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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 5378)

eröffnet am 18.12.04 19:37:36 von
neuester Beitrag 19.06.21 17:47:34 von

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02.01.07 20:32:27
Beitrag Nr. 536 ()
Depotupdate und Kurzeineinschätzung

1.) Basisinvestments


Bavaria Industriekapital AG: KZ: 100 Euro
Kurs: 72 Euro
Risikoklasse 2 - mittel
Chance/Risiko: 50/35
KGV 07: 3
Depotanteil 21 %

ACM: KZ 7 Euro
Risikoklasse: 1
Chance/Risiko: 50/30
KGV 06: 10
Depotanteil: 6 %

GCI AG: KZ: 15 Euro
Aktueller Kurs: 9,5 Euro
Chancen in %: 55
Risiken in % : 20
KGV 06: 5
Risikoklasse: 1 – niedrig
Depotanteil: 10 %

Silicon Sensor: KZ 20 Euro
Kurs: 13,76 Euro
Risikoklasse: 1
Chance/Risiko: 55/20
KGV 06: 16
Depotanteil 20 %

Emqtec: KZ 8 Euro
Kurs: 5,10 Euro
Risikoklasse: 2
Chance/Risiko: 60/40
KGV 06: 12
Depotanteil 3 %

Biolitec: KZ 10 Euro
Kurs: 7,4 Euro
Risikoklasse: 2
Chance/Risiko: 50/35
KGV 06: 18
Depotanteil 3 %

Impera: KZ 9 Euro
Kurs: 6,5 Euro
Risikoklasse: 2
Chance/Risiko: 50/30
KGV 06: 3
Depotanteil 3 %

Commerce Planet: KZ 2,0 Euro
Kurs: 1,15 Euro
Risikoklasse: 2
Chance/Risiko: 80/40
KGV 06: 8
Depotanteil 4 %

2.) Spekulative Investments

Tyros AG: KZ 15 Euro
Kurs: 8,0 Euro
Risikoklasse: 3
Chance/Risiko: 100/80
KGV 06: -
Depotanteil 11 %

Solarvalue AG: KZ 25 Euro
Kurs: 13 Euro
Risikoklasse: 3
Chance/Risiko: 100/80
KGV 06: -
Depotanteil 3 %

Activa Resources: KZ 20 Euro
Kurs: 13 Euro
Risikoklasse: 3
Chance/Risiko: 80/60
KGV 06: -
Depotanteil 4 %

Petrohunter: KZ 2,5 Euro
Kurs: 1,22 Euro
Risikoklasse: 3
Chance/Risiko: 100/80
KGV 06: -
Depotanteil 6 %

Hana Biosciences: KZ 8 Euro
Kurs: 4,7 Euro
Risikoklasse: 3
Chance/Risiko: 80/60
KGV 06: -
Depotanteil 3 %

Nanostart: KZ 35 Euro
Kurs: 19,5 Euro
Risikoklasse: 2
Chance/Risiko: 100/60
KGV 06: 70
Depotanteil 3 %


3.) Kurzfristanlagen

DAX MINI Long auf DAX (Performance) [ABN Amro]
AA0CYQ / NL0000738649



ABN-Amro Call 2099/12 MUENCH.RUECKVERS.V 105,00
AA0AMG / NL0000709590


Gruß & viel Erfolg im neuen Jahr
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02.01.07 11:51:20
Beitrag Nr. 535 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.634.613 von Deliberately am 02.01.07 11:42:25Nein, sorry, die hatte ich vergessen. Bin und bleibe drin !
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02.01.07 11:42:25
Beitrag Nr. 534 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.629.848 von smartcash am 01.01.07 17:35:39@smartcash

Bist Du aus Commerceplanet raus? Und warum?

Deliberately
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01.01.07 17:35:39
Beitrag Nr. 533 ()
Wünsche allen hier im Thread ein wunderbares Jahr 2007. Es wird Zeit dass es morgen wieder los geht. Diese vielen Feiertage gehen einem irgendwann auf den Wecker... ;)

Was die Small Caps angeht, so gehe ich mit folgenden Titeln an den Start:

Analytik Jena (reduzierte Position)
Impera Total Return (2007 wird ein Top-IPO Jahr)
GCI (siehe Ausführungen von Kleiner Chef)
Clinuvel (bereits 30 % in 2 Wochen, gutes Sentiment)
Northwestern Mineral Ventures (andauernde Uranhausse, gute Cashposition)
Reinecke & Pohl Sun Energy (Rebound sollte sich fortsetzen)

ACMH, meine größte Position zähle ich nicht mit, da sie schon ein Mid Cap ist. Aufmerksamkeit wird steigen wenn die Zahlen kommen.

Guten Start !
smartcash
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29.12.06 12:25:23
Beitrag Nr. 532 ()
Vielen Dank für deine Ausführungen.

Ebenfalls einen guten Rutsch
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29.12.06 12:23:48
Beitrag Nr. 531 ()
Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr & viel Erfolg.
Gönne mir jetzt ein paar ruhige Tage im Pfälzerwald.

Gruß
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29.12.06 12:18:09
Beitrag Nr. 530 ()

Ausblick 2007 - Basisinvestments - 4 - Bavaria Industrioekapital AG


Bavaria Industrieholdung AG - Ergebniswachstum bei steigenden Dividendenrenditen noch nicht im Kurs enthalten!


1. Unternehmensgegenstand und Entwicklung


Bavaria ist seit Anfang des Jahres im Entry Standard notiert und akquiriert Unternehmen, um sie zu sanieren oder dessen Fortbestand zu sichern und ist vom Geschäftsmodell mit der im S-Dax gelisteten Arques vergleichbar.

Einerseits ist die Bavaria Industriekapital AG als Beteiligungsgesellschaft aufgestellt mit der Folge, dass die operativen Geschäftserfolge aus den Abschlüssen nicht erkennbar wird. Für das Verständnis und die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells besteht daher ein hoher Erklärungsbedarf. Dies gilt sowohl für den Einzelabschluss als auch den Konzernabschluss. Das IPO wurde sowohl vom Research als auch von der Bewertung her auf der Basis des Einzelabschlusses durchgeführt. Der Konzernabschluss ist allerdings mittlerweile Gegenstand der Zwischenberichterstattung.

Der Einzelabschluss fasst dabei die über die Zwischengesellschaften erbrachten Leistungen durch Beraterhonorare und Dividenden zusammen. Damit ist der Abschluss Grundlage für die Finanzkraft und die Dividendenpolitik des Unternehmens. Das im Einzelabschluss 2005 erzielte Nettoergebnis wurde den Aktionären in 2006 mit 98 Cent/Aktie ausgeschüttet. Mittlerweile verfügt das Unternehmen, trotz 2 in 2006 getätigten Akquisitionen mit einem Jahresumsatz von über 250 Mill. Euro über liquide Mittel von 36 Mill. Euro. Dokumentiert wird die Finanzkfraft durch die Steigerung der liquiden Mittel von 28 Mill. Euro im Q1 2006 auf 36 Mill. Euro zum Halbjahr und 43 Mill. nach 9 Monaten. Diese Entwicklung zeigt, dass auch in 2006 eine weitere Erhöhung der Dividende auf ca. 2,5 Euro darstellbar ist. In 2005 erreichte man aus Dividenden und Beratungsleistungen ca. 3 % der Umsatzerlöse. Kann dies in 2006 wiederholt werden, so sind bei 350 Mill. Euro Umsatz über 10 Mill. Euro im Einzelabschluss eine realistische Zielgröße. Dies entspricht einem Ergebnis von 2,5 Euro/Aktie und ist als Richtwert, der durch das Management als Dividende für 2006 als Ausschüttung in 2007 in Aussicht gestellt wurde, zu verstehen.

Der Konzernabschluss erfasst zusätzlich zu den Effekten des Einzelabschlusses der AG, die Konsolidierungen der erworbenen Unternehmen. Die Bewertungsansätze aus den Akquisitionen und die operative Entwicklung der Erwerbsunternehmen führten in 2005 dazu, dass das Nettoergebnis in 2005 im Konzern 4 mal so hoch ausfiel wie im Einzelabschluss. Vieles spricht nach dem Halbjahresergebnis von ca. 4 Euro/Aktie dafür, dass dieses Ergebnis von 10 Euro/Aktie in 2006 als Untergrenze zu verstehen ist. Realistisch ist ein EPS nach dem 9-Monatsergebnis von 12-15 Euro je Aktie. Die Gründe für das weitere Wachstum im Einzelnen:

a) Bis auf Kienle & Spiess dürften alle Gesellschaften operativ in der 2. Jahreshälfte schwarze Zahlen schreiben. Dokumentiert wird dies durch den Ergebnisbeitrag aus der Kapitalkonsolidierung der nach 9 Monaten lediglich 8 Mill. Euro von insgesamt erreichten 30 Mill. Euro, ausmachte.
b) Der Umsatz von knapp 100 Mill. Euro wird sich im 2. Halbjahr auf knapp 250 Mill. Euro erhöhen und damit um 150 % über dem 1. Halbjahr liegen. Hierzu trägt nicht nur die Konsolidierung von Kienle und Spiess, sondern auch die operative Entwicklung der vorher konsolidierten Unternehmen
c) Im Anlagenbau – hier werden die Unternehmen Langbein & Engelbrecht, Hamba Filtec, Hering, R+E Automatisierungstechnik und Steeltech Sarl zusammengefasst – betrug der Umsatz im 1. Halbjahr 40 Mill. Euro bei einem EBITDA von 3 Mill. Euro. Bei einem Auftragsbestand von 60 Mill. Euro wird Umsatz und Ergebnis im 2. Halbjahr deutlich höher ausfallen.
d) Der Automobilzulieferer Paulmann & Crone wird im 2. Halbjahr schwarze Zahlen erreichen, weil die Kapazitäten durch 2 Werksschließungen und die MA-Zahl von 775 in 2005 auf 480 angepasst wurde, bei weiterhin nahezu konstanten Umsätzen von 100 Mill. Euro.
e) Kienle & Spiess ist die größte Neuerwerbung im Portfolio mit über 200 Mill. Euro Umsatz. Wird das Kostensenkungsprogramm entsprechend der Planung mit 20 Mill. Euro umgesetzt, ist die Erhöhung der operativen Rendite um 10 % die Folge. Da der Erwerb ohne nennenswerten Kapitalabfluss erfolgte (Erklärung siehe oben), dürften hier durch Zuschreibungen im 2. Halbjahr erhebliche Ergebnisbeiträge generiert werden.
f) Aus dem Unternehmensbestand werden für 2006 Verkäufe geplant. Dies führt zu weiteren Ergebnisbeiträgen. Bereits in 2005 wurde ein Exit erfolgreich umgesetzt. Die Beyss GmbH wurde zum 12. Dezember an die Münchner Investorengruppe IVM Gesellschaft für Investition und Management GmbH verkauft. Verkaufskandidaten dürften Hamba Filtec und Hering sein. Angebote für Verkäufe liegen dem Unternehmen vor.
g) Erklärtes Ziel des Managements sind 3-4 Neuerwerbungen pro Jahr. Dieses Ziel wurde mit 3 Übernahmen in 2006 erreicht. Zuletzt vermeldete man den Zukauf der Rieter AG mit einem Umsatzvolumen von 30 Mill. Euro.
h) Insiderkäufe sind durch das Management in 2006 durchgeführt worden. Diese Zuversicht, verbunden mit einem auf der Hauptversammlung im September 2006 verabschiedeten Aktienrückkaufprogramm, sprechen für weiter steigende Kurse.



2. Ergebnisschätzung Bavaria

Jahr 2005 2006
Einzelabschluss EPS 0,98 2,5
Konzernabschluss EPS 3,96 12,0
Dividende/Aktie 0,98 2,5



3. Fazit und Bewertung

Nach Arques könnte hier eine zweite Erfolgsstory mit ernormen Kurspotential entstehen. Der Track-Record der Lead-IPO-Bank Concord Effekten spricht dafür.
Die Risiken im Geschäftsmodell von Bavaria bestehen darin, dass die Ziele der übernommenen Unternehmen in der Anfangsphase nicht erreicht werden. Wichtigster externer Einflussfaktor dürfte hier eine Abkühlung der Konjunktur in 2007 sein.
Die Ausschüttung einer Dividende von 2,5 Euro/Aktie sichert den Wert nach unten ab. Dies entspricht einer aktuellen Rendite von 4 % bei einem Kurs von 65 Euro. Vieles spricht dafür, dass die Dividende in den Folgejahren weiter erhöht wird. Auf dem aktuellen Kurs sind also Dividendenrenditen von 5-8 % möglich. Weitere Fantasie besteht in dem für 2006 angekündigten Segmentwechsel in den General Standard und einem Aktienrückkaufprogramm. Das Kursziel liegt zunächst bei 80 Euro.

Bavaria Industriekapital AG: KZ: 80 Euro
Kurs: 67 Euro
Risikoklasse 2 - mittel
Chance/Risiko: 30/20
KGV 06: 5
Depotanteil: 19 %


Gruß
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29.12.06 12:01:42
Beitrag Nr. 529 ()
Ausblick 2007 - Basisinvestments - 3 - Silicon Sensor

Silicon Sensor: Nach Kursschub in 2006 beträgt das Kursziel 20 Euro

Die Entwicklung kundenindividueller Sensoranwendungen und die Produktion kundenspezifischer High-End-Sensoren ist das Kerngeschäft der Silicon Sensor AG. Anwendungsbereiche sind die Telekommunikation, Automobil-, Medizin-, Umwelttechnik, Werkzeugmaschinen oder Industrieroboter: Sie machen Silicon Sensor weitgehend unabhängig von Konjunkturzyklen. Durch die Übernahme der MPD, Dresden in 2005, gelang Silicon Sensor der Einstieg in die Produktion mit Großserien.

1. Auftragsbestand wächst 2006 organisch um über 100 %

Silicon Sensor erweist sich in 2006 als Outperformer und konnte auch die Konsolidierung im Frühjahr unbeschadet überstehen. Anschließend folgte der Kurs der durchweg positiven fundamentalen Entwicklung und befindet sich seit 3 Monaten im Aufwärtstrend mit einem Kursanstieg von über 40 %. Grund hierfür ist, dass das Jahr 2006 oberhalb der Erwartungen ausfiel. Im November hob das Management die Gewinnschätzung von 60 Cent auf 80 Cent an.

Planmässig sind als EBIT-Ziel 12 % ausgegeben worden. Bei einem EPS von 65 Cent in den ersten 9 Monaten sind dies 29 Cent mehr als im Vorjahr. Dies entspricht einem Wachstum beim EBIT von über 200 % auf 3,9 Mill. Euro. Das EBIT liegt damit bei 16 %. Bei einem stark verbesserten Auftragsbestand auf 22 Mio. Euro zum 30.09.2006 bedeutet dies eine Steigerung um 120 % gegenüber Dezember 05, d.h. die Erhöhung des Auftragsbestandes ist rein organisch bedingt und signalisiert eine weiter positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung für die kommenden Quartale. Für 2006 ist ein EPS von 87 Cent bei einem Umsatz von 34 Mio. Euro realistisch, was einer konservativen EBIT-Marge von 15 % entspricht. Der weitere Ordereingang wird gestützt von den Großaufträgen über den Abstandstempomaten und die Produktion von Silizium-Mikrophonen. Diese Auftragseingänge werden erst ab 2007 erlöswirksam. Der erhöhte Auftragsbestand geht dabei zum weit überwiegenden Teil auf die alte Silicon Sensor zurück. Dies bedeutet, dass eine EBIT-Marge von 15 %-17 % für die Folgequartale eine realistische Zielgröße ist. Bei einer erhöhten Umsatzdynamik bei der 2005 akquirierten MPD in der 2. Jahreshälfte, besitzt die gegenwärtige Umsatzrendite unterhalb von 10 % bei der MPD weiteres Potential. Im Unternehmensvergleich mit der Paragon AG, Linos AG und Inticom und Plan Optik AG ist die Silicon Sensor mit einem 2007 KGV von 12 günstig bewertet.

Bei einer in 2006 wieder eingesetzten Belebung des Geschäftes, kann auch in den Folgejahren mit einer deutlichen Umsatzausweitung gerechnet werden, mit gegenüber dem 1. Halbjahr weiter steigenden Renditen in Richtung 20 %. Dokumentiert wird dieses Wachstum durch einen Werksneubau der Silicon Sensor in Berlin/Brandenburg bis Ende 2007 und einer Verdoppelung der Kapazitäten der MPD am Standort Dresden bis zum Frühjahr 2007. Der Bauantrag hierzu wurde bereits gestellt. Auf dieser Grundlage kann in 2007 ein Ergebnis von 1,13 Euro (Umsatz 41 Mio.) und in 2008 von 1,48 Euro (Umsatz von 49 Mio. Euro) erreicht werden.

Die in den Schätzungen einbezogenen Wachstumsfaktoren bei Silicon Sensor für die kommenden Jahre:

a) Wachstum von Silicon Sensor in den USA - Verstärkung des Vertriebs. Zuletzt wurde hier die Verpflichtung des neuen Vertriebschefs USA gemeldet. Bisher war dieser tätig beim starken Mitwettbewerber in den USA, Advanced Photonix, Inc.
b) Nach dem erfolgreichen Abschluss kundenindividueller Anwendungen, beginnt ab 2007 die Serienproduktion der Sensoren und damit der Eintritt in den Markt für Großserienfertigung.
c) MPD hat zwar einen Kunden in 2005 verloren, dies führte aber im Ergebnis nur zu einem Stillstand im Wachstum. Der alte Wachstumspfad wird bereits in 2006 wieder aufgenommen. In den Jahren vor 2004 ist man so schnell gewachsen, daß der Umsatz auf 15 Mio. Euro vervielfacht wurde. Bis im Frühjahr 2007 wird die Produktionskapazität bei der MPD am Standort Dresden verdoppelt, um auf das weitere Wachstum in den kommenden Jahren vorbereitet zu sein. Das Investitionsvolumen bei der MPD beläuft sich auf über 5 Mio. Euro.
d) Grosserienauftrag in der Automobilindustrie läuft in 2008 allein bei Silicon Sensor mit Umsatzbeitrag von 5 Mio. Euro an - zuzüglich Fertigungsanteil MPD. Als erster Kunde wird ab November 2006 Chrysler bedient.
e) Start der Produktion von Silizium-Mikrophonen Anfang 2007 in Dresden è Auftrag von Infinion mit Umsatzbeitrag von 6 Mio. Euro in 2008.

Weitere Produktentwicklungen, die nicht in die Schätzungen eingeflossen sind, da der Abschluss der Entwicklungen und die Auftragserteilung ausstehen:

f) Entwicklungsarbeiten im Bereich der Sicherheitstechnik wurden abgeschlossen. Serienauftrag für die Sicherheitsindustrie möglich: Stichwort „Schmutzige Bombe“
g) Entwicklungen im Bereich der Automobilindustrie für Rückwärtskameras und Nachsichtkameras mit Aussicht auf Auftragserteilung in 2007.
h) Ausbau der Lieferungen für den elektronischen Zollstock.
i) Expansion nach Asien könnte weiteren Wachstumsschub auslösen.


2. Ertragssteigerungen über 30 % bis 2008
Jahr 2006 2007 2008

Umsatz in Mill. Euro 34 41 49

EBIT in Mill. Euro 5,2 6,9 9,0
in % 15% 17% 18%

EPS 0,87 1,13 1,48
Aktien in Mill. 3,45 3,45 3,45



3. Schlussfolgerung und Bewertung

Die fundamentalen Daten sprechen für Silicon Sensor. Der geduldige Investor sollte sowohl kurzfristig als auch langfristig mit weiter steigenden Kursen belohnt werden.
Bei Steigerungsraten im Ergebnis von 30 % in den nächsten Jahren, sind 15 Euro ein kurzfristiges Kurzziel, welches auf Sicht von 12 Monaten bei 20 Euro anzusiedeln ist.

Silicon Sensor: KZ 20 Euro
Kurs: 13,80 Euro
Risikoklasse: 1
Chance/Risiko: 55/20
KGV 06: 16
Depotanteil: 19 %

Gruß
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29.12.06 11:54:08
Beitrag Nr. 528 ()
Ausblick 2007 - Basisinvestments - 2 - ACM

ACM: Günstige Bewertung bei 8 % Dividendenrendite eröffnen 50 % Kurspotential

Ertragswachstum auch in schwachen Börsenphasen

Absolute Capital Management ist eine Finanzdienstleistungs-Holding, die sich auf das Management von Hedge-Funds spezialisiert. Unterscheidungsmerkmal der Finanzholding von anderen Fondsverwaltern ist, dass Investments sowohl auf steigende Aktienkurse als auch auf fallende Aktienkurse getätigt werden. Bekannt wurde CIO Homm mit Shortpositionen bei WCM und MLP. Zum 30.06.2006 verwaltete ACM 6 Fonds mit einem Volumen von knapp 1 Mrd. Euro.

Anhaltendes Wachstum bei dynamischer Ertragsentwicklung

Inzwischen verwaltet ACM 8 Fonds. Durch den Zukauf von TCA Group Limited wachsen die Assets under Management weiter an und können Ende 2006 ein Volumen von knapp 2 Mrd. Euro erreichen. Bedenkt man, dass ca. 2 % Management Fee für dieses Volumen eingenommen werden, so wird 2007 allein aus dem verwalteten Fondvolumen mehr als 40 Mill. Euro erlöst. Weiterer Erlösbaustein ist die Beteiligung von 20 % an „Incentive Fee“ für die erreichten Wertsteigerungen der Fonds. Diese Fee dürfte in 2006 etwa doppelt so hoch ausfallen wie die Management Fee. Aus der Kombination beider Erlösquellen wird man 2006 auf Nettorenditen vor Steuern von ca. 50 % kommen. Nach 30 Cent, die in 2005 verdient wurden, sollten in 2006 25 Mill. Euro als Nettoüberschuss erreicht werden. Dies entspricht ca. 45 Cent/Aktie.

Ausschüttung von bis 20 Mill. Euro an die Aktionäre durch hohen Cash-Flow

Anfang Dezember 2006 kündigte ACM an, bis zu 20 Mill. Euro an die Aktionäre als Dividende ausschütten zu wollen. Dies entspricht bis zu 35 Cent/Aktie oder 8 % bei einem Kurs von 4,5 Euro. Dies wird ermöglicht durch einen hohen Cash-Flow, der die liquiden Mittel bis Ende 2006 auf 30 Mill. Euro erhöht.

Das steigende Fondvolumen sorgt auch 2007 dafür, dass selbst bei abnehmenden Wertsteigerungen der Fonds, weitere Ertragssteigerungen erzielt werden. Der Gewinn/Aktie kann dann 60-65 Cent erreichen. Die Aktie ist auf dieser Grundlage mit einem KGV von 7 attraktiv bewertet. Hinzu kommt, dass in 2007 ein Aktienrückkaufprogramm startet, was dem Kursverlauf weiteren Rückenwind gibt.

Fazit und Einschätzung der Aktie:

ACM: KZ 7 Euro
Risikoklasse: 1
Chance/Risiko: 50/30
KGV 06: 10
Depotanteil: 6 %

Gruß
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29.12.06 11:48:13
Beitrag Nr. 527 ()
Ausblick 2007 Basisinvestments - 1 - GCI-AG

GCI – Management: Einer der günstigsten deutschen Nebenwerte mit über 10 % Dividendenrendite

Geschäftsmodell aus 3 Säulen

Das Geschäftsmodell der GCI Managment besteht aus drei Säulen. Im Beratungsgeschäft ist man für Unternehmen als Performance Ratgeber einer wachsenden profitablen Geschäftsentwicklung und als Turnaround Manager tätig. Weiterhin betreut man Unternehmen bei dem Gang an die Börse wie in 2006 bei der Hansen-Sicherheitstechnik und Driver & Bengsch umgesetzt. Der Erfolg zeigt sich seit dem Börsengängen in einer Kurssteigerung von über 100 % beider Unternehmen.. Gleichzeitig baut man über die 2. Säule, dem Beteiligungsmanagement, über die beiden Minderheitsbeteiligungen weitere Werte durch stille Reserven auf. Die dritte Säule besteht aus dem Bankgeschäft. Die 2004 zu 100 % erworbene Beteiligung an der Weserbank wurde bis auf einen 10 % Anteil 2006 veräußert. Durch den Einstieg mit knapp 25 % des Bankhauses Lampe, Düsseldorf bei GCI hat man aber einen neuen Kooperationspartner gefunden.

Die Entwicklung des Unternehmens seit 2003 ist beeindruckend. So konnte der Gewinn kontinuierlich vervielfacht werden. Nach 9 Monaten im Jahr 2006 konnte das Ergebnis/Aktie auf 1,36 Euro gegenüber dem Vorjahr um über 100 % zulegen. Für das Gesamtjahr wird mit einem Ergebnis von 2 Euro erwartet. Die Wertsteigerung der Beteiligungen ist der wesentliche Grund für die Ergebnisentwicklung.

Werthaltiges Beteiligungsportfolio – Steigerung der liquiden Mittel

Mit dem Erwerb der Pfaff Industrie Maschinen in Kaiserslautern konnte man in 2005 100 % fast zum Nulltarif erwerben. Durch den gerade abgeschlossenen Restrukturierungsplan wurde für das Unternehmen die Grundlage für eine nachhaltige Wende geschaffen. So wird der Standort in Kaiserlautern mit 400 Mitarbeitern erhalten. In 2008 wird mit dem Bezug eines neuen Werkes die Kostenbasis nochmals verbessert. Durch diese Maßnahmen werden in 2007 Umsätze von 75 Mill. Euro angestrebt bei einer Vorsteuerrendite von 10 %. Der nächste Schritt ist Anfang 2007 der Gang an die Börse. Hier kann von einer Börsenbewertung von 40-50 Mill. Euro ausgegangen werden.
Weiterhin hält man aktuell noch 51 % an der Windsor AG, einem im Immobilienbereich tätigen Unternehmen ansässig in Berlin. Der Wert dieser börsennotierten Beteiligung beläuft sich bei einem aktuellen Kurs von 6 Euro auf 27 Mill. Euro. Zum Halbjahr 2006 verfügte die GCI über liquide Mittel von 35 Mill. Euro. Durch Anteilverkäufe an der Weserbank und Driver & Bengsch konnten die liquiden Mittel entsprechend erhöht werden und dürften zum 30.09.2006 bei ca. 45 Mill. Euro liegen.

Günstige Bewertung mit einem KGV von 5

In Summe ergibt sich so auf der Grundlage der unteren Wertansätze eine faire Bewertung von 110 Mill. Euro aus den Mehrheitsbeteiligungen und den liquiden Mitteln. Weitere Minderheitsbeteiligungen und das Beratungsgeschäft sind hierbei unberücksichtigt. GCI ist aktuell bei einem Kurs von 9,1 Euro nur mit 90 Mill. Euro bewertet. Auch aufgrund der Gewinnerwartung für das Jahr 2006 ist die Aktie aktuell mit einem KGV von 5 sehr günstig. Bei einer auf der Hauptversammlung angekündigten möglichen Dividende von 1 Euro ergibt sich eine Rendite von über 10 %. Bedenkt man, dass sich Unterbewertungen im Zeitablauf abbauen, so wäre eine Kursverdoppelung möglich, ein Ziel von 15 Euro realistisch.
Die Risiken werden ausgehend vom aktuellen Kurs mit ca. 20 % eingeschätzt. Dies entspricht dem Jahrestief von Kursen bei 8 Euro. Sollte der Kurs darunter fallen, sollte man den Wert zur Vermeidung weiterer Verluste verkaufen.

Durch weitere Einnahmen aus Beteiligungsveräußerungen an der Weserbank werden die liquiden Mittel zum Jahresende auf über 50 Mill. Euro ansteigen. Weiterhin ist der Kurs durch die hohe Dividendenrendite von über 10 % nach unten abgesichert.

Weitere Ergebnisverbesserung in 2007 erwartet

Weitere Zukäufe wurden vom Unternehmen avisiert. Vieles spricht dafür, dass die erreichten Wertzuwächse durch die 3-Säulen-Strategie bei der Windsor AG und nach der Umsetzung des Restrukturierungsplans bei der Pfaff AG, auch bei einem Neuerwerb wiederholt werden kann. Ferner plant das Unternehmen den Aufbau eines Private Equity Fonds mit einem Volumen von über 100 Mill. Euro. Die dem Unternehmen dann zufließenden Managementgebühren von 2 Mill. Euro können so in 2007 zu weiteren signifikanten Unternehmenswertsteigerungen und Ergebnisverbesserungen beitragen

Fazit und Einschätzung der Aktie:

Kursziel: 15 Euro
Aktueller Kurs: 9,3 Euro
Chancen in %: 55
Risiken in % : 20
Risikoklasse: 1 – niedrig
Depotanteil: 11 %
KGV 2006: 5

Gruß
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