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Hugo Boss - 500 Beiträge pro Seite


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Tja der Chart sieht echt mies aus aber warum ist die Aktie den so gefallen gab es news die ich verpast habe ?
schau mal unter sharper.de nach, dann wird dir einiges klar - verdacht auf `enronitis` in den usa inkl. entlassung etc.

--> schaut nicht gut aus, das management schweigt sich bisher aus...

auch auf w-o stand irgendwo was dazu
Die Kursziele, die sich aus der SKS ergeben haben, wären fürs erste erreicht. Andererseits wurden diese Ziele recht flott und crashartig erreicht, so daß jetzt die Frage ist, ob nicht noch etwas drauf geschlagen wird, zumal die Aktie nach wie vor auf heutigem Niveau ordentlich Gewinne aufweist. Und es spricht nicht gerade für ein Management, wenn man seine Sachen nicht ordentlich zusammenzählen kann.

Auch im M-Dax machen sich dunkle Wolker breit. Software, Prosieben, BHW und jetzt Boss!
Sollte das aktuelle Bewegungstief unterschritten werden, dann rufen die Septembertiefs und zwar genauso schnell wie zuvor.

Kannst Du mal einen 5 Jahreschart hier reinstellen ?

Zieht man eine Linie von den Tiefs Anfang 2000 / Sept. 2001 dann liegt Boss genau am Aufwärtstrend. Positiv ist, daß es Freitag nicht mehr stark runterging.

Was hältst Du von einem Trade mit SL bei 19 auf Schlusskursbasis ? Kursziel 24/25, das wäre ein Anstieg, der die Hälfte des Kursverlustes aufgrund der Bilanzunregelmässigkeiten ausgleicht.
Nit ärgern! Mal schaun, ob die comdirect was Besseres liefert!

Auf Grund der Septemberhysterie könnte man den charttechnischen Makel etwas mildern, jetzt isse auf jeden Fall durch. Das sieht nach einer Topbildung aus! Korrektur bis zum Septembertief und daran anschließend der Rebound an die Ausbruchslinie.

Möglicher Hintergrund:

Die jungen Unternehmen wachsen und wachsen, und die Börse ist amused. Und irgendwann sind die fantastischen Wachstumsraten natürlich passe und aufgrund der Größe wachsen die Unternehmen normal. Und der Flair ist dahin, der schließlich nicht nur bei Boss, sondern auch bei Firmen wie MLP die Berechtigung für eine Höherbewertung waren.

Charttechnisch sieht die Lage im Daily-Kerzenchart äußerst brisant aus. Es kann ganz schnell noch bis auf die Septembertiefs hinunter gehen.

Was mir im Kopf schwebt ist einfach folgender Chart(BeamtenHeimWerk):

HUGO BOSS

Der Bilanzschneider von New York


Das finanzielle Desaster des Metzinger Modekonzerns Hugo Boss könnte sich zu einem handfesten Skandal ausweiten. Der Chef der US-Sparte, Marty Staff, hat womöglich versucht, sein Gehalt mit aufgeblähten Umsatzzahlen aufzubessern.


DDP

Finanzskandel in den USA könnte Boss-Chef Sälzer zu schaffen machen: Hugo Boss Frühjahrskollektion


Stuttgart - Der 13. Mai war der Tag der großen Abrechnung. Höchstpersönlich flog der neue Hugo Boss-Chef Bruno Sälzer nach New York, um seinen Statthalter Marty Staff zu feuern. Das Loch in der Bilanz der US-Tochter in Höhe von rund sechs Millionen Euro war nicht mehr zu übertünchen, Konsequenzen unvermeidlich.
Doch offenbar steckt noch viel mehr hinter der Entlassung als nur ein schlecht verlaufener Geschäftsgang. Nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" hat der geschasste US-Chef über Jahre hinweg systematisch Waren in die Läden gepumpt, um die Umsätze auf dem Papier zu erhöhen. Dass Hemden, Anzüge oder Schuhe tatsächlich nicht zu verkaufen waren, ließ Staff anscheinend kalt.

Der Grund: Staffs Vertrag sieht bei einem geschätzten Grundgehalt von rund einer Million Euro pro Jahr, wie in der Branche üblich, Boni für Umsatz- und Gewinnsteigerungen vor. Durch aufgeblähte Lieferungen konnte der Manager sein Gehalt offenbar um ein Mehrfaches steigern, wie die Zeitung berichtet. Das Blatt zitiert einen ehemaligen Handelspartner der Modefirma, der mit einer Dezemberlieferung einmal das Mehrfache der bestellten Waren bekommen habe: "Der Grund für solche Lieferungen war jedem in der Branche klar. Das kam alles in die Bilanz und pumpte sie ordentlich auf".

In der US-Zentrale wurde der Zustand offenbar jetzt kritisch, weil die zuviel gelieferte Ware aus allen Landesteilen zurückkam und die Lager überquellen ließen. Wichtig Geschäftspartner kündigten ihre Verträge. Am Tag der Abrechnung musste Hugo Boss seinen US-Umsatz 2001 um sechs Millionen nach unten korrigieren. Die US-Sparte erwirtschaftete nach den neuen Konzernangaben statt 1,2 Millionen Euro Gewinn nun 4,8 Millionen Euro Verlust. Nicht zuletzt, weil Sälzer für die Einstellung von Staff verantwortlich war, geriet der Boss-Chef auf der Hauptversammlung am 28. Mai deshalb schon an seinem ersten Tag an der Spitze des Unternehmens unter Beschuss.


IM INTERNET

· manager-magazin.de: Hugo Boss - Was der neue Chef Bruno Sälzer vorhat


SPIEGEL ONLINE ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.




Dass der Skandal irgend wann bekannt werden musste, war in der Branche offenbar vielen klar - nur den Chefs in der schwäbischen Zentrale nicht. Die "Suttgarter Zeitung" zitiert Insider, laut denen Staff das Geld mit beiden Händen aus dem Fenster geworfen haben soll. Das Blatt berichtet von Jamaika-Reisen der Mitarbeiter auf Firmenkosten und Hubschrauberflügen für Kunden.

Ob der Nachfolger von Staff, Tony Lucia, die Probleme in den Griff bekommen wird, daran zweifeln Branchenkenner. Denn Lucia war einer von Staffs engsten Mitarbeitern. Ein Händler: "Toni wusste, was in New York passierte. Mit ihm macht Boss keinen sauberen Schnitt."

(Der SPIEGEL)
Den Spiegel würde ich als Kontraindikator nehmen.
Die Ausführungen von Bierdose zum chart sehe ich auch so.
Werde nochmal über meinen Trade nachdenken.

Gibts noch einen Chart mit OBV ?
# 8

Bei 10 € sollte die Aktie eigentlich in eine Bodenbildung übergehen!
Ich glaube auch nicht an ein Unterschreiten der 10 EUR Marke...aber was heißt schon glauben...
>>>>>>>glauben heißt bei uns in Öst. nichts wissen .... aber der Wert ist ja so ausgebombt das er für den antizykliker ja wieder intessant sein dürfte, weiß einer von euch wie hoch der Buchwert ist??..

Boss alleine die Marke ist ja sehr bekannt, und wenn der Markt dreht geht auch der wert ab.

Bis ende sept. haben wir jedenfalls kaufkurse.

Bleibt a.d. Watchlist, neben Karstadt+Puma
Hugo Boss im Langfristchart. Mal gerade so hat die Hugo am Freitag den Dreh bekommen und in etwa bei den Lows aus 99 gedreht. Jetzt wird es spannend. Nach dem sehr starken Abverkauf könnte eine technische Erholung anstehen. Dazu müßte das Management aber für Vertrauen sorgen.

Alle hören auf die bierdose und kaufen Boss, Hugo Boss. Wie es scheint. Nee, mal ehrlich, ich glaube es war gestern der Herr Bruns, jetzt selbständiger Vermögensverwalter, früher Union Invest, in den Dresdner Nebelwerfergesprächen, der vermeinte sagen zu müssen, die Börse habe übertrieben.

Wann lag der denn eigentlich mal richtig? Jetzt bei Boss?
Hugo Boss im Sommerschlussverkauf
Die Börse hat die erneute Gewinnwarnung von Hugo Boss (WKN 524 553, Vz.) massiv abgestraft. Anstatt der bereits reduzierten 95 Millionen will der Modekonzern nunmehr 70 Millionen Euro nach Steuern verdienen. Finanzvorstand Jörg-Viggo Müller teilt uns im TradeCentre-Gespräch mit, dass dieses Ziel aus heutiger Sicht aber das worst-case Szenario darstelle. Grund für die Profitwarnung war vor allem der schlecht verlaufende Monat Juni, sagt uns Müller. Neben höheren Rabatten an Händler mussten die Schwaben eine Risikovorsorge auf zu hohe Bestände im Lager vornehmen. Von der Gewinndifferenz (25 Millionen Euro) entfallen allein 18 Millionen Euro auf das US-Geschäft. Die Umsatzerwartung bleibt indes bei 1,095 Milliarden Euro. Das entspricht immerhin einer respektablen Umsatzrendite von knapp 7 Prozent. Bedenken Sie, dass die Textilbranche in den bedeutenden Märkten USA und Deutschland einen zweistelligen Einbruch zu verzeichnen hat. Unter diesem Gesichtspunkt können sich die Zahlen der Metzinger sehen lassen. In den ersten sechs Monaten des Jahres klingelten 30 Millionen Euro Profit in der Kasse. Den free Cashflow beziffert der CFO auf 9 Millionen Euro.

In diesem Jahr erwartet der Finanzchef keine positiven Impulse mehr für die Branche. Damit ist das Jahr 2002 abgehakt. Sollte es in 2003 zu einer Stabilisierung der Geschäfte kommen, zeigt sich Müller zuversichtlich zu alter Ertragsstärke zurückzukehren. „EBIT-Margen von 10 bis 15 Prozent sind dann durchaus wieder realistisch“. Selbst wenn bei Boss im nächsten Jahr der Umsatz lediglich stagniert, erwarten wir einen deutlich zweistelligen Gewinnsprung.

Für die Aktie des Modekonzerns müssen Sie lediglich den 10-fachen Gewinn und nicht einmal den einfachen Umsatz für 2002 berappen. Nutzen Sie den Sommerschlußverkauf des Papiers für Käufe. Stoppkurse bieten sich knapp unter der Marke von 10 Euro an.


Quelle: http:www.tradecentre.de
Nix da mit kaufen, ...wer sagt denn das die Gewinn schätung, nicht wieder reviediert wird??

Ich kaufe gern, Boss ist ne tolle marke gut aufgestellt, .. aber das Produkt braucht kaum einer in der tiefen Rezession wir uns z. Zt. befinden.

Ich warte a.d. totallen sell off im Sept./Oct. u. kauf dann zu. bei

Boss
Karstadt

Wir sehen noch tiefere kurse das wars noch nicht.

TF
OK ... Sorry,

habe leider diesmal schlampig getippt & nicht korrigiert, kommt nicht wieder vor.

***

Rot Grün Blau >>> wir sind doch noch etwas schlau

gelb schwarz rot >>> den deutschen mehr Butter aufs Brot

***

Boss ... wer richig kauft wird mal ganz Groß

Also Leute eure Meinungen zu Hugo Boss Vz. sind gefragt.

TF
Bei einer aktuellen Bewertung von 700 Mio bei Lizenzeinnahmen von mehr als 50 Mio kommt Boss langsam in den Bereich, in dem der operative Teil des Unternehmens mit 0 bewertet wird. Ehrlich gesagt ist es auch mir langsam unverständlich, warum ständig zig Mios in das USA-Geschäft gepumpt werden, obwohl anscheinend schon letztes Jahr nicht eine müde Mark dort verdient worden ist und dieses Jahr sogar saftige Verluste anfallen(2 stelliger Mio Bereich). Einerseits beklagt der Vorstand einen Käuferstreik in USA - und gleichzeitig wurden schon wieder rund 10 Shops eröffnet. Anscheinend hat man in der Vorstandsetage die Gewinnorientierung verloren. Boss wäre nicht das erste europäische Unternehmen, das in den USA zig Mios in den Sand setzt.
(p.s. z.B. bei Douglas verzichtet man bewusst auf eine Expanion in den USA und konzentriert sich lieber auf Europa- Boss sollte dort mal nachfragen warum)
doby
>>>schönes reversal war das heute die Trendwende????

+8% oder doch nur eine zwischenerholung. Boss ist doch recht devensiv. der boden bei 10,20 sollte allenfalls halten.
Na habt Ihr alle schon verkauft, oder seid im Hochwasser Urlaub.

Boss gibts wieder für 11,45€
Hugo Boss ist momentan ein technisch sehr schwacher Wert. Die Aktie ist abgestürzt, Gegenbewegungen nach oben werden sofort wieder abgewürgt. Der Nimbus des Wachstumswertes ist weg.

Ich vermute mal, das man mit dem Wert in den nächsten Monaten nicht viel Freude haben wird. Eine Erholung muß fundamental sein, sowas kann 2-3 Jahre dauern. :confused:

Sorry, ist leider so.

Ignatz
>>>in der Ruhe liegt die Kraft, die 11 sind wieder gefallen u. die Umsäztze OK, keine sorge dabei bleiben, alles miese ist im Preis drin.
TF
@ bierdose

Habe bei 20 schon mal überlegt bei Boss einzusteigen. Deine Analyse hat mich aber davon abgehalten.

Jetzt kostet Boss nur noch halb soviel.
Soll man jetzt kaufen ?

Der Abgabedruck hat nachgelassen, fundamental sieht Boss günstig aus (etwa 5 % Dividendenrendite, KGV zwischen 10 und 15). Boss sollte auch von einem fallenden Dollar profitieren, da ich annehme daß überwiegend im Ausland (Asien) produziert wird.

Der Kurs hst schon 1999 bei etwa 10 Euro konsolidiert und ist dann nach oben abgeprallt.

Ich überlege die Stämme bei 9,50 zu kaufen, Stopp Loss auf Tagesschlussbasis 8,90 Euro.

Meinungen ?
Bisher war Abwarten bei BOSS die richtige Taktik.

Würde erstmal sehen wollen, daß die Problembereiche USA und BOSS Woman eingegrenzt werden. Umsatzwachstum geht weiter zurück - wird evt. negativ.

Bisher scheint mir das Management die Dinge nicht im Griff zu haben (Selzer war als Vorstand bes. für USA verantwortlich), sondern schwadroniert über einen lifestyle Konzern. Nach dem Motto - kriegen wir die Probleme nicht gelöst, schaffen wir uns neue zur Ablenkung von den alten.

Die Dividende dürfte deutlich gesenkt werden.

Technisch bisher keine Trendwende.

CU, goldmine
Der Aktienkurs liegt bei 10 Euro wie ein Toter Hund in der Kurve...

Da ist wohl erst einmal abwarten angesagt.

:mad:
Aber er fällt nicht mehr wesentl. bei noch schwächeren Gesamtmarkt, halte Boss aus konservativen substanz Wert

klar für die 12€ fehlt momentan die Puste aber die gr. Verkäufer sind alle raus, (mikrige Umsätze).

Halten bzw bei ca. 10€ nachkaufen.

TF
Hui das war heute aber heftig aber das

ATL hält. das ist ja immerhin etwas.

TF
Boss-Aktien von Übernahmeofferte für Marzotto beflügelt

Metzingen/Frankfurt (vwd) - Der Aktienkurs der Hugo Boss AG, Metzingen, ist am Montag von einem Übernahmeangebot für die Boss-Muttergesellschaft Manifatura Lane Gaetano Marzotto SpA, Valdagno/Veneto, beflügelt worden. Die Industrie Zignago Santa Margherita SpA, Fossalta di Portogruaro (Veneto), hatte bereits am Samstag angeboten, Marzotto für Bargeld und Aktien komplett zu übernehmen. Durch die Fusion soll eine integrierte Finanzholding für Mode- und Getränkeunternehmen entstehen. Die Unternehmerfamilie Marzotto kontrolliert sowohl die Marzotto SpA als auch die Zignago SpA.



Größte Gesellschaft dieser Holding mit rund zwei Mrd EUR Umsatz wäre die Hugo Boss AG. Frankfurter Börsenhändler mutmaßen, dass die Fusion von Zignago mit Marzotto zu einem öffentlichen Übernahmeangebot an alle freien Boss-Aktionäre führen könnte. Dies wird unterdessen von Analysten als unwahrscheinlich eingestuft. Hugo Boss wollte dazu am Montag keine Stellungnahme abgeben. Bis 18.17 Uhr MESZ legten Hugo Boss um 6,2 Prozent auf 9,98 EUR zu. Als Grund für das Plus wird am Markt auch der hohe Preis der Übernahmeofferte genannt. Es könne sein, dass Hugo Boss als wichtigste Marzotto-Beteiligung mehr Wert sei, als derzeit von der Börse antizipiert.



Das am Samstag von Zignago unterbreitete Angebot sieht die Zahlung von 17,25 EUR und eine neue Zignago-Aktie mit einem Nominalwert von 0,52 EUR für je drei Marzotto-Titel vor. Mit der Barkomponente von insgesamt 415,1 Mio EUR stellt das Angebot einen Aufschlag von 82,5 Prozent auf die Schlussnotierung der Marzotto-Aktie vom vergangenen Freitag dar. Im Vergleich mit dem Marzotto-Durchschnittskurs des vergangenen halben Jahres ergibt sich eine Prämie von 25,9 Prozent. Nach italienischen Zeitungsberichten soll die Offerte im November beginnen.



Die Marzotto-Holding besitzt 50,4 Prozent des Gesamtkapitals der Hugo Boss AG. Die italienische Unternehmerfamilie Marzotto hält 25,2 Prozent der Aktien der Marzotto SpA und 30 Prozent der Zignago SpA.


vwd/DJ/9.9.2002/haa/rio/bb

9. September 2002, 18:20
Hugo Boss: KGV unter 7, Dividendenrendite über 6%!!!

Jetzt bei 9€ klarer kauf!!!

ER
Möglicherweise ist der Abgabedruck durch die Verkäufe von Indexfonds zu erklären. Einsteigen könnte man dann Freitag abend per Schlussauktion.

Südzucker neu im Stoxx-600 - Hugo Boss und Aixtron fallen raus
London (vwd) - Der Indexbetreiber Stoxx Ltd hat am Mittwoch im Rahmen seiner quartalsweisen Überprüfung Veränderungen im Dow-Jones-Stoxx-600-Index angekündigt. Am 23. September werden demnach folgende Titel dem Index hinzugefügt: Halma, EasyJet, ICAP, Investec, Premier Farnell, William Hill John Wood (alle Großbritannien); Enagas, Iberia, Metrovacesa (Spanien. Lindt & Sprüngli, SIG (Schweiz); Green Property (Irland); Immofinanz Immobilien (Österreich), Klepierre (Frankreich), Omega Pharma (Belgien, Südzucker (Deutschland), Amer (Finnland) und Carlsberg `B` (Dänemark).

Folgende Unternehmen fallen den Angaben zufolge aus dem Stoxx-600 heraus Actelion N, Phonak, Verwaltungs- und Privat Bank (Schweiz); Hugo Boss Vz Aixtron (Deutschland); Amey, BTG, Cambridge Antibody Tech G, Cookson Dimension Data, JJB Sports, Pizzaexpress, St. James`s Place Capital, Xansa (Großbritannien); Infogrames (Frankreich); Modern Times (Schweden. Petroleum Geo Services (Norwegen); Riverdeep (Irland); Sonae SGPS (Portugal). vwd/DJ/14.8.2002/gre
#36
die Bude ist noch lange kein Kauf... auch das KGV ist gerade angemessen, für Zykl. Konsumwerte ist es noch zu früh.
@ Traderfritz

Bei welchem Kurs siehts Du bei Boss einen guten Einstieg ?
Ich finde insbesondere die Dividendenrendite interessant.
Der Gewinn ist in diesem Jahr um 30 % eingebrochen, der Kurs ist aber auf ein Drittel gefallen - das Papier ist viel zu billig.
Gemessen am Kurs verdient der Laden sehr viel Geld, der Name ist gut. Das wird schon wieder.
Ich habe jetzt eine dicke Portion im Depot.
Frühestens bei €7,50 erste Positionen aufbauen und auf ein Übernahmeangebot spekulieren. Fundamental nicht interessant im Moment. Weitere Gewinnwarnung droht!!!!!! Vorsicht!
@cybervestor
Woher weißt Du, dass eine Gewinnwarnung
kommt? Bitte die Quelle nennen. Danke!
Moin ,

Den Boxkampf gesehen?

Vitali Klitschko boxt bald gegen Lennox Lewis in Las Vegas, wird wohl weltweit übertragen und damit ist Vitali Klitschko im Boxing Olymp angekommen ....

Weltweites Interesse , weltweite Übertragungen etc ....damit steht er in der Riege von Tyson, Ali, Lewis ,Holyfield etc ...

BOSS RÜSTET DIE KLITSCHKOS AUS ;ZIEHT SIE AN ....AUCH IM RING

Weiß einer wie lange die Verträge zw Boss und den Klitschkos laufen ????


Mit den Klitschkos hat Boss wohl ein Weltmeisterschaftsendspiel sich geangelt ,nur halt ein paar Mal im Jahr ,weltweit , und dann noch mit 2 möglichen Werbeträgern ...


Der Kurs ist ein Witz .... , schnelle 100 % auf ein Jahr ...vielleicht auch mehr ...nicht nur wegen den Klitschkos
Meine Meinung
CURE
Keiner denkt mit , muß wohl erst wieder in den nächsten Wochen in den Börsenblättchen vorgekaut werden :D

Na ja , noch sind"s billig zu haben ohne den BOXWELTCHAMPIONAUFSCHLAG ;)
UP ,weil keine Sau das interessiert , noch nicht :D
Hallo!

Kann mir jemand sagen, wann die Dividende ausgezahlt wird bei Hugo-Boss?

:confused:
Termin HV ist am 27.05.2003
Die Dividende liegt bei 0,76 Euro, daß sind etwa 6,5 % beim derzeitigen Kurs.

Ein Tipp: In der neuen BÖRSE ONLINE stehen alle Termine der Hauptversammlungen der Dividenzahler aus DAX, MDAX, TECDAX und SDAX.

Allein aus diesem Grunde lohnt sich diesmal BÖRSE ONLINE zu kaufen.

der Moseländer
Hallo,
warum ists im Hugo-Boss-Board denn so ruhig ?
Hier ist noch eine gute Chance für einige Euro Kursgewinn: Wir hatten die Aktie bei 35 Euro, als der gewinn nur 30% höher war als jetzt. Wenn sich die Nachrichtensituation wieder bessert, sind diese Höhen auch wieder drin.

Die Firma ist grundsolide, verdient viel Cash und hat einen super Markennamen.

Gruß
Helmuut
Hier der Artikel aus der Stuttgarter Zeitung von heute über die angeblich schlechte Qualität der Ergebnisse bei Boss; ich hoffe, ich langweile niemanden mit dem Artikel.




"Hinter den Zahlen steckt ein Desaster"

Übertüncht das Lizenzgeschäft Probleme bei Hugo Boss?

Der Metzinger Modekonzern Hugo Boss hat 2002 mit seinem Kerngeschäft offenbar kaum Geld verdient. Insider sehen die Verantwortung für diese Entwicklung beim Vorstandschef Bruno Sälzer.

Von Sönke Iwersen

Vor einer Woche schien die Welt bei Hugo Boss noch halbwegs in Ordnung. Gewiss, als die Aktionäre sich bei der jährlichen Hauptversammlung des Unternehmens am Killesberg trafen, wunderten sie sich über die hohen Verluste in den USA und moserten über die Gehaltserhöhung für die Aufsichtsräte. Den Geschäftsbericht des Unternehmens lasen viele Anteilseigner mit großen Seufzern. Der Aktienkurs fiel 2002 um 72 Prozent, und der Jahresüberschuss schrumpfte um ein Drittel. Lautstarken Protest aber gab es nicht. Die meisten deutschen Unternehmen verzeichneten 2002 hohe Kursverluste, und Hugo Boss zahlte seinen Aktionären immerhin dieselbe Dividende wie im Vorjahr. Außerdem bat der Vorstandsvorsitzende Bruno Sälzer sein Publikum, die Zahlen doch bitte im Verhältnis zu sehen. "2002 haben wir einen Jahresüberschuss von 75 Millionen Euro erzielt", sagte Sälzer. "Das sind 30 Prozent weniger als im Vorjahr. Aber es ist immer noch das drittbeste Ergebnis in der Geschichte von Hugo Boss."

Was Sälzer nicht sagte: im ersten Jahr unter seiner Führung hat Hugo Boss mit seinem eigentlichen Kerngeschäft offenbar kaum noch Geld verdient. Für 2002 steht im Geschäftsbericht zwar ein Überschuss von 74,7 Millionen Euro. 64,1 Millionen Euro hat Hugo Boss mit dem Lizenzgeschäft eingenommen, also der Vergabe des Markennamens an Hersteller von Düften, Brillen und Uhren. Boss selbst beschäftigt in seiner Lizenzabteilung nur fünf Mitarbeiter. So erscheint das "drittbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte" in einem ganz anderen Licht. Es stützt sich vor allem auf die Vermarktung des guten Namens für Produkte, die Boss nicht selbst herstellt und auf deren Erfolg das Unternehmen nur bedingt Einfluss hat.

Das lukrativste Geschäftsfeld neben den Lizenzeinnahmen ist für Hugo Boss seit Jahren der Fabrikverkauf in Metzingen. Hier werden nicht mehr ganz neue Kollektionen verkauft, nach Informationen der Stuttgarter Zeitung aber auch solche Ware, die eigens für den Direktverkauf an den Endkunden produziert wurde. Boss macht seit jeher keine Angaben zu den Umsätzen des riesigen Fabrikverkaufs, nach Schätzungen aus der Branche liegt er jedoch zwischen 80 und 100 Millionen Euro pro Jahr. An Spitzentagen reisen bis zu 5000 Einkaufstouristen an. Und an ihnen verdient Hugo Boss überdurchschnittlich gut, da man hier einen Teil der branchenüblichen Handelsmarge von 140 Prozent selbst einstecken kann. Ein ehemaliger hoher deutscher Boss-Manager: "Die Umsatzrendite beim Fabrikverkauf in Metzingen liegt bei mindestens 20 bis 25 Prozent."

Setzt man nun jeweils die niedrigste Schätzung voraus - also 80 Millionen Euro Umsatz und eine Rendite von 20 Prozent -, so müsste Boss 2002 mit seinem Fabrikverkauf 16 Millionen Euro verdient haben. Zählt man diese 16 zu den 64 Millionen Euro aus dem Lizenzgeschäft hinzu, ergibt sich ein Vorsteuergewinn von 80 Millionen Euro. Den Jahresüberschuss 2002 nach Steuern gibt das Unternehmen mit 74,7 Millionen Euro an. Genaue Angaben zur Aufschlüsselung des Nachsteuergewinns lehnt Boss ab. Doch der Schluss liegt nahe: Das eigentliche Kerngeschäft von Hugo Boss hat im vergangenen Jahr offenbar kaum noch zum Ergebnis beigetragen. Dazu ein zweiter ehemaliger Boss-Manager: "Die Zahlen, die Sälzer vorlegt, sehen nur auf den ersten Blick gut aus. Dahinter versteckt sich ein Desaster."

Der Vorstandschef Sälzer hat mehrere Anfragen der Stuttgarter Zeitung nach einer Erläuterung der Geschäftszahlen abgelehnt. Das größte Rätsel in dem Geschäftsbericht von Hugo Boss bleibt der Verlust von 29,7 Millionen Euro in den USA. Im April 2002 führte Boss eine Inventur durch, nach der sich Unstimmigkeiten in der Bilanz zeigten. Die Höhe gab Boss mit sechs Millionen Euro an, im Juni trennte sich das Unternehmen vom US-Vorstand Marty Staff und vom US- Finanzvorstand Vincent Ottomanelli.

So schienen die Schuldigen gefunden und bestraft. Doch Recherchen der Stuttgarter Zeitung zeichnen ein anderes Bild. Nach übereinstimmenden Aussagen von Insidern liegt die Verantwortung für die Geschehnisse in den USA nicht in New York, sondern in Metzingen. Keiner der Informanten will sich mit seinem Namen zitiert sehen, da sie entweder noch mit Hugo Boss zusammenarbeiten oder aber nicht riskieren wollen, in der Modeszene als Verräter zu gelten und sich eine Zukunft in der Branche zu verbauen. Einige geben an, von Hugo Boss mit juristischen Klagen bedroht worden zu sein. Im Schutze der Anonymität behaupten aber alle dasselbe: Nichts in den Vereinigten Staaten sei ohne das Wissen von Bruno Sälzer geschehen, der seit 1995 im Vorstand von Boss für das Auslandsgeschäft verantwortlich ist und vor einem Jahr zum Vorstandsvorsitzenden aufstieg. Ein Kunde: "Marty (Staff) war immer auf seinen Bonus aus. Aber es soll doch niemand glauben, dass der Kerl innerhalb von zwei Jahren den Umsatz verdoppelt und die Jungs in Deutschland keine Fragen stellen. Die haben doch selbst nur an ihren eigenen Bonus gedacht."

So kam es zu ungewöhnlichen Wachstumssprüngen bei dem Metzinger Modekonzern. "Als Sälzer das Auslandsgeschäft übernahm, hat er nach und nach alle Märkte auf Umsatz gedrillt", sagt ein ehemaliger Boss-Mitarbeiter. "Seine Lösung war überall dieselbe: Ware in die Märkte drücken und Augen zu." So seien plötzlich Händler beliefert worden, die nicht zum Image von Hugo Boss passten. In Großbritannien stieg der Umsatz von 1998 auf 1999 um 119 Prozent, in den Vereinigten Staaten innerhalb von zwei Jahren um 94 Prozent. In Italien soll ein Händler beliefert worden sein, der die Boss-Ware über Umwege auf den nordamerikanischen Markt brachte.

Die Folge überall: eine Verwässerung des Markennamens Hugo Boss und ein Verfall der Preise. "Auf die Art und Weise kann jeder Umsatz machen", sagt ein Modeexperte in New York. "Aber jeder in der Branche weiß, dass die Masche irgendwann auffliegt."

Aktualisiert: 03.06.2003, 05:36 Uhr
Hallo sebiggestbos, danke für die Einstellung des Artikels. Der GB von Hugo Boss lag bei mir noch ein bisschen unbeachtet im Regal. Der Artikel hat mich trotz dieser bullen Hitze veranlasst die Zahlen zu betrachten.

Im Kerngeschäft verdient HB also kein Geld? Der Gewinn kommt aus den Lizenzen und aus dem Lagerverkauf in Metzingen?

Die Lizenzerträge von 64 Mio. EUR sind insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Eigenfertigung von textilen Erzeugnissen erfreulich. Z.Z. wird das Lizenzgeschäft mit Bodywear und Socken Integriert, in 2003 soll die Sparte Strickwaren integriert werden. (GB S. 75)

Hugo Boss leistet sich z.Z. zwei Baustellen: Boss Woman und das USA-Geschäft. Das Damensegment lieferte einen Fehlbetrag von 18,1 Mio. EUR. Wie viel das USA-Geschäft zum Gewinn beiträgt ist wohl nur wenigen bekannt.

Ich gehe mal davon aus, dass das Lizenzgeschäft 35 Mio. nach Steuern abwirft, dann bleiben von 74,7 Mio. Gewinn 39,7 Mio. übrig. Die Stuttgarter Zeitung geht von einem Vorsteuergewinn von 16 Mio. aus dem Lagerverkauf in Metzingen aus. Wenn ich großzügig mit einem Nachsteuergewinn von 12 Mio. rechne, dann bleiben 27,7 Mio. für das Kerngeschäft.

Bis hierhin hat der Autor der Stuttgarter Zeitung noch mitgedacht. Nun den Teil den er vergessen hat. Man kann nicht einfach das Lizenzgeschäft separat betrachten und alle Negativerträge dem so genannten Kerngeschäft zurechen. Das Lizenzgeschäft ist die Folge des erfolgreichen Kerngeschäftes das Hugo Boss über Jahrzehnte aufgebaut hat. Die Aktivitäten mit Boss Woman und dem USA-Geschäft werden zukünftig auch die Lizenzerträge stärken.

Von den 27,7 ziehe ich jetzt noch den Fehlbetrag Boss Woman ab, dann kommen ich auf 45,8 Mio. (27,7- (-18,1)). Des Weiteren gehe ich von einem ausgeglichenen USA-Geschäft aus.

Das Gleiche mache ich jetzt noch mit den Umsätzen.

Umsatz:.....1093
Lagerv.:....-100
Boss W.:....-37
Amerika.:...-221

Summe:......735


Nettoumsatzrendite: 6,3% gegenüber 6,8% gesamt.

Es könnte allerdings auch sein, dass das USA-Geschäft Verluste schreibt. Bei 10 Mio. Verlust im USA-Geschäft ergibt sich eine Nettoumsatzrendite von 7,6%.

Man könnte die Rechnung natürlich noch verfeinern, indem dem Umsatz- und Gewinnanteil der Boss Woman aus dem USA-Geschäft herausnimmt. Allerdings sind die Schätzungen viel zu grob um ein besseres Ergebnis zu erhalten.

Ich halte diese Rechnerei für Zeitverschwendung. Insbesondere weil das Textilgeschäft die Grundlage für das Lizenzgeschäft ist. Die derzeitigen Baustellen sind gut zu verstehen. Mit Boss Woman haben die Metzinger allerdings den Mund etwas voll genommen. Ein bisschen bescheiden hätte dem Damensegment sicher gut getan.

Das USA-Geschäft ist nicht mit dem Europäischen vergleichbar. Aufgrund der dominierenden Handelsketten und der Einkaufsgemeinschaften muss Boss hier klotzen und nicht kleckern.

Es gibt einen Thread ziemlich guten Beiträgen unter:

http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpag…

Grüße
joati
hallo!

um das ganze zu vervollständigen - am dritten Juni gab´s folgende meldung unter: http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=20541234&navi=news&sektion…


Hugo Boss dementiert Zeitungsbericht: Kerngeschäft ist profitabel

Stuttgart (vwd) - Die Hugo Boss AG, Stuttgart, hat die in einem Zeitungsartikel aufgeworfene Behauptung, wonach der Modekonzern im Kerngeschäft kaum Geld verdient, dementiert. "Unser Kerngeschäft ist profitabel," sagte Konzernsprecher Philipp Wolff am Dienstag zu vwd. Die Rechnung der "Stuttgarter Zeitung" sei schlichtweg falsch. In ihrer Dienstagausgabe hatte die Zeitung unter Berufung auf einen ehemaligen Boss-Manager berichtet, die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres sähen nur auf den ersten Blick gut aus, dahinter verstecke sich ein Desaster.

Dem Zeitungsartikel zufolge erzielte Boss 2002 aus dem Lizenzgeschäft (64,1 Mio EUR) und dem Fabrikverkauf (geschätzte 16 Mio EUR) einen Vorsteuergewinn von 80 Mio EUR. Nach Steuern habe der Konzern nur 74,4 Mio EUR ausgewiesen, was den Schluss nahelege, dass das eigentliche Kerngeschäft im vergangenen Jahr kaum noch zum Ergebnis beigetragen habe. Wolff gibt jedoch zu bedenken, dass die von Boss erzielten Lizenzerträge über 64,1 Mio EUR ein Bruttowert seien, von dem Design- und Entwicklungskosten, Marketingaufwändungen beispielsweise für die Markteinführung und Steuern abzuziehen seien. Auch der von der Zeitung geschätzte Ertrag aus dem Fabrikverkauf sei "viel zu hoch" angesetzt.

Analysten geben außerdem zu bedenken, dass im abgelaufenen Jahr bei Hugo Boss einmalige Sonderaufwändungen das Ergebnis belastet hätten: Dazu gehörten 16 Mio EUR plus operative Investitionen unter anderem in das Filialnetz und in die Gesamtorganisation, um die Eingliederung von Boss Woman in Metzingen zu schaffen. +++ Matthias Krust
vwd/3.6.2003/mkr/ip
weitere nachrichten:

HOLLYWOOD, June 13 /PRNewswire/ -- HUGO BOSS, the premier apparel company known for its sleek, understated, and elegant men``s and women``s collections, has been dressing Hollywood``s leading men and ladies for years. Adding to their association with the Red Carpet, HUGO BOSS is proud to sponsor the latest romantic comedy, "Alex & Emma," from FRANCHISE PICTURES arid famed director Rob Reiner (WARNER BROS. PICTURES Release June 20, 2003).

The film stars Luke Wilson as Alex and Kate Hudson as Emma. ``Alex & Emma`` is a perfect match of romance, comedy, and star power apropos for HUGO BOSS. We are pleased to be a part of the film and support one of our favorite actors, Luke Wilson," states Tony Lucia, President & CEO, HUGO BOSS USA.

The company has a history of courting young and talented actors and has enjoyed a relationship with Luke Wilson, who not only wears HUGO BOSS in the film, but is a big fan of the company``s green label line and will wear HUGO BOSS on the red carpet the night of the premiere.

HUGO BOSS

© PR Newswire
16.06.2003
Hugo Boss VZ Ersteinschätzung
UBS Warburg

Rating-Update:

Die Analysten vom Investmenthaus UBS Warburg stufen die Aktie von Hugo Boss (ISIN DE0005245534/ WKN 524553,VZ) in einer Ersteinschätzung mit „neutral“ ein. Das Kursziel sehe man bei 14 Euro.
Bei der Vereins- und Westbank ist am 17. Juni 03 ein Aktien-Telegramm erschienen.

Kostenlos unter:
http://www.vuw.de/pub/templates/index.jsp?pageurl=%2Fpub%2Fio%2Frese%2F80587.jsp&id=25&mcontext=menu&VUW1=Pv1n2sAH4L9h9EJguzgYXNiDD7sg55R2Zo1PhUK5UwhcHrFKtGHN|6999584956293408874/-1062710652/6/7401/7401/7002/7002/7401/-1

oder www.vuw.de und dann auf Research.

Steht nichts neues drin. Gewinnschätzung 2003 82 Mio. (Damensegment –7 Mio.). Umsatz minus 1%. Kursziel 15,70.

Und so ein lächerlicher Peergroup-Vergleich ist drin. Lustig anzuschauen.


Grüße
joati
Hi,
ich finde den Peer-Group-Vergleich nicht lächerlich - der zeigt nur, dass Boss nach dem US-Skandal zu weit nach unten geprügelt wurde und jetzt zu billig ist.

Zu Erinnerung: Vor 2 Jahren hat Boss gut 100 Mio EUR verdient, die Aktie stand bei 35 EUR.
Jetzt verdient Boss 80 Mio, und die Aktie kostet 13 EUR.
Das ist zu billig, deshalb habe ich Boss im Depot.

Gruß Helmuut
Vielleicht war 35 viel zu viel? Wenn ich eine Reihe von Unternehmen nehme werde ich zwangsläufig einige habe die über dem Durchschnitt liegen und einige die darunter liegen. Egal wie hoch eine Überbewertung ist, der Vergleich liefert immer "unterbewertete" Unternehmen. Auch in der Hochphase des Neuen Marktes wurden mit dem Peer-Group-Vergleich Unternehmen herausgepickt die im Verhältnis zum Mark unterbewertet waren. Das Ergebnis kennen wir ja.

Zweites Problem: Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Bei den dargestellten Unternehmen handelt es sich nicht um gleiche Unternehmen. Es gibt schließlich keine gleichen Unternehmen. Der eine Produziert selbst der andere kauft nur ein. Eine Gerry Weber zu Beispiel erzielte in guten Zeiten eine geringere Umsatzrendite als Hugo Boss im letzten Jahr. Gucci ist eine andere Preisklasse (Segment). Marzotto ist Rohstoffhersteller. Bei Escada wusste zum Zeitpunkt der Erstellung keiner ob die Ihre Anleihen bedienen können.

Die Bewertung von Unternehmen sollte nur auf Basis der zukünftigen Gewinne erfolgen. Und das ist halt erheblich schwieriger als ein Peer-Group-Vergleich, den der Bankcomputer innerhalb von wenigen Sekunden erstellt. In der aktuellen Literatur zur Bilanzanalyse wird der Peer-Group-Vergleich mittlerweile sehr kritisch gesehen.

Grüße
joati
Hallo,
14,30 bei den Vorzügen, endlich scheint sich die Aktie wieder an alte Höhen zu erinnern. Ist ja auch gerechtfertigt !
Gruß
Helmuut
@ALL...

nach neuesten meldungen des managements soll die hugo-boss-woman serie herbst/winter sensationell angelaufen, bzw. gelaufen sein...
Hallo,
und wieder ein Eurolein mehr, 15,30, wir bewegen uns immer näher an den fairen Wert.
Gruß
Helmuut
Hallo,
charttechnisch gesehen ist noch Raum bis 18, wenn dieser WS gefallen ist 20. Was extrem auffällt, ist das es viele Iceberg Orders gibt. Immer diese 5000 Stck :-) Kommen aus dem Nichts... nett anzusehen. Vermutlich wissen welche schon mehr vor den Zahlen des Q2.

CU moby
Die gehen bis 20 Euro,wichtig war am 18.7.2003,dass er den
Intradaywiderstand bei 14,18 Euro vom 15.5.2003 nach den Candlesticks genommen hat,bis 20 Euro sehe ich keine nennenswerte Widerstände
@ #60 von Ernestobroke

nach neuesten meldungen des managements soll die hugo-boss-woman serie herbst/winter sensationell angelaufen, bzw. gelaufen sein...

Freut mich zu hören. Hast Du dafür auch eine Quelle?

MfG J:)E
Wieso steigt Boss so? Weis da jemand nicht was er mit den Verkaufserlösen seiner Fielmann-Aktien anstellen soll?
23.07.2003
Hugo Boss VZ spottbillig
Prior Börse

Nach Ansicht der Experten der "Prior Börse" ist die Hugo Boss-Aktie (ISIN DE0005245534/ WKN 524553) spottbillig.

Das Unternehmen dürfte sich vom schwachen Vorjahr erholt haben. Nächsten Mittwoch, den 30.07.03, veröffentliche Hugo Boss seine Halbjahreszahlen. Das Expertenteam rechne mit einem stark verbesserten Ertrag.

Vorstandschef Hugo Sälzer habe für die 2. Jahreshälfte das erreichen der Gewinnschwelle für die defizitäre Damensparte angekündigt. Schon im 2. Quartal sollte es hier spürbare Verbesserungen geben. Seit 1991 baue der Boss-Konzern Jahr für Jahr die Konzerngewinne stetig aus. Lediglich im Jahr 2002 seien die Profite geschrumpft.

Die Boss-Vorzüge würden mit 15 Euro notieren. Die Marktkapitalisierung von einer Milliarde entspreche lediglich einem Jahresumsatz. Das KGV 2003 liege nur bei 11.

Damit ist die Boss VZ-Aktie ein spottbilliges Papier, so die Experten der "Prior Börse".

--- Kommentar Helmuut
Ja nun, bei 15 Euro kommen die drauf, bei 10 Euro war Ruhe. Weiter so, bald haben wir die 20, dann gibt`s eine Flasche Sekt !

Prost, Helmuut
Meldung von 13.00 h !!


MARKET TALK/CSFB erhöht Kursziel für Hugo Boss auf 19,70 EUR
MARKET TALK/CSFB erhöht Kursziel für Hugo Boss auf 19,70 EUR

1300 (vwd/Dow Jones) Frankfurt - Credit Suisse First Boston (CSFB) erhöht
das Kursziel für Hugo Boss auf 19,70 EUR von 16,60 EUR. Dagegen wird die
Einstufung "Outperform" bestätigt. Die Analysten rechnen damit, dass das
Ergebnis für das 2. Quartal, das in der kommenden Woche veröffentlicht wird,
"klar" über dem des Vorjahres liegt. Der Bereich Boss Woman kehre in die
Erfolgsspur zurück und befinde sich wieder "in einem klaren Wachstumstrend".
Die Gewinnprognosen 2003 und 2004 werden leicht reduziert wegen der Stärke
des Euro gegenüber dem britischen Pfund, dem US-Dollar und dem japanischen
Yen. Kurs -0,7 Prozent auf 14,69 EUR. (SMR/ROS)
Hallo Leute,

Ausserdem wird die Aktie heute von Bernecker, Prior und Frankfurter Tagesdienst zum Kauf empfohlen. Hoffentlich kein Kontraindikator.

Gruss
@ #60 + #64 + #65

Äh, hab`s schon selbst gefunden. Der neue Google News Service ist wirklich Spitze. Kann ich wirklich nur empfehlen (unter www.google.de). Dieser Service hat mich zu den unten aufgeführten Artikeln geführt. Ich denke, dass der Reutersartikel für den Kurszuwachs verantwortlich ist. Was ich auf den Conference Calls von Boss so mitbekommem habe, waren die meisten Analysten von der Damenmode überhaupt nicht überzeugt. Wenn die tatsächlich durchstartet, müssen einige Analysen wohl neu überarbeitet werden, denn dann findet Boss zu seinen alten Wachstumsraten zurück.

Übrigens, habe ich mich tierisch geärgert, als ich von der Modenschau vom letzten Donnerstag gelesen habe. Zufällig wohne ich da praktisch um die Ecke. Das Gebäude kann man auch von Außen einsehen. Wirklich Schade, dass hätte ich gerne mal gesehen.

Hugo Boss sieht Damen-Sparte auf gutem Weg

18 July 2003 16:08 CEST Von Jess Smee - Berlin (Reuters)
http://www.reuters.de/news_article.jhtml?type=economicsnews&…
Der Herrenmode-Konzern Hugo Boss sieht seine defizitäre Damen-Sparte "Boss Woman" weiter auf dem Weg der Besserung. Die erhoffte Erholung auf dem Markt für Bekleidung ist aber nach den Worten von Vorstandschef Bruno Sälzer nicht vor dem nächsten Jahr zu erwarten.
"Die Orders von Boss Woman für Frühjahr/Sommer 2004 dürften ein zweistelliges Wachstum zeigen", sagte Sälzer der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag in Berlin am Rande der Vorstellung der neuesten Kollektion. Den Break-even habe Boss Woman im zweiten Halbjahr fest im Visier. Auch das angestammte Herrenmode-Geschäft von Boss laufe der Flaute auf dem Markt zum Trotz ermutigend: "Die Vorverkäufe von Januar bis Juni waren sehr positiv, und das ist ein gutes Zeichen", sagte Sälzer mit Blick auf die Frühjahr/Sommer-Kollektion, die derzeit vom Handel geordert wird. Boss-Vorzugsaktien legten daraufhin 6,5 Prozent auf 14,54 Euro zu.
"Wir waren so tief in den roten Zahlen, die Gewinnschwelle zu erreichen ist für uns ein riesiger Erfolg", sagte Sälzer. Im ganzen Jahr werde die Damenmode-Sparte ihren Verlust wie geplant von 18 Millionen Euro 2002 auf fünf bis neun Millionen Euro 2003 abbauen. "Es hat sich das Gefühl breit gemacht, dass sich Boss Woman tatsächlich erholt. Die Leute hatten schon gedacht, die Sparte werde sich weiterhin
unterdurchschnittlich entwickeln", sagte ein Analyst in Frankfurt.
MARKT FÜR GEHOBENE HERRENMODE WEITER SCHWIERIG
Für den Markt für gehobene Herrenmode ist Sälzer weniger optimistisch: "Es gibt absolut kein Zeichen einer Verbesserung auf dem Markt. Die Verbraucherstimmung ist noch immer schlecht." Er erwarte die ersten Anzeichen für einen Aufschwung 2004. Dann werde Freizeitmode schon leicht wachsen, während das klassische Segment weiter stagnieren oder gar leicht zurückgehen dürfte. Boss setzt unter Sälzer verstärkt auf trendige Freizeitmode, die derzeit gut 40 Prozent des Umsatzes ausmacht. Jeans seien nach Anzügen schon jetzt das zweitstärkste Segment. Befürchtungen von Analysten, Boss könne damit sein Image ruinieren, teilt Sälzer nicht: "Mercedes-Benz verkauft auch jede Menge Sportwagen. Das beeinträchtigt ihren Ruf als Luxuswagenhersteller auch nicht."
SÄLZER BEKRÄFTIGT GEWINNPLANUNG FÜR GESAMTJAHR
Für das laufende Jahr bekräftigte Sälzer die Erwartung, dass Hugo Boss den Gewinn nach Steuern trotz stagnierender Umsätze um zehn Prozent steigern werde. "Die zehn Prozent gelten für jedes Jahr bis 2005", betonte er. Das Ergebnis in den USA werde wegen der Umrechnungseffekte in Euro aber wohl negativ ausfallen. Dort macht Boss allein 14 Prozent seines Umsatzes.
Hugo Boss veröffentlicht die Geschäftszahlen für das zweite Quartal am 30. Juli.


Fashion-Party von Hugo Boss setzt neue Maßstäbe

19.07.03 Berliner Morgenpost Von Franziska von Mutius http://morgenpost.berlin1.de/archiv2003/030719/berlin/story6…
"Hugo Boss" präsentierte seine neue Kollektion bei einem Event im alten Postbahnhof am Ostbahnhof
Ästhetik hat einen neuen Namen: Hugo Boss. Mit der gigantischen Fashion-Show im Alten Postbahnhof am Ostbahnhof hat der Modekonzern aus dem schwäbischen Metzingen Donnerstagabend die Messlatte für Events in Berlin sehr hoch gehängt. 1800 Gäste strömten zur Präsentation der Frühjahrs- und Sommerkollektion 2004 von Hugo Boss in das mystische Gebäude an der Strasse der Pariser Kommune. Eine Location, in der immer wieder mal Partys stattfanden, aber eine wie die von Hugo Boss hat die Hauptstadt noch nicht gesehen.
Da wo früher die Züge über die Gleise ratterten, hatte Hugo Boss einen 60 Meter langen Catwalk aufgebaut, der mit Wasser überflutet war. Die Models schritten in hochhackigen Pumps graziös über eine wilde Wiese mit Sträuchern, vorbei an Autowracks, hin zum Laufsteg. An der Decke der alten Bahnhofshalle hatten die Boss-Mitarbeiter zwei Wochen lang tausende von weißen Margeriten befestigt aus deren Blüten kleine Partylämpchen gedämpftes Licht auf den Catwalk warfen. Die Kulisse glich einer Schwimmhalle in einem Fünfsterne-Hotel, an deren Längsseite in regelmäßigen Abständen echte ICE-Züge vorbeirauschten. Die Lautstärke der Musik, die die Präsentation der neuen Frühjahr-Sommerkollektion 2004 begleitete, war so perfekt auf das Rattern der Züge abgestimmt, das die vorbeirasenden Bahnen nur als Hintergrundgeräusche wahrzunehmen waren.
Nach der Fashion-Show drängelten sich 1800 Gäste am Büfett in einer alten Lagerhalle. Die Köstlichkeiten standen nicht einfach auf Tischen, sondern waren auf einem 100 Meter langen, freischwebenden Tresen aus Eis drapiert. Die tonnenschweren Eisblöcke hat Hugo Boss aus einem Eissee in Schweden rausschneiden und mit Kühltransportern nach Berlin bringen lassen. Mit einem Kran wurden die Blöcke in den Alten Postbahnhof gehievt und kurz vor Beginn der Veranstaltung an Ketten aufgehängt. Im Innenhof tanzten die Gäste barfuss und in kurzen Kleidchen auf Sand. Selbst als der Regen einsetzte, ließen sich die Feierlustigen nicht vertreiben. Die Stimmung war so ausgelassen, dass nichts und niemand die Party am Donnerstagabend vorzeitig hätte beenden können.
"Ich gebe zu, mir sind vorhin die Tränen gekommen", sagte Lothar Reiff, der Kreativ-Direktor von Hugo Boss. Weit nach Mitternacht stand er auf der Treppe und blickte auf die tanzende Meute im Regen. "Ich habe gebetet, dass es heute nicht regnet, weil ich gedacht habe, dass die Gäste dann schnell verschwinden." Mit so viel Erfolg bei ihrer ersten Fashion-Show in Berlin hatten weder er, noch Bruno Sälzer, der Vorstandsvorsitzende von Hugo Boss gerechnet. Dankbar nahmen die boxenden Brüder Wladimir und Vitali Klitschko Gastgeber Sälzer auf der Tanzfläche in den Arm. Der Hauptsponsor ihrer Boxkämpfe hatte sie nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Er hat ein Modeevent geschaffen, dass bis ins letzte Detail an Kreativität nicht zu toppen war. Ein Fest für die Sinne. Ein Fest, über das die Hauptstadt noch lange reden wird.

Hugo Boss bringt Boss Intense groß raus

14. Juli 2003 Horizont http://www.horizont.net/unternehmen/news/pages/showmsg.prl?i…
Der Konsumgüterriese Procter & Gamble bringt im September seinen neuen Duft seiner Lizenzmarke Hugo Boss auf den auf den Markt. Die Neueinführung "Boss Intense" wird von einer breit angelegten Werbekampagne begleitet. Neben einer von Thiemo Sanders fotografierten Printkampagne wirbt das Unternehmen mit einem TV-Spot, der ein Image von Verführung und Sinnlichkeit kommunizieren soll. Kreativ tätig wurde die Agentur Grey in Paris, PR-Aktivitäten übernimmt Cohn & Wolfe in Frankfurt. rp

MfG J:)E
Hier noch die Empfehlung,die Bafino oben angesprochen hat.

23.07.2003
Hugo Boss kaufen
Frankfurter Tagesdienst

Die Wertpapierexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen derzeit, die Aktien der Hugo Boss AG (ISIN DE0005245534/ WKN 524553) zu kaufen.

Dem breiten Markt gehe mehr und mehr die Puste aus. Wenn es bald wieder zu einer Korrektur komme, werde wieder die Stunde für die Werte aus der 2. und 3. Reihe schlagen.

Im Bereich der Nebenwerte sehe man derzeit bei der Aktie der Hugo Boss AG eine Sonderchance. So scheine das Unternehmen nun langsam wieder auf Kurs zu kommen. Insbesondere die Damenkollektion "Boss Woman" scheine nun den Turnaround endlich zu schaffen.

Nach Angaben des Vorstandschefs Bruno Sälzer sei damit zu rechnen, dass die Auftragseingänge für Frühjahr/Sommer 2004 ein zweistelliges Wachstum zeigen könnten. Den Break-Even solle Boss-Woman bereits im zweiten Halbjahr 2003 schaffen. Dabei solle der Verlust dieser Sparte im Geschäftsjahr 2003 planmäßig von 18 Millionen Euro auf 5 bis 9 Millionen Euro reduziert werden.

Als Reaktion auf diese Meldung habe die Aktie am Freitag ein charttechnisches Kaufsignal gezeigt. Zudem habe das Papier am gestrigen Dienstag mit 15,10 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch markieren können.

Die Wertpapierexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen derzeit, die Aktien der Hugo Boss AG zu kaufen.




CU moby
@philojoe...

ích bin nicht die freie presse...;)

jeder macht sich sein eigenes bild. streif deine pantoffeln mal ab und stürze zum nächsten zeitungskiosk...:kiss: ...

oder noch einfacher: BEWEGE DEINEN ALLERWERTESTEN IN EINEN KLAMOTTENLADEN...und schau selbst!
wenn die damenmode sich gut entwickeln sollte,
werden die gewinne in den nächsten jahren sich stark verbessern + konjunktur?
Hi,
wenn die Damenmode gut läuft, kommt vor allem wieder Phantasie in den Wert. Vor den Problemen mit den Damen war Boss ja schon bei 37 (!) EUR gestanden.
Gruß
Helmuut
25.07.2003
HUGO BOSS VZ kaufen
der aktionärsbrief

Die Experten von "der aktionärsbrief" empfehlen die Aktie der HUGO BOSS AG (ISIN DE0005245534/ WKN 524553) zum Kauf.

Der Modehersteller sei einer der ertragsstärksten Konsumtitel in Deutschland. Gemessen an der Nettoumsatzmarge und der EK-Rentabilität werde HUGO BOSS nur vom Modeschmuckhersteller Bijou Brigitte übertroffen.

Noch sei der Titel günstig zu bekommen. Die Umsatzbewertung mit Faktor 1 sei in Richtung 1,5 ausbaufähig und auch das KGV von 10 habe Platz bis 15. Daraus resultiere ein Kursziel von 21 Euro.

Der Unternehmenslenker erwarte ein zweistelliges Auftragswachstum für die Frühjahr/Sommer-Kollektion 2004 der defizitären Damensparte. Damit dürfte HUGO Boss bereits im zweiten Quartal 2003/04 den Break Even erreichen. Diese positive Entwicklung werde bereits im laufenden Geschäftsjahr zu einer deutlichen Verbesserung der Gewinnmargen sowie der EK-Rendite führen.

Die Aktie von HUGO BOSS ist für die Experten von "der aktionärsbrief" ein Kaufkandidat
28.07.2003 - 12:36 Uhr
Hugo Boss: Kaufen
In ihrer aktuellen Analyse bewerten die Analysten der WGZ-Bank die Aktie von Hugo Bossmit „Kaufen“.

Hugo Boss werde am 30. Juli die Geschäftszahlen deszweiten Quartals und des ersten Halbjahres 2003 veröffentlichen.Für das zweiten Quartal erwarten die Analysten folgende Zahlen:Umsatz: 171,8 Mio. Euro, EBIT: -22,9 Mio. Euro, Nettoergebnis: -13,0 Mio. Euro.

Obwohl das Unternehmen aufgrund der anhaltenden konjunkturellenSchwäche und den Auswirkungen von SARSweniger Umsatz generiert haben dürfte als im Vorjahr (175,5 Mio. Euro),gehen die Analysten durch die erfolgreiche Umsetzung von Kosteneinsparungsmaßnahmenund einer positiven Kehrtwende im Bereich Boss Woman von einemdeutlich verbesserten Nettoergebnis aus. Aufgrundder zu erwartenden Erholung der Märkte innerhalb des zweitenHalbjahres, halten die Analysten der WGZ-Bank die vom Unternehmen angestrebte Verbesserungdes Jahresergebnisses um 10 Prozent für realistisch und stufenden Titel in Erwartung der guten Zahlen zum zweiten Quartal auf „Kaufen“ herauf.

Quelle: Finanzen.net
AUSBLICK/Hugo Boss dürfte Ergebnis im 2. Quartal verbessern


Stuttgart (vwd) - Die Hugo Boss AG, Metzingen, dürfte die Ergebnisse im zweiten Quartal bei rückläufigem Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert haben. Laut Analysten ist dies in erster Linie auf den Wegfall von belastenden außerordentlichen Effekten im Jahr 2002 zurückzuführen. Im Schnitt rechnen von vwd befragte Analysten mit einem EBIT von minus 15,9 (Vorjahr: minus 33,3) Mio EUR und einem Nettoverlust von 9,9 (25,2) Mio EUR. Dass der Modekonzern im zweiten und vierten Quartal Verluste schreibt, hängt mit den saisonbedingt schwachen Umsätzen zusammen und ist laut Analysten normal. Hugo Boss wird die Zahlen am Mittwoch veröffentlichen. Den Umsatz im zweiten Quartal veranschlagen die Analysten im Mittel auf 167,8 (175,5) Mio EUR und begründen dies mit der allgemeinen Konsumschwäche und Währungseffekten. "Hugo Boss macht 14 Prozent des Umsatzes in den USA," erklärt Analystin Barbara Ambrus von der LBBW. Sie geht von einem leicht rückläufigen Umsatz der Marken "Hugo" und "Baldessarini" und einem schwachen Abschneiden von "Boss Man" aus. Insgesamt schätzt sie den Umsatz auf 170 Mio EUR. Auch der Vorstandsvorsitzende Bruno Sälzer räumte vor kurzem ein, dass die Verbraucherstimmung nach wie vor schlecht sei. Positive Signale gebe es aber bei den Vorverkäufen für die Frühjahr/Sommer-Kollektion. Da der Umsatz bei Hugo Boss im zweiten Quartal nur rund halb so hoch ist wie in den ersten drei Monaten, ist ein Quartalsverlust durchaus normal. Gegenüber dem Vorjahr rechnet Jörg Frey, Analyst bei Sal. Oppenheim, jedoch mit einem deutlich besseren Ergebnis: "Erstens ist aufgrund des schwachen Geschäfts im Vorjahr die Ausgangsbasis niedrig und zweitens gibt es im laufenden Jahr keine außerordentlichen Effekte." Im Vorjahr belasteten unter anderem Abschreibungen auf Lagerbestände, Wertberichtigungen für ausstehende Forderungen und die Restrukturierung der Sparte "Boss Woman". Frey rechnet deshalb mit einer gegenüber dem Vorjahresquartal steigenden Rohertragsmarge. Beide Analysten erwarten, dass Hugo Boss die Prognose, den Nettogewinn 2003 um mindestens zehn Prozent zu steigern, auf jeden Fall erfüllt. Auch der für das zweite Halbjahr avisierte Breakeven von "Boss Woman" dürfte kein Problem sein. Auch Sälzer hatte dieses Ziel vor wenigen Tagen nochmals bekräftigt. Im Gesamtjahr wolle er die Verluste des Geschäftsbereichs auf fünf bis neun Mio EUR von 18 Mio EUR abbauen. +++ Matthias Krust vwd/28.7.2003/mkr/bb

CU Moby
Hallo zusammen,
gerade druckfrisch reingekommen :-)

Nach einer Schamfrist stehen auch Damen auf Hugo Boss
Die Aktie des Tages
Bonn - Hugo Boss hat wieder Glück bei den Frauen. Die Damenkollektion des schwäbischen Edelschneiders, die wegen mangelnder Akzeptanz der Kundinnen und hoher Anlaufkosten in den roten Zahlen steckt, kommt allmählich auf die Beine. Vorstandschef Bruno Sälzer erwartet, dass im Bereich Boss Woman die Aufträge für die Kollektion Frühjahr/Sommer 2004 zweistellig wachsen. Bereits ab dem kommenden Jahr sollen auch die Frauen die Kassen des Modehauses füllen, das seinen Ruf als Herrenausstatter begründet hat.


Kein Wunder also, dass die Aktien des schwäbischen Edelschneiders an der Börse wieder "en vogue" sind. Seit März hat sich der Börsenkurs des Metzinger Modehauses etwa verdoppelt, liegt aber immer noch weit unter den Höchstwerten vom Jahr 2001. Die negativen Auswirkungen des Bilanzskandals vom vergangenen Jahr und des schwachen Dollar verblassen aber zunehmend. "Bei den Anlegern hat sich allmählich die Erkenntnis durchgesetzt, dass das Unternehmen das Schlimmste hinter sich hat", erklärt Barbara Ambrus von der Landesbank Baden-Württemberg. Die Analystin rät, die Aktie zu "halten". Experten glauben, dass die Aktionäre die am Mittwoch fälligen Ergebnisse schnell abhaken werden. Analysten der WGZ-Bank erwarten vom zweiten Quartal einen Umsatz von 171,8 Mio. Euro (Vorjahr 175,5 Mio.). Das Nettoergebnis sollte sich dank Kosteneinsparungen auf minus 13 Mio. Euro (Vorjahr minus 26,5 Mio. Euro) verbessert haben. Im Gesamtjahr 2003 dürfte sich der Gewinn um rund zehn Prozent verbessern, weil negative Sonderfaktoren vom Vorjahr wegfallen, meint Landesbank-Analystin Ambrus. "Die Anleger hoffen darauf, dass die Steuerreform in Deutschland die Konsumausgaben wieder ankurbelt. Davon sollte auch Hugo Boss profitieren", sagt Christoph Schlienkamp vom Bankhaus Lampe, der die Aktie als "Marketperformer" einstuft. Man müsse abwarten, wie sich die Damenkollektion entwickelt.


Artikel erschienen am 29. Jul 2003


CU Moby
Hallo,
bin heute mal raus aus Hugo mit einem kleinen Gewinn. Die grossen Verkaufsorders stören mich ein wenig und ich habe eine bessere Investition gefunden: SGL Carbon.
Bei 16,10 Euro bin ich dann wieder dabei :-)

CU Moby
Hi,


langfristig macht man wohl nichts verkehrt wenn man in Boss investiert. Das Geschäft mit den Frauenklamotten steckt erst in den Kinderschuhen und könnte langfristig ein Drittel am Gesamtumsatz ausmachen.


Ciao, David
Hi,
ich sehe das ähnlich, fundamental steht die Aktie gut da, dazu ist die Marke gut und wir haben bereits deutlich höhere Kurse gesehen.
Ich denke mal das geht weiter nach oben.
Gruß Helmuut
Hallo zusammen,

auf der Suche nach einem Dividendentitel bin ich irgendwie auf Hugo Boss gestoßen. Vieleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen. Zahlen die bei den Ergebnissen überhaupt eine Dividende und wenn ja, wann wird diese gezahlt und wie hoch soll sie ausfallen??

Danke im Voraus.
Gruß
Kaktus
Hallo Kaktus-Jones

Die HV war am 27.05., Hugo Boss zahlte tags darauf 0.76 E für die VZ, bzw. 0.75 E für die Stämme aus. Sorry, für dieses Jahr wird`s deshalb nichts mehr mit der Dividende.

Gruß Ignatz
@ IgnatzWrobel
Danke für die Info. Na, dann muß ich wohl weitersuchen. :)
Hallo kaktus-jones

Die Dividendenzeit ist jetzt schon fast vorbei. In einer alten Ausgabe von Börse-Online (H. 15, Anf. April 03) wurden einige Termine aufgelistet. Danach gibt`s noch folgende HV-Termine und voraussichtliche Dividenden:

13.08. Sixt (St + VZ) (0.50-0,52E.)
28.08. Hornbach Baumarkt (0.87 E.)
29.08. Hornbach-Holding VZ (1.14 E.)

05.09. IKB Deutsche Industriebank (0.77 E.)
16.09. Beru (1.10 e.)

27.11. WET Automotive (0.70 E.)


Wie gesagt, alles alte Infos ohne Anspruch auf Gültigkeit und Vollständigkeit!

Gruß Ignatz
sehr gute Aktie,

da die Investitionen in die Damenmode endlich beginnen, fruchtbar zu werden, ist dieses hochprofitable und erstklassige Unternehmen ein Investment für den Langfristanleger.

Auch ich habe Hugo Boss bei ca. 10 € vor ca. 9 Monaten gekauft und werde Hugo Boss ziemlich sicher auch noch in 10 Jahren haben.

Gruß
Heinlich, still und leise schleicht sie sich nach oben.

So ist`s mir am liebsten. Kein großes Trara um den Wert und trotzdem sehr stabil :)
Hallo,
ja das läuft ja nicht schlecht. Langsam aber stetig geht`s rauf.
Wetten, dass wir dieses Jahr noch die 20 sehen ? Die Aktie ist das von Gewinnsituation und Marke allemal wert. Sie war ja bei kaum besseren Zahlen schon mal bei 35.
Gruß
Helmuut
und wieder gehts aufwärts:laugh: :laugh: :laugh:

Helmuut:
20 bis Ende des Jahres? machst DU Witze?
20 bis Ende des Monats, das wäre eine Wette, die DU wahrscheinlich gewinnen wirst.

An alle, die Zeit haben, diese Aktie wird sich in den nächsten Jahren meiner Meinung nach verfielfachen.
Hugo Boss: Vorbestellungen Frühjahr/Sommer 04 für Woman +18 Proz

Metzingen (vwd) - Die Damenmode-Sparte der Hugo Boss AG, Metzingen, hat vom Handel 18 Prozent mehr Vorbestellungen für die Frühjahr/Sommerkollektion 2004 verzeichnet als im Vorjahr. Dagegen gingen die Vorbestellungen bei Boss Man um zwei Prozent zurück, wie Unternehmenssprecher Philipp Wolff am Dienstag auf Nachfrage von vwd mitteilte. Die Marke Hugo habe ein Plus von vier Prozent verzeichnet. Im Konzern blieben die Vorbestellungen insgesamt auf Vorjahresniveau. Diese vorläufigen Zahlen waren in einer Analystenkonferenz am Vormittag zum ersten Mal genannt worden.

Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr hat laut Wolff nach wie vor Bestand: Der Nettogewinn soll um zehn Prozent höher ausfallen als die im Vorjahr erzielten 74,7 Mio EUR, der Umsatz wird bei 1,093 Mrd EUR stagnieren. Für das laufende Jahr hat der Modekonzern außerdem wiederholt angekündigt, die Damenmodesparte "Boss Woman" werde die Gewinnschwelle erreichen. +++ Matthias Krust
vwd/2.9.2003/mkr/jhe
Für 2003 erwartet HB 10 % Gewinnwachstum. Nach 74,7 macht das 82,2 Mio. Euro. oder 1,17 Euro je Aktie. Ergibt ein Aktuelles KGV von 14,3. Die Zahlen von HB sind wahrscheinlich am unteren Ende der Erwartungen. Nach den Gewinnwarnungen im letzten Jahr, wird HB lieber etwas tiefer stapeln. Auch die angegebenen 5-9 Mio. Verlust der Damensparte, sollten eher Richtung 5 Mio. tendieren. 18 Prozent mehr Vorbestellungen für die Frühjahr/Sommerkollektion 2004 sprechen eine klare Sprache.

Für 2003 sollte der Gewinn daher um die 85 Mio. Euro betragen (1,21 je Aktie, KGV 13,8).

Die um 2 % verringerten Vorbestellungen der Frühjahr/Sommerkollektion 2004 für BOSSmen sollten nicht zu einem verringerten Gesamtumsatz der Sparte führen, da in den Vorbestellungen der ständig steigende Retailbereich nicht enthalten ist. Für die Umsatzschätzung ist BOSSmen mit 85 % Umsatzanteil der wichtigste Faktor.

Die Damensparte scheint den Durchbruch geschafft zu haben, daher sollte der Umsatz um mehr als 20 % steigen. Für den Gesamtumsatz bedeutet das allerdings nur einen Anstieg von 1 %.

Auch die Marke HUGO läuft weiter positiv. Das Vororderplus von 4 % sollte nicht für das ganze Jahr sprechen. Hier ist wohl mehr drin. Der Anteil am Gesamtumsatz von HUGO beläuft sich allerdings auf weniger als 10 %.

Ohne Impulse von BOSSmen werden die Umsätze 2004 nur im unteren einstelligen Bereich wachsen.

Ein Gewinnwachstum von 10-15 % kann nur über verringerte Kosten erreicht werden. In der Damensparte sollte ein kleiner Gewinn erwirtschaftet werden, zudem fallen ca. 5 Mio. Verlust aus diesem Bereich weg.

Das Potential von BOSSmen ist hoch aber kaum einzuschätzen. In 2001 hat HB im Herrensegment alleine 131,9 Mio. Euro verdient (BOSSmen-Umsatzanteil knapp 90 %). Im 2002 waren es nur noch 92,8.

Aufgrund der Wachstumsunsicherheit ist HB mit einen KGV von 13,8 nicht als billig zu bezeichnen.

Grüße
joati
@ joati

Aufgrund der Wachstumsunsicherheit ist HB mit einen KGV von 13,8 nicht als billig zu bezeichnen.

Ansichtssache. Es gab Zeiten, da haben viele dieses Papierchen ohne mit der Wimper zu zucken mit KGV 30 gekauft.
Muß mich korrigieren. Die Spitzen-KGVs der letzten Jahre lagen bei 20-25.
Düsseldorf (Reuters) - Die Verbraucher in Deutschland werden einer Studie zufolge auch in diesem Jahr erneut weniger Geld für Bekleidung ausgeben. Selbst bei einer Konjunkturerholung werde die Bekleidungswirtschaft viel später als andere Branchen profitieren, hieß es in einer am Mittwoch von der Kölner Unternehmensberatungsfirma BBE vorgestellten Studie "Branchenoutlook Bekleidung". Zugleich werde die Konzentration in der Branche weiter zunehmen.

Seit einem Spitzenwert von 14,52 Milliarden Euro im Jahr 1991 gehe der Umsatz in der deutschen Bekleidungsbranche ständig zurück, heißt es in der Studie. Eine Aufhellung in naher Zukunft sei sehr unwahrscheinlich, sagte der Autor Michael Weck. "Die Ausrichtung geht klar in Richtung Marktrückgang." Der Gesamtmarkt für Damen- und Herrenbekleidung werde bis 2010 bei voraussichtlich nur 26,03 Milliarden Euro und damit nur geringfügig über dem Niveau von 2002 liegen. Dabei werde der Bereich Damenoberbekleidung rund 3,3 Prozent zulegen auf 18,65 Milliarden Euro, während bei der Herrenbekleidung mit einem Rückgang um 6,8 Prozent auf 7,38 Milliarden Euro zu rechnen sei.

Betroffen von dieser Entwicklung sind sowohl Hersteller als auch Handelsunternehmen. So war der Modekonzern Escada im ersten Halbjahr bei Umsatz und Ergebnis unter den eigenen Plänen geblieben. Auch Gerry Weber hatte im ersten Halbjahr Einbußen bei Umsatz und Ertrag verzeichnet. Bei Hugo Boss war der Umsatz allerdings stabil geblieben, das Vorsteuerergebnis war um fast ein Drittel gestiegen.

Selbst eine konjunkturelle Erholung im kommenden Jahr könne die schwache Perspektive in der Bekleidungsbranche nur abbremsen, hebt die BBE-Studie hervor. "Das Wachstum in der Branche ist weit weniger von der allgemeinen Konjunktur abhängig als vielfach angenommen." Entscheidend sei die Konsumbereitschaft der Verbraucher, die zwar wesentlich von der Konjunktur abhänge, aber auch stark von der Neigung, Geld für Mode und Bekleidung auszugeben. Diese Bereitschaft gehe aber immer stärker zurück. So sei der Anteil von Textilien und Bekleidung an den Haushaltsausgaben in den vergangenen zehn Jahren von 7,5 auf 5,1 Prozent gesunken. Mittelfristig werde sich daran auch nichts ändern, heißt es in der Studie. "Bei einem Anziehen der Konjunktur und der damit verbundenen Konsumstimmung werden zuerst andere Bereiche wie Reisen, Auto, Freizeit und Telekommunikation davon profitieren", so Weck.

Begleitet werde die schwache Marktentwicklung von einem drastisch beschleunigten Konzentrationsprozess, schreibt der Autor der Studie weiter. So sei zum Beispiel die Zahl der Geschäfte für Damenoberbekleidung zwischen 1994 und 2000 um fast 4000 auf 9600 geschrumpft. "In diesen überversorgten Markt drängen zusätzlich branchenfremde Anbieter wie Aldi oder Tchibo und neue Anbieter aus dem Ausland wie H&M oder Zara." Dies werde noch gravierende Folgen für die Handelsstrukturen haben.


@IgnatzWrobel
Da waren die Aussichten auch rosig.
Hi,
sehr erfreulich: jeden Tag geht`s ein bisschen hoch, ich habe ein gutes Gefühl und bleibe dabei.
Gruß Helmuut
Gegenüber der FAZ hat sich Sälzer zum Geschäftsverlauf geäußert. Hier das wichtigste:

Der Verlust von BOSS Woman beträgt mit ziemlicher Sicherheit nur 3 Mio. Euro. Damit bleibt Boss unter der früheren Schätzung von 5-9 Mio. Der Jahresüberschuss soll um mindestens 10 % steigen und der Umsatz um 4-5 % untern dem Vorjahresumsatz (1,1 Mrd.) liegen. Der deutsche Markt läuft schlecht, voraussichtlich 7 % Umsatzminus bei Herrenbekleidung.

Boss setzt zunehmend auf Freizeitbekleidung. Die Sportbekleidung mit den `Orange Label` trägt bereit 19 % zum BossMan-Umsatz bei. In 5 Jahren soll die Sportbekleidung mehr als 50 % zum Umsatz beitragen.

Zitat Sälzer: `Es ist nicht auszuschließen, dass wir eines Tages Skibekleidung machen`

Etwas negativ ist die Aussage, dass es nur durch ein Effizienzsteigerungsprogramm gelingt die Umsatzrendite zu halten.

An der revidierten Prognose für BossWomen ist gut die Vorsicht zu sehen mit der Sälzer seine Schätzungen abgibt. Daher glaube ich weiterhin das 85 Mio. (#91) realistisch sind. In 2004 muss allerdings dringend mehr Umsatz her, um weitere Gewinnsteigerungen zu realisieren.

Zahlen fürs dritte Quartal gibt es am 5.9.03.

Grüße
joati
..4 bis 5 % umsatzminus, dabei 7 % umsatzminus im kernmarkt deutschland - alles in allem ein schlechter geschäfts-trend.

von boss women darf man umsatzmäßig nicht zu viel erwarten, weil es anteilig noch recht klein ist. ein wachsendes geschäft bei boss women - allerdings auch vor dem hintergrund, dass damit überhaupt erst eine rendite erwirtschaftet kann, noch weit entfernt von den konzern-renditen.

ich rechne mit keinen ordentlichen wachstumszahlen beim umsatz für 2004, wenn überhaupt von wachstum gesprochen werden darf. als nachhaltig würde ich die gewinnanstiege nicht bezeichnen. mir würde gewinnwachstum vor dem hintergrund eines wachsendes geschäfts wesentlich besser gefallen.

unter dem strich sieht alles natürlich viel besser aus, weil boss gewinne steigert, indem es verluste schmälert und die welt davon überzeugt, dass sie eben doch auch damenmode machen können, ganz zu schweigen vond en aktionären, die auch mit attraktiven dividenden entlohnt werden.

hugo boss halte ich für ein qualitativ überdurchschnittliches unternehmen, allerdings mit einer bestenfalls durchschnittlichen entwicklung. die perspektiven stützen sich jedenfalls noch immer eher auf wunschmärkte, denn auf klare fakten. klar, die aktie hat wieder "phantasie" und die anlalysten und presse machen eine wachstumstory draus.

nüchtern abgewogen ist hugo boss kein prima investment mehr. die luftschlösser konnte man zu 9 euro noch dankend in kauf nehmen. bei 17,5 euro sieht das anders aus.

viele grüße
pop
@p.o.p.

Ganz so negativ sehe ich HB nicht. Wenn man sich die Umsätze betrachtet, dann ist nicht gerade Euphorie angesagt. Aber die Entwicklung von gestern ist nicht die von morgen. Laut Halbjahresbericht haben bis auf BossWoman alle Bereiche weniger umgesetzt. Ich halte das allerdings nur für eine vorrübergehende Wachstumsschwäche. In 2002 hatte z.B. Hugo noch ein Umsatzplus von 16%.

Ich gehe davon aus, dass HB keine Marktanteile verliert, dazu ist die Marke zu stark. Aufgeschobene sind schließlich nicht aufgehobene Käufe. Ein Anzug hält nun mal nicht ewig. Daher wird HB auch im Umsatz wieder zulegen.

Bleibt immer noch die schwere Prognostizierbarkeit für 2004. Bei BossW erwarte ich eine moderate Umsatzsteigerung von 20-25%. Nach Aussagen von Sälzer wird hier vorrangig an der Qualität gearbeitet. Für die Folgejahre kann ich mir größere Umsatzsprünge vorstellen. Im schlimmsten Fall läuft BossW neutral, im besten Fall bleiben 1-2 Mio. Jahresüberschuss. Damit fallen auch 3 Mio. Miese weg. Bleibt alles andere wie es ist, dann haben wir hier schon mal ein kleines Plus im Gewinn.

Negative wirkt sich allerdings der schwache Dollar als. Währungsbereinigt gab es im ersten Halbjahr sogar ein kleines Plus. Bush lässt auch keinen Zweifel daran, dass ein schwacher Dollar im Sinne der USA ist. Mit dem Effekt haben alle US-Bekleidungshersteller zu kämpfen, daher gehe ich von steigenden US-Preisen aus.

Vor dem Hintergrund des sich ändernden Sortiment, hin zu Freizeit- und Sportbekleidung, hat sich auch die Konkurrenzsituation geändert. Während sich HB auf das Sportsegment zu bewegt, stellen ehemalige Sportbekleidungsproduzenten zunehmend Freizeitkleidung her. Aufgrund der Unterschiedlichen Zielgruppen ist die Konkurrenzsituation zur Zeit noch gering, in wenigen Jahren werden sich die Produktpaletten zunehmend überschneiden.

Im Fazit sind wir uns wohl einig: gutes Unternehmen aber kein Schnäppchen.

Grüße
joati
@joati

Sicherlich hat HB auch gute Seiten. Ich habe lediglich die Kritikpunkte angeführt.

Mag sein, dass sich das Geschäft erholt. Bestimmt ist der jetzige Trend kein Dauerzustand. Aber nehmen wir einmal 2 - 3 % Umsatzwachstum in 2004 an, das würde mich nicht vom Hocker reißen. Interessanter wären Umsatzzuwächse im oberen einstelligen Bereich. An ein zweistelliges Umsatzwachstum, das Du aus der Vergangenheit datierst, glaube ich nie und nimmer, bevor ich das nicht schwarz auf weiß sehe.

Überdies werde ich mal einen Ausblick auf Margen und die Management-Fähigkeiten wagen. Wenn Hugo Boss die Damen-Mode einigermaßen in Griff kriegt, will das Management auch weitere Marken hinzukaufen. Dann würde ich mich fragen, wie viele Marken es gibt, die so gute Renditen machen. Und wenn es die gibt, dann zu welchem Preis? Wahrscheinlich wird hier wie bei Boss Women wieder nur Geld in den Sand gesetzt. Und welche Marge kann man denn von Boss Women erwarten? ‚Weiß auch kein Mensch. Investitionsgeschick würde ich dem Management nicht bescheinigen, eher ein Hang zum Größenwahn. Und der bisher ohne Erfolg.

Ein Bekannter aus dem Board erzählte mir, folgendes:

„Hugo Boss hat z.b. in ihren New Yorker Laden 11 Mio $ investiert. Ich habe ihn gesehen und weiß nicht wo das Geld geblieben ist. Vielleicht haben sie für eine Woche die 5 weltweit höchstbezahltesten Topmodels angeheuert. Es könnten auch hohe Abstandszahlungen fällig geworden sein, es liegt immerhin an der 5th Ave neben Tiffany`s. Das ganze ist auf jeden Fall völlig übertrieben, weil der Laden warscheinlich nichtmal in 11 Jahren 11 Mio Umsatz ganz zu Schweigen von Gewinn machen wird. In der Stunde wo wir da waren waren wir die Einzigen und die Kunden aus dem Rest der USA interessiert es warscheinlich nicht so sehr ob eine Firma einen hübschen oder teuren Laden in NY hat. Die müssen ihre Kleidung dort liegen haben wo die Leute einkaufen, da dürfte es in einem Kaufhaus viel besser funktionieren.“

Wenn ich das lese, würde ich mir wünschen, dass der selbige Bekannte das Unternehmen führt statt Sälzer und Co. Richtig wohl fühlt man sich da jedenfalls nicht.

Im Grunde sind wir uns einig, ja. Hugo Boss ist ein starkes Unternehmen mit einer starken Marke. Genau wie es ein Unternehmen mit schlechtem Geschäfts-Trend, mäßigen Perspektiven ist, dass sich in Märkte verirrt, wo es keinen Erfolg hat, ohne die VErnuft zu haben, auch mal einen Schritt zurück zu machen.

Ich wollte auch aufzeigen, dass der Geschäfts-Trend teilweise hausgemacht ist. Da brauch das Management nicht von SARS und Irak-Krieg argumentieren.

Ich bin der Meinung, dass die jetzigen Fakten überhaupt keine Aufwertung der Aktie mehr rechtfertigen. Die Perspektiven erscheinen mir doch ziemlich vage und ich finde man sollte dem Wert schon eine geeignete Risikoprämie beimessen und konservativ rechnen. Dann ist Hugo Boss gewiss kein Schnäppchen. Zu 9 Euro hätte man sämtliche Kritik-Punkte mit einbeziehen können, um trotzdem noch unter Wert zu kaufen. Wenn ich jetzt erneut abwäge, was ich jetzt zahle und was ich dafür bekomme, reißt mich das nicht mehr vom Hocker.


Viele Grüße
pop
Haltet Ihr die Aktie noch als Haltenswert?? ich denke sie hat kaum noch Potenzial nach oben! Was könnte die aktie denn noch ans Laufen bringen??? Danke für Eure Antwort!
Hi,
Well, Hugo Boss sind doch sehr gut durch die Branchenkrise gekommen, der Gewinn ist nur um 30 % zurückgegangen, andere machen Verluste. Das KGV ist auch nicht so hoch wie es schon mal war, also: die Aktie kann schon nochmal abgehen, wenn:
-- die Konjunktur anzieht
-- das Damengeschäft besser laufen wird und damit auch wieder Psycholgie in die Marke reinkommt.

Hugo Boss ist eine starke Marke und war ja schon mal bei 37 Euro, und das bei nur 30% höherem Gewinn. Mit ein paar guten Nachrichten und besserer Stimmung sind die 30 Euro durchaus wieder drin in den nächsten 1-2 Jahren, so mein Gefühl. Ich verkaufe meine Bosse jedenfalls noch nicht.

Gruß Helmuut
Nur weil die Gewinnaussichten für 2004 nicht nach oben zeigen, ist die Zukunft des Unternehmens nicht automatisch negativ.

HB hat sich in der Vergangenheit stark gewandelt und wird es auch in der Zukunft tun. Umsatzrückgänge gab es z.B. 1992 und 1993. Gewinnrückgänge in den Jahren 1992, 1993 und 1994 war fast eine Nullrunde.

Ebenso launisch ist die Umsatzrendite nach Steuern. Die Schwankungsbreite der letzten 15 Jahre reicht von 3 bis 11,8%. Die in diesem Jahr geschätzte Umsatzrendite von über 8% ist durchaus repräsentativ für die letzten 10 Jahre.

Auch die Produktpalette hat sich stark gewandelt. Bis 1997 wurde noch Joseph & Freiss vertrieben (hautsächlich in den USA). Hugo und Baldessarini kamen erst 1994 dazu. Auch damals sackte die Umsatzrendite von 9 auf 6 ab. Inzwischen wachsen beide Marken deutlich stärker als BOSSman. Hugo wächst allerdings wesentlich kontinuierlicher als Baldessarini. Die Luxusmarke hat schon eine Nullrunde und einen 14%igen (1998) Umsatzeinbruch hinter sich.

Auch der Auslandsanteil ist von 58% in 1993 auf 75% in 2002 gestiegen. Die Größe von HB spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Die Umsätze in Deutschland konnten in den letzten 10 Jahren nur um 53% ausgeweitet werden, während das Wachstum im restlichen Europa bei 227% lag. Obwohl in Europa ohne Deutschland 445 Mio. Umgesetzt werden, sollten die Umsätze Europa (ohne D.) noch mehr Luft nach oben haben als die in Deutschland.

Ob BOSSwoman ein teurer Fehltritt ist, der schon viel Geld gekostet hat und in Zukunft Umsatzrendite kostet oder nur eine sinnvolle Erweiterung der Produktpalette, ist mir noch nicht so ganz klar. Sicher ist jedoch, HB hat in Deutschland mit BOSSman nur noch geringe Wachstumsmöglichkeiten. Hier müssen die anderen Marken herhalten. In den anderen bereits etablierten Märkten sollte HB noch wachsen können. Insbesondere Asien bietet Potential. In 2002 setzte HB dort zwar nur 88 Mio. um, das ist allerdings 6,5-mal mehr als in 1993.

Meiner Ansicht nach hat HB noch genügend Wachstumsmöglichkeiten. Die derzeitige Delle sollte keinen Wendepunkt darstellen. Ob BOSSwomen zum Focus des Unternehmens gehört, stellt sich erst noch heraus. Das daraus resultierende Risiko sollte allerdings begrenzt sein.

@Helmuut
Der Höchstkurs der VZ lag 2001 bei 39,20. Das KGV betrug ca. 20 auf Jahresbasis. Das hing sicherlich mit den Erwartungen und dem 90%igen Gewinnsprung des Vorjahres zusammen. Analog zu deinem Beispiel könnte man auch das niedrige KGV der VZ 1993 anführen: KGV 2,4

@P.o.P.
HB will keine Marken einkaufen. HB will Produktionsunternehmen einkaufen. Ziel ist es Textilbereich ohne Lizenzen abzudecken.

Grüße
joati
Der Q3 ist nicht gerade berauschend. Der Umsatzrückgang liegt nach 3 Quartalen immer noch bei 5%. Um am Ende des Jahres auf das Vorjahresniveau zu kommen, müssen in Q4 ca. 230 Mio. gegenüber 182 Mio. im Vorjahr umgesetzt werden. Auch der starke Euro macht Hugo zu schaffen. Währungsbereinigt beträgt das Minus nur 0,9%.

Überrascht hat mich der zunehmende Umsatzrückgang von Hugo (-5%) und Baldessarini (-9%). Auch das Umsatzwachstum von BossWoman hat sich in Q3 auf 7% abgeschwächt. In der Periode Q1-Q2 betrug das Wachstum noch 35%. Neben dem in Umsatzstärksten Markt Deutschland, der mit 7% im Minus liegt, ist auch der zweitwichtigste europäische Markt Frankreich mit mit -6% sehr schwach. Positiv haben sich alleine die Umsatzschwachen Märkte Italien, Spanien sowie der Asiatische Markt entwickelt. In diesen Märkten erzielt HB nur 14% des Umsatzes.

Ohne den Übergang, der bislang in Lizenz vergebenen Produktbereiche Socken und Bodywear in das Eigengeschäft, wäre der Umsatzrückgang noch stärker gewesen.

Interessant ist das schwächeln der umsatzstarken Länder und die zum größten Teil zweistelligen Zuwächse in den umsatzschwachen Ländern. Bleibt abzuwarten wie lange HB braucht um zu neuen Höhen aufzusteigen. Eine längere Stagnation gab es schon mal. Der Umsatz von 1991 konnte erst 1997 wieder übertroffen werden.

Ich habe erst mal verkauft und schau mir das Geschehen als Unbeteiligter an.


Noch einen Satz aus dem Q3 der einen Kreativpreis verdient hat:

Erfolgreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Rohertragsmarge wurden
durch die gesunkenen Lizenzerträge aufgrund der bereits erläuterten Integration
der beiden Produktgruppen Socken und Bodywear kompensiert.


Wenn mich mein Banker wieder fragt, wann ich gedenke mein Konto auszugleichen, werde ich sagen: "Meine verbesserten Einnahmen werden durch mein maßloses Verhalten beim Shopping kompensiert.";)

Grüße
Joati
Ich möchte hier mal etwas "strategischeres" zur Diskussion stellen, obwohl Hugo Boss meiner Meinung nach derzeit nicht sonderlich attraktiv bewertet ist.

In #103 hat joati geschrieben:
"Meiner Ansicht nach hat HB noch genügend Wachstumsmöglichkeiten."

Ich habe in letzter Zeit ein wenig über Wachstumsmöglichkeiten von Luxus-Herstellern bzw. Herstellern von "gehobenen" Marken wie Hugo Boss im Vergleich zu Unternehmen, die auch eine gute Marke besitzen sich jedoch als Anbieter mit guter Qualität zu einem günstigen Preis positionieren - so wie z. B. H&M.

Grundsätzlich bin ich zu folgenden Ergebnis gekommen: Aus Aktionärssicht sind Unternehmen wie H&M immer zu bevorzugen (ceteris paribus). Warum?

Während H&M immer auf Masse gehen kann und immer versuchen kann, soviel wie möglich zu verkaufen und sich auch leichter tut, in anderen Produktkategorien zu wachsen (z. B. könnte man noch viel verstärkter Modeschmuck anbieten), hat Boss das Problem, dass eine Überpenetration zur Verwässerung der Marke führt und somit man vielleicht mehr Stück umsetzt aber pro Stück weniger bekommt, weil die Marke verwässert ist (niemand möchte einen "gehobenen" Anzug tragen, der quasi zum Standard geworden ist). Auch die Diversifizierung über andere Produktbereiche ist schwieriger, weil die Identität der Marke dadurch verloren gehen kann (z. B. Boss Woman - für was soll das stehen? für die maskuline Frau, für die Frau, die sich in einer Männerwelt behauptet?).

Somit würde ich die Wachstumsmöglichkeiten von Unternehmen wie H&M deutlich höher einschätzen. Außerdem kommt hinzu, dass durch den gesteigerten Stückumsatz die Stückkosten sinken (economies of scale) und die Rentabilität dadurch steigen kann.

Wenn man sieht, dass es schon viele Lizenzverträge bei HB gibt und dass man verzweifelt versucht über Boss Woman zu wachsen, sehe ich die Wachstumsmöglichkeiten von Boss in Zukunft eher pessimistisch.

Das gleiche gilt auch für Unternehmen wie Zapf Creation, die hochwertige Puppen anbieten. Das Wachstum ist doch durch die Strategie gebremst. Wenn man erstmal alle Zielländer erobert hat, dann kann nicht so einfach den Output steigern, was Billiganbieter hingegen leichter können.


Gibt es dazu Meinungen? :confused:
Hallo Lars

Hmmm, Billiganbieter müssen sich aber auch mit einer größeren Zahl von Konkurrenten herumschlagen, da es in diesem Bereich hauptsächlich um den Preis geht. Wenn schon billig, dann sollte der bevorzugte Billiganbieter dann auch etwas haben, was die anderen nicht haben.

Für einen wichtigen Vorteil der "teuren" Anbieter halte ich, das die potentiellen Kunden gerade nicht so preissensibel sind und in mauen Wirtschaftszeiten trotzdem ihre teuren Klamotten kaufen. (siehe auch Porsche im Automobilbereich). Andererseits ist dieser Kundenkreis natürlich anspruchsvoller und schaut neben dem "label" auch stärker auf die Qualität der Produkte: die sollte auf jeden Fall stimmen.


PS: ich bin vor einiger Zeit nur mit einer halben Position
in die Hugo Boss eingestiegen und stehe jetzt vor der Alternative entweder:

- den jetzigen Rücksetzer zum Aufstocken auf volle Position zu nutzen

oder

- alles zu verkaufen und evt. in Bijou umzuswitchen


Schwierig. Die Hugo Boss ist momentan weder billig noch teuer, in etwa fair bewertet.


Gruß Ignatz
nach soviel Fundamentalem , jetzt mal wieder ein Blick auf den Kurs : aktuell 16,01

1800 G bei 15,98

205 B bei 16,02

Auch in den letzten Tagen kam um bzw. unter 16 immer wieder Kaufneigung auf .

Bei einem KGV von 12 sollte die Aktie hier eigentlich wieder nach oben drehen .
Was ist den hier heute los??????????
CSFB stuft Boss von outperform auf neutral ab und senkt Kursziel auf 17,60. :confused:
Hugo Boss fordert Sportswear-Anbieter heraus

An Visionen fehlt es Bruno Sälzer, dem Vorstandschef von Hugo Boss, nicht. Die auf Kurs gebrachte Damensparte soll in zehn Jahren mindestens 30 Prozent zum Jahresumsatz beitragen. In den ersten neun Monaten 2003 sind es mit 39 Millionen Euro kaum vier Prozent gewesen. Für das im Vergleich zur Hauptmarke `Boss` modischere Label `Hugo` vermutet Sälzer international ein Potenzial von 200 Millionen Euro – derzeit wird etwa die Hälfte realisiert. Damit nicht genug: Mit dem sportiven Label Green will sich der Modekonzern aus dem schwäbischen Metzingen binnen fünf Jahren zum ernsthaften Konkurrenten von Adidas, Puma und Nike aufschwingen. Sälzer sieht Hugo Boss mittelfristig im hochwertigen Sportbekleidungssegment.

Zur Sicherung von Qualität und Ertragsstärke holt Hugo Boss sein einst mit Partnern entwickeltes, zunehmend profitables Lizenzgeschäft ins eigene Haus zurück. Auf Socken (Ex-Lizenznehmer Falke) zum Jahresanfang 2003 und Bodywear (Schiesser) im Frühjahr folgten durch Übernahme des Schweizer Lizenznehmers MH zum 1. Januar 2004 die Accessoires (Schuhe, Lederwaren).

Dieser Tage läuft für die Marke Boss eine internationale Kampagne an, die unter Philipp Wolffs Regie von Metzingen aus gesteuert wird. Dazu gehören Motive für die Damen- und Herrenlinie in verschiedenen Mode-, Lifestyle- und Wirtschaftstiteln. Der deutsche Mediaplan deckt etwa `Vogue`, `GQ`, `Focus`,` Stern` und `Spiegel` ab. Flankiert wird die inhouse kreierte Kampagne von Citylights in Großstädten.

Mehr zum Thema lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der `werben & verkaufen`.

[ 08.01.2004 - bp ]
Meint ihr der Wert hat kurzfrist noch Phantasie???
Die aktuelle Presse ist recht Positiv was die Konjunktur angeht. Somit auch für den Einzelhandel. Hat aber nichts mit BOSS zu tun. Auch andere Unternehmen der Branche steigen. BOSS ist für mich kein Schnäppchen.
Am 19.02 liefert Boss zahlen. Beim Umsatz sehe ich ein deutliches Minus (ca 5%). Einzig Boss-woman sollte ein Umsatzplus liefern. Nach Regionen sollte Asien/Pazifik ein Umsatzplus liefern. Insgesamt dürfte das Geschäftsjahr 2003 vom starken Euro belastet sein.

Positiv auf den Jahresüberschuss werden sich die Ertragslage bei Boss-woman und die Kostensenkungen auswirken. Demgegenüber steht allerdings eine höhere Steuerquote.

Wenn die 82,1 Mio. Jahresüberschuss erreicht werden, dann gerade so.

Grüße
joati
Wie erwartet schwächelt Boss bei den Umsätzen. Beim Gewinn gibt es auch keine Überraschungen.

Die marginale Erhöhung der Dividende ist wohl nur Kosmetik, die im Zusammenhang mit den Aktienrückkäufen den Kurs stützen soll. Mehrwert für die Aktionäre wird dadurch nicht geschaffen. Zum einen ist die Aktie nicht unterbewertet, zum anderen sollen die Aktien für Übernahmen verwendet werden. Wenn man das Geld hat, kann man auch Cash bezahlen. Das kostet weniger Spesen und Kursrisiko besteht auch keins.

Ich glaube Sälzer hätte Showmaster werden und nicht Manager.
Servus!

Wie schwächelnde Umsätze:confused: 2004 gehts wieder aufwärts, hab mir letzte Woche ne neue Hose vom BOSS gekauft, macht mal alle mit, dann gehts aufwärts!

Gruß vom Manni
Hallo H. Boss - Aktionäre !
Bin aktuell ( noch ) kein HB - Aktionär , möchte dennoch eine " Lanze " für ( über ) die Qualität von BOSS brechen.
Habe mir jüngst eine Jeans ( Marke SCOUT )von BOSS gekauft und bin von Passform , Schnitt und Outfit einfach begeistert , das Beste was ich bisher an Jeans hatte !
Die 109€ habe ich dafür gern gegeben.

Qualität wird auch in Zukunft bezahlt werden !
robby13:cool: ;)
Hallo Robby13,
das die Qualität von HB gut ist, wird niemand bezweifeln.
Das ist gar nicht das Problem, wenigstens auf dem deutschen Absatzmarkt.
Zunehmend leider auch in Teilen auf dem europäischen Absatzmarkt.
Die Geiz ist Geil Mentalität und es geht noch billiger
fragt nicht zuerst nach Qualität, sondern nach dem Preis.
Das haben viele deutsche Qualitätsunternehmen aus dem Konsumsektor (hier Textilsektor) zu spüren bekommen.
BOSS profitierte noch davon, dass sie neben Qualität auch ein Lebensgefühl verkaufen können.
Auch ein Grund warum BOSS sehr stark gegen die Rabattaktionen der Händler vorgehen mußte.
Wenn sich die Billigheimer - Mentalität (hat in teilen sicherlich seinen Grund) nicht ändert bleibt es aber auch für Boss schwierig.
Für mich persönlich ist die Aktie aber jetzt gut bezahlt.
Der Vorteil von BOSS ist aber der sehr gute Draht zu den Analysten (siehe Sal Opp) und dem Markt.
Möglich also das die Aktie noch weiter läuft.

fundamental_a
Aufsichtsrat Marzotto kauft fleissig ein, siehe bei www.insiderdaten.de

13.04.2004 Pietro Marzotto AR K 13.000 19,18 249.300
13.04.2004 Pietro Marzotto AR K 1.000 18,44 18.440 WKN 524550
08.04.2004 Pietro Marzotto AR K 5.800 19,41 112.565
08.04.2004 Pietro Marzotto AR K 400 18,63 7.454 WKN 524550
07.04.2004 Pietro Marzotto AR K 10.000 19,39 193.868
07.04.2004 Pietro Marzotto AR K 2.000 18,57 37.141 WKN 524550
06.04.2004 Pietro Marzotto AR K 30.500 18,71 570.544
06.04.2004 Pietro Marzotto AR K 5.300 18,28 96.870 WKN 524550
10.03.2004 Pietro Marzotto AR K 1.000 18,93 18.934
09.03.2004 Pietro Marzotto AR K 10.000 18,94 189.392
08.03.2004 Pietro Marzotto AR K 5.000 18,92 94.615
08.03.2004 Pietro Marzotto AR K 600 18,71 11.225 WKN 524550
05.03.2004 Pietro Marzotto AR K 11.825 18,93 223.903
05.03.2004 Pietro Marzotto AR K 4.900 18,70 91.628 WKN 524550
23.07.2002 Pietro Marzotto AR K 18.725 13,00 243.357
22.07.2002 Pietro Marzotto AR K 3.275 13,24 43.361
19.07.2002 Pietro Marzotto AR K 8.000 16,15 129.200
Laut Berichterstattung hat Marzotto für ca 1.5 Euro bei einem Durchschnittskurs von 19 Euro gekauft !!!!

Jede Menge Kohle auch für einen Reichen.

Will etwa ein großer die Fa. Boss übernehmen ?

Marzotto ist glaube ich auch an LVHM beteiligt ?

Bin seit Jahren BOSS Aktionär. Habe mir eigentlich überlegt kurz vor der Dividendenausschütung zu verkaufen.

Aber ich würde mich ärgern, wenn die Aktie nun plötlich zur Rakete wird ?
Abfrage für: 524553, Hugo Boss AG

Pietro Marzotto

Korrekturmeldung des Unternehmens vom 23.04.04. Bei der Transaktion handelt es sich nicht, wie ursprünglich gemeldet, um einen Kauf, sondern einem Verkauf

http://www.insiderdaten.de/


Pietro hat seit Anfang März für mehr als 2 Mio. Euro Verkäufe getätigt.
Hier noch ein passender Link:

http://www.hugoboss.com/de/ag/framesets/f_invprm/meldepflich…

Am 23.04. wurden offensichtlich alle vorherigen Meldungen korrigiert. :eek:
offenbar sitzt Marzotto nun seit gestern auch noch richtig fett bei den Stämmen im Ask. Der iceberg wird stetig aufgefüllt
Aus dem Newsletter des SdK:

Hugo Boss *Pietro Marzotto AR 22.06.2004 V 7.500 19,14 143.574
Hugo Boss **Pietro Marzotto AR 22.06.2004 V 4.500 18,39 82.770

Weiß jemand, warum der Boss von Boss verkauft????????????
Ich habe gerade dem Herrn Marzotto nachgemacht. V bei 17,4
(Stämme 524550). Der wird schon wissen, warum........ ;);)
16 524553 Hugo Boss AG Pietro Marzotto AR 83.075 1.596.749 19,22 ;)
Seit dem 01.Juli 2002 besteht laut §15a WpHG für alle bör-
sennotierten Unternehmen die Pflicht,Transaktionen mit „ei-
genen Wertpapieren “ auf der Firmenhomepage zu veröffent--
lichen.Meldepflichtig sind sämtliche Transaktionen,d.h.Käu-
fe,Verkäufe oder sonstige Zu-und Abgänge der Organe (Auf-
sichtsrat,Vorstand),falls das Ordervolumen innerhalb von 30
Tagen mehr als 25.000 Euro beträgt.Dies betrifft auch die näch-
sten Familienangehörigen.Sobald das Geschäft abge-
schlossen ist,muss die Meldung ohne "schuldhaftes Zögern"
veröffentlicht werden.Diese Daten werden von uns aufbereitet
und hinterfragt.Auf diesem Wege erhalten Abonnenten In-
formationen über die Geschäfte der Firmeninsider, ););)
Hallo,
die Aktie erholt sich nun langsam aber stetig von den übertriebenen Tiefs nach dem Gewinnrückgang vor 2/3 Jahren.
Das Geschäft läuft kontinuierlich besser, demnach könnten wir auch mal wieder die alten Hochs von über 30 € sehen.
Das KGV ist noch nicht sehr hoch.
Gruß Helmuut
hallo!
was ist denn hier los? seit 2 monaten kein pieps mehr in richtung hugo boss? gibt es triftige gründe, die mich heute oder die nächsten tage von einem investment in die aktie abhalten sollten? oder finden sich freunde der aktie, die eine 30 in absehbarer zeit für möglich halten?
beste grüße
karsten
Hi,
ich glaube an die 30.
Warum ?
Wir hatten die schon, und seither sind die Zahlen wieder besser geworden. Und das Unternehmen ist solide, das KGV ist durchschnittlich. Und die Marke ist klasse.
Ich glaube dran und werde noch eine Weile dabei sein.
Gruß Helmuut
Hier posten halt nur basher und shorter, der Kurs geht aber nach Norden

Habe keine Zeit zum posten, muss Geld verdienen

Norbi
Mensch Norbi,
wärst Du bei Boss schon länger dabei, müsstest Du nicht mehr arbeiten.
Schade

Ich glaube an die 30 schon seit gut 2 Jahren. Es hat sich sehr gelohnt !

Gruß Helmuut
Da bildet sich doch ein wunderschöner Hammer.
Jetzt gehts weiter Richtung 30! :laugh:
Immer schön langsam nach oben.
Sieht sehr solide aus.
Die Unterbewertung ist zwar nicht mehr stark, aber ein bisschen darf`s schon noch steigen.
Das KGV ist ja noch nicht so hoch und wir haben auch Gewinnwachstum.
Gruß Helmuut
02.03.2005 14:15:
Hugo Boss will Dividende um 8 % erhöhen

Der Vorstand und der Aufsichtsrat des Modekonzerns Hugo Boss (Nachrichten) haben beschlossen, der Hauptversammlung eine Dividendenerhöhung auf 0,84 Euro je Stammaktie und 0,85 Euro je Vorzugsaktie vorzuschlagen. Dies teilte das Unternehmen heute mit. Das entspricht einem Plus von 8 % gegenüber der Vorjahresdividende von 0,78 Euro bzw. 0,79 Euro.
tja, da wird die Dividende um 6 Cent im Vergleich zum Vorjahr erhöht und die Aktie gibt nach.
Vor einem Jahr stand die Aktie bei 16 Euro. Zwischenzeitlich hat sie um gut 60 % zugelegt. Da ist eine Dividendenerhöhung von 8 % nicht so richtig prickelnd :cry:
ich habs zwar sowieso nie so recht verstanden, warum die Vorzüge stets einen Euro höher notierten als die Stämme (die marginal höhere Dividende ist ja wohl lächerlich), aber seit einiger Zeit ebnen sich die Abstände fast völlig ein, es scheint nur noch eine Frage von wenigen Tagen zu sein bis die Stämme die Vorzüge eingeholt haben. Gibt`s dafür einen Grund?? Konkretere Überlegungen die Vorzüge in Stämme umzuwandeln?
Hallo vigilo,

philojoephus schrieb dazu am 03.11.01 im Thread Hugo Boss -- 27€ -- Die Chance, Posting #103:

Der Unterschied in der Notierung basiert hauptsächlich darauf, dass die Vorzugsaktien liquider sind. Marzotto, der Großaktionär von Hugo Boss, hält zwar 50,36 % des gesamten Aktienkapitals von 70.400.000 Aktien. Jedoch sind diese 50,36 Prozent auf die zwei Aktiengattungen ungleich verteilt. Marzotto hält 77,63 % oder 27.840.010 Stück der Stammaktien jedoch nur 22,04 % oder 7.612.000 Stück der Vorzugsaktien, weshalb letztere deutlich liquider sind. Institutionellen Anlegern ist diese Liquidität so wichtig, dass sie bereit sind, dafür deutliche Aufschläge zu bezahlen.
Erst seit 1996 beginnen die VZ-Aktien höher zu steigen und weniger tief zu fallen, als die Stammaktien. D.h. erst seit 1996 werden für die VZ-Aktien Aufschläge bezahlt, die seitdem von Jahr zu Jahr zugenommen haben. Aus diesem Grund müssen die Stämme nicht unbedingt die attraktivere Alternative sein. Denn vor allem, wenn die Aktien steigen, steigen die Vorzüge sehr viel stärker als die Stämme und haben 2000 den Aufschlag in der Spitze auf bis zu 30 % ausgebaut. Wohingegen der Aufschlag sehr stark zurückgeht, wenn die Aktien fallen (bis ca. 3 %). Aktuell liegt der Aufschlag bei 6,6 % (XetraSchlusskurse vom Freitag, den 02.11.2001).

............................Stämme.....Vorzüge........Aufschlag
Aktuell...................18,95.........20,20...............6,60 %
52-Wochenhoch....34,50.........39,10.............13,33 %
52-Wochentief.......14,02....... .14,70...............4,85 %


Persönlich würde ich aufgrund der Geschichte, die sich bei der Übernahme von Wella durch Procter & Gamble ereignet hat (bei der Procter & Gamble für die Stämme 50 % mehr geboten hat als für die Vorzüge), immer die Stämme behalten. Oder kann sich das hier nicht wiederholen?


Gruss, Valuestox
Ad-hoc-Meldung nach §15 WpHG

Vorläufige Ergebnisse Q1 2005

Hugo Boss AG veröffentlicht vorläufige Ergebnisse des ersten Quartals 2005

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Metzingen. Nach Abschluss des ersten Quartals 2005 stieg der Umsatz des
Modekonzerns HUGO BOSS um 14% auf 406 Mio. EUR.

Das Ergebnis vor Steuern legte um 15% auf 76 Mio. EUR zu (Q1 2004: 67 Mio.
EUR).

Die Kennzahlen des HUGO BOSS Konzerns:

(in Mio. EUR) Q1 2005 Q1 2004 Veränderung in %

Umsatz: 405,6 357,3 14

EBIT: 76,8 67,7 13

Ergebnis vor Steuern: 76,4 66,5 15

Konzernergebnis: 51,7 44,3 17


Für das Gesamtjahr 2005 prognostiziert der Vorstand der HUGO BOSS AG eine
Steigerung des währungsbereinigten Umsatzes um 10%. Das Konzernergebnis sollte
sich auf 100 Mio. EUR (2004: 88 Mio. EUR) erhöhen.

Metzingen, den 20. April 2005

Der Vorstand

Hugo Boss AG
Dieselstraße 12
72555 Metzingen
Deutschland

ISIN: DE0005245534 (MDAX); DE0005245500
WKN: 524553; 524550
Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard) und Stuttgart;
Freiverkehr in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und München

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 20.04.2005

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-Hoc-Mitteilung:

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen über zukünftige
Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen.
Wörter wie "antizipieren", "annehmen", "glauben", "einschätzen", "erwarten",
"beabsichtigen", "können/könnten", "planen", "projizieren", "sollten" und
ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Solche
Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Sollte einer
dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich
die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten
die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten
oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder
die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen
laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag
ihrer Veröffentlichung ausgehen.

Vorläufige Ergebnisse des ersten Quartals 2005
Umsatz steigt um 14%
Konzernergebnis legt um 17% zu


Metzingen. Nach Abschluss des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2005
stieg der Umsatz des Modekonzerns HUGO BOSS um 14% auf 406 Mio. EUR (Q1 2004:
357 Mio. EUR). Bereinigt um Wechselkurseffekte stieg der Umsatz um 15%. Damit
konnte der HUGO BOSS Konzern das Umsatzwachstum der vorangegangenen Quartale
fortsetzen.

Insbesondere BOSS Woman entwickelt sich mit einem Umsatzplus von 37%
auf 26 Mio. EUR (Q1 2004: 19 Mio. EUR) weiterhin dynamisch.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte um 13% auf 77 Mio. EUR (Q1
2004: 68 Mio. EUR) gesteigert werden. Mit einem Plus von 17% stieg das
Nettoergebnis zum Ende des ersten Quartals auf 52 Mio. EUR (Q1 2004:
44 Mio. EUR). Der Cashflow legte um 36% auf 61 Mio. EUR zu (Q1 2004:
45 Mio. EUR). Der Free Cashflow vor Dividendenzahlung stieg auf 28 Mio. EUR
(Q1 2004: 2 Mio. EUR).

"Im ersten Quartal 2005 haben wir uns wieder deutlich stärker als der
Gesamtmarkt der Mode entwickelt", so Dr. Bruno Sälzer, Vorstandsvorsitzender
der HUGO BOSS AG.

Für das Gesamtjahr 2005 prognostiziert der Vorstand der HUGO BOSS AG eine
Steigerung des währungsbereinigten Umsatzes um 10%. Das Konzernergebnis sollte
sich auf 100 Mio. EUR (2004: 88 Mio. EUR) erhöhen.

Weitere Informationen zur HUGO BOSS AG sowie den Online-Geschäftsbericht des
Geschäftsjahres 2004 finden Sie auf unserer Website www.hugoboss.com.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Philipp Wolff
Direktor Kommunikation
Telefon: +49 (0) 7123 94-2375
Fax: +49 (0) 7123 94-2051
E-Mail: Philipp_Wolff@hugoboss.com

Christoph Löhrke
Leiter Investor Relations
Telefon: +49 (0) 7123 94-2552
Fax: +49 (0) 7123 94-2018
E-Mail: Christoph_Loehrke@hugoboss.com

20. April 2005

Ende der Meldung (c)DGAP


Autor: import DGAP.DE (© DGAP),09:35 20.04.2005
HUGO BOSS kaufen
Global Insider Investing

Die Experten von "Global Insider Investing" raten zum Kauf der HUGO BOSS-Aktie (ISIN DE0005245534/ WKN 524553, VZ).

Seit dem Kurseinbruch im Jahr 2003 auf 8 Euro habe sich der Wert mittlerweile wieder auf ein Niveau von ca. 24 Euro erholen können. Die Aussichten seien besser als jemals zuvor. So habe der Vorstand vor kurzem die Schätzung für das Geschäftsjahr 2005 nach oben angepasst. Man gehe nun von einem zweistelligen Umsatzplus und einer überdurchschnittlichen Steigerung des Gewinns aus.

Die Investmenthäuser würden durch die Bank nur "buy"- und "outperform"-Ratings aussprechen. Hinzu komme noch ein Insiderkauf von Finanzvorstand Knut Brokelmann, der am 05. Mai für gut 30.000 Euro HUGO BOSS-Papiere geordert habe.

Anleger sollen diesem Insider folgen und die HUGO BOSS-Aktie kaufen, denn kaum jemand wird über die Finanzen der Gesellschaft besser Bescheid wissen, raten die Experten von "Global Insider Investing".
Diese Börsenblättchen disqualifizieren sich mit ihren Halbwahrheiten selbst. Herr Brokelmann ist Geschäftsführer von Hugo Boss Australien, Finanzvorstand der Hugo Boss AG ist Jörg-Viggo Müller.

Interessanter ist da schon der Kauf über knapp 400.000 Euro, den Aufsichtsratsmitglied Andrea Dona dalle Rose am 12.05.05 über die Continentale S.R.L. durchgeführt hat, das ist schon eine andere Größenordnung.

Sonnige Grüße,
labello13
@labello
Kannst Du mir sagen, wo Du die Info her hast ?
Unter insiderdaten.de steht da nichts.
Danke für die Info,
Gruß helmuut
Hallo Helmut,

ich hab die Information auf dem direkten Weg geholt, von der Seite des Unternehmens.

http://www.hugoboss.com

Außerdem gibts die Seite der "Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht", das ist der Ort von dem die Börsenblättchen abschreiben - wenn sie es denn schaffen.

http://www.bafin.de/datenbanken/p15a.html

Sonnige Grüße,
labello
Der weg sieht doch nicht schlecht aus, da kann man heute nochmal billig sammeln :D:D
12.05.2005 Continentale S.R.L. Kauf 16.700 23,25 388.275 WKN 524550 - Die Continentale S.R.L. steht in enger Beziehung zum Aufsichtsrat Andrea Paolo
Wird Boss doch noch übernommen?
Gruß Norged
Hallo Norged45,

16.700 Aktien sind weniger als 0,24 Prozent aller ausstehenden Aktien. Für eine Übernahme reicht das nicht ganz. Marzotto hat ohnehin schon eine deutliche Mehrheit der stimmberechtigten Stammaktien und die Mehrheit des Kapitals. Dass er keine Übernahme durchgeführt hat, als Boss einstellig notierte hat viele hier im Board gefreut, da es die Gelegenheit bot, die Aktien zu einem zu einem Bruchteil des Werts zu kaufen. Dass er eine Übernahme zum heutigen Kurs anstrebt halte ich für sehr unwahrascheinlich. Ein Kauf über knapp 400.000 EUR ist sicher kein schlechtes Zeichen - Grund zum halluzinieren ist er aber auch nicht.

Sonnige Grüße,
labello13
heute sieht die sache wieder sehr gut aus noch 2 wochen dann haben wir wieder die 26€ :D:D:D
dann unterhalte ich mich eben selber...

...wie gesagt bald wieder beim Hoch angekommen :D
@mobay:)
Schönen Tag noch
Gruß Norged
ah wenigstens einer....wünsche dir auch noch nen schönen tag bei diesem schönen hohen niveau auf dem wir heute schließen werden.. :D
Hallo,
ich bin auch noch dabei. Die Zuversicht bzgl. Boss hat sich in den letzten Jahren nun wirklich ausgezahlt.
Ein paar Euro mehr sind schon noch drin, angesichts des guten Namens und er Wachstumsperspektiven bei moderater Bewertung.

Gruß Helmuut
sehr schön dann sind wir schon zu dritt...und freuen uns über diesen schönen aufwärtstrend der hoffentlich erst bei 100€ gebrochen wird :D
:DTolle Sache.....durch den sich gut entwickelnden Kurs bei HugoBoss kann ich Gewinne erwirtschaften, welche ich dann in Boss- Schuhe, Kleidung, usw. investiere......und wieder neue Umsätze entstehen,... neue Gewinne beim Unternehmen....usw
sozusagen ein "Perpedo-Mobile"
interessante theorie nur was wenn du die komplette kollektion hast..??? :D
durch den steigenden Gewinn verändert sich auch die Essgewohnheit, weg vom Müsli hin zu den Steaks und 5-Gängemenüs (einfach bossmässig)dadurch ändert sich der Bauchumfang aus benötigten "L" wird "XL oder XXL" da muss ich mir ja wieder neu in Schale werfen ...unter weiter gehts wie oben äää unten beschrieben ;)
das wird wohl auch der grund für den heutigen kursanstieg sein :D:D ...und meinem ersten kursziel von 26€ kommen wir immer näher....
:laugh::cool:
Gratulation, die 26 Euro sind geschafft!
jaja die 26 hätten wir wohl geschafft mal schauen wie es weiter geht.... ;)
.....jaja
d` hugo ist der boss ... und d´ boss ist nicht für´n hugo
hier kann man noch richtig mit ehrlicher "Arbeit" geld verdienen!
nur weiter so ihr bosse :laugh:

ps
schauts euch mal den Chart vom letzten Monat an Leute, wenns so weiter gehn würd......
ALTER SCHWEDE!!

der wahnsinn geht weiter... 26,8€
hoffen wir mal das wir das ATH gut durchbrechen...dann sehe ich kurse über 3x,xx € auf jahressicht :D:D:D
wobei wohl schon vorher kasse gemacht wird ;)
...was sage ich denn, das ATH haben wir ja schon geknackt :D:D
Sorry,
Boss stand schon mal deutlich höher, ich habe selbst schon mal bei Kursen über 35 € verkauft.
Aber keine Sorge, auch da kommen wir wieder hin. Die Fundamentals passen.
Gruß, Helmuut
Boss ist kurz davor, seine Seitwärtsbewegung zu beenden und nimmt langsam wieder Fahrt auf. Nachdem der Kurs aus einem Aufwärtskeil nach oben rausgelaufen ist, war er zunächst bis zur nächsten Unterstützung zurückgefallen.

Jetzt ist er kurz davon, das Hoch vom 18. Februar zu toppen. Das bedeutet, dass die Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung unmittelbar bevorstehen könnte
oh ups sollte wohl nicht nur einjahrescharts anschauen sondern auch auf die boomjahre zurückblicken ;)
Aufwärtstrend bei Boss in Takt
Leser des Artikels: 198

Boss ist vor zwei Tagen an einen Widerstand gestoßen, der jedoch vergleichsweise unbedeutend ist. Es handelt sich um das Jahreshoch vom 17. Februar, dass nun überwunden werden muss. Da der aktuelle Aufwärtstrend aber voll in Takt ist, stehen die Chancen gut, dass das gelingt. #
Der momentane (kurzfristige) Aufwärtstrend ist viel zu steil, um so noch weiter durchgehalten werden zu können. Ich rechne mit einem Rücksetzer bis in den Bereich von 24-25. Danach dürften auch die 26,50 zu überwinden sein.
vllt auf 25 aber 24 wären schon ein wneig zuuu viel des guten...... aber falls du mit 24 recht haben solltest dann denke ich sehen wirauch noch die 23 ;)
happy trading
also wie gesagt die 25 haben wir nochmal gesehen und jetzt kommt die 27 ....LOL

hier noch die news die zur kleinen bewegung nach oben führte..


Meldung

16.05.2005 - 14:26 Uhr
WestLB erhöht Kursziel für Hugo-Boss-Vorzüge auf 29 EUR


Einstufung: Bestätigt "Buy"
Kursziel Vorzugsaktien: Erhöht auf 29 (28) EUR
Schätzung Nettogewinnwachstum: Erhöht auf 16,3% (13,4%)


Die Kurszielerhöhung für Hugo Boss nimmt die WestLB in Reaktion auf eine
positive Roadshow vom Freitag vor. Grundlage für die Erhöhung der
Wachstumsprognose für den Nettogewinn sei eine niedrigere Steuerquote,
geringere operative Kosten und positive Kommentare zum Auftragsbestand für
den Herbst/Winter 2005.
(ENDE) Dow Jones Newswires/16.5.2005/jah/alfap/av/ros


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Eine Meldung, die mit einem Monat Verzögerung wirkt? Hallo, es ist schon Juni! LOL
LOL tja man sollte eben nicht nur auf den tag sondern auch auf den monat schauen aber hätte doch perfekt gepasst, dann sag mir aber lieber was der asuschlag war denn heute gehts im orderbuch ordentlich zur sache ....macht heute richtig spass zum zuschauen...

..die 27 sollten morgen oder übermorgen fallen....
et voilá.....da haben wir die 27 ..mal wieder vorhergesagte 3 prozent mit OS natürlich mehr ;)
Boss: Bond würde passen (EuramS)

Der Modekonzern Hugo Boss erfreut mit schicken Geschäftszahlen. In EURO sprichtVorstands-Chef Bruno Sälzer über die Märkte der Zukunft, Angela Merkel und Superagent 007.EURO am Sonntag: Herr Sälzer, würde es Sie freuen, wenn Angela Merkel Bundeskanzlerin wird?Bruno Sälzer: Aus der Parteipolitik haben wir uns immer herausgehalten.

EURO: Eine Frau als Chefin von Deutschland wäre doch eine prima Vorlage für Ihre Frauenkollektion.

Sälzer: Das ist natürlich richtig. Man könnte aber dagegenhalten, daß Gerhard Schröder ein sehr modebewußter Politiker ist. So gesehen sind beide für uns wertvoll.

EURO: Aber Schröder schwört auf Ihren Konkurrenten Brioni.

Sälzer: Das hat er am Anfang seiner Amtszeit mal gesagt. Inzwischen hält er sich mit solchen Aussagen zurück und wird deshalb, glaube ich, nicht mehr so sehr mit der Marke identifiziert. Ich bleibe dabei: Wir sind neutral.

EURO: Sie bekommen auch von der Börse viel Applaus für Ihre Marke Boss Woman. Der Anteil am Boss-Gesamtumsatz ist mit sechs Prozent aber eher gering.

Sälzer: Wir sind ja erst am Anfang. In diesem Jahr wollen wir mit Boss Woman beim Umsatz um rund 30 Prozent auf annähernd 90 Millionen Euro zulegen. Das wären dann etwa sieben Prozent vom Gesamtumsatz. Langfristig sollen es 30 Prozent werden.

EURO: Sie haben über 50 Millionen Euro Anlaufkosten in die Frauenlinie gesteckt. Wann werden Sie das Geld wieder reingeholt haben?

Sälzer: So rechnen wir nicht. Boss Woman hat 2004 erstmalig eine schwarze Null geschrieben. Wir sind also auf dem richtigen Weg.

EURO: Bei Mode denkt man an die Glamour-Metropolen. Hugo Boss hat den Firmensitz in der schwäbischen Provinz. Was hat Metzingen, was Mailand nicht hat?

Sälzer: Hier fühlt man den Boss-Spirit, vor allem während der heißen Entwicklungsphase, wenn alle unsere Marketing- und Kreativleute, die Vertriebsexperten hier sind. Es geht darum, daß man eine Modeaussage trifft und gleichzeitig die Organisation nutzt, die Boss attraktiv und erfolgreich gemacht hat. In einer großen Stadt geht diese Orientierung leicht verloren. Das hat man bei Boss Woman gesehen, deshalb haben wir die Marke auch von Mailand nach Metzingen geholt.

EURO: Sie haben das Geschäft mit Schuhen und Accessoires, das an einen Lizenznehmer vergeben war, zurückgeholt. Drohen da Anlaufverluste wie bei Boss Woman?

Sälzer: Nein. Wir schreiben von Beginn an schwarze Zahlen.

EURO: Was versprechen Sie sich von der neuen Sparte?

Sälzer: Die Eingliederung ist die wichtigste Entscheidung für die Weiterentwicklung der Gruppe neben Boss Woman. Bei Frauen, mehr und mehr auch bei Männern, ist es so, daß Schuhe und lederorientierte Accessoires Identität und Attraktivität einer Marke bestimmen.

EURO: Uhren, Brillen und Düfte werden unter dem Namen Hugo Boss noch immer von Lizenznehmern vermarktet. Wollen Sie die auch in die eigene Hand nehmen?

Sälzer: Nein, das ist ein völlig anderes Geschäftssystem. Nehmen Sie Düfte. Auf diesem Gebiet hat unser Partner Procter&Gamble einen klaren Kompetenzvorsprung. Wir konzentrieren uns auf textilnahe Produktgruppen: Wir haben Wäsche in die eigene Hand genommen, Strickwaren, Socken und jetzt Schuhe und lederorientierte Accessoires. Dieser Prozeß ist abgeschlossen.

Euro: Sie sind mit konzerneigenen Shops sehr erfolgreich.

Sälzer: Deshalb wird Hugo Boss mehr und mehr als Einzelhändler an den Markt gehen. Wir haben im vergangenen Jahr acht Prozent des gesamten Umsatzes mit eigenen Boss-Shops erzielt. Dieses Jahr werden es etwa zehn Prozent sein. Wir kalkulieren mit zehn bis 15 neuen freistehenden Stores und 15 bis 20 Shop-in-Shops jährlich.

EURO: Sie überlegen, eine Produktion in China zu errichten. Verwässern Sie damit nicht das Image?

Sälzer: Es kann durchaus sein, daß wir in fünf Jahren ein eigenes Werk in China haben. Wir haben auch schon eine Anzugserie in China produzieren lassen. Die ist fester Bestandteil unserer Kollektion, das ist bislang keinem aufgefallen. Auch deshalb, weil die Qualität aus China erstaunlich gut ist – deutlich besser sogar, als man es von vielen Herstellern aus Europa kennt.

EURO: Dem Kunden dürfte es trotzdem nicht gefallen, wenn "Made in China" auf dem Label steht.

Sälzer: Das wird nicht anders gehandhabt werden als zum Beispiel in der Automobilindustrie. Ein Porsche besteht ja auch nicht zwingend aus Teilen, die nur in Deutschland produziert werden. Wichtig ist "Made by Hugo Boss". Entscheidend ist, daß die Qualität stimmt.

EURO: Was ist dran an den Gerüchten, daß Hugo Boss bald auch auf dem Anzug von Kino-Agent James Bond stehen wird?

Sälzer: Bislang steht noch nicht fest, wer der nächste Bond sein wird, deshalb gibt es keine Entscheidung, wessen Anzug er trägt. Fakt ist, daß James Bond absolut zum Markenimage von Hugo Boss passen würde und wir deshalb interessiert sind.
Hugo Boss will pro Jahr bis zu 35 neue Läden eröffnen

Der Modekonzern Hugo Boss will das konzerneigene Filialnetzausbauen. Das kündigte Vorstandschef Bruno Sälzer im Interview mit EURO am Sonntag (E-Tag: 19. Juni 2005) an. "Wir kalkulieren mit etwa zehn bis 15 neuen freistehenden Stores und 15 bis 20 Shop-in-Shops jährlich", sagte Sälzer der Wirtschaftszeitung. Unter anderem solle Anfang 2006 eine große Boss-Filiale in London eröffnet werden. Nach Sälzers Angaben ermöglichen konzerneigene Shops dem Unternehmen eine bessere Präsentation seiner Waren und höhere Rohertragsmargen: "Wir haben im vergangenen Jahr acht Prozent des gesamten Umsatzes mit eigenen Boss-Shops erzielt. In diesem Jahr werden es etwa zehn Prozent sein."

Der Boss-Vorstandschef bestätigte darüber hinaus trotz Konsumflaute die Prognose für das laufende Geschäftsjahr: "Wir wollen beim Ergebnis 13 Prozent auf 100 Millionen Euro zulegen. Beim Umsatz erwarten wir währungsbereinigt ein Plus von zehn Prozent." Das sei angesichts der allgemeinen Marktlage, gerade in Deutschland, ein ordentliches Wort", so Sälzer zu EURO am Sonntag.