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LOCK-UP: Betrug am Kleinanleger??? - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo Leute,

möchte hiermit eine Diskussion fördern, die sich
intensiv und konstruktiv mit dem "Lock-up"-Verfahren
beschäftigt.
Ich stehe diesem Verfahren sehr kritisch gegenüber, da
ich der Meinung bin, daß man mich nicht für Investitionen
"belohnen" muß,die ich vor Monaten oder Jahren eingegangen
bin um Unternehmen finanziell zu unterstützen und mitge=
holfen habe das sich Unternehmen zu dem entwickeln konnten,
was sie jetzt sind!!

Schalker
Das Lock-Up dient doch dem Schutz der Zeichner. Sonst wären ja die Angaben im
Prospekt Makulatur. Die als "professionellem" Investor, der sogar vorbörslich
kauft dürften die 6 Monate nichts ausmachen und wenn doch dann lass halt die Finger davon.
Also ich finds OK und fair.
elwi
Hallo Leute

das mit dem lock up ist ein zweischneidiges Schwert. Der lock up
hat mich viele Nerven gekostet. Da ich sowohl Foris als auch
Met@box habe und auch bei stark fallenden Kursen nicht verkaufen konnte.

Auf der anderen Seite kann man damit vielleicht einige der Kurzfrist-
zocker aus diesem Segment raushalten.

Gruß Comedy
UltraGura meint
da ich gerade im Thread von Com4Net eine Adresse zu
der LockUp-Erklärung reingestellt habe, mach ich es hier
nochmal direkt zum Thema:

Website www.exchange.de in der Rubrik “Über uns / Publikationen
/ Rechtstexte / Regelwerke / FWB Regelwerk”.
Unter der Nummer 9 findet ihr
das “Regelwerk Neuer Markt”,
das im Anhang die
Erklärung enthält.
Macht Euch vor einer Diskussion schlau. Generell ist diese
Erklärung ok, allerdings würde ich einen Unterschied machen
zwischen "Kleinanlegern" bis 10.000 DM und den anderen.
Vor allem Gründer einer AG sollten stärker kontrolliert werden,
am Besten mit einer 12 monatigen Sperrfrist, denn ein Aussteigen
der Gründer zeigt eigentlich eindeutig mangelndes Vertrauen
in die eigene Firma......
Wie das Beispiel Mondia zeigt, halte ich es auch für bedenklich
100% zu verlangen. Dies ist Geschäftsschädigend. Ich halte eine
Quote von 90-95% für völlig ausreichend und zweckerfüllend.
Vor allem, wenn man die Prozente auf die Aktienanzahl bezieht
und nicht auf die Aktionäre.
Gruß UltraGura
Hallo Leute,

möchte betonen,daß ich zwar gerne zocke, aber mir bewußt bei
vorbörslichen Aktienkäufen oder PP`s bin, daß diese Investitionen
einen längerfristigen Charakter haben.
Nur eines ist für mich schwer zu akzeptieren:
Falls eine Start-up Firma pleite geht und ich schon länger investiert
bin, dann kann ich auch kein Geld einklagen, weil ich mir der
Risiken bewußt bin.Entwickelt sich eine Firma mit meinem Geld zum
Highflyer( was zum Beispiel Metabox vor dem Börsengang auch war!!!)
dann kann ich meine Langfristinvestition auch damit beenden.
Aber nein ich muß dann in den sauren Apfel beißen und mich weitere
6 bis 12 Monate binden.Als gerecht empfinde ich das nicht.Der Firma
habe ich sehr lange mein Vertrauen bewiesen, was nicht erst mit
dem Lock-up vollzogen wird!!!

Euer Schalker
Noch mal was zu Fristen

für Altaktionäre wird i.d.R. eine 6 monatige Haltefrist verlangt.
Im Gegensatz hierzu beträgt die Haltefrist für Vorstände,
Aufsichtsrat und deren Familienangehörigen 12-24 Monate.

Gruß Comedy


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