Der HAMBURGER SV in seiner 41. BL-Saison - 500 Beiträge pro Seite (Seite 2)

eröffnet am 29.06.03 14:30:16 von
neuester Beitrag 03.06.04 14:50:45 von


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22.02.04 14:51:29
Beitrag Nr. 501 ()
S :cry: E :cry: R:cry: G :cry: E:cry: J :cry: B:cry: A :cry: R :cry: B :cry: A :cry: R :cry: E :cry: Z :cry:

WARUM MACHST DU DAS DING NICHT REIN?????????????????:mad::cry:

4 100%ige Chancen gehabt
Nur eine richtige Chance den Bayern gelassen

Noch nie hab ich ein so schlechtes Bayernteam gesehen.:rolleyes::eek:

Nie war es so leicht den FCB zu schlagen:O :mad:

Den Fluch des Olympiastadions werden wir nie nie nie besiegen!:mad:

@bd
klar war da nix
ham die eier geziddert?:p

Ich freu mich auf die Allianz-Arena;)
Ist ja schon gewaltig was davon zu sehen ist:)

schönen sonntag noch
ff

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23.02.04 06:51:39
Beitrag Nr. 502 ()
moin :)

FF :D

noe ;) war auf Eurer seite :yawn:

kann das gegurke vom fcb auch nicht mehr sehen :cry:

siehe auch posting 2454 im bayernsraed ;)


scheun tach und ne erfolgreiche woche :) bd
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23.02.04 07:23:47
Beitrag Nr. 503 ()
Hab die Saison abgehakt - diese Deppen haben einfach kein Format.

Platz 5 ist utopisch - UI-Cup möglich. Auf Toppi kommt viel Arbeit zu :(
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23.02.04 18:53:50
Beitrag Nr. 504 ()
nabend bd:kiss:

javi:)
jo,
die kannste abhaken - da geht nichts mehr:(
und wenn sie so weiter machen könnte es m.e. auch passieren
das toppi das thema hsv abhakt...:rolleyes:

ff:)
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23.02.04 18:55:56
Beitrag Nr. 505 ()
"Die Schwächeren haben die Dümmeren geschlagen"


Hamburg - Hätte Klaus Toppmöller nicht schon einen roten Kopf gehabt, er hätte sich mit Sicherheit schwarz geärgert. Über die unnötige 0:1-Niederlage bei Bayern München konnte sich der Trainer nach dem Spiel überhaupt nicht beruhigen. "Wir arbeiten die ganze Woche auf dieses Spiel hin, und stehen jetzt mit leeren Händen da", so der aufgebrachte Übungsleiter.

Besonders die spielentscheidende Szene in der 87. Minute bereitete "Toppi" Kopfschmerzen. In dieser Situation ließ Bayern-Stürmer Roque Santa Cruz HSV-Abwehrspieler Björn Schlicke im Laufduell alt aussehen und legte das Leder maßgerecht für den Torschützen Martin Demichelis auf. "Das war anfängerhaft", ärgerte sich der Coach. "Aber Björn ist noch jung, er darf Fehler machen. Natürlich ist es in dieser Situation besonders bitter." Denn der Rekordmeister hatte bis zu diesem Zeitpunkt nicht nur ein schwaches Spiel gezeigt - die Schützlinge von Trainer Ottmar Hitzfeld hatten bis zum Siegtreffer nicht eine klare Torchance. "Heute haben die Schwächeren die Dümmeren geschlagen", brachte es "Toppi" auf den Punkt.

"Die Leistung war enttäuschend"

Das sah sein Gegenüber ähnlich: "Es kann nicht sein, dass einige schon an Real Madrid denken. Die Leistung war enttäuschend", schnaubte Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld. Am Ende konnte ihm das Auftreten seines Teams egal sein, denn mit dem Sieg und dem gleichzeitigen 0:0 der Bremer auf Schalke, sind die Bayern mit sieben Punkten Rückstand wieder im Rennen um die deutsche Meisterschaft. Der HSV hat sich hingegen vorerst aus dem Kampf um die UEFA-Cup-Plätze verabschiedet. Die Rothosen belegen nach der Pleite den zehnten Tabellenplatz. Das 0:1 tat besonders weh, da es auf Grund des schwachen Auftretens der "großen" Bayern wahrscheinlich niemals leichter war, im Olympiastadion zu gewinnen. "In München musst du immer 93 Minuten durchziehen. Wir waren besser als die Bayern, und das ist besonders ärgerlich. Die Münchner standen vor dem Abgrund, dann müssen wir sie auch mal hinunter stoßen", analysierte Abwehrhüne Bastian Reinhardt.

Auch im 22. Anlauf ohne Sieg

Das gelang auch im 22. Anlauf hintereinander nicht. Der HSV konnte den Auswärts-Fluch gegen die Bayern nicht beenden und muss nun am Samstag (28.02.04, ab 15.15 Uhr live im HSV-Ticker) im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen die verlorenen Punkte zurück holen. Die Werkself steht nach nur einem Punkt aus vier Rückrundenspielen schon gewaltig unter Druck, Manager Rainer Calmund sprach zuletzt sogar von Gehaltskürzungen. Für die Rothosen wird die Aufgabe nicht einfach, denn im Nord-Süd-Gipfel gegen Bayern holten sich Raphael Wicky und Bernd Hollerbach ihre jeweils fünfte Gelbe Karte ab und müssen nun im Spiel gegen die Werkself zuschauen.
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28.02.04 12:19:36
Beitrag Nr. 506 ()
So, habe meinen Tipp von Sieg Leverk. zu Sieg HSV geändert. Muss heute einfach klappen :rolleyes:
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01.03.04 07:57:12
Beitrag Nr. 507 ()
moin :)

GW zum tagessieg :kiss: FF :D

mega :)

well done ;)

saludos y suerte :) bd
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01.03.04 21:09:55
Beitrag Nr. 508 ()
nabend:D

thx bondia:kiss:
hat auch lang genug gedauert:rolleyes:
hätte ihn gern mit dir geteilt;)

super mega:)


ff
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01.03.04 21:17:11
Beitrag Nr. 509 ()
3:1 gegen Bayer: Der HSV meldet sich zurück

Es scheint so, als hätte Klaus Toppmöller das Drehbuch für den 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga persönlich verfasst. Zum einen feierte der Trainer des HSV das 3:1 (3:1) gegen den Tabellenvierten Bayer Leverkusen. Die Tore vor 43 023 Zuschauern in der AOL Arena erzielten Kapitän Nico Jan Hoogma (10.), Mehdi Mahdavikia (18., Foul-Elfmeter) sowie Bernardo Romeo (36.), Bernd Schneider (39.) verkürzte für die Gäste. Zum anderen ließen die Konkurrenten im Rennen um einen Uefa-Pokal-Platz Federn. Der Rückstand auf Rang fünf beträgt sechs Punkte.

Man sei auf einem sehr guten Weg, stellte Toppmöller nach dem Triumph über seinen ehemaligen Arbeitgeber - mit Bayer stand er vor zwei Jahren gegen Real Madrid im Finale der Champions League - fest. Alles sei möglich, "wenn wir sehr hart arbeiten, wenn die Einstellung stimmt, wenn wir an uns glauben. Jetzt gilt es, zu malochen", forderte der Trainer.

Dietmar Beiersdorfer warnte davor, sich nach dem "wichtigen Sieg" zurückzulehnen. "Vieles ist möglich, es liegt an uns, die Saison positiv zu gestalten", sagte der Sportdirektor. Man habe bewiesen, dass Mannschaften, die oben stehen, nicht unbezwingbar seien. "Wir haben richtig Stoff gegeben."

Das Vorstandsmitglied freute sich ganz besonders darüber, dass die zuletzt von Toppmöller so heftig kritisierten Jung-Profis gegen Bayer auftrumpften. Weil der Fußball-Lehrer auf die Routiniers Bernd Hollerbach (Sperre) und Stefan Beinlich (Rückenprobleme) verzichten musste, vertraute er dem Nachwuchs: Stephan Kling, Björn Schlicke, Christian Rahn und Collin Benjamin standen erstmals gemeinsam in der Anfangsformation. "Die Jungs haben ihre Sache ordentlich gemacht", lobte Beiersdorfer. "Der Trainer hat seine eigene Methode, alles aus ihnen herauszukitzeln. Aber er bringt sie, und er steht auf sie, wenn sie auf dem Platz Flagge zeigen."

Toppmöller bestätigte das später. "Ich bin froh und stolz, dass wir so ein tolles Spiel abgeliefert haben. Wenn sich die Jungs zerreißen, dann kann ich auch Fehler verzeihen." Er sei froh, im Hinblick auf die Aufstellung nun die Qual der Wahl zu haben. "In der kommenden Woche steht mir fast der gesamte Kader zur Verfügung. Und die Jungen haben es mir unheimlich schwer gemacht."

Toppmöller wird darauf achten, "dass sich nicht alle gegenseitig auf die Schulter klopfen". Er habe das Gefühl, die Sieger-Mentalität sei eingeschlafen. "Mal spielen wir gut, gewinnen, sind Achter. Mal spielen wir schlecht, verlieren, sind Zehnter. Und alle denken, das ist in Ordnung so. Nein. Wir brauchen einen Lauf, zwei, drei Siege in Folge. Dann sind wir oben wieder mit dabei", blickte der Trainer voraus. Am Sonnabend steht das Nord-Derby bei Hansa Rostock - im Übrigen ohne Barbarez, der eine Gelbsperre absitzen muss - auf dem Plan, es folgen drei Duelle mit Abstiegskandidaten: gegen Hertha BSC, in Mönchengladbach und gegen den 1. FC Kaiserslautern mit Trainer Kurt Jara. "Wir haben uns die Chance auf den Uefa-Pokal offen gehalten", erklärte Kapitän Hoogma. "Nun ist es an der Zeit, auswärts mal zu gewinnen."

Das find ich auch...:D
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03.03.04 23:06:09
Beitrag Nr. 510 ()
Nabend:)

Hamburger Abendblatt

Hotelier Yeboah sucht für den HSV Talente


Hamburg - "Da ist ja mein König!" Hermann Rieger nahm Anthony Yeboah freudestrahlend in die Arme. "Hey, Zauberer", was ist los, du wirkst nicht mehr so kräftig", antwortete der Ghanaer schlagfertig, "dir fehlen wohl meine Muskeln zum Üben. . . "

Großes Hallo in Ochsenzoll, als der frühere HSV-Star, der für den Verein von 1997 bis 2001 100 Bundesliga-Spiele absolvierte (28 Tore), gestern wieder mal in Hamburg eintraf. Im Gepäck hatte Yeboah den 19-jährigen Nationalspieler Kojo Poku, der einige Tage beim HSV vorspielen soll.

"Ein sehr talentierter, junger Spieler - und wirklich erst 19", scherzte Yeboah. Immerhin: Beim ersten Spiel schoss der Stürmer, der in Ghana als bester Torjäger der Liga gilt, gleich ein Tor, machte einen guten Eindruck. Kommende Woche soll mit John Bortey (Accra) ein weiterer Youngster aus Ghana anreisen.

Yeboah schlug dem HSV schon einmal einen Spieler vor - doch Isaac Boakye fiel damals bei Trainer Kurt Jara durch und schießt jetzt bei Arminia Bielefeld fleißig Tore. "Der Trainer hat damals noch nicht einmal guten Tag zum Spieler gesagt, er war nicht interessiert.:mad: Das war schon ärgerlich." Abgehakt. Nun folgt der zweite Anlauf - doch den Job des Spielervermittlers erledigt Yeboah nur nebenbei, er hat schließlich andere Dinge zu organisieren.

Zum Beispiel sein Hotel "YeGoala" in Accra, der Hauptstadt Ghanas. YeGoala, das heißt so viel wie "Torboah", einer seiner früheren Spitznamen, die seine Torgefährlichkeit kennzeichnete. Das Etablissement mit gehobenem Standard (24 Zimmer) wurde erst im Dezember eröffnet, bietet für 60 Dollar pro Nacht alles, was das Besucherherz begehrt: Fitnessraum, Pool, Nachtclub. Yeboah: "Es läuft gut, die Leute sind glücklich. Ich auch." Mit einem Privatlehrer für Betriebswirtschaft machte er sich fit fürs Hotelmanagement. Ganz bewusst hat sich Yeboah - mit seiner Frau Tesha - ein Standbein außerhalb des Fußballs geschaffen. "Ich habe, seit ich sechs Jahre alt war, immer nur Fußball gespielt, hatte viel Druck. Deshalb wollte ich mit meiner Familie etwas Ruhe haben, abschalten."

Doch so ganz lässt Yeboah sein Sport eben doch nicht los: "Fußball steckt mir im Blut, ganz ohne geht es nicht." Quasi als Hobby hält er sich den Zweitliga-Club FC Road Bancs YeGoala (!), der die Saison als Dritter abgeschlossen hat. "Wir haben 1000 bis 3000 Zuschauer, Geld wird in Ghana in der Zweiten Liga nicht bezahlt, deshalb kommen immer alle zu mir", stöhnt Yeboah, der ab und zu das Mannschafts-Training leitet. "Ich muss dringend einen Sponsor besorgen."

Und - natürlich - bedrängen ihn in seiner Heimat der Verband und die Medien, aktiver die Geschicke der zuletzt wenig erfolgreichen Nationalmannschaft zu gestalten. Doch Yeboah reizt die Aufgabe des Nationaltrainers nicht. Eher vorstellbar ist es für ihn, einmal Präsident des Fußballverbandes zu werden. "Ja schon, aber jetzt noch nicht."

Bis zum "Länderspiel" HSV gegen Ghana (30. März) bleibt Yeboah ("Für uns ist das ein ganz wichtiges Spiel") in Europa, fliegt zwischendurch ein paar Tage nach London, wo er ein Haus besitzt, um alte Freunde zu treffen. In Hamburg halten sich die Kontakte in Grenzen: "Aber Bernd Wehmeyer ist mein bester Freund in Deutschland." Dicht gefolgt von Hermann Rieger. "Keine Frage, dass ich zu seinem Abschiedsspiel im August komme, dafür brauche ich nicht noch extra eine Einladung."
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03.03.04 23:10:37
Beitrag Nr. 511 ()
bis zum ende nur samstags:)

Die genauen Termine in der Übersicht:

27. Spieltag: Samstag, 03.04.2004 um 15.30 Uhr: Schalke 04 - HSV
28. Spieltag: Samstag, 10.04.2004 um 15.30 Uhr: HSV - Dortmund
29. Spieltag: Samstag, 17.04.2004 um 15.30 Uhr: TSV 1860 - HSV
30. Spieltag: Samstag, 24.04.2004 um 15.30 Uhr: HSV - Köln
31. Spieltag: Samstag, 01.05.2004 um 15.30 Uhr: Bremen - HSV
32. Spieltag: Samstag, 08.05.2004 um 15.30 Uhr: HSV - VfB Stuttgart
33. Spieltag: Samstag, 15.05.2004 um 15.30 Uhr: Freiburg - HSV
34. Spieltag: Samstag, 22. 05.2004 um 15.30 Uhr: HSV - Frankfurt
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03.03.04 23:14:58
Beitrag Nr. 512 ()
:)

HSV verlängert mit Sponsor
Der Hamburger SV kann sich heute über die Ausweitung der Zusammenarbeit mit Hauptsponsor ADIG freuen. Die Hanseaten einigten sich auf eine Vertragsverlängerung bis 2007. Der neue Kontrakt soll dem HSV vier Millionen Euro im Jahr bescheren.
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05.03.04 00:29:43
Beitrag Nr. 513 ()
Wir sind schlau, wir sind Fans vom HSV.
Jeden Tag denken wir an HSV.
nicht an Bayern oder Werder
nicht an Stuttgart nicht an Köln
Wir sind schlau, wir sind Fans vom HSV.

Rotherbaum, wir erinnern uns genau,
Charly Dörfel, Uwe Seeler war`n `ne Schau,
Kevin Keegan wunderbar,
Kaiser Franz der Superstar,
wir sind schlau, wir sind Fans vom HSV!

Samstag ziehen wir ins Volksparkstadion
Und wir treiben unsere Elf dann ganz nach vorn,
Felix Magath, Uli Stein, Manni, Mile die hau`n rein,
unsere Jungs sind die größte Sensation

o-o-o-o-o-oooo-ooo-oooooo usw. (Melodie des Refrains gesummt )
Wir zusammen siegen nach wie vor,
mach` kein Scheiß, los vorwärts noch ein Tor - noch ein Tor! -
Deutscher Meister immer wieder
mit den Farben schwarz-weiß-blau,
Wir für euch, ihr für uns - HSV!
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08.03.04 22:03:56
Beitrag Nr. 514 ()
Tony:cool:
alter Klassiker:D
z. der zt. waren auch noch männer aufm platz:rolleyes:

Hamburger Abendblatt

Das tut richtig weh, HSV

Rostock - Brav trotteten die HSV-Spieler nach dem Abpfiff in die Kurve, um sich bei den Anhängern für die Anreise zu bedanken, doch auf halbem Weg mussten sie umkehren: "Wir ham die Schnauze voll", schallte es den Profis aus 2000 wütenden Kehlen entgegen. Als ein paar Minuten später die Rostocker Spieler auf ihrer Ehrenrunde vorbeikamen, probten die HSV-Fans "La Ola" mit dem Gegner und würdigten damit all die Dinge, die sie schmerzlich bei der eigenen Elf vermisst hatten: Kampf, Mut, Leidenschaft, Aggressivität, Biss, Wille.

Wie ein verängstigter Hase wartete dieser HSV darauf, verspeist zu werden - was dann auch gelang. Nach 20 Minuten hatte der HSV das Spiel bereits verloren, weil es eben nicht genügt, nur abwartend die Null halten zu wollen und Rückpässe am Fließband zu produzieren.

Sicher, in der Offensive fehlten Sergej Barbarez (gesperrt) und in Hälfte eins auch David Jarolim.

Sicher, der Einsatz von Tomas Ujfalusi nach nur wenigen Trainingseinheiten mit dem Team stellte sich als Fehler heraus. "Ich hatte mir mein Comeback auch besser vorgestellt. Nach dreimonatiger Pause war das noch nicht in Ordnung", gestand Ujfalusi.

Und sicher werden einige Experten monieren, dass Klaus Toppmöller mit der Umstellung von der Vierer- auf eine Dreier-Abwehrkette falsch lag. "Eine Dreierkette ist gefährlicher, bietet mehr Räume, da musst du als ganze Mannschaft kompakt stehen", sagt Ujfalusi. Und damit sprach der Tscheche das Manko des HSV in diesem Spiel an: Auch weil Wicky und Kling auf den Außenpositionen sowie Beinlich in der Mittelfeldzentrale versagten, sah die Abwehr schlecht aus.

Doch können dies Erklärungen dafür sein, dass es so schien, als ob der HSV den engagierten, aber wahrlich nicht übermächtigen Rostockern Begleitschutz bis zum eigenen Strafraum gewährte? Dass ein Stefan Beinlich moserte: "Viele wollten den Ball nicht haben." Aber er selbst im Mittelfeld auf ganzer Linie versagte? Oder dass ein Offensivmann wie Mehdi Mahdavikia direkten Duellen aus dem Weg ging und nicht einmal aufs Tor schoss? Und warum nahm ein Stephan Kling sein Herz nicht in die Hand, wenn ihm die Chance zum Stammplatz von Klaus Toppmöller auf dem Silbertablett serviert wurde?

Nein. Nein. Nein. Nein.

Merke: Wer nicht den bedingungslosen Einsatz abrufen kann, wie es ein Bernd Hollerbach trotz seiner spielerisch eher begrenzten Möglichkeiten seit Jahren vorlebt, kann in einem Bundesliga-Spiel nicht bestehen. Kämpfer- und Siegertypen mit Charakter wie Hollerbach sind es, an denen es dem HSV seit Jahren mangelt.

Und schließlich: Wer kein Tor erzielen will, hat es auch nicht verdient zu gewinnen. Die Schreckensbilanz des HSV in Rostock: 25 Minuten dauerte es, bis der HSV durch Romeo nach einem Rahn-Pass gefährlich vor dem Hansa-Tor auftauchte. 43 Minuten mussten die HSV-Fans warten, bis Keeper Schober den ersten Ball festhalten musste. Und nach dem Wiederanpfiff dauerte es 18 Minuten bis zum ersten Torschuss (Rahn). Der Rest war Schweigen, wie ein Versuchsballon von Takahara, der in die Wolken aufstieg. Die langen Phasen im ereignislosen Leistungs-Vakuum waren es, die die Fans (völlig zu Recht) zur Weißglut brachten.

Der Harmlose Sport-Verein liefert bei seiner Deutschland-Tour weiter fleißig seine Punkte ab. Dreimal reiste der HSV 2004 in die Fremde und beglückte erst Hannover, dann Bayern München und jetzt Rostock. Da es nach Vorgänger Kurt Jara auch Klaus Toppmöller nicht zu gelingen scheint, diese in schöner Regelmäßigkeit ausbrechende Auswärtskrankheit zu besiegen, dürfte die Entscheidung des HSV-Trainers, einen erneuten Umbruch des Teams voranzutreiben (siehe Bericht unten), die einzig richtige Entscheidung sein.

Auch dann, wenn der HSV am Sonnabend gegen Hertha BSC Berlin wieder sein anderes, sein besseres Gesicht zeigen wird, ändert sich nichts an der Tatsache, dass der HSV auf seinem steinigen Weg aus dem Mittelfeld und Mittelmaß der Liga mit dieser Zusammensetzung noch viele Rückschläge wird verkraften müssen.
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08.03.04 22:07:14
Beitrag Nr. 515 ()
#511
Den find ich passender;):D

Norbert & die Feiglinge „Trotzdem HSV!“

Der eine hat `ne Tante die sieht aus
Wie Pergament und man riecht sie bis ins Treppenhaus
Sie guckt immer so böse und sie redet lauter Mist
Doch er besucht sie jeden Dienstag weil sie seine Tante ist

Der and’re hat `ne Katze mit drei Bein’
Das Vierte hielt sie in die Moulinette `rein
Jetzt humpelt sie und fällt auch noch andauernd auf’s Gesicht
Er müßte sie erschiessen doch er kann es einfach nicht

Und wir geh’n immernoch zum HSV
Warum wissen wir selber nicht so ganz genau
Lustlos geh’n die Spieler ihrer Fussballarbeit nach
Hol’n mühevoll ein Unentschieden und spiel’n auch noch schwach

Verlor’n steh’n wir im Volksparkstadion
Zwischen einem Zaun und Stahlbeton
Nicht selten sind wir nach dem Spiel so richtig deprimiert
Wir freu’n uns schon wenn unser Team zumindest nicht verliert
Es ist schwer – wir sind Fans vom HSV

Das Stadion liegt irgendwo am Arsch
Zwischen ihm und dir ist noch der lange Marsch
Und kommst du endlich an hast du ein großes Loch im Bauch
Der Wurstverkäufer lächelt schon der weiß das nämlich auch

Er verkauft dir eine Wurst zum Preis von Zwei’n
Sie schmeckt wie fettes Wasser mit `nem Hauch von Schwein
Mit Bier spülst du den Nachgeschmack herunter und den Durst
Es ist genauso teuer, warm und alkoholfrei wie die Wurst

Wir geh’n trotzdem immernoch zum HSV
Wir nehmen das hier nicht so genau
Natürlich geh’n wir hin, denn wir sind immer hingegangen
Auch wenn sie heute wieder von uns Topzuschlag verlangen

Das ist uns das Vergnügen eben Wert
Ist billiger als wenn man an die Ostsee fährt
Und, was soll ich da, wo man sich eh nur in der Sonne dreht
Ich würd’ doch nur dauernd fragen wie’s in Hamburg grade steht

Im Spiel von uns’rem HSV

Manche Leute machen ein Geschreih
Weil sie meinen das bei Pauli alles besser sei
Das Stadion, die Fans, sogar die Farben weiß und braun
Ich sach, natürlich habt ihr recht
Ich will mich gar nicht mit euch hau’n

Doch wir geh’n immernoch zum HSV
Unsere Farben sind schwarz-weiß-blau
Es regnet sowieso, das ist kein Grund nicht hinzugeh’n
und vielleicht bekomm’ wir heute ja ein gutes Spiel zu seh’n.
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14.03.04 16:25:34
Beitrag Nr. 516 ()
Die zwei Gesichter des HSV

Hamburg - Nach dem 2:0-Heimerfolg gegen Hertha BSC vom Samstag (13.03.04), sieht man im Lager der Rothosen fast nur lachende Gesichter. Trotzdem denkt Klaus Toppmöller schon an den nächsten Gegner, und der heißt Borussia Mönchengladbach (Samstag, 20.03.04 ab 15.15 Uhr live im HSV-Ticker). Kopfschmerzen macht "Toppi" dabei der Spielort, denn seine Mannschaft muss auswärts antreten und da gab es für die Hamburger in dieser Saison nicht viel zu holen.

Nur einmal gewannen die Rothosen in dieser Spielzeit auf des Gegners Platz (17. Spieltag 3:2 gegen Eintracht Frankfurt). "Ich muss mir jetzt in der Woche etwas einfallen lassen, damit die Jungs auch auswärts genau so auftreten wie zuhause", bastelt der Coach an der Taktik. Auch die Mannschaft weiß, das der Knoten auch auf fremden Rasen platzen muss. "Es nützt uns doch nicht, wenn wir zuhause immer gewinnen und auswärts nichts reißen. Wir haben uns gegen Hertha wieder einmal eine gute Ausgangsposition geschaffen und müssen jetzt nachlegen", so Christian Rahn. Der Nationalspieler, der gegen Berlin das 1:0 per Freistoss erzielt hatte, will gegen Gladbach unbedingt einen Dreier. "Wir wollen dort gewinnen, sonst bräuchten wir doch gar nicht losfahren". Seinem Trainer dürften diese Worte gefallen, den auch Toppmöller weiß nicht genau warum sein Team immer wieder zwei Gesichter zeigt. "Manchmal verstehe ich es auch nicht. Wir müssen doch nur genauso aggressiv und kampfstark in die Zweikämpfe gehen wie in der AOL Arena", so der nachdenkliche Übungsleiter. Der Trainer hat nun eine Woche Zeit um die Blockade der Spieler zu lösen und am Ende mit drei Punkten vom Gladbacher Böckelberg zurück zu kommen.

Toms "starker" Einstand

Als Stammtorhüter Stefan Wächter in der 54. Minute wegen Schwindelgefühlen den Platz verlassen musste, kam Tom Starke endlich zu seinem so lang ersehnten ersten Bundesliga-Einsatz. Und der in der Winterpause von Bayer Leverkusen ausgeliehene Keeper machte seine Sache prächtig. "Tom hat in seinem ersten Spiel eine gute Leistung gezeigt und zum Schluss sogar zweimal hervoragend gerettet", lobte Klaus Toppmöller seinen Ersatz-Keeper. In der 89. Minute verhinderte der 22-jährige mit einem Blitzreflex gegen den eingewechselten Herthaner Alexander Madlung das 2:1 für seine Mannschaft. "Dafür bin ich doch geholt worden", blieb der lange Schlacks bescheiden. Trotz aller sportlicher Rivalität hatte der Schlussmann für den Verletzten Stefan Wächter tröstende Worte übrig. "Ich hoffe, dass es ihm gut geht. Natürlich akzeptiere ich, dass er die Nummer Eins ist. Aber jetzt haben endlich alle gesehen was ich kann". Wächter, der nach einem Zusammenprall in der ersten Hälfte mit Bernd Hollerbach kurz liegen geblieben, war am Samstag-Abend (13.03.04) noch im Universitäts-Klinikum Eppendorf zur Untersuchung. Nach kurzem Aufenthalt wurde "Wächtel" mit leichter Gehirnerschütterung wieder nach Hause geschickt.

Barbarez biss auf die Zähne

Er spielte mit Schmerzmitteln - doch Sergej Barbarez hielt gegen Hertha trotz Zahnwurzel-Operation 90 Minuten durch. "Ich habe schon bessere Spiele gemacht, aber es ging um die Mannschaft und da habe ich eben auf die Zähne gebissen", so der Bosnier. Genau die taten ihm immer noch weh und deshalb war Klaus Toppmöller nach der Partie richtig stolz auf Sergej. "Man hat gesehen, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Auch wenn er mal keine Tor macht. Sergej ist auf dem Platz kaum zu ersetzen", schwärmte der Coach nach dem Spiel. Nun hat der 32-jährige eine Woche Zeit um sich richtig fit zu werden, damit am kommenden Wochenende Borussia Mönchengladbach dicke Backen macht.
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14.03.04 16:29:46
Beitrag Nr. 517 ()
So einfach ist das:D

Freut mich für Chrischan:)





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14.03.04 16:36:07
Beitrag Nr. 518 ()
Achja
der war ja auch wieder da:):D

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14.03.04 19:54:08
Beitrag Nr. 519 ()
Einen noch wichtigeren Sieg verbuchten die Amateure am heutigen Sonntag:)

HSV-Sieg im Stadtderby



Hamburg - Im Regionalliga-Duell zwischen den HSV-Amateuren und dem FC St. Pauli, siegte am Sonntag (14.03.04) der Nachwuchs vor 11.217 Zuschauern in der AOL Arena nach einem Eigentor von Marco Gruszka aus der 13. Minute verdient mit 1:0 (1:0). Das heiß ersehnte Derby beinhaltete alle Höhepunkte, die zu einem Stadtderby gehören: Emotionen, lautstarke Fans, angenehmes Fußballwetter. Einzig an Toren wurde seitens der Akteure gespart. Dabei legte der Gast vom Kiez furios los.

Die erste Viertelstunde gehörte dem Team von Franz Gerber. Doch das Tor machte der HSV. Rodolfo Esteban Cardoso zirkelte einen Freistoss aus halblinker Position in den Strafraum. Plötzlich war der Ball im Netz. Zunächst sah es so aus, als hätte Milan Fukal per Kopf getroffen. Doch es war ein Eigentor des langen St. Pauli-Verteidigers Gruszka. Er köpfte den Ball unhaltbar ins eigene Gehäuse (13.).

Doppelrot vor der Halbzeit

Fortan war St. Pauli gezwungen das Spiel zu machen. Und das lag den Braun-Weißen nicht. In der 28. Minute war es erneut Cardoso, der mit einem direkten Freistoss für Gefahr sorgte. Torwart Achim Hollerieth fischte den Ball noch aus dem Winkel. Im Gegenzug scheiterte Morad Bounoua mit dem ersten Torschuss der St.Paulianer an HSV-Torwart Michael Hörrlein. So war es Schiedsrichter Norbert Grudzinski überlassen für mehr Aufregung im Spiel zu sorgen. Erst schickte er Rothose Christopher Fernandez in seinem Heimdebüt zum vorzeitigen Duschen (44.), eine Minute später durfte ihm der St. Paulianer Robert Palikuca folgen. Beide Fouls auf Höhe der Mittellinie wurden vom Referee ebenso gleich bewertet: jeweils mit der roten Karte. Gelbe Karten hätten es jedoch auch getan.

Nach der Halbzeit bemühte sich der Gast um mehr Offfensive und Trainer Thomas Doll reagierte dementsprechend. Er brachte für Stürmer Blaise Mamoum den defensiv ausgerichteten Ian-Paul Joy. Doch das Spiel gewann nicht an Fahrt. Die Gäste fanden keine Möglichkeit gegen die gut gestaffelte HSV-Abwehr. Die Viererkette trotzte sämtlichen Angriffsbemühungen. Weitere Auswechslungen folgten, änderten aber nichts am Geschehen. Der HSV musste nicht mehr tun als zu verteidigen, die Braun-Weißen agierten konzeptlos im Angriff. Applaus erhielt Cardoso bei seiner Auswechslung in der 82. Minute. Mit vielen Ballkontakten hatte er Struktur und Sicherheit in das Spiel der Gastgeber gebracht. Für ihn kam der ehemalige St.Paulianer Stephan Hanke. Einzig Daniel Sager versprühte im Angriff der Gäste noch Gefahr, doch sowohl ein Drehschuss in der 85. Minute, als auch ein Kopfball in der 88. Minute verfehlten das Tor.

Sprung in der Tabelle

So blieb es in einer Chancen armen aber fairen Partie am Ende bei einem verdienten 1:0 für den Gastgeber, der mit 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen zum Senkrechtstarter der Rückrunde avanciert. Durch den Sieg klettert der HSV in der Tabelle auf Rang 10 und zieht damit nicht nur am Lokalrivalen vorbei, sondern stürzt St. Pauli wohl auch in den Abstiegskampf. Ein erfolgreiches Wochenende für den HSV. Nach dem 2:0-Sieg der Profis gegen Hertha BSC Berlin am Samstag (13.03.2004), legte der Nachwuchs nach. So zeigte sich auch Amateur-Trainer Doll zufrieden mit dem derzeitigen Lauf seiner Mannschaft:" Wir haben zwar nicht so gut Fußball gespielt, aber der Kampf hat gestimmt. Ich kann nur den Hut ziehen vor meiner Mannschaft. Ob wir in der Tabelle vor oder hinter St. Pauli stehen ist mit wurscht. Ich will so schnell wie möglich die 40 Punkte haben."

Das Spiel im Stenogramm:

HSV: Hörrlein - Grote, Klingbeil, Schlicke, Fukal - Cardoso (82. Hanke), Fernandez, Schmidt, Mamoun (57. Joy) - Sen (77. Steegmann), Haas

FC St. Pauli: Hollerieth - Morena, Matties, Gruszka, Palikuca - Sager, Mölzl, Hinzmann (77. Nwosu), Bounoua - Musci (77. Mayer), Hanke (65. Bingana)

Schiedsrichter: Nobert Grudzinski

Zuschauer: 11.217

Tore: 1:0 Gruszka (13./Eigentor)

Gelbe Karten: Schlicke / Hanke, Matties, Mölzl

Gelb-Rote Karten: - / -

Rote Karten: Fernandez (44.) / Palikuca (45.)
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16.03.04 19:53:00
Beitrag Nr. 520 ()
wie war das noch mit den `tollen` fans
vom stadtteilverein?:mad:

11.000 € Schaden im Volkspark!

Die blinde Zerstörungswut einzelner vermeintlicher Fußballfans richtete in der AOL Arena einen Schaden in Höhe von ca. 11 000 Euro an. Beim gestrigen Regionalligaspiel zwischen den HSV-Amateuren und dem FC St. Pauli (1:0 für die HSV-Amateure) kam es im Bereich der Gästetribünen zu sehr unerfreulichen Szenen. Brennende Sitzschalen, eingeschlagene Feuermelder, zerstörte Papierkörbe und Schmierereien in den Sanitärbereichen. "Es ist sehr bedauerlich, dass es zu solchen Ausschreitungen gekommen ist. Die sportliche Rivalität ist verständlich, aber solche Sachen haben in Fußballstadien nichts zu suchen. Wir werden die Verantwortlichen, derer die Polizei habhaft geworden ist, mit aller Vehemenz haftbar machen", so HSV-Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann.
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22.03.04 15:10:21
Beitrag Nr. 521 ()
Ab nächte Saison werde ich mir wieder die Spiele des VFL Pinneberg angucken,
die spielen nämlich besser und ich kann sogar mit dem 394er zu den Auswärtsspielen!! :D

Goooo...äh...ne!:D
$pooky
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25.03.04 18:08:12
Beitrag Nr. 522 ()
spooky:)
alte lanze:D

:laugh:
kommt ihr mir zum tsv kropp:p

ist aber echt zum was die sich erlauben:mad::cry:
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27.03.04 11:52:56
Beitrag Nr. 523 ()
Alle zwei Wochen die gleiche Leier:rolleyes:

Toppmöller fordert Rehabilitation

Mit einem Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern will der HSV am Sonntag seine Anhänger für die schwache Leistung der vergangenen Woche gegen Mönchengladbach versöhnen. Statt des Vorstandes veröffentlichte in dieser Woche Kapitän Nico Jan Hoogma stellvertretend für die Mannschaft das Vorwort des Stadionheftes und entschuldigte sich für die deutliche Niederlage in Mönchengladbach.

Neben der Mannschaft brennt auch Trainer Klaus Toppmöller auf Wiedergutmachung. "Nach so einer Niederlage will man am liebsten gleich am nächsten Tag wieder auflaufen und die Schmach vergessen machen", so der Trainer. Solange man keine 40 Punkte eingefahren habe, müsse man zumindest mit einem Auge "nach unten schielen."

Mit einem Sieg gegen den derzeitigen Tabellenzwölften könne sich der HSV jedoch "endgültig von den unteren Plätzen der Tabelle verabschieden". Toppmöller ist sich daher sicher, dass die Spieler um den hohen Stellenwert der Partie wissen und gegen die Pfälzer ein starkes Spiel machen werden. "Wir spielen zu Hause, und diesen Vorteil sollten wir nutzen. Ich gehe davon aus, dass wir am Sonntag gewinnen werden."

Um seine Mannschaft optimal auf den Gegner vorzubereiten, wird er seine Mannschaft zusätzlich zu den sieben Trainingseinheiten in dieser Woche morgen Abend zu einer Videoanalyse bitten. "Kaiserslautern ist bei Standardsituationen sehr gefährlich, das werden wir uns vor dem Spiel ansehen."

Neben der nötigen Geduld in der Offensive fordert Toppmöller von seinen Spielern eine kompakte Abwehrleistung. "Ich muss von der Mannschaft verlangen können, dass sie trotz einer offensiv ausgelegten Taktik hinten sauber steht", so der Fußball-Lehrer, "denn auch Jara wird sich einiges einfallen lassen, um bei uns etwas zu holen."

Unterdessen treibt Toppmöller gemeinsam mit dem Vorstand die Transferpolitik des Vereins voran. So hat der HSV dem Vernehmen nach Kontakt zu dem Leverkusener Mittelfeldspieler Yildiray Bastürk aufgenommen. Toppmöller will dies zwar nicht bestätigen, gilt aber als Förderer und Entdecker des 25 Jahre alten Türken und pflegt einen guten Kontakt zu dem türkischen Nationalspieler. So reifte Bastürk unter Toppmöller beim VfL Bochum zum Bundesligaspieler und folgte seinem Trainer 2001 zu Bayer Leverkusen. Schon damals hatte auch der HSV Interesse bekundet, jedoch den Kürzeren gezogen. "Damals haben wir den HSV ausgestochen", so Klaus Toppmöller. Offen ist, ob er auch dieses Mal am längeren Hebel sitzt.
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29.03.04 11:11:37
Beitrag Nr. 524 ()
Festung AOL Arena

Hamburg - Der HSV hat am Sonntag (28.03.04) gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 3:2 (1:0) gewonnen. Umjubelter Matchwinner war Christian Rahn vor 41.020 Zuschauern in der AOL Arena. Der Nationalspieler erzielte in der 30. und 70. Minute zwei Tore selbst, bereitete den dritten Treffer durch Romeo (46.) vor und war der überragende Mann auf dem Platz.

Nach der 0:3-Auswärtsniederlage gegen Borussia Mönchengladbach hatte "Toppi" seine Mannschaft umgestellt. Mehdi Mahdavikia und Bernardo Romeo, die am Bökelberg noch auf der Bank Platz nehmen mussten, standen wieder in der Anfangself. Außerdem musste Vyacheslav Hleb erstmal zuschauen. Im defensiven Mittelfeld sollte Bastian Reinhardt den Bulgaren Marian Hristov stoppen. Collin Benjamin wurde aus dem Kader gestrichen.

Rahn per Freistoßhammer

Die Roten Teufel legten höllisch los. Schon nach 17 Minuten die erste große Chance für die Pfälzer. Nach einem Freistoß hatte sich Hristov in der Mitte hochgeschraubt, doch der Kopfstoß des langen Stürmers klatschte zum Glück für HSV-Keeper Stefan Wächter nur an die Latte. Der Weckruf für die Rothosen. In der 26. Minute fast die Führung für die Mannschaft von Klaus Toppmöller. Nach einer Flanke von der linken Seite war Bernardo Romeo völlig frei vor FCK-Torhüter Tim Wiese aufgetaucht, doch der Kopfball des Torjägers ging wenige Zentimeter am Kasten vorbei.

Vier Minuten nach der Großchance das 1:0 für die Hausherren. Christian Rahn hatte sich das Leder zum Freistoß zurechtgelegt und von der halbrechten Seite abgezogen. Der Schuss des Nationalspielers landete mit Hilfe des Lauterer Abwehrspielers Lucien Mettomo unhaltbar für Wiese in den Maschen (30.). Eine völlig verdiente Führung der Gastgeber. Lautern einfallslos im Spiel nach vorn, immer wieder mit langen Bällen aus der Abwehr auf Nationalspieler Miroslav Klose und Hristov. In der 33. Minute hätte dieses Mittel fast zum Erfolg geführt. Stefan Malz war nach einer Flanke von Thomas Drescher frei in der Mitte zum Schuss gekommen, doch die HSV-Defensive konnte die Situation gerade noch bereinigen. Als Schiedsrichter Stefan Trautmann schon zum Pausentee bitten wollte, hätte Sergej Barbarez fast das 2:0 erzielt, doch der Bosnier kam bei der Kopfballablage von Bastian Reinhardt einen Schritt zu spät.

Lautern macht`s am Ende noch mal spannend

Wer gedacht hatte, dass Lautern nach der Pause mehr Druck machen würde, sah sich getäuscht. Barbarez schickte nur eine Minuten nach Wiederbeginn Christian Rahn steil. Der Linksfuß zog bis zur Grundlinie und brachte das Leder scharf vor das Tor. Dort lauerte Bernardo Romeo, der nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte. 2:0! Das Spiel schien frühzeitig entschieden zu sein. Doch in der 52. Minuten schlug die Mannschaft von Trainer Kurt Jara unerwartet zurück. Drescher hatte den Ball nach innen gebracht. Klose vollendete gekonnt und unhaltbar für Keeper Wächter zum 1:2-Anschlusstreffer. Die Betze-Buben danach auch weiter bissig, aber nicht zwingend genug.

Der HSV abgeklärt und mit dem 3:1. Der eingewechselte Naohiro Takahara hatte erneut Rahn auf die Reise geschickt, doch anstatt zu flanken zog der 24-Jährige aus spitzen Winkel ab. Die Kugel schlug sehenswert und unhaltbar für U21-Nationaltorhüter Wiese im Lauterer Gehäuse ein (70.). Als die Fans in der AOL Arena schon den vierten Heimsieg in Folge feierten, kamen die Roten Teufel noch einmal heran. Nenad Bjelica hatte Hristov per Zauberpass steil geschickt. Der Sturmtank erzielte das 2:3 und machte die Partie noch einmal spannend (79.). Drei Minuten vor dem Ende hätte Takahara alles klar machen müssen, doch der Japaner scheiterte mit seinem Schuss am besten FCK-Akteur, Tim Wiese. Am Ende siegte der HSV verdient mit 3:2 gegen zu harm- und einfallslose Pfälzer und fuhr damit nicht nur den vierten Heimerfolg in Serie, sondern auch den 400. Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte ein.


Das Spiel im Stenogramm:

HSV: Wächter - Wicky (73. Schlicke), Hoogma, Ujfalusi, Hollerbach - Mahdavikia, Jarolim (89. Fukal), Reinhardt, Rahn - Romeo, Barbarez (63. Takahara)

Kaiserslautern: Wiese - Mettomo, Wenzel, Drescher - Riedl, Lehmann, Bjelica, Nurmela (55. Altintop), Malz (72. Vreven) - Klose (62. Dominguez), Hristov

Schiedsrichter: Stefan Trautmann

Zuschauer: 41.020

Tore: 1:0 Rahn (30.), 2:0 Romeo (46.), 2:1 Klose (53.), 3:1 Rahn (70.), 3:2 Hristov (79.)

Gelbe Karten: Hollerbach, Rahn / Riedl, Mettomo, Lehmann, Malz

Gelb-Rote Karten: -/

Rote Karten: -/-
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29.03.04 11:21:25
Beitrag Nr. 525 ()
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11.04.04 14:18:14
Beitrag Nr. 526 ()
jetzt auch zuhause wie ein absteiger :cry:

frohe ostern
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13.04.04 08:02:03
Beitrag Nr. 527 ()
Moin,

ich spiele Alte Herren, behaupte aber, dass ich DAS, was der Jarolim bzw. der Kling am Samstag "geleistet" haben, auch noch hinbekomme !

So was Grottiges - echt peinlich !

Dio
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13.04.04 11:20:18
Beitrag Nr. 528 ()
:cry: :cry: :cry:
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14.04.04 18:12:14
Beitrag Nr. 529 ()
ich glaube nicht mehr den UI-Cup teilnehmer !! Gegen 1860 verlieren sowieso !!!


:( :( :( :( :(


Aber ich :kiss: den Verein !!!
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14.04.04 19:50:58
Beitrag Nr. 530 ()
525-527:)

100% zustimmung

ich hab auch kein bock auf ui-cup mit den pennern.
danach heulen sie wieder rum von wegen belastung blabla

die luschen sind es echt nicht würdig die raute auf der brust zu tragen:(
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02.05.04 12:29:28
Beitrag Nr. 531 ()
Alle raußschmeißen. Sind dass Geld nicht wert, was sie bekommen. Und wehe, einer aus dem Verein nennt als Ziel für die nächste Saison den UEFA-Cup. Die Herrschaften sollten endlich mal der Realität ins Auge sehen: Der HSV ist z. Zt. höchstens mittelmäßig. Und so sollten dann auch die Profis (soweit man das Wort z. Zt. überhaupt noch in den Mund nehmen kann) bezahlt werden. Wenn das so weitergeht, wars das mit den Titel des letzten Bundesligadinos.

So, dass musste mal raus. :mad: :mad:
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09.05.04 12:18:16
Beitrag Nr. 532 ()
ist schon komisch,

da muss erst der supergau in bremen kommen
damit die herren das kämpfen anfangen.
mit der leistung von gestern über die ganze saison hätte man den tabellenplatz acht (mit blick nach oben)auch verdient;)

oder sollte man die mannschaft einfach immer beim einlaufen auspfeifen damit die einstellung stimmt:confused:

@mega
klassenerhalt sollte das erste ziel sein
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23.05.04 19:32:21
Beitrag Nr. 533 ()
na dann wollen wir mal nicht so sein
und dem thread noch ein ordenliches ende setzen.

auch wenn die saison mal wieder eher schlecht als recht von den herren hsv-profis gestaltet wurde:rolleyes:

aber wie schon in #18 geschrieben
wenn die liga so schlecht ist...
...kann man mit so einer leistung eben achter werden:p

schaun wir mal was die herren beiersdorfer und hoffmann noch an kohle aus dem hut zaubern können damit toppi sein 1.hsv- team zusammenbasteln kann.

mit mpenza ist ja sein wunschstürmer schon da:rolleyes:

die abwehr sieht allerdings bedrohlich aus. da muss was passieren! will man nicht zur schießbude der liga werden.


Versöhnlicher Saisonabschluss

Hamburg - Der HSV hat am Samstag mit dem zehnten Sieg in der AOL Arena den Abstieg von Eintracht Frankfurt aus der Bundesliga besiegelt. Nach dem 2:1 (1:1) der Rothosen müssen die Hessen zum dritten Mal nach 1996 und 2001 den Gang in die zweite Liga antreten. Das siebte Saisontor von Ioannis Amanatidis (26.) brachte die Eintracht vor 52.854 Fans zwar in Führung, doch im Gegenzug glich Mehdi Mahdavikia (27.) zunächst aus, ehe Sergej Barbarez mit seinem zehnten Saisontor (57.) den Sieg perfekt machte.

Wehmütige Stimmung schon vor dem Spiel. Kapitän Nico Jan Hoogma, Marcel Maltritz, Tom Starke, Milan Fukal, Rodolfo Cardoso und Bernd Hollerbach wurden von den Anhängern überschwänglich verabschiedet. "Pelu" kam sogar überraschend von Beginn an zu seinem 220. Bundesliga-Einsatz, weil David Jarolim mit Muskelproblemen passen musste. Da sich neben Christian Rahn und Stephan Kling keiner der Dauerverletzten zurückmeldete, blieben Trainer Klaus Toppmöller nur 16 gesunde Profis. Zusätzlich musste "Toppi" auf Fukal verzichten. Der Tscheche hatte sich im letzten Spiel gegen den SC Freiburg (0:0) die Gelb-Rote Karte abgeholt. Für "Fuki" rückte Bernd Hollerbach auf die linke Seite. Torjäger Bernardo Romeo stand für den Japaner Naohiro Takahara in der Anfangself.

Riesenchance durch Frommer

Das erste Ausrufezeichen setzte die Mannschaft von Eintracht-Trainer Willi Reimann. Nico Frommer tauchte nach einem langen Pass von Henning Bürger und der Kopfballverlängerung von Amanatidis frei vor HSV-Keeper Stefan Wächter auf, doch der Stürmer, der in der vergangenen Spielzeit noch Tore am Fließband für Reutlingen in der zweiten Liga geschossen hatte, scheiterte völlig frei am Hamburger Torhüter (13.). Die Rothosen blieben trotz der Großchance ruhig und ließen sich in der Defensive nicht aus dem Konzept bringen. In der 26. Minute reagierte jedoch Raphael Wicky zu spät. Der Schweizer hob nach einem sehenswerten Pass von Erwin Skela die Abseitsfalle auf und begünstigte so die 1:0-Führung für die Gäste. Amanatidis nahm den Ball auf und ließ Wächter mit seinem Schuss keine Chance. Die Freude auf Seiten der Eintracht hielt jedoch nur gut eine Minute, denn Mehdi Mahdavikia sorgte in der 27. Minute für den 1:1-Ausgleich. Chris hatte einen Schuss von Romeo unglücklich mit der Hacke genau vor die Füße von Mehdi abgefälscht, so dass der Iraner das Leder nur noch über die Linie zu drücken brauchte.

Die Hessen danach völlig durcheinander. In der 32. Minute erzielte Sergej Barbarez nach einem Heber über Eintracht-Keeper Markus Pröll die 2:1-Führung, doch Schiedsrichter Knut Kircher entschied zum Entsetzen des Bosniers auf Abseits. Reimann peitschte sein Team immer weiter nach vorn. Acht Minuten vor der Pause konterten die Frankfurter über Nico Frommer, doch den Diagonalpass konnte Skela vor dem Tor nicht mehr erreichen. Der HSV ließ bis zur Pause den Ball sicher in den eigenen Reihen laufen - Frankfurt versuchte über Kampf weiter im Spiel zu bleiben.

Barbarez macht alles klar

Nach dem Wechsel blieben die Hessen weiter gefährlich - die erste Chance hatten aber die Gastgeber. Wicky spielte Torjäger Bernardo Romeo mit einem sehenswerten Pass im Strafraum frei, doch Pröll rettete seiner Mannschaft das Unentschieden (51.). Sergej Barbarez versetzte der Eintracht in der 57. Minute den endgültigen K.o. Der Eingewechselte Naohiro Takahara hatte den Ball zunächst an den Pfosten gezirkelt, dort lauerte Sergej, der das Leder aus kürzester Distanz unter die Latte drosch. In der 64. Minute griff erneut Schiedsrichter Kircher in die Partie ein. Romeo hatte Pröll bereits überwunden, doch der Mann an der Pfeife entschied erneut auf Abseits und erkannte den Treffer nicht an. Glück für die Eintracht, doch ganz langsam lief der Reimann-Truppe die Zeit davon. In der 83. Minute versuchten es die Gäste erneut über Amanatidis, doch die Flanke des Griechen war für den vor dem Tor lauernden Bürger etwas zu hoch.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der HSV bereits ganz auf die Verwaltung des Ergebnisses verlegt. Die "Toppi"-Jungs spielten die Partie souverän zu Ende. Kurz vor dem Abpfiff tauchten die Gäste aber noch einmal gefährlich vor dem Kasten von Stefan Wächter auf. Uwe Bindewald zog das Leder mit letzter Kraft vor das HSV-Gehäuse, doch Christoph Preuß wollte es mit dem Kopf zu genau machen. Der Ball landete zum Glück nicht im, sondern nur auf dem Netz. Wenige Sekunden danach beendete Knut Kircher mit seinem Pfiff nicht nur die Saison, sondern besiegelte auch den endgültigen Abstieg von Eintracht Frankfurt.


Das Spiel im Stenogramm:

HSV: Wächter - Hoogma, Wicky, Ujfalusi, Hollerbach - Schlicke (61. Reinhardt) - Cardoso (54. Takahara), Mahdavikia, Beinlich - Barbarez, Romeo (85. Hleb)

Frankfurt: Pröll - Bindewald, Puljiz, Chris, Bürger - Schur, Lexa (61. Cha), Preuß, Skela (76. Beierle) - Amanatidis, Frommer (61. Dragusha)

Schiedsrichter: Knut Kircher

Zuschauer: 52.854

Tore: 0:1 Amanatidis (26.), 1:1 Mahdavikia (27.), 2:1 Barbarez (57.)

Gelbe Karten: Hollerbach, Barbarez, Schlicke / -

Gelb-Rote Karten: -/-

Rote Karten: -/-
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23.05.04 19:35:57
Beitrag Nr. 534 ()
Abschiedsstimmung


Hamburg - Nach dem 2:1-Heimsieg des HSV gegen Eintracht Frankfurt schwappten in der fast ausverkauften AOL Arena die Gefühle über. Vorher hatte die Mannschaft von Trainer Klaus Toppmöller die Gäste aus Hessen durch Tore von Mehdi Mahdavikia und Sergej Barbarez endgültig in die 2. Liga geschickt. Doch der dritte Abstieg der Frankfurter nach 1996 und 2001 geriet nach der Partie in Reihen der Rothosen am Samstag (22.05.04) ein wenig in den Hintergrund.

Aus dem Stadionlautsprecher dröhnte "Time to say Goodbey" während auf dem Rasen Tränen flossen. Hermann Rieger drehte mit feuchten Augen seine "letzte" Runde, Rodolfo Cardoso weinte mit den treuesten Fans um die Wette. Bernd Hollerbach hatte Söhnchen Ben auf dem Arm und machte zum Ende seiner HSV-Zeit noch einmal ganz allein die Welle mit den Anhängern die ihn acht Jahre wegen seiner gefürchteten Grätschen gefeiert hatten. "Das ist schon hart", schluckte der Franke.

Holler macht Schluß

Eigentlich wollte "Holler" noch einmal zwei Jahre spielen, doch nun ist doch Schluss. "Es war eine schwere Entscheidung, die letztlich aber nur logisch war. Ich war und bin mit ganzem Herzen HSVer, da kommt ein für mich kein anderer Club mehr in Frage", erklärte der Linksfuß seinen Abschied. "Hermann the German" rief seinen Fans per Mikrofon zu: "Ich liebe Euch, ich liebe Euch". Der letzte Bundesligaspieltag war ein Festival der Emotionen. "Ich habe immer gesagt, dass diese Gefühle schwer zu beschreiben sind. Ich möchte nur das alle wissen, dass ich immer alles für den Verein gegeben habe", rang Rodolfo Cardoso nach der Partie mit den Tränen. Selbst Klaus Toppmöller wurde bei so vielen Gefühlen etwas nachdenklich. "Es ist schon schade. Heute haben so viele gute Fußballer ihre Schuhe an den Nagel gehängt. Und über Hermann brauche ich ja wohl nichts mehr zu sagen. Mit ihm verlieren wir nicht nur einen guten Masseur, sondern auch einen tollen Menschen", schwärmte der Trainer.

Bei soviel HSV-Euphorie rückte der Abstieg der Frankfurter ein wenig in den Hintergrund. "Wir wollten uns heute mit einem Sieg von unseren tollen Fans verabschieden. Frankfurt hat heute ein gutes Team gestellt - am Ende hat die glücklichere Mannschaft gewonnen", analysierte der Übungsleiter. Trainer-Kollege Willi Reimann wirke geschockt, wollte jedoch von einem vorzeitigen Abschied nichts wissen. "Ich laufe jetzt bestimmt nicht weg. Wir werden gemeinsam entscheiden was das beste für den Verein ist", erklärte Reimann auf der Pressekonferenz nach dem Spiel".

"Wir haben eine gute Ausgangsposition"

Der 1. Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann zog nach der Partie gegen die Eintracht eine teilweise positive Saison-Bilanz. "Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen und am Ende Platz acht ist es noch ein schöner Saisonabschluss geworden. Unter dem Strich muss man sagen, dass wir in dieser Saison nicht besser, aber auch nicht schlechter als Platz acht waren. Mit dem erreichen des UI-Cups haben wir uns eine gute Ausgangsposition gesichert", erklärte Hoffmann nach dem Spiel. Die Zukunft wird beim HSV also schon geplant - der tränenreiche Abschied in der AOL Arena findet bestimmt in den Erinnerungen der Fans ihren Platz.
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23.05.04 20:12:22
Beitrag Nr. 535 ()





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03.06.04 14:50:45
Beitrag Nr. 536 ()
moin FF :D all :D



HSV: Lauth-Transfer perfekt

Nun ist es amtlich: Nationalspieler Benjamin Lauth von 1860 München spielt in der kommenden Saison für den Bundesligisten Hamburger SV. Der 22 Jahre alte Stürmer hat in der Hansestadt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2008 unterzeichnet. Die Ablöse liegt bei rund 4,3 Millionen Euro.

Am Donnerstagvormittag hatten HSV-Chef Bernd Hoffmann, Sportchef Dietmar Beiersdorfer sowie Lauth und dessen Berater Robert Schneider letzte Vertragsdetails geklärt. Lauth soll etwa 1,5 Millionen Euro im Jahr verdienen. Mit den "Löwen" hatte sich der HSV bereits am Vorabend über die Transfermodalitäten geeinigt.

"Der HSV ist eine Top-Adresse in der Bundesliga."

"Mit der Verpflichtung von Benjamin ist es uns gelungen, eines der hoffnungsvollsten Sturmtalente Deutschlands langfristig an den HSV zu binden", sagte Beiersdorfer, "wir freuen uns, dass er sich für unser Angebot entschieden hat." Lauth hatte nach der Absage von Bayern München angeblich auch Offerten von Borussia Dortmund, Hertha BSC und dem VfL Wolfsburg vorliegen. "Ich bin froh, dass die Entscheidung gefallen ist", meinte der Torjäger, "der HSV ist eine Top-Adresse in der Bundesliga."

Nach dem Belgier Emile Mpenza, der für 2 Millionen Euro von Standard Lüttich kommt, hat der "Bundesliga-Dino" damit bereits den zweiten prominenten Angreifer für die neue Spielzeit verpflichtet.

Dafür hat Torjäger Bernardo Romeo den Klub um Freigabe gebeten. Für den Argentinier, der in 71 Bundesligapartien immerhin 33 Treffer erzielt hat, liegt eine Anfrage des spanischen Erstligisten FC Villareal vor.


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