwärtstrends, der seit 1990 besteht, stabilisieren. Ein erneuter Fall auf rund 22 Dollar würde damit auch den Break dieses mehrjährigen Trends bedeuten und weitere Kursverluste implizieren. Ein Fall bis auf rund 16 Dollar wäre dann wahrscheinlich.

Fazit: Positionen sollten abgebaut werden – erst bei einem Break der 32,50 Dollar hellt sich die Lage auf.



Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
INTEL CORP. 34,15 -0,15% 07.08., 11:10
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07.08.01 11:38:02
Wallstreet Online-Nachricht




Dienstag, 07.08.2001, 11:17
Adidas: Umsatz in Nordamerika erneut rückläufig
Sportartikelhersteller Adidas-Salomon hat im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Umsatz steigt um rund 9,6 Prozent auf etwa 1,37 Mrd. Euro. Wie schon im ersten Quartal mussten die Herzogenauracher in Nordamerika Marktanteile abgeben. Die Erlöse lagen dort bei 440 Mio. Euro. Im ersten Quartal setzte Adidas in den USA und Kanada 445 Mio. Euro um. In Europa machte das Unternehmen in den zweiten drei Monaten des Jahres allerdings Boden gut. Nach 852 Mio. Euro im ersten Quartal lagen die Erlöse bei 661 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von 12,2 Prozent.Die erste Hälfte des laufenden Jahres schließt Adidas allerdings schwächer ab als die ersten sechs Monate des Vorjahres. Zwar legte das Unternehmen beim Umsatz 5,8 Prozent auf rund 2,9 Mrd. Euro zu. Der Gewinn ging hingegen um rund drei Prozent auf 71 Mio. Euro zurück. Folglich liegt auch das Ergebnis je Stammaktie mit 1,56 Euro leicht unter dem des Vorjahreszeitraums.Der erneute Umsatzrückgang in Nordamerika ist für die Adidas-Verantwortlichen allerdings kein Grund, Trübsal zu blasen. Es habe dort wesentliche Verbesserungen bei den Aufträgen für Sportbekleidung gegeben. Besonders gut entwickelt haben sich den Angaben zufolge die Bereiche Taylor Made-adidas Golf und die Kernmarke adidas. Im ersten Habjahr zogen die Umsätze hier im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 23 Prozent (Golf) bzw. 3,7 Prozent an.Der Vorstand sieht durch die Halbjahresbilanz seine Gesamtjahresprognosen bestätigt. Adidas erwarte auch weiterhin einen Ergebnisanstieg von 15 Prozent und ein Umsatzplus zwischen drei und fünf Prozent. Im vergangenen Geschäftsjahr setzte der Sportartikel-Hersteller 5,8 Mrd. Euro um und erwirtschaftete einen Gewinn von rund 182 Mio. Euro.

Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
ADIDAS-SALOMON AG 76,70 +1,66% 07.08., 11:15

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09.08.01 13:37:27
Wallstreet Online-Nachricht




Donnerstag, 09.08.2001, 11:32
Commerzbank mit Bodenbildung
Die Marktteilnehmer sind hart im nehmen. Der Dax fällt, die Commerzbank-Aktie steigt. Nach einer längeren Abwärtsbewegung der Aktie sind sämtliche negativen Nachrichten und Aussichten im Kurs eingepreist - die Pessimisten sind aus dem Wert draußen. Mit den neuen Zahlen kann die Aktie sogar zulegen in einem allgemein sehr schwachen Marktumfeld.



Im Tageschart ist Ende Juli noch eine längere schwarze Kerze sichtbar, auf die eine sehr kleine Kerze folgte. Diese Unsicherheit nach den starken Abgaben leitete eine erste Gegenbewegung ein, doch das Tief der schwarzen Kerze bei 25,47 Euro wurde nochmals Anfang August getestet. Das Tief wurde an zwei aufeinander folgenden Tagen zwar intraday gebrochen, doch nicht auf Tageschlusskursbasis unterschritten. Dabei hat sich ein tweezers bottom gebildet, eine potenzielle Trendwendeformation. Der aktuelle Trendbruch macht die Trendwende fast perfekt. Für eine abgeschlossene Bodenbildung muss der Kurs noch das Zwischenhoch bei 27,30 überwinden. Aufgrund der Stärke der Aktie im schwachen Gesamtmarkt sollte die Commerzbank weiter zugewinnen können. Stopps für Longpositionen sind auf Tagesschlusskursbasis unter 25,47 Euro zu legen. Für eine Bodenbildung spricht auch der Wochenchart. Hier hat sich ebenfalls ein Trendwendemuster gezeigt. Allerdings ist das weitere Erholungspotenzial vorerst beschränkt bis auf rund 28 bis 28,50 Euro. Auf diesem Niveau sollten stärkere Widerstände liegen.



Fazit: Commerzbank eignet sich zur Anlage und ist eine Halteposition.

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09.08.01 21:13:27
Wallstreet Online-Nachricht

Donnerstag, 09.08.2001, 20:25
MDax: Gold-Zack im freien Fall

Der MDax kennt an diesem Donnerstag nur eine Richtung. Von Stunden zu Stunde fällt der Index der 70 Werte der zweiten Reihe. Kurzen Erholungsphasen folgen noch tiefere Abstürze. Selbst positive Unternehmenszahlen gehen bei dieser schlechten Stimmung unter.




So meldet Gehe einen Anstieg des Vorsteuergewinns um 10,5 Prozent auf 128,8 Mio. Euro . Die Anleger haben wohl etwas Besseres erwartet. Die Aktie stürzt mit einem Minus von 3,8 Prozent auf 48,13 Euro.





Das gleiche Bild bietet sich bei mg Technologies. Das Unternehmen liefert am Donnerstag Neun-Monats-Zahlen. Der Brutto-Gewinn steigt demnach um 4,1 Prozent auf 200 Mio. Euro . Der Kurs des Anteilsscheines fällt um 1,1 Prozent auf 12,02 Euro.





SGL Carbon steigert im zweiten Quartal 2001 sein Betriebsergebnis um 50 Prozent auf 21 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für das zweite Halbjahr erwartet die Unternehmensführung sogar ein noch besseres Ergebnis . Das alles überzeugt die Investoren nicht. Das Papier fällt 3,9 Prozent auf 32,10 Euro.





Unverändert bei 25,30 Euro notiert die Aktie von Dürr. Im ersten Halbjahr steigern die Stuttgarter ihren Nettogewinn um 58 Prozent auf 54,1 Mio. Euro . Für das Gesamtjahr ist der Vorstand nach wie vor positiv eingestellt.





Auf der Verliererseite ist einmal mehr Gold-Zack zu finden. In Zeiten der Hausse ist das Finanzunternehmen ein fester Bestandteil im Depot eines Anlegers gewesen. Doch nun fällt die Aktie von einem 52-Wochen-Tief zum nächsten. Die gesamte Branche leidet unter der Börsenflaute. Gold-Zack wird mit in die Tiefe gezogen.





Mit einem Tag Verspätung reagiert die Börse auf die guten Zahlen von FAG Kugelfischer, die das Unternehmen gestern veröffentlicht hat . Dies gibt Hoffnung darauf, dass ein ähnliches Phänomen Gehe, mg Technologies und SGL Carbon am Freitag ereilt.

MDax 4.601,56 Punkte - 42,20 Punkte - 0,9%

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10.08.01 19:24:51
Freitag, 10.08.2001, 18:46
Analysteneinstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst vom 10. August 2001
FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am Freitag, dem 10. August 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:





DEUTSCHE BANK Nach einem Pressebericht erwägt die Deutsche Telekom , bei künftigen Geschäften nicht mehr mit der Deutschen Bank zusammenzuarbeiten. Für die Privatbank Merck Fink & Co hätte eine solche Entscheidung Auswirkungen vor allem im Kreditbereich. In einem Gespräch mit dpa-AFX sagte Analyst Konrad Becker, dass die Deutsche Bank bei künftigen Kapitalmarktoperationen der Telekom nicht mehr der bevorzugte Bankpartner sein werde. Und das dürfte das Institut schon empfindlich treffen.


COMMERZBANK



Das Investmenthaus Goldman Sachs hat seine Gewinnschätzungen für die Aktien der Commerzbank bis 2003 reduziert. Gleichzeitig bestätigten die Analysten die Aktie mit "Market Outperformer". Damit gehen die Experten davon aus, dass sich das Commerzbank-Papier im Vergleich zum Index um mehr als 5% bess er entwickeln wird.

US-ONLINE-WERBEMARKT



Die Analysten von Lehman Brothers haben die Schätzungen unabhängiger Marktforschern, nach denen der US-Online-Werbemarkt im laufenden Jahr um 22 Prozent wachsen soll, als zu optimistisch bezeichnet. Sie rechne mit einer Schrumpfung um sieben Prozent auf 5,44 Mrd. US-Dollar, schrieb die zuständige Analystin in einer am Freitag veröffentlichten Studie der Investmentbank. Für 2002 rechnet sie mit einem Wachstum von 20 Prozent auf 6,5 Mrd. US-Dollar. AOL Time Warner sei klarer Marktführer mit einem Wachstum von 30 Prozent im laufenden Jahr und einem Marktanteil von 50 Prozent, hieß es./hi/sk


VOLKSWAGEN



Volkswagen und IG Metall haben im Ringen um bis zu 5.000 neue Arbeitsplätze bei VW offenbar einen Durchbruch erzielt. Für das Bankhaus Metzler wäre eine Einigung in dieser Frage "prinzipiell gut". Volkswagen würde "das bekommen, was sie wollten", sagte Analyst Jürgen Pieper am Freitag in einem Gespräch mit dpa-AFX.

/sk/
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13.08.01 19:54:17





Altana: Investoren können glücklich sein

Positive Halbjahreszahlen untermauern Gewinnprognose

Die Pharma- und Chemiekonzerne stecken seit Anfang des Jahres in einer ernsthaften Krise. Dies trifft zumindest zu, wenn man an die beiden größten Unternehmen in Deutschland denkt. Bayer zog am vergangenem Mittwoch sein Blockbuster-Medikament Lipobay vom Markt und gab einen Tag später eine erneute Gewinnwarnung heraus. Der Ludwigshafener BASF geht es kaum anders, das Unternehmen hatte bereits vor über einem Monat eine Gewinnwarnung heraus gegeben.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen der vermeintlichen Regel. Das Spezialchemie- und Pharmaunternehmen Altana hat seit seinem Börsengang die Anleger immer wieder erfreut. Allein im vergangenem Jahr stieg der Kurs der Altana-Aktie um mehr als 100 Prozent.

Besonders erfreulich sieht es auch wieder im ersten Halbjahr 2001 aus. Der Konzern hatte in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz um rund 24 Prozent auf 1,14 Mrd. Euro sowie den Gewinn vor Steuern (EBIT) überproportional um 49 Prozent auf 235 Mio. Euro gesteigert. Im EBIT sind allerdings noch nicht die Sondererträge aus dem Verkauf der Beteiligung an Lundbeck in Höhe von 110. Mio. Euro enthalten.

Auf Grund dieser, nach eigenen Angaben, herausragenden Halbjahreszahlen hat das Bad Homburger Unternehmen seine Gewinnprognosen für das Gesamtjahr 2001 nach oben korrigiert. Beim Ergebnis vor Steuern sei nun mit einem Zuwachs von 30 Prozent statt der bislang erwarteten 15 bis 20 Prozent zu rechnen. Beim Umsatz erwartet der Konzern für 2001 einen Zuwachs zwischen 18 und 20 Prozent, hieß es aus Unternehmenskreisen. Zuvor ging man bei Altana noch von einem Umsatzwachstum von 15 Prozent aus.

Die Umsatz- und Gewinnsteigerung geht bei Altana mit einer konsequent umgesetzten Internationalisierung einher. Das Unternehmen ist mittlerweile mit 51 Tochtergesellschaften auf vier Kontinenten vertreten. Im Jahr 2000 betrug der Auslandsanteil am gesamten Konzernumsatz rund 78 Prozent. Im ersten Halbjahr 2001 konnte der Auslandsanteil noch mal um rund ein Prozent gesteigert werden.

Durch den hohen Auslandsanteil arbeiten von den rund 8.500 Mitarbeitern auch nur etwas mehr als 40 Prozent in Deutschland. Das Unternehmen steigerte jedoch nicht nur seine Umsatzzahlen, sondern schaffte ebenfalls neue Arbeitsplätze. Vor allem in den beiden großen Sparten Pharma und Spezialchemie. Diese neuen Angestellten sind bei einem durchschnittlichen Wachstum von nahezu 25 Prozent aber auch dringend nötig.

In der Sparte Pharmazeutik ist der Umsatz im ersten Halbjahr 2001 um 31 Prozent auf 769 Mio. Euro gestiegen. Der strategische Kernbereich der Sparte, die verschreibungspflichtigen Therapeutika, konnte im Berichtszeitraum wiederum mit einem Plus von 37 Prozent deutlich zu legen. Damit deckt er nunmehr 80 Prozent des Spartenumsatzes ab. Ein großes Defizit weist der Pharmabereich damit auf, dass der Spartenumsatz zu nahezu 70 Prozent vom Magen-Darm-Medikament Pantoprazol erwirtschaftet wird.

In naher Zukunft sehen zumindest die Banken und Altana selber in diesem Punkt keinen Anlass zur Sorge. Pantoprazol erhielt im Juni die Zulassung für Langzeitbehandlungen in den USA, dadurch soll die Ertragsrate noch einmal steigern werden. Bei Altana erwartet man für das Jahr 2002 Einnahmen von bis zu 1,4 Mrd. Euro alleine aus dem Magen-Darm-Mittel und will so, gut für die Zukunft gerüstet sein.

Autor: Tobias Dickmann, 17:42 13.08.01

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14.08.01 22:32:21
Neueste Meldung von dpa-AFX Dienstag, 14.08.2001, 21:58

Analysteneinstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst vom 14. August 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am Dienstag, dem 14. August 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:


DEUTSCHE TELEKOM


Zur Sicherheit nochmals:
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Das Investmenthaus Goldman Sachs hat die Deutsche Telekom von bisher "Outperformer" hochgestuft und auf seine "Recommended List" gesetzt. Die Analysten erwarten, dass sich die Aktie in den nächsten 6 bis 18 Monaten um mehr als 10 Prozent besser als der Index entwickeln wird, heißt es in der Analyse vom Dienstag.


MLP


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Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat die Aktien des Finanzdienstleisters MLP nach Vorlage der Halbjahreszahlen weiter als "Marketperformer" eingestuft. Die "exorbitant hohe Kurs-Gewinn-Bewertung" des DAX-Neulings relativiere sich durch eine außergewöhnlich lang gestreckte Verrechnung der Abschlusskosten mit den Prämieneinnahmen, teilte Analyst Werner Schirmer in einer am Dienstag in Stuttgart veröffentlichten Studie mit.

Die Analysten der WestLB Panmure haben ihre Anlageempfehlung "Outperform" für die Aktie der MLP AG bestätigt, nachdem der Finanzdienstleister seine Geschäftsergebnisse des ersten Halbjahres veröffentlicht hatte. Demnach gehen sie davon aus, dass sich die Aktie um zehn bis 20 Prozent besser als der Index entwickeln wird. In einer am Dienstag veröffentlichten Studie wurden 143 Euro als Kursziel genannt.


ALLIANZ


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Die Analysten der WestLB Panmure haben ihre Anlageempfehlung "Kaufen" für die Aktie der Allianz AG bestätigt, nachdem der Versicherer Halbjahreszahlen vorgelegt hatte. Demnach gehen sie davon aus, dass sich der Titel in den nächsten 12 Monaten um mehr als 20 Prozent besser als der Index entwickeln wird. "Insgesamt sind die Zahlen unspektakulär", heißt es in einer am Dienstag vorgelegten Studie.

Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) haben ihre Anlageempfehlung "Outperformer" für die Aktie der Allianz AG bekräftigt, nachdem der Versicherer Halbjahreszahlen vorgelegt hatte. Demnach gehen sie davon aus, dass sich die Aktie um zehn Prozent besser als der Markt entwickeln wird. Allerdings wirke die Aktienmarktschwäche negativ auf Substanz und Ertrag, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie.

Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) haben ihre Anlageempfehlung "Outperformer" für die Aktie der Allianz AG bekräftigt, nachdem der Versicherer Halbjahreszahlen vorgelegt hatte. Demnach gehen sie davon aus, dass sich die Aktie um zehn Prozent besser als der Markt entwickeln wird. Allerdings wirke die Aktienmarktschwäche negativ auf Substanz und Ertrag, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie.


HENKEL


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Die WGZ-Bank hat in einer am Dienstag veröffentlichten Analyse Henkel nach den Halbjahreszahlen als "Outperformer" bestätigt. Damit erwarten die Analysten, dass die Aktie sich um mindestens 10 Prozent besser entwickelt als der Gesamtmarkt. Insbesondere das Nettoergebnis von 1,69 Euro je Aktie (EPS) übertraf die Erwartungen. Dagegen lag der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) mit 463 Mio. Euro etwas unter den Erwartungen.


BEIERSDORF


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Dresdner Kleinwort Wasserstein hat die Einstufung "Add" für die Aktien der Beiersdorf AG nach Vorlage der Halbjahreszahlen bestätigt und nennt als Kursziel 130 Euro. Dies teilte das Finanzhaus am Dienstag in Frankfurt mit. Die Bank rechnet damit, dass sich der Wert der Aktie im Vergleich zum Index in den nächsten zwölf Monaten um bis zu 10 Prozent besser entwickelt.


MICROSOFT

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Das Investmenthaus Merrill Lynch hat seine "Accumulate"-Empfehlung für Microsoft bekräftigt. In der am Dienstag veröffentlichten Analyse nennen die Experten ein Kursziel von 75-80 Dollar, das die Aktie noch bis zum Ende dieses Jahres erreichen sollte.
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16.08.01 00:59:04
Analysteneinstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst vom 15. August 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am Dienstag, dem 15. August 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:

BAYER

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[b]BEIERDORF [/b]

[img]http://www.technical-investor.de/scr/powerimage.asp?InstID=279768&Period=86400&RELInstID=0&Template=Main%5B3M+lin+86400+0+0+2+1+3+0+3+1+1%5DRic1%5B279768+3%5DIndi1%5BBBD+Ric1+20+2%5DIndi2%5BMOM+Ric1+12%5D%5B1%5DIndi3%5BVLX+Ric1+10+3%5D%5B1%5DIndi4%5BRSIC+Ric1+14%5D%5B1%5D" />
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Goldman Sachs sieht die Aktie der Beiersdorf AG weiterhin als "Market Outperformer". Allerdings senkte die Investmentbank ihre Gewinnschätzungen je Aktie für das laufende Jahr um 2% auf 3,29 Euro, um den gestiegenen Restrukturierungskosten Rechnung zu tragen. Die Prognose für 2002 ließen die Analysten dagegen unverändert bei 3,64 Euro Gewinn je Papier.

SULZER

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Die Zürcher Kantonalbank hat ihr Rating "Untergewichten" für die Aktien der Sulzer Medica AG in Revision. Dies teilte das Bankhaus am Mittwoch mit, nachdem Sulzer darüber informiert hatte, dass man bei einer US-Bundesrichterin einen Vergleichsvorschlag für "faire Patientenentschädigung" eingereicht habe.

CLARIANT

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Die Analysten der ABN Amro nehmen ihre Einstufung für die Aktien der Clariant International AG nach der Präsentation der Halbjahreszahlen auf "Reduce" von "Hold" zurück. Dies teilte die Bank am Mittwoch in Amsterdam mit. Sie erwartet somit, dass der Aktienkurs um mehr als 10 Prozent fallen wird.

ROCHE

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Die WGZ-Bank hält nach den Halbjahreszahlen der Schweizer Roche Holding AG , die am oberen Ende der Erwartungen lagen, an ihrer Einstufung der Aktie mit "Underperformer" fest. Danach wird sich das Papier in den kommenden sechs Monaten um mindestens 10 Prozentpunkte schlechter entwickeln als der Gesamtmarkt. Während insbesondere Diagnostik ein Umsatzplus von 14 Prozent verzeichnete, stieg der Umsatz in der Sparte Pharma um fünf Prozent. Analystin Leslie Zacher, nannte in ihrer am Mittwoch in Düsseldorf vorgelegten Kurzstudie die nach wie vor schwache Produktpipeline insbesonders im Pharmasegment als Begründung für ihre Einschätzung.


MLP - AWD

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Das Investmenthaus JP Morgan hat seine Erwartungen für das Jahresergebnis bei MLP reduziert. In der am Mittwoch in London veröffentlichten Studie haben die Experten ihre Prognose für das Gewinnwachstum von vormals 39 Prozent auf nun 32,5 Prozent zurückgenommen. Auch den fairen Wert für die Aktien haben die Analysten von 152 auf 120 Euro gesenkt.

ALLIANZ


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Die Quartalszahlen des Allianz-Konzerns waren für das Bankhaus Lampe nicht überraschend. In einem Gespräch mit dpa-AFX sagte Analyst Stefan Hentschel, dass es schon im Vorfeld am Markt Gerüchte gab, wonach "das ganze Versicherungsgeschäft nicht bombastisch gut gelaufen ist". Auf der anderen Seite sei das präsentierte Ergebnis weitgehend "in line" gewesen. Der Analyst bleibt für die Aktien des Münchener Versicheres weiter optimistisch eingestellt und hielt sie auf der Bewertung "Outperformer". Er rechne mit einer Kursentwicklung zwischen fünf und 15 Prozent über dem Dax-Durchschnitt.

HENKEL


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Die Landesbank Baden-Württemberg hat ihre Einstufung für Henkel als `Underperformer` nach der gestrigen Vorlage der Halbjahreszahlen erneut bekräftigt. In der am Mittwoch in Stuttgart veröffentlichten Analyse nennen die Experten vor allem die weiterhin anhaltende schwache Entwicklung im zweiten Quartal als Grund für ihre zurückhaltende Empfehlung.

INFINEON


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Die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein haben am Mittwoch ihre "Halten"-Einstufung (Hold) für die Aktien der Infineon AG bestätigt. Sie erwarten somit, dass sich der Aktienkurs von Infineon im Gleichklang mit dem Vergleichsindex DAX entwicklen wird.

APPLIED MATERIALS

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Die Analysten von Lehman Brothers haben ihre Anlageempfehlung "Strong Buy" für die Aktie der Applied Materials Inc bekräftigt, nachdem der Spezialmaschinenbauer seine Geschäftsergebnisse des dritten Quartals vorgelegt hatte. Demnach gehen sie davon aus, dass sich die Aktie um mindestens 15 Prozent besser als der Markt entwickeln wird. Dennoch senkten sie in einer am Mittwoch in New York veröffentlichten Studie ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) im kommenden Jahr von 2,00 auf 1,75 US-Dollar (USD).

EADS

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Die Analysten der Commerzbank Securities haben die Aktien von EADS aufgrund der Aussichten bei Airbus auf "Buy" von zuvor "Accumulate" heraufgestuft. Dies teilte die Bank am Mittwoch in Frankfurt mit. Sie erwartet somit für die nächsten zwölf Monate eine Kursentwicklung, die mindestens 15 Prozent über dem Marktdurchschnitt liegen wird.

DEGUSSA


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Die Analysten der Berenberg Bank erhöhen die Einstufung für die Aktien der Degussa AG nach deren Präsentation der Halbjahreszahlen auf "Akkumulieren" von zuvor "Halten". Dies teilte die Bank am Mittwoch in Frankfurt mit. Sie erwartet demnach, dass sich der Aktienkurs in den nächsten zwölf Monaten um 10 bis 15 Prozent besser entwickeln wird.

DRAM-SPORTMARKTPREISE

Der Preisverfall von DRAM-Speicherelementen hat sich in der Woche zum 15. August nicht fortgesetzt. Für einen 64-MB-Arbeitsspeicher wurden unverändert 0,75 US-Dollar bezahlt, hieß es in einer am Mittwoch in New York veröffentlichten Studie der Investmentbank Bear Stearns.

NETWORK APPLIANCE

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Die Analysten von Bear Stearns haben ihre Anlageempfehlung "Neutral" für die Aktie der Network Appliance Inc bekräftigt, nachdem die Quartalszahlen des Herstellers von Speicherprodukten ihrer Ansicht nach "besser als befürchtet" ausgefallen waren. Zwar habe der Gewinn pro Aktie von 0,01 US-Dollar (USD) im ersten Quartal den Erwartungen entsprochen, es gebe aber keine Anzeichen für eine Aufwärtsbewegung, hieß es in einer am Mittwoch in New York veröffentlichten Studie.

US-INDUSTRIEDATEN

Der Rückgang der US-Industrieproduktion im Juli um 0,1% war für die Volkswirte der DGZ DekaBank eine positive Überraschung. Zum einen habe der Rückgang unter den erwarteten 0,3% gelegen, zum anderen habe sich die Produktion des verarbeitenden Gewerbes stabilisiert, teilte die DGZ DekaBank in einer am Mittwoch in Frankfurt vorgestellten Kurzstudie mit. Von den Versorgern könnten im August neue Impulse ausgehen: Die milden Temperaturen im Juli hätten den Bedarf an Strom für Klima-Anlagen reduziert. Das werde im August voraussichtlich anders sein, hieß es.

EUROPA - USA

Die Volkswirte des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) halten eine Rezession in den USA und Europa für unwahrscheinlich. Von einer Reihe von Faktoren, welche bislang konjunkturdämpfend gewirkt haben, gingen kaum noch wachstumsschwächende Impulse aus, argumentierte das HWWA in einer am am Mittwoch in Hamburg erschienenen Kurzstudie./rh
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20.08.01 19:42:03
Montag, 20.08.2001, 18:47
SDax fällt von einem Jahrestief zum nächsten


Das Segment der Kleinstwerte fällt weiter ab. Zu Wochenbeginn notiert der SDax deutlich unter seinem 52-Wochen-Tief von 2.660,84 Punkten. Eine Trendwende scheint nicht in Sicht zu sein. Die Umsätze sind nach wie vor dünn. Die erfreulichen Nachrichten fehlen.



Gut entwickelt sich seit der Vorwoche die Aktie der Gontard & Metallbank. Dies hält am Montag an. Die Bank will das verlustbringende Neuemissionsgeschäft abbauen und sich auf die Betreuung von vermögenden Privatkunden konzentrieren. Die Anlegerschar ist begeistert und kauft das Papier.



Im Fahrwasser der Gontard & Metallbank fährt AHAG. Auch Börsenmakler Schnigge legt zu. Die Aktie verbessert sich 3,2 Prozent auf 3,20 Euro. Nicht von dem kleinen Höhenflug der Finanzwerte betroffen ist Concord Effekten. Der Anteilsschein verliert weitere 9,0 Prozent auf 9,10 Euro.



Procon erholt sich leicht, nachdem die Aktie in der Vorwoche nahezu die Hälfte ihres Wertes verloren hat. Der Event-Veranstalter hat mehr als enttäuschende Quartalszahlen vorgelegt .



Schlechte Nachrichten gibt es auch bei Philipp Holzmann. Die Bau-Firma entwickelt sich gegen den allgemeinen Branchentrend und verbucht keine Zunahme der Auftragseingänge. Die Folge ist, dass das angeschlagene Unternehmen 500 bis 700 weitere Stellen streichen will . Philipp Holzmann ist am Montag im oberen Bereich der Verliererliste zu finden. Der Anteilsschein gibt 3,3 Prozent auf 14,00 Euro nach.



Zwei SDax-Unternehmen melden an diesem Montag ihre Ergebnisse: Loewe steigert in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres seinen Brutto-Gewinn um 17 Prozent auf 12,5 Mio. Euro. Das Kronacher Unternehmen hofft nun auf die Internationale Funkausstellung in Berlin, um das geplante Jahresziel zu erreichen . Die Aktie gibt 0,3 Prozent auf 29,60 Euro ab.



Triumph Adler meldet vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr 2001. Das Unternehmen steigert demnach seinen Gewinn vor Steuern um 13,7 Prozent auf 58 Mio. Euro. Gleichzeitig wird bekannt, dass Dietmar Scheiter zum 1. November 2001 Raimund König als Vorstandsvorsitzenden ablöst . Aktionäre sind nicht begeistert von dieser Maßnahme. Die Aktie verliert 5,2 Prozent auf 6,35 Euro.

SDax 2.635,52 Punkte - 7,98 Punkte -0,3%
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22.08.01 12:51:09
Vorschau:

von actr 22.08.01 12:46:54
Wallstreet Online-Nachricht

Mittwoch, 22.08.2001, 12:32
Stada: Gesundbrunnen für Aktionäre

Der Arzneimittelkonzern Stada erfreut sich derzeit großer Beliebtheit. Anders als bei einigen größeren Kollegen der Pharmabranche stimmt neben der Geschäftsentwicklung auch der Börsenkurs. Das Unternehmen hat dem weitsichtigen Anleger innerhalb des vergangenen Jahres knapp 88 Prozent Rendite eingebracht, aber auch der etwas Kurzentschlossenere hat seit Jahresbeginn noch 35 Prozent mit nach Hause nehmen können.

Offensichtlich geht das Konzept des Bad Vilbeler Medikamentenherstellers auf. Das Unternehmen konzentriert sich vor allem auf nicht verschreibungspflichtige Markenarzneien, ist engagiert in dem Segment der Generika und der Spezialpharmazeutika. Besonders aber der Bereich Generika, bei dem nachgeahmte Präparate patentrechtlich abgelaufener Medikamente verkauft werden, erweist sich als Umsatz- und Wachstumsmotor.

Das Unternehmen hat sich besonders auf dem Markt der Generika-Präparate etabliert und bietet damit vor allem Ärzten und Patienten kostengünstige Alternativen zu teureren etablierten Wirkstoffen an. Generika haben im ersten Halbjahr 2001 rund 58 Prozent des Umsatzes von Stada ausgemacht und knapp 19 Prozent Wachstum gezeigt. Damit hat dieser Bereich das Gesamtumsatzwachstum von 14 Prozent auf 526 Mio.DM knapp geschlagen. Der Konzern ist zuversichtlich, zum Geschäftsjahresende erstmalig die Grenze von 1 Mrd.DM Umsatz überschreiten zu können.

Ebenfalls erfreulich haben sich die Erträge entwickelt. Bei Ergebnis vor Steuern hat der Konzern im ersten Halbjahr sogar um 33 Prozent auf 51 Mio.DM zugelegt. Weiterhin hat die Gesellschaft erst kürzlich einen Meilenstein ihrer Geschichte erklommen, indem sie Ende Juli in den MDax der Deutschen Börse aufgenommen wurde. Entscheidend war hierbei vor allem die Marktkapitalisierung, die bereits zu Jahresbeginn knapp die 1 Mrd.DM-Grenze übersprungen hat. Für die nähere Zukunft setzt das Unternehmen auf einen Ausbau aller Aktivitäten, bei denen vor allem das Generika-Segment um Bereiche der Biotechnologie erweitert werden soll. Hierin werden starke Wachstumsschübe erwartet, sobald erste Patentlinien großer Hersteller auslaufen. Des weiteren möchte Stada seine internationale Präsenz weiter ausbauen, um sowohl internationaler vertreiben als auch kostengünstiger produzieren zu können.

Als Deutschlands fünftgrößter Konzern im Bezug auf Medikamentenabsatz, wird allerdings auch der Fokus von Markt und Wettbewerb in Zukunft stärker auf Stada liegen. Dem Unternehmen hängt, im Gegensatz zu großen Pharmafirmen, der Hauch eines independent-players an, was der Vorstand auch immer wieder betont. Besonders der Verzicht auf Grundlagenforschung reduziert bei Stada große finanzielle Risiken. Dies dürfte gerade in der jüngeren Vergangenheit viele Anleger überzeugt haben, beispielsweise in Stada anstelle von großen Pharmaziefirmen wie Bayer, Novartis oder Pfizer zu investieren.

Dies könnte sich allerdings bald wieder ändern, sollten sich die Produktaussichten der Großen wieder verbessern. Damit dürfte auch ein wenig Dampf aus den Kursen der Bad Vilbeler entweichen, die sich auch selbst nur als Beimischung zu einem Pharma-Portfolio sehen.

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Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
STADA-ARZNEIMITTEL AG 31,00 +0,00% 22.08., 12:16
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22.08.01 22:07:58
Neueste Meldung von dpa-AFX Mittwoch, 22.08.2001, 21:48
Analysteneinstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst vom 22. August 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am Mittwoch, dem 22. August 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:

MAN


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Das Investmenthaus Merrill Lynch hat die MAN-Aktie nach der Vorlage der Halbjahreszahlen mit "Reduce" bestätigt. "Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Papiere von MAN unter Druck bleiben werden", erläuterten die Experten. Die Einschätzung `Reduce` bedeutet, dass der Titel ein hohes Rückschlagpotenzial hat.

AOL TIME WARNER

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Goldman Sachs hat seine Prognose von 10,7 Mrd. US-Dollar (USD) für das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) der AOL Time Warner Inc im laufenden Geschäftsjahr bekräftigt, nachdem die Internetsparte AOL einen massiven Stellenabbau angekündigt hatte. Die Unternehmensführung habe ihre Prognose von 11 Mrd. USD bisher nicht revidiert, schreiben die Analysten. Die Anlageempfehlung "Recommended List" wurde bestätigt.

DEUTSCHE POST


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Die Deutsche Bank hat die Aktien der Deutschen Post nach den Halbjahreszahlen mit "Buy" bestätigt. Die Ergebnisse für das erste Halbjahr seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Auf operativer Ebene habe der Logistikkonzern sogar die Prognosen übertroffen. Hatte die Deutsche Post im März noch gewarnt, dass die zum Börsengang ausgegebenen Margenziele in den Bereichen Express und Logistik nicht erreicht werden können, sehen die Experten auf Grund der Halbjahresbilanz die Trendwende in diesen Geschäftsfeldern eingeleitet.

Unterdessen bestätigte die WGZ-Bank die "Aktie Gelb" als "Outperformer". Allerdings revidierte die Bank ihre Gewinnerwartung für den Gewinn je Aktie für 2001 von 1,47 auf 1,41 Euro je Aktie und für 2002 von 1,41 auf 1,35 Euro.

Auch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) stufte die Deutsche-Post-Aktie erneut als "Outperformer" ein. Auch wenn noch das Beihilfeverfahren aus Brüssel anhängig sei und die zahlreichen Akquisitionen in den Konzern zu integrieren seien, dürften ihrer Meinung nach die positiven Punkte überwiegen. Mit der Positionierung "als einer der Weltmarktführer im Express- und Logistiksektor" und der beschlossenen Verlängerung der Exklusivlizenz bis Ende 2007 sollte die Post gut für die Zukunft gerüstet sein.

GENERAL MOTORS

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Lehman Brothers bestätigte seine Anlageempfehlung "Market Perform" für die Aktie der General Motors Co (GM) , nachdem der Autohersteller seine Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) im dritten Quartal mit 0,83 US-Dollar bekräftigt hatte. "GM hat ganz bewusst die Prognose von 4,25 USD für das Geschäftsjahr 2001 nicht bekräftigt, was wir für ein Eingeständnis der schwierigen Situation der Industrie und der potenziellen Ertragsrisiken halten", hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Die Analysten rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einem EPS von 3,25 USD. Für 2002 erwarten sie ein EPS von 3,00 USD.

Auch Goldman Sachs beließ die GM-Aktie auf "Market Performer". "Wichtiger als das dritte Quartal ist, was GM im vierten Quartal und 2002 verdienen wird", schrieben die Experten. "Und zum vierten Quartal hatte das Unternehmen wenig zu sagen, außer dass das Preisumfeld schlimmer als erwartet sei und das geplante Produktionsvolumen den Erwartungen entspreche." Goldman Sachs erwartet für das laufende Geschäftsjahr ein EPS von 3,55 USD und für 2002 ein EPS von 3,40 USD.

Prudential Securities senkte die EPS-Prognose für das laufende Geschäftsjahr von 4,16 auf 3,83 USD. Für 2002 nahmen die Experten ihre EPS-Schätzung von 5,20 auf 4,81 USD zurück. Die Anlageempfehlung "Hold" wurde beibehalten, das Kursziel von 61 auf 57 USD gesenkt.


DAIMLERCHRYSLER

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Credit Suisse First Boston (CSFB) empfiehlt die Aktie von DaimlerChrysler zum "Kauf". Die Experten zeigten sich zuversichtlich, dass Chrysler auf dem Weg der Gesundung ist und die Verlustziele für dieses Jahr nicht überschreiten wird. Im dritten Quartal rechnet der Konzern mit einem Fehlbetrag zwischen 500 und 600 Mio. USD, für das Gesamtjahr liegt der anvisierte Verlust bei 2 bis 2,5 Mrd. USD. Damit liege der Umbau der Chrysler-Sparte, die seit 1996 rund die Hälfte des Proforma-Konzerngewinns ausgemacht hat, im Plan.


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Von den schlechten Nachrichten beim Konkurrenten Ford ließen sich die CSFB-Analysten nicht beunruhigen. Mit der Gewinnwarnung und der Ankündigung, bis zu 5.000 Stellen abzubauen, reagiere Ford auf den Preisdruck im amerikanischen Markt. Die harte Wettbewerbslage lasse zwar auch Chrysler nicht unberührt und werde voraussichtlich dazu führen, dass die Umsatzziele nicht erreicht werden. Auf der anderen Seite spräche für Chrysler im Vergleich zu Ford die aufgefrischte Produktpalette. Besonders von dem Dodge-Ram-Pickup versprechen sich die Analysten einen Schub. /ar
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23.08.01 22:08:11
Wallstreet Online-Nachricht

Donnerstag, 23.08.2001, 21:04

MDax: Gold-Zack weiter auf Erholungskurs

Die Nachricht, die den Handel mit MDax-Werten am meisten beschäftigt, ist die Gewinnwarnung von Hochtief. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat das Unternehmen einen Verlust von 52,8 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Ziele für 2001 werden durch einen kräftigen Einbruch im zweiten Quartal nicht erreicht. Das Unternehmen will nun zumindest noch in die Gewinnzone in dem verbleibenden halben Jahr vorstoßen. Die Aussichten für den Bau-Konzern sind jedoch nach wie vor nicht schlecht. Schließlich steht die WM 2006 ins Haus .

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Ebenfalls sein Zahlenwerk legt Fielmann vor. Das Unternehmen verbucht im ersten Halbjahr 2001 einen Anstieg des Jahresüberschusses von 17,8 Prozent auf 22,9 Mio. Euro. Jede dritte Brille wird in Deutschland bei Fielmann gekauft . Die Aktie reißt der Gewinnsprung nicht vom Hocker. Sie verteuert sich lediglich um 0,3 Prozent auf 45,00 Euro.

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Eine hoffnungsvolle Zahl präsentiert KarstadtQuelle. Der Handel über das Internet, den viele Fachleute schon als „klinisch tot“ einstufen, liegt doch noch nicht so am Boden. Das größte Einzelhandelsunternehmen Deutschlands meldet einen Anstieg des Volumens bei Online-Verkäufen um 125 Prozent auf 356 Mio. Euro . Der Essener Konzern rechnet damit, dass die Umsätze über das Internet weiter steigen.

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BabcockBorsig hat an den vergangen Tagen ordentlich einstecken müssen. Am Donnerstag legt das Industrie-Unternehmen seine Neun-Monats-Zahlen vor. Wie erwartet weist die Bilanz einen Verlust in Höhe von 9 Mio. Euro aus . Dieses Ergebnis ist in der Aktie eingepreist gewesen. Daher erleben die Anleger nun eine kräftige Erholung.





Diese setzt sich auch bei Gold-Zack fort. Schon einige Tage ist der Finanzwert ganz oben auf den Gewinnerlisten zu finden.





Kamps, das nach einer Gewinnwarnung deutlich an Wert eingebüßt hat, holt ebenfalls wieder auf.Insgesamt bleiben die 70-MDax-Werte fast unverändert, da der Index auf Grund der schwachen US-Börsen auf wackeligen Beinen steht.






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27.08.01 16:14:19
Wallstreet Online-Nachricht

Montag, 27.08.2001, 15:19
Loewe kratzt an der Marke von 32 Euro

Die Aktie von Loewe gehört am Montag den 27.08.01 zu den umsatzstärksten Werten im SMAX. Der Kurs konnte dabei im Tagesverlauf um zeitweise mehr als 6 Prozent zulegen.



Langfristig: Der Wert der Aktie ist vom November 1999 bis zum Juli 2000 in einem Aufwärtstrend um über 100 Prozent auf 32,50 Euro gestiegen. Anschließend beruhigte sich die Kursentwicklung und der Wert des Papiers pendelte in einer breiten Spanne um die 35 Euro. Dabei ließ die Volatilität bis zum Juli 2001 fortwährend nach. Nachdem sich eine Unterstützung bei 34,50 Euro ausgebildet hatte, wurde ein schwacher, einjähriger Aufwärtstrend im August 2001 gebrochen.

Aktuell: Mit diesem Schritt unter den Aufwärtstrend wurden in der letzten Woche die Tiefstände von 27,50 Euro im Oktober 2000 wiedergesehen. Die Kerzen der letzten Tage distanzierten sich von diesem Tief aber schnell und haben einen Widerstand bei 30 Euro ausgebildet. Dieser Widerstand ist am Montag mit einem dynamischen Anstieg der Kurse überschritten worden. Im Bereich von 32 Euro wurde der Anstieg jedoch an einem weiteren Widerstand gebremst.

Fazit: Die Kerzen der nächsten Tage werden zeigen, ob die Kraft ausreicht, den Kurs über die 32 Euro zu heben und damit wieder in seinen Aufwärtstrend zu befördern. Fällt der Kurs unter die Marke von 30 Euro so entsteht damit ein Verkaufsignal. Ein Kaufsignal ergibt sich bei einem erneuten Eintritt in den alten Aufwärtstrend. Zu beachten ist dann allerdings, dass sich von oben ein kurzfristiger Abwärtstrend nähert, der einen weiteren Anstieg des Kurses behindern kann.

Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
LOEWE AG 31,40 +5,02% 27.08., 15:22

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27.08.01 22:07:11
dpa-AFX-Nachricht


Montag, 27.08.2001, 21:03

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 27. August 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am 27. August unter anderem zu folgenden Themen und Aktien Einschätzungen und Empfehlungen herausgegeben:


PLAMBECK

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Die Analysten der Nord LB haben nach Vorlage der Halbjahreszahlen die Einstufung der Aktien der Plambeck Neue Energie AG auf `Akkumulieren` bestätigt. Nach der Übernahme des Windparkprojektierers Norderland verfüge Plambeck über ein breites Standortportfolio. Sie sieht das Unternehmen im Inlandsgeschäft "gut positioniert".

Mit Blick auf das hohe Potential des Segmentes "Erneuerbare Energien", für das bis über 2010 hinaus zweistellige Wachstumsraten prognostiziert werden, seien die Marktchancen für Plambeck gut. Mit der Realisierung des breiten inländischen Projekt-Portfolios erwartet die Nord LB auch eine Margenverbesserung.


LOGITECH

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Die Analysten der ABN Amro Bank haben die Aktien von Logitech in einer Ersteinschätzung mit "Add" bewertet. Das Kursziel werde auf 58 CHF oder 34 USD festgelegt. Sie erwartet, dass das Schweizer Softwareunternehmen 2002 den Umsatz wie geplant um 24 Prozent steigern und eine Bruttomarge von 34,5 Prozent erreichen wird. Im Vergleich mit Konkurrenten liege die aktuelle Bewertung der Aktie zur Zeit etwa im Mittelfeld.

Die Verbraucher gäben weniger für PC`s aus, die dafür vorgesehenen Budgets seien aber nicht im gleichen Maße gesenkt worden. So ergäbe sich Spielraum für Peripherie-Produkte, wovon Logitech, die zum Beispiel Computermäuse, drahtlose Tastaturen oder Spielkonsolen verkaufen, profitieren könne. ABN Amro ist auch auf Grund der sehr guten finanziellen Performance für die langfristigen Aussichten von Logitech zuversichtlich und erwartet, dass die Aktie in den nächsten sechs Monaten um mehr als 10 Prozent zulegen wird.



DEUTSCHE TELEKOM

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Die Bankgesellschaft Berlin (BGB) hat die Aktien der Deutschen Telekom weiter mit "Halten" empfohlen. Von der für Dienstag angekündigten Halbjahresbilanz der Bonner sei keine besondere Überraschung zu erwarten, sagte Analyst Ralf Hallmann im Gespräch mit dpa-AFX: "Weder positiv, noch negativ".

Derzeit belasteten sehr hohe Abschreibungen die Bilanz, zudem müssten die übernommenen Unternehmen noch integriert werden. Eine nachhaltige Verbesserung der Stimmung für Telekommunikationstitel könnte sich nach Hallmann ab Dezember einstellen: "Gerade der Bereich Mobilfunk dürfte dann für bessere Zahlen sorgen".

Einer Analystenumfrage der Zeitung "Die Welt" zufolge hat die T-Aktie ein Kurspotenzial von durchschnittlich 27,90 Euro. Alle 13 befragten Wertpapier-Experten verwiesen auf den durch die VoiceStream-Übernahme entstandenen Aktienüberhang, schreibt das Blatt (Montagausgabe). Bei der Vorlage der Deutsche Telekom-Zahlen am Dienstag würden auch Fragen nach dem Verkauf der Kabelnetze oder dem Schuldenberg der Bonner auf der Tagesordnung stehen, berichtet die Zeitung.

"Zwar dürfte ein Großteil dieser Problematik mittlerweile im Kurs enthalten sein. Ein fairer Preis der T-Aktie ist aber gegenwärtig nicht zu berechnen", sagte Holger Bosse von Helaba Trust der Zeitung zum Problem des Aktienüberhangs. "Die Aktie ist kein sicherer Hafen für Anleger", warnte Nick Lyall von Morgan Stanley.



MEDION

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Die WGZ-Bank hat die Aktien der Medion AG nach den am Freitag präsentierten Halbjahreszahlen mit "Outperformer" bestätigt. Damit geht die Bank davon aus, dass sich die Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt um mindestens zehn Prozentpunkte besser entwickeln wird. Das Kursziel sieht Analyst Manfred Jaisfeld bei 57,50 Euro.

Die Zahlen hätten die eigenen Erwartungen erneut übertroffen, schrieb Jaisfeld. Während der Umsatz mit 818,8 Mio. Euro nur geringfügig über den Schätzungen gelegen habe, sei das Plus von 51 Prozent auf 44,7 Mio. Euro beim operativen Gewinn (EBIT) nicht in dieser Höhe erwartet worden. Zu einem derartigen Anstieg beim EBIT habe vor allem der Umstand beigetragen, dass sich der Anteil der Herstellungskosten stärker als prognostiziert verringert habe.

Erfreulich habe sich die Internationalisierung des Geschäftes entwickelt. Der Auslandanteil am Gesamtumsatz sei auf 19,8 Prozent gesteigert worden und sollte laut WGZ-Bank spätestens im kommenden Jahr 20 Prozent übersteigen, da der komplette westeuropäische Markt durch Kooperationen mit bedeutenden Handelsketten erschlossen wurde.



PRIMACOM

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Die Analysten von SES Research haben ihre Anlageempfehlung "Outperformer" für die Aktie der PrimaCom AG bestätigt, nachdem der Kabelnetzbetreiber seine Geschäftsergebnisse des zweiten Quartals veröffentlicht hat. Demnach gehen sie davon aus, dass die Aktie um 10 bis 20 Prozent zulegen wird. Einen Anlass zur Änderung der Gesamtjahresprognosen gebe es nicht.

"Zukünftig sollten die Margen weiter gesteigert werden können", hieß es. Dazu trage auch der Zusammenschluss mit den deutschen Beteiligungen der United Pan-Europe Communications NV (UPC) bei, "da Kernregionen so weiter verdichtet und Skaleneffekte realisiert werden können". Mit einem Minus von 25,8 Mio. Euro habe das Nettoergebnis allerdings unter der SES-Prognose von 23,2 Mio. Euro gelegen.



CONDUIT

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Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) haben ihre Anlageempfehlung "Halten" für die Aktie der irischen Conduit Plc bekräftigt, nachdem der Telekom-Dienstleister Quartalsergebnisse am unteren Ende ihrer Erwartungen vorgelegt hat. Demnach halten die Experten die Aktie derzeit für angemessen bewertet. Conduit befinde sich in einer ausgezeichneten Startposition für den britischen Markt. Die dortige Regulierungsbehörde werde in Kürze Einzelheiten zur Deregulierung bekannt geben.

Mit 14 Prozent organischem Wachstum gegenüber dem Vorquartal und 93 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal sei Conduit eines der wachstumsstärksten Unternehmen am Neuen Markt. Allerdings halten die Analysten die Managementvorgaben und Markterwartungen bei der Margenentwicklung für zu optimistisch. Zudem werde die Aktie durch die negative Stimmung nach dem Kurseinbruch des einstigen Branchenprimus Telegate in Mitleidenschaft gezogen. Die LBBW ist eine der Betreuerbanken von Conduit.

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PREUSSAG

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Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) haben ihre Anlageempfehlung "Outperformer" für die Aktie der Preussag AG bekräftigt, nachdem der Mischkonzern in der vergangenen Woche seine Halbjahresergebnisse vorgelegt hat. Demnach gehen sie davon aus, dass sich die Aktie um mindestens zehn Prozent besser als der Markt entwickeln wird. Sie halten Preussag für im Touristik-Bereich hervorragend positioniert.

Das Unternehmen habe mit seinen Geschäftsergebnissen eine positive Überraschung geliefert. Als weitere Pluspunkte wurden die Auslastung der Flug- und Hotelkapazitäten sowie die Margenverbesserung bei Thomson Travel genannt. Der Konzern liege mit seinem Desinvestitionsprogramm über Plan. Dem stünden als Minuspunkte eine hohe Nettoverschuldung und der negative Ergebnisbeitrag der Gebäudetechnik gegenüber.



CYCOS

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Die Analysten der WestLB Panmure haben ihr Kursziel für die Aktie der Cycos AG auf 5,40 Euro erhöht, nachdem der Software-Hersteller einen auf fünf Jahre angelegten Liefervertrag mit der Siemens AG abgeschlossen hatte. Die Anlageempfehlung "Neutral" werde beibehalten, hieß es in einer am Montag vorgelegten Studie.

Demnach gehen die Experten davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten bei einer Schwankungsbreite von 10 Prozent im Gleichklang mit dem Markt bewegen wird. Der Siemens-Deal werde zusätzliche Umsätze von 6,4 Mio. Euro in 2002 und 9,2 Mio. Euro in 2003 bringen, hieß es. Allerdings müsse Cycos nach wie vor unter Beweis stellen, dass der Vertrag optimal ausgeführt wird und Verträge mit weiteren großen Herstellern abgeschlossen werden können. Die WestLB Panmure ist eine der Betreuerbanken (Designated Sponsor) des Unternehmens./fn

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28.08.01 21:22:50
Neueste Meldung von dpa-AFX Dienstag, 28.08.2001, 20:43

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 28. August 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am 28. August unter anderem zu folgenden Themen und Aktien Einschätzungen und Empfehlungen herausgegeben:

LOWE

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Die Analysten von Merrill Lynch haben ihre mittel- und langfristige "Buy"-Einstufung der Aktie der US-Baumarktkette Lowe`s beibehalten. Demnach gehen die Analysten davon aus, dass die Aktie ein "interessantes" Wertsteigerungspotenzial hat. Daher seien Lowe`s auch in die "Focus 1"-Liste aufgenommen worden. Das 12-monatige Kursziel der Analysten beträgt 48 USD.

Neue Umsatzzahlen wiesen darauf hin, dass Lowe`s Geschäft sich besser entwickele als das des Konkurrenten Home Depot , begründeten die Analysten ihre optimistische Bewertung der Aktie. Der nächste Gewinn je Aktie (EPS) des Unternehmens werde voraussichtlich ansteigen, hieß es.


BAYER

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Sal. Oppenheim hat die Gerüchte um den Verkauf der Pharmasparte von Bayer an die Roche AG nicht zum Anlass genommen, die Einstufung des Papiers zu ändern. Nach wie vor bewerte er das Papier als "neutral", sagte der Analyst Ludger Mues. Er sieht den fairen Wert der Aktie bei 39 Euro. Der Analyst rechnet zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit einem Verkauf der Sparte. Das Unternehmen werde eher nach einem Joint-Venture-Partner Ausschau halten, sagte Mues. Der Grund: Bayer wolle seine Vier-Säulen-Strategie nicht aufgeben.

Die veranschlagten 20 Mrd. Euro wären aber ein fairer Preis, wenn es sich bei dem Verkauf um den gesamten HealthCare-Bereich handeln würde und wenn man Schuldenübertragungen vornehmen sowie die Ausgänge der Klagen in den USA mit einrechnen würde, urteilte der Experte.

Dresdner Kleinwort Wasserstein belässt sein Rating für die Aktie der Bayer AG auch nach den Spekulationen um eine Übernahme der Pharmasparte durch Roche bei "Halten". Damit gehen die Experten davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten im Gleichklang mit dem DAX entwickeln wird.

"Wir glauben weiterhin, dass Bayer alles tun wird, um eine Abstoßung des Pharma-Geschäfts zu verhindern". Die von Medienvertretern ins Spiel gebrachten 20 Mrd. USD als Übernahmepreis entsprächen in etwa auch dem tatsächlichen Wert der Sparte auf Basis des zu erwartenden EBITDA für 2002. Ziehe man die Synergieeffekte in Betracht, könnte ein möglicher Interessent sogar noch 5 Mrd. USD mehr bieten.


THYSSENKRUPP

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Die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein haben ihre "Halten"-Einstufung für die ThyssenKrupp-Aktie bestätigt. Der Einschätzung der Analysten nach wird sich die Aktie im Gleichklang mit dem Index entwickeln, in dem sie notiert ist.

Hätte ThyssenKrupp nicht die südamerikanische Ferteco verkauft, wäre die am heutigen Dienstagmorgen veröffentlichte Bilanz deutlich schlechter ausgefallen. Der Vorsteuergewinn im dritten Quartal hätte dann nur 44 Mio. Euro betragen und damit 35% unter dem Vorjahreswert gelegen, hieß es.

Die Deutsche Bank hat ihre "Kaufempfehlung" für ThyssenKrupp trotz schwacher Zahlen für das dritte Quartal bestätigt. Das heißt, dass die Aktie sich nach Einschätzung der Analysten um zehn Prozent besser als der Markt entwickeln wird. Die Zahlen seien zwar um 15 Prozent hinter den Markterwartungen zurück geblieben, hätten aber die Prognosen der Deutschen Bank getroffen, sagte Analyst Klaus Soer. Die Negativmeldungen seien weitgehend eingepreist.

Besonders schwach habe sich das Geschäftsfeld Stahl präsentiert, erklärte Soer. Hier hier wurde nur noch ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht. Der Grund: die Stahlpreise sind stärker gefallen als erwartet. Auch der Bereich Fahrzeugtechnik habe schlecht abgeschnitten, erklärte der Experte. Auf Grund dessen habe er die Ergebnisprognosen für 2001 um 28 Prozent und für 2002 um 37 Prozent nach unten korrigiert.

Das vierte Quartal 2001 und das erste 2002 könnten zwar noch schlechter ausfallen als das dritte Jahresviertel, weil sich die Stahlkonjunktur erst Anfang 2002 verbessern wird. Analyst Soer rechnet für das Gesamtjahr aber mit einem positiven Ergebnis vor Steuern von etwa 700 Mio. Euro. Für die weitere Zukunft gab sich Soer ebenfalls optimistisch: "Wir gehen weiter davon aus, dass das Jahr 2002 besser ausfallen wird als 2001. Allerdings darf man vom Jahr 2002 keine Wunder erwarten. Auch hier wird sich die Erholung erst langsam durchsetzen", sagte er.

Die Analysten der WGZ-Bank haben die Einstufung der Aktien von ThyssenKrupp nach Vorlage der 9-Monats-Zahlen auf kurze Sicht von "Marketperformer" auf "Underperformer" zurückgenommen. Gleichzeitig wurde die langfristige Einstufung auf "Marketperformer" bestätigt. Die am Dienstag publizierten Zahlen hätten "deutlich" unter den Erwartungen gelegen, hieß es zur Begründung.

Mit "Underperformer" bewertet die WGZ-Bank Aktien, die sich im Vergleich zum Gesamtmarkt voraussichtlich um mindestens 10 Prozentpunkte schlechter entwickeln. Bei Einstufung "Marketperformer" erwartet die Bank eine Kursentwicklung, die nicht mehr als 10 Prozent vom Index abweicht.

ThyssenKrupp hatte anlässlich der Präsentation der Zahlen die Prognose für den Vorsteuergewinn (EBT) zurückgenommen und rechnet nicht mehr damit, das Vorjahresniveau von 1,3 Mrd. Euro zu erreichen - auch nicht unter Einbeziehung der außerordentlichen Gewinne. Die WGZ-Bank passt ihre Gewinnreihe wie bereits berichtet ebenfalls an. Sie erwartet nun für 2000/01 einen Gewinn pro Aktie von 1,16 Euro nach zuvor 1,36 Euro und für das Jahr 2001/02 nimmt sie die Schätzung auf 0,98 Euro zurück, von zuvor 1,38 Euro.


COMDIRECT BANK, DIREKTANLAGE BANK, CONSORS

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Für ein Neuengagement in Papiere von deutschen Direct Brokern ist es nach Einschätzung von M.M.Warburg Investment Research noch zu früh. Die schlechte Stimmung an den Finanzmärkten und die daraus resultierende sinkende Dynamik des Kundenzuwachses und der Orderaktivität halte weiter an. Auch das Auslandsengagement der deutschen Direct Broker entwickele sich nicht wie erwartet und belaste die Bilanzen.

In der Studie stuft das Bankhaus die comdirect Bank von "Verkaufen" auf "Halten" hoch. Das geschehe allerdings nicht wegen einer Besserung der Geschäftslage, sondern wegen eines stark zurückgenommenen Bewertungsniveaus des ganzen Sektors. Die Konkurrenten Consors und Direkt Anlage Bank (DAB) werden bei "Halten" belassen. Wegen der Schwäche der Finanzmärkte sei von keinem der drei deutschen Direct Brokern in Kürze eine substantielle Verbesserung der Ertragslage zu erwarten. Das schlechte erste Halbjahr 2001 mit geringeren Provisionen werde sich negativ in der Bilanz des Gesamtjahres niederschlagen. Die von allen drei Unternehmen eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenersparnis würden frühestens im vierten Quartal 2001 greifen.


PC-HERSTELLER DELL, IBM, APPLE

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Die Analysten von Prudential Securities erwarten, dass der Preiskrieg unter den PC-Herstellern zu Beginn des neuen Schuljahrs in den USA weiter eskaliert. Die Preise für Desktop-Computer hätten in der vergangenen Woche in den USA um rund 3 Prozent nachgegeben, hieß es in einer am Dienstag in New York vorgelegten Studie. Sowohl Dell Computer Corp als auch IBM Corp und Hewlett-Packard Co senkten in diesem Zeitraum ihre Preise.


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Die Notebook-Preise gingen in der vergangenen Woche in den USA um 5 Prozent zurück. Dabei seien Dell und Apple Computer Inc mit aggressiven Preissenkungen in Erscheinung getreten. Workstations verbilligten sich um rund 5 Prozent, Server um 1 Prozent.

Die zuständige Analystin Kimberly Alexy äußerte Besorgnis darüber, dass der anhaltende Preiskrieg die Rentabilität der Branche in Mitleidenschaft ziehen könnte, ohne angesichts der unelastischen Nachfrage für ein ausreichendes Absatzwachstum zu sorgen.


PEOPLESOFT

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Die Analysten von Prudential Securities haben ihr Kursziel von 45 USD für die Aktie der PeopleSoft Inc nach der jüngsten Anwenderkonferenz des Software-Herstellers in Atlanta bestätigt. Auch die Anlageempfehlung "Buy" werde beibehalten.

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Demnach messen die Experten der Aktie in den nächsten 12 Monaten ein Wertsteigerungspotenzial von mindestens 20 Prozent bei. Zahlreiche Kunden des Konkurrenten der SAP AG rüsten der Studie zufolge ihre Systeme mit der neuen Software Peoplesoft 8.0 nach. Das CRM-Produkt für das Management von Kundenbeziehungen finde ebenfalls zunehmend Gefallen, hieß es. Auch die Portal-Software des Unternehmens verspreche ein wesentlicher Umsatztreiber zu werden.

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel von 50 US-Dollar (USD) für die Aktie der PeopleSoft Inc nach der jüngsten Anwenderkonferenz des Software-Herstellers in Atlanta bestätigt. Auch die Anlageempfehlung "Recommended List" werde beibehalten.

Demnach gehen die Experten davon aus, dass sich die Aktie im Vergleich zum Index um mehr als 10 Prozent besser entwickeln wird. An der Anwenderkonferenz "Connect" des Konkurrenten der SAP AG hätten mehr als 11.000 Kunden, Partner und Analysten teilgenommen, hieß es. Die von den Analysten dort geführten Gespräche hätten deren Enthusiasmus für die Produkte und Ideen des Unternehmens widergespiegelt.


JENOPOTIK

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Die Analysten der Dresdner Kleinwort Wasserstein haben ihr Anlageurteil "Hold" für das Papier des Technologiekonzerns Jenoptik wiederholt. Damit gehen die Experten davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten im Gleichklang mit dem Index entwickeln wird.

Die am Dienstag vorgelegten Halbjahreszahlen von Jenoptik haben die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Aktienkurs könne kurzfristig zwar von den guten Zahlen profitieren. Da das Thüringer Unternehmen jedoch eher zu den zyklischen Werten zähle, erachten die Experten das Aufwärtspotenzial für begrenzt.

Für das Gesamtjahr rechnen die Analysten mit guten Zahlen dank starker Auftragseingänge im Bereich Clean Systems. Allerdings sei der Auftragseingang im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum gefallen. Das EBIT-Ergebnis ohne Sondereffekte sollte nach Einschätzung der Dresdner Kleinwort Wasserstein dennoch um 17 Prozent klettern.


QIAGEN

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Die Analysten der BHF Bank haben den Biotechnologiewert Qiagen in einer Ersteinschätzung mit "Kaufen" eingestuft. Analyst Roman Nagel hält ein Kursziel von 31 Euro in den kommenden zwölf Monaten für erreichbar. Mit der Einstufung "Kaufen" schätzt der Analyst, dass sich der Wert in einer Bandbreite von 10 Prozent steigen wird. Das Unternehmen steht vor der anspruchsvollen Aufgabe, die hohen Wachstumsraten der Vergangenheit auf immer höherem Niveau fortzuschreiben", hieß es in der Studie.

Die derzeitige Bewertung zeige auf Basis der Erwartungen für 2002 ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 54. Für 2002 erwarten die Analysten einen Umsatz von 382,0 Mio. USD und einen Nettogewinn von 54,3 Mio. USD. Das Ergebnis pro Aktie schätzen die Analysten auf 0,40 USD.


NOVELLUS



Die Analysten von Lehman Brothers rechnen damit, dass die Novellus Systems Inc an ihren Prognosen für das laufende Quartal festhalten wird, wenn der Ausrüster der Halbleiterindustrie am Donnerstag zur laufenden Geschäftsentwicklung Stellung nimmt. Sie bekräftigten ihre Anlageempfehlung "Buy" für die Aktie des Unternehmens.

Demnach gehen die Experten davon aus, dass sich der Titel um 5 bis 15 Prozent besser als der Markt entwickeln wird. Der Auftragseingang der Ausrüster der Halbleiterindustrie deute wachsende Investitionen in technologisch hochwertigere Ausrüstungsgegenstände an, hieß es. Davon könne Novellus profitieren. Die Analysten erwarten, dass der Anteil der Kupfertechnologie an den weltweiten Chip-Produktionskapazitäten im kommenden Jahr um 20 Prozent steigt.


SUN

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Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der Sun Microsystems Inc im Geschäftsjahr 2002 von 0,37 auf 0,28 US-Dollar (USD) gesenkt. Für das laufende Quartal reduzierten sie ihre EPS-Schätzung vor dem für Mittwoch angesetzten Quartalszwischenbericht von 0,02 auf 0,01 USD. Die Anlageempfehlung "Recommended List" wurde beibehalten.

Demnach gehen die Experten davon aus, dass sich die Aktie im Vergleich zum Index um mehr als 10 Prozent besser entwickeln wird. Sie erwarten jedoch, dass angesichts des makroökonomischen Umfelds Erwartungen auf eine Nachfrageverbesserung enttäuscht werden./fn



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28.08.01 21:22:53
Neueste Meldung von dpa-AFX Dienstag, 28.08.2001, 20:43

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 28. August 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am 28. August unter anderem zu folgenden Themen und Aktien Einschätzungen und Empfehlungen herausgegeben:

LOWE

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Die Analysten von Merrill Lynch haben ihre mittel- und langfristige "Buy"-Einstufung der Aktie der US-Baumarktkette Lowe`s beibehalten. Demnach gehen die Analysten davon aus, dass die Aktie ein "interessantes" Wertsteigerungspotenzial hat. Daher seien Lowe`s auch in die "Focus 1"-Liste aufgenommen worden. Das 12-monatige Kursziel der Analysten beträgt 48 USD.

Neue Umsatzzahlen wiesen darauf hin, dass Lowe`s Geschäft sich besser entwickele als das des Konkurrenten Home Depot , begründeten die Analysten ihre optimistische Bewertung der Aktie. Der nächste Gewinn je Aktie (EPS) des Unternehmens werde voraussichtlich ansteigen, hieß es.


BAYER

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Sal. Oppenheim hat die Gerüchte um den Verkauf der Pharmasparte von Bayer an die Roche AG nicht zum Anlass genommen, die Einstufung des Papiers zu ändern. Nach wie vor bewerte er das Papier als "neutral", sagte der Analyst Ludger Mues. Er sieht den fairen Wert der Aktie bei 39 Euro. Der Analyst rechnet zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit einem Verkauf der Sparte. Das Unternehmen werde eher nach einem Joint-Venture-Partner Ausschau halten, sagte Mues. Der Grund: Bayer wolle seine Vier-Säulen-Strategie nicht aufgeben.

Die veranschlagten 20 Mrd. Euro wären aber ein fairer Preis, wenn es sich bei dem Verkauf um den gesamten HealthCare-Bereich handeln würde und wenn man Schuldenübertragungen vornehmen sowie die Ausgänge der Klagen in den USA mit einrechnen würde, urteilte der Experte.

Dresdner Kleinwort Wasserstein belässt sein Rating für die Aktie der Bayer AG auch nach den Spekulationen um eine Übernahme der Pharmasparte durch Roche bei "Halten". Damit gehen die Experten davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten im Gleichklang mit dem DAX entwickeln wird.

"Wir glauben weiterhin, dass Bayer alles tun wird, um eine Abstoßung des Pharma-Geschäfts zu verhindern". Die von Medienvertretern ins Spiel gebrachten 20 Mrd. USD als Übernahmepreis entsprächen in etwa auch dem tatsächlichen Wert der Sparte auf Basis des zu erwartenden EBITDA für 2002. Ziehe man die Synergieeffekte in Betracht, könnte ein möglicher Interessent sogar noch 5 Mrd. USD mehr bieten.


THYSSENKRUPP

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Die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein haben ihre "Halten"-Einstufung für die ThyssenKrupp-Aktie bestätigt. Der Einschätzung der Analysten nach wird sich die Aktie im Gleichklang mit dem Index entwickeln, in dem sie notiert ist.

Hätte ThyssenKrupp nicht die südamerikanische Ferteco verkauft, wäre die am heutigen Dienstagmorgen veröffentlichte Bilanz deutlich schlechter ausgefallen. Der Vorsteuergewinn im dritten Quartal hätte dann nur 44 Mio. Euro betragen und damit 35% unter dem Vorjahreswert gelegen, hieß es.

Die Deutsche Bank hat ihre "Kaufempfehlung" für ThyssenKrupp trotz schwacher Zahlen für das dritte Quartal bestätigt. Das heißt, dass die Aktie sich nach Einschätzung der Analysten um zehn Prozent besser als der Markt entwickeln wird. Die Zahlen seien zwar um 15 Prozent hinter den Markterwartungen zurück geblieben, hätten aber die Prognosen der Deutschen Bank getroffen, sagte Analyst Klaus Soer. Die Negativmeldungen seien weitgehend eingepreist.

Besonders schwach habe sich das Geschäftsfeld Stahl präsentiert, erklärte Soer. Hier hier wurde nur noch ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht. Der Grund: die Stahlpreise sind stärker gefallen als erwartet. Auch der Bereich Fahrzeugtechnik habe schlecht abgeschnitten, erklärte der Experte. Auf Grund dessen habe er die Ergebnisprognosen für 2001 um 28 Prozent und für 2002 um 37 Prozent nach unten korrigiert.

Das vierte Quartal 2001 und das erste 2002 könnten zwar noch schlechter ausfallen als das dritte Jahresviertel, weil sich die Stahlkonjunktur erst Anfang 2002 verbessern wird. Analyst Soer rechnet für das Gesamtjahr aber mit einem positiven Ergebnis vor Steuern von etwa 700 Mio. Euro. Für die weitere Zukunft gab sich Soer ebenfalls optimistisch: "Wir gehen weiter davon aus, dass das Jahr 2002 besser ausfallen wird als 2001. Allerdings darf man vom Jahr 2002 keine Wunder erwarten. Auch hier wird sich die Erholung erst langsam durchsetzen", sagte er.

Die Analysten der WGZ-Bank haben die Einstufung der Aktien von ThyssenKrupp nach Vorlage der 9-Monats-Zahlen auf kurze Sicht von "Marketperformer" auf "Underperformer" zurückgenommen. Gleichzeitig wurde die langfristige Einstufung auf "Marketperformer" bestätigt. Die am Dienstag publizierten Zahlen hätten "deutlich" unter den Erwartungen gelegen, hieß es zur Begründung.

Mit "Underperformer" bewertet die WGZ-Bank Aktien, die sich im Vergleich zum Gesamtmarkt voraussichtlich um mindestens 10 Prozentpunkte schlechter entwickeln. Bei Einstufung "Marketperformer" erwartet die Bank eine Kursentwicklung, die nicht mehr als 10 Prozent vom Index abweicht.

ThyssenKrupp hatte anlässlich der Präsentation der Zahlen die Prognose für den Vorsteuergewinn (EBT) zurückgenommen und rechnet nicht mehr damit, das Vorjahresniveau von 1,3 Mrd. Euro zu erreichen - auch nicht unter Einbeziehung der außerordentlichen Gewinne. Die WGZ-Bank passt ihre Gewinnreihe wie bereits berichtet ebenfalls an. Sie erwartet nun für 2000/01 einen Gewinn pro Aktie von 1,16 Euro nach zuvor 1,36 Euro und für das Jahr 2001/02 nimmt sie die Schätzung auf 0,98 Euro zurück, von zuvor 1,38 Euro.


COMDIRECT BANK, DIREKTANLAGE BANK, CONSORS

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Für ein Neuengagement in Papiere von deutschen Direct Brokern ist es nach Einschätzung von M.M.Warburg Investment Research noch zu früh. Die schlechte Stimmung an den Finanzmärkten und die daraus resultierende sinkende Dynamik des Kundenzuwachses und der Orderaktivität halte weiter an. Auch das Auslandsengagement der deutschen Direct Broker entwickele sich nicht wie erwartet und belaste die Bilanzen.

In der Studie stuft das Bankhaus die comdirect Bank von "Verkaufen" auf "Halten" hoch. Das geschehe allerdings nicht wegen einer Besserung der Geschäftslage, sondern wegen eines stark zurückgenommenen Bewertungsniveaus des ganzen Sektors. Die Konkurrenten Consors und Direkt Anlage Bank (DAB) werden bei "Halten" belassen. Wegen der Schwäche der Finanzmärkte sei von keinem der drei deutschen Direct Brokern in Kürze eine substantielle Verbesserung der Ertragslage zu erwarten. Das schlechte erste Halbjahr 2001 mit geringeren Provisionen werde sich negativ in der Bilanz des Gesamtjahres niederschlagen. Die von allen drei Unternehmen eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenersparnis würden frühestens im vierten Quartal 2001 greifen.


PC-HERSTELLER DELL, IBM, APPLE

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Die Analysten von Prudential Securities erwarten, dass der Preiskrieg unter den PC-Herstellern zu Beginn des neuen Schuljahrs in den USA weiter eskaliert. Die Preise für Desktop-Computer hätten in der vergangenen Woche in den USA um rund 3 Prozent nachgegeben, hieß es in einer am Dienstag in New York vorgelegten Studie. Sowohl Dell Computer Corp als auch IBM Corp und Hewlett-Packard Co senkten in diesem Zeitraum ihre Preise.


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Die Notebook-Preise gingen in der vergangenen Woche in den USA um 5 Prozent zurück. Dabei seien Dell und Apple Computer Inc mit aggressiven Preissenkungen in Erscheinung getreten. Workstations verbilligten sich um rund 5 Prozent, Server um 1 Prozent.

Die zuständige Analystin Kimberly Alexy äußerte Besorgnis darüber, dass der anhaltende Preiskrieg die Rentabilität der Branche in Mitleidenschaft ziehen könnte, ohne angesichts der unelastischen Nachfrage für ein ausreichendes Absatzwachstum zu sorgen.


PEOPLESOFT

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Die Analysten von Prudential Securities haben ihr Kursziel von 45 USD für die Aktie der PeopleSoft Inc nach der jüngsten Anwenderkonferenz des Software-Herstellers in Atlanta bestätigt. Auch die Anlageempfehlung "Buy" werde beibehalten.

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Demnach messen die Experten der Aktie in den nächsten 12 Monaten ein Wertsteigerungspotenzial von mindestens 20 Prozent bei. Zahlreiche Kunden des Konkurrenten der SAP AG rüsten der Studie zufolge ihre Systeme mit der neuen Software Peoplesoft 8.0 nach. Das CRM-Produkt für das Management von Kundenbeziehungen finde ebenfalls zunehmend Gefallen, hieß es. Auch die Portal-Software des Unternehmens verspreche ein wesentlicher Umsatztreiber zu werden.

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel von 50 US-Dollar (USD) für die Aktie der PeopleSoft Inc nach der jüngsten Anwenderkonferenz des Software-Herstellers in Atlanta bestätigt. Auch die Anlageempfehlung "Recommended List" werde beibehalten.

Demnach gehen die Experten davon aus, dass sich die Aktie im Vergleich zum Index um mehr als 10 Prozent besser entwickeln wird. An der Anwenderkonferenz "Connect" des Konkurrenten der SAP AG hätten mehr als 11.000 Kunden, Partner und Analysten teilgenommen, hieß es. Die von den Analysten dort geführten Gespräche hätten deren Enthusiasmus für die Produkte und Ideen des Unternehmens widergespiegelt.


JENOPOTIK

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Die Analysten der Dresdner Kleinwort Wasserstein haben ihr Anlageurteil "Hold" für das Papier des Technologiekonzerns Jenoptik wiederholt. Damit gehen die Experten davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten im Gleichklang mit dem Index entwickeln wird.

Die am Dienstag vorgelegten Halbjahreszahlen von Jenoptik haben die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Aktienkurs könne kurzfristig zwar von den guten Zahlen profitieren. Da das Thüringer Unternehmen jedoch eher zu den zyklischen Werten zähle, erachten die Experten das Aufwärtspotenzial für begrenzt.

Für das Gesamtjahr rechnen die Analysten mit guten Zahlen dank starker Auftragseingänge im Bereich Clean Systems. Allerdings sei der Auftragseingang im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum gefallen. Das EBIT-Ergebnis ohne Sondereffekte sollte nach Einschätzung der Dresdner Kleinwort Wasserstein dennoch um 17 Prozent klettern.


QIAGEN

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Die Analysten der BHF Bank haben den Biotechnologiewert Qiagen in einer Ersteinschätzung mit "Kaufen" eingestuft. Analyst Roman Nagel hält ein Kursziel von 31 Euro in den kommenden zwölf Monaten für erreichbar. Mit der Einstufung "Kaufen" schätzt der Analyst, dass sich der Wert in einer Bandbreite von 10 Prozent steigen wird. Das Unternehmen steht vor der anspruchsvollen Aufgabe, die hohen Wachstumsraten der Vergangenheit auf immer höherem Niveau fortzuschreiben", hieß es in der Studie.

Die derzeitige Bewertung zeige auf Basis der Erwartungen für 2002 ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 54. Für 2002 erwarten die Analysten einen Umsatz von 382,0 Mio. USD und einen Nettogewinn von 54,3 Mio. USD. Das Ergebnis pro Aktie schätzen die Analysten auf 0,40 USD.


NOVELLUS



Die Analysten von Lehman Brothers rechnen damit, dass die Novellus Systems Inc an ihren Prognosen für das laufende Quartal festhalten wird, wenn der Ausrüster der Halbleiterindustrie am Donnerstag zur laufenden Geschäftsentwicklung Stellung nimmt. Sie bekräftigten ihre Anlageempfehlung "Buy" für die Aktie des Unternehmens.

Demnach gehen die Experten davon aus, dass sich der Titel um 5 bis 15 Prozent besser als der Markt entwickeln wird. Der Auftragseingang der Ausrüster der Halbleiterindustrie deute wachsende Investitionen in technologisch hochwertigere Ausrüstungsgegenstände an, hieß es. Davon könne Novellus profitieren. Die Analysten erwarten, dass der Anteil der Kupfertechnologie an den weltweiten Chip-Produktionskapazitäten im kommenden Jahr um 20 Prozent steigt.


SUN

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Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der Sun Microsystems Inc im Geschäftsjahr 2002 von 0,37 auf 0,28 US-Dollar (USD) gesenkt. Für das laufende Quartal reduzierten sie ihre EPS-Schätzung vor dem für Mittwoch angesetzten Quartalszwischenbericht von 0,02 auf 0,01 USD. Die Anlageempfehlung "Recommended List" wurde beibehalten.

Demnach gehen die Experten davon aus, dass sich die Aktie im Vergleich zum Index um mehr als 10 Prozent besser entwickeln wird. Sie erwarten jedoch, dass angesichts des makroökonomischen Umfelds Erwartungen auf eine Nachfrageverbesserung enttäuscht werden./fn



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29.08.01 21:50:31
Mittwoch, 29.08.2001, 20:55
Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 29. August 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am 29. August unter anderem zu folgenden Themen und Aktien Einschätzungen und Empfehlungen herausgegeben:


SUN MICROSYSTEMS

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Der Analyst Thomas Kraemer von Merrill Lynch hat die Einstufung der Aktie von Sun Microsystems mit "Accumulate" bestätigt. Demnach geht Kraemer davon aus, dass die Aktie in den kommenden 12 Monaten um 10% bis 20% steigen wird. Trotz seiner "Accumulate"-Empfehlung rechnet Kraemer damit, dass Sun im ersten Bilanzquartal einen Verlust je Aktie von 2 Cent je Aktie ausweisen wird. Zuvor hatte er mit einem Gewinn von 1 Cent gerechnet.

"Wenn die Nachfrage gering bleibt, steht Sun erstmals in der Unternehmensgeschichte vor der Notwendigkeit von Entlassungen und einer Restrukturierung", sagte Kraemer. Für das Gesamtjahr reduzierte Kraemer seine Prognose für den Gewinn je Aktie (EPS) auf 27 Cent nach zuvor 38 Cent. Sollte sich im vierten Quartal keine Erholung des Konjunkturklimas abzeichnen, sei eine weitere EPS-Reduzierung nicht auszuschließen.


COMMERZBANK

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Die Privatbank Sal. Oppenheim hat ihre Anlageempfehlung für die Commerzbank-Aktie von "Underperformer" auf "Outperformer" hochgestuft. Sie erwarten demnach, dass die Aktie 11 Prozent bis 17 Prozent zulegen wird.

Die Experten gehen davon aus, dass der "faire Preis" der Commerzbank-Aktie bei 32 Euro liegt. Das würde ein Aufwärtspotenzial von 19 Prozent bedeuten. Die Wertberechnung erfolgte anhand eines Vergleichs des möglichen Commerzbank-Generali-Konzerns mit der Allianz-Dresdner-Gruppe. Die Investmentbank schätzt den Gewinn pro Aktie für das Jahr 2001 auf 1,11 Euro, für 2002 auf 1,29 Euro und für 2003 auf 1,51 Euro.


DEUTSCHE TELEKOM

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Die Analysten von JP Morgan Chase haben ihre Anlageempfehlung "Marketperformer" für die Aktie der Deutschen Telekom beibehalten. Das teilte die Bank am Mittwoch in einer Kurzstudie mit. Demnach gehen die Analysten davon aus, dass die T-Aktie in den nächsten 12 Monaten um bis zu zehn Prozent unter ihrem "Fair Value" von 31,5 Euro notieren wird.

Die am Dienstag veröffentlichte Halbjahresbilanz der Telekom habe leicht unterhalb der Erwartungen der Analysten gelegen, hieß es zur Begründung. Obwohl die Aktie in den vergangenen Wochen signifikante Kursverluste hatte hinnehmen müssen, sei es noch zu früh, um zuzugreifen, warnten die Analysten. Als Hauptgründe für ihre Vorsicht nannten sie die Schulden der Telekom, das Überangebot an Aktien und das mittelfristige Wachstumspotenzial beim Betriebsgewinn.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die T-Aktie auf der "Recommended List" belassen, nachdem die Deutsche Telekom am Tag zuvor ihre Zielvorgaben bestätigt hatte. Den Gewinn pro Aktie im laufenden Jahr schätzten die Experten auf 0,89 Euro. Im kommenden Jahr 2002 rechnen sie mit einem Gewinn je Aktie von 0,69 Euro. Die Experten haben somit ihre Gewinnschätzung nach den am Dienstag vorgelegten Telekom-Zahlen nicht verändert.

Die Analysten bewerteten die Ankündigungen positiv, die das Unternehmen am Dienstag im Rahmen der Präsentation der Halbjahreszahlen gemacht hatte. Nach eigener Aussage strebt das Telekommunikations-Unternehmen weiterhin die prognostizierten Ergebniszahlen für 2001 an und will verstärkt mittelfristige Schulden zurückführen. Die Telekom will außerdem der Dividende mehr Bedeutung beimessen.

Nach den Geschäftszahlen für das erste Halbjahr haben die Analysten von Lehman Brothers die Aktien der Deutschen Telekom weiter auf "Marketperform" belassen und auch das Kursziel von 21 Euro nicht verändert. In einer am Mittwoch veröffentlichten Studie zeigten sich die Fachleute "leicht enttäuscht" von dem Ergebnis, obwohl es noch im Rahmen der Erwartungen gelegen habe. Sie rechnen mit einer Kursentwicklung der T-Aktie, die sich am DAX-Durchschnitt orientiert mit einer Schwankungsbreite von bis zu fünf Prozent.

Die Analysten raten den Anlegern mit Kaufaufträgen abzuwarten, bis die Haltefristen für die Altaktionäre des US-amerikanischen Mobilfunkanbieters VoiceStream abgelaufen sind. Sie rechnen noch bis Jahresende mit einem Rückfluss von T-Aktien aus dem VoiceStream-Geschäft in Höhe von 209 Millionen Papieren.

Den Plan der Deutschen Telekom, die Verbindlichkeiten des Konzerns bis Ende 2002 auf 50 Mrd. Euro zu reduzieren, halten die Analysten für "ambitioniert". Das gelte auch für die Erwartung, aus dem Börsengang der Mobilfunktochter T-Mobile Einnahmen von 10 Mrd. Euro erzielen zu können.


CREDIT SUISSE

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Die Analysten der WGZ-Bank haben die "Marketperformer"-Einstufung der Aktie der schweizerischen Bank Credit Suisse bestätigt. Das teilte die WGZ-Bank am Mittwoch in einer Kurzstudie mit. Demnach rechnen die Analysten damit, dass sich die Aktie mit einer Abweichung von plus/minus 10% im Einklang mit dem Gesamtmarkt entwickeln wird.

Credit Suisse hatte am heutigen Mittwoch sein Halbjahresergebnis veröffentlicht. Der Nettogewinn von 2,7 Mrd. Schweizer Franken (CHF) habe am oberen Rand der Analystenerwartungen gelegen. Dennoch würden dem Unternehmen nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden Lukas Mühlemann einige "schwierige" Quartale bevorstehen. Daher werde sich die Aktie seiner Einschätzung nach nur marktkonform entwickeln.


BAYER

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Die Analysten der WGZ-Bank haben die Bayer-Aktie als "Marketperformer" nach bislang "Underperformer" eingestuft. Das teilte die WGZ-Bank am Mittwoch in einer Kurzstudie mit. Demnach rechnen die Analysten damit, dass sich die Aktie mit einer Abweichung von plus/minus 10% im Einklang mit dem Gesamtmarkt entwickeln wird. Die Bayer-Aktie ist im DAX notiert.

Als Hauptgrund für die Änderung der Anlage-Empfehlung für Bayer nannte die WGZ-Bank das voraussichtliche Ende der Serie von Hiobsbotschaften des Unternehmens. Mit dem Lipobay-Rückzug aus Japan seien die schlechten Nachrichten des Unternehmens zudem im Aktienkurs eingepreist. Bis zur Bekanntgabe einer offiziellen Lösung für die Pharma-Sparte würden allerdings die anhaltenden Gerüchte über einen bevorstehenden Verkauf der Pharma-Aktivitäten für eine erhöhte Volatilität der Aktie sorgen.


CYBIO

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Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) haben die Einstufung der Aktien des Jenaer Laborsystementwicklers CyBio AG nach der Präsentation der Halbjahreszahlen auf "Halten" von zuvor "Akkumulieren" zurückgenommen. Sie gehen demnach davon aus, dass die Aktie derzeit auf einem angemessenen Niveau liege, auch wenn sie im Vergleich zu Konkurrenten günstig bewertet sei.

Das Unternehmen führe einen großen Teil des Umsatzrückganges um 33 Prozent im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung zurück. Für die LBBW sind dafür jedoch auch die Umstrukturierung des Vertriebs sowie die verstärkten Konsolidierungstendenzen der pharmazeutischen und in Anfängen auch der biotechnischen Industrie verantwortlich. Der Halbjahresverlust von 5,7 Mio. Euro sei zudem durch nicht cashwirksame Aktienoptionsprogramme belastet, die noch bis ins Folgejahr zu verbuchen sein werden.


T-ONLINE

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Die Analysten von SES Research haben die Aktie der T-Online International AG nach Vorlage der Quartalsbilanz mit "Underperformer" bestätigt. Demzufolge rechnen die Experten damit, dass sich die Papiere um bis bis 20 Prozent schlechter entwickeln werden als der Markt. Europas größter Internetprovider ist am Neuen Markt notiert.

Die neuen Geschäftszahlen seien nicht überraschend gewesen, heißt es in einer Kurzstudie von SES Research. Gegenüber den Anfang August vorgelegten vorläufigen Zahlen würden sich keine Abweichungen ergeben. Als "enttäuschend" bewerten die Experten den Anstieg des Materialaufwandes, der einen Großteil der Durchleitungsgebühren beinhaltet, die beispielsweise an die Konzernmutter Deutsche Telekom entrichtet werden müssen. Trotz rückläufiger Umsätze im Zugangsgeschäft und der Einstellung der defizitären Schmalband-Flatrate sei der Materialaufwand gegenüber dem Vorquartal um 5,3 Prozent gestiegen.

Die Verbesserung des operativen Ergebnisses bei T-Online ist die Folge von Kostensenkungsmaßnahmen in der Position sonstige betriebliche Maßnahmen, schreiben die Experten von SES Reserch. Die Marketingausgaben seien im zweiten Quartal massiv gekürzt worden, so dass die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um knapp ein Drittel sanken.


FIELMANN

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Die Analysten vom Bankhaus M.M. Warburg haben ihre Anlageempfehlung "Kaufen" für die Aktien der Fielmann AG bestätigt. Demnach rechnen die Analysten auf Grund der ihnen vorliegenden Daten in den kommenden 12 Monaten mit einem deutlichen Kursanstieg der Aktie. Das Preisziel betrage 52 Euro.

Fielmann hatte in der vergangenen Woche (23. August) seine Halbjahresbilanz vorgelegt. Diese Zahlen hätten den Erwartungen entsprochen, urteilten die Analysten von M.M. Warburg. Auch für den Rest des laufenden Jahres seien die Aussichten für Fielmann gut: Das Unternehmen profitiere von einem deutlichen Rückgang der Steuerquote, hieß es.

In den kommenden Jahren habe Fielmann noch deutliches Wachstumspotenzial, urteilten die Analysten. In Deutschland könnte in einzelnen Regionen expandiert werden und auch die Auslandsaktivitäten (Schweiz, Österreich, Niederlande) böten Raum für Wachstum. Eine Fortsetzung von Fielmanns Wachstumskurs in den kommenden Jahren sei daher möglich.


THYSSENKRUPP

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Die Analysten der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers haben die Aktien des Stahlkonzerns ThyssenKrupp weiterhin mit "Market Underperform" eingestuft und das Kursziel von 14 auf 11,5 Euro heruntergesetzt. Ohne den Gewinn aus dem Verkauf der Eisenerzgrube Ferteco betrage das Ergebnis im dritten Quartal nur 44 Mio. Euro. Die Fachleute rechnen damit, dass sich die Aktie von ThyssenKrupp um fünf bis 15 Prozent unter dem Dax-Durchschnitt entwickeln werde.

Außerdem hätten die Geschäftserwartungen des Konzerns für das vierte Quartal unter den Erwartungen der Analysten gelegen. Bei den einzelnen Sparten seien besonders die schwachen Geschäfte im Stahlbereich der Grund für die negative Bewertung. Die Analysten haben ihre Gewinnerwartungen des Konzerns für das Gesamtjahr deutlich nach unten geschraubt. Nach zuletzt 675 Mio. Euro rechnen sie nur noch mit 541 Mio. Euro.

Auch bei den Gewinnerwartungen für das kommende Jahr haben die Fachleute von Lehman Brothers ihre Erwartungen deutlich zurückgenommen. Sind sie zuletzt noch von einem Ergebnis in 2002 von 1,02 Mrd. Euro ausgegangen, erwarten sie unter dem Strich nur noch 535 Mio. Euro./fn



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30.08.01 22:28:47
dpa-AFX-Nachricht

Donnerstag, 30.08.2001, 20:28
Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 30. August 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am 30. August unter anderem zu folgenden Themen und Aktien Einschätzungen und Empfehlungen herausgegeben:


MAN

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Die Analysten der Investmentbank Lehman Brothers haben das Kursziel der Aktie des Maschinenbau-und Nutzfahrzeugkonzerns MAN AG von 27 Euro auf 23 Euro herunter gesetzt. Die Analysten bestätigten die Einstufung der Aktie mit "Market Perform". Damit gehen die Experten weiterhin davon aus, dass die MAN-Aktie mit einer möglichen Abweichung von plus/minus fünf Prozent den Bewegungen des Marktumfeldes folgen wird.

Lehman Brothers begründet die niedrigere Einschätzung des Kursziels mit der europäischen Konjunkturflaute, die MAN nach Ansicht der Analysten neben betriebsinternen Problemen belastet. Das Unternehmen hätte die jüngsten Akquisitionen und die Einführung neuer Produkte zu bewältigen.

Die vorgelegten Halbjahresergebnisse hätten die Markterwartungen nicht erfüllt. Im ersten Halbjahr 2001 hatte das Unternehmen einen Auftragsrückgang von neun Prozent binnen einen Jahres verzeichnet und die Gewinnprognosen vor Steuern für 2002 um 25 Prozent nach unten korrigiert. Deshalb gehen die Analysten von keiner Erholung vor 2003 aus.


FRAPORT

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Die Analysten von JP Morgan haben ihre Umsatzprognose für die Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport AG für 2001 um 3,6 Prozent erhöht. Wie das Investmenthaus am Donnerstag mitteilte, senkten die Analysten zugleich die Prognose für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) für 2001 um 1,7 Prozent.

Die Experten bestätigten ihre Empfehlung für die Aktie mit "Buy". Demnach gehen die Analysten davon aus, dass sich das Papier um mindestens 10 Prozent besser als der Markt entwickeln wird. Ihr Kursziel bezifferten sie mit 36 Euro. Zudem senkte JP Morgan die Gewinn-Prognose für das kommende Jahr um 2,1 Prozent. Für das Jahr 2003 erhöhten sie dagegen die Gewinn-Prognose um 3 Prozent.

Die Commerzbank Securities hat die Aktie des Flughafenbetreibers Fraport in ihrer Ersteinstufung auf "Buy" gesetzt. Wenige Tage nach der Veröffentlichung von Halbjahreszahlen wies das Investmenthaus darauf hin, dass die Wachstumsziele bei Fraport derzeit im Plan lägen. Im Vergleich zur britischen Konkurrenz BAA sei die Aktie unterbewertet. Das Kursziel wurde mit 40 Euro angegeben.

Die Commerzbank-Analysten erklärten, das Ergebnis sei bekanntermaßen durch den Lufthansa-Streik belastet gewesen. Außerdem hätten sich das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm und die Umstellung auf SAP-Software negativ ausgewirkt. Fraport wolle aber in Kürze ein Kostensenkungsprogramm vorstellen und die Zahl der Mitarbeiter bei den Bodenverkehrsdienstleistungen (Ground Handling) um bis zu 150 verringern, ohne Kündigungen auszusprechen.

Der Kurzstudie zufolge befindet sich die Expansion im Geschäftsfeld Retail und bei den Auslandsaktivitäten im Zeitplan. Die Fraport-Aktien würden derzeit 43% unter dem Wert des britischen Flughafenbetreibers BAA gehandelt. Angemessen sei dagegen ein Unterschied von höchstens 30%.


T-ONLINE

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Das US-Investmenthaus Lehman Brothers hat sein Kursziel für T-Online von 8,50 auf 7,50 Euro gesenkt. Die Einstufung als "Market Underperform" werde beibehalten. Den Analysten zufolge gibt die Entwicklung der Bruttomarge und das zukünftige Wachstum des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen Anlass zur Sorge.

Die Schätzung für den Verlust pro Aktie im Geschäftsjahr 2001 lagen nun bei 0,41 Euro. Zuvor waren sie von einem etwas größeren Verlust von 0,43 Euro ausgegangen. Für das kommende Jahr gehen die Analysten von einem Verlust pro Aktie von 0,35 Euro aus. Ursprünglich hatten sie einen etwas geringeren Verlust von 0,34 Euro prognostiziert.

Die Prognose für den Nettoverlust im Jahr 2001 senkten die Experten von 523,9 Mio. auf 503,8 Mio. Euro. Für das Jahr 2002 erwarten sie nun einen Verlust von 425,3 Mio. Euro. Zuvor waren sie von einem geringeren Verlust von 419,6 Mio. Euro ausgegangen.

Beim Umsatz schraubten die Analysten ihre Erwartungen für T-Online zurück: Für das Jahr 2001 erwarten sie nun einen Umsatz von 1,127 Mrd. Euro, gegenüber zuvor 1,292 Mrd. Euro. Im kommenden Jahr gehen sie von einem Umsatz von nur noch 1,468 Mrd. Euro aus. Zuvor hatten sie 1,785 Mrd. erwartet.

Für die US-Investmentbank Goldman Sachs bleibt T-Online auch nach Vorlage der Halbjahreszahlen ein "Market Outperformer". Demnach erwarten die Experten, dass sich die Aktie in den nächsten 6 bis 18 Monaten um mehr als 5 Prozent besser entwickeln wird als der Index. Insgesamt sei die Branche mit Vorbehalt zu betrachten. T-Online bleibe aber das in Europa am besten aufgestellte Unternehmen der Sparte.

Die Goldman-Sachs-Experten rechnen für das laufende Jahr mit einem Ergebnis pro Aktie (EPS) von -0,43 Euro und im Jahr 2002 von -0,32 Euro. Im Hinblick auf die jüngsten Geschäftszahlen verweisen sie auf das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA), das im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal zugenommen habe und über den Goldman-Sachs-Schätzungen lag. Dagegen sei der Umsatz rückläufig gewesen, was in erster Linie am Wechsel der Nutzer von der Flatrate auf T-DSL-Breitband-Dienste gelegen habe.

T-Online habe mit seiner Strategie zur Verbesserung der über das Portal transportierten Inhalte begonnen. Der Umsatz im Geschäftsfeld Portale habe sich um 17% im Vergleich zum Vorquartal verbessert. Das Unternehmen wolle zudem gebührenpflichtige Online-Inhalte einführen.


SUN MICROSYSTEMS

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Die Analysten von Prudential Securities haben ihr Kursziel für die Aktie der Sun Microsystems Inc nach der Umsatzwarnung des Hardware-Herstellers für das laufende Quartal von 25 auf 18 US-Dollar (USD) gesenkt. Die Anlageempfehlung "Buy" werde beibehalten.

Demnach messen die Experten der Aktie ein Wertsteigerungspotenzial von mindestens 20 Prozent bei. Die zuständige Analystin Kimberly Alexy senkte gleichzeitig ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) im laufenden Geschäftsjahr 2001/02 von 0,32 auf 0,15 USD. Für das folgende Geschäftsjahr nahm sie ihre EPS-Schätzung von 0,57 auf 0,42 USD zurück.

Die von Sun angekündigten Kostensenkungsmaßnahmen könnten nach Ansicht der Analystin 50 Mio. USD bringen. Das sei aber nicht ausreichend, um im laufenden Quartal pro forma die Rentabilität zu erreichen.

Die Analysten von Lehman Brothers haben ihre Schätzungen für den Gewinn pro Aktie von Sun Microsystems Inc nach deren Umsatzwarnung um 47 Prozent auf 0,17 USD gesenkt. Die Anlageempfehlung "Market Perform" wird beibehalten. Lehman Brothers rechnet folglich damit, dass die Aktie nicht mehr als 5 Prozent vom Marktdurchschnitt abweichen wird.

Sun Microsystems hatte gestern (Mittwoch) gemeldet, dass die Umsätze im dritten Quartal 3,7 Mrd. USD nicht erreichen und damit kleiner ausfallen als ursprünglich angenommen. Die Bruttomargen würden sich verringern, und es wird mit einem "kleinen" operativen Verlust gerechnet. Lehman Brothers prognostizieren nun für das dritte Quartal einen Umsatz von 3,5 Mrd. USD und einen Verlust von 0,02 USD pro Aktie, nachdem sie zuvor von einem Quartalsgewinn von 0,02 USD ausgegangen waren.


BMW

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Die BMW-Aktien sind nach Ansicht von Lehman Brothers trotz schlechter Nachrichten aus der Branche weiterhin ein "Strong Buy" mit Kursziel 55 Euro. Die Wachstumsstory des Münchener Automobilkonzerns sei nach wie vor intakt. Der Kurs, der derzeit am unteren Ende der Handelsspanne liege, stelle eine einmalige Chance zum Einstieg dar.

Die Nachrichten über den anziehenden Eurokurs, die Ford-Gewinnwarnung und Missverständnisse hinsichtlich des Ausblicks zum zweiten Halbjahr haben nach Ansicht von Lehman Brothers zu Unrecht auf dem Kurs gelastet. So spiele etwa der Wechselkurs Euro zu US-Dollar eine immer geringere Rolle, da sich die Schere zwischen den in den USA produzierten und den dort verkauften Pkw weiter schließe. Im laufenden Jahr würden voraussichtlich 225.000 Wagen in den USA verkauft und nur 120.000 dort hergestellt. In 2002 sei mit 200.000 verkauften und 140.000 produzierten zu rechnen.

Die Ford-Gewinnwarnung spielt laut Lehman Brothers für BMW keine Rolle, weil deren Absatz in den USA weiterhin "äußerst robust" sei. Die Analysten gehen davon aus, dass auch in unmittelbarer Zukunft mit positiven Nachrichten aus München zu rechnen ist. So sei der BMW-Ausblick für das zweite Halbjahr als zu konservativ anzusehen. Der Absatz dürfte in diesem Zeitraum stärker zulegen als die angekündigten 3,5%. Ohne Zweifel werde BMW auch die am 11. September beginnende Internationale Automobilausstellung in Frankfurt zu einer weiteren positiven Selbstdarstellung nutzen.


AMD

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Die Analysten von Prudential Securities haben ihr Kursziel für die Aktie der Advanced Micro Devices Inc von 22 auf 12 USD gesenkt, nachdem der Chip-Hersteller angekündigt hatte, das Umsatzziel für das laufende Quartal zu verfehlen. Gleichzeitig reduzierten sie ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) von 0,37 auf 0,21 USD. Die Anlageempfehlung "Hold" blieb.

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Die Experten senkten ihre EPS-Schätzung für 2002 von 0,60 auf 0,25 USD. Das Unternehmen habe betont, dass die ausgelieferten Stückzahlen in der Nähe der zuletzt erreichten Rekordhöhe bleiben sollen, hieß es. Allerdings habe die aggressivere Preisgestaltung des Wettbewerbers Intel für dessen Flagschiff "Pentium 4" die durchschnittlichen Verkaufspreise von AMD stärker unter Druck gesetzt als bislang angenommen, schrieb der zuständige Analyst Hans Mosesmann./fn



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Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
MAN AG 24,41 -1,93% 30.08., 19:50
FRAPORT AG 33,60 +1,82% 30.08., 19:28
FRAPORT AG 33,40 G +1,21% 30.08., 19:30
FRAPORT AG 33,60 +1,82% 30.08., 19:28
T-ONLINE INTERNATIO... 7,33 -10,72% 30.08., 20:06
T-ONLINE INTERNATIO... 7,33 -10,72% 30.08., 20:06
SUN MICROSYSTEMS (Q) 11,10 -17,35% 30.08., 21:40
SUN MICROSYSTEMS INC. 12,05 -16,90% 30.08., 19:35
SUN MICROSYSTEMS (Q) 11,10 -17,35% 30.08., 21:40
SUN MICROSYSTEMS INC. 12,05 -16,90% 30.08., 19:35
BAYERISCHE MOTOREN... 35,30 -0,14% 30.08., 20:05
ADVANCED MICRO DEV 13,13 -7,54% 30.08., 21:35
ADVANCED MICRO DEVI... 14,50 -T -7,35% 30.08., 19:30
INTEL CORP (Q) 27,35 -2,67% 30.08., 21:40
INTEL CORP. 29,60 -3,36% 30.08., 19:32
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05.09.01 22:33:29
dpa-AFX-Nachricht

Mittwoch, 05.09.2001, 21:42
Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 5. September 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am 5. September unter anderem zu folgenden Themen und Aktien Einschätzungen und Empfehlungen herausgegeben:


EPCOS, INFINEON:

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Die Hightech-Werte Infineon und Epcos dürften nach Ansicht der HelabaTrust nach den neuesten Zahlen der Halbleiter-Branche weiter unter Druck geraten. Die schwachen Umsatzzahlen sollten sich in den Unternehmensresultaten für das dritte Quartal niederschlagen, schreiben die Analysten am Mittwoch in Frankfurt. Der Branchenverband der Halbleiterhersteller, Semiconductor Industry Associates (SIA), hatte berichtet, die Halbleiterindustrie leide weiter an einem starken Umsatzrückgang.


SIEMENS:

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Für den Technologiebereich des Siemens-Konzerns rechnet die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) erst Mitte kommenden Jahres wieder mit besseren Geschäften. In einem Gespräch mit dpa-AFX sagte Analyst Falk Reimann am Mittwoch, dass er in diesem Jahr mit einem Verlust pro Aktie von 1,57 Euro rechn et und im kommenden Jahr mit einem Gewinn von 0,89 Euro. Die Aktien hielt er weiter auf der Bewertung "Marketperformer". Damit erwartet er eine Kursentwicklung, die sich am Dax-Durchschnitt orientiert - mit einer Schwankungsbreite von bis zu zehn Prozent.


ERICSSON, TELEKOM-AUSRÜSTER:

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Das Investmenthaus Dresdner Kleinwort Wasserstein hat die Aktien von Ericsson nach deren Gewinnwarnung von Dienstag unverändert mit "Buy" bewertet. Demnach soll sich die Aktie im Vergleich zum Index um mindestens 10 Prozent besser entwickeln. In der am Mittwoch in London veröffentlichten Studie heißt es, dass die Experten für dass zweite Halbjahr zwar ebenfalls von einem deutlich langsameren Wachstum im Ausrüstungsgeschäft ausgehen. Langfristig sei jedoch eine Erholung des Marktes durchaus absehbar.

Lehman Brothers hat die Aktie des schwedischen Handy-Herstellers Ericsson nach dessen Gewinnwarnung als "Market Perform" bestätigt. Demnach geht das Investmenthaus davon aus, dass sich die Aktie im Gleichklang mit dem Gesamtmarkt bei einer Schwankungsbreite von fünf Prozent bewegen wird. Zwar sei die Absatzerwartungen für Mobiltelefone in diesem Jahr mit nur 10 Mio. Einheiten, nach bisher 25 Mio. Stück ein Dämpfer, schrieben die Analysten. Ericsson habe aber für das nächste Jahr wieder moderate Zuwächse in Aussicht gestellt.

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Die Analysten von Merrill Lynch haben einige europäische Kommunikations-Unternehmen heruntergestuft. Die Empfehlung für den finnischen Handy-Hersteller Ericsson nahmen die Experten von "Buy" auf "Accumulate" zurück. Das französische Unternehmen Alcatel und die britische Gesellschaft Marconi stuften sie gleichzeitig von "Accumulate" auf "Neutral" zurück. Lediglich Nokia wird nach wie vor als "Buy" eingeschätzt. Der Markt für Telekom-Ausrüster habe den Boden noch nicht erreicht, erklärten die Analysten ihre Herabstufungen in einer am Mittwoch in New York vorgelegten Studie.


ROYAL DUTCH/SHELL:

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Die Commerzbank Securities hat den Titel von Royal Dutch/Shell von "Hold" auf "Reduce" heruntergestuft. Demnach gehen die Analysten davon aus, dass sich die Aktie im Vergleich zum Index um 5 bis 15 Prozent schlechter entwickeln wird. Das Kursziel der Aktien wurde um 4 Prozent für Royal Dutch und Shell auf 58 Euro beziehungsweise 525 Pence reduziert./hi/



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10.09.01 21:51:10
Montag, 10.09.2001, 20:40

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 10. September 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben am 10. September unter anderem zu folgenden Themen und Aktien Einschätzungen und Empfehlungen herausgegeben:


ALCATEL:

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WestLB Panmure hat den französischen Telekommunikationsausrüster Alcatel erneut als "Underperformer" eingestuft. Wie die Bank in einer am Montag veröffentlichten Kurzstudie mitteilte, senkte sie ihr Kursziel von 17 Euro auf 14 Euro und revidierte ihre Prognosen für das Unternemen. Der anhaltende Nachfragerückgang im Festnetz- und Mobilfunkbereich werde nicht durch entsprechende Kostensenkungen ausgeglichen, hieß es zur Begründung. Die Einschätzung "Underperformer" sagt aus, dass sich die Aktie laut Analysten auf Sicht von 12 Monaten im Vergleich zum Index zwischen 10 und 20 Prozent schlechter entwickeln werde.


SIEMENS:

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Das Wertpapierhandelshaus Hornblower Fischer hat die Siemens-Aktie mit "Trading Sell" bewertet. Dies begründeten die Analysten in einer am Montag vorgelegten Kurzstudie mit charttechnischen Erwägungen. Die Aktie folge seit dem Bruch der Unterstützung bei 68/69 Euro im Juli dieses Jahres einem mittelfristigen Abwärtstrend. "Mit dem Bruch der 50 Euro Marke, die für die Zeit von Juli bis Oktober 1999 eine stabile Unterstützung darstellte und seitdem nicht mehr unterschritten wurde, bekommt die aktuelle Abwärtsbewegung seit dem Freitag zudem einen neuen Charakter", erläutern die Analysten.


CREDIT LYONNAIS / SOCIETE GENERALE:

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Das Brokerhaus Hornblower Fischer hat am Montag die Aktien der französischen Banken Credit Lyonnais und Societe Generale von "Akkumulieren" auf "Halten" herabgestuft. Demnach sollen sich die positiven wie negativen Einflüsse auf den Kurs ausgleichen. Bei den Aktien der französischen Bank BNP Paribas bekräftigte Hornblower Daily das Anlageurteil "Akkumulieren": Das heißt, die Analysten erwarten eine moderate Entwicklung der Aktie.


MLP:

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Die WGZ Bank hat den Heidelberger Finanzdienstleister und DAX-Neuling MLP kurzfristig mit "Underperformer" bewertet. Damit gehen die Experten in einer am Montag vorgelegten Kurzstudie davon aus, dass sich das Papier im Vergleich zum Gesamtmarkt um mindestens zehn Prozentpunkte schlechter entwickeln wird. Analyst Viktor Heese erwartet wegen der Schwäche des Gesamtmarktes und der Versicherungswerte einen weiteren Kursverlust des Finanzdienstleisters bis 45 Euro. Auf diesem Niveau wäre das Papier dann aber fair bewertet. Das sei der Grund, warum die mittelfristige Einstufung `Marketperformer` lautet. Danach wird sich die Aktie im Gleichklang mit dem Gesamtmarkt entwickeln mit einer Schwankungsbreite von 10 Prozentpunkten.


RENEWABLE ENERGY:

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Die Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) hat die Aktie der am Neuen Markt notierten Umweltkontor Renewable Energy AG wegen der anhaltenden Börsenschwäche von "akkumulieren" auf "halten" herab gestuft. Anlass für die Abwertung war laut einer am Montag veröffentlichten Kurzstudie, die Veräußerung eines 15-prozentigen Anteils der Umweltkontor an der NEVAG neue energie verbund AG.


PROSIEBENSAT.1 MEDIA:

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WestLB Panmure hat die Aktien von ProSiebenSat.1 Media von "neutral" auf "verkaufen" gestuft. Damit gehen die Experten in einer am Montag veröffentlichten Studie davon aus, dass sich Aktie im Vergleich zum Index um über 20% schlechter entwickeln wird. Die negative Stimmung werde vermutlich anhalten, begründeten die Analysten ihre Bewertung.


MOBILCOM:

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WestLB Panmure hat MobilCom weiter mit "Verkaufen" bewertet. Damit gehen die Experten in einer am Montag veröffentlichten Studie weiter davon aus, dass sich Aktie im Vergleich zum Index um über 20% schlechter entwickeln wird. "Das derzeitige Hochhalten des MobilCom-Kurses wird unseres Erachtens nicht dauerhaft möglich sein", prognostizieren die Analysten./rw



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26.09.01 23:18:27
Neueste Meldung von dpa-AFX Mittwoch, 26.09.2001, 22:58

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 26. September 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 26. September 2001.


AUTOMOBIL-SEKTOR

Das Investmenthaus Credit Suisse First Boston (CSFB) hat seine Erwartungen für den Automobilsektor deutlich nach unten revidiert. Das Risiko erheblicher Absatzrückgänge aufgrund einer bevorstehenden Rezession in den USA sei nach den Terroranschlägen vom 11. September in New York und Washington weiter angestiegen, heißt es in einer in London veröffentlichten Studie. Im Falle einer Rezession rechnen die Experten mit einem weltweiten Verkaufsrückgang zwischen 5 und 10 Prozent.


INFINEON:

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Die WGZ-Bank hat ihre kurzfristige Einschätzung für die Aktien von Infineon mit "Underperformer" bestätigt. Auf lange Sicht bleiben die Experten ebenfalls bei ihrer bisherigen "Marketperformer"-Einstufung, schreiben die Experten in der in Düsseldorf vorgelegten Studie.

Grund der unveränderten Bewertung sei die Ad-hoc-Meldung des Unternehmens gewesen, dass entgegen aller Marktgerüchte keinerlei Liquiditätsprobleme bestünden.


RWE:

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Die WGZ-Bank hat ihre Einschätzung für den Versorger RWE nach der Vorlage der Zahlen für das Gesamtjahr 2000/2001 als "Outperformer" bestätigt. Die Zahlen hätten leicht über den eigenen Erwartungen gelegen, schrieb der WGZ-Analyst, Jörg Natrop, in seiner in Düsseldorf veröffentlichten Studie.


BANKENSEKTOR:

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Credit Suisse First Boston hat die Erwartungen für die Erträge im Bankensektor gesenkt. Als Grund nannten die Experten in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie die tragischen Folgen der Terroranschläge auf die USA vom 11. September.

Als Einzelwerte erwähnten die Analysten Deutsche Bank und UBS , für die sie beide ihre Ertragsprognosen reduziert haben. CSFB geht davon aus, dass eine vollständige Erholung im Investment Banking erst im Jahr 2003 zu erwarten ist.

Das Investmenthaus WestLB Panmure hat seine "Kaufen"-Empfehlung für die Aktien der Deutschen Bank bestätigt. Gleichzeitig sei der Fair Value jedoch um 1 Euro auf 88 Euro angehoben worden, hieß es in der in Düsseldorf veröffentlichten Analyse.

Den Wert-Aufschlag begründeten die Analysten mit der Übernahme des Vermögensverwalters Scudder. Andererseits hätten sich die Stillen Reserven durch die Beteiligung an DaimlerChrysler deutlich verringert. Deshalb liege der Aufschlag unterm Strich auch nur bei 1 Euro, hieß es weiter.


BAYER:

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WestLB Panmure hat seine "Neutral"-Bewertung für Bayer bestätigt. Demnach soll sich der Aktienkurs in den nächsten 12 Monaten bei einer Schwankungsbreite von +/-10 Prozent mit dem Gesamtmarkt entwickeln, hieß es in der am Mittwoch in Düsseldorf veröffentlichten Studie.

Nach den schlechten Nachrichten um den Cholesterin-Senker Lipobay stelle der Antrag auf Zulassung des Potenzpräparates Vardenafil ein erstes positives Zeichen dar, hieß es.


MÜNCHENER RÜCK:

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Das Bankhaus Lampe hat zwar seine "Outperformer"-Empfehlung für die Münchener Rückversicherung bekräftigt, den Gewinn pro Aktie und das Kursziel jedoch gesenkt. Der weltgrößte Rückversicherer werde in den kommenden Jahren vor allem von den angekündigten Preiserhöhungen für Versicherer profitieren, so die Analysteneinschätzung in der in Düsseldorf veröffentlichten Studie.


QIAGEN:

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CSFB hat seine Gewinn-Erwartungen für das Biotech-Unternehmen Qiagen nach dessen Gewinn- und Umsatzwarnung aus der vergangenen Woche nach unten korrigiert. Das Unternehmen habe nach den Attentaten in den USA besonders stark unter logistischen Problemen zu leiden gehabt, die sich auch entsprechend stark auf den Umsatz ausgewirkt hätten, schreiben die Experten in der in London erschienenen Studie.

/av


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27.09.01 20:17:40
Neueste Meldung von dpa-AFX Donnerstag, 27.09.2001, 19:55

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 27. September 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 27. September 2001.


HALBLEITER-SEKTOR

Die Analysten von Goldman Sachs haben die europäischen Halbleiterwerte als "überverkauft" bezeichnet. Diese seien im Vergleich zu den Papieren aus anderen Weltregionen günstig bewertet, hieß es in einer am Donnerstag in London vorgelegten Studie.


HIGH-TECH-SEKTOR

Die konjunkturelle Abschwächung infolge der Terroranschläge vom 11. September in den USA wird zu Ertragsausfällen in den Sektoren High-Tech Engineering/Halbleiter im laufenden Jahr führen. Oliver Wojahn, Analyst bei der Berenberg Bank, erwartet in seiner am Donnerstag in Hamburg vorgelegten Studie eine spätere Erholung der Zielmärkte in 2002 als bisher angenommen. Aus diesem Grund revidierte das Finanzhaus seine Umsatz- und Gewinnschätzungen der Branche für die Jahre 2001 und 2002.


SAP

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Die Investmentbank Lehman Brothers belässt die Aktie des Software-Hauses SAP weiterhin auf "Strong Buy". Das Papier wird sich laut einer am Donnerstag veröffentlichten Studie um 15 oder mehr Prozent besser entwickeln als der Gesamtmarkt. Selbst im schlimmsten Szenario, für das die Analysten einen Einbruch um 25 Prozent beim US-Lizenzumsatz in den verbleibenden beiden Quartalen des Jahres annehmen, betrage der angemessen Wert der Aktie 169 Euro, mehr als 50 Prozent über dem aktuellen Kurs.


SIEMENS

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Die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der Siemens AG für das laufende Geschäftsjahr um 19 Prozent reduziert. Sie begründeten dies in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie mit Verlusten der Chip-Tochter Infineon , die höher als erwartet ausgefallen seien. Für 2002 nahmen sie ihre EPS-Schätzung um 8 Prozent zurück. Die Anlageempfehlung "Add" wurde beibehalten.


ALLIANZ

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Die Investmentbank Morgan Stanley hat ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) des Münchener Versicherungskonzerns Allianz AG im laufenden Geschäftsjahr um 37 Prozent auf 7,04 Euro reduziert. Die Analysten erwarten jedoch bis 2003 ein jährliches Gewinnwachstum von durchschnittlich 27 Prozent, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Die Anlageempfehlung "Outperform" werde beibehalten.


IBM

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Die Analysten von Lehman Brothers haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der IBM Corp im laufenden Geschäftsjahr von 1,04 auf 0,89 US-Dollar (USD) gesenkt. Für 2002 nahmen sie ihre EPS-Schätzung von 5,11 auf 4,95 USD zurück. Die Anlageempfehlung "Market Perform" werde beibehalten, hieß es in einer am Donnerstag in New York veröffentlichten Studie.


BASF

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Die Analysten von J.P. Morgan Chase & Co. haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der BASF AG im laufenden Geschäftsjahr um 1 Prozent auf 1,80 Euro gesenkt. Ihre EPS-Schätzung für 2002 reduzierten sie um 12 Prozent auf 2,10 Euro. Die Anlageempfehlung "Market Performer" werde beibehalten, hieß es in einer am Donnerstag vorgelegten Analyse. Das Kursziel wurde dagegen von 40 auf 38 Euro gesenkt.


THYSSEN KRUPP

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Die Analysten der Investmentbank Merrill Lynch haben vor dem Hintergrund einer drohenden weltweiten Industrierezession im kommenden Jahr die Gewinnschätzungen für den ThyssenKrupp-Konzern für 2001 und 2002 gesenkt. Einer am Donnerstag in London vorgelegten Unternehmensstudie zufolge reduzierte der Analyst Mark Troman seine Schätzung für den Gewinn je Aktie vor Goodwill (Unternehmenswertabschreibung) für das Geschäftsjahr 2001 um 5% auf 0,8 Euro und für das Jahr 2002 um 38% auf 0,9 Euro. Dem zufolge sollte der Vorsteuergewinn im Jahr 2002 rund 50% unter dem Niveau des Vorjahres liegen./tw



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01.10.01 22:30:25
Neueste Meldung von dpa-AFX Montag, 01.10.2001, 22:00

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst am 01. Oktober 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 01. Oktober 2001.


KONJUNKTUR

Die jüngsten Zahlen zum Großhandelsumsatz in Deutschland bestätigen nach Ansicht der DGZ DekaBank das Bild einer Konjunktur-Abkühlung in Deutschland. Die Umsatzdaten für August wiesen darauf hin und spiegelten sowohl einen Rückgang bei der Binnennachfrage als auch bei der Investitionstätigkeit wider. Das sagte Andreas Scheuerle von der DGZ DekaBank der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX in Frankfurt.


COMMERZBANK

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Die Analysten von HelabaTrust haben ihre Empfehlung für die Aktie der Commerzbank von "Untergewichten" auf "Neutral" heraufgesetzt. Als Kursziel werden 18,10 Euro genannt. Wegen der schlechten Marktlage dürfte sich der Ertragsrückgang noch beschleunigen, so dass die Bank im zweiten Halbjahr im operativen Geschäft in die Verlustzone rutschen werde. Kostensenkungsprogramme zeigten bisher keine Wirkung, eventueller Personalabbau wirke sich zunächst erge bnisbelastend aus.


SIEMENS

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Die Analysten von ABN Amro haben die Aktien des Siemens-Konzerns nach Gerüchten über eine Zusammenlegung der Mobilfunksparte mit Motorola mit "Hold" bestätigt. Grundsätzlich sehen sie die mögliche Fusion der Mobilfunksparten der beiden bisherigen Konkurrenten positiv. Gemeinsam würden Siemens und Motorola auf einen Handy-Marktanteil von 22 Prozent kommen und damit näher an Weltmarktführer Nokia (35 Prozent) heranrücken.


E.ON

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Die Analysten der Dresdner Kleinwort Wasserstein haben die Aktien des Düsseldorfer Stromkonzerns E.ON nach dem Verkauf der Beteiligung am Siliziumwafer-Produzenten MEMC mit "buy" bestätigt. Das Geschäft habe wenig Einfluss auf den Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftjahr. Dafür werde das EPS-Ergebnis im kommenden Jahr voraussichtlich um 0,20 Euro über den bisherigen Prognosen liegen. Der Verkauf des MEMC-Anteils sei ein "positiver strategischer Schritt".


LUFTHANSA

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Die Analysten von Commerzbank Securities haben die Aktien der Lufthansa von "Reduce" auf "Accumulate" herauf gestuft. Bedenken über die Zukunftsaussichten der Luftfahrtindustrie nach den Terroranschlägen in den USA seien in den Kursen bereits berücksichtigt. Der Luftverkehr werde in Zukunft spürbar geringer ausfallen. Die Branche werde sich umso schneller erholen, je stärker die USA bei ihrer Reaktion auf die Diplomatie setzten.


INFINEON

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Die Analysten der UBS Warburg haben das Kursziel der Aktie des Halbleiterherstellers Infineon von 25 auf 10 Euro gesenkt. Sie rechnen angesichts der negativen Entwicklung des Halbleitermarktes damit, dass Infineon seine Verluste vergrößern und in enorme Liquiditätsengpässe kommen wird. Den Verlust je Aktie prognostizierten sie mit 0,77 Euro für das laufende Geschäftsjahr. In den kommenden drei Jahren solle es beim Reingewinn ein negatives Vorzeichen geben.


EADS

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Die Analysten von Goldman Sachs haben das Papier des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS von "Recommended List" auf "Market Outperformer" herabgestuft. Sie begründeten dies mit nach den Terroranschlägen enorm gestiegenen Risiken für die zivile Luftfahrt, zum Beispiel gehäuft anfallende Stornierungen. Auch die gestiegenen Entwicklungskosten für den Airbus A 380 drückten auf die Gewinnaussichten des Konzerns drücken.


PORSCHE

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Die Analysten von ABM Amro haben ihre Gewinnprognose für Porsche gesenkt und den Titel von "Buy" auf "Add" herabgestuft. Sie rechnen auf Grund eines schwierigen Marktumfeldes und der erwarteten verspäteten Einführung des Geländewagens Cayenne mit einem 40-prozentigen Rückgang des ursprünglich prognostizierten Gewinns im Jahr 2002. Das Geschäft von Porsche dürfte vom allgemeinen Abwärtstrend nicht verschont bleiben.


DAIMLERCHRYSLER

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Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg haben die Gewinnschätzungen für DaimlerChrysler reduziert, da sich der Konjunkturaufschwung in den USA nach dem Terroranschlag verzögern dürfte. Sie beließen das Rating in einer Studie angesichts des stark gedrückten Kursniveaus auf "Outperform". Der deutsch-amerikanische Automobilhersteller hatte am Freitag angekündigt, den angepeilten Betriebsgewinn für dieses Jahr wegen der Folgekosten der Terror-Serie eventuell nicht zu erreichen.


METRO

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Die Analysten von ABM Amro haben die Papiere des Einzelhandelskonzerns Metro von "Reduce" auf "Hold" heraufgestuft. Sie bezeichneten die jüngsten Kursverluste der Metro-Aktie als "übertrieben". Seit den Terroranschlägen hatte der Titel mehr als 16 Prozent seines Wertes verloren. Gleichzeitig senkte ABM Amro das Kursziel für die Metro-Aktie von 43 auf 38 Euro. Das Ziel werde auch dann beibehalten, wenn die Umsatzerwartungen in diesem Jahr um bis zu 5 Prozent nach unten revidiert werden sollten./bi/




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04.10.01 23:21:41
Neueste Meldung von dpa-AFX Donnerstag, 04.10.2001, 22:48
Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst am 04. Oktober 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 04. Oktober 2001.


DAIMLERCHRYSLER

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Die Hamburger Privatbank M.M. Warburg hat die Aktien von DaimlerChrysler von "Kaufen" auf "Halten" herab gestuft. Statt für einen Gewinns von 0,77 Euro pro Aktie soll es im laufenden Jahr nur noch für einen Verlust von 0,15 Euro pro Aktie reichen, hieß es in einer Studie. Für 2002 rechnen die Analysten mit 2,0 Euro statt 2,94 Euro Gewinn je Aktie. Angesichts der Rezessions-Tendenzen in den USA halten sie es für unwahrscheinlich, dass die US-amerikanischen Chrysler-Werke bereits 2002 in die Gewinnzone zurück kehren. Zudem befürchten die Analysten, dass die zinslosen Automobilkredite die Bilanz noch länger als geplant belasten, falls Konkurrenzunternehmen vergleichbare Programme über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten.


EPCOS

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Die Analysten der WestLB Panmure haben die Aktie von EPCOS von "Underperform" auf "Outperform" hochgestuft. Wie aus einer Studie hervorgeht, sollte für viele Zulieferer der Handy-Hersteller die Talsohle erreicht sein. Auch die positive Entwicklung beim Mittelzufluss stimmt die Analysten für EPCOS optimistisch. Bei der jetztigen Bewertung sei das Risiko eines Abwärtstrends klein. EPCOS dürfte in dem gerade abgeschlossenen Quartal die Talsohle erreicht haben, schrieben die Analysten. Selbst wenn eine Markterholung ausbleibe, sollte der Gewinn je Aktie aufgrund des greifenden Kostensenkungsprogramms ab dem Dezember-Quartal wieder ansteigen.


THYSSENKRUPP

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Die Analysten von ABN Amro haben ihre Empfehlung für die Aktie der ThyssenKrupp AG von "Hold" auf "Sell" heruntergesetzt. Europäische Stahlproduzenten dürften in den nächsten neun Monaten wenig Gewinn erzielen, schrieb ABN Amro in einer Kurzstudie. Daher habe die Bank ihre Gewinnschätzungen für den Sektor im Jahr 2002 um 80 Prozent gesenkt. Der prognostizierte Rückgang von weltweit 1,5 Prozent im Stahlkohle-Markt weise darauf hin, dass der bevorstehende Abwärtstrend so deutlich wie in der Rezession der frühen 90er Jahre ausfallen könnte. Als Industriekonglomerat sei ThyssenKrupp zweifach betroffen. Zum einen habe die Stahlsparte im vergangenen Jahr 60 Prozent zum EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) beigetragen. Zum anderen schrumpfe das Autokomponenten-Geschäft. Dies aber habe bei ThyssenKrupp 25 Prozent des EBIT ausgemacht.


UBS, CREDIT SUISSE

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Die beiden Schweizer Banken UBS und Credit Suisse werden nach Ansicht von Analysten wegen ihres umstrittenen Krisenmanagements bei der Rettung der Fluggesellschaft Swissair erheblichen Schaden nehmen. Das Debakel könne sich sowohl negativ auf das Renommee der Finanzhäuser als auch auf künftige Geschäftsergebnisse auswirken. "Der Ruf beider Banken hat deutlich gelitten. Ich fürchte, die ganze Sache dürfte für die Häuser teurer werden als bislang angenommen", sagte Peter Casanova, Analyst bei der Deutschen Bank. Schlimmstenfalls könnten die gemeinschaftlich aufgebrachten 1,36 Mrd. Schweizer Franken (CHF) zur Rettung der Swissair nicht mehr zurückgezahlt werden. Dies könnte den Netto-Gewinn der Credit Suisse im kommenden Jahr um sieben bis acht Prozent und den der UBS um vier bis fünf Prozent belasten, sagte ein Analyst einer französischen Großbank.


BAYER

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Die WGZ-Bank hat die Aktie von Bayer als "Marketperformer" bestätigt. Analystin Leslie Zacher senkte die Schätzung für den Gewinn pro Aktie in 2002 von 2,10 auf 1,80 Euro. Sie rechnet - nicht nur bei Bayer - mit einem schwachen dritten und vierten Quartal im Chemiegeschäft und erwartet weitere Gewinnwarnungen in der Branche. Die Nachfrage sei weiter schwach, die Auftragseingänge rückläufig und eine Verbesserung der Konjunktur nicht in Sicht. Durch den Kauf von Aventis CropScience werde der Gewinn pro Aktie für 2002 und 2003 um -0,30 bzw. -0,05 Euro verwässert. Die Verschuldung von Bayer steige auf 15 Mrd. Euro. Bayer plane, 5.000 Stellen abzubauen. Nach Ansicht von Zacher ist der Kauf von CropScience ein "strategisch wichtiger Schritt, insbesondere im Hinblick auf die derzeitigen Probleme im Pharmabereich". Jedoch sei das Ziel, die EBIT-Marge bis 2005 von derzeit 13 auf 20% zu steigern, ehrgeizig.

BAYER

Die Analysten von WestLB Panmure haben ihre Gewinnprognose für die Aktie von Bayer gesenkt. In einer Studie korrigierten sie für das Jahr 2001 den Gewinn je Aktie von 2,24 auf 1,44 Euro. Für 2002 erwarten sie nun einen Gewinn je Aktie von 2,53 Euro. Zuvor waren sie von 1,93 Euro ausgegangen. Die Verwässerungseffekte nach der Übernahme von Aventis CropScience würden sich für die Perioden nach der ersten Konsolidierung auf 0,30 und 0,05 Euro belaufen. Die Analysten ermittelten ein Kursziel von 31 Euro. Wegen der Netto-Verschuldung im kommenden Jahr von etwa 15 Mrd. Euro könne Bayer keine weiteren Akquisitionen in dieser Größenordnung tätigen.


GLAXO SMITHKLINE

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Der britische Pharmakonzern Glaxo SmithKline (GSK) wird nach Einschätzung der US-Investmenbank Lehman Brother die kräftigen Preissenkungen in den USA ohne Ertragseinbußen überstehen. Der Umsatz in den USA könne um bis zu 11% steigen. Bis zu 11 Millionen ältere Patienten könnten mit einer Verbilligung von 30 bis 40 Prozent für GSK-Produkte rechnen. "Der Einfluss dieses Preisnachlasses auf den US-Umsatz könnte zwischen minus 2 Milliarden (-1%) und plus 14 Milliarden Dollar (+11%) betragen. Dies hängt vom Verkaufsvolumen und den effektiven Preisnachlässen ab", erklärte die Bank. Die Analysten bekräftigten ihre Anlageempfehlung "Market Performer" und ein Kursziel von 21 bis 23 Pfund für die Aktie.


AIXTRON

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Die Privatbank Merck Finck & Co hat die Aktie von Aixtron mit "Buy" empfohlen. Mit ihrer Einschätzung honorierte die Bank die Aufnahme von Aixtron in den Dow Jones Substainability Index World (DJSI World), in dem 312 internationale Unternehmen vertreten sind, darunter 28 deutsche. Davon kämen lediglich zwei Unternehmen vom Neuen Markt, wurde anerkennend hervorgehoben. Ab dem 5. Oktober werde der Spezialanlagenbauer für die Halbleiter-Industrie in diesem Index gelistet.


NORTEL

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Die Aktien von Nortel Networks gelten auch nach der jüngsten Gewinnwarnung des kanadischen Netzwerkausrüsters für die US-Investmentbank Bear Stearns als "Attractive". Jedoch senkten die Analysten in einer am Donnerstag in New York veröffentlichten Studie ihr Kursziel von 10 auf 8 USD. Es gebe nur ein begrenztes Kurspotential nach unten, aber auch nicht viel Aufwärtspotential, teilte Analyst Wojtek Uzdelewicz mit. Während sich die wirtschaftlichen Bedingungen in der Telekom-Industrie weiter verschlechterten, habe die Konsolidierung bei den Telefongesellschaften erst begonnen. Das Hauptaugenmerk richte er deshalb auf die Geschäftszahlen von Nortel. Dort aber würde die Verschuldung von derzeit rund 6 Mrd. USD weiterhin deutlich steigen.


PHILIP MORRIS

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Die Analysten von Prudential Securities haben die Aktien des Zigarettenkonzerns Philip Morris mit "Buy" eingestuft. Das Kursziel liege bei 54 USD, schreiben die Experten in einer Studie. Prudential Securities erwartet, dass die Zigarettenindustrie, angeführt von Philip Morris, Mitte November die Preise in den USA anheben wird. Dafür würden auch die Zulieferer und Wiederverkäufer profitieren. Hintergrund sei die geplante Steuererhöhung für Zigaretten./bi/



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08.10.01 22:16:01
Montag, 08.10.2001, 21:27

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst am 08. Oktober 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 08. Oktober 2001.


BAYER

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Die Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Schätzungen für den Gewinn je Aktie der Bayer AG nach der CropScience-Übernahme gesenkt. Der Schritt spiegele die leicht höheren Restrukturierungskosten und Möglichkeiten von Desinvestitionen wider, schrieben die Analysten am Montag in einer in London veröffentlichten Kurzstudie. Eine Aktienempfehlung für Bayer habe das Brokerhaus nicht, weil Goldman bei dem Verkauf von CropScience Aventis repräsentiere. Die neuen Prognosen für den Gewinn je Aktie (EPS) nach Goodwill-Amortisation und ohne bislang bekannte Verkaufserlöse sei für 2001 von 0,85 Euro auf 0,81 Euro leicht reduziert worden.


BIODATA

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Das Softwareunternehmen Biodata AG legt nach Meinung der Analysten der ABN Amro seinen Fokus nach der Gewinnwarnung der vergangenen Woche nun auf den Erhalt der Liquidität. In einer Kurzanalyse am Montag änderten die Bankexperten ihre Einschätzung für das im NEMAX 50 gelistete Unternehmen von "Add" auf "Hold".



DAIMLERCHRYSLER

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Die Analysten der Investmentbank UBS Warburg haben die Aktie des Autokonzerns DaimlerChrysler auf "Reduce" (Reduzieren) herabgestuft. Das Kursziel wurde von 40 Euro auf 32 Euro gesenkt, wie die Bank am Montag mitteilte. Ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) senkten sie für dieses Jahr von 1,00 auf 0,85 Euro. Im nächsten Jahr werde das EPS zwar auf 1,40 Euro steigen, aber trotzdem hinter den zuvor von den Experten erwarteten 1,80 Euro bleiben. Für das nächste Jahr erwarten sie eine Dividendensenkung auf einen Euro pro Anteilsschein (2001: 2,35 Euro).



DEUTSCHE POST

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Die Analysten von Bear, Stearns & Co. haben die Aktie der Deutschen Post AG in einer Ersteinstufung mit der Anlageempfehlung "Attractive" bewertet und als Kursziel 19,60 Euro genannt. Die US-Fachleute bezeichneten die Postaktie in der am Montag veröffentlichten Studie als die "defensivste Aktie im europäischen Logistikmarkt" mit einer robusten Bilanz und einer beträchtlichen Liquidität, die künftiges Wachstum ermögliche.



EVOTEC

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Die Analysten von Lehman Brothers haben den Titel von Evotec von "Buy" auf "Strong Buy" herauf gestuft. Demnach gehen sie davon aus, dass sich der Titel des Biotechnologie-Unternehmens um mindestens 15% besser als der Markt entwickeln wird. Dies geht aus einer am Montag in London veröffentlichten Studie hervor. Grund für die Heraufstufung sei das niedrige Kursniveau, obwohl Anleger zunehmend davon ausgingen, dass Evotec sein Umsatzziel 2001 von rund 70 Mio. Euro erfüllen werde.


EXXON

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Wegen Nachfragerückgängen im Raffinerie- und Marketing-Geschäft und des gesunkenen Rohölpreises hat das Düsseldorfer Bankhaus Lampe die Aktien von Exxon Mobile von "Outperformer" auf "Marketperformer" herab gestuft. Demnach gehen sie davon aus, dass sich die Aktie bei einer Schwankungsbreite von 10 Prozent im Gleichklang mit dem Markt entwickeln wird. Gleichzeitig senkte Analyst Oliver Caspari in einer am Montag veröffentlichten Studie seine Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) im laufenden Jahr von 2,49 Euro auf 2,34 Euro herab. Statt 2,28 Euro erwartet er für 2002 nun ein EPS von 2,06 Euro.


LUFTHANSA

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Das Bankhaus Metzler hat die Aktie der Lufthansa nach dem Gegenschlag der USA und dem Flugzeugunglück in Mailand mit "Halten" bestätigt. Das Papier sollte sich demnach genau so entwickeln wie der DAX . Lufthansa seien derzeit zwar möglicherweise unterbewertet, sagte Analyst Jürgen Pieper am Montag der dpa-AFX. Seiner Ansicht nach sei der Titel dennoch "uninteressant": Die Lage der gesamten Branche sei "schlecht". Das werde sich bis zum Jahresende nicht wesentlich verbessern, sagte der Analyst. Außerdem sei "nicht auszuschließen, dass die Lufthansa in diesem Jahr einen Verlust erwirtschaftet.


INFINEON

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Die Analysten von Morgan Stanley erwarten für den Halbleiterhersteller Infineon einen deutlich höheren Verlust je Aktie als bisher angenommen. Als Grund führen sie an, dass die DRAM-Preise auf dem gegenwärtig niedrigen Niveau bleiben werden. Zudem dürfte angesichts des Kapazitätsüberschusses auch die Nachfrage weiterhin schwach bleiben, schreiben die Analysten in der am Montag veröffentlichten Studie. Danach wurden die Prognosen für den Verlust je Aktie für das Jahr 2001 von 0,46 auf 0,58 Euro erhöht.


PEARSON

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Die Analysten der US-Investmentbank Merrill Lynch haben die Aktien des britischen Medienkonzerns Pearson von "Buy" auf "Accumulate" herab gestuft. Angesichts der Verschlechterung der Wirtschaftslage rechnete das Team um Meg Geldens in einer am Montag veröffentlichten Studie mit weiter sinkenden Werbeeinnahmen beim Flaggschiff "Financial Times". Im laufenden Jahr rechnen die Analysten mit einem Gewinn pro Aktie (EPS) von 30,8 Pence und einem Vorsteuergewinn von 377,3 Mio. GBP. Im kommenden Jahr soll ein EPS von 40,7 Pence je Aktie bei 505,6 Mio. GBP Gewinn vor Steuern erwirtschaftet werden.
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13.10.01 00:02:06
Neueste Meldung von dpa-AFX Freitag, 12.10.2001, 23:05

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst bis zum 12. Oktober 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben in der Woche vom 08. bis 12. Oktober unter anderem zu folgenden Themen und Aktien Einschätzungen sowie Empfehlungen herausgegeben:


ADIDAS

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Angesichts der Kursgewinne in diesem Jahr hat die Landesbank Baden-Württemberg ihre Einstufung von adidas-Salomon als "Marketperformer" bekräftigt. Analystin Barbara Ambrus rechnet in einer am Mittwoch in Stuttgart veröffentlichten Studie für die kommenden sechs Monaten mit einer ähnlichen Kursentwicklung wie beim EuroStoxx 50 . Maximal um 10 Prozent soll sich das Papier nach der Prognose von der Entwicklung des Index abkoppeln. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet die Expertin mit einem Konzernumsatz von 6,17 Mrd. Euro und einem Gewinn je Aktie von 4,61 Euro. Für 2002 erwartet sie 6,56 Mrd. Euro Umsatz und 5,29 Euro Gewinn.


ALSTOM

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Die Analysten der Deutschen Bank haben am Dienstag die Aktien des französischen Mischkonzerns Alstom von "Market Perform" auf "Underperform" herab gestuft. Obwohl das insolvente Unternehmen jüngst eine Renaissance angekündigt hatte, rechnen die Experten mit einer um mindestens 10 Prozent schlechteren Kursentwicklung als beim CAC-40 . Wegen seiner komplexen Finanzsituation sei die Aktie schwer zu bewerten, hiess es in einer Kurzstudie. Das Unternehmen erscheine unterkapitalisiert. Während sie den Unternehmenswert auf 7,5 Mrd. Euro bezifferten, sahen sie einen Schuldenberg von 4 Mrd. Euro.


BAYER

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Das Bankhaus M.M. Warburg erwartet aus charttechnischer Perspektive einen weiteren Anstieg der Bayer-Aktie um rund 20 Prozent. Kurzfristige Konsolidierungen gefährdeten dieses mittelfristige Szenario nicht, schreibt Analyst Holger Struck in einer am Mittwoch in Hamburg vorgelegten Kursstudie. Das charttechnische bevorzugte Szenario bleibe die Schließung der Kurslücke zwischen 41,85 Euro und 44,4 Euro oder wenigstens das Heranlaufen an deren Untergrenze.


COMMERZBANK

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Die Commerzbank wird am 16. Oktober voraussichtlich eine Gewinnwarnung für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres und ein Kostensenkungsprogramm bekanntgeben. Vor diesem Hintergrund haben die Experten von Dresdner Kleinwort Wasserstein (DKW) die Aktie unverändert mit "hold" und einem Kursziel von 18,10 Euro eingestuft. In den kommenden 12 Monaten wird sich das Papier nach dieser Einschätzung im Gleichklang mit dem Index entwickeln. Die Experten erwarten auch eine Aussage der Commerzbank über mögliche Entlassungen. Laut DKW könnten die beiden Vorstandsmitglieder Heinz Hockmann (Asset Management) und Norbert Käsbeck (Privatkundengeschäft) betroffen sein. Hockmann habe in der Vermögensverwaltung im ersten Halbjahr 2001 einen Vorsteuerverlust von 55 Mio. Euro erwirtschaftet. Bei Käsbeck sei im gleichen Zeitraum ein Vorsteuerverlust in Höhe von 49 Mio. Euro aufgelaufen.


DEUTSCHE BÖRSE

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Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Aktien der Deutschen Börse am Mittwoch in einer Ersteinstufung auf "Neutral" gesetzt. Analyst Manus Costello geht von einer Kursentwicklung um bis zu 10 Prozent aus, weil der Betreiber der Frankfurter Aktienbörse und der Europäischen Terminbörse Eurex 2002 steigende Gewinnspannen sehen sollte. Obwohl im kommenden Jahr der Gewinn je Aktie zweistellig wachsen sollte, wollte der Experte mittelfristig keine bessere Einstufung vornehmen. Jedoch sah er die Deutsche Börse bei der Konsolidierung der europäischen Börsen im "Endspiel".


DAIMLER CHRYSLER

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Die Analysten der Investmentbank UBS Warburg haben die Aktie des Autokonzerns DaimlerChrysler auf "Reduce" (Reduzieren) herabgestuft. Das Kursziel wurde von 40 Euro auf 32 Euro gesenkt, wie die Bank am Montag mitteilte. Die Experten begründeten die Abstufung mit der schlechten konjunkturellen Lage auf dem US-Automarkt. Zudem drückten die schlechten Absatzmöglichkeiten für die LKW-Sparte Freightliner die Aussichten für DaimlerChrysler.


DEUTSCHE BANK

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Merrill Lynch hat die Aktie der Deutschen Bank mittelfristig von "Buy" auf "Accumulate" heruntergestuft. Der Kurs sei "zu früh zu schnell" gestiegen, schreibt die Investmentbank in einer am Freitag in London vorgelegten Kurzstudie. Zudem sei in den kommenden ein bis zwei Quartalen keine fundamentale Erholung des Kapitalmarktes zu erwarten. "An unserer langfristigen postiven Einstellung halten wir aber fest", heißt es. Der Titel habe seit seinem Tiefstand von 47 Euro in Folge der Terroranschläge in den USA rund 38 Prozent zugelegt, schreiben die Analysten. Langfristig bleiben sie jedoch optimistisch mit Blick auf die Strategie und die fundamentalen Daten der größten deutschen Bank. Dies sagten sie auch Investoren mit einem Anlagehorizont von mindestens einem Jahr, schreiben die Analysten. Ihre langfristige Anlageempfehlung von "Buy" hielten sie bei.



DEUTSCHE POST

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Die Analysten von Bear, Stearns & Co. haben die Aktie der Deutschen Post AG in einer Ersteinstufung mit der Anlageempfehlung "Attractive" bewertet und als Kursziel 19,60 Euro genannt. Die US-Fachleute bezeichneten die Postaktie in der am Montag veröffentlichten Studie als die "defensivste Aktie im europäischen Logistikmarkt" mit einer robusten Bilanz und einer beträchtlichen Liquidität, die künftiges Wachstum ermögliche. Als positiv werteten sie ferner die zunehmende Stabilität in regulatorischer Hinsicht in Deutschland und Europa. Bis zum Jahr 2002 seien die Preise im Briefverkehr vorgeschrieben, das Monopol auf einen Großteil des Briefgeschäftes sei bis 2008 gesichert. Schon zweimal habe die Deutsche Post wettbewerbsrechtliche Verfahren der EU-Kommission unbeschadet überstanden.


DEUTSCHE TELEKOM

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Die Bankgesellschaft Berlin bewertet die Aktie der Deutschen Telekom derzeit als "neutral". Zwar sei das Papier nach den Terroranschlägen und dem daraus folgenden Kurseinbruch wieder deutlich gestiegen, einen konkreten Nutzen für das Unternehmen könne man aus der Situation aber nicht ableiten, sagte Hans Huff, Analyst der Bankgesellschaft Berlin am Dienstag im Gespräch mit dpa-AFX. Von einigen Anlegern werde die T-Aktie beziehungsweise der gesamte Telekommunikationssektor wohl derzeit als "sicherer Hafen" betrachtet - im Gegensatz zu den Fluggesellschaften, Banken und Versicherern, die stark litten.


DIAGEO

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Die Experten der Deutschen Bank haben die Titel von Diageo von "Kauf" auf "Marketperformer" zurückgestuft. Analyst Graeme Eadie erwartet, dass sich die Aktien des Getränkekonzerns im Gleichklange mit dem Index entwicklen wird. Die gesamte Getränkebranche stufte die Deutsche Bank von "Übergewichten" auf "Neutral" zurück. Ein Analyst begründete seine Beurteilung mit der starken Entwicklung des Aktienkurses von Diageo. Das Unternehmen werde sich dank der Seagram-Übernahme, dem Erfolg von "Smirnoff Ice" und der Finanzkraft, mit dem der Konzern eigene Aktien zurückkaufen will, über dem Branchendurchschnitt entwickeln.



INFINEON

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Die Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Prognosen für den Verlust pro Aktie des Chipherstellers Infineon in diesem und im kommenden Jahr erhöht. Dessen ungeachtet bestätigte die Bank in einer am Mittwoch in London vorgelegten Studie ihre Anlageempfehlung "Recommended List" für Infineon. Demnach erwarten die Analysten, dass sich der Titel in den kommenden sechs bis 18 Monaten im Vergleich zum Index um mehr als 10% besser entwickeln wird.



JUNIPER NETWORKS

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Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der Juniper Networks Inc im laufenden Geschäftsjahr von 0,48 auf 0,53 US-Dollar erhöht. Der Netzwerk-Ausrüster hatte am Vortag mit seinen Geschäftszahlen für das dritte Quartal die Markterwartungen übertroffen. Die Anlageempfehlung "Recommended List" werde beibehalten, hieß es in einer am Freitag in New York veröffentlichten Studie.



LVMH

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Die Investmentbank UBS Warburg hat die Aktie des französischen Luxusg üterkonzerns LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton von "Hold" auf "Reduce" heruntergestuft. Die Analysten senkten zudem das Kursziel von 43 auf 28 Euro, wie sie am Dienstag mitteilten. Demnach gehen sie davon aus, dass die Aktie in den kommenden 6 bis 8 Monaten weiter unter Druck stehen wird. Die Wachstumsaussichten für LVMH seien wegen der schwachen Weltwirtschaft, der abnehmenden Reisefreudigkeit und der ungünstigen Wechselkurse trübe. Allein in den USA erwirtschafte der Luxusgüterkonzern ein Viertel des Umsatzes. Ein weiteres Fünftel trügen vor allem Touristen aus Japan bei.



NOVARTIS


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Nach Vorlage der Geschäftszahlen für die ersten neun Monate hat die US-Investmentbank JP Morgan die Aktien des Schweizer Chemie- und Pharmakonzern Novartis weiter zum "Kauf" (Buy) empfohlen. In einer am Donnerstag in London vorgestellten Studie schrieben die Analysten, dass der Umsatz mit 23,7 Mrd. CHF (+11%) über ihren Erwartungen lag. Mit der Bewertung "Buy" gehen die Analysten davon aus, dass die Aktie mindestens 10% unter ihrem fairen Wert notiert und diesen mittelfristig erreichen wird.


PEPSICO

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Nach Vorlage der Geschäftszahlen für das dritte Quartal hat die Investmentbank Goldman Sachs die Aktien des Getränkeherstellers PepsiCo Inc weiter auf der "Recommended List" belassen. In einer am Donnerstag veröffentlichten Studie schrieben die Analysten, dass sie für das kommende Jahr weiterhin mit einem Gewinn je Aktie von 1,66 USD rechnen. Allerdings werde die Prognose für 2002 um einen US-Cent auf 1,89 USD angehoben. Mit der Einstufung erwarten die Analysten eine Kursentwicklung der Aktie, die im Vergleich zum Index um mehr als 10% besser sein wird.



SAP

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Die Analysten von WestLB Panmure haben die Aktien von SAP kurzfristig von "Neutral" auf "Underperform" herab gestuft. Das kurzfristige Kursziel sei mit 100 Euro festgesetzt worden, teilte WestLB Panmure am Dienstag in einer in Düsseldorf vorgelegten Kurzstudie mit. Die Einstufung "Underperform" bedeutet, dass die Aktie sich im Vergleich zum Index zwischen 10% und 20% schlechter entwickeln dürfte. Die Herabstufung begründeten die Analysten mit der Gewinnwarnung der Commerce One (CMRC) , an der SAP beteiligt ist. Der Verlust je Aktie vor Sonderbelastungen von CMRC werde im laufenden Quartal nach Unternehmensangaben zwischen 24 und 25 US-Cent liegen. Marktbeobachter hatten mit 23 US-Cent gerechnet.


STORAGETEK

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Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der Storage Technology Corp. (StorageTek) im laufenden Geschäftsjahr von 0,39 auf 0,44 US-Dollar (USD) erhöht. Die Anlageempfehlung "Market Performer" werde beibehalten, hieß es in einer am Freitag in New York veröffentlichten Studie.


YAHOO!

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Die Analysten von Bear Stearns haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der Yahoo! Inc im kommenden Jahr von 13 auf 10 US-Cent gesenkt. Die Anlageempfehlung "Buy" werde beibehalten, heißt es in einer am Donnerstag in New York veröffentlichten Studie. Der Internet-Portalbetreiber hatte am Vorabend einen Verlust von 4 Cent pro Aktie für das dritte Quartal ausgewiesen. Der Proforma-Gewinn wurde mit 1 Cent angegeben. Damit habe Yahoo! die Erwartungen erfüllt, schrieb der Analyst Jeffrey Fieler. Der eingetrübte Ausblick auf das laufende Quartal und der Umstand, dass keine Prognose für 2002 abgegeben worden sei, deuteten allerdings darauf hin, dass sich das Unternehmen noch mitten in einer Abwärtsbewegung befinde.

/sh
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16.10.01 23:29:50
Dienstag, 16.10.2001, 21:54
Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst am 16. Oktober 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 16. Oktober 2001.


COMMERZBANK

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Die Analysten von Merrill Lynch rechnen in diesem Jahr nicht mehr mit einem Gewinn pro Aktie (EPS) der Commerzbank AG . Sie senkten in einer Studie die EPS-Prognose für das Jahr 2001 von 1,02 auf 0,00 Euro. Für das kommende Jahr nahmen sie ihre Gewinn-Schätzung von 1,66 auf 0,86 Euro je Anteilschein zurück. Die Anlageempfehlung "Neutral" wurde beibehalten. Langfristig bewerteten sie den Titel mit "Accumulate", was die Erwartung einer Wertsteigerung von 10 bis 20 Prozent ausdrücken soll.

COMMERZBANK

Nach der Gewinnwarnung der Commerzbank überdenkt das Bankhaus Merck, Finck & Co. aus München derzeit seine Einstufung "Outperformer" für den Titel zu senken. Analyst Konrad Becker sagte im Gespräch mit der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX, er warte nun die Ergebnisse der Analystenkonferenz am Mittwoch ab. Die Gewinnwarnung habe ihn schon sehr überrascht. "Dass es nochmal schlechter werden würde als im 2. Quartal, war ja erwartet worden - allein schon wegen der Urlaubssaison im 3. Quartal, in dem die Volumina ja ohnehin eher niedriger sind. Aber mit roten Zahlen habe ich wirklich nicht gerechnet." Zwar sei Kostensenkung durch massiven Personalabbau auf den ersten Blick richtig: "Diese Kosten kann sie wenigstens beeinflussen, aber was den Markt angeht, den Umsatz - da ist die Commerzbank wie ihre Mitbewerber dem Markt ausgesetzt." Die Hauptfrage bleibe, was das Kreditinstitut gegen die rückläufigen Erträge unternehme.


DAIMLERCHRYSLER

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Die Investmentbank Merrill Lynch hat ihre Schätzungen für den Gewinn je Aktie bei DaimlerChrysler von 0,73 Euro auf 0,55 Euro reduziert. Grund sei die Senkung der Jahresprognose 2001 für den Betriebsgewinn bei Kleintransportern von 331 Millionen Euro auf gerade einmal 50 Millionen Euro, schrieben die Analysten in London. DaimlerChrysler hatte vergangene Woche ein Vier-Punkte-Programm bei seiner US-Lkw-Tochter Freightliner angekündigt. Damit will der deutsch-amerikanische Autobauer bis 2004 rund 850 Millionen US-Dollar einsparen. Merrill Lynch hält für die DaimlerChrysler-Aktie die Empfehlung "Reduce". Auf langfristige Sicht lautet das Rating der Bank "Neutral".


EASYJET

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Mit der Einstufung "Buy" hat die US-Investmentbank Lehman Brothers die Aktien des britischen Billigfliegers EasyJet in einer Erstanalyse bewertet und ein Kursziel von 400 Pence ausgegeben. Niedrigpreis-Fluglinien stehen nach Ansicht von Analyst Nick Anderson am Scheideweg. Er erwartet nach den Attentaten in den USA steigende Zuwachsraten. Auch künftig rechnet der Analyst damit, dass das investierte Kapital mehr Gewinn abwirft als bei klassischen Fluglinien. Obwohl Ryanair die geringsten Betriebskosten unter den Discount-Gesellschaften aufweist, empfiehlt der Analyst langfristig orientierten Anlegern EasyJet zum Kauf.


ING

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Die Analysten von Goldman Sachs haben eine Kursschwäche der niederländischen ING Groep als "gute Kaufgelegenheit" bezeichnet. Die Gewinnwarnung des Finanzdienstleisters sei nicht überraschend gekommen, hieß es in einer Studie. Goldman Sachs habe seine Prognose für das Wachstum des Gewinns pro ING-Aktie im laufenden Geschäftsjahr bereits in der vergangenen Woche auf 2 Prozent reduziert. Die Anlageempfehlung "Recommended List" wurde beibehalten. Die Rückstellungen von 400 Mio. Euro für den zum Konzern gehörende US-Rückversicherer ReliaStar seien ein einmaliger Vorgang, der den Unternehmenswert (EV) um lediglich 0,2 Euro pro Aktie schmälern dürfte. Das langfristige Gewinnwachstum sei davon in keinster Weise betroffen. Im Vergleich zu anderen Werten aus der Branche sei ING "sehr attraktiv" bewertet.


MARCONI

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Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Anlageempfehlung für die Aktie der Marconi plc von "Market Underperformer" auf "Market Performer" heraufgesetzt. Die Halbjahreszahlen des britischen Telekomausrüsters deuteten darauf hin, dass sich sein Geschäft im Rahmen der Erwartungen entwickele, hieß es in einer Studie. Für das Geschäftsjahr 2002 erhöhten sie ihre Prognose für den Verlust pro Aktie von 7,9 auf 9,3 Pence. Für 2003 nahmen sie ihre Verlust-Schätzung von 0,5 auf 0,7 Pence herauf. Die Investmentbank erwartet, dass Marconi seinen Schuldenberg bis Ende März 2002 nicht nur wie bislang prognostiziert auf 3,4 Mrd. sondern auf 3,2 Mrd. britische Pfund (GBP) abgebaut haben wird. Das Management rechnet nach Marconi-Angaben mit einer Reduzierung von aktuell 4,3 Mrd. GBP auf 2,7 bis 3,2 Mrd. GBP.


MÜNCHENER RÜCK

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Zehn Monate nach der Einstufung als "Outperformer" hat Sal. Oppenheim die Münchener Rück auf "Neutral" herab gestuft und den fairen Wert der Aktie um 5 auf 310 Euro angehoben. Nachdem der DAX 28 Prozent verloren habe, hätten sich Münchener Rück mit einem Minus von 20 Prozent besser als der Markt entwickelt. Besonders im Vergleich zu den Allianz-Aktien habe die Marktkapitalisierung deutlich geringer abgenommen, begründete Analyst Michael Haid in einer Studie die Herabstufung. Entscheidend für eine Bewertung der Aktie sei die Frage, wie die Beteiligungen und das Nicht-Lebensversicherungs-Geschäft beurteilt werden. Während der Wert der Beteiligungen um 12 Mrd. Euro abgenommen habe, sei der Wert des Versicherungsgeschäfts 5,3 Mrd. Euro höher als Ende 2000.


ROYAL PHILIPS ELECTRONICS NV

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Die Analysten von J.P. Morgan haben den Ausblick der Royal Philips Electronics NV auf das laufende, vierte Quartal als "schlechter als erwartet" bezeichnet. Der Dienstagmorgen veröffentlichte operative Verlust vor Sonderposten sei mit 221 Mio. Euro im Rahmen der Prognosen ausgefallen, heißt es in einer Einschätzung der Bank. Allerdings wurden im abgelaufenen Quartal 295 Mio. Euro für die Kosten der Umstrukturierung des Elektronikkonzerns eingestellt. Die Experten hatten mit 245 Mio. Euro gerechnet. Im vierten Quartal rechne Philips statt mit dem von J.P. Morgan erwarteten operativen Gewinn von 213 Mio. Euro mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Die Anlageempfehlung für die Aktie laute weiterhin "Market Performer", hieß es./bi


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18.10.01 22:35:19
Donnerstag, 18.10.2001, 21:29

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst am 18. Oktober 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 18. Oktober 2001.


COMMERZBANK

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Die niederländische Großbank ABN Amro hat ihre Gewinnerwartung je Aktie 2001 für die Commerzbank um 120 Prozent auf 10 Cent gekürzt, nachdem die deutsche Großbank eine Gewinnwarnung für das laufende Jahr veröffentlicht hatte. Für 2002 sei die Gewinnprognose je Anteilschein um 39 Prozent auf 20 Cent gesenkt worden, teilte Analyst Ingbert Faust mit. Die Aktien-Empfehlung wurde auf "Hold" belassen. Kurzfristige Kursverluste wegen schlechter Nachrichten schloss er nicht aus. Obwohl die Gesellschaft weiterhin mit einem Gewinn rechne, erwarte er einen für 2001 einen Verlust von 53 Millionen Euro. Eine deutliche Erholung werde es vor dem vierten Quartal nicht geben.


DEUTSCHLAND/WIRTSCHAFT

Die Dresdner Bank rechnet im kommenden Jahr mit einer anhaltenden Erholung der deutschen Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde im Jahresdurchschnitt voraussichtlich 1,5% zulegen, heißt es in einer Konjunkturporgnose 2002 des Instituts. "Wir rechnen im ersten Halbjahr 2002 mit einer leichten Erholung, die sich beschleunigen sollte", sagte der Deutschlandexperte der Dresdner Bank, Harald Jörg. In der zweiten Jahreshälfte des laufenden Jahres 2001 werde dagegen das deutsche Wirtschaftswachstum "kaum mehr als stagnieren". Im Jahresdurchschnitt dürfte dies zu einem BIP-Wachstum von 0,8% in diesem Jahr führen.


EADS

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Die Deutsche Bank rechnet beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS für 2002 mit einem Gewinn je Aktie von 0,35 Euro statt bislang 1,41 Euro. Grund sei die Ankündigung bei der Flugzeug-Sparte Airbus Industrie, weniger Maschinen auszuliefern als bislang geplant, teilten die Analysten in London mit. Das Team um Nigel Cobby senkte zudem für 2003 die Ertragsprognose je Anteilschein von 1,10 Euro auf 0,64 Euro. Ihre Einstufung der Aktie mit "Market Perform", bestätigten sie. Es gebe viele Unsicherheiten hinsichtlich der Kostensenkungsmaßnahmen, hieß es. Für 2002 und 2003 rechnen sie mit hohen Verlusten.


KAMPS

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Nach der Analystenkonferenz am Mittwoch hat die WGZ-Bank die Aktien der Großbäckerei Kamps von "Underperformer" auf "Marketperformer" herauf gestuft. Alle schlechten Nachrichten sollten bereits in den Kursen enthalten sein, schreibt Analyst Christian Riedel in Düsseldorf. Langfristig dürfte damit von einer marktkonformen Entwicklung in einer Schwankungsbreite von 10 Prozent auszugehen sein. Die Analystenkonferenz habe keine Neuigkeiten gebracht, so sein Fazit. Unter fundamentalen Gesichtspunkten bestehe Kurspotenzial nach oben. Im laufenden und im kommenden Jahr erwartet er einen Gewinn je Aktie von 0,53 Euro beziehungsweise 0,75 Euro. Unverändert soll die Dividende 0,05 Euro betragen.


PEARSON

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Die Analysten von Merrill Lynch haben ihre Prognosen für den Gewinn pro Aktie (EPS) des britischen Medienkonzerns Pearson im laufenden Geschäftsjahr um 19 Prozent auf 25 Pence gesenkt. "Die Auswirkungen des 11. September sind größer als erwartet", schrieben sie in einer in London vorgelegten Studie. Für 2002 nahmen sie ihre EPS-Prognose um 15 Prozent auf 34 Pence zurück. Die Anlageempfehlung "Accumulate" wurde dagegen bestätigt. Sollte der Werbemarkt im selben Tempo weiter schrumpfen wie seit den Terroranschlägen, sei damit zu rechnen, dass das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation (EBITA) der zum Konzern gehörenden FT Group im laufenden Jahr um bis zu 40 Prozent einbreche. Bislang habe man einen EBITA-Rückgang von 25 Prozent erwartet. Die Sparte Technology Publishing, die zum Unternehmensbereich Pearson Education gehört, könne dem Konzern zufolge 25 Millionen britische Pfund weniger Gewinn machen, als bislang erwartet. Die Analysten reduzierten daraufhin ihre Gewinnschätzung für den Unternehmensbereich um 30 Millionen Pfund. "Langfristig zählen wir zu den Käufern, sind aber überrascht, dass sich der Aktienkurs so schnell wieder auf den Stand vor dem 11. September erholt hat", schrieben die Experten. Es sei noch zu früh für eine nachhaltige Aufwärtsentwicklung.


SAP

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Nach Vorlage überraschend schlechter Geschäftszahlen von SAP für die ersten neun Monate hat das Privatbankhaus Sal. Oppenheim die Aktien des Softwareanbieters weiterhin mit "Underperformer" eingestuft. Im Gespräch mit dpa-AFX sagte Analystin Alla Gorelova, das Ergebnis der Walldorfer sei "eher enttäuschend" ausgefallen. "Die Profitabilität des Unternehmens ist dramatisch nach unten gegangen." Die schwachen Lizenzumsätze des Unternehmens im dritten Quartal begründete die Expertin mit der derzeitigen Konjunkturflaute. Aber SAP habe auch ein Kostenproblem. Die Ursache hierfür liege in der Übernahme des US-Unternehmens Commerce One . "Die macht sich in der Bilanz weiterhin bemerkbar und deshalb sind die nicht-operativen Kosten des Unternehmens so hoch." Nach den Terroranschlägen in den USA und der derzeit schw ierigen politischen Situation sei es "unheimlich schwierig vorauszusehen, was jetzt im vierten Quartal passiert". Traditionell fahre SAP im letzten Quartal die höchsten Umsätze ein. Jetzt müsse abgewartet werden, ob das nun anvisierte Umsatzwachstum von 15 Prozent für das Gesamtjahr erreicht werden kann. "Das wird keine leichte Aufgabe sein", sagte die Analystin.

SAP

Die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein (DKW) haben ihre Anlageempfehlung für die Aktie der SAP AG von "Add" auf "Hold" heruntergesetzt. Der Software-Hersteller hatte zuvor Quartalszahlen veröffentlicht, die unter den Markterwartungen gelegen hatten. Ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) im laufenden Jahr senkten die Experten in einer Studie von 2,82 auf 2,64 Euro. Für das kommende Jahr erwarten sie statt einem EPS von 3,62 nur noch 3,30 Euro. SAP ist nach Ansicht der Analysten der am besten positionierte Wert im Segment Anwendungssoftware. Deshalb sollte die Aktie im Vergleich mit anderen Titeln aus der Branche mit einem Aufschlag gehandelt werden.

SAP

Die Analysten der WGZ-Bank haben die Gewinnschätzungen für SAP reduziert. Wie aus einer Studie hervor geht, senkten sie die Prognosen für das Ergebnis je Aktie (EPS) im Jahr 2001 von 2,57 auf 1,90 Euro. Das EPS für 2002 korrigierten sie von 3,47 auf 2,90 Euro nach unten. Das Rating beließen sie langfristig bei "Marketperformer". Das Kursziel beziffern sie mit 120 Euro. Die Prognosen für das operative Ergebnis seien mit 970 Mio. Euro verfehlt worden, teilte die WGZ-Bank. Als Ursache führen die Analysten den Rückgang bei den margenstarken Software-Erlösen um 7% auf 447 Mio. Euro an. Zudem habe die von SAP zurückgenommene Gesamtjahresprognose enttäuscht.


SIEMENS

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Die Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter hat ihre Prognosen für den Gewinn je Aktie (EPS) der Siemens AG teils kräftig gekürzt. Die EPS-Schätzung für 2002 sei von 2,17 Euro auf 0,98 Euro mehr als halbiert worden, teilten die Analysten in London mit. Als vorwiegenden Grund nannten sie ihre gesenkten Prognosen für die Halbleiter-Tochter Infineon und niedrigere Zahlen im Industrie-Bereich sowie in der Sparte Information and Communication. Für das Jahr 2003 reduzierten die Experten ihre EPS-Schätzung von 3,71 Euro auf 3,00 Euro. Für das laufende Jahr hätten sie ihre Vorhersage "von einer sehr niedrigen Basis aus" verdoppelt. Die Analysten erhöhten die EPS-Schätzung 2001 von 0,19 Euro auf nun 0,41 Euro. Ihre Anlageempfehlung "Neutral" behielt die Bank bei.

WELTWIRTSCHAFT

Nach den Anschlägen in den USA vom 11. September sieht die Dresdner Bank die Weltwirtschaft nicht in eine Rezession abgleiten. Die Konjunktur werde im laufenden Jahr vielmehr um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr wachsen, hieß es in der Konjunkturprognose 2002 des Instituts, die in Frankfurt vorgestellt wurde. Im kommenden Jahr werde das globale Wachstum eine Rate von "gut 2 %" aufweisen. Jedoch würden bis ins kommende Jahr hinein Unsicherheit über die Konjunktur-Entwicklung bestehen bleiben, erklärte die Bank. Dreh- und Angelpunkt für die globale Konjunktur bleibe die Wirtschaftsentwicklung in den Vereinigten Staaten. Während im dritten Quartal des laufenden Jahres eine Schrumpfung des US-Bruttoinlandsproduktes (BIP) wahrscheinlich sei, sei Ende 2001 beziehungsweise Anfang 2002 mit einer "Wende zum Positiven" zu rechnen./bi



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19.10.01 23:02:05
Neueste Meldung von dpa-AFX Freitag, 19.10.2001, 21:43

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst bis zum 19. Oktober 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben in der Woche vom 15. bis 19. Oktober unter anderem zu folgenden Themen und Aktien Einschätzungen sowie Empfehlungen herausgegeben:


ABB

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Die Analysten der US-Investmentbank JP Morgan haben bei Asea Brown Boveri (ABB) die Gewinnerwartung für das laufende Jahr um 30 Prozent auf 0,35 Schweizer Franken (CHF) je Aktie gesenkt. Die Prognose für 2002 kürzten sie um 42 Prozent auf 0,39 CHF. Vergangenen Monat hatte ABB die Revision der Unternehmens-Prognose angekündigt. Die Analysten erwarteten bei der Präsentation der Quartalszahlen am 24. Oktober eine Gewinnwarnung. Zugleich senkten sie ihre Kursprognose für die ABB-Aktie von 12 auf 10 CHF. Das Potenzial der Aktie sollte ausreichen, den Kurs bis 2003 auf 15 Euro steigen zu lassen. Hintergrund für die korrigierten Erwartungen sei vor allem ein Anstieg der Versicherungskosten um 50 Mio. USD.


AUSRÜSTER DER HALBLEITER-INDUSTRIE

Die Analysten von Lehman Brothers haben ihre Anlageempfehlungen für die Aktien der meisten Ausrüster der Halbleiter-Industrie gesenkt. Der Zeitpunkt einer möglichen Erholung der Branche rücke in immer weitere Ferne, hieß es in einer in New York vorgelegten Studie. Zwei der führenden Unternehmen seien der Ansicht, dass vor dem Jahr 2003 nicht mit einer nachhaltigen Erholung zu rechnen sei. "Außer der Aktie von KLA-Tencor empfehlen wir nicht länger, Aktien von US-Ausrüstern der Halbleiter-Industrie zu kaufen", schrieb Lehman-Analyst Edward White.


CARREFOUR

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Die Investmentbank Lehman Brothers hat angesichts der Quartalszahlen von Europas größtem Einzelhandelskonzern Carrefour das Kursziel für die Aktie gekürzt. Die enttäuschenden Umsatzzahlen für das dritte Quartal hätten unter ihren Erwartungen und denen des Marktes gelegen, schrieben die Analysten in einer Kurzstudie. "Das Unternehmen muss im vierten Quartal hart arbeiten, um seine Jahresziele zu erreichen." Das Risiko sei groß, dass der Handelskonzern seine Ziele nicht erfülle. Den geschätzten Gewinn je Aktie für das Gesamtjahr ließen die Analysten unverändert auf 1,69 Euro. Für 2002 senkten sie ihn von 1,93 auf 1,88 Euro. Die Aktien-Empfehlung "Market Perform" bleibe unangetastet.


COMMERZBANK

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Die niederländische Großbank ABN Amro hat ihre Gewinnerwartung je Aktie 2001 für die Commerzbank um 120 Prozent auf 10 Cent gekürzt, nachdem die deutsche Großbank eine Gewinnwarnung für das laufende Jahr veröffentlicht hatte. Für 2002 sei die Gewinnprognose je Anteilschein um 39 Prozent auf 20 Cent gesenkt worden, teilte Analyst Ingbert Faust mit. Die Aktien-Empfehlung wurde auf "Hold" belassen. Kurzfristige Kursverluste wegen schlechter Nachrichten schloss er nicht aus. Obwohl die Gesellschaft weiterhin mit einem Gewinn rechne, erwarte er einen für 2001 einen Verlust von 53 Millionen Euro. Eine deutliche Erholung werde es vor dem vierten Quartal nicht geben.

COMMERZBANK

Die Analysten von Merrill Lynch rechnen in diesem Jahr nicht mehr mit einem Gewinn pro Aktie (EPS) der Commerzbank AG . Sie senkten in einer Studie die EPS-Prognose für das Jahr 2001 von 1,02 auf 0,00 Euro. Für das kommende Jahr nahmen sie ihre Gewinn-Schätzung von 1,66 auf 0,86 Euro je Anteilschein zurück. Die Anlageempfehlung "Neutral" wurde beibehalten. Langfristig bewerteten sie den Titel mit "Accumulate", was die Erwartung einer Wertsteigerung von 10 bis 20 Prozent ausdrücken soll.

COMMERZBANK

Nach der Gewinnwarnung der Commerzbank überdenkt das Bankhaus Merck, Finck & Co. aus München derzeit seine Einstufung "Outperformer" für den Titel zu senken. Analyst Konrad Becker sagte im Gespräch mit der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX, er warte nun die Ergebnisse der Analystenkonferenz am Mittwoch ab. Die Gewinnwarnung habe ihn schon sehr überrascht. "Dass es nochmal schlechter werden würde als im 2. Quartal, war ja erwartet worden - allein schon wegen der Urlaubssaison im 3. Quartal, in dem die Volumina ja ohnehin eher niedriger sind. Aber mit roten Zahlen habe ich wirklich nicht gerechnet." Zwar sei Kostensenkung durch massiven Personalabbau auf den ersten Blick richtig: "Diese Kosten kann sie wenigstens beeinflussen, aber was den Markt angeht, den Umsatz - da ist die Commerzbank wie ihre Mitbewerber dem Markt ausgesetzt." Die Hauptfrage bleibe, was das Kreditinstitut gegen die rückläufigen Erträge unternehme.

COMMERZBANK

Trotz der jüngsten Ertrags-Warnung der Commerzbank sieht die WGZ Bank die Aktie als "Marketperformer" und damit im Gleichklang mit dem DAX . Die Aktie haben mit 23 Euro einen hohen Buchwert, stellte Bankanalyst Viktor Heese in einer Studie fest. Für einen Offenbarungseid hält der Experte die Ertrags-Warnung, die zu einem starken Vertrauensverlust bei Anlegern und Analysten führen sollten. Das ambitionierte CB21-Programm mit seinen Milliarden schweren Einspareffekten sei wenig realistisch gewesen und nun wohl obsolet. Die aktuelle Krise werde für ein realistisches Restrukturierungsprogramm sorgen.


DAIMLERCHRYSLER

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Die Skandinaviska Enskilda Bank (SEB) hat die Aktie von DaimlerChrysler erneut mit "Strong Buy" bewertet. Die Aktie notiere in der Nähe ihres Buchwertes. Selbst wenn die in diesem Jahr zu erwartenden Milliardenverluste berücksichtigt würden, bestünde kaum noch Rückschlagpotential, teilte Analyst Martin Haug mit. Als Kursziel nannte er 52,00 Euro. Wenige Tage vor den für Dienstag erwarteten Quartalszahlen prognostizierte er für das dritte Quartal einen operativen Gewinn nach Steuern von 327 Mio. Euro, das läge 36 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Der Betriebsverlust werde sich gleichzeitig wegen sinkender Absatzzahlen und höhere Marketingkosten auf rund 500 Mio. Euro verdoppeln.

DAIMLERCHRYSLER

Die Investmentbank Merrill Lynch hat ihre Schätzungen für den Gewinn je Aktie bei DaimlerChrysler von 0,73 Euro auf 0,55 Euro reduziert. Grund sei die Senkung der Jahresprognose 2001 für den Betriebsgewinn bei Kleintransportern von 331 Millionen Euro auf gerade einmal 50 Millionen Euro, schrieben die Analysten in London. DaimlerChrysler hatte vergangene Woche ein Vier-Punkte-Programm bei seiner US-Lkw-Tochter Freightliner angekündigt. Damit will der deutsch-amerikanische Autobauer bis 2004 rund 850 Millionen US-Dollar einsparen. Merrill Lynch hält für die DaimlerChrysler-Aktie die Empfehlung "Reduce". Auf langfristige Sicht lautet das Rating der Bank "Neutral".

DAIMLERCHRYSLER

Mit dem angekündigten Millionen-Sparprogramm bei der US-Lkw-Tochter Freightliner ist der Autokonzern DaimlerChrysler auf Zustimmung bei Analysten gestoßen. Der Plan mache einen substantiellen Eindruck, schrieb Morgan Stanley. Die US-Investmentbank blieb bei ihrer Empfehlung "Neutral". Das Bankhaus Lampe nannte das Programm "einen ersten Schritt zur konsequenten Sanierung der Nutzfahrzeugsparte in den USA". Angesichts anhaltender Probleme bei den US-Töchtern und dem weiterhin schwierigen Marktumfeld würden bei DaimlerChrysler ein sinkender Konzerngewinn sowie niedrigere Umsätze als im Vorjahr erwartet. Die Aktie werde weiterhin als "Marktperformer" mit einem Kursziel von 45 Euro eingestuft.


DEUTSCHE BANK

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Die Investmentbank Credit Suisse First Boston (CSFB) hat die Aktie der Deutschen Bank von "Buy" auf "Hold" herabgestuft. Kurzfristig dürften die Gewinne der größten Bank Deutschlands zwar von einer starken Entwicklung des Anleihengeschäfts gestützt werden. Aber wenn das Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren zurückgehe, seien die Profite der Deutschen Bank gefährdet, heißt es in einer Kurzstudie zum europäischen Filialbanken-Sektor.


DEUTSCHE POST

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Die Berenberg Bank hat ihre Kaufempfehlung für die Aktie der Deutschen Post bestätigt. Die Aktie könne innerhalb eines Jahres mehr als 20 Prozent gutmachen, schrieben die Analysten. Als Kursziel wurden 21 Euro festgelegt. Derzeit kostet das Papier bei einem positivem Markttrend um 16 Euro und legt kräftig zu. Die Entscheidung der Berenberg Bank fiel nicht zuletzt auf Grund der EU-Ministerkonferenz am Dienstag. Dort hatte sich herauskristallisiert, dass eine Öffnung des europäischen Postmarktes bis 2007 nicht zu erwarten ist. Bis dahin werden laut dem beschlossenen Stufenplan nur etwa 25 Prozent der Marktanteile für andere Anbieter freigegeben. Der deutschen Post AG gebe das Planungssicherheit. Selbst bei einer kompletten Öffnung des Marktes - die könnte ab 2009 umgesetzt werden - würde die Deutsche Post eher profitieren als verlieren. "Der worst case, also der komplette Wegfall des Umsatzes, wird nicht passieren", schrieb Analyst Gunnar Cohrs. Der Wegfall nationaler Marktanteile könne dann durch das weltweite Geschäft ausgeglichen werden. Insbesondere die Sparten Express und Logistic seien ausbaufähig.


DEUTSCHLAND/WIRTSCHAFT

Die Dresdner Bank rechnet im kommenden Jahr mit einer anhaltenden Erholung der deutschen Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde im Jahresdurchschnitt voraussichtlich 1,5% zulegen, heißt es in einer Konjunkturporgnose 2002 des Instituts. "Wir rechnen im ersten Halbjahr 2002 mit einer leichten Erholung, die sich beschleunigen sollte", sagte der Deutschlandexperte der Dresdner Bank, Harald Jörg. In der zweiten Jahreshälfte des laufenden Jahres 2001 werde dagegen das deutsche Wirtschaftswachstum "kaum mehr als stagnieren". Im Jahresdurchschnitt dürfte dies zu einem BIP-Wachstum von 0,8% in diesem Jahr führen.


EADS

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Die Deutsche Bank rechnet beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS für 2002 mit einem Gewinn je Aktie von 0,35 Euro statt bislang 1,41 Euro. Grund sei die Ankündigung bei der Flugzeug-Sparte Airbus Industrie, weniger Maschinen auszuliefern als bislang geplant, teilten die Analysten in London mit. Das Team um Nigel Cobby senkte zudem für 2003 die Ertragsprognose je Anteilschein von 1,10 Euro auf 0,64 Euro. Ihre Einstufung der Aktie mit "Market Perform", bestätigten sie. Es gebe viele Unsicherheiten hinsichtlich der Kostensenkungsmaßnahmen, hieß es. Für 2002 und 2003 rechnen sie mit hohen Verlusten.


EADS, SKF

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Die Analysten von Commerzbank Securities haben die Aktie des europäischen Luft- und Raumfahrtunternehmens EADS und des schwedischen Kugellager-Produzenten SKF von "Accumulate" auf "Hold" herab gestuft. Die Kursziele von Maschinenbauwerten revidieren sie nach unten. Die Aktien von SKF und EADS hätten ihre kurzfristigen Ziele erreicht, hieß es ohne Nennung von Details in einer Kurzstudie. Es gebe keinen Grund, die weitere Kursentwicklung mit Optimismus zu beobachten.


EASYJET

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Mit der Einstufung "Buy" hat die US-Investmentbank Lehman Brothers die Aktien des britischen Billigfliegers EasyJet in einer Erstanalyse bewertet und ein Kursziel von 400 Pence ausgegeben. Niedrigpreis-Fluglinien stehen nach Ansicht von Analyst Nick Anderson am Scheideweg. Er erwartet nach den Attentaten in den USA steigende Zuwachsraten. Auch künftig rechnet der Analyst damit, dass das investierte Kapital mehr Gewinn abwirft als bei klassischen Fluglinien. Obwohl Ryanair die geringsten Betriebskosten unter den Discount-Gesellschaften aufweist, empfiehlt der Analyst langfristig orientierten Anlegern EasyJet zum Kauf.


EUROPÄISCHE BANKEN

Die US-Investmentbank Lehman Brothers hat das Anlageurteil "Underweight" für die Banken auf dem europäischen Kontinent bestätigt. Beim britischen Bankensektor bekräftigten die Analysten die Wertung "Overweight". Demnach sollten Aktienbestände der kontinentaleuropäischen Banken nicht ausgebaut werden, während die Papiere der britischen Banken vergleichsweise günstig bewertet seien. Die Ereignisse vom 11. September haben nach Ansicht der Analysten die durch die Konjunkturschwäche bereits nachgebenden Aktienpreise der kontinentaleuropäischen Banken nach unten gerissen. Die Kursentwicklung der britischen Banken habe sich angesichts der Konjunkturlage stabiler gezeigt.


IBM

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Die Analysten von Merrill Lynch haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der IBM Corp im vierten Quartal von 1,27 auf 1,34 US-Dollar angehoben. "Die gute Nachricht war, dass es keine schlimmeren Nachrichten gegeben hat", schrieben sie in einer Studie die Quartalsbilanz des Hard- und Softwareherstellers. Die Anlageempfehlung "Neutral" wurde beibehalten. Für das Gesamtjahr rechnen sie mit einem EPS von 4,37 Dollar, was einem Rückgang von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche. Für 2002 erwarten sie ein EPS von 4,70 Dollar. "Wir empfehlen den Anlegern, auf einen besseren Einstiegszeitpunkt und Anzeichen für eine Wende bei den IT-Investitionen zu warten", hieß es. Derzeit sei der Aktienkurs "ein bisschen seiner Zeit voraus". Sie erwarten nicht, dass sich durch den neuen Unix-Server "Regatta" ein starker Produktzyklus ergeben wird. Die Erholung der Unternehmensbereiche Microelectronics, HDD, Personal Systems und Server hängt ihrer Ansicht nach in hohem Maße von der Wirtschaftsentwicklung ab.


IDS SCHEER

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Consors Capital hat die Aktien des Saarbrücker IT-Dienstleisters IDS Scheer wegen enttäuschender Geschäftszahlen von "Halten" auf "Verkaufen" herunter gestuft. Weil auch im 4. Quartal nicht mit einem signifikant besseren Ergebnis des Auslandsgeschäfts gerechnet werden könne, empfahl Analyst Steffen Mankse in einer Studie, die Aktien angesichts ihrer hohen Bewertung zu verkaufen. Mit 40 Mio. Euro Umsatz habe IDS leichter unter den erwarteten 42,5 Mio. Euro gelegen. Auch habe sich das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 1,9 Mio. Euro halbiert. Dem Hinweis des Unternehmens auf einmalige Effekte in den USA mag der Analyst nicht folgen: "Offensichtlich hat IDS Scheer die Geschäftsentwicklung in den USA falsch eingeschätzt, so dass aufgrund der notwendigen Umorganisation jetzt auch mit weiteren Kosten zu rechnen ist." Für das laufende und das kommende Geschäftsjahr rechnet Manske mit einem Gewinn je Aktie von 0,34 Euro und 0,59 Euro.


ING

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Nach der Gewinnwarnung des Finanzdienstleisters ING Groep haben Analysten ihre Prognosen für die Niederländer auf den Prüfstand gestellt. Das Bankhaus Lampe stufte die ING-Aktie am Montag von "Kaufen" auf "Outperformer" herab und senkte die Gewinnschätzungen. Unterdessen kündigte die WestLB Panmure an, ihre Schätzungen zu revidieren. Auf mittlere Sicht bekräftigten die Analysten ihre "Outperform"-Empfehlung - auch für den Fall reduzierter Schätzungen für 2002 und 2003. Dresdner Kleinwort Wasserstein erneuerte ihre "Add"-Empfehlung. ING hatte am Montagmorgen die Gewinnprognose für das laufende Jahr kräftig reduziert.

ING

Die Analysten von Goldman Sachs haben eine Kursschwäche der niederländischen ING Groep als "gute Kaufgelegenheit" bezeichnet. Die Gewinnwarnung des Finanzdienstleisters sei nicht überraschend gekommen, hieß es in einer Studie. Goldman Sachs habe seine Prognose für das Wachstum des Gewinns pro ING-Aktie im laufenden Geschäftsjahr bereits in der vergangenen Woche auf 2 Prozent reduziert. Die Anlageempfehlung "Recommended List" wurde beibehalten. Die Rückstellungen von 400 Mio. Euro für den zum Konzern gehörende US-Rückversicherer ReliaStar seien ein einmaliger Vorgang, der den Unternehmenswert (EV) um lediglich 0,2 Euro pro Aktie schmälern dürfte. Das langfristige Gewinnwachstum sei davon in keinster Weise betroffen. Im Vergleich zu anderen Werten aus der Branche sei ING "sehr attraktiv" bewertet.


IT-BUDGETS

Die Analysten von Merrill Lynch haben ihre Prognose für das Wachstum der IT-Budgets im kommenden Jahr von 5 auf 2 Prozent gesenkt. Rund drei Viertel der befragten IT-Verantwortlichen hätten angegeben, das Geschäft ihrer Unternehmen werde von den Auswirkungen der Terroranschläge des 11. September in Mitleidenschaft gezogen, hieß es in einer Branchenstudie. Knapp zwei Drittel erwarten infolgedessen, dass die Erholung bei den IT-Ausrüstungsinvestitionen später kommt als erwartet. Nach Ansicht der Analysten ist vor dem dritten Quartal 2002 nicht damit zu rechnen. Dabei seien US-IT-Verantwortliche zurückhaltender als ihre europäischen Kollegen. Rund 70 Prozent wollen den Angaben zufolge im kommenden Jahr PCs nachrüsten, was auf eine stärkere PC-Nachfrage im zweiten Halbjahr 2002 hindeute. Das Interesse an "Windows XP" fiel eher mittelmäßig aus. Rund 38 Prozent planen die Umstellung auf das neue Betriebssystem der Microsoft Corp . Vor allem bei PCs, Speichersystemen und Servern werde eine Verschärfung des Preiskampfes erwartet. Steigendes Interesse sei an Sicherheits-Software, Datenrückgewinnung im Katastrophenfall und ferngesteuerten Systemen zu erkennen gewesen. Nicht unbedingt erforderliche Technologien und Neuentwicklungen träten demgegenüber in den Hintergrund.


KAMPS

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Nach der Analystenkonferenz am Mittwoch hat die WGZ-Bank die Aktien der Großbäckerei Kamps von "Underperformer" auf "Marketperformer" herauf gestuft. Alle schlechten Nachrichten sollten bereits in den Kursen enthalten sein, schreibt Analyst Christian Riedel in Düsseldorf. Langfristig dürfte damit von einer marktkonformen Entwicklung in einer Schwankungsbreite von 10 Prozent auszugehen sein. Die Analystenkonferenz habe keine Neuigkeiten gebracht, so sein Fazit. Unter fundamentalen Gesichtspunkten bestehe Kurspotenzial nach oben. Im laufenden und im kommenden Jahr erwartet er einen Gewinn je Aktie von 0,53 Euro beziehungsweise 0,75 Euro. Unverändert soll die Dividende 0,05 Euro betragen.


L`OREAL

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Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) haben die Aktie der L`Oreal SA als "hoch bewertet" bezeichnet. Sie trauen dem Titel "keine weitere Outperformance mehr zu", schrieben sie in einer Studie. Die Anlageempfehlung "Marketperformer" wurde beibehalten. Im Oktober habe der Absatz in den USA bisher fast wieder das Niveau vor den Anschlägen erreicht. Das Geschäft mit Schönheitsprodukten werde kaum negativ von den Schwankungen der konjunkturellen Entwicklung beeinflusst. Die Analysten senkten dennoch ihre Gewinnerwartungen für L`Oreal geringfügig um 1 Prozent auf 1,72 Euro Gewinn pro Aktie in diesem Jahr und auf 2,01 Euro im Jahr 2002.


LUFTHANSA

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Dresdner Kleinwort Wasserstein hat die Aktie der Lufthansa erneut auf "Add" eingestuft. Diese Entscheidung fällte die Investmentbank nach einem Gespräch mit der Fluggesellschaft über ihre Sparmaßnahmen. Die Analysten gaben ein Kursziel von 15,0 Euro aus. In den kommenden 12 Monaten sollen sich die Aktien demnach um mindestens 10 Prozent besser als der Index entwickeln. Lufthansa wolle 28 Maschinen oder rund 10 Prozent seiner Gesamtkapazität stilllegen. Es sei fraglich, ob die Personalkosten ähnlich erfolgreich reduziert werden können, so die Experten. Teilweise könnten die Kosten für das Fliegende Personal durch einen Einstellungsstopp und dem fast vollständigen Verbot von Überstunden erzielt werden. Zwar war mit den Piloten ein Bonus in Höhe von zwei Monatsgehältern ausgehandelt worden, jedoch werde dieser Betrag wegen der geringeren Profitabilität des Unternehmens nicht ausgezahlt werden müssen.


MARCONI

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Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Anlageempfehlung für die Aktie der Marconi plc von "Market Underperformer" auf "Market Performer" heraufgesetzt. Die Halbjahreszahlen des britischen Telekomausrüsters deuteten darauf hin, dass sich sein Geschäft im Rahmen der Erwartungen entwickele, hieß es in einer Studie. Für das Geschäftsjahr 2002 erhöhten sie ihre Prognose für den Verlust pro Aktie von 7,9 auf 9,3 Pence. Für 2003 nahmen sie ihre Verlust-Schätzung von 0,5 auf 0,7 Pence herauf. Die Investmentbank erwartet, dass Marconi seinen Schuldenberg bis Ende März 2002 nicht nur wie bislang prognostiziert auf 3,4 Mrd. sondern auf 3,2 Mrd. britische Pfund (GBP) abgebaut haben wird. Das Management rechnet nach Marconi-Angaben mit einer Reduzierung von aktuell 4,3 Mrd. GBP auf 2,7 bis 3,2 Mrd. GBP.


MEDION

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Die Düsseldorfer Privatbank Bankhaus Lampe hat die Aktien des Elektronikhändlers Medion als "Outperformer" eingestuft und ein Kursziel von 60 Euro gesetzt. Wegen des risikoarmen Geschäftsmodells könne sich Medion dem aktuellen negativen Branchentrend weitestgehend entziehen und sei deshalb eine interessante Anlage am Neuen Markt , urteilte Nikolas Meyer-Lindemann in einer Studie. Mit einem Umsatz von rund 2,1 Mrd. Euro erwartet der Experte für das laufende Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 30 Prozent. Um 30,1 Prozent soll nach der Prognose das Ergebnis vor Steuern und Zinsen auf 118,5 Mio. Euro steigen. Die Gewinnreihe für das laufende und das folgende Jahr lautet 1,37 Euro je Aktie für 2001 und 1,79 Euro für 2002.


MÜNCHENER RÜCK

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Zehn Monate nach der Einstufung als "Outperformer" hat Sal. Oppenheim die Münchener Rück auf "Neutral" herab gestuft und den fairen Wert der Aktie um 5 auf 310 Euro angehoben. Nachdem der DAX 28 Prozent verloren habe, hätten sich Münchener Rück mit einem Minus von 20 Prozent besser als der Markt entwickelt. Besonders im Vergleich zu den Allianz-Aktien habe die Marktkapitalisierung deutlich geringer abgenommen, begründete Analyst Michael Haid in einer Studie die Herabstufung. Entscheidend für eine Bewertung der Aktie sei die Frage, wie die Beteiligungen und das Nicht-Lebensversicherungs-Geschäft beurteilt werden. Während der Wert der Beteiligungen um 12 Mrd. Euro abgenommen habe, sei der Wert des Versicherungsgeschäfts 5,3 Mrd. Euro höher als Ende 2000.


NOKIA

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Die Analysten von WestLB Panmure haben ihre Anlage-Empfehlung für die Aktie der Nokia auf "Verkaufen" belassen, nachdem der finnische Telekomausrüster sein neues Modell 5510 vorgestellt hatte. "Nichts Neues unter der Sonne", bewerteten sie das neue Produkt in einer Studie. Das Gerät enthalte "wenig technische Finessen". Mit der zu erwartenden schnellen Preis-Erosion werde das Produkt schon ab Mitte 2002 an Bedeutung verlieren. Die Frage bleibe, ob sich dahinter eine neue GPRS-Strategie verberge.


ÖLPREIS-SCHWÄCHE

Der Verfall des OPEC-Ölpreises unter 20 US-Dollar je Barrel (159 Liter) hat nach Einschätzung von Experten kaum stimulierende Wirkung auf die darbende Konjunktur. Der Grund: Der Preisrückgang wird vom Markt als nur kurzfristig angesehen. "Ein volatiler Ölmarkt ist immer Gift für die Chemiebranche", sagte eine Analystin einer Münchener Bank. Auch Fluggesellschaften können den niedrigen Ölpreis nur begrenzt nutzen. "Der Kerosin-Einkauf wird immer auf lange Sicht getätigt, meist mit Termingeschäften", sagte Mathias Christmann von Delbrück Asset Management in Frankfurt. Nachteile hat der niedrige Ölpreis für die Ölkonzerne. "Die Gewinne von Unternehmen wie BP oder Royal Dutch/Shell hängen direkt mit dem Ölpreis zusammen", sagte Jörg André Finke von Helaba Trust Investment Consulting in Frankfurt. Ähnlich äußerte sich ein Analyst von WestLB Panmure in Düsseldorf. In der Branche gebe es eine Faustregel, nach der ein Dollar Unterschied beim Ölpreis sich mit 400 Millionen Dollar in der Bilanz der Unternehmen niederschlage. "Ich gehe davon aus, dass die OPEC schon bald etwas unternimmt."


PEARSON

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Die Analysten von Merrill Lynch haben ihre Prognosen für den Gewinn pro Aktie (EPS) des britischen Medienkonzerns Pearson im laufenden Geschäftsjahr um 19 Prozent auf 25 Pence gesenkt. "Die Auswirkungen des 11. September sind größer als erwartet", schrieben sie in einer in London vorgelegten Studie. Für 2002 nahmen sie ihre EPS-Prognose um 15 Prozent auf 34 Pence zurück. Die Anlageempfehlung "Accumulate" wurde dagegen bestätigt. Sollte der Werbemarkt im selben Tempo weiter schrumpfen wie seit den Terroranschlägen, sei damit zu rechnen, dass das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation (EBITA) der zum Konzern gehörenden FT Group im laufenden Jahr um bis zu 40 Prozent einbreche. Bislang habe man einen EBITA-Rückgang von 25 Prozent erwartet. Die Sparte Technology Publishing, die zum Unternehmensbereich Pearson Education gehört, könne dem Konzern zufolge 25 Millionen britische Pfund weniger Gewinn machen, als bislang erwartet. Die Analysten reduzierten daraufhin ihre Gewinnschätzung für den Unternehmensbereich um 30 Millionen Pfund. "Langfristig zählen wir zu den Käufern, sind aber überrascht, dass sich der Aktienkurs so schnell wieder auf den Stand vor dem 11. September erholt hat", schrieben die Experten. Es sei noch zu früh für eine nachhaltige Aufwärtsentwicklung.


ROYAL PHILIPS ELECTRONICS NV

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Die Analysten von J.P. Morgan haben den Ausblick der Royal Philips Electronics NV auf das laufende, vierte Quartal als "schlechter als erwartet" bezeichnet. Der Dienstagmorgen veröffentlichte operative Verlust vor Sonderposten sei mit 221 Mio. Euro im Rahmen der Prognosen ausgefallen, heißt es in einer Einschätzung der Bank. Allerdings wurden im abgelaufenen Quartal 295 Mio. Euro für die Kosten der Umstrukturierung des Elektronikkonzerns eingestellt. Die Experten hatten mit 245 Mio. Euro gerechnet. Im vierten Quartal rechne Philips statt mit dem von J.P. Morgan erwarteten operativen Gewinn von 213 Mio. Euro mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Die Anlageempfehlung für die Aktie laute weiterhin "Market Performer", hieß es.

ROYAL PHILIPS ELECTRONICS NV

Die Analysten von Lehman Brothers haben den Anlegern empfohlen, bei Philips Gewinne mitzunehmen. Die Aktie bewege sich derzeit nahe bei ihrem Kursziel von 25,00 Euro. Zudem werde 2002 ein sehr schwieriges Jahr für das Unternehmen, begründeten sie in einer Studie. Gleichzeitig reduzierten sie ihre Gewinnprognosen. Die Anlageempfehlung "Market Performer" wurde bestätigt. Für das Jahr 2001 erhöhten sie ihre Prognose für den Verlust pro Aktie von 1,12 auf 1,67 Euro. Im kommenden Jahr senkten sie ihre Schätzung für den Gewinn pro Aktie (EPS) von 0,50 auf 0,20 Euro.


ROCHE

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Die US-Investmentbank Lehman Brothers hat die Umsatzerwartung für den Schweizer Pharmakonzern Roche Holdings AG für die Jahre 2001 bis 2003 gesenkt. Grund sei die Verzögerung der Markteinführung des Medikamentes Pegasys. Die Bank erwartet für 2001 nun einen Roche-Umsatz von 3,764 Milliarden Schweizer Franken (bisher: 5,003 Mrd.). Für 2002 prognostiziert Lehman Brothers einen Umsatz von 4,143 (bisher 5,476 Mrd.) Millarden und für 2003 von 4,908 (bisher: 6,322) Milliarden Franken. Die Bank bestätigte Roche als "Market Performer" bei einem Kursziel von 130 Franken. Lehman bezeichnete die Verzögerung bei Pegasys bis in die zweite Jahreshälfte 2002 als "eine Enttäuschung", die an die "alten schlechten Tage" der Roche erinnere. Der Umsatz mit dem Medikament könne 750 Millionen Dollar erreichen.


SAP

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Das US-Investmenthaus Merrill Lynch hat die Prognose für das Ergebnis je Aktie des größten europäischen Softwarehersteller SAP AG SAP.ETR> für 2001 und 2002 gesenkt. Die Bank reduzierte das EPS für 2001 auf 2,25 von 3,10 Euro und für 2002 auf 2,97 von 4,03 Euro. Auf kürzere und längere Sicht hat die Bank in einer Studie ihre Einstufung auf "Buy" beibelassen, bei einem Kursziel von 160 Euro. Die Experten reduzierten jedoch die Umsatzerwartungen für 2001 und 2002: Für 2001 erwartet die Bank einen Umsatz von 7,0 Milliarden Euro (bisher: 7,5 Milliarden) und für 2002, 7,4 Milliarden Euro (bisher: 8,5 Milliarden). Die Reduzierungen folgten schwachen Ergebniszahlen im dritten Quartal, speziell beim Softwarelizenz-Umsatz

SAP

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Aktie der SAP AG auf 135 Euro gesenkt. Die Prognose für den Gewinn pro SAP-Aktie im kommenden Jahr senkte die Investmentbank in einer Studie von 3,81 auf 2,71 Euro. Die Anlageempfehlung "Recommended List" wurde beibehalten. Für 2002 rechnen sie mit einem stagnierenden Lizenzgeschäft des Walldorfer Software-Herstellers. Das zu erwartende Umsatzwachstum bezifferten sie auf 5 Prozent. In nächster Zeit sei mit einem Stellenabbau bei SAP zu rechnen. Zwischen 81 und 95 Euro halten die Analysten die Aktie für kaufenswert. Allerdings sei dabei das Risiko eines konjunkturellen Abschwungs in Europa in der nächsten Zeit zu berücksichtigen. Hinzu komme, dass das Unternehmen nur noch mit einem Umsatzwachstum von 15 Prozent rechne.

SAP

Die Analysten von Lehman Brothers haben ihr Kursziel für die Aktie der SAP AG von 210 auf 150 Euro gesenkt. Gleichzeitig wurde die Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) im laufenden Geschäftsjahr von 3,01 auf 2,37 Euro reduziert. Die Anlageempfehlung "Strong Buy" werde beibehalten, hieß es in einer Studie der Investmentbank. Demnach erwarten die Experten, dass sich die Aktie um mehr als 15 Prozent besser als der Markt entwickeln wird. Auch für das nächste Geschäftsjahr rechnen sie mit schwierigen Marktbedingungen für Anbieter betriebswirtschaftlicher Standardsoftware, insbesondere in den USA. Sie gehen von einem niedrigeren Wachstum aus als das Unternehmen und nahmen ihre EPS-Prognose von 3,76 auf 3,10 Euro zurück. Im Lizenzgeschäft erwarten sie ein Wachstum von rund 5 Prozent im kommenden Jahr. SAP gewinne aber Marktanteile auf Kosten der Wettbewerber und bleibe eines der besten Unternehmen in diesem Sektor. Es werde einer der größten Nutznießer sein, wenn die Wirtschaftsentwicklung wieder nach oben dreht.

SAP

Nach Vorlage überraschend schlechter Geschäftszahlen von SAP für die ersten neun Monate hat das Privatbankhaus Sal. Oppenheim die Aktien des Softwareanbieters weiterhin mit "Underperformer" eingestuft. Im Gespräch mit dpa-AFX sagte Analystin Alla Gorelova, das Ergebnis der Walldorfer sei "eher enttäuschend" ausgefallen. "Die Profitabilität des Unternehmens ist dramatisch nach unten gegangen." Die schwachen Lizenzumsätze des Unternehmens im dritten Quartal begründete die Expertin mit der derzeitigen Konjunkturflaute. Aber SAP habe auch ein Kostenproblem. Die Ursache hierfür liege in der Übernahme des US-Unternehmens Commerce One . "Die macht sich in der Bilanz weiterhin bemerkbar und deshalb sind die nicht-operativen Kosten des Unternehmens so hoch." Nach den Terroranschlägen in den USA und der derzeit schwierigen politischen Situation sei es "unheimlich schwierig vorauszusehen, was jetzt im vierten Quartal passiert". Traditionell fahre SAP im letzten Quartal die höchsten Umsätze ein. Jetzt müsse abgewartet werden, ob das nun anvisierte Umsatzwachstum von 15 Prozent für das Gesamtjahr erreicht werden kann. "Das wird keine leichte Aufgabe sein", sagte die Analystin.

SAP

Die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein (DKW) haben ihre Anlageempfehlung für die Aktie der SAP AG von "Add" auf "Hold" heruntergesetzt. Der Software-Hersteller hatte zuvor Quartalszahlen veröffentlicht, die unter den Markterwartungen gelegen hatten. Ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) im laufenden Jahr senkten die Experten in einer Studi e von 2,82 auf 2,64 Euro. Für das kommende Jahr erwarten sie statt einem EPS von 3,62 nur noch 3,30 Euro. SAP ist nach Ansicht der Analysten der am besten positionierte Wert im Segment Anwendungssoftware. Deshalb sollte die Aktie im Vergleich mit anderen Titeln aus der Branche mit einem Aufschlag gehandelt werden.

SAP

Die Analysten der WGZ-Bank haben die Gewinnschätzungen für SAP reduziert. Wie aus einer Studie hervor geht, senkten sie die Prognosen für das Ergebnis je Aktie (EPS) im Jahr 2001 von 2,57 auf 1,90 Euro. Das EPS für 2002 korrigierten sie von 3,47 auf 2,90 Euro nach unten. Das Rating beließen sie langfristig bei "Marketperformer". Das Kursziel beziffern sie mit 120 Euro. Die Prognosen für das operative Ergebnis seien mit 970 Mio. Euro verfehlt worden, teilte die WGZ-Bank. Als Ursache führen die Analysten den Rückgang bei den margenstarken Software-Erlösen um 7% auf 447 Mio. Euro an. Zudem habe die von SAP zurückgenommene Gesamtjahresprognose enttäuscht.

SAP

Die Analysten der Investmentbank Goldman Sachs haben ihre Anlageempfehlung "Recommended List" für die Aktie des größten europäischen Softwarekonzerns SAP AG bestätigt. Gleichzeitig räumte die Investmentbank ein, ihre Schätzung für das Software-Lizenzgeschäft im vierten Quartal mit 1,07 Mrd. Euro möglicherweise zu hoch angesetzt zu haben. In den USA und Europa gehe es wirtschaftlich nach wie vor bergab. SAP habe zwar im vierten Quartal traditionell ein starkes Wachstum des Lizenzgeschäft gegenüber dem vorangegangenen Quartal ausweisen können. In diesem Jahr könnte es aber nach Ansicht der Experten schwächer ausfallen als bislang erwartet.


SCHWEIZER RÜCK

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Die Analysten von Morgan Stanley Dean Witter haben der Aktie der Schweizer Rück "großes" Kurspotenzial attestiert und ein Kursziel von 225 Schweizer Franken (CHF) ausgegeben. Die Aktie müsse sich aber erst auf das Niveau von vor den Terroranschlägen erholen, hieß es in einer Studie. Eine Erh öhung der Prämien um 25 Prozent und ein um 25 Prozent niedrigeres Risiko sollte den Gewinn im Jahr 2002 steigen lassen, stellte Analyst Espen Nordhus fest. Der jährliche Kapitalfluss könnte danach 2002 zwischen 4 und 11 Mrd. CHF betragen. Der Experte stufte die Aktien erneut als "Strong Buy" ein.


SIEMENS

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Die Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter hat ihre Prognosen für den Gewinn je Aktie (EPS) der Siemens AG teils kräftig gekürzt. Die EPS-Schätzung für 2002 sei von 2,17 Euro auf 0,98 Euro mehr als halbiert worden, teilten die Analysten in London mit. Als vorwiegenden Grund nannten sie ihre gesenkten Prognosen für die Halbleiter-Tochter Infineon und niedrigere Zahlen im Industrie-Bereich sowie in der Sparte Information and Communication. Für das Jahr 2003 reduzierten die Experten ihre EPS-Schätzung von 3,71 Euro auf 3,00 Euro. Für das laufende Jahr hätten sie ihre Vorhersage "von einer sehr niedrigen Basis aus" verdoppelt. Die Analysten erhöhten die EPS-Schätzung 2001 von 0,19 Euro auf nun 0,41 Euro. Ihre Anlageempfehlung "Neutral" behielt die Bank bei.


STMICROELECTRONICS

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Die Analysten von Merrill Lynch haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie der STMicroelectronics im laufenden Geschäftsjahr von 0,71 auf 0,67 US-Dollar gesenkt. Für 2002 werde statt mit einem EPS von 0,65 nur noch mit 0,60 Dollar gerechnet, heißt es in einer Studie der Investmentbank. Das Kursziel wurde von 50 auf 40 Euro gesenkt. Der Chiphersteller hatte zuvor Quartalsergebnisse vorgelegt, die über den Erwartungen der Experten lagen. Die Anlageempfehlung "Buy" wurde beibehalten. Das Unternehmen habe es dadurch geschafft, die Markterwartungen im dritten Quartal zu übertreffen, weil es seine Kosten außergewöhnlich gut im Griff habe. Die Senkung der EPS-Prognosen wurde damit begründet, dass mit niedrigeren Umsätzen zu rechnen sei.


THYSSENKRUPP

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Die Analysten von Goldman Sachs haben den "fairen Wert" der ThyssenKrupp-Aktie innerhalb der nächsten 12 Monate mit "mehr als 20 Euro" beziffert. Gleichzeitig bestätigten sie in einer Studie ihre Anlageempfehlung "Market Outperformer". "Die konjunkturellen Erwartungen für den Stahlmarkt werden den Aktienkurs in nächster Zeit antreiben", schrieben die Experten. Zudem sorge der Umstand, dass die Ratingagentur Moody`s Investor Service die Kreditwürdigkeit des Stahlkonzerns mit "Baa1" bewertete, für Vertrauen in die Aktie. Auf mittlere Sicht werde sich die Kursentwicklung im Zuge der geplanten Auslagerungen vom europäischen Stahlsektor abkoppeln. Der neue Vorstand werde den Verkauf von Unternehmensbereichen beschleunigen. Dabei halten die Analysten eine interkontinentale Konsolidierung der Stahlhersteller für die beste Strategie, um die strukturell bedingten Kostennachteile gegenüber Produzenten aus Ländern der "Dritten Welt" auszugleichen. Eine ausgegliederte Stahlsparte von ThyssenKrupp wäre ihrer Meinung nach für eine Konsolidierung besser positioniert.

THYSSENKRUPP

Die französische Großbank BNP Paribas hat für das laufende Jahr die Gewinnerwartung bei ThyssenKrupp von 1,11 Euro auf 0,35 Euro je Aktie zusammengestrichen. Nach den Attentaten in den USA rechnet Stahl-Analyst Michael Broeker nur noch mit einer verzögerten Erholung der Wirtschaft. Jedoch bekräftigte er die Aktie mit "Outperform", da das Unternehmen 2002/03 ein "außerordentlich gutes Jahr" erleben werde. Das sagte er der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX. Der Ausblick sehe für den gesamten Anlagenbau und den Automobilsektor nicht gut aus, sagte der Experte. Mit steigenden Preisen auf dem Stahlmarkt rechnet er im zweiten Quartal kommenden Jahres; das wäre das dritte Quartal 2001/2002 von ThyssenKrupp. Komme es zur Erholung, mache sich dies bei ThyssenKrupp wegen langfristig abgeschlossener Verträge aber erst mit sechs Monaten Verspätung in der Bilanz bemerkbar. Vor diesem Hintergrund sollten sich die Ergebnisaussichten für ThyssenKrupp im Geschäftsjahr 2002/03 erheblich aufhellen.

WELTWIRTSCHAFT

Nach den Anschlägen in den USA vom 11. September sieht die Dresdner Bank die Weltwirtschaft nicht in eine Rezession abgleiten. Die Konjunktur werde im laufenden Jahr vielmehr um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr wachsen, hieß es in der Konjunkturprognose 2002 des Instituts, die in Frankfurt vorgestellt wurde. Im kommenden Jahr werde das globale Wachstum eine Rate von "gut 2 %" aufweisen. Jedoch würden bis ins kommende Jahr hinein Unsicherheit über die Konjunktur-Entwicklung bestehen bleiben, erklärte die Bank. Dreh- und Angelpunkt für die globale Konjunktur bleibe die Wirtschaftsentwicklung in den Vereinigten Staaten. Während im dritten Quartal des laufenden Jahres eine Schrumpfung des US-Bruttoinlandsproduktes (BIP) wahrscheinlich sei, sei Ende 2001 beziehungsweise Anfang 2002 mit einer "Wende zum Positiven" zu rechnen.

/bi
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28.10.01 01:21:20
Freitag, 26.10.2001, 21:35

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst bis zum 26. Oktober 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben in der Woche vom 22. bis 26. Oktober unter anderem zu folgenden Themen und Aktien Einschätzungen sowie Empfehlungen herausgegeben:


NOKIA

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Die US-Investmentbank Lehman Brothers hat ihre Ertragsprognose für den finnischen Telekommunikationsausrüster und Handyhersteller Nokia um 0,04 Euro auf 0,73 Euro erhöht, nachdem der Konzern in der Vorwoche Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt hatte. Angesichts des positiven Ausblicks auf das Gesamtjahr erhöhte Analyst Jeffrey Stuart gleichzeitig sein Kursziel von 18,00 auf 24,00 Euro, hieß es in einer am Montag in London vorgelegten Studie.


SAP

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Die Aktienexperten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sehen die Aktie des Walldorfer Softwarekonzerns SAP trotz enttäuschender Quartalszahlen und einem verhaltenen Ausblick weiterhin als "Marketperformer". Demnach dürfte sich das Papier nach Einschätzung der Analysten in den kommenden Monaten im Gleichklang mit dem Deutschen Aktienindex DAX entwickeln.

SAP

Die Analysten von SEB haben die Aktie von SAP von "Reduce" auf "Sell" herunter gestuft. Demnach gehen sie davon aus, dass sich bei der Aktie ein absolutes negatives Kurzpotenzial von minus 10 Prozent und darunter bietet. Das Kursziel bezifferten sie mit 90 Euro, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Studie hervorgeht.




DEUTSCHE BANK

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Die niederländische Großbank ABN Amro wird wegen der im Nachrichtenmagazin "Spiegel" genannten Verluste der Deutschen Bank in den USA ihre Prognosen nicht revidieren. Im laufenden und im kommenden Jahr erwartet das Geldinstitut einen Gewinn je Aktie von 4,16 und 4,04 Euro. Die Analysten bestätigten deshalb auch ihr Anlageurteil "Halten" (Hold) für die Deutsche Bank. Demnach erwarten die Experten, dass die Aktie in den kommenden sechs Monaten in einer Bandbreite von plus/minus 10 Prozent schwanken wird.

DEUTSCHE BANK

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat in einer Studie ihre Deutsche-Bank-Prognosen für das laufende und das kommende Jahr gekürzt. Die kurzfristigen Risiken würden derzeit noch schwerer wiegen als die mittelfristigen Chancen, hieß es in einer Mittwoch vorgelegten Studie. Das Experten-Team um Analystin Susan Leadem senkte die Gewinnschätzung für 2001 von 4,95 Euro auf 4,75 Euro je Aktie. 2002 soll der Gewinn je Anteilschein statt 4,76 Euro nur noch 4,51 Euro betragen.



BAYER

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Die Analysten der BHF-Bank haben die Aktie von Bayer mit "Halten" bestätigt. Demnach gehen sie davon aus, dass sich das Papier in einer Bandbreite von plus/minus 10 Prozent schwanken wird. Die BHF-Bank erwartet in den nächsten Wochen einen Rückgang des Kurses, der als Reaktion auf die gestiegene Nachfrage nach dem Antimilzbrand-Medikament Cipro gestiegen war, heißt es in einer Studie. Die hieraus entstehende Kursschwäche suggeriere eine gute Kaufgelegenheit.

BAYER

Die Privatbank Merck Finck & Co hat die Aktien von Bayer auch nach einer Einigung mit der US-Regierung zur Lieferung des Milzbrand-Medikaments Ciprobay weiter auf "Underperformer" belassen. In einem Gespräch mit dpa-AFX sagte Analyst Klaus Kis am Donnerstag, dass der Konzern im ersten Halbjahr mit Ciprobay Umsatzeinbußen von 8 Prozent verzeichnet habe. Nach seiner Meinung gleichen die zusätzlichen Verkäufe des Mittels in den Vereinigten Staaten diese Verluste nur aus.




BASF

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Den negativen Einstand der BASF-Aktie zu Wochenbeginn sieht die BHF-Bank weniger vor dem Hintergrund des angeblichen Übernahmepokers um das französische Spezialchemieunternehmen Rhodia . Analyst Dirk Thiele nannte am Montag im Gespräch mit dpa-AFX eine versteckte Gewinnwarnung der Ludwigshafener als Grund, wonach der Konzern seine Ertragsziele im Zeitraum 2000-2002 nun aufgegeben habe. Dennoch bleibt die BHF-Bank bei ihrer neutralen Bewertung "Halten" und gibt ein Kursziel von 40 Euro für die BASF-Aktie an. Das Papier sei demnach in den nächsten zwölf Monaten einer Schwankung von plus/minus 10 Prozent ausgesetzt.


BASF

Nach einem verhaltenen Ausblick von BASF-Chef Jürgen Strube hat die US-Investmentbank Goldman Sachs ihre Ertragsprognose für das laufende Jahr von 0,67 Euro auf 0,61 Euro je Aktie gekürzt. Unverändert rechne das Team um Analyst Vincent Vliebergh für das Jahr 2002 mit einem Gewinn je Aktie von 1,68 Euro. Gleichzeitig bestätigten sie den Wert als "Market Performer".

BASF

Die Analysten der WGZ-Bank haben die Gewinnschätzung für BASF für das laufende Geschäftjahr von 1,78 auf 1,53 Euro je Aktie gesenkt. Zudem reduzierten sie die Prognosen für das Ergebnis je Aktie für das Jahr 2002 von 2,10 auf 2,02 Euro. Den Titel bestätigten sie mit `Marketperformer`. Demnach gehen die Analysten davon aus, dass sich die Aktie im Gleichklang mit dem Gesamtmarkt mit einer Schwankungsbreite von plus/minus 10 Prozentpunkten entwickeln wird.


DAB BANK

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Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg haben ihr Anlageurteil für das Papier der DAB Bank von "Reduzieren" auf "Halten" heraufgestuft. Demnach gehen sie davon aus, dass sich die Aktie auf einem angemessenen Niveau befindet. Wie aus der am Montag veröffentlichten Studie hervorgeht, senken sie zugleich ihre Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2001 auf Minus 128 Millionen Euro.



COMMERZBANK

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Die Analysten der US-Investmentbank JP Morgan haben nach der Gewinnerwartung der Commerzbank ihre Prognose für das laufende Jahr von 0,80 Euro auf 0,12 Euro gekürzt. Für 2002 senkten sie die Ertragsschätzung von 1,3 Euro auf 0,90 Euro je Aktie. Dies sei bereits die fünfte Reduzierung im laufenden Jahr, klagte Analyst Stuart Graham in einer am Montag veröffentlichten Studie.



HYPOVEREINSBANK

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Die Analysten von WestLB Panmure haben den Titel der HypoVereinsbank mit "Kaufen" bestätigt. Auch das Kursziel hielten sie unverändert auf 52 Euro, teilten die Analysten am Donnerstag mit. Die HypoVereinsbank habe die Erwartungen der WestLB Panmure "deutlich übertroffen". Hauptgrund seien ein "sehr gutes Handelsergebnis und die nicht so stark wie befürchtete Erhöhung der Risikovorsorge", hieß es.


HYPOVEREINSBANK

WestLB Panmure hat das Papier der HypoVereinsbank mit "Kaufen" bestätigt. Demnach gehen die Analysten davon aus, dass sich die Aktie im Vergleich zum Index um mehr als 20 Prozent besser entwickeln wird. Das Kursziel bezifferten sie mit 52 Euro, wie aus der am Freitag veröffentlichten Studie hervorgeht./rw/ar





LUFTHANSA

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Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat nach der Vorlage schlechter Auslastungszahlen die Lufthansa-Aktie als den besten Wert in einem Risiko behafteten Sektor bezeichnet und einen fairen Wert von 15 Euro je Aktie genannt. Kurzfristig könnte die Aktie jedoch durch schlechte Nachrichten weiter gedrückt werden.



COMROAD

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Die Analysten von SES Research haben ihre Anlageempfehlung "Marketperformer" für die Aktien des Telematik-Anbieters ComROAD bekräftigt. Die jüngsten Quartalszahlen lägen mit einem Umsatz von 27,9 Millionen Euro leicht über den Erwartungen der SES-Analysten. Mit Blick auf die "weiterhin stetige Unternehmensentwicklung" sähen die Analysten derzeit keinen Anlass, die Prognosen oder das Rating zu ändern, heißt es in einer am Dienstag vorgelegten Kurzsstudie.


COMROAD

Der Telematik-Dienstleister ComROAD AG ist wegen Unstimmigkeiten bei den zuletzt veröffentlichten Quartalszahlen von der DG Bank in einer Studie auf "Sell" herabgestuft worden. Die Geschäftszahlen des dritten Quartals hätten einige Unstimmigkeiten aufgewiesen, die das Unternehmen nicht habe klären können. ComRoad-Vorstandsvorsitzender Bodo A. Schnabel nannte die Argumentation in der Studie "kompletten Unsinn".




SIEMENS

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Die Analysten der US-Investmentbank J.P. Morgan haben die Gewinnerwartung bei Siemens für 2002 um 51 Prozent auf nur noch 0,94 Euro gekürzt. Zudem erwarten sie für Infineon einen deutlich höheren Verlust im kommenden Jahr als als bisher, hieß es in einer am Dienstag in London vorgelegten Studie.



FRANKREICH

Frankreichs Wirtschaft wird nach Einschätzung der Analysten von ABN Amro nicht in eine Rezession rutschen. Die Experten prognostizieren in einer am Dienstag veröffentlichten Studie, dass die Konsumentenausgaben in Frankreich auch im vierten Quartal weiter ansteigen werden - jedoch nicht mehr so stark wie zuvor.



HEIDELDRUCK

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Nach der Gewinnwarnung der Heidelberger Druckmaschinen AG hat die US-Investmentbank Merrill Lynch die Aktie des Maschinenbauers mittelfristig von "Buy" auf "Neutral" herab gestuft. Nur noch für langfristig orientierte Anleger sei der Wert ein "Buy", schrieb Analyst Mark Troman in einer am Dienstag in London vorgestellten Unternehmensstudie.



PEUGEOT-CITROEN

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Die Düsseldorfer WGZ-Bank hat die Aktie des französischen Automobilkonzerns PSA Peugeot Citroen nach Vorlage der Neun-Monatszahlen als "Outperformer" bestätigt. In einer am Dienstag vorgelegten Studie lobten die Experten vor allem die Fokussierung des nach Volkswagen zweitgrößten europäischen Herstellers auf den europäischen Markt und die Verbesserung der Kostenstrukturen in den letzten Monaten. Auch der hohe Anteil der von PSA produzierten Dieselfahrzeuge am Gesamtausstoß werde sich in Zukunft noch positiver als bisher auf die Ertragssituation auswirken.

PEUGEOT-CITROEN

Die Hamburger Berenberg Bank hat Anlegern geraten, die Aktien des französischen Autokonzerns PSA Peugeot-Citroen in ihrem Depot zu "akkumulieren". Autoexperte Hendrik Emrich erwartet damit, dass sich die Aktie binnen Jahresfrist um 10 bis 15 Prozent besser entwickeln wird als ihr Referenzindex. Der Experte bestätigte gleichzeitig das Kursziel für die PSA-Aktie bei 52 Euro.


VOLKSWAGEN

Die Experten der HypoVereinsbank sehen die Volkswagen-Aktie wenige Tage vor Bekanntgabe der Bilanzzahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres (30. Oktober) weiterhin als `Underperformer`. Demnach gehen die Analysten davon aus, dass sich die Aktie auf Sicht von sechs bis neun Monaten zwischen 5 und 10 Prozent schlechter als der DAX entwickeln wird.

VOLKSWAGEN

Die WGZ-Bank hat den Titel von Volkswagen mit "Marketperformer" bestätigt. Demnach gehen die Analysten davon aus, dass sich die Aktie im Gleichklang mit dem Gesamtmarkt – plus/minus 10 Prozentpunkte - entwickelt. Wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Studie hervorgeht, geht die WGZ-Bank für das dritte Quartal von einem Ergebnisrückgang aus, der auf Grund der Ergebnissteigerungen im ersten und zweiten Quartal jedoch überkompensiert werde.




STAHLWERTE

HelabaTrust, die Investmentbanking-Tochter der Thüringischen-Hessischen Landesbank, hat Anlegern dazu geraten, Aktien großer Stahlproduzenten in ihrem Depot überzugewichten. Trotz der nach dem Konkurs des US-Stahlriesen Bethlehem Steel wahrscheinlicher werdenden Importbeschränkungen, seien die europäischen Branchenvertreter gut aufgestellt und dank ihres geringen Exportanteils in die USA kaum betroffen, schrieb Stahlexperte Jörg-Andre Finke in einer am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Studie.


PIRELLI

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Nach einer Neubewertung des Geschäftsbereichs Telekommunikation hat Dresdner Kleinwort Wasserstein die Aktie von Pirelli von "Hold" auf "Add" heraufgestuft. Als Kursziel nannten die Analysten in einer am Montag in London veröffentlichten Studie 2,35 Euro. Die Aktie wird nach Ansicht der Experten von der Erholung bei Telecom Italia und Olivetti profitieren, so die Prognose.


DAIMLERCHRYSLER

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Die Experten von Merck Finck & Co. haben ihre Bewertung der DaimlerChrysler-Aktie einen Tag nach der Vorlage überraschend guter Quartalszahlen auf "Marketperformer" angehoben. Nach Ansicht der Analysten wird sich die Aktie demnach im kommenden halben Jahr bei einer Schwankungsbreite von plus/minus 5 Prozent im Gleichklang mit dem DAX entwickeln.

DAIMLERCHRYSLER

Die Analysten der Berenberg Bank haben die Aktien von Daimler Chrysler auf "Halten" bestätigt. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie hervorgeht, liegt das faire Kursziel weiterhin zwischen 36 und 38 Euro. Im laufenden Jahr werde je Aktie mit einem Gewinn von 1,00 Euro gerechnet, für das Jahr 2002 erwarten die Experten 2,70 Euro Gewinn je Aktie.

DAIMLERCHRYSLER

Die SEB hat den Titel von DaimlerChrysler mit "Strong Buy" bestätigt. Das Kursziel bezifferten sie mit 52 Euro, wie aus der am Freitag veröffentlichten Studie hervorgeht. Es bestehe die Hoffnung, dass sich die US-Wirtschaft in den kommenden Monaten schneller erholt als erwartet, so dass die Absatzprognosen des Managements für die USA (rund 16 Millionen Fahrzeuge) eingehalten werden können. Zudem wirkten sich die Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen bei der US-Tochter Chrysler positiv aus.





MEDIGENE

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Die Analysten der BHF-Bank haben in einer Ersteinschätzung die Aktien des Biotechnologie-Unternehmens MediGene mit `Kaufen` empfohlen und ein Kursziel für die kommenden zwölf Monate von 32 Euro ausgegeben. Die Experten gehen damit davon aus, dass das Papier in einem Jahr um mindestens 10 Prozent steigen wird.



DEUTSCHE POST & TPG


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Trotz der jüngst beschlossenen Liberalisierung der Postmärkte auf EU-Ebene belässt Credit Suisse First Boston die Deutsche Post und die niederländische TPG auf "Kaufen". Für die "Aktie Gelb" nannten die Analysten am Mittwoch einen fairen Preis von 19,00 Euro, bei TPG 23,80 Euro. Am Mittwoch kostete eine Post-Aktie rund 16 Euro.



COMPAQ

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Die Analysten von Prudential Securities haben bei Compaq Computer die Ertragsprognose für 2002 von 0,15 US-Dollar auf 0,07 Dollar halbiert. Gerade noch 0,10 Dollar soll nach einer am Mittwoch vorgelegten Studie der Gewinn je Aktie 2002 betragen, nachdem Analystin Kimberly Alexy bislang von 0,46 USD ausgegangen war.


SCHERING

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Die Analysten von Hornblower Fischer haben den Titel des Pharmaunternehmens Schering mit "Outperform" eingestuft. Demnach gehen sie davon aus, dass sich die Aktie im Vergleich zum Index um 5 Prozentpunkte besser entwickeln wird. Wie aus der Donnerstag veröffentlichten Studie hervorgeht, läuft das Geschäft bei Schering "ausgesprochen gut", während sich bei einer Vielzahl anderer Unternehmen in den USA und Europa die schlechten Nachrichten nur so häufen.



MERCK

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Die WGZ-Bank hat das Papier des Darmstädter Chemie- und Pharma-Unternehmens Merck kurzfristig mit "Outperformer" bestätigt. Demnach gehen die Experten der Bank davon aus, dass sich die Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt um mindestens 10 Prozentpunkte besser entwickeln wird. Die am heutigen Donnerstag veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal hätten über den Erwartungen der WGZ-Analysten gelegen.



ASTRAZENECA


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Die Landesbank Baden-Württemberg hat die Aktie des britisch-schwedischen AstraZeneca-Pharmakonzerns mit "Marketperformer" bestätigt. Die Aktie dürfte sich demnach um zwischen plus/minus 10 Prozent im Vergleich zum Referenzindex entwickeln. Der Konzern habe am gestrigen Mittwoch die Prognose für das Gesamtjahr 2001 zwar erhöht, im qualitativen Bewertungsvergleich "hervorragend" abgeschnitten und attraktive Bewertungskennziffern aufgewiesen. Dennoch stufen die Analysten den Titel vor dem Hintergrund der hohen Prognose-Unsicherheit nur als "Marketperformer" ein.



FRANCE TELECOM

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Die Analysten von WestLB Panmure haben den Titel der France Telecom von "Outperform" auf "Underperform" herabgestuft. Demnach erwarten die Analysten, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten im Vergleich zum Index um 10 bis 20 Prozent schlechter entwickeln wird.



DEUTSCHE TELEKOM

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WestLB Panmure hat den Titel der Deutschen Telekom von "Neutral" auf "Underperform" herabgestuft. Die Analysten erwarten also, dass sich die Aktie im Vergleich zum Index um zwischen 10 und 20 Prozent schlechter entwickeln wird. Die Konsensschätzung für die am Mittwoch erwarteten Neunmonatszahlen lägen über ihren Erwartungen, teilten die Analysten am Freitag mit. Als Kursziel nannten sie 18,50 Euro.

ADIDAS

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Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat nach Gesprächen mit dem Vorstand von adidas-Salomon ihre Ertragsprognose für das dritte Quartal von 2,82 Euro je Aktie auf 2,42 Euro gekürzt. Gleichzeitig jedoch schraubten die Analystinnen Margaret Mager und Caroline Jones ihre Erwartungen für das vierte Quartal von -0,03 Euro auf 0,62 Euro je Aktie hinauf. Auch die Gesamtjahresprognose wurde von 4,35 Euro auf 4,60 Euro je Aktie angepasst, hieß es in einer am Freitag bekannt gewordenen Studie.



PUMA

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Von der Bilanzvorlage der Puma AG war das Bankhaus Lampe am Donnerstag so begeistert, dass jetzt für die Erstbewertung der Sport-Aktie über eine Kaufempfehlung nachgedacht wird. "Die Zahlen waren in der ganzen Linie absolut überraschend. Ich habe den Eindruck, dass der Vorstandschef den Konzern sehr gut im Griff hat", sagte Nikolas Meyer-Lindemann der dpa-AFX.

PUMA

Einen Tag nach Bekanntgabe überraschend guter Quartalszahlen hat die niederländische Großbank ABN Amro die Aktie des Sportartikelherstellers PUMA erneut zum "Kauf" ("Buy") empfohlen. Die Experten des Kreditinstituts gehen damit davon aus, dass sich der Wert des Papiers innerhalb des nächsten halben Jahres um bis zu 20 Prozent erhöhen wird. Ihre Prognose für den Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr hoben die Analysten um 69 Prozent auf 2,18 Euro an.




BMW

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Die Aktienstrategen der Deutschen Bank haben in einer Studie die Papiere von BMW von "Buy" auf "Market Perform" herab gestuft, nachdem der Kurs in den vergangenen Monaten um 30 Prozent zugelegt hatte. Nach dem starken Anstieg des Kurses gebe es nur noch wenig Raum für weitere Kursgewinne, hieß es.



AMGEN

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Die Analysten von Lehman Brothers haben den Gewinn pro Aktie im kommenden Jahr für das Biotechnologieunternehmen Amgen Inc. leicht gesenkt, die Aktie aber weiterhin mit einem Kursziel von 70 Dollar als "Buy" bestätigt. In der am Freitag in London veröffentlichten Studie erwartet Analystin A. Rachel Leheny einen Gewinn pro Aktie (EPS) für 2002 in Höhe von 1,38 Dollar nach 1,36 Dollar zuvor.




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30.10.01 23:14:22
Dienstag, 30.10.2001, 22:21

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst am 30. Oktober 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 30. Oktober 2001.


NORDDEUTSCHE AFFINERIE

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Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Aktien der Norddeutschen Affinerie nach dem Brand eines Elektroofens erneut als "Marketperformer" eingstuft. Die ständig revidierten gesamtwirtschaftlichen Prognosen erhöhten die Planungsunsicherheit für die Gesellschaft, so Analyst Nikolas Meyer-Lindemann in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Für die kommenden sechs bis zwölf Monate rechnet er mit einem Abweichen der Aktienkursentwicklung von der des MDAX um maximal 10 Prozent.


JUNIPER NETWORKS

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Das Investmenthaus Merrill Lynch hat die Aktie des Netzwerk-Anbieters Juniper Networks von "akkumulieren" auf "neutral" herabgestuft. Die Analysten Samuel Wilson und Michael Ching verwiesen in der Begründung auf den hohen Aktienkurs. Seit dem 21. September sei der Kurs um 161 Prozent emporgeschossen, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie.


SAP SI

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Die Analysten von SES Research haben die Aktie des SAP-Beratungshauses SAP SI weiterhin mit "Market Performer" bewertet. Sie begründeten ihre Einstufung mit dem Gewinn vor Steuern und Zinsen, der im dritten Quartal mit 8,2 Millionen Euro rund 20 Prozent unter ihren Erwartungen ausfiel, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Kurzstudie.


SUEZ

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Die Landesbank Baden-Württemberg hat den französischen Versorger und Weltmarktführer im Wassergeschäft Suez nach der Vorlage von Geschäftszahlen für die ersten neun Monate auf "Marketperformer" bestätigt. In den kommenden sechs Monaten sagt Analyst Christian Götz der Aktie damit ein Pendeln um 10 Prozent um den EuroStoxx 50 voraus. Die vorgelegten Umsatz hätten keinen Anlass zur Überraschung geboten. Erwähnenswert sei jedoch der Zuwachs um 8,5 Prozent bei Energie- und Industriedienstleistungen. Dies spreche für das breit aufgestellte Spektrum an Versorgungsdienstleistungen.


VW

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Die Privatbank Sal. Oppenheim hat die Aktien von Volkswagen nach Vorlage der Geschäftszahlen für das dritte Quartal weiter mit "Neutral" bewertet. Für Analyst Patrick Juchemich war das Ergebnis eine positive Überraschung. "Die HGB-Zahlen waren doch deutlich besser als erwartet und haben den Konsensus geschlagen", sagte er am Dienstag gegenüber dpa-AFX. Aber auch die in den USA übliche Bilanzierung mit IAS-Zahlen zeige, dass die für die Bemessung des Gesamtjahres maßgebliche Vorsteuergröße deutlich höher ausgefallen ist. "Wir selbst lagen mit einem erwarteten Vorsteuerergebnis nach IAS für die ersten neun Monate mit 3,5 Milliarden Euro am oberen Ende der Prognosen - und wurden dann doch noch mit 3,721 Milliarden überrascht," sagte Juchemich.


/sh
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02.11.01 23:04:23
Neueste Meldung von dpa-AFX Freitag, 02.11.2001, 21:46

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst am 02. November 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst am 02. November 2001:



ALCATEL

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Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg haben ihre bisherige Einschätzung für die französische Alcatel von "Marketperformer" auf "Underperformer" reduziert. So solle sich der Aktienkurs um mindestens 10 Prozent schlechter entwickeln als der europäische Standardwerteindex EuroStoxx50 .



BRITISH AMERICAN TOBACCO

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Die Analysten von Merrill Lynch haben ihre kurz- und langfristige "Buy"-Einstufung von British American Tobacco (BAT) bestätigt. Nach wie vor gehe Merrill Lynch davon aus, dass der Gewinn je Aktie von BAT 2001 und 2002 um über 8 Prozent steigen werde, teilte Merrill Lynch am Freitag in London mit. Mit ihrer erneuten Einstufung auf "Buy" bekräftigten sie ihre Erwartung einer Wertsteigerung um mindestens 10 Prozent über dem Markt.



DEUTSCHE BANK

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Die US-amerikanische Investmentbank Lehman Brothers hat die Aktie der Deutschen Bank mit "Buy" bestätigt und ein Kursziel von 65 Euro beibehalten. Das heißt, der Titel sollte sich um 5-15 Prozent besser als der Markt entwickeln. Voraussetzung für eine Heraufstufung wäre allerdings, dass sich das Geschäftsfeld Privatkunden und Vermögensverwaltung (PCAM) besser als bisher entwickelt. Das teilten die Analystinnen Anke Reingen und Fiona Swaffield in ihrer Studie mit, die am Freitag in London erschien.


DEUTSCHE BANK

Die Investmentbank Merrill Lynch hat die Aktie der Deutschen Bank nach der Präsentation der Quartalszahlen mit "Accumulate" bestätigt. Das heißt, dass das Papier mittelfristig um 10-20 Prozent steigen werde. Langfristig wurde der Titel weiterhin mit "Buy" eingestuft. Damit messen die Analysten Adrian Pilz und Nicci Rijkenberg der Aktie ein interessantes Wertsteigerungspotenzial bei, teilten sie in einer Studie mit, die am Freitag in London erschien.




IXOS

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Die Helaba Trust hat die Aktie des Softwarehauses Ixos bei "Untergewichten" bestätigt. Die Analystin Oana Floares verwies auf die dritte Reduzierung des Umsatzziels für 2001 im laufenden Jahr. Das schrieb Floares in einer am Freitag in Frankfurt veröffentlichten Studie. Nunmehr erwartet Ixos nur noch eine Umsatzsteigerung von 5 Prozent. Floares schätzt die gegenwärtige Prognose als realistisch ein. Daher betrachtet sie die Aktie mit 3,50 Euro als fair bewertet.



LUCENT TECHNOLOGIES

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Die Analysten von Hornblower Fischer haben ihre Einschätzung für den US-Telekomausrüster Lucent Technologies mit "Underperform" bestätigt. Damit erwarten die Profis eine Kursentwicklung 5 Prozent unterhalb des Gesamtmarktes. Deshalb sollten die jüngsten Kursgewinne auch dazu genutzt werden, bestehende Positionen abzubauen, schrieben die Experten in der am Freitag in Frankfurt erschienenen Studie.



PORSCHE

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Die Analysten der Investmentbank Lehman Brothers haben ihre "Strong Buy" -Einstufung der Porsche AG bestätigt. Das teilte Lehman Brothers am Freitag in London mit. Lehman Brothers geht davon aus, dass ein mit "Strong Buy" bewerteter Titel sich um 15% besser entwickeln wird, als der Gesamtmarkt. Ihren Optimismus für Porsche begründen die Analysten damit, dass der Porsche-Umsatz im Oktober nur um 10,5% im Jahresvergleich nachgelassen habe. Eigentlich hätten die Wertpapierexperten mit einem Rückgang von 17% gerechnet.




RWE

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Die Analysten der Berenberg Bank haben die Aktien der RWE mit "Akkumulieren" eingestuft. In der am Freitag in Hamburg veröffentlichten Analyse wurde gleichzeitig ein Kursziel von 55 Euro genannt. Insbesondere das Multi Utility Konzept beurteilen die Experten als sehr Erfolg versprechend. Dabei konzentriere sich der Konzern nun auf die lukrativen Geschäftsfelder Elektrizität, Wasser, Gas sowie Abfall und Recycling. Die Finanzbeteiligungen in Heidelberger Druck und Hochtief würden konsequent veräu ßert. Auch der Rückzug aus den Downstreamaktivitäten (Raffinerien, Tankstellen, Petrochemie) im Mineralölbereich seien bereits in die Wege geleitet, hieß es weiter.





SCM MICROSYSTEMS

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Die Analysten der Helaba Trust haben die Aktie von SCM Microsystems erneut mit "Untergewichten" eingestuft. Trotz der bereits starken Kursverluste bestehe weiteres Rückschlagpotential bis rund 6 Euro, heißt es in einer am Freitag in Frankfurt veröffentlichten Studie. Solange das Einzelkunden-Geschäft des Herstellers von Zugangskontrollsystemen weiterhin defizitär bleibe und auch auf Konzernebene die Verlustzone nicht verlasse, werde sich der Titel voraussichtlich unterdurchschnittlich entwickeln.



VOLKSWAGEN

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Die SEB Bank hat die Aktien von Volkswagen als "Buy" bestätigt. Damit sollte die Aktie ein absolutes Kurssteigungspotenzial von über 10 bis 25% aufweisen. Gleichzeitig nannten die Experten in ihrer am Freitag in Frankfurt veröffentlichten Studie ein Kursziel von 52 Euro. Mit den Zahlen des dritten Quartals habe VW die Erwartungen der SEB-Analysten, die bereits am oberen Ende der Konsensusschätzungen gelegen hätten, nochmals deutlich übertroffen.


VOLKSWAGEN

Die Berenberg Bank hat die Aktie der Volkswagen AG mit "Kaufen" bestätigt und ein Kursziel von 53 Euro je Aktie für die nächsten zwölf Monate ausgegeben. Damit sollte der Titel im Laufe eines Jahres um mehr als 20 Prozent steigen. Das teilte die Bank am Donnerstag in Hamburg mit. Die Zahlen zum Ende des dritten Quartals lagen über den Erwartungen der Analysten. Das Ziel, im Gesamtjahr 2001 ein höheres IAS-Ergebnis vor Steuern zu errreichen als im Vorjahr, sieht der Analyst Hendrik Emrich als realistisch an. Die Renditen dürften nach seiner Ansicht im Jahr 2002 trotz neuer Produkte nicht gesteigert werden können.


/sh



info@dpa-AFX.de


dpa-AFX-Nachricht




Freitag, 02.11.2001, 22:02

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst bis zum 02. November 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Analysten haben in der Woche vom 29. Oktober bis 02. November unter anderem zu folgenden Themen und Aktien Einschätzungen sowie Empfehlungen herausgegeben:



ADOBE

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Merrill Lynch hat wegen der sinkenden Nachfrage in Japan und den USA seine Gewinnerwartung beim US-amerikanischen Softwarehaus Adobe Systems Inc. gekürzt. Für das vierte Quartal senkten sie ihre Prognose um 22 Prozent auf 0,22 US-Dollar je Aktie. Mit ihrer erneuten Einstufung auf "Buy" bekräftigten sie ihre Erwartung einer Wertsteigerung um mindestens 10 Prozent.



APPLE

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Die Analysten von Prudential Financial haben die Aktien des Computerherstellers Apple mit "Hold" bestätigt. Damit solle sich der Wert im Rahmen des Gesamtmarktes bewegen. In der am Donnerstag in London veröffentlichten Studie nannten die Experten zugleich ihr Kursziel für die Aktie mit 20 Euro. Für das vierte Quartal erwarten die Experten weiterhin eine spürbare Konsumentenzurückhaltung, die sich auch auf die Absatzzahlen bei Apple auswirken werde.



COMMERZBANK

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Die Privatbank Sal. Oppenheim hat die Aktien der Commerzbank trotz einer aktuellen Warnung von Vorstandschef Klaus-Peter Müller vor möglichen Verlusten im laufenden Geschäftsjahr auf "Outperformer" belassen. In einem Gespräch mit dpa-AFX ging Analyst Thomas Rothäusler am Montag davon aus, dass das Restrukturierungsprogramm der Commerzbank bisher noch nicht in den Aktienkurs eingepreist sei.



CONTINENTAL

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Die niederländische Großbank ABN Amro hat die Aktie des hannoverschen Reifenherstellers und Autozulieferers Continental vor der Vorlage von Quartalszahlen auf "Reduce" belassen. Nachdem die Großbank für das Gesamtjahr seine Erwartungen bereits zurück geschraubt hatte, schlossen die Analysten in einer am Montag vorgelegten Kurzstudie weitere Korrekturen für das Gesamtjahr nicht aus.



DEUTSCHE TELEKOM

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Dresdner Kleinwort Wasserstein hat die Aktie der Deutschen Telekom mit "Add" bestätigt, nachdem das Telekommunikationsunternehmen seine Bilanz für das dritte Quartal vorgelegt hatte. Danach werde sich das Papier in den kommenden zwölf Monaten um weniger als 10 Prozent besser als der DAX , in dem sie notiert ist, entwickeln. Das Kursziel wurde in einer Studie, die am Donnerstag in London erschien, mit 24 Euro angegeben.



EADS

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Die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein haben die Aktie von EADS auf "Add" belassen, nachdem ein Artikel in der französischen Tageszeitung "Le Monde" die Frage eines zeitweisen Entwicklungsstopps beim Riesenairbus A380 aufwarf. Im Vergleich zum CAC-40 erwarten die Experten damit eine um mindestens 10 Prozent bessere Kursentwicklung. Als Kursziel nannten sie 15 Euro. Eine verzögerte Entwicklung des A380 werde die Märkte angesichts der aktuellen Situation im Luftverkehr nicht mehr überraschen, so das Fazit in einer am Mittwoch in London vorgelegten Studie. Jedoch wäre eine solche Entscheidung für die Aktie kaum hilfreich.



eBay

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Die Analysten von Hornblower Fischer haben die Papiere von eBay als "Outperformer" bestätigt. So soll sich der Kurs rund 5 Prozent besser entwickeln als der Gesamtmarkt. In der am Mittwoch in Frankfurt erschienenen Analyse erkennen die Experten bei eBay einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung, der dem Aktienkurs in den nächsten Monaten überdurchschnittlich Auftrieb verschaffen sollte. Mit 37,6 Millionen registrierten Nutzen sei eBay weltweit das größte Internet Auktionshaus.



JUNIPER NETWORKS

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Das Investmenthaus Merrill Lynch hat die Aktie des Netzwerk-Anbieters Juniper Networks von "akkumulieren" auf "neutral" herabgestuft. Die Analysten Samuel Wilson und Michael Ching verwiesen in der Begründung auf den hohen Aktienkurs. Seit dem 21. September sei der Kurs um 161 Prozent emporgeschossen, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie.



METRO

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Commerzbank Securities hat die Aktien des Einzelhandelskonzerns Metro von "Reduce" auf "Hold" herauf gestuft. Unverändert ließen sie das Kursziel von 42 Euro. In den kommenden 12 Monaten erwarten die Analysten, dass der Kurs mit einer Abweichung von 5 Prozent um den Standartwerteindex DAX pendelt. Die Ergebnisse der ersten neun Monate deuteten auf unterschiedlich erfolgreiche Entwicklungen in den einzelnen Sparten hin. Jedoch werde der Konzern sein selbst gesetztes Ziel von 10 Prozent mehr Umsatz im laufenden Jahr erreichen.




QWEST

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Die US-Investmentbank Bear Stearns hat nach der Vorlage enttäuschender Zahlen die Gewinnerwartung für Qwest Communications International Inc. reduziert. Statt eines Gewinns je Aktie von 0,02 US-Dollar werd es im vierten Quartal nur zu einen Verlust von 0,08 Dollar kommen, so eine am Donnerstag veröffentlichte Kurzstudie. Für 2002 senkte das Team um Analystin Bette Massick Colombo ihre Erwartung von 0,80 Dollar auf 0,30 Gewinn je Aktie.



ROYAL DUTCH/SHELL

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Die Analysten der Hessischen Landesbank (HELABA) haben ihre Einschätzung für die Kursentwicklung der Royal Dutch/Shell mit "Neutral" bekräftigt. In der am Donnerstag in Frankfurt erschienenen Analyse zeigten sich die Experten enttäuscht von den deutlich unter ihren Erwartungen liegenden Gewinn-Zahlen des dritten Quartals. Der adjustierte Nettogewinn sank um 17,5 Prozent auf 2,641 Milliarden Euro.



ROLLS-ROYCE


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Für die US-Investmentbank Merrill Lynch steigt der Gewinn je Aktie des britische Turbinenbauers Rolls-Royce in den kommenden fünf Jahren um 8 Pence je Aktie. Der Entwicklungsauftrag des neuen Kampfflugzeugs Joint Strike Fighter könnte für Rolls-Royce in diesem Zeitraum ein Umsatzplus von 1 Mrd. US-Dollar bedeuten, teilten sie am Montag in einer Kurzstudie mit.



SAP SI

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Die Analysten von SES Research haben die Aktie des SAP-Beratungshauses SAP SI weiterhin mit "Market Performer" bewertet. Sie begründeten ihre Einstufung mit dem Gewinn vor Steuern und Zinsen, der im dritten Quartal mit 8,2 Millionen Euro rund 20 Prozent unter ihren Erwartungen ausfiel, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Kurzstudie.




SERONO

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Die Analysten von Goldman Sachs haben die Aktien des Schweizer Biotech-Unternehmens Serono einen Tag nach Präsentation der Quartalszahlen auf der "Recommended List" belassen. Die Zahlen zum dritten Quartal seien jedoch unter den Erwartungen ausgefallen, schrieben die Experten in einer am Mittwoch vorgelegten Kurzstudie. Hinzu komme, dass das Biotech-Unternehmen seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr gesenkt habe. Man glaube aber an intakte langfrisitige Chancen für Rebif, so die Bank. Rebif ist ein Multiple-Sklerose-Medikament, das bereits in Europa, aber bisher noch nicht in den USA zugelassen ist.



SUEZ

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Die Landesbank Baden-Württemberg hat den französischen Versorger und Weltmarktführer im Wassergeschäft Suez nach der Vorlage von Geschäftszahlen für die ersten neun Monate auf "Marketperformer" bestätigt. In den kommenden sechs Monaten sagt Analyst Christian Götz der Aktie damit ein Pendeln um 10 Prozent um den EuroStoxx 50 voraus. Die vorgelegten Umsatz hätten keinen Anlass zur Überraschung geboten. Erwähnenswert sei jedoch der Zuwachs um 8,5 Prozent bei Energie- und Industriedienstleistungen. Dies spreche für das breit aufgestellte Spektrum an Versorgungsdienstleistungen.
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12.11.01 22:26:43
Montag, 12.11.2001, 21:10

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 12. November 2001

FRANKFURT - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst am 12. November 2001:


BROKAT

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Das Bankhaus Merck Finck und Co. wird in Zukunft keine Studien mehr über Brokat veröffentlichen, nachdem das Softwarehaus seine Überschuldung bekannt gegeben hatte. Dies schrieb Analyst Maximilian Schoeller in einer am Montag in München veröffentlichten Kurzanalyse. Dabei bestätigte er sein Anlageurteil "Sell". Brokat habe seiner Ansicht nach nur kleine Chancen, ohne Partner weiter im Geschäft zu bleiben. Ein potenzieller Käufer sei jedoch nicht in Sicht.


CAA

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Die Landesbank Baden-Württemberg hat geraten, die Aktien des Fahrzeug-PC-Programmiereres CAA AG zu "Verkaufen". In der am Montag in Stuttgart veröffentlichten Kurzstudie machten die Analysten die erneute Korrektur der Umsatz- und Ertragszahlen für die Heraubstufung verantwortlich und halten die Aktie damit "lang- und kurzfristig für unattraktiv". Statt eines bisher angepeilten Umsatzes von 7,7 Millionen Euro für das Geschäftsjahr sollten nun 6,6 Millionen Euro erlöst werden. Die wiederholt revidierten Planungen sehen statt eines Verlustes vor Zinsen und Steuern (EBIT) von bisher 15,5 Millionen Euro jetzt ein Minus von 25,6 Millionen Euro vor.


SAP

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Die US-amerikanische Investmentbank Lehman Brothers hat die Umsatz- und Gewinnerwartungen von SAP für das vierte Quartal nach unten gesetzt, die Aktien aber weiter auf "Strong Buy" belassen. In einer am Montag veröffentlichten Kurzstudie rechnen die Analysten in den letzten drei Monaten des Jahres nur noch mit einem Umsatz von 2,055 Milliarden Euro nach zuletzt 2,125 Milliarden Euro. Beim Gewinn je Aktie haben sie die Prognose von 1,04 auf 0,87 Euro nach unten geschraubt. Dennoch bleiben die Fachleute für die Aktie positiv gestimmt. Mit der Bewertung "Strong Buy" prognostizieren sie für die kommenden Monaten eine Kursentwicklung, die mindestens 15 Prozent über dem Marktdurchschnitt liegt.



GPC BIOTECH

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Die Aktie der am Neuen Markt notierten GPC Biotech wird durch die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg langfristig als attraktives Investment angesehen. Die beibehaltene Einschätzung "Akkumulieren" bringt kurzfristig eine neutrale Haltung zu dem Biotechnologieunternehmen zum Ausdruck. Der Umsatz sei in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum kaum gestiegen, schrieben die Analysten in einer am Montag in Stuttgart vorgestellten Kurzstudie. Grund für die vergleichsweise geringe Umsatzsteigerung von einem Prozent seien die hohen Einmalerträge im Vorjahr. Der Betriebsverlust habe sich deutlich von minus 29,4 Millionen Euro auf minus 24,8 Millionen Euro verringert, hieß es.



DYNEGY

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Die Investmentbank Lehman Brothers hat die Aktien des US-amerikanischen Energiehändlers Dynegy mit "Strong Buy" bewertet und das Kursziel auf 40 US-Dollar festgelegt. Damit reagierten die Analysten in einer Kurzstudie auf die Übernahme des angeschlagenen Branchenführer Enron im Zuge eines Aktientauschs für knapp neun Milliarden US-Dollar (19,6 Mrd. DM/10 Mrd. Euro). Durch den Zusammenschluss erwarten die Experten von Lehman Brothers bei Dynegy einen Anstieg beim Gewinn je Aktie (EPS). Im kommenden Jahr soll hier ein EPS von 3,40 bis 3,50 US-Dollar erwirtschaftet werden. Das wäre ein Anstieg von 35 Prozent im Vergleich zu der Schätzung, die sich alleine auf Dynergy beschränkte.



DEGUSSA

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Die WGZ-Bank hat den Titel von Degussa nach Vorlage der Zahlen für das 3. Quartal langfristig mit "Marketperformer" bestätigt. Demnach gehen die Analysten davon aus, dass sich die Aktie im Gleichklang mit dem Gesamtmarkt entwickeln wird mit einer Schwankungsbreite von +/- 10 Prozent. Wie aus der am Montag veröffentlichten Studie hervorgeht, wurden die Quartalsergebnisse von der abschwächenden Konjunkturentwicklung in den USA und Europa belastet. So hätten sich Preisdruck und Volumenrückgang bemerkbar gemacht.



MOBILCOM

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Die Aktien der MobilCom AG sind für die Analysten der Investmentbank Dresdner Kleinworth Wasserstein (DKW) nach den Quartalszahlen weiterhin eine Halteposition. Mit der unveränderten Einschätzung "Hold" gehen die Analysten davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten im Gleichklang mit dem NEMAX 50 entwickeln wird.



FREENET.DE

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Das Bankhaus Credit Suisse First Boston hat die Umsatzerwartung des Internetanbieter freenet.de AG für das vierte Quartal reduziert und die Aktien auf `Hold` abgestuft. Das geht aus einer am Montag in London veröffentlichten Studie hervor. Die Analysten erwarten, dass sich der Titel in den nächsten zwölf Monaten mit dem Markt entwickeln wird. Die Experten rechnen für das vierte Quartal 2001 nun mit einem Umsatzrückgang auf 7,5 Millionen Euro nach zuletzt erwarteten 9,2 Millionen Euro. Für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) rechnen sie mit sinkenden Verlusten auf 5 Millionen Euro nach zuvor prognostizierten 8,6 Millionen Euro.



ELECTRONIC ARTS

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Die Investmentbank Merrill Lynch hat die Bewertung der Aktie von Electronic Arts aufgenommen und sie mit "Accumulate" eingestuft. Damit messen die Analysten dem Titel ein Wertsteigerungspotenzial von 10-20 Prozent ein. Langfristig wurde die Aktie mit "Buy" empfohlen. Damit wird von einem "interessanten Wertsteigerungspotenzial" ausgegangen. Positiv hoben die Analysten in einer Studie, die am Montag in London erschien, die Marktposition hervor, die die beste unter den Software-Entwicklern für Videospiele sei, aber auch die breite Produktpalette des Unternehmens. Electronic Arts sollte in den nächsten zwei Jahren von einem anhaltenden Marktwachstum profitieren, urteilten die Experten. Sie prognostizierten für das Jahr 2002 Umsätze von 1,6 Mrd. US-Dollar und damit 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie sollte bei 0,66 US-Dollar liegen nach 0,04 US-Dollar./aka/
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15.11.01 09:45:36
Mittwoch, 14.11.2001, 22:40

Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 14. November 2001

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst am 14. November 2001:



DEUTSCHE POST

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Das Investmenthaus Merrill Lynch hat die Aktie der Deutsche Post World Net mittelfristig von `Accumulate` auf `Neutral` zurückgestuft. Der Aktie wird damit nur ein begrenztes Wertsteigerungspotenzial mit einem Gesamtertrag von maximal 10 Prozent in den nächsten zwölf Monaten beigemessen. Längerfristig könne sich der Titel auch wieder besser entwickeln, schrieben die Analysten in einer am Mittwoch vorgestellten Kurzanalyse.



E.ON

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Die Berenberg Bank hat die Aktien der E.ON AG vor Veröffentlichung von Zahlen für das dritte Quartal mit "Kaufen" bestätigt. Das Kursziel für das Papier des Versorgers setze die Bank bei 70 Euro an, schrieb der Berenberg-Analyst Frank Laser in einer am Dienstag erschienenen Kurzstudie. E.ON wird seine Geschäftszahlen für die ersten neun Monate und für das dritte Quartal am Donnerstag bekannt geben.



CONSTANTIN FILM

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Die Aktie der Constantin Film gilt nach der Vorlage der Zahlen bei den Analysten der Helaba weiter als "neutral". Die Experten gehen in einer am Mittwoch veröffentlichten Kurzstudie davon aus, dass sich der Wert "marktkonform entwickeln wird". Auch für die Jahresprognose sehen die Analysten keinen Revisionsbedarf. Constantin, die am 27. Dezember vom Nemax 50 in den Nemax All Share absteigen wird, hatte vorbörslich Zahlen veröffentlicht. Dabei habe der im dritten Quartal erreichte Umsatz von 40,9 Millionen Euro deutlich über seinen Erwartungen gelegen, schreibt Analyst Florian Leinauer.



HENKEL

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Helaba Trust hat die Aktien von Henkel weiterhin mit "Übergewichten" bewertet. In einer am Mittwoch veröffentlichten Studie schreiben die Analysten der Hessischen Landesbank von "soliden Zahlen", die der Düsseldorfer Chemie- und Waschmittelkonzern für das dritte Quartal veröffentlicht hat. Henkel habe die Erwartungen der Experten leicht übertroffen, und sie billigen der Aktie "noch ein erhebliches Potential" zu.



NETWORK APPLIANCE

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Die Analysten von Goldman Sachs sehen in der Aktie von Network Appliance einen "Outperformer". Der Speicherherstellers hatte am Dienstag nach Handelsschluss der NASDAQ seine Geschäftszahlen fü1r das zweite Quartal veröffentlicht. Das NetApp-Ergebnis habe zwar unter den inoffiziellen Flüsterschätzungen der Analysten gelegen, die offiziellen Erwartungen allerdings erfüllt, schrieben die Experten Laura Cnigliaro und Ari Danes in einer am Mittwoch in New York veröffentlichten Studie.



BAYER

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Die WestLB Panmure hat die Aktien des Pharmakonzerns Bayer nach Präsentation der Geschäftszahlen von `Neutral` auf `Underperform` abgestuft. Damit erwartet die Bank, dass der Titel sich im Vergleich zum DAX zwischen 10 und 20 Prozent schlechter entwickeln wird. Das Kursziel gab der Analyst Andreas Theisen in einer am Mittwoch veröffentlichten Kurzstudie mit 30 Euro an. Gegenüber der Prognose der Bayer AG, im vierten Quartal einen operativen Gewinn zu erwirtschaften, schließe die Bank einen Nettoverlust nicht aus. Eine genauere Einschätzung wolle man aber erst nach der Analystenkonferenz am Donnerstag angeben.



AXA

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Die Analysten der WestLB Panmure haben den Titel des deutsch-französischen Versicherers Axa nach Vorlage von Quartalszahlen bei "Outperform" belassen. Damit billigen die Experten dem Titel ein im Vergleich zum Index um 10 bis 20 Prozent besseres Entwicklungspotenzial zu.



INFINEON

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Die Berenberg Bank stuft die Aktien des Halbleiter-Herstellers Infineon nach Vorlage der Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr weiterhin mit "Halten" ein. In der am Mittwoch veröffentlichten Studie "Ende des Schreckens oder Schrecken ohne Ende" schreibt Analyst Oliver Wojahn von einer beginnenden Konsolidierung im Geschäftsbereich Speicherprodukte. Für die Aktie rechnet er in den kommenden Monaten mit einer Kursentwicklung von 10 Prozent über oder unter dem Marktdurchschnitt.



DEGUSSA

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Die Berenberg Bank behält die Aktie der Degussa AG nach Vorlage der Geschäftszahlen auf "Reduzieren". Dies geht aus einer am Mittwoch in Hamburg veröffentlichten Studie des Analysten Frank von Collani hervor. Die Aktie des Chemiekonzerns dürfte sich demnach in den nächsten zwölf Monaten um mehr als 10 Prozent schwächer als der DAX entwickeln. Das operative Ergebnis vor Goodwill-Abschreibungen (EBITA) übertraf im dritten Quartal 2001 mit einem Anstieg um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal die Erwartungen der Bank, wie es hieß.



SIEMENS

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Die Helaba Trust hat die Aktie von Siemens nach Vorlage der Quartalszahlen des Elektrokonzerns weiter mit "Neutral" bewertet. Demnach erwartet Analyst Michael Busse, dass sich der Wert parallel zum EuroStoxx 50 entwickeln wird. Wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Studie hervorgeht, entsprachen die Umsatzzahlen für das Gesamtjahr den Erwartungen. Die vom Analyst benannten Problem-Segmente trügen im 4. Quartal zu dem negativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Firmenwerte (EBITA) von 1,094 Milliarden Euro bei. Dies seien die Netzwerksparte ICN (EBITA: minus 498 Millionen Euro), der IT-Bereich SBS (EBITA: -304 Mio. Euro), Siemens Dematic (EBITA: -35 Mio. Euro) und VDO-Automotive (EBITA: -158 Mio. Euro)./aka/
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17.11.01 18:41:42
Beitrag Nr. 67 (