Der HAMBURGER SV in seiner 41. BL-Saison - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 29.06.03 14:30:16 von
neuester Beitrag 03.06.04 14:50:45 von


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29.06.03 14:30:16
Am Montagmittag (30.06.2003) startet Trainer Kurt Jara mit seiner Mannschaft in die Vorbereitung auf die neue Saison. Doch den Ball werden die HSV-Kicker nicht zu Gesicht bekommen, denn zuerst will sich der Coach einen Überblick über die konditionelle Verfassung seiner Spieler machen und bittet das Team gleich zu einem Laktat-Test. Sportchef Beiersdorfer erklärt für alle den Sinn und Zweck des Laktat-Tests: "Jeder Spieler muss eine bestimmte Distanz laufen, danach wird am Ohrläppchen Blut abgenommen und aufgrund dieser Werte kann man feststellen, in welcher körperlicher Verfassung sich der Spieler befindet. Dementsprechend kann man die weitere konditionelle Arbeit für jeden Spieler darauf ausrichten."

"Viele Gespräche mit den Spielern führen"

Einen Tag später startet das Team passender Weise ins Lauf-Trainingslager nach Amrum. Doch der Sportchef kann die Spieler beruhigen. Denn obwohl man davon ausgehen kann, dass die HSV-Spieler jede Menge Kilometer auf der Nordseeinsel "ablaufen" werden, erfüllt der fünftägige Aufenthalt auf der Ferieninsel auch noch einen anderen Zweck: "Neben den Laufeinheiten werden wir natürlich viele Gespräche mit den Spielern führen. Außerdem beschleunigt so ein Trainingslager sicherlich die Integration unserer Neuzugänge", so der Sportchef


"Ich gehe sehr zuversichtlich in die neue Saison"

Den Saisonstart gegen Hannover 96 in der AOL Arena wertet Sportchef Beiersdorfer als gutes Omen: "Es ist natürlich eine witzige Konstellation, dass wir wieder gegen Hannover starten. Doch schon beim letzten Saisonstart haben die Niedersachsen gezeigt, zu welcher Leistung sie im Stande sind. Ich gehe aber sehr optimistisch an dieses Spiel heran." Und weiter: "In den darauffolgenden beiden Auswärtsspielen können wir uns für die Auswärtsschwäche aus der letzten Saison rehabilitieren und dann steigt das Hammer-Spiel zum 40jährigen Bundesliga-Jubiläum gegen Bayern München. Ich gehe sehr zuversichtlich und optimistisch in die neue Saison, und die Mannschaft hat eine gehörige Portion Selbstvertauen durch den 4. Platz getankt. Wir starten mit breiter Brust in die Saison. Doch wir dürfen keinen Gegner unterschätzen und müssen weiter hart für unseren Erfolg arbeiten".
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29.06.03 14:42:19
01. Spieltag HSV - Hannover 96
02. Spieltag VfL Bochum - HSV
03. Spieltag Wolfsburg - HSV
04. Spieltag HSV - FC Bayern
05. Spieltag Bayer 04 Leverkusen - HSV
06. Spieltag HSV - Hansa Rostock
07. Spieltag Hertha BSC - HSV
08. Spieltag HSV - Borussia Mönchengladbach
09. Spieltag 1. FC Kaiserslautern - HSV
10. Spieltag HSV - FC Schalke 04
11. Spieltag Borussia Dortmund - HSV
12. Spieltag HSV - 1860 München
13. Spieltag 1. FC Köln - HSV
14. Spieltag HSV - Werder Bremen
15. Spieltag VfB Stuttgart - HSV
16. Spieltag HSV - SC Freiburg
17. Spieltag SGE - HSV
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29.06.03 18:58:41
Laut VT ist der AS Rom an Bernardo Romeo interessiert. Nach der Absage von Morientes will Capello nun Romeo in die ewige Stadt holen.


ROMA hörst du mich? Ab einem Betrag von 20Mio € kann man darüber reden :D
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29.06.03 20:05:30
Aloha Fritze Flink...endlich mal ein vernünftiger Sräd hier!!:D

Ich bis sicher der HSV reisst dieses Jahr (international) so einiges,
wenn die ersten beiden Runden nur erst überstanden wären!!:cry:

Abgänge:
Jörg Albertz (Shenhua Shanghai/China), Erik Meijer (Alemannia Aachen), Martin Groth (VfB Lübeck), Rodar Antar (Tadamon Sur Club/Libanon), Richard Kitzbichler (Austria Wien), Kim Christensen (FC Twente Enschede), Thomas Hillenbrand (Hoffenheim), Ingo Hertzsch (Bayer Leverkusen), Michael Baur (SV Pasching/Österreich)
Mögliche Abgänge:
Marek Heinz (war an Arminia Bielefeld ausgeliehen), Tomas Ujfalusi (AC Mailand), Cristian Raul Ledesma (Hansa Rostock), Romeo (AS Rom)
Zugänge:
Bastian Reinhardt (Arminia Bielefeld), Stefan Beinlich (Hertha BSC), David Jarolim (Nürnberg, ab Sommer 2004), Alexander Meier (FC St. Pauli), Björn Schlicke (Greuther Fürth), Christian Streit, Fabian Bröcker, Alexander Laas, Eren Sen (alle eigene Jugend)
Mögliche Zugänge:
Jan Christiansen (Esbjerg/Dänamark), Andres D`Alessandro (River Plate/Argentinien), Tomas Dosek (Slavia Prag), Fernando Cavenaghi (River Plate/Argentinien), Marcel Ketelaer (an Mönchengladbach ausgeliehen), Philip Halthölter (Fichte Bielefeld), Alfa Bah (Energie Cottbus/Amat.)

Viele greets
$pooky



ps: irgendwelche Wetten um ne Wurst oder so??:D
pps: lass Dich mal wieder im IHub sehen!!:)
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30.06.03 21:03:21
Trainingsstart
Es geht los


Hamburg – Am Montagnachmittag (30.06.2003) um 15.00 Uhr ist endlich der Startschuss gefallen: Der HSV begann mit dem Training für die 41. Bundesligasaison. Trainer Kurt Jara konnte bis auf die Nationalspieler Tomas Ujfalusi, Sergej Barbarez, Bernardo Romeo, Raphael Wicky und den noch in Argentinien weilenden Cristian Ledesma fast alle Spieler begrüßen. Denn alle Beteiligten wussten, dass Rodolfo Cardoso sich verspäten würde, weil sein Flieger von Argentinien nach Deutschland überfüllt war und er einen anderen Flug nehmen musste. Er kam zwar spät, aber nicht zu spät und konnte die Einheit doch noch voll absolvieren.

Bernd Hoffmann und Udo Bandow begrüßen das Team

Der argentinische Spielmacher im Mittelfeld der Rothosen verpasste allerdings die Ansprachen vom Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Udo Bandow an die Mannschaft. Anschließend richteten auch noch Trainer Kurt Jara und Sportchef Dietmar Beiersdorfer ein paar Worte an die Mannschaft.

Danach ging es für das HSV-Team mit dem Mannschaftsbus zur Anlage des SV Friedrichsgabe, wo als erste Trainingseinheit der Lakat-Test auf dem Programm stand. Das hieß für die Spieler: Runden laufen, Puls messen und sich Blut abnehmen lassen. Einer wäre gerne dabei gewesen, konnte es aber nicht. Abwehrrecke Bernd Hollerbach knickte beim Joggen vor zwei Tagen um und holte sich gleich eine Sprunggelenksverletzung ab. Doch der Franke wird aller Voraussicht nach am Mittwoch beim Lauf-Trainingslager auf Amrum wieder ins Training einsteigen und mit den Nachzüglern den Laktat-Test absolvieren.


Transfers
Ketelaer und Antar verlassen den HSV


Hamburg - Unmittelbar vor dem Trainings-Auftakt und vor der Abreise ins Trainingslager auf die Insel Amrum konnte Dietmar Beiersdorfer am Montag (30.06.2003) zwei Personalien erfolgreich zum Abschluß bringen. Der Sport-Chef des HSV einigte sich mit seinem Mönchengladbacher Kollegen Christian Hochstätter über den endgültigen Wechsel von Marcel Ketelaer zur Borussia. Ketelaer war bekanntlich zuletzt vom HSV an den Verein vom Niederrhein ausgeliehen. Beiersdorfer erklärte dazu: "Ketelaer hat sich bei den Gesprächen ausgesprochen profesionell verhalten, er hätte mit Sicherheit jede Lösung akzeptiert. Aber ich freue mich für ihn und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute."

Roda Antar will beim Wieder-Aufsteiger SC Freiburg sein Glück versuchen. Der libanesische Nationalspieler unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den Schwarzwäldern. Allerdings wird er nicht sofort ins Trainingslager des SCF nach Langeoog reisen, sondern erst später in den Breisgau wechseln. Beiersdorfer begründete dies mit Antars Gesundheitszustand: "Roda laboriert nach wie vor an seiner Verletzung nach dem Fußbruch und möchte seine Reha-Maßnahmen in Hamburg zu Ende führen!"


Team
Neue Trikot-Nummern


Hamburg – Wie vor jeder neuen Saison gibt es auch vor der Spielzeit 2003/2004 einige personelle Veränderungen im Kader des HSV. Diesmal sind Stefan Beinlich, Björn Schlicke, Bastian Reinhardt, Marek Heinz und Alex Meier neu bzw. wieder zurück im Team der Rothosen. Dementsprechend gibt es auch Veränderungen bei den Trikot-Nummern. Durch die Abgänge z. B. von Martin Groth, Ingo Hertzsch, Erik Meijer, Kim Christensen und anderen haben einige der dagebliebenen Akteure zudem die Möglichkeit, sich nun eine neue Rückennummer auszusuchen, die vorher belegt war. Deswegen müssen sich die HSV-Fans bei dem einen oder anderen Spieler auf eine neue Nummer einstellen:

Neuzugang Stefan Beinlich erhält die Nummer 22, die im Spieljahr 2002/2003 Cristian Ledesma auf dem Rücken trug. Der Gaucho erhält nun die Nummer 10, die klassische Zahl für den Spielmacher. Auch Flügelflitzer Mehdi Mahdavikia wird in der neuen Saison nicht mehr mit seiner angestammten Nummer 15 auflaufen. Ab sofort trägt er die für einen echten Rechtsaußen klassische Nummer 7.


Hier alle Trikot-Nummern für die Saison 2003/2004 im einzelnen:

1 Pieckenhagen
2 Maltritz
3 Rahn
4 Reinhardt
5 Hoogma
6 Wicky
7 Mahdavikia
8 Benjamin
9 Romeo
10 Ledesma
12 Jacobsen
14 Barbarez
15 Schlicke
17 Meier
18 Fukal
20 Hollerbach
21 Ujfalusi
22 Beinlich
24 Kling
25 Dogan
26 Leschinski
27 Cardoso
28 Bröcker
29 Wächter
30 Sen
31 Laas
32 Takahara
33 Streit
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30.06.03 21:06:57
Personalien
Mahdavikia top


Hamburg – Dass Mehdi Mahdavikia zuletzt großen Anteil am Erfolg des HSV hatte, ist alles andere als ein Geheimnis: Mit 14 Torvorlagen ist der flinke Rechtsaußen des HSV der mit Abstand beste Vorbereiter der gesamten Bundesliga. Die konstant guten Leistungen des Iraners haben nun auch in der "Rangliste des deutschen Fußballs" ihren Niederschlag gefunden, die das Fachmagazin kicker zweimal im Jahr veröffentlicht. Auf der Position "Außenbahn offensiv" kürten die Experten Mahdavikia klar zur Nummer Eins der Liga.:D Als einziger offensiver Außenbahnspieler hat der 25-Jährige das Prädikat "Internationale Klasse" erhalten. Große Namen wie den Brasilianer Zé Roberto, den englischen Nationalspieler Owen Hargreaves oder gar Vizeweltmeister Bernd Schneider verwies der Flügelflitzer des HSV deutlich auf die Plätze.:cool:

Als große Stärken des Hamburgers sieht der kicker vor allem seine Schnelligkeit, seine Dribbelkünste und die Gefahr, die bei Standards von ihm ausgeht. HSV-Legende Manfred Kaltz, vor 20 Jahren mit seinen berühmten "Bananenflanken" der Flankengott schlechthin, fügt hinzu: "Für Mehdi Mahdavikia sprechen seine zahlreichen Flanken und Torvorlagen. Er steht zu Recht ganz oben." Zugleich drückt der Alt-HSVer seine Hoffnung aus, dass Mahdavikia seine Leistung in der kommenden Saison bestätigen kann.

Gute Plätze für Maltritz und Benjamin

Doch auch im defensiven Mittelfeld sind die Rothosen gut besetzt. Marcel Maltritz und Colin Benjamin haben das Prädikat "Im weiteren Kreis" erhalten. Sie stehen damit auf einer Stufe mit den deutschen Nationalspielern Jens Jeremies und Fabian Ernst wie auch mit dem Schweizer Ciriaco Sforza vom 1. FC Kaiserslautern. Da Maltritz und Benjamin erst 24 Jahre alt sind, haben beide ihren Zenit sicherlich noch nicht erreicht. Das lässt für die Zukunft auf einiges hoffen.

;)
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30.06.03 21:10:22
Und hier was zu meiner ganz großen Hoffnung für die neue Saison:;)


Hamburger Morgenpost

Maltritz: Nichts ist mehr so, wie es mal war


Er strahlt sie noch immer aus, diese innere Gelassenheit. Das wird sich wahrscheinlich auch niemals ändern. Doch der Schein trügt - nichts ist mehr, wie es mal war. Sein Händedruck ist fester, seine Stimme klingt überzeugter, sogar sein Gang wirkt irgendwie aufrechter. Ob Marcel Maltritz sich dessen überhaupt bewusst ist?

Zumindest heute ist so ein Tag, an dem der 24-Jährige die Veränderungen spüren wird. Der Trainingsauftakt des HSV. Alle sind sie wieder beisammen. Früher war Maltritz zwar dabei - mehr aber auch nicht. Jetzt steht er mit in vorderster Front. Und ist, trotz der Sommerpause, noch immer in aller Munde. Kurt Jara sieht in ihm den nächsten deutschen Nationalspieler des HSV. Der "Kicker" wird ihn heute, in der Rangliste der defensiven Mittelfeldspieler, vor Torsten Frings und Carsten Ramelow positionieren, auf einer Stufe mit Fabian Ernst und Jens Jeremies. Dass Maltritz längst in Rudi Völlers Notizbuch steht, ist ein offenes Geheimnis.

"Es ist schon eigenartig, dass mich alle mit dem Nationalteam in Verbindung bringen", sagt der Hochgelobte. Warum? "Weil mich alle darauf ansprechen, ich aber noch nie etwas vom DFB gehört habe." Na klar, der Adler auf seiner Brust, das sei ein großes Ziel. "Aber dazu braucht man auch sehr viel Glück." Da war er wieder, der alte Maltritz. Bloß nichts Falsches sagen. Ein Schluck Kaffee, kurz überlegt - und schon sieht die Welt anders aus. "Es kann aber natürlich auch ganz schnell gehen. Das hat man doch zum Beispiel bei Fabian Ernst gesehen."

Mittlerweile lässt er ihn zu, den Blick hinter die Fassade. Und Maltritz weiß genau, was er will. Zum Beispiel einen neuen Vertrag. Im morgen beginnenden Lauftrainingslager auf Amrum stehen erste Gespräche an. "Es wird keine Probleme mit dem HSV geben", verspricht der Mittelfeldspieler. "Ich will bleiben, das ist klar." Und wie blickt er der von Klubboss Bernd Hoffmann beabsichtigten Prämienstreichung entgegen? "Natürlich werden wir Spieler dem Verein helfen. Aber eines ist auch klar: Wir werden sicher nicht alle Spiele umsonst bestreiten."

Das sind sie, die neuen, forscheren Töne des Marcel Maltritz. Nico Hoogma sieht ihn perspektivisch gar als möglichen Kapitän des HSV. "Schön und gut", so der gebürtige Magdeburger. "Sowas schmeichelt mir natürlich. Aber alles, was noch kommen soll, geht nur über konstant gute Leistungen." Und dann klingelt vielleicht schon bald das Telefon: "Völler hier, grüß` Dich Marcel ..."
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30.06.03 21:14:36
Hamburger Abendblatt

HSV-Vision: 100 000 Mitglieder


Hamburg - Wetter und Stimmung am Strand von Timmendorf waren traumhaft. 300 Anhänger trafen sich am Sonnabend zum "HSV-Tag 2003" und feierten friedlich bis in den Abend. Der HSV-Tag - nur ein Beispiel dafür, wie um den Club herum eine riesige, organisierte Fangemeinde geschaffen wurde, die stetig wächst und für den Verein einen treuen Kundenstamm darstellt.

So wuchs die Zahl der Mitglieder, hauptsächlich bedingt durch die Gründung des Supporters Clubs (1993) seit 1996 von 7925 auf aktuell 19 083, wobei die Supporters (14 072) die größte Fan-Organisation Deutschlands sind. Und auch der Absatz der Dauerkarten stieg nach dem Bau der AOL-Arena rasant an. Heute wird das 22 041. Ticket verkauft - natürlich ein neuer Abonnenten-Rekord.

Gerade bei den "Dauerkarten-Kunden" gibt es noch ein großes Zuwachs-Potenzial bei der Mitgliederwerbung. Nachdem der HSV in dieser Saison jedem Erwerber eines Saisontickets einen Antrag auf eine Mitgliedschaft zuschickte, gab es dort 500 Neu-Eintritte.

Der zweite große organisierte Bereich mit enormen Zuwachsraten betrifft die Fanclubs. Waren bis vor vier Jahren nur 35 Vereinigungen beim HSV registriert, so sind es inzwischen 280 mit rund 16 000 Mitgliedern, die nicht nur über ganz Deutschland verteilt sind. In Hongkong gibt es die "Schwarz-Weiß-Blauen Karos", in den USA den Fanclub "New York City". Allerdings: Bis heute sind nur zehn Prozent aller Fanclubs zugleich Vereinsmitglieder, was eine weitere Entwicklungsmöglichkeit bedeutet.

Trotz insgesamt also 35 000 organisierter Club-Sympathisanten sieht der Fanbeauftragte Dirk Mansen noch Steigerungschancen: "Das Potenzial ist dreimal so groß." Mittelfristig 100 000 Mitglieder hält Mansen deshalb "für keine Utopie. Wir werden bald die 20 000er Grenze schaffen, der Zuwachs wird sich in Kürze noch beschleunigen."

Um seine Position als bedeutender Machtfaktor der Stadt Hamburg weiter zu stärken, tut der HSV einiges, der Verein will in Zukunft noch präsenter in der Stadt und im Umland sein. So gibt es schon jetzt Aktionswochen in Einkaufszentren.

:D:eek:Freuen dürfte die Fans, dass der hauptsponsorlose Club vorerst wahlweise mit den Schriftzügen "HSV" (wie 1983) und "Hamburg" (plus Stadtwappen) auflaufen will, eine Genehmigung für die Bundesliga wurde bei der Deutschen Fußball-Liga beantragt. Ab heute kommt eine T-Shirt-Kollektion auf den Markt. Diese Trikots haben viel Kultpotenzial.:eek::D
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30.06.03 21:30:37
Moin Spooky:D

International "überwintern" das hätte schon was, hab aber auch vor den ersten zwei Runden bammel. Beim HSV weiss man ja nie...:confused:

Wurstwette? Klar, bin ich dabei!:cool:

Was darf es denn sein?

-Bernado Abseitskönig der Liga?
-Anzah roter Karten für Holler?
-oder ne "schnöde" Tipprunde?;)


@ FredLaBoche
aber erst 2004...

Bis dann FF
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30.06.03 21:44:26
Nabend FriFli, warst ja recht fleissig heute...das lob ich mir!!:D

Also ne Tiprunde is zu langweilig...aber das Holler keine rote
bekommt würde ich wetten...evtl. ne Kombiwette? Was fällt Dir dazu ein??

$pooky
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02.07.03 00:03:14
MoinMoin!

Hier ein paar Termine für alle die es nicht bis zum BL-Sart abwarten können:)

30. Juni 2003 (Mo.): Trainings-Auftakt

1. - 4. Juli: Lauf-Trainingslager auf Amrum

5. Juli (Sa.): SSV Schafflund - HSV (17.00 Uhr)

6. Juli (So.): Testspiel beim VfL Pinneberg zugunsten der Muskelschwundhilfe (11.00 Uhr)

9. Juli (Mi.): Testspiel beim SV Obernkirchen (18.30 Uhr):confused:

11. Juli (Fr.): Testspiel beim VfR Neumünster (19.00 Uhr)

17. Juli (Do.): Liga-Pokal (Vorrunde) HSV - Hertha BSC (20.30 Uhr im Paul-Greifzu-Stadion in Dessau)

19. Juli (Sa.): Hamburger Traditionsturnier mit HSV, SC Concordia, Bergedorf 85 und Gastgeber SC Viktoria (ab 15.00 Uhr auf der Sportanlage Hoheluft)

22. Juli (Di.): Mögliches Liga-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München (19.45 Uhr Ernst Abbe-Stadion in Jena)

25. Juli (Fr.): Testspiel beim VfB Lübeck (19.30 Uhr)

28. Juli (Mo.): Mögliches Liga-Pokal-Finale (20.30 Uhr Bruchwegstadion in Mainz)

[
spooky, Holler geht auf jeden Fall vom Platz und wenn es gelb-rot ist!
Ne Kombi-Wette muß wohl nicht sein. Da wollen wir beide mehr als ne Wurst...;) :D

Gute Nacht
FF
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02.07.03 00:06:40
hoffentlich die 41. + letzte saison!
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02.07.03 19:43:09
@thetoto

Egal für welchen Verein Du bist. 41 Jahre ununterbrochen erstklassig (Und die 100 Jahre schaffen wir auch noch :D) Das holt Ihr nie ein :p :D :p :cool:
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02.07.03 23:29:48
#12

Was stört`s die Eiche, wenn die Sau sich an ihr reibt?

Bin gespannt auf unsere Trikots:D

Morgen mehr
In diesem Sinne
FF
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03.07.03 07:19:07
moinmoin FF :D

daenn drueck ich Euch mal die daumen
dass Ihr nicht absteigt ;)

hola mega :D

wirklich erstaunlich ;)
diese erstligazugehoerigkeit :)

saludos bd
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03.07.03 11:10:18
es ist schon bedenklich wie lange man sich mit oftmals zweit-/drittklassigen fussball in der ersten liga halten kann, da ist mir eure neue handballertruppe sympathischer
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03.07.03 22:53:04
Moinsen FriFli...

...top, die Wette gilt!!! :)

Ich sach Holler fliegt nich vom Platz...nur BL zählt...

...und die is in der fällig, mit´m natürlich!

Zum Schlusspfiff am letzten Spieltag ist das Gedeck bereitzuhalten!! :D

Diesen Sonntag werde ich mir die Truppe beim Testspiel gegen den VfL Pinneberg mal angucken... :)


Bis neulich!
greets
$pooky
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04.07.03 00:46:31
Tach zusammen

danke bon:D
wenn die Liga so schlecht ist wie im letzten Jahr mach ich mir keine Sorgen;)


geil spooky! geht ab:lick:
Du gehst mit nem kleinen Vorteil in die Saison:eek:

Hollerbach bricht Trainingslager
Für Bernd Hollerbach ist das Trainingslager auf Amrum bereits beendet. Beim morgendlichen Strandlauf sind erneut Probleme an seiner rechten Achillessehne aufgetreten. Auf Anraten von HSV-Mannschaftsarzt Dr. Oliver Dierk reiste Hollerbach zurück nach Hamburg. Dort soll eine Kernspintomographie genaueren Aufschluss über die Beschwerden geben.:cry:
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04.07.03 00:48:56
Testspiel
Schützenfest zum Auftakt


Hamburg - Der Hamburger SV ist gut in die neue Saison
gestartet. Das erste Testspiel gewannen die Mannen von
Coach Kurt Jara am Donnerstagabend (03.07.03) beim TSV
Amrum mit 14:0 (7:0). Für den ersten Treffer zeigte sich
Alexander Meier, der erst zu dieser Spielzeit vom
Stadtrivalen FC St. Pauli zu den Rothosen zurückkehrte,
verantwortlich.


Auch die Neuzugänge Stefan Beinlich (Hertha BSC), Bastian
Reinhardt (DSC Arminia Bielefeld) und Fabian Bröcker
(eigene Amateure) trugen sich gleich in die
Torschützenliste ein.


So spielte der Hamburger SV:

Pieckenhagen (ab 46. Wächter) - Fukal (ab 46. Jacobsen),
Hoogma (ab 46. Reinhardt), Schlicke (ab 60. Dogan), Kling
(ab 46. Rahn), Maltritz, Beinlich (ab 60. Leschinski),
Cardoso (ab 46. Sen), Takahara (ab. 60 Bröcker),
Mahdavikia (ab 46. Streit), Meier


Torfolge: 0:1 Meier (2.), 0:2 Mahdavikia (6.), 0:3 Meier
(13.), 0:4 Cardoso (22.), 0:5 Beinlich (28.), 0:6 Takahara
(30.), 0:7 Takahara (42.), 0:8 Meier (49.), 0:9 Takahara
(54.), 0:10 Bröcker (67.), 0:11 Meier (68.), 0:12
Reinhardt (73.), 0:13 Meier (74.), 0:14 Maltritz FE. (84.)


Schiedsrichter: Mike Friedrichsen (SV Engesande)
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04.07.03 00:49:49
Die Bild Zeitung sacht

Maltritz: So wurde er zur festen Größe


Er war der Aufsteiger des letzten Jahres. Auf Amrum geht es für Marcel Maltritz (24) direkt so weiter. Bester Fitness-Wert, dazu neu im Mannschaftsrat. Außerdem möchte der Klub den Vertrag (läuft bis 2004) mit dem Mittelfeld-Spieler verlängern.
Der beste Laktat-Wert ist für den Ex-Wolfsburger nichts Neues. Den hatte er auch, als er vor zwei Jahren in Hamburg anheuerte. Mit der Anerkennung im Team ist das anders. Kapitän Nico Hoogma, Bernd Hollerbach und Martin Pieckenhagen schlugen Marcel als vierten Kicker im Mannschaftsrat vor. Coach Kurt Jara war der selben Meinung: „Marcel hat sich im Frühjahr hochgearbeitet, er ist der richtige Mann“.
„Es hat mich überrascht und freut mich“, sagt Maltritz. „Es zeigt den Stellenwert, den ich habe“.
Der Klub sieht die Sache offenbar ähnlich. Sportchef Beiersdorfer will mit Maltritz über einen neuen Kontrakt sprechen. Der ist interessiert: „Ich weiß, dass die finanzielle Situation nicht rosig ist. Aber das Wichtigste ist, dass man spielt. Ich bin überhaupt nicht abgeneigt“.
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04.07.03 00:59:09
Ein guter, der beim HSVleider nicht(aus sich:confused: )raus kam.
Oder lag es doch am Trainer?


Transfer
Heinz zu Banik Ostrau


Hamburg - Die Trennung zwischen Marek Heinz und dem HSV ist perfekt. Der 25-Jährige löste am Donnerstag (03.07.03) seinen Vertrag mit den Hanseaten auf und wechselt mit sofortiger Wirkung zum tschechischen Erstligisten Banik Ostrau. Damit findet die lange Vereinssuche ein glückliches Ende für den Tschechen. "Marek hätte bei uns keine Chance mehr gehabt. Es ist der beste Weg für ihn. Ich wünsche ihm, dass er sein unbestritten großes Talent in Ostrau besser ausspielen kann", so Sportchef Dietmar Beiersdorfer nach der Einigung.

Für den Fortlauf seiner Karriere wünscht der HSV Marek Heinz alles Gute
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04.07.03 17:05:15
Hamburger Abendblatt
HSV-Profis denken an Gehaltsverzicht


Amrum - Die geplanten Prämienkürzungen des HSV sind das Thema im Lauftrainingslager. Bei der zweiten Verhandlungsrunde diskutierten Vorstand und Mannschaftsrat erstmals über mögliche Sparmodelle. Fakt ist: Der Bundesligaclub will erhebliche Kürzungen der Prämien vornehmen. Der Vorstand selbst ist zu einer freiwilligen Gehaltsreduzierung bereit.

Auch die Profis haben signalisiert, dass sie Kürzungen akzeptieren werden. Die mit dem Vorstand besprochenen Modelle werden in der nächsten Woche dem gesamten Team (inklusive der Nationalspieler) vorgestellt, danach sollen die Gespräche fortgesetzt werden.

Eine Tendenz ist aber schon jetzt erkennbar. Beide Parteien wollen eine gerechte Lösung. Das heißt: Nicht die reinen Punktprämien sollen gekürzt werden, sondern jeder Profi soll angemessene Zugeständnisse machen. Würden nämlich nur die Erfolgsgelder minimiert, wären Spieler mit geringem Grundgehalt und höheren Leistungsbezügen stärker betroffen. Der Spielerrat favorisiert ein Modell, bei dem jeder Profi einen prozentualen Teil seines monatlichen Gesamtverdienstes an den Club zurückführt. So würden auch die Profis freiwillige Gehaltseinbußen hinnehmen.

Angesichts dieser Sparmaßnahmen sind Vertragsverlängerungen mit Geldgebern für Vorstandsboss Bernd Hoffmann geradezu erholsam. Das gilt auch für den 2004 auslaufenden Kontrakt mit Ausrüster Nike. Der HSV nahm seine Vertragsoption wahr und verlängerte bis 2005. Ein guter Deal für den HSV, da die Konditionen des 2001 zu Champions-League-Bedingungen abgeschlossenen Vertrages gleich hoch bleiben - 1,5 Mio. Euro.

"Wir haben uns vom HSV international viel versprochen. Nun sind wir in einer ähnlichen sportlichen Situation wie zu Vertragsbeginn, nur der Markt hat sich extrem verändert. Wir werden uns diese Saison genau anschauen und dann Anfang des nächsten Jahres über eine weitere Zusammenarbeit reden", sagt Marc Kosicke, der Nike-Vertreter beim HSV. Im Klartext: Der HSV spielt auf Bewährung. Nur im Falle einer sportlich erfolgreichen Serie könnte der Club mit einem ähnlich lukrativen Engagement des US-Konzerns rechnen wie bisher.(..)
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04.07.03 17:08:05
Hamburger Morgenpost
Schlicke, der neue Teenie-Schwarm


Stuttgart, Gladbach, Leverkusen, Bremen, Lautern, 1860 - fast die halbe Bundesliga hatte Jagd auf ihn gemacht. Auch Aston Villa und Arsenal London erkundigten sich nach ihm. Aber Björn Schlicke entschied sich für den HSV, unterschrieb einen Vier-Jahres-Vertrag. Und hat das noch nicht eine Sekunde bereut. "Ich bin absolut begeistert", sagt er und strahlt dabei wie ein kleiner Junge.

Eine Million Euro Ablöse blätterte der HSV für den U21-Nationalspieler auf den Tisch des Zweitligisten Greuther Fürth. Eine hübsche Stange Geld. "Da musste ich schon ein bisschen schlucken", gibt Schlicke zu, "aber irgendwie habe ich mich auch geehrt gefühlt." Immer wieder habe sich Sportchef Dietmar Beiersdorfer davor bei ihm erkundigt, den Kontakt über Monate nicht abbrechen lassen. "Das hat schließlich den Ausschlag gegeben", betont Schlicke. "Ich habe gemerkt, dass der HSV mich unbedingt haben wollte."

Jetzt will er sich seinen Platz im Team erkämpfen. Aber die Konkurrenz in der Innenverteidigung ist groß. Kapitän Nico Hoogma und Tomas Ujfalusi sind erst mal gesetzt. "Es wird ein hartes Brot für mich. Trotzdem muss ich probieren, den beiden das Leben so schwer wie möglich zu machen." Mit der Rolle des Perspektivspielers werde er sich nicht abfinden.

Weniger Probleme hat er allerdings mit der des Mädchenschwarms. Und das, obwohl er seit fünf Jahren mit Freundin Rena zusammen ist. Beide bezogen gerade in Wellingsbüttel ihr neues Heim. In seiner Fürther Zeit hatten ihm die Mädels nach dem Training andauernd Handynummern zugesteckt. "Meiner Freundin darf ich das gar nicht erzählen. Hoffentlich liest sie das jetzt nicht", flüstert Schlicke. Und wenn doch? "Ich hab ja nie eine von denen angerufen. Und das werde ich auch in Zukunft nicht machen." Also, verehrte Damenwelt - Finger weg von diesem Schlicke. Er ist schon vergeben.



Hamburger Morgenpost
»Ich möchte zehn Tore schießen«

Naohiro Takahara hat seine anfängliche Scheu abgelegt, fühlt sich mittlerweile pudelwohl beim HSV. Auch weil er die Sprache immer besser beherrscht. Der MOPO gab er sein erstes kleines Interview auf Deutsch. Und das nach einem halben Jahr. Mutig, mutig ...

MOPO: Sie verstehen ja fast jedes Wort. Haben Sie während der Sommerpause täglich Vokabeln gepaukt?

Takahara: Ich hatte meine Bücher immer dabei. Ich habe viel gelernt. Es geht schon ganz gut. In einem Restaurant kann ich auf Deutsch bestellen. Das ist wichtig.

MOPO: Was bestellen Sie denn?

Takahara: Meistens italienisches oder chinesisches Essen. Das mag ich sehr gerne.

MOPO: Und was ist mit Sushi?

Takahara: Nein, nein. Sushi bestelle ich nicht. Das gibt es bei mir zu Hause.

MOPO: Sie hatten kaum Urlaub und bald geht die neue Saison schon wieder los.

Takahara: Ich freue mich darauf. Ich möchte zehn Tore schießen. Hoffentlich schaffe ich mein Ziel. Das wäre schön.
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04.07.03 17:10:11
Verletzung
Hollerbach muss unter`s Messer!


Hamburg - Mit Beschwerden an der rechten Achillessehne beendete Bernd Hollerbach vom Hamburger SV das Lauftrainingslager auf der Nordsee-Insel Amrum am Donnerstag (03.07.03) vorzeitig. Wie sich noch am selben Tag bei einer Kernspintomographie herausstellte leidet der Abwehrspieler an einer Achillessehnenreizung.

Knochensporn wird operativ entfernt

Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass seine Beschwerden durch einen Knochensporn hervorgerufen werden. Auf eigenen Wunsch ließ sich Hollerbach am Freitag (04.07.03) in Basel von Dr. Bernard Segesser nochmals eingehend untersuchen. Nach einem Telefonat mit seinem schweizer Kollegen entschied sich HSV-Mannschaftsarzt Dr. Gerold Schwartz für einen operativen Eingriff.

Die Operation wird am Dienstagmorgen (08.07.03) von Dr. Segesser in Basel durchgeführt. Bernd Hollerbach wird bei einer optimalen Wundheilung bereits nach ein bis zwei Wochen wieder mit dem Lauftraining beginnen können. Dennoch wird der Routinier Trainer Kurt Jara etwa vier Wochen nicht zur Verfügung stehen.


:cry: :cry: :cry:
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04.07.03 17:29:29
Hamburg: Der Neuzugang über die Meisterschaft, seine neue Position und Cardoso -

Beinlich: "Irgendeinen Titel will ich holen"


kicker: Im dritten Anlauf sind sie in Hamburg gelandet - weshalb so spät, Herr Beinlich?

Stefan Beinlich: Das ist richtig, der HSV wollte mich schon 1991 von Bergmann Borsig Berlin holen, doch ich bin dann nach England zu Aston Villa gegangen. Und 2000 hat`s Frank Pagelsdorf versucht.

kicker: Wollten Sie nicht auf Hertha BSC warten?

Beinlich: Hertha wollte erst über Ostern mit mir reden, das war mir zu spät. Dann kam der HSV als absolute Topadresse auf mich zu.

kicker: Aber eigentlich war doch in Ihrer Heimatstadt Berlin das Karriereende geplant?

Beinlich: Eigentlich schon. Aber die Zeiten im Fußball haben sich total geändert. Vor der Kirch-Krise konnte man als Spieler sicher mehr Geld kriegen, hatte es leichter einen guten Klub zu finden. Heute ist das schwieriger, die Vereine können sich mehr Zeit lassen, folglich bin ich umso glücklicher.

kicker: Wie sehen Sie den HSV im Vergleich mit Hertha BSC?

Beinlich: Ich sehe beide Klubs auf einem Level. Deswegen habe ich mich auch riesig auf den HSV gefreut. Es geht mir nicht mehr ums Geld, sondern darum, erfolgreich Fußball zu spielen. Und das ist in den nächsten zwei, drei Jahren hier möglich. Ich habe außer dem Ligapokal und zwei Vizemeisterschaften noch nichts geholt. Irgendeinen Titel will ich schon holen.

kicker: Ist die Meisterschaft mit dem HSV realisierbar?

Beinlich: Jetzt von der Meisterschaft zu reden, ist sicher nicht realistisch. Da sind Bayern und Dortmund vorn. Dahinter kommen Bremen, Schalke, Stuttgart, Berlin, wir und Leverkusen, die sicher wieder vorn dabei sein werden. Für uns alle geht es um den UEFA-Cup.

kicker: In welcher Rolle sehen Sie sich selbst?

Beinlich: Ich bin sicher nicht als Ergänzungsspieler geholt worden. Ich bin hier, um Verantwortung zu übernehmen, um den jungen Spielern Hilfestellungen zu geben.

kicker: Und um Rodolfo Cardoso Konkurrenz zu machen, oder um ihm zu assistieren?

Beinlich: Ich denke, ich werde halblinks hinter ihm spielen. Rodolfo ist ein hervorragender Fußballer, der in der Vergangenheit viel Pech hatte. Aber man hat zuletzt gesehen, wie eng der Aufschwung des HSV mit ihm verknüpft war. Ich freue mich auf das Zusammenspiel, schließlich habe ich auch mit Emerson bei Bayer und mit Marcelinho in Berlin gespielt.

kicker: Wer schießt die Freistöße?

Beinlich: Derjenige, der sich besser fühlt. Ich freue mich ebenso, wenn Cardoso die Dinger reinschießt.

kicker: Das klingt sehr harmoniebedürftig. Können Sie auch anders?

Beinlich: Ja, ich kann im positiven Sinne auch ein Drecksack sein. So was braucht jede Mannschaft, um Erfolg zu haben.

Interview: Sebastian Wolff
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04.07.03 17:34:34
...und hier noch was für alle, die übernächste Woche im DK-Urlaub sind;)

Testspiel
Testkick in Dänemark


Hamburg - Der HSV hat kurzfristig noch ein weiteres Testspiel in sein Vorbereitungsprogramm aufgenommen. Am 13. Juli 2003 (Anstoß 17.00 Uhr) treten die Rothosen im dänischen Breaedstrop beim Superliga-Vertreter FC Midtjylland an. Der Klub, der die vergangene Spielzeit als Tabellensiebter beendet hat, steht ebenso wie der HSV mitten in der Saisonvorbereitung.

Hier die weiteren Testspiele des HSV:

05.07.03, 17.00 Uhr, SSV Schafflund - HSV

06.07.03, 11.00 Uhr, VfL Pinneberg - HSV

09.07.03, 18.30 Uhr, SV Obernkirchen - HSV

11.07.03, 19.00 Uhr, VfR Neumünster - HSV

19.07.03, ab 15.00 Uhr, Hamburger Traditionsturnier mit HSV, SC Concordia, Bergedorf 85, SC Viktoria (Gastgeber)

25.07.03, 19.00 Uhr, VfB Lübeck - HSV






Schönes WE@all
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05.07.03 11:31:05
moinmoin FF :D all :D

fuer den haesflau ;)
waere es besser :)
holli ginge in rente ;)

nicht nur fuer den ;)
bon profit - guten appetit :)
des kostenlosen biers von $ ;)

bon fin de semana :)

saludos bd
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05.07.03 11:36:32
nebenbei bemerkt ;)
als ich als stepge
im volkspark meine ;)
bayern ´sehen` wollte
´musste` ich meistens
auf das 1 : 3 warten :D
um auch watt seen zu koenn ;)

:kiss:
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05.07.03 14:02:25
Moin @all

Hola bon!;)

Nene, Rente is noch nicht
Wer "arbeiten" kann und will, den soll man nicht bremsen
;)
und so einfach will ich es spooky ja auch nicht machen...

Dann kannst dich ja freuen, dass du noch gewachsen bist und "deine Bayern" über 90 Minuten sehen könntest. Denn ein 1:3 wird es dieses Jahr nicht geben:D
brauch dir für den 23.8 wohl keine Karte besorgen oder?


Schönes WE
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05.07.03 20:06:02
FF :D

was...:eek: 23.08. spielen wir in HH :(

oh sch..sse an dem tag ist rueckflug angesagt :mad:

schadé...;)

saludos bd
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05.07.03 20:07:26
;) habe versucht dir das 10 millionste posting zu senden...casicasi ;)
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05.07.03 20:30:11
wenns passt :)
fahren wir zusammen
nach hamburg rein :)
wenigstens etwas ;):D

habe gerade nachgeschaut
14:10 abflug ...schei...

saludos bd
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06.07.03 00:13:09
Nabend zusammen!

Bin heute spontan nach Schafflund zum Testkick gefahren.
Zum Dank gab`s 17:eek: Tore.
Naja gegen den Gegner ohne irgendeine Wertung zu sehen:look:
Der VfB Stuttgart hat fast Zeitgleich in der "Nachbarschaft" beim Oberliga-Aufsteiger TSV Kropp sein Testspiel mit 10:0 gewonnen

Tja bon, dumm gelaufen:cry:
bin vorgestern drüber "gestolpert" als die Info fürs Vorkaufsrecht kam...
Da war doch was...:rolleyes:


Hier noch der Bericht zum heutigen Spiel:

Testspiel
Torflut gegen Schafflund


Hamburg - Der HSV hat am Sonnabend (05.07.03) auch seinen zweiten Testkick in der Saisonvorbereitung souverän gewonnen. Nach dem 14:0 gegen den TSV Amrum (03.07.03) legten die Rothosen am Sonnabend (05.07.03) gegen den SSV Schafflund noch eins drauf und fertigten den Bezirksliga-Aufsteiger mit 17:0 (6:0) ab.

2.000 Zuschauer verfolgten das Torgewitter auf dem Rasen, das in der 13. Minute mit einem Treffer von Marcel Maltritz startete. Maltritz erhöhte nur eine Minute später auf 2:0 und alle Dämme schienen nun zu brechen. In der 19. Minute hieß es bereits 5:0; bis zur Halbzeit schalteten die Hansestädter einen Gang zurück. Naohiro Takahara machte lediglich noch das halbe Dutzend voll mit seinem Treffer in der 25. Minute.

Nach dem Seitenwechsel legten die Rothosen noch einen Zahn zu und erzielten sage und schreibe elf weitere Treffer, fast jeder durfte mal ran. Trainer Kurt Jara war nach dem 17:0 sehr zufrieden mit der spielerischen Leistung seiner Mannen, auch wenn der Amateur-Gegner schlichtweg überfordert war und nichts zu bestellen hatte gegen den Bundesligisten.

Aufstellung HSV: Pieckenhagen (46. Wechler) - Maltritz (46. Bröcker), Rahn, Reinhardt, Hoogma (46. Schlicke) - Mahdavikia, Jacobsen, Beinlich, Kling - Sen, Takahara

Torfolge: 0:1 Maltritz (13.), 0:2 Maltritz (14.), 0:3 Beinlich (16.), 0:4 Mahdavikia (18.), 0:5 Rahn (19.), 0:6 Takahara (25.), 0:7 Bröcker (47.), 0:8 Sen (54.), 0:9 Takahara (57.), 0:10 Rahn (59.), 0:11 Schlicke (62.), 0:12 Mahdavikia (64.), 0:13 Kling (66.), 0:14 Kling (69.), 0:15 Sen (72.), 0:16 Bröcker (79.), 0:17 Takahara (80.)


@spooky
viel Spaß morgen zum Frühschoppen aufm Platz in PI;)

Gute Nacht
FF
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06.07.03 12:30:11
moin :)

ARD-Sportschau muss möglicherweise geteilt werden

Hamburg. AP/BaZ. Für Fans der deutschen Fussball-Bundesliga wird sich bei Fernsehübertragungen künftig einiges ändern. Gut eine Woche nachdem die ARD die Rechte für die Bundesliga erworben hat, kündigte EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti in einem «Focus»-Interview an, dass künftig kein Sender mehr die Live-Rechte aller Bundesligaspiele erwerben könne. Ausserdem berichtete der «Spiegel», dass die ARD ihre Sportschau wegen Werberichtlinien möglicherweise in zwei Sendungen teilen müsse.
Im Streit um die zentrale Vermarktung bahnt sich laut «Focus» eine Einigung zwischen Brüssel und dem Deutschen Fussballbund an. Monti sagte dem Magazin, er ziele auf mindestens zwei Live-Pakete und erwarte künftig ausserdem mehr Live-Übertragungen. Mindestens zwei Erstligaspiele sollten pro Saison live im frei empfangbaren Fernsehen übertragen werden, zudem sollten mehr Begegnungen der Zweiten Liga gezeigt werden.

EU will Wettbewerb

«Auch die Höhepunkte aller Spiele bleiben im Free-TV», betonte Monti. Die EU wolle einen richtigen Wettbewerb bei der Vermarktung der einzelnen Pakete. Ausserdem sollen neue Angebote für das Internet und für UMTS hinzukommen. Die neue Regelung könnte schon in der Saison 2004/05 greifen, spätestens aber 2006, sagte Monti.

Wegen Werberichtlinien muss die ARD-Sportschau bereits in der anstehenden Saison 2003/04 voraussichtlich von ihrem bisherigen Format abweichen. Der Rundfunkstaatsvertrag erlaubt laut einem Vorabbericht des «Spiegels» vom Samstag bei Sportübertragungen zwar zwei Werbeunterbrechungen, wie es die ARD geplant hat, allerdings sei das bei redaktionellen Sportsendungen nicht gestattet. Eine mögliche Lösung sei jedoch die formale Aufteilung der Sportschau in zwei Sendungen, etwa in Spielberichte und Highlights.

Die ARD hatte sich am Freitag vor einer Woche mit dem Rechteinhaber Infront um Günter Netzer über einen Vertragsabschluss geeinigt und damit den Bundesligafussball nach mehr als einem Jahrzehnt wieder für eine ausführliche Berichterstattung in die Sportschau am Samstag zurückgeholt.

scheun suendach bd
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06.07.03 14:25:06
Moin Moin
und wieder ein Testspiel

Meier in Torlaune


Pinneberg/Hamburg - Die Freundschaftsspiele während der Saisonvorbereitung beim VfL Pinneberg sind für den Hamburger SV bereits eine ständige Einrichtung geworden. Auch im Vorfeld der Bundesliga-Spielzeit 2003/04 traten die Rothosen wieder bei den Pinnebergern an und gaben am Sonntag (06.07.03) quasi ihr Heimdebüt. Nach 90 Minuten stand es vor gut 2.500 Zuschauern 9:0 (5:0). Unter den Besuchern weilte auch zeitweise Bernd Hollerbach, dem am Dienstag (08.07.03) ein Knochensporn operativ entfernt wird.

Bei wolkigem aber trockenem Wetter sorgten die Zuschauer für gute Stimmung und zudem eine gute Einnahme, die zu Gunsten der Muskelschwund-Hilfe gespendet wurde. Aus diesem Grund war auch Joachim Friedrich aus dem Vorstand der Deutschen Muskelschwund-Hilfe e.V in Pinneberg anwesend.

Klare Sache

Der Oberligist war mit dem Angriffswirbel des HSV sichtlich überfordert und mit den neun Treffern am Ende noch gut bedient. Bei besserer Chancenverwertung hätten die Spieler von Coach Kurt Jara ein Ergebnis deutlich im zweistelligen Bereich erzielen können. Wie bereits beim 14:0 über den TSV Amrum war Alexander Meier der beste Torschütze auf dem Platz. Waren es am letzten Freitag (04.07.03) fünf Treffer, darunter das erste Sasiontor, steuerte der Rückkehrer gegen die Pinneberger immerhin vier Treffer bei.

Nicht ganz ins Bild eines Freundschaftsspiels passte das 7:0 durch Marcel Maltritz. Es war ein verwandelter Foulelfmeter nach einer Regelwidrigkeit gegen Eren Sen im Pinneberger Strafraum. Maltritz schoss den Treffer als Kapitän. Nach der Herausnahme von Nico Jan Hoogma zur Pause hatte er die Binde übernommen.

Nach dem Abpfiff stürmte ein Großteil der Fans den Rasen und belagerte die Akteure des HSV. Die Rothosen gaben sich gewohnt volksnah und trugen wahrscheinlich erst nach Spielende Blessuren davon. Ging die Partie ohne nennenswerte Verletzungen zu Ende, dürfte sich der ein oder andere Spieler bei den zahlreichen Autogrammwünschen die Finger wund geschrieben haben.

So spielte der HSV:

Pickenhagen (46. Wächter) - Fukal, Hoogma (46. Reinhardt), Schlicke, Kling (55. Dogan) - Maltritz, Cardoso, Beinlich (46. Bröcker) Rahn (55. Streit) - Meier, Sen

Torfolge: 0:1/0:2 Meier (12./22.), 0:3 Cardoso (24.), 0:4 Meier (36.), 0:5 Maltritz (39.), 0:6 Meier (51.), 0:7 Maltritz (57.), 0:8 Reinhardt (70.), 0:9 Sen (76.)
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06.07.03 14:33:21
Das hätte ich fast vergessen, kann man ja auch getrost...:rolleyes:

DFB-Pokal
Dynamo Dresden - HSV
Das ergab die Auslosung der 1. Hauptrunde am 05.07.03 Uhr im ZDF-Sportstudio. Die Spiele finden vom 29.08.03 bis 01.09.03 statt.

Die weiteren Begegnungen:

Borussia Neunkirchen - FC Bayern München

Holstein Kiel - Bayer Leverkusen

BSV Schwarz-Weiß Rehden - TSV 1860 München

Dynamo Dresden - Hamburger SV

Rot-Weiß Erfurt - Alemannia Aachen

Kickers Offenbach - Eintracht Frankfurt

FC Oberneuland - 1. FC Köln

Vfl Wolfsburg Am. - FC Energie Cottbus

SSV Reutlingen - Hertha BSC

1. FC Magdeburg - MSV Duisburg

TSV Aindling - FC Schalke 04

Eintracht Braunschweig - 1. FC Kaiserslautern

FSV Mainz 05 Am. - Karlsruher SC

TSG Hoffenheim - Eintracht Trier

SSVg Velbert - FSV Mainz 05

FC St. Pauli - Arminia Bielefeld

FC Erzgebirge Aue - SpVgg Greuther Fürth

VfL Osnabrück - FC Hansa Rostock

SSV Jahn Regensburg - VfL Bochum

Reinickendorfer Füchse Berlin - 1. FC Nürnberg

SV Waldhof Mannheim - 1. FC Union Berlin

FC Emmendingen - SC Freiburg

Bayer Leverkusen Am. - VfB Stuttgart

Sportfreunde Siegen - LR Ahlen

FC Schönberg 95 - Bor. Mönchengladbach

Ludwigsfelder FC - SV Werder Bremen

VfL Kirchheim/Teck - Hannover 96

SpVgg Unterhaching - RW Oberhausen

Eintracht Rheine - VfB Lübeck

SpVgg EGC Wirges - Borussia Dortmund

TSV Gerbrunn - SV Wacker Burghausen

Bergedorf-Lohbrügge 85 - VfL Wolfsburg
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07.07.03 19:19:38
Nabend zusammen:D

Die Welt

Trainer Jara lobt Neuling Meier: "Alex kann ein Großer werden"


Erst seit einer Woche bereitet sich der HSV auf die kommende Bundesliga-Saison vor - und schon gibt es den ersten Sieger: Alexander Meier. Der 20 Jahre alte Neuzugang vom FC St. Pauli bestach sowohl während der Einheiten im Trainingslager auf der Nordseeinsel Amrum als auch in den bisherigen Testspielen mit Torinstinkt, Technik und Einsatzfreude. Beim 9:0(5:0) gegen den Oberligaclub VfL Pinneberg am Sonntag, dem ersten Auftritt des Uefa-Pokal-Teilnehmers vor den Toren Hamburgs, erzielte Meier vor 3000 Zuschauern vier Treffer. Außerdem waren Marcel Maltritz (2), Rodolfo Cardoso, Bastian Reinhardt und Vertragsamateur Eren Sen erfolgreich.

"Mach deine Tore, dann redet man über dich", hatte Trainer Kurt Jara seinem jüngsten Neuling vor dem Auftakt der Vorbereitung mit auf den Weg gegeben. "Er macht, was man ihm sagt", stellte der 52 Jahre alte Fußball-Lehrer nach der Partie in Pinneberg nun zufrieden fest und lobte Meier: "Alex hat Qualität, das haben wir gewusst. Er ist ruhig am Ball, weiß schon vorher, was er dann damit anstellen will und ist unheimlich konsequent vor dem Tor. Das gefällt mir."

Obwohl der HSV mit Bernardo Romeo, Naohiro Takahara, Sergej Barbarez und Mehdi Mahdavikia gerade im Angriff hervorragend aufgestellt ist, traut Jara dem Jungstar zeitnah den Sprung in die Stammformation zu. "Er hat auf alle Fälle die Chance, zum Einsatz zu kommen. Für ihn spricht auch seine Flexibilität, schließlich kann Alex ganz vorn in der Spitze, etwas hängend und im zentralen Mittelfeld spielen." Meier brauche noch seine Zeit, so der Trainer, müsse vor allem körperlich zulegen. "Wenn ihm das gelingt, kann er ein Großer werden."

Auch die Verantwortlichen des Traditionsvereins waren nach Pinneberg gekommen, um sich ein Bild von der Mannschaft zu verschaffen. Meier hatte es ihnen sofort angetan. "Der Junge spielt erfrischend", freute sich Udo Bandow, der Aufsichtsratsvorsitzende des HSV.

Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer, der den Transfer des Junioren-Nationalspielers vom Lokalrivalen zum Bundesliga-Vierten akribisch vorangetrieben hatte, fühlt sich bestätigt. "Alex hat einfach etwas Besonderes, was ihn sehr interessant macht. Er ist nicht auf eine Position festzunageln, eher ein Wandler zwischen den Offensiv-Welten. Vor dem Tor ist der Junge für sein Alter schon ziemlich kalt. Wenn er noch stabiler und robuster wird, traue ich ihm einiges zu", sagt das Vorstandsmitglied. Sorgen bereitet dem HSV derzeit dagegen Bernd Hollerbach. Der Routinier wird am Dienstag in Basel bei Spezialist Professor Bernard Segesser an der Achillessehne operiert. "Wie ich Bernd kenne, müssen wir ihn bremsen", sagt Kurt Jara, der den Verteidiger am kommenden Sonnabend in Hamburg zurückerwartet.

Sollte der Franke nicht rechtzeitig zum Punktspielstart Anfang August gegen Hannover 96 fit werden, steht Stephan Kling bereit. "Er wäre die erste Alternative", verrät der Trainer, schließlich habe er schon in der vergangenen Saison bewiesen, dass Verlass auf ihn sei. "Aber auch Stephan muss sich in der Vorbereitung beweisen und präsentieren. Ich will sehen, dass mit ihm zu rechnen ist."
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07.07.03 19:21:51
Hamburger Abendblatt

Cardoso und Beinlich harmonieren


Schafflund/Pinneberg - Ein gefühlvoller Außenristpass hier, ein gekonntes Hackenzuspiel da, Szenenapplaus: Der Spaß am technischen Fußball kommt bei Stefan Beinlich und Rodolfo Cardoso nie zu kurz. Den Zuschauern in Pinneberg gefiel es hörbar. Die Frage, wer von beiden in der Bundesliga die Fäden für den HSV ziehen wird, beantworten die Techniker auf ihre Weise - es geht auch gemeinsam.

"Das Wechselspiel der beiden hat schon recht gut geklappt", war Trainer Kurt Jara nach dem 9:0 beim VfL Pinneberg zufrieden. In der Tat: Beinlich und Cardoso harmonierten sehr gut. Der Argentinier konnte sich verstärkt um die Ballverteilung rund um den gegnerischen Strafraum kümmern, während der laufstarke Beinlich immer wieder aus der Tiefe, aus dem halblinken Mittelfeld Vorstöße initiierte oder selbst in die Gefahrenzone vordrang.

"Ich sehe kein Problem für gemeinsame Auftritte; im Gegenteil: Dem HSV-Spiel kann mehr Kreativität gut tun", meint Beinlich. Und auch bei Freistößen wird es zwischen den beiden Schlenz-Spezialisten keine Differenzen geben. "Da sollte die Tagesform entscheiden", sagen beide unisono. Am Sonntag in Pinneberg einigten sich Cardoso und Beinlich spontan, daraufhin vollendete der Südamerikaner die Einschussmöglichkeit aus 20 Metern unter dem Jubel seines Kollegen Beinlich souverän über die Mauer hinweg ins Tor.

Erstaunlich ist die Akzeptanz des Berliners nach nur sieben Trainingstagen. Beinlich wirkt auf und außerhalb des Spielfeldes voll in die Mannschaft integriert, beim Testsieg in Schafflund (17:0) übernahm der Neuzugang in der zweiten Halbzeit sogar schon die Kapitänsbinde seines Kollegen Nico Hoogma.

Coach Jara scheint mit seiner Wunschverpflichtung richtig zu liegen. Beinlich hat das Zeug, eine Leitfigur zu werden. Seine ersten Auftritte machten Appetit auf mehr. Der HSV ist um eine Alternative reicher: Jara kann mit Cardoso und Beinlich als Spielgestalter oder nur mit einem der beiden als Regisseur spielen. "Mit Beinlich sind wir noch etwas unberechenbarer", so Jara.

na denn:kiss:
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07.07.03 19:40:46
Hier noch ein Leckerbissen für alle Fußballfans aus HH und Umgebung;)

Traditionsturnier

"Erwin Seeler-Pokal"

Das 1. Hamburger Traditionsturnier um den "Erwin Seeler-Pokal" findet, am 19. Juli 2003 ab 15.00 Uhr (Einlaß ab 14 Uhr), auf dem Sportplatz des SC Victoria an der Hoheluftchaussee statt.

Die Oberligisten SC Victoria Hamburg, ASV Bergedorf 85 und der SC Concordia Hamburg werden sich bei diesem Turnier jeweils 40 Minuten lang mit den Profis des Hamburger SV messen.

Der Spielplan:

15.00 SC Victoria - Bergedorf 85

15.45 SC Concordia - HSV

16.30 HSV - SC Victoria

17.15 Bergedorf 85 - SC Concordia

18.00 SC Victoria - SC Concordia

18.45 HSV - Bergedorf 85

Die Spielzeit beträgt 40 Minuten, ohne Seitenwechsel und Halbzeitpause.

"Das bestplatzierte Amateurteam erhält den Erwin Seeler-Pokal und darf diesen beim 2. Hamburger Traditionsturnier im nächsten Jahr verteidigen", so HSV-Sportchef Dietmat Beiersdorfer, "damit soll der Anreiz für diese Mannschaften noch weiter gesteigert werden. Für den HSV ist dieses Turnier eine ausgezeichnete Gelegenheit, dem Hamburger Amateurfußball eine Menge zurückzugeben. Deshalb wird es in Zunkunft jährlich stattfinden."

Die Preise für dieses Ereignis:
ermäßigt: 4,00 EUR
Stehplatz: 8,00 EUR
Tribüne: 15,00 EUR

Der Kartenvorverkauf beginnt übermorgen, Mittwoch den 09.07.03. Als Vorverkaufsstellen stehen die Geschäftstelle des ASV Bergedorf 85, die Geschäftsstelle des SC Concordia Hamburg und die drei HSV-
Fanstores zur Verfügung.


Schönen Abend noch @all

FF
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09.07.03 18:51:52
Moin Moin!

Langsam kann man sich schon wieder freuen. In 3 1/2 Wochen gehts endlich wieder los:cool:

Bundesliga-Termine
Start am Samstag


Frankfurt/Hamburg - Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat am Mittwoch (09.07.03) die Spieltage eins bis sechs genau terminiert. Der Hamburger SV startet am Samstag in die Saison.

Dreimal Samstag - dreimal Sonntag

Wie bereits in der letzten Spielzeit, trifft der HSV am 1. Spieltag auf Hannover 96. Das Hamburg/Niedersachsen-Derby steigt am Samstag, 2. August 2003, 15.30 Uhr, in der AOL Arena. Insgesamt treten die Rothosen an den ersten sechs Spieltagen dreimal am Sonntag an.

Der Kracher ist sicherlich die Partie gegen den amtierenden Deutschen Meister FC Bayern München am Sonntag, 24. August 2003, in der AOL Arena. Exakt 40 Jahre nach dem allerersten Spieltag der Bundesliga trifft mit dem HSV das letzte ununterbrochen in der Bundesliga verbliebene Gründungsmitglied auf den Rekordmeister. Diese Partie beginnt bereits um 17.00 Uhr und ist die einzige Sonntagspaarung des 4. Spieltags.

Die ersten sechs Spieltage des HSV im Überblick:

•1.Spieltag:Sa. 02.08.03, 15.30 Uhr:HSV - Hannover 96

•2.Spieltag:Sa. 09.08.03, 15.30 Uhr:VfL Bochum - HSV

•3.Spieltag:So. 17.08.03, 17.30 Uhr:VfL Wolfsburg - HSV

•4.Spieltag:So;)24.08.03, 17.00 Uhr:HSV - FC Bayern München

•5.Spieltag:Sa. 13.09.03, 15.30 Uhr:Leverkusen - HSV

•6.Spieltag:So. 21.09.03, 17.30 Uhr: HSV - FC Hansa Rostock
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09.07.03 18:58:35
:eek:UNGLAUBLICH!:eek:

Bild Zeitung

Pokal-Duell gegen Dresden wohl im TV


Das hört sich doch gut an. Das Pokal-Duell bei Dynamo Dresden wird wohl tatsächlich zum TV-Spiel. Tendenz die Partie steigt am Montag (1.9., 20.30 Uhr) – und die ARD überträgt live aus dem „Rudolf-Harbig-Stadion“.
HSV-Boss Bernd Hoffmann hatte schon nach der Auslosung gedrängt: „Für mich das attraktivste Spiel“.
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09.07.03 19:03:25
Personalien

Guten Eindruck hinterlassen


Hamburg - Eigentlich sind sie noch Amateure. Doch seit Anfang der Vorbereitung trainierten die "jungen Wilden" Fabian Bröcker, Eren Sen, Deniz Dogan, Christian Streit, Boris Leschinski und Alexander Laas bei den Profis mit. Trainer Kurt Jara wollte sehen, wie sich die hoffnungsvollen Talente in der täglichen Trainingarbeit mit den Profis schlagen. Und was er dort zu sehen bekam, konnte sich sehen lassen. Doch jetzt muss das Sextett wieder zurück zu den Amateuren.

"Absolut zufrieden"

Jara dazu: "Das war vorher abgesprochen. Sie sollten erst mal eine Woche bei uns mittrainieren und dann wieder die Einheiten bei den Amateuren mitmachen". Der Coach zeigte sich äußerst zufrieden mit den Jungspunden. "Ich bin absolut zufrieden mit der gezeigten Leistung. Sie haben sich alle fünf sehr gut präsentiert. Doch jetzt liegt es an ihnen, sich bei den Amateuren so zu präsentieren, dass wir sie unbedingt in den Profi-Kader hochziehen müssen."


Der "Nachwuchs" in unseren
neuen Trikots:D:lick: :D :lick:
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09.07.03 19:05:09
@ #41

Würde es auch begrüßen, den Sieg der Hamurger im TV verfolgen zu können :D
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09.07.03 19:25:47
...und hier das neue Teamfoto von "unserem" HSV



Obere Reihe von links:
Betreuer Jürgen Ahlert, Mannschaftsartz Dr. Gerold Schwartz, Fabian Bröcker, Alexander Meier, Björn Schlicke, Bastian Reinhardt, Milan Fukal, Zeugwart Klaus Freytag, Equipment Manfred Zielsdorf

Zweite Reihe von links:
Masseur Hermann Rieger, Physiotherapeut Frank Adam, Cristian Raúl Ledesma, Stefan Beinlich, Collin Benjamin, Marcel Maltritz, Christian Rahn, Eren Sen, Mannschaftsarzt Dr. Oliver Dierk

Dritte Reihe von links:
Chef-Trainer Kurt Jara, Co-Trainer Armin Reutershahn, Stephan Kling, Lars Christian Jacobsen, Christian Streit, Boris Leschinski, Alexander Laas, Torwart-Trainer Johann Rieckhof, Co-Trainer Manfred Linzmaier

Vierte Reihe von links:
Mehdi Mahdavikia, Rodolfo Esteban Cardoso, Naohiro Takahara, Nico Jan Hoogma, Martin Pieckenhagen, Stefan Wächter, Sergej Barbarez, Tomas Ujfalusi, Raphael Wicky, Bernardo Romeo

Nicht auf dem Teamfoto:
Bernd Hollerbach
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09.07.03 19:30:03
Moin Mega:D

Hab auch nichts gegen einen schönen TV-Montag.:D
Kann aber auch nicht sagen, dass das Spiel der Hammer der 1. Runde ist.:eek:

schwarz-weiß-blaue Grüße

FF
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09.07.03 23:53:23
Erstmal gibts nächste Woche HSV im Free-Tv , beim SuperCup gegen Hertha ( 17.07 ) !

Freu mich schon drauf, endlich wieder HSV ! Und bin schon gespannt, wie die taktische Ausrichtung mit der Besetzung ( Cardoso u. Beinlich in der Startelf ? ) aussehen wird!

Sauer bin ich nur, dass unsere Elf gegen Wolfsburg u. Bayern am 3. bzw. 4. Spieltag wieder am Sonntag kicken müssen! Denkt denn keiner an die Amateur-Kicker wie ich es bin, die Sonntags selber um 15Uhr spielen! Schade, nach Wolfsburg wär ich gern hingefahren, in die neue VW-Arena, wären für mich nur 50km Fahrtstrecke!
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10.07.03 20:13:51
Moin Bernardo!:D@all:D

Schön, daß Du uns noch ein wenig in Hamburg erhalten bleibst!:laugh:

Jaja, diese Sonntagsspiele...:mad:

Das Spiel gegen München find ich aber OK. Genau 40 Jahre nach dem ersten Spiel und dann so ein Klassiker:D :D :D
Das müssten sogar die FCB-Fans gerne in kauf nehmen.

Freu mich schon drauf!

Schönen Abend noch!

FF
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11.07.03 21:27:27
11.07.03
Moin @all
Die Tests gehen weiter:

VfR Neumünster - HSV 1 : 4

Naohiro Takahara und Christian Rahn waren die Torschützen beim Testspiel in Neumünster.

HSV: Pieckenhagen, Rahn, Wicky, Mahdavikia, Romeo, Schlicke, Meier, Fukal, Ujfalusi, Beinlich, Takahara

Tore: 1:0 Blank (28.), 1:1 Takahara (45.), 1:2 Takahara (67.), 1:3 Rahn (75.), 1:4 Rahn (83.)

Zuschauer: ca. 3.000
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11.07.03 21:43:50
Neues von den jungen Wilden


Nationalspieler flog aus Internat
HSV: Eren Sen und drei Kollegen machten eine Spritztour mit dem Auto von Christian Streit - jetzt müssen sie ausziehen.

Von Christian Pletz

Hamburg - Das Nachwuchsleistungszentrum des HSV macht zum wiederholten Mal Schlagzeilen negativer Art. Dafür sorgen vier Talente aus der "Jürgen-Werner-Schule". Zu ihnen gehört auch Eren Sen, der in den jüngsten Testspielen der Profis mehrfach eingesetzt wurde und sich durch gute Leistungen empfahl. Der 18-Jährige muss ebenso wie drei seiner Kollegen aus den Appartements in Ochenzoll ausziehen und sich eine eigene Wohnung suchen. Der HSV wirft ihn aus disziplinarischen Gründen aus dem Internat.

Hintergrund: Gemeinsam mit Marc Nielsen (18), Tim Oliver Weber (17) und Enrico Klüver (18) war Sen vor zwei Wochen über eine offene Balkontür in das Appartement seines Teamkollegen Christian Streit (19) eingestiegen und hatte sich dessen Autoschlüssel geborgt. Weil Streit im Urlaub war, konnte das Quartett unbemerkt in dessen Auto eine Spritztour unternehmen. Immerhin saß mit Klüver ein Spieler am Steuer, der einen Führerschein besitzt.

Die Tour der Nachwuchsspieler endete allerdings frühzeitig. Den Plan, unterwegs zwei Mädchen aufzugabeln, verwarfen die Jugendlichen zwischenzeitlich und kehrten ins Internat zurück.

Die Aktion blieb trotzdem nicht unbemerkt - und wurde intern heiß diskutiert. Ob es sich beim "Ausleihen" des Autoschlüssels eventuell sogar um einen Diebstahl handelte, wurde ebenso angesprochen wie der Zutritt zu Streits Zimmer ohne Erlaubnis des Regionalligaspielers. Nach intensiven Besprechungen einigte sich Nachwuchskoordinator Stephan Hildebrandt mit der Internatsleitung und Sportchef Dietmar Beiersdorfer darauf, das Quartett konsequent zu bestrafen. Zudem wurde strenge Geheimhaltung vereinbart.

Sen, Nielsen, Klüver und Weber müssen nun umgehend aus der Talentschmiede ausziehen. Weber, von dem sich der HSV ohnehin nach der Saison trennen wollte, unterzeichnete bereits einen Auflösungsvertrag. Beiersdorfers Begründung: "Innerhalb der Gemeinschaft müssen sich alle an Regeln halten, das haben die Betroffenen nicht getan. Wir haben angemessen darauf reagiert und mit den Jungs gesprochen, damit ist das Thema geklärt und für uns erledigt." Von weiteren Konsequenzen sieht der HSV ab.

Das dürfte vor allem erleichternd für Eren Sen sein. Der deutsche U-19-Nationalspieler hätte sich bei einer kompletten Trennung vom HSV eine hervorragende Chance für eine Profi-Zukunft verbaut. Beim jüngsten Trainingslager des UEFA-Cup-Teilnehmers auf Amrum hinterließ der Stürmer ebenso einen guten Eindruck wie bei den Testspielen, in denen er neben Fabian Bröcker (20) die meisten Einsätze verbuchen konnte. Trainer Kurt Jara attestierte dem schnellen Angreifer eine gute Zukunftsperspektive: "Wenn er sich weiter entwickelt und hart an sich arbeitet, könnte er irgendwann in die Fußstapfen von Mehdi Mahdavikia treten. Er hat großes Potenzial."

erschienen am 11. Jul 2003 in Sport Abendblatt
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11.07.03 21:50:25
UEFA-Pokal wird reformiert
Gruppenspiele ab 2004/05
Nyon - Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union hat gestern in Nyon/Schweiz beschlossen, auch im UEFA-Cup eine Gruppenphase einzuführen. Die Reform greift ab der Saison 2004/05. "Wir haben gehandelt, um den Wettbewerb attraktiver zu machen und für die Zukunft weiter zu entwickeln", sagte UEFA-Präsident Lennart Johansson und sprach von einem "neuen und aufregenden Element".


Ab dem nächsten Jahr werden nur noch 80 Vereine antreten (bisher 96) und in der ersten Runde im K.o.-Modus mit Hin- und Rückspiel die 40 Teams ermitteln, die in die Zwischenrunde einziehen. Hier wird in acht Fünfer-Gruppen gespielt, jeder Verein tritt nur einmal gegen die vier Konkurrenten an, jede Mannschaft hat zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele. Wer Heimrecht hat, ergibt sich aus der UEFA-Fünfjahreswertung; die besser platzierten Klubs haben Vorteile.


Jeweils der Gruppensieger sowie der Zweite und Dritte ziehen in die nächste Runde ein. Zu diesen 24 Mannschaften kommen wie bisher die acht ausgeschiedenen Gruppendritten aus der Champions-League-Vorrunde. Diese 32 Mannschaften spielen dann wieder im K.o.-System mit Hin- und Rückspiel um den Einzug ins Achtel-, Viertel-, Halbfinale und Endspiel.


"Dieser neue Modus ermöglicht wirtschaftlich größere Planungssicherheit", sagt Dieter Hoeneß, der Manager von Hertha BSC, "wer die erste Runde übersteht, hat insgesamt sechs Partien sicher." Für den Berliner Bundesligisten, der in der kommenden Saison im UEFA-Cup antritt, mache die Reform aber keinen großen Unterschied, "weil wir ohnehin mit der dritten Runde kalkulieren".


Während die zweite Gruppenphase der Champions League zugunsten des K.o.-Modus abgeschafft wurde - um die Attkrativität zu erhöhen - geht es beim UEFA-Cup nun genau anders herum. Gegen eine solche Reform hatte sich die "G 14" ausgesprochen, die Vereinigung der europäischen Spitzenklubs. "Marketingtechnisch", sagt Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandschef des FC Bayern, sei so etwas "sehr bedenklich". Denn schon in der Champions League litten die Gruppenspiele oft unter taktischen Zwängen und boten nur mäßig attraktiven, ergebnisorientierten Fußball.


Borussia Dortmunds Manager Michael Meier befürchtet dennoch nicht, dass der UEFA-Cup an Profil verliert: "Das glaube ich nicht. Auch Gruppenspiele können eine sehr attraktive Veranstaltung sein." Was natürlich immer auch von den Gegnern abhängt. Hertha-Manager Hoeneß glaubt, dass die Reduzierung auf 80 Klubs schon ein Schritt in die richtige Richtung ist. "Dadurch ergibt sich eine sportliche Konzentration. Der Wettbewerb insgesamt wird durchaus aufgewertet." mw, ub


Artikel erschienen am 11. Jul 2003 WELT
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11.07.03 22:12:10
INTERVIEW: SERGEJ BARBAREZ | 11.07.2003

"Dieses Jahr verzichte ich auf den letzten Test"



Kaum kehrte Sergej Barbarez aus dem Urlaub zurück, schon äußerte er sich zu den angedachten Prämienkürzungen beim HSV. Er könne das nicht gutheißen, man müsse die geschlossenen Verträge einhalten. Die einen sehen ihr Bild vom "Abzocker Sergej Barbarez" bestätigt, die anderen bewundern den Bosnier für seinen Mut, das auszusprechen, was er denkt.

MOPO: Offenbar haben Sie sich nicht dazu entschlossen, in Zukunft aus taktischen Gründen häufiger mal den Mund zu halten.

Barbarez: Ich weiß, dass die Prämiendiskussion jetzt mit meinem Namen in Verbindung steht. Aber das belastet mich nicht. Ich werde meine Meinung immer äußern, wenn ich danach gefragt werde. Ich habe gelernt, mit der Reaktion der Leute umzugehen. Mir ist es wichtig, was die Menschen in meinem privaten Umfeld von mir denken. Diejenigen, die mich noch nie nach einer Karte gefragt haben.

MOPO: Was wünschen Sie sich für die kommende Saison?

Barbarez: Natürlich will ich gesund bleiben. In den vergangenen Jahren habe ich mich kurz vor der Saison immer schwer verletzt. Eigentlich bin ich nicht abergläubisch. Aber ich habe mit Kurt Jara schon abgesprochen, dass ich vor dieser Saison auf das letzte Vorbereitungsspiel verzichten werde.

MOPO: Gibt es künftig wieder mehr Barbarez-Tore?

Barbarez: Darum geht es nicht. Wir müssen unseren Erfolg als Mannschaft wiederholen. Nur wenn man langfristig Siege feiert, kann man sie auch genießen. Wenn wir den UEFA-Cup-Platz verpassen, wäre das eine herbe Enttäuschung.

MOPO: Sie haben einen hoch dotierten Vertrag abgeschlossen. Ruhen Sie sich jetzt darauf aus?

Barbarez: Die Leute, die das von mir denken, werde ich vom Gegenteil überzeugen. Ich habe 15 Jahre Fußball gespielt, um diesen Vertrag zu bekommen. Aber jetzt muss ich noch mehr machen, das weiß ich. Ich freue mich wie ein kleines Kind auf jedes Spiel.
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11.07.03 22:16:35
Hamburg: Prämienstreit stört Vorbereitung - Jara hofft auf schnelles Ende - 10.07.2003 11:30

Cristian Ledesma vor dem Abschied nach Mexiko

Kurt Jara muss es bereits geahnt haben, als er vorige Woche in der schmucken Bibliothek des Hotels "Seeblick" auf Amrum gesessen und verkündet hat, "dass dieses Thema spätestens bis zum Saisonauftakt vom Tisch sein sollte". "Dieses Thema" sind die Prämienverhandlungen und drohen die Vorbereitung des HSV zu stören.

Im Trainingslager hatte der Mannschaftsrat um Kapitän Nico Hoogma dem Vorstand auf die angedachte Streichung der Prämien den Gegenvorschlag unterbreitet, zwischen fünf und acht Prozent Abstriche bei den Grundgehältern zu machen. Seit Montag, da auch Sergej Barbarez, Raphael Wicky, Bernardo Romeo und Tomas Ujfalusi nach ihrem Urlaub die Vorbereitung aufgenommen haben, ist das Thema hochgekocht. Grund: Barbarez hatte sich öffentlich wenig moderat geäußert. "Ich habe meinen Vertrag gerade erst unterschrieben, den ändert niemand."

Sportchef Dietmar Beiersdorfer hat den Bosnier inzwischen zum Gespräch gebeten. "Wir haben ihm die Situation erklärt. Ich selbst finde es doch auch nicht prickelnd, dass ich auf 10 Prozent meines Gehalts verzichten muss, sowas findet keiner klasse." Die Mannschaft will sich in den kommenden Tagen weiter beraten. "Wir sind bemüht, das Thema schnell vom Tisch zu kriegen", so Beiersdorfer weiter, "aber es ist nicht mit einem Handschlag wegzuwischen." Das sieht Hoogma genauso: "Auf die Schnelle geht das nicht." Seine Intention: "Wir müssen an alle Spieler denken. Die jungen, weniger gut verdienenden sind von den Erfolgsprämien abhängig."

Cristian Raul Ledesma dürfte das Thema nicht mehr tangieren. Erst seit Montag ist er nach erfolgreich verlaufener Herz-OP bei seinem Sohn Santiago wieder in Hamburg, schon in Kürze wird er wohl den Abflug machen. Gestern verhandelte sein Berater Adrian Castellano mit Beiersdorfer in der AOL Arena. Grund: Castellano hat ein Angebot vom mexikanischen Meister FC Monterrey für den 24- jährigen Mittelfeldspieler vorliegen. Die Mexikaner würden den Argentinier, der vor einem Jahr für vier Millionen Euro von River Plate gekommen war und lediglich zu 16 Einsätzen (kicker-Notenschnitt 3,7) kam, für ein Jahr ausleihen. Ein Vorschlag, dem der HSV angesichts des hochkarätigen Angebots mit Beinlich, Maltritz, Wicky und Benjamin im defensiven Mittelfeld zustimmen wird. Beiersdorfer: "Wir können uns das vorstellen."

Ledesmas Abschied zu Monterrey und dessen Trainer, dem Argentinier Daniel Passarella - es wäre das Ende eines Missverständnisses.

Sebastian Wolff

Schönes WE

FF
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14.07.03 13:23:58
Mahlzeit!:D

Hamburger Abendblatt
Lob und Tadel von Trainer Jara


Ein 3:1-Auswärtssieg beim Tabellensiebten der dänischen Ersten Liga, beim FC Midtiylland - der HSV ist auf dem besten Wege, seine Auswärtsschwäche zu beheben. Vor 1200 Zuschauern ein völlig verdienter Sieg, den Trainer Kurt Jara mit Lob und Tadel bedachte: "Vom spielerischen Bereich bin ich zufrieden, wie gut wir den Ball laufen ließen, dass die Raumaufteilung stimmte, aber unsere Chancenverwertung muss einfach besser werden."

Das große Schwitzen begann beim HSV bereits vor dem Spiel. Bei brütender Hitze war die Klimaanlage des Mannschaftsbusses ausgefallen. Dermaßen erhitzt ging es in den echten Härtetest, die Dänen forderten den HSV sowohl körperlich als auch spielerisch.

HSV-Trainer Kurt Jara wagte in dieser Partie keine großen Experimente, alles deutet darauf hin, das sich bereits frühzeitig jene Elf herauskristallisieren soll, die zum Bundesliga-Auftakt gegen Hannover 96 auf dem Rasen stehen wird. In Braedstrup spielten Nico Hoogma und Neuzugang Bastian Reinhardt in der Innenverteidigung, Reinhardt wird den in der Bundesliga gesperrten Tomas Ujfalusi ersetzen. Links hat Christian Rahn beste Chancen, in die Elf (für den verletzten Bernd Hollerbach) zu kommen.

Nachdem Rahn im Trainingslager auf Amrum eine Unterhaltung mit Kurt Jara hatte, sammelt der Nationalspieler fleißig Pluspunkte. Jara: "Seit dem Gespräch gab es einen Schub bei Christian, er ist wieder eine echte Alternative."

Bis auf die Anfangsphase gab sich die HSV-Defensive auch in Dänemark kaum eine Blöße. Allerdings gerieten die Hamburger (wie schon beim 4:1 in Neumünster) früh in Rückstand. Ein Fehlpass von Rodolfo Cardoso nutzte Magleby zum 1:0 (12.).

Vorher allerdings hätte der HSV das erste Tor machen können, vielleicht sogar müssen. Hoogma vergab gleich zweimal (8.), nach dem 0:1 verschenkten Bernardo Romeo (15., 21.) und Cardoso (18.) den Ausgleich, indem sie fast hundertprozentige Möglichkeiten nicht nutzten. Die große Stärke des HSV war das Erspielen der Torchancen, die große Schwäche des HSV war das Auslassen dieser Möglichkeiten.

Zum Glück wurde aber stetig druckvoll gespielt, es gab keine Resignation im Team. Die belohnung: Sergej Barbarez schoss nach Vorarbeit von Reinhardt das 1:1 (38.). Und vor der Pause legte Romeo für Cardoso auf, Schuss aus zwölf Metern - 2:1 (45.).

In der 63. Minute sorgte Romeo für den Endstand, der Argentinier profitierte von Takaharas Vorarbeit, der Japaner hatte den Keeper ausgespielt, Romeo traf ins leere Tor. Schrecksekunde dann noch in der 74. Minute. Hoogma foulte Pimpong, Elfmeter. Den aber drosch Frandsen über das Tor.

Gut beim Sieger: Hoogma, Stefan Beinlich (sehr variabel) und mit Abstrichen Barbarez.

Schön Tach noch

FF
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14.07.03 20:23:00
Nabend:kiss:

Babsie im Gespräch mit sport1:cool:

"Ich habe die HSV-Raute im Herzen"


Hamburg/München - Nach einer verkorksten Vorrunde schaffte der Hamburger SV auch dank der Offensivstärke von Sergej Barbarez noch ein versöhnliches Ende und zog in den Uefa-Cup ein.

Der exzentrische Bosnier möchte auch in der kommenden Spielzeit mit den Hanseaten für Furore sorgen, zusammen mit seinen Mittelfeld-Partnern Rodolfo Cardoso und dem Neu-HSVer Stefan Beinlich.

"Das ist wirklich ein Traum, mit den beiden zusammen spielen zu können. Wir wollen dafür sorgen, dass wir den nächsten Schritt in eine noch erfolgreichere HSV-Zukunft einläuten. Und dabei viel Spaß haben. Wir wollen den Sprung in die Champions League schaffen", erklärt Sergej Barbarez im Gespräch mit Sport1.

Barbarez, in Hamburg aufgrund seiner Spielweise von Medien und Publikum meist kritisch gesehen, machte im Sport1-Interview "seinem" HSV eine Liebeserklärung.

"Ich habe die HSV-Raute im Herzen. Das ist mein Verein, meine Stadt. Hier will ich meine Karriere beenden und meinem HSV auch danach verbunden bleiben, für die Rothosen arbeiten. Etwas Schöneres kann ich mir im Moment nicht vorstellen", so Barbarez.


Sport1: Sergej Barbarez, sehen wir mit Stefan Beinlich, Rodolfo Cardoso und Ihnen ein neues HSV-Traummittelfeld?

Sergej Barbarez: Das ist wirklich ein Traum, mit den beiden zusammen spielen zu können. Wir wollen dafür sorgen, dass wir den nächsten Schritt in eine noch erfolgreichere HSV-Zukunft einläuten - und dabei viel Spaß haben.

Sport1: Drei Zauberer im Mittelfeld - ist das nicht einer zuviel?

Barbarez: Nein! Cardoso und Beinlich werden ein bisschen hinter mir spielen. Ich werde wieder mehr in die Spitze gehen. Und dann werden wir rotieren. Die Gegner hoffentlich dann auch - wegen uns. Aber wir wissen, dass wir nur gemeinsam, als Team glänzen können.

Sport1: Wie sieht der nächste Schritt in die HSV-Zukunft aus?

Barbarez: In die Champions League. Ich habe mit dem HSV dort schon einmal gespielt (1999/2000, Anm.d.Red.). Da möchte ich wieder hin. Das ist unser Ziel für die kommende Saison.

Sport1: In der Rückrunde war der HSV die Sensations-Mannschaft. Können Sie uns diesen Erfolg rückblickend erklären?

Barbarez: Wir hatten kaum Verletzte zu beklagen. Die Mannschaft hatte wieder Spaß am Fußball, hat sich zu einer verschworenen Einheit entwickelt. Das waren die Schlüssel zum Erfolg. Charakterlich ist das, was wir in der Rückrunde und jetzt haben, die beste HSV-Mannschaft in der ich je gespielt habe.

Sport1: Ein Schlüssel zum Erfolg ist sicherlich auch Trainer Kurt Jara.

Barbarez: Darüber brauchen wir keine Sekunde zu diskutieren. Er versteht es wie kein Zweiter, mit den Spielern umzugehen. Er lässt uns die lange Leine, was wir teilweise auch brauchen. Er möchte aber nicht enttäuscht werden. Das haben wir noch nicht, werden es auch nie tun. Wir werden Kurt Jara nie enttäuschen!

Sport1: Ist Kurt Jara der beste Trainer unter dem Sie jemals gespielt haben?

Barbarez: Jeder Trainer hat seine Vor- und Nachteile. Ich möchte jetzt Ewald Lienen und Frank Pagelsdorf nicht vergessen. Aber Kurt Jara hat uns wieder aus dem Tief geholt, den HSV wieder zu einer Nummer in der Liga gemacht.

Sport1: Sie haben noch einen Vertrag bis 2005 mit Option. Wird der HSV Ihre letzte Station als Spieler sein?

Barbarez: Wenn die Option gezogen wird, dann mit Sicherheit. Aber ich glaube auch so. Denn ich habe die HSV-Raute im Herzen. Das ist mein Verein, meine Stadt. Hier will ich meine Karriere beenden und meinem HSV auch danach verbunden bleiben, für die Rothosen arbeiten. Etwas Schöneres kann ich mir im Moment nicht vorstellen.

Das Gespräch führte Christian Ortlepp
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16.07.03 00:43:17
Nabend zusammen.
Da es zu warm zum pennen ist, bekommt ihr jetzt nochmal 100%HSV:D

Hamburger Morgenpost

Stefan Beinlich: Kein Stück Hertha mehr


Er hatte es eilig. Die Frauen waren im Anflug. Seit gestern sitzt Stefan Beinlich im Haus von Jörg Albertz nicht mehr allein am Tisch. Gattin Katrin zog mit den Töchtern Nancy, Nora und Kira ein. Hurra, die Lieben sind da. Jetzt kann Familienmensch Beinlich beim HSV richtig durchstarten. In seinem ersten Pflichtspiel für den neuen Klub trifft er am Donnerstag gleich auf seinen Ex-Verein Hertha BSC. Einen Freundschaftsdienst wird "Paule" seinen alten Berliner Kollegen nicht erweisen. "Ich will den größtmöglichen Erfolg mit dem HSV, fühle mich pudelwohl hier. Manchmal kommt es mir vor, als sei ich schon ewig in Hamburg." Stefan Beinlich: Kein Stück Hertha mehr ...

Mitspieler und Trainer sind voll des Lobes über den Neuzugang. "Er bringt genau das, was ich von ihm erwartet habe", versichert Kurt Jara. Das Zusammenspiel zwischen Beinlich und Rodolfo Cardoso funktionierte in den bisherigen Tests hervorragend. Klappt es auch gegen einen Top-Gegner wie Hertha? "Da mache ich mir keine Sorgen", sagt Beinlich. "Wir müssen uns nur gut organisieren, dürfen nicht die Räume des anderen eng machen." Jara freut es, dass Cardoso durch Beinlichs Laufstärke ("Laufen habe ich in der DDR gelernt") entlastet wird, sich mehr auf die tödlichen Pässe und den Torabschluss konzentrieren kann. Sieht ganz danach aus, als würde beim HSV ein neues Traumpaar heranwachsen. Mischen die Oldies Beinlich (31) und Cardoso (34) künftig mit links die Liga auf? Der Hertha-Kick wirds zeigen.

Mit gut gemeinten Tipps will Beinlich Jara vor dem ersten Auftritt im Liga-Pokal nicht auf die Pelle rücken. Er telefoniert zwar regelmäßig mit Michael Preetz, Marko Rehmer oder Michael Hartmann. Über Fußball wird da allerdings nicht geredet. "Wir unterhalten uns nur privat. Deswegen weiß ich gar nicht, was bei denen auf dem Platz abläuft. Es reicht mir aber auch zu wissen, dass wir gut in Schuss sind. Die Chancen stehen bei fünfzig zu fünfzig", schätzt Beinlich. Vielleicht macht er am Donnerstag in Dessau ja den Unterschied. Und sich vom Hertha- zum HSV-Publikumsliebling.
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16.07.03 00:44:26
Die Welt

Keine Experimente: Jara hat seine Wunsch-Elf im Kopf


Die Bundesliga-Saison beginnt erst in knapp drei Wochen, doch Kurt Jara hat seine Gedankenspiele weit gehend abgeschlossen - der Trainer des HSV weiß genau, welche Mannschaft er am 2. August in der AOL Arena im Auftaktspiel gegen Hannover 96 ins Rennen schicken möchte. Der Ernstfall wird bereits am Donnerstag im Liga-Pokal gegen Hertha BSC Berlin in Dessau (20.45 Uhr, live im ZDF) geprobt. "Ein echter Härtetest", sagt der Österreicher.

Dementsprechend akribisch bereiten sich die Hanseaten auf das Duell vor. Assistent Manfred Linzmaier reiste eigens nach Bregenz, um Hertha BSC beim Alpen-Cup zu beobachten. Dort wurden die Berliner Letzter. "Sie haben noch einiges ausprobiert, nicht mit der Wunsch-Formation gespielt. Das wird sich gegen uns sicher ändern", vermutet Jara.

Der 52 Jahre alte Fußball-Lehrer präsentierte zuletzt am Sonntag beim dänischen Erstligisten und Pokal-Finalisten FC Midtjylland (3:1, Tore: Barbarez, Cardoso und Romeo) schon seine erste Elf. Dabei wird sich im Vergleich zum Vorjahr kaum etwas verändern- trotz der Aussage des Trainers, keiner der "alten Spieler" gehe mit einem Vorsprung in die Vorbereitung auf die neue Serie.

Martin Pieckenhagen bleibt die Nummer eins, das ist unumstritten. Sorgen bereiten Jara derzeit die Außenpositionen in der Abwehr-Viererkette. Sowohl der Tscheche Milan Fukal (Bänder- und Kapseldehnung im Sprunggelenk) als auch Bernd Hollerbach (Sprunggelenkoperation) stehen ihm zur Verfügung. Bis sich das Duo zurückmeldet, was rechtzeitig vor dem ersten Spiel gegen Hannover der Fall sein wird, stehen der Däne Lars Jacobsen für Fukal auf der rechten sowie Christian Rahn und Stephan Kling für Hollerbach auf der linken Seite bereit.

In der Innenverteidigung haben Kapitän Nico-Jan Hoogma und Tomas Ujfalusi ihren Stammplatz sicher. Da der Tscheche wegen einer Roten Karte aus der Vorsaison am ersten Spieltag noch gesperrt zusehen muss, wird Neuzugang Bastian Reinhardt, in der vergangenen Serie als Kapitän von Arminia Bielefeld in allen 34 Partien dabei, Ujfalusis Part übernehmen. "Das haben wir gegen Midtjylland probiert, und es hat mit sehr gut gefallen", sagt Jara.

Im Mittelfeld vertraut der Österreicher auf ein neues "magisches Dreieck" mit Marcel Maltritz, der Entdeckung der Rückserie, und Neuzugang Stefan Beinlich in den defensiven Rollen, sowie Rodolfo Cardoso, der die Angreifer mit seiner Kreativität unterstützen soll. "Im Zentrum sind wir durch Beinlich noch schwerer auszurechnen", erklärt der Trainer. Vor allem das Zusammenspiel mit Cardoso hat Jara in den bisherigen Test-Auftritten gefallen. "Stefan fordert den Ball schon weit in der eigenen Hälfte, dadurch muss sich Rodolfo nicht so weit zurückfallen lassen und kann sich auf seine Stärken in der Offensive konzentrieren."

Doch nicht nur der Mittelfeld-Regisseur, sondern die ganze Mannschaft, so Jara, profitiert von Beinlich. "Stefan ist schon voll akzeptiert, hat sofort eine Führungsrolle angenommen. Das merkt man daran, dass seine Mitspieler ihn auf dem Platz suchen."

In der Spitze setzt der Trainer auf das altbewährte Trio mit Sergej Barbarez, Mehdi Mahdavikia und Mittelstürmer Bernardo Romeo. In dieser Besetzung wird der HSV auch am Donnerstag im Paul-Greifzu-Stadion auflaufen.

"Auf diese Partie bereiten wir uns ähnlich wie auf ein Bundesligaspiel vor", versichert der Österreicher. Die Mannschaft reist bereits am Mittwoch nach Sachsen-Anhalt, wird vor Ort am Vormittag trainieren und erst am Freitag nach Hamburg zurückkehren.

"Ich spüre schon das Kribbeln bei meinen Spielern. Das Stadion wird voll sein, das Fernsehen überträgt live. Uns bietet sich die Möglichkeit, der Konkurrenz zu zeigen: Der HSV wieder da. Deshalb wollen wir gleich ein Zeichen setzen. Außerdem lockt im Halbfinale mit Meister Bayern München ein weiterer höchst attraktiver Gegner", bekräftigt Jara.

Gleiches gilt für Bernd Hoffmann. Der Vorstandsvorsitzende hat dabei allerdings nicht nur die sportliche Reputation, sondern auch den finanziellen Aspekt vor Augen. Im Liga-Pokal kassiert der HSV ein Antrittsgeld in Höhe von 255 646 Euro. Mit einem Sieg gegen Hertha BSC könnte die Mannschaft die Einnahmen schon auf 511 292 Euro steigern. Ein Triumph im Liga-Pokal würde sogar insgesamt knapp 1,28 Millionen Euro in die leere Kasse spülen.
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16.07.03 00:52:54
und noch ein Leckerbissen::D:D:D

Testspiel
Hamburger Derby am Millerntor


Hamburg – Am Dienstag (15.07.2003) haben sich die Vereinsvertreter der beiden großen Hamburger Fußball-Vereine auf den Termin und den Spielort für das "Fußballfest FC St. Pauli vs. Hamburger SV" geeinigt. Das Spiel der beiden Hamburger Traditionsklubs wird am Sonntag, dem 27. Juli, im Stadion am Millerntor ausgetragen. Die genaue Anstoßzeit wird in Kürze bekannt gegeben. Sollte der Hamburger SV das Liga-Pokal-Finale erreichen, das am Montag, dem 28. Juli 2003, ausgetragen wird, soll das Spiel zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Alle Eintrittskarten behalten in diesem Fall ihre Gültigkeit!

Für die Fans der beiden Hamburger Vereine wird es - kurz vor Saisonstart der beiden Vereine in ihren jeweiligen Ligen - mit Sicherheit eine besondere Begegnung werden. Für dieses hochinteressante Fußballfest hat der Hamburger 1. Bürgermeister Ole von Beust sofort die Zusage für die Schirmherrschaft gegeben. Die Erlöse aus den jeweils vergebenen Kartenkontingenten wird der Hamburger SV für das geplante HSV-Museum in der AOL-Arena verwenden, während der FC St. Pauli seine Erlöse im Rahmen seiner "Rettungsaktion" für die Ablösung der Bürgschaft der HSH-Nordbank einsetzen wird.

"Beide Vereine haben große Bedeutung für Hamburg"

Der Vorstandsvorsitzender des HSV, Bernd Hoffmann, erklärte in Vorfreude auf das immer wieder junge Hamburger Derby: "Es ist für den HSV eine Selbstverständlichkeit, an diesem Fußballfest teilzunehmen. Wir freuen uns auf den sportlichen Vergleich mit dem FC St. Pauli und hoffen auf ein ausverkauftes Millerntorstadion. Damit wäre dem immer jungen Hamburger Stadtderby ein würdiger Rahmen gegeben. Die übernommene Schirmherrschaft von Hamburgs 1. Bürgermeister Ole von Beust zeigt, welch eine große Bedeutung beide Vereine für die Stadt Hamburg haben."

Corny Littmann, der Präsident des FC St. Pauli, sagte: "Das ist nicht nur ein wichtiges Testspiel kurz vor Saisonbeginn, das ist auch ein guter Anlaß, gemeinsam ein großes Fußballfest zu feiern. Die Rettung des FC St. Pauli und ein HSV-Museum, das ist neben dem sportlichen Wettkampf für alle Fans ein guter Grund, ans Millerntor zu kommen und gemeinsam zu feiern!"
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16.07.03 00:56:17
Kling will "Banklehre" beenden

Das Wochenende sollte der erste größere Schritt aus dem Schatten von Bernd Hollerbach sein. Doch gegen Regionalligist Neumünster und den dänischen Superligisten FC Midtjylland musste Stephan Kling, designierter Nachfolger und Vertreter Nummer eins für den an der Achillessehne operierten Linksverteidiger, passen. Wieder mal.

Eine Sehnenentzündung am Schienbein hat den Einsatz des 22-Jährigen, der in der Vorsaison aufgrund eines Fußbruches und mehrerer kleinerer Blessuren nur zu sechs Einsätzen gekommen war, verhindert. Am heutigen Montag nimmt er das Training wieder auf, ärgert sich aber dennoch: "Es waren die ersten ernsthaften Tests, in denen ich auch in der Abwehr mal gefordert worden wäre." Zumal Kling den Vertrauensvorschuss von Kurt Jara nicht überbewertet. "Es freut mich, dass der Trainer sagt, ich wäre zum Start erste Wahl. Aber wenn ich in der Vorbereitung nicht überzeuge, spiele ich auch nicht."

Kehrt Hollerbach zurück, geht für den hoch veranlagten Abwehrmann die "Banklehre" ohnehin weiter. Mindestens bis Ende der Saison. Und danach? Der Vertrag des dann 34-jährigen Hollerbach läuft im Juni 2004 aus. Ein Datum, mit dem bislang immer wieder das Karriereende des Franken in Verbindung gebracht wurde. Der aber verkündete nach gut verlaufener Operation: "Ich habe nie gesagt, dass dann definitiv Schluss ist." Jara und Dietmar Beiersdorfer sehen es ähnlich. Der Sportchef: "Wieso sollte er aufhören, wenn er wieder eine gute Serie spielt? Es ist doch nicht selbstredend, dass bei Vertragsende auch die Karriere endet."

Eine Nachricht, die Kling nicht schockt: "Ich bin ohnehin nicht davon ausgegangen, dass Bernd Hollerbach 2004 wirklich aufhört. Ich kann mir von ihm gerade in Sachen Cleverness noch einiges abschauen. Das heißt aber nicht, dass meine Banklehre noch zwei Jahre dauern soll. Für das internationale Geschäft müssen wir jede Position doppelt besetzt haben."

Sebastian Wolff
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17.07.03 18:08:15
Moin zusammen:look:

Heute also kleine Vorpremiere im Ligapokal gegen die Hertha.

Mein Tipp 3 : 1


Die Welt

Trainer Jara möchte mit dem HSV ein Zeichen setzen

Geht es nach Trainer Kurt Jara, wird seine Mannschaft heute mit einem Knalleffekt in die neue Saison starten. "Wir können unseren Konkurrenten zeigen: Der HSV ist wieder da", sagt der 52 Jahre alte Österreicher vor dem Liga-Pokal-spiel gegen Hertha BSC Berlin (20.30 Uhr, live im ZDF). Die Partie sei nicht nur der erste Härtetest vor dem Bundesligastart in knapp zwei Wochen, "sie hat für uns einen hohen Stellenwert. Wir haben die Möglichkeit, ein Zeichen zu setzen", sagt Jara.

Keine Frage, dass der Trainer im Paul-Greifzu-Stadion in Dessau die derzeit beste Formation auf den Rasen schickt. "Experimente wird es nicht mehr geben", versichert er. Momentan muss Jara indes auf zwei Stammspieler verzichten und daher in der Abwehrkette auf den Außenbahnen im Vergleich zur Vorsaison umstellen.

Für Milan Fukal, der wegen einer Bänder- sowie Kapselverletzung im Sprunggelenk zuletzt kaum mit der Mannschaft trainieren konnte, und Bernd Hollerbach (rekonvaleszent nach Sprunggelenks-Operation) erhalten der Däne Lars Jacobsen und Jung-Nationalspieler Christian Rahn gegen den Hauptstadt-Club eine Möglichkeit der Bewährung.

Vor allem Rahn hat sich viel vorgenommen. Nach der enttäuschenden ersten Serie beim HSV möchte der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler im zweiten Anlauf den Durchbruch erzwingen. "Christian hat aus seinen Fehlern gelernt und sich verbessert. Es ist wichtig, dass er nicht nur das Ziel verfolgt, an den Schwächen zu arbeiten. Er muss auch an den Stärken arbeiten und sie für die Mannschaft einbringen", fordert Jara.

Der Trainer wird dem ehemaligen Profi des FC St.xxxxx heute eine Bühne bieten. Rahn erhält den Vorzug vor Stephan Kling, der sich nach Hollerbachs Pech Hoffnung auf die Vertretung des Routiniers gemacht hatte, dann aber selbst wegen einer Knochenhautentzündung einige Tage mit dem Training aussetzen musste. So kam sein Konkurrent auf Einsätze in den Testspielen gegen Neumünster (4:1), wo er zwei Treffer erzielte, sowie beim dänischen Erstligisten FC Midtjylland (3:1) - und überzeugte.

"Ich bin einen kleinen Schritt weiter, aber längst noch nicht am Ziel", bekräftigt Rahn, er werde im Training hart an sich arbeiten und sich damit für weitere Einsätze aufdrängen. "Christian hat mich mit Einsatzwillen überzeugt. Deshalb hat er momentan einen Vorsprung", erklärt Jara.

Ansonsten setzt der Trainer im ersten Pflichtspiel der Saison auf altbewährte Kräfte. Auf die Profis, die den HSV auf die internationale Bühne, in den Uefa-Pokal, geführt haben. Jacobsen und Rahn bilden mit Nico Hoogma sowie Tomas Ujfalusi die Vierer-Abwehrkette. Im Mittelfeld räumt Marcel Maltritz ab, vor ihm führt Rodolfo Cardoso Regie. Vorn baut der Trainer wie gehabt auf Sergej Barbarez, Mehdi Mahdavikia und Bernardo Romeo.

Aus dem Quartett der Neuzugänge zählt nur Stefan Beinlich zur ersten Wahl. Der 31 Jahre alte ehemalige Nationalspieler soll Cardoso beim Aufbau unterstützen und die Angreifer mit kreativen Ideen in Szene setzen. Dass Beinlich in seinem ersten offiziellen Auftritt im Trikot des HSV ausgerechnet auf seinen vorherigen Arbeitgeber trifft, sorgt für einen besonderen Reiz. "Ich freue mich sehr auf das Spiel", lässt sich der Mittelfeldmann dennoch nicht nervös machen. Doch auch Beinlich hat nach drei Wochen in Hamburg vernommen, dass es finanziell eher schlecht um den Traditionsverein bestellt ist - daher geht es nicht nur darum, ein sportliches Ausrufezeichen zu setzen, sondern es auch in der Kasse klingeln zu lassen. Ein Triumph im Liga-Pokal würde 1,28 Millionen Euro einbringen.
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17.07.03 20:22:20
Moinsen Fritze Flink!:D

Mein Tip für heute ist ein 2:0 ...hauptsache Bobic trifft nich!!:mad:

Gooooo HSV!!

greets $pooky
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17.07.03 21:21:21
Grüß Dich spooky:D:D:D

Halbzeit 1:1
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17.07.03 22:01:42
Rahn schiesst...und...Tor, Tor, Tor..:D

2:1 :)
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17.07.03 22:40:30
SCHÖN!!!

Für das erste "richtige" Spiel der Saison können wir doch zufrieden sein.

2:1 gegen Hertha und über lange Strecken des Spiels eine gute Leistung gebracht.

Bin zufrieden:D

Gute Nacht

FF
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17.07.03 23:09:09
Donnerstag, 17. Juli 2003
Liga-Pokal
HSV verhindert Hertha-Hattrick

Der Hamburger SV steht erstmals im Halbfinale des Liga-Pokals und hat beim lukrativen Bundesliga-Vorspiel schon 510.000 Euro verdient. Die Hamburger besiegten Titelverteidiger Hertha BSC am Donnerstag im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion verdient mit 2:1 (1:1) und beendeten deren Traum vom Hattrick. Die Hamburger Tore vor 12.500 Zuschauern erzielten Marcel Maltritz (10.) und Christian Rahn (71.). Neuzugang Fredi Bobic traf für die Hertha (37.).

Gegen Rekordmeister Bayern München kämpft der HSV am nächsten Dienstag in Jena um den Einzug ins Endspiel des mit 3,7 Millionen Euro dotierten Turniers. Zwei Wochen vor dem Bundesliga-Start war vor allem bei der Mannschaft von Trainer Huub Stevens noch viel Sand im Getriebe. Die beste Szene beim Titelverteidiger hatte Bobic, der im ersten Pflichtspiel im Hertha-Dress sein erstes Tor erzielte. Es war der Ausgleich zum 1:1, vorbereitet von Marcelinho.

Das Berliner Spiel lief fast ausschließlich über den Brasilianer mit den rot gefärbten Haaren und war deshalb leicht ausrechenbar. Beim frischer agierenden HSV klappte Kurt Jaras Experiment mit Rodolfo Cardoso und dem Ex-Berliner Stefan Beinlich im Mittelfeld.

Die beiden Techniker ergänzten sich gut und inszenierten einige gefällige Kombinationen. Eine solche war die 1:0-Führung. Mehdi Mahdavikia spielte Maltritz frei, der energisch in den Strafraum eindrang und Hertha-Keeper Gabor Kiraly mit einem überlegten Linksschuss überlistete (10.).

Die Berliner wollen sich nach zwei Siegen im Liga-Pokal diesmal voll auf die Bundesliga konzentrieren und höher hinaus als mit Platz fünf in der vergangenen Saison. Deshalb hielten sich ihre Bemühungen, das Spiel zu gewinnen, in Grenzen. Hamburg indes drängte in der zweiten Halbzeit auf das Siegtor. Ausgerechnet Abwehrspieler Rahn, der um einen Stammplatz in der HSV-Defensive kämpft, sorgte schließlich für die Entscheidung. Er dribbelte von der Auslinie bis in den Strafraum und zimmerte den Ball mit seinem schwächeren rechten Fuß unhaltbar neben den rechten Pfosten (71.) ins Netz.
...


So kann es weitergehen!!!:)

Bis neulich&greets!
$pooky
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18.07.03 06:56:02
moin :)

daenn schaun mer mal ;)

wer nach dem spiel

zufrieden ist :D

hsv - bayern 1 : 3

scheun tach :)
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18.07.03 21:48:37
hola bon:D

(b)is heiß?:laugh:

dienstag wissen wir mehr:rolleyes:

schönes we

FF:)
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18.07.03 21:53:08
Hamburger Abendblatt
Rahn aus dem Hintergrund


Dessau - Der HSV wahrt seine Chancen, sportlich wie finanziell. Im ersten Ligapokal-Spiel gegen Hertha BSC siegte die Mannschaft von Kurt Jara in Dessau mit 2:1. Weil Christian Rahn in der 71. Minute aus dem Hintergrund schoss - und traf. Damit zieht der HSV ins Halbfinale ein und trifft am Dienstag in Jena auf Bayern München. Frohe Kunde auch für die Vereinskasse: Der HSV hat bereits jetzt 511 292 Euro sicher.

Die erste Bewährungsprobe des neuen HSV. Offensiver scheint er ausgerichtet, vor allem durch die beiden Spielmacher Rodolfo Cardoso und Stefan Beinlich. Nicht nur Beinlich lief in Dessau viel, auch Cardoso tat sowohl in Sachen Spielaufbau als auch in der Defensive mehr als gewöhnlich. Es schien, als beflügele Beinlich den Argentinier in diesem Punkt.

Auffällig: Beide spielten die Bälle nicht aneinander vorbei, sondern suchten sich durchaus. 13 Pässe gab es in der ersten Halbzeit zwischen den beiden HSV-Gestaltern. Wobei die Rolle des Einfädlers vor allem Rodolfo Cardoso zufiel. Er spielte zentral, immer einen Hauch offensiver als sein neuer Mitspieler. Cardoso forderte viele Bälle und verteilte sie in seiner bekannt geschickten Art. Wenn auch nicht immer mit Erfolg. Besonders die Zuspiele auf Landsmann Bernardo Romeo landeten oft in den Beinen der Berliner was nicht immer nur an Cardoso lag, auch am zuweilen falsch laufenden Romeo.

Gab es Freistöße für den HSV, ließen sich sofort auch Cardoso und Beinlich in Ballnähe blicken. Aber Cardoso hat offenbar die älteren Rechte. In der fünften Minute legte sich Beinlich die Kugel auf der halbrechten Position zurecht, aber Cardoso "übernahm". In der 20. Minute Freistoß von der halblinken Seite. Wieder ist Beinlich da, aber er läuft nur über den Ball, den Mehdi Mahdavikia zur Mitte bringt. Einmal durfte Beinlich doch: In der 34. Minute schlug er einen Freistoß zur Mitte - Abseits.

Mehr Glück hatte der ehemalige Berliner, wenn es darum ging, den Ball zu erorbern. Sechs Mal gelang es ihm, Cardoso nur zweimal. Dafür war der Argentinier am 1:0 des HSV beteiligt: Zuspiel Christian Rahn, Cardoso sieht Marcel Maltritz in der Mitte, und der Mittelfeldspieler fasst sich 22 Meter vor dem Hertha-Tor ein Herz. Alleingang, Abschluss mit dem linken Fuß - 1:0 (9.).

Beim Ausgleich aber offenbarte sich, dass die Offensive des HSV durchaus auch Risiken birgt. Der Ball lief durch die Berliner Reihen, der HSV in der Abwehr in Unterzahl - Bobic traf zum 1:1 (37.). Halbzeit.

Im zweiten Durchgang wirkte der HSV zunächst verhalten, legte dann aber zu und war bis zum Abpfiff das dominierende Team. Romeo hätte in der 54. Minute schon das 2:1 erzielen können, der Argentinier schoss aber aus vier Metern kläglich daneben. 180 Sekunden später war das Spiel für Cardoso beendet. Für ihn kam Naohiro Takahara, der von den 12 100 Zuschauer im Paul-Greifzu-Stadion herzlich begrüßt wurde. Sergej Barbarez schlüpfte in die Cardoso-Rolle, agierte solide.

Stark beim HSV waren bereits Tomas Ujfalusi und Maltritz, gewohnt sicher Kapitän Nico Hoogma. Aufsteigende Form verriet Rahn, deutlich mehr Akzente setzte im Sturm Takahara, der Romeo klar ausstach. Insgesamt hatte der HSV das Glück, ohne Verletzte über die Zeit zu kommen - im Gegensatz zu Borussia Dortmund am Vortag: Torsten Frings und Evanilson zogen sich jeweils Kreuzbandrisse zu.

Der HSV: Pieckenhagen, Jacobsen, Hoogma, Ujfalusi, Rahn, Maltritz, Cardoso (57. Takahara), Beinlich, Mahdavikia, Romeo (79. Kling), Barbarez.
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18.07.03 21:57:23
Ligapokal

Jetzt gegen die Bayern!

Dessau - Der HSV steht im Halbfinale des Ligapokals. Am Donnerstag (17.07.03) setzten sich die Rothosen in Dessau gegen Titelverteidiger Hertha BSC mit 2:1 (1:1) durch. Die Tore für die Elf von Trainer Kurt Jara erzielten Marcel Maltritz (9.) und Christian Rahn (71.). Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Berliner hatte Fredi Bobic nach 37 Minuten markiert. Im Halbfinale am kommenden Dienstag treffen die Hanseaten in Jena nun auf den FC Bayern München.

Vor 12.100 Zuschauern gingen beide Teams verhalten in das erste Pflichtspiel der Saison. Beim HSV fand sich im Gegensatz zu den Berlinern, die mit Fredi Bobic und Artur Wichniarek einen komplett neuen Sturm aufboten, nur ein Neuzugang in der Startelf wieder: Stefan Beinlich, der gegen seinen Ex-Klub glänzen wollte. Passierte bis zur achten Minute nicht viel, wurde es dann sehr unterhaltsam. Für das erste "Schmankerl" der Partie sorgten die Herthaner. Marcelinho spielte das Leder hinter seinem Standbein vorbei zu Fredi Bobic, doch der setzte den Ball knapp neben das Gehäuse.

Maltritz trifft

Da waren die Rothosen bei ihrem ersten gefährlichen Vorstoß wesentlich erfolgreicher. Nach einem Abspielfehler der Berliner passte Christian Rahn den Ball auf Rodolfo Cardoso. Der Argentinier setzte Marcel Maltritz in Szene, der an Bart Goor und Alexander Madlung vorbei in den Strafraum marschierte und zum 1:0 einnetze (9.). Wer nun ein Fußball-Fest erwartete, sah sich allerdings getäuscht. Der HSV zwar mit Vorteilen gegen bis dato harmlose Berliner, doch die letzte Konsequenz, der finale Pass ließen auf sich warten. Bis zur 37. Minute plätscherte das Spiel dahin, dann durften sich die Fans über das zweite Tor der Partie freuen. Allerdings waren es diesmal die Berliner Anhänger, die jubelten. Nach einer Kombination zwischen Wichniarek und Marcelinho kam Bobic an den Ball und versenkte das Leder aus kurzer Distanz (37.). Bis zur Pause blieb`s beim 1:1.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Berliner ein wenig stärker auf und hatten durch Wichniarek, der aus spitzem Winkel nur knapp das rechte Toreck verfehlte (51.), die erste nennenswerte Chance des zweiten Durchgangs. Vier Minuten später waren jedoch die Rothosen wieder am Zug. Bernardo Romeo war nach einer Barbarez-Flanke schneller als sein Bewacher Alexander Madlung, drückte den Ball aber aus kurzer Distanz am Tor der Hertha vorbei. Danach verflachte die Partie zusehends, erst in der 68. Minute wurde es wieder gefährlich. Naohiro Takahara, mittlerweile für Romeo ins Spiel gekommen, drang von links in den Strafraum ein und verfehlte anschließend mit einem strammen Schuss nur knapp die rechte Torecke.

Verdienter Erfolg

Kurz danach nahm Teamkollege Rahn etwas genauer Maß. Nach Pass von Sergej Barbarez ließ er Hertha-Torhüter Gabor Kiraly mit einem Schuss von der Strafraumgrenze keine Abwehrchance (71.). 2:1 für den HSV! Danach drängte Hertha BSC auf den Ausgleich und eröffnete den Rothosen somit einige Konterchancen, doch sowohl Barbarez (87.) als auch Mahdavikia (90.) scheiterten an Kiraly. Am Ende blieb`s beim 2:1. Ein verdienter Sieg, wirkten die Jara-Jungs doch um einiges frischer als ihre Berliner Kollegen.

Das Spiel im Stenogramm:

Hamburger SV: Pieckenhagen - Jacobsen, Hoogma, Ujfalusi, Rahn - Maltritz, Beinlich - Cardoso (57. Takahara) - Mahdavikia, Romeo (79. Kling), Barbarez

Hertha BSC: Kiraly - Rehmer (77. Karwan), Madlung, Schmidt, Hartmann - Marx, Dardai, Goor (74. Zecke) - Marcelinho - Bobic (52. Luizao), Wichniarek

Schiedsrichter: Uwe Kemmling

Zuschauer: 12.100

Tore: 1:0 Maltritz (9.), 1:1 Bobic (37.), 2:1 Rahn (71.)

Gelbe Karten: Maltritz, Romeo - Marx

Gelb-Rote Karten: -/-

Rote Karten: -/-
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19.07.03 06:00:15
moinmoin FF :) all :)

heiss ¿?¿

jo :) claro que si :D

1. halbwegs ernstzunehmender test ;)

und claro que si...:yawn:
es ist noch`n tick heisser geworden :rolleyes:
und die wedderfroesche hier schnaggen von ueber 40 am we :cry:
clima ist ab 09:00 uhr morgens schon an :)

deseo un bon fin de semana :D

saludos bd
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21.07.03 11:53:53
moin moin @all:D
moin moin bon:D
hoffe du bist nicht zerlaufen bei der hitze;)
morgen is es soweit;)

scheun tach

ff
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21.07.03 11:54:23
Traditionsturnier
Überraschungssieger Bergedorf


Hamburg - 1.800 Fans fanden am Samstag (19.07.03) den Weg auf den Sportplatz des SC Victoria, wo bei subtropischer Hitze das 1. Hamburger Traditionsturnier um den "Erwin-Seeler-Pokal" ausgetragen wurde. Neben dem Gastgeber maßen der HSV, der ASV Bergedorf 85 und der SC Concordia ihre Kräfte.

Im Spiel jeder gegen jeden spielten die Mannschaften jeweils 40 Minuten gegeneinander ohne Seitenwechsel und Halbzeitpausen. Zunächst bezwang Bergedorf Victoria mit 1:0, bevor der HSV in das geschehen eingriff: Nach einem torlosen Remis gegen Concordia gewannen die Rothosen gegen den Gastgeber mit 2:0. Naohiro Takahara und Stephan Bröcker sorgten mit ihren Treffern für den Erfolg des Bundesligisten.

Überraschungssieger Bergedorf

Anschließend hieß es für die HSV-Akteure wieder warten, während Bergedorf von Concordia mit 1:2 niedergerungen wurde. Der Sieger dieser Partie verlor anschließend gegen Victoria mit 0:1. In der letzten Partie des Tages zwischen dem HSV und Bergedorf kam es dann zur Sensation: In der 17. Minute netzte Oliver Lindemann gegen den großen Rivalen aus dem Fußball-Oberhaus zum 1:0-Sieg ein. Chef-Coach Kurt Jara hatte aus Veletzungssorgen allerdings auch zahlreiche Amateure in seinem Team aufgeboten.

Durch den zweiten Sieg des Tages sicherte sich Bergedorf 85 den erstmals vergebenen "Erwin-Seeler-Pokal", den das erfolgreiche Team nächstes Jahr dann wieder verteigen kann.

SC Concordia - HSV 0:0

Aufstellung HSV: Wächter - Ujfalusi, Rahn, Jacobsen, Reinhardt - Maltritz, Mahdavikia, Beinlich, Cardoso (32. Bester) - Romeo Barbarez

Tore: Fehlanzeige

HSV - SC Viktoria 2:0

Aufstellung HSV: Wächter - Ujfalusi, Schlicke, Kling, Klingbeil - Bröcker, Ledesma, Streit, Sen - Takahara, Hanke (30. Bester)

Tore: 1:0 Takahara (13.), 2:0 Bröcker (37.)

HSV - Bergedorf 85 0:1

Aufstellung HSV: Wächter - Reinhardt, Schlicker, Nielsen, Mantai - Bröcker, Ledesma, Hanke - Streit, Bester, Sen

Tor: 0:1 Lindemann (17.)
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21.07.03 11:56:14
Hamburger Abendblatt
Bergedorf vorm HSV


Hamburg - Kurt Jara machte aus seinem Unmut keinen Hehl. "Ich bin enttäuscht. Ich habe hier keinen Unterschied zwischen der Bundesliga und der Oberliga gesehen", sagte der HSV-Trainer. Und fügte hinzu: "Solch ein Turnier muss man eigentlich gewinnen. Egal mit welcher Mannschaft man aufläuft." Der Anlass für den Ärger des Österreichers war das Abschneiden seiner Profis beim 1. Hamburger Traditionsturnier um den "Erwin-Seeler-Pokal": Nach drei Spielen (jeweils 40 Minuten) gegen die Oberligisten Concordia (0:0), Victoria (2:0) und Bergedorf (0:1) reichte es für den UEFA-Cup-Teilnehmer am Sonnabend nur zu Platz zwei hinter Bergedorf 85.

Allerdings ließ Jara auch nur im ersten Spiel seine beste Elf auf den tadellosen neuen Rasen im Victoria-Stadion am Lokstedter Steindamm. Später liefen dann auch einige Akteure aus dem Amateur-Kader im HSV-Trikot (als einziges der vier Turnierteilnehmer ohne Sponsoraufdruck) auf, deren Namen nicht einmal den HSV-Tribünenbesuchern um Vorstandschef Bernd Hoffmann geläufig waren.

Die sportlich eher dürftige Vorstellung des Ligapokal-Halbfinalisten war das eine. Viel entscheidender an dem Auftritt des HSV dürfte jedoch gewesen sein, dass der Club mit derartigen Aktionen kräftig an seinem neuen Image bastelt. Zurück in die Stadt, ran an die Fans. "Wir wollen uns mehr zeigen", sagte Sportchef Dietmar Beiersdorfer, der die Idee für dieses Turnier hatte, das zukünftig jedes Jahr - mit zwei wechselnden Amateur-Clubs - ausgetragen werden soll.

Der HSV zum Anfassen - das kommt gut an. "Hut ab, mehr geht nicht", lobte Concordias Trainer Marc Fascher die neue Nähe der Profis zu den Amateuren. Und Horst Kracht, Victorias Ligaobmann, erinnerte sich noch an Zeiten, in denen viele "die Nase über die arroganten HSV-Spieler gerümpft haben". Doch mit diesem Turnier, so Kracht, "hat der HSV bei den Hamburger Amateurfußballern ganz viel Sympathie erworben".

Schade nur, dass kaum HSV-Fans den Weg ins Victoria-Stadion gefunden haben. Mit 1600 Zuschauern blieb man deutlich hinter den Erwartungen zurück. Nach Abzug aller Unkosten bleiben da für jeden der vier Clubs wohl nur rund 1000 Euro übrig.

Aber vielleicht kommen für den HSV in Kürze ja doch noch ein paar Millionen Euro dazu. Beim Dauerthema "fehlender Trikotsponsor" hat jedenfalls Bernd Hoffmann die Hoffnung noch nicht aufgegeben, zum Saisonstart gegen Hannover 96 am 2. August in der AOL-Arena mit einem Partner auf der Brust aufzulaufen. "Warum sollte es nicht doch noch klappen", so der Vorstandschef vielsagend, "denn noch haben wir ja zwei Wochen Zeit."

Für Bernd Hollerbach dagegen könnten diese zwei Wochen zu wenig sein, um nach seiner Achillessehnen-Operation wieder rechtzeitig in Form zu kommen. Nachdem der 33-Jährige mit dem Balltraining begonnen hatte, klagte er gestern über Probleme an der Operationsnarbe. Hollerbach muss nun erneut eine Trainingspause einlegen. Der operierte Fuß wird mit einer Gipsschiene ruhig gestellt. Infusionen sollen einer Entzündung der Wunde entgegenwirken.

Dagegen macht Abwehrkollege Milan Fukal deutliche Fortschritte. Nach einer Außenbanddehnung und einer Kapselquetschung im Knöchel wird der Tscheche am Dienstag wieder mit der Ballarbeit beginnen, während seine Kameraden abends (19.45 Uhr, live im ZDF) versuchen werden, im Halbfinale des Ligapokals Bayern München auszuschalten. Nicht nur für Rodolfo Cardoso ein ganz besonderes Spiel. "Gegen die Bayern macht es jedesmal richtig Spaß." Zumal das Zusammenspiel mit Neuzugang Stefan Beinlich schon erstaunlich gut klappt. Beim 2:1-Sieg gegen Hertha BSC harmonierten die beiden Linksfüße im Mittelfeld, und Cardoso verspricht: "Das mit uns beiden wird sicher von Spiel zu Spiel besser." Dabei ist der Einsatz von Beinlich (Probleme am Zeh) in Jena noch fraglich. "Aber ich will unbedingt spielen", so Beinlich.
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21.07.03 12:08:55
Vertragsverlängerung
Kurt Jara verlängert bis 2005


Hamburg - Der Hamburger SV und sein Cheftrainer Kurt Jara setzen ihre erfolgreich Arbeit fort. Der am Ende der Saison auslaufende Vertrag von Jara wird vorzeitig um ein weiteres Jahr bis 2005 verlängert. "Der HSV ist einer der großen Clubs in Europa. Ich bin stolz, hier Trainer zu sein und auf das, was wir bislang erreicht haben. Ich freue mich, meine Arbeit hier langfristig fortsetzen zu können.", so Kurt Jara nach dem Abschluss der Verhandlungen.

Zufriedenheit allerorten

Erleichterung beim 1. Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann: "Ich bin sehr zufrieden, damit sind die Weichen für eine Fortsetzung der positiven sportlichen Entwicklung gestellt. Wir wissen um die Qualitäten unseres Trainers und wollen dies auch mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung dokumentieren."

Auch für Sportchef Dietmar Beiersdorfer ist die Unterschrift Jaras ein weiteren Schritt in die richtige Richtung: "Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Kurt Jara, die sich gerade in den letzten Monaten immer mehr gefestigt hat. Kurt Jara ist es gelungen die Mannschaft sportlich voranzutreiben. Diesen Weg können wir nun weitergehen."

Let`s rock Kurt :p;)
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22.07.03 13:22:23
Mahlzeit @all:look:

Die Welt
HSV gegen Bayern: Fünf Millionen Fans fiebern mit


Für den HSV steht heute Abend (19.45 Uhr, live im ZDF) mehr als nur ein Vorbereitungsspiel auf den Bundesliga-Start in anderthalb Wochen auf dem Programm. Im Halbfinale des Liga-Pokals treffen die Profis von Kurt Jara im Ernst-Abbe-Stadion in Jena auf den FC Bayern München - und geht es nach dem Trainer der Hamburger, zieht seine Mannschaft ins Endspiel ein: "Mit Hertha BSC haben wir den Titelverteidiger aus dem Wettbewerb geworfen. Jetzt wollen wir auch den Meister besiegen."

Jara möchte ein Zeichen setzen, der Konkurrenz zeigen, dass mit dem HSV in der kommenden Serie zu rechnen ist. "Es gibt keine bessere Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, als den FC Bayern zu schlagen. Wenn die Münchner irgendwo antreten, wird das nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt verfolgt."

Dementsprechend akribisch bereiten sich die Hanseaten auf das Duell mit dem Star-Ensemble vor. Am Montag bat Jara seine Spieler schon um 9 Uhr zum Training ins Leistungszentrum Ochsenzoll. Dann ging es mit dem Zug nach Thüringen, wo am Abend eine zweite Einheit im Ernst-Abbe-Stadion absolviert wurde. "Ich freue mich, dass wir diese Partie bestreiten dürfen. Die Mannschaft verspürt dieses Kribbeln, das da sein muss, um 100 Prozent konzentriert und mit Einsatz zur Sache zu gehen. Gegen die Bayern zu spielen, der Nord-Süd-Gipfel, das ist immer etwas besonderes", bekräftigt der 52 Jahre alte Österreicher.

Doch nicht nur der HSV, auch die Münchner präsentieren sich vor dem Halbfinale des Liga-Pokals hoch motiviert. "Mir ist völlig egal, wie der Wettbewerb heißt. Wenn wir dabei sind, wollen wir immer den Titel holen", versichert Meistertrainer Ottmar Hitzfeld, der ankündigt, die beste Formation auf den Rasen zu schicken. "Es werden Spieler auflaufen, die momentan am weitesten sind und von denen ich überzeugt bin, dass sie uns zum Sieg führen."

Zu ihnen zählt Giovane Elber. Der Torschützenkönig der vergangenen Bundesliga-Saison freut sich auf die Partie gegen den HSV. Man habe im Trainingslager hart gearbeitet, das Spiel gegen die Hamburger sei nun der erste echte Gradmesser. "Ich denke, wir werden endlich mal so richtig gefordert", vermutet er, nachdem der FC Bayern bisher nur auf Amateurvereine traf. "Eines ändert sich aber nicht: Wir sind der Favorit, und dieser Rolle müssen wir gerecht werden. Mein Ziel ist es, in dieser Saison vier Titel zu gewinnen. Die Champions League, die Meisterschaft, den DFB- und den Liga-Pokal", so der Brasilianer.

Über das Spieljahr hinweg setzt sich der HSV bescheidenere Ziele. Ein Platz im internationalen Geschäft wird angestrebt, sowohl im DFB- als auch im Uefa-Pokal soll zumindest die dritte Runde erreicht werden. Doch vor dem Liga-Pokal-Halbfinale präsentieren sich die Hamburger ähnlich selbstbewusst wie ihre Kollegen aus München. "FC Bayern? Wer ist das?", fragt Sergej Barbarez.

Der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann freut sich über die Einstellung der Mannschaft, andererseits weiß der Clubchef den Wert des heutigen Konkurrenten und großen Rivalen einzuschätzen. "Das Spiel bietet die Möglichkeit, den HSV vor einem großen Publikum zu präsentieren", sagt Hoffmann, der damit rechnet, dass sich fünf Millionen Fußball-Fans das Spiel im ZDF ansehen werden.

Durch den Sieg in der Vorrunde gegen Hertha BSC Berlin in Dessau hat die Mannschaft von Trainer Kurt Jara inklusive Antrittsgeld schon 511 292 Euro eingespielt. "Ein wichtiger Faktor", meint Hoffmann, der darauf setzt, dass die Profis noch einen drauflegen. Mit einem Erfolg über den Deutschen Meister würden sich die Einnahmen auf 894 761 Euro erhöhen. Wenn man den FC Bayern bezwingen könnte, "wäre das nicht nur sportlich ein tolles Signal, sondern auch finanziell sehr erfreulich", so Hoffmann.

Kurt Jara setzt alles daran, dem Wunsch des Vorstandsvorsitzenden zu entsprechen. Der Trainer wird die Formation im Vergleich zur Partie gegen die Berliner kaum verändern. Lars Jacobsen und Christian Rahn ersetzen weiterhin die verletzten Milan Fukal und Bernd Hollerbach auf den Außenbahnen der Abwehr-Viererkette. Zudem wird Bastian Reinhardt statt Tomas Ujfalusi in der Innenverteidigung neben Kapitän Nico Hoogma zum Einsatz kommen.

HSV: Pieckenhagen - Jacobsen, Hoogma, Reinhardt, Rahn - Maltritz, Beinlich - Cardoso - Mahdavikia, Romeo, Barbarez.

FC Bayern: Kahn - Salihamidzic, Linke, Kuffour, Hargreaves - Deisler, Jeremies, Ballack, Zé Roberto - Elber, Pizarro.

Schiedsrichter: Jürgen Jansen (Essen)



Mein Tipp: 2:2
Elfmeterschießen...:confused:


Forza HSV
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22.07.03 21:54:34
Uuuuund aus...Mehdi trifft!!! :)

Der HSV ist m.M. nach dieses Jahr gaaaaaanz vorne
mit dabei...ne eingespielte Truppe, die sich gut
verstärkt hat...

...aber ersma hol´n wir den Ligapokal!! :D

Gooooooooooooo HSV!!
greets


$pooky
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22.07.03 22:25:58
Alles Gute für den tollen HSV 2003!!!


Aber im Pokal wird dieses Jahr nichts gehen.
Wir werden Siiiiiegen!!!!!!:D :D :D :D :eek: :eek: :eek:



































:D











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22.07.03 22:53:40


F I N A L E ! ! ! !

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22.07.03 23:08:37
wer hätte das gedacht
:eek:

Das war ja ein ganz tolles
Spiel von unseren HSVlern,
Den Bayern eins mitgegeben,
jou, so mus dat sein!!

*freu*

HSV
RZ2
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22.07.03 23:14:53
...das erste für mich als "aktiver" Fan,
das macht die Sache für mich G E I L :D :D :D

auch wenn es nächsten Montag "nur" um den Ligapokal geht.

@spooky:D:D:D
psssst, erzähl nicht soviel;)
die haben noch garnicht geschnallt, was in HH geht;):)

Könnte Montag echt krachen...:cool:


@Bienchen
da habt ihr euch ja was vorgenommen...
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22.07.03 23:16:17
Liga-Pokal

Ja - der HSV im Finale!


Jena - Der HSV steht im Finale des Liga-Pokals. Gegen den favorisierten FC Bayern setzte sich die Elf von Kurt Jara im Elfmeterschießen mit 4:1 durch. Zuvor hatte es nach regulärer Spielzeit 3:3 unentschieden gestanden. Durch einen anfänglichen Rückstand, den Michael Ballack mit einem verwandelten Elfmeter verursachte, ließ sich der HSV nicht nervös machen. Bernardo Romeo sorgte noch vor der Pause für den verdienten Ausgleich und erzielte sechs Minuten nach Wiederanpfiff das 2:1. Als Sergej Barbarez nach gut einer Stunde auf 3:1 erhöht hatte, konnten die Bayern fast im Gegenzug durch Giovane Elber verkürzen. Der Ausgleich für die Münchner fiel durch einen sehr fragwürdigen Elfmeter, den erneut Ballack ins Tor bugsierte. Im anschließenden Elfmeterschießen behielt der HSV klar die Oberhand.

Hier findet sich in Kürze ein ausführlicher Spielbericht


HSV: Pieckenhagen:) – Jacobsen, Reinhardt, Hoogma, Rahn – Maltritz, Beinlich, Cardoso (54. Takahara) – Mahdavikia, Romeo:) (88. Kling), Barbarez:)

FC Bayern: Kahn – Hargreaves, Kuffour, Linke, Salihamidzic – Scholl (69. Deisler), Jeremies (69. Schweinsteiger), Ballack, Zé Roberto – Elber, Pizarro

Tore: 0:1 Ballack (24., Foulelfmeter), 1:1 Romeo (41.), 2:1 Romeo (51.), 3:1 Barabarez (66.), 3:2 Elber (68.), 3:3 Ballack (90., Foulelfmeter)

Elfmeterschießen: 1:0 Rahn, 1:1 Salihamidzic, 2:1 Hoogma, Pieckenhagen hält gegen Ballack, 3:1 Maltritz, Hargreaves schießt gegen den Pfosten, 4:1 Mahdavikia

Zuschauer: 11.850

Gelbe Karten: Beinlich, Kling – Hargreaves, Kuffour, Schweinsteiger
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22.07.03 23:20:32
Liga-Pokal-Halbfinale

FC Bayern - HSV 4:7

Der DFB-Liga-Pokal wird einen neuen Gewinner bekommen - und der HSV ist Schuld. Bislang wurde der Wettbewerb sechsmal ausgetragen, viermal gewannen zunächst die Bayern, in den vergangenen zwei Jahren war dann die Hertha aus Berlin erfolgreich. Doch in diesem Jahr wird es einen neuen Sieger geben, nach Hertha am vergangenen Donnerstag ist nun auch der FC Bayern über die HSV-Raute gestolpert.

11.850 Zuschauer sahen eine sehr interessante Partie, in der die Bayern durch Ballacks Foulelfmeter nach 18 Minuten in Führung gingen. Für die erste Wende des Spiels sorgte dann Bernardo Romeo kurz vor, und kurz nach der Pause. Nach 66 Minuten schien der Sieg perfekt zu sein; Sergej Barbarez köpfte zum 3:1 ein. Im Gegenzug aber schon der bayerische Anschlußtreffer. In einer lebhaften Schlußphase kamen die Bayern dann noch zum Ausgleich in letzter Minute. Erneut verwandelte Michael Ballack einen Foulelfmeter.

Aber auch diesen Schreck steckten die Hamburger weg. Im Elfmeterschießen (auf eine kräftezehrende Verlängerung wird im Liga-Pokal verzichtet) trafen dann Rahn, Maltritz, Hoogma und Mahdavikia ins Tor, während bei den Bayern nur Hasan Salhihamidzic verwandeln konnte. Die Schüsse von Ballack und Hargreaves wurden von Martin Pieckenhagen abgewehrt.

Am kommenden Montag, den 28.07.03 kann der HSV gegen Borussia Dortmund in Mainz nun tatsächlich einen Titel gewinnen.
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22.07.03 23:25:16
Hallo meine lieben HSV-Freunde!

Habt Ihr meine 2 Treffer heute gesehen! Ich habe gezeigt, ich gehöre zu den Top-Stürmern der Fussball-Bundesliga! Und nun holen Wir den Liga-Pokal, den ersten offiziellen Titel unter freien Himmel seit 1987!

Lieben Gruß, B.Romeo
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22.07.03 23:37:09
Nabend Bernardo:),

...und mein Kumpel hätte am liebsten seine Bierflasche in den Fernseher geschmissen in den ersten 30 Min.:laugh:

Weil du wieder zu langsam warst und dich im Abseits rumgetrieben hast...:laugh: :laugh: :laugh:

;)

Gute Nacht
und schöne Träume @all

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23.07.03 06:19:33
moin ff :) all :)

GW zum finale :D

sach mal ff :D
wo habt ihr daenn ;)
den chr. rahn her ¿?¿

saludos bd
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23.07.03 13:20:24
Moin Moin @all:)

Mahlzeit bon:)

danke:D:D:D

der Rahn hat im letzten Jahr ne Menge gelernt bei uns:)
seine Vorgeschichte verlief "ähnlich" wie bei euerm Jeremies...;)
Giesinger ...löcher:laugh: :laugh: :laugh:

Schön Tach noch

FF
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23.07.03 13:29:47
mahlzeit FF :D

scheint was zu werden
naja ... der name verpflichtet ;)

und watt noch aufgefallen ist

ihr habt noch keinen sponsor :eek:

frag doch mal bei mogelcom an :D

saludos bd
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23.07.03 13:32:43
Jena - Der HSV scheint vor einer erfolgreichen Saison zu stehen, möglicherweise vor einer noch besseren als in der vergangenen Serie. Die Hamburger zeigten gegen den FC Bayern München im Ligapokal-Halbfinale streckenweise sehr guten Fußball und stehen verdient im Endspiel um 1,28 Millionen Euro Siegprämie. Der HSV gewann im Elfmeterschießen mit 4:1. Nach 90 Minuten stand es 3:3 - nach 3:1-Führung der Hamburger.

"Wir haben von der ersten Minute an versucht, Fußball zu spielen. Die Zweikampfstärke war noch nicht so groß, das beweisen die sechs Tore. Im Elfmeterschießen hat man gesehen, dass die Mannschaft an Selbstvertrauen gewonnen hat. Man darf den Sieg nicht überbewerten, beide Teams sind noch nicht am Leistungslimit. Die Bundesliga ist ein anderes Paar Schuhe", meinte HSV-Trainer Kurt Jara.

Das Team um Kapitän Nico Hoogma wirkte von Beginn an konzentriert und aggressiv; von wegen Test- oder Vorbereitungsspiel. Hier ging es um das Finale im Liga-Pokal, hier ging es ums Renommee, hier ging es um genau 483 469 Euro. Diese Summe war für jeden Finalteilnehmer zu den bereits verdienten 511 292 Euro ausgelobt worden. Für Brisanz war also genug gesorgt.

Für noch mehr sorgte dann Schiedsrichter Jürgen Jansen. Niemand im Ernst-Abbe-Stadion in Jena wusste in der 24. Minute, was passiert war: Bastian Reinhardt ließ an der Torauslinie Bayern-Torjäger Elber zu Boden gehen - Ecke? Abstoß? Nein, Elfmeter! Den verwandelte unter den Pfiffen der meisten Zuschauer Nationalspieler Ballack zum 1:0.

In der Tat hatte sich Reinhardt ungeschickt verhalten. Er hielt Elber am Trikot fest, und bei der gleichzeitigen Grätsche traf er den Ball zudem kaum. "Ein klarer Elfmeter, das war dumm von Reinhardt", meinte Bayern-Manager Uli Hoeneß zur Pause. Der neue DSF-Mitarbeiter Hans Meyer (früher Trainer in Mönchengladbach) befand derweil: "Ein sehr schönes Spiel, aber auf diesem Zuckerrasen muss man ja auch gut spielen."

Das dachte sich wohl auch HSV-Profi Christian Rahn. Selten hat der Nationalspieler einmal so energisch, so hart, so aggressiv gespielt wie diesmal. Und er setzte auch in der Offensive Akzente. So in der 41. Minute. Beherzt drang Rahn in den Bayern-Strafraum, suchte den Zweikampf mit Hargreaves, gewann das Duell und zog eine wunderschöne Flanke vor das Tor. Der Ball senkte sich genau auf den Kopf des bis dahin nicht in Erscheinung getretenen Bernardo Romeo, und der Argentinier köpfte aus fünf Metern unhaltbar für Kahn ein. Halbzeit.

Romeo setzte auch im zweiten Durchgang das erste Ausrufezeichen: Rodolfo Cardoso erkämpfte sich gegen Jeremies den Ball, kurze Ablage auf Landsmann Romeo, der zog aus halbrechter Position und 20 Metern mutig ab - und der Ball flog in den hinteren oberen Winkel des Bayern-Tores, so sehr sich auch Kahn reckte (51.). "Zieht den Bayern die Lederhose aus", skandierten die HSV-Fans, und sie sangen übermütig: "Wer wird deutscher Meister? Ha, ha, ha, HSV!" Zumindest Ligapokalsieger jetzt möglich.

Der HSV zeigte auf jeden Fall, dass er mit den Bayern mithalten kann, im Moment vielleicht sogar (noch) besser ist. Das wurde auch durch das 3:1 von Sergej Barbarez (66., Kopfball nach Rahn-Flanke) dokumentiert; auch wenn Elber postwendend für das 2:3 gesorgt hatte (68.) und Ballack (90.) nach einem angeblichen Foul Stephan Klings seinen zweiten Elfmeter souverän verwandelte, diesmal in die Mitte.

Am Montag findet das Endspiel in Mainz gegen Borussia Dortmund statt. Deswegen muss das für Sonntag geplante Benefizspiel gegen St.Xxxxx verlegt werden.
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24.07.03 13:19:45
Moin Moin

Mal schaun was die Presse zu sagen hat...;)

Hamburger Abendblatt
Der HSV lässt aufhorchen


Jena - Morgens um sieben war die Welt des HSV restlos in Ordnung. Hermann Rieger saß am Tag nach dem 7:4-Sieg nach Elfmeterschießen gegen Bayern München im Halbfinale des Ligapokals am Frühstückstisch, las die Zeitungen und stellte strahlend fest: "Es ist ein geiles Gefühl, die Bayern besiegt zu haben. Endlich einmal."

Freude und Erleichterung bei den Hamburgern, der Kultmasseur sprach für alle. Zufrieden waren auch die Spieler. "Ich bin sehr glücklich, zwei Tore gegen die Bayern und gegen Oliver Kahn geschossen zu haben. Insgesamt haben wir eine gute Mannschaft, wir werden in dieser Saison bestimmt wieder in den UEFA-Cup kommen - es ist sogar mehr für uns drin", sagte Bernardo Romeo, der das 1:1 und 2:1 erzielt hatte.

HSV-Kapitän Nico Hoogma befand: "Es ist schön, dass wir nun mit Dortmund am Montag wieder einen schweren Gegner haben, aber es geht für uns auch um die Vorbereitung. Mit den Bayern können wir noch nicht mithalten, für uns geht es nur darum, international zu spielen." Und weiter: "Die Gefahr, dass wir nach dem Liga-Pokal die Bundesliga nicht mit dem nötigen Ernst angehen könnten, sehe ich nicht, denn wir sind keine überhebliche Mannschaft. Wir wissen, dass wir in jedem Spiel alles bringen müssen."

Genau das ist im Sinne des Trainers. Kurt Jara trat noch in Jena auf die Euphoriebremse: "Jetzt haben wir die Bayern gefordert, wir stehen im Finale, wir sind absolut die Besten, wer soll uns aufhalten? Das wird jetzt aus dem Umfeld kommen, auch aus dem Verein, aber das ist es im Prinzip nicht. Wir können noch nicht mithalten mit den Bayern."

Der HSV-Trainer sagt auch, warum: "Wir haben zwar viel Substanz, wir gehören auch sicher in die Spitzengruppe, aber wir gehören noch nicht an die Spitze. So weit sind wir noch nicht. Ich bin zwar immer optimistisch, aber ich bin auch Realist. Wir gehören zur Bayern-Verfolgergruppe. Dortmund ist die Nummer zwei, dann kommen Stuttgart, Schalke, Hertha und wir auf einer Stufe. Wir spielen einen guten, gepflegten Fußball. Wir sind auch auf einem guten Weg, aber mehr nicht." Und dann im Scherz: "Wir sind jetzt 34 Spieltage vor Saisonschluss. Was weiß ich, was drei Tage vor Saisonschluss ist?"

Dafür weiß Jara, was jetzt ist. Und das ist nicht nur positiv. Trotz des Final-Einzugs fand der Österreicher noch das Haar in der Suppe: "Wir führen 3:1 und lockern in einer solchen Phase die Organisation. Wir kommen auf die Idee, noch ein Tor machen zu müssen. Das haben uns die Großen, das haben uns zum Beispiel auch die Bayern voraus. Die machen bei 3:1 den Laden dicht, das ist deren Stärke. Wir dürfen in solchen Situationen nicht den Kopf verlieren. Gott sei Dank haben wir das totale Ausbüchsen aus der Organisation ja schon abgestellt."

Weil die Mannschaft stetig zusammengewachsen ist, weil die Hierarchie stimmt, weil mit Hoogma, Pieckenhagen, Barbarez, Hollerbach, Ujfalusi und Mahdavikia feste Eckpfeiler stehen - und weil die Spieler schon seit geraumer Zeit auch außerhalb des Spielfeldes ein Team bilden. Dieser HSV ist zu einer echten Einheit geworden. Und: Im HSV-Team 1983 (Gewinn des Europapokals) standen elf Siegertypen, der HSV 2003 kommt diesem Team schon sehr nahe - und Kurt Jara sieht es mit viel Wohlwollen.

"Schon wenn die Spieler ins Hotel kommen, treten sie jetzt ganz anders als noch vor einem Jahr auf. Lockerer und gelöst. Und dann gehen sie doch konzentriert ins Spiel", sagt Kurt Jara und lobt: "Das Team ist heiß auf Erfolg, und das ist die beste Basis, um diesen Weg weiterzuführen. Ein Absturz kommt meistens, wenn man selbstzufrieden ist, aber das sind wir nicht. Wir müssen uns nur immer beweisen und die Grundelemente beherzigen. Das sind Ordnung und Disziplin sowie der Wille."

Montag geht es in Mainz im Liga-Pokal-Finale gegen Dortmund (20.30 Uhr, ARD live). Jara: "Man kann einen Titel gewinnen, man kann viel Geld gewinnen, man kann auch an Renommee gewinnen - und an Selbstvertrauen."

Der HSV lässt aufhorchen, und er findet auch wieder mehr Beachtung. Zur Freude des Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann: "Diese drei Liga-Pokalspiele sind klasse, wir finden wieder überregional statt. Und wir werden wieder ernst genommen."
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24.07.03 13:20:13
Die Welt
Rahn erarbeitet sich Anerkennung


Kurt Jara musste nicht lang überlegen. Nein, versicherte der Trainer, so stark habe er Christian Rahn noch nie spielen sehen - zumindest nicht für den HSV. "Seine Leistung war hervorragend. Er ist weite Wege gegangen, hat Zweikämpfe gewonnen und Akzente in der Offensive gesetzt. Das will ich von ihm sehen, darauf muss er aufbauen", lobte der Österreicher.

Der 24 Jahre alte Nationalspieler hatte das erste und dritte Tor der Hamburger durch Bernardo Romeo sowie Sergej Barbarez mit Traum-Flanken vorbereitet, zudem später im Elfmeterschießen die Nerven bewahrt und Deutschlands Nummer eins Oliver Kahn, überwunden. "Ich habe ihm gesagt, er soll seine Stärken ausspielen, sich an guten Aktionen aufrichten. Das ist eingetreten. Christian hatte gleich zu Beginn einige gute Szenen, dadurch wurde er von Minute zu Minute selbstbewusster. Er spürt, dass ich ihm vertraue. Deshalb will er sich zeigen. Das muss er nun beweisen", forderte Jara.

Rahn hat offenbar verstanden. "Ich darf mich nicht darauf ausruhen, muss weiter hart arbeiten", meinte der ehemalige St. Pauli-Profi, "es lief aber ganz gut für mich." Da Bernd Hollerbach, der momentan in Basel am operierten

Sprunggelenk behandelt wird, nicht rechtzeitig zum Bundesliga-Start in anderthalb Wochen zur Verfügung steht, konnte sich Rahn auf der linken Seite der Vierer-Abwehrkette in den Vordergrund spielen. "Christian hat mich sowohl gegen Berlin als auch gegen die Bayern überzeugt. Momentan hat er die Nase vorn", so Jara.

"Ich habe auf meine Chance gewartet und möchte sie jetzt nutzen. Schön, dass sie schneller gekommen ist, als ich selbst gedacht hätte", sagte Rahn. "Wer Leistung bringt, hat ein Anrecht darauf zu spielen. Und wer Leistung bringt, wird gleichzeitig innerhalb der Mannschaft akzeptiert", erklärte der Verteidiger, der in der vergangenen Saison nicht über das Reservistendasein hinaus kam.

Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer glaubt daran, dass Rahn im zweiten Anlauf den Durchbruch schaffen kann. "Christian war richtig griffig, hat keine Kompromisse gemacht. Er hat gezeigt, dass man mit Einsatz und Entschlossenheit Berge versetzen kann", lobte das Vorstandsmitglied. Für die kommenden Wochen rät Beiersdorfer: "Ruhig bleiben und hart weiterarbeiten."
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24.07.03 13:20:39
Hamburger Morgenpost
Phänomen Berniegoal


Nicht wenige verzweifelten schon während der vergangenen Testspiele ob seiner katastrophalen Chancenverwertung. Und dann schenkt Bernardo Romeo den Bayern mal eben einen Doppelpack ein. Unglaublich, der Typ!

Kurt Jara meint, das Erfolgsgeheimnis zu kennen. "Ich habe noch vor dem Spiel mit Bernie gesprochen. Es gefiel mir nicht, dass er zuletzt immer wieder lamentiert hat, wenn die Zuspiele nicht kamen." Das Resultat: "Gegen die Bayern war er wieder der Alte - ruhig und abgeklärt." Insbesondere Romeos Treffer zum 2:1, ein Knaller aus 20 Metern, riss alle von den Sitzen. "Da war ja wohl jeder überrascht", so Jara schmunzelnd.

"Berniegoal" selbst sprach "von einem Spiel, das großen Spaß gemacht hat". Zu seiner eigenen Leistung ließ er sich nichts entlocken. Romeo will nur eines: Tore schießen. Gut so.
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24.07.03 13:24:06
Ganz frisch:

Hamburg: Interview der Woche mit Kurt Jara - 24.07.2003 12:12

"Wir gehören nicht ganz nach oben"


Sieht sein Team nicht als "Bayern-Jäger": HSV-Coach Kurt Jara.

Er holte mit dem HSV zuletzt Platz vier. Im Ligapokal schlug er mit dem HSV nun die Bayern, will den Titel gewinnen. Doch für einen Angriff auf die Bundesligaspitze ist es für Kurt Jara zu früh.

kicker: Seit Sie beim Hamburger SV sind, haben Sie noch kein Testspiel verloren. Wussten Sie dies eigentlich, Herr Jara?

Kurt Jara: Die Statistik ist nicht so wichtig. Ich achte nicht nur auf die Resultate, sondern auch auf die Leistungen in den Tests.

kicker: Und die stimmen?

Jara: Es zeigt, dass ich immer viel von meiner Mannschaft erwarte. Auch bei Spielen auf dem "Land".

kicker: Wie wichtig sind Ihnen die Erfolge im Liga-Pokal?

Jara: Sehr wichtig. Meine Jungen sind heiß und ich bin heiß auf den Titel. Ich will diesen Titel, auch wenn es nur der Liga-Cup ist.

kicker: Was bedeutet der Titel für Sie?

Jara: Ein schöner Titel. Man kann Renommee aufbauen, Selbstvertrauen gewinnen, dabei noch Geld kassieren, was wichtig für unseren Vorstand ist.

kicker: Wie bewerten Sie den Leistungsstand des HSV?

Jara: Meine Mannschaft ist auf einem guten Weg. Wir spielen einen schönen, gepflegten Fußball, müssen nur abgeklärter, geschickter im Zweikampfverhalten werden und dürfen nicht, wie in der zweiten Halbzeit, die Ordnung verlieren.

kicker: Was hat Ihnen an Ihrer Elf besonders imponiert?

Jara: Wie sie aufgetreten ist im Elfmeterschießen nach dem Schock in der Nachspielzeit. Wie alle zum Punkt gegangen sind. Die Körpersprache: so selbstbewusst, so sicher, ohne überheblich zu wirken.

kicker: Liegt hier nicht auch eine Gefahr? Aus Selbstbewusstsein wird schnell Selbstzufriedenheit.

Jara: Es ist ein schmaler Grat. Doch ich habe keine Befürchtungen. Wir haben nicht die Typen in der Mannschaft, die schnell durchdrehen. Eher muss ich im Umfeld aufpassen. Dort muss ich auf die Bremse treten.

kicker: Doch auch Sie sprachen von der Weiterentwicklung der Mannschaft . . .

Jara: . . . so ist es. Ich muss nicht mehr so viel erzählen, vieles läuft automatisch ab.

kicker: Die Gretchenfrage: Ist der HSV reif, um in den Meisterschaftskampf eingreifen zu können?

Jara: Nein, das geht noch nicht.

kicker: Warum nicht?

Jara: Weil wir nicht diese Konstanz bringen werden wie andere, wie Bayern oder Dortmund. Wir gehören in die Spitzengruppe, aber nicht ganz nach oben. Dass wir Fußball spielen können, haben wir bewiesen. Doch es muss alles rund laufen: kaum Verletzte, keine Sperren.

kicker: Was halten Sie vom Begriff "Bayern-Jäger"?

Jara: Gar nichts. Das ist genau das, was ich nun befürchte. Ich bin immer bereit, die Ziele hoch zu stecken. Wie im Vorjahr: Das Saisonziel Platz sieben habe ich nach oben korrigiert: UEFA-Cup-Platz.

kicker: In der Offensive sind Sie nicht so gut bestückt. Wird noch ein Stürmer gekauft?

Jara: Nun fällt auch Talent Meier leider aus. Wir sondieren den Markt, haben aber noch nichts gefunden. Daher hatte ich mich auch für den Verbleib von Erik Meijer stark gemacht.

kicker: Im Klub wird erzählt, Sie hätten nur halbherzig und nach außen hin für Meijer und auch Hertzsch plädiert.

Jara: Blödsinn! Ich erzähle doch nicht, was nicht stimmt.

kicker: Zum Erfreulichen: Haben Sie Christian Rahn schon mal so stark gesehen wie am Dienstag gegen die Bayern?

Jara: Nein, 70 Minuten hat er gegen Bayern hervorragend gespielt, Kopfbälle gewonnen, Zweikämpfe gewonnen, ist im richtigen Moment nach vorn gegangen.

kicker: Vor der Vorbereitung hieß die Reihenfolge auf der linken Verteidigerposition: Hollerbach - Kling - Rahn. Haben sich nach den jüngsten Erkenntnissen die Gewichte verändert?

Jara: Ja, Rahn steht nun ein bisschen vorn. Wir müssen abwarten, was mit Hollerbach wird.

kicker: Hat Reinhardt den Härtetest bestanden?

Jara: Eine solide Leistung. Auch gegen die Top-Stürmer Elber und Pizarro stand er seinen Mann.

kicker: Also wird er beim Start Ujfalusi vertreten. Was hat Reinhardt, was Schlicke nicht hat?

Jara: Die Erfahrung, die Praxis in der Bundesliga. Schlicke muss sich übers Training anbieten, braucht Zeit.

kicker: Sie haben Ihren Vertrag verlängert. Um ein Jahr, mit einer Gehaltserhöhung auf 1,25 Millionen Euro Jahressalär. Ist auch ein Gehaltsverzicht schon eingebaut?

Jara: Nein.

kicker: Wären Sie dazu bereit?

Jara: Abwarten. Wenn alle im Klub dazu bereit sind, dann bin ich nicht derjenige, der sich widersetzt.

kicker: Ihr Spieler Barbarez hat sich unlängst dagegen ausgesprochen. Ihr Kommentar?

Jara: Das ist die Meinung des Spielers, die zu akzeptieren ist.

kicker: Sie haben den Führungswechsel von Hieronymus und Hackmann, die Sie in die Bundesliga geholt haben, zu Beiersdorfer und Hoffmann mit einem weinenden Auge begleitet. Haben Sie sich nun mit dem neuen Führungsduo angefreundet?

Jara: Wir mussten uns kennenlernen, haben uns in vielen Gesprächen beschnuppert. Nun haben wir eine klare Linie. Die Kooperation ist optimal. Wir akzeptieren und respektieren uns.

Interview: Hans-Günter Klemm
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24.07.03 17:40:05
NEWS:D

Verletzungen
Fukal muss noch pausieren


Hamburg - Milan Fukal plagen noch immer Schmerzen am linken Knöchel. Dies musste der tschechische Nationalspieler einen Tag nach seinem ersten Mannschaftstraining erkennen. Nun muss sich Milan voraussichtlich noch bis Mitte nächster Woche gedulden.

Für Sergej Barbarez, den muskuläre Probleme plagen, und Stefan Beinlich, der noch immer an Zehenproblemen leidet, stand am Donnerstag (24.07.2003) nur Pflege auf dem Programm.


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Fanartikel
12.000 T-Shirts sind weg
Hamburg - Die Erfolge des HSV im Liga-Pokal gegen Hertha BSC und den FC Bayern München locken den HSV-Anhang in die Fan-Stores. Die Vorfreude auf die neue Saison wächst.

Nicht nur die Tickets sind nämlich Verkaufsrenner, auch die HSV- und die Hamburg-T-Shirts laufen und laufen. Bis heute sind insgesamt 12.000 Exemplare in den drei HSV-Fan-Stores und im Online-Shop, unter www.hsv.de, verkauft worden.

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Fürs Spiel gegen Hannover gibt`s nur noch 9000 Tickets
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24.07.03 23:44:51
nabend bon:)

war heute in b`dorf;)

mehr als nen handy-vertrag hatten sie nicht anzubieten:laugh: :laugh: :laugh:


ff
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25.07.03 20:54:32
Nabend zusammen:)

Vorstand einigt sich mit Mannschaftsrat

Die Vorstandschaft und der Mannschaftsrat des Hamburger SV haben den seit Anfang Juli andauernden Streit um die Reglung der Prämien für die kommende Saison nun beigelegt. Die Verantwortlichen des finanziell angeschlagenen Vereins einigten sich mit den Vertretern aus dem Team darauf, bis zum Ende der Hinserie keine Prämien auszahlen zu müssen.

Nach dem Ende der Vorrunde im Dezember wollen sich beide Parteien dann wieder zusammensetzen, um neu zu beraten. Die bis dahin "eingefrorenen" Prämien sollen auf Basis des sportlichen Erfolges der Hinserie auf die Mannschaft umgelegt werden.

Sportchef Dietmar Beiersdorfer, der "das Thema vor dem Saisonstart gegen Hannover erledigt" haben wollte, zeigte sich dann auch erleichtert, dass dies "nun auch geschafft wurde". Der Mannschaftsrat um Kapitän Nico Hoogma verkündete vor der Verhandlungsrunde noch, dass "die Spieler gesprächsbereit " seien - das haben sie nun bewiesen.
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25.07.03 21:39:06
Taufrisch;)

25.07.03

VfB Lübeck - HSV 2 : 2

Naohiro Takahara erzielte beide Treffer beim Unentschieden im letzten Testspiel vor dem Liga-Pokal-Finale am kommenden Montag.

HSV: Wächter, Rahn, Jacobsen, Kling, Ujfalusi, Wicky, Schlicke, Bröcker, Mahdavikia, Romeo (46. Sen), Takahara
Ebenfalls zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde Bastian Reinhardt.

Tore: 1:0 Scharping (13.), 1:1 Takahara (35.), 2:1 (38.), 2:2 Takahara (68.)

Zuschauer:
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25.07.03 23:52:17
MAnn, Du redest hier ja nur mit Dir selbst :D !
Naja, in einer Woche gehts endlich wieder los und ich werde natuerlich auch dabei sein :
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27.07.03 09:40:45
moin FF :) all :)

HSV reagiert auf wirtschaftliche Probleme

München - Einschneidende Maßnahmen bei Uefa-Cup-Teilnehmer HSV: Bernd Hoffmann, der Vorstands-Vorsitzende des Bundesligisten, hat einem Bericht der "Hamburger Morgenpost" zufolge bis zum Ende des Jahres der Mannschaft alle Prämien gestrichen.

Im Gegenzug hat sich der Vorstand der Hanseaten bereit erklärt, auf acht Prozent des Gehalts zu verzichten. Mit Trainer Kurt Jara soll noch gesprochen werden. Auch der Österreicher soll bereit sein, Einbußen in Kauf zu nehmen.

Kapitän Nico Hoogma zeigte Verständnis für die Maßnahme: "Natürlich ist das nicht toll. Aber die wirtschaftliche Lage lässt offenbar nichts anderes zu."

schoenen sonntag :)
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27.07.03 19:51:46
moin moin!

hola bd:D

@tony
schön, daß du auch wieder dabei bist.

dauerkarte ist gestern gekommen:) :D
platz: links unten neben dem s von h s v :D (s. tony`s bild unten)



Personalie
Ohne Romeo gegen BVB


Hamburg - Ohne Bernardo Romeo tritt der HSV im Liga-Pokal-Finale am Montag (28.07.03) gegen Borussia Dortmund an. Der Argentinische Goalgetter leidet unter Adduktorenproblemen, die den Einsatz gegen den BVB leider nicht zulassen. Ein Kernspin-Untersuchung soll morgen näheren Aufschluss über die Beschwerden geben.




AOL Arena
Der Rasen kann bleiben


Hamburg - Die Befürchtungen waren groß - doch Ende gut, alles gut. Nach dem Konzert der Rolling Stones in der AOL Arena am Donnerstag bangten die Verantwortlichen des HSV um den Rasen vor dem Bundesliga-Auftakt am 2. August (15.30 Uhr) gegen Hannover 96. Doch nach einer Inspizierung am Sonnabend (26.07.03) durch HSV-Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann, Sportchef Dietmar Beiersdorfer und Trainer Kurt Jara wurde entschieden: Der Rasen kann bleiben und muss nicht ausgewechselt werden. Die Rock-Opas waren nicht ganz so wild wie befürchtet.:laugh: :laugh: :laugh:



wünsche allen eine erfolgreiche woche:) ;)

ff
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27.07.03 21:35:48
Guten Abend HSVer...Taka wirds richten!!:D

Kurt Jara setzt gegen Dortmund auf Sushi-Bomber Takahara



Nach dem Ausfall von Bernardo Romeo richten sich alle Augen heute auf Naohiro Takahara. Der Sushi-Bomber soll den HSV zum Liga-Pokal-Sieg schießen. Beim 2:2 gegen den VfB Lübeck ballerte er sich schon mal warm, erzielte beide Treffer. Kurt Jara ist zufrieden mit dem Japaner: "Er war zuletzt immer da, wo es etwas zu erben gab. Genau das erwarte ich von ihm. Seinen Einsatz gegen Dortmund hat er sich wirklich verdient." Los "Taka", schieß die Kohle rein! Beim HSV brauchen sie jeden Cent.

Offenbar hat Takahara das Regenerationstraining zu Beginn der Vorbereitung gut getan. Rechtzeitig vor dem Bundesliga-Start ist er topfit. Das Kräftemessen mit den BVB-Stars wird zur Generalprobe für Hannover. "Ich erwarte ein intensives Spiel", sagt Jara. "Wir wollen den Titel unbedingt gewinnen. Das gäbe eine Menge Selbstvertrauen." Und Kohle! 1,3 Millionen Euro streicht der Sieger ein. Für den zweiten Platz gibt es immerhin noch 895 000 Euro.

So will der HSV spielen: Pieckenhagen - Jacobsen, Hoogma, Reinhardt, Rahn - Maltritz, Beinlich (Wicky) - Mahdavikia, Cardoso, Barbarez - Takahara.


Gooooo HSV!!
greets

$pooky
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28.07.03 00:20:29
Beitrag Nr. 100 ()
Nochmal Moin zusammen:D
Hi spooky:D

Hier mal was von den ach so lieben, lustigen und kreativen “Fans“ des Stadteilvereins.
Passt natürlich nicht in des Bild, welches die Medien dem Verein aufgedrückt haben und soooooo viele Sympathisanten gern hätten.


27.07.03

Attacke auf HSV Mitglieder

55 HSV-Mitglieder feierten friedlich und ausgelassen ein schönes Fest...Die Abteilung Fördernde Mitglieder/Supporters Club des Hamburger Sport-Vereins hat sich am Samstag Nachmittag bei seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern mit einer kleinen Feierlichkeit auf dem Museumsschiff Cap San Diego für die Mitarbeit in der vergangenen Saison bedankt. 55 HSV-Mitglieder feierten friedlich und ausgelassen ein schönes Fest, bis gegen 22:30 Uhr plötzlich eine aggressive Gruppe von etwa 80 Fans und Skinheads des FC St. Pauli versuchte, gewaltsam auf das Schiff zu gelangen. Einige der etwa 15 zu diesem Zeitpunkt noch anwesenden HSV-Mitglieder, auch Frauen und minderjährige Mitglieder, reagierten mit panischer Angst.
Zum Schutz der ehrenamtlich tätigen HSV-Mitglieder wurde die Polizei verständigt. Die Beamten der zuerst eintreffenden Funkstreifenwagen wurden von den St. Pauli Fans sofort so massiv angegriffen:eek:, so das von der Polizei Pfefferspray und Schlagstöcke eingesetzt werden mußten. Laut Polizeiberichten wurden außerdem sogar drei scharfe Warnschüsse abgegeben!:eek: Im Zusammenhang mit dem Angriff der St. Pauli Fans auf die Veranstaltung der Abteilung Fördernde Mitglieder des HSV wurden fünf Polizeibeamte leicht verletzt, zwei Funkstreifenwagen beschädigt:eek: und fünf St. Pauli Fans vorläufig festgemommen.Die Abteilung Fördernde Mitglieder/Supporters Club des Hamburger Sport-Vereins verurteilt diesen feigen Gewaltakt gegen verdiente HSV-Mitglieder sowie die Polizei und möchte hiermit alle Fans beider Vereine dazu aufrufen, besonnen zu bleiben und diesen Vorfall gemeinsam sachlich aufzuarbeiten.Hamburger Sport-VereinAbteilungsleitungAbteilung Fördernde Mitglieder/Supporters Club

Ja ja, so sind sie die „Besten Fans der (3.:laugh: )Liga“

Aber die Schuld werden wie immer die Anderen haben.
Bin mal gespannt was und ob überhaupt die Hamburger Presse so schreibt...


Gute Nacht FF
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28.07.03 13:23:54
Beitrag Nr. 101 ()
Mahlzeit:)

...und wir holen den Pokal

mein Tipp 3:1 FF
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28.07.03 19:11:08
Beitrag Nr. 102 ()
Nabend:)

Personalie
Ledesma nach Mexico?

Hamburg - Gut möglich, dass Cristian Ledesma in Zukunft das Trikot des mexikanischen Meisters Monterrey trägt. Am Dienstag (29.07.03) macht sich der Argentinier auf den Weg nach Mittelamerika, um dort die letzten Details eines Ausleihgeschäfts zu verhandeln. Geplant ist, dass der HSV ihn für ein Jahr an die Mexikaner ausleiht. Wird man sich einig, könnte Ledesma bereits am Samstag (02.08.03) zum Liga-Auftakt gegen Cruz Azul auflaufen. Beim HSV möchte man dem "Gaucho" seine Chance nicht verbauen.

Sportchef Dietmar Beiersdorfer: Wir würden Cristian die Freigabe erteilen. In Monterrey hat er die Möglichkeit, sich ins Rampenlicht zu spielen. Nach einem Jahr werden wir sehen, ob er mit gestärktem Selbstvertrauen zurückkehrt oder wir uns eine andere Lösung überlegen müssen."

In Falle eines Ausleihgeschäfts besteht die Möglichkeit, dass HSV eventuell noch einmal den Transfermarkt sondiert.

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Verletzung
Romeo beklagt Zerrung

Hamburg – Der schmerzgeplagte HSV-Stürmer Bernardo Romeo hat sich am Montagnachmittag (28.07.2003) einer Kernspintomographie unterzogen, um Klarheit über die Schwere seiner Adduktoren-Probleme zu bekommen. Die gute Nachricht vorweg: Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen Faserriss handelt. Allerdings muss der argentinische Torjäger eine Zerrung am rechten Adduktoren-Ansatz beklagen.

Hinter Romeos Einsatz zum Bundesligastart im Heimspiel gegen Hannover 96 in der AOL Arena am Samstag (02.08.2003) steht momentan noch ein großes Fragezeichen. HSV-Arzt Dr. Oliver Dierk erklärte dazu: "Bis zum Wochenende wird es ganz knapp. Wir können momentan nur von Tag zu Tag planen."

Bis später;)

FF
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28.07.03 19:19:48
Beitrag Nr. 103 ()
kicker-Test: Hamburger SV - 28.07.2003

Jara ist der absolute Testsieger

Der Trainer ist der Star: Er hat sich Verdienste erworben an der Elbe, er ist unumstritten - und er hält einen kuriosen Rekord.
Kommen & Gehen: Abgespeckt hat der HSV. Nach dem Abgang des aussortierten Top- Stars Albertz gingen zehn Akteure, lediglich Hertzsch und Meijer dürfen als Verlust bewertet werden. Im Gegenzug hat Jara mit Junioren-Nationalspieler Schlicke (Greuther Fürth) und dem erfahrenen Reinhardt (Bielefeld) die Defensive gestärkt. Berlins Beinlich, als möglicher Vertreter für den mitunter schwächelnden Cardoso geholt, erweist sich auch als Gewinn im defensiven Mittelfeld. Meier (St. Pauli) kann allein die schwache Besetzung in diesem Mannschaftsteil nicht wettmachen.

Tests & Tore: Jaras Rekord steht: Seit er beim HSV amtiert, hat er noch kein Testspiel verloren. Die Erfolge im Liga- Pokal gegen Bayern (3:3, im Elfmeterschießen 4:1) und Hertha (2:1) überstrahlen alles, sind Beleg für eine gute Frühform.

Stärken & Schwächen: Kaum Veränderungen im Team, alle Stammkräfte blieben trotz der Flirts europäischer Spitzenklubs mit Ujfalusi und Mahdavikia - das Eingespieltsein ist der große Trumpf für Coach Jara. Mit Beinlich und Reinhardt sowie dem wieder erstarkten Rahn und dem forschen Dänen Jacobsen erhöhen sich die Alternativen für den Österreicher. Die kompakte Defensivabteilung bleibt dabei die Trumpfkarte. Fraglich, ob das Potenzial in der Offensive ausreicht. Fraglich zudem, ob Cardosos Knie hält.

System & Taktik: Das Erfolgssystem des Vorjahres wird nicht verändert. Soll heißen: Viererabwehrkette, davor zwei defensive Mittelfeldspieler, ein Spielmacher, zwei Außenstürmer, eine zentrale Spitze. Offensive Ausrichtung versprochen, zumal mit Rahn und Jacobsen als Vertreter für die verletzten Hollerbach und Fukal eher noch mehr Akzente in der Vorwärtsbewegung gesetzt werden können, zumal Beinlich aus der halblinken Defensivposition auch für das Spiel nach vorn steht. Varianten auf der Spielmacher-Position denkbar: Barbarez und Beinlich, falls Cardoso schwächelt.

Trainer & Umfeld: Kurt Jara ist unumstritten. Seine Verdienste bei der Verjüngung und beim Formen einer neuen Elf stehen außer Frage und wurden gewürdigt mit der lautlosen und unspektakulären Verlängerung seines Kontraktes bis 2005. Die neue Führung mit Hoffmann und Beiersdorfer harmoniert. Einziger schwarzer Fleck, gerade für den Marketing-Experten Hoffmann: Die werbefreie Brust, gleich bedeutend mit einem finanziellen Manko von rund fünf Millionen Euro.

Stimmen & Stimmungen: "Ich muss die Euphorie bremsen", sagt Kurt Jara. Er meint die überzogene Erwartungshaltung, entstanden durch die Erfolge im Liga-Pokal. Wohltuend realistisch geben sich indes Trainer und Profis. Kapitän Hoogma: "Wir sind auf einem guten Weg."

Fazit & Prognose: Alles wird gut. Der Nina-Ruge-Spruch könnte zutreffen, der HSV zeigt mehr als vielversprechende Ansätze, zeigt gesteigertes Selbstvertrauen. Die Mannschaft ist ein Geheimfavorit. Ihr ist zuzutrauen, den UEFA-Cup-Platz des Vorjahres zu bestätigen und mit Glück sogar ins Rennen um die Champions- League-Qualifikation einzugreifen.
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28.07.03 20:35:19
Beitrag Nr. 104 ()
1:0 :)
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28.07.03 20:45:26
Beitrag Nr. 105 ()
Cardosooooooo 2:0:D
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28.07.03 20:51:33
Beitrag Nr. 106 ()
Unglaublich!!!!!

18. Min.

3 : 0

Taka:) :) :)
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28.07.03 20:54:25
Beitrag Nr. 107 ()
Avatar
28.07.03 21:34:01
Beitrag Nr. 108 ()
Reichen 20 Minuten BVB-Tiefschlaf:confused:

Wir werden sehen...
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28.07.03 22:40:01
Beitrag Nr. 109 ()


Es hat!!!:D

Was für ein Finale

Was für ein Sieg:cool: :cool: :cool: :cool:
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28.07.03 22:46:28
Beitrag Nr. 110 ()
GW :D

grosser ;)

saludos bd
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28.07.03 22:47:48
Beitrag Nr. 111 ()
Ohhhh Yeahhh! :D

Hab grad bei Intertops ne 17:1 Wette abgegeben: HSV wird Meister!!

Wat´n Sieg...wat´n Finale!! :)


greets
$pooky
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28.07.03 23:17:34
Beitrag Nr. 112 ()
bd:):D:):D

danke:)

jawollllll spooky:) :D
den ersten titel haben wir:):):);)

17(!) : 1 :confused:
das ist zu wenig. mit dem druck kommt die truppe nicht klar...

hätte aber schon was :cool: :cool: :cool: :)

gibt jetzt noch ein schönes holsten:D

prost und schöne träume @all
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29.07.03 01:33:50
Beitrag Nr. 113 ()
Den einen gibt`s noch

Liga-Pokal
Und wir haben den Pokal



Mainz – Es ist vollbracht: Erstmals seit dem Sieg im DFB-Pokal 1987 haben die Rothosen wieder eine offizielle Trophäe an die Alster geholt. Durch einen 4:2 (3:1)-Sieg über Borussia Dortmund hat der HSV den Liga-Pokal 2003 gewonnen. Die Elf von Kurt Jara erwischte einen Bilderbuchstart und führte schon nach 18 Minuten mit 3:0. Nico Jan Hoogma per Kopf, Rodolfo Estaban Cardoso mit einem Superfreistoß und Naohiro Takahara sorgten für die klare Führung.

Doch die Dortmunder gaben sich noch nicht geschlagen, Marcio Amoroso per Foulelfmeter und Jan Koller brachten die Schwarz-Gelben auf 3:2 heran. Die endgültige Entscheidung besorgte dann Stefan Beinlich, als er einen Freistoß fast von der Eckfahne direkt ins Tor beförderte. Letztlich hat der HSV in einem hochklassigen Spiel verdient den Liga-Pokal gewonnen. Die Leistung der Mannschaft kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn nach den Ausfällen der letzten Woche musste Kurt Jara diesmal auch Bernardo Romeo ersetzen, der im Halbfinale mit zwei Toren maßgeblich zum Erfolg gegen den FCB beigetragen hatte.

Der HSV mit einem Superstart

Nach den Siegen über Hertha und Bayern gingen die Hanseaten mit viel Selbstbewusstsein und Agressivität in die Partie. Von der ersten Minute an setzten sie das Dortmunder Tor unter Druck. Und als der Sekundenzeiger noch nicht einmal eine Umdrehung vollendet hatte, gab es schon die erste Hundertprozentige: Einen harten Drehschuss von Takahara konnte Roman Weidenfeller nur mit einem tollen Reflex parieren. Doch schon kurz darauf musste Weidenfeller, der nach dem Wechsel von Jens Lehmann zu Arsenal London als klare Nummer eins im BVB-Gehäuse gilt, zum ersten Mal hinter sich greifen. Sergej Barbarez hatte eine genaue Flanke an die Fünfmeterraum-Grenze gezirkelt und von dort köpfte Kapitän Hoogma den Ball zum 1:0 ins Netz. Die Schwarz-Gelben zeigten sich allerdings keineswegs von dem frühen Treffer geschockt und suchten ihrerseits das Heil in der Offensive. Doch als Tomas Rosicky im Hamburger Strafraum fiel, bleib die Pfeife von Schiedsrichter Jürgen Aust stumm.

Im Gegenteil: Zehn Minuten nach dem 1:0 bauten die Norddeutschen ihren Vorsprung aus. Aus zentraler Position etwa acht Meter vor der Dortmunder Strafraumgrenze gab es einen Freistoß für die Rothosen. Diese Gelegenheit ließ sich Cardoso nicht nehmen: Mit einem genau getimten Schuss ins rechte Dreiangel ließ er dem jungen Dortmunder Schlussmann keine Chance. Schon eine Minute später jedoch hätten die Borussen beinahe zurückgeschlagen. Ein langer Pass in die Spitze wurde von Koller über Amoroso auf Lars Ricken weitergeleitet, dessen Schuss ging dann aber übers HSV-Tor. Fünf Minuten danach nutzte Takahara einen Lapsus von Weidenfeller zur vermeintlichen Vorentscheidung. Der Nachwuchskeeper konnte eine scharfe Hereingabe von Christian Rahn nicht festhalten, und den Abpraller versenkte Taka im Netz: 3:0 – damit schien alles gelaufen.

Nach 24 Minuten schon vier Tore

Mitte der ersten Halbzeit hatten dann aber auch die Westfalen ihr erstes Erfolgserlebnis. Marcel Maltritz konnte Sebastian Kehl im HSV-Strafraum nur durch ein Foul vom Ball trennen, diesmal zeigte Schiedsrichter Aust auf den Punkt. Eiskalt verwandelte Amoroso den Strafstoß zum 1:3 aus Dortmunder Sicht. Mit diesem Resultat ging es in die Pause, obwohl Ahmed Madouni kurz vor der Halbzeit noch eine Chance zum Anschlusstreffer hatte. Martin Pieckenhagen sorgte aber dafür, dass es beim Zwei-Tore-Vorsprung der Hamburger blieb.

Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst nicht ganz so dramatisch und hochklassig weiter wie in den ersten 45 Minuten. Der HSV machte sehr geschickt die Räume eng, die Dortmunder waren zwar bemüht, fanden dagegen aber kein Mittel. Die erste Großchance im zweiten Durchgang hatte der HSV. Barbarez stürmte über den rechten Flügel und bediente Takahara im Strafraum mustergültig. Die Borussen konnten erst im letzten Moment noch zur Ecke klären.

Beinlich mit der endgültigen Entscheidung

Etwas überraschend gelang den Dortmundern kurz darauf der Anschlusstreffer. Ein langer Ball erreichte Koller im Hamburger Strafraum und der setzte sich mit Kraft und Geschick durch, so dass es auf einmal nur noch 3:2 hieß. Plötzlich drohte es noch einmal eng zu werden. Nur sieben Minuten später dann aber die Erlösung: Stefan Beinlich zirkelte fast von der Eckfahne einen Freistoß direkt ins Dortmunder Tor. Mit dem 4:2 hatte der HSV wieder zwei Tore Vorsprung.

In der Schlussphase brachten die Westdeutschen den HSV-Erfolg kaum noch einmal ernsthaft in Gefahr. Doch letztlich präsentierten sich die Borussen als schlechte Verlierer. Erst musste Otto Addo wegen eines Fouls an der Strafraumgrenze mit Rot vom Platz. War diese Aktion im Eifer des Gefechts noch nachvollziehbar, galt das nicht für das Verhalten von Kehl. Der Nationalspieler sprang nämlich nach dem Platzverweis gegen Addo auf den Schiedsrichter zu und versetzte diesem einen heftigen Stoß. Jürgen Aust blieb nichts weiter übrig, als auch Kehl vom Feld zu verweisen. Das alles geschah übrigens in der Nachspielzeit, als die Partie längst entschieden war.

HSV erst drittes Siegerteam im Liga-Pokal

Doch die Mannschaft von Kurt Jara ließ sich dadurch nicht ihre Freude über den Liga-Pokal-Triumph nehmen. Für die Rothosen ist es der erste Triumph in diesem seit 1997 nun inzwischen schon zum siebten Mal ausgetragenen Wettbewerb. Zuvor hatten sich nur der FC Bayern München (viermal) und Hertha BSC Berlin (zweimal) in die Siegerliste eintragen können. Beide Teams hatten die Hanseaten schon auf dem Weg ins Finale aus dem Weg geräumt.


So haben sie gespielt

HSV: Pieckenhagen – Jacobsen, Hoogma, Ujfalusi, Rahn – Maltritz, Beinlich (89. Schlicke) – Cardoso (59. Wicky) – Mahdavikia, Takahara, Barbarez

Borussia Dortmund: Weidenfeller – Reuter (70. Addo), Wörns, Madouni, Dede – Ricken (66. Reina), Demel (81. Odonkor), Kehl, Rosicky – Amoroso, Koller

Schiedsrichter: Jürgen Aust (Köln)

Tor: : 1:0 Hoogma (2.), 2:0 Cardoso (12.), 3:0 Takahara (18.), 3:1 Amoroso (24., Foulelfmeter), 3:2 Koller (61.), 4:2 Beinlich (68.)

Zuschauer: 18.000

Rote Karten: - Addo, Kehl

Gelbe Karten: Rahn, Maltritz, Hoogma – Wörns, Dede, Demel

jetzt ist aber schluß

FF:) :) :)
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29.07.03 13:13:39
Beitrag Nr. 114 ()
Mahlzeit:)

Pressespiegel zum Pokalerfolg:D

HSV gewinnt den Liga-Pokal
Beeindruckender 4:2 Sieg gegen Borussia Dortmund. Es ist der erste Titelgewinn für die Hanseaten seit 1987


Schale für Hamburg: Nico-Jan Hoogma (l.) und HSV-Trainer Kurt Jara


Mainz - Der Hamburger SV hat seine Titel-freie Zeit nach 16 Jahren beendet. Mit dem Gewinn des Liga-Pokals feierte der Verein eine teilweise beeindruckende Generalprobe fünf Tage vor dem Saisonbeginn in der Fußball-Bundesliga. Dank einer stürmischen Anfangsphase kamen die Hanseaten in Mainz zu einem 4:2 (3:1)-Finalsieg gegen Borussia Dortmund und sicherten sich erstmals den Liga-Pokal. Die Hamburger traten damit die Nachfolge von Hertha BSC an.


Die Grundlage für den ersten Titelgewinn seit dem DFB-Pokal-Sieg 1987 legte das Team von Trainer Kurt Jara in den ersten 20 Minuten, als Nico-Jan Hoogma (2.), Rodolfo Cardoso (12.) und Naohiro Takahara (18.) schnell eine 3:0-Führung herausschossen und die Dortmunder beinahe an die Wand spielten. Der Brasilianer Amoroso (24.) konnte per Foulelfmeter für die enttäuschenden Westfalen vor der Pause verkürzen. Nach dem Wechsel gelang den Borussen nur noch der Anschlusstreffer durch Jan Koller (61.). HSV-Neuzugang Stefan Beinlich (68.) sorgte für die Entscheidung, die dem HSV rund 1,28 Millionen Euro in die leere Kasse spülte.Die Dortmunder mussten sich mit 894.000 Euro zufrieden geben. dpa


MOPO:
4:2-Sieg! Das war der erste Streich

Jara-Elf spielte BVB im Liga-Pokal-Finale schwindelig. Beinlich tritt auf die Euphorie-Bremse, Trainer warnt

Es ist vollbracht. Der HSV darf nach 16 Jahren mal wieder seinen Briefkopf ändern, ist neuer Deutscher Ligapokalsieger! Nach Hertha BSC und dem FC Bayern musste auch Borussia Dortmund einsehen, dass gegen diesen HSV derzeit kein Kraut gewachsen ist.
4:2 (3:1) vor 16 700 begeisterten Fans in Mainz. Den ersten Titel der Saison hat der HSV schon mal eingefahren, dazu ein Preisgeld in Höhe von 1 278 230 Euro. Und soviel ist klar: Jetzt zählt Kurt Jaras Team endgültig zu den Meisterschaftsanwärtern - ob der Trainer es nun will, oder nicht.

Ein schöner Spagat, den der Österreicher da schon vor dem Anpfiff zu bewältigen hatte. Was stand im Vordergrund: Der ersehnte Titel? Oder doch die Vorbereitung auf den Bundesligastart gegen Hannover? „Beides“, versicherte der Trainer glaubhaft - und entschied sich doch für den Titel. Denn anstatt weiter mit Reinhardt in der Innenverteidigung zu proben, durfte der am Sonnabend gegen 96 gesperrte Ujfalusi ran. Ein deutliches Signal.

Doch mit diesem Traumstart wird auch Jara in seinen kühnsten Titelträumen nicht gerechnet haben. Nach 62 Sekunden scheiterte Takahara noch am glänzend reagierenden Weidenfeller. Nur 40 Sekunden später führte der HSV: Barbarez’ Flanke köpfte der sträflich unbedrängte Hoogma mühelos ein.
Gerade mal zwölf Minuten waren absolviert, als Cardosos traumhafter 25-Meter-Freistoß an den Pfosten und von dort ins BVB-Netz klatschte. Und nach Rahns Gewaltschuss, den Weidenfeller nach vorne abklatschen ließ, war Takahara zur Stelle - 3:0 (18.).

Unglaublich, dieser HSV! Da lächelte sogar DFB-Teamchef Rudi Völler, der die Hamburger Fußballshow von der Tribüne aus verfolgte. Amorosos Elfmetertor (Maltritz hatte Kehl gefoult/24.) blieb der einzige Schönheitsfleck einer beängstigend guten ersten Hälfte.

Was Jara gewaltig ärgern dürfte: Wie schon gegen die Bayern, als ein 3:1-Vorsprung verspielt wurde, ließ der HSV den Gegner ins Spiel zurückfinden. Denn nach Kollers Anschlusstor (60.) wurde es nochmal spannend. Nur gut, dass die Hamburger Antwort nicht zu lange auf sich warten ließ. Beinlich Freistoßtor aus spitzem Winkel (68.) sorgte für kollektives Aufatmen - und unbändigen Jubel.

1987 hatte der HSV zuletzt etwas gewonnen, reckte in Berlin den DFB-Pokal in die Höhe. Nun der vergleichsweise zwar unbedeutende Triumph von Mainz. Doch diese Mannschaft hat der Liga bereits vor der Saison das Fürchten gelehrt. Der gefrustete BVB verlor in der Nachspielzeit sogar noch Addo (Foul an Wicky) und Kehl (rempelte Schiedsrichter Aust) durch rote Karten.

„Aufgrund unserer Leistungen in den drei Spielen ist der Sieg absolut verdient“, resümierte Christian Rahn, der sich kurz vor dem Schlusspfiff eine Handverletzung zuzog. Stefan Beinlich trat trotz des Jubels auf die Euphoriebremse: „Der Titelgewinn ist schön, aber eigentlich nichts wert“, erklärte der Neuzugang, der den Ligapokal in den vergangenen beiden Jahren mit Hertha BSC gewonnen hatte. Und Trainer Kurt Jara dachte in der Stunde des Erfolgs schon an Sonntag: „Das Spiel ist womöglich schwerer als das heute.“


Info:
Pieckenhagen:
Dass der BVB nach dem 3:0 nicht frühzeitig herankam, lag an seinen Glanztaten. Toller Rückhalt. Note 2

Jacobsen:
Engagiert, aber hin und wieder mit Stellungsfehlern. Note 3,5

Hoogma:
Seine letzte Saison könnte seine erfolgreichste werden. Gute Partie. Note 2

Ujfalusi:
Ließ sich von Koller vor dem 3:2 böse vernaschen, ansonsten solide. Note 3,5

Rahn:
Nicht ganz so auffällig wie zuletzt, aber was heißt das schon? Wieder stark! Note 1,5

Maltritz:
Jetzt hat auch Rudi es gesehen – auf „Magic Malte“ ist Verlass. Note 2,5

Beinlich:
Staubsauger, Antreiber und Torschütze in einem – aus diesen Fäden werden Titel geflochten. Note 1,5

ab 89. Schlicke

Mahdavikia:
Dédé wird von ihm träumen – und zwar schlecht. Note 2

Cardoso:
Traumhafter Freistoß, dann ging ihm irgendwann die Puste aus. Note 3

ab 59. Wicky:
Fügte sich nahtlos ein. Note 3

Barbarez:
Überall zu finden – und überall gut. Note 2

ab 78. Kling

Takahara:
Starker Romeo-Ersatz. Gut so, denn der Argentinier wird wohl gegen Hannover fehlen. Note 2

SR Aust:
Pfiff in der hitzigen Partie konsequent und gut. Note 2



HH-ABENDBLATT
Hamburg siegt im Millionenspiel
Liga-Pokal: Der HSV gewann das Finale gegen Dortmund 4:2 und 2,56 Millionen Euro.

Von Dieter Matz

Mainz - Das gabs noch nie. Schon vor dem Start der Bundesligasaison hat der HSV allen Grund zum Jubel. In einem gutklassigen Spiel holten sich die Hamburger in Mainz erstmals den Ligapokal. Zum Renommee kommen insgesamt noch 2,56 Millionen Euro, 1,28 Millionen allein durch den überzeugenden 4:2-Finalsieg über Borussia Dortmund. Rahn, Takahara, Hoogma und Beinlich waren die Besten in der Elf ohne Trikotsponsor. Die einzig schlechte Nachricht lieferte nach dem Abpfiff Christian Rahn: Seine linke Hand scheint wieder gebrochen.

Reichlich Trubel um den HSV gab es bereits am Nachmittag. Im Mannschaftshotel Hyatt gaben sich die Spielerberater die Klinken in die Hand. Prominentester "Verkäufer": Thomas Strunz. Er hat einen "Stürmer mit Perspektive" zu bieten. Ob der HSV noch einmal zugreift?

Im Sturm war jedenfalls am Mainzer Bruchweg keinesfalls der Wurm. Nach 17 Minuten führte der HSV bereits mit 3:0. Nach 120 Sekunden köpfte Kapitän Hoogma nach einer Rechts-Flanke von Barbarez ein. Ein 22-Meter-Freistoß, getreten von Cardoso, flog dann in den Winkel des Dortmunder Tores, der Ball prallte vom Innenpfosten ins Netz (12.). Und in der 17. Minute ließ BVB-Torwart Weidenfeller einen harten Rahn-Schuss prallen, Takahara staubte zum 3:0 ab. Welch ein fulminanter Beginn, was für ein brillantes Fußballspiel!

Das Resultat täuschte ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg. Dortmund hatte durchaus Chancen: Jacobsen hielt Rosicky im Strafraum, es gab keinen Elfmeter (4.), und Ricken vergab freistehend (12.). Am Rande kämpfte HSV-Coach Kurt Jara wie seine Mannen. Immer wieder versuchte er, mehr Disziplin in die (zu offene) Defensive zu bekommen. Später sollte er sagen: "Nach dem 3:0 haben wir gezeigt, dass wir noch keine Spitzenmannschaft sind." Paradebeispiel Maltritz: Der "Staubsauger" war viel zu oft in der Offensive zu finden. Das 1:3 war fast schon eine logische Konsequenz. Maltritz foulte Kehl, statt ihn nur zu stellen - Elfmeter. Amoros verwandelte (24.).

Bis zum Pausenpfiff nahm die Borussia das Heft in die Hand. Rosicky tauchte allein vor Pieckenhagen auf - Ecke (32.). Hoogma foulte den durchlaufenden Amoroso, nur Gelb. Glück für den HSV (38.). In dieser Phase spielte der HSV im Rückwärtsgang. Zu oft wurde der Torhüter von Rückpässen in Bedrängnis gebracht, aber es ging gut. Halbzeit.

Der HSV schien frische Kraft getankt zu haben, aber Dortmund erzielte das 2:3. Irregulär. Ein Freistoß vor dem BVB-Strafraum wurde 20 Meter vom Tatort entfernt ausgeführt, ein langer Ball auf den Tschechen Koller, und der ließ Landsmann Ujfalusi, der überraschend den Vorzug vor Reinhardt erhalten hatte, alt aussehen. Kurze Drehung, Tor (61.). Barbarez protestierte zu Recht, aber der überforderte Schiedsrichter Aust zog Gelb. Kurz darauf ließ Aust die gelb-rote Karte für Dede stecken, obwohl die Angelegenheit klar war. Der frühere Frankfurter Karl-Heinz Körbel (Bundesliga-Rekordspieler) lachte auf der Tribüne, winkte ab: "Das ist einfach nur noch lächerlich."

Und plötzlich war wieder der HSV obenauf. Beinlich schoss einen Freistoß an Freund und Feind vorbei ins Tor: 4:2 (68.). Das war die Entscheidung. Unrühmlicher Abschluss dann in der 90. Minute: Addo (Foulspiel an Wicky) und Kehl, der den Schiedsrichter rempelte, sahen Rot.

FF
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29.07.03 13:21:56
Beitrag Nr. 115 ()
Fußball
HSV gewinnt Ligapokal - BVB verliert Addo und Kehl

29. Juli 2003 Borussia Dortmund hat im Ligapokal-Finale vom Hamburger SV die Grenzen aufgezeigt bekommen und den Hanseaten den ersten Titel der neuen Saison überlassen müssen. Der HSV siegte vier Tage vor dem Auftakt in der Fußball-Bundesliga in Mainz 4:2 (3:1) gegen den ehemaligen Meister und trug sich durch seinen ersten Titelgewinn seit dem Pokal-Triumph von 1987 als dritter Verein nach Bayern München und Hertha BSC Berlin in die Siegerliste des Ligapokals ein.

Nico-Jan Hoogma (2.), Rodolfo Cardoso (12.), Naohiro Takahara (17.) und Stefan Beinlich (68.) sicherten den Hanseaten die Siegprämie von 1,28 Millionen Euro. Der BVB, für den Marcio Amoroso (24.) per Foulelfmeter und Jan Koller (61.) erfolgreich waren, mußte sich nach einer nur mäßigen Premiere von Roman Weidenfeller als neue Nummer eins im Tor mit 895.000 Euro begnügen. In der Nachspielzeit verlor Dortmund zudem noch durch Roten Karten den eingewechselten Otto Addo wegen groben Foulspiels und Nationalspieler Sebastian Kehl wegen einer Tätlichkeit gegen Schiedsrichter Jürgen Aust (Köln). Vor allem Kehl muß eine Sperre auch zum Bundesliga-Start beim Erzrivalen Schalke 04 fürchten.

„Das war katastrophal"

„Wir dürfen uns jetzt nicht zu Überheblichkeit verleiten lassen. Wir können uns jetzt etwas freuen, müssen uns aber danach wieder voll auf die Bundesliga konzentrieren“, sagte HSV-Trainer Kurt Jara. Sein Dortmunder Kollege Matthias Sammer war wegen der Anfangsphase sauer: „Das war katastrophal. Erst danach haben wir ordentlich gespielt, aber ab der 80. Minute wieder kopflos gespielt.“

Die rund 16.700 Zuschauer sahen in der Anfangsphase starke Hamburger, die den BVB nach ihrem Halbfinal-Sieg gegen den deutschen Meister Bayern München mit offensiver Spielweise überraschten. Schon in der zweiten Minute musste Weidenfeller sein ganzes Können aufbieten, um einen Takahara-Schuß aus kurzer Distanz zu parieren. Nur wenige Sekunden später war der Nachfolger des zum englischen Pokalsieger Arsenal London gewechselten Jens Lehmann allerdings machtlos. HSV-Kapitän Hoogma köpfte aus kurzer Distanz nach einer Flanke von Sergej Barbarez, bei der Weidenfeller auf der Linie verweilte, zur Führung der Hanseaten ein und belohnte sein Team damit für den schwungvollen Auftakt.

Hamburger aggressiver

Während Jaras Elf der Ausfall des argentinischen Torjägers Bernardo Romeo (Adduktorenprobleme) nicht anzumerken war, konnten die Dortmunder die Ausfälle der Stammkräfte Torsten Frings und Evanilson (beide Kreuzbandriß) nicht kompensieren. Die Hamburger waren aggressiver in den Zweikämpfen und hatten die von beiden Seiten offensiv geführte Partie weitgehend im Griff.

In der Folge nutze der HSV seine Überlegenheit und baute die Führung weiter aus. Zunächst zirkelte der argentinische Spielmacher Cardoso einen Freistoß aus gut 20 Metern ins Tor, und nach gut einer Viertelstunde nutze Takahara einen Fehler Weidenfellers: Der Keeper konnte einen Schuß von Christian Rahn nicht festhalten, und der Asiate staubte zum 3:0 ab.

BVB ohne Ideen

Obwohl die Begegnung vorentschieden schien, gab sich Sammers Mannschaft nicht geschlagen und kam in der 24. Minute zurück ins Spiel. Der brasilianische Stürmerstar Amoroso verwandelte einen Strafstoß, nachdem Marcel Maltritz Kehl im Strafraum gefoult hatte. Danach verstärkten die Westfalen ihre Bemühungen, doch Spielmacher Tomas Rosicky (34.) und Ahmed Madouni (45.) konnten ihre Chancen nicht verwerten. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Qualität der Partie zunächst. Der HSV verstärkte die Defensive, um den Erfolg über die Zeit zu bringen, und den Dortmundern fehlten über weite Strecken die spielerischen Mittel, um Hamburgs Abwehr ernsthaft in Gefahr bringen zu können.

Erst durch eine Einzelaktion von Koller auf Vorarbeit von Amoroso gelang dem BVB der Anschlusstreffer, doch nur sieben Minuten später sorgte Beinlich mit einem Freistoß für die Vorentscheidung. Auch bei diesem Treffer machte der nervös und unsicher wirkende Weidenfeller keine gute Figur. Beste Hamburger waren Hoogma und Cardoso. Bei den Westfalen überzeugten nur Rosicky und mit Abstrichen bis zu seinem Platzverweis Kehl.
Rudelbildung für den Torjubel: Rodolfo Cardoso und HSV-Kollegen
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29.07.03 13:25:31
Beitrag Nr. 116 ()
Fußball
HSV-Express auf Hochtouren

4:2-Sieg im Ligapokal-Finale

Die Spieler des Hamburger SV hüpften wie kleine Kinder auf dem Rasen des Mainzer Bruchwegstadion herum und ließen sich feiern: 16 Jahre holte der HSV im Kampf um Titel nur Blech. Die Trophäen holten sich in dieser Zeit andere ab. Vorbei. Dank einer stürmischen Anfangsphase kamen die Hanseaten am Montag zu einem 4:2 (3:1)-Finalsieg gegen Borussia Dortmund und sicherten sich erstmals den Ligapokal. Der Sieg - er war Balsam auf die leidgeprüften Seelen der HSV-Fans. "Das 3:0 nach 17 Minuten war sensationell. Wir dürfen uns jetzt aber nicht zu Überheblichkeit verleiten lassen. Wir können uns jetzt etwas freuen, müssen uns aber danach wieder voll auf die Bundesliga konzentrieren", so HSV-Trainer Kurt Jara.
Die Grundlage für den ersten Titelgewinn seit dem DFB-Pokal-Sieg 1987 legten die "Rothosen" in den ersten 20 Minuten, als Nico-Jan Hoogma (2.), Rodolfo Cardoso (12.) und Naohiro Takahara (17.) schnell eine 3:0-Führung herausschossen und die Dortmunder beinahe an die Wand spielten. Der Brasilianer Amoroso (24.) konnte per Foulelfmeter für die enttäuschenden Westfalen vor der Pause verkürzen. Nach dem Wechsel gelang den Borussen nur noch der Anschlusstreffer durch Jan Koller (61.). HSV-Neuzugang Stefan Beinlich (68.) sorgte für die Entscheidung, die dem HSV rund 1,28 Millionen Euro in die leere Kasse spülte.


"Rothosen" mit Traumstart

Die rund 18.000 Zuschauer sahen einen starken Auftakt der Hamburger, die schon in den ersten Sekunden großen Druck auf das Tor des neuen Dortmunder Stammkeepers Roman Weidenfeller erzeugten. Schon in der zweiten Minute musste der 22-Jährige sein ganzes Können aufbieten, um einen Schuss des Japaners Naohiro Takahara zu parieren. Nur wenige Sekunden später war Weidenfeller allerdings machtlos.
HSV-Käpitan Nico-Jan Hoogma köpfte aus kurzer Distanz nach einer Flanke des Bosniers Sergej Barbarez zur Führung der Hanseaten ein. Während den Hamburgern der Ausfall des argentinischen Torjägers Bernardo Romeo (Adduktorenprobleme) nicht anzumerken war, wurden beim BVB die Stammkräfte Torsten Frings und Evanilson (beide Kreuzbandriss) spürbar vermisst. Die Hanseaten waren aggressiver in den Zweikämpfen und hatten das von beiden Seiten offensiv geführte Spiel weitgehend im Griff.


Beinlich mit der Entscheidung

Folgerichtig baute das Team von HSV-Trainer Kurt Jara seinen Vorsprung weiter aus. Zunächst zirkelte der argentinische Nationalspieler Rodolfo Esteban Cardoso einen Freistoß aus gut 20 Metern ins Tor (12.), und nur fünf Minuten später nutzte Takahara einen Fehler Weidenfellers: Nach einem Schuss von Christian Rahn konnte der BVB-Torwart den Ball nicht festhalten, und der Japaner erhöhte in Abstaubermanier auf 3:0. Die Dortmunder gaben sich allerdings trotz des deutlichen Rückstands nicht geschlagen und kamen in der 24. Minute zurück ins Spiel. Der brasilianische Stürmerstar Marcio Amoroso verwandelte einen Strafstoß, nachdem Marcel Maltritz BVB-Nationalspieler Sebastian Kehl im Strafraum gefoult hat.
Damit nicht genug: Nach Vorarbeit von Amoroso setzte sich Jan Koller gegen Tomasz Ujfalusi durch und machte mit einem Flachschuss die Begegnung noch einmal spannend - 2:3 (61.). Mitten in Dortmunds Hoffnungen auf den Ausgleich fiel aber sieben Minuten nach Kollers Tor der vierte Hamburger Treffer. Einen Freistoß von der rechten Seite zirkelte Stefan Beinlich an Mitspielern und Gegnern vorbei ins lange Eck des Dortmunder Tores, in dem Weidenfeller in dieser Situation keine glückliche Figur machte. In der Nachspiel sahen die beiden Borussen-Spieler Otto Addo wegen groben Foulspiels und Sebastian Kehl, der Schiedsrichter Jürgen Aust schubste, noch die Rote Karte.
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30.07.03 08:48:48
Beitrag Nr. 117 ()
moin :D

FF :D deshalb biste in b´dorf nix geworden ;)



mogelcom sponsort FC St. Pauli

Die mogelcom AG (6622400) wird Haupt- und Trikotsponsor des FC St. Pauli.

Der Vertrag gilt zunächst für 3 Jahre.

Vertriebs- und Marketingvorstand Michael Gross verwies darauf,
dass die Partnerschaft sowohl für die mobilcom als auch den FC St. Pauli
ökonomisch sinnvoll und attraktiv sei.

Eine UFA-Studie ergab, dass es derzeit
rd. 11 Mio. Sympathisanten des FC St. Pauli in Deutschland gebe.

saludos y suerte :) bd
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30.07.03 13:15:58
Beitrag Nr. 118 ()
Mahlzeit:)

bd:D

das gleiche hab ich auch gedacht...:laugh: :laugh: :laugh:

FF
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30.07.03 13:40:05
Beitrag Nr. 119 ()
Wer wohl der neue HSV-Sponsor ist?

Ich tippe auf einen Japaner.

Gruss Minolta :)
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30.07.03 18:44:44
Beitrag Nr. 120 ()
Hi Minolta:D

Ich würde es gut finden wenn erstmal alles so bleibt wie es ist.

Schöne Trikots,
schöner und erfolgreicher Fußball und DIESES Trikot wird der Verein über 100.000 mal verkaufen.

So ein Mist :cry: :cry: :cry:

Grad gesehen...


Intern
ADIG-Investment ist neuer Hauptsponsor


Statements auf der Pressekonferenz:

Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann

Chef-Trainer Kurt Jara

Kapitän Nico Jan Hoogma


Hamburg - Pünktlich vor Anpfiff der bevorstehenden Bundesliga-Saison präsentiert der HSV seinen neuen Trikotsponsor. Die ADIG ist neuer Partner des Hamburger Sportvereins. Die Kooperation wurde zunächst für ein Jahr vereinbart und beinhaltet umfangreiche Werbe- und PR Maßnahmen. Ab dem ersten Heimspiel gegen Hannover 96 am kommenden Samstag wird die Elf von Kurt Jara mit dem Logo der ADIG-Investment auf dem Trikot einlaufen.

"Mit der Sportwerbung für die ADIG-Investment will die Commerzbank den traditionsreichen Namen bei den Kapitalanlagegesellschaften unterstützen", kommentiert Dr. Friedrich Schmitz, Geschäftsfeldleiter Asset Management der Commerzbank AG.

"Eine starke Marke"

"Der HSV ist ein professionell geführter Verein und eine starke Marke - damit ein idealer Partner für uns. Als deutsche Kapitalanlagegesellschaft mit Qualitätsführerschaft bietet sich hier eine hervorragende Möglichkeit, unsere Brand national und international bekannter zu machen", führt Hans-Jürgen Löckener, Geschäftsführer der ADIG-Investment, weiter aus.

Auch bei den Verantwortlichen des Vereins und des Vermarkters SPORTFIVE herrscht Freude über den Vertragsabschluss. Bernd Hoffmann, Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV: "Wir sind glücklich, rechtzeitig vor dem Saisonstart einen neuen Trikotpartner präsentieren zu können. Die Attraktivität des HSV ist dadurch noch weiter gestiegen. Wir haben hohe Ansprüche und Ziele, die wir mit einem seriösen Partner an der Seite weiter unterstreichen."

Älteste Fondsgesellschaft Deutschlands

"Unsere Erwartungen haben sich vollumfänglich bestätigt. Mit ADIG haben wir ein solides, erfolgreiches Unternehmen gefunden, das ausgezeichnet zur Marke HSV passt. Güte und Qualität des Partners hatten für uns stets erste Priorität", so Robert Müller von Vultejus, Vorsitzender der Geschäftsführung von SPORTFIVE.

Die ADIG-Investment als Publikumsmarke der COMINVEST ist die älteste Fondsgesellschaft Deutschlands. Gegründet wurde die ADIG 1949 und gilt als Pionier der Investment-Idee in Deutschland. Die Fondstochter der Commerzbank gehört mit einem Marktanteil von 6,8% und einem verwalteten Fondsvermögen von rund 50 Mrd. Euro zu den Big Five in Deutschland.


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30.07.03 19:09:03
Beitrag Nr. 121 ()
Meldung
Hamburger SV nicht mehr "oben ohne"

Bernd Hoffmann, der seit Dezember 2002 Präsident des Hamburger SV ist, hat den Deal eingefädelt
Drei Tage vor dem Start in die neue Bundesliga- Saison ist dem Liga-Pokal-Gewinner Hamburger SV auf dem Sponsorenmarkt ein großer Coup gelungen:

Mit 4,5 Millionen Euro steigt die Fondsgesellschaft ADIG-Investment für ein Jahr als Hauptsponsor ein.

"Abschluss ist ein Etappenziel"

Damit kann der mit 14,5 Millionen Euro belastete HSV aufatmen.

"Dieser wirtschaftliche Abschluss ist ein Etappenziel auf dem Weg zu einer erfolgreichen Saison", sagte der HSV- Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann am Mittwoch bei der Präsentation.

HSV nicht mehr "oben ohne"

Als letzter der 18 Bundesligisten steht nun der "Bundesliga-Dino", der im Liga-Pokal noch mit den Logos "HSV" und "Hamburg" aufgelaufen war, nicht mehr "Oben ohne" da.

"Wir haben unsere Hausaufgaben in der Sommerpause gemacht. Dazu gehört die Vertragsverlängerung mit unserem Trainer Kurt Jara und der Abschluss mit ADIG. Wir sind stolz, dass wir nicht irgendeinen Partner genommen haben. Unsere Strategie, keine übereilten Entscheidungen zu treffen, ist aufgegangen", sagte Hoffmann.

Einjährige Suche

Der Vertrag mit dem Ex-Sponsor TV Spielfilm hatte den Hamburgern noch 5,7 Millionen Euro in die Kassen gebracht. Angesichts des schweren wirtschaftlichen Umfeldes gilt der Abschluss mit der Kapitalanlagegesellschaft aber als äußerst lukrativ.

Mehr als ein Jahr lang hatten die Hamburger und ihr Vermarkter Sportfive den Markt sondiert. Mit dem Slogan "Erfolg ist kein Zufall" hat sich die Adig im Fondsgeschäft einen Spitzennamen verschafft, nun wollen die Münchner Banker mit dem Engagement im Sport einen zusätzlichen Bekanntheitsgrad erreichen.

HSV mit Rekordeinnahmen

"Wir stehen für Tradition und Leistung, das passt zusammen", sagte Hans-Jürgen Löckener, Geschäftsführer der ADIG-Investment Fonds. Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Commerzbank.

Bereits vor der Einigung hatte der HSV in allen anderen Marketingbereichen Rekordeinnahmen zu verzeichnen: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Einkünfte von 17,4 auf 19,3 Millionen Euro. Die im Liga-Pokal eingespielten 1,3 Millionen Euro hatte der finanziell gebeutelte Club nicht einkalkuliert.

Sieben Millionen sparen, acht Millionen verdienen

Auch im Zuschauerbereich stößt der Club in neue Dimensionen vor. Erstmals wurden 24.000 Dauerkarten verkauft. Um das dicke Vorjahres-Minus auszugleichen, strich der Vorstand bis zur Winterpause trotzdem alle Leistungsprämien der Bundesliga-Mannschaft.