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die Amis, der Krieg, der Sieg - 500 Beiträge pro Seite



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in den medien: die amis,

sie haben die lage unterschätzt,
sie haben nicht mit so starkem widerstand gerechnet,
sie haben auf die unterstützung des irakischen volkes gebaut,
sie haben saddams taktik (rückzug, häuserkampf usw.) nicht ausreichend bedacht.

und den mist soll man glauben.

das sitzt die geistige elite im pentagon (tausende, die besten der elite-unis, mit informationen, von denen man nur träumen kann, highend ausgebildet in strategie, medien, phsychologie usw.), plant diesen krieg seit jahren und nach 10 tagen glaubt jeder stammtisch in deutschland zu wissen, was die richtige taktik ist, melden sich generäle mit irgendwelchen besserwisserkommentaren, wird von pot. niederlage usw. geschwafelt.

ich glaube, da läuft wirklich alles nach plan:

die ölfelder sind gesichert, die überlegenheit der streitkräfte wurde hübsch demonstriert, alle anderen `ölländer` haben eine scheiss angst.

richtig, die amis würden eine niederlage nie akzeptieren, aber ist es eine niederlage, wenn man aus humanitären gründen die städte nicht in schutt und asche legt, auch wenn man das könnte ? aus rücksicht auf die bevölkerung ? (die streitkräfte werden nicht in die städte einmarschieren - weil zu gefährlich - was auch jeder trollo begreift, ohne militärexperte zu sein). Humanismus vom allerfeinsten und ein sieg auf allen linien. die weltgemeinschaft wird beifall spenden. eine politische lösung am ende ?

ganz schön clever, oder ???

unrealistisch ??
keine gegenargumente ??? sagt mir bitte, das es unsinn ist, sonst krieg ich ne krise ! :rolleyes:
Der Fortgang wird gerade propagandistisch vorbereitet: Das Rumsfeld Syrien und den Iran aufs Korn nimmt, ist zunächst erstmal nicht sonderlich bemerkenswert, ist dieser Mann doch für seine verbalen Entgleisungen bekannt. Das Powell allerdings in das gleiche Horn stößt, macht die Sache doch sehr brisant!

Nachtigall, ick hör dir trapsen!
ja es läuft alles nach Plan. :rolleyes:

31.03 12:34/Some US Troops Cross `Red Line` Around Baghdad - MSNBC

NEW YORK (Dow Jones)--U.S. military sources say some U.S. troops have already
crossed the Iraqi "red line" around Baghdad, MSNBC reported Monday.
The network said there have been no reports that chemical weapons had been
used by Iraqi forces. There were reports last week that Iraqi forces might use
chemical weapons if coalition forces crossed a "red line" around the capital.
Military officials also said 70% of the Republican Guard`s Medina Division
tanks and artillery south of Baghdad had been knocked out, the network
reported.

-By Mike Wall, Dow Jones Newswires; 201-938-4378; hbsglobaldesk@dowjones.com

(END) Dow Jones Newswires
03-31-03 0534ET


(AP-DJ-03-31-03 1034GMT)
immer das gleiche gelabere:mad: :mad: aber das die amis den arsch versohlt bekommen,da weiss keiner was davon:mad: :mad: :mad:
ich tippe auch eher auf planmäßigen Verlauf.


Wem der Falken nützt schon ein kurzer, klarer Sieg.

Es gehz hier um viel Geld, nicht um Werte wie Freiheit oder Humanität.


Und Milliardenschwere Rücstungsausgaben sind kein Genickbruch der USA, sondern ihr mögliches Allheilmittel,
jedenfalls denken die NeoCons bestimmt so...

wer logisch die Konsequenz aus Bush-Doktrin und Program for a New American Centurry sieht, sollte IMO zu den gleichen Schlüssen kommen!
#8

was glaubst du wohl warum die nochmal 120.000 Mann in diese Hölle schicken ? :mad:

Montag, 31. März 2003
Warnung an Nachbarn
Powell ermahnt Syrien und Iran


US-Außenminister Colin Powell hat Syrien und Iran vor militärischer Unterstützung Iraks gewarnt. Anknüpfend an den Vorwurf von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, Syrien liefere militärische Ausrüstung an Irak, sagte Powell: "Syrien trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen und (deren) Folgen."

Syrien stehe vor einer entscheidenden Wahl: Es müsse damit aufhören, Terroristen-Gruppen im "sterbenden Regime" des irakischen Präsidenten Saddam Hussein zu unterstützen, sagte Powell auf der Jahrestagung des Komitees für Amerikanisch-Israelische Angelegenheiten in Washington.

Auch Iran müsse sein Streben nach Massenvernichtungswaffen einstellen und seine "Opposition gegen alle Terrorgruppen erklären, die gegen den Friedensprozess im Nahen Osten arbeiten", sagte der Minister.

Powell sprach In seiner Rede bekräftigte Powell am Sonntag außerdem die Entschlossenheit der USA, den irakischen Staatschef Saddam Hussein zu stürzen. Dieses Ziel stehe außer Zweifel, sagte Powell. Er habe "volles Vertrauen" in die Kriegsplanung und den Oberbefehlshaber der US-Truppen im Irak-Krieg, General Tommy Franks.

Franks schließt nichts aus

Franks, hatte am Sonntag nicht ausgeschlossen, dass der Krieg sich bis zum Sommer hinziehen könnte. Bei einer Pressekonferenz in Katar sagte er auf die Frage, ob der Krieg bis zum Sommer dauern könnte: "Man kann es nicht wissen."

Er fügte hinzu, der Punkt, an dem die USA angelangt seien, "ist wirklich bemerkenswert". Zuvor hatten US-Militärsprecher sowie der britische Staatsminister im Außenministerium Mike O`Brien betont, der Krieg verlaufe ganz nach Plan. Zweifel daran waren zuletzt angesichts der Berichte über eine Pause bei der Bodenoffensive gegen Bagdad von bis zu mehreren Wochen aufgekommen.

Der schwierigste Teil kommt noch

Nach den Worten von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld liegt der schwierigste und gefährlichste Teil des Kriegs in Irak noch vor den amerikanischen Soldaten. Je näher die Truppen an Bagdad heranrückten, wo die Saddam Hussein treu ergebene Republikanische Garde stehe, desto härter werde der Widerstand der Iraker werden.

Am Ende werde aber die Befreiung Iraks stehen, zeigte sich Rumsfeld am Sonntag im US-Fernsehen zuversichtlich. Wie lange der Krieg noch dauern werde, wisse er aber nicht. "Ich schätze, dass die gefährlichsten und schwierigsten Tage noch vor uns liegen. "
9: keine Ahnung, Menschenleben zählen bei allen Schlächtern und Kriegstreibern überhaupt nichts, es ist nur eine Zahl...
#10

ich meinte damit das die nicht unbedingt für den Irak bestimmt sind. Als nächtes kommt Iran dran, dann wird man Syrien von allen Seiten in die Zange nehmen, da man schonmal da ist. :mad:
Die ganze Präsentation dieser 4-Sterne Hohlbirnen ist peinlich eine einzige Katastrophe:

statt der zutiefst beunruhigten Öffentlichkeit (der man einen Blitzkrieg versprochen hat) zu erklären was schiefgelaufen ist und wie es weitergeht, wird stundenlang über irgendwelches Kriegspielzeug gelabert und werden kindische Ballervideos gezeigt. Schon alleine diese Clownskostüme wirken lächerlich, oder warum läuft ein General in Katar im Kampfanzug rum?

Einen Regionalliga Fussballer würde man nach sowas erst mal zum Kommunikationsberater schicken :D
nun, mag sein, ich traue mittlerweile der Bush-Junta alles zu!


www.geldcrash.de

28.3.03 Außer Öl hat der Nahe Osten wenig zu bieten

Die arabischen Volkswirtschaften stagnieren - Hohe Abhängigkeit von ausländischen Geldgebern

von Jan Rübel

Berlin - Nirgendwo auf der Welt wächst die Wirtschaft so wenig wie in den arabischen Ländern. Alle Visionen aus den neunziger Jahren scheiterten an Reformunwilligkeit, Zerstrittenheit und fehlender Effizienz. Den Anschluss an den Weltmarkt hat die arabische Welt nicht geschafft. Öl blieb der einzige Exportschlager. Innerhalb der vergangenen zwanzig Jahre ist ihr Anteil am Weltexport von 13 auf nur noch vier Prozent geschrumpft.

Das Einkommen pro Kopf ist um ein Viertel gesunken. Von Öl abgesehen, exportiert die arabische Welt mit 40 Mrd. US-Dollar weniger Produkte ins Ausland als Finnland. Finnlands Bevölkerung ist allerdings 50 Mal kleiner. Schweden vereint ebenso hohe Direktinvestitionen auf sich wie die gesamte islamische Welt.

Diesen wirtschaftlichen Rückstand wollen die Amerikaner nun beenden. Friede soll die Grundlage für größeren Wohlstand in de Region werden. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Den Kriegskosten von über 75 Mrd. Dollar steht ein jährliches Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Irak von 28 Mrd. Dollar gegenüber - und Schulden in Höhe von 250 Mrd. Dollar.

... Nach Saudi Arabien verfügt der Irak über die meisten gesicherten Erdölreserven in der Region. Da in den vergangenen zwei Jahrzehnten jedoch keine neuen Quellen gesucht wurden, könnte gar die doppelte Menge im irakischen Boden schlummern. Der Sprung in eine wohlhabende Zukunft könnte also durchaus gelingen.

Die Zukunft der arabischen Nachbarn sieht dagegen finsterer aus. Jordaniens Wirtschaft ist seit der Staatsgründung auf fremde Hilfsgelder angewiesen. Erst 2002 verdoppelten die USA ihre Finanzhilfen auf 450 Mio. Dollar. Das entspricht fünf Prozent des jordanischen Bruttosozialprodukts (BSB). So beziehen mehr als die Hälfte aller Beschäftigten ihr Gehalt vom Staat. Das Land ist auf Tourismus und Dienstleistung als Wachstumsbranchen angewiesen. Der junge Monarch Abdallah setzte zwar zahlreiche Reformen durch: Er unterzeichnete Handelsabkommen, gab den Zins frei und privatisierte Betriebe wie kein anderer arabischer Staatschef.

Doch wirklich durchgreifende Änderungen betreibt Abdallah nicht. Dies würde seine eigene Stellung untergraben, da Wirtschaftsreformen vor allem den im Lande lebenden Palästinensern zu Gute kommen würden. Und diese erfolgreichen Geschäftsleute sind nicht die Basis seiner Macht.

Auch Ägypten ist von Zuwendungen anhängig. Die 55 Mrd. Dollar, die Ägypten im letzten Vierteljahrhundert an Hilfen von westlichen Regierungen erhielt, nutzten die Kabinette kaum, um Privatisierungen und den Abbau von Investitionshemmnissen wie hohe Steuern und Zölle sowie grassierende Korruption anzugehen.

Auch der Libanon hängt am Tropf der Geberländer. Rund 80 Prozent des Staatshaushalts fließen in Beirut mittlerweile in den Schuldendienst. ... (Welt, 28.3.03)


Kommentar: Der nahe Osten ist heute völlig überschuldet und der Ölreichtum nur in der Hand weniger Leute. Unter diesen Umständen ist eine Befriedung der Region völlig unmöglich. Radiklaisierung und Terrorismus sind nur logische Folgeerscheinung der Verarmung.
#8

grosser häuptling,was machte clinton????der brauchte keine grossartigen kriege um das land in ein wohlstand zu führen.natürlich braucht amerika die rüstung,aber dies ist nicht alles.ich würde sagen,es läuft überhaupt nicht nach plan:mad: :mad: und das ist gut so;) ;)
schaut euch einfach ne Karte an und ihr wißt bescheid wie es weiterläuft.

http://www.lonelyplanet.com/destinations/loc-mea.htm

USA, Türkei und Israel mit ein paar Briten werden es schon schaukeln. :rolleyes:
#16

da wird dann der "Endsieg" gefeiert. :mad: Berlin is ja auch nicht drauf oder ? :eek:
Heb mal Clinton nicht auf ein Podest, welches er nicht verdient-

da gab es doch auch etwas zu, was schön zeigte, wie die Antiterrorgesetze schon anfingen...
Powell:

Syrien stehe vor einer entscheidenden Wahl: Es müsse damit aufhören


Auch Iran müsse

Alles tanzt nach meiner Pfeife! Denn ich bin Ami! Also ein echter Held! Ein Welt vom Bösen Befreier! Niemand darf mir wiedersprechen!


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