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Norilsk immer noch an Stillwater interessiert? - 500 Beiträge pro Seite


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Norilsk schein immer noch Interesse zu haben.

Vielleicht eine interessante Chance.


Norilsk Nickel (676683) will die US-amerikanische Stillwater Mining (893759) zu 51 Prozent übernehmen. Für 100 Mio. US-Dollar in bar und 876.000 Unzen Palladium im wert von 241 Mio. US-Dollar soll Norilsk Nickel (676683) 45,5 Mio. neue Aktien von Stillwater Mining (893759) erhalten. Das US-Unternehmen betreibt zwei Minen in Montana und erzielte bei einem Umsatz von 277 Mio. US-Dollar einen Gewinn von 66 Mio. US-Dollar im letzten Jahr. Obwohl das Unternehmen in der Vergangenheit einige Probleme hatte und zum Jahreswechsel auf einem Schuldenberg von 241 Mio. US-Dollar saß, dürfte sich die Übernahme für Norilsk Nickel (676683) lohnen. Der markt sieht das offensichtlich nicht ganz so, aber immerhin verteuern sich die Papiere um 1,94 Prozent auf 21 Euro.


Meldung ist schon älter aber immer noch hoch
interessant.
Was meint Ihr?
Stillwater Mining kommen von 45 Dollar/Euro.

Das bedeutet rund 90 % Kursverlust von der
Spitze.

Falls der Kurs i.d. nächsten Wochen/Monate 100%
aufholt, liegt er immer noch 80% unter Topstand
der letzten 2 Jahre.
Vielleicht ist auch deshalb der Palladiumpreis
so down, weil Norilsk hier unbedingt einsteigen
möchte.
Ist das eine Chance??

Was meint ihr???

Oder noch etwas abwarten, bis der Kurs noch
weiter runter kommt??
Mannie

Du meinst also, der Palladium Preis ist "down", weil jemand bei Stillwater einteigen will !!

Erklär das doch mal !


(Oder verwechselst Du "Palladium" irgenwie ?
granitbiss

dir ist nicht mehr zu helfen.
Frag mal bei Norilsk nach.
Manfred
natürlich ist mir zu helfen - mit vernünftigen Antworten.

Was soll ich bei Norilsk fragen ?
Das, was du nicht weist ?:D :D :D
@manfred

Ich habe auch mal über ein Stillwater-Investment nachgedacht.

Einerseits sollen die zwar im Besitz der groessten pt/Pd-Vorkommen in den USA sein, haben aber mE Prod.-Ausfälle, da sie mit Umweltauflagen Schwierigkeiten haben.

Über die finanzielle Situation wird ja auch gemunkelt, dass da was nicht koscher sein.

Nur wenn das so ist mit der Übernahme, dann halte ich Norilsk doch für ein besseres Investment, zudem sich die Russen mit diesem Deal den amerikanischen Markt, als Absatzmarkt für Pd und der US-Autoindustrie gesichert haben.

Ausserdem spricht mE auch der Chart Bände. Der Verlauf wäre ganz anders, wenn hier nicht noch ein faules Ei versteckt ist (meine Meinung), da sieht der Chart von Norilsk mE um einiges besser aus.
Mutige, die zu Tiefstkursen kaufen wollten sind mE immer baden gegangen und das bei den Rekordpreisen von Pt.

Gruss Mic :)
mickym

das ist sehr interessant.
Stillwater hat einiges an Schulden.

Vielleicht spielen die Banken aber auch eine
wichtige Rolle mit.

Aber so ein gewisser Reiz liegt in dieser
niedergeprügelten Aktie.
Na Manfred noch so eine Depotleiche von Dir:rolleyes: :rolleyes:

Als ich Dir damals zu

"ZIM (ZIMBABWE PLATINUM MINES LIMITED)"

geraten habe hast du immerhin auch einmal Gewinne mit einer Aktie gemacht.:D

Ich kann mich noch gut erinnern als Du bei Kursen zwischen 60 und 80 Acts zum Verkauf geraten hast. :D

Kurs heute 250 Acts. :laugh:

Du bist ein wunderbarer Kontraindikator:lick: :lick:

Danke nochmals, vielen Dank:)

hast Du nicht damals ZIM verkauft und Norilsk gekauft, dann sind Deine Gewinne wieder mehr als futsch.

:cool:
Schmücke er sich nicht frech mit fremden federn ZIM unter einem $war eine Uraltempfehlung der Goldhotline und des verblichenen DL:laugh: :laugh: :laugh:

Culogrande ......sach ich mal
Zur Belustigung und um zu zeigen was fuer ein Luegenmaul unser Manfred ist. :rolleyes: :rolleyes:

#68 von manfred1_I 11.02.01 17:36:57 Beitrag Nr.: 2.886.345 2886345
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An Som.you

Alle die mit mir bei 0,30 A.$ eingestiegen
sind, sollen die jetzt mit mir Gewinne mit-
nehmen, oder sollte man noch dabeibleiben.

Etwas habe ich im Bereich von einem $ einge-
sackt.
Jetzt hätten wir ja 300% gemacht. Was meinst
Du?
Ich sehe jetzt auch für Jumbo gute Chancen.
turn- around-Chance.

#69 von Arhaes 11.02.01 19:20:04 Beitrag Nr.: 2.886.706 2886706
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Lieber Manfred, Du bist doch der absolute Spezialist,

warum stellst Du dann so bloede Fragen.

Am 6.12.00 hast Du Zim zum Verkauf gestellt (Teile), damals
lag der Kurs bei 61 cts. Fuer das Geld sollten wir Spinifex zu 11,5 Acts. kaufen (Spinifex am Freitag 12cts.)


Dann hast Du nocheinmal am 6.1 01 geraten 50 % zu verkaufen,
der Kurs lag bei 0,85 A$.

Jetzt behaubtest Du, Zim zu 1 A$ verkauft zu haben.

Du musst uns schon alle fuer besonders bloed halten.

Gehe wieder zurueck zu Deinem Neuen Markt alter Maerchenerzaehler.

Ich habe letzte Woche noch etliche Zim nachgekauft und hoffe in den naechsten Wochen ein paar schnelle Gewinne zu machen. Also verkauf ruhig.


Mfg
:rolleyes:
#83 von manfred1_I 19.02.01 20:41:11 Beitrag Nr.: 2.940.140 2940140
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50 % habe ich realisiert.

Den Rest werde ich wahrscheinlich nicht
mehr lange halten.
Kurse von 1,25 - 1,40 A. $ waren wirklich
nicht schlecht.

Jetzt setze ich auf SBM, SPX, Jumbo, und
Global.

Aha, Spinifex, St. Barbara Mines und Jumbo, dieses Investment gefaellt mir gar nicht.

Da haste wohl auch 400% gemacht??
:laugh: :laugh: :laugh:
Stillwater fallen heute über 11 % in NY.

So langsam juckt es in den Fingern.

Wie weit lassen sie diese Aktie noch
abschmieren?
Also ich denke einen Teil jetzt über NY.

Schaut euch mal die Umsätze bei Stillwater an.
Mannie

fällt unter Jumbo-Niveau.

Aber da hatttest schon gepostet, Verluste freuen dich.
Jumbo jetzt bei dir minus 500 % oder mehr ??????
#16 und #17
Na wenn dieses Messer mal nicht weh tut. Scharf ist es jedenfalls. Inzwischen über -18%.:rolleyes: :rolleyes:

Gruss Mic
Minus 27,71 % das war heftig gestern.

Vom Chart her bekomme ich jetzt selbst Angst.
Was ist da los??
Ich kann ja heute Abend in NY immer noch
zu knapp um die 3 Dollar raus.
Aber wir warten es erstmal ab.
Endlich wurde das Inkognito von Manni gelüftet...:laugh: :laugh: :laugh: ...er ist Bill Gates...:laugh: :laugh: :laugh:

Denn nur ein steinreicher Mann kann sich solche Anlagen erlauben und durchstehen.:D :D :D

Culogrande...sach ich mal
Stillwater z.Zt. wieder minus 10 %

Manni hat doch die besten glücklichen Händchen

:D :D :D :D :D :D :D :D
Unter 2 USD das Stück kaufe ich den Kram en Block...Macht Stillwater nicht schlechter als sie sind: Der Erzkörper ist gut...ein paar Arschtritte für die überbezahlten Gewerkschafts-Minenarbeiter...und raus mit den unfähigen Managern...East Boulder wird eingemottet....und schon läuft der Laden...

:D
sovi

nach deinen Postings hst du letzlich schon auf Kredit "nachgekauft"

Der Beginn vom Ende ??

Viel Glück
sovi

melde dich doch mal.
Zum "treten" scheinst du ja geeignet zu sein.

Wenn nicht, ich suche noch Schuhputzer mit geringer Bildung
(wg. der unterschiedlichen Sorten notwendig"

Ich trete nicht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!11
Mannie

Ich nehme an, du bist heute mit Gewinn wieder raus ? Herzlichen Glückwunsch

:D :D :D :D
Stillwater scheint heute die einzige Minenaktie zu sein die kraeftig faellt, Danke Manfredo.:D :D


Granitbiss sei doch nicht so unverschaemt zu anderen Boardteilnehmer :mad: :mad:

Etwas Kultur solltest Du doch haben, oder etwa nicht:confused: :confused:
Granitschiss, warum sollte jemand Deine Schuhe putzen? Deine billigen Aldi-Turnschuhe brauchen doch eh nicht geputzt zu werden....so jemand wie Du suchst Budapester in Ungarn...LOL

"sovi, nach deinen Postings hst du letzlich schon auf Kredit "nachgekauft""

Ich bin "margin frei" egal wie hoch die Aktien oder das Gold stehen....Wenn Du wissen willst, wie man das anstellt frag bei Barrick nach...

Also wirklich, jetzt machen sich die Proleten schon um meine finanzielle Situation Gedanken....Wo soll sowas noch hinführen?
#31 sabberchen
ein schönes Dummpostung von dir.

Herzlich Glückwunsch, dass dir auch mal was gelingt

:D :D :D :D :D :D
Heute wenn der Kurs bei 2,5 Dollar steht, werde
ich wieder einsteigen.
Jetzt haben wir auch den Grund für den starken
Kursabfall.
Was meint ihr: "Steigt der Palladium-Preis wohl
wieder?"





Stillwater mit Verlust im vierten Quartal
18.02.2003 15:52:00


Die Stillwater Mining Co., der einzige US-Konzern, der Palladium und Platin herstellt, veröffentlichte am Dienstag Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal 2002.
Den Angaben zufolge verbuchte der Konzern im vierten Quartal einen Verlust in Höhe von 600.000 Dollar oder 1 Cent je Aktie. Im Vorjahreszeitraum erwirtschaftete das Unternehmen noch einen Gewinn in Höhe von 4,9 Mio. Dollar oder 12 Cents je Anteilsschein. Der Umsatz belief sich im Berichtszeitraum auf 58,6 Mio. Dollar. Im Jahr zuvor hatte der Umsatz bei 59,3 Mio. Dollar gelegen.

Die Aktie des Konzerns notierte in New York zuletzt bei 4,15 Dollar.

Am Freitag irgendwie bei 2,60 u. 2,7 Dollar.
Mal steigt der Preis, dann fällt er wieder.
Ist das wohl richtig so,
was meint Ihr ?


Manni
Du kauftst doch gerne Firmen die toll gefallen sind.
Also herzlichen Glückwunsch für deine letzte Eroberung

Schönen Sonntag noch
# 34 Manfred 1

wenn du nun reichlich Pallidium kaufst, steigt der Kurs bestimmt wieder.
immerhin ist Stillwater ein Minenwert, der
rd. 93 % unter Höchstkurs liegt.

Platin auf 23-Jahreshöchstand, Palladium noch am
Boden; aber wie lang noch?.
Könnte doch im laufenden Quartal wieder ein
Gewinn bei herumkommen, oder??
Fraufred aka Bill Gates:wie oft hast du schon voll in die Kacke gegriffen???

Du willst es nicht lernen...never kiss a fallen angel:D :D :D

Culogrande....sach ich mal
@manfred

immerhin ist Stillwater ein Minenwert, der
rd. 93 % unter Höchstkurs liegt.

Platin auf 23-Jahreshöchstand, Palladium noch am
Boden; aber wie lang noch?.


Genau das meinte ich mit fallendem Messer und das bei Pt-Rekordständen.:rolleyes:

Wenn da nicht was faul wäre, was Du und ich nicht wissen :D, glaubst Du das so eine Kursentwicklung möglich wäre.

Der Chart sagt doch gerade die Dinge, die wir nicht wissen. ;)

Wenn alle so denken wie Du, müssten doch die, die jetzt alle verkauft haben dumm sein. Du magst ja die Mehrzahl der Anleger für dumm halten und das ist vielleicht manchmal bei kurzfrisitigen Kursschwankungen möglich, aber doch nicht unter Umständen, wo eigentlich jeder auf Pt/Pd-Aktien scharf sein müsste.

Entweder hast Du eine besondere Glaskugel, weisst mehr oder vertraust auf Dein Glück. Aber alleine wegen des Kurses, da gabs im High-Tech Bereich noch ganz andere Halbierungen.

Ich glaube auch das Pt/Pd im Kurs noch steigen werden, der Verlust bei SWC ist mit 1ct/Aktie nicht hoch ist und trotzdem will sie niemand haben - warum weiss ich nicht, aber ich halte mich auch nicht für klüger (gieriger ;)) als die Mehrheit.

Auch das der CFO nun zu CDE zurückgegangen ist und sich damit vom Acker gemacht hat (natürlich nur aus privaten Gründen) ...... kann man auch werten. :look:

Soweit ich auch weiss wollte Norilsk 7,5 $ zahlen - auch aus diesem Grunde hätte die Aktie gar nicht sotief fallen dürfen, selbst wenn SWC weiter notiert bleiben soll.

Ist der Deal am Ende geplatzt???

Fragen, die ich nicht beantworten kann. :confused: Kannst Du sie mir beantworten oder gibts noch andere Gründe ausser denen, die Du genannt hast, warum diese Aktie so interessant für Dich ist?

Gruss Mic :)
an mickym

stell dir mal vor, Norilsk wollten 100 Mio. Dollar
bar und den Rest in Aktien von Norilsk der Still-
water zur Verfügung stellen. Das ergab bei der
Abgabe des Übernahmeangebotes für 51 % der Aktien
den Wert von 7,5 Dollar je Aktie.
Seitdem dürften aber Norilsk noch gestiegen sein.

Das Risiko liegt im Kursverlauf wie du schon richtig
vermutest. Auch das mit dem fallenden Messer stimmt.
Ferner hat Stillwater über 600 Millionen Verbindl.
bei den Banken. Es kann ja auch sein, dass die Banken
Dampf machen.
Aber auch über 100 Mio. Dollar Cash soll vorhanden
sein.
Leider kann ich die Zahlen nicht prüfen.
DAs jetzige desolate Quartalsergebnis hat dem
Kurs erstmal den Rest gegeben.

Aber falls der Palladiumpreis sich erholt, davon
gehe ich aus, könnte das doch dem Kurs wieder auf
die Sprünge helfen. Oder siehst du das anders?
Ganz zu schweigen, wenn es zu einer 51 % Übernahme
kommt.


Gruß manfred1_I
Hi manfred,

Aber falls der Palladiumpreis sich erholt, davon
gehe ich aus, könnte das doch dem Kurs wieder auf
die Sprünge helfen. Oder siehst du das anders?


Ich hab hier mal einen Vergleichschart reingestellt:


Das Palladium (blau) ist warum auch immer :confused: nur 1 jahr sichtbar, das Platin (violett) über die letzten 3 Jahre.

Wenn es nur am Pd-Preisverfall läge, so hätte dieser (ca -25%) bei SWC (schwarz) trotzdem weit über minus 50% gebracht.

Schön an diesem Chart ist ausserdem zu sehen, dass bis zum Herbst 2001 die Aktie tendenziell sich immer mehr oder weniger am Pt-Preis ausgerichtet hat und dann plötzlich öffnete sich die Schere. :eek: - Warum ? :confused:

Das sieht mir zumindest so aus, dass der kursverfall nichts mehr mit den pt/pd-Preisen zu tun hat! (Insofern sehe ich auch das etwas anders. ;) - ohne es allerdings sonst weiter begründen zu können!)

Und wenn sich der Chart so vom Pt/Pd-Kurs abgekoppelt hat, bezweifle ich auch, dass SWC weiter von einem Pt/Pd-Anstieg profitiert. - Sollte dieses "ETWAS", was diese Schere verursacht hat, allerdings beseitigt sein, dann hätte SWC gewaltiges Potential. Nur was ist dieses ETWAS???? :confused:



Ganz zu schweigen, wenn es zu einer 51 % Übernahme
kommt.

... Da sollten dann aber doch die meisten darauf spekulieren, oder?


Gruss Mic :)
@fraufred aka Bill Gates: deine Analyse aus #40 war bis heute der Gipfel deines Könnens.

Norilsk könnte höher stehen und ich kann die Bilanz nicht "lesen":laugh: :laugh: :laugh:

Culogrande....sach ich mal
an mickym


wenn es nach deiner Ansicht nicht am Platin/Palladium-
preis liegt, dann kann es nur von der Bankenseite
bzw. von Norilsk herkommen.

Wenn dieses gewisses Etwas beseitigt ist, dann dürfte
das mit dem enormen Potenzial stimmen.



Bis dann.

manfred
Nach der Bekanntgabe der schlechten Quartalszahlen
ist Stillwater unter Druck geraten.
Nun scheint der Kurs wieder die richtige Richtung
aufzunehmen.
Konsolidierung beendet?.

Übernahme soll ja noch stehen. WEnn das stimmt,
bietet Aktie enormes Potenzial.
Zu 2,3 bis 2,5$ bzw. 2,1 bis 2,2 € konnte man sich ja eindecken.

Viel Glück.
Auf dem tiefen Niveau scheint die Aktie
in der Tat interessant zu werden.

Kurse der letzten drei Tage mal beobachten.
Ich traue meinen Augen nicht.

Schaut euch mal die Nachfrage in NY an.

Da möchte Einer (Norilsk??) oder Buffet?? aber ganz gross einsteigen.

Bid 2.55
250.000 Stck.
SWC läuft heute sehr gut. Liegt momentan in der Tagesperformance an der Spitze von meinen 27 Minenunternehmen.
# 44

Von den Kursen in # 44 aus gesehen können wir
die kleine Konsolidierung heute ruhig verkraften.

Bis dann.
# 33
anschauen und den Kurs heute bisher
von Stillwater.


Gute Nacht.
@mickym, zu nr.41

woher hast du die metallpreise?
und wie hast du sie in den chart stellen können???

danke schon mal für die antwort
Vielleicht hat man es mir nicht geglaubt.


Aber seht euch den Kurs von Stillwater ruhig an.
Guten Abend Manfred,
ich hab mir mal SWC angesehen. Scheint ja die Wende geschafft zu haben...
Habe leider Deinen Ratschlag, frühzeitig im März zu kaufen, nicht befolgt. :( :cry: :cry:

Was hältst Du für einen angemessenen Einstiegskurs ?

4 USD, 3 USD, irgendwo dazwischen ?

Hmm, ich glaub ich schick mal ein paar Limit-Aufträge in die Staaten.

Gruss

Trendseeker
In den Staaten kommt man schneller rein und
raus in die Märkte.
das gilt auch für Stillwater.

Jetzt auf den fahrenden Zug aufzuzspringen birgt
die Gefahr eines neuen Rückschlages.
Den sollte man erst nochmal abwarten (Palladium-
Preis beobachten).

Ein Tip:

In Jumbo (InternetShopping, Beteiligung am
Glücksspiel) WKN 850269 kommst du noch im Bereich 1 Cent
oder 1,2 Cent herein.

Ferner in Macmin (Silberwert) dürfte auch bald sehr
interessant werden.
@Manfred

Sehr interessante Markttechnik!Also,heute hätt ich mal mit
einem Konsolidierungs-Start gerechnet,swc hat aber im Tagesverlauf die Verluste wieder reingeholt= innere Stärke!
Wenn das die nächsten Tage so weiterläuft,wird es kaum noch günstigere Einstiegskurse geben!
an Wasserzeichen

so sehe ich das auch.
Stillwater zeigt Stärke.

Vielleicht demnächst auch Macmin??
@Manfred

Ich bau mir grad eine Minen-Watchliste zusammen,macmin ist auch dabei...(strukturiere grad mein Langfristdepot um,weg
mit den telkos und hitechs-teilweise-und dafür Minenaktien rein...
an Wasserzeichen

Stillwater ist hoffentlich auch dabei.

Lass dich nur nicht von solchen Eintageskommentaren,
lt. Bush : " Wir sind an einem starken Dollar
interessiert" beirren.

Montag oder Dienstag könnte das schon wieder Makulatur
sein.
@Manfred

Ja,vorallem hat er mal wieder Kompetenz in Sachen Blödheit bewiesen:Ein starker Dollar wäre der endgültige Untergang des US-Schulden und Lügenimperiums!
Stillwater hab ich schon einige,werde bei grösseren Rückschlägen (woran ich bei der technischen Stärke weiter nicht glaub!)nochmal nachlegen!
Wie von mir erwartet hat die erwartete Steigerung
bei Stillwater eingesetzt.

Es wird noch eine Weile so weitergehen.

Weiterhin viel Glück allen.
Anscheinend besteht weiterhin Interesse diese
Aktien zu übernehmen.

Zumindest einen Teil.

Norilsk Nickel Commences Tender Offer for Shares of Stillwater Mining Company
7/22/2003 5:56:00 PM



MOSCOW, Jul 22, 2003 (BUSINESS WIRE) -- MMC Norilsk Nickel ("Norilsk Nickel" (GMKN RU; NILSY US; MNOD LI) announced today that its wholly owned subsidiary, Norimet Limited ("Norimet", has commenced a cash tender offer at $7.50 per share for up to 4,350,000 shares of Stillwater Mining Company ("Stillwater" (SWC) common stock. The offer is being made pursuant to the previously announced stock purchase agreement among Norilsk Nickel, Stillwater and Norimet, whereby Stillwater issued 45,463,222 new shares of its common stock to Norimet, representing approximately 51 percent of Stillwater`s shares, in exchange for $100,000,540 in cash and approximately 877,000 ounces of palladium metal. If the full amount of shares are purchased in the offer, Norimet`s ownership will increase to approximately 56 percent of the outstanding stock of Stillwater.


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The offer is scheduled to expire at midnight, New York City time, on Tuesday, August 19, 2003, unless the offer is extended.

The terms and conditions of the tender offer are fully set forth in Norimet`s offer to purchase, dated July 22, 2003, and in the related materials that are being filed with the Securities and Exchange Commission today. Stockholders should read such documents because they contain important information.

If more than 4,350,000 shares are validly tendered into the offer and not withdrawn prior to the expiration of the offer, Norimet will accept for payment only 4,350,000 shares on a pro rata basis, with appropriate adjustments to avoid purchases of fractional shares, based on the number of shares properly tendered by each shareholder.

Questions regarding the tender offer, or requests for tender offer materials, should be directed to D.F. King & Co., Inc., at 800-714-3313.

The Bank of New York is the depositary for the
Das Gebot von $ 7,50 pro Aktie dürfte die Meßlatte für die weitere Kursentwicklung sein !
Ich hab heut mal über Börse Stuttgart/Frankfurt versucht was über das Tender-Verfahren rauszubekommen,die wissen momentan noch von garnix und meinen das würde automatisch bekanntgegeben!Sollte die nächsten Tage nix bekannt werden,ist es wohl zweckmässig, wenn alle Interessierten möglichst viel bei den Banken bzw. der Börse rumnerven!

2.Möglichkeit:
Jemand der des amerikanischen auch am Telefon mächtig ist, ruft bei folgender Nummer an und fragt nach was zu tun ist:

Questions regarding the tender offer, or requests for tender offer materials, should be directed to D.F. King & Co., Inc., at 800-714-3313.(+Vorwahl USA...)
Die "800" Nummer wird eine gebührenfreie sein, geht nur innerhalb der USA
Naja,vielleicht erübrigt sich die ganze Sache und man bekommt für ALLE Aktien so um die 6€:
(Satter rebound heute)

Recent Trades - Last 10
Time Ex Price Change Volume
14:17:30 Z 5.39 +0.36 100
14:14:54 Z 5.38 +0.35 600
14:14:09 Z 5.40 +0.37 600
14:13:33 Z 5.40 +0.37 200
14:13:33 Z 5.39 +0.36 1,100
14:12:42 Z 5.39 +0.36 400
14:11:51 Z 5.40 +0.37 500
14:11:45 Z 5.39 +0.36 100
14:10:12 Z 5.39 +0.36 1,900
14:09:51 Z 5.39 +0.36 1,300
@Wasserzeichen,

Brauchst "garkeinen Dampf" zu machen,

um am Übernahmeangebot teilzunehmen.

Meine Bank schickt mir heute jedenfalls

ein entsprechendes Fomular, daß ich nur

zu unterschreiben bräuchte.



Das werde ich aber tunlich unterlassen.

Stillwater ist "sexy".


Gruss

Tsuba
@Tsuba

Danke für die Info!Bin auch schwer am überlegen,ob ich da
überhaupt mitmache!
Vor einigen Wochen wurde ich noch belächelt.
Depotleiche und so.

Jetzt bei einem Anstieg auf über 5 Euro schlagen
sich die Anleger wieder, um einige Stillwater zu
bekommen.

Weiterhin noch dabeibleiben.

Die Anleger die schon Teilgewinne realisiert haben,
den Rest unbedingt halten.
Auch Anleger die jtzt die Übernahme annehmen,
sollten bei Restbeständen diese noch etwas
halten.
Vielleicht will Norilsk noch mehr?

Gewinne evtl. in Durban (zurückgeblieben) investieren.
:kiss:

Hoffentlich entwickeln sich meine "Restbestände" an Stillwater auch so, wie die Bema z.Zt. abgeht...

wollte auch mal wieder an palladium erinnern..

gruß goldmaki
Stillwater Mining (893759)hat im dritten Quartal einen Verlust von 1,6 Mio. US-Dollar hinnehmen müssen. Das US-Unternehmen, das zu 55 Prozent dem russischen Minenkonzern Norilsk Nickel (676683)gehört, verkaufte im Berichtszeitraum nur 112.000 Unzen Palladium zu einem Durchschnittpreis von 353 US-Dollar je Unze. Im Vorjahreszeitraum kostete eine Unze noch durchschnittlich 431 US-Dollar. Zudem konnte das Unternehmen im dritten Qzúartal des Vorjahres 117.000 Unzen absetzen und einen Gewinn von 4,7 Mio. US-Dollar erwirtschaften.

Der Preisrückgang ist hauptsächlich darauf zurück zu führen, dass die US-Autobauer von Palladium auf Platin umgestiegen sind, weil es immer wieder Nachschubprobleme gab. Für das vierte Quartal ist keine Besserung in Sicht. Stillwater Mining (893759)generiert 75 Prozent seines Umsatzes mit Palladium.


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Norilsk Nickel will mit Gold wachsen

Norilsk Nickel ist einer der Wirtschaftsriesen Russlands. Das Unternehmen erwirtschaftete 2002 bei einem Umsatz von etwa drei Mrd. Dollar einen Reingewinn von 584 Mio. Dollar. Allerdings ist gerade der Markt für Metalle aus der Platingruppe wie Palladium - hier ist Norilsk Nickel Weltmarktführer - sehr volatil und stark von der Autoindustrie abhängt (das Metall wird für Katalysatoren benötigt). Darum will Norilsk Nickel-Chef Michail Prochorow diversifizieren, die Weltmarktführerschaft bei Nickel und Metallen aus der Platingruppe sichern, Gold als drittes Standbein aufbauen.

Darum kauft Norilsk Nickel zu, erwarb zuletzt für 1,16 Mrd. Dollar 20 Prozent an dem südafrikanischen Goldproduzenten Goldfields Limited. Norilsk Nickel will zudem die Majskoje-Goldvorratsstätte in Tschukotka und die weltgrößten unerschlossenen Goldminen im sibirischen Suchoj Log mit Vorräten von mehr als 1000 Tonnen Gold kaufen. Die Gebiete werden versteigert. "Wir müssen hier den Zuschlag bekommen", fordert Prochorow. "Dann sind wir den Vorräten nach die Nummer eins weltweit."

Unklar ist aber, wann Suchoj Log unter den Hammer kommt. Um seine Position zu verbessern, hat Norilsk Nickel schon Vorverträge mit der Gebietsadministration von Irkutsk abgeschlossen und großzügige Investitionsvorhaben in Milliardenhöhe mit der Schaffung von 2500 Arbeitsplätzen versprochen.

Den aggressiven Expansionskurs will Norilsk Nickel auch bei seiner bisherigen Produktion fortsetzen. Die Erz-Fördermenge soll von 13 auf 20 Millionen Tonnen im Jahr gesteigert werden. 2002 produzierte der Konzern 218 000 Tonnen Nickel, 450 000 Tonnen Kupfer und 932 000 Unzen Gold. JH

Artikel erschienen am 22. April 2004


Härter als Metall
Norilsk in Sibirien lebt von der Nickelförderung und von dem Buntmetallkonzern Norilsk Nickel. Die Stadt ist schmutzig und ungesund. Doch es gibt Arbeit und hohe Löhne. Darum will kaum einer weg

von Jens Hartmann

Norilsk liegt auf der Zunge. Der Geschmack, der jeden der 230 000 Einwohner dieser Stadt ein Leben lang begleitet, hat etwas Diabolisches. Höllisches Schwefeldioxid, das anfällt bei der Produktion von Kupfer und Nickel, legt sich in die Lunge. Norilsk ist eine der schmutzigsten Städte der Welt. Fast zwei Millionen Tonnen Schwefeldioxid blasen die Fabrikschornsteine der Kupferschmelze, des Metallurgiekombinats und der Nickelfabrik pro Jahr in die arktische Luft.

Schnee fegt bei minus 25 Grad mit 90 Stundenkilometern durch die schnurgeraden Straßen und lässt die Menschen, die sich im Pinguinschritt bewegen, zusammenkrümmen, während sich Viktoria im Warmen zurechtmacht. Ihre Augen sind zu blau, um wahr zu sein, der Lippenstift zu rosa, die Haare wasserstoffblond, der allzu kurze Rock papageiengrün.

"Kaufe Aktien von Norilsk Nickel", steht auf dem Schildchen vor ihrem Kiosk, in dem sich außer Viktoria nur noch ein Stuhl und ein Telefon befinden. Eine Moskauer Investmentfirma hat Viktoria in die Stadt 200 Kilometer jenseits des Polarkreises geschickt, um Aktien der Fabrikarbeiter aufzukaufen. "2080 Rubel", schnurrt sie ins Telefon, "wir zahlen bar.". 70 Dollar, etwas weniger als den Kurs an der Moskauer Börse RTS, bietet Viktoria ihren Kunden. Trotzdem: So mancher verkauft.

Norilsk Nickel ist an den Kapitalmärkten inzwischen 16,6 Mrd. Dollar wert und dank der hohen Preise für Buntmetalle eines der erfolgreichsten russischen Unternehmen. Das "Kombinat", wie die 58 000 Mitarbeiter das Unternehmen nennen, hat bei Nickel einen Weltmarktanteil von 20, bei Kobalt von 15 und bei Palladium von 70 Prozent. Norilsk ist Zulieferer von Giganten wie General Motors. Das Kombinat sorgt für fünf Prozent des russischen Sozialprodukts.

"Entschuldigen Sie, dass bei mir noch kein Putin-Porträt im Kabinett hängt. Ich bin eben erst hier eingezogen." Viktor Timenko ist 32 Jahre alt und der erste "Eingeborene", der auf dem Posten des Generaldirektors bei der "Filiale jenseits des Polarkreises Norilsk Nickel" sitzt. Im Vorzimmer schmückt die Ahnengalerie seiner Vorgänger die Wand. Vier von ihnen setzte noch Stalin ein und ab.

Timenko, ein freundlicher junger Mann, der die Ruhe, die der Hohe Norden den Menschen einflößt, verinnerlicht hat, berichtet von 300 bis 400 Mio. Dollar Investitionen pro Jahr, um die Werke zu modernisieren und der Umweltverschmutzung, die bis in Kanada und Norwegen zu spüren ist, Herr zu werden. Norilsk werde bis 2010 seine Schwefeldioxid-Emission um 70 Prozent zurückfahren.

Für 50 Jahre sei die Zukunft von Norilsk gesichert, so lange würden die Vorkommen leicht reichen, rechnet Timenko vor. Auch er spricht, wie so viele hier am Ende der Welt, vom "paternalistischen System", will heißen: Das Werk entscheidet, die Menschen gehorchen.

Norilsk, wo im Winter die Polarnacht die Stadt 45 Tage in Finsternis taucht und im Sommer 45 Tage lang die Sonne nicht untergeht, ist eine für Ausländer geschlossene Stadt. Nur wer eine Erlaubnis vom Inlandsgeheimdienst FSB erhält, darf einreisen. Im November 2001 wurde dieses besondere Regime eingeführt, nachdem sich 30 000 Kaukasier angesiedelt hatten und die Stadt aus ihrem sozialen Gleichgewicht zu fallen drohte. Die Isolation - Norilsk ist nur über den Luftweg zu erreichen - hat ihre Nachteile. So klagt jeder Fabrikdirektor, der Personal nur unter den Jugendlichen in Norilsk rekrutieren darf, über den Mangel an Facharbeitern.

Das Durchschnittsalter der Bevölkerung ist von 26 Jahren zu Sowjetzeiten auf 40 Jahre gestiegen. Viele Alte sind geblieben, die Arbeitslosigkeit gestiegen, seitdem das Kombinat von 130 000 auf 58 000 Beschäftigte binnen sieben Jahren abspeckte. Antonina Jewdokimowa verkauft Sonnenblumenkerne auch im Schneesturm. Die 64-Jährige steht in Filzstiefeln vor einer Häuserecke, der Polarpelz umringt das weinrote Gesicht. "Wenn ich Geld hätte, würde ich dann diese gerösteten Kerne verkaufen?", fragt Antonina, die ihre Rente aufbessern muss.

"Norilsk ist keine Stadt, um alt zu werden", sagt Kombinatschef Timenko. "Wir müssen diese Leute umsiedeln." Das Kombinat bezahlt in diesem Jahr neun Mrd. Rubel (300 Mio. Dollar) für den Unterhalt von Norilsk. Sollte jeder Betriebsrentner bleiben, würden schon bald die Kosten explodieren. 10 000 Dollar in bar, lebenslänglich zwei Renten oder sechs Renten für die Dauer von zwei Jahren, bietet das Werk für den Wegzug.

Auch wenn jeder Norilsker von einem Häuschen im Süden träumt, weg wollen die wenigsten. Die, die nach einem Jahr im Süden zurückkehren, berichten von Arbeitslosigkeit dort unten, davon, dass der "lange Rubel", den sie sich verdient haben, nicht lange hält. Sie sagen: "Hier bei uns ist der Mensch härter als Metall."

Die beiden Patrone sitzen auf dem "Kontinent", wie die Norilsker alle Gegenden weiter südlich bezeichnen. Im vier Flugstunden entfernten Moskau bestimmen die Oligarchen Wladimir Potanin, Chef der Industrieholding Interros, und Michail Prochorow, Generaldirektor von Norilsk Nickel, die Geschicke der Buntmetallhütte.

Beiden gehören zu gleichen Teilen zusammen rund 63 Prozent von Norilsk Nickel, die Zeitschrift Forbes taxierte sie auf jeweils 5,4 Mrd. Dollar. Potanin wie Prochorow stammen aus Nomenklatura-Familien und arbeiteten im Außenwirtschaftsministerium, also an der Schaltstelle für Im- und Export, bevor sie zusammen eine Bank gründeten.

Es war der Bankier Potanin, der Präsident Boris Jelzin 1995 Jahre einen verhängnisvollen Deal vorschlug. Die Privatwirtschaft leiht der Regierung Geld, die hinterlegt dafür Aktienpakete der Rohstoffunternehmen. Kann der Staat nicht zurückzahlen, fallen die Aktienpakete der Privatwirtschaft zu.

Ein Insidergeschäft, bei dem Potanin und Prochorow für einen Spottpreis von 250 Mio. Dollar Norilsk Nickel erwarben. Die Stimmung gegen diese Art von Ausverkauf ist auch in Norilsk zu spüren, obwohl dort die Fabrikarbeiter im Durchschnitt 1000 Dollar verdienen, für russische Verhältnisse einen Spitzenlohn. Wohl auch um sich vor einer Verstaatlichung zu schützen, nennt Potanin Putin inzwischen einen "Glücksfall für Russland".

Doch die beiden Oligarchen haben in Norilsk auch eine Menge geschaffen. Die Gehälter werden pünktlich überwiesen, die Buchführung entspricht internationalen Standards. Ein milliardenschweres Investitionsprogramm, um die maroden Anlagen zu modernisieren, reicht bis ins Jahr 2015. In der Stadt am Rande der Welt gibt es Internetcafes, schicke Bars und Parfümerien.

Zwei Mal in acht Jahren war Potanin in Norilsk. Olga Iwanowna Petriga lebt hier seit 52 Jahren. "Marusja, mach Dir keine Sorgen, auch für uns wird die Sonne wieder scheinen", schrieb sie als 14-Jährige an eine Freundin. Die Zeilen brachten ihr zehn Jahre Straflager ein. Ihr Alter setzten die Ermittler des Geheimdienstes NKWD, nachdem sie ihrem Vater beim Verhör zwei Zähne ausgeschlagen hatten, um acht Jahre herauf, um sie überhaupt verurteilen zu können.

Olga, geboren in Polen und aufgewachsen in der Ukraine, wurde erst für drei Jahre in den Ural, dann nach Norilsk ins Norillag verschleppt. In Norillag, einem Zwangsarbeiterlager, das zum Gulag-System der Sowjets gehörte, mussten mehr als 300 000 Häftlinge zwischen 1935 und 1953 schuften. Mehrere Zehntausend kamen um, Hunderte wurden standrechtlich erschossen. Es ging Stalin darum, um jeden Preis die Rohstoffe, die unter der arktischen Tundra verborgen waren, zu bergen.

"Ich fragte mich: Warum bin ich noch nicht tot?", erinnert sich Olga Petriga an die Schinderei bei minus 50 Grad. "Ich wog 42 Kilogramm, musste jeden Tag fünf Meter Tunnel schlagen." Die X401 prangte auf ihrem Rücken. Gefangene hatten keine Namen. Gut erinnert sie sich an Tage, als die Haare in der Nacht an Holzbrettern festfroren, an Stalins Tod, als sie "hüpfen, springen, tanzen" wollte. Auch an den Aufstand im Juli 1953, als das Frauenlager rebellierte und Wachmänner erst die Streikenden aus Feuerwehrschläuchen abspritzten und dann mit Äxten auf sie einschlugen.

Olga wurde später rehabilitiert und arbeitete als Buchhalterin weiter in Norilsk. "Wohin hätte ich auch gehen sollen, eine Frau aus dem Gulag, ohne Pass und Papiere?" Heute sitzt Olga als Hausmeisterin in der Sewastopoler Straße, für die sie als Gefangene die Straßengräben aushob. Sie muss ihre Rente von 4003 Rubeln (114 Euro) aufbessern, zumal sie für Strom und Gas in ihrer Wohnung 3675 Rubel bezahlen muss.

Das Kombinat hat diejenigen, auf deren Knochen es steht, fast vergessen. 400 Rubel und 50 Prozent Ermäßigung auf Medikamente lassen sich Potanin und Prochorow ein Gefangenenschicksal kosten. "Eigentlich ist das nicht unser Problem, sondern das des Staates", sagt sein Pressesprecher Andrej Gratschow. Mit Olga sind 33 Überlebende der Straflager in Norilsk geblieben.

"Komsomolskij" heißt einer der Schächte, aus dem der Reichtum kommt. 2,9 Mio. Tonnen Erze förderten die Kumpel im vergangenen Jahr, die Menge soll nun mit neuer Technik aus Deutschland verdoppelt werden. Mit einem geschätzten Vorrat von 800 Mio. Tonnen hat "Komsomolskij" noch Vorrat für 100 Jahre. Manche Flöze haben eine Dicke von acht Metern.

Wir fahren im Korb bis zur Sohle in 471 Metern. Eine unterirdische Fabrik. Die Wände sind mit Beton ausgegossen und wirken wie riesige Tunnels. Sieben Stunden und zwölf Minuten dauert eine Schicht, es wird rund um die Uhr gearbeitet. Die Kumpels fahren im holprigen Personenzug weiter, dann geht es im Jeep tief hinein bis zum Strebeingang.

Der Berg ist ausgehöhlt wie Schweizer Käse. Schichtleiter Alexander Ramonow erzählt, dass jeden Tag fünf Tonnen Sprengstoff in der Tiefe detonieren, damit man vorankommt. Kürzlich wollte ein Sprengmeister den Erfolg seiner Arbeit begutachten und wurde von herabfallenden Gesteinsbrocken getötet. Trotzdem: "Komsomolskij" macht einen besseren Eindruck als die meisten anderen Schächte in Russland.

Seit 14 Jahren arbeitet Ramonow, der aus dem Kaukasus stammt, unter Tage, er sieht älter aus als 37. "Ich fing hier an, als die Sowjetunion noch als unzerstörbar galt", sagt er. Wie jeder wollte er für drei Jahre bleiben - und schaffte dann den Absprung nicht. Das Gehalt sei gut, er könne nicht klagen, die Mine eine der besten der Welt, auch wenn er noch keine anderen gesehen habe. Schrämmaschinen kratzen die Erze von der Wand, Lader schaffen sie in Loren. Aus 580 Metern Tiefe werden sie an die Oberfläche geschleust. "Ich liebe Dich, Leben!", steht als Parole an der Wand. Der Korb bringt uns aus der Schatzkammer wieder ans Tageslicht. Der Schneesturm tobt noch immer.

Artikel erschienen am 22. April 2004


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