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Sto Vz., gerade eine Kaufempfehlung

eröffnet am 24.03.04 15:55:58 von
neuester Beitrag 12.12.22 18:48:53 von


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    12.12.22 18:48:53
    Beitrag Nr. 1.608 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 72.899.488 von K1K1 am 12.12.22 16:12:28Wie gesagt, aus der deutschen Brille stimmt das sicherlich. Also mit Bezug auf WDVS für schätzungsweise 25-30 Prozent der Konzernumsatzerlöse.
    Klar, sicherlich haben wir kein Blue-Sky-Makroumfeld, aktuell. Aber es gab schon wesentlich schlechtere Gesamtrahmenbedingungen.
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    12.12.22 16:12:28
    Beitrag Nr. 1.607 ()
    Zitat von unicum: Geywitz fordert Umdenken beim Bau von Eigenheimen
    Mo, 12.12.22 13:26
    BERLIN (dpa-AFX) - Bundesbauministerin Klara Geywitz hat ein Umdenken beim Bau von Eigenheimen gefordert. Die SPD-Politikerin ..
    [/i]

    Naja, ich glaube die gute Frau hat von der Realität keine Ahnung - oder zumindestens noch nicht erleben dürfen, was bei einer umfassenden, grundlegenden energetischen Sanierung einem da so von staatlichen Stellen in den Weg gelegt wird... letztlich komplizierter als ein Abriss und Neubau. Da bedarf es schon eines gewissen Idealismus die graue Energie zu bewahren.
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    12.12.22 16:11:04
    Beitrag Nr. 1.606 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 72.898.849 von unicum am 12.12.22 14:43:54
    Zitat von unicum:
    Zitat von olostyle: Warum ist der Sanierungsstau so hoch? Weil es sich halt einfach nicht rechnet.
    Aber wir werden sehen

    Ich komme zwar nicht vom Bau, deshalb schätze ich Sichtweisen aus der Ecke sehr. Meine Beobachtungen sind etwas andere: M.E. hat sich das Sanieren (wir reden also von der Renovierung am Bestand) noch nie so gerechnet, wie aktuell (auf europäischer Ebene, unter Berücksichtigung der aktuellen Förderung, der Materialpreise sowie der Energiekosten). Wenn, dann sehe ich eher ein aktuelles Finanzierungsproblem - wegen mangelnder Liquidität und die Rentabilitätsprobleme eher beim Neubau.


    Vielleicht ist es ja auch unglücklich ausgedrückt, aber wenn eine energetische Sanierung gemeint sein sollte (und keine Renovierung), dann muss den Luxus, der über die Renovierung hinausgeht irgendjemand bezahlen. Wenn die Energiepreise mal steigen, dann werden sie stark herabsubventioniert (siehe derzeit Gas). M.E. ein Fehler, denn energetische Sanierung rechnen sich dann (fast) nicht.
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    12.12.22 15:51:59
    Beitrag Nr. 1.605 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 72.898.912 von tromerl am 12.12.22 14:56:46
    Zitat von tromerl: Ein Problem ist vielleicht auch, wer welche Kosten trägt. Bei einer Sanierung sind die Vermieter dabei. Bei einer Erhöhung der Heizkosten oftmals nicht. Ich hoffe aber auch auf politische Maßnahmen, die Sanieren attraktiver machen.


    Wenn maximal 2 EUR (oder 3 EUR in teuren Gebieten) auf die Miete aufgeschlagen werden können, dann geht halt wirtschaftlich relativ wenig in Hinblick auf Energetische Sanierung.
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    12.12.22 14:56:46
    Beitrag Nr. 1.604 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 72.898.849 von unicum am 12.12.22 14:43:54Ein Problem ist vielleicht auch, wer welche Kosten trägt. Bei einer Sanierung sind die Vermieter dabei. Bei einer Erhöhung der Heizkosten oftmals nicht. Ich hoffe aber auch auf politische Maßnahmen, die Sanieren attraktiver machen.
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    12.12.22 14:43:54
    Beitrag Nr. 1.603 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 72.898.708 von olostyle am 12.12.22 14:27:26
    Zitat von olostyle: Warum ist der Sanierungsstau so hoch? Weil es sich halt einfach nicht rechnet.
    Aber wir werden sehen

    Ich komme zwar nicht vom Bau, deshalb schätze ich Sichtweisen aus der Ecke sehr. Meine Beobachtungen sind etwas andere: M.E. hat sich das Sanieren (wir reden also von der Renovierung am Bestand) noch nie so gerechnet, wie aktuell (auf europäischer Ebene, unter Berücksichtigung der aktuellen Förderung, der Materialpreise sowie der Energiekosten). Wenn, dann sehe ich eher ein aktuelles Finanzierungsproblem - wegen mangelnder Liquidität und die Rentabilitätsprobleme eher beim Neubau.

    Zu dem Thema "Bestand" Bundesbauministerin Klara Geywitz heute:

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    Geywitz fordert Umdenken beim Bau von Eigenheimen
    Mo, 12.12.22 13:26
    BERLIN (dpa-AFX) - Bundesbauministerin Klara Geywitz hat ein Umdenken beim Bau von Eigenheimen gefordert. Die SPD-Politikerin bezog sich auf eine frühere Aussage von ihr, dass es ökonomisch und ökologisch unsinnig sei, wenn jede Generation neben den einzelnen Häusern der Vorgängergeneration ihre eigenen baue. "Mathematisch ist das ganz klar. Wenn wir jetzt noch drei, vier Generationen weiterdenken, können wir nicht alle nebeneinander diese Einfamilienhausgebiete haben", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen" (Montag).
    "Darum müssen wir diesen Kreislauf der Nutzung der Häuser wieder in Gang kriegen und ganz viel in Sanierungsförderung stecken", sagte sie der Zeitung. Man müsse ebenfalls darüber sprechen, "dass man, wenn man ein eigenes Haus haben will, auch mal schaut, was es schon im Bestand gibt". Ein Einfamilienhaus sei ein Lebensabschnittsgebäude. "Wir haben eine wunderbare Flächenauslastung von 150 Quadratmetern Einfamilienhaus, wenn Sie und Ihre Frau und Ihre drei Kinder da drin wohnen." Doch die Kinder zögen irgendwann aus und dann sei man zu zweit auf 150 Quadratmetern.
    Um ein Umdenken bei der Schaffung von Wohnraum zu erreichen, forderten die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Verein Architects4Future (A4F) die Bauministerien der Länder dazu auf, eine verpflichtende Abrissgenehmigung in den Bauordnungen zu verankern. Gebäudeabrisse vernichteten bezahlbaren Wohnraum und belasteten Klima und Ressourcen. Dafür hätten die Initiatoren den Ministerien der Länder und dem Bundesbauministerium Vorschläge für eine Musterumbauordnung vorgelegt. Die Klimaauswirkungen sollten in Zukunft geprüft und Gebäude nur abgerissen werden, wenn Abriss und Neubau umweltfreundlicher seien als eine Sanierung, teilten DUH und A4F am Montag mit. Bis zur Umsetzung solle ein sofortiges Abrissmoratorium von Gebäuden gelten.
    "Sanieren, Umbauen, Umnutzen und Erweitern müssen das neue Normal werden, der Abriss die Ausnahme", sagte DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz. Die Bundesregierung schaue dem "Abrisswahn" laut Metz tatenlos zu. "Was wir brauchen, ist ein Paradigmenwechsel hin zum Bauen im Bestand."
    Nach Angaben der Verbände gibt es in Deutschland in den meisten Bundesländern keine gesetzlichen Vorgaben oder Bedingungen für Abrisse. Zudem bestehe der Irrglaube, dass ein Abriss oder Neubau ökologischer sei als die Sanierung bestehender Gebäude./csd/bum/DP/jha

    Quelle: dpa-AFX
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    12.12.22 14:27:26
    Beitrag Nr. 1.602 ()
    Ich bekomme die Preise mit, ich komme vom Bau. Du bekommst es einfach nicht verkauft zu den Preisen, die du aufrufen musst. Dann bleibt dir keine andere Wahl. Wenn du das Geld nicht hast, hast du es halt nicht. Warum ist der Sanierungsstau so hoch? Weil es sich halt einfach nicht rechnet.
    Aber wir werden sehen
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    12.12.22 13:21:14
    Beitrag Nr. 1.601 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 72.898.003 von olostyle am 12.12.22 12:36:47Alternative ist dann das Geld jedes Jahr durch den Schornstein zu jagen zum heizen :)

    Zitat von olostyle: Preissteigerungen schön und gut. Nur machen das alle und das Bauen ist inzwischen völlig unrentabel geworden, viel Projekte werden eingestampft bzw. stehen auf Standby. Auch Sanierungen werden vermutlich ins Stocken geraten. Das große ? kommt 2023
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    12.12.22 12:36:47
    Beitrag Nr. 1.600 ()
    Preissteigerungen schön und gut. Nur machen das alle und das Bauen ist inzwischen völlig unrentabel geworden, viel Projekte werden eingestampft bzw. stehen auf Standby. Auch Sanierungen werden vermutlich ins Stocken geraten. Das große ? kommt 2023
    STO | 151,80 €
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    18.11.22 11:08:18
    Beitrag Nr. 1.599 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 72.261.543 von unicum am 24.08.22 10:57:26Q3-Zahlen erstmals mit konkreten Ertragsangaben. Insgesamt etwas unter meiner Erwartung: der Rohertrag liegt zwar um 50 Mio. ytd über VJ, die Marge hat sich aber noch nicht erholt und liegt bei rekordniedrigen 50%. Der Umsatz ist auch unter saisonalen Aspekten, wie schon im VJ, etwas unter Erwartung. Insgesamt liegt die Entwicklung vermutlich auch am heißen Juli und August. Das EBIT ist auch noch unter Vorjahr. D.h. die 50 Mio. Mehrrohertrag gehen komplett im Personal- und sonstigen Aufwand auf.

    Die (absoluten) Ertragsrückgänge dürften in Q4 auf jeden Fall aufgeholt werden: Sto hat für Q4 nochmals die Preise erhöht, gleichzeitig kommen die Bezugskosten seit September teilweise recht deutlich runter und das Wetter spielte bisher auch mit, soweit ich das beobachten kann.
    Meine Guidance nehme ich trotzdem geringfügig runter und gehe jetzt wieder ungefähr vom Mittelwert der Prognosespanne aus (zuvor oberes Ende, also rund 10 Mio. weniger). Damit hätten wir 2022 Ergebnisstagnation und eine Marge von gerade mal 7%.
    => für das laufende Jahr EV/EBIT 5,9. nettocashbereinigtes KGV rund 8,5.

    Im Nettoergebnis dürfte es spätestens ab 2023 eine Verbesserung von 2 bis 3 Mio. geben, da die Minderheitsanteile am Ergebnis des Konzerns nahezu ausschließlich aus Italien kamen.
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