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Die Mehrheit glaubt an Stoiber`s Sieg...!!! - 500 Beiträge pro Seite



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Dienstag, 30. Juli 2002 Berlin, 19:40 Uhr


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Mehrheit der Führungskräfte glaubt an Wahlsieg Stoibers
Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach für das Wirtschaftsmagazin "Capital"
Von Daniel Friedrich Sturm

Berlin - Zwei von drei deutschen Führungskräften aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung rechnen mit einem Regierungswechsel nach der Bundestagswahl am 22. September. Das geht aus einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach für das Wirtschaftsmagazin "Capital" unter knapp 600 Top-Entscheidern hervor. So gehen 68 Prozent der Befragten von einem Sieg des Unionskanzlerkandidaten Edmund Stoiber aus. Nur 26 Prozent rechnen mit einer weiteren Amtszeit für Kanzler Gerhard Schröder (SPD).

Die Leiterin des Instituts Allensbach, Renate Köcher, macht in der Elite eine "ausgesprochene Wechselstimmung" aus. In der Bevölkerung existiere dagegen keine euphorische Wechselstimmung, das Unbehagen über Rot-Grün sei jedoch bis in die Reihen der SPD-Anhänger "weit verbreitet".

Skeptisch zeigt sich die Führungselite über die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Während 25 Prozent einen Aufschwung erwarten, prognostizieren 31 Prozent eine weitere Talfahrt der Wirtschaft in den nächsten sechs Monaten. Unzufriedenheit herrscht über die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung. Zeigten sich mit den rot-grünen Weichenstellungen im Juli 2000 noch 67 Prozent der Befragten zufrieden, beträgt dieser Wert derzeit 17 Prozent. 81 Prozent dagegen (Juli 2000: 30 Prozent) sind mit der Wirtschaftspolitik unzufrieden. Ähnlich wird die Kraft des Kabinetts Schröder bewertet. 80 Prozent halten die Regierung für "zu schwach", 19 Prozent für "stark genug". Noch vor zwei Jahren hielten zwei von drei Befragten die Regierung für "stark genug". Den Wahlkampf der Union betrachten selbst die Anhänger der SPD mit Sympathie. 50 Prozent der SPD-nahen Befragten finden den Wahlkampf der CDU/CSU gut, 39 Prozent halten ihn für nicht gut.

Ein uneinheitliches Bild weisen die Zustimmungsraten der Minister und ihrer Herausforderer im Kompetenzteam der Union auf. Auf die Frage "Wer ist der bessere Minister?" liegen Finanzminister Hans Eichel und Innenminister Otto Schily deutlich vor ihren Kontrahenten Friedrich Merz und Günther Beckstein. Wolfgang Schäuble führt knapp vor Außenminister Joschka Fischer. Abgeschlagen sind dagegen Wirtschaftsminister Werner Müller, Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und Bildungsministerin Edelgard Bulmahn. Sie werden von Lothar Späth, Horst Seehofer und Annette Schavan in den Schatten gestellt.

Eine deutliche Ablehnung erfahren die radikalen Reformvorschläge der FDP. 80 Prozent der Führungskräfte sind der Ansicht, diese "dienen der Profilierung", nur 16 Prozent halten sie für "gut durchdacht". Ferner sind 40 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Möllemann und Westerwelle das "liberale Erbe von Genscher, Lambsdorff und Scheel" verspielen. 56 Prozent verneinen diese Aussage. Meinungsforscherin Köcher erkennt im Wahlkampf der SPD "kein Leitmotiv, keinen roten Faden". Der Versuch, mit der Hartz-Kommission zu punkten, sei eine "extrem ungewöhnliche und sehr gewagte Strategie". Mit dem Thema Reform des Arbeitsmarktes führe die SPD eigene Versäumnisse deutlich vor Augen. So werde permanent über Probleme geredet - und dies auf dem Kompetenzfeld des Gegners. Köcher: "Es gibt keinen Fall, wo dies funktioniert hat".


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Bundestagswahl 2002
Trottel glauben an Trottel.

Ich bin beruhigt...

Also alles beim alten..


:D
Politik kann man genau so wenig voraussagen wie Aktien Kurse ;)....


mal sehen noch ne runde Schröder und ich wandere aus!!!!!!!


Ciao
Vaio
bleib ruhig hier Viao:


denn es ändert sich NICHTS,


egal, wer die hände aufhält, äh regiert :D
Woran Mehrheiten alles glauben, hat man schon vor ca. 70 Jahren gesehen ...
Prima! :)
Dann kehrt bestimmt rechtzeitig vor der Wahl die Vernunft zurück und die Wählerinnen und Wähler machen ihr Kreuzchen bei der SPD. ;)

Gruß
dickdiver
#15 macht nichts dicki,wichtig ist bei der Wahl das richtige Kreuzchen setzen!
:laugh:
Macht doch lieper Bilder, wens nich richtik doitsch kannst :D

Welche Standpunkte gibt es eigentlich zur EU und zur Europapolitik von der CDU/CSU. Ich höre immer nur was die CDU/CSU in Deutschland verändern möchten.
Möchte die CSU dem Europäischen Parlament mehr Veranwortung übertragen usw., das sind doch Fragen die einen Europäer beschäftigen.
Besser Stoiber als Schroeder. Lieber wäre mir allerdings Westerwelle.

Die Leute hier im Board, die auf kränkelnde Pferde (SPD/Gruene) setzen, kann ich nicht im Ansatz verstehen. Schon gar nicht vor dem Hintergrund, dass sie ja eigentlich aufgrund ihrer Boersengesinnung ökonomisch liberal sein muessten. Mit der Regulierungs- und Lehrerpartei SPD ist dies sicherlich nicht zu machen, meine Herren.

Rot/Grün wird mit hoher Wahrscheinlichkeit abdanken und das ist gut so. Ob es CDU/FDP besser machen wird, we will see. Sie haben aber eine neue Chance verdient, da SPD/Grüne ihre Chance gehabt und verspielt haben. Stichwort: Never catch a falling knife, meine Herren!

Das schlimmste Szenario: Rot/Grün/Rot mit Hammer und Sichel (PDS). Dann wird sich die im europäischen Vergleich entwickelte wirtschaftliche Abgeschlagenheit beschleunigen. Ob ich dann allerdings noch Deutscher Staatsbuerger mit Aufenthalt in D sein werde, muss ich mir gruendlich ueberlegen.

Also, packen wir einen Neuanfang an. Schlimmer gehts kaum noch. Eine Veränderung muss aber her.

Gruss

Lasse
@Lasse
Deinen Beitrag kann ich 100 % unterstreichen !!!
Grüße Laura
#9-#11: :laugh::laugh:

Für die Jungsozialistin LauraGerhard:

WESTERWELLE: *looooooooooooooool* Mon Dieu, Guido! :laugh:


Westerwelles großer Bumerang-Wurf

Hamburg - Jeden Tag eine neue populäre Forderung - FDP-Chef Guido Westerwelle ist voll im Wahlkampf. Seine jüngste Forderung: Politiker sollen nach Leistung bezahlt werden. Dazu der Kommentar der Juso-Bundesvorsitzenden Niels Annen:
"Wir begrüßen es, dass Guido Westerwelle und die FDP-Fraktion auf ihre Diäten verzichten wollen."

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,207472,00.h…


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