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DEWB-Enttäuschung ...? - 500 Beiträge pro Seite



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Moin, moin,

obwohl der Tag schon etwas alt ist ...

"so wie es aussieht liegt da Lothar ganz richtig ..." schrieb cs in einem anderen Forum. - Als Skeptiker sehe ich das nicht so: ich weisz dasz ich nichts weisz - da kann man nie ganz richtig liegen.

An der Kursentwicklung zeigen sich - möglicherweise - die Folgen der Anlegererwartungen gepart oder potentiert mit der allgemeinen Kursentwicklung. Heute fällt der Kurs sogar zweistellig - so als stünde die Insolvenz bevor!

Da kann man schon ent-täuscht sein: von den Effekten-Käufern! Ich habe ja schon länger vor übertriebenen Erwartungen gewarnt: die DEWB ist nun einmal ein Saison-Unternehmen ... in Börsenzeiten mit niedrigen Effekten-Preisen wird eingekauft; in denen mit hohen Aktienkursen überwiegen die Verkäufe. Und da wir eher - dies ist mehrfach kundgetan worden - in einer Niedrigpreisphase sind, werden Verkäufe bescheiden ausfallen oder ganz unterbleiben ... DEWB hat ein gutes Polster um diese Phasen auszusitzen, ja das Portfolio zu erweitern! Dies ist auch eine Folge der verbesserten Finanz-Struktur. Klar; dasz in einer Umsatzfreien Zeit fast nur Kosten anfallen - und damit negative Zahlen. Es sind rote Zahlen geschrieben mit schwarzer Tinte - wenn die Beteiligungen das versprechen, was sie halten.

Ausdrücklich zu loben ist die Aktualisierung des Portfolio-Bestandes; hier hat man also die Kritik ernst genommen ...
Munich-Biotech ist weiter mit 5 % im Bestand - also nicht abgeschrieben. Den Regeln zufolge - und das Unternehmen hat sich bislang immer daran gehalten - ist also die Beteiligung trotz gegenwärtiger Insolvenz noch keineswegs zum 30.06.2004 abgeschrieben. Das deutet darauf hin, das man die Werthaltigkeit gegen die Zahlungsverpflichtungen positiv sieht - oder eine Lösung anstrebt. Im Ernstfall dürfte das Risiko unter 5 Mio. Euro liegen ...

Wo also der Grund der Panik? Mangelndes Bewusztsein über das Geschäftsmodell!

Grusz Lothar.
Das kann auch bedeuten, daß im dritten Quartal weiterer Abschreibungsbedarf in Höhe von den genannten fünf Mio. besteht. Schließlich bucht das Unternehmen nach dem Minimalwertprinzip.
SALVE!

Ich frage mich trotzdem, warum DEWB nun so kraefig einknickt, mittlerweile unterhalb der letzten KE.
Aus der Listung von Muenchen Bio als eine Beteiligung von 5% kann man leider nicht ersehen, ob eine Abwertung vorgenommen wurde. Selbst wenn man den Wert komplett abschreibt, bleibt man mit 5% an einem Pleiteunternehmen beteiligt. Falls der Laden nicht aus der Insolvenz kommt,
muss man auf jeden Fall abschreiben oder schon abgeschrieben haben. Die damit eintreffenden Verluste waeren somit ein Faktum, waehrend das uns insgesamt bekannte Portfolio eben nur ein Potenzial von Gewinnmoeglichkeit hat.....Und Fakten wiegen leider schwerer als wunderbare Aussichten.

Ich finde es dennoch ziemlich schlechte Politik, die Pleite einer Beteiligung nicht sofort zu kommunizieren.
Denn die wirtschaftliche Existenzberechtigung von Beteiligungsunternehmen ist die
Finanzierung von Unternehmen und deren permanente Ueberwachung. Es gibt keine Produktion, kein Marketing, keine Forschung, keine Logistik, nix....
Und wenn ein VC seine KERNKOMPETENZEN verletzt, dann sollte man in einer anderen VC investieren.

Ich glaube dies ist ein Grund fuer den Kursverfall. Es passiert einfach nicht sehr viel hinsichtlich der Kernkompetenz "Betreuung und Anlegerinformation".
Das Portfolio ist bekannt und kann also auch keine kursbeeinflussende Ueberraschungen bieten, ausser bei einem Exit. Und die passieren alle paar Jahre mal.

Also muss man in der Zwischenzeit seine Anleger pflegen.
Bei DEWB passiert seit einem Jahr kurstechnisch nichts, da denkt sich der eine oder andere, dass man in eine andere Firma investieren sollte....DEWB raus, eine andere Bude rein.

Koennte aber auch sein, dass da noch etwas anderes im Busch ist. Wenn die Bude irgendwann weit unter Buch/Cashwert kursiert und keiner "Arbitrage" betreibt, ja dann koennte auch etwas faul sein.....
Eine Pleite erfaehrt man ja leider nur im Forum oder als FAZ-Leser mit einem Langzeitgedaechtnis ueber alle DEWB-Beteiligungen......tja....not amused. :mad:

Petronius
SALVE!

Sieht das eigentlich gut aus????????
Jede Art von Durchschnitt abgehaengt.....nur dumme Anleger??

SALVE!

Und noch etwas. Wieso ist der Umsatz um 14.00 schon doppelts so hoch, wie im Halbjahresdurchschnitt?

Nicht gut!

Petronius
Hallo schönen Tag,

das Problem ist, daß aktuell die Stopkurse von allen Börsenzeitungen und -briefe unterschritten werden. Die waren alle zwischen 2,50-2,90€..:-( !

Dazu kommt noch der schlechte Gesamtmarkt und das allerschlimmste für Chartfreaks ist die 2,4o das 52.Wochentief...was aus Chartsicht noch weiteres Abwärtspotenzial vermuten lässt, in der Regel 10-20%!

Also was tun?Verkaufen...Lohnt nicht mehr,Zeit mitbringen und aussitzen....evt. bei einer Bodenbildung ..denk mal bei ca.2,10€ nachkaufen und verbilligen...!?

Gruss CS
@petronius
Ja, das sieht nicht gut aus. Ich habe mich gerade innerlich von meinen 617835 verabschiedet und sch hier nur so vorbei und auch bei 622910 und was sehe ich: grande Katastrophe: das ganze Späth Imperium rauscht ab.

Da liegt doch die Annahme nahe, dass man sich gegenseitig zu lange "ausgeholfen" hat.

Die Informationen sind in allen Fällen seit langem schon sehr spärlich. Wie zuverlässig sie sind kann man als Aussenstehnder ja nicht beurteilen.

Ziemlich klar ist aber, dass hier einige mehr wissen als andere.
Guten Abend!

Petronius schrieb: "Ich finde es dennoch ziemlich schlechte Politik, die Pleite einer Beteiligung nicht sofort zu kommunizieren.
Denn die wirtschaftliche Existenzberechtigung von Beteiligungsunternehmen ist die
Finanzierung von Unternehmen und deren permanente Ueberwachung." Sollte man da nicht zustimmen? Auf den zweiten Blick ist Pleite nicht gleich Pleite - man spricht von Insolvenz. Gut, Munich Biotech ist zahlungsunfähig. Aber wieso? Schlechte Produkte? Sinkende Margen wie bei 4mbo, die es unmöglich machen PC`s zu verkaufen? - Wenn ich es richtig verstanden habe, dann strebt das Unternehmen die Zulassung von Krebsmitteln an.

Der Spiegel lieferte jetzt nach dem 27.07.2004 einen zweiten ausführlicheren Bericht vom 02.08.2004 den ich hier anfüge:


S P I E G E L 02.08.2004

"Eine Mär mit mehreren Toten

In der deutschen Biotech-Hochburg Martinsried geht nach der dubiosen Insolvenz der Firma MBT die Angst um. Steht die Branche vor einer Neuordnung?

Bis vor wenigen Wochen galt die Munich Biotech AG (MBT) als Speerspitze des Branchenbooms rund um den Münchner Vorort Martinsried. Den Wissenschaftlern des Unternehmens ist es gelungen, gleich zwei Krebsmittel zu entwickeln und in Kliniken erfolgreich zu testen. Mit ihrem MBT-0206 genannten Brustkrebs-Präparat schien ihnen eine glänzende Zukunft sicher.

"Erstaunliche und unerwartet positive Resultate" bescheinigte noch der Projektleiter Karsten Ridwelski von der Medizinischen Fakultät in Magdeburg nach Versuchsreihen an Krebs-Patientinnen noch im März. Ende 2006, so plante das MBT-Management, sollte das Medikament marktreif sein.

Doch jäh und unerwartet endete am 27. Mai der Traum der kleinen deutschen Biotech-Firma, in die Riege der erfolgreichen Pharmagrößen aufzusteigen. MBT-Chef Kurt Naujoks musste Insolvenz anmelden.

Am vergangenen Freitag um Mitternacht lief die nach dem Insolvenzrecht vorgesehene Rettungsfrist aus. Die Zukunft von über 60 Mitarbeitern ist unsicher. 38 Millionen Euro private Investitionen sowie öffentliche Gelder - allein 2,5 Millionen steckte der Staat Bayern in das Unternehmen - müssen nun weitgehend abgeschrieben werden. Was aus dem Hoffnungsträger-Medikament MBT-0206 wird, ist ebenso ungewiss wie die dubiose Vorgeschichte der Pleite.

Nachdem im vorigen Jahr die Tests der so genannten klinischen Phase I abgeschlossen waren, in der vor allem Verträglichkeit und Sicherheit eines neuen Medikaments geprüft werden, sollte möglichst bald der eigentliche Wirkungstest der klinischen Phase II beginnen.

Doch das kostet Geld - mindestens 20 Millionen Euro, die von den Risikokapitalgebern der ersten Finanzierungsrunden nicht mehr aufgebracht werden konnten. Ende Mai war deshalb alles vorbereitet für den Einstieg eines amerikanischen Investors. Per Aktientausch wollte das börsennotierte Biotech-Unternehmen Curis aus Cambridge die Mehrheit an MBT erwerben und die weitere Entwicklung finanzieren.

Curis-Chef Daniel Passeri war mit einem hochkarätigen Expertenteam nach München gekommen, um eine in solchen Fällen übliche Firmenprüfung abzuschließen. Die Verträge waren aufgesetzt. Am 28. Mai wollte der MBT-Aufsichtsrat zustimmen und noch einmal eine Anschubsumme der alten Investoren von rund acht Millionen Euro genehmigen.

Am 4. Juni sollte der Vertrag unterzeichnet werden. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz schließlich wollten die beiden Unternehmen auf der Branchentagung ASCO in New Orleans den Zusammenschluss feiern.

Doch dann, am 26. Mai, geschah etwas, über das die Beteiligten nur noch ungern sprechen. Überraschend ließ Passeri den Mitinvestor und MBT-Aufsichtsratsvorsitzenden Philip Morgan von der Londoner Global Life Science Ventures wissen, berichtet Morgan, dass es im Testprogramm der MBT-Krebsmittel mehrere Todesopfer gegeben habe. Zudem seien in den Tests noch andere Mängel entdeckt worden.

Ohne weitere Erklärungen verließ die Curis-Mannschaft München. Der Deal war geplatzt und damit auch die Anschubfinanzierung der alten Investoren. Die Pleite war unabwendbar.

Da half es auch nicht mehr, dass von den testenden Ärzten nachgewiesen werden konnte, dass es die vermeintlichen Todesfälle nie gegeben habe und stattdessen die positiven Bewertungen durchaus zu halten seien. Naujoks, der Munich Biotech einst mit Passeri gegründet hatte, entrüstete sich intern: "Dan hat gelogen."

Passeri selbst war vergangene Woche nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Warum sollte er auch eine Mär mit mehreren Toten erfinden?, fragten sich die konsternierten MBTler.

Eine Erklärung, zu der auch Aufsichtsratschef Morgan tendiert: Das Interesse der Amerikaner sei einzig und allein gewesen, mit der Akquisition schnelle Kurserfolge zu erzielen. Als Passeris Experten in den Testdaten Unsicherheiten über einen Kurzfristerfolg gefunden hätten, sei der Deal für Curis nicht mehr interessant gewesen. Die angeblichen Todesfälle, so diese Version, seien eher Hilfsargumente für den Ausstieg gewesen.

Andere ahnen eher eine Verschwörung. "Wir vermuten eine Riesenschweinerei", entrüstete sich der Leiter der Qualitätssicherung bei MBT, Hans-Joachim Perski,

S. 77

unmittelbar nach der Abreise der Amerikaner.

Wenn MBT-0206 hält, was es verspricht, dann könnte das Krebsmittel aus Martinsried zu einem ernsthaften Konkurrenten für die etablierten Pharmakonzerne werden. Anders als etwa der Medikamenten-Hit Taxol, mit dem versucht wird, direkt die Tumorzellen zu zerstören, soll MBT-0206 die Blutzufuhr des Tumors angreifen und so die krankhafte Geschwulst aushungern.

Der Vorteil: MBT-0206 hat es mit gesunden Blutzellen zu tun, die anders als krankhafte Krebszellen keine Resistenz entwickeln können. Eine längere Verabreichung steigert deshalb eher den Behandlungserfolg, als dass sie, wie etwa bei Taxol, zu Nebenwirkungen führt.

Taxol-Verkäufer Bristol-Myers Squibb (BMS) kämpft seit Jahren mit harten Bandagen darum, Taxol-Konkurrenten möglichst lange auf Distanz zu halten. Bisher mit Erfolg. Obwohl der Wirkstoff aus der Rinde der Eibe seit sieben Jahren nicht mehr geschützt ist, gibt es nur ein einziges Ersatzpräparat auf dem Markt, und das auch nur in den USA.

So ist der Taxol-Preis weiter hoch, BMS erreicht immer noch einen jährlichen Umsatz von fast einer Milliarde Dollar - und hat sich schon einmal erfolglos um einen Einstieg bei den Münchnern bemüht. Auf Krebsforschung spezialisierte Großunternehmen wie BMS, davon gehen die Münchner aus, haben an der Munich-Biotech-Technologie jedoch höchstes Interesse.

Letztlich wird wohl nie geklärt werden, wer zu welchem Zweck die Toten in den Versuchsreihen der MBT-Krebsmittel erfunden hat. Sicher ist aber das daraus resultierende Desaster: Die Entwicklung des Präparats wird verzögert.

Jetzt sind alle damit beschäftigt, den durch den überraschenden Curis-Auszug entstandenen Schaden zu begrenzen. Der nach der Insolvenz eingesetzte MBT-Chef Hauke Fürstenwerth hat sich von neuen Experten bestätigen lassen, dass bei MBT eine "phantastische präklinische Forschung" geleistet worden sei. Von "Harvard-like pre clinical science" sei gesprochen worden - die höchste Weihe, die in der Pharmaindustrie zu vergeben ist.

Auch Mitinvestor Morgan ist entschlossen, möglichst viel von MBT zu retten. "Wir suchen nach einem guten Zuhause für die Technologie", so Morgan.

In Martinsried geht dennoch die Angst um, ob nun auch weitere Kapitalgeber abspringen, Pleiten in Kauf nehmen oder gar inszenieren, um die Branche neu zu ordnen. Mit über 300 kleinen und mittleren Unternehmen ist der zukunftsträchtigste Zweig der Pharmaindustrie in Deutschland gut besetzt - zu gut, wie der Vorstand der Münchner Finanzierungsgesellschaft Bio-M AG, Horst Domdey, glaubt. "Auf Dauer ist das nicht zu verkraften."

HEIKO MARTENS"

E N D E


Für uns DEWB-Interessierte ist daraus zu folgern:

1. Die Gesamtsumme von 38 Millionen Euro durch private Investitionen: würde 1,9 Millionen Euro Totalverlust für die DEWB einbringen - wenn es denn geschähe!

2. Die Produkte haben eine werthaltige Substanz; andersartige Meldungen gelten nach dem jetzigen Stand als erfunden ...

3. Gerade wegen dieser Substanz, die a) gefährlich für die Konkurrenz ist sowie b) wegen des Kurzfrist-Engagements eines neuen Investors; sind die Pläne geplatzt und weitere 8 Mio. Euro durch die Altinvestoren an Anschub-Finanzierung wurden nicht zahlbar (machte für die DEWB eine Zusatzbelastung von 0,4 Mio. Euro)

4. Gehen wir doch - über die DEWB-Seite "www.dewb-vc.com" Beteiligungen auf die Seite der Munich Biotech und recherchieren nach den dortigen Investoren: dann liest sich dies wie ein "Wer ist wer" der Investitions-Branche: Deutsche Bank, Hypovereinsbank, Global Vision, 3i London, Heidelberg Innovation, Global Life Science Ventures London, Sal Oppenheim und natürlich - DEWB. Also nicht gerade kleine Unternehmen.

5. Die Wahrscheinlichkeit, das - sofern die Produkte das halten, was sie versprechen - hier eine Lösung gefunden wird ist höher als die Inkaufnahme eines Totalverlustes:

a) die Investoren sind grosz genug für eine Zwischenfinanzierung (allein die DEWB hätte eine Finanzierungsreserve von 3,1 Mio. Euro)!
b) es besteht keine Ausstiegspanik wegen schlechter Produkterwartungen
c) Die Höhe der Verluste steht in keinem Verhältnis zu den erwarteten Gewinnen (Krebs ist ja ein Milliarden-Markt)
d) Die Mitarbeiter gelten als innovativ und erfolgreich - selbst das Land verlöre eine Zukunftsperspektive und 2.x Millionen an Fördergeldern
e) Stillschweigen und emsiges Verhandeln gepaart mit der nicht vorgenommenen Abschreibung (sie wäre dann total in der Nennung der Beteiligungsunternehmen vorzunehmen gewesen (d. h. Streichung) bzw. man hätte sie in die Bilanz einstellen müssen zum 30.06.) unterstreichen diesen Willen
f) Die Spiegelveröffentlichung soll (immerhin kommen hier auch Unternehmenslenker zu Wort, die die Verhandlungen zumindest touchieren) den "öffentlichen Druck" zu einer Lösung erhöhen ...

Alles in allem ist dies kein Grund für eine "Abstrafung" des Kurses; dies liegt offenbar an der Unterschreitung von Limits. Auch die Zahlen des Unternehmens liegen eigentlich genau im Rahmen meiner Erwartungen. Keine Verkäufe - keine Umsätze - keine Gewinne. DEWB ist eben ein Kaktus-Unternehmen: Wenn die Sonne erbarmungslos brennt, igelt man sich ein; kommt die Regenzeit - blühen das Unternehmen auf - bis zur nächsten Dürre: eben sehr periodisch! Was ist daran so unverständlich?

Immerhin hat man ja nun die Aktualisierung mit der Veröffentlichung der Zahlen vorgenommen - das ist positiv anzuerkennen ... Bitte weiter so!

Gewisz wären mehr Informationen wünschenswert, doch wen interessiert die Vergangenheit - und die Zukunft? Da schweigt man sich aus ...

Falls jemand der Leser schon einmal einem Kakturs leibhaftig zu nahe kam, der weisz - Kakteen stacheln! Vielleicht ist das ja gut so für die nächste Blüte? Wer weisz das schon ...

Grusz Lothar.
Wie sieht es eigentlich bei den andere Unternehmen aus, an denen DEWB mit 60 - 80% beteiligt ist, bestehen da auch akute Probleme, wie bei der 5% Beteiligung Munich Biotech?
Habe nämlich keine Lust auf weitere böse Überraschungen, nach dem unerwarteten Sell off jetzt :mad:
Guten Abend,

eigentlich ist die DEWB langsam überverkauft so weit wie Sie unter der 38.Tagelinie liegt,genauso wie Jenoptik...
nur ob das hilft oder nur eine kleine Gegenbewegung auslöst ,das Wissen die Götter!

Der Gesamtmarkt ist sicherlich auch keine Unterstützung,noch dazu weil die Nasdaq unten durch ist, bei den 1800....:-(

Gruss CS
06.07.2004
DEWB "strong buy"

Die Experten von "neue märkte" bewerten die DEWB-Aktie mit "strong buy", bei einem Kursziel von 5 Euro.



...ist denen vor einem Monat ein Fehler unterlaufen und es sollte eigentlich 2,50 heissen? :laugh::cry::mad:
SALVE!

Lothar: Danke fuer den Artikel, aufschlussreich!

Sicher wir in der Bio-Industrie mit harten Bandagen gekaempft. Vielleicht gibt es noch ein gtes Ende bei MBT.
Dass sich eine Info die MBT-Pleite aber ueber die Boards verbreitet, ist ziemlich uebel.
Ich erwarte von einem VC-Unternehmen in diesem Zusammenhang eine proaktive Einstellung. Derartiges muss sofort kommuniziert werden! Das gehoert zu den Kernkompetenzen dieser Unternehmen.
Das die Kursreaktion zu harsch ist, liegt vielleicht auch daran, dass man ebe nicht gehoert hat von DEWB.
Unsicherheit ist meist schlimmer als schlechte Tatsachen.

Ich glaube auch nicht so recht an die Stop-loss von Boersenbriefen. Vor nich langer Zeit hatte DEWB kaum aussenstehende Aktien. Dann haben ein paar Investoren die KE gezeichnet und schwupps haben wir einen wilden Traderhaufen, der an den Lippen der Marktschreier haengt???

Es sind fast 60000 Aktien umgegangen am Freitag. Stoploss?
Wo kommen die Aktien her? Jenoptik? Moeglich.
Pensionskasse? Kaum, die Entwerten durch unkoordinierten Abverkauf ihre Bestaende.
Die frischen Investoren? Moeglich.

Diese ploetzlichen Kursabfaeele haben doch immer einen AUSLOESENDEN Grund. Hofe, dass nicht etwas anderes im Hintergrund koechelt. Zu 2.40 moechte ich nicht verkaufen...

Petronius
Hallo Petronius,

ja derzeit scheinen die Effekten-Besitzer von allen Geistern verlassen ... Von Schrott würde ich aber nicht sprechen. DEWB hat aufgrund Ihres Finanzpolsters genug Luft zum Aussitzen - was aber, dies sei immer wieder betont zu keinen Umsätzen führt und damit für leicht negative Zahlen sorgt. Diese sind aber - im Ganzen gesehen keine Katastrophe sondern nur Zwischenmarken von denen man sich nicht verrückt machen lassen sollte!

Als Alternative zu den fehlenden Informationen des Unternehmens könnte man - in Arbeitsteilung - selbst versuchen, die öffentlich bekannten Daten zu Beteiligungsunternehmen zu ermitteln. Was hält die Gemeinde davon?

Grusz Lothar.
Hallo ,

finde 60000 Aktien noch nicht mal soviel,sind ja gerade mal 1% vom free-float..!

Es ist zwar gut, selbst die Beteiligungen unter die Lupe zu nehmen ,nur ob man da mehr rausbekommt wie von DEWB!?
Mich würde z.B. interessieren was das für ne neue Optoelektronik Beteiligung ist,diese wurde auch nicht auf ihrer aktuallisierten Portfolioübersicht präsentiert,was ja wieder mal nicht für DEWB spricht!:-(
Würde diese Pleite gehen, können die Zahlen und Daten nicht mal von uns nachvollzogen werden...

Gruss CS
Mahlzeit,

60 000 Aktien = 150 000 Euro (à 2,50 Eu je Aktie).

Was bitte sind 150 000 Euro an der Börse??? Deshalb sind meiner Meinung nach alle 4investor Lemminge wieder ausgestiegen und haben dabei noch ne Menge Stopp Losses "alter" Aktionäre mit ausgelöst.

In den Zahlen der DEWB war doch gar nichts sooooo negatives gestanden. Auch der evt. Totalverlust bei der 5%igen Beteiligung rechtfertigt keinen Kurssturz um über 30% (3,30 Euro auf 2,30 Euro).

Oder hab ich mich verlesen und hat die DEWB etwa 30% ihrer Werthaltigkeit eingebüßt das dieser Kurssturz gerechtfertigt ist? KAUM.

Zieht man die Abschreibungen ab und preist die evt. Abschreibung auf das Biotech Unternehmen ein so dürfte sich die Aktie gerade mal 3- 10% Tiefer befinden, aber keine 30%!

Davon abgesehen kommt die Aktie von über 4 Euro und hat sich fast halbiert. Was hat sich den bitte seit dem Kurs von 4 Euro in der Bilanz der DEWB so maßgeblich schlecht verändert???

Bin nach wie vor der Meinung, dass die DEWB massivst unterbewertet ist. Jetzt erst recht. Ich warte nur wieder auf die Empfehlungen einiger kleinerer Börsenbriefe in denen die Unterbewertung der DEWB geschildert wird.

Hätte NEXUS die micom mit Cash gezahlt wäre vielleicht ein Gewinn rausgekommen?!? Wäre dann der Kurs nach oben gegangen?!?

Es heisst der Markt hat immer Recht. Nur wenn am Markt, speziell bei der DEWB, nur Zocker am Werk sind, die schon mit Kleinstordern massive Kursausschläge hervorrufen so meine ich, dass hier der Markt die Fakten und Tatsachen vernebelt.

Leider tut die DEWB nichts zur Aufhellung der Fakten. Die auf der HV versprochene bessere Informationspolitik ist ehrlich gesagt keinen Pfiffer wert.

Eine gewisse Zurückhaltung bei VC Gesellschaften ist verständlich, denn wer lässt sich schon in die Karten gucken. Allerdings ist das IR der DEWB mehr als mangelhaft.

Mal sehen wie man auf unsere Kritik seitens der DEWB reagiert.

Grüße
Johannes
www.aige.de
Guten Abend!

Eine Bemerkung auf die Äuszerung meines Vorredners: "Mal sehen wie man auf unsere Kritik seitens der DEWB reagiert." - ich fürchte garnicht! Wenn man die Manager und Mitarbeiter der DEWB klassifizieren wollte, träfe wohl nur eine Bezeichnung zu: Stoiker! Das hat Gründe: wer 2x30% Anteilseigner (Jenoptik) im Rücken weisz, musz nicht hektisch auf das Surren verwirrter Mücken reagieren. Das Geld (Kapitalerhöhung) ist im Hafen, man wird sich mental (was die Auszenwirkung betrifft) genüszlich zurücklehen und uns schwatzen lassen ... Wie der liebe Gott, der, wenn er uns als wichtig ansähe, nur den Kopf schütteln müszte; andererseits wird man im Inneren schon eifrig sein Ding machen - ohne das wir hier etwas merken. Eigentlich ist das schade, denn so werden die Damen und Herren nie ein anerkennendes Wort von dieser Seite hören; aber das hat - wenn man das Geschäftsmodell "Aktie" verstanden hat - keine Bedeutung: Bedeutung haben eben nur Zahlen, und die sind und bleiben streng geheim. - Manchmal wundere ich mich, dasz man das Beteiligungsportfeul überhaupt mit Prozenten ausweist ... Das einzige was "uns" bleibt ist ab und zu einen Querverweis zu erhaschen (siehe Spiegel) oder einfach mal selbst mit den Unternehmen zu telephonieren. Wer vor drei, vier Monaten bei DataDiscRobots angerufen hätte, für den wäre die Abschreibung keine Überraschung gewesen ...

Übrigens stürzt auch der TEC-Dax ab ... vermutlich sind bald alle Gewinne seit der Umbenennung perdu ...

Zu Cs: "Mich würde z.B. interessieren was das für ne neue Optoelektronik Beteiligung ist,diese wurde auch nicht auf ihrer aktuallisierten Portfolioübersicht prنsentiert,was ja wieder mal nicht für DEWB spricht!:-(" Wenn die Übernahme zum oder nach dem 1.07. erfolgte - dann taucht sie nicht auf, da der 30.06. Redaktionsschlusz ist; das ist korrekt und nicht zu kritisieren. Allerdings könnte man, so es denn schon Realität ist, zumindest auf Hausseite etwas davon verlautbaren ... Doch im Allgemeinen vollziehen sich die Übernahmen geräuschlos und es wird oft Stillschweigen vereinbart; Grundlage für das Überleben in der Informations-Gesellschaft! Und wie gesagt - Stoiker kennen keine Hektik! - Ganz anders die Jenoptik AG, dort werden schon Aquiesen von 7-Mann-Unternehmen verkündet, nur was mit den Reinraumläuten wird, weisz Gott allein ... Da hat man es doch mit der DEWB fast mit einem ruhigen Dampfer zu tun, wenn nur nicht ständig Leute- aus und einsteigen wollten und dafür jeden Preis bezahlten. Denn das die Bilanz der DEWB besser als vor einem Jahr ist - darüber sind wir uns wohl alle einig - was doch auch die DEWB-Mannschaft mit ihrem letzten Q-Bericht dargelegt hat ...

Also, was hält die Gemeinde von Eigeninitiative? Dann könnte man ja vielleicht die IR-Abteilung reduzieren (von 0 auf -1!) oder war da doch noch eine(r)?

Schönen Abend wünscht Lothar.

Ps: bitte nicht überbewerten ... wir Kleinen sind unterbewertet!
Guten Abend,

ich habe mich gerade bisschen um die Beteiligungen gekümmert. Dabei habe ich folgendes festgestellt:

1)Für die Micom hat die DEWB rund 5 Mio. Euro in Aktien
von der NEXUS AG erhalten.

2)Die DEWB hat ihren Anteil an der Integrated Genomics,
Inc. auf 73,2% erhöht.

Im GB2003 war die Beteiligung nur 44,2%. Im Q1 2004 erreichte die Beteiligung bereits eine Höhe von 70,8%.
Stand zum 30.06.2004 jetzt 73,2%.

3)Weiter habe ich eine "verschollene" Beteiligung
entdeckt: Insonic AG.
Die DEWB war im GB2003 noch mit 48% daran beteiligt.
Im Q1 Bericht ist die Beteiligung verschwunden! Es
wurde aber im Q1 Bericht darüber kein Wort verloren(hab
ich was übersehen??).

Im aktuellen Portfolio (30.06.2004) taucht Insonic AG ebenfalls nicht auf. Auch im Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2004 verliert die DEWB kein Wort über die Insonic AG.

Dafür habe ich aber einen Bericht gefunden wonach die Insonic AG zu 100% an die Excelsis Business Technology AG in Stuttgart verkauft worden ist und zwar zum 12.07.2004.
(Bericht ganz unten)

Ergo sind die Exiterlöse bis dato nicht berücksichtigt und kommen erst im 9-Monatsbericht 2004 (03.11.04) zum tragen. Ggf. gab es auch hierfür einen Aktientausch da es sich bei dem Käufer auch um eine AG gehandelt hat. Eine klärende Anfrage läuft derweilen.

Anbei sei gesagt, dass es sich bei der Excelsis Business Technology AG um ein privates Kleinunternehmen mit 8,7 Mio. Euro Umsatz und ca. 3 Mio. EBIT handelt. Ein exorbitanter Kaufpreis wird dabei also nicht herauskommen...

4) Cornelia Sonntag von der DEWB hat einen Douglas
Gutschein von |NA| Newsletter gewonnen (Ausgabe Nr.1
Februar/März 2004 www.newsaktuell.de)

OK. Kleiner Spass am Rande aber ist Fakt! :o)

5) Bei der neuen DEWB Beteiligungs handelt es sich
Spekulationen zufolge um einen österreichischen
Automobilzulieferer.


Hier der Artikel:

Jenoptik-Beteiligung Insonic AG wird Mitglied der Excelsis Gruppe

Die Stuttgarter Excelsis erweitert ihr Leistungsspektrum und erwirbt 100% der Anteile des Schweizer Sprachtechnologieexperten Insonic


Stuttgart/Zürich, 12. Juli 2004. Die Jenoptik Tochter DEWB AG hat ihre Beteiligung an dem Schweizer IT-Spezialisten für Spracherkennungssoftware an die Excelsis Business Technology AG in Stuttgart verkauft. Excelsis erwirbt damit 100% der Aktien der Gesellschaft. "Durch die Integration von Insonic und Excelsis verfügen wir über ein signifikantes Alleinstellungsmerkmal. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis unserer Software ist jetzt einzigartig", so Christian Sauter, Vorstand von Excelsis. Durch die Kombination der Insonic Software für Spracherkennungslösungen mit der Excelsis Software für hochsichere und wartungsarme Transaktionsplattformen ist es laut Excelsis erstmals möglich, Lösungen zu halbierten Kosten auszuliefern. Die beiden Unternehmen setzen ihre gemeinsame und technisch führende Lösung in einem der größten Finanz-Sprachportalprojekte in Europa bereits ein. Insonic verfügt über Standardlösungen für natürlichsprachige Dialogsysteme für den Finanz-, Telekommunikations-, Verkehrs- und Energiesektor. Excelsis bietet eine technisch führende Lösung für Online-Transaktionsplattformen (J2EE) an und setzt diese erfolgreich in Kundenprojekten bei renommierten Unternehmen aus dem Finanzbereich sowie dem Mobilfunksektor ein. Insonic und Excelsis arbeiten insbesondere für Banken, Versicherungen, Telekommunikationsunternehmen und Kunden aus dem Hightech-Umfeld. Chula de Silva, CEO von Insonic: "Unsere Kunden und Partner werden von der internationalen Struktur von Excelsis enorm profitieren. Mit dem 24/7 Service Center von Excelsis sind wir in der Lage, jede Anforderung beim Betrieb geschäftskritischer Infrastrukturen abzudecken."

Insonic
Insonic ist einer der führenden Lieferanten von Spracherkennungslösungen im europäischen Markt. Das Kerngeschäft von Insonic liegt in der Entwicklung und dem Vertrieb von Softwarelösungen sowie in der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich multilingualer Dialogsysteme und entsprechender Plattformen, insbesondere dem Insonic VoiceXML Framework. Insonic verfügt über fundiertes Wissen und langjährige Erfahrung in den Bereichen Spracherkennung, Sprachausgabe und Sprecherverifikation. Diese Kompetenz wird durch das im Unternehmen vorhandene Fachwissen in Linguistik, Psychologie und Interaktionsdesign ergänzt, um natürlich- und mehrsprachige Dialogsysteme mit hoher Qualität und Akzeptanz beim Anrufer zu realisieren. Mit der Insonic Lösungsfamilie bedient das Unternehmen Kunden, die innovative Lösungen zur Automatisierung von Call Center Prozessen entwickeln und betreiben. Mit den Standard-Lösungen für Banking, Brokerage, sprechender Fahrplanauskunft und Zählerstanderfassung verfügt das Unternehmen über ein umfassendes Portfolio für die Realisierung von Projekten. Insonic zählt zu ihrem Kundenkreis beispielsweise die UBS, General Electric Capital, Cablecom, Orange, EnBW, den Salzburger Verkehrsverbund, die Basler Verkehrsbetriebe und den Schweizerischen Fußballverband. Insonic wurde 2001 gegründet. Standorte befinden sich in Zürich (Hauptsitz) und Frankfurt. An dem Unternehmen war die Jenoptik Tochter DEWB AG maßgeblich beteiligt. Insonic ist jetzt zu 100% im Besitz der Excelsis Business Technology AG.

Excelsis
Excelsis ist einer der führenden Anbieter von Lösungen für hochsichere und wartungsarme Java-basierte Transaktionsplattformen. Solche Plattformen werden zum Beispiel bei Banken im Bereich Internet Banking und Brokerage, bei Versicherungen im Kundenservice, bei Mobilfunkunternehmen im Vertriebsbereich oder bei Hightech Unternehmen im Umfeld von hochsicheren Kommunikationssystemen eingesetzt. Mit dem Softwareentwicklungs-Framework PLASMA bedient Excelsis Kunden, die innovative Lösungen zur Kostenreduktion und zur Serviceerweiterung entwickeln und betreiben. Mit PLASMA können Anwendungen sehr viel effizienter entwickelt werden und die entstehende Software ist wesentlich wartungsärmer als herkömmlich entwickelte Lösungen. Dabei setzt das Unternehmen auf offene Standards wie J2EE und entwickelt E-Business-Lösungen für die führenden Plattformen seiner Partner BEA und IBM sowie für Open Source-Plattformen. Durch Excelsis ausgelieferte Lösungen sind bei mehr als 100 Institutionen weltweit im Einsatz. Zum Kundenkreis von Excelsis gehören u.a. SAP, DZ Bank International, HVB, LBBW, Debitel, Telecash, Bankgesellschaft Berlin und die United Overseas Insurance in Singapur. Excelsis wurde 1998 gegründet. In Kundenprojekten arbeiten derzeit über 100 Softwareentwickler und Berater. Excelsis verfügt über Standorte in Stuttgart, Luxemburg, Singapur, Sydney und Zürich. Der Umsatz in 2003 betrug rund 8,7 Mio. Euro bei einem EBIT von knapp 3 Mio. Euro. Das seit Gründung profitable Unternehmen ist in Privatbesitz und hat seinen Hauptsitz in Stuttgart.
SALVE!


Muss euch enttaeuschen. Im heutigen Spiegel war ein laengerer Artikel ueber die Pleite von MBT un die Bereinigung der Industrie (Seite 69).
Danach hat der Insolvenzverwalter nur einen Interessenten fuer MBT gefunden und das ist Medigene AG.
Da es ausser einigen Patenten keinerlei Substanz gibt....tja..wird die Bude fuer den Schnaeppchenpreis von 1 Mio verscherbelt.

Wie hoch ist die moegliche Gesamtabschreibung auf die MBT-Beteiligung???? Im ersten Halbjahr haben wir schon einen Verlust von 2.7 Mio eingetuetet....nun noch die Abschreibung von MBT drauf.....das ist nicht ohne...

Von unseren Stoikern weiterhin keine Reaktion auf der Homepage. Und der Kurs broeselt weiter.

Was die Boersenumsaetze angeht, kommt es eben nicht darauf an, dass 60000 Aktien nicht viele sind....normalerweise gehen eben nur 20000 ueber den Tisch und am Jahresanfang waren es nur 4000.

Ich hatte gehofft, mit DEWB einen Wert im Portfolio zu haben, der nach unten halbwegs abgesichert ist und nun auch hie maechtig Verluste...
Haette ich mir fuer meinen Aktienscheiss bloss ein altes Cabrio gekauft....

Petronius
Guten Morgen, danke für die Hinweise ... doch ganz interessant was da alles so erfahrbar wird!

Hier ein Auszug aus Dotcomtod über Munich Biotech:

"Vorgestern war es soweit. Der Insolvenzverwalter übernahm das Steuer beim renommiertesten Biotech-Unternehmen Bayerns. Munich Biotech versuchte noch vor kurzem den „Bad Vibrations“ des Standortes Martinsried durch einen Umzug nach Neuried zu entgehen. Hat nicht geklappt.

Das Unternehmen mit 65 Mitarbeitern und insgesamt drei Krebspräparate in der Entwicklungsphase hatte trotz guter positiver Einschätzungen enorme finanzielle Probleme. Ende Mai sprangen verschiedene Investoren ab und auch die hektischen Verkaufsverhandlungen mit einem US-Unternehmen blieben erfolglos. Bei den Investoren handelte es sich um die Deutsche Bank, die HypoVereinsbank, Privatbankier Oppenheim, Global Vision in Frankfurt und die britische global lifescience. Für die Mitarbeiter gab es schon im Mai kein Gehalt mehr.

Übrigens übernahm der kleine „Prinzregent“ unter den Insolvenzverwaltern Münchens, Dr. Füchsel, das Ruder. Die schicke Villa am Englischen Garten muss ja auch unterhalten werden. Zuletzt hatte er Teile von Kirch-Media abgewickelt. Erfahrung im Health Bereich kann er auch vorweisen. Das Management der Insolvenz von Staticon International (ein so genanntes CRO; Dienstleistungsunternehmen für die Pharmaindustrie) ging auch auf seine Kappe.

Vernichtetes Geld durch Munich Biotech: insgesamt 60 Millionen Euro!"

Nach diesen Angaben umgerechnet wären es 3 statt der im Spiegel genannten 1,9 Millionen Euro Verlust für die DEWB. Doch Wahrscheinlich sind hier auch die öffentlichen Fördermittel und anderes mit eingerechnet sodasz der Betrag unter 3 Millionen liegen dürfte.

Übrigens Petronius, dasz mit dem Cabrio ist so eine Sache ... Bei Beteiligungsunternehmen gehen im Durchschnitt 20 - 30% den Bach herunter (Totalverlus) 20 - 30% unter Einkaufspreis, 20 - 30% über Einkaufspreis; nur jede 10. Beteiligung wird ein "Knaller" wie man zu sagen pflegt. Das sollte man bei der Insolvenz von Munich Biotech immer bedenken: Abschreiben gehört zum Geschäft!

Grusz Lothar.
Hier noch ein Auszug aus der Hausseite von MDL Dr.Heinz Kaiser (Bayern-SPD):

"Herr Staatsminister, ich nehme Sie beim Wort", schreibt der SPD-Haushalts- und Finanzsprecher in seinem Hilferuf vom Wochenende an den Minister. "65 Mitarbeiter, meist junge Wissenschaftler aus der Genforschung, bangen um ihre Arbeitsplätze. 38 Millionen Euro privater Investitionsmittel und 2,5 Millionen Euro von der staatlichen Bayern Kapital GmbH drohen verloren zu gehen, obwohl drei Krebsmedikamente, darunter ein gut verträgliches Mittel mit geringen Nebenwirkungen gegen das weit verbreitete Mamma-Karzinom (Brustkrebs der Frau), sich bereits in der klinischen Erprobungsphase befinden."

Wiederum 38 Mio. Euro genannt.
SALVATION!

Tja, Pleiten passieren im VC-Geschaeft. Aber wo ist die Kommunikation? Wir rechnen hier bloede rum, ich will die korrekten Zahlen von DEWB geliefert bekommen, per ad-hoc!!
Was macht dieses ueberhaengige Personal eigentlich. Meiner Meinung nach gehoeren weiterhin 50% gefeuert. Liebe halt Outsourcing, ist meine Branche.....

Wenn ich glaubte, nach unten abgesichert zu sein, dann meinte ich den Buchwert, die Liquiditaet, die neuen KEs
und eine Pensionskasse, der fallende Kurse irgendwann weh tun...
Mal wieder falsch gedacht.

Ein paar Millionen gehen den Schacht runter und diese:::::
ARSCHLOECHER !!!! (vulgo: ich bin echt sauer) tun ihren Job nicht, indem sie fuer Klarheit sorgen.

Petronius:mad::mad::mad:
SALVE!

Verdammt, jetzt schon 2.35! Da stimmt etas nicht.....

Petronius
Sind ja heute mal wieder Mega Umsätze....

Super aussagekräftig...

Weiss doch auch nicht welche "Bimbos" zu den Kursen aussteigen, Auf jedenfall nicht die Jenoptik wie schon manche gemunkelt haben. Die werfen nämlich keine 1000 Stück aufn Markt. Entweder gescheit über die Börse oder ausserbörslich. Was wir sehen sind irgendwelche Kursdrücker von Kleinanleger. Der Gesamtmarkt tut sein übriges...

Der Kursverlauf ist dennoch zum kotzen.

Gruß
Johannes
www.aige.de
Kursverlauf sieht wirklich nicht gut aus. Schaut Euch mal Konsortium, WKN 632340, an, vieleicht ist das eine Alternative zu dieser Aktie. Alle Beteiligungen, mit Ausnahme einer Beteiligung, von der die Halbjahreszahlen noch nicht veröffentlicht wurden, haben alle ein positives Ergebnis und einen positiveb Cash Flow nach Investitionen erwirtschaftet (s. Aktionärsbrief über das erste Halbjahr 2004).

Gruß chancenmaster
:laugh::laugh::laugh:
oh, oh,
da hab ich ja noch mal glück gehabt.
wollte mir vor meinem sommerurlaub eigentlich
bei euros 3,20 ein paar dewbs ins depot legen.
doch im vor-urlaubs stress total verschwitz:D:D
wuensche euch trotzdem viel glück
gruss lion37;);)
DEWB erhält Medigene Aktien!



Ad hoc: MediGene stärkt Medikamentenpipeline durch Übernahme der Anti-Krebs-Produkte und -Technologie der Munich Biotech AG


Martinsried - San Diego, 13. August 2004. Das deutsch-amerikanische
Biotechnologie-Unternehmen MediGene AG (Frankfurt, Prime Standard:
MDG) hat die Krebs-Medikamentenkandidaten und Technologieplattform
der Munich Biotech AG erworben. Damit erweitert MediGene die eigene
Medikamentenpipeline insbesondere um den Medikamentenkandidaten
MBT-0206, mit dem bereits mehrere klinische Phase 1-Studien in
verschiedenen Krebsindikationen mit insgesamt über 120 Patienten
abgeschlossen wurden. Das Umsatzpotenzial dieses Produkts, das auf
dem therapeutischen Prinzip der Anti-Angiogenese basiert, wird nach
erfolgreichem Abschluss der weiteren klinischen Entwicklung und
Erhalt der Marktzulassung auf über 500 Mio. ¤ pro Jahr (bei
Erreichen der Spitzenumsätze) geschätzt.

Ein Konsortium von Altinvestoren der insolventen Munich Biotech AG
(MBT) bringt wesentliche Vermögenswerte der MBT ein und investiert
zusätzlich 4 Mio. ¤ für die Weiterentwicklung der Produkte
und Technologie unter dem Dach der MediGene AG. Im Gegenzug erhält
dieses Konsortium unter der Führung von Global Life Science,
HypoVereinsbank (HVB Life Science) und DEWB, dem u.a. auch SET und
MPC angehören, Aktien der MediGene AG im Wert von 12,5 Mio.
¤. Die hierfür aus genehmigtem Kapital neu ausgegebenen 1,96
Mio. Aktien entsprechen nach der Transaktion einem 12,7 %igen Anteil
an MediGene.
Für die neu ausgegebenen Aktien besteht eine
Lock-up-Frist von 12 Monaten. MediGene wird, abhängig vom klinischen
Erfolg von MBT-0206, Meilensteinzahlungen, beginnend mit der
klinischen Phase 3, an den Insolvenzverwalter der MBT zahlen. Die von
MediGene erworbenen Vermögenswerte schließen die Patente, Rechte und
Lizenzen der Produkte und Technologie von MBT ein. Zur Sicherung des
Know-hows und eines reibungslosen Transfers wird MediGene
Schlüssel-Mitarbeiter von MBT einstellen. MediGene übernimmt keine
Verbindlichkeiten der ehemaligen Munich Biotech AG.
Guten Abend,

das hier habe ich auf der DEWB HP gefunden:

DEWB erwirbt Anteil von 5,2 % an der MediGene AG.

Jena, 13. August 2004.Die DEWB AG (Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG, ISIN DE0008041005) hat ihren Anteil an der Munich Biotech AG, Neuried/München (MBT) in die MediGene AG eingebracht. Die DEWB hält nunmehr 5,2 % der Aktien an der bereits börsennotierten MediGene AG (ISIN DE0005020903) und wird damit der zweitgrößte Aktionär dieses ebenfalls in München beheimateten Unternehmens. Nach der Einbringung ihrer Beteiligung an der micom GmbH in die börsennotierte Nexus AG im Juni ist dies nun schon die zweite Transaktion in diesem Jahr, bei der die DEWB durch aktives Beteiligungsmanagement Wertsteigerungspotentiale schafft.


Technologie und Produktkandidaten von MBT bergen großes Wertsteigerungspotential für die MediGene AG.

Die DEWB hatte im August 2001 5,0 % der nicht börsennotierten MBT im Rahmen einer Finanzierungsrunde erworben. Die MBT-Technologie ist Entwicklungsgrundlage für Medikamente zur Krebsbekämpfung durch "Aushungern" der Tumore. Die Technologie basiert auf bestimmten Liposomen, in welche etablierte Krebstherapeutika (z.B. Zytostatika) eingeschlossen werden. Die Liposomen binden an aktivierte Blutgefäße, wie das Tumorendothel, und können mit Hilfe des eingeführten Wirkstoffs die Blutzufuhr zu Tumoren gezielt unterbrechen. Hierdurch soll die für das Wachstum der Tumore benötigte Nähr- und Sauerstoffzufuhr unterdrückt werden.

Kernstück des MBT-Portfolios ist der Medikamentenkandidat MBT-0206. Das Umsatzpotential dieses Produkts wird bei erfolgreicher Markteinführung auf über 500 Mio. Euro pro Jahr (bei Erreichen der Spitzenumsätze) geschätzt. MBT-0206 basiert auf der Technologie-Plattform der MBT AG EndoTAG (TM).

Ähnlich wie bei MBT liegt der Fokus bei MediGene auf der Entwicklung und Kommerzialisierung von innovativen Therapien zur Behandlung von Tumorerkrankungen. Daher passt die MBT-Technologie sehr gut zur Ausrichtung der MediGene auf den Bereich Onkologie und verbindet die Vorteile einer bereits im Markt praktizierten Therapieform mit den Chancen einer echten Innovation. EndoTAG (TM) ergänzt MediGenes bisheriges Technologieportfolio ideal und bietet die Möglichkeit, MediGenes Medikamentenpipeline langfristig mit neuen Kandidaten zu füllen. Damit stellt EndoTAG (TM) eine deutliche Stärkung der bereits vorhandenen attraktiven Pipeline der MediGene dar. MediGene hat bereits heute die am weitesten entwickelte Medikamentenpipeline der deutschen Biotech-Industrie und platziert mit Eligard als erstes deutsches Biotechunternehmen ein Medikament auf dem Markt. Darüber hinaus befinden sich weitere Medikamentenkandidaten in allen drei Stufen der klinischen Entwicklung.

Im Rahmen der Einbringung der MBT-Technologieplattform stellt ein Syndikat, dem neben der DEWB unter anderem Global Life Science, HVB Life Science, SET und MPC angehören, der MediGene zusätzliche Barmittel zur Verfügung, um die Weiterentwicklung der Plattform zu unterstützen. "Die DEWB sieht große Wertsteigerungsmöglichkeiten durch die Transaktion. Neben den Synergien im Technologiebereich werden auch die zusätzlich bereitgestellten Barmittel zum Erfolg von EndoTAG (TM) beitragen und damit das Produktportfolio der MediGene AG stärken", sagt Dr. Dietmar Kubis, Vorstandssprecher der DEWB.


Hands-on Management-Ansatz der DEWB war unverzichtbar für das Zustandekommen der Transaktion.

Insgesamt erwirbt die DEWB gut 810.000 MediGene-Aktien, die im Rahmen einer Kapitalerhöhung neu geschaffen werden und mit einer Lock-up-Frist von einem Jahr ausgestattet sind. Bilanztechnisch führt die Transaktion bei der DEWB AG zu einem Aktivtausch, da die Anteile der MBT gegen die Anteile der MediGene "getauscht" und zukünftig unter der Position "Wertpapiere" erfasst werden. "Die DEWB hat bei dem Zustandekommen und der Strukturierung dieser Transaktion eine aktive Rolle eingenommen. Wir sind überzeugt, dass dieser Hands-on Management-Ansatz die Basis für überdurchschnittliche Renditen im Private Equity Markt ist", betont Dr. Dietmar Kubis.
Na jetzt gehts ja los:

AKTUELLE KAUFEMPFEHLUNG DER EQUINET :o)))

DEWB: BUY

Marktkaptalisierung: 46 Mio Euro
Beteiligungswert: 100 Mio Euro


Abzurufen unter
http://www.dewb-vc.com/downloads/morning_fax_2004_08_06.pdf
Hier weitere Quellen:

Nebenwerte Journal 05.08.2004

Börsenzeitung 05.08.2004

Monatelang hört man gar nichts und dann alles auf einmal...

Bleib dabei die Bewertung der DEWB Aktie ist ein Witz...

Gruß
Johannes
www.aige.de
Im übrigen mal mit der MBT locker bleiben.

Nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird.

Die DEWB erhält immerhin 810 000 Aktien der Medigene zu fast 4,7 Mio Euro (Kurs 5,70 Euro).

Von wegen die MBT wäre nur noch 1Mio Euro etc wert...
Medigene steckt über 12 Mio Euro in den Laden, also dürfte das Teil auch keine Leiche sein.

Das Einzige was für mich den Kurssturz rechtfertigt ist die Schätzung der Equinet, dass der Umsatz "nur" 25 Mio Euro in 2004 sein könnte statts der angepeilten 30 Mio Euro. Wobei man aber nicht vergessen darf, dass die Aktien der NEXUS nicht auf der Geldseite stehen und die hatten einen Wert von über 5 Mio Euro....

Die Zahlen waren auch nicht so schlecht. Abschreibungen gehören zum Geschäft....

Gruß
Johannes
www.aige.de
WKN
502090
Name
MEDIGENE AG N
BID
5.96 EUR
ASK
6.16 EUR
Zeit
2004-08-15 22:04:47 Uhr



...scheint ein guter Deal für DEWB zu werden. :D
Medigene bereits bei 6,20. Aber es gibt Leute die DEWB zu 2,35 werfen. :cry:
Hallo,

es ist noch viel zu früh um Rückschlüsse auf die Kursentwicklung der DEWB zu ziehen.

Das die Medigene heute 10% zulegt ist ja ganz hübsch und die DEWB hat damit heute ca. 400 000 Euro gewonnen, allerdings darf man dabei die anderen Beteiligungen nicht vergessen. Die Orbotech Aktie hat sich z.B. von 20 Euro (01.07.04) auf unter 16 Euro verbilligt.

Im übrigen muss ich meinen letzten Bericht ergänzen:
Der Lila Logistik Anteil wurde von 8,1% auf 7,8% reduziert.


Kleines Rechenbeispiel zum Q3 der DEWB:

Medigene
810 000 x 0,51 Euro (Seit Einstieg) = +421 200 Euro

Orbotech
67 500 x 4,13 US $ (Seit 30.06.04) = -278 775 US $
= -225 600 Euro
NEXUS
2.325 581 x 0,29 Euro (Seit 30.06.04) = -674 418 Euro

Müller die Lila Logistik (Anteil zum 31.06.04 auf 7,8% reduziert)
596 748 x 0,31 Euro (Seit 30.06.04) = -184 991 Euro

--------------------------------------------------------
Aus Börsennotierten Beteiligungen sind also vom 30.06.04
bis 16.08.04:

ca. 663 809 Euro VERLUST angefallen!



Grüße
Johannes
www.aige.de


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